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Der Doppelgänger bei E.T.A. Hoffmann im Kontext der Schwarzen Romantik

Fernández Carou, Tamara

Abstract

Die vorliegende Arbeit untersucht die literarische Figur des Doppelgängers anhand von drei Werken des Autors E.T.A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels (1815), Die Abenteuer der Sylvester-Nacht (1815) und Die Doppeltgänger (1821). Um die Wichtigkeit dieser Figur wahrzunehmen, gibt man in einem ersten Teil einen generellen Überblick des Doppelgängers in der allgemeinen Literatur. Man beschreibt diese Figur und analysiert kurz ihre Entwicklung im Laufe der Zeit, man untersucht sie aus verschiedenen Perspektiven (soziologischen, philosophischen und psycholo-gischen) und man erwähnt verschiedene Varianten, die gebraucht werden um die Verdopplung darzustellen: Schatten, Spiegelbilder, physische Doppelgänger usw. Im zweiten Teil wird diese Figur in Hoffmanns Werke analysiert: man versucht die Hauptauslöser der Identitätsproblematik des Doppelgängers zu erklären (die Eltern, den Teufelspakt und den animalische Magnetismus), man erwähnt und exemplifiziert die Darstellungsvarianten dieser Figur bei Hoffmann und am Schluss untersucht man die weiblichen Doppelgänger und deren Rolle in den Werken

Full text

Facul ade de Filoloxía T aballo de in de g ao De Doppelgänge bei E.T.A. Ho mann im Kon ex de Schwa zen Roman ik Au o a: Tama a Fe nández Ca ou Ti o : Jaime Feijóo Fe nández Cu so 2016/2017 T aballo de Fin de G ao p esen ado na Facul ade de Filoloxía da Uni e sidade de San iago de Compos ela pa a a ob ención do G ao en Lingua e Li e a u as Mode nas (Alemán) 3 E s wenn wi e lo en sind, angen wi an, uns selbs zu inden. H.D. Tho eau 4 Abs ac Die o liegende A bei un e such die li e a ische Figu des Doppelgänge s anhand on d ei We ken des Au o s E.T.A. Ho mann: Die Elixie e des Teu els (1815), Die Aben eue de Syl es e -Nach (1815) und Die Doppel gänge (1821). Um die Wich igkei diese Figu wah zunehmen, gib man in einem e s en Teil einen gene ellen Übe blick des Doppelgänge s in de allgemeinen Li e a u . Man besch eib diese Figu und analysie ku z ih e En wicklung im Lau e de Zei , man un e such sie aus e schiedenen Pe spek i en (soziologischen, philosophischen und psycholo- gischen) und man e wähn e schiedene Va ian en, die geb auch we den um die Ve dopplung da zus ellen: Scha en, Spiegelbilde , physische Doppelgänge usw. Im zwei en Teil wi d diese Figu in Ho manns We ke analysie : man e such die Haup auslöse de Iden i ä sp oblema ik des Doppelgänge s zu e klä en (die El e n, den Teu elspak und den animalische Magne ismus), man e wähn und exempli izie die Da s ellungs a ian en diese Figu bei Ho mann und am Schluss un e such man die weiblichen Doppelgänge und de en Rolle in den We ken. S ichwö e : Doppelgänge , Spiegelbild, animalische Magne ismus, Iden i ä , Roman ik Summa y The ollowing wo k aims o analyse he li e a y igu e o he Doppelgänge h oughou h ee selec ed wo ks by he Ge man au ho E.T.A. Ho mann: The De il’s Elixi s (Die Elixie e des Teu els ,1815), The Ad en u es o New Yea ’s E e (Die Aben eue de Syl es e -Nach , 1815) and The Doubles (Die Doppel gänge 1821). In o de o be awa e o he impo ance o his igu e, he i s pa p o ides a pano amic iew o he Doppelgänge in li e a u e, ocusing on di e en pe spec i es such as sociologic, philosophic and psychologic, as well as men ioning he di e en o ms used o ep esen he duplica ion: shadows, e lec ions, look-alikes, e c. In he second pa , I will analyse he igu e o he Dopplegänge wi hin Ho mann’s wo ks, ying o explain wha a e he main sou ces o iden i y p oblems in his igu e (Pa en s, Faus ian Pac and animal magne ism). Besides, I will men ion and exempli y he di e en o ms o his ep esen a ion along Ho man’s wo k. Finally, I will explo e he oles o he Female Doppelgänge cha ac e s in he wo ks o his au ho . Keywo ds: Doppelgänge , e lec ion, animal magne ism, iden i y, Roman icism 5 Inhal s e zeichnis Abs ac 4 Inhal s e zeichnis 5 Einlei ung 6 Gesam ansich des Doppelgänge s 7 1 Beg i und He kun de Doppelgänge igu 7 1.1 Was is ein Doppelgänge ? 7 1.2 He kun und En wicklung des Doppelgänge mo i s 8 2 Ve schiedene Pe spek i en de Doppelgänge igu 13 2.1 Soziologische und philosophische Pe spek i e 13 2.2 Psychologische Pe spek i e 16 3 Da s ellung des Doppelgänge s 20 Analyse des Doppelgänge s in E.T.A .Ho manns We ke 24 4. Die Iden i ä sp oblema ik des Doppelgänge s 24 4. 1 Die Rolle de El e n bei de Doppelgänge igu 24 4.2 De Teu elspak 28 4.3 De animalische Magne ismus 30 5. Da s ellung des Doppelgänge s bei Ho mann 33 6. Die weiblichen Doppelgänge innen 37 Schluss olge ungen 42 Li e a u e zeichnis 45 6 Einlei ung Die o liegende A bei un e such die li e a ische Figu des Doppelgänge s. Sie bes eh aus zwei Haup eilen: im e s en Teil wi d de Doppelgänge in de allgemeinen Li e a u analysie , wäh end im zwei en Teil diese in d ei We ken de „Schwa zen Roman ik“ on E.T.A. Ho mann un e such wi d: Die Elixie e des Teu els (1815), Aben eue de Syl es e -Nach (1815) und Die Doppel gänge (1821). Im e s en Teil e such man zue s den Doppelgänge zu besch eiben, auch wenn es nich eine ein ache Au gabe is . Denn es handel sich um eine komplexe und dynamische Figu , die sich in Lau e de Zei en wickel ha und mi de oman ischen Epoche eine neue Bedeu ung au nahm. In einem zwei en Punk , analysie man diese Figu aus e schiedenen Pe spek i en (soziologisch, philosophisch und psychologisch): e s ens wi d de soziale Hin e g und un e such , um die Ze issenhei des “mode nen Ichs” und das Bedü nis eine li e a ischen Figu zu e klä en, die die En emdung de Epoche symbolisie en kann: de Doppelgänge . Fich es Philosophie und de Mesme ismus ha en auch iel zu un mi de E scheinung de Doppelgänge igu . Le z lich we den in einem d i en Punk e schiedene Da s ellungen de Doppelgänge igu genann : de physische Doppelgänge /Sosias, Scha en, Spiegelbilde , Po ä s, T ans es i ismus, T aumdoppelgänge , usw. Im zwei en Teil un e such man im e s en Punk die Iden i ä sp oblema ik und dessen Haup auslöse : die El e n, den Teu elspak und den animalischen Magne ismus. Dann analysie man die Doppelgänge a ian en, die bei Ho mann e wende we den: de Sosias, de T aumdoppelgänge , Scha en, Spiegelbilde und Po ä s. Schließlich un e such man die weiblichen Doppelgänge , um de en Funk ion bei Ho mann es zus ellen. Das Ziel diese A bei bes eh also da in, ein Gesam bild des Doppelgänge s zu geben und es zus ellen, wa um diese Figu so wich ig ü die oman ischen Epoche wa , und somi ü E.T.A. Ho mann. 7 Gesam ansich des Doppelgänge s 1. Beg i und He kun de Doppelgänge igu 1.1. Was is ein Doppelgänge ? Im Gegensa z zu dem, was man denken kann is die Doppelgänge igu nich so ein ach zu besch eiben, denn es handel sich um eine dynamische li e a ische Figu , die im Lau e de Jah e sich in e schiedenen Rich ungen en wickel ha . Das Wo Doppelgänge wu de zum e s en Mal om deu schen Sch i s elle Jean Paul geb auch . Fo de e (1999) zi ie in seinem We k Ich-Eklipsen. Doppelgänge in de Li e a u sei 1800 einen Sa z on Au o Jean Paul aus dessen We k Siebenkäs (1796-1797), in welchem de deu sche Roman ike die Doppelgänge igu als “…Leu e, die sich selbe sehen” 1 besch eib . Ande s gesag handel es sich um diejenigen Leu e, die sein eigenes “Ich” gespal e ühlen. Dieses zwei e Ich kann du ch e schiedene Weisen wah genommen we den, beispielsweise du ch Phänomene wie Scha en, Spiegelbilde ode du ch eine Pe son die eine ex eme physische (soga psychologische) Ähnlichkei mi diese ha 2 . So ex em is die Ähnlichkei zwischen das o iginale Ich und sein 1 Fo de e , 1999, 40. 2 Nu einige de wich igs en Da s ellungen des Doppelgänge s we den e wähn . Diese Figu kann du ch e schiedene Weisen au e en (T ans es i ismus, Po ä , Zwillinge usw.) und manchmal müssen es nich einmal iden ische Pe sonen sein. Obwohl es zwa s imm , dass die Scha en, Spiegelbilde und die physisch iden ischen Pe sonen die am meis en geb auch en Da s ellungen des Doppelgänge s sind. Meh dazu im Abschni 5. 8 Doppelgänge , dass de eigene Jean Paul mein e, seine Haup igu en des Siebenkäs seien “zu eine in zwei Kö pe n eingep a en Seele” 3 . Doch dieses Bewuss sein des eigenen ‘Ichs’, bis zum Äuße s en ge ieben, s öß die Pe son in den Wahnsinn und zwing diese die ganze Zei on e was zu liehen, dass in Wi klichkei nu e selbs is 4 . Ein gu es Beispiel um diese i a ionale Fu ch o sich selbs zu besch eiben, sowie die Ve wi ung die das Selbs bewuss sein in die Pe son e u sach , is es im Fall de Haup igu Schoppe in Jean Pauls Ti an (1800-1803) zu inden, als diese seinen eigenen Kö pe beobach e und sich e sch eck weil e sein eigenes “Ich” e blicken kann sobald "sein Blick zu ällig au seine Beine ode Hände [ iel]: so uh seine kal e Fu ch übe ihn he , daß e sich e scheinen und den Ich sehen könne. […] Man sieh das am bes en au Reisen, wenn man seine Beine anschaue und sie sch ei en sieh und hö und dann ag : we ma schie doch da un en so mi ?” 5 . 1.2. He kun und En wicklung des Doppelgänge mo i s Wenngleich die Doppelgänge igu sich in de deu sche oman ische Epoche ge es ig ha , en s and diese schon lange da o . Es gib iele Abe glauben und Volksmä chen, die sich au die Exis enz eines Doppelgänge s beziehen. Ohne wei e zu gehen, is de My hos des We wol es ein an ikes Beispiel des gespal enen Ichs, denn die Pe son e wandel sich plö zlich (bei jede Vollmondnach ) in ein ande es Wesen, dass das o iginale Ich un e d ück 6 . 3 Bä , 1997, 195. 4 Ein kla es Beispiel dieses Wahnsinns und de Ze issenhei des “Ichs” we den wi es anhand de Haup igu de Elixie e des Teu els (1815-1816) Meda dus wah nehmen. 5 Fo de e , 1999, 49. 6 De We wol my hos e inne uns ielmeh an einen Doppelgänge de A on The S ange Case o D . Jekyll and M .Hyde (1886), wo die E scheinung des Doppelgänge s die Exis enz des o iginalen Ichs 9 Ein ande es Beispiel sind die bösen Hexen, die sich plö zlich in ein wunde schönes Mädchen ode in dämonische Wesen e wandeln 7 . Lau Co a elo (2005) is de e s e Vo ah e des Doppelgänge s in de Gilgamesch Dich ung 8 zu inden, die du ch Laya ds En deckung de Asu banipal Biblio hek (668-626 .Ch .) en deck wu de. Im Gedich e scheinen Gilgamesch und Enkidu, Go und Mensch, die ein einziges “Ich” bilden bis de Tod sie enn . Diese Einhei e wi manchmal den Lese , de nich meh weiß ob es sich um zwei iden ische abe e schiedene Pe sonen handel ode ielmeh um ein einziges Wesen, das in zwei ge eil is 9 . E s aunliche weise wa de Doppelgänge nich imme die schaude ha e und sch eckliche Figu , die in diese A bei behandel wi d und die so seh den Roman ike und Nach olge aszinie e. Viel ande s wu de das phan asmago ische E scheinen des Doppelgänge s und die Ve wi ung, dass dieses Phänomen dem Publikum beib ach e, als humo is isches Mi el e wende . Die Doppelgänge igu leb e o de Roman ik, eine Epoche in welche die an iken Abe glauben und My hen, die ein agisches Ende o aussag en ü diejenigen die sich mi seinen Doppelgänge n begegne en, as kein Gewich meh ha en (Glaube de sich mi den Roman ike n wiede au nehmen wü de und dem Doppelgänge wiede seine “Dunkelhei ” zu ückgeben wü de). So nahm diese Figu einen komischen Weg und en wickel e sich in ein Objek de Läche lichkei . Zwischen den wich igs en Ve wechslungskomödien inden sich Die beiden Menaechmi und Amphi uo (s.II .Ch .) on Plau us. Die beiden Menaechmi üb e einen g oßen Ein luss au Shakespea e, de au Folge on diesem We k seine annullie , das heiß , dass sie nich gleichzei ig e scheinen sonde n es ielmeh zu eine Bewuss seinsspal ung komm . 7 Au diese konk e e weibliche Doppelgänge igu we den wi spä e in Die Doppel gänge (1821) on E.T.A. Ho mann eingehen. 8 Mögliche weise da ie au 3000 . Ch . 9 Fü meh In o ma ionen übe Gilgameschs Gedich siehe Sei en 46-50 in La ábula del o o yo (Co a elo, 2005). 