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„Fragen. Fragen, die nach einer Antwort verlangen.“: Eine qualitative Studie zur Entwicklung einer Kompetenzerfassung zur historischen Fragekompetenz

Schilling, Horst

Abstract

„Ohne historische Fragen keine Geschichte“ postuliert Waltraud Schreiber mit der Veröffentlichung des FUER-Kompetenzmodells 2007. Ausgangspunkt…

Full text

„F agen. F agen, die nach eine An wo e langen.“ Eine quali a i e S udie zu En wicklung eine Kompe enze assung zu his o ischen F agekompe enz Disse a ion zu E langung des Dok o g ades de Philosophischen Fakul ä de Ch is ian- Alb ech s-Uni e si ä zu Kiel o geleg on Ho s Schilling Kiel Juli 2022 E s gu ach e : P o . D . Sebas ian Ba sch Zwei gu ach e in: P o .in D .in Juliane B aue Tag de mündlichen P ü ung: 18.11.2022 Du ch den 2. P odekan ü S udium und Leh e, P o . D . Jö g Kilian, zum D uck genehmig : 21.12.2023 Fü meine Kinde , meine Familie und ü meinen He zenswunsch Danksagung Das Ve assen eine Disse a ion is mi sei Kindhei s agen eine He zensangelegenhei , die du ch iele Fo schungshöhen und - ie en beein luss wo den is und die dank de zahl eichen achlichen sowie achdidak ischen Gesp äche, mo i ie enden Wo e und dem amiliä en, eundscha lichen sowie kollegialen Rückhal in de hie einge eich en Fassung o lieg . Zunächs möch e ich mich bei meine Familie und insbesonde e bei meinen beiden Kinde n Leonie und Tho in bedanken. Eu e Geduld, eue Rückhal und eu e Nachsich haben es mi übe haup e s e möglich die Zei zu inden, um an meinem He zensp ojek zu a bei en und die Jah e des Disse a ionsp ojek es mi säm lichen Höhen und Tie en nich nu zu bes ehen, sonde n ges ä k aus ihnen he o zugehen. Ebenso möch e ich mich bei meinem Va e , Ho s Schilling sen., ü die ielen Tele ona e und Gesp äche bedanken, in denen du s e s meinen Ideen o en, abe auch eh lich und in Teilen k i isch gegenübe s andes und diese Diskussionen mi Ve weisen auße halb des geschich sdidak ischen Disku ses be eiche has . Als ich im Somme 2016 an de Gemeinscha sschule meine neue Leh s elle an a , ahn e ich noch nich , wie seh sich meine be u liche Zukun ände n wü de. Im Ok obe haben wi uns kennengele n , liebe Sebas ian Ba sch, und be ei s bei unse em e s en Kennenle nen sp achen wi übe eine mögliche Disse a ion, die du ch das S udium, Re e enda ia und Vollzei s elle seh in den Hin e g und ge ück wa . Du ch dieses Gesp äch wu de diese Wunsch e neu geweck und im e s en Momen di ek wiede gedämp , als du mi o enleg es , dass ich mich doch mögliche weise liebe mi de na a i en Kompe enz und ih e Diagnos ik, denn mi Videospielen und Filmen im Geschich sun e ich auseinande se zen soll e. Doch zu diesem Zei punk ahn e ich noch nich , wie mannig al ig, spannend und no wendig de Be eich de Kompe enzdiagnos ik is . Du has mich s e s in meinen Gedanken un e s ü z und mich au blinde Flecken au me ksam gemach , du mo i ie es mich neue Wege zu gehen und meine Pe spek i e zu e wei e n und da ü möch e ich auch di , Sebas ian, he zlich danken. Doch was wä e ein P omo ionsp ojek ohne die zahl eichen Gesp ächspa ne Innen aus dem kollegialen Um eld und F eundesk eis. Leide we de ich nich jede einzelne Pe son benennen, doch auch diesen sei gedank , neben den nun olgenden ausgewähl en Pe sonen. Bedanken möch e ich mich bei Bu gha d Ba e ü die s undenlangen Spazie gänge, bei denen wi uns übe das kons uk i is ische G und e s ändnis aus ausch en, die G enzen de Messba kei disku ie en und uns gegensei iges Feedback gegeben haben. Auch an Silja Leinung sei ein he zliche Dank ge ich e ü das gemeinsame Sinnie en übe die Kompe enzen his o ischen Denkens und mögliche Zusammenhänge de Teilkompe enzen. Ge ade im Hinblick au die Ebene de Re lexion möch e ich mich bei Philipp McLean bedanken. Au Tagungen, ia Zoom ode pe Mail ausch en wi uns übe Re lexionsansä ze aus. Ein besonde e Dank gil auch Je e Augus Schul ek ü ih e Un e s ü zung im In e code p ozess. Ohne ih e p äzisen und k i ischen Rück agen und ih e o ene A hä en die Kodie lei äden nie so o mulie und ein elemen a es Quali ä sk i e ium de A bei we den können. Ebenso sei Volke Gaul gedank , de als mein Bü okollege s e s meine neues en Ideen als e s e disku ie en du e und du ch dessen Hil e halbga e Ideen deu lich schnelle ei en konn en. Abschließend möch e ich mich noch bei Dennis S e nbe g, Anna Lienau und S en Hamann ü ih e Rückmeldungen, Rück agen und Ko ek u o schläge de sch i lichen Ausa bei ung bedanken. Viele wei e e Pe sonen haben meinen Weg zu diese Disse a ionssch i beglei e und auch bei diesen Pe sonen möch e ich mich ü die Gesp äche bei den Pos e p äsen a ionen ode den Kolloquien, beim Abendessen im Rahmen on Tagungen ode Ve ans al ungen ode ein ach aus In e esse bedanken. Ohne alle diese Baus eine wä e dieses Kons uk nich zu de o liegenden A bei gewo den. He zlichen Dank ü eu e Un e s ü zung! Inhal s e zeichnis 1 Einlei ung ....................................................................................................................... 8 2 F agen im Kon ex his o ischen Denkens und Le nens ..................................................11 2.1 F agen im his o ischen Denkp ozess .....................................................................11 2.2 Subjek o ien ie ung ................................................................................................20 2.3 Diagnos ik ..............................................................................................................20 3 His o ische F agen und die Dimensionen de his o ischen F agekompe enz: Ein De ini ions e such ................................................................................................................22 3.1 De ini ions e such de his o ischen F age ..............................................................22 3.2 Die Dimension „His o ische F agen s ellen“ ............................................................27 3.3 Die Dimension „His o ische F agen e lek ie en“ ....................................................28 4 Empi isches Vo gehen: Gü ek i e ien, Auswe ungsme hode und E hebungsdesign .....33 4.1 Die Gü ek i e ien de empi ischen Fo schung .........................................................33 4.2 Die quali a i e Inhal sanalyse .................................................................................35 4.2.1 Das sys ema ische Vo gehen ..........................................................................39 4.3 Essays ...................................................................................................................52 4.4 E hebungs ahmenbedingungen .............................................................................56 4.4.1 Gemeinscha sschule ......................................................................................56 4.4.2 Gymnasium .....................................................................................................58 5 Ma e ialsich ung, Kodie ung und In e code p ozess ......................................................61 5.1 Ma e ialsich ung und Kodie ung .............................................................................61 5.1.1 Dimension „His o ische F agen s ellen“ ...........................................................61 5.1.2 Re lexion des neuen Kodie lei adens „His o ische F agen e lek ie en“ ..........62 5.2 De In e code p ozess ............................................................................................67 5.2.1 Auswe ung des In e code p ozesses zu „His o ische F agen s ellen“ .............69 5.2.2 Auswe ung des In e code p ozesses zu „His o ische F agen e lek ie en“ .....73 6 Da s ellung de E gebnisse ...........................................................................................83 6.1 E gebnisse zu Ka ego ie „His o ische F agen s ellen“ ...........................................83 6.2 E gebnisse zu Ka ego ie „His o ische F agen e lek ie en“ ....................................88 7 In e p e a ion, Auswe ung und Re lexion .................................................................... 103 7.1 Welche F agen s ellen die Le nenden? ................................................................ 103 7.1.1 F agen, die nach eine his o ischen Sach e hal sanalyse e langen ............. 103 7.1.2 F agen, die nach einem his o ischen Sachu eil e langen ............................ 107 7.1.3 F agen, die nach einem his o ischen We u eil e langen ............................ 111 7.1.4 F agen, die nach eine his o ischen We a gumen a ion e langen ............... 114 7.1.5 F agen, die ein Konzep , einen Beg i ode eine Ka ego ie zu Klä ung e langen .................................................................................................................... 114 7.1.6 F agen, die nach Plausibili ä en ode einem me hodischen Vo gehen e langen .................................................................................................................... 117 7.1.7 F agen, die nach eine zei lichen Ve knüp ung e langen ............................. 121 7.1.8 Conclusio zu de F age „Welche F agen s ellen die Le nenden?“ ................. 124 7.2 Wie und mi welchen Ein luss ak o en e lek ie en die Le nenden ih e F ages ellungen? ............................................................................................................ 124 7.2.1 Re lexion mi els de Dimension des Hin e g undes ...................................... 126 7.2.2 Re lexion mi els de Dimension des Ve weises ............................................ 130 7.2.3 Re lexion mi els de Dimension des In e esses ............................................ 133 7.2.4 Re lexion mi els de Dimension de Schluss olge ......................................... 136 7.2.5 Re lexion mi els de Dimension des Lebenswel bezuges ............................. 137 7.2.6 Re lexion mi els de Dimension de Sinnbildung ........................................... 143 7.2.7 Re lexion mi els de Dimension des P ozesses his o ischen Denkens ......... 148 7.2.8 Conclusio zu de F age „Wie und mi welchen Ein luss ak o en e lek ie en die Le nenden ih e F ages ellung?“ .......................................................... 151 8 Fazi , Ausblick und un e ich sp ak ische Einbindung .................................................. 152 8.1 Wechsel de Da s ellungs o m und En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik ......................................................................................... 152 8.2 Bei ag zu einem P og essionsmodell .................................................................. 157 8.3 Mögliche Einbe ung in den un e ich lichen Kon ex ............................................ 162 8.4 Mögliche Implika ionen ü die subjek o ien ie e Diagnos ik de ande en Teilkompe enzen ............................................................................................................ 169 8.5 Abschließende Wo e ........................................................................................... 170 Li e a u - und Quellen e zeichnis ....................................................................................... 171 Abbildungs e zeichnis ........................................................................................................ 181 Tabellen e zeichnis ............................................................................................................ 182 Fo mel e zeichnis .............................................................................................................. 183 Anhang ............................................................................................................................... 183 8 1 Einlei ung Es is „übe ällig, dass sich die Geschich sdidak ik mi F agen im Geschich sun e ich in ensi e be ass , als sie es bis je z ge an ha .“ (Thünemann 2009, 115) Denn die his o ische F age und die dazugehö ige Kompe enz bilde in de Geschich sdidak ik noch ein empi isches Nebel eld ( gl. Sch eibe 2007a, 168 und Log enbe g 2012, 6). Demen sp echend okussie die o liegende Disse a ionssch i die his o ische F agekompe enz als Teilope a ion his o ischen Denkens, da „die E o schung his o ische Teilkompe enzen […] den Vo eil [ha ], dass diese in eine gewissen Tie e e ass we den können, jedoch den Nach eil, dass die Ano dnung und das Zusammenspiel de einzelnen Komponen en in einem übe geo dne en Modell his o ische Kompe enz nich nachgewiesen we den müssen und somi F agen zu Abg enzung de Kons uk e oneinande en allen.“ (Waldis/Ziegle 2018, 46) Es bleib jedoch die F age bes ehen, inwie e n sich die Teilkompe enzen übe haup ziel üh end messen lassen ( gl. Kös e 2016, 38). Dahe soll e zunächs geklä we den, au welche Teilope a ionen his o ischen Denkens die ( o -)his o ischen F agen on Le nenden zielen ( gl. Thünemann 2009, 119). Und es is zu hin e agen, ob den Le nenden bewuss is , ob sie au diese Teilope a ion des P ozesses his o ischen Denkens zielen. Diesen Übe legungen olgend e geben sich ü dieses Disse a ionsp ojek dahe die e s en beiden nach olgenden F agen: 1. Welche ( o -)his o ischen F agen s ellen Schüle Innen? 2. Wie und mi welchen Ein luss ak o en e lek ie en Schüle Innen ih e ( o -)his o ischen F agen? In de Subsump ion diese beiden F agen soll dann de nach olgende Ve such un e nommen we den, de gleichzei ig die Lei age diese Disse a ion bilde : Wie kann ein empi isch en wickel es Ins umen zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz als P o o yp igu ie sein? Thünemann be on in Bezug au den Geschich sun e ich , wie wich ig eine „sys ema ische Un e suchung“ (Thünemann 2009, 120) is ; dahe dienen die beiden Teil agen 1 und 2 als Konk e isie ung de Lei age. Du ch die zwei e Teil age we den dabei wei e e „all agswel liche his o ische Konzep ionen“ (ebd.) e such o enzulegen, um die mögliche Ko ela ion de e bundenen Teilkompe enzen ode Lebenswel bezüge im Rahmen des gese z en Fokus anspa en zu machen. Un e dem „Wie“ wi d dabei ein Konglome a aus In en ion, We en und No men sowie wei e en po en iellen Ein luss ak o en e s anden, die sowohl zu Fo mulie ung als auch de Re lexion de ( o -)his o ischen F agen on den Le nenden in ol ie we den. De De ini ion eine his o ischen F age in Kapi el 3.1 olgend, sollen jedoch auch o -his o ische F agen (De ini ion eben alls Kapi el 3.1) mi e hoben, ausgewe e , in e p e ie und e lek ie we den, da diese ein g oßes Po en ial ü die 9 subjek o ien ie e Diagnos ik be gen (siehe Kapi el 8) Um die A gumen a ion nach ollziehba e zu ges al en is die A bei , in Anlehnung an Seixas und E cikan (2015, 1), in d ei Haup bes and eile s uk u ie : Theo e ische G undlagen, empi ische Ges al ung und In e p e a ion, Auswe ung sowie Re lexion. Zunächs wi d dahe in Kapi el 2 das de A bei zug undeliegende Modell his o ischen Denkens und Le nens da ges ell , welches in Kapi el 3 hinsich lich de ( o -)his o ischen F age(kompe enz) konk e isie wi d. Einem kons uk i is ischen Geschich s e s ändnis olgend we den die elemen a en Face en his o ischen Denkens, die zu „no wendigen heo e ischen Modellie ung his o ische F agen und his o ische F agekompe enz“ (Thünemann 2009, 119) benö ig we den, p äsen ie . Im Rahmen de Ve bindung geschich sdidak ische sowie geschich s heo e ische Pe spek i en (u.a. Ba sch/Kühbe ge 2020, Rüsen 2013, Kö be /Sch eibe /Schöne 2007, Thünemann/Jansen 2018, an No den 2013/2020, Völkel 2009) wi d die Auswahl des FUER Kompe enz-S uk u -Modells sowie dem HISTOGRAPH-Modell beg ünde und un e Einbezug ( e lexions-)psychologische A gumen a ionen (u.a. Ha on/Smi h 1995, Leonha d/Rihm 2011) e olg die heo e ische En al ung zu En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz. De Beg i de subjek o ien ie en Diagnos ik wi d im Rahmen de Re lexion in Kapi el 8 p äsen ie . Die (Fo schungs-)Disku se zu his o ischen F agen (u.a. D oysen 1977, Log enbe g/ an Box el/ an Hou -Wol e s 2010, Log enbe g 2012, Sch eibe 2007a, Thünemann/Jansen 2018) we den dabei ziel okussie im Rahmen de heo e ischen De ini ion disku ie und igu ie en dami die Basis als Ausgangso zu Explo a ion des empi ischen Nebel eldes hinsich lich de his o ischen F agekompe enz. Au diese heo e ischen G undlage gil es im zwei en Haup eil, Kapi el 4 sowie 5, die empi ische E hebung mi dem geziel en Fokus au die his o ische F agekompe enz un e möglichem Einbezug de wei e en Teilope a ionen his o ischen Denkens ( gl. Waldis/Ziegle 2018, 46) zu ges al en. U sp ünglich wa geplan , an meh e en Schulen zu e heben und einen Ve gleich de ges ell en ( o -)his o ischen F agen je nach Schul o m in de o liegenden Disse a ion zu inkludie en, wobei diese no ma i e Ebene die explo a i en Bes ebungen, aus Pe spek i e des Ve asse s, beein äch igen könn e, sodass zwa ( o -)his o ische F agen sowohl an eine Gemeinscha sschule als auch an einem Gymnasium mi je un e schiedlichen Le ng uppen e hoben wo den sind (siehe Kapi el 4.4), die In e p e a ion abe nich au eine quali a i e Un e scheidung de e hobenen (his o ischen) F agen hinsich lich ih e Schul o men zielen wi d. Im Rahmen de Auswe ung we den die Gü ek i e ien und die Schlüsselhe aus o de ungen eine elemen a e Bedeu ung einnehmen, da es sich o z de heo e ischen Fundie ung um eine indi iduelle In e p e a ion des e hobenen Un e suchungsko pus handel und somi die me hodologische Basis ü das empi ische Vo gehen bilden. In Anlehnung an Ba sch (2016), E cikan und Pelleg ino (2017) und Leigh on 16 A gumen a ion ( gl. Mie wald 2020), in einem Bedeu ungszusammenhang kon ex ualisie we den. 4. His o ische We u eile o mulie en Bei diese Teilope a ion handel es sich um die O ien ie ung du ch die Zei , on de Ve gangenhei gen Gegenwa und Zukun se wa ung ( gl. Sch eibe 2007c, 236 .). Diese O ien ie ungsp ozess kann auch als Sinnbildung übe Zei e ah ung und demen sp echend als na a i e Plausibili ä ( gl. Rüsen 2013, 62) bezeichne we den. Inne halb dieses O ien ie ungsp ozesses we den den au Basis analysie e Sach e hal e o mulie en his o ischen Sach e hal e hinsich lich ih e Rele anz ü die heu ige Zei ode die po enzielle Zukun gewe e ( gl. Thünemann/Jansen 2018, 99 .). Hie bei wi d e neu au das konzep uelle Wissen zu ückgeg i en, um die Rele anz zu bemessen. Bei de O ien ie ung du ch die Zei hindu