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Aleksej Tikhonov: Sprachen der Exilgemeinde in Rixdorf (Berlin). Autorenidentifikation und linguistische Merkmale anhand von tschechischen Manuskripten aus dem 18./19. Jahrhundert. Heidelberg: Winter, 2022, 334 Seiten.

Ehlers, Klaas‑Hinrich

Abstract

161

Full text

Aleksej Tikhono : Sp achen de Exilgemeinde in Rixdo (Be lin). Au o eniden i ika ion und linguis ische Me kmale anhand on schechischen Manusk ip en aus dem 18./19. Jah hunde . Heidelbe g: Win e , 2022, 334 Sei en. Klaas ‑Hin ich Ehle s– F eie Uni e si ä Be lin/Uni e si ä Ros ock Im Win e 1732/33 kamen die e s en e wa 500 schechischen Einwande e in P eußen an und bilde en in Be lin und Umgebung zwei p o es an ische Gemeinden, eine in de Wilhelms aße im S ad zen um und eine wei e e in Rixdo , einem Do bei Be lin. Rixdo is heu e Teil des g oßen Be line S ad eils Neukölln, läss abe mi Do an‑ ge , Do ki che und einigen Acke bü ge häuse n imme noch Spu en de dö lichen Ve gangenhei e kennen. Und nich zule z exis ie hie bis heu e die „E angelische B üde gemeinde“, die heologisch in de T adi ion de „Böhmischen B üde “ s eh , die im 18. Jah hunde de eligiösen Ve olgung in ih em ka holischen He kun sland hie hin ausgewichen wa en. Bis zum Ende des 18. Jah hunde s wa en e wa 25.000 schechischsp achige Menschen nach P eußen ausgewande , das ihnen Religions‑ eihei und wi scha liche An eize bo . Rixdo bilde e inne halb de schechischen Immig a ion einen zahlenmäßig ech kompak en Schwe punk und mi seine B ü‑ de gemeinde inne halb de p o es an ischen Zuwande e bewegungen (Lu he ane , Re o mie e, B üde gemeinden) einen spezi ischen kon essionellen Fokus. Im „A chi im Böhmischen Do “ Rixdo sind glückliche weise eine beach lich g oße Menge schechische Sch i zeugnisse aus dem Um eld de ö lichen b üde i‑ schen Gemeinde übe lie e . Neben kleine en Tex so en wie einzelnen Liede ex en, Gedich en, Ve zeichnissen sind hie o allem „Cho eden“ (P edig en) und Lebens‑ läu e zu nennen. Fü sp achgeschich liche und kon ak linguis ische F ages ellungen sind hie abe besonde s die übe lie e en 183 Lebensläu e au schluss eich. Ande s als die in de Regel aus deu schen Vo lagen ins Tschechische übe se z en P edig en, dokumen ie en diese Lebensläu e ein his o isches Tschechisch des 18. und ühen 19. Jah hunde s on sogenann en „o dina y people“, das alle dings schon in de Ve ‑ gangenhei meh ode wenige s a k nachbea bei e wo den is . Die Lebensläu e de Gemeindemi gliede ha en in den b üde ischen Gemeinden nach dem Vo bild de He enhu e Gemeinde eine es e i uelle Funk ion. Sie wu den nich nu bei de Bei‑ se zung de To en e lesen, sonde n auch gesammel und in den Gemeindeb ie en im Umk eis de He enhu e und B üde gemeinden egional wei e b ei e . In de Regel haben die Lebensläu e einen au obiog aphischen Tex ke n, de on dem Gemeinde‑ mi glied o dem Ende seines Lebens sch i lich e ass ode dik ie wu de und de dann nach dem Tod de Pe son on Familienmi gliede n ode „Gemeindea bei e n“ übe a bei e und mi E gänzungen ode Kommen a en e sehen wu de. Viel ach gehen diese Lebensläu e abe auch allein au Be ich e und No izen on Pe sonen aus dem Umk eis de Ve s o benen zu ück. All diese Lebensläu e sind in de Folge schließlich ein ode meh ach on wei e en Pe sonen abgesch ieben und ü die Ve ‑ ö en lichung au be ei e und dabei gegebenen alls nochmals e ände wo