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Föhn in Rüschlikon. Zur (Nicht-)Tagung der Gruppe 47 im Herbst 1968

Hultsch, Anne

Abstract

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Full text

Föhn in Rüschlikon. Zu (Nich -)Tagung de G uppe 47 im He bs 1968 Anne Hul sch –Ins i u ü Slawis ik, Uni e si ä Wien ABSTRACT Foehn in Rüschlikon. On he (non-)mee ing o G oup 47 in au umn 1968 In Oc obe 1968, he (las ) con e ence o G oup 47 was o ake place a Dobříš Cas le nea P ague, bu he in ading anks made his impossible. Ins ead, amee ing o Czechoslo ak and Ge man -language au ho s ook place in Rüschlikon nea Zu ich, which has gone down in he his o y o Ge man -language li e a u e as a“subs i u e mee ing” o no mee ing o G oup 47 a all. I has ecei ed li le a en ion in Czechoslo ak li e a y his o iog aphy, e en hough impo an li e a y and indi idual decisions we e made in Rüschlikon agains he backd op o he glacie and in he oehn wind. This a icle aims o d aw a en ion o his impo an con e ence and encou age u he esea ch in o i . KEYWORDS Rüschlikon (Swi ze land;poem), G uppe 47 [G oup 47], P ague Sp ing, con en s. o m, Foehn wind, Czech exile, An onín B ousek, Hans We ne Rich e EINLEITUNG Im No embe 1968 uh eine g öße e G uppe schechische und slowakische Au- o en nach Rüschlikon bei Zü ich, um mi ih en Schweize und deu schen Kollegen zusammenzu e en. Dieses T e en a an die S elle de ü 1968 geplan en Tagung de deu schsp achigen G uppe47 in P ag, die du ch den Einma sch de sowje ischen T uppen in die Tschechoslowakei e ei el wo den wa . Den Ausgangspunk meine Beschä igung mi diese Zu sammenkun in de Schweiz, um die es im Wei e en gehen soll, bilde ein Gedich on An onín B ousek mi dem Ti el „Rüschlikon“, das e noch im Feb ua 1969 in de Zei sch i Hos do domu [Gas ins Haus] e ö en lichen konn e (B ousek 1969: 32 .). Spä e im Exil soll e e es selbs ins Deu sche übe agen (B ousek 1977: 235 .).1 Das Gedich lau e : 1 Im Exil e olg e auch ein Wiede abd uck de schechischen O iginal e sion (B ousek 1980: 45 .). 120 BRÜCKEN 31/1 Rüschlikon 1. Z ledo ců sklouzl 2. öhn, 3. í , jenž pokojích 4. ysouší ženám lasy, 5. a ady, na e asách, 6. je zba uje ozumu, 7. pokud nějaký mají. 8. A k e á nemá, 9. má muže, opodál 10. se sklenkou, připíjejícího, 11. poslední slzou s ě la, 12. ži ém ho o u, 13. m ých jazycích, 14. několika básních. 15. Nejeden z nich u bloudí 16. přis řiženými keři, a šeles í, 17. hledaje křehkos , 18. jež by om áčila 19. p a ěkým kyjem. 20. Poslední, kdo šak ješ ě pama uje 21. cosi ak elkého, 22. je ledo ec, jenž cou á, 23. a zá ěj, do níž boří se 24. pa oučí nožka, 25. báseň, 26. je jáma, 27. očeká ající mamu a. 28. Ledo ce ědí, 29. co je 30. zmize z obzo u, 31. ubý a , 32. den ode dne p ůhlednější 33. lamě slunce. 34. A za sklem slepne 35. ob az, 36. poslední moucha é o sezóny 37. se dobý á am, mezi elikány, 38. a cinká, 39. alíř a nůž. Rüschlikon ü Wal e Hölle e 1. Am Gle sche ausge u sch , 2. iel ins Tal 3. de Föhn, 4. Wind, de den F auen in den Ho els 5. das Haa ocken leg , 6. und hie , au de Te asse, 7. sie um den Ve s and b ing , 8. so e n sie einen besi zen 9. Und die keinen besi z , 10. ha einen Mann, in de Reichwei e 11. mi einem Whiskyglas p os e e 12. de le z en Lich äne zu, 13. im lebha en Gesp äch 14. in o en Sp achen, 15. in einigen Gedich en. 16. Manche geis e hie he um 17. zwischen ges u z en Hecken, 18. mi Blä e n knis e nd, au de Suche 19. nach Ze b echlichkei , die 20. den Schädel einschläg , 21. wie eine Keule de U zei . 22. De le z e jedoch, de im Gedäch nis behiel 23. de a G oßes, 24. is de Gle sche , 25. im Rückzug beg i en 26. wohl auch die Blä e e wehung, in die 27. ein Spinnenbein einsink , 28. das Gedich , 29. Fallg ube 30. au ein Mammu laue nd. 31. Die Gle sche wissen Bescheid, 32. wissen um das Ve schwinden 33. om Ho izon – 34. zu schwinden, 35. Tag ü Tag du chsich ige we den 36. im Sonnen achen. 