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Ulrich Stadler: Kafkas Poetik. Zürich: Edition Voldemeer / Berlin: de Gruyter 2019, 337 Seiten und 16 Abbildungen

Weinberg, Manfred

Abstract

144

Full text

144 BRÜCKEN 27/1 ge Deu schlands sowie ande e eu opäische Na ionals aa en in einen geschich lichen Kon ex mi de En wicklung des eu opäischen Einigungsp ozesses sei 1945. Wich ig is ihm hie bei de Bezug zu ih e S ellung und Rolle in de Eu opäischen Union. Gehö en Na ionen zu Eu opa? (Bd. II, S. 162–176)– diese F age geh de schechische His o ike Mi osla H och nach. E se z sich mi de Behaup ung auseinande , „daß die Na ion als P oduk des Na ionalismus zu be ach en is . […] Die Na ion is keines‑ wegs ein P oduk de le z en Jah zehn e und schon übe haup nich eine E indung de ‚Na ionalis en‘.“ De Au o zeig au , „daß die Na ion als Reali ä exis ie , daß ih abe die Ve knüp ung mi de Na ion als We egemeinscha de Kul u ehl . Dann b auch es nich meh iel dazu, dami die na ionale Iden i ä , die nich kul i ie wi d, zum Na ionalismus pe e ie .“ (S. 171) Die Au sä ze de beiden Teilbände we den ih em Ti el Die eu opäische Zi ilisa ion und ih e P obleme ge ech . Sie bilden zusammen einen ie g ündigen Einblick in die eu opäische, deu sche und schechische Geschich e. Dass die Geschich e diese beiden Na ionen in einigen Au sä zen mi de jüdischen Religion und/ode Na ion e knüp wu de, zeig , wie e loch en diese d ei Na ionen mi einande wa en und im gesam eu opäischen Kon ex sind. Die den beiden Bänden beige üg e ielsei ige und leh eiche Dokumen a ion aus dem Leben on Bedřich Loewens ein e gänz das Bild eines engagie en, k i ischen Zei zeugen. Ul ich S adle : Ka kas Poe ik. Zü ich: Edi ion Voldemee / Be lin: de G uy e 2019, 337 Sei en und 16 Abbildungen Man ed Weinbe g– Ka ls ‑Uni e si ä , P ag Rezensionen zu wissenscha lichen Publika ionen übe einzelne Tex e ode das Ge‑ sam we k F anz Ka kas ließen sich eigen lich s anda disie en. Am An ang s ünde dann e wa de Ve weis au Theodo W. Ado nos Dik um: „Jede Sa z [de Tex e Ka kas; M.W.] sp ich : deu e mich, und keine will es dulden“ („Au zeichnungen zu Ka ka“.– In: de s.: Gesammel e Sch i en, Bd. 10, F ank u /M.: Suh kamp 1977, S. 255). Dem ließe sich eine Diagnose on Man ed Engel an ügen, de eine gemeinsame Reak ion de alle meis en Ka ka ‑In e p e a ionen au dieses Dilemma da in e kenn , dass sie […] das „Eigen liche“ „hin e “ ode „un e “ de „uneigen lichen“ Tex obe läche nich wi klich suchen, sonde n be ei s ge unden haben. Vo jede In e p e a ion wissen sie, wo au de Tex hinausläu , hinauslau en muss– und de In e p e a ionsak bes eh haup sächlich da in, einen (meh ode wenige ) plausiblen Bezug zwischen de Tex obe läche und diese „Bedeu ung“ he zus ellen. („Ka ka lesen– Ve s ehensp obleme und Fo schungspa adigmen“.– In: Aue ochs, Be nd/Engel, Man ed: Ka ka ‑Handbuch, S u ga : Me zle 2010, S. 424) Danach wä e dann die Spezi ik des jeweiligen ‚Heu eka‘‑Ru s, de as alle S udien zu Ka ka auszeichne , in dem ezensie en Buch zu benennen. Die Tex e Ka kas we den 145REZENSIONEN alle meis mi aus üh lich e e ie en Kon ex en ma e ial‑ und o auch du chaus kenn nis eich ‚ums ell ‘ und behaup e , diese schlössen sie– meis in Fo m eine en ‑ ä selnden Allego ese– nun ein ü alle Mal au . Am Ende eine solchen s anda disie ‑ en Rezension abe s ünde die Fes s ellung, dass man es doch nu mi eine wei e en Mu maßung im unendlichen Feld de Ka ka ‑In e p e a ionen zu un gehab ha . Vo diesem Hin e g und is es eine F eude, übe eine S udie zu sch eiben, die sich mi eine solchen S anda d ‑Rezension ganz und ga nich e assen läss und die, das kann o weggenommen we den, a sächlich einen ‚g oßen Wu ‘ da s ell . Ul ich S adle ha seinen Aus üh ungen den schlich en Ti el