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Eva Markvartová: Zásvětí na cestě k proměně. Od mýtů po soudobý román [Das Jenseits auf dem Wege zur Verwandlung. Von den Mythen bis zum zeitgenössischen Roman].

Broukalová, Jindra

Abstract

146

Full text

146 BRÜCKEN 30/1 E a Ma k a o á: Zás ě í na ces ě kp oměně. Od mý ů po soudobý omán [Das Jensei s au dem Wege zu Ve wandlung. Von den My hen bis zum zei genössischen Roman]. P aha: Mal e n, 2022, 230 Sei en. Jind a B oukalo á– Ka ls ‑Uni e si ä P ag Im Jah e 2022 e schien in dem P age Ve lag Mal e n, de sich au spi i uelle T a- di ionen, Religion und Li e a u wissenscha konzen ie , das Buch Zás ě í na ces ě kp oměně. Od mý ů po soudobý omán [Das Jensei s au dem Wege zu Ve wandlung. Von den My hen bis zu dem zei genössischen Roman] de Ge manis in und Li e a u - wissenscha le in E a Ma k a o á. Die Au o in, die scha sinnig und sensibel We ke analysie en und in e p e ie en kann, die ein Zeugnis ges eige e nich sel en du ch auma ische E ah ungen he o ge u ene Imagina ion ih e Schöp e sind, ha sich einen Namen o allem du ch die E o schung des li e a ischen Scha ens on Gus a Mey ink, Al ed Kubin und Libuše Moníko á gemach , wobei ih Schwe punk au de Be assung mi den Themen My hos, Raum, Phan asie und alchemis ische Konzep e in de Li e a u lieg . E a Ma k a o á, die sich sei Jah en in ensi und kon inuie lich mi dem Themenkomplex Funk ion des Raums in li e a ischen We ken und li e a ische Topog a ie beschä ig , leg mi ih em jüngs en Buch eine his o isch solide g undie e, abe au die mode ne und pos mode ne Li e a u konzen ie e Un e suchung und ex immanen e In e p e a ion des Jensei s als Raum o , den sie als eine ik ionale Wel wah nimm und mi Augen, Emo ionen und Gedanken eines P o agonis en e kunde , de eine Reise ins Jensei s un e nimm , die als Weg zu Ein- weihung und als P ozess de inne en Ve wandlung ungie . Me hodologisch s ü z E a Ma k a o á ih e Un e suchungen o allem au C. G. Jungs Psychoanalyse besonde s au seine A che ypenleh e, bei de Analyse on Mä - chen is Jungs Schüle in Ma ie -Louise on F anz besonde s he o zuheben. Das The- ma Tod is mi dem Thema Einweihung äuße s eng e knüp , deshalb dien bei de Au s ellung om Gesam konzep des Buches Daniela Hod o ás Sch i Román zas ěcení [De Roman de Einweihung] als we olle S ü ze. Kul u ellen Tie gang e leih die Ve asse in ih em Buch dadu ch, dass sie die E ah ungen, die die P o agonis en bei ih e Reise du chs Jensei s in Tex en de mode nen Li e a u machen, mi al en Tex en e gleich , die sich mi de menschlichen E ah ung im Jensei s beschä igen, an e s e S elle sind hie das Tibe ische und das Ägyp ische To enbuch zu nennen. In de Einlei ung geh die Ve asse in zunächs au die philosophische und li e- a u wissenscha liche Dimension des Beg i s Raum ein, seh wich ig sind ü sie dabei die Ideen de Li e a u wissenscha le in und Ve e e in de schechischen Pos mode ne Daniela Hod o á, die in Anlehnung an S anisla G o gewöhnliche O e und O e mi Geheimnis un e scheide , bei denen de Raum eine me apho ische Funk ion ausüb . Als einen O mi Geheimnis nimm E a Ma k a o á das Jensei s wah , das zu den äl es en und ü manche Menschen auch ums i ens en Konzep en de Menschhei zähl . Ein selbs ändiges Kapi el widme die Ve asse in de E ah ung des klinischen Todes, die die Vo s ellungen om Jensei s mi p äg . 