37. Hin e dem Glas e blinde indes 38. ein Bild, 39. die le z e Fliege diese Saison 40. d äng sich do hin, 41. un e die Riesenges al en. 42. Es kli das Bes eck, 43. es klimpe das T inkgeld in de Tasche, 44. Abendgeläu . 121ANNE HULTSCH „[L]edo ec, jenž cou á“/„De Gle sche / im Rückzug beg i en“ (V22 esp. V24/25)– es is Tauwe e , das Eis schwinde , sons könn en die schechoslowakischen Au o en nich in Rüschlikon mi ih en deu schsp achigen Kollegen zusammenkommen. Al- le dings is de schechische Rückzug ehe ein zöge ndes Zu ückweichen o e was, das Einlegen des Rückwä sgangs („cou á“;V22), weil das Tauwe e schon wiede o bei is . Die Widmung an Wal e Hölle e , de da ü geso g ha e, dass B ousek nach Rüschlikon eingeladen wo den wa (B ousek an Hein, 14.10.1968;DLA), e olg e e s mi zei lichem Abs and, als B ousek sich be ei s im Exil in Deu schland be and. Aus diese Zei üh auch de deu sche Schluss des Gedich s, de du ch das „Abendgeläu “ (V44) des klimpe nden „T inkgeld[s] in de Tasche“ (V43) eine Ve bindung zwischen de Schweiz und Geld he s ell , den es in de schechischen Ve sion noch nich gab. VORGESCHICHTE Nachdem 1964 du ch den schechoslowakischen Sch i s elle e band die e s e Einla- dung de G uppe 47 nach P ag e olg wa , 1966 wei e e Sondie un gen o O e olg en (in Rich e 1997: 664, Anm. 5 und 7), wu den die Übe legungen im F ühjah 1968 dann konk e e , wie nu einige wenige Zi a e belegen mögen: Vielleich , seh ielleich gehen wi nun im He bs doch nach P ag. Die Einladung lieg ja imme noch o . Alle sind da ü . (Rich e an Le au, 31.03.1968;Rich e 1997: 663) Je z we de ich die G uppe 47 doch in P ag agen lassen, ganz gleich, was meine ‚F eunde‘ da on hal en. Ges e n is es gegen meinen Willen du ch die P esse ge- gangen. (Tagebuchein ag om 01.07.1968;Rich e 2012: 100) Wi gehen om 3.–6. Ok obe nach P ag und lesen uns do mi den schechoslo- wakischen Au o en gegensei ig e was au Schloß Dob is o . […] Diese Ein ladung se z o aus, daß Dubcek noch egie und Golds ücke noch imme he um eisen da , um seinen T aum on Sozialismus und Demok a ie zu e kün den. An sich ha diese Einladung nich s mi de poli ischen Konjunk u zu un. Sie wu de om schechoslowakischen Sch i s elle e band schon o zwei Jah en ausgesp ochen, und ich habe damals schon ‚Ja‘ gesag . In de je zigen Si ua ion kann man ein solches ‚Ja‘ nich zu ückziehen. (Rich e an Radda z, 10.07.1968;Rich e 1997: 671) Das sahen be ei s An ang Augus die Behö den de DDR ande s,2 bis schließlich Ende des Mona s die sowje ischen Panze au dem Wenzelspla z das gesam e Vo ha ben e unmöglich en. 2 „De Kul u a aché Schwedens sag e mi , die DDR habe schon zweimal im P age Außenminis e ium gegen die Tagung de G uppe 47 au Schloss Dobříš p o es ie “ (Tagebuchein ag om 09.08.1968; Rich e 2012: 105 .). Zu o beobach e e e be ei s eine gewisse Zu ückhal ung Golds ücke s: „Spä e Gesp äch mi Golds ücke übe die Möglichkei eine Tagung de G uppe 47 im He bs in P ag. Gold- s ücke wie imme , zu ückhal end, nich ganz o en, meh Diploma als Sch i s elle , abe liebens- wü dig“; „Leide ließ e [Golds ücke ] sich nich sp echen. I gende was wa geschehen: Übe wachung, Mo dd ohungen“ (Tagebuchein äge om 25.04.1968 und 01.07.1968;Rich e 2012: 97, 100). 122 BRÜCKEN 31/1 [G]es e n hö e ich es und heu e les ich es in de Zei ung, daß Du o has die Tagung de G uppe 47 in die Schweiz zu ‚ e legen‘. […] Die Bese zung de Tschechoslo- wakei ha unse e Tagung e ei el . Die Leu e do , unse e Kollegen do , sie sind gezwungen, sich mi ih en e lo en gegangenen Möglichkei en, Ho nungen und F eihei en abzu inden. Was wi , die Sch i s elle de G uppe 47, e lo en haben […], das is e gleichsweise so ge ing ügig, daß kein Wo da übe zu e lie en is . Abe dennoch, abzu inden haben wi uns auch, und in diesem Sinne hä e ich es eine Konsequenz genann , wenn Du unse e diesjäh ige, du ch die sowje ische In e en ion ohnehin e ei el e Tagung demons a i hä es aus allen lassen. S a dessen wollen wi in die Schweiz gehen, ausge echne in die Schweiz, als wä en wi zu Emig a ion