16 in seinem We k Lebens-Ansich en des Ka e s Mu (1819-1821), olgende weise besch ieben und so ih e Obe lächlichkei he o gehoben wi d: un ga o ilis eo lame sólo el bo de ex e io del pla o de leche, aunque es é muy sedien o, pa a no mancha se el hocico y bigo e y p esen a siemp e buena apa iencia, ya que la apa iencia es más impo an e pa a él que sacia la sed 25 . 2.2. Psychologische Pe spek i e Fich es Theo ie des absolu en Ichs ha e einen g oßen Ein luss au die Roman ike und de en Schöp ung des mode nen Doppelgänge s, doch An on Mesme s animalische Magne ismus, Me hode die du ch Die Symbolik des T aumes 26 (1814) on G.H. Schube e b ei e wu de, wa auch en scheidend ü die E scheinung de Doppelgänge igu . De animalische Magne ismus wa eine A Hypnose, die möglich wa weil, nach Mesme , in alle Lebewesen ein magne isches Fluid ließ , das de Ve u sache alle K ankhei en wa , wenn es nich , wie es no male weise machen soll e, zi kulie e. Um diese K ankhei en zu heilen, muss e de Magne iseu (Hypno iseu ) diese magne ische S ömung wiede in O dnung b ingen, um es i gendwie zu sagen. Um dies zu gelingen, e banden Magne iseu und “Pa ien ” die Hände mi einande und so e eigne e sich zwischen ihnen eine magne ische Ve bindung und mi diese eine heilsame K ise, die lau Ma ín (2007) “se co espondía con un ipo de neu osis ecuen e en la época, los “ apo es”, que se aducían en desmayos y a aques ne iosos” 27 . 25 Co a elo, 2005, 156. 26 Sein We k beein luss e besonde s Ho mann und seine En deckung eine “dissozia i en Pe sönlichkei ”, die e du ch den Doppelgänge da s ellen wü de. 27 Ma ín, 2007, 29. Diese Ohnmäch e e scheinen häu ig in Ho manns Elixie e des Teu els und we den im Abschni 4.3 exempli izie . Ein Beispiel is Au elie, die sei ih e Kindhei häu ig in Ohnmach äll . 17 Mesme en deck e, dass zu selben Zei diese Expe imen e im Pa ien Impulse au auch en die de Magne iseu nich kon ollie en konn e und die die Exis enz eines zwei en Ichs bewiesen, das no male weise ganz das Gegen eil des o iginalen Ichs (des Hypno isie en) wa : dieses zwei e Ich wa dominan und e wi klich e die “dunkels en” Gedanken de Pe son, Gedanken die e nie bei Bewuss sein du ch üh en wü de. So e schein eine ühe In e esse an das Unbewuss e und das Bewuss sein und de Kamp zwischen diesen, um den einen zu behe schen und den ande en zu kon ollie en. Um dieses zwei e Ich (das Unbewuss e), das das Indi iduum dominie en möch e, da zus ellen, geb auch en die Roman ike den Doppelgänge : de schon e wähn e Pe e Schlemihl (1814) on Chamisso; Tiecks Geno e a (1799); De Zaube ing (1813) on Mo e Fouqué und Ho manns We ke, un e ande en die, die in diese A bei analysie we den, sind nu einige Beispiele des Doppelgänge s in de deu schen Roman ik. Dem Mesme ismus wegen, en s and ein wachsendes In e esse um eine E klä ung ü die psychischen Phänomene zu inden, die die Vo ah en du ch Zaube , Teu elsbesessenhei und ande e dämonische und gö liche Mäch e e klä en. So mach en sich die Roman ike au den Weg, das Unbewuss e zu e klä en, auch wenn die oman ische Sich weise dieses Konzep es noch wei en e n on F euds “Unbewuss e” wa , so wie wi es heu zu age kennen. Ma ín (2007) zi ie in seinem We k La amenaza del yo einen Sa z on Albe Béguin aus dessen We k El alma omán ica y el sueño (1954), um diese Sich weise de Roman ike zu besch eiben: so wa das ühe oman ische Unbewuss e “la aíz misma del se humano, su pun o de inse ción en el as o p oceso de la na u aleza” und “sólo po medio de él nos man enemos en a monía con los i mos cósmicos y ieles a nues o o igen di ino” 28 . Doch die ypische Nachdenklichkei de Epoche und die unun e b ochene Suche in seinem eigenen Inne en, üh den Roman ike nich zu eine Aussöhnung mi de Na u und eine ha monischen Beziehung mi sich selbs , sonde n üh ihn ielmeh ins Ve de ben, weil e sich selbs nie inden wi d. Das Indi iduum übe sch ei e eine G enze, die ein B uch zwischen de Wel 28 Ma ín, 2007, 33. 18 und dem Subjek e u sach (wie schon gesag üh Fich es Theo ie des absolu en Ichs, bis zum Äuße s en ge ieben, die Pe son in den Wahnsinn). Die Doppelgänge igu en üh en diese unau hö liche Selbs suche beim Reisen und pausenlosen Du chlau en on Wege du ch, die in Wi klichkei nu eine Me aphe de inne en Reise ins Unbewuss e is und de en Ve de ben, wegen eine ex emen Ve ie ung in sich selbs 29 . Schließlich is O o Ranks Analyse des Doppelgänge s (1925) auch in e essan , um eine ande e Sich sweise diese Figu zu e hal en 30 . De Psychoanaly ike bes ä ig , dass de Doppelgänge nu P oduk eine na ziss ischen Pe sönlichkei is , die ihn e scha . Um dies zu e klä en, wähl e als Haup beispiel Osca Wildes “Do ian G ay” aus, de sich in sein eigenes Spiegelbild “ e lieb ” und dessen Äl e we den ihn so seh quäl , dass e als einzige Lösung den Selbs mo d sieh . Die Todesangs is ein Lei mo i ü den Doppelgänge und das Indi iduum kann manchmal nich s meh un, als sich diese Phobie d as isch du ch den Selbs mo d auszuse zen, auch wenn e es häu ig nich e wi klichen kann wegen eine s a ken Selbs liebe 31 . So is es möglich, dass de Doppelgänge nu eine eine na ziss ische P oduk ion de Pe son is , um zu e suchen, sein eigenes “Ich” zu e en anhand eine “Ve länge ung” dieses Ichs, das heiß , dass die “ e doppel e” Pe son nach dem Suizid eine zwei e Chance wei e zuleben ha , dank de Exis enz des 29 Diese Reisen e scheinen o in Ho manns We ke (no male weise is I alien das Ziel). De Mönch Meda dus mach eine pausenlose Reise und e lie sich jedesmal meh in seine eigenen Inne lichkei so, dass e die G enze zwischen Reali ä und Wahnsinn nich meh un e scheiden kann. 30 Diese Psychoanaly ike un e such das Doppelgänge mo i in seine Monog aphie De Doppelgänge . Eine psychoanaly ische S udie (1925). 