147REZENSIONEN Die äumliche S uk u ie ung de einzelnen En wü e des Jensei s in ausgewähl en li e a ischen We ken, die me apho ische Bedeu ung diese Räume und die Funk ion, die sie au dem Wege eines Menschen du chs Jensei s ausüben, s eh im Zen um de Au me ksamkei de Ve asse in im zwei en Teil ih es Buches. Da auch in de mode - nen Li e a u my hologische Vo s ellungen om Jensei s als mal au eine schaue liche ode nachdenkliche mal au eine sche zha spiele ische Weise au ge ass e Wiede - au nahme, Wei e üh ung ode Allusion o eine wich ige Rolle spielen, e ö ne E a Ma k a o á diesen Teil ih e Un e suchung mi de Be ach ung on Tex en, du ch die an uns diese My hen übe lie e wo den sind. Neben den be ühm en und äuße s wi kungsmäch igen We ken de g iechischen und ömischen An ike is es das Gilgamesch -Epos, also dasjenige We k, das am An ang de T adi ion de wes li- chen Li e a u s eh . Schon in diesem We k, dessen uns unbekann e sume ische und akkadische Au o en ü die g öß en Dich e o Home gehal en we den, begegne man manchem, was ü die Au assung on Jensei s und ü die Auseinande se zung mi dem Tod on den Epen de An ike bis zum mode nen und pos mode nen Roman bezeichnend is . Es geh nich nu um die Pla zie ung des Un e wel genann en To- en eichs au eine en legenen Insel, zu de die Ve s o benen ein Fäh mann gelei e , sonde n o allem um die Nähe zwischen Jensei s und T aum. De Ve lus eines ge- lieb en Menschen als Impuls ü den An i eine angs einjagenden Reise ins Jensei s komm on de g iechischen und ömischen An ike bis zum Roman on heu e imme wiede o . Die Reise ins Jensei s is auch ein wich iges Thema on al g iechischen My hen, die Dich e de An ike in ih en We ken li e a isch ges al e haben, in die An ike eich auch das adi ionell gewo dene Bild eine Schi s eise als Me aphe ü menschliches Leben und Schicksal. Allego ische Wande ungen du chs Jensei s, bei denen die symbolische Bedeu ung de Raums uk u im Un e schied zu einem mode nen Roman eindeu ig dechi - ie ba is , sind ü das Mi elal e und ü die ühe Neuzei bezeichnend. Ein We k mi Signalwi kung is Dan es im e s en Vie el des 13. Jah hunde s en s andene Gö liche Komödie. Fü das Haup mo i diese dich e ischen Komposi ion häl die Ve asse in die Bewegung, das Wande n du ch Zei und Raum, du ch un e schied- liche Bewuss seinszus ände, Gemü sschich en und Seelenlandscha en. Wie E a Ma k a o á zeigen kann, sind Home s Odysee, Ve gils Aeneis und Dan es Gö liche Komödie diejenigen We ke, die ü die mode ne Li e a u mi dem Thema Jensei s als die wich igs e Inspi a ionsquelle dienen. Angesich s de Bedeu ung, die das Mä chen sei de Roman ik ü die eu opäische Kul u ha , is die Analyse on ausgewähl- en Volksmä chen he o zuheben, wobei sich die Ve asse in o allem au ussi- sche Volksmä chen mi de übe agenden Figu de He sche in des To en eichs Baba Jaga konzen ie . Das Haup augenme k on E a Ma k a o á gil jedoch de Li e a u des 20. und 21. Jah hunde s, wobei e wa die Häl e de behandel en Tex e in den le z en d eißig Jah en en s anden is , so dass hie neben schon klassisch gewo denen We ken wie He mann