den. Die F age nach de Au o scha bzw. nach den Ve asse n diese Lebensläu e zu klä en, is 162 BRÜCKEN 31/2 bei ih em meh s u igen En s ehungsp ozess also eine besonde e He aus o de ung, zumal in den übe lie e en Lebensläu en nu höchs sel en einmal explizi e Hinweise gegeben we den, we diese Tex e le z lich o mulie , übe a bei e ode kopie ha . Die Disse a ion on Aleksey Tikhono s ell sich ge ade diese ansp uchs ollen Au gabe und un e nimm es, die Au o en und Sch eibe mi Hil e s ilome ische Analyse e ah en zu ekons uie en. Gleichsam ein ‚Nebenp oduk ‘ on Tikhono s in ensi e Auseinande se zung mi diesem übe aus spannenden Tex ko pus wa die Ausa bei ung eine So wa e zu Analyse on Handsch i en des 18. Jah hunde s, die e in Koope a ion mi dem F aunho e Ins i u ü P oduk ionsanlagen und Kons ‑ uk ions echnik und inanzie on de Volkswagens i ung en wickel ha . Diesem „(halb‑)au oma ischen Assis enzsys em ü Au o /innen und Sch eibe /inneniden i‑ ika ion“ dien en die schechischen Lebensläu e „als T ainingsma e ial“ (S. 12). Nach einlei enden Beme kungen zu Themen‑ und P oblems ellung seine A bei um eiß de Ve asse im zwei en Kapi el in wei em zei lichen Rückg i den his o i‑ schen Hin e g und de Einwande ung nach P eußen und zeig die heologischen und pe sönlichen F ak ionie ungen inne halb de b üde isch/he enhu ischen Bewegung seh de aillie au , die schließlich auch zu G ündung de Gemeinde in Rixdo ge üh haben. Hie skizzie e auch die e zweig e Übe lie e ungsgeschich e de Lebensläu e und ih e Kopien, de e selbs du ch beach lich ausgedehn e A chi ‑ eisen in Tschechien und Deu schland nachgegangen is . Speziell ü die Rixdo e Gemeinde zeichne Tikhono in diesem Kapi el den allmählichen Sp achwechsel om Tschechischen zum schließlich allein dominan en Deu schen im Ve lau des 18. und 19. Jah hunde s nach. In diesem his o ischen Kapi el hä e man sich allen alls noch eine genaue e Schilde ung des sozialen Zusammenlebens und de be u lichen S uk u in dem on Deu schen und schechischs ämmigen Familien bewohn en Do gewünsch , um die Rolle de B üde gemeinde o O und die all äglichen Hin e ‑ g ünde des Sp achkon ak s noch plas ische nach ollziehen zu können. Das d i e Kapi el des Buches gib einen knappen Fo schungsbe ich zu den Rixdo ‑ e A chi alien und zu linguis ischen Ansä zen de Rekons uk ion on Au o scha anonyme Tex e, die sich au sp achliche Me kmale de a ige Tex e s ü zen. Im langen ie en Kapi el s ell de Ve asse dann seinen linguis ischen ‚We kzeug‑ kas en‘ ü die quan i a i e Tex analyse o . Sein Analyse e ah en be uh au de Übe zeugung, dass „das Sp ach e hal en bzw. de Sp achs il eines Indi iduums […] sich mi Hil e on s a is ischen Me hoden e assen [läss ], was le z endlich die Au o scha bzw. U hebe scha eines Tex es objek i assba mach .“ (S. 98). Fü die Analyse de Au o scha we den insgesam ie zehn sp achliche Va iablen zug unde geleg (S. 137), da un e die Va ianz de Sa zlänge, die Konku enz de Ve b o men jes /je, die Häu igkei de Realisie ung on Pe sonalp onomina, die Va ianz de e ‑ balen In ini i su ixe, das Au e en on sp achlichen Kennzeichen des sogenann en ‚Gemein schechischen‘ usw. Die meis en– leide nich alle– de in die quan i a i e Analyse einbezogenen 14 Me kmale we den anhand des schechischen Na ionalko pus au ih e Aussagek a ü das Tschechische des 18. Jah hunde s übe p ü und mi Aus üh ungen zu Sp achgeschich e des Tschechischen