Anfang oder Ende? Zukunftsromane aus den Böhmischen Ländern 1918–1920
Abstract
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Full text
An ang ode Ende? Zukun s omane
aus den Böhmischen Lände n 1918–1920
Jö g K appmann– Palacký ‑Uni e si ä , Olomouc
ABSTRACT
Beginning o End? Fu u e No els om he Bohemian Lands 1918–1920
The u u e no els w i en in he immedia e pos -wa pe iod (1918–1920) in he Bohemian
Lands a e ela ed by wo ea u es. On he one hand, hey imagine apocalyp ic doomsday
scena ios ha pe pe ua e he ho o o he Wo ld Wa and he poli ical uphea als o he
pos -wa pe iod in excessi e o m. In e ms o con en , he ex s a e closely ied o p o-
cessing he pas and coping wi h he p esen , so ha hey canno ac i a e he inno a i e
po en ial o he gen e’scons i u i e hinking o possibili y. On he o he hand, he au ho s
each ie hei na a i es o aguiding medium (music, hea e, ilm) and hus es ablish
wi hin he gen e ali e a y p ocedu e ha is s ill used in con empo a y science ic ion.
The analysis con as s ( oge he wi h illus a i e inse s on Hans Flesch’ss a u opia
Bal hasa Tipho) he no els Das g oße Wagnis (Max B od) and Gespens e im Sump (Ka l Hans
S obl) as hey, in addi ion o his mode nisa ion, shed ligh on he ela ionship be ween
cen e and pe iphe y in he Bohemian Lands.
KEYWORDS
Fu u e No el, Zukun s oman, Science Fic ion, Li e a u e om he Czech Lands, Li e a y
p ocedu es, Max B od, Ka l Hans S obl
De Bei ag beschä ig sich mi d ei Zukun s omanen on Au o en aus den Böh-
mischen Lände n, die ku z nach dem E s en Wel k ieg e schienen: Max B od: Das
g oße Wagnis (1919), Hans Flesch: Bal hasa Tipho (1919), Ka l Hans S obl: Gespens e
im Sump (1920).1 Alle Tex e deu en au de Handlungsebene Möglichkei en zu eine
u opischen Umges al ung de globalen Gesellscha de Menschen an, schlagen abe
zunehmend in dys opische S uk u en um und münden le z lich in apokalyp ische
Szena ien un e schiedlichen Ausmaßes.
So un e änglich diese Einlei ungssa z dahe kommen mag, ope ie e doch mi
un e schiedlichen Gen ebeg i en (Zukun s oman– U opie– Dys opie– Apokalypse),
de en ga ungs heo e ische Ex ensionen und kuns sys emische Rela ionen sich bishe
de ini o ischen Maßnahmen wei gehend e weige haben. Die O enhei de Be
-
g i lichkei en und ih e komplexe Ve sch änkung inne halb de li e a ischen P axis
zeigen ge ade pa adigma isch die Rezensionen zu Sibylle Be gs zwei em B ain uck-
1 Diese Bei ag en s and im Rahmen des P ojek s Unknown Wo lds– O he Socie ies– New People. T ans‑
cul u al P ocesses in Aus ian Fu u e Fic ion o he In e ‑Wa ‑Pe iod, das on de G an o á Agen u a de
Tschechischen Republik (GAČR, Regis e numme 20-029865) ge ö de wi d.
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Roman RCE: #Remo eCode Execu ion (Be g 2022), eine Dys opie, die noch ein S ück
apokalyp ische on de düs e en, ga nich so e nen Zukun handel und dami –
einschließlich u opische Wel e ung– das Sci -Fi -Gen e au ein neues Le el gehoben
ha .2 Imme hin s ehen die Schubladen, die de Vo gänge oman GRM on Be g so es
e spe ha e, nun wiede ü So ie ungsa bei en o en.3
Um hie de nich imme ph asen eien Li e a u k i ik und p ä en iösen De-
ini ionsmodellen de Li e a u wissenscha en a en zu können, bie e sich– zu-
mindes ü die deu schsp achige Li e a u de Zwischenk iegszei – de Beg i
Zukun s oman als inkludie ende Me abeg i an. De Te minus Zukun s oman
(bzw. Zukun sli e a u ) and abe bishe wenig Anwendung in um assende en ge -
manis ischen A bei en (Tzschaschel 2002; B and 2007; Esselbo n 2019), sodass e
o ab ku z e läu e we den soll.