Ka kas Poe ik gegeben, de allein schon den Un e schied zu ande en S udien p ägnan benenn : Hie wi d kein ‚Schlüssel‘ zu einzelnen Tex en ode zum Gesam we k p äsen ie , sonde n seh p äzise die besonde e ‚Ve ass hei ‘ de „ einmaschigen, kuns ollen Tex gewebe[ ]“ (S. 9) Ka kas en al e . Im an änglichen Kapi el „Vo wo und Vo schau“ (S. 9 .) be ich e S adle on de „Ve lockung[]“ zum Ve assen eine S udie übe die Tex e Ka kas, übe „die Wide s ände dagegen und die P eisgabe diese Wiede s ände“, schließlich übe die En scheidung, eine F age nachzugehen, die eben ande s gelage is , als es die oben skizzie e S anda d ezension zu assen e möch e, nämlich „wieso die Tex e Ka kas eine de a ges eige e Au me ksamkei ü sich beansp uchen. Wa um e zeugen sie den Wunsch nach massenha e Deu ung und Kommen ie ung […]?“ (S. 9) S adle nenn dabei als einen de Bewegg ünde seine S udie, dass e gegen „die sk upellose Allego isie e ei einsch ei en woll e, de en Öde die Li e a u wissenscha Jah zehn e lang dominie ha e.“ Alle dings ela i ie e anschließend diese u sp üngliche Ab‑ sich und plädie da ü , „die pauschale Ve dammung de Allego ese im Fall Ka kas noch einmal zu übe denken“ (S. 10); dazu spä e meh . Me hodisch sei e „in gleiche Weise [ e ah en] wie Ka ka selbe “, d.h e sei „ on den De ails“ ausgegangen; zudem habe e sich nich an die Haup we ke gehal en (und wenn, sich diesen „ehe om Rande he “ genähe ); das „Haup gewich “ habe e au die „B ie e und die Au zeichnungen“ (S. 11) geleg . Wal e Jens ha einmal on de ‚Schlup wespen echnik‘ on wissenscha lichen S udien gesch ieben und dami gemein , dass sie sich dem Besch iebenen auch s ilis isch o anglichen. Dies kann man– einen e wei e en Beg i on ‚S il‘ o ausgese z – auch on S adle s S udie sagen. Wenn e he ausa bei e , dass Ka kas Tex e zule z wide sp üchlich und dami unau löslich bleiben, dann gil das auch ü seine S udie: S e s bleib deu lich, dass das Ausgesag e nu eine Pe spek i e da s ell und ande e Pe spek i en und Zusch ei‑ bungen nich ausschließ . Das 2. Kapi el beginn S adle mi eine e s aunlichen Eh en e ung des so un‑ genauen wie abgenu z en Beg i des ‚Ka kaesken‘– alle dings se z e dabei Au o und Sch eibweise in eine ande e Beziehung als es übliche weise bei de Anwendung dieses Beg i s geschieh . Die Ka ego ie des ‚Au o s‘ könne neben de „his o isch be‑ glaubig e[n] Pe son“ (S. 18) auch „eine Ins anz bezeichnen, die sich indi ek aus einem einzigen ode aus ielen P osa ex en Ka kas kons i uie und die das E gebnis eines Lek ü e ‑E ek s da s ell , de zuweilen ‚ka kaesk‘ genann wi d“. Die „Ineinsse zung de Pe son und d[ies]e Ins anz un e dem einen E ike ‚Au o ‘“ e danke sich „nich zule z dem Ums and, dass F anz Ka ka sein Leben imme wiede li e a isch auszu‑ ges al en such e und dami den Un e schied zwischen den beiden Exis enzweisen 146 BRÜCKEN 27/1 e wisch e“. Die zwei e Ins anz hä e de zunächs den Russischen Fo malis en zu‑ zu echnende Li e a u wissenscha le Bo is Tomaše skij die „‚Au o ‑Legende‘ Ka ka“ (S. 19) genann ; dies sei eine „Ins anz“, „bei de au o ‑spezi ische und lese spezi ische An eile ineinande übe gehen“ (S. 21): „Beide Ins anzen, de a sächliche Lese wie de his o ische Au o , e schwinden im li e a ischen Tex und auchen da in e ‑ wandel wiede au .