zei lich e o e . Hie wä e es hil eich gewesen, wenn A. Tikhono , die Siglen ü die einzelnen Me kmale, die e in den spä e olgenden Übe sich en zu seinen Be unden e wende , auch schon bei ih e Vo s ellung angegeben und he ausges ell hä e. 163REZENSIONEN Fü die F age, we die in ühe e Fassung o liegende Tex e de Lebensläu e aus de Gemeinde kopie und dabei gegebenen alls übe a bei e ha , inde de Ve as‑ se ein gu geeigne es Beobach ungs eld in den iel äl igen „Re isionen“ (S. 130 .), also nach äglichen Tex ko ek u en, die die Lebenslau ex e au weisen. Fü ein quan i a i e Analyse, die au eine Iden i izie ung de Sch eibe innen und Sch ei ‑ be de übe lie e en Lebensläu e ziel , bie en dabei besonde s die hoch equen en Ko ek u en in de O hog a ie einen Ansa zpunk , de sich zugleich zei lich au die En wicklungen de schechischen o hog a ischen Kon en ionen beziehen läss (sa zin e ne und sa zini iale G oßsch eibung, diak i ische e sus dig aphema ische Sch eibung usw.). Auch hie e a bei e de Ve asse wiede einen Sa z on, in die‑ sem Fall sieben, Me kmalen, mi denen die Sch eibung in den übe a bei e en Tex en quan i a i cha ak e isie we den kann (S. 137). Gegen Ende des Buches we den die einzelnen Ko ek u ‑Belege dann in eine aus üh lichen Tabelle noch einmal im Einzelnen e anschaulich und um Beobach ungen zu Ko ek u en au de Ebene de Syn ax, de Mo phologie und Seman ik e gänz (S. 225 .). Die de aillie e Ana‑ lyse de Tex e isionen in den Lebensläu en üh nich nu zu de E kenn nis, dass diese übe lie e en Lebensläu e mi seh sel enen Ausnahmen Kopien on ühe en Tex assungen da s ellen, sonde n e laub da übe hinaus die zei liche Eino dnung, dass die ühe gesch iebenen Tex e sionen „ganz ode eilweise am An ang des 19. Jah hunde s ab‑ bzw. au gesch ieben und/ode ko igie “ (S. 285) wo den sind. Dass hie un e Ums änden auch bewuss A chaismen eingese z wo den sein könn‑ en, um die Lebensläu e „sak al ode sp achlich au zuwe en“ (S. 285), wi d dabei in Rechnung ges ell . Au den Sei en 137 bis 141 s ell A. Tikhono anhand on zwei in Faksimile und in T ansk ip ion wiede gegebenen Lebensläu en sein Ve ah en de quan i a i en Tex ‑ analyse noch einmal gu e anschaulich o . Be echne we den hie die Häu igkei en des Au e ens on 14 sp achlichen Me kmalen und sieben Ko ek u me kmalen, um so Indizien ü die Au o scha bzw. die Sch eibe n de Tex e zu gewinnen. An‑ gewende au das gesam e Ko pus de Rixdo e Lebensläu e lassen sich G uppen on Tex en g öße e ode ge inge e sp achliche Ähnlichkei e kennen, die Tikhono in eine s a is ischen Clus e analyse ech kla oneinande abg enzen kann. Die 183 Lebensläu e lassen sich 26 „Sub ‑Clus e n“ ü die Au o scha und 12 Subclus e n ü die Sch eibe n un e gliede n. Dabei e eilen sich die Tex e keineswegs gleichmäßig übe die e echne en Clus e , sonde n die meis en de Tex exempla e lassen sich insbesonde e ün dominan en Clus e n zuo dnen (S. 168–169). Die cha ak e is ische und disk e e Me kmalkon igu a ion de übe lie e en Tex e we e de Ve asse im nächs en A gumen a ionssch i als Indiz da ü , dass sie on jeweils denselben Au‑ o en ode Sch eibe n e ass wu den. „Die Be echnung und Messung de besag en linguis ischen Me kmale ha e geben, dass sich die schechischen Lebensläu e aus de Rixdo e Handsch i ensammlung in 26 Au o ‑ und 12 Sch eibe ‑Clus e au eilen lassen. Das heiß , dass quan i a i gesehen die Lebensläu e zwa on 12 Pe sonen ge‑ sch ieben, abe on mindes ens 26 Pe sonen dik ie /u sp ünglich au gesch ieben/ wesen lich umgea bei e e c. wu den.