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"Schatz, das war ironisch gemeint…": uber […]

Schechtner, Barbara

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TRABAJO FIN DE GRADO Universidad de Sevilla Filología Alemana Curso 2016/17 "SCHATZ, DAS WAR IRONISCH GEMEINT... " ÜBER INDIREKTE SPRECHAKTE UND DEN IHNEN ZUGRUNDELIEGENDEN THEMENBEREICH: DIE SPRECHAKTTHEORIE Entregado por Barbara Schechtner [email protected] Sevilla, 29. Juni 2017 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Pragmatik 2 3 Die Sprechakttheorie 4 3.1 J. L. Austin 4 3.1.1 Konstative vs. Performative Äußerungen 4 3.1.2 Lokution, Illokution, Perlokution 5 3.2 J. R. Searle 6 3.2.1 Äußerungsakt, propositionaler Akt, illokutionärer Akt, perlokutionärer Akt 7 3.2.2 Fünf grundlegende Sprechhandlungsarten nach Searle 8 3.3 Erfolgsbedingungen für Sprechakte 9 3.4 Indirekte Sprechakte 11 4 Praktischer Teil 14 4.1 Fernsehserie "Friends" 14 4.2 Analyse Sprechaktklassen 15 4.2.1 Erste analysierte Szene 16 4.2.2 Zweite analysierte Szene 19 4.2.3 Dritte analysierte Szene 20 4.2.4 Vierte analysierte Szene 22 4.3 Weitere Beispiele indirekter Sprechakte 25 4.3.1 Fünfte analysierte Szene 26 4.3.2 Sechste analysierte Szene 26 4.3.3 Siebte analysierte Szene 28 4.3.4 Achte analysierte Szene 28 5 Fazit 30 6 Quellen- und Literaturverzeichnis 32 1 1 Einleitung Wenn wir mit jemandem ein Gespräch führen, tauschen wir nicht nur Worte und Sätze miteinander aus. Wir tun viel mehr. Wir agieren zwischenmenschlich. Die Annahme, "dass jede Äußerung dazu bestimmt ist, eine Handlung zu vollziehen, dass Sprechende mit jeder Äußerung 'etwas' tun" (Linke, Nussbaumer, Portmann, 1996: 186), geht auf die Sprechakttheorie zurück, auf welcher der Fokus dieser Arbeit liegt. Insbesondere werden die Annahmen der Pioniere John L. Austin und dessen Schüler John R. Searle beleuchtet. Die Sprechakttheorie ist ein Teilbereich der Pragmatik, weshalb auf diese ebenfalls kurz eingegangen wird. Es werden die wichtigsten Begriffe und Konzepte der Sprechakttheorie besprochen und danach folgt der praktische Teil dieser Arbeit, in dem Gespräche aufgegriffen und nach Sprechakten untersucht werden. Dem zweiten Teil dienen konkrete Szenen aus der Fernsehserie "Friends". Da es sich dabei um eine Serie handelt, die alltägliche Themen behandelt, und mit der sich der einfache Zuseher identifizieren kann, könnten die Gespräche zwischen den Akteuren genauso gut dem täglichen Leben entnommen sein – obwohl anzumerken ist, dass in der Fernsehsprache einer Unterhaltungsserie eine höhere Konzentration witziger Dialoge besteht. Aber eben weil "Friends" die Missverständnisse, die durch falsch gesendete oder verstandene Mitteilungen entstehen, noch übersteigert und zugunsten der Komik eine hohe Dichte daran aufweist, eignet sie sich ideal für meine Untersuchung. Es sei allerdings zu betonen, dass sich meine Gesprächsanalyse nicht auf authentische Gespräche bezieht, sondern wohlgeformte und auf einem Drehbuch basierende Sprachsequenzen aufgreift. Arnulf Deppermann (2001: 39) betont die "Korrektheitsstandards", auf die generell bei Transkriptionstätigkeiten Wert gelegt wird, die allerdings nicht auf Gespräche übertragbar seien. " - " Zuletzt sei anzumerken, dass sich der theoretische Teil dieser Arbeit auf die Inhalte der genannten Quellen bezieht, die Beispiele allerdings selbst erfunden wurden. 2 2 Pragmatik Die Pragmatik ist nach Meibauer (vgl. 1999: 1) eine linguistische Disziplin, die sich mit der Handlungsebene von sprachlichen Äußerungen beschäftigt. "Das griechische Wort 'pragma' bedeutet Handlung, die Pragmatik will das Gewicht auf das Handeln durch Sprache (auf die Kommunikation) legen" (Kocsány, 2010: 174). Wichtig dabei sind immer der Kontext und die Situation, in der eine sprachliche Äußerung getätigt wird. Denn die Pragmatik konzentriert sich nicht auf die wörtliche Bedeutung von Sätzen, wie es die Semantik tut, sondern auf die kontextabhängige. "Die Pragmatik soll die Prinzipien und Strategien des sprachlichkommunikativen Handelns festhalten und die in