Kasacks Die S ad hin e dem S om ode Hans Henny Jahnns Die Nach aus Blei pos mode ne We ke wie Daniela Hod o ás T ýzni é měs o, Sibylle Lewi scha o s Consumma us und Blumenbe g, Neil Gaimanns Ame ican Gods ode Monika Ma ons Zwischenspiel zu inden sind. Die Auswahl diese Tex e ha die Ve asse in au solche Weise ge o en, dass sie an eine zwa nich kleinen, abe doch übe schauba en Zahl 148 BRÜCKEN 30/1 on We ken sowohl die Viel al on He angehensweisen an das Thema Reise ins Jen- sei s als auch die Vielges al igkei des ik ionalen Raums namens Jensei s zeigen und die Bedeu ung on My hen und die Nähe on T aum und Jensei s he ausa bei en kann. Zu den S ä ken des o liegenden Buches gehö auch die Ta sache, dass sich die Ve asse in nich au deu schsp achige und schechische Li e a u besch änk und auch die Tex e de Li e a u ü Kinde , Jugendliche und junge E wachsene einbezieh , wobei sie auch in diesem Zusammenhang T adi ionen he ausa bei en kann, au denen diese Tex e ußen. Eine belieb e Inspi a ionsquelle ü Büche ü junge Lese innen is de My hos übe Pe sephones En üh ung in den Hades und ih Leben in de Un e wel . Diese My hos bilde ein a che ypales Fundamen , on dem die A bei mi de Fabel, dem Raum und den Figu en o gep äg wi d, gleichzei ig e ah en die Au o innen mi diesem My hos abe ziemlich ei und be eiche n ihn um mannig al ige De ails des mode nen Lebens. Eine Analyse diese Anpassung und Be eiche ung üh E a Ma k a o á am Beispiel de in den Jah en 2012 und 2013 e - schienen Romane Unde wo ld und Awaken de ame ikanischen E olgsau o in Mag Cabo du ch. De Tie geschich e Auch Mäuse kommen in den Himmel – wenn auch nu au einen Sp ung! de deu sch - schechischen Au o in I a P ocházko á, de en P o a- gonis en mal in diese mal in jene Wel leben, lieg wiede um eine Inspi a ion du ch das Ba do -Konzep zug unde. Základním mo i em ě šiny děl je při om hledání ces y, během nějž se h dino é nedají ničím zas a i apos upují s ále dál ůznými ypy k ajin. Jejich ozmani os , k ása a izuální kon as y pod hují pes os anes álos lidské pou i. (Ma k a o á 2022: 167) [Das Lei mo i de meis en We ke [mi dem Thema Ini ia ions eise ins Jensei s; J. B.] is die Suche nach einem Weg, bei de de P o agonis du ch nich s abzuhal en is und imme wei e du ch un e schiedliche Landscha en o ück . Die Viel al , Schönhei und isuelle Kon as e diese Landscha en un e s eichen dabei die Vielges al igkei und Wechselha igkei des menschlichen Lebens.] Eine kompa a i e und syn he ische Be ach ung de sich wiede holenden S uk u de Ini ia ions eise ins Jensei s lie e E a Ma k a o á in dem d i en Teil ih es Bu- ches. Hie we den einzelne Aspek e und Elemen e diese Reise wie zum Beispiel de Impuls ü ih en An i ode psychische Vo ausse zungen ü ih e e olg eiche Ab- sol ie ung un e such . Seh wich ig sind Wesen, denen de Wande e au seine Reise begegne , dem hel enden Beglei e , de ihn un e s ü z , s eh de Fu ch einjagende Hü e de Schwelle gegenübe , de ihn eine P ü ung un e zieh . Ein he o agendes Beispiel ü das kompa a is ische und syn he ische Ve ah en de Ve asse in s ell das Kapi el übe magische Gegens ände da , de en Funk ion ü den P o agonis en anschaulich und dabei in ex übe g ei ende Zusammen assung e ö e wi d. Wie E a Ma k a o á sch eib , s eh die Landscha im Jensei s in eine innigen Ve bindung mi dem Inne en des P o agonis en: „Důleži ým p kem poe iky ě šiny au o ů je poje í k ajiny jako p os o u ni řně p oží aného pu ující pos a ou.