“ (S. 291). Die 183 Tex e gehen demnach au eine „kollek i e En s ehungsgeschich e“ (S. 291) zu ück. Als wei e es Indiz ü die Au o scha /Sch eibe scha de Tex e un e such de Ve asse zusä zlich, ob die Tex exempla e einzelne Clus e in zei liche Reihen olge 164 BRÜCKEN 31/2 gesch ieben wo den sind. Ausgehend on seinen quan i a i en Be unden schließ Aleksej Tikhono schließlich au jeweils eine seh beg enz e G uppe on „po en iellen Au o /innen“ und on „po en iellen Sch eibe /innen“ de 183 Lebensläu e. Am Schluss des Buches s ell e ges ü z au e einzel e Hinweise in den Tex en und In o ma‑ ionen zu den Gemeindemi gliede n abschließend soga Übe legungen an, welche namen lich iden i izie ba en his o ischen Pe sonen diese „po en iellen Au o /innen und Sch eibe /innen“ gewesen sein könn en. Hie wä e es gu gewesen, wenn de Ve ‑ asse wei e hin konsequen on Hypo hesen ode Wah scheinlichkei en gesp ochen hä e, denn le z lich kann sein beeind uckendes Ve ah en de Au o iden i ika ion ja nu zu gu abgesiche en ‚Indizienbeweisen‘ üh en. Es kann schließlich nie ollends siche ges ell we den, dass Tex e auch appie end ähnliche Tex ges al – zumal bei i uellen Tex en– auch a sächlich nu on eine Au o in bzw.einem einzigen Au o e ass sein können und dass ande e sei s nich ein und de selbe Au o – zumal in un e schiedlichen Lebensphasen– auch Tex e un e schiedliche S ilma kie ung he ‑ o geb ach haben könn e. Es hä e dem We de A bei ga keinen Abb uch ge an, wenn die Schluss olge ungen aus den ex uellen Be unden jede zei ausd ücklich als Hypo hesen o ges ell wo den wä en, denn diese Hypo hesen s ü zen sich ja au so g äl ig e wogene Übe legungen und seh s ingen e Analyse e ah en. Am Ende des Buches gib ein Anhang mi einigen Faksimileabbildungen ein an‑ schauliches Bild on den Rixdo e Lebensläu en und e mi el mi den beige üg en T ansk ip en auch einen Eind uck on de ziemlich ansp uchs ollen Au gabe, diese Handsch i en ypog a isch umzuse zen. Im Üb igen machen einige Da s ellungsp o‑ bleme das Buch e was spe ig. Es is in einem p inzipiell wei gehend ehle eien, abe nich imme idioma ischen Deu sch gesch ieben. Das mach die Lek ü e manches Mal e was ocken. Vo allem da im Tex ans elle on „alle dings“ du chgängig das seman‑ isch unpassende „lediglich“ e wende wi d, ge ä de Lese luss imme wiede ku z ins S ocken. Hie hä e de Ve lag ode die Be eue de A bei dem Au o ein ache sp achliche Hil es ellung geben können. Ehe ku ios mu e es an, dass de Ve asse die linguis ische Me aphe de „Sp achinsel“ so e wei e , dass das schechische Ausgangsgebie de Emig a ion imme wiede als „ schechisches Fes land“ (Böhmen am Mee ?) bezeichne wi d. I i ie ende und ezep ionshemmend is , dass die zahl‑ eichen „Tabellen“, „G a iken“ und „Bilde “ nu spo adisch und unsys ema isch mi eine en sp echenden Un e i elung iden i izie we den. Sie we den meis nu im Fließ ex mi eine en sp echenden Numme ie ung e sehen, sodass Vo ‑ und Rück‑ e weise im Tex schwie ig nachzu ollziehen sind. Manche de Tabellen ze dehnen mi ih em e heblichen Sei enum ang (in einem Fall 14 in einem ande en Fall soga 58 Sei en Länge!) den Fließ ex . Es wä e besse gewesen, sie auszugliede n und in den Anhang zu e schieben. Die Fo meln zu Be echnung de F equenzen de einzelnen Me kmale müssen sich die Lesenden