ch s eh die eigene S andpunk e lexion jedoch noch nich im Fokus – dies geschieh e s in de Teilope a ion his o ische We a gumen a ion – ielmeh is das Ziel de O ien ie ung eine de ie Sinnbildungen nach Rüsen zu ad essie en. Jö n Rüsen (1983) p äg e den Beg i und das Ve s ändnis de Sinnbildung übe Zei e ah ungen. In di e sen Publika ionen we den die Sinnbildungen sowohl on ihm p äsen ie , on wei e en e e ie (beispielsweise Ba icelli 2005, Geo gi/Musenbe g 2020, K ösche 2020) sowie on einigen adap ie ( an No den 2020; K ame i sch 2009). Wenn gleich es Ve suche gab eine wei e e Sinnbildungsdimension zu e gänzen ( gl. K ame i sch 2009), im geschich sdidak ischen Disku s du chgese z haben sich die ie olgenden Sinnbildungen übe Zei e ah ungen: In eine adi ionalen E zählung wi d on dem U sp ung ode de He kun e zähl . Demen sp echend we den kausale Zusammenhänge he ges ell , die e klä en sollen, welche U sache ü eine En wicklung o lieg ode welche Wu zeln ein Geschehnis bis in die heu ige Zei besi z . Dabei o de Ba icelli, dass de scheinba „he me ische Cha ak e “ (Ba icelli 2016, 57) en iegel we den soll e und nach al e na i en, ga sich e ände nden, U sp üngen gesuch we den muss. Dazu beda es jedoch des Bewuss machens diese En iegelung, des au me ksam Machens au den „eigenen blinden Fleck“ (Ba sch/Schilling 2019, 172). Und dazu müssen bishe ige Au oma ismen, wie beispielsweise die Suche nach nu genau einem U sp ung, en a n we den, um au diese Basis neue Wege zu gehen ( gl. Kahneman/F ede ick 2002, 50). Die exempla ische E zählung äuße sich du ch den leh eichen Cha ak e eine E zählung, is diese schließlich so angeleg , dass man aus diese Geschich e e was le nen kann, ganz im Sinne Cice os „His o ia magis a i ae (es )“. Dabei is jedoch zu beach en, dass die kons uie e Na a ion die Leh meis e in des Lebens da s ell und eben nich die 17 Ve gangenhei an sich. Insbesonde e diese Leh cha ak e de Geschich e äuße sich au Basis de indi iduellen In en ion im Ke n de subjek i en his o ischen E zählung. Al e na i kann die E zählung auch k i isch ges al e we den, indem das Besch iebene hin e ag und on eine ande en Pe spek i e beleuch e wi d. Dabei we den Zusammenhänge in F age ges ell und k i ische Be ach ungen e lek ie . Geschich e ließe sich abe auch gene isch e zählen, also dem Gewo densein de Gegenwa . In diese Sinnbildung nimm man die En wicklung in den Fokus, se z diese in eine kausale sowie empo ale Rela ion ode e lek ie die Ve o ung und Eino dnung hinsich lich mögliche „Um-, Nich -, und I wege“ (Ba icelli 2016, 67). His o ische We u eile zielen olglich au eine Rele anzzuweisung be ei s o mulie e Sachu eile, au Basis analysie e Ve gangenhei spa ikel, hinsich lich de Gegenwa sowie Zukun se wa ung du ch die Sinnbildung übe Zei e ah ung. 5. His o ische We a gumen a ionen o mulie en Da die „Sinnbildung, als Ve inne lichung des Geschich sbewuss seins, […] ein höchs indi iduelle , subjek i e , on außen schwe nachzu ollziehende Ak “ (Ba icelli 2016, 47) is , beda es de S andpunk e lexion, de no ma i en Plausibili ä ( gl. Rüsen 2013, 62). Dabei is im Rahmen de his o ischen We a gumen a ion das Ziel die eigenen We e und No men anspa en da zus ellen und zu e lek ie en ( gl. Thünemann/Jansen 2018, 100). Im Rahmen diese Re lexion de eigenen Iden i ä können au diese Basis zukün ige Handlungsmus e ü die eigene Lebenswel sowie die Zukun se wa ung ex apolie we den ( gl. Sch eibe 2007c, 253 .). Du ch diese Ve knüp ung de Zei o men, Ve gangenhei sdeu ung, Gegenwa sgebundenhei sowie Zukun se wa ung, kann dann on eine „his o ischen Iden i ä “ (ebd., 255) gesp ochen we den, wenn man sein eigenes Sein in den Kon ex diese zei lichen Ve knüp ungen eino dne . Demen sp echend wi d in diesem eilope a i en P ozess die Bedeu ung de his o ischen (in e -)subjek i en Wi klichkei ( gl. Völkel 2009, 723) übe deu lich, da die Ve gangenhei sdeu ung, also be ei s die ( o -)his o ische F age beziehungsweise die his o ische Sach e hal sanalyse, maßgeblich on de eigenen his o ischen Iden i ä gep äg wi d. Dabei kann es sich bei de his o ischen Iden i ä auch um einen S a us des Vo -bewuss en handeln ( gl. Sch eibe 2007c, 255). Die Teilope a ion de his o ischen We a gumen a ion ziel en sp echend au die Re lexion des eigenen S andpunk es, de Eino dnung des eigenen Seins inne halb de e knüp en Zei o men und au die Einbindung sowie Ausbildung de his o ischen Iden i ä . 18 6. Konzep e, Beg i e, Ka ego ien einbeziehen Konzep uelles Wissen g ei au exis ie ende, his o ische Beg i e zu ück, die ka ego ial s uk u ie sind und sich in subjek i en Konzep en e ne zen ( gl. Schöne 2007, 265 .). Hie bei können die subjek i en Konzep e ode domänenspezi ische Beg i e sowie ih e ka ego ialen S uk u ie ungen di ek ad essie , dekons uie sowie e wei e we den. Dabei is das Ziel eine sp achliche Schä ung de e wende en Beg i lichkei en, eine den his o ischen Me hoden en sp echende S uk u ie ungslogik (Schöne 2007, 278) sowie die Re lexion de subjek i en (P ä-)Konzep e ( gl. Kühbe ge 2016). Neben diesen sechs Teilope a ionen, die sich aus dem FUER-Kompe enz-S uk u -Modell sowie dem HISTOGRAPH-Modell ablei en lassen, bilden die angesp ochenen Plausibili ä sk i e ien sowie his o ische E kenn nisme hoden einen Übe schneidungsbe eich zu ande en Teilope a ionen. Um diese Übe schneidung g ei ba und im Rahmen de spä e en Auswe ung messba zu machen, we den den Plausibili ä en und his o ischen Me hoden eine e gänzende Teilope a ion des his o ischen Denkens bilden. 7. Plausibili ä en und me hodisches Vo gehen Da his o ische Na a ionen s e s ein Kons uk sind, beda es K i e ien zu P ü ung hinsich lich de „Wah hei sansp üche“ (Rüsen 2013, 58). Gemein is dami die P ü ung eine Geschich e hinsich lich ih es Ansp uches au Gel ung und Ane kennung eine bes imm en Gü e, dami diese in den Disku s ein ließen kann. Diesbezüglich ha Jö n Rüsen zunächs d ei T i igkei sk i e ien au ges ell ( gl. Rüsen 1983), die d eißig Jah e spä e in ie Plausibili ä sk i e ien au gegangen sind ( gl. Rüsen 2013). Das e s e K i e ium is die empi ische Plausibili ä , die a es ie , dass his o ische E zählungen s e s eines „E ah ungsbezug[s]“ (Rüsen 2013, 62) bedü en. Diese E ah ungsbezug mein dabei die Ve wendung on Quellen und Da s ellungen, den Ve weis inne halb de kons uie en his o ischen Na a ion au eben diese und na ü lich dabei auch die k i ische Re lexion de e wende en Ma e ialien. Du ch die empi ische Plausibili ä wi d eine his o ische E zählung somi übe p ü ba . Das zwei e K i e ium is die heo e ische Plausibili ä , die eine „E klä ungsk a “ (ebd.) konzedie . Die E klä ung mein dabei eine Kon ex ualisie ung eines Ve gangenhei spa ikels in seine Zei , eine Bedeu ungszuweisung ode E klä ung, also eine Eino dnung in de Zei . Dabei spiel selbs edend die S ando gebundenhei als in eg a i e Komponen e de his o ischen Sachu eilsbildung ( gl. Thünemann/Jansen 2018, 97 .) eine elemen a e Rolle. Du ch die heo e ische Plausibili ä wi d eine his o ische E zählung somi kon ex ualisie . 19 Als d i es K i e ium, no ma i e Plausibili ä , wi d die „S andpunk e lexion“ (Rüsen 2013, 62) e s anden. Dabei gil es in eine his o ischen E zählung seine eigenen Übe zeugungen, We e, No men, Glaubenssä ze, (Vo -)U eile und (P ä-)Konzep e o enzulegen, sie zu e lek ie en sowie wei e e Pe spek i en in die Kons uk ion e lexi mi einzubinden. Die Re lexion e o de dabei ein Hin e agen de subjek i en Bewegg ünde, die beispielsweise in den kla kischen Schlüsselp oblemen ( gl. u.a. Kla ki 1985, 1995, Kiel 2017), in einem de P oblem ypen nach Ba icelli ( gl. 2017) ode indi iduellen „In e essen[s]lagen“ (Rüsen 2013, 62) beg ünde liegen könn en. Du ch die no ma i e Plausibili ä wi d eine his o ische E zählung somi bewe ba . Das ie e und le z e K i e ium is die na a i e Plausibili ä , in de das Amalgam de Sinnbildungen die „Lebensdienlichkei “ (ebd.) o m . Eine his o ische Na a ion soll e die In en ion und S uk u ih e A gumen a ion o enlegen, sodass de Sinn, beziehungsweise die kons uie e Sinnbildung übe Zei e ah ung, in e subjek i e assba wi d. Du ch die na a i e Plausibili ä wi d eine his o ische E zählung somi nach ollziehba . In de Conclusio is eine his o ische Na a ion olglich dann plausibel, wenn diese in e subjek i nach ollziehba (na a i e Plausibili ä ), bewe ba (no ma i e Plausibili ä ), kon ex ualisie ( heo e ische Plausibili ä ) sowie übe p ü ba (empi ische Plausibili ä ) is . Um his o ische Na a ionen zu e assen, kann man sich e schiedene me hodische Vo gehen bedienen. Dazu gehö en beispielsweise die be ei s e wähn e his o ische A gumen a ion ( gl. Mie wald 2020), die his o ische Quellena bei ( gl. bspw. Buchbe ge /Ma le/Mö wald 2020) ode auch Umgang mi Geschich e im digi alen Raum ( gl. bspw. Ba sch/Schilling 2019, Be nsen/Ke be 2017, Bu ckha d 2019). Die Teilope a ion Plausibili ä en und me hodisches Vo gehen okussie olglich die his o ische me hodische Kons uk ion sowie De-Kons uk ion his o ische Na a ionen mi els de ie Plausibili ä sk i e ien. Als ach e und le z e Teilope a ion wi d das genuin his o ische K i e ium de Zei gese z . Die E läu e ung ü diese Teilope a ion wi d aus üh lich im Rahmen de De ini ion eine his o ischen F age in Kapi el 3.1 disku ie . (Vo -)his o ische F agen bilden somi einen zen alen Fak o im P ozess his o ischen Denkens und Le nens, indem diese den E kenn nisp ozess ini iie en sowie abschließen können. Dabei können ( o -)his o ische F agen un e schiedliche Teilope a ionen des his o ischen E kenn nisp ozesses zu Bean wo ung okussie en und bie en einen Re lexionsanlass zu eigenen E kenn nisin en ion. Ideali e können ( o -)his o ische F agen somi den P ozess his o ischen Denkens und Le nens ini iie en, s uk u ie en, e lek ie en sowie abschließen und zeigen dami die No wendigkei eines subjek o ien ie en Geschich sun e ich s. 20 2.2 Subjek o ien ie ung Die Schule bilde einen lebendigen O on Gesellscha , wobei „ein Me kmal mode ne Gesellscha en […] is , die F eihei und Gleichhei alle Indi iduen zu e möglichen.“ (Sche 2020, 117) Dabei muss zwangsläu ig auch nach wie o ü die Schule be on we den, „dass Schule gene ell du ch die Viel al de Le nenden gep äg is “ (Ba sch/Ba e 2020, 188) und somi „kompe enzo ien ie e Geschich sun e ich […] on seine Konzep ion he no wendige weise au die Indi iduali ä en his o ischen Le nens de Schüle Innen“ (Ba sch/Kühbe ge 2020, 202) einzugehen ha . Diese subjek o ien ie e Fokus im Geschich sun e ich kann dabei einige He aus o de ungen mi sich b ingen, beispielsweise dass du ch „indi iduelle Auslegungen, konku ie ende E zählungen und e schiedena igs e Mani es a ionen on Geschich e“ (ebd. 205) eine Plu ali ä ( gl. u.a. Geo gi/Musenbe g 2020, Lücke 2012, Ba sch/Ba e 2020) en s ünde, die nich meh zu bewäl igen wä e. Diese He aus o de ung läss sich jedoch mi els de mannig al igen P inzipien und heo e ischen G undlagen des Faches übe winden. So läss sich die Gü e de en s andenen indi iduellen his o ischen Na a ionen beispielsweise mi els de Plausibili ä en bes immen und au diese Basis disku ie en. Nich sdes o o z sind „ iele Leh e innen und Leh e […] angesich s de ö en lich und o kon o e s disku ie en E wa ungen e unsiche “ (Pallaske 2014, 271), wobei zu be onen is , dass sich dieses Zi a au die Syn hese on indi iduellem his o ischem Leh en und Le nen mi digi alen Medien bezieh ( gl. ebd.). Doch insbesonde e du ch die Co ona-Pandemie is das le nende Subjek zwangsläu ig e s ä k in den Fokus ge a en, schließlich ha en Leh pe sonen wäh end de „Hoch-Zei en“ de Lockdowns (F ühjah 2020 bis Somme 2021) sel en ganze Klassen e bände o sich im Klassen aum si zen. Spä es ens sei dem pandemiebeding en Au b echen de schulischen S uk u en soll e o an nich meh on eine Schüle o ien ie ung gesp ochen we den. Wie Kühbe ge und Schneide -Reisinge a es ie en, lieg de Schüle o ien ie ung s e s e allgemeine eine Be ach ung de Le nenden als Kollek i zug unde ( gl. Kühbe ge /Schneide -Reisinge 2020). Subjek o ien ie es his o isches Denken und Le nen beding somi einen indi iduellen Ansa z, de es dem le nenden Subjek e möglich seinen eigenen Le np ozess au Basis de eigenen Ve unsiche ung und de dami e bundenen Genese eigene (his o ische ) F agen zu ges al en. Dami diese indi iduelle P ozess jedoch un e s ü z we den kann, beispielsweise sei ens de Leh pe son, beda es de Diagnos ik. 2.3 Diagnos ik Be ei s 2014 o de e Ba sch, dass man sich dami auseinande zuse zen habe, „nach welchen K i e ien e wa […] zukün ige Geschich sun e ich binnendi e enzie we den [muss]? Wie sollen die leis ungsschwäche en Schüle im inklusi en Un e ich bewe e we den? Es gil o allem auch die diagnos ische Kompe enz on Geschich sleh k ä en […] zu schulen.“ (Ba sch 21 2014, 295) Die Ve anke ung eines achspezi ischen, diagnos ischen Ins umen a iums beda jedoch zunächs de empi ischen Un e suchung eines solchen Ins umen a iums – wozu diese A bei einen Teil bei agen wi d –, wobei be ech ig ge ag we den da , wie no wendig eine G aduie ung ü die Diagnos ik a sächlich is . Zunächs einmal is das Ziel, „übe eine achspezi ische Diagnos ik Einsich en zu o handenen konzep ionellen Vo s ellungen […] und zu Ausp ägungen on achspezi ischen Kompe enzni eaus zu e langen […], um da an anschließend übe Maßnahmen de Indi idualisie ung und Di e enzie ung eine möglichs güns ige Passung zwischen den Subjek en des his o ischen […] Le nens und de Un e ich splanung he zus ellen. Eine achspezi ische Diagnos ik […] soll e auch den Schüle innen und Schüle n die Möglichkei geben, Rückmeldungen übe ih en S and des achspezi ischen Kompe enze we bs zu e hal en (z.B. […] Kompe enz as e n), um In o ma ionen da übe zu e hal en, was be ei s e wo ben wu de und wo an man e neu a bei en soll e.“ (Kühbe ge 2015, 153) Dies implizie die indi iduellen Kompe enzausp ägungen, die „ o , wäh end und nach dem Un e ich e ass we den“ (Ba sch/Kühbe ge 2020, 202), um au diese Basis binnendi e enzie ende Fö de - und Fo de maßnahmen ü den Un e ich zu scha en. Dabei is häu ig die Ideal o s ellung, dass diese Maßnahmen „en lang on ideal ypisch gese z en Ni eaus u en en lang eines domänenspezi ischen Kompe enzmodells […] (z.B. anhand on achspezi ischen Kompe enz as e n)“ (Kühbe ge 2015, 151) zu e olgen hä en. Diese Ni eaus u en soll en heo e isch undie un e scheidba sein, so And eas Kö be , und, so e n möglich, soll en „En wicklungs- und Fö de s a egien“ (Kö be 2007a, 422) o mulie we den. Dahe is das u sp üngliche Ziel de A bei die En wicklung eines G aduie ungsmodells ü die his o ische F agekompe enz gewesen, das jedoch e wo en wo den is , da die e hobenen Da en eine ennscha e G aduie ung nich un e s ü z hä en. Zudem s ell sich die F age, inwie e n de subjek o ien ie e Ansa z eines kons uk i is ischen P ozesses his o ischen Denkens und Le nens übe haup e äglich mi einem ehe posi i is ischen G aduie ungsansa z wä e. Dahe un e nimm diese A bei zunächs einen g undlegende en Sch i , indem au Basis de Subjek o ien ie ung im P ozess his o ischen Denkens und Le nens ein Ins umen zu Diagnos ik en wickel wi d, welches dann wiede um in allen Phasen de Leh k ä e(aus)bildung e anke we den könn e und zudem sowohl ü die Leh enden als auch die Le nenden T anspa enz hinsich lich de Ausdi e enzie ung de his o ischen F agekompe enz lie e n könn e. Eine konsequen e G aduie ungslogik wä e dann nu o dem Hin e g und hal ba , dass wi den Le nenden a p io i un e s ellen, dass diese sich konsequen in ih e Kompe enz des his o ischen Denkens – explizi de his o ischen F agekompe enz – wei e en wickeln woll en. Lös man sich on diese Vo annahme, so soll e die Au gabe eines diagnos ischen Ins umen es sein, den S a us Quo de his o ischen F agekompe enz we neu al besch eiben zu können. Doch dazu beda es zunächs de Be ach ung und De ini ion de (his o ischen) F age als Teilope a ion des his o ischen Denkp ozesses. 22 3 His o ische F agen und die Dimensionen de his o ischen F agekompe enz: Ein De ini ions e such 3.1 De ini ions e such de his o ischen F age Be ei s 1857 publizie e D oysen sein Ve s ändnis eine heu is ischen, beziehungsweise his o ischen F age, da „jedes his o ische Fo schen mi jene F age [beginn ], und ohne wä e es ga keine ιστορειν [Geschich e], sonde n ein zu älliges Finden und Sammeln on No izen.“ (D oysen 1977, 106) Dabei un e scheide e zwischen F agen basie end au de „Neugie des Kindes“ (ebd.), die dem pu en, un e lek ie em Wissensdu s en sp ingen und noch nich zielge ich e sind, und denen be ei s ein e lexi e P ozess hinsich lich de F ages ellung o an gegangen is . Dabei is die his o ische F age „ein E gebnis des ganzen geis igen Inhal s, den wi unbewuß in uns gesammel und zu unse e geis igen Wel subjek i ge o m haben.“ (D oysen 1977, 107) Auch 150 Jah e spä e s ell , dem geschich sdidak ischen Disku s olgend, die his o ische F age nach wie o den Ausgangspunk his o ischen Denkens da ( gl. Sch eibe 2007a, 167). Nun ließe sich hinsich lich de Schule a gumen ie en, dass die Le nenden keine ausgebilde en His o ike Innen seien, doch „indem sich die einzelnen Le nenden übe ih e eigenen his o ischen F ages ellungen […] aus auschen, e ah en sie Geschich e als e was […], was mi ande en Menschen ausgehandel we den muss.