scieee Open visual document viewer

Epidermolysis bullosa dystrophica prätibialis - Klinischer Schnappschuss und Management einer seltenen Erkrankung

Will, Lisa Marlen,Reichrath, Jörg,Vogt, Thomas

Abstract

Bei Patienten im Kindesalter sollte bei auftretender Blasenbildung auch bei geringer Symptomatik an die Möglichkeit einer hereditären Epidermolysis bullosa gedacht werden. Diagnostisch wegweisend ist neben Klinik und Histologie die molekulargenetische Untersuchung. Therapeutisch stehen aktuell bei lokalisierten Formen symptomatische topische Therapieoptionen weiterhin im Vordergrund. Besonders interessant ist hier die neue Möglichkeit einer topischen Therapie mit Diacerein 1 % Creme. Bei einem ausgeprägten klinischen Bild mit extrakutaner Organbeteiligung ist ein multidisziplinäres Management erforderlich. Zukünftig könnten neue Therapieformen wie die autologe epidermale Stammzelltransplantation und gentherapeutische Verfahren zum Einsatz kommen. Eine humangenetische Beratung ist unerlässlich.

Full text

983 © 2021 The Au ho s. Jou nal de Deu schen De ma ologischen Gesellscha published by John Wiley & Sons L d on behal o Deu sche De ma ologische Gesellscha . | JDDG | 1610-0379/2021/1907 Einge eich : 19.11.2020 Angenommen: 28.1.2021 DOI: 10.1111/ddg.14446_g Lisa Ma len Will, Jö g Reich a h, Thomas Vog Klinik ü De ma ologie, Vene ologie und Alle gologie, Uni e si ä sklinikum des Saa landes, Hombu g/Saa In e essenkon lik Keine . English online e sion on Wiley Online Lib a y Mini e iew Fallbe ich Eine P legemu e s ell e ih en d eijäh igen Jungen zu Ab- klä ung eine e wa alle 2–3 Wochen ezidi ie enden, soli ä- en Blasenbildung am linken Knie in unse e de ma ologi- schen Poliklinik o . Die Blase ä e ohne wei e e Symp ome imme an exak de selben S elle au , wobei meh mals ein zei liche Zusammenhang mi Medikamen eneinnahmen ode Imp ungen bes anden hä e; ak uell hä e zum Beispiel eine G ippeimp ung s a ge unden. Ku z nach de Gebu des Jungen seien einmalig im Ve lau des pe ina alen s a i- onä en Au en hal es meh e e Blasen an Händen und Füßen au ge e en. Eine Abklä ung sei damals nich e olg . Ande e E k ankungen ode Alle gien seien bei dem Jungen nich be- kann . Übe die Familienanamnese konn e die P legemu e keine Angaben machen. Zusammen assung Bei Pa ien en im Kindesal e soll e bei au e ende Blasenbildung auch bei ge inge Symp oma ik an die Möglichkei eine he edi ä en Epide molysis bullosa gedach we den. Diagnos isch wegweisend is neben Klinik und His ologie die molekula ge- ne ische Un e suchung. The apeu isch s ehen ak uell bei lokalisie en Fo men symp- oma ische opische The apieop ionen wei e hin im Vo de g und. Besonde s in e es- san is hie die neue Möglichkei eine opischen The apie mi Diace ein 1 % C eme. Bei einem ausgep äg en klinischen Bild mi ex aku ane O ganbe eiligung is ein mul idisziplinä es Managemen e o de lich. Zukün ig könn en neue The apie o - men wie die au ologe epide male S ammzell ansplan a ion und gen he apeu ische Ve ah en zum Einsa z kommen. Eine humangene ische Be a ung is une lässlich. Summa y I blis e ing occu s in childhood, he possibili y o he edi a y epide molysis bullosa should be conside ed e en i he symp oms a e mild. Besides clinical and his ological examina ion, a molecula gene ic sc eening is diagnos ically ele an . Fo localized o ms, symp oma ic, opical he apy op ions a e cu en ly s ill he