ZUKUNFTSROMAN ALS GATTUNGSBEGRIFF
Die Beg i e Zukun s oman und Science -Fic ion we den de zei aus heu is ischen
G ünden meis pa allel und synonym e wende .4 Das gil auch ü A bei en zu Li e-
a u o dem Zwei en Wel k ieg, obwohl sich die Bezeichnung Science -Fic ion e s in
den 1950e Jah en du ch eine s ä ke e Rezep ion de US -ame ikanischen Kul u szene
auch im deu schsp achigen Raum du chzuse zen begann (Inne ho e 1996). Dami
se z en sich auch e s on diesem Zei punk an die Gen ekon en ionen du ch, die in
de anglophonen Science -Fic ion sei Hugo Ge nsbacks Zei sch i enp ojek Amazing
S o ies ab 1926 he ausgebilde wu den. Die mi Ku d Lasswi z’ E zählband Bis zum
Nullpunk des Seins (1871) einse zende und gegen Ende des 19. Jah hunde s be ei s
ausgep äg e Zukun sli e a u wu de hingegen on Leo Be g, einem de agils en
O ganisa o en im Ne zwe k de Mode ne (Sp engel 2010), e s mals un e den Beg i
Zukun s oman subsumie (Be g 1899). De Beg i kam in de Folge auch als pa a-
ex uelle Besch eibungska ego ie zum Einsa z, konku ie e jedoch mi zahl eichen
ande en Bezeichnungen (u. a. Zukun sbild, u opische No elle, exo ische Aben-
eue oman, Zukun sphan asie) ode wu de in den jeweiligen Un e i eln genaue
a ibuie (z. B. phan as ische /sozialpoli ische /höchs ak uelle Zukun s oman).
Au Science im Sinne on u u is ische Technik wi d dabei nich explizi eku ie ,
wodu ch de Fak o Zei in den Tex en o 1945 ü die Ga ung ode ielleich besse
das Gen e Zukun s oman kons i u i is .
T o zdem konzen ie en sich auch A bei en (Inne ho e 1996; Esselbo n 2019), die
g undsä zlich die spezi ische Genese de deu schen Science -Fic ion als Zukun sli e a-
u ane kennen, au Tex e, de en Plo on echnisch -wissenscha lichen Inno a ionen
bes imm wi d. Dadu ch komm es zu eine Ve engung de jeweiligen Tex ko po a,
2 Kompila ion on Rezensionen aus dem Kul u magazin Pe len auche (URL: h ps://www.pe len auche .
de/buch/sibylle -be g/ ce.h ml> [29.09.2022]) und de e lagseigenen We besei e on Kiepenheu-
e & Wi sch (URL: <h ps://www.kiwi - e lag.de/buch/sibylle -be g - ce-9783462001648> [29.09.2022]).
3 So kommen die Rezensionen zu GRM im Pe len auche nahezu ohne zusch eibende Beg i e aus. URL:
<h ps://www.pe len auche .de/buch/sibylle -be g/g m.h ml> [29.09.2022].
4 Ch is oph Rauen beginn seine Einlei ung in den Band P es ige ‑Science Fic ion [!] mi de Fes s ellung:
„Zukun s omane haben– wiede einmal– Konjunk u in de deu schsp achigen Li e a u und Li e-
a u k i ik“ (Rauen 2020: 7).
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die eils be ei s wide leg en ideologischen Mus e n olgen, jeden alls abe on de
zei genössischen li e a ischen P axis nich gedeck sind.5 Unbe ücksich ig bleiben
dann in dem an sich b ei en Spek um de SF -Fo schung so publikumswi ksame und
olgen eiche Tex e wie Hugo Be aue s Die S ad ohne Juden. Ein Roman on übe mo gen
(1922) und Ka l Figdo s Die He in de Wel (1919) ode Ve suche, den in Na u alismus
und Mode ne belieb en Einak e in ein exp essionis isch - u u is isches „En schei-
dungsspiel“ (S öckmann 2011: 105) zu kon e ie en wie Hugo Sonnenscheins Die
U opie des He os a (1910). In meinem hie e olg en Ansa z we den deswegen un e
dem Beg i Zukun s oman Tex e e s anden, die die Möglichkei en zukün ige
Wel ges al ung in ih en Vo - und Nach eilen auslo en ode den Zus and eine Aus-
gangsgesellscha als bed oh wah nehmen und in de Zukun Ve ände ungen an de
Gesellscha so dnung ein o de n und (zumindes ansa zweise) da s ellen.
MAX BROD: DAS GROSSE WAGNIS
Als e s e de d ei hie nähe okussie en Romane e schien An ang 1919 (und noch
mi dem Imp essum 1918) Das g oße Wagnis on Max B od.6 Da de Ve asse den Tex
selbs als Ausd uck seine Abkeh om Ak i ismus und Hinwendung zum Zionis-
mus bezeichne e (B od 1921: 61 .), wu de e bishe meis eine au obiog aphischen
Lesa un e zogen, die eine neue liche Wende in de sei Schloß No nepygge (1908)
on B od au gewo enen „F age nach Wel e lösung ode Indi iduale lösung“ kons a-
ie e (Ha ing 2001/02: 212). In de s eng homodiege ischen Kons uk ion und dem
bekenn nisha en S il des Tex es and dieses Vo gehen noch zusä zlich Bes ä igung.