“ (Ma k- a o á 2022: 167) [Bei den meis en Au o en gib es eine Au assung de Landscha als eines on dem P o agonis en inne lich e leb en Raums] Deshalb be ass sich die 149REZENSIONEN Ve asse in seh eingehend mi den einzelnen äumlichen Elemen en und Typen de Landscha wie zum Beispiel Wald, Be g und Höhle ode Ga en, du ch die de Weg des P o agonis en üh . Diese Landscha en, un e denen de S ad eine nich zu un e - schä zende Rolle zukomm , we den o komplemen ä gesehen, im Rahmen diese Be ach ung denk E a Ma k a o á nich zule z da übe nach, welche Me kmale ü den ik ionalen Raum Jensei s kons i u i sind. Die me apho ische Wah nehmung dieses Raums e binde ihn mi den Vo s ellungen de Alchemis en, ü die die Ein- weihung ein zen ale Beg i is . Seh in ensi ha sich mi dem alchemis ischen Gedankengu de üh ende Ve - e e de P age deu schen Li e a u Gus a Mey ink beschä ig . In ih e A bei Alchymie a a o : klíče k ománům Gus a a Mey inka [Alchymie und Ta o : Schlüssel zu Gus a Mey inks Romanen] aus dem Jah e 2014 zeig E a Ma k a o á, dass die Ano dnung on äumlichen Elemen en und die geome ische Ges al ung on Gegen- s änden wich igen alchemis ischen Symbolen en sp ich . Am Beispiel des Romans De weiße Dominikane weis sie da au hin, dass hie de Raum eine komplex du chdach e geome isch ausgeleg e Me aphe ü den Sinn de Handlung des Romans da s ell . P os o měs a  ománu unguje jako me a o ické zob azení s ě a– jako p os o u, kde se má še sjedno i e yšší celek. Osudy hla ních pos a směřují do jednoho mís a– odo ého sídla Joche ů akjednomu cíli - keso e ickému poznání, kzas ě- cení. (Ma k a o á 2014: 133) [De Raum de S ad ungie als eine me apho ische Da s ellung de Wel – als eines Raums, in dem sich alles zu einem höhe en Ganzen e einen soll. Die Lebenswege de P o agonis en lau en an einem O – dem Si z des Geschlech s Joche zusammen und sie lau en au ein Ziel, au die eso e ische E kenn nis, au die Ini ia ion hinaus.] Besonde s beach e wi d on de Ve asse in die G a wande ung des Jensei s zwi- schen einem O des Gedenkens, das das einzig Ve bliebene on dem i dischen Leben da s ell , und einem O , an dem das Ve gessen die Möglichkei eines Neuan angs mi sich b ing . Einem mode nen Menschen, ü den seine nich zule z au dem Ge- däch nis basie ende Iden i ä so wich ig is , muss diese Aspek des Raums Jensei s seh nahe liegen. Das e s e We k de Li e a u des 20. Jah hunde s, mi dem sich E a Ma k a o á in ih em Buch auseinande se z , is de im Jah e 1909 un e dem Ti el Die ande e Sei e e schienene Roman des Male s und o allem Ges al e on Zeichnungen, G a iken und Illus a ionen Al ed Kubin, de ein üh ende Ve e e des Symbolismus und Exp essionismus wa . Die phan as ische Wel , die de im Jah e 1877 im böhmischen Li oměřice [Lei me i z] gebo ene Kubin in seinem einzigen Roman he o zuzaube n e mag, und den Be ich eines anonymen Zeichne s, de in diese aus Ve sa zs ücken de eu opäischen Kul u zusammenges ell en und de Ve gangenhei zugewand en Wel eine ie e K ise e leb , die zu eine be eienden