gezwungen. Und alles soll do s a inden wie imme , das Vo lesen, das K i isie en, die Ve b üde ungen, die Zanke eien, die Schnäpse […]. E laube mi einen Vo schlag: laß diese Tagung aus allen; im Sinne de Ve lus e, die unse e Kollegen e li en haben, und e klä e das auch ö en lich. (Becke an Rich e , 09.09.1968;Rich e 1997: 683) In eine Anme kung heiß es dazu: „Nach den I i a ionen du ch die Zei ungs- meldungen ba Rich e , die Unabhängigkei de Schweize Ini ia i e on de G uppe 47 deu lich he auszus ellen“ (in Rich e 1997: 684, Anm. 1). Wie e sich diese Unab - hängigkei o s elle, o mulie e e in einem B ie an Pe e Bichsel, in welchem e genaues e Emp ehlungen äuße e, wie diese „ausschließlich on Schweize Au o en ausgehen[de]“(?) Tagung aus sehen solle (Rich e an Bichsel, 10.09.1968;Rich e 1997: 685;s. auch Bö ige 2012: 420–422). Im Tagebuch sch eib Hans We ne Rich e dazu ückblickend: Ich muß e die Tagung de G uppe 47 in P ag absagen, lange, nich legale, Tele on- gesp äche mi P ag. Dann schließlich Ve schiebung au eine nich bes immba e Zei . Je z au eine Tagung in de Schweiz neue Absp achen mi den Tschechoslowaken. (Tagebuchein ag om 08.11.1968;Rich e 2012: 106) Die Geschich e bes imm e die Zei , um die die P age Tagung e schoben we den muss e, mi knapp 22 Jah en. Sie and schließlich im Mai 1990 s a – „ein E eignis, das wie aus de Zei he aus- und wiede in sie hineinge allen is “, wie Helmu Bö ige o mulie (Bö ige 2012: 428). Doch bleiben wi im Jah 1968. RÜSCHLIKON So seh Rich e bemüh wa , die Schweize Tagung als on de G uppe 47 unab hängig zu kaschie en, um sich nich selbs zu wide sp echen, dass e „aus Soli da i ä mi de schechoslowakischen Re o mbewegung“ die Tagungen so lange aus se zen we de, bis es wiede möglich sei, in P ag zu agen (Rich e 2012: 308, Anm. 60),3 wu de diese Zusammenkun doch in de P esse als „E sa z -Tagung“ wah genommen, denn das 3 Dazu Rich e (1979: 172): „In einem langen näch lichen Tele ongesp äch mi P ag e sp ach ich den schechoslowakischen Sch i s elle n, die ‚G uppe 47‘ e s dann wiede zusammenzu u en, wenn die Tagung in P ag möglich sein wü de“; s. auch Golds ücke /Sů a (1990: 8), Ge o á (1990: 5). 123ANNE HULTSCH k i ische Modell, das sich inne halb de G uppe 47 bewäh ha e, wu de au diese Tagung übe agen (Schwab -Felisch 1968: 32). Den Cha ak e de Tagung haben meis en eils Mi gliede de G uppe 47 bes imm (k1968: 7). Zu de Wah nehmung als „E sa z -Tagung“ ug siche l ich eben alls bei, dass die Lesungen un e de Lei ung on Rich e und Jiří Mucha s a anden (F. A. Z. 1968a: 28), wobei Mucha die Diskussions- lei ung bald ganz Rich e übe ließ (Schwab -Felisch 1968: 32). Dass Mucha Rich e nich gewachsen wa , sch eib B ousek in dem zi ie en Gedich , was alle dings nu dessen schechische Va ian e e ä : Was im Deu schen als ha mlose Fliege dahe komm (V39), wa im Tschechischen noch die „moucha“ [Fliege] (V36)/Mucha, die mi le z e K a zwischen die Gigan en de deu schsp achigen Li e a u eind ang. Abe die schechische Saison is so gu wie o bei. TEILNEHMER Welche schechischen und slowakischen Au o en a sächlich in Rüschlikon wa en und welche on diesen gelesen haben,4 habe ich bishe nich klä en können. Auch is mi nach wie o nich gelungen, eine olls ändige Lis e de Teil neh me zusammen- zus ellen– ode es s immen die in e schiede nen A ikeln ge nann en Gesam zahlen nich . Es soll sich um 30, 34 ode 35 sche choslo wa ki sche Au o en gehandel haben (G öge o á/Hi šal 2007: 950;F. A. Z. 1968b: 24;S eine 1968: 16;Holub 1968: 2). Mi sind nu die Namen on 30 Pe sonen aus de Tschechoslowakei bekann . Aus de Schweiz nahmen eil: Pe e Bichsel, Nikolas Bou ie , F ied ich Dü enma , Felice Filippino, Max F isch, F anck Jo e and, de Übe se ze Pe e Lo a und Geo gio O elli;5aus Deu schland Ho s Bienek, Tank ed Do s , Gün e G ass, Wal e Hölle e , Uwe John- son, Joachim Kaise , Ho s K üge , Golo Mann (diese könn e alle dings auch zu den Schweize Teilnehme n ge echne we den), Ch is oph Meckel, Hans We ne Rich e , Paul Schallück und de Übe se ze F anz Pe e Künzel;aus de Slowakei Al onz Bedná , I an Kupec, Ladisla Ťažký;aus dem heu igen Tschechien Lud ík Aškenazy, Hana Běloh adská, An onín B ousek, Ladisla Fuks, Jiří G uša, Dušan Hamšík, Václa Ha el, Jose Hi šal, Mi osla Holub, Pa el Janský, Vladimí Ka ka, Alexand Klimen , Pa el Kohou , Vě a Linha o á, A noš Lus ig, Ka el Michal, Jiří Mucha, Jose Nes adba, 4 Es habe sich um „e wa 15 Lesungen“ gehandel (F. A. Z. 1968b: 24). Ich komme bishe au 14 schechische und d ei slowakische Lesungen. Ob in Rüschlikon auch deu schsp achige Au o en lasen ode das Lesen den schechischen und slowakischen Au o en o behal en wa , is mi nich bekann . Schwab -Felisch sch eib on „e wa ün zehn ku zen […] A bei en de schechischen und slowakischen Gäs e“ (Schwab- -Felisch 1968: 32), was in Kombina ion mi dem e s en Zi a da au hindeu en wü de, dass a sächlich nu schechische und slowakische Au o en gelesen haben. 5 Diese Zusammens ellung is komple (F. A. Z. 1968a: 28). Die Ta sache, dass die Zahl de Schweize Teilnehme ge inge is als die de deu schen, kann als wei e e Hinweis da au gewe e we den, dass es sich um eine „E sa z -Tagung“ de G uppe 47 und nich um eine ein Schweize Angelegenhei gehandel habe. 36. poslední moucha é o sezóny 37. se dobý á am, mezi elikány, 39. die le z e Fliege diese Saison 40. d äng sich do hin, 41. un e die Riesenges al en. 124 BRÜCKEN 31/1 Ka el Pecka, An onín Pe řina, Jiří Piš o a, Pe Pujman, Ja osla Pu ík, Ka el Šik anc, Vojmí Šimonek, Jose Šk o ecký, I an Vyskočil sowie aus dem anzösischen Exil Pa el Tig id. In e essan is in diesem Zusammenhang, dass zumBeispiel de le z - genann e Pa el Tig id eil genommen haben soll (G uša 2004: 129), de alle dings in keinem zei ge nössischen A ikel ge nann wi d, wohl weil e sich be ei s sei 1948 im Pa ise Exil be and und nich hä e mi de schechoslowakischen Delega ion zu- sammen e en dü en. Es habe sich übe wiegend um Au o en gehandel , de en We ke be ei s im Aus land e schienen wa en bzw. de en He ausgabe im Ausland ge ade o be ei e wu de (Pec- ka 1968: 6), die abe desungeach e wenig E ah ung mi pe sönlichen Au i en im Ausland, mi ö en liche Meinungsäuße ung sowieso, ha en und sich nu schwe in die unge wöhnliche Si ua ion hinein anden– nu e wa ün de Tschechen be eilig en sich ak i an de Diskussion (Holub 1968: 2). Sie wi k en au sich selbs e klemm :6 „in enzi ně apný až boles ný poci , znásobený čizojazyčným p os ředím“ [ein in en- si peinliches bis schme zliches Ge ühl, po enzie du ch die emdsp ach ige Um- gebung] (Pu ík 1998: 27). Mi de einge üh en und on ihnen auch angenommenen Tanzo d nung ühl en sie sich nich ge ade ei (Šik anc 1968: 11). Die Mischung de Teilnehme wa seh bun und üh e an neu alem O Pe so nen zusammen, die sich in P ag wohl kaum begegne wä en. B ousek sch eib da übe an Man ed Pe e Hein: „Un e denen, die ah en, gib es eine Reihe on solchen, mi welchen ich in P ag nich sp echen wü de, abe was kann ich un“ (B ousek an Hein, 14.10.1968;DLA). Die kons a ie e Bun hei be zieh sich sowohl au die Poe ik de Tex e als auch au die Reak ion angesich s des Geschehens in Rüschlikon als auch au die poli ischen Ansich en de Au o en, was ielleich ganz gu de en wei e e En wicklung zeig . Von den mi bekann en 30 schechoslowakischen Teilnehme n, publizie en nu sieben (da un e zwei de d ei slowakischen) in de au den P age F ühling olgenden sogenann en ‚No mali sie ungs zei ‘ wei e in o iziellen Ve lagen; neun blieben zwa im Land, konn en jedoch nich ode nu im Samizda publi zie en; d ei begingen Suizid (Hamšík, Piš o a, spä e im Exil Michal); zehn de schechischen Au o en muss en meh ode wenige eiwillig ih Land e lassen. In e essan is , dass keine Fo mel gil , dass Au o en je nach wei e em Lebensweg ähnlich au die K i ik eagie hä en. REAKTIONEN DES DEUTSCHEN FEUILLETONS Das deu schsp achige Feuille on a bei e e in de Be ich e s a ung einen G und- kon lik he aus: De Beu eilung de Tex e nach äs he ischen– inne ex lichen– Ka e- go ien du ch die deu schen und Schweize Au o en wu de de en Beu eilung un e gesell scha s poli ischen– auch auße ex lichen– Vo zeichen du ch die schecho- slowakischen Au o en gegenübe ges ell (F.A.Z. 1968b: 24;Schwab -Felisch 1968: 32). 