Den Haup eil des Romans bilde die Da s ellung de soziopoli ischen A chi ek u des
F eihei ss aa es „Libe ia“ (B od 1918: 56),7 de sich im Niemandsland zwischen den
F on en eines be ei s meh e e Jah e andaue nden, ik i en K ieges bilde e.8 G ünde
on Libe ia is die an den Psychoanaly ike O o G oss angelehn e Figu des Dok o
Askonas (Anz 2002: 340), ein dik a o ische Mach habe eines zunächs als Kollek-
i gemeinscha mi ühkommunis ischen Zügen einge üh en Höhlens aa es. Die
Au deckung des Mach appa a es, de o wiegend au geziel e Übe wachung9 und
5 So we e Hans Esselbo n zu Beginn des einzigen (und nu ün Sei en um assenden) Kapi els, das
sich nich au den echnisch -u opischen Zukun s oman besch änk : „Viele Zukun s omane sind Teil
de poli ischen Auseinande se zung in de Weima e Republik und zeigen meis eine na ionalis ische,
ölkische ode ga aschis ische Tendenz mi assis ischen Zügen.“ (Esselbo n 2019: 188 .) Esselbo n
bezieh sich hie ausd ücklich au die A bei en on Jos He mand (1988; 2003), de wiede um an die
ühe S udie on Man ed Nagl (1972) anschließ . Die Einsei igkei de do o genommenen Zusch ei-
bungen wu de be ei s meh ach es ges ell (F ied ich 1995: 173–178, 197–199; B and 2007: 26–32).
6 Das genaue Ve ö en lichungsda um eche chie e P imus Heinz Kuche ü das Online Epochen-
P o il des P ojek s T ansdisziplinä e Kons ella ionen in de ös e eichischen Li e a u , Kuns und Kul u
de Zwischenk iegszei (URL: <h ps://li kul 1920e .aau.a /li kul -lexikon/b od -max/> [29.09.2022]).
7 Die Namensgleichhei mi und die Anspielung au die G ündungsgeschich e des a ikanischen S aa s
wi d im Tex disku ie : „Sie sind in Libe ia, Bes e ! Im S aa e de F eihei ! Nege epublik? Keine
Ahnung. De Name kam un e uns ku z im Sche z au , blieb dann abe bes ehen.“ (B od 1918: 56)
8 Ein ähnliches Suje lieg be ei s de E zählung „Die e s e S unde nach dem Tode“ (1919) zug unde,
die abe wegen des En s ehungszei punk s noch s ä ke die Ve an wo ung de Poli ik ü den K ieg
hema isie .
9 „Es is im allgemeinen die Ein ich ung ge o en, daß die Bewohne de höhe en Höhlengänge on
denen de ie e gelegenen übe wach we den.“ (B od 1918: 109) Daneben sind die g öße en Höhlen
nach dem Vo bild des „Oh des Dionysos“ (B od 1918: 207) bei Sy akus ausges a e .
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unk ionale S eue ung des Sexual iebs be uh und du ch das „Op e des Indi idu-
ums“ (Vassogne 2009: 77) ein nu scheinba es Gemeinwohl e zwing , üh zu e o-
lu ionä en und wiede um gegeneinande a bei enden Au s änden, die schließlich in
die Ze s ö ung de u opischen Kommune du ch das Mili ä münden. Den Kon e pa
zu diesen inne sys emischen K ä en bilden de E zähle , ein (angeblich) im F on -
einsa z e le z e Musike , und seine Gelieb e Ru h, in de en p legenden A men e
aus eine auma igen Bewuss losigkei in Libe ia wiede e wach (B od 1918: 47 .).
Von Ru h wi d die zionis ische Sendung des Menschen geleb , de Kamp gegen das
unedle Unglück, das B od– hie in Hugo Be gmann olgend– als Cha ak e is ikum des
Juden ums ausmach e. De Tex üh au meh e en Ebenen und in un e schiedlichen
Figu enkons ella ionen die Ve an wo lichkei des Menschen „ ü all jenes Übel [ o ],
das o z Behebba kei und o z menschliche F eihei , es zu beheben, nich behoben
wi d“ (B od 1921: 62). Als mögliche Ausweg aus diese Pa adoxie de Mode ne wi d
eine gemeinsame Zukun in Paläs ina a isie , die jedoch du ch den gewal samen
Tod beide P o agonis en nu als imaginie e Lebensplan angedeu e we den kann.
A min Wallas e kann e in dem Roman eine Pe spek i e ü die „ e olu ions-
geschü el e Nachk iegsgesellscha “ (Wallas 2002: 87). Das is au de diege ischen
Ebene zwa alsch, denn de K ieg daue wäh end de gesam en Handlung an. Die
Handlung selbs abe ha einen p ekä en S a us, da die u opische Gesellscha nu
den angs bese z en E lösungsphan asien des E zähle s en sp ing , de bei seinem
e s en F on einsa z dese ie e und nun im Ge ängnis au seine am Ende des Romans
ollzogene Hin ich ung wa e .