“ (S. 22) Dami is de en scheidende Pe spek i wechsel au den Weg geb ach : De neue Blickwinkel is dabei wei en e n on jene Suche nach eine ‚Au o in en ion‘, die so iele S udien übe Ka ka p äg , inso e n ja alle meis nich nu behaup e wi d, man habe den ‚Schlüssel‘ zu Tex en Ka kas ge unden, sonde n diese habe das om Schlüssel Au geschlossene auch ge ade so gemein . S adle schau da‑ gegen wei meh au die Tex e als au den Au o , so abe , dass die auch du ch diese Tex e he o geb ach e „Au o ‑Legende“ mi im Spiel bleib . Dami siedel e seine Lek ü en sozusagen au eine Me aebene an. Man inde ech wenige aus üh liche Lek ü en Ka kasche Tex e im he kömmlichen Sinn, sonde n ielmeh o knappe Da s ellungen ih e o malen Bescha enhei , wodu ch sich je länge , je kla e eine ü iele Tex e Ka kas gel ende ‚Macha ‘ esp. Poe ik he ausschäl . Diese ‚Me a ‑Ebene‘ de Lek ü en wi d schon im Blick au die Übe sch i en de Kapi el und Teil ‑Kapi el deu lich– e wa: „2.2 Das Komische: Lachgemeinscha en und Lese e einigungen“ (S. 43 .), „3.2 Tunnelblick und kaleidoskopisches Spiel“ (S. 95 .), „3.3 Das Vexie bild als Modell“ (S. 110 .), „3.5 Minu iös e ah en“ (S. 129 .), „5 Sch eiben im Scha en ande e Au o en“ (S. 193 .), „6 Hypnagoges und poe isches Sch eiben“ (S. 280 .), „Kämp en, ze s ö en und au bauen, zu ieden sein beim Tod (Auch eine A Rückschau)“ (S. 294 .). Die Ti el zeigen die ‚Macha ‘ des Buches: Neben klein eiligen Lek ü en (meis on nu einzelnen Anschni en ode Tagebuchein agungen sowie B ie äuße ungen) we den Deu ungspe spek i en ‚mi le e Allgemeinhei ‘ angebo en und in diesem Rahmen de ail eich Ka kasche Sch eib e ah en analysie . Zu ück zu „Au o ‑Legende“ Ka ka, de sich S adle e s einmal dann doch on einem de ‚Haup ex e‘ he nähe : dem P ocess. Ausgehend on dessen le z em Ab‑ schni kons a ie e , dass es im Roman wei ehe um Scham als– wie meis un e ‑ s ell – um Schuld gehe. Wich ige abe is , dass e sich, wie e sp ochen, an De ails häl , e wa an die im Roman agmen zu alle le z benann e „Gebä de de e hobenen Hände und de gesp eiz en Finge “, um hinzuzu ügen: „Diese Gebä de kann eilich auch wiede Ve schiedenes bedeu en.“ (S. 33) Dami is man dem E hellenden de S adle schen Lek ü en schon ein S ück nähe gekommen: E be eib eben keine En ä selung eines Zeichens, eine Gebä de au genau ein Ande es hin, das dann zu dessen/de en Bedeu ung übe höh wi d. Vielmeh u e die Ges e au und e weis die ihn ih angeleg e Vieldeu igkei , ga Wide sp üchlichkei , die e dann wiede au das Gesam des Tex es bezieh . Das ‚Ende‘ p äsen ie e „auch und o allem e schiedene Sich weisen au diesen Tod [den Jose K.s; M.W.]“, das abe heiße: es „o e ie , ja […] e zwing […] un e schiedliche Pa einahmen“ (S. 34) Ande s (und e allgemeine nd) gesag : Es gehe zwa du chaus auch um das inhal lich En se zliche in den Tex en; „en scheidend abe ü seine Genese is die Fo m, die A und Weise de Da s ellung. Sie e s läss das Ge ühl des Apo e ischen, des Unbewäl igba en en s ehen, dem sich niemand en ziehen kann.“ (S. 37) Dieses on de Fo m he o geb ach e Apo e ische is die g undsä zliche Diagnose S adle s, die a iie und so un e maue wi d. S adle sieh keine eindeu ige ‚Aussage‘ de Ka kaschen Tex e, sonde n g undsä zlich ‚Un ass‑ 147REZENSIONEN liches‘: „S a e was assba zu machen, was die Fassungsk a übe s eig , e schieben die einzelnen Kapi el [im P ozess; M.W.] jeweils das Un assliche. Das E zählen e meh soga das E klä ungsbedü ige.“ (S. 37) Das ‚Ka kaeske‘ e s eh S adle on dahe als „Resul a eine e s ö enden Da s ellungsweise“ (S. 42) In Kapi el 2.2 zum Komischen geh S adle on eine ges ichenen S elle im Schloss‑ Roman aus, an de ein ungenann Bleibende be ich e , was K. gesag habe. Die Geschich e sei „zu komisch“: „Das eigen lich Komische is eilich das Minu iöse und da in wi d Euch in meine Nache zählung iel en gehen.