6 Dazu: „[…] ě šina našich ys oupení, sAlpami pozadí, byla neméně de e mino ána či de o mo ána přesilou nez yklé si uace, akže zbylo nakonec jen minimum ela i ně os obozených příspě ků– např.I ana Vyskočila“ [[…] die Meh hei unse e Au i e, mi den Alpen im Hin e g und, wa nich minde du ch die Übe mach de ungewohn en Si ua ion de e minie ode de o mie , so dass es le z lich nu ein Minimum ela i be ei e Bei äge gab –z.B. de I an Vyskočils] (k1968: 7). 125ANNE HULTSCH Ging es in de G uppe 47 zunehmend um das Wie (A nold 2004: 263), wi d sie hie also an ih em ak i en Ende noch einmal mi dem Was kon on ie . Hinzu kam, dass in diesem Fall na ü lich nu die Übe se zungen de Tex e, die „meis asch und ad hoc ins Deu sche übe agen[]“ wo den wa en (Schwab -Felisch 1968: 32), äs he isch be u eil we den konn en, was allge mein als P oblem wah - genommen wu de (F. A. Z. 1968b: 24;B ousek 1968: 10;Nes adba 1968: 11; Šik anc 1968: 11). Alle Tex e wu den in deu sche Sp ache gelesen und disku ie . Einige Au o en übe nahmen das Lesen ih e ins Deu sche übe se z en Tex e selbs (z.B. Holub und B ousek;Pu ík 1998: 27), ü ande e lasen G ass und Bichsel, die anwesenden Übe - se ze (Ru 2000: 70) und e en uell auch Johnson (G öge o á/Hi šal 2007: 951). 7 Leide kann hie keine g ündliche Analyse de Übe se zungen o genommen we den, um au diesen K i ikpunk eingehen zu können. Denn wenngleich in meh e en A i- keln die gelesenen Tex e Šk o eckýs („Pan uči el Ka z“ [He Leh e Ka z]), Hi šals (aus JOB–BOJ), Šik anc’ („Zaří ká ní psů“ [Beschwö ung de Hunde]), Kohou s (das Ende seines D amas Augus Augus , augus ) und Vyskočils („Mlu ení pana Del ana“ [Das Reden des He n Del an]) genann we den, sind mi ih e a sächlich gelesenen deu schen Va ian en bishe nich bekann . De Übe se ze Lo a las Gedich e, die im F ühling/Somme in den Li e á ní lis y [Li e a u blä e n] publizie wo den wa en, on de en Au o en meines Wissens nun nu B ousek und G uša anwesend wa en.8 Hans Schwab -Felisch e wähn in seinem A ikel zudem ein Gedich on Jiří Kolář und eines on Ja osla Sei e (Schwab -Felisch 1968: 32). Bei de Übe se zung des Ge- dich s on Kolář is in de Ta Ve wunde ung zumin des angesich s des Gedich i els angesag . De Tex s ell he o ische F agen nach allen e denklichen Ve b echen und Ve gehen und sp ich dann mono on die Emp ehlung aus: „S eď e o na s anu“ (Kolář 1968: 1), bei Lo a : „Schieb es au die Pa ei“ (Kolář 1969: 37 .). Wö lich müss e man es als ‚wälz es au die Pa ei ab‘, ‚häng es de Pa ei an‘ übe se zen, was nich nu das Wegschieben on sich selbs , sonde n die unbe ech ig e Schuld zuweisung an die Pa ei und das Ve weige n de pe sönlichen Ve an wo ung ü das eigene Tun en hiel e. In den e wähn en Li e á ní lis y e schien dieses Gedich un e dem Ti el „Rada slouhům“ [Ein Ra den Lakaien], was Lo a in Anlehnung an den o le z en Ve s als „Nach musikan en“ wiede gib . De schechische Tex sp ich also eine wesen - lich deu liche e Sp ache als de deu sche. Im Falle Lo a s ag sich, ob neben den Übe se zungen an sich („in []eine sp achlich e was undi e enzie en deu schen Ve sion“; Schwab -Felisch 1968: 32) nich o allem die Vo ags weise Lo a s ein P ob- lem da s ell e, die on Dušan Hamšík als „zas a alý pa e ický přednes à la sla nos ní akademie“ [ e al e e pa he i sche Vo ag à la Fes akade mie] cha ak e isie wu de (k1969: 7). De Übe gang zu mo alische Nö igung wa ließend. Und das wohl nich nu bei de inhal lichen Rech e igung einige Tex e gegen übe ih en an de Fo m in e es sie en deu schsp achigen K i ike n. 7 Pu ík (1998: 36, 38) sch eib , dass Johnson seine E zählung lesen we de, bedaue jedoch am Folge ag, dass e on Johnson kein einziges Wo , seine S imme nich gehö habe. 8 In dem on Lo a he ausgegebenen und übe se z en Band P age F ühling und He bs im Zeugnis de Dich e . Tschechische Dich ung aus «Li e á ní lis y» 1968 sind on B ousek die Gedich e 21. Augus 1968 und Ende de Fe ien, on G uša das Gedich P edig den Fischen abged uck (Lo a [Hg. und Übe s.] 1969: 60, 64, 66–68). 