10
Die Einschä zung i abe doch den Ke n des
K isenbewuss seins in den Böhmischen Lände n, das auch B od dazu sensibilisie e,
den K ieg als „Anb uch des Endes eine Epoche“ zu e s ehen (K olop 2005: 32), das
sich nich ge äuschlos ollziehen wü de.
Beme kenswe is de O des u opischen Geschehens, de e nab de Me opolen
und S äd e, ja scheinba gänzlich abgeschieden on de Zi ilisa ion lieg . Libe ia e -
schein so und auch wegen seine ausgeklügel en S ad - bzw. in diesem Fall „Höhlen-
a chi ek u “ als Pendan zum Insels aa U opia on Thomas Mo us, mi hin also als
s a ische Raumu opie, die in de Mode ne gegenübe den p ozessualen und dami
dynamische en Zei u opien– man denke an Edwa d Bellamys Looking Backwa d (1888)
und seine zahl eichen Responsionen (A eld -Schmid 1991: 355)– aus de Mode ge-
kommen wa . Den ländlich - egionalen Raum de F eihei skommune als Illus ie ung
des „idyllischen, imme hin e was k ähwinkelha en Dasein[s]“ zu lesen, „aus dem
de Zionismus au die Wel bühne ge issen wu de“ (B od 1920: 9), schein also kein
allzu g oßes Wagnis zu sein.
KARL HANS STROBL: GESPENSTER IM SUMPF
Ande s als B ods U opie is S obls Gespens e im Sump ein S ad oman pe excellence.
Das Szena io sei hie nu ku z um issen: Wien is sei länge e Zei on einem Vi-
us be allen, sodass die S ad on de Außenwel abgescho e wu de und nu übe
pe Floß anspo ie e in e na ionale Hil sgü e e so g we den kann. Die hohe
10 „Am liche Ve me k (im Ak ): De Dese eu E. S ., bei dem die beiliegenden Papie e o ge unden
wo den sind, is heu e e schossen wo den.“ (B od 1918: 338)
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S e blichkei s a e du ch den „mo bus Viennensis“ (S obl 1920: 25)– eine agg essi e
Mu a ion des Tube kulosebazillus– ha die Einwohne zahl s a k dezimie . Teilweise
scha en sich die Übe lebenden um eine aus dem No dbahnho agie ende Res egie-
ung, eilweise hal en sie die Fassade ih es ehemaligen bü ge lichen Lebens o z
de bed ückenden Ums ände in absu den Ak en de P lich e üllung au ech , die
meis en abe is en eine e nied igende Exis enz in E dhöhlen. De äuße e Ve all
de S ad inde seine Pa allele im mo alischen Ve all de Einwohne bis hin zum
Kannibalismus.11 Im Rahmen des o ganisie en Ka as ophen ou ismus gelang eine
G uppe on ame ikanischen In es o en nach Wien, um die S ad aus geschä lichen
In e essen zu e en. T o z de Immunisie ung du ch einen ku z is ig en wickel en
ame ikanischen Imp s o schläg das Un e nehmen ehl, da die eigen lichen D ah -
ziehe des Un e gangs zu spä und nich in ollem Ausmaß e kann we den. Denn
de K ankhei se ege is lediglich eines de Ins umen e de pe iden Racheak ion
zweie Op e des E s en Wel k iegs. Zum einen de seine Gliedmaßen be aub e, nu
noch aus Rump und Kop bes ehende Schembe a, de das nach den Gebie sab e un-
gen im Ve ag on S . Ge main udimen a isie e Res ös e eich ep äsen ie . Zum
ande en de polnische Jude Moishe Seelenheil, de im K ieg meh ach schwe s en
Fol e ungen ausgese z wa und du ch Gewal ak ionen sowohl des ussischen wie
des habsbu gischen Mili ä s seine F au und ün Kinde e lo en ha .