“ (Ba sch 2020, 15 .) Diese Aushandlungsp ozess kann demen sp echend bei de Ausbildung eines Ve s ändnisses ü den Kons uk cha ak e on Geschich e hil eich sein ( gl. Log enbe g/ an Box el/ an Hou -Wol e s 2010). Es is schließlich die ( o -)his o ische F ages ellung, die den P ozess his o ischen Denkens ini iie und dami die Basis de da aus esul ie enden his o ischen Na a ion bilde . Diese Ini ia ionsp ozess kann dabei zu Beginn s ehen, du ch die Auseinande se zung mi his o ischen Sach e hal en, Kon ex ualisie ungen ode zei lichen Ve knüp ungen ak i ie we den ode auch in Fo m de Schluss olge ung geäuße we den ( gl. Van D ie/Van Box el 2008). Dabei soll e die „his o ical ques ion […] e lec an impo an aspec o his o ical hinking, which is he unde s anding o his o y as he answe o ques ions we ask.” (Log enbe g 2012, 9) Im Bezug zu D oysen sind es die „E gebnisse des ganzen geis igen Inhal s“ (1977, 107), die demen sp echend zu e lek ie en sind, da diese die G undlage unse es Ve s ändnisses on Geschich e beinhal en. Eine kla e De ini ion eine his o ischen F age lieg jedoch noch nich o . Johannes Jansen und Holge Thünemann (2018) disku ie en zwa , was sie un e eine his o ischen F age und ih e Ausdi e enzie ungen e s ehen, abe eine konk e e Kla legung de his o ischen F age haben sie nich o mulie . Auch die Aus üh ungen zum FUER-Modell (2007), D oysen (1977) ode in die Niede lande on Albe Log enbe g (2010, 2012) en hiel en keine De ini ion. Ebenso Ca la an Box el und Janne an D ie (2008) o mulie en keine De ini ion, da ü 23 pos ulie en sie in Anlehnung an Counsell (2000), dass his o ische F agen o on Me a- Konzep en ge ahm we den ( gl. an D ie & an Box el 2008, 91). Ähnlich äuße sich auch Wal aud Sch eibe (2007a, 158-159) indem sie au „P inzipien/Konzep e/Ka ego ien/Ve ah enssc ip s“ (ebd.) e weis , die „in den konk e en P ozess his o ischen Denkens eingeb ach “ (ebd.) we den. Demen sp echend is es naheliegend die his o ische F age selbs als ein nich g ei ba es Konzep au eine Me aebene zu beg ei en, ähnlich wie es zum Beispiel die gesellscha lichen Basiskonzep e sind ( gl. u.a. Kühbe ge & Hellmu h 2016). Diese Basiskonzep e können als ein „Ge äß“ (ebd., 3) bezeichne we den. Wenn also die his o ische F age an sich selbs nu ein „Ge äß“ is , welches du ch die in Kapi el 2.1 da geleg en Teilope a ionen de inie we den, da diese den P ozess his o ischen Denkens igu ie en und his o ische F agen „ein E gebnis des ganzen geis igen Inhal s [sind], den wi unbewuß in uns gesammel und zu unse e geis igen Wel subjek i ge o m haben.“ (D oysen 1977, 107) Aus diesen Übe legungen olg die Conclusio: Eine den P ozess his o ischen Denkens ini iie ende F age lieg o , wenn mindes ens eine de Ope a ionalisie ungen ad essie wi d. Um au diese G undlage die his o ische F age zu de inie en, soll zunächs geklä we den, was eine his o ische F age his o isch we den läss . Gemäß den Kon en ionen de FUER-G uppe zum Ve s ändnis des His o ischen is de Aspek de „Zei lichkei “ (Sch eibe 2007a, 187) einzub ingen. Zei bedeu e , inwie e n mi els de his o ischen F age eine na a i e Ve bindung on mindes ens zwei Zei punk en/Zei äumen/Zei ein eilungen ( gl. Ba icelli 2017 in Anlehnung an Dan o 1974) e olg , beziehungsweise e olgen kann. Dabei ha eine de Zei punk e/- äume/-ein eilungen in de Zei dimension de Ve gangenhei zu liegen, de zwei e Zei punk /- aum/-ein eilung kann beliebig in de Dimension de Ve gangenhei , Gegenwa ode Zukun liegen. His o isch kon en ionell wi d olglich dann agie , wenn die Ve gangenhei mi mindes ens einem wei e en Zei punk /- aum/-ein eilung in Ve bindung geb ach wi d. Au diese Basis e such diese A bei die De ini ion eine his o ischen F age, die den wei e en Aus üh ungen diese A bei zug unde lieg : Eine den P ozess his o ischen Denkens ini iie ende F age lieg o , wenn mindes ens eine de Ope a ionalisie ungen ad essie wi d. Wi d dabei das Kon en ionsk i e ium Zei einbezogen, kann diese als his o ische F age bezeichne we den, ande n alls als o -his o ische F age. 24 Au diese G undlage wi d de Fokus au die his o ische F agekompe enz ge ich e . Basie end au dem FUER-Kompe enzmodell gliede sich die his o ische F agekompe enz nach Sch eibe zunächs in zwei Teilbe eiche: Die „Fähigkei , Fe igkei und Be ei scha , his o ische F agen zu s ellen“ (Sch eibe 2007a, 167) sowie die „Fähigkei , Fe igkei und Be ei scha , zu G unde liegende his o ische F ages ellungen zu e kennen“ (ebd.). Zusä zlich zu den beiden Ke ndimensionen de F agekompe enz schließen beide „die Fähigkei , Fe igkei und Be ei scha ein, his o ische F agen zu klassi izie en.“ (ebd.) Fü die d i e Dimension, die de Klassi ika ion, sollen jedoch noch wei e e Übe legungen olgen. „Je p äzise die o enen F agen und P obleme bes imm sind, ü die Lösungen gesuch we den, des o geziel e können e gangene E ah ungen e ag we den, […] des o schlüssige kann die F ages ellung ausdi e enzie we den, […] des o i ige können die his o isch undie en O ien ie ungsangebo e […] bes imm und sys ema isie we den.“ (Sch eibe 2007a, 169) Im Anschluss an D oysen muss nun jedoch kons a ie we den, dass „übe je meh Mus e his o ischen F agens jemand e ügen kann, des o besse geling das S ellen eigene F agen und das E kennen und Ve s ehen be ei s o liegende F ages ellungen.“ (Sch eibe 2007a, 168) Neben de quan i a i en Ve ügung übe Mus e bilden auch die P äzisie ung sowie die Fokussie ung de his o ischen F agen einen elemen a en Bes and eil de F agekompe enz. Die P äzision de Absich e o de sowohl eine e lek ie e als auch eine (selbs -) e lexi e Fokussie ung au die kons uie en ode auch dekons uie en his o ischen F agen. Demen sp echend soll en die his o ischen F agen nich nu klassi izie we den, sonde n eine dedizie e lek ie en Be ach ung un e zogen we den. Diese s ell dabei nich nu einen Zuo dnungsp ozess da , sonde n muss es e möglichen die In en ion, Bewegg ünde und Foki his o ische F agen sowie gegebenen alls Ad essa Innen zu be ach en. Folglich wi d die d i e Dimension de his o ischen F agekompe enz in de o liegenden A bei als „Re lexion his o ische F agen“ bezeichne we den. Die d ei Dimensionen de his o ischen F agekompe enz en sp echen eine g öbe en Ein eilung, die wei e e Di e enzie ungen beda . So b ing Wal aud Sch eibe e gänzend den Bezug zu den un e schiedlichen Teilkompe enzen mi in die Diskussion, die jeweils auch in die his o ischen F agen mi ein ließen ( gl. Sch eibe 2007a). Ähnlich e häl es sich auch bei dem HISTOGRAPH-Modell, das „un e his o ischen F agen im enge en Sinne [...] diejenigen F agen [ e s eh ], die im Sinne eines kons uk i is ischen Geschich s e s ändnisses au den on Jeismann p o ilie en ‚Zusammenhang on Ve gangenhei sdeu ung, Gegenwa s e s ändnis und Zukun spe spek i e‘ (Jeismann 1997, 42) zielen.“ (Thünemann/Jansen 2018, 96) Mi his o ischen F agen im enge en Sinne sollen demen sp echend nich nu bloße Fak en e schlossen we den, sonde n eine Syn hese mi dem his o ischen Sachu eil sowie dem his o ischen We u eil bilden. Sie okussie en als P oduk olglich eine his o ische E zählung ( gl. ebd.). Hie on un e scheiden sich die 25 „his o ischen F agen im wei e en Sinne indes […], die nu au eine Teilope a ion his o ischen Denkens zielen (his o ische Sach e hal sanalyse, his o isches Sachu eil ode his o isches We u eil).“ (ebd. 96 .) Neben den ande en Kompe enzbe eichen spiel abe auch de Fak o Zei e neu eine elemen a e Rolle. So gil als Kon en ion ü die his o ischen F agen im FUER- Kompe enzmodell, dass diese s e s mindes ens ein Ve gangenhei spa ikel okussie en und in Bezug zu wei e en Pa ikeln se zen ( gl. Sch eibe 2007a). Dabei können diese Ve gangenhei spa ikel mi de Gegenwa ode de Zukun kon ex ualisie we den, „Übe lappungsbe eich F agekompe enz und O ien ie ungskompe enz“ (Sch eibe 2007a, 169), hinsich lich ih e Plausibili ä und In e p e a ion hin e ag we den, „Übe lappungsbe eich his o ische F agekompe enzen und his o ische Me hodenkompe enzen“ (Sch eibe 2007a, 171), ode auch mi einem wei e en Ve gangenhei spa ikel hinsich lich de Kon ex ualisie ung und dem dami e bundenen his o ischen Sachu eil ( gl. ebd. 164). De Aspek de Ve knüp ung mindes ens zweie zei lich di e en e Pa ikel, on denen eine in de Ve gangenhei zu liegen ha , bilde abe die zug undeliegende Kon en ion des FUER-Modells. Auch die his o ischen F agen im enge en Sinne nach Thünemann und Jansen en hal en du ch das Abzielen au eine his o ische Na a ion in den F agen die zei liche Kon en ion, da das P oduk des his o ischen Denkens, die his o ische Na a ion, s e s gemäß Ba icellis au Dan os (1974) „zei di e en e Punk e 1 und 2 im Geschehens e lau […] [und du ch] eine sich ollziehend[e] En wicklung 3“ (Ba icelli 2017, 258) de inie is ( gl. u.a. auch an No den 2013). Auch wenn die Zei eine scheinba elemen a e Rolle ü his o ische F agen da s ell , so o mulie Albe Log enbe g (2012) wei e e K i e ien beziehungsweise Ka ego ien, anhand de e his o ische F agen un e schieden we den könn en. Zunächs wi d eine Un e scheidung on „con en “ (ebd., 53) und „non-con en “ (ebd.) o genommen, wobei diese ausdi e enzie we den in eine non-con en und ie con en Dimensionen. Als non-con en F age wi d eine p ozedu ale F age de inie , also „ques ions abou he ask o p ocedu e di ec ed a he in e iewe o ha suppo he hinking p ocess.” (ebd.) Demen sp echend ziel eine p ocedual ques ion – unabhängig on den Inhal en – au den P ozess his o ischen Denkens ab. Con en - ele an wiede um sind desc ip i e, compa a i e, explana i e sowie e alua i e ques ions, wobei die e alua i e ques ions au eine Bewe ung zielen, die explana i e ques ions nach eine Eino dung hinsich lich G ünden ode E ek en agen, compa a i e ques ions, die nach Un e schieden ode Gemeinsamkei en on ühe und heu e suchen sowie desc ip i e ques ions, die au einen his o ischen Inhal ode eine E klä ung zielen ( gl. ebd.). Diese F agedimensionen, bezogen au das HISTOGRAPH-Modell, sind e gleichba mi den Teilkompe enzen his o ischen Denkens. So wä e eine desc ip i e ques ion bei dem his o ischen Sach e hal ode de Suche nach einem Teil, E klä ung, des his o ischen Sachu eils zu e o en. Ziel eine desc ip i e ques ion dabei au die Dekla a ion on einzelnen 32 PHD: HSV (P ozess his o ischen Denkens: His o ische Sach e hal sanalyse) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, hinsich lich de his o ischen Sach e hal sanalyse, sodass die Klä ung eines solchen his o ischen Sach e hal es im Fokus s eh . „Ich muss e s mal die his o ische Pe son besse kennenle nen, dami ich wei e e Aussagen übe sie e en kann." PHD: HSU (P ozess his o ischen Denkens: His o isches Sachu eil) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, das his o ische Sachu eil, wenn das Ziel eine E klä ung ode Bedeu ungszuweisung im his o ischen Kon ex is . „Welche Bedeu ung die Ve ände ung im Rahmen des e s en Wel k ieges gespiel ha .“ Folge- sowie Al e na i agen sind neben de F age nach dem/ Ad essa In au Basis de Aus üh ungen on Leonha d und Rihm e gänz wo den. Da es im Rahmen de desc ip i e e lec ion auch um mögliche Al e na i en geh , bilden im Rahmen de ( o -)his o ischen F agen sowohl anschließende Folge- als auch ande e Al e na i agen ein mögliches Re lexionsk i e ium. Schlussendlich gehö zu In en ion eine ( o -)his o ischen F ages ellung auch imme ein/e mögliche/ Ad essa In. Im Rahmen des Geschich sun e ich s wi d dieses wohl die Geschich sleh pe son sein, welches jedoch empi isch zu übe p ü en is . Au G undlage de beiden Dimensionen „His o ische F agen s ellen“ und „His o ische F agen e lek ie en“ wi d die empi ische E hebung ges al e we den, um zum einen wei e e Re lexions ace en zu explo ie en und das Basie en de Dimensionen au den Teilope a ionen des his o ischen Denkp ozesses zu e lek ie en. 33 4 Empi isches Vo gehen: Gü ek i e ien, Auswe ungsme hode und E hebungsdesign 4.1 Die Gü ek i e ien de empi ischen Fo schung Ausgehend on den de A bei zug undeliegenden Gü ek i e ien sowie ih e konk e en Ve wendung im Rahmen diese A bei wi d zu de Auswe ungsme hode in Kapi el 4.2 übe gelei e . Do wi d beg ünde , wa um die quali a i e Inhal sanalyse als Auswe ungsme hode ausgewähl wo den is und au welchen Regeln dieses Vo gehen be uhen wi d. Die no wendigen Gü ek i e ien basie en au den Aus üh ungen on Dö ing/Bo z (2016), E cikan/Pelleg ino (2017) sowie E cikan/Seixas (2015). Klassische weise e lek ie die Validi ä eine Un e suchung, „ob das gemessen wi d, was gemessen we den soll e“ (F ied ichs 1973, 100). Dö ing und Bo z di e enzie en dabei in in e ne sowie ex e ne Validi ä und e gänzen die Reliabili ä sowie Objek i i ä zu den nach olgenden ie Quali ä sk i e ien (2016, 108-111): „1. Ve auenswü digkei /C edibili y – in e ne Validi ä Die E gebnisse und In e p e a ionen de S udie au Basis de Da en sind e auenswü dig. 2. Übe agba kei /T ans e abili y – ex e ne Validi ä Die E gebnisse bzw. Schluss olge ungen aus de S udie sind au ande e Kon ex e übe agba . 3. Zu e lässigkei /Dependabili y – Reliabili ä De Fo schungsp ozess wu de nach ollziehba ges al e und du chlau en. 4. Bes ä igba kei /Con i mabili y – Objek i i ä Die S udiene gebnisse sind wei es gehend nich du ch Vo u eile, In e essen, Pe spek i en de einzelnen Fo schenden o bes imm . Diese Quali ä sk i e ien sollen im Rahmen de o liegenden A bei e gänz we den, um mögliche Schlüsselhe aus o de ungen anspa en zu ad essie en. Diese basie en au den key issues nach Seixas/E cikan (2015, 4) und können als eine konk e e Ausdi e enzie ung de ie Quali ä sk i e ien e s anden we den. Dabei beziehen sich die Schlüsselhe aus o de ungen zum einen au die Ges al ung de E hebung, abe auch au die 34 In e p e a ion de e hobenen Da en. Dahe sind olgend die Schlüsselhe aus o de ungen da ges ell und we den dabei zu mindes ens einem de Gü ek i e ien zugeo dne : 1. De Zusammenhang on de ges ell en Au gabe zum okussie en Kons uk his o ischen Denkens (Seixas/E cikan 2015, 4) und die Sch i e sowie S a egien zu P oblemlösung, denen die Le nenden olgen, um die ges ell e Au gabe zu lösen. (E cikan/Pelleg ino 2017, 2) – in e ne Validi ä . 2. Die Ve bindung on his o ischem Wissen zum his o ischen Denkp ozess (Seixas/E cikan 2015, 4), das benö ig e Wissen und die benö ig e Kompe enz zu Lösung de ges ell en Au gaben (E cikan/Pelleg ino 2017, 2) sowie das Hin e g undwissen de Le nenden (Reisman 2017, 37) – in e ne Validi ä . 3. Die Schwie igkei en de Lese- und Sch eibkompe enz als Basis de ges ell en Au gabe des his o ischen Denkp ozesses (Seixas/E cikan 2015, 4) – in e ne Validi ä . 4. Die Ve bindung om E wa ungsho izon und de ges ell en Au gabe (Seixas/E cikan 2015., 7) und wie die zu Ve ügung ges ell en Au gaben genu z we den (E cikan/Pelleg ino 2017, 2) – in e ne Validi ä und Reliabili ä . 5. Die Ve bindung de Au gabens ellung und de In e p e a ion de e b ach en Leis ung (Seixas/E cikan 2015, 7 sowie E cikan/Pelleg ino 2017, 2) – in e ne Validi ä . 6. De G ad an Beweisk a de In e p e a ion hinsich lich de e b ach en Leis ung (Seixas/E cikan 2015, 7) und ob die Le nenden ih e An wo en ge a en haben ode sich in ensi e dami auseinande gese z haben (E cikan/Pelleg ino 2017, 2) – in e ne Validi ä und Reliabili ä . 7. Die In e p e a ion wi d konsequen hinsich lich mögliche Vo u eile e lek ie (E cikan/Pelleg ino 2017, 1) – Objek i i ä . Um den Quali ä sk i e ien ge ech zu we den und dami die Schlüsselhe aus o de ungen wei es gehend zu e meiden, muss dahe zunächs die zug undeliegende In en ion mi einem sys ema ischen Vo gehen (siehe Kapi el 4.2) in Ve bindung geb ach und anspa en gemach we den – Objek i i ä ( gl. u.a. E cikan/Pelleg ino 2017, Kane/Misle y 2017, May ing 2015, Seixas/E cikan 2015). Dami de Ein luss de Schlüsselhe aus o de ungen hinsich lich de in e nen Validi ä so ge ing wie möglich gehal en wi d, beda es eines Kommunika ionsmodells (siehe Kapi el 4.2), sodass mögliche Miss e s ändnisse in den Au gabens ellungen (siehe Kapi el 4.3) e mieden we den ode im En s ehungszusammenhang ückwi kend e ass und en sp echend be ücksich ig we den können, welches somi auch Ein luss au die Reliabili ä ha . Um de ex e nen Validi ä Rechnung zu agen, muss eine Rekodie ung möglich sein, die im Zusammenhang mi de Reliabili ä den Fo schungsp ozess so nach ollziehba und anspa en wie möglich ges al e . Im Rahmen de o liegenden A bei wi d in diesem Zusammenhang e gänzend ein 35 In e code p ozess du chlau en, um die In e code eliabili ä zu in eg ie en, wenngleich diese nich unums i en is . Be ei s May ing (2015), abe auch Dö ing und Bo z (2016) sowie auch E cikan, Pelleg ino und Seixas (2015 und 2017) zeigen diesen Disku s au , da die Quali ä de A gumen e om U eil des/ Un e suchenden abhängig is ( gl. Nicholas/Hu 2017, 70) – eben auch im In e code p ozess. Um dennoch die Schlüsselhe aus o de ung 7 zu ad essie en und den G ad de Objek i i ä somi zu e höhen, we den die In e p e a ionen nach Kane (2006) in in e p e i e a gumen s und alidi y a gumen s un e schieden. Dabei is ein in e p e i e a gumen „which speci ies he p oposed in e p e a ions and uses o es esul s by laying ou he ne wo k o in e ences and assump ion leading om he obse ed pe o mances o he conclusions and decisions based on he pe o mances” (Kane 2006, 23), welches wäh end de deduk i -induk i en quali a i en Inhal sanalyse im Zwischensch i jeweils die Adap ion des Kodie schemas und Kodie lei adens auszeichne (siehe Abbildung 7 - Übe sich me hodisches Vo gehen), da sich insbesonde e das in e p e i e a gumen ü heo e ische Kons uk e (Leigh on 2017, 33) eigne . Eben alls bilden die inalen Codezuweisungen (siehe Kapi el 6) sowie ih e In e p e a ion (siehe Kapi el 7) ein in e p e i e a gumen . Das alidi y a gumen wiede um e möglich eine E alua ion des in e p e i e a gumen (Kane 2006, 23) und wi d im Kon ex de E alua ion und Re lexion gemäß de Objek i i ä sowie de ex e nen Validi ä en wede in eine Plausibili ä sbekundung ode einem Ve we en de in e p e i e a gumen s münden (siehe Kapi el 7 sowie 8). 4.2 Die quali a i e Inhal sanalyse His o ische F agen sind kommunika i e P oduk e und Gegens and de Inhal sanalyse is wiede um Kommunika ion ode p äzise „ ixie e Kommunika ion“ (May ing 2015, 12). Demen sp echend soll die Kommunika ion – also die ges ell en (his o ischen) F agen sowie de en Re lexion – im Rahmen diese A bei in Fo m eines sch i lichen Essays (siehe Kapi el 4.3) de Le nenden ixie we den. Bei de Analyse sch i liche Kommunika ion is ein „sys ema ische[s] Vo gehen“ (May ing 2015, 12) möglich und no wendig, indem die Analyse „nach explizi en Regeln abläu “ (ebd.). Da die Un e suchung de his o ischen F agekompe enz einen subjek o ien ie en Ansa z benö ig dessen „Un e suchungsin e esse au de Ebene de subjek i en Wi klichkei lieg “ (Ba sch 2016, 226), ep äsen ie die quali a i e Inhal sanalyse dami eine p ädes inie e, auswe ende Me hode (ebd.) ü die de A bei zug undliegende Lei age. Denn „quali a i e Wissenscha als e s ehende [Wissenscha ] will also am Einmaligen, am Indi iduellen anse zen […]. Eines de Haup schlagwo e quali a i e Analyse is , die olle Komplexi ä ih e Gegens ände e assen zu wollen […].