31 Ho manns Figu Meda dus äuße eine ex eme Todesangs im We k. Doch wi we den sehen, dass es sich auch in diesem Fall eine Pa adoxe e eigne , denn e e such die ganze Zei sich selbs (seine Seele) zu e en und gleichzei ig ha e selbs mö de ische Gedanken und soga “Fan asien” mi E mo dungen seine eigene Pe son. 19 Doppelgänge s 32 . De Na zissmus is bei de s ändigen Ve olgung des Doppelgänge s, die häu ig das o iginale Ich in den Wahnsinn eib , e kennba . Rank bezeichne diese Doppelgänge pa anoia, dank F euds Fo schung de Pa anoia, als “die Sexualübe schä zung des eigenen Ich” 33 . Die Da s ellung des Doppelgänge s als B ude , Va e ode i gendeine ande e Pe son die eine ex eme Ähnlichkei mi dem o iginalen Ich gemeinsam ha , is auch, nach Rank, ein kla e Beweis des Na zissmus, weil das Indi iduum sein eigenes Ebenbild in diesem Doppelgänge sieh 34 . De Kamp gegen den Doppelgänge ha also ga keinen Gewinne , denn es handel sich nu um eine “Ve länge ung” des eigenen Ichs und, egal welche de G und diese E scheinung is , kann die Pe son die ihn sieh sich nich on ihn be eien und o allem kann e ihn nich ö en, denn in diesem Fall wü de e nu seinen eigenen Tod inden 35 . 32 Die “Besessenhei ” mi eine ewigen Exis enz des “Ichs” und die Uns e blichkei on diesem is e was Eigen ümliches im Menschen. So gib uns zum Beispiel die Duali ä Seele-Kö pe die Ho nung, dass wi nach dem Tode, dank de Exis enz unse es zwei en Ichs (unse e Seele), wei e leben we den. 33 Rank, 1925, 101. 34 Dieses Mo i is in Die Doppel gänge und in Die Elixie e des Teu els zu inden. 35 Ein gu es Beispiel is de Fall on Do ian G ay, we das Bild, das seinen Doppelgänge da s ell , e s ich abe dadu ch seinen eigenen Tod inde . 20 3. Da s ellung des Doppelgänge s Wie schon e wähn is de Doppelgänge ein dynamisches Phänomen, das sich in e schiedenen Rich ungen en wickel ha und das e schiedene Ges al en annehmen kann. Deswegen is die Besch eibung des Doppelgänge s als “zwei iden ische Pe sonen” zu a m. E s ens is es in e essan Ma íns (2007) Klassi izie ung des Doppelgänge s und die Beziehung zwischen dem Indi iduum und seinem Doppelgänge zu e wähnen. Die Au o in un e scheide d ei Va ian en: eine sei s gib es den Doppelgänge und die e doppel e Pe son die sich nich in de selben aum-zei lichen Dimension be inden, ein Beispiel is A Tale o he Ragged Moun ains (1844) on Poe. Ande sei s, gib es den Doppelgänge und das o iginale Ich, die sich in de selben aum-zei lichen Dimension be inden, wie im Falle on Meda dus und Vik o in in Die Elixie e des Teu els. Zule z e wähn sie das Indi iduum, das sich selbs o sehen kann. In diesem Fall is de Doppelgänge eine Todeswa nung 36 . Ein gu es Beispiel ü diese Doppelgänge igu is Hugo on Ho manns hals Rei e geschich e (1899). Wi haben schon gesehen, dass die d ama ische Doppelgänge igu du ch eine iden ische Pe son da ges ell wu de (meis ens ein Zwilling), doch mi de oman ischen Epoche e schienen neue Fo men um diese Figu da zus ellen, sowie die al e Da s ellung des physischen Doppelgänge s, de sich pe sönlich mi de e doppel en Pe son zusammen i . Zwischen den wich igs en Da s ellungen des Doppelgänge s sind olgende zu e wähnen: De schon angedeu e e physische Doppelgänge , auch Sosias 37 genann , wa in 36 Es sind nich wenige die Abe glauben die sagen, dass de jenige de sich seinen Doppelgänge begegne , bald s e ben muss. So bes ä ig es Rank, wenn e sag : “wenn de Mensch abe sich selbs sieh , muss e im Lau e eines Jah es s e ben” (Rank, 1925, 70). 37 Die He kun dieses Ausd ucks um einen physischen Doppelgänge zu bezeichnen lieg es an eine de Figu en des We kes Die beiden Menaechmi on Plau us, denn eine de Doppelgänge n heiß Sosias. 21 de Roman ik imme noch eine übliche Ges al um den Doppelgänge da zus ellen 38 . Das Mo i des Zwillingsdoppelgänge , de häu ig e such den ande en Zwilling machia ellis ische weise zu manipulie en (bis es ihm geling , ihn in den Wahnsinn zu eiben) e schein seh iel. Ein Beispiel sind Meda dus und Vik o in in die Elixie e. Doch es kann auch geschehen, dass die Zwillinge in Wi klichkei nich die Ze s ö ung des ande en wollen, diese is de Fall de Zwillingsb üde in Die Doppel gänge . Eine ande e Fo m, den Doppelgänge da zus ellen (die auch seh o e schein ), sind de Scha en und das Spiegelbild. Diese Ges al en we den spä e in Die Aben eue de Syl es e -Nach behandel , welche seh s a k on de schon e wähn en Pe e Schlemihls wunde same Geschich e 39 (1814) on Chamisso beein luss wu den. Wenn in einem We k kein physiche Doppelgänge e schein , is es nö ig diesen i gendwie zu symbolisie en, deswegen e scheinen häu ig Spiegelbilde und Scha enmo i e. Die exzessi en In e essen an diesen Mo i en sind nich zu ällig: die zahl eichen Abe glauben übe diese Mo i e sind wel wei zu inden. Die Scha en und Spiegelbilde symbolisie en olks ümlich die Seele de Menschen und dies e klä , dass dämonische Wesen wie Vampi e ga keinen Scha en und Spiegelbild we en, denn sie haben ih e Seele e lo en. Eben diese Angs , die eigene Seele zu e lie en, lei e die Au o en dazu, Scha en und Spiegelbilde mo i e zu e wenden, um die Ve zwei lung des Iden i ä s e lus s und den Ve such da zus ellen, die eigene Iden i ä wiede zu ückzubekommen. Ein kla es Beispiel is Die Aben eue de Syl es e -Nach , in denen Spikhe e zwei el wiede sein Spiegelbild zu ückgewinnen möch e und auch eine ande e Figu e schein , die seinen Scha en e lo en ha und e such , diese Ta sache o den Leu en, eben wegen des olks ümlichen Abe glaubens, zu e be gen. Wie schon gesag , gib es iele Abe glauben übe diese Mo i e. Doch eine , die beide Mo i e um ass und ein eindeu ige Beweis ü die “Exis enz” eines 38 Ho mann benuz e auch häu ig diese Da s ellung in Die Elixie e des Teu els sowie in Die Doppel gänge . 39 Chamisso e zähl in diesem We k wie die Haup igu seinen Scha en dem Teu el e kau und so seine Iden i ä e lie . 