p ima y choice, especially in e es ing is he new possibili y o a opical he apy wi h Diace ein 1 % c eam. In he case o a p onounced clinical pic u e wi h ex acu aneous o gan in- ol emen a mul idisciplina y managemen is equi ed. In he u u e, new o ms o he apy such as au ologous epide mal s em cell ansplan a ion and gene he apeu ic p ocedu es could be applied. Human gene ic counselling is indispensable. Epide molysis bullosa dys ophica p ä ibialis – Klinische Schnappschuss und Managemen eine sel enen E k ankung Epide molysis bullosa dys ophica p e ibialis – Clinical snapsho and managemen o a a e o phan disease This is an open access a icle unde he e ms o he C ea i e Commons A ibu ion-NonComme cial-NoDe i s License, which pe mi s use and dis ibu ion in any medium, p o ided he o iginal wo k is p ope ly ci ed, he use is non-comme cial and no modi ica ions o adap a ions a e made. Mini e iew Epide molysis bullosa dys ophica p ä ibialis 984 © 2021 The Au ho s. Jou nal de Deu schen De ma ologischen Gesellscha published by John Wiley & Sons L d on behal o Deu sche De ma ologische Gesellscha . | JDDG | 1610-0379/2021/1907 Au mi geb ach en Fo og a ien sah man un e dem lin- ken Knie eine deu liche Bulla. Bei de klinischen Un e su- chung and sich genau an diese S elle eine ci ca 2 × 1 cm messende e y hema öse Macula mi pos bullösen Milien (Abbildungen 1, 2). Das üb ige In egumen , insbesonde e die Nägel und die Mundschleimhau , wa en unau ällig. In Zusammenschau on Klinik und Anamnese s ell en wi die Ve dach sdiagnose Epide molysis bullosa dys ophica Abbildung 1 Linkes Knie, p ä ibial: ci ca 2 × 1 cm messende e y hema öse Macula mi pos bullösen Milien. Abbildung 2 Bildausschni aus Abbildung 1. p ä ibialis. Di e enzialdiagnos isch kam au g und des zei li- chen Zusammenhangs mi Medikamen eneinnahme in de Anamnese auch eine bullöse ixe oxische A zneimi el eak- ion in Be ach . Zu wei e en Diagnos ik wu de nach ein- gehende Be a ung de P legemu e und de en Zus immung EDTA-Blu ü eine molekula gene ische Un e suchung an das Diagnos iklabo Zy o- und Molekula gene ik de Humange- ne ik des Uni e si ä sklinikums F eibu g gesand . Übe Mul- i-Gen-Panel-Analyse mi els Nex -Gene a ion-Sequencing [NGS]) soll en die bei Epide molysis bullosa ele an en Gene un e such we den. Inkludie sind Desmoplakin (DSP), Dys- onin (DST), Exophilin 5 (EXPH5), Junc ion Plakoglobin (JUP), Kelch-like P o ein 24 (KLHL24), Ke a in 5 (KRT5), Ke a in 14 (KRT14), Kollagen VII (COL7A1), Plakophilin1 (PKP1), Plec in (PLEC), T ansglu aminase 5 (TGM5), La- minin Subuni Alpha 3 (LAMA3), Laminin Subuni Be a 3 (LAMB3), Laminin Subuni Gamma 2 (LAMC2), In eg in Subuni Alpha 6 (ITGA6), In eg in Subuni Be a 4 (ITGB4), In eg in Subuni Alpha 3 (ITGA3), Fe mi in amily homo- log 1 (FERMT1). Da sich keine ische Blase zeig e, wu de au eine Biopsie ü his opa hologische/immunhis ologische Un e suchungen e zich e . In de molekula en Analyse konn e eine he e ozygo e pa- hogene Va ian e (Klasse 5) im Kollagen-VII-Gen (COL7A1) nachgewiesen we den. In Zusammenschau on Anamnese sowie klinischem und molekula em Be und s ell en wi somi die Diagnose de p ä ibialen Va ian e eine au osomal domi- nan e e b en Epide molysis bullosa dys ophica. Diskussion Die Epide molysis bullosa dys ophica gehö zu sel enen K ankhei sg uppe de he edi ä en Epide molysen/blasenbil- denden Genode ma osen, de en Inzidenz au eine p o 