“ (May ing 2015, 19) Da Kompe enzen hochg adig komplex und indi iduell sind, bes eh die Möglichkei mi de quali a i en Analyse „de o alisie end“ (Rus 1980, 21) anzuse zen, um zunächs die Kommunika ion des Indi iduums en dé ail zu be ach en. In Fo m 36 de „Re o alisie ung“ (ebd.) können anschließend Zusammenhänge ( gl. Ba sch 2016, 217) ü die En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz e allgemeine nd als Hypo hese o mulie we den. Dami diese Hypo hese jedoch o mulie we den kann, beda es des in de Einlei ung besch iebenen D eisch i nach Pe e Seixas und Kad iye E cikan (2015, 1) – heo e ische De ini ion, me hodisches Vo gehen und In e p e a ion, E alua ion sowie Re lexion im Rahmen dieses Se ings (siehe Kapi el 1). Die au den aus o mulie en Übe legungen und in Kapi el 3.2 sowie 3.3 da geleg en Dimensionen de his o ischen F agekompe enz en sp ich dem diese A bei zug unde liegenden Modell. Da dieses heo e ische Modell die o liegende A bei p imä igu ie , is ein deduk i es Vo gehen und dami P ocess-Modell In e p e a ions (Kane/Misle y 2017) naheliegend. Da es sich bei Kompe enzen nach Weine (2001) un e ande en um Fähigkei en und Fe igkei en, also „cogni i e ai s“ (Kane/Misle y 2017, 11) handel , wä en T ai In e p e a ions ( gl. ebd.) und dami ein induk i es Vo gehen ebenso plausibel, da ai s Rückschlüsse au die kogni i en P ozesse e möglichen, die im Zusammenhang mi de o mulie en Au gabens ellung s ehen ( gl. Kane/Misle y 2017, 11 .) Demen sp echend s ell sich die F age, wie s a k ein Modell zu Ausdi e enzie ung de his o ischen F agekompe enz be ei s heo e isch he gelei e ode ga angewand we den muss, ode ob dieses nu eine un e geo dne e Rolle spiel und sich induk i K i e ien en wickeln lassen, die en wede mi den deduk i en Vo annahmen ha monie en, diese e ände n, negie en, neu o mulie en ode soga ad absu dum üh en. Denn „das Subjek s eh bei de Quali a i en Inhal sanalyse im Fokus“ (Ba sch 2016, 217), sodass ein bes imm es E gebnis eben nich o de e minie is , sonde n ielmeh dem U eil des/de Un e suchenden un e lieg ( gl. Nichols/Hu 2017, 70) basie . Demen sp echend wi d in de o liegenden A bei mi eine deduk i -induk i en Kombina ion ( gl. May ing 2015, 87) o gegangen, um die „Validi ä de en wickel en Ka ego ien“ (Ba sch 2016, 224) po en iell zu e höhen. Um die Validi ä im Rahmen des deduk i -induk i en Vo gehens zu e höhen, we den die in Kapi el 4.1 e läu e en G undsä zen, Quali ä sk i e ien und zu be ücksich igenden Schlüsselhe aus o de ungen mi den G undsä zen nach May ing (2015, 49) und seines ideal ypischen Ablau modells (siehe z.B. Ba sch 2016, 210-214) kombinie . Dieses Amalgam bilde im Rahmen de o liegenden A bei zwöl G undsä ze zu Du ch üh ung de deduk i - induk i en quali a i en Inhal sanalyse: 1. No wendigkei eines sys ema ischen Vo gehens: Um die in e subjek i e Reliabili ä /Reliabili ä , beziehungsweise alida ion o sco e meaning, zu e möglichen, soll die quali a i e Inhal sanalyse einem es geleg en Ablau olgen, welche zu Beginn des E hebungsp ozesses es geleg wi d. 37 2. No wendigkei eines Kommunika ionsmodells: Das auszuwe ende Ma e ial muss s e s in seinem En s ehungszusammenhang be ach e we den, da die Fo m de Kommunika ion, die Teilnehmenden sowie das Um eld de Kommunika ion s e s zu be ücksich igende Ein lussg ößen da s ellen. 3. Ka ego ien im Zen um de Analyse: Sowohl deduk i e, aus de Theo ie kons uie e, als auch induk i e, aus dem Ma e ial gewonnene, Ka ego ien bilden die G undlage, die eben alls ü die Reliabili ä on hohe Bedeu ung sind, da kla o mulie e sowie abgeg enz e Ka ego ien den Zuo dnungsp ozess anspa en ges al en können. 4. Übe p ü ung anhand on Gü ek i e ien: Die ie on Dö ing und Bo z ausgea bei e en Quali ä sk i e ien in e ne Validi ä , ex e ne Validi ä , Reliabili ä sowie Objek i i ä we den on den Schlüsselhe aus o de ungen nach E cikan, Pelleg ino und Seixas ge ahm , um so einen möglichs hohen G ad an Objek i i ä , Reliabili ä sowie Validi ä zu e eichen. 5. En s ehungsbedingungen des Ma e ials: Um sowohl die Un e suchung au hen ischen Ma e ials als auch die Plausibili ä des Ma e ials zu gewäh leis en, müssen die Rahmenbedingungen de E hebung de jeweiligen E hebungsg uppen anspa en da geleg we den. 6. Explika ion des Vo e s ändnisses: Bei einem induk i en, insbesonde e abe bei einem deduk i en ode einem gemisch en, Vo gehen sind die heo e ischen Vo annahmen und In en ionen des In e p e en o enzulegen. Die de o liegenden A bei zug undeliegenden heo e ischen Vo annahmen und In en ionen sind in den Kapi eln 1 und 2 aus üh lich da geleg und we den auch insbesonde e im Rahmen de Kapi el 7 und 8, anspa en e lek ie . 7. Beach ung la en e Sinngehal e: Da nich nu das gesch iebene Wo , sonde n o allem de Sinn und die Re lexion des Gesch iebenen ü diese A bei on Bedeu ung sind, müssen die „ ielschich igen Sinns uk u en im Ma e ial“ (May ing 2015, 32) be ach e we den. 8. O ien ie ung an all äglichen P ozessen des Ve s ehens und In e p e ie ens: 38 Die E hebung soll e den na ü lichen Bedingungen en sp echen, in diesem Falle denen des Geschich sun e ich s. Dazu gehö en in den Schulen die Leis ungso ien ie ung, ebenso wie die O ien ie ung an sch i lichen wie mündlichen Un e ich sbei ägen, die sich hie in Fo m on Essay und In e iew wiede inden. 9. Übe nahme de Pe spek i e des/ Ande en: Um sich nich in de eigenen Theo ie, de In en ion und den Vo annahmen zu e lie en, muss wäh end de Analyse e such we den die Pe spek i e de Pe son einzunehmen, die den Tex p oduzie e. 10. Möglichkei de Re-In e p e a ion: Die In e p e a ion is abhängig on mannig al igen Ein luss ak o en, wie beispielsweise de In en ion ode dem eigenen geschich sdidak ischen sowie - heo e ischen Ve s ändnis. Demen sp echend muss de P ozess de a ges al e sein, dass eine e neu e In e p e a ion des Un e suchungsko pus e möglich wi d, welches in enge Ko ela ion mi dem Kodie lei aden s ehen wi d. 11. Logik de Tex e a bei ung: Um den analysie en Tex nach ollziehba auszuwe en, is es no wendig in meh e en Reduk ionsphasen on eine Pa aph asie ung übe Gene alisie ungen hin zu den Ka ego ien zu gelangen. G undsä zlich o ien ie sich die o liegende A bei dabei an dem Ablau nach May ing (2015, 72): Pa aph asie ung, Gene alisie ung, Reduk ion. 12. Nu zung on Ka ego isie ungs heo ien zu Bildung eines Kodie lei adens: Die Ka ego isie ung e olg au Basis on Ka ego isie ungs heo ien, wie beispielsweise denen on Mu phy (2002) ode Waldmann (2002). Die genaue He lei ung de Ka ego ien is in Kapi el 3 e läu e wo den, die He lei ung des Kodie lei adens e olg in Kapi el 4.2.1. Au diesen zwöl G undsä zen basie das me hodische Vo gehen de o liegenden A bei . T o z des anspa en en, egelgelei e en Vo gehens muss dennoch be on we den, dass die die e hobenen Da en lediglich als eine übe zeugende ode plausible ( gl. Nicholas/Hu 2017, 64) Momen au nahme in Fo m eines Vo schlages zu Ausdi e enzie ung de his o ischen F agekompe enz, als In e p e a ionsp oduk de quali a i en Inhal sanalyse, be ach e we den können, denn die eine In e p e a ion, die säm liche an sie ges ell en He aus o de ungen hinsich lich de Gü e e üll , kann akzep ie we den, wobei zukün ige neue E kenn nisse zu e neu en Ve ände ungen üh en können ( gl. Kane/Misle y 2017, 12). 39 4.2.1 Das sys ema ische Vo gehen In Anlehnung an May ing (2015) is be ei s ein gu es Du zend an Ablau modellen o handen. Diese sieh e selbs jedoch ehe als O ien ie ung, Idee, Vo schlag, die wiede um an die Fo schung angepass we den muss ( gl. ebd.). Denn jede Fo schung is indi iduell (u.a. Seixas/E cikan 2015, E cikan/Pelleg ino 2017, Leigh on 2017) und beda en sp echend de G undsä ze eine kla en Explika ion des Vo e s ändnisses, welches wiede um Ein luss au das Ablau modell de quali a i en Inhal sanalyse besi z . Und „solange die K i e ien Regelha igkei , Reliabili ä und Validi ä gewäh leis e sind“ (Ba sch 2016, 213) s ell die Adap ion des Ablau modells keines alls eine „ ehle ha e Anwendung“ (ebd.) da , ielmeh en sp ich es de kla en Explo a ion und Explika ion des eigenen Fo schungsin e esses und dami de G undlage ü eine po en ielle Rep oduzie ba kei . Das hie zug undeliegende Vo gehen o ien ie sich dabei zunächs an May ing (2015. 62) sowie Ba sch (2016, 220): Die Lei age „Wie kann empi isch ein Ins umen zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz als P o o yp en wickel we den?“ mi den zwei Un e agen – „1. Welche (his o ischen) F agen s ellen Schüle Innen?“ und „2. Wie und mi welchen Ein luss ak o en e lek ie en Schüle Innen ih e (his o ischen) F agen?“ – is be ei s im Rahmen de Einlei ung (siehe Kapi el 1) he gelei e und hinsich lich de Rele anz beg ünde wo den. Die de P omo ion zug undeliegenden heo e ischen G undannahmen sind in Kapi el 2 da geleg wo den und bilden die G undlage ü das spä e e Ka ego iensys em, dessen deduk i e Kons uk ion au Kapi el 3 basie . 40 Abbildung 5 - Übe sich Ablau quali a i e Inhal sanalyse Im nächs en Sch i is das zu e hebende Ma e ial, die Essays, es zulegen, welches in Kapi eln 4.3 hinsich lich dessen Eignung ü diese Un e suchung disku ie und konk e isie wi d. Die Analyse de En s ehungssi ua ion e olg in Kapi el 4.4 und disku ie in e s e Linie das Se ing hinsich lich de G undsä ze de quali a i en Inhal sanalyse, allen o an ein all ägliches Se ing. 41 Die o malen Cha ak e is ika des Essays we den in dem en sp echenden Kapi el k i e ial ge ahm und in de eigen lichen Auswe ung anonymisie o engeleg . Die Rich ung de Analyse olg eingangs besch iebene In en ion. Das Ziel de Analyse is die En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz. Demen sp echend we den die Kodie ungen zu Eino dnung ode E wei e ung des deduk i he gelei e en Ka ego iensys ems genu z , aus dem dann das Ins umen in e p e a i en wickel we den soll. Um die ange üh en Quali ä sk i e ien zu be ücksich igen, beda das konk e e Ablau modell de aillie e Aus üh ungen. P inzipiell olg es den Sch i en beginnend mi de Fes legung des Ka ego iensys ems, de De ini ion de Analyseeinhei en und den Analysesch i en mi els des Ka ego iensys ems, ge olg on de Rückübe p ü ung und Übe a bei ung inklusi e eines e neu en Ma e ialdu chlau s. Das konk e e Ablau modell se z sich dabei aus einem kombinie en Vo gehen aus induk i e Zusammen assung und deduk i em Ka ego iensys em zusammen: 48 olls ändigen Ma e ials wei e e Anpassungen no wendig we den, so wi d dies im Rahmen de In e p e a ion und Re lexion de E gebnisse e olgen. Wei e e Rückschlüsse könn en dann nu au G undlage de e ände en Basis und un e Einbezug de Quali ä sk i e ien sowie Be ücksich igung de Schlüsselhe aus o de ungen ge o en we den. 49 Abbildung 7 - Übe sich me hodisches Vo gehen 50 51 52 4.3 Essays Die quali a i e Inhal sanalyse basie au Kommunika ion, wobei zwischen zwei A en un e schieden we den kann: p o ocol analysis ode e bal analysis. P o ocol analysis ep äsen ie eine Me hode, um P oblemlösep ozesse zu iden i izie en, analysie en und in e p e ie en ( gl. Leigh on 2017, 33), wobei die p o ocol analysis komplexe Au gabens ellung beda die da au zielen P obleme zu e assen ( gl. Leigh on 2017, 29). Es kann jedoch passie en, dass diese Au gabens ellung zu unwich ig e ass wi d ( gl. ebd.) und dami nich die zug undeliegende Kompe enz gemessen wi d, was de no wendigen in e nen Validi ä nich genügen wü de. Ande e sei s dien die e bal analysis um Ve s ehensp ozesse, wie Wissens ep äsen an en und die dahin e liegende S uk u , beispielsweise die Kompe enz, zu messen ( gl. Leigh on 2017, 27). Da die In en ion de o liegenden A bei die En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz is und dami die S uk u okussie , bie e sich ein Vo gehen im Sinne de e bal analysis an. Dabei we den keine komplexen Au gabens ellungen benö ig , ielmeh soll e es eine Au gabe sein, die ein möglichs b ei es Kompendium an An wo en um ass , dessen Ausp ägungen, Aus ich ungen und In en ionen dann ü die zug undeliegende Analyse und In e p e a ion he angezogen we den ( gl. Leigh on 2017, 29). Im Rahmen de quali a i en Inhal sanalyse bie e sich dabei ein Vo gehen zum Sammeln de „ e bal esponse p ocess da a“ (u.a. E cikan/Pelleg ino 2017, Leigh on 2017) nach Ba sch (2016, 217 .) an: Tex e on Le nenden. Um die Au gabe zu Sammlung de E hebungsda en gemäß den zwöl G undsä zen schulall agsnah zu ges al en, is die ex liche P oduk ion eine his o ischen Na a ion naheliegend. Um jedoch die Schlüsselhe aus o de ungen hinsich lich de sp achlichen Möglichkei en de Le nenden zu minde n und nich schwäche e Le nende ü ih e Sch eibkompe enz zu bes a en ( gl. Seixas/E cikan 2015, 6), soll e die ex liche P oduk ion so unabhängig wie möglich an die Vo bedingungen de ex lichen Ve a bei ung gebunden sein. Nich sdes o o z is es möglich, au Basis eine his o ischen Na a ion die Kompe enzen his o ischen Denkens messba zu machen ( gl. Kölbl/Kon ad 2015, 20). Da Le nende ih e Na a ionen im Rahmen des Geschich sun e ich s insbesonde e in Si ua ionen de Leis ungsbewe ung in e s e Linie sch i lich e assen, soll e das Ziel sein, die Le nenden ih e his o ische Na a ion sch i lich e assen zu lassen, um sie dami in einem e s en Sch i zu Beobach ung ( gl. Duque e 2015, 54) de Kompe enz his o ischen Denkens zu nu zen. Da das Fo schungsin e esse de o liegenden A bei jedoch zunächs de En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz gil und in seinem deduk i -induk i em Vo gehen eine o ene en Au gabens ellung im Sinne de e bal analysis beda , schein das Ve assen eines Essays du ch die Le nenden ziel üh end. Im Rahmen de o liegenden A bei wi d de Essay dabei als eine Mischung aus uns uk u ie e und halbs uk u ie e sch i liche Be agung ( gl. Dö ing/Bo z 2016, 401-404) e s anden 53 und konzipie , bei de die Le nenden eine eigene E zählung e assen, die jedoch on eils anda disie en, abe o enen F agen lankie wi d, um dami den G ad de Reliabili ä sowie in e ne Validi ä zu e höhen ( gl. VanSled igh 2013, 90) und his o ische F agen sowie de en Re lexion zu e heben. Dabei soll e ein Essay eine kla e F ages ellung en hal en, die mi els Quellen und Da s ellungen analysie sowie disku ie wi d, wei e üh ende In o ma ionen einbinde und anschließend hinsich lich de F ages ellung An wo gib und S ellung bezieh ( gl. VanSled igh 2013). In de Kombina ion aus den An o de ungen und eine Mischung aus un- sowie halbs uk u ie e Be agung is ü diese A bei de aus o mulie e Lei aden zum Sch eiben eines Essays e ass wo den (siehe Anhang). Diese Lei aden besch eib ü die Le nenden sechs Sch i e zum Ve assen des Essays au Basis eine eigenen F ages ellung. Diese sechs Sch i e bilden das zug undeliegende Kommunika ionsmodell (siehe zwei e Punk de G undsä ze) und spielen eine elemen a e Rolle, um die Bedeu ung de zug undeliegenden Kompe enz zu zeigen (Kane/Misle y 2017, 13) ohne das o ausgese z wi d, dass de Un e ich au Basis des Kompe enzmodells his o ischen Denkens, welches diese A bei zug undlieg , e olgen muss. Dennoch muss zu Re lexion und dem Umgang de sich da aus mögliche weise e gebenen Schlüsselhe aus o de ungen mi e hoben we den, inwie e n die Le nenden mi dem Modell e au sind, welches du ch einen F agebogen geschehen soll e (siehe Anhang), de jedoch au g und nich aus eichende Rückläu e nich e wende we den konn e. Die Rückschlüsse hinsich lich des im Un e ich e wende en Kompe enzmodells be inden sich in Kapi el 8. In eine e s en In o ma ion is de Um ang o gegeben wo den, welche jedoch im Lau e de E hebung au g und de E hebungsums ände adap ie wo den is (siehe Kapi el 4.4.2), be o die Le nenden angehal en wu den sich ein his o isches Thema zu suchen, welches sie pe sönlich in e essie (nähe es zu de Themenauswahl siehe Kapi el 4.4). Dabei konn en sich die Le nenden an den eils uk u ie en F agen o ien ie en, um ein eigenes Thema zu inden. Da au au bauend soll en die Le nenden ih e F ages ellung o mulie en. Es sei an diese S elle o weggenommen, dass die Anzahl de F agen eben alls adap ie wo den is (siehe Kapi el 4.4.2), womi die Anzahl de o mulie en F agen on eine bis zu ün Lei agen eich . Selbs k i isch muss dabei angeme k we den, dass eine his o ische Na a ion eigen lich s e s au eine his o ischen Lei age basie ( gl. u.a. Sch eibe 2007, Ba icelli 2005, Kölbl/Kon ad 2017, B acke e . al. 2018), die on wei e en F agen lankie we den könn en. Im Rahmen de Un e suchung is es mi wich ig gewesen möglichs iele F agen de Le nenden zu e hal en, um eine b ei e e Auswahl zu Auswe ung und In e p e a ion zu Ve ügung zu haben. Inwie e n die e zwungene Quan i ä die Quali ä de F ages ellungen beein luss ha , muss k i isch in de In e p e a ion de Da en be ücksich ig we den. Insbesonde e o z des 54 F agenpo en ials de Le nenden muss be ücksich ig we den, dass diese F agen mögliche weise nich on allein und spon an o mulie wo den sind ( gl. Log enbe g/ an Box el/ an Hou -Wol e s 2010, 180). Dami die Le nenden dennoch F agen s ellen konn en und diese auch o enleg en, is o allem die Einlei ung eils anda disie wo den, indem die Le nenden angehal en wo den sind die olgenden F agen zu be ücksich igen und im Rahmen de Einlei ung zu bean wo en: • Wa um inde ich das Thema spannend? • Welches Vo wissen habe ich übe das Thema? • Welche F agen habe ich mi ges ell ? • Wa um möch e ich diese F agen un e suchen? Die F age nach dem In e esse an de Thema ik basie da au , dass das Geschich sbewuss sein höchs indi iduell is ( gl. u.a. Kölbl/Kon ad 2017, Schönemann 2017, Jeismann 1988, Pandel 2010 u. .m.). Die de F age zug undeliegende In en ion kann abe un e Ein luss poli ische Deba en ode kollek i e E inne ungen s ehen ( gl. an Box el/G e e /Klein 2015, 40 .) und somi ein komplexes Ne zwe k mögliche Ein luss ak o en zu Bildung de eigenen F ages ellung o men. Dahe wi d e such mi diese F age die Ein luss ak o en anspa en sowie in e p e ie ba we den zu lassen. Die F age nach dem Vo wissen basie un e ande em (siehe beispielsweise auch Galda 2013, Kühbe ge 2012, Ziegle 2012) au de Annahme Collingwoods (1946, 247) „ he mo e his o ical knowledge we ha e, he mo e we can lea n om any gi en piece o e idence; i we had none, we could lea n no hing”, welches eine de elemen a en Säulen ü das „nu zba e I i a ionspo en ial“ (T au wein/Sch eibe /Hasenbein 2021, 269) zu Fo mulie ung his o ische F agen bilde . Be ücksich ig man jedoch Kö be (2007a), so können gu e his o ische F agen ges ell we den, selbs wenn de Wissensscha z nich ausgep äg is , wenngleich diese einen Ein luss haben könn e, zumal nach wie o nich kla de inie is , was eigen lich un e con en des his o ischen Wissens zu e s ehen is ( gl. Seixas/E