22 Doppelgänge s in Scha en und Spiegelbilde n is , is de Abe glaube de Fidschi- Insula en: diese glauben lau O o Rank (1925), dass “jede Mensch zwei Seelen habe, eine dunkle Seele, die in seinem Scha en bes eh und zum Hades geh , und eine lich e, in seinem Spiegelbild an de Wasse obe läche ode im Glase, welche in de Nähe seines S e bepla zes bleib ” 40 . Das Fehlen des Scha ens ode Spiegelbildes, ode einen schwäche en Scha en we en, sind olks ümlich ein schlech es Omen, das eine K ankhei ode den Tod o aussag 41 . All diese Abe glauben übe Scha en und Spiegelbilde e klä en, dass diese o geb auch we den um den Doppelgänge da zus ellen. So, zum Beispiel, geling Ho mann den Lese zu ängs igen, als Spikhe seinen Doppelgänge im Spiegel anschau und beme k , dass diese seine eigene Bewegungen nich nachmach , sonde n sich ganz ande s beweg . Das Po ä is eine ande e Weise, den Doppelgänge zu symbolisie en und in diesem Fall is Osca Wildes Do ian G ay das bes e Beispiel. Do ian G ays Doppelgänge deck die g öß en Ängs e de Haup igu au , als ein Selbs po ä , das sich an seine S elle al mach . Do ian kann dieses schon e wähn e Al we den wegen de Todesangs nich e agen. Das Po ä mo i als Da s ellung des Doppelgänge s is bei Ho mann auch zu inden. Dies wi d in Die Elixie e behandel , wo das Po ä ein g oßes Gewich ü die Liebesgeschich e zwischen Meda dus und seine gelieb en Au elie ha . Dieses Mo i , ebenso wie im Falle des Scha ens und des Spiegelbildes, ha seinen U sp ung in zahl eichen Abe glauben 42 . De T ans es ismus is auch eine ande e A , den Doppelgänge da zus ellen. Ein Beispiel diese Doppelgänge igu is The Monk (1796) on Ma hew Lewis. In diesem 40 Rank, 1925, 81-82. 41 “Wenn bei den Basu os jemand plö zlich, ohne e sich liche Todesu sache s i b , so glauben sie, ein K okodil habe das Scha enbild on de Wasse obe läche hinabgezogen” (Ebd. 89-90). 42 “Manche P imi i e glauben di ek , dass sie s e ben müss en, wenn ih Bild ange e ig we de ode sich in emden Händen be inde” (Ebd. 90). 23 We k e wandel sich nach s ein Junge namens Rosa io in eine ande e Pe son: Ma ilda. Auch de T aumdoppelgänge is zu e wähnen, denn diese Da s ellung e schein in Die Elixie e des Teu els. De Doppelgänge e schein manchmal in Meda dus T äume, doch manchmal b ich bei den Mönch Meda dus die G enze zwischen Schla en und Wachen zusammen und diese ha soga s a ke Halluzina ionen mi seinem Doppelgänge . Schließlich is noch die dissozia i e Pe sönlichkei zu nennen, die o allem in We ke wie The S ange Case o D Jekyll and M Hyde (1886) on S e enson ode De Doppelgänge (1846) on Dos ojewski zu inden is . Die Nach olge de Roman ike e such en den Doppelgänge nich als eine physische Ges al da zus ellen wie es gewöhnlich wa , sonde n woll en die Spal ung zwischen Indi iduum und Doppelgänge nach eine psychischen Weise da s ellen. So e ände e sich die al e Tendenz, die Spal ung des Doppelgänge s du ch zwei iden ische Pe sonen zu äuße n und e schien ein Indi iduum, das sich im Inne en en zwei ühl e. Jeden alls können die oman ischen Da s ellungen, anhand on physischen Phänomenen, schaue liche e und e wi ende Wi kungen au den Lese haben sowie es Ma ín (2007) bes ä ig , als sie in seinem We k einen Sa z om Au o Dolezel 43 zi ie : “sólo la con on ación ca a a ca a en e dos inco po aciones del mismo indi iduo puede explo a odo su po encial semán ico, emo i o y es é ico” 44 . 43 Dolezel, L. (1985) “Una semán ica pa a la emá ica: el caso del doble”, Es udios de poé ica y eo ía de la icción, Uni e sidad de Mu cia, 1999, 172. 44 Ma ín, 2007, 22. 24 Analyse des Doppelgänge s in E.T.A. Ho manns We ke 4. Die Iden i ä sp oblema ik des Doppelgänge s 4.1 Die Rolle de El e n bei de Doppelgänge igu Die El e n spielen eine wich ige Rolle in Bezug au die Doppelgänge igu konk e in zwei We ken on Ho mann: in Die Elixie e des Teu els und in Die Doppel gänge . Auch wie im Falle de weiblichen Doppelgänge (wie wi es im Abschni 6 sehen we den) kann die Funk ion de El e n bei Ho mann in zwei G uppen ge eil we den: diejenige El e n, die Schuld an de Iden i ä sp oblema ik des Doppelgänge s haben und die soga die Auslöse de Ve dopplung des Indi iduums sind und diejenige, die das o iginale Ich schü zen wollen, um ihn on de Ve dammnis zu e en 45 . In de G uppe de El e n, die schuld an de Iden i ä sp oblema ik des Doppelgänge s sind, be inden sich die hys e ische Mu e in Die Doppel gänge und ande sei s, Meda dus Va e , F ancesko, in Die Elixie e des Teu els. 45 In dem Fall de E zählung Die Doppel gänge muss man e läu e n, dass es in Wi klichkei keinen Doppelgänge eines o ginalen Ichs gib , wie im Falle on Meda dus (o iginales Ich) und Vik o in (Doppelgänge ) in Die Elixie e des Teu els. Bei Die Doppel gänge sind die Zwillinge de Doppelgänge oneinande , denn wi können im Lau e des We kes wah nehmen, wo und wann sich jede be inde . Beide haben eine eigene Exis enz und keine e schein exklusi um den ande en zu ze s ö en, wie im Falle de Elixie e. 25 Man kann die hys e ische Mu e 46 ku z und gu , als die He kun des Doppelgänge s besch eiben, denn die unmögliche Liebe de P inzessin ü den G a Tö ny schädig e diese so seh , dass sie und die B au des G a en zu selben Zei zwei iden ische Kinde ha en. Ho mann sp ich übe diesen Hys e ismus de Mü e , wenn e sag , dass "an beiden, an de Fü s in und an de G ä in, ha e man schon in ih e ühe en Jugend zu Zei en eine an Hys e ismus g enzende Übe spannung beme k ”. 47 Dieses Mo i de F uch des Bösen, auch wenn es nich genau de gleiche Fall is (denn wi wissen, dass die Doppelgänge Deoda us und Geo ge in Wi klichkei nich s Teu lisches an sich haben und dass sie sich nich ze s ö en wollen), e schein auch in Die Elixie e anhand on eine de weiblichen Doppelgänge innen: die Venus. Dennoch handel es sich um einen ex eme en Fall, denn wegen de Gebu des Sohnes de Venus, beginn eine ganze “Gene a ionske e” on Doppelgänge n und e b eche ischen E eignissen, die sich im Lau e de Gene a ionen wiede holen und die auch als Konsequenz Meda dus En zweiung haben. Doch de Haup schuldige de zukün igen Iden i ä ss ö ung seines eigenen Sohnes is Meda dus Va e , F ancesko. Diese e damm seinen Sohn sei e gebo en wi d, denn Meda dus Leben is bes imm um eine konk e e Mission zu e üllen: e soll den e b eche ischen Familiens amm, den sein eigene Va e begonnen ha (wegen seine eigenen Sünden), beenden. So is Meda dus’ Schicksal schon gesch ieben und diese ha also keine ande e Wahl, denn “die Sünde des Va e s koch und gä in seinem Blu e” 48 . Meda dus Va e un e s eich die P lich seines Sohnes diesen Familien luch zu beenden, wenn e sag “wi s du es denn sein, F anziskus, de , an heilige S ä e gebo en, du ch ommen Wandel den e b eche ischen Ahnhe n en sündig und ihm Ruhe 46 De mü e liche Hys e ismus ha iel mi Ho manns pe sönliches Leben zu un, denn lau O o Rank ha e Ho mann eine hys e ische Mu e ; Ho mann “ha e Angs , wahnsinnig zu we den […] Die Doppelgänge und Schaue ges al en sah e […] wi klich um sich und weck e deshalb […] seine F au um ih die Ges al en zu zeigen.” (O o Rank, 1925, 50). 