den jeweiligen Kontexten möglichen Verwendungsstrategien untersuchen" (Kocsány, 2010: 175). Ein Beispiel soll dies nun untermauern. Der Satz "Mir ist heiß" kann in verschiedenen Kontexten unterschiedlich aufgenommen werden. Mögliche Interpretationsbeispiele: a) Person X will Person Y zu verstehen geben, das Fenster zu öffnen. b) Person X will Person Y auffordern, den Ventilator einzuschalten. c) Person X will Person Y wissen lassen, dass sie heute das Haus nicht mehr verlassen möchte, um keinen Hitzeschlag zu erleiden. d) Person X macht Person Y einen Vorwurf, wegen ihr nicht die passende Kleidung zu tragen e) Person X hasst den Sommer. f) Person X möchte, dass Person Y ihr ein Eis bringt. Die Liste könnte noch länger weitergeführt werden. Aussagen soll sie, dass der eigentlich verfolgte Sinn des Satzes erst entschlüsselt werden kann, wenn der genaue Kontext, in dem er ausgesprochen wird, bekannt ist. Dies nimmt sich die Pragmatik zum - Untersuchungsgegenstand. Für die Pragmatik steht fest: Sprache ist gleich Handlung. Wenn wir sprechen, tauschen wir nicht nur phonetische Zeichen und Lautketten aus, sondern wir interagieren, wir treten in Aktion miteinander. Jeder Sprecher verfolgt eine bestimmte Absicht, wenn er jemandem anderen etwas mitteilt. Es wird eine Intention verfolgt. Mit den Satzteilen "Ich verspreche dir, dass..." wird beispielsweise mehr getätigt, als eine einfache Lautkette zu artikulieren. Kurz gesagt, es wird eine Handlung vollführt. Die Pragmatik fokussiert das eigentlich Gemeinte und geht über das vorhandene sprachliche Material der Aussage hinaus. Im weiteren Schritt untersucht sie, ob die Absicht des Sprechers beim 3 Empfänger als solche aufgenommen wurde und ob sie so realisiert wurde, wie es geplant war. "In menschlicher Kommunikation geht es darum, den Sinn dessen zu erfassen, was der Partner sagt. Sinn vermitteln und Sinn erfassen können wir aber nur über Bedeutungen. Denn die Bedeutungen sind das, was für uns konventionell abgesichert ist" (Erhardt, Heringer, 2011:12). Hiermit ist das nächste Thema, oder besser gesagt das Kernthema dieser Arbeit, erreicht worden: Die Sprechakttheorie, die zu den wichtigsten Strömungen der Pragmatik zählt. Eingegangen wird auf die Forschungstheorien von John L. Austin, der sie begründet, und John R. Searle, der sie aufgegriffen und ausgearbeitet hat. 4 3 Die Sprechakttheorie Die Sprechakttheorie konzentriert sich auf den Handlungscharakter der Sprache. Um näher auf sie einzugehen, soll erstmal definiert werden: Was ist ein Sprechakt? Sven Staffeldt (2009:14) definiert Sprechakte als "die kleinsten sprachlichen Einheiten mit einer kommunikativen Funktion". John Searle (1969: 16) erklärt sie folgendermaßen: The reason of concentrating on the study of speech acts is simply this: all linguistic communication involves linguistic acts. The unit of linguistic communication is not, as has generally been supposed, the symbol, word or sentence, or even the token of the symbol, word or sentence, but rather the production or issuance of the symbol or word or sentence in the performance of the speech act. [...] Speech acts are [...] the basic or minimal units of linguistic communication. Wenn wir also sprachliche Äußerungen tätigen, vollziehen wir Sprechakte. Was wir genau dabei tun, ist Untersuchungsgegenstand der Sprechakttheorie. Die Sprechakttheorie heißt zwar Theorie, kann aber als diejenige pragmatische Disziplin angesehen werden, die sich mit der Erforschung des kommunikativen Sinns von Äußerungen beschäftigt. Sie fungiert als eine – wie man sagen könnte – Schnittstelle zwischen Semantik und Pragmatik (Staffeldt, 2009:14f). Im folgenden Teil werden zunächst die Theorien von John Langshaw Austin behandelt und danach die ausgefeilte und modifizierte Version seines Schülers John Rogers Searle. Allerdings wird – wie in allen Kapiteln – versucht, sich kurz und bündig zu halten und nur konkrete und für die darauffolgende Konversationsanalyse wesentlichen Inhalte zu erläutern. 