Die enge Ve sch änkung des Un e gangs Wiens als Ausgangspunk eine globalen
Apokalypse und eines jüdischen An agonis en wü de auch bei ande en Au o en als
dem in deu schna ionalen K eisen gu e ne z en und spä e em Landeslei e de
Reichssch i umskamme ü Ös e eich Bedenken auslösen. Doch so un e hohlen
hie das Na a i de jüdischen Wel e schwö ung alludie wi d, so eingehend wi d
auch die b u ale Gewal gegen die Juden und die la en e bzw. sich den jeweiligen
Mach habe n anbiede nde Pog oms immung wei e Teile de Be ölke ung da ge-
s ell , die den Rache eldzug Seelenheils ins igie en. Fü beide Figu en lassen sich
zudem spä e e li e a ische Pa allelen angeben: ü den au g und de Ampu a ionen
bewegungsun ähigen Schembe a die Ti el igu des 1939 e ö en lich en Romans
Jonny zieh in den K ieg des US -ame ikanischen Sch i s elle s und D ehbuchau o s
Dal on T umbo und ü das Schicksal Seelenheils de Roman Juden in Ke en on Joseph
Delmon , einem Pionie de ös e eichischen Filmindus ie, de auch Mi a bei e de
P age Zei sch i De Philosemi wa . De Roman Delmon s gal bei seinem E schei-
nen als ealis ische jüdische „Ghe o oman“ (K olop 1991/92: 69) und p äsen ie
deckungsgleich die on S obls Figu e leb e Geschich e des polnischen Juden ums.
Mi Geschich e und Kul u des galizischen Juden ums ha e sich S obl be ei s bei
den Vo a bei en zu seinem Roman Seide Bo owi z (1918) beschä ig , de sowohl wegen
de ein ühlsamen Da s ellung Galiziens12 als auch de jüdischen Lebenswel seine
11 „Da is es nö ig gewo den, dami nich diese zwei ache K ankhei , die leidliche Seuche, de mo bus
Viennensis, und die mo alische, wiede übe die ganze E de sich ausb ei en, e was zu un. Um die
Kul u zu e en, wa es no wenig, die S ad sich selbs zu übe lassen. […] De mo bus Viennensis
wä e ja zu bekämp en gewesen, abe die geis ige Seuche wa unheilba .“ (S obl 1920: 52 .)
12 De Kul u jou nalis He mann Menkes, de selbs aus Galizien (B ody) s amm e und mi seinen li e-
a ischen und essayis ischen A bei en zu den wich igs en „P opaga o en“ des Kul u aums Galizien
in de e s en Hä e des 20. Jah hunde s wu de, e me k in eine Rezension zu S obl: „E b ach e
den wes eu opäischen Kul u hochmu in dieses Land de A mu und des leid ollen Lebens nich mi .“
(Menkes 1918: 4)
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P o agonis in (Eisne 1933: 358) geschä z wu de und Au nahme in eine Bibliog aphie
zu neue en jüdischen Li e a u and, die 1925 anlässlich des 14. Zionis enkong esses
in Wien he ausgegeben wu de (Löwi h 1925: 16).
Obwohl die Handlung on Gespens e im Sump um 1950 angesiedel is , wu de de
Zukun s oman on den zei genössischen Rezensen en de ös e eichischen P esse-
landscha als Dokumen des poli ischen, ökonomischen und kul u ellen Niede gangs
de Habsbu ge Me opole nach dem E s en Wel k ieg und des ka as ophalen Ve -
so gungszus ands de Wiene S ad be ölke ung gewe e : „Es is ein No sch ei, de
aus eine S ad d ing , de en Elend am wei es en gediehen is , die jedoch an eine
S aße lieg , die heu e alle Menschen wandeln.“ (Hohlbaum 1921: 2; ähnlich, abe
wenige wo gewand be ei s Foges 1920 und Donau 1920) Eine eindeu ige poli ische
S oß ich ung des Tex es gegen das Ro e Wien en sp ing abe eine nach äglichen Zu-
spi zung (Schmid -Dengle 2002: 32). Vielmeh inden sich im Tex k i ische Passagen
gegenübe nahezu allen poli ischen „Ismen“ des Zei geschehens, die au eine g und-
sä zliche En äuschung angesich s des allgemeinen poli ischen Handelns wäh end
und im Vo eld des E s en Wel k iegs hindeu en. De neuen Demok a ie wi d abe
zunächs nich zuge au , die Rolle des Ga an en de übe geo dne en ös e eichischen
Idee einzunehmen, die S obl in Wien e kö pe sah:
Und dies o allem wa Wien ü die Wel : de e s e Ve such eine Ve schmelzung
alle Eigenscha en e schiedens e Völke , e s e Begegnung des Wes ens mi dem
Os en, des No dens mi dem Süden. Welches Genie de Völke psychologie könn e