126 BRÜCKEN 31/1 Die F age nach den Wi kungsmöglichkei en de Li e a u , on de die schecho- slo wakischen Au o en mi ih em zu diese Zei g oßen Publikum g undsä zlich übe zeug wa en –die Au lage de wöchen lich e scheinenden Zei sch i Li e á ní lis y übe sch i 1968 die G enze on 300.000 S ück (Jungmann 1999: 278) (bei eine schechischen Gesam be ölke ung on ca. 10 Millionen Menschen)9 –, konn en sie ih en an diese F age besonde s in e essie en deu schsp achi gen Kollegen wede übe zeugend e läu e n noch sie du ch ih Au e en ech e igen (S eine 1968: 16; Holub 1968: 2).10 Die Kon on a ion de schechischen Tex e mi deu sch- und englischsp achigen zeig e En wick lungslinien au , die den schechischen Teilnehme n in diese Fo m nich unbeding bewuss wa en, weil sie die Radikali ä de im Landesinne n als adikal wah genommenen Expe imen e kon ex ualisie en und dami auch ela - i ie en bzw. ande s e scheinen ließen. Es konn en beispielsweise neu En wick- lungen on Ge ude S ein übe Helmu Heißenbü el hin zu Jose Hi šal (B ousek 1968: 10) ode on Ingebo g Bachmann hin zu Vě a Linha o á (Schwab -Felisch 1968: 32) wah genommen we den. Die F age, die sich da aus e gib , is , ob sich hie nich ge ade zeig , dass en wede die gesellscha spoli ischen Ums ände in Wes und Os doch ähnliche Fo men au wiesen, ode ob sie eben nich in dem Maße Ein luss au die li e a ischen We ke nehmen, wie bis dahin on schechischen Ve eidige n de hema ischen O ien ie ung angenommen wo den wa . REAKTIONEN DER TSCHECHISCHEN TEILNEHMER AUF DIE (FORM DER) KRITIK Die im Nachgang on einigen schechischen Au o en o geb ach e K i ik an dem gesam en Ve ah en, o allem an de Tex auswahl und de kollek i en S eg ei k i ik (Šik anc 1968: 11;Nes adba 1968: 11), abe auch da an, dass die Zusammenkun A - bei scha ak e ge agen habe (Hi šal 1968: 11), läss e mu en, dass die schechischen Teilnehme nich wuss en, wie die G uppe 47 a bei e .11 Dem s ehen ande e Äuße un- gen en gegen. Pecka sag , e s ens, dass die Au o en einige Zei zu o gebe en wo den wa en, einen Auszug aus einem We k in deu sche Übe se zung an die O ganisa o en zu schicken (Pecka 1968: 6).12 Das heiß , die Aus wahl de Tex e lag bei den Au o en selbs , sie hä en also ep äsen a i e Aus züge auswählen können, und auch die als Schnellschüsse k i isie en Übe se zungen haben die Au o en selbs einge eich bzw. sie müssen nich e s un mi elba o de Tagung en s anden sein. Zwei ens sag Pecka, dass die K i ik on den eingeladenen K i ike n o be ei e gewesen sei 9 Lo a sch eib ga : „Mi eine Au lage on zule z 320 000 Exempla en wa es im Ve häl nis zu Be- ölke ungszahl die meis gelesene li e a ische Zei sch i de Wel “ (Lo a 1969: 14). 10 Dazu S eine : „Bis zum Schluß blieben die schechisch -slowakischen Sch i s elle eine An wo au die F age nach Spiel aum und Wi kungsmöglichkei en de Li e a u in ih em Lande schuldig […]“ (S eine 1968: 16). 11 Dazu Šik anc: „neznám[é] pomě [y]“ [unbekann e Ve häl nisse] (Šik anc 1968: 11) ode Nes adba, de mein , niemand on ihnen habe geahn („ne ušil“), dass sich die ganze G uppe 47 anschicke, die Tex e mi ih em k i ischen Maß zu messen (Nes adba 1968: 11). 12 Vyskočil be ich e hingegen, dass seinen Tex Bodláko á a sächlich inne halb eines Tages o O übe se z habe (Ru 2000: 70). 