3.1 J. L. Austin In seinen Vorlesungen und Lehrtätigkeiten an der Universität Oxford beschäftigt sich John L. Austin intensiv mit den sprachlichen Äußerungen. Er erforscht, welche Handlungen beim Sprechen neben dem bloßen Aussprechen eines Satzes vollzogen werden. Zunächst unterscheidet er zwischen performativen und konstativen Äußerungen (Vgl. für dieses Kapitel Austin, 1972). 3.1.1 Konstative vs. Performative Äußerungen Als konstative Äußerungen bezeichnet Austin Feststellungen, die wahr oder falsch sein können. Unter den performativen Äußerungen versteht er jene, die dem Vollzug bestimmter Handlungen dienen. Als Beispiel dient folgendes: "Wenn ich vor dem Standesbeamten oder am Altar 'JA' sage, dann berichte ich nicht, dass ich die Ehe schließe; ich schließe sie." (1972: 5 27). Performativ etwas auszudrücken bedeutet also, Handlungen durchzuführen. Hierbei müssen aber gewisse Bedingungen erfüllt und adäquate Umstände gegeben sein. Anzumerken sei, dass die performativen Äußerungen auch "verunglücken" können, dass die erwünschte Handlung also nicht eintrifft, wenn bestimmte Bedingungen nicht gegeben sind und man sich nicht an einheitliche Konventionen hält. Auf diese Bedingungen wird im weiteren Verlauf genauer eingegangen. Zusätzlich unterscheidet Austin zwischen den explizit performativen Äußerungen, in denen performativ hochwertige Verben wie versprechen, vermachen, wetten, danken, gratulieren etc. enthalten sind; und den implizit performativen Äußerungen. Als Beispiele dienen folgende Sätze: Explizit performativ Implizit performativ "Ich verspreche dir, mein Zimmer aufzuräumen." "Ich werde später mein Zimmer aufräumen." "Ich wette mir dir, du traust dich nicht, über den Zaun zu springen." "Du traust dich niemals, über den Zaun zu springen." "Ich gratuliere dir recht herzlich zum Geburtstag!" "Alles Gute zum Geburtstag!" "Mich stimmt traurig, dass du dich so wenig um mich kümmerst." "Schade, dass du dich so wenig um mich kümmerst. " Austin kommt jedoch bald zum Schluss, dass sich konstative Äußerungen nicht immer so einfach von den performativen unterscheiden lassen und distanziert sich von der zuvor festgestellten Dichotomie. Er erkennt, dass jede Äußerung performativen Charakter aufweist. Er fasst zusammen "dass etwas Sagen etwas Tun heißt, dass man etwas tut, indem man etwas sagt; ja dass man dadurch, dass man etwas sagt, etwas tut" (1972: 110). Ein Satz kann – abhängig von Kontext und Sprechsituation – verschiedene Inhalte ausdrücken und unterschiedlich Handlungsausführungen bewirken. 3.1.2 Lokution, Illokution, Perlokution Ausgehend von seinen neuen Erkenntnissen und im Wissen, dass in einem Gespräch mehr als aneinandergereihte Laut- und Wortketten ausgetauscht werden, gliedert John Austin den Sprechakt in folgende drei Aspekte: 6 a) Der lokutionäre Akt (the locutionary act) Dieser bezieht sich auf die materielle Seite der Äußerung, auf das Aussprechen und den Gebrauch der Sprache an sich. Er lässt sich in einem nächsten Schritt grob in den phonetischen, den phatischen und den rhetischen Akt gliedern: Der phonetische Akt besteht einfach im Äußern gewisser Geräusche. Der phatische Akt besteht im Äußern gewisser Vokabeln, also Wörter, d.h. Geräusche bestimmter Gestalt, die zu einem bestimmen Vokabular gehören und einer gewissen Grammatik folgen (und zwar als dem Vokabular zugehörig und als der Grammatik entsprechend). Der rhetische Akt besteht darin, dass man diese Vokabeln dazu benutzt, über etwas mehr oder weniger genau Festgelegtes zu reden und darüber etwas mehr oder weniger genau Bestimmtes zu sagen. (1972: 111) Der Sprecher wendet sich an einen Hörer und tätigt eine Aussage. Das ist der lokutionäre Akt. b) Der illokutionäre Akt (the illocutionary act) Das ist das "Unausgesprochene", das ein genauso wesentlicher Teil der Aussage ist und mit ihr mitschwingt. Er bezeichnet den Handlungszweck, die Absicht, die der Sprecher verfolgt. Wenn er sich an einen Hörer wendet, dann verfolgt er immer eine bestimmte Intention. Diese Intention des Sprechers ist der illokutionäre Akt: Er will beispielsweise auf etwas aufmerksam machen oder jemanden