47 Ho mann, 1993, 804. 48 Ho mann, 2007, 17. 32 misslungenen Hochzei ) und sich im Wald e s eck , wo e seinen Doppelgänge sieh und e such sich diesem om Hals zu scha en, doch ohne E olg. De Magne iseu e u sach das E scheinen des zwei en Ichs, dass das o iginale Ich (Meda dus) un e d ück und schließlich k a los in Ohnmach äll Nu de Gedanke, zu liehen, wie ein gehe z es Tie , s and es in meine Seele. Ich s and au , abe kaum wa ich einige Sch i e o , als, aus dem Gebüsch he o auschend, ein Mensch au meinen Rücken sp ang, und mich mi den A men umhals e. Ve gebens e such e ich, ihn abzuschü eln […] das o enbleiche, g äßliche Gesich des Mönchs – des e mein lichen Meda dus, des Doppel gänge s, s a e mich an mi dem g äßlichen Blick […] Endlich, nach ollem Rasen, iel e plö zlich he ab, abe kaum wa ich einige Sch i e o ge ann , als e on neuem au meinem Rücken saß, kiche nd und lachend und jene en se zliche Wo e s ammelnd!—Au s neue jene Ans engungen wilde Wu – au s neue be ei ! – au s neue umhals on dem ü ch e lichen Gespens . […] Nu eines lich en Augenblicks e inne e ich mich lebha , nach welchem ich in gänzlich bewuß losen Zus and e iel. 67 67 Ebd. 252-253. 33 5. Da s ellung des Doppelgänge s bei Ho mann Wie schon e wähn , e schein in de oman ischen Epoche imme noch häu ig de physische Doppelgänge ode Sosias, denn diese Doppelgänge da s ellung e schein in allen We ken Ho manns, die hie analyisie we den. Die E scheinung des Doppelgänge s on Angesich zu Angesich e u sach de e doppel e Pe son as imme eine g oße Ve wi ung und Angs und e schein meis ens in bedeu enden Si ua ionen, wie es im Fall on Meda dus geschieh , we nach dem Mo d on He mogen seinen Doppelgänge Vik o in o sich sieh und lieh jedes Mal wenn e ihn e blick : “Abe – des g ässlichen Anblicks! – o mi ! – o mi s and Vik o ins blu ige Ges al […] Das En se zen s äub e mein Haa , ich s ü z e in wahnsinnige Angs he aus, du ch den Pa k!” 68 . Dasselbe Ve wi ungsge ühl e schein bei den Doppelgänge n Geo ge und Deoda us, als sie sich pe sönlich zum e s en Mal sehen: “und beide, sich nich nu gleichend, nein, eine des ande n Doppel gänge in An li z, Wuchs, Gebä de e c. blieben, o En se zen wie e s a , in den Boden es gewu zel s ehen!” 69 . Obwohl in dem Fall des We kes Die Doppel gänge übe Zwillingsdoppelgänge gesp ochen wi d, müssen wi noch Mal e läu e n, lau Fo de e (1999), dass Ho mann “die na ü liche Zwillingsbeziehung e komplizie , die bei Plau us und Shakespea e das Doppelgänge paa e binde , und aus leiblichen B üde n 'magische B üde ' mach ” 70 , denn wie wi es schon e wähn haben sind diese “Zwillinge” in Wi klichei zwei Menschen, die e schiedene El e n haben, doch gleichzei ig gebo en sind und ganz genau dieselben Gesich szüge haben und soga dieselben Ge ühle ü dieselbe F au gemeinsam haben: Na alie. Spikhe und de Ich-E zähle de Aben eue de Syl es e -Nach sind auch Doppelgänge , denn meh mals e zähl de Ich-E zähle , dass wenn e zum e s en Mal 68 Ebd. 95. 69 Ho mann, 1993, 803. 70 Fo de e , 1999, 22. 34 Spikhe in einem Kelle gesehen ha , das Ge ühl ha e, dass sich beide angesehen haben und sich e kann en und e sp ich auch übe eine ex eme Empa hie wenn e sag , dass “de Schme z, on dem e e g i en, in mein eignes Inn es d ang und all’ mein Zo n in ie e Wehmu e ging” 71 . De Doppelgänge de Aben eue de Syl es e -Nach e schein am meis en als ein Scha en und ein Spiegelbild, die sich eu lische Mäch e, wie die schon e wähn en Doppelgänge innen Julie/Giulie a und de Dok o Dape u o, aneignen möch en. Ein bedeu same Momen is , wenn d ei emde Männe , die sich in einem Kelle un e hal en, sich nich bewuss sind, dass sie dasselbe P oblem gemeinsam haben: das Ve lie en de eigenen Iden i ä . Eine ha seinem Scha e den Teu el e kau 72 und Spikhe ha dasselbe mi seinem Spiegelbild gemach und so g oß is de soziale Zwang, die beide, wegen des Ve lus s de eigene Iden iä , e agen, dass sie alles Mögliche un dami die Gesellscha nich ih Geheimnis he aus inden kann: “de Kleine […] sp ang abe gleich au einen S uhl und zog das Tuch es e übe den Spiegel, wäh end de G oße so g äl ig die Lich e pu z e” 73 . Spikhe ges eh nu dem Ich-E zähle sein Geheimnis um zu e hinde n, dass diese das gleiche Schicksal zu Händen on Julie e leide: “Mi diesen Wo en s and de Kleine langsam au […] und schlich leise und ech gespens e a ig nach dem Spiegel, o den e sich hins ell e. Ach! – ein und kla wa de Spiegel die beiden Lich e , die Gegens ände im Zimme , mich selbs zu ück, die Ges al des Kleinen wa nich zu sehen im Spiegel” 74 . Die Da s ellung des Doppelgänge s du ch das Po ä spiel eine seh wich ige Rolle bei Die Elixie e des Teu els. Wie wi es im Abschni 6 sehen we den, s immen die Po ä s mi den physischen Doppelgänge innen und auch mi dem männlichen 71 Ho mann, 1993, 338. 72 Es handel sich um eine o enba e Andeu ung au Chamissos No elle Pe e Schlemihls wunde same Geschich e (1814). 73 Ho mann, 1993, 336. 74 Ebd. 339. 35 Doppelgänge übe ein, wie in dem Fall on F anceskos Po ä , wessen Ähnlichkei mi seinem Sohn Meda dus so g oß is , dass Au elie sich du ch dieses Bild in Meda dus e lieb , sowie Meda dus du ch das Bild de heiligen Rosalia sich in Au elie e lieb . Fü Au elie äng alles in ih e Kindhei an, als ih B ude He mogen ih e zähl , dass ih e Mu e mi dem Teu el sp ich . So geschieh es, dass die kleine Au elie ins Zimme ih e Mu e hineingeh und do zum e s en Mal Meda dus Doppelgänge po ä sieh : Die Tü e ging au , die Mu e a leichenblass he ein und o eine lee e Wand hin. Sie ie mi dump e , ie klagende S imme: „F ancesko, F ancesko!