127ANNE HULTSCH (Pecka 1968: 6), was dem P inzip de G uppe 47 ebenso wide sp echen wü de wie de Bei all, die Dü enma s Reak ion au Hi šals Tex auslös e (G öge o á/Hi šla 2007: 951). Die K i ik sei zudem siche wenige scha („příkře“) und konsequen ausge allen, als es ansons en in diesem K eis üblich sei (k1968: 7), was beispielsweise B ousek als beschämende Rücksich nahme emp and und deshalb on „ šeobjímající cha i a i nos “ [alluma mende Wohl ä igkei ] sch eib (B ousek 1968: 10). D i ens ha en sche chische Li e a u zei sch i en zu o seh wohl übe die G up pe 47 be- ich e . An ang 1966 be ich e e Vě a Macháčko á -Riege o á in de Zei sch i Impuls aus üh lich on de Tagung de G uppe 47 im No embe 1965 in Wes be lin, wozu sie das Wi ken de G uppe o s ell e und in einen b ei e en, .a. gesam deu schen, Kon- ex eino dne e (Macháčko á -Riege o á 1966). Im No embe 1966 wa en Rich e und Reinha d Le au au Schloss Dobříš, das de Vo si zende des schechoslowakischen Sch i s elle e bandes, Edua d Golds ücke , de G uppe 47 be ei s 1964 als Tagungs- o angebo en ha e (Rich e 1997: 664, Anm. 7), zu Gas , um zu p ü en, ob sich das Schloss ü diesen Zweck eigne (A. R.1966: 24; Rich e 1997: 664, Anm. 5). Im Kon ex dieses Besuches e schien in den Li e á ní no iny [de Li e a u zei ung] ein Bei ag on Rich e , in dem e da übe in o mie , was die G uppe 47 sei und wie sie agie e. Die Tsche chen we den au ge klä , dass es sich um A bei ssi zungen hand le und es deshalb um die Diskussion, um mündliche So o k i ik bis dahin allen unbe kann e Tex e gehe; dass die G uppe 47 in dem Sinne eine Schule sei, dass jede le ne; dass die o gelesenen We ke nich nach ih em Thema, sonde n ih e handwe klichen Um- se zung beu eil we den und dass du ch die Viels immigkei eine Objek i i ä de K i ik e eich we de (Rich e 1966: 8 .). Im Folgejah (He bs 1967) nahm Ji ka Bodláko á an de Si zung de G uppe 47 in de F änkischen Schweiz (Pul e mühle) eil und be ich e e aus üh lich da übe . Sie aszinie e o ensich lich die selbs au e leg e und eiwillig eingehal ene Diszi plin und dass die Au o en selbs als K i ike au a en (Bodláko á 1968: 21). I i ie zeig e sie sich hingegen an ge sich s Spu en on P og ammäs he ik (Lob on Gegenwa s- bezug, Glaub wü dig kei e c.), die jedoch nich mani es a i e all gemeine wu den, schließlich handel e es sich um A bei ssi zungen (Bodláko á 1968: 22). In beiden Bei ägen wi d ein kla es– bei Rich e ein allgemeines, bei Bodláko á ein konk e es– Bild e mi el , wie die Si zungen ablau en. Inso e n soll e sich kein schechische Au o on dem übe asch zeigen, was ihn in de Schweiz e wa e e. Die Behaup ung zum Beispiel Jose Nes adbas, dass die Me hode de G uppe 47 zwa in e essan sei, abe nu unk ionie en könne, wenn sich die Au o en gu kenn- en (Nes adba 1968: 11; dazu auch B ousek 1968: 10), zeig meines E ach ens, dass e die Me hode nich ganz e s anden ha , sonde n on de schechischen nach- ba scha lichen S immung ausgeh , in de übe emp indlich au k i ische Analysen eagie we de (k1968: 7). K i ik– auch sachliche –wi d nu on bes en F eunden und zudem nich in de Ö en lichkei akzep ie . So wu de eine Di e enz zwischen de Au nahme als Mensch und de als Au o es ges ell , weil man es eben nich als Beweis de Ach ung sah, dass man mi seinem We k e ns genommen wu de, wenn sich G ass, Kaise , Johnson, Dü en ma , F isch ode Rich e au dieses einließen und sich k i isch zu ihm äuße en (B ousek 1968: 10). 134 BRÜCKEN 31/1 Ge o á, I ena (1990): Izolace bylo dos , říká Wal e Hölle e upříleži os i zasedání Skupiny 47 na Dobříši [Es eich mi de Isolie ung, sag Wal e Hölle e angelegen lich de Si zung de G uppe 47 au Dobříš]. –In: S obodný zí řek. Kul u ně poli ický ýdeník [F eies Mo gen. Kul u - poli ische Wochenzei ung] 1/22 (18.06.), 5. Golds ücke , Edua d/Sů a, Vladimí (1990): Všichni jsme oněco s a ší [Wi sind alle e was äl e ].– In: No é knihy [Neue Büche ] 24 (13.06.), 8. G ambow, Jü gen (1991): T e en au Schloss Dobříš.– In: Sinn und Fo m 43/1, 162–176. G öge o á, Bohumila/Hi šal, Jose (2007): Le Le [De Flug de Jah e]. 1. olls . Au l. P aha: To s . G uša, Jiří (2004): Umění s á nou (Rozho o sDalibo em Dobiášem) [Die Kuns zu al e n (Gesp äch mi Dalibo Dobiáš)]. Paseka: P aha -Li omyšl. Hi šal, Jose (1968): Z ížená možnos do ozumění? [E schwe e Möglichkei de Ve s ändigung?]. –In: Lis y [Blä e ] 1/6, 11. Hölle e , Wal e /Mille , No be (Hg.) (1990): G uppe 47 in P ag –1990. Tex e –Be ich e– Bilde . Deu sch -Tschechische Gegenwa au Dobřiš.