anderen vor etwas warnen, er will informieren oder sich zu etwas verpflichten. c) Der perlokutionäre Akt (the perlocutionary act) Der perlokutionäre Akt meint die Wirkung, die das Gesagte hervorruft und demnach den kausalen Folgeeffekt der Lokution. Der Sprecher warnt beispielsweise jemanden anderen, überrascht ihn, oder überzeugt ihn von etwas. Hier wird zwischen der perlokutionären Wirkung, die der Sprecher erzielen möchte, und dem perlokutionären Effekt, den er im Hörer tatsächlich auslöst, unterschieden. Die verfolgte Intention des Sprechers muss nicht mit der tatsächlichen Reaktion, die seine Aussage auslöst, übereinstimmen, kurz gesagt, die Perlokution kann erfolgreich sein oder nicht. 3.2 J. R. Searle Der Sprachwissenschaftler Austin stirbt in jungen Jahren, was seine Forschungsarbeiten der Sprechakte abrupt beendet. Sein Schüler Searle nimmt sich dieser an und konzentriert sich auf 7 diesen Bereich der Linguistik. Searle baut auf Austins Gedanken auf und modifiziert dessen Theorie (Vgl. für dieses Kapitel Searle, 1971). Für ihn sind Sprechakte, wie bereits erwähnt, die Grundeinheit eines Gesprächs. Beim Kommunizieren führt man Sprechakte aus. Er geht sogar so weit, dass er Sprachtheorien als Teil der Handlungstheorie definiert, "und zwar einfach deshalb, weil Sprechen eine regelgeleitete Form des Verhaltens ist". Searle erkennt, dass die illokutionäre Kraft und Wirkung das zentrale Element einer Aussage ist, teilt in verschiedene Typen von Sprechakten ein und analysiert die Ambiguität, die Illokutionen mit sich bringen können, die so genannten "Indirekten Sprechakte". 3.2.1 Äußerungsakt, propositionaler Akt, illokutionärer Akt, perlokutionärer Akt Searle verfeinert Austins Theorie und ergänzt sie um einen weiteren Sprechakt. Er teilt nun in vier Sprechakte ein. Austins ersten Sprechakt gliedert er auf zwei Aspekte auf: Er unterscheidet zwischen dem bloßen "Wörter aussprechen", und dem "Auf die Wirklichkeit verweisen". Zudem fügt er einen neuen Begriff ein: den propositionalen Akt. Seine Gliederung sieht nun folgendermaßen aus: a) Der Äußerungsakt (utterance act) Der Äußerungsakt meint die Äußerung an sich, das heißt, die Artikulation von Sätzen, Wörtern und Morphemen. Dieser Akt ist mit dem phonetischen und phatischen Sprechakt von Austin gleichzusetzen. b) Der propositionale Akt (propositional act) Dieser gliedert sich in die Referenz und in die Prädikation: - Referenzakt: Der Sprecher nimmt auf einen Gegenstand, eine Person oder einen Sachverhalt sprachlich Bezug. - Prädikationsakt: Er schreibt diesem Referenzobjekt ein Merkmal, eine bestimmte Eigenschaft zu. Der propositionale Akt entspricht Austins rhetischem Akt, der in Searles Theorie extra hervorgehoben wird. c) Der illokutionäre Akt (illocutinary act) Dieser Sprechakt betrifft, wie in Austins Ansatz, die Funktion in der Konversation, die kommunikative Handlung des Gesagten. Das kann zum Beispiel eine Frage, ein Befehl, eine 14 4 Praktischer Teil Um die Theorie in die Praxis umzusetzen, werden in diesem Abschnitt Sprechakte der Fernsehserie "Friends" analysiert. Vor der Analyse der ausgewählten Szenen soll ein kurzer Überblick über die Serie sowie deren Protagonisten gegeben werden. 4.1 Fernsehserie "Friends" Zu Drehbeginn der Fernsehserie "Friends" rechnete noch niemand mit den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die sie im Laufe der Zeit erringen sollte. Und auch nicht damit, dass aus den geplanten sechs Folgen über zweihundert werden sollten. Denn schon rasch entwickelte sie sich zur meistgesehenen und erfolgreichsten Sitcom in den USA. Im Mittelpunkt stehen sechs Personen in den Mittzwanzigern, die in Manhattan leben und sich täglich treffen, um sich über Erlebtes auszutauschen. Die Konflikte und Alltagsprobleme, die in diesem Kreis besprochen werden, sind dem Zuschauer so bekannt und nahe, dass es ihm nicht schwerfällt, sich in Person und Situation hineinzuversetzen. Ebenfalls interessant ist die Tatsache, dass in der Originalversion 80% der Lacher von einem echten Publikum stammen, das sich im Studio