cikan 2015, 5). Um den Ein luss de möglichen Schlüsselhe aus o de ungen zu e inge n und in de Analyse sowie In e p e a ion be ücksich igen zu können, dien diese F age de Explo a ion de En s ehungsbedingung (siehe ün e Punk de G undsä ze) sowie de Vo be ei ung eines möglichen Pe spek i wechsels (siehe neun e Punk de G undsä ze). Die sch i liche Aus o mulie ung de ges ell en F agen is obliga o isch, bilde sie schließlich die G undlage des Essays sowie den Beginn des P ozesses his o ischen Denkens ( gl. u.a. Sch eibe 2007, Thünemann/Jansen 2018), abe o allem die maßgeblichen Kodie einhei en ü die Dimension His o ische F agen s ellen. Abe es is unkla , inwie e n die Le nenden den Ein luss ih e eigenen Iden i ä sowie den Ein luss ande e hinsich lich ih e o mulie en ( o -)his o ischen F agen e s anden haben ( gl. an Box el/G e e /Klein 2017, 41). Die 55 o mulie en F agen, das eigene Vo wissen sowie das eigene In e esse in Ve bindung mi de eigenen Lebenswel und Iden i ä bilden in ih e Konklusion die le z e F age nach de zug undeliegenden In en ion. Somi bilde diese F age den Ke n ü die Kodie ung de Dimension His o ische F agen e lek ie en. Im Rahmen de Lei age und des Fo schungsin e esses diese A bei könn en lediglich die Einlei ungen des Essays e hoben we den, da gemäß des Lei adens die F ages ellung und Re lexion sch i lich hie e o e wä e. Dami wü de alle dings nu eingesch änk dem G undsa z de All äglichkei ge olg we den, o allem abe kann es eine de Schlüsselhe aus o de ungen hinsich lich des Ve s ändnisses de Au gabe igge n, da nu ein Teil eine his o ischen Na a ion e ass we den wü de. Dies könn e umgangen we den, indem die In en ion de Au gabens ellung o engeleg wü de, welches dann wiede um be ei s das Fo schungsin e esse und die Rich ung de Analyse den Le nenden de a o gib , dass de G ad an soziale E wünsch hei in den F ages ellungen zunehmen könn e. Vo allem abe wä en die his o ischen F agen sepa ie wo den und nich meh in den ko elie enden P ozess his o ischen Denkens explizi eingebunden, wobei die Sepa ie ung de Kompe enzbe eiche au g und de zug undeliegenden Ko ela ionen nich ziel üh end wä e ( gl. Waldis/Ziegle 2018, 47). Demen sp echend olgen die Sch i e ie bis sechs, die sich an den on VanSled igh (2013) da geleg en Sch i en o ien ie en, indem die In o ma ionen aus Quellen, Da s ellungen und wei e üh enden In o ma ionen zusammenge agen we den, au diese Basis de Haup eil o mulie wi d und die e a bei e en E gebnisse un e Einbezug de F ages ellung disku ie we den und anschließend S ellung bezogen wi d. Die Sch i e ie bis sechs sind zwa in de E hebungsmasse en hal en, bilden jedoch keine Auswe ungseinhei ü die beiden zu un e suchenden Dimensionen His o ische F agen s ellen und His o ische F agen e lek ie en. Fo mal bleib noch zu e klä en, dass das Design des B ie kop es de Ch is ian-Alb ech s- Uni e si ä zu Kiel e wende wo den, um insbesonde e an meine eigenen Schule den Rollenwechsel (siehe Kapi el 4.4.1) anspa en o en zu legen. Um die An o de ungen an einen Essay un e Einbezug eines eils anda disie en Lei adens und den G undsa z eines möglichs all äglichen E hebungsp ozesses zu bündeln, is die E hebung un e ich sbeglei end du chge üh wo den. Du ch die un e ich sbeglei ende E hebung wu de die P oblema ik umgangen, dass den Le nenden nich genügend Zei einge äum we den könn e, welches wiede um zu quali a i en Mängeln und nich de ollen En al ung des ak uellen Kompe enzg ades hä e üh en können ( gl. Wise 2017, 58). Das Ve assen eine sch i lichen Na a ion in Fo m eines Essays is somi e gleichba mi eine Langzei hausau gabe. Insbesonde e du ch die länge is ige Auseinande se zung kann es zu 56 den on Wise angesp ochenen Op imie ungsp ozessen kommen, die dann wiede um eine G undlage zu Re lexion bie en können. 4.4 E hebungs ahmenbedingungen 4.4.1 Gemeinscha sschule Die E hebung dieses Un e suchungsko pus and on He bs bis F ühjah des Schuljah es 2019/2020 s a , wobei nu mi einem ge ingen Teil de Le nenden In e iews ge üh we den konn e. Diese ge inge Anzahl an In e iews is zu ückzu üh en au eine unglückliche Aneinande eihung on Ums änden wie El e nzei , K ankhei s agen, o ganisa o ischen Un e ich saus ällen sowie des Lockdowns im Rahmen de Co ona-Pandemie. Die zei liche Di e enz zwischen Abgabezei punk de Essays (Dezembe 2019) und dem nächs möglichen Zei punk ü ein P äsenzin e iew (Mai 2020) kam es dazu, dass nu In e iews mi Le nenden aus de sieb en Klasse ge üh wo den sind. Die zehn e Klasse ha e zu diesem Zei punk die P ü ungsleis ungen abgeschlossen und ha en keine Anwesenhei sp lich meh . Demen sp echend bes eh diese Teil des Un e suchungsma e ials aus sieben Essays eine sieb en Klasse und dazugehö ig sechs In e iews sowie zweiundzwanzig Essays eine zehn en Klasse. Somi bes eh de Um ang dieses Ma e ials aus 29 Essays und 6 In e iews. Die Gemeinscha sschule mi gymnasiale Obe s u e be inde sich in Schleswig-Hols ein. Als Gemeinscha sschule subsumie sie die ehemalige Haup - und Realschule in Kombina ion mi einem Gymnasium, sodass sie Lebens- und Le nwel ü jede Ni eaus u e is . Dabei weis die He e ogeni ä de Le nenden eine g öße e Spannwei e als die klassischen Gymnasien au , auch wenn in Schleswig-Hols ein zum ak uellen Zei punk die Schula emp ehlung nich meh e p lich end is . Geschich e wi d in Klasse sechs im Ve bund mi Geog aphie und Wi scha - Poli ik als Wel kunde un e ich e und bilde e s ab Klasse sieben ein eigens ändiges Un e ich s ach – mi zwei Un e ich ss unden in Klasse sieben, eine Un e ich ss unde in Klasse ach , zweis ündig in Klasse neun und e neu eins ündig in Klasse zehn. Da übe hinaus is die Schule das DaZ-Zen um des Landk eises, in dem Deu sch als Zwei sp ache geleh wi d. Das e hobene Ma e ial en s amm eine sieb en Klasse und eine zehn en Klasse, die on un e schiedlichen Leh pe sonen un e ich e wo den sind. Beide Leh pe sonen s imm en dem in den o he igen Kapi eln e läu e en Vo gehen zu und so s and es den Le nenden de beiden Klassen ollkommen ei ein his o isches Thema zu wählen, welches diese in ih em Essay un e suchen möch en. Beide Leh pe sonen besch ieben ih e Klassen als seh he e ogen, wobei keine Au älligkei en he ausges ell wo den sind. Da ich zum Zei punk de E hebung selbs Leh pe son an de Gemeinscha sschule gewesen bin, is es wich ig zu be onen, dass die Le nenden mich als Leh k a de Schule be ei s 57 gesehen ha en und mich mögliche weise auch du ch eine Ve e ungss unde be ei s einmal in meine Rolle als Leh k a e leb haben. Die beiden Klassen sind bis da o abe nie du ch mich in Geschich e un e ich e wo den. Auch die Leh pe sonen kennen mich en sp echend aus dem Kollegium in meine Rolle als Leh k a . Die Leh pe sonen sind auch da übe in o mie gewesen, dass ich an meine P omo ion a bei e, abe nich übe mein konk e es Fo schungsin e esse ode meine F ages ellung, sodass ein Fokus au die his o ische F agekompe enz sei ens de beiden Leh pe sonen als äuße unwah scheinlich einzuschä zen is . Au g und meine nun au e enden Doppel olle muss e im Rahmen de E hebungsein üh ung zunächs meine Rolle – Fo schende und nich Leh ende – anspa en da geleg we den. Bei de Vo s ellung ach e e ich penibel au eine Ve meidung de O enlegung meines Fo schungsin e esses und lei e e gemäß diese P ämisse du ch die P äsen a ion de o ganisa o ischen Sch i e – wie Zus immung zu Teilnahme an de S udie, Aus eilen des Lei adens zum Sch eiben eines Essays und de Da legung des Vo gehens. Bei dem Vo gehen be on e ich insbesonde e, um noch s ä ke in meine Rolle als o schende P omo end und wenige als Leh pe son wah genommen zu we den, dass die Essays sowohl bei mi als auch bei de jeweiligen Leh pe son einge eich we den müssen. Dabei habe ich in keine A und Weise Rückmeldung gegeben, wede an die Le nenden noch an die Leh pe sonen, da dies im Kon lik mi dem Fo schungs o haben sowie meine Rolle als Fo sche ges anden hä e. Wei e üh e ich aus, dass lediglich mi einzelnen Pe sonen In e iews ge üh wü den. Ziel diese Maßnahme wa die He bei üh ung eines en spann en Gesp äches im bewe ungs eien Raum übe den e ass en Essay. Auch hie so g e ich on An ang an ü die T anspa enz, da das In e iew nu ü die Fo schung au gezeichne wi d und wede zu Bewe ungszwecken noch ande wei ig e wende we den wü de. Die Leh pe son de sieb en Klasse se z e keine Ve p lich ung und auch keine Bewe ung ü die abgegebenen Essays an, weshalb e mu lich auch nu sieben Essays abgegeben wo den sind. Die Leh pe son de zehn en Klasse e klä e die Abgabe jedoch als e p lich end und e läu e e diese im En scheidungs all zwischen zwei No en als Bonuspunk we en zu wollen. Ku z nach Abgabe de Essays a die Leh pe son auch au mich zu und ag e mich nach meine Einschä zung zu einigen Essays, um sie bei de No engebung zu un e s ü zen, welches ich jedoch igo os ablehn e. Du ch die po en ielle Bewe ung des e hobenen Ma e ials ha sich jedoch die „Kohä enz“ (Ba sch 2016, 216) e ände . Mögliche weise so ge de ex insische Zwang im Amalgam mi Leis ungsd uck ode -e wa ung ü eine ande e Zuwendung hinsich lich de asks, zumal de Kon ex ohnehin einen nich zu un e schä zenden Ein luss beinhal e und ideali e ohne Leis ungskon ex e hoben we den soll en ( gl. u.a. Ba sch 2016, Ke gel 2018, Kös e 2016, Waldis/Ziegle 2018, Win he 2018). 64 ADS (Ad essa In) In de Re lexion we den Ad essa In und die zu bean wo ende Pe son e lek ie . „Die F age kann mi das In e ne bean wo en.“ Kodie ung e olg , wenn o mulie wi d an wen die F age ge ich e is und we diese bean wo en kann. Unbekann (Kein Vo wissen o handen) Es wi d dahingehend e lek ie , dass ein Thema unbekann bzw. wei es gehend unbekann is , also kein bzw. kaum Vo wissen o handen is . „Da on ha e ich bishe keine Ahnung.“ Kodie ung e olg , wenn Unwissenhei o engeleg wi d. HV (His o ische Ve weis) Die Re lexion kann au Basis his o ische Ve weise übe konk e e Bezüge zu Sachanalysen, Sachu eilen ode auch his o ischen We u eilen e olgen. „Sie wa damals das g öß e Passagie schi und gal als unsinkba .“ „Demen sp echend s ell die Renaissance eine besonde e Epoche da .“ Kodie ung e olg , wenn au Sach e hal e, his o ische Sachu eile ode his o ische We u eile e wiesen wi d. FF (Folge age) Es we den Folge agen o mulie . „Da au olgend könn e man agen, […].“ Kodie ung e olg , wenn Folge agen o mulie we den, die nich im Essay au gewo en wo den sind. ALT (Al e na i e F age) Es we den al e na i e F agen au gewo en, die jedoch nich wei e hema isie we den. „Ande e sei s hä e ich mich auch au diese F agen s ü zen können.“ Kodie ung e olg , wenn Al e na i agen o mulie we den, die nich im Essay au gewo en wo den sind. RKB (Re lexion hinsich lich Konzep e, Beg i e ode Ka ego ien) Re lexion un e Einbezug on Konzep en, Ka ego ien ode Beg i en. „[…], dass in de Renaissance das o sch i liche Denken begann und sich da aus de Humanismus en wickel ha .“ Kodie ung e olg , wenn kla de Bezug zu Konzep en, Ka ego ien ode Beg i en da geleg wi d. Ansons en e olg die Kodie ung ehe als HV. LWB (Lebenswel bezug: allgemein) Re lexion un e dem Einbezug de eigenen Lebenswel . „Ge ne ühe als Hexe e kleide .“ Kodie ung e olg , wenn ein unspezi ische Bezug zu de eigenen Lebenswel e kennba wi d. 65 LWB: Spannend (Lebenswel bezug: Spannung) Spannung als Re lexion des Bewegg undes de F ages ellung und dami als Un e ka ego ie on Lebenswel bezug, de seh unspezi isch is . „Weil ich das ein ach in e essan inde.“ Diese Code wi d e geben, wenn eine obe lächliche Re lexion gegeben wi d, die nu udimen ä da au e weis , wa um das Thema spannend is ode ein ach nu o mulie , dass das Thema spannend sei, ohne dieses konk e e zu beg ünden. Dazu gehö auch, wenn unbeg ünde on eine Zuneigung zu dem Thema ode abe einem unbeg ünde en In e esse zu dem Thema gesp ochen wi d. LWB: Region (Lebenswel bezug: Region) Re lexion e olg übe die eigene egionale Umgebung, sodass dieses einen Subcode on LWB da s ell . „Da ich ja hie in de Umgebung wohne, und dass das hie passie sein soll.“ Diese Code wi d e wende , wenn au die eigene Region ode das eigene Lebensum eld e wiesen wi d. LWB: Poli ik (Lebenswel bezug: Poli ik) Re lexion e olg übe Ve weise zu ak uellen poli ischen Geschehen, die demen sp echend Bes and eil de Lebenswel sind. „Wie man auch ge ade in de Uk aine sieh .“ Diese Code wi d e geben, wenn hinsich lich ak uelle poli ische Ums ände ode Geschehen e lek ie wi d. LWB: U laub (Lebenswel bezug: U laubse ah ung) Die Re lexion übe E ah ungen, die im U laub gemach wo den sind, sind eben alls Bes and eil de Lebenswel de Le nenden. „Wäh end unse es U laubs in…“ Diese Code wi d e geben, wenn eindeu ig au U laubse lebnisse hingewiesen wi d. LWB: In e esse (Lebenswel bezug: konk e es In e esse) Re lexion e olg übe beg ünde es In e esse an de Thema ik ode den Einbezug des eigenen Vo wissens und is demen sp echend auch in de Lebenswel e anke . „Die Höhlenmale ei e weck mein In e esse du ch die Vielsei igkei , de längs e gangen Zei , als diese Kuns gescha en wu de und on wem.“ Diese Code wi d e geben, wenn das eigene In e esse beg ünde wi d und gegebenen alls auch au das eigene Vo wissen bezogen wi d. LWB: Medien (Lebenswel bezug: Medien) Die Re lexion e olg übe E ah ungen/Ve weise mi /zu geschich skul u ellen P oduk en und bilde dami auch einen LWB ab. „Wie in dem Spiel Assassins C eed…“ Diese Code wi d e geben, wenn ein Bezug zu Medien, wie z.B. Filmen, Videospielen ode ande en geschich skul u ellen P oduk en, he ges ell wi d. 66 LWB: Schule (Lebenswel bezug: Schule) Die Re lexion e olg übe die E ah ungen, die in de Schule gesammel wo den sind, die wiede um eben alls Bes and eil de Lebenswel is . „Im Un e ich haben wi übe den e s en Wel k ieg gesp ochen.“ Diese Code wi d e geben, wenn ein Bezug zum Schulun e ich he ges ell wi d. LWB: Familie (Lebenswel bezug: Familie) Die Re lexion e olg übe Bezüge zu Familienmi gliede n, F eunden ode Bekann en, die somi eben alls Bes and eil de Lebenswel sind. „Als ich mi meinem Opa da übe gesp ochen habe, …“ Diese Code wi d e geben, wenn es einen Bezug zu Familie, F eunden bzw. dem pe sönlichen Umk eis gib . SBE (Sinnbildung exempla isch) Re lexion e olg übe die Da legung de exempla ischen Sinnbildung. „Weil wi auch heu e noch e was da aus le nen können.“ Diese Code wi d e geben, wenn aus de E zählung bzw. Geschich e e was gele n we den soll. SBT (Sinnbildung adi ional) Re lexion e olg übe die Da legung de adi ionalen Sinnbildung. „Ich möch e ein ach wissen, wo das he komm .“ Diese Code wi d e geben, wenn eindeu ig au U sachen e wiesen wi d, die geklä we den sollen. SBG (Sinnbildung gene isch) Re lexion e olg übe die Da legung de gene ischen Sinnbildung. „Da ich denke, dass sich einiges dadu ch e ände ha .“ Diese Code wi d e geben, wenn Ve ände ungen au gezeig we den sollen und geziel au diese In en ion eingegangen wi d. SBK (Sinnbildung k i isch) Re lexion e olg übe die Da legung de k i ischen Sinnbildung. „Dieses möch e ich wissen, weil es ielleich auch ande s gewesen sein könn e.“ Diese Code wi d e geben, wenn es sich um die k i ische Sinnbildung handel . Demen sp echend muss die Re lexion au eine ande e Be ach ungsweise eingehen. PHD: PMV (P ozess his o ischen Denkens: Plausibili ä en/ me hodisches Vo gehen) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, hinsich lich des me hodischen Vo gehens ode dem P ü en on Plausibili ä en. „Wie man da an die In o ma ionen he ankommen könn e.“ Diese Code wi d e geben, wenn es geziel um das me hodische Vo gehen his o ische E kenn nisgewinnung geh ode um die Plausibili ä en inne halb de Re lexion. PHD: HWU (P ozess his o ischen Denkens: His o isches We u eil) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, hinsich lich de O ien ie ung du ch die Zei im Sinne eines his o ischen We u eils. „Wie wich ig die E eignisse ü unse e heu ige Demok a ie sind.“ Diese Code wi d e geben, wenn geziel hinsich lich O ien ie ung du ch die Zei e lek ie wi d. 67 PHD: HSV (P ozess his o ischen Denkens: His o ische Sach e hal sanalyse) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, hinsich lich de his o ischen Sach e hal sanalyse, sodass die Klä ung eines solchen his o ischen Sach e hal es im Fokus s eh . „Ich muss e s mal die his o ische Pe son besse kennenle nen, dami ich wei e e Aussagen übe sie e en kann." Diese Code wi d e geben, wenn eindeu ig die Bedeu ung hinsich lich de Klä ung eines his o ischen Sach e hal es einbezogen wi d. PHD: HSU (P ozess his o ischen Denkens: His o isches Sachu eil) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, das his o ische Sachu eil, wenn das Ziel eine E klä ung ode Bedeu ungszuweisung im his o ischen Kon ex is . „Welche Bedeu ung die Ve ände ung im Rahmen des e s en Wel k ieges gespiel ha .“ Diese Code wi d e geben, wenn die E läu e ungen zu eine F age ode die Re lexion eindeu ig au eine E klä ung/Bedeu ungszuweisung im his o ischen Kon ex abzielen. WDH (Wiede holung de F age) Es inde keine Re lexion s a , die ges ell e F age wi d lediglich in nahezu iden ische Wo wahl wiede hol . „We wa Wilhelm I., weil ich wissen möch e, we Wilhelm I. wa .