es s ellen, wie iele Elemen e hie gemisch wo den sind? Von de Höhe geis ige
E hebung aus gesehen, wa Wien das He z Eu opas. (S obl 2020: 129)
Eine e gleichba e Kons ella ion inde sich in den beiden Bei ägen ü die Neue
Rundschau, in denen Robe Mülle die Be indlichkei de E s en Republik beu eil :
„Ös e -Reich is o . Was leb , is wiede Os ma k und Wien.“ (Mülle 1923: 560) Nu
Wien ep äsen ie e noch die ehemalige Reichsidee, die es lichen P o inzen bilde en
nu meh ein Land. Nu Wien habe „die gesam e T adi ion eines Jah hunde e al en
Riesen eiches“, nu dem Wiene seien „das gesam e abendländische, seelische und
geis ige Leben […] du ch seine Seele hindu ch gezogen“ (Mülle 1923: 561). Deswegen
sei de Wiene „die schlech hin p oblema ische A de Zi ilisa ion des gesam en
Eu opa“ (Mülle 1923: 560), denn die Viel al an Ein lüssen ö de e auch die Vo ahnung
eines Schei e ns des gesam en Kons uk es, das sich nach dem E s en Wel k ieg im
„Un e gang eines Wel en aumes“ (Mülle 1923: 565) ollzogen habe. Diesem pe manen-
en Zwei el des Wiene s s ell Mülle den Op imismus on New Yo k als „An ipoden“
(Mülle 1923: 561) gegenübe . Die kul u ell -an h opologische Gegenübe s ellung on
Wien und New Yo k wi d meis mi den E ah ungen beg ünde , die Mülle wäh end
eines zweijäh igen Au en hal s in de ame ikanischen Me opole sammeln konn e
(Kös e 1985: 23–29). Abe auch die Reiseg uppe in S obls Zukun s oman s amm
aus New Yo k. Ih gehö ein Küns le an, dessen Va e aus Wien in die USA auswan-
de e, do abe zunächs – umgeben on De o ionalien und Reminiszenzen– seine
Al -Wiene Exis enz bewah . E s nach den k iege ischen Auseinande se zungen, die
den Un e gang de S ad einlei e en, b ich e in einem Ze s ö ungsak die B ücken in
die Heima ab (S obl 1920: 60 .). Die Beg ündung da ü , die o z de Figu en ede auch
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als S ellungnahme S obls zu 1920 noch b ei disku ie en K iegsschuld age zu lesen
is , a ikulie abe e s de Sohn als Ve e e de jungen Gene a ion: „Wa um haben
sie sich den Lügne n und Be üge n ausgelie e , diesen Menschen ohne Gewissen
und Eh e, die alles Bes ialische wachge u en haben und alle gu en Mäch e: Eh u ch ,
Bescheidenhei , P lich ge ühl mi Hohn übe spien.“ (S obl 1920: 60)
Wäh end die Tex e on S obl und Robe Mülle das disku si e Vo eld zu Joseph
Ro hs habsbu gischem Inkassoun e nehmen in den 1930e Jah en bilden, e lage
B od die F age nach de Ve an wo ung ü das K iegsgeschehen on de poli ischen
Ebene in die indi iduelle Schicksalsbeziehung seine P o agonis en. Da au deu en
die explizi en Ve weise au Theodo S o ms No elle Aquis subme sus (B od 1918: 38, 337)
hin, in de „die F age nach Schuld und Ve an wo lichkei “ (G ä z 2017: 204) im Hin-
blick au die g undsä zlichen En scheidungsmöglichkei en des Menschen e handel
wi d.
13
Das kann hie alle dings nich nähe ausge üh we den. Nich ausgespa
we den soll abe de sa i isch -zynische Sei enhieb B ods gegen den ös e eichischen
Gene als ab, o allem da e bishe on de Fo schung nich aus eichend gewü dig
wu de. In de Rahmengeschich e on B ods S ad u opie gelang de P o agonis an
einen e s eck en O , eine idyllische Ga en- und Pa kszene, in de besonde s au -
ällig einige He en um ein Bee s ehen, dessen Bep lanzung s ändig e ände und
neu bes ück wi d. Die Blumen symbolisie en in diesem S a egiespiel dabei die
T uppenkon ingen e und die Be ach e das O izie sko ps:
Man wieg die Höchs kommandie enden ge adezu in F ieden ein. Dadu ch wi d
de K ieg ü sie zu Abs ak ion, zum Schema, zu Gegeneinande bewegung bloß
gedach e , i gendwo o handene ode auch nich o handene Massen. Nu wenn
das Ge ühl, wenn jede Gedanke an die Wi klichkei e loschen is , kann die denk-
ba ich igs e En scheidung im In e esse de Allgemeinhei ge äll und ei on
allen ma e iellen S ö ungen gleichsam im lu lee en Raum ausge o m we den.