befindet (vgl. Wild, 2005). Rachel: Die aus reichem Elternhaus stammende, verwöhnte Rachel strebt danach, sich zu einer selbstständigen und unabhängigen Frau zu entwickeln – was ihr im Laufe der Serie auch gelingt. Monica: Als Jugendliche fettleibig und verspottet, ist sie nun eine selbstbewusste Köchin. Sie hat einen ausgeprägten Ordnungsdrang und strebt den Beruf als Chefköchin an. Phoebe: Die sehr ausgefallene Blondine wird oft für "verrückt" gehalten. Sie singt und schreibt Songs, hat einen Hang zum Spirituellen und lebt in ihrer eigenen Welt. Ross: Der in einem Museum arbeitende Paläontologe ist sehr intellektuell und achtet bedacht auf die Wahl seiner Worte. Er ist der große und bevorzugtere Bruder von Monica. Chandler: Hat ständig einen Spruch auf Lager und ist eine sehr sarkastische und lockere Person. Des Öfteren wird er für homosexuell gehalten, diesen Situationen versucht er aber aus dem Weg zu gehen. Joey: Sein Traum ist es, Schauspieler zu werden, was ihm aber nicht recht gelingen mag. Trotzdem ist er sehr erfolgreich bei Frauen. 15 4.2 Analyse Sprechaktklassen 1 Im folgenden Teil werden Sprechakte der Fernsehserie "Friends" analysiert. Wie bereits erwähnt, ist der Kontext, in den der jeweilige Sprechakt eingebettet ist, fundamental, um ihn auch richtig deuten zu können. Deshalb soll sich die Analyse auf vier Szenen einer einzigen Episode konzentrieren, um das sprachliche Umfeld und die situationellen Verbindungen zu berücksichtigen. Die folgenden vier behandelten Szenen sind der Folge 9 der ersten Staffel "Friends" entnommen. Im Fokus liegen der illokutionäre und der perlokutionäre Akt, wie sie von der Sprechakttheorie begründet sind. Auf den lokutionären Akt, das heißt, auf die materielle Ebene der Aussage wird nicht näher eingegangen. (Zur Erinnerung: Für die Klassifizierung eines Sprechakts wurden im oberen Teil die Termini "Äußerungsakt" und "Propositionaler Akt" mit seiner Untergliederung in "Referenzakt" und "Prädikationsakt" definiert.) Die ausgewählten Szenen und die darin geäußerten Sprechakte werden nach Beispielen für die fünf grundlegenden Sprechhandlungsarten nach Searle untersucht. Weiteres wird entschieden, ob es sich um einen direkten oder indirekten Sprechakt handelt: "Wie ist etwas (eigentlich) gemeint?" "Was liegt hinter dem Gesprochenen?" Es wird die Frage gestellt: "Wurde die Intention des Absenders erfüllt?" Falls der Sprechakt missglückt, das heißt, der Sprecher hat sein Ziel nicht erreicht, wird hinterfragt, welche Gelingensbedingungen/Glückensbedingungen nicht eingehalten wurden. 1 Bild- und Textmaterial wurde den angegebenen Szenen der ersten Staffel der Fernsehserie "Friends" entnommen. 16 4.2.1 Erste analysierte Szene Äußerungen Sprechaktklassen Rachel: "Terry, ich arbeite zwar noch nicht sehr lange, aber ich dachte mir, ich frag einfach einmal, ob es vielleicht möglich wäre, dass ich 100 Dollar Vorschuss bekommen könnte?" Terry: "Einen Vorschuss?" Direktiva Obwohl in eine Frage verpackt, möchte Rachel Terry dazu bewegen, ihr 100 Dollar im Vorhinein zu bezahlen. Der Gesprächspartner soll eine Handlung vollziehen, es handelt sich demnach um einen direktiven Sprechakt. Die in einer Frage versteckte Aufforderung führt mich dazu, zu behaupten, dass dieser Sprechakt indirekt ist, denn Rachels Frage verlangt auf wörtlicher Ebene eigentlich ein "Ja" oder ein "Nein". Expressiva Dieser Sprechakt ist indirekt. Es handelt es sich um einen expressiven Akt, denn Terry hat Rachels Frage sehr wohl verstanden, gibt nun aber zum Ausdruck, dass er nicht glauben kann, worum ihn Rachel bittet. Die Intonation spielt hier eine entscheidende Rolle. Staffel 1, Folge 9, 00:09 Rachel fragt ihren Chef Terry um einen Gehaltsvorschuss. 