50 000 Gebu en geschä z wi d [1, 2]. Ih lieg eine Mu a ion im ü Kollagen VII kodie enden Gen COL7A1 zug unde. Kol- lagen VII s ell einen Haup bes and eil de Ve anke ungs i- b illen in de papillä en De mis un e halb de Basalmemb an da . Eine Mu a ion in diesem Gen kann zu Spal bildung un- e halb de Lamina densa de Basalmemb an mi da au ol- gende Blasenbildung üh en [1, 3]. Es wu den zahl eiche klinische Sub ypen de Epide - molysis bullosa dys ophica mi un e schiedliche klinische Ausp ägung besch ieben. Diese lassen sich nach ih em E b- gang in dominan e und ezessi e Fo men au eilen [3, 4]. Die dominan e Epide molysis bullosa dys ophica beginn meis im Säuglingsal e und zeig häu ig, wie auch bei unse em Pa- ien en, eine, au die Ak en besch änk e, leich e Hau agili- ä ode isolie e dys ophe Nagel e ände ungen [5]. De en ezessi e Fo men e lau en dagegen häu ig schwe mi gene- alisie em Au e en on Epide molysen. Hie können neben Nageldys ophie, Alopezie, Augen- und Zahnbe eiligung, Mini e iew Epide molysis bullosa dys ophica p ä ibialis 985 © 2021 The Au ho s. Jou nal de Deu schen De ma ologischen Gesellscha published by John Wiley & Sons L d on behal o Deu sche De ma ologische Gesellscha . | JDDG | 1610-0379/2021/1907 sowie Kon ak u en on Händen und Füßen auch Schleim- hau be all in Mund, La ynx, Pha ynx und Ösophagus mi Schluckbeschwe den und Ösophaguss ik u en au e en. Hie du ch kann es zu Mangele näh ung und Wachs umss ö- ungen kommen. Sekundä es Au e en on Hyd oneph ose bei U e h as ik u en mi olgende Nie eninsu izienz, Ka - diomyopa hie sowie ein be ei s ab dem 10.–20. Lebensjah e höh es Risiko ü ku ane Pla enepi helka zinome (weshalb engmaschige Hau k ebs o so geun e suchungen du chge- üh we den soll en) sind bei diesem K ankhei sbild eben- alls besch ieben [1, 3, 6]. Neben eduzie e Lebense wa - ung üh es o auch zu In alidi ä . Neben Klinik und molekula gene ische Analyse sind his ologische/immunhis ologische (Immun luo eszenz-Map- ping) und/ode elek onenmik oskopische Un e suchungen diagnos isch wegweisend [5, 6]. Die The apie de Epide molysis bullosa ich e sich nach de Schwe e de E k ankung. Eine Heilung is bishe nich möglich. Bei ge ing ausgep äg em Hau be und is in de Regel eine Lokalbehandlung nach dem G undsa z „so ein ach wie möglich und so iel wie nö ig“, wie sie zum Beispiel on eine A bei sg uppe in e na ionale Expe en emp ohlen wu de [7], aus eichend. Mechanische Belas ung (da un e Sche k ä e und Reibung) und ia ogene Schme zen sind unbeding zu e mei- den [7]. F ische Blasen soll en nach Desin ek ion au ges ochen we den und, in Abhängigkei om Lokalbe und, mi Wund ei- nigung, Wundheilsalben, mik o- ode nich ha enden Schaum- s o e bänden, nich klebenden Wundau lagen sowie da übe Pols e ung mi weichen Vlieskomp essen, Fixie ung mi wei- chen Mullbinden, Schlauch e band ode kohäsi e Fixie binde e so g we den [7]. Eine iel e sp echende neue opische The- apieop ion s ell Diace ein 1 % C eme da [8]. Diace ein is ein Wi ks o aus de Rhaba be wu zel (Rhei adix) und gehö zu de G uppe de An h achinonde i a e. Als P od ug wi d es im Kö pe zu seinem ak i en Me aboli en Rhein umgewandel und wi k en zündungshemmend und schme zlinde nd. Die Wi kungen be uhen un e ande em au de Hemmung on Zy- okinen wie In e leukin-1 und p o eoly ischen Enzymen sowie eine Ve minde ung de Kollagendes uk ion [8, 9]. Eine andomisie e, placebokon ollie