(B od 1918: 18)
Den Zukun s omanen de Nachk iegszei blieb abe de Wel k ieg als E lebnis und
nich als Abs ak ion eingesch ieben. Die Wi klichkei de Ve gangenhei bes imm
noch wei gehend den Ausblick au die Zukun . S obls ex uell ollzogene Ze s ö ung
de Me opole Wien un e den Augen eine globalen Ö en lichkei is dabei das Gegen-
s ück zu B ods Ve nich ung de Landkommune Libe ia, die nu in den idiosynk a ischen
Vo s ellungen des unzu e lässigen E zähle s s a inde , abe auch da übe hinaus nu
eine ma ginale Episode im ik i en K iegsgeschehen wä e. Un e dem Blickwinkel on
Zen um und Pe iphe ie is es zuhal en, dass de aus Mäh en s ammende, egional ge-
bundene S obl die G oßs ad Wien zum Gegens and seine Apokalypse mach , wäh end
de P age Max B od nu das geog aphisch wie on seine soziopoli ischen Bedeu ung
he pe iphe e Libe ia un e gehen läss . Obwohl das Ko pus an einschlägigen Tex en
ech ge ing is , besch änk sich de Be und nich au die beiden Einzel ex e, sonde n
deck sich mi den Kons ella ionen in ande en apokalyp ischen Zukun s o s ellungen
zwischen 1918 und 1920. So in de E zählung Die Sonnenseuche (1920) des Wiene F üh-
13 Ru h kons uie eine pädagogische Appa a u , die die En scheidungs ähigkei bei Kinde n ö de n
soll: „Ja, de schnelle En schluß is eben das g oße Wagnis.“ (B od 1918: 103; He . im O iginal)
42 BRÜCKEN 29/2
exp essionis en Hein ich Nowak und in de Zukun s ision Bal asa Tipho des aus B ünn
s ammenden Hans Flesch -B unningen.
14
Im le z genann en Tex e lie die an angs als
Ho de Kul u und Poli ik einge üh e Haup s ad eines on de E de abgespal enen
Plane en ih e zen alis ische Mach posi ion gegenübe egionalen Kleins äd en, die
am Ende des Romans zu wei gehend au onom agie enden S ad s aa en au s eigen. Die
zunehmende Dys unk ionali ä de Me opole wi d schließlich du ch die Übe agung
de He scha sgewal au egional ope ie ende Ins i u ionen behoben.
De Hang zu Ze s ö ung de G oßs ad Wien in den apokalyp ischen Zukun s-
omanen de Nachk iegszei äll o allem deswegen au , da in den ös e eichischen
Zukun s omanen o dem E s en Wel k ieg das „al e Wien“ mi seinen T adi ionen als
Ruhe- und Fixpunk in den u u is ischen Mode nisie ungss ü men ungie e. Und es
pass ins Bild, dass den in diesem Sinne apologe ischen Wien ex en, die allesam on
gebü igen Wiene n e ass wu den (Vinzenz Chia acchi, Rudol Hawel, Sigmund
Wilheim) mi Pank az Schuk ein Au o aus de mäh ischen P o inz en gegen i .15
Dabei handel es sich bei seinem 1924 e schienenen Roman Die le z en Wiene o z des
Ti els nu insowei um eine Apokalypse, als hie de Niede gang eines kaise euen
Familien e bandes, also de le z en Wiene ‚ech en Schlags‘, inne halb de demo-
k a isie en Wiene Nachk iegsgesellscha da ges ell wi d.16
MEDIUMPRÄFERENZ ALS VERFAHREN
Es is ein allgemeines Signum de Li e a u de di ek en Nachk iegszei , dass die
Gegenwa als Zus and de K ise wah genommen wu de. Beme kenswe is abe ,
dass auch die Zukun s omane in einem des uk i en K isenbewuss sein e angen
bleiben und selbs in den u u is isch wei ausg ei enden Va ian en lediglich die
nega i en Elemen e in zugespi z apokalyp ischen Visionen in die Zukun ex a-
polie en. Dies gil besonde s ü Tex e on Au o en aus den Böhmischen Lände n,
denen du ch die G ündung de e s en Tschechoslowakischen Republik eine Op ion
zu Übe windung de K ise mi eu opischem ode zumindes u opischem Po en ial
zu Ve ügung ges anden hä e. Das du ch die Folie des Un e gangsszena ios einge-
sch änk e Möglichkei sdenken kompensie en die Tex e abe du ch na a ologische
De ails, die e heblich zu Ga ungsdynamik des Zukun s omans in de Zwischen-
k iegszei bei ugen.
14 Nowak leg e alle dings s e s We au seine amiliä e Bindung an die Böhmischen Lände (P acha i z;
Allenkowi z). „Die schechische He kun p äg e das El e nhaus. De Va e sch ieb sich No ák, bis e
bei de Ein ich ung eines Ladengeschä es […] seinen Namen wide willig eindeu schen muß e, wo -
übe sich auch de Sohn zei lebens ä ge e. In de Familie wu de wei e hin Tschechisch gesp ochen.“
(Ih ig/Jane zki 1984: 186)
15 Eine di e enzie e Eino dnung de Zukun s ex e diese hie lediglich aus dem Blickwinkel lokale
Apologese e ein en Au o en inde sich in meinem Bei ag in de o angegangenen Numme de
b ücken (K appmann 2022).