“ Da ausch e und eg e es sich hin e de Wand, sie schob sich auseinande , und das lebensg oße Bild eines schönen, in einem iole en Man el wunde ba gekleide en Mannes wu de sich ba . Die Ges al , das Gesich dieses Mannes mach e einen unbesch eiblichen Eind uck au mich, ich jauchz e au o F eude […] Ja! – Ich lieb e den Unbekann en mi alle S ä ke des e wach en Ge ühls, mi alle Leidenscha und Inb uns , de en das jugendliche He z ähig 75 . Das Po ä is auch bei Die Doppel gänge zu inden, in welchem eine de Doppelgänge (Geo ge) Na alie po ä ie und de ande e Doppelgänge , Deoda us, sich in diese e lieb als e dieses Bild sieh , auch wenn e sie pe sönlich nie zu o gesehen ha e, genauso wie im Falle on Meda dus und Au elie. Le z lich geb auch Ho mann auch häu ig den T aumdoppelgänge 76 . Meda dus e schein diese Doppelgänge wäh end des Au en hal s im Hause eines Jäge s und so o nach dem T aum e wandel sich de T aumdoppelgänge in einen physischen Doppelgänge . So geschieh es, dass die G enze zwischen Reali ä und T aum bei den Elixie e as nie kla is , denn nich einmal Meda dus weiß “wo de T aum übe gegangen sei ins wi kliche Leben” 77 . De Kapuzine besch eib diese E scheinung olgende weise: Au ganz wunde ba e Weise ing de T aum mi dem Bewuss sein des Schla s an […] da ging die Tü e au , und eine dunkle Ges al a hinein, die ich zu meinem En se zen, als 75 Ho mann, 2007, 238-241. 76 Ein kla e Ein luss on Schube s We k Die Symbolik des T aumes (1814). 77 Ho mann, 2007, 130. 36 mich selbs , im Capuzine habi , mi Ba und Tonsu e kann e. Die Ges al kam nähe und nähe an mein Be , ich wa egungslos, und jede Lau , den ich he auszup essen such e, e s ick e in dem S a k amp , de mich e g i en. Je z se z e sich die Ges al au mein Be , und g inse e mich höhnisch an. 78 In dem Fall de Aben eue de Syl es e - Nach is de T aumdoppelgänge on lebenswich ige Bedeu ung, denn Spikhe wa n und e such du ch den T aum des Ich-E zähle s zu e meiden, dass diese Julie seine Iden i ä abgebe und so, gleich wie es mi ihm passie is , ins ewige Ve de ben äll : De T aum e aß e mich plö zlich […] Julie s and au und eich e mi den k ys allnen Pokal, aus dem blaue Flammen empo leck en. Da zog es mich am A m, de Kleine s and hin e mi mi dem al en Gesich und lispel e: T ink nich , ink nich […] Ich e g i den Pokal, abe de Kleine hüp e wie ein Eichhö nchen au meine Schul e n und weh e mi dem Schwei e in die Flammen wid ig quiekend: T ink nich – ink nich 79 . 78 Ebd. 128. 79 Ho mann, 1993, 340-341. 37 6. Die weiblichen Doppelgänge innen Wenn wi die meis en We ke be ach en, die in diese A bei e wähn wu den, we den wi beme ken, dass meis ens imme nu übe den männlichen Doppelgänge gesp ochen wi d, doch übe eine weibliche Doppelgänge in as nie die Rede is . Auch wenn diese, im Ve gleich zu dem männlichen Doppelgänge , nebensächlich is , spiel sie auch eine wich ige Rolle bei Ho mann. Da die meis en Au o en diese Epoche Männe wa en, beg i en sie den Doppelgänge aus einem männlichen Blickwinkel. Doch diese Ta sache schmäle nich die Bedeu ung de Rolle, die die Doppelgänge innen bei Ho mann spielen, denn diese beschließen häu ig das Schicksal des männlichen Doppelgänge s. Dennoch ha die Doppelgänge in meis ens bloße e o ische und äs he ische Konno a ionen, sowie die Funk ion, den Doppelgänge ins Ve de ben zu b ingen und, pa adoxe weise, diesen on dem Ve de ben zu e en. Demnach könn e man die weiblichen Doppelgänge igu en auch als einen Auslöse des Ve de bens des männlichen Doppelgänge s be ach en (sowie diejenigen die im Abschni 4 e wähn wu den), denn wie schon gesag , haben sie als Haup unk ion die Ve dammnis des Doppelgänge s (mi Ausnahme on de heiligen Rosalia/Au elie). Die Doppelgänge in, die als Modell eine weiblichen Doppelgänge in gel en könn e, is diejenige die in Die Elixie e des Teu els e schein : Au elie und die heilige Rosalia, die das o iginale Ich ( ein und jung äulich) da s ellen, gegenübe de Venus, die als “ emme a ale” bezeichne we den kann. Denn diese beabsich ig das absolu e Ve hängnis des männlichen Doppelgänge s. Sowohl in Die Elixie e des Teu els wie in Die Aben eue de Syl es e -Nach , e schein die weibliche Spal ung bei de Gelieb en des Doppelgänge s. In Die Aben eue de Syl es e -Nach e schein Julie/Giulie a, die das Ve de ben des Ich-E zähle s und E asmus Spikhe s beziehungsweise, o haben. Wie wi sie schon im Abschni übe den Teu elspak e wähn haben, kann diese 38 Doppelgänge in als Ve mi le in des Teu els besch ieben we den, denn diese e such dem Indi iduum seine eigene Iden i ä zu s ehlen 80 und a bei e di ek mi dem Teu el zusammen (dem Dok o Dape u o). Giulie a geling es einen e an wo lichen und euen Spikhe , anhand eines Elixie es 81 , zu e ände n, sodass e nu Augen ü diese ha und seine Ve an wo ungen gegenübe seine Ehe au de maßen e giss , dass e de Doppelgänge in olgendes sag : “Ja, du bis es, dich habe ich gelieb imme da , dich du Engelsbild! – dich habe ich geschau in meinen T äumen, du bis mein Glück, meine Seligkei , mein höhe es Leben!” 82 . Die Doppelgänge in Giulie a mach aus Spikhe ih e Ma ione e, denn sie ha absolu e Mach übe ihn. Nich einmal die Wa nungen seines F eundes F ied ich gelingen es, Spikhe die Augen au zumachen, um die eu lische Doppelgänge in wah zunehmen. F ied ich sag ihm, dass diese “übe die Menschen wenn sie will eine unwide s ehliche Mach üb […] du bis ganz de e üh e ischen Giulie a hingegeben, du denks nich meh an deine liebe omme Haus au” 83 . Die Mach de gemeinen Doppelgänge in übe Spikhe is so s a k, dass obwohl diese manchmal in ih en Gesich szügen e was eu lisches beme ken kann, sich sowieso nich on ih ennen kann. Die Doppelgänge in de Elixie e des Teu els is eine komplexe e Figu als diejenige, die in Die Aben eue de Syl es e -Nach e schein . Ein Haup un e schied zwischen einem We k und dem ande en is , dass in dem zwei en die Doppelgänge in nu den Ruin des Doppelgänge s als Ziel ha , wäh end im e s en diese nich nu eine des uk i e Absich ha , sonde n gleichzei ig ein gü iges Benehmen, mi dem sie die Seele des Mönchs Meda dus e en möch e. Es handel sich um eine komplexe e Doppelgänge in, denn sie e schein “ e iel ach ” du ch die Po ä s und die “ ealen” Doppelgänge innen: das Po ä de 80 In diesem Fall e such sie die Seele des Doppelgänge s du ch das Spiegelbild zu s ehlen. 