häu ig selbs e klä en. Auch in diesen Punk en hä en de Ve lag ode die Be eue de Disse a ion en sp echende edak ionelle Hinweise geben müssen. Diese k i ischen Schlussbeme kungen sollen den We des Buches abe nich g undsä zlich he abs u en. Es mach die Lesenden (auch mi ielen Faksimileabbil‑ dungen) mi einem übe aus spannenden Tex ko pus des his o ischen Tschechisch bekann , es s ell die Tex e dieses Ko pus in einen wei en geschich lichen und sp ach‑ his o ischen Kon ex , es läss die Lesenden eilhaben an einem gu du chdach en und 165REZENSIONEN ace en eichen Analysep ozess und üh schließlich zu seh plausiblen Be unden, die ein e hellendes Lich au die F age nach den Au o en und Sch eibe n de übe ‑ lie e en anonymen Lebensläu e we en. Vik o ie Hanišo á: Houbařka [Die Pilzsammle in]. B no: Hos , 2021, 309 Sei en. Ba ba a Me ins– Technische Uni e si ä Do mund Das Buch on Vik o ie Hanišo á is eigen lich eine schechischen Leidenscha ge‑ widme : Das Pilzesammeln. So auch de Ti el des Romans, „Die Pilzsammle in“. Die Haup igu eine jungen F au, die in eine kleinen S ad in Südböhmen leb , ode besse gesag übe leb , bes ei e ih en Lebensun e hal du ch Pilze sammeln. Sie is eine wah ha ige Kenne in de Pilze, und sammel diese das ganze Jah übe , wenn de Schnee nich lieg . Diese junge F au üh uns au ih en Pilzwegen du ch ih Leben, das Leben ih e El e n und B üde und e leih uns auch Einblicke in die Leben de Menschen, mi denen sie, o allem beim Ve kau de Pilze in einem kleinen Res au‑ an namens „Pilz“ in Sušice zu un ha . Schon die e s en Sei en lassen ahnen, dass die Geschich e diese jungen F au keine ein ache sein wi d, und dass ih Leben du ch die kleinen und g oßen Ka as ophen ih e eigenen Familie gep äg wi d. Ja, ielleich ga ze s ö . Es is o allen Dingen die Dynamik zwischen ih und ih em Va e , die zu Beginn eine Va e ‑Toch e ‑Beziehung da s ell , die hal so is , weil man zwei B üde ha (au die dann ehe die Mu e ixie is ). Dann abe , im Zuge des o alen Ze alls de el e lichen Ehe on innen, komm es zu dem sch ecklichen sexuellen Missb auch de Toch e du ch den Va e . Es komm noch schlimme : Dies geschieh im Wissen de Mu e , die dagegen nich s un e nimm . Als Lesende bekomm man auch an ielen ande en S ellen Gänsehau . De sch o e Umgang de B üde mi de kleinen Schwes e beim He anwachsen, die abges ump en und seh mone ä mo i ie en Kommunika ions e suche de B üde gegenübe de jungen F au nach dem Tod de El e n. Abe i gendwo auch die Un ähigkei de Haup igu , ü sich zu so gen und ein ü sich gu es Leben zu beginnen. Es zeig in alle Deu lichkei , welchen sch eck‑ lichen, de as ie enden Ein luss sexuelle Missb auch au das Leben ha und welche dunklen K ä e diese eise z . Li e a isch geh Hanišo a aus meine Sich genial o . Sie b ing so iel e zähle ische S änge un e einen Hu , en wickel diese, sp ing zwischen ihnen und häl sie dennoch imme in de Hand. Ich habe mich als Lese in buchs äblich e üh ge ühl , und zwa zum einen in die pe sönlichen Schicksale de Menschen und in die Wälde des wunde schönen Šuma a, in denen die F au ih e Pilze such . Fü mein pe sönliches Lesee lebnis ha es seh gehol en, dass ich die Gegend seh gu kenne. Die Da s ellung de kleinen S ad Sušice mi ih en Ge üchen, kleinen e winkel en S aßen und dem wunde schönen Fluss O a a geh einem seh nahe und man e giss die Sch ecklichkei de Geschich e. Sie un e nimm egel ech e Mä sche