17 Rachel: "Dann könnte ich den Feiertag mit meiner Familie verbringen. Wir fahren doch jedes Jahr nach Wales zum Skilaufen und normalerweise bezahlt mein Vater das Ticket, aber ich versuch ja gerade auf eigenen Beinen zu stehen und nur deswegen wollte ich auch diesen Job." Terry: "Rachel Rachel, Sie sind zwar reizend, aber Sie sind leider eine furchtbare Kellnerin. Ja, ganz im Ernst, einfach grauenvoll." Rachel: "Okay, das ist angekommen." "Ich stimme Ihnen absolut zu. Aber, aber ich bemühe mich wirklich sehr. Und ich finde, dass ich langsam besser werde. Den Assertiva Rachel erklärt einen Sachverhalt. Nachdem er in die Beschreibung: "alle Sprechhandlungen, bei denen die entsprechende Proposition p wahr oder falsch sein kann" (Hindelang, 1983, S. 45) fällt, ist er den assertiven Sprechakten zuzuteilen. Assertiva Dieser Sprechakt ist ebenfalls assertiv, da er wahr oder falsch sein kann. Er ist indirekt, denn Terry geht zwar nicht direkt auf Rachels Frage ein, gibt ihr aber eindeutig ein "Nein" darauf. Es ist eine typische "Ja, aber nein"-Antwort, denn "Sie sind zwar reizend" hat mit dem Rachels Einkommen eigentlich nichts zu tun. Expressiva Rachel stellt resigniert fest, dass Terry recht hat. Ihre Äußerung ist ein expressiver Sprechakt, denn dazu zählen "alle Sprechakte, die ein Sprecher vollzieht, um zum Ausdruck zu bringen, wie er sich angesichts eines bestimmten Sachverhalts fühlt" (Marten-Cleef, 1991, S. 3). Assertiva Indem sie behauptet, sich Mühe zu geben, was wahr oder falsch sein kann, äußert sie 18 Eindruck habe ich wirklich!" ((wendet sich an die Gäste)): "Wollte nicht jemand 'nen Kaffee?" Gäste ((winken)): "Ja, hier, wir warten wirklich schon 'ne Ewigkeit!" Rachel <<erstaunt>>: "Ah, wer hätte das gedacht?" einen assertiven Sprechakt. Kommissiva, Direktiva Rachel legt sich hier indirekt darauf fest, eine zukünftige Handlung zu vollziehen. Obwohl man auf die Frage ja eigentlich ein "Ja" oder "Nein" erwidert, setzt sie voraus, dass in Folge der Kaffee serviert wird. Ebenfalls handelt es sich um einen direktiven Sprechakt, da die Gäste aufgefordert werden, auf die Frage zu reagieren. Bei genauer Überlegung haben wir es auch hier mit einem indirekten Sprechakt zu tun, weil Rachel ihrem Chef beweisen möchte, wie gut sie ist. Assertiva Dieser assertive Sprechakt, ist indirekt nun der Gegenbeweis, die Gäste warten noch immer, was zeigt, dass Rachel ihre Arbeit nicht wirklich gewissenhaft ausübt. Auf einer tieferen Ebene ist es allerdings ein direktiver Sprechakt, denn eigentlich steckt die Aufforderung dahinter, endlich den Kaffee zu bringen. Expressiva Rachel ist erstaunt und muss sich eingestehen, ihre Arbeit wohl doch nicht so gut auszuüben. 19 4.2.2 Zweite analysierte Szene Äußerungen Sprechaktklassen Chandler ((zu Joey, der gerade zur Tür hereinkommt)): "Nicht, dass es mich stören würde. Aber dein Rouge leuchtet meilenweit." Joey: "Tja, mag sein, denn ab heute bin ich offiziell Joey Triviani. Schauspieler, Schrägstrich, Model." Expressiva Dieser expressive Sprechakt gibt ein Gefühl der Gleichgültigkeit wieder. Assertativa Aussage, die wahr oder falsch sein kann. Indirekt versteht man allerdings: "Du siehst furchtbar aus, wieso trägst du Schminke?". Assertiva Joey tätigt eine Aussage über einen neuen Beruf, die wahr oder falsch sein kann. Anzunehmen ist, dass ihr eine Deklaration zuvorgegangen ist. Als Deklarationen versteht man jene Sprechakte, "die im Rahmen von Institutionen vollzogen werden" (Hindelang, 1983, S. 46). Staffel 1, Folge 9, 02:43 Die Freunde haben sich im Café zusammengetroffen. Joey erzählt von seinem neuen Job. 20 ((zu Rachel, die ihm den Kaffee serviert)) "Danke!" Chandler: "Gut, dass du das sagst, ich dachte nämlich eher an Mann, Schrägstrich, Frau." Expressiva Joey drückt den psychischen Zustand der Dankbarkeit bzw. der formalen Höflichkeit aus. Assertiva Chandler trifft eine Aussage, meint sie allerdings nicht ernst. Wenn wir uns an die Erklärung Hindelangs halten, der betont, dass "die ausgedrückte psychische Einstellung der Glaube ist (...), dass p wahr ist" (1983, S. 45), dann ist dieser Sprechakt nicht aufrichtig, sondern der Ironie zuzuschreiben, denn Chandler macht sich offensichtlich über seinen Freund lustig. 