“ Es inde absolu keine Re lexion übe die eigene In en ion, Übe legungen, Vo -U eile, Ein luss ak o en s a . Lediglich eine Wiede holung de eigenen F age. 5.2 De In e code p ozess Es s ell sich zu ech die F age nach den Gü ek i e ien quali a i e Fo schung, allen o an die F age nach de in e nen Validi ä , Reliabili ä sowie Objek i i ä , den ak uellen Analysesch i be e end. Dahe sind die geschilde en Schlüsselhe aus o de ungen zen al zu ad essie en, inwie e n die e hobenen Da en aus eichend Beweisk a ü die Analyse sowie anschließende In e p e a ion da s ellen und inwie e n ai und ohne Vo u eile an die Analyse und nach olgende In e p e a ion he angegangen wo den is , sodass in e p e i e a gumen s zu alidi y a gumen s we den können. Demen sp echend „d ängen sich unmi elba F agen zu In e subjek i i ä de Analyse“ (Rädike /Kucka z 2019, 287) au , wobei de In e code p ozess eine „ ypische Fo m de Relibili ä sp ü ung“ (Dö ing/Bo z 2016, 566) da s ell . Dennoch sei gesag , dass die Aussagek a des In e code p ozesses nich übe schä z we den da ( gl. ebd. 567), da dies wiede um zu bias und eine Übe schä zung de ai ness üh en könn e, sodass die Aussagek a de Da en, en gegen de u sp ünglichen In en ion, zu hoch einges u wi d und dami ein in e p e i e a gumen älschliche weise alidie we den könn e. Dennoch kann mi eine hohen Übe eins immung ab unge äh 95% ( gl. Wi z/Caspa 2002) zumindes eine Rück e siche ung e olgen, dass die Analyse nich ollkommen willkü lich e olg e, und dass, zumindes im gewissen Maße die Schlüsselhe aus o de ungen abgeschwäch we den 68 können, sodass die am Ende zu o mulie enden Hypo hesen au eine In e p e a ion eines ag ähige en Analyseko pus undie en. Um dieses Fundamen zu es igen, wi d zudem ein Blick au den Cohen‘s Kappa zu Beu eilung de In e a e -Reliabili ä gewo en, wobei sich zu Beu eilung des We es au die Be echnungen on Landis und Koch (1977) be u en wi d: Tabelle 8 - Bedeu ung on Cohen's Kappa nach Landis und Koch (1977, 165) Kappa S a is ic S eng h o Ag eemen < 0.00 Poo 0.00 − 0.20 Sligh 0.21 − 0.40 Fai 0.41 − 0.60 Mode a e 0.61 − 0.80 Subs an ial 0.81 − 1.00 Almos pe ec Die Be echnung des We es on Kappa wi d dabei angelehn an B ennan und P edige (1981) e olgen, wobei de Algo i hmus on MAXQDA als Auswe ungsso wa e den We be echne . Das Vo gehen im In e code p ozess o ien ie e sich dabei zunächs an dem konsensuellen Codie en ( gl. u.a. Kucka z 2018, Rädike /Kucka z 2019), wobei im „Zweie eam übe die Da en disku ie “ (Rädike , Kucka z 2019, 289) wo den is . In diesem P ozess we den meh e e Du chgänge anges eb ( gl. Rädike 2020), wobei zunächs die zwei e, codie ende Pe son eine Ein üh ung in die Kodie einhei en und den Kodie lei aden e häl , be o dann gemeinsam ein In e iew codie , beziehungsweise besp ochen wi d. Anschließend we den zwei wei e e In e iews unabhängig oneinande codie , dann besp ochen und de Kodie lei aden wi d gegebenen alls eine Adap ion un e zogen. Im le z e en Fall wi d de o he ige Sch i e neu wiede hol und übe p ü , inwie e n unabhängig oneinande eine Übe eins immung in de Kodie ung e olg . Die Übe eins immung des In e code p ozesses bezieh sich au die Codeübe lappung an Segmen en on mindes ens 90%, wobei die Segmen e beide Pe sonen ausgewe e we den. E s wenn zu mindes ens 95% eine Übe eins immung e eich wo den is , is die Übe a bei ungs- und Adap ionsschlei e des Kodie lei adens abgeschlossen und de In e code p ozess kann au den wei e en Ko pus ausgewei e we den, wobei mindes ens 20% des Ko pus ( gl. Dö ing/Bo z 2016, 566) da ü he angezogen we den. Es is zu be onen, dass da au geach e wo den is , dass eben nich nach dem „P inzip ‚De Klüge e gib nach‘“ (Kucka z 2018, 212) e ah en wu de, sonde n dass beide codie ende Pe sonen gleiche maßen a gumen ie en und im Falle keine Einigung diese eben als uneinig und dami o en hinsich lich de Reliabili ä s ehen zu bleiben hä e. Die zwei e codie ende Pe son, die mich im In e code p ozess un e s ü z ha , is eine wissenscha liche Hil sk a unse e Ab eilung, die ebenso wie ich zum e s en Mal einen 69 In e code p ozess ollzieh . Ein In e essensschwe punk de zwei en o schenden Pe son lieg in de U eilsbildung on Le nenden und bilde somi ein kon ä es Fo schungs eld zu dem de A bei zug unde liegenden Feld de his o ischen F agekompe enz. Diese In o ma ionen sollen de T anspa enz dienen, um die Gü ek i e ien Reliabili ä und Objek i i ä zu ad essie en. 5.2.1 Auswe ung des In e code p ozesses zu „His o ische F agen s ellen“ De e s e In e code du chgang e olg e wie besch ieben, sodass zunächs de Kodie lei aden inklusi e Kodie einhei (en) besp ochen und anschließend ein Essay beispielha codie wo den is . Im Anschluss codie en beide ü sich, wobei die Übe eins immung dieses e s en In e code du chganges bei un e 40% lag, sodass wi uns lange und aus üh lich übe die o genommenen Kodie ungen aus ausch en. Die explo ie en E kenn nisse dieses Gesp äches üh en zu Übe a bei ung des Kodie lei adens. Danach wu den die e s en beiden und zwei wei e e Essays e neu mi dem adap ie en Kodie lei aden unabhängig oneinande codie . Dank de Übe a bei ung de Kodie anweisungen wu de nun be ei s eine Übe eins immung on 94,74% e eich : Tabelle 9 – HFS Auswe ung zwei e In e code du chgang Code Übe eins immung Nich - Übe eins immung Gesam P ozen ual KBK 4 1 5 80,00 ZEIT 10 1 11 90,91 PMV 4 0 4 100,00 HWU 4 1 5 80,00 HSU 12 0 12 100,00 HSV 20 0 20 100,00 <To al> 54 3 57 94,74 Insbesonde e die ehlende Übe eins immung bei den Codes HWU, KBK und ZEIT e anlass e zu eine e neu en Übe a bei ung des Kodie lei adens, sodass die Anweisungen hinsich lich po en ielle Codezuweisungen e s ändliche und nach ollziehba e o mulie wo den sind. Au diese Basis olg e ein d i e Du chgang: 70 Tabelle 10 – HFS Auswe ung d i e In e code du chgang Code Übe eins immung Nich - Übe eins immung Gesam P ozen ual KBK 2 2 4 50,00 ZEIT 6 2 8 75,00 HWU 4 0 4 100,00 HSU 6 1 7 85,71 HSV 22 1 23 95,65 <To al> 40 6 46 86,96 Die Auswe ung zeig eine Übe eins immung on 86,96%, ohne dass ein Gesp äch übe die jeweiligen Codezuweisungen ge üh wo den is . Demen sp echend wu de de Kodie lei aden e neu angepass und übe a bei e , insbesonde e hinsich lich des Codes KBK, be o anschließend de ie e Du chgang e olg e. Da ab diese Schlei e die Übe eins immung bei 95% lag, is auch de wei e e Ko pus ausgewe e wo den. So sind on den insgesam 61 Essays 25 in e codie wo den und somi 41% des e hobenen Ko pus hinsich lich de Dimension „His o ische F agen s ellen“. Dami is die ge o de e Mindes zahl on 20% e üll wo den und e gib die olgende inale Auswe ung des In e code p ozesses hinsich lich de Dimension HFS: Tabelle 11 - HFS inale Auswe ung In e code p ozess Code Übe eins immung Nich - Übe eins immung Gesam P ozen ual KBK 36 1 37 97,30 ZEIT 70 0 70 100,00 PMV 8 0 8 100,00 HWU 10 3 13 76,92 HSU 72 5 77 93,51 HSV 90 0 90 100,00 <To al> 286 9 295 96,95 Dami is auch das K i e ium on mindes ens 95% Übe eins immung e eich wo den, wobei die Ka ego ie HWU nach un en he auss ich . Dies zeig auch, dass, o z de häu igen Ko ek u schlei en des Kodie lei adens, de subjek i e Momen de Kodie ung his o ische F agen bes ehen bleib und selbs im Gesp äch un e schiedliche Posi ionen hinsich lich de po en iellen Eino dnung de his o ischen F age o engeblieben sind. 71 Fo mel 1 - HFS Be echnung Kappa MAXQDA Pe son 1 1 0 Pe son 2 1 a = 286 b = 4 290 0 c = 5 0 5 291 4 295 P(obse ed) = Po = a / (a + b + c) = 0.97 P(chance) = Pc = 1 / Anzahl de Codes = 1 / 6 = 0.17 Kappa = (Po - Pc) / (1 - Pc) = 0.96 Bei ungleiche Anzahl an Codes p o Segmen ode bei Auswe ung eines Codes allein: P(chance) = Pc = Anzahl de Codes / (Anzahl de Codes + 1)2 = 0.12 Kappa = (Po - Pc) / (1 - Pc) = 0.97 De Kappa-We de Segmen e hinsich lich de In e code -Reliabili ä lieg bei 0,96 beziehungsweise 0,97, sodass die S eng h o Ag eemen des In e code p ozess gemäß Tabelle 8 als almos pe ec zu dekla ie en is . Demen sp echend is de dem inalen Kodie du chgang zug undeliegende Kodie lei aden nich e neu adap ie wo den und bilde demnach die olgende, inale Ve sion, inklusi e des Vo wo s hinsich lich de Kodie einhei : Die Kodie einhei um ass jeweils eine F age. Eine F age is dabei als Sinneinhei zu e s ehen. So bes eh die F age „Wa um b ach de E s e Wel k ieg aus und wie e lie e ?“ als zwei Sinneinhei en zu be ach en: 1. Wa um b ach de E s e Wel k ieg aus? 2. Wie e lie e ? Auch indi ek e F agen können als Sinneinhei codie we den. Eine F age da mi beliebig ielen Codes e sehen we den, wobei jede Code p o F age nu einmal o kommen da . So kann beispielsweise de F age „Wa um b ach de E s e Wel k ieg aus?“ sowohl de Code HSU als auch de Code ZEIT zugewiesen we den. Bei de nächs en F age können die be ei s e wende en Codes e neu zugewiesen we den. Dabei s eh im Fokus, was die F age zu An wo benö ig und nich , ob dies auch a sächlich in endie gewesen is . 72 Tabelle 12 - Kodie lei aden "His o ische F agen s ellen" Ka ego ie De ini ion Anke beispiel Kodie egeln HSV (His o ische Sach e hal s- analyse) Die F age okussie Ve gangenhei spa ikel. „We wa Home ?“ „Wann leb e de Höhlenmensch?“ Diese Kodie ung e olg , wenn die F age eine E wei e ung des his o ischen Wissens beinhal e . Dieses kann auch eine he o ische F age sein, da das Wissen be ei s o handen sein kann. HSU (His o isches Sachu eil) Die F age okussie das Ve s ändnis on Zusammenhängen, E klä ungs e suchen ode eine Eino dnung on U sachen und Folgen und beinhal e zumeis auch be ei s eine HSV. „Wa um b ach de e s e Wel k ieg aus?“ „Wie en wickel e sich de Höhlenmensch in Lau e de Zei ?“ Die F agen zielen au einen E klä ungs e such/ eine Eino dnung/ eine Bedeu ungszuweisung eines his o ischen Sach e hal es ab. HSU wi d nu codie , wenn a sächlich eine Eino dnung/E klä ung/ Bedeu ungszuweisung s a inde , ansons en HSV. Nu im Zwei el HSV+HSU. HWU (His o isches We u eil) Die F age okussie eine Ve knüp ung de Zei o men im Sinne eine his o ischen Kon ex ualisie ung, gegenwä igen Bewe ung und O ien ie ung ü die Zukun . Dabei kann die F ages ellung a ek - beziehungsweise emo ionsgeladen sein. „Wa das Leben in de DDR zu heu e ande s?“ Die Kodie ung e olg , wenn die F age e such O ien ie ung du ch die Zei zu gewinnen und einen Zusammenhang zwischen einem Sach e hal , ih e Kon ex ualisie ung und ih e gegenwä igen sowie gg . zukün igen Rele anz he zus ellen e such . Hinweise können Wo e wie „heu e“, „imme noch“ ode „gegenwä ig“ au das HWU hindeu en. Dabei können Bewe ungen o genommen we den, die zunächs keine eindeu ige, gegenwä ige bzw. zukün ige Rele anz mi sich b ingen. Das HWU se z in de Regel eine HSU bzw. HSV o aus, sodass nu im Zwei el eine Kombina ion e olg . 73 HWA (His o ische We - a gumen a ion) Die F age okussie eine Ve knüp ung de Zei o men im Sinne eine his o ischen Kon ex ualisie ung, gegenwä igen Bewe ung und O ien ie ung ü die Zukun , wobei eine kla e Re lexion des eigenen S andpunk es e kennba wi d. Die HWA is nich zu e wechseln mi de his o ischen A gumen a ion nach Mie wald. Die Kodie ung e olg nu , wenn eine kla e Re lexion des eigenen S andpunk es e kennba is , ansons en e olg die Zuo dnung zu HWU. PMV (Plausibili ä en/ me hodisches Vo gehen) Die F age okussie das Ve ah en his o ische Na a ionen, indem F agen hinsich lich de Plausibili ä en ode dem me hodischen Vo gehen ges ell we den. „Wie iel Wah hei s eck in dem be ühm en Film Ti anic?“ Die Kodie ung e olg , wenn e kennba is , dass die Plausibili ä en ode Me hoden his o ischen E kenn nisgewinns als Ho izon de F age beinhal e sein können. ZEIT Die F age e o de die Ve bindung on mindes ens zwei Zei punk en, wobei mindes ens eine in de Ve gangenhei lieg und du ch die F age eine Ve bindung e zeug we den könn e. Können geschlossene F agen mi ZEIT codie we den? „Wa um b ach de e s e Wel k ieg aus?“ „Kann sich ein solches E eignis heu e wiede holen?“ Die Kodie ung e olg , wenn eine zei liche Ve knüp ung in de F age e kennba is , wobei mindes ens eine de Zei punk e in de Ve gangenhei liegen muss. Eine zei liche Ve knüp ung lieg auch dann o , wenn beispielsweise nach Ve ände ungen ge ag wi d, da dieses s e s die Ve bindung on mindes ens zwei Zei punk en mi sich b ing . KBK (Konzep e, Beg i e, Ka ego ien) Die F age okussie Konzep e, Ka ego ien ode Beg i , die mi els de Un e suchung de F ages ellung ange eiche we den sollen. „Und wa um wi d T oja als My hos bezeichne ?“ Die Kodie ung e olg nu , wenn e kennba is , dass die F age au eine An eiche ung on Konzep en, Ka ego ien ode Beg i en abziel . 5.2.2 Auswe ung des In e code p ozesses zu „His o ische F agen e lek ie en“ Diese In e code p ozess e olg e me hodisch analog zu dem In e code p ozess on „His o ische F agen s ellen“, wobei die Übe eins immung des In e code p ozesses sich e neu au die Codeübe lappung an Segmen en bezieh . Dabei is du ch die e olg e Pa aph asie ung das Segmen be ei s gese z wo den. Zunächs s and die Annahme im Raum, dass wi du ch die be ei s e olg e Zusammena bei bei den Codes zu den ges ell en (a-)his o ischen F agen im e s en In e code p ozess posi i e abschneiden wü den als im o he igen P ozess. Doch e neu lag die Übe eins immung nach den e s en ie Essays bei knapp 42%. 80 LWB: Region (Lebenswel bezug: Region) Re lexion e olg übe die eigene egionale Umgebung, sodass dieses einen Subcode on LWB da s ell . „Ich ja hie in de Umgebung wohne, und dass das hie passie sein soll.“ Diese Code wi d e wende , wenn au die eigene Region, das eigene Lebensum eld e wiesen wi d. LWB: Poli ik (Lebenswel bezug: Poli ik) Re lexion e olg übe Ve weise zu ak uellen poli ischen Geschehen, die demen sp echend Bes and eil de Lebenswel sind. „Wie man auch ge ade in de Uk aine sieh .“ Diese Code wi d e geben, wenn hinsich lich ak uelle poli ische Ums ände ode Geschehen e lek ie wi d. LWB: U laub (Lebenswel bezug: U laubse ah ung) Die Re lexion übe E ah ungen, die im U laub gemach wo den sind, sind eben alls Bes and eil de Lebenswel de Le nenden. „Wäh end unse es U laubs in…“ Diese Code wi d e geben, wenn eindeu ig au U laubse lebnisse hingewiesen wi d. LWB: Medien (Lebenswel bezug: Medien) Die Re lexion e olg übe E ah ungen/Ve weise mi /zu geschich skul u ellen P oduk en und bilde dami auch einen LWB ab. „Wie in dem Spiel Assassins C eed…“ Diese Code wi d e geben, wenn ein Bezug zu Medien, wie z.B. Filmen, Videospielen ode ande en geschich skul u ellen P oduk en, he ges ell wi d. LWB: Schule (Lebenswel bezug: Schule) Die Re lexion e olg übe die E ah ungen, die in de Schule gesammel wo den sind, die wiede um eben alls Bes and eil de Lebenswel is . „Im Un e ich haben wi übe den e s en Wel k ieg gesp ochen.“ Diese Code wi d e geben, wenn ein Bezug zum Schulun e ich he ges ell wi d. LWB: Familie (Lebenswel bezug: Familie) Die Re lexion e olg übe Bezüge zu Familienmi gliede n, F eunden ode Bekann en, die somi eben alls Bes and eil de Lebenswel sind. „Als ich mi meinem Opa da übe gesp ochen habe, …“ Diese Code wi d e geben, wenn es einen Bezug zu Familie, F eunden bzw. dem pe sönlichen Umk eis gib . LWB: Ve kleidung (Lebenswel bezug: Kos üme ah ung) Die Re lexion e olg übe Bezüge zu Ve kleidungen, Kos ümen, wie beispielsweise zu Halloween ode Fasching. „Ich habe mich ühe ge ne als Ri e e kleide .“ Diese Code wi d e geben, wenn ein Bezug zu Ve kleidungen he ges ell wi d. SBE (Sinnbildung exempla isch) Re lexion e olg übe die Da legung de exempla ischen Sinnbildung. „Weil wi auch heu e noch e was da aus le nen können.“ Diese Code wi d e geben, wenn aus de E zählung bzw. Geschich e e was gele n we den soll. 81 SBT (Sinnbildung adi ional) Re lexion e olg übe die Da legung de adi ionalen Sinnbildung. „Ich möch e ein ach wissen, wo das he komm .“ Diese Code wi d e geben, wenn eindeu ig au U sachen e wiesen wi d, die geklä we den sollen. SBG (Sinnbildung gene isch) Re lexion e olg übe die Da legung de gene ischen Sinnbildung. „Da ich denke, dass sich einiges dadu ch e ände ha .“ Diese Code wi d e geben, wenn Ve ände ungen au gezeig we den sollen und geziel au diese In en ion eingegangen wi d. SBK (Sinnbildung k i isch) Re lexion e olg übe die Da legung de k i ischen Sinnbildung. „Dieses möch e ich wissen, weil es ielleich auch ande s gewesen sein könn e.“ Diese Code wi d e geben, wenn es sich um die k i ische Sinnbildung handel . Demen sp echend muss die Re lexion au eine ande e Be ach ungsweise eingehen. PHD: PMV (P ozess his o ischen Denkens: Plausibili ä en/ me hodisches Vo gehen) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, hinsich lich des me hodischen Vo gehens ode dem P ü en on Plausibili ä en. „Wie man da an die In o ma ionen he ankommen könn e.“ Diese Code wi d e geben, wenn es geziel um das me hodische Vo gehen his o ische E kenn nisgewinnung geh ode um die Plausibili ä en inne halb de Re lexion. PHD: HWU (P ozess his o ischen Denkens: His o isches We u eil) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, hinsich lich de O ien ie ung du ch die Zei im Sinne eines his o ischen We u eils. „Wie wich ig die E eignisse ü unse e heu ige Demok a ie sind.“ Diese Code wi d e geben, wenn geziel hinsich lich O ien ie ung du ch die Zei e lek ie wi d. PHD: HSV (P ozess his o ischen Denkens: His o ische Sach e hal sanalyse) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, hinsich lich de his o ischen Sach e hal sanalyse, sodass die Klä ung eines solchen his o ischen Sach e hal es im Fokus s eh . „Ich muss e s mal die his o ische Pe son besse kennenle nen, dami ich wei e e Aussagen übe sie e en kann." Diese Code wi d e geben, wenn eindeu ig die Bedeu ung hinsich lich de Klä ung eines his o ischen Sach e hal es einbezogen wi d. PHD: HSU (P ozess his o ischen Denkens: His o isches Sachu eil) Die Re lexion e olg übe den Teilsch i P ozesse his o ischen Denkens, das his o ische Sachu eil, wenn das Ziel eine E klä ung ode Bedeu ungszuweisung im his o ischen Kon ex is . „Welche Bedeu ung die Ve ände ung im Rahmen des e s en Wel k ieges gespiel ha .“ Diese Code wi d e geben, wenn die E läu e ungen zu eine F age ode die Re lexion eindeu ig au eine E klä ung/Bedeu ungszuweisung im his o ischen Kon ex abzielen. 82 WDH (Wiede holung de F age) Es inde keine Re lexion s a , die ges ell e F age wi d lediglich in nahezu iden ische Wo wahl wiede hol . „We wa Wilhelm I., weil ich wissen möch e, we Wilhelm I. wa .