“ (Das Schloß, F ank u /M.: Fische 21983, S. 424) Diese S elle nu z S adle , um die lange igno ie e Komik Ka ‑ kasche Tex e, die dann nachholend auch nu Anlass de üblichen oben skizzie en ‚Ka kologie‘ wu de, zu be onen und einmal meh zu ‚ e schieben‘: „Das eigen lich Komische“ de Ka kaschen Tex e sei eben „das Minu iöse“ (S. 47). Das da aus esul‑ ie ende ‚Ka kaeske‘ sei „Resul a eines Vo gangs […], bei dem Deu ungen und E ‑ klä ungen p o ozie wu den und sich dann als un ich ig, un auglich, jeden alls als e isionsbedü ig e wiesen“, und „solche gewal samen I i a ionen und Reduk ionen“ könn en nich nu zu „F us a ionen“ üh en, „sonde n auch zu Lachan ällen“ (S. 47). Auch ih e Komik e klä S adle also aus dem Unbewäl igba en de Tex e. Kapi el 2.3 gil de E zählung Das U eil; dabei geh es abe auch hie „nich da um, die iel in e p e ie e E zählung noch ein wei e es Mal zu in e p e ie en“, ielmeh solle ih „En s ehungsp ozess und o allem den Wandel de Eins ellung Ka kas zu ih im Zusammenhang mi de Beziehung zu Felice Baue “ (S. 61) nachgezeichne we den. Dabei wi d Felice Baue zu eine besonde en Lese in des Tex es, auch wenn esp. ge ade weil sie ihn nich gelesen ha : „Felice Baue is die eigen liche Inspi a‑ ionsquelle de ‚Geschich e‘. Sie muss diese, wie sich he auss ellen wi d, ga nich e s gelesen haben: Sie ha Das U eil gezeug .“ (S. 64) S adle demen ie dabei die Diagnose Joachim Unselds, dass Ka ka jede Gedanke an einen Lese emd gewesen sei; ielmeh geh e da on aus, dass sich „[d]iese Au o […] eine Wi kungspoe ik e sch ieben“ und „beim Sch eiben seh genau sein Publikum im Auge gehab “ (S.74) habe, was na ü lich an die Rolle des Lese s in de on S adle o ausgese z en „Au o ‑ Funk ion“ anschließ . Im 3. Kapi el, in dem es um „Bilde und Blicke“ geh , inden sich die an angs e sp ochenen Aus üh ungen zu „Allego ie und Allego ese“ (S. 77), die S adle mi g undsä zlichen Aussagen zu Ka kas Ve häl nis zu Bilde n beginn : So uneingesch änk […] seine Vo liebe ü eine Bilde wa , so en schieden wa seine Abneigung gegen eine Theo ie. Es gib Belege, aus denen he o geh , dass e on abs ak en ode ga on sys ema ischen Da s ellungen nich s wissen woll e und dass e sie auch wede p oduzie en noch e s ehen konn e. (S. 80) Das bedeu e abe keine Einsch änkung de E kenn nisleis ung de Tex e, da Ka ka „nich nu inhal lich, du ch seine Aussagen und S ellungnahmen, sonde n auch und o allem übe seine Da s ellungsweise“ (S. 83) philosophie habe. Übliche weise gel e: „Die Lesenden e suchen en wede das Gesch iebene allego isch zu deu en, ode sie e we en jegliche Allego ese.“ S adle sch eib dagegen, dass sich „Ka kas Bilde , Ges al en und E zählungen“ nich als „ eine Allego ien“ [He o hebung on mi ; M.W.] assen ließen. „Sie können und dü en zwa allego isch gedeu e we den– abe nu 148 BRÜCKEN 27/1 wenn dabei obend ein die ambi alen e Hal ung Ka kas zu Bilde n übe haup einkal‑ kulie , d.h. wenn jedwede Deu ung auch als de izi ä im Ve häl nis zum gedeu e en Bild kenn lich gemach wi d.“ (S. 93) Und wei e : „Sie [Ka kas Tex e; M.W.] appellie en an den In e p e en, eine Übe se zung in Theo ie zu wagen, und sie bekunden doch zugleich, dass sie dabei Schaden nehmen. Eine allego ische Deu ung is möglich, abe sie da die a sächlichen Unkos en de Übe se zung nich e schweigen.“ (S. 94) Ka kas Tex e zeig en eine „Tendenz zu Allego ie“, so dass on dahe , „eine allego‑ ische Deu ung seine We ke nich öllig abwegig sein“ (S. 94) könne. Neben Ka kas „Obsession ü eine Bilde “ zeige sich ein „andaue nde Rückg i au un ollkommene, d.h. unselbs ändige Bilde “. Diese e o de en „nich nu eine Deu ung, sie können eine solche zugleich p oblema isie en und einen in ini en P ozess mi imme wiede ande en Deu ungen einlei en“ (S. 94). Das en sp ich S adle g undsä zliche Diagnose, is abe in Hinsich au die F age nach de Angemessenhei on Allego esen nich ganz konsequen , denn eine Allego ie als o sä zlich ‚gemach e‘ o de ja a sächlich eine eineindeu ige En ä selung. Diese abe s eh im Wide sp uch zu dem, was S adle als en scheidenden G undzug de Ka kaschen Poe ik he ausa bei e : Dass niemals e was wi klich ‚kla ‘ is , dass die Tex e ielmeh eben einen „in ini