4.2.3 Dritte analysierte Szene Äußerungen Sprechaktklassen Monica: "Rachel, da ist Post für dich." Assertiva Monica macht auf einen Sachverhalt aufmerksam. Deshalb werden diese Staffel 1, Folge 9, 07:28 In der Wohnung. Rachel ist traurig, da sie das Geld für ihre Reise nicht zusammenbekommen hat. 21 Rachel: "Dann leg sie bitte auf den Tisch." Monica: "Nein!" ((hält den Brief demonstrativ unter ihre Nase)) "Da ist Post für dich!" Rachel: "Danke, dann leg sie bitte auf den Tisch." Sprechakte übrigens auch Repräsentativa genannt: Sie verweisen auf Tatsachen. Direktiva Mit einem direkt an Monica gerichteten Imperativ will Rachel sie zu einer Handlung bewegen. Indirekt meint dieser Satz aber: "Interessiert mich nicht", womit er zu den expressiven Sprechakten zählt. Expressiva Monica betont ausdrücklich, nicht zu akzeptieren, dass Rachel die Post ignorieren wird. Assertiva Sie wiederholt ihre Aussage. Nun kommt immer stärker das eigentliche illokutionäre Ziel zum Vorschein: ein direktiver Sprechakt. Monica will Rachel eigentlich nicht bloß die Post zeigen, sondern in ihr die Handlung hervorrufen, sie zu öffnen. Dieser Sprechakt ist demnach indirekt. Expressiva, Direktiva Das "Danke" ist zwar ein expressiver Sprechakt, allerdings nicht aufrichtig gemeint – nach der Sprechakttheorie ein missglückter Sprechakt. Danach wiederholt Rachel ihre Aufforderung an Monica, sie solle die Post auf dem Küchentisch ablegen. 22 Monica: ((klatscht ihr mit dem Brief auf den Kopf)) "Jetzt mach sie schon auf!" Rachel: ((Holt Geldscheine aus dem Kuvert)): "Oh mein Gott, ihr seid fantastisch! Vielen Dank, ich bin euch so dankbar! Direktiva Dies ist eine eindeutige Aufforderung und somit ein direktiver Sprechakt. Expressiva Rachel drückt ihren psychischen Zustand aus und betont, wie dankbar und glücklich sie über die Überraschung der Freunde ist. 4.2.4 Vierte analysierte Szene . Äußerungen Sprechaktklassen Chandler: "Es ist unglaublich, aber wahr: Stellt euch vor, der Superhund ist weg, er hat sich losgemacht!" Assertiva Chandler berichtet den Freunden von einem Geschehnis, weshalb sein Sprechakt ein assertiver ist. Jedoch ist anzumerken, dass er auch expressiv gefärbt ist, denn "Es ist unglaublich!" zeigt eindeutig seine Erstauntheit über den Vorfall. Staffel 1, Folge 9, 13:43 Die Freunde bereiten gerade das Thanksgiving-Mahl vor, als Chandler zur Tür reinstürzt. 23 Joey: "Der Ballon?" Chandler: "Nein, nein, natürlich die echte Comicfigur. ((rollt mit den Augen)) Natürlich der Ballon! Die Nachrichten sind voll davon. Vom Centralpark hat er sich losgerissen und wurde erst wieder über dem Empire State Building gesichtet." "Ich geh aufs Dach!" "Wer kommt mit?" Assertiva Joey will sichergehen, dass sich Chandler auf den Ballon in Form eines Hundes bezieht und verweist somit auf eine außersprachliche Wirklichkeit. Assertiva Chandler übt einen assertiven Sprechakt aus, allerdings ist die erste Aussage indirekt, denn Chandler nimmt Joey auf den Arm und meint die Aussage nicht ernst. Danach schildert er den Freunden nähere Informationen über das Ereignis. Kommissiva "Durch ein Kommissiv drückt ein Sprecher die Absicht aus, eine bestimmte Handlung auszuführen oder zu unterlassen" (Hindelang, 1983, S. 46). Es handelt sich hier also um einen kommissiven Sprechakt. Direktiva Chandler will die Freunde mit dieser Frage dazu auffordern, ihn zu begleiten und sich das Spektakel anzusehen. Dies ist ein indirekter Sprechakt, da Chandler auf formaler Ebene eine Frage stellt, die eigentlich aber eine Aufforderung ist. 30 5 Fazit Der praktische Teil der Forschungsarbeit hat einmal mehr gezeigt, wie häufig indirekte Sprechakte in der Kommunikation vorkommen. Wie zuvor erläutert, wird bei indirekten Sprechakten das eigentliche illokutionäre Ziel nicht explizit angesprochen, sondern steckt hinter dem wörtlich indizierten Sprechakt. Wir bedienen uns ohne nachzudenken indirekter Äußerungen und erwarten vom Gegenüber, dass es unser tatsächliches Vorhaben erkennt und (korrekterweise) umsetzt. Wenn die eigentliche und implizite Bedeutung des Satzes aber nicht verstanden wird, sondern nur auf die Oberflächenstruktur der Aussage reagiert wird, dann werden Sprechakte nicht richtig interpretiert und es kommt zu