Ka ha sis üh , inden iele Le- se aszinie end, manche auch zum Teil beängs igend. E a Ma k a o á en deck in diesem hochsymbolischen Be ich die Schilde ung eines Au en hal s des Ich -E zähle s im Jensei s, du ch den e zu Läu e ung, Selbs e kenn nis und Ve söhnung mi de Wel und mi sich selbs gelangen kann. 150 BRÜCKEN 30/1 Fü die Deu ung on Pa e as Reich als einen ü die En s ehungszei neua igen on buddhis ischen und alchemis ischen Vo s ellungen mi gep äg en En wu des Jensei s is schon de Ti el des Romans au schluss eich, in dem eine gängige Me aphe ü das Jensei s au genommen wi d, ein nich wenige kla e Wink is das Toponym Neg o, so heiß de jenige Fluss, de die ü den ik ionalen Raum Jensei s die so wich ige G enze zu unse e Wel bilde . Ein noch s ä ke es A gumen ü diese Les- a s ellen de aumha e Cha ak e des Lebens in diesem Reich, dessen Bewohne sich selbs T äume nennen, ebenso wie das ungleichmäßige Fließen de Zei da , das einzelne Zei ebenen und Dimensionen de Wi klichkei wie E inne ungen, T äume und Zukun s isionen zu einem Ganzen e schmelzen läss . An den ibe anischen Ba do -Kö pe , de einen Übe gang zwischen Ma e iellem und Geis igem da s ell und in dem de Mensch nu das „na ü liche Lich de Na u “ wah nehmen kann, e inne die Ta sache, dass die Bewohne des zwischen Sein und Schein s ehenden Reiches in eine in das mono one G au einge auch en Wel leben. De Kamp zwischen dem go esgleichen He sche des T aum eiches Pa e a und dem Ame ikane He kules Bell, de eigen lich eine on Pa e as Ve kö pe ungen da - s ell , üh zum Un e gang, de die en scheidende Phase de Ve wandlung des Ich - E zähle s symbolisch da s ell . In diesem Zusammenhang e weis die Ve asse in da au , dass de je z einse zende allum assende P ozess des Ze allens und Ve aulens als alchemis ische Pu e ak ion zu e s ehen is . In Hinblick au die inne e Ve wand- lung des P o agonis en b ing diese Ze all au symbolische Ebene zum Ausd uck, dass de P o agonis in de Ini ia ionsphase on diesem P ozess angelang is , in de e alle seine bishe igen Gewohnhei en, Ansich en und i e üh enden Vo s ellungen los we den muss. Seine neu ge undene eine Na u wi d du ch das Bild de alles e schlin- genden Flo a und Fauna zum Ausd uck geb ach , das Ve lassen de dualis ischen Un e scheidung on Gu und Böse symbolisie das Bild eines Sump s, wo man keinen es en Boden un e den Füßen meh ha . De Ich -E zähle geh in ielen Dimensionen au und nimm An eil an F euden on zahl eichen Lebewesen. E ha gele n in de Ve gänglichkei die G und o ausse zung ü schöp e ische K a zu sehen. Zugleich beg ei e , dass auch das Sch eckliche zum Leben eines Menschen gehö und dass sich die Gegensä ze zu einem Ganzen e binden. Go muss mi seinem Wide sache um jede Sache kämp en und diese Kamp wi d auch im Menschen ausge agen. E inde zu Na u , zu Wel und zum Wel all und o allem zu sich selbs zu ück. Nach lange Zei kann e den Mond, die S e ne und die Sonne wiede sehen. Da on, dass es Analogien zwischen dem Roman des Nie zsche -Lese s Kubin und Nie zsches Philosophie gib , kann sich de Lese in E a Ma k a o ás S udie Das Abbild de Gedanken on F ied ich Nie zsche in Kubins Roman ‚Die ande e Sei e‘ (e schienen in: Ac a Uni e si a is Ca olinae Philologica. P