en P ozess mi imme wiede ande en Deu ungen“ au den Weg b ingen. Abgesehen da on, dass die in de Ka ka ‑Fo schung e b ei e en Allego esen alles ande e als eine In ages ellung ih e selbs be eiben, hä e deu liche he ausgea bei e können, dass Lek ü en Ka kasche Tex e on diesen selbs zu Allego ese e üh we den, diese abe in genau dem Momen o den Tex en e sagen, wenn sie de Haup o de ung de Allego ese nach Eineindeu igkei genügen. Die ‚Eh en e ung‘ de Allego ese du ch Ul ich S adle bleib also ambi alen . In Kapi el 3.2 inde S adle wei e e ‚Bilde ‘ ü das ‚Unbewäl igba e‘: „S a übe das Ganze zu e lek ie en, in e essie e e [Ka ka; M.W.] sich liebe ü den Übe blick ode die Übe sich , und meh als mi dem Teil be ass e e sich mi dem ‚mik ologischen Blick‘, de Nahsich und dem ‚Tunnelblick‘.“ (S. 96) Solche „Tunnelblick“ s ehe ü eine „massi eingesch änk e E kenn nis ähigkei , abe e s eige zugleich unse e Sinne bis zu ‚Höchs emp indlichkei ‘. E is e hängnis oll und segens eich. An die S elle eine Disjunk ion i eine spiele ische Ambi alenz, welche die An i hese ‚Wah hei ode Lüge‘ sub e ie .“ (S. 102 .) Zu einem en sp echenden E gebnis üh en S adle s Re lexionen zu einem wei e en on Ka ka genu z en ‚Bild‘: dem „Vexie bild“: Als Emp indung ha es nich meh den S a us eines Objek s, wenn es auch de Be ach e so anschauen kann, als wä e es eines. Es is abe auch nich bloß de Ausd uck seine , also eine Subjek i i ä . Diese ha sich ielmeh au gespal en und di e si izie in zwei un e schiedliche ‚Subjek i i ä en‘, die einande ablösen, abe dennoch einen „Gewinn“ ein ah en. Das bloß P i a e des jeweils Indi iduellen wi d au geb ochen, und au geb ochen ode sub e ie wi d auch das an i he ische Ve häl nis on ‚Subjek ‘ und ‚Objek ‘. (S. 115 .) So zeig sich die Kohä enz de S adle schen A gumen a ion: Aus imme neuen Kon‑ s ella ionen, Bilde und Tex s ellen ex ahie e den s e s gleichen Be und de Sub‑ e e sion on An i hesen und dami He o b ingung eines Unbewäl igba en. Dabei 149REZENSIONEN geling es ihm, diese Diagnose jeweils übe zeugend an seine G und igu de „Au o ‑ Funk ion“ anzuknüp en: „Die Pe son Ka ka und ih We k s ehen in einem engen Bedingungs e häl nis, das zugleich du ch gegensei igen Ausschluss gekennzeichne is . Die Tex e gelingen o enba nu , wenn ih Ve asse Schaden nimm . Eine solche Ve lech ung on Des uk ion und Kons uk ion ha Ka ka soga zum Thema eine E zählung gemach “ (S. 122). Dami gemein is die E zählung De Fah gas , die zu‑ nächs 1908 i ellos im Hype ion, dann 1910 mi dem genann en Ti el in de P age Zei sch i Bohemia publizie wo den is . In eine de ailgenauen (und diesmal auch um ang eichen) In e p e a ion geling es S adle , diese E zählung als Bes ä igung seine G unddiagnose zu e weisen, ohne dass dies hie nähe en al e we den könn e. Von das aus keh S adle zum schon hema isie en ‚minu iösen Ve ah en‘ Ka kas zu ück, das e wiede um „un e wi kungspoe ologischen Gesich spunk en“ disku ie . „Die Vo liebe ü kleine und kleins e De ails“ (S. 131) e s ä k e zu Behaup ung, „dass Ka ka seine P osa soga in die Nähe eine poésie pu e ück , indem e die eine P äsenz au dem Umweg übe die Ze s ö ung alle Rep äsen a ionen ans eb “ (S. 133). Auch dies wi d wiede an Tex en un e maue , un e ande em am Tagebuchein ag zu eine Au üh ung im Thea o Fossa i in Mailand im Spä somme 1911, in dem Ka ka on einem He n sch eib , de „beim Lachen den Mund bis zu einem ückwä igen Goldzahn“ (Tagebüche , h sg. on Hans ‑Ge d Koch, F ank u /M. 1990, S. 965) ö ne , wo in S adle einen „ungeheue lichen Abs ak ions‑ ode besse : Reduk ionsp ozess“ (S. 135) e kenn , de dazu üh e, dass die „sinnliche Wah nehmung“ einen „übe mä‑ ßig lachenden“, die ‚inne e Wah nehmung‘ abe einen „Ekel e egenden, Sch ecken e b ei enden Menschen“ zeige. En scheidend abe sei: „Insgesam gehö en beide Be unde zusammen und s ellen sich doch beide wechselsei ig in F age.“ (S. 136), was in nuce die Da s ellung on Ka kas Poe ik du ch Ul ich S adle zeig . En sp echend unk ionie en die Da s ellung seines Ve häl nisses zum „os jüdi‑ schen Chassidismus“ (S. 138), das anhand on Ka kas Be ich en übe seine Besuche bei sogenann en ‚Wunde abbis‘ he ausgea bei e wi d. Dabei wi d eine sei s die Schmu zigkei de besuch en Ö lichkei benann , de Rabbi zugleich abe mi de Fa be Weiß und mi ‚Reinhei ‘ assoziie . „Wiede um liegen hie zwei e schiedene Sich weisen zu Beu eilungen du ch eine Ins anz übe ein und denselben Sach e hal o . Keine de beiden He angehensweisen e mi el die Wah hei .“ (S. 142 .) Doch gil : „Die Fähigkei , eine indi ek e Bezugnahme au Wah hei zu e möglichen, ha Ka ka de Kuns und dami auch de Li e a u du chaus zuges anden.“ (S. 143) Das Indi ek e diese Bezugnahme bedeu e abe auch, dass Wah hei eben nich gesag we den kann, sonde n imme – in eine endlosen Bewegung– gesuch we den muss: Ka ka woll e alle Rezipen en einbinden in einen nich abschließba en Ve s ehensp ozess seine Tex e. Die ge adezu haa s äubend ma ginalen De ails, die e mi eil und anhäu , be ö de n die Poe izi ä seine P osa: sie e schwe en die Sinnsuche, indem sie eine olls ändige Subsum ion un e ein Allgemeines e unmöglichen und gleich‑ zei ig die Lese in einen exie enden, also peinigenden P ozess hinein eißen. (S. 144) Im Kapi el 3.6 „Sch eiben gewisse maßen au de Fens e kan e“ (S. 144 .) wi d dies noch einmal an einem Sa z o ge üh , den Ka ka ü ollkommen e klä ha : „Wenn ich wahllos einen Sa z hinsch eibe[,] z.B. E schau e aus dem Fens e [,] so is e schon 150 BRÜCKEN 27/1 ollkommen.“ (Tagebüche , S. 30) S adle un e zieh diesen Sa z eine ‚minu iösen‘ Lek ü e bis hinein in den Vokalbes and: „ER AU (E) | AU (E E) ER“ (S. 147). Das 4. Kapi el gil Ka kas „Begegnung mi Albe Basse mann“ (S. 160 .), einem damals be ühm en Thea e ‑ und Filmschauspiele , meh abe noch dem Zusammen‑ hang on „Sehen und Hö en“, wobei e gegen eine „Höhe schä zung des Audi i en […] in Eu opa“ (S. 170) deu lich mach , dass Ka ka „seine Tex e sowohl sich ba als auch hö ba machen woll e“ (S. 171), was zu ühe en Da legungen übe die Wich igkei des Vo lesens seine eigenen Tex e ü Ka ka s imm . Das 5. Kapi el „Sch eiben im Scha en ande e Au o en“ (193 .) zeig noch einmal die P oduk i i ä des S adle schen Zugangs. Wie o ha man in de Ka ka ‑Fo schung schon gelesen, dass Ka ka einen ‚Zug‘ seines Tex es ganz gewiss on diesem ode jenen Au o habe. S adle dagegen un e such Ein lüsse au wiede um sozusagen ‚mi le e Ebene‘ und niemals mi dem di ek en Nachweis eine Übe nahme. Vielmeh wi d die Bedeu ung, die e wa Jichzak Löwy und seine Lembe ge jiddische Thea e g uppe au Ka kas Sch eiben ha e, mi de Bedeu ung Goe hes ü ihn kon on ie und Ka kas Sch eiben seine eigenen Ka ego ie de „Kleine[n] Li e a u en“ (Kap. 5.1, S. 206 .) zuge echne , was sich manchmal dann doch on Ka kas Cha ak e is ik diese Li e a u en e n (ih alle dings deu lich nähe bleib als die g undlegenden Miss‑ e s ändnisse, die sich bei Gilles Deleuze und Félix Gua a i in de Übe nahme diese Ka ego ie inden). Wei e wi d übe „Kleis , die Anekdo e und die üh oman ische F agmen ‑Theo ie“ (S. 221 .) e lek ie , wiede um abe nich , um Übe nahmen zu behaup en, sonde n in Be ach ung ih e Fo m: Die P osas ücke de Be ach ung wie auch die spä e publizie en We ke Ka kas sind, wie gesag , keine Anekdo en, abe sie ähneln Anekdo en– nich nu du ch ih en zumeis ge ingen Um ang, sonde n o allem in de Funk ion, die ihnen zukomm . Sie nehmen, wie Kleis s ku ze Tex e, als kleine Li e a u en eine e gleichba e Rolle im Hinblick au die so genann e g oße Li e a u ein. (S. 