– In: Sp ache im echnischen Zei al e 28/115, 186–272. Holub, Mi osla (1968): Chudý příbuzní? [A me Ve wand e?].– In: Lis y [Blä e ] 1/6, 2. Jungmann, Milan (1999): Li e á ky –můj osud. K i ické ná a y ke kul uře padesá ých ašedesá ých le sak uálními e lexemi [Li e a u zei ung –mein Schicksal. K i isches Zu ückkommen au die Kul u de 1950e und 1960e Jah e mi ak uellen Re lexionen]. B no: A lan is. k[= Hamšik, Dušan] (1968): VCu ychu očeské aslo enské li e a uře [In Zü ich übe die schechi- sche und slowakische Li e a u ].– In: Lis y [Blä e ] 1/2, 7. Ka lach, Hanuš (1990): Skupina 47 aDobříš [Die G uppe 47 und Dobříš].– In: T a [Die Fo m] 1/16, 2. Klimen , Alexande (1968): Z ížená možnos do ozumění? [E schwe e Möglichkei de Ve s ändi- gung?]. –In: Lis y [Blä e ] 1/6, 11. Kolář, Jiří (1968): Rada slouhům [Ein Ra den Lakaien].– In: Li e á ní lis y [Li e a u blä e ] 1/10 (02.05.), 1. Kolář, Jiří (1969): Nach musikan en.– In: Lo a (Hg. und Übe s.) 1969, 37 . Lo a , Pe e (1969): Geis gegen Gewal .– In: de s. (Hg. und Übe s.) 1969, 5–16. Lo a , Pe e (Hg. und Übe s.) (1969): P age F ühling und He bs im Zeugnis de Dich e . Tschechische Dich ung aus «Li e á ní lis y» 1968. Be n: Kandelabe . Macháčko á-Riege o á, Vě a (1966): Poslední zasedání Skupiny 47 [Die le z e Si zung de G uppe 47]. – In: Impuls 1/2, unpag. Nes adba, Jose (1968): Z ížená možnos do ozumění? [E schwe e Möglichkei de Ve s ändi- gung?]. –In: Lis y [Blä e ] 1/6, 11. Pecka, Ka el| Zá ko á, I ena (1968): Sympozion na březích Cu yšského jeze a. Zájem onaši li e a u u zah aničí [Symposium am U e des Zü ichsees. In e esse an unse e Li e a u im Ausland]. –In: P áce. Deník e olučního odbo o ého hnu í [A bei . Tageszei ung de e olu ionä- en Gewe kscha sbewegung] 24/305(13.11.), 6. Pu ík, Ja osla (1998): Odchod ze Zámku. Deníko é záznamy zle 1968–1989 [De Abgang om Schloss. Tagebuchau zeichnungen de Jah e 1968–1989]. P aha: Hynek. Radda z, F i z J. (1990): Li e a u is Gedäch nis. Die G uppe 47 ag e au Schoß Dobřiš bei P ag.– In: Die Zei 45/24 (08.06.), 62. Rich e , Hans We ne (1966): Co je Skupina 47 [Was is die G uppe 47].– In: Li e á ní no iny [Li e a- u zei ung] 15/47, 8 . Rich e , Hans We ne (1979): Wie en s and und was wa die G uppe 47?– In: Neunzig, Hans A. (Hg.), Hans We ne Rich e und die G uppe 47. München: Nymphenbu ge , 41–176. Rich e , Hans -We ne (1997): B ie e. Hg. on Sabine Co alla. München/Wien: Hanse . Rich e , Hans We ne (2012): Mi end in. Die Tagebüche 1966–1972. Hg. on Dominik Geppe . München: C. H. Beck. 135ANNE HULTSCH Ru , Přemysl (2000): I an Vyskočil. Vždyť přece lé a je ohubu. Rozho o y [I an Vyskočil. Fliegen is schließlich kein Kinde spiel. Gesp äche]. P aha: Po ál. Schwab -Felisch, Hans (1968): Ein An ang gese z : in Rüschlikon. Dich e e en Os -Wes in de Schweiz. –In: F ank u e Allgemeine Zei ung 20/261 (08.11.), 32. Šik anc, Ka el (1968): Z ížená možnos do ozumění? [E schwe e Möglichkei de Ve s ändi- gung?]. –In: Lis y [Blä e ] 1/6, 11. Šk o ecký, Jose (1968): Z ížená možnos do ozumění? [E schwe e Möglichkei de Ve s ändi- gung?]. –In: Lis y [Blä e ] 1/6, 11. S eine , Jö g (1968): Wo on sollen wi eden? Eine schechoslowakisch -deu sche Sch i s elle a- gung in de Schweiz. In: Die Zei 23/45 (08.11.), 16. S ille , Pa el (1990): Česko -německý dialog spiso a elů na Dobříši. VČSFR panuje elko ysos [Tschechisch -deu sche Sch i s elle dialog au Dobříš. In de ČSFR he sch G oßmu ]. –In: Ná odní poli ika. Nezá islý měsíčník– In o mace– Kul u a– Poli ika– Spo [Na ionale Poli ik. Unabhängiges Mona sbla –In o ma ion– Kul u – Poli ik– Spo ] 22/9 [253] (Sep embe ). München.– Z on. Oběžník českého ús ředního s azu Německu [Die Glocke. Rundsch eiben des schechischen Zen al e bandes in Deu schland], I. Willson, Amos Leslie/Bende , Hans (1993): Die G uppe 47 in P ag. G oup 47 in P ague. 1990. –In: Dimension. Con empo a y Ge man A s and Le e s 19/3, 334–624.