81 Dieses Elixie is , um es i gendwie zu sagen, die Einlei ung des Teu elspak s. 82 Ho mann, 1993, 345. 83 Ebd. 347. 39 heiligen Rosalia, die die Jung äulichkei und die Gü e symbolisie , s imm mi de “ ealen” Au elie übe ein, sowie das Po ä de Venus, die das Teu lische symbolisie , auch mi de “ ealen” Au elie, die Meda dus ih e Liebe im Beich s uhl ges eh , übe eins imm . Also spielen die Venus und die Au elie des Beich s uhles die gleiche des uk i e Rolle wie Julie/Giulie a. Die Venus e schein dem Male F ancesko (Meda dus Va e ), als e e such die heilige Rosalia zu malen doch, an ih e S elle, auch die Venus au . Diese eu lische Figu komm aus dem Po ä hinaus und b ing den Male au den Weg de Sünde. Diese Absich is seh deu lich, als F ancesko de Doppelgänge in o schläg ki chlich zu hei a en, doch diese ihm olgendes an wo e : „Ei, mein gelieb e F ancesko, bis du denn nich ein wack e Küns le , de sich nich esseln läß on den Banden de ch is lichen Ki che? […] Was geh unse Bündnis die au igen P ies e an, die in düs e n Hallen ih Leben in ho nungslose Klage e jamme n; laß uns hei e und hell das Fes unse e Liebe eie n.“ 84 So übe zeug sie F ancesko, ein sündha es Leben du chzu üh en, sowie Giulie a es gescha ha , F ancesko dazu zu bewegen, seine F au nich eu zu bleiben und seine Ve an wo ungen beisei e zu lassen. E s als die Venus endlich ih Haup ziel e eich und sowohl F ancesko, als auch die zukün ige Gene a ionen, du ch die Gebu eines Sohnes ü die Ewigkei e luch , zeig sie ih wi kliches Wesen, denn “das Weib wa zum Tode e s a [...] und s a des jungen schönen Gesich s e blick en sie ein g ässlich e ze es unzliges Gesich mi o nen he auss a enden Augen” 85 . Als ih Sohn au die Wel komm s i b sie, denn sie ha ih Ziel schon e eich und einen e b eche ischen Familiens amm mi diese Gebu begonnen. Ande sei s, e schein Au elie eines Tages im Klos e mi einen Schleie übe das Gesich und ges eh Meda dus im Beich s uhl, dass sie in ihn e lieb is . De Kapuzine eagie au dieses E eignis olgende weise: “Da lag ich s undenlang, wie on 84 Ho mann, 2007, 284. 85 Ebd. 285. 40 e de blichem Wahnsinn be angen, niede gewo en au den S u en des Al a s und s ieß heulende en se zliche Töne de Ve zwei lung aus” 86 . Denn nach de E scheinung on Au elies Doppelgänge in is Meda dus so besessen on de Idee, diese “ emde” F au zu inden, dass e en scheide eine Reise zu un e nehmen, die in Wi klichkei nu eine Reise in sein eigenes Inne e is und ihn ins Ve de ben üh . Wie schon gesag , is die heilige Rosalia/Au elie das o iginale Ich, die gleichzei ig Meda dus Seele e en möch e. Im Lau e des We kes e such diese Doppelgänge in dem Kapuzine zu e inne n we e in Wi klichkei is , um zu e meiden, dass diese sich in seinem eigenen Wahnsinn e lie e. De eigene Meda dus ges eh zu, dass die heilige Rosalia/Au elie ihn manchmal om Ve lus seine eigene Iden i ä e e , wenn e sag , dass “nu de Gedanke an Au elien e knüp e noch mein o iges Sein mi dem je zigen” 87 . Bei Ho mann e schein häu ig die Liebe, die nich so iel mi dem I dischen zu un ha . Es handel sich ielmeh um eine himmlische Liebe, die eng e bunden mi de Kuns , die Schönhei und die “Bewunde ung” is . Und schließlich geling de heiligen Rosalia/Au elie, Meda dus Seele zu e en und b ing mi ih em eigenen Tod die Absolu ion seine Sünde und den F ieden, den Meda dus nich einmal im Klos e on Rom e eichen konn e. Meda dus bes ä ig dies, wenn e sag , dass “e s je z wa mein Geis ähig, das Wah e on dem Falschen zu un e scheiden, und bei diesem kla en Bewuß sein muß e jede neue P ü ung des Feindes wi kungslos bleiben”. 88 Zule z inden wi eine ande e weibliche Doppelgänge igu in Die Doppel gänge , doch in diesem Fall handel es sich nich um eine e doppel e Gelieb e, sonde n um die eigene Mu e des männlichen Doppelgänge s. Auch wenn diese nich wi klich die Ze s ö ung des Doppelgänge s e u sachen möch e, können wi sie o zdem ü schuldig an de En zweiung des Doppelgänge s hal en. Denn, wie wi es schon oben (S. 25), e wähn haben, we den, wegen ih e 86 Ebd. 52. 87 Ebd. 111. 88 Ebd. 347. 41 Bessesenhei ü den G a Tö ny, zwei Jungen an de selben S unde gebo en, die on e schiedenen Mü e und Vä e sind, doch eine ex eme physische Ähnlichkei mi dem G a en haben und deswegen als Zwillingsdoppelgänge gel en. Dennoch könn en wi in eine konk e en Szene des We kes in e p e ie en, dass diese Doppelgänge in ih en Sohn i gendwie in den Wahnsinn eiben möch e, denn als diese ges eh , dass sie in Wi klichkei seine Mu e is und deswegen meh Rech als i gendeine ande e Pe son au ihn ha , olg de Doppelgänge ih wie e zaube zwischen “T ommeln, P ei en, Klingeln, den schaue lichen Gesang, das Gesch ei des Esels und das Quieken de A en und den Jubel des nachziehenden Land olks, bis alles dump e hall e in de wei en Fe ne”. 89 Diese Doppelgänge in nimm e schiedene Ges al en ein: so wa sie eins eine P inzessin, die in einem Schloß eingespe wu de und do zu ällig in die Zigeune wel ein a und sich in eine al e Zigeune in e wandel e, die sich, wann imme sie will, in eine junge F au en wickeln kann. So geschieh es o den sp achlosen Menschen die sich an diese Wah sage in wenden: Die Ges al b ei e e beide A me aus, das Gewand iel he ab und eine hohe wunde he liche F au s and da im weißen al en eichen Kleide, mi einem Gü el on unkelnden S einen und schwa zen, hochau genes el en Haa en. Hals, Nacken und A me zeig en en blöß e, jugendlich üppige Fo men. »Das is ja nich die Al e!« so lüs e e es du ch die Reihen de Zuschaue . 90 89 Ho mann, 1993, 778. 90 Ebd. 762.