227) Wei e hin wi d ein ku ze Tex , den Max B od eigens ändig un e dem Ti el „De K eisel“ publizie ha , mi Nie zsches Za a hus a zusammen gelesen (S. 238 .). In diesem Zusammenhang inde sich olgende en scheidende Anme kung: Man be ach e diesen imme hin 1883 gebo enen und 1924 ges o benen Au o wie einen unse e Zei genossen, de unmi elba zu uns sp äche und den wi e s ehen könn en, ohne uns mi seinen Vo ausse zungen e au gemach zu haben. Es wa ehe die äl e e posi i is ische sowie die geis es‑ und sozialgeschich liche Fo schung, die au Zei gebundenes bei Ka ka hinwies und dessen Abhängigkei en und Vo ‑ bilde un e such e. Nie zsche als eine ü diesen Au o wich ige Au o i ä ge ie ü me hodisch ande s ausge ich e e Fo sche wei gehend aus dem Blick. (S. 241) Diese Aussage ha eine übe Nie zsche wei hinausgehende Bedeu ung, inso e n S adle Ka ka e wa auch mi und gegen ande e ihm zei genössische Philosophen wie F anz B en ano ode Ch is ian on Eh en els lies . Ka ka wi d ja a sächlich meis als kon ex lose Au o gelesen, was auch da an lieg , das e zunächs im angloame ikani‑ schen, anzösischen und deu schsp achigen Raum wissenscha lich behandel wu de 151REZENSIONEN und somi on Au o Innen, die nun einmal wenig on den spezi ischen Ve häl nissen im P ag des spä en 19. und ühen 20. Jah hunde wuss en. In diese Hinsich wu de im Handbuch de deu schen Li e a u P ags und de Böhmischen Lände im Abschluss an ühe e Publika ionen schon ge o de , Ka ka als „Au o eine Regionalli e a u “ (Man‑ ed Weinbe g: „P age K eise“.– In: Pe e Beche , S e en Höhne, Jö g K appmann, Man ed Weinbe g (Hgg.): Handbuch…, S u ga : Me zle 2018, S. 200) zu e s ehen. Im Blick un e ande em au Be hold Vie els 1914 in Die neue Rundschau e ö ‑ en lich e E zählung „Ein Expe imen “ wi d au gewiesen, dass sich auch iele de Ka kaschen Tex e als Be ich e on Expe imen en e s ehen lassen, meh noch: „Nich wenige Tex e Ka kas sind selbe Expe imen e“ (S. 262) und zeig en, „dass sich ih Au‑ o wie ih e Lese in höchs ge äh liche Vo gänge einbinden lassen müssen“ (S. 278). Im o le z en Kapi el s ell S adle dann die on Ka ka seh e ns genommenen „Halbschla bilde “ (S. 263), die e als ‚hypnagoges Sch eiben‘ benenn , neben das ‚po‑ e ische Sch eiben‘. Bilde in poe ischen Tex en e lang en eine Deu ung; ande s die „hypnagogen Bilde “: „Diese wollen und b auchen nich gedeu e zu we den. Sie sind e iden , ja noch meh : sie sind. Punk .“ Doch gel e: Hypnagoge Bilde lassen sich in poe ische Bilde e wandeln. Vo ausse zung hie ‑ ü is , dass sie so modi izie we den, dass sie Lese mi Au o unk ionsquali ä en in ih en Bann ziehen. Eine Vollkommenhei ganz eigene A gewinnen sie, wenn sie die Lese zu Deu ungen e üh en, die dann imme wiede des uie we den müssen. Ka kas poe ische Bilde sind deu ungsbedü ige und deu ungs esis en e Gebilde. Wäh end die Halbschla bilde eine P äsenz da s ellen, gewinnen sie einen e gleichba en S a us, indem sie eine Rep äsen anz beansp uchen, die sie sogleich wiede negie en. (S. 292 .) Das 7. und le z e Kapi el is nich nu „[a]uch eine Rückschau“ (S. 294), sonde n so e was wie eine ‚Summe‘ on S adle s S udie. In eine Au zeichnung aus dem Jah 1918 ha Ka ka sein Sch eiben einmal als „au bauende Ze s ö ung de Wel “ (Nachgelassene Sch i en und F agmen e II, h sg. on Jos Schillemei , F ank u /M.: Fische 1992, S. 105) besch ieben. S adle ‚ e i izie ‘ diese Kennzeichnung in eine ‚minu iösen‘ Lek ü e des ku zen Tex es „Wunsch, Indiane zu we den“, aus de aus üh liche zi ie we den soll, weil sie S adle s Kuns de ‚de ail eichen‘ In e p e a ion au zeig : De Kons uk ion olg die Des uk ion; diese dann eine e neu e Kons uk ion. Beide Vo gänge heben sich nämlich wechselsei ig nich au – ganz im Gegen eil: De Bedingungs ahmen des Tex es „Wenn man