e, doppelblinde klinische S udie mi 15 Epide molysis-bullosa-simplex-Pa- ien en zeig e nach ie wöchige Behandlung mi Diace- ein 1 % C eme bei 86 % de Pa ien en eine um 40 % edu- zie e Blasenbildung, wäh end dies in de Placebo-G uppe nu 14 % e eich en. Zudem be ich e en die mi Diace ein 1 % C eme behandel en Pa ien en übe eine Reduk ion on Juck- eiz und Schme zen [8]. Auße dem üh e die Behandlung zu eine e besse en Wundheilung ohne Na benbildung bei gu e Ve äglichkei [8]. Diace ein is in Ös e eich in Fo m on Kapseln e häl lich, eine opische Fo mulie ung is bishe wede in Ös e eich noch in Deu schland zugelassen. Somi bleib dies ak uell ein expe imen elle The apieansa z. Bei schwe em Ve lau und/ode ex aku ane O ganbe- eiligung is in de Regel ü jeden Pa ien en ein indi iduelles, in e disziplinä es Managemen e o de lich. Bei Epide moly- sis bullosa Sub ypen mi ausgep äg em klinischem Be und, wie Blasenbildung im Mund- und Rachenbe eich mi nach- olgenden Schluckbeschwe den, sind neben de Lokal he a- pie auch sys emische The apieop ionen einzubinden. Dazu gehö en Schme z he apie sowie In ek ions-P ophylaxe und -The apie, und eine op imie e schleimhau schonende E näh- ung [6, 10]. In den le z en Jah en haben g oße Fo sch i e in de G undlagen o schung in e essan e Pe spek i en ü neue Op- ionen zu The apie on schwe en Fo men de Epide moly- sis bullosa au gezeig . Dazu zählen die au ologe epide male S ammzell ansplan a ion, die in ade male Injek ion alloge- ne Fib oblas en, P o ein he apien (in ade male ode in a- enöse Ve ab eichung on ekombinan em Kollagen VII) so- wie po enziell heilende gen he apeu ische Ve ah en [6, 11]. Inzwischen wu den meh e e Pa ien en mi schwe en Va ian- en de Epide molysis bullosa, da un e ein siebenjäh ige Junge mi po enziell le ale junk ionale Epide molysis bul- losa [11], e olg eich mi Gen he apie behandel . Vo de e s- en T ansplan a ion on au ologen ansgenen Ke a inozy en bes and bei diesem Pa ien en eine Ablösung on 80 % des gesam en In egumen s; nach 21 Mona en Nachbeobach ung zeig e sich ein s abile Hau be und. Bei diesem The apie e - ah en wu den dem Pa ien en nach klinische , molekula ge- ne ische und biochemische Cha ak e isie ung zunächs epi- de male S ammzellen en nommen [11]. Nach Einb ingen des ko ek en Genabschni s in isolie e S ammzellen wu den gene isch ko igie e Ke a inozy en in i o kul i ie . Nach Siche hei s es ungen e olg e dann, insgesam d ei Mal, die Rück-T ansplan a ion de au ologen ansgenen Ke a inozy- en sowie eine Nachbeobach ung. Unse Pa ien leide e euliche weise an keine schwe- en Va ian e de Epide molysis bullosa. Wi s ell en die Di- agnose Epide molysis bullosa dys ophica p ä ibialis, wobei zum ak uellen Zei punk p ä ibial links lediglich ge ingg a- dige Hau e ände ungen o lagen. Die Epide molysis bullosa dys ophica p ä ibialis is ein seh sel enes K ankhei sbild. Genaue Angaben zu Inzidenz dieses wenig besch iebenen K ankhei sbildes sind nich bekann . (Eine Medline-Reche - che mi den Suchwö e n „Epide molysis bullosa dys ophica simplex p ae ibialis“, „Epide molysis bullosa simplex p ae- ibialis“, „Epide molysis bullosa dys ophica p ae ibialis“, „Epide molysis bullosa p ae ibialis“, ode „Epide molysis bullosa ac al“ e gab am 14.04.2020 lediglich ü „Epide - molysis bullosa ac al“ 61 T e e .) Die Pa hogenese diese E k ankung mi ezidi ie endem Au e en on Läsionen in einem umsch iebenen