aha: Ka olinum 2012, S. 78) übe zeugen, in de die Ve asse in eine Au schlüsselung des Be ich s des anonymen Zeichne s mi Hil e on Nie zsches Gedanken aus dem An ich is , de F öhlichen Wissenscha , den Unzei gemäßen Be ach ungen und dem Za a hus a o leg . Wie sie zeig , s eh die ie e e au kla e T ennlinien e zich ende Einsich , zu de e schließlich gelangen kann, im Einklang mi Nie zsches Gedanken. „Die wesen liche Spannung zwischen zwei my hischen Gö e wel en, de Wel des Apollon und des Dionysos, üh so zu e sehn en E leuch ung.“ Nie zsches Ein luss kling auch im g o esken Romane o U pení kníže e S e nenhocha [Das Leiden des Fü s en S e nenhoch] aus dem Jah e 1928 151REZENSIONEN on Ladisla Klíma nach, dessen Au o eine de o iginells en schechischen Denke des 20. Jah hunde s is . In Klímas Au assung is de Mensch ein Wesen, „by os í ozpja ou mezi animálním mons em… aNie zscho ým nadčlo ěkem“ (S. 74) [das sich on einem animalischen Mons e bis zu Nie zsches Übe menschen e s eck ]. Zum Schluss können in diesem Tex , in dem sich „podobně jako jiných Klímo ých p ózách mísí imagina i ní o ina s eálnou, znešené ob azy a ě y s ulga i ami abanali ami.“ (Ma k a o á 2022: 74) [ähnlich wie in ande en Schlüssele zählungen imagina i e und eale Ebene, e habene Bilde und Sä ze mi Vulga i ä en und Bana- li ä en e mischen], die beiden P o agonis en das gö liche Bewuss sein e langen. Das on E a Ma k a o á o geleg e Buch ö ne den Li e a u wissenscha le n iele neue Pe spek i en au ein in e essan es, wenn auch on ielen Menschen e - d äng es und on de Fo schung lange wenig beach e es Thema. Eine an h opologi- sche Dimension e leih dem Buch die Beschä igung mi dem Thema in dem längs möglichen Ho izon , de om Al e um bis in die heu igen Tage eich und En wick- lungen sich ba mach . Da übe hinaus kann es ü diejenigen Lese , die sich auch Phänomenen ö nen, die du ch die an Fak en o ien ie e Na u wissenscha nich übe p ü ba sind, eine B ücke ins Jensei s sein. Vom egen In e esse de schechi- schen Fachö en lichkei an de Neue scheinung zeug die Ta sache, dass bis je z in de Fachp esse d ei Besp echungen e schienen sind. LITERATUR Ma k a o á, E a (2014): Alchymie a a o : klíče k ománům Gus a a Mey inka. P aha: Mal e n. Vie a Glosíko á/Ilse Nagelschmid /Kilian Thomas (Hgg.): Mi de Sch i sehen– de P age deu sche Au o Oska Baum. Be lin: F ank & Timme, 2020, 194 Sei en. S e en Höhne– H M Weima / F ied ich, Schille ‑Uni e si ä Jena Wie schon im Band zu Max B ods Tycho B ahes Weg zu Go (s. Rezension in b ücken 26/1, 2018/19, S. 137–139) wi d mi dem o liegenden Sammelband zu Oska Baum ein s uden isches P ojek dokumen ie , bei dem die Beschä igung mi zwei E zählungen on Oska Baum, De Gelieb e und De Weg des blinden B uno, im Zen um s ehen. In d ei Sek ionen inde man Bei äge zum Leben Oska Baums, zu einigen Kon ex uali- sie ungen und zu In e p e a ionen de beiden E zählungen. Insgesam wi d dami ein um assende Blick au Oska Baum gewo en, welche in de Fo schung zu P age deu schen Li e a u doch ehe nu am Rande Be ücksich igung and. Neben eine bio- g aphischen Annähe ung on Michal Ž ach a (Oska Baums Lebensgeschich e, S. 11–19) und eine Eino dnung Baums in den P age K eis bei Ka in Polca o á und Fe dinand