doch ein Indiane wä e“ es ig sich iel‑ meh ge ade du ch die abbauende Besch eibungs ä igkei . Die Einschübe („denn es gab keine Spo en“, „denn es gab keine Zügel“) e scheinen zwa wie iumphale Äuße ungen des Reali ä sp inzips gegenübe dem Lus p inzip, abe ih e negie ende K a is beg enz : Sie ich e sich nu gegen Teile des Aus üs ung des Indiane s, nich abe gegen diesen selbe , […]. Die Wegnahme des Accessoi es p äpa ie soga das Indiane ‑Sein e s eigen lich he aus. Die Abs ak ion on e was e weis sich zugleich als eine Abs ak ion zu e was Ande em hin. 152 BRÜCKEN 27/1 Die „au bauende Ze s ö ung“, die man auch als ‚ze s ö enden Au bau‘ assen kann, wi d noch du ch einen ande en Ums and e s ä k . Im Op a i nimm de Wunsch sp achliche Ges al an. Als Wunsch is e zunächs […] ein Nich ‑Seiendes. Die Nega ion des Wunsches kann da um als Nega ion eines Nich ‑Seienden eine posi i e Quali ä gewinnen. De e nein e Wunsch wü de dann zu seine E üllung, das „man“ des Tex es wä e dann am Ende ein „noch kühne [sic], noch en schlosse‑ ne e , noch wi kliche e “ Indiane . F eilich wä e das auch ein noch „i sinnige es“ E gebnis. (S. 302 .) Ans Ende s ell S adle eine Auseinande se zung mi eine Au zeichnung on Mi e Dezembe 1914, in de Ka ka on „gu en und s a k übe zeugenden S ellen“ in seinen Tex en sch eib (ein sel enes Selbs lob), die allesam da on handeln, „dass jemand s i b “, in diesem Zusammenhang abe auch äuße , dass e selbs „glaube au dem S e bebe zu ieden sein zu können“ (Tagebüche , S. 708). S adle kons a ie , diese Au zeichnung sei „ein pe sönliches Ges ändnis wie auch ein poe ologisches Dokumen “ (S. 309). Dabei sei es abe wich ig, nich nu au Da s ellungen des S e bens zu ach en, ielmeh müsse „auch die o male Bescha enhei seine P osa in Rechnung“ ges ell we den. „Dann en puppen sich plö zlich alle Passagen als odesnah, in denen Ka ka on ‚Selbs e u eilung‘, ‚Selbs e kleine ung‘ und ‚Selbs e gessenhei ‘ sp ich ode sie in seinen Tex en p ak izie .“ (S. 309) S adle s ulminan e S udie ende mi dem Abschni : Länge als das Leben ih es Au o s soll en nich We ke wie die Goe heschen dau‑ e n, de en Lebendigkei ollkommen kalkulie sei, d.h. du ch keine lei Zu all übe bo en we den könne […]. Länge soll en ielmeh die Tex e leben, die du ch Einbau on I i a ions ak o en unendlich pe ek ibel gewo den seien. Bei solchen du ch äuße e Ve anlassungen wandelba en „kleinen Li e a u en“ wa sich F anz Ka ka siche , dass sein physische Tod nich zusammen allen wü de mi dem Tod de Ins anz, die hie die ‚Au o ‑Legende Ka ka‘ genann wu de. E e au e seine „Me hode“, du ch P o oka ionen und Übe g i e imme wiede neue Lese zu Auseinande se zung mi seine poe ischen P osa zu e lei en und so diese ein länge es Leben zu e scha en, als ihm selbe e gönn wa . Inso e n konn e e on sich sagen, dass e au dem S e bebe „seh zu ieden“ seinem eigenen Tod en gegensehen könne.“ (314 .) F anz Ka ka hä e sich also du ch die spezi ische Macha seine Tex e uns e blich gemach – wenngleich nich als Pe son, sonde n als „Au o ‑Legende“. Noch einmal: Die S udie Ka kas Poe ik on Ul ich S adle is ein ‚g oße Wu ‘. Da an ände n auch einige Redundanzen nich s, die dahe üh en, dass das Buch au in de Zei on 1998 bis 2016 publizie en Au sä zen be uh , die „meh ode wenige s a k be‑ a bei e in das o liegende Buch au genommen“ wu den. Ein solches Buch beda eben um ang eiche „Vo a bei en“ (S. 336). S adle geling eine S udie übe Ka ka (und on welchem ande en Bei ag zu Ka ka ‑Fo schung de le z en Jah e sei Ge ha d Neumann kann man ein solches Gelingen schon behaup en), weil e eben nich ein ach Tex e in e p e ie esp. eine Allego ese un e zieh , sonde n weil e sich mi ih e ‚Mach‑ a ‘ be ass und ihnen dabei sowohl ih e O enhei wie ih e Wide sp üchlichkei läss .