Missverständnissen. So lässt sich beobachten, dass man, um Sarkasmus zu verstehen, hinter die oberflächliche Bedeutung der Äußerung blicken muss. Entscheidend ist, dass der Kontext und die Umstände bekannt sind, um die implizite Bedeutung eines Sprechakts zu verstehen. Ich habe in meiner Arbeit die Sprechakttheorie behandelt. Es sei anzumerken, dass eine Analyse der Sprechakttheorie von Austin und Searle eine der zahlreichen Methoden ist, um herauszufinden, was eine Komödien-Serie so humorvoll macht. Die Ironie, die zu den indirekten Sprechakten zählt, da das Gegenteil vom tatsächlich Gemeinten gesagt wird, ist ein häufig zu findendes Phänomen im Sprachgebrauch. Für Unterhaltungsserien wird sie gerne verwendet, da sie sich ideal dazu eignet, das Publikum zum Lachen zu bringen. Bei der Analyse von Gesprächen ist immer wieder faszinierend, welche Faktoren mitspielen, damit eine erfolgreiche Unterhaltung entsteht. Damit meine ich kommunikative Faktoren wie auch jene extralinguistischer Natur. Beide Gesprächspartner arbeiten gemeinsam an einem gelungenen Gespräch. Natürlich kann nicht immer alles so laufen, wie man sich das vorstellt, und deshalb kommt es oft zu Missverständnissen. Es gibt auch zahlreiche kulturelle Unterschiede –wie oft habe ich als Österreicherin auf die spanische Begrüßung "Hola, ¿qué tal?" mit einem "Muy bien, ¿y tú?" reagiert, und mich daraufhin gewundert, keine Antwort mehr zu bekommen. Mein persönlicher Beweggrund für diese Themenwahl ist mein großes Interesse an der Gesprächsanalyse. Gerade in dieser modernen Zeit, in der wir leben, in der die Technik von immer größerer Bedeutung ist, soll auf Werte wie Freundschaft und zwischenmenschliche Beziehungen geachtet werden. Deshalb lag mein Bestreben darin, mich auf die Kommunikation und auf alles, was mit ihr einhergeht, zu konzentrieren. 31 Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe möchte ich diese Arbeit gerne beenden und noch einmal die Wichtigkeit von menschlicher Konversation betonen (und alles, was damit zusammenhängt: verbaler und nonverbaler Austausch, Teilhabe, Interesse am Gegenüber, Interaktion, Einbezug von Weltwissen und Erfahrungen, etc.): "Die Lust zu reden kommt zu rechter Stunde, Und wahrhaft fließt das Wort aus Herz und Munde." (Goethe, Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827) 32 6 Quellen- und Literaturverzeichnis Austin, John Langshaw: Zur Theorie der Sprechakte (How to do things with Words). Deutsche Bearbeitung von Eike von Savigny. Stuttgart: Philipp Reclam Jun. 1972. Deppermann, Arnulf: Gespräche analysieren. Opladen: Leske + Budrich 2001. Erhardt, Claus; Heringer, Hans Jürgen: Pragmatik. Paderborn: W. Fink UTB 2011. Grice, Herbert Paul: "Logic and Conversation" (41-58). In: Syntax and Semantics, Vol. 3: Speech Acts. Ed. by Peter Cole and Jerry L. Morgan. New York: Academic Press. 1975. Hindelang, Götz: Einführung in die Sprechakttheorie. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1983. Kocsány, Piroska: Grundkurs Linguistik: Ein Arbeitsbuch für Anfänger. Paderborn: W. Fink UTB 2010. Linke, Angelika; Nussbaumer, Markus; Portmann, Paul R.: Studienbuch Linguistik. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1996. Meibauer, Jörg: Pragmatik. Eine Einführung. Tübingen: Stauffenburg Verlag 1999. Searle, John R. "Indirect Speech Acts" (59-82). In Syntax and Semantics 3: Speech Acts. Ed. Peter Cole and Jerry L. Morgan. New York: Academic Press, 1975. Searle, John R.: Speech Acts: An Essay in the Philosophy of Language. Cambridge: University Press 1969. Searle, John R.: Sprechakte. Ein sprachphilosophischer Essay. Aus dem Englischen von R. und R. Wiggershaus. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag 1971. Staffeldt, Sven: Einführung in die Sprechakttheorie. Ein Leitfaden für den akademischen Unterricht. 2. Auflauge. Tübingen: Stauffenburg Verlag 2009. Wild, David: Friends Serienguide – der große Jubiläumsband. Ins Dt. übertr. von Ralph Sander. Stuttgart: Panini 2005. Yule, George: The study of language. Cambridge [u.a.]: Cambridge University Press 2010.