16 Mögliche weise handel es sich bei dem Roman on Schuk um eine Replik au den „Geselligkei s-
e ein D’ le z en Weane “, in S obls Zukun s oman de gespens ische Übe es biede meie liche
S ad kul u : „Das sa zungsmäßige Ziel wa ein gemü liche Un e gang, die sa zungsmäßigen Mi el
zu E eichung dieses Zieles: P lege on F eundscha , Geselligkei und Humo .“ (S obl 1920: 91) Die
Scha en de Ve gangenhei , die zu eine Belas ung ü die neugeg ünde e Republik we den wü den,
bezeichne e be ei s Al ed Polga in eine Glosse de Zei sch i De F iede (05.07.1918) als „Gespens e “
(Pol -Heinzl 2012: 46).
43JÖRG KRAPPMANN
Da sich die Fo schung zu B od au die Genese zionis ischen Denkens und die Ab-
keh on den poli ischen und kul u ellen Vo s ellungen des Be line Ziel -K eises
konzen ie e, blieb bishe unbeme k , dass die imme hin knapp 50 Sei en s a ke
Rahmenhandlung eine länge e T aumsequenz en häl , in de auße halb de Höhlen-
kommune des D .Askonas eine wei e e u opische Vo s ellung imaginie wi d:
So bes and e wa eine meine e s en Eind ücke in diesem T aume da in, daß man
mi die Pa i u des We kes zeig e: sie wa schie übe eine iesige Landka e on
Eu opa hin ged uck , begann i gendwo bei Scho land und se ze sich […] übe Mi -
eleu opa bis nach Süd ussland o . Gleichzei ig wa es mi als säße ich i gendwo
in einem engen, schlech beleuch e en Schulzimme , wo einzelne Chö e diese
g oßen Symphonie geüb wu den. (B od 1918: 36)
Aus diese Pa i u en spinn sich die u opische Vision on einem „akko disch geein-
en Musik -Eu opa“ (B od 1918: 45), de en Umse zung jedoch om alle dings meh ach
als unzu e lässig ma kie en E zähle aus de Pe spek i e des lau enden K ieges
he aus als o e s un ealis isch zu ückgewiesen wi d. Die Ve einigung Eu opas
bleib abe ge ade du ch den Ak de (scheinba en) Disk edi ie ung als mögliche
zukün ige Pe spek i e e hal en, da diese u opische F iedenskomposi ion eben nich
wei e ge üh wi d und somi auch nich de apokalyp ischen E zähllogik de Binnen-
geschich e un e lieg . Fo ge üh wi d abe die musikalische Komposi ions echnik
als s ilis isches O dnungsp inzip des Romans, was be ei s de P age Judais F ied ich
Thiebe ge in eine de ühes en Rezensionen des Romans kons a ie e (Thiebe ge
1919: 62–64).17
De on B od eingeschlagene Weg eines an ein Medium gekoppel en poe ologischen
Ve ah ens im Zukun s oman wi d on den egionalen Au o en Flesch und S obl
mi g öße e Ve e o ange ieben. Dem au Emo ionslosigkei und eine s a en
hie a chischen S uk u basie enden S aa sge üge des Plane en Ka ina en lieh de
Alleinhe sche Bal hasa Tipho aus Fleschs gleichnamigem Zukun s oman, indem e
sich in eine eso e ische Kommune begib , die au eine exo ischen Insel im „Haus des
He zens“ (Flesch 1919: 93) ein hedonis isches Ideal zwischen sexuelle Ausschwei ung
und medi a i e Ve inne lichung leb .
18
De engagie e Wo kou des Mach habe s
wi d abe on seinen poli ischen Gegne n mi els des chemoelek ischen P -S ahlen-
e ah ens au gezeichne .19 Die ehe nich jugend eien, keines alls abe sys emkon-
o men Au zeichnungen we den dann als Li eübe agung au eine haup s ad nahe
Insel, eine A as ales Coney Island, p ojizie und de Be ölke ung als begehba e
und eilweise in e ak i e A ak ion zugänglich gemach . Das eale Agie en des
17 Auch He mann Menkes esümie e: „Musik is die Seele dieses isionä en, eks a ischen Romans on
Max B od.“ (Menkes 1919: 3)
18 Dass in Zi ilisa ions luch und li e a ische Wunsch äume (Rei 1975), de einschlägigen Monog aphie zum
Exo ismus de äs he ischen Mode ne, Fleschs an izi ilisa o ische „Südseephan asie“ nich be ück-
sich ig wi d, e weis einmal meh au die Schwie igkei en de ge manis ischen Li e a u wissen-
scha o dem cul u al u n, sich populä en (damals noch „ i ialen“) Gen es wie Zukun s oman
bzw. Science -Fic ion zu ö nen.
19 Die wich igs e Eigenscha de P -S ahlen is „die Pon opo enz, d.h. die Fähigkei du ch den Ä he
eine ene gie agende B ücke zu schlagen, ohne dass äumliche ode zei liche Ve schiebungen in de
anspo ie en Masse“ (Flesch 1919: 72) en s ehen.