“ Es inde absolu keine Re lexion übe die eigene In en ion, Übe legungen, Vo -U eile, Ein luss ak o en s a . Lediglich eine Wiede holung de eigenen F age. 83 6 Da s ellung de E gebnisse Nach den Adap ionen des Kodie lei adens, dem In e code e ah en und de inalen Auswe ung de Essays, we den nun die E gebnisse p äsen ie . Das Ziel gemäß de Objek i i ä is es, die E gebnisse o e s desk ip i zu p äsen ie en, be o im nach olgenden Kapi el die In e p e a ion und anschließenden Konklusionen zu Fo mulie ung on Hypo hesen als in e p e i e ode alidi y a gumen e olgen we den. Insgesam sind 63 Essays e hoben und analysie wo den. 6.1 E gebnisse zu Ka ego ie „His o ische F agen s ellen“ In den analysie en Essays is jede Code, abgesehen on HWA (His o ische We a gumen a ion), zugewiesen wo den. Zunächs e olg die Auswe ung nach Dokumen en. Die Häu igkei s eh demen sp echend ü die Anzahl de Dokumen e, in denen de zugewiesene Code mindes ens einmal codie wo den is . So wu de in 53 Dokumen en, und dami am häu igs en, de Code HSU (His o isches Sachu eil) und in 13 Dokumen en, und dami am ge ings en, mindes ens einmal de Code PMV (Plausibili ä en/Me hodisches Vo gehen) zugewiesen: Tabelle 18 - HFS Dokumen e mi jeweiligem Code Häu igkei P ozen P ozen (gül ig) HSU 53 84,13 86,89 ZEIT 45 71,43 73,77 HSV 39 61,90 63,93 KBK 28 44,44 45,90 HWU 17 26,98 27,87 PMV 13 20,63 21,31 HWA 0 0,00 0,00 DOKUMENTE mi Code(s) 61 96,83 100,00 DOKUMENTE ohne Code(s) 2 3,17 - ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 - 84 Abbildung 11 - HFS Dokumen e mi jeweiligem Code (gül ig) E wähnenswe is , dass in as d ei Vie el de Dokumen e de Code ZEIT mindes ens einmal e geben wo den is . Be ach e man die Auswe ung de Codes hinsich lich de codie en Segmen e e gib sich olgende Ve eilung: Tabelle 19 - HFS Segmen e mi jeweiligem Code Häu igkei P ozen HSU 94 28,31 HSV 89 26,81 ZEIT 79 23,80 KBK 38 11,45 HWU 19 5,72 PMV 13 3,92 HWA 0 0,00 GESAMT 332 100,00 Abbildung 12 - HFS Segmen e mi jeweiligem Code 85 Ebenso wie bei den Dokumen en is auch bei den Segmen en de Code HSU am häu igs en codie wo den. De Code PMV is insgesam 13-mal in 13 un e schiedlichen Dokumen en zugewiesen wo den, sodass de Code PMV bei 13 P obandInnen jeweils einmalig codie wo den is und diese Code bei keine Pe son meh ach zugewiesen wo den is . Zu eine en Au äche ung de E gebnisse olgen nun die Auswe ungen de Segmen e je e hobene Klasse, be o abschließend die indi iduell zugewiesenen Codes in Fo m on Ne zdiag ammen da ges ell we den. Abbildung 13 - HFS GemS 10 Segmen e mi jeweiligem Code Abbildung 14 - HFS GemS 7 Segmen e mi jeweiligem Code 86 Abbildung 15 - HFS Gym 7.1 Segmen e mi jeweiligem Code Abbildung 16 - HFS Gym 7.2 Segmen e mi jeweiligem Code Abbildung 17 - HFS Gym 8 Segmen e mi jeweiligem Code E wähnenswe in de Zusammenschau de Jah gänge und insbesonde e in de de Schul o men is , dass bei den gymnasialen Klassen de Code HSU am häu igs en zugewiesen wo den is , wohingegen an de Gemeinscha sschule de Code HSV am häu igs en codie wo den is . Diese Ums and wi d in den Kapi eln 7.1.1 und 7.1.2 disku ie , insbesonde e hinsich lich de Un e schiede in de E s ellung de Essays und de da aus mögliche weise 87 esul ie enden Aussagek a de E gebnisse. Die In e p e a ion und die Diskussion diese E gebnisse e olgen in Kapi el 7.1. 88 6.2 E gebnisse zu Ka ego ie „His o ische F agen e lek ie en“ Insgesam sind alle 63 Essays analysie wo den, wobei in el Dokumen en kein Code ü die Re lexion e geben we den konn e. In diesen el Dokumen en sind auch die zwei Essays en hal en, die bei de Analyse de Ka ego ie HFS (His o ische F agen s ellen) nich e wendba gewesen sind. In den 63 ausgewe e en Essays sind die Codes ADS (Ad essa ) sowie ALT (Al e na i e F age) nich e geben wo den. In insgesam 50,79%, und dami knapp übe de Häl e de Dokumen e, is ein Beg ünde es In e esse codie wo den. Eben alls in knapp de Häl e de Dokumen e, mi 44,44%, konn e ein his o ische Ve weis mi HV (His o ische Ve weis) zugewiesen we den. Die Tabelle zeig die P ozen e bezogen au die 63 Dokumen e sowie die P ozen e (gül ig) bezogen au die 52 Dokumen e mi mindes ens einem Code. Das Balkendiag amm bezieh sich au die P ozen e (gül ig). 89 Tabelle 20 - HFR Dokumen e mi jeweiligem Code Häu igkei P ozen P ozen (gül ig) Beg ünde es In e esse 32 50,79 61,54 HV 28 44,44 53,85 UNTERRICHT 21 33,33 40,38 UNBEKANNT 20 31,75 38,46 MEDIEN 20 31,75 38,46 RKB 20 31,75 38,46 WISSEN 18 28,57 34,62 Unbeg ünde es In e esse 18 28,57 34,62 VORWISSEN 13 20,63 25,00 PHD HWU 12 19,05 23,08 SBT 11 17,46 21,15 PHD HSV 10 15,87 19,23 ALLGEMEINWISSEN 8 12,70 15,38 FAMILIE 7 11,11 13,46 SBK 7 11,11 13,46 PHD HSU 7 11,11 13,46 SBG 6 9,52 11,54 PHD PMV 5 7,94 9,62 WDH 4 6,35 7,69 SBE 3 4,76 5,77 POLITIK 3 4,76 5,77 POSITIVISMUS 3 4,76 5,77 REGION 2 3,17 3,85 FF 1 1,59 1,92 VERKLEIDUNG 1 1,59 1,92 URLAUB 1 1,59 1,92 ALT 0 0,00 0,00 ADS 0 0,00 0,00 DOKUMENTE mi Code(s) 52 82,54 100,00 DOKUMENTE ohne Code(s) 11 17,46 - ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 - 96 Abbildung 21 - HFR GemS 7 Segmen e mi jeweiligem Code 97 Tabelle 24 - HFR Gym 7.1 Dokumen e mi jeweiligem Code Häu igkei P ozen P ozen (gül ig) HV 6 60,00 66,67 Beg ünde es In e esse 6 60,00 66,67 RKB 5 50,00 55,56 UNTERRICHT 5 50,00 55,56 Unbeg ünde es In e esse 4 40,00 44,44 UNBEKANNT 4 40,00 44,44 VORWISSEN 3 30,00 33,33 MEDIEN 2 20,00 22,22 WISSEN 2 20,00 22,22 SBT 2 20,00 22,22 PHD HSV 2 20,00 22,22 FAMILIE 1 10,00 11,11 ALLGEMEINWISSEN 1 10,00 11,11 SBG 1 10,00 11,11 SBK 1 10,00 11,11 PHD PMV 1 10,00 11,11 PHD HWU 1 10,00 11,11 REGION 1 10,00 11,11 PHD HSU 1 10,00 11,11 SBE 0 0,00 0,00 VERKLEIDUNG 0 0,00 0,00 ALT 0 0,00 0,00 POLITIK 0 0,00 0,00 URLAUB 0 0,00 0,00 POSITIVISMUS 0 0,00 0,00 ADS 0 0,00 0,00 FF 0 0,00 0,00 WDH 0 0,00 0,00 DOKUMENTE mi Code(s) 9 90,00 100,00 DOKUMENTE ohne Code(s) 1 10,00 - ANALYSIERTE DOKUMENTE 10 100,00 - 98 Abbildung 22 - HFR Gym 7.1 Segmen e mi jeweiligem Code 99 Tabelle 25 - HFR Gym 7.2 Dokumen e mi jeweiligem Code Häu igkei P ozen P ozen (gül ig) Beg ünde es In e esse 5 50,00 83,33 RKB 4 40,00 66,67 HV 4 40,00 66,67 Unbeg ünde es In e esse 3 30,00 50,00 VORWISSEN 2 20,00 33,33 SBT 2 20,00 33,33 PHD HSV 2 20,00 33,33 MEDIEN 1 10,00 16,67 UNTERRICHT 1 10,00 16,67 WISSEN 1 10,00 16,67 SBK 1 10,00 16,67 PHD HWU 1 10,00 16,67 UNBEKANNT 1 10,00 16,67 REGION 0 0,00 0,00 POLITIK 0 0,00 0,00 URLAUB 0 0,00 0,00 FF 0 0,00 0,00 ALT 0 0,00 0,00 FAMILIE 0 0,00 0,00 SBE 0 0,00 0,00 ADS 0 0,00 0,00 SBG 0 0,00 0,00 ALLGEMEINWISSEN 0 0,00 0,00 PHD PMV 0 0,00 0,00 POSITIVISMUS 0 0,00 0,00 VERKLEIDUNG 0 0,00 0,00 PHD HSU 0 0,00 0,00 WDH 0 0,00 0,00 DOKUMENTE mi Code(s) 6 60,00 100,00 DOKUMENTE ohne Code(s) 4 40,00 - ANALYSIERTE DOKUMENTE 10 100,00 - 100 Abbildung 23 - HFR Gym 7.2 Segmen e mi jeweiligem Code 101 Tabelle 26 - HFR Gym 8 Dokumen e mi jeweiligem Code Häu igkei P ozen P ozen (gül ig) HV 5 33,33 50,00 RKB 5 33,33 50,00 MEDIEN 4 26,67 40,00 UNTERRICHT 4 26,67 40,00 SBK 4 26,67 40,00 PHD HWU 4 26,67 40,00 UNBEKANNT 3 20,00 30,00 Beg ünde es In e esse 3 20,00 30,00 WISSEN 2 13,33 20,00 SBT 2 13,33 20,00 Unbeg ünde es In e esse 2 13,33 20,00 VORWISSEN 2 13,33 20,00 WDH 2 13,33 20,00 POLITIK 1 6,67 10,00 SBG 1 6,67 10,00 FF 1 6,67 10,00 REGION 1 6,67 10,00 PHD HSV 1 6,67 10,00 PHD HSU 1 6,67 10,00 SBE 1 6,67 10,00 ALT 0 0,00 0,00 ALLGEMEINWISSEN 0 0,00 0,00 URLAUB 0 0,00 0,00 PHD PMV 0 0,00 0,00 POSITIVISMUS 0 0,00 0,00 ADS 0 0,00 0,00 FAMILIE 0 0,00 0,00 VERKLEIDUNG 0 0,00 0,00 DOKUMENTE mi Code(s) 10 66,67 100,00 DOKUMENTE ohne Code(s) 5 33,33 - ANALYSIERTE DOKUMENTE 15 100,00 - 102 Abbildung 24 - HFR Gym 8 Segmen e mi jeweiligem Code E wähnenswe is , dass in den gymnasialen Klassen de his o ische Ve weis mi dem Code HV, beziehungsweise ein Ve weis au Konzep e, Beg i e ode Ka ego ien mi els des Codes RKB, am häu igs en e geben wo den is , bei den Klassen de Gemeinscha sschule wiede um Beg ünde es In e esse. Dabei is de Code HV bei de 10. Klasse de Gemeinscha sschule ehe mi elhäu ig e geben wo den, bei de 7. Klasse wiede um am häu igs en. Zu be onen is , dass bei de p ozen ualen Zuo dnung in den Balkendiag ammen de be einig e P ozen we angegeben is , nachdem die Dokumen e ohne Codes subs i uie wo den sind und somi lediglich die codie en Segmen e be ach e wo den sind. Die In e p e a ion de E gebnisse zu Ka ego ie „His o ische F agen e lek ie en“ e olg in Kapi el 7.2. 103 7 In e p e a ion, Auswe ung und Re lexion Das de A bei zug unde liegende Fo schungsin e esse, welche F agen die Le nenden s ellen, und wie und mi welchen Ein luss ak o en die Le nenden ih e F ages ellungen e lek ie en, münde in die Lei age, wie kann empi isch ein Ins umen zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz als P o o yp en wickel we den? Die de aillie en E gebnisse sind in den Kapi eln 6.1 sowie 6.2 isuell da ges ell wo den, sodass im Rahmen dieses Kapi els imme de Rückbezug au diese Visualisie ung genommen wi d. In den einzelnen Un e kapi eln we den exempla ische Rep äsen an en de Codes p äsen ie , disku ie und in e p e ie , die Au lis ung säm liche Codezuweisung is jedoch im Anhang anspa en o engeleg . 7.1 Welche F agen s ellen die Le nenden? Eine g oße He aus o de ung bei de Bean wo ung de F ages ellung lieg in de einzunehmenden Pe spek i e. Wie in den Schlüsselhe aus o de ungen beleuch e wo den is , gil es die in e p e i e a gumen s mi Beweisen zu un e maue n und k i isch zu e lek ie en, inwie e n die ges ell en F agen a sächlich die zugewiesenen An wo dimensionen beinhal en und dami als alidi y a gumen s klassi izie we den können, ode ob diese lediglich du ch guessing zugewiesen wo den sind. Auch Zusammenhänge mi ande en Codes sind in einigen Fällen zu disku ie en, die in den en sp echenden Un e kapi eln e läu e , e aluie sowie e lek ie we den. In de Conclusio de Ände ung de Auswe ung sind die Schlüsselhe aus o de ungen dahingehend ad essie wo den, dass die Pe spek i e de auswe enden Pe son omnip äsen is . Die F agen sind aus de Pe spek i e zu An wo no wendigen Dimension he aus codie wo den und dami unabhängig on nich beweisba en Ve mu ungen, da Log enbe g (2012, 86) be ei s explo ie e “ ha mos s uden s a e unce ain abou he ins uc ion o ask ques ions and abou hei own ques ions, p obably because hey a e no used o o mula ing ques ions abou his o y.” (Log enbe g 2012, 86) Dennoch bleib die F age bes ehen, inwie e n eigens o mulie e in e p e i e a gumen s au Basis de eigenen E wa ung nich au oma isch zu alidi y a gumen s wü den. 7.1.1 F agen, die nach eine his o ischen Sach e hal sanalyse e langen „We uh mi de Ti anic?“ (E04, 1, GemS 10 – Code HSV) Die F age nach den Pe sonen kann en wede du ch die Klä ung des his o ischen Sach e hal es mi de Passagie lis e bean wo e we den ode abe mi de absolu en 104 Pe sonenzahl de Ti anic. Dami wä e die F ages ellung aus de bean wo enden Pe spek i e gelös . Wede wi d ü die e olg eiche Bean wo ung ein Bedeu ungszusammenhang de mi ah enden Pe sonen benö ig (HSU) ode eine O ien ie ung au die heu ige Zei ollzogen (HWU), noch beda es eine zei lichen Ve knüp ung (ZEIT), eines Bezugs zu Konzep en, Beg i en ode Ka ego ien (KBK), eine Bewe ung aus heu ige Zei (HWA) ode eine P ü ung de Plausibili ä ode des me hodischen Vo gehens (PMV). „Was sind Höhlenmale eien?“ (E05, 1, GemS 10 – Code HSV) „Wo sind sie zu inden?“ (E05, 1, GemS 10 – Code HSV) „Wann sind sie en s anden?“ (E05, 1, GemS 10 – Code HSV) „We ha die Höhlenmale eien e scha en?“ (E05, 1, GemS 10 – Code HSV) „Wie en s ehen Höhlenmale eien?“ (E05, 1, GemS 10 – Code HSV) Diese eindimensionalen F agen sind eben alls mi eine his o ischen Sach e hal sanalyse (HSV) zu bean wo en. Zwa könn e man hinsich lich de F agen „Wann“ / „We “ / „Wie“ au die his o ischen Kon o e sen um die Höhlenmale eien ( gl. beispielsweise Cona d/Kind 2019, Jones/Díaz-Gua damino 2019, Pie ani/Zei oun 2020) e weisen, ü eine An wo benö ig we den diese jedoch nich . Auch Höhlenmale ei als Beg i (KBK) wä e eine denkba e Möglichkei , wobei zu Bean wo ung o allem de e s en F age eine Auseinande se zung mi de De ini ion des Beg i es „Höhlenmale ei“ sich zwa anschließend anbie en wü de, abe nich zwangsläu ig no wendig zu Bean wo ung de F ages ellung is . Demen sp echend sind auch diese F agen lediglich mi dem Code HSV e sehen wo den. Insgesam läss sich es hal en, dass de Code HSV 89-mal e geben wo den is . Dabei lieg lediglich eine ge inge Übe schneidung mi ande en Codes o , wie die Codelandka e in ih e isuellen Da s ellung ia MAXQDA 2022 zeig : 105 Abbildung 25 - Codelandka e HFS Beispiele ü Übe schneidungen sind: „Welche Epochen gib es?“ (E22, 1, GemS 7 – Codes HSV, ZEIT, KBK) „[…] ob es heu zu age noch Hexen e olgung i gendwo au de Wel gib .“ (E33, 1, Gym 7 – Codes HSV, ZEIT) „[…] wie Kolumbus on Genua nach Ame ika gekommen is .“ (E39, 1, Gym 7 – Codes HSV, ZEIT) „Muss en die Leu e im K ieg hunge n?“ (E58, 1, Gym 8 – Codes HSV, KBK) Bei de F age nach den Epochen muss zu Bean wo ung nich nu die Anzahl mögliche Epochen genann we den, man muss zwangsläu ig auch den Beg i de Epoche dazu klä en und au die un e schiedlichen Zei punk e de Epochen eingehen, sodass die d ei Codes (HSV, ZEIT, KBK) zu e olg eichen Bean wo ung de F age e geben wo den sind. Bei de F age nach de Hexen e olgung muss zunächs de Sach e hal geklä we den, ob diese heu zu age noch s a inde . Du ch den Bezug de Hexen e olgung au die heu ige Zei sind auch mindes ens zwei di e en e Zei punk e – Hexen e olgung ühe Neuzei 1 und Hexen e olgung heu e 2 – en hal en. Um die F age zu bean wo en, muss jedoch keine Ve bindung zwischen diesen Zei punk en, und somi die Kons uk ion eines his o ischen 112 „Wa um bes eh Rom im Ve häl nis zu ande en An ik-S äd en heu e noch?“ (E08, 1, GemS 10 – Codes HWU, ZEIT) „Welche Auswi kung ha die Radioak i i ä on Tsche nobyl heu e noch?“ (E27, 3, GemS 7 – Codes HWU, ZEIT) „Was mach Al Andalus bedeu sam mi Blick au die Menschhei sgeschich e?“ (E29, 1, Gym 7.1 – Codes HWU, ZEIT) „Als abschließende F age we de ich e suchen zu klä en, ob die Ka as ophe [Abs u z de Hindenbu g] hä e e hinde we den können.“ (E18, 1, GemS 10 – Codes HWU, HSU) Die e s en d ei F ages ellungen sind wei e e Beispiele, de en E läu e ung analog zu den e s en Aus üh ungen e olgen kann. Die F agen nach Roms Bedeu ung und nach de Auswi kung de Radioak i i ä beinhal en mi dem Wo „heu e“ eindeu ig, im Rahmen de zu Bean wo ung benö ig en zei lichen Dimension, einen Bezug au die Gegenwa und gegebenen alls Zukun . Die F age nach Al Andalus Bedeu samkei ü die Menschhei sgeschich e okussie zwa nich explizi die heu ige Zei , doch um die F age sukzessi bean wo en zu können, muss e lek ie we den, welche Aspek e de heu igen Zei als bedeu sam ü die Menschhei sgeschich e einzuo dnen sind, sodass auch hie de Bezug zu Gegenwa und gegebenen alls Zukun zu e olgen ha . Die le z en beiden F ages ellungen zeigen die Komplexi ä in de T ennschä e auch aus de Pe spek i e de zu An wo no wendigen Dimension he aus. Die F ages ellung, ob de Abs u z de Hindenbu g hä e e hinde we den können, kann sowohl im his o ischen Kon ex , in Fo m eine Bes immung on U sache und Folge, bean wo e we den, als auch un e Einbezug de O ien ie ung du ch die Zei und de F age nach de Rele anz ü die Gegenwa , weshalb beispielsweise in de Lu ah das We e du chaus eine elemen a e Rolle spiel ( gl. B aun 2018). Da beide An wo dimensionen möglich wä en, sind beide Codes zugewiesen wo den und bilden somi einen de S ei älle ab. 113 „Wa um man e mein liche Hexen als schlech ode böse angesehen ha und nich als nü zlich?“ (E36, 1, Gym 7 – Codes HWU, HSU, HSV) Einen wei e en Sonde all s ell die F age hinsich lich de Hexen da . Zu Bean wo ung de F age könn e eine his o ische Sach e hal sanalyse heo e isch genügen, indem e schlossen wi d, wie Hexen cha ak e isie wo den sind. Du ch die E gänzung, wa um diese „nich als nü zlich“ angesehen wo den sind, kann jedoch auch eine Eino dnung in U sache und Folge o genommen we den, also die F age ges ell we den, was die U sache da ü is , dass Hexen als „böse“ cha ak e isie und in olgedessen „nich als nü zlich“ be ach e wo den sind. Doch auch eine O ien ie ung du ch die Zei wä e eine mögliche An wo dimension, da die Cha ak e isie ung on Hexen auch heu zu age noch häu ig als „schlech ode böse“ e olg und somi eine Rele anz ü die Gegenwa sowie gegebenen alls Zukun inkludie . Tabelle 31 - HWU Dokumen e mi Codezuweisung Häu igkei P ozen HWU 17 26,98 DOKUMENTE mi Code(s) 17 26,98 DOKUMENTE ohne Code(s) 46 73,02 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Insgesam is de Code HWU in 17 de 63 Essays zugeo dne wo den, was 27% en sp ich . F agen, die zu Bean wo ung eines his o ischen We u eils bedü en, sind demen sp echend deu lich sel ene als die o angegangenen Teilope a ion des P ozesses his o ischen Denkens. Tabelle 32 - HWU GemS Codezuweisung in einem Dokumen Häu igkei P ozen HWU 9 32,14 DOKUMENTE mi Code(s) 9 32,14 DOKUMENTE ohne Code(s) 19 67,86 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 Tabelle 33 - HWU Gym Codezuweisung in einem Dokumen Häu igkei P ozen HWU 8 22,86 DOKUMENTE mi Code(s) 8 22,86 114 DOKUMENTE ohne Code(s) 27 77,14 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 Auch zwischen den Schul o men sind keine wesen lichen Un e schiede e kennba . Zwa lieg die Codezuweisung je Dokumen bei de Gemeinscha sschule 10% höhe als bei denen des Gymnasiums, dies mag jedoch e neu au die di e en en Quan i ä s o de ungen im Lei aden zum Sch eiben eines Essays zu ückzu üh en sein (siehe Kapi el 4.4.2). De inkludie e Gegenwa sbezug im Rahmen des his o ischen We u eils könn e au ein e wei e es Geschich s e s ändnis hinweisen, sodass den Le nenden mögliche weise bewuss sein könn e, dass Geschich e auch Be üh ungspunk e in ih e Lebenswel , beziehungsweise in ih em All ag, besi z . Dahe soll insbesonde e in Kapi el 7.2.5 eine Ko espondenz zu den Essays mi zugewiesenem Code HWU e aluie we den. 7.1.4 F agen, die nach eine his o ischen We a gumen a ion e langen Die le z e Teilope a ion des P ozesses his o ischen Denkens bilde die his o ische We a gumen a ion HWA und okussie die Re lexion de eigenen Posi ion. In den e hobenen Dokumen en bedu e keine F age zu Bean wo ung diese Dimension, wobei aglich is , ob dies mi de mangelnden Kompe enz de Le nenden zu beg ünden is ode in einem blinden Fleck ( gl. Kahnemann/F ede ick 2002) beg ünde lieg . Un e einem blinden Fleck e s eh man, dass Unbewuss hei ü eine Nich -An wo so g e ( gl. ebd.). Es könn e also sein, dass den Le nenden nich die Kompe enz ode das Wissen um die his o ische We a gumen a ion und dami eine eigene S andpunk e lexion ehl e, sonde n ielmeh das Bewuss sein da ü , dieses im P ozess his o ischen Denkens zu ollziehen. 7.1.5 F agen, die ein Konzep , einen Beg i ode eine Ka ego ie zu Klä ung e langen „Was is eine Epoche?“ (E22, 1, GemS 7 – Code KBK) Diese F age s eh exempla isch ü F ages ellungen, de en An wo die Klä ung eines Konzep es, eines Beg i es ode eine Ka ego ie e lang . In diesem Fall muss zu Bean wo ung „Epoche“ als Beg i , Ka ego ie ode „his o ische[s] Basiskonzep “ (Kühbe ge 2016, 29) geklä we den. Eine his o ische Sach e hal sanalyse (HSV) is nich aus eichend, da bei de Epoche nich die Be ach ung eines Ve gangenhei spa ikels, sonde n ielmeh eine kons uie e „Zei ein eilung“ (ebd.) igu ie . Zu Klä ung on „Epoche“ is zudem wede ein his o isches Sachu eil (HSU) noch ein his o isches We u eil (HWU) ode eine his o ische 115 We a gumen a ion (HWA) onnö en. Auch die Plausibili ä ode das me hodische Vo gehen (PMV) bilden ebenso wie ZEIT allen alls eine akul a i e Dimension. Bei „Epoche“ wä e es zwa naheliegend zei lich di e en e Ve gangenhei spa ikel einzubeziehen, die Bean wo ung kann jedoch auch on einem beliebigen Ausgangszei punk 𝑡𝑥 zei lich singulä bean wo e we den. „Wie wa die Poli ik [DDR] au gebau ?