Hau a eal p ä ibial is bislang nu wenig e s anden. Als mögliche T igge ak o en soll en auch Medikamen e und Imp ungen disku ie we den, wie unse Mini e iew Epide molysis bullosa dys ophica p ä ibialis 986 © 2021 The Au ho s. Jou nal de Deu schen De ma ologischen Gesellscha published by John Wiley & Sons L d on behal o Deu sche De ma ologische Gesellscha . | JDDG | 1610-0379/2021/1907 Fall zeig . Bei unse em Pa ien en emp ahlen wi neben eine konsequen en Lokal he apie gemäß den oben ange üh en Emp ehlungen [7] auch die Du ch üh ung eine humangene- ischen Be a ung, die zu besse en Einschä zung wich ige , auch e hische F agen unbeding e olgen soll e. Bei spä e em Kinde wunsch gib es neben de Risikoabschä zung wei e e wich ige Punk e, die man bei de Kinde planung bedenken soll e. So sind p äna ale Diagnos ik und P äimplan a ionsdi- agnos ik (PID) g undsä zlich möglich. Die ü eine p äna ale Diagnos ik no wendigen Un e suchungen (Cho ionzo en- biopsie) sind mi eine leich e höh en Abo -Ra e (maximal 1 %) e bunden. Dahe muss bei lokalisie en Fo men de Epide molysis bullosa die Konsequenz solche Un e suchun- gen o he gu bedach sein. Zusä zlich in o mie en wi die P legemu e unse es Pa ien en übe Be a ungsmöglichkei en bei Selbs hil eo ga- nisa ionen (In e essengemeinscha Epide molysis Bullosa e. V. DEBRA Deu schland, Schuls aße 23, 35216 Biedenkop ; Angebo ene Bindegewebse k ankungen e.V., Falkens aße 74, 33758 Schloss Hol e-S ukenb ock). Danksagung Open Access Ve ö en lichung e möglich und o ganisie du ch P ojek DEAL. Ko espondenzansch i D . med. Lisa Ma len Will Klinik ü De ma ologie, Vene ologie und Alle gologie Uni e si ä sklinikum des Saa landes Ki be ge s aße 66421 Hombu g/Saa E-Mail: [email p o ec ed] Li e a u 1 Has C. He edi ä e Epide molysen. In: Plewig G, Ruzicka T, Kau mann R, He l M: B aun-Falco’s De ma ologie, Vene - ologie und Alle gologie, Band 1. 7. Au lage. Be lin: Sp inge - Ve lag GmbH, 2018: 823–36. 2 Fine JD. Epidemiology o inhe i ed epide molysis bullosa based on incidence and p e alence es ima es om he Na ion- al Epide molysis Bullosa Regis y. JAMA De ma ol 2016; 152(11): 1231–8. 3 Has C, Baue JW, Bodeme C e al. Consensus eclassi ica ion o inhe i ed epide molysis bullosa and o he diso de s wi h skin agili y. B J De ma ol 2020; 183: 614–27. 4 Fine JD, B uckne -Tude man L, Eady RA e al. Inhe i ed epide - molysis bullosa: upda ed ecommenda ions on diagnosis and classi ica ion. J Am Acad De ma ol 2014; 70(6): 1103–26. 5 P endne EG, Lucky AW. Dys ophic epide molysis bullosa. GeneRe iews® [In e ne ]. Sea le (WA): Uni e si y o Washing- on, Sea le, 2006 Aug 21. 6 Laime M, P odinge C, Baue JW. He edi a y epide molysis bullosa. J D sch De ma ol Ges 2015; 13(11): 1125–33. 7 Denye J, Pillay E. In e na ional consensus bes p ac ice guide- lines o skin and wound ca e in epide molysis bullosa. in e - na ional consensus. DEBRA, 2012. 8 Limme AL, Nwannunu CE, Shah R e al. Topical diace ein oin men o epide molysis bullosa simplex: A e iew. Skin The apy Le 2019; 24(3): 7–9. 9 Spence CM, Wilde MI. Diace ein. D ugs 1997; 53: 98–106. 10 El Hachem M, Zamb uno G, Bou don-Lanoy E e al. Mul i- cen e consensus ecommenda ions o skin ca e in inhe i ed epide molysis bullosa. O phane J Ra e Dis 2014; 9: 76. 11 Hi sch T, Ro hoe T, Teig N e al. Regene a ion o he en i e human epide mis using ansgenic s em cells. Na u e 2017; 16; 551(7680): 327–32.