“ (E07, 1, GemS 10 – Codes KBK, HSV) „Wie s and die deu sche Gesellscha zum 1. Wel k ieg (1914-1918)?“ (E56, 1, Gym 8 – Codes KBK, HSU) Diese F agen s ehen s ell e e end ü einige de Kombina ionen, in denen KBK in den codie en Segmen en in Ko espondenz zugewiesen wo den is . Bei de e s en F age wie die Poli ik de DDR au gebau gewesen is , beda es zu Bean wo ung de F age eine Re lexion des Ve s ändnisses on „Poli ik“, sodass diese als Konzep , Beg i ode Ka ego ie (KBK) okussie wi d. Zudem muss die Poli ik als Ve gangenhei spa ikel zu einem bes imm en Zei punk 𝑡𝑥 im Rahmen eine his o ischen Sach e hal sanalyse e schlossen we den. Fakul a i möglich wä e eine Ve bindung zei lich di e en e Ve gangenhei spa ikel (ZEIT) zu Kons uk ion eines his o ischen Sachu eils (HSU) ode in Bezug au die Auswi kungen de „Poli ik“ de DDR hinsich lich gegenwä ige Rele anz (HWU), jedoch sind diese aus Pe spek i e des Kodie e s keine obliga o ischen Dimensionen zu Bean wo ung de F ages ellung. Auch ein Einbezug de Plausibili ä en ode des me hodischen Vo gehens (PMV) ode die Re lexion de eigenen Posi ion (HWA) wi d zu Bean wo ung nich zwangsläu ig benö ig . Analog e häl es sich bei de zwei en F age, jedoch genüg zu Bean wo ung de F ages ellung nich eine his o ische Sach e hal sanalyse. Zwa könn e mi „Wie s and […]“ auch eine eindimensionale An wo u sp ünglich beabsich ig gewesen sein, um jedoch ein Ve s ändnis übe die Eins ellung de Be ölke ung zum E s en Wel k ieg zu kons uie en, beda es ielmeh eine Bedeu ungszuweisung im Zei ho izon de Ve gangenhei (HSU). „Wa de Ve saille F iedens e ag ein G und ü den Zwei en Wel k ieg?“ (E61, 1, Gym 8 – Codes KBK, ZEIT, HSU) 116 Bei diese F age lieg eine eindeu ige Ve knüp ung zei lich di e en e Ve gangenhei spa ikel „Ve saille F iedens e ag“ sowie „Zwei e[ ] Wel k ieg“ o die im Rahmen eine Zuweisung on U sache und Folge (HSU) in de An wo zu e ne zen is , sodass de Code ZEIT zugeo dne we den konn e. „G und“ spiegel dabei den Beg i (KBK) wide , de eine Re lexion beda , da ansons en die Kons uk ion eines Bedeu ungskon ex es im Rahmen de An wo lediglich un e lek ie möglich wä e – wi d un e „G und“ de di ek e Auslöse , wie beispielsweise de Übe all au Polen, ode eine on ielen bedingenden Ein luss ak o en e s anden? Da zu Bean wo ung wede eine Re lexion de eigenen Posi ion (HWA) noch ein Rele anzbezug zu Gegenwa (HWU) benö ig wi d, ebenso wenig wie eine P ü ung de Plausibili ä ode des me hodischen Vo gehens (PMV), sind diese Codes nich zugewiesen wo den. HSV wiede um is du ch die Zuweisung on HSU be ei s inkludie . „Ich habe mi also die F age ges ell , wie Südko eas Filmindus ie zu diesem „Vo bild“ gewo den is […]“ (E15, 1, GemS 10 – Codes KBK, ZEIT, HWU) Ande s als bei de o angegangenen F age wi d mi „Vo bild“ di ek eine gegenwä ige Rele anz als An wo dimension e lang , sodass de Code HWU zugewiesen we den konn e. Auch muss das Konzep , de Beg i , beziehungsweise die Ka ego ie, „Vo bild“ e lek ie we den. Du ch die F age „wie [e was] gewo den is “, e lang die An wo nach de Ve knüp ung mindes ens eines Ve gangenhei spa ikels mi de Gegenwa , sodass auch de Code ZEIT zugewiesen wo den is . Fakul a i könn e man du ch „Vo bild“ auch eine his o ische We a gumen a ion (HWA) ans eben, zu Bean wo ung is die Re lexion de eigenen Posi ion jedoch nich zwangsläu ig onnö en, ebenso wenig wie die Klä ung de Plausibili ä ode des me hodischen Vo gehens (PMV). Tabelle 34 - KBK Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen KBK 28 44,44 DOKUMENTE mi Code(s) 28 44,44 DOKUMENTE ohne Code(s) 35 55,56 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Insgesam is de Code in 28 de 63 Essays zugewiesen wo den, da on in ielen Dokumen en meh mals. Demen sp echend ha knapp die Häl e alle e hobenen Essays mindes ens einmal 117 eine F ages ellung o mulie , bei de zu Bean wo ung die Klä ung eines Konzep es, Beg i es ode eine Ka ego ie (KBK) no wendig is . Tabelle 35 - KBK GemS Codezuweisung in einem Dokumen Häu igkei P ozen KBK 10 35,71 DOKUMENTE mi Code(s) 10 35,71 DOKUMENTE ohne Code(s) 18 64,29 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 Tabelle 36 - KBK Gym Codezuweisung in einem Dokumen Häu igkei P ozen KBK 18 51,43 DOKUMENTE mi Code(s) 18 51,43 DOKUMENTE ohne Code(s) 17 48,57 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 Zwischen den Le ng uppen läss sich ein g oße Un e schied es s ellen. So is bei den Klassen de Gemeinscha sschule KBK lediglich knapp 36% de Dokumen e zugewiesen wo den, wohingegen bei den gymnasialen Le ng uppen eine übe 50%ige Zuweisung e olg e. Mögliche weise lieg auch hie ein Zusammenhang zu de A des Un e ich s in Abhängigkei de Leh pe sonen o , sodass e neu die Leh pe son des Gymnasiums de Klä ung on Konzep en, Beg i en ode Ka ego ien eine höhe e Bedeu ung zukommen ließ als die Leh pe son de Gemeinscha sschule ( gl. Kapi el 4.4). 7.1.6 F agen, die nach Plausibili ä en ode einem me hodischen Vo gehen e langen „Wie iel Wah hei s eck in dem e olg eichen Kino-Film [Ti anic] aus dem Jah 1997?“ (E04, 1, GemS 10 – Code PMV) 118 Diese F age ep äsen ie exempla isch F agen, die zu Bean wo ung eine P ü ung de Plausibili ä en e langen ode den Fokus au das me hodische Vo gehen legen. In diesem Fall wi d geziel die empi ische Plausibili ä benö ig , da zu P ü ung de „Wah hei “ Belege analysie , beziehungsweise e lek ie au den Film bezogen, we den müssen. In diesem Zusammenhang könn e auch de Beg i , beziehungsweise das Konzep (KBK), „Wah hei “ e aluie we den, wobei dies aus Pe spek i e des Codie e s nich obliga o isch is . Auch könn e man a gumen ie en, dass zu P ü ung de Plausibili ä his o ische Sach e hal e (HSV) analysie we den müssen. Dabei kann dies im Rahmen des Codes PMV gegebenen alls als inkludie be ach e we den, solange die P ü ung de Plausibili ä ode des me hodischen Vo gehens im Fokus s eh . Ähnlich e häl es sich sowohl bei dem his o ischen Sachu eil (HSU), welches bei einem Fokus au die heo e ische Plausibili ä inbeg i en wä e ode dem his o ischen We u eil (HWU), inkludie in de na a i en Plausibili ä , und de his o ischen We a gumen a ion (HWA) mi beg i en in de no ma i en Plausibili ä . Da zu Bean wo ung de F age zudem keine zei lich di e en en (Ve gangenhei s-)Pa ikel mi einande in Beziehung gese z we den müssen, wi d auch de Code ZEIT nich zugeo dne . Man könn e a gumen ie en, dass de Film 1997 𝑡1 und die Quellen, die als Belege ode Wide lege he angezogen we den, demen sp echend als 𝑡2…𝑛+1 da s ellen – wobei n die Anzahl de un e schiedlichen he angezogen Quellen ode Da s ellungen de inie –, angie en diese die An wo dimension au die F age nach „Wah hei “ jedoch nu pe iphe , da die An wo auch ohne einen Einbezug de zei lichen Ve knüp ung e olgen kann. „[…] ob diese P ozesse de Hin e agung und des P o es s nu Einzel älle wa en […].“ (E50, 1, Gym 8 – Code PMV) Bei diese Codezuweisung s eh wenige die P ü ung de Plausibili ä zu Bean wo ung de F age im Fokus als die E läu e ung des me hodischen Vo gehens. Die Quelleno ien ie ung is ein elemen a es geschich sdidak isches P inzip ( gl. beispielsweise Sch eibe /Hasbe g 2019, 158). Es beinhal e auch die Reche che nach geeigne en Quellen zu Klä ung eines his o ischen Sach e hal es, wobei die Reche che ein me hodisches Vo gehen im P ozess des his o ischen Denkens bilde . Auch könn e a gumen ie we den, dass die empi ische Plausibili ä de Einzel älle gep ü we den muss. In diesem Fall is also, wie be ei s e läu e , die his o ische Sach e hal sanalyse inkludie . Die Bean wo ung de F age se z zudem nich o aus, dass Konzep e, Beg i e ode Ka ego ien (KBK) hinsich lich ih es Ve s ändnisses e lek ie sowie gegebenen alls adap ie we den müssen ode zei lich di e en e Ve gangenhei spa ikel (ZEIT) mi einande in Ve bindung geb ach we den müssen. 119 „Was wä e passie , wenn Deu schland in de A om o schung E olg gehab hä e?“ (E14, 1, GemS 10 – Codes PMV, HSU) Diese F age bilde eine besonde e Fo m des Codes PMV, da die Bean wo ung zunächs eine Klä ung de Bedeu ung kon a ak ische Geschich e beda . Diese is aus Pe spek i e des Codie e s dem me hodischen Vo gehen zugeo dne , sodass de Code PMV zugeo dne wo den is . Eine ähnliche kon a ak ische Dimension inde sich auch noch in einem wei e en Essay (E59, 1, Gym 8), wobei diese aus eine ande en Schul o m, eine ande en Klassens u e sowie einem ande en O s amm , sodass eine Ve bindung zwischen diesen beiden mi hohe Wah scheinlichkei auszuschließen is . Dami jedoch die kon a ak ische Geschich e eingeo dne we den kann, beda es eine Bedeu ungszuweisung on U sache und Folge (HSU), wobei die U sache de „E olg“ in de A om o schung wä e und die Folge eine ik i e Adap ion des bishe na a i ie en Kon ex es da s ellen wü de. Fakul a i könn e auch de Code KBK e geben we den, wenn das Ve s ändnis on „E olg“ geklä we den möge, ode de Code ZEIT, wenn zei lich di e en e Ve gangenhei spa ikel kon a ak isch in Ve bindung gese z we den. Dabei s ell sich jedoch die F age, inwie e n das genuin his o ische Basiskonzep ZEIT dann nich ad absu dum ge üh we den wü de, wenn dieses Konzep du ch kon a ak ische Eino dnungen zugewiesen we den wü de. Nich sdes o o z bilde diese F ages ellung eine seh spannende Face e, is die F age nach „Was-wä e-wenn“ doch ein k ea i es, kons uk i is isches Gedankenspiel, wenngleich die Plausibili ä sk i e ien ü die en s ehenden kon a ak ischen his o ischen Na a ionen nich hal ba wä en. „auße dem wü de mich in e essie en welche Fol e me hoden es gab und welche am schlimms en wa en.“ (E09, 2, GemS 10 – Codes PMV, HSU, HSV) Diese F age zeig e neu die Komplexi ä de Codezuweisung und die Schwie igkei de T ennschä e au . Um die F age, welche Fol e me hoden es gab, zu bean wo en, beda es lediglich eine his o ischen Sach e hal sanalyse (HSV), in de die gängigen Fol e me hoden e schlossen we den. Die Bedeu ungszuweisung im Zei ho izon de Ve gangenhei (HSU), welche „Fol e me hoden […] am schlimms en wa en“, ließe sich du ch eine Kon ex ualisie ung un e schiedliche Quellen mögliche weise kons uie en und wü de auch eine mögliche An wo dimension bilden. Um einschä zen zu können, „welche Fol e me hoden […] am schlimms en wa en“, könn e zu Bean wo ung jedoch auch die Re lexion de eigenen We e 120 und No men und dami de no ma i en Plausibili ä e olgen, die somi auch die his o ische We a gumen a ion (HWA) inkludie en wü de. K i isch zu e aluie en is zudem, inwie e n die F age dahingehend ge enn we den müss e, sodass zum einen die his o ische Sach e hal sanalyse (HSV) zu Bean wo ung on „welche Fol e me hoden es gab“ im Fokus s ehen wü de und zum ande en die P ü ung de no ma i en Plausibili ä (PMV) ode de Bedeu ungszuweisung im Zei ho izon de Ve gangenhei (HSU) zu Bean wo ung im Fokus de F age „am schlimms en“ s ünde. Tabelle 37 - KBK Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen PMV 13 20,63 DOKUMENTE mi Code(s) 13 20,63 DOKUMENTE ohne Code(s) 50 79,37 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Insgesam is de Code KBK in 13 de 63 Essays zugewiesen wo den, was knapp 20% en sp ich . Tabelle 38 - KBK GemS Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen PMV 8 28,57 DOKUMENTE mi Code(s) 8 28,57 DOKUMENTE ohne Code(s) 20 71,43 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 Tabelle 39 - KBK Gym Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen PMV 5 14,29 DOKUMENTE mi Code(s) 5 14,29 DOKUMENTE ohne Code(s) 30 85,71 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 121 Besonde s he o zuheben is , dass de Code PMV in den Le ng uppen de Gemeinscha sschule as doppel so häu ig zugeo dne wo den is wie in den gymnasialen Le ng uppen. Mögliche weise lieg auch hie ein Zusammenhang zu de A bei de Leh pe sonen o . Da in den gymnasialen Le ng uppen mi Kausalke en gea bei e wi d und dadu ch mögliche weise ein scheinba de e minie es Ve s ändnis on his o ischen E eignissen begüns ig we den könn e, e schein naheliegend, dass bei einem nich - kon ingen en Geschich s e s ändnis die P ü ung on Plausibili ä en obsole wä e. Wenn jedoch s e s ein hohe We au die Analyse his o ische Sach e hal e geleg wi d, so is demen sp echend auch naheliegend, dass in e höh em Maße nach empi ischen Belegen zu dem jeweiligen Kon ex ge ag we den könn e. Diese Übe legungen sind jedoch mi Vo sich zu be ach en, da sie du chaus, gemäß den Schlüsselhe aus o de ungen, eine Übe in e p e a ion de Codezuweisungen un e liegen könn en. 7.1.7 F agen, die nach eine zei lichen Ve knüp ung e langen F agen, die zu eine Bean wo ung de Ve knüp ung zei lich di e en e (Ve gangenhei s-) Pa ikel bedü en, haben den Code ZEIT zugeo dne bekommen. Ande s als bei den ande en Codes is de Code ZEIT dabei kein einziges Mal alleins ehend zugeo dne wo den. Dies mag dami zusammenhängen, dass eine F age, die zu Bean wo ung eine Ve knüp ung beda , somi be ei s auch zumindes eine his o ischen Sach e hal sanalyse benö ig . Be ach e man die nach olgende Abbildung de Code-Rela ionen, so lassen sich s a ke Übe schneidungen zu den Teilope a ionen des P ozesses his o ischen Denkens iden i izie en. Abbildung 27 - HFS Code-Rela ions-B owse Dabei s ich o allem de Zusammenhang mi dem his o ischen Sachu eil he aus. Dies lieg mögliche weise auch da in beg ünde , dass de Code HSU mi insgesam 94 Zuo dnungen den quan i a i s ä ks en Code de Ka ego ie „His o ische F agen s ellen“ bilde . Mi 57 Übe schneidungen bei insgesam 79 Zuo dnungen des Codes ZEIT s ehen somi 72% de mi ZEIT codie en Segmen e in Rela ion zu dem his o ischen Sachu eil (HSU). 128 Lebensmi el e so gung ü die Be ölke ung wa en.“ (E62, 1, Gym 8 – Code WDH) Dieses Zi a s eh exempla isch ü desc ip i e w i ing ( gl. Ha on/Smi h 1995) beziehungsweise die S u e 0 – Benennung eine Handlung ( gl. Leonha d/Rihm 2011, Tabelle 3), da die le nende Pe son lediglich die zug undeliegende F ages ellung im Rahmen ih e Re lexion in e ände e Wo eihen olge wiede hol . Tabelle 43 - HFR Dimension Hin e g und Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen POSITIVISMUS 3 4,76 WDH 4 6,35 WISSEN 18 28,57 DOKUMENTE mi Code(s) 19 30,16 DOKUMENTE ohne Code(s) 44 69,84 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Insgesam is de Code POSITIVISMUS lediglich in d ei de 63 Dokumen e codie wo den und dami in lediglich knapp 5% de e hobenen Essays, was inso e n als e eulich gewe e we den kann, als ein o angig posi i is isches Geschich s e s ändnis zumindes nich o enkundig häu ig in E scheinung i . Inwiewei diese ge inge Zuo dnung au ein kons uk i is isches Geschich s e s ändnis zu ückzu üh en is , läss sich nich bean wo en, o allem da Posi i ismus nach wie o ein P oblem da s ell , wie es Ma in Lücke am Beispiel de E inne ungskul u zeig ( gl. Lücke 2016). Zwa bes ä ig eine ep äsen a i e Fo sa- Um age im Au ag de Kö be -S i ung (2017), die auch den Geschich swe bewe b des Bundesp äsiden en e an wo e , dass ein G oß eil de be ag en Pe sonen die Fähigkei des k i ischen Hin e agens als wich ig bezeichne , wobei dies kein Ausschlussk i e ium ü ein posi i is isches Geschich s e s ändnis bilde . Vielmeh könn e das k i ische Hin e agen einem Upda e des „wi klichen“ Geschich sbildes en sp echen. Inso e n is das ge inge Zuweisen des Codes POSITIVISMUS, insbesonde e o dem Hin e g und de Schlüsselhe aus o de ung 6, mi Vo sich zu be ach en. In ie de 63 Dokumen e is de Code Wiede holung (WDH) e geben wo den, was eben alls e eulich is , da dies, wie be ei s benann , ü die S u e 0 de Re lexionsni eaus s eh . In 18 Dokumen en is de Code WISSEN zugeo dne wo den, sodass bei e was meh als einem 129 Vie el de Le nenden de allgemeine Wissensau bau im Fokus s eh . Die kombinie e Re lexionsdimension des Hin e g undes is in insgesam 19 de 63 Dokumen e, und somi in knapp einem D i el, zugewiesen wo den. Dabei lassen sich bei den un e schiedlichen Le ng uppen g a ie ende Un e schiede in den Codezuweisungen iden i izie en. Tabelle 44 - HFR Dimension Hin e g und GemS Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen POSITIVISMUS 3 10,71 WDH 2 7,14 WISSEN 13 46,43 DOKUMENTE mi Code(s) 13 46,43 DOKUMENTE ohne Code(s) 15 53,57 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 Tabelle 45 - HFR Dimension Hin e g und Gym Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen POSITIVISMUS 0 0,00 WDH 2 5,71 WISSEN 5 14,29 DOKUMENTE mi Code(s) 6 17,14 DOKUMENTE ohne Code(s) 29 82,86 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 Beme kenswe is , dass de Code POSITIVISMUS nu in den Le ng uppen de Gemeinscha sschule e geben wo den is und eben alls de Wissensau bau (WISSEN) im Ve gleich zu den gymnasialen Klassen eine deu lich höhe e Zuo dnung e ah en ha . Mögliche weise lieg dies e neu in den un e schiedlichen Un e ich ss ilen beg ünde , o allem, wenn de Fokus bei den Le ng uppen de Gemeinscha sschule s e s ehe au die Klä ung his o ische Sach e hal e und dami au Zahlen, Da en und „Fak en“ geleg wi d, als im hie o liegenden gymnasialen Un e ich sgeschehen ( gl. Kapi el 4.4). 130 7.2.2 Re lexion mi els de Dimension des Ve weises „Da on ha e ich bishe noch nie gehö .“ (E01, 1, GemS 10 – Code UNBEKANNT) Diese Aussage s eh exempla isch ü die Zuweisung des Codes UNBEKANNT hinsich lich de Re lexion aus de Dimension des Ve weises. Wie die Pe son kla bekenn , is de Inhal beziehungsweise das Thema nich bekann . „Ich wuss e an angs noch ga nich s übe das Thema, abe habe mich schlau gemach und weiss je z einiges meh .“ (E47, 1, Gym 7.2 – Codes UNBEKANNT, WISSEN) Auch diese Pe son gib an übe das Thema „noch ga nich s [sic!]“ gewuss zu haben, sodass de Code UNBEKANNT zugewiesen wo den is . Flankie wi d diese du ch die Codezuweisung WISSEN de Re lexionsdimension Hin e g und (siehe Kapi el 7.2.1), da die Pe son selbs angib Wissensau bau be ieben zu haben. „De Un e gang de Ti anic am 14 Ap il im Jah e 1912 is wohl jedem bekann .“ (E04, 1, GemS 10 – Code ALLGEMEINWISSEN) In diese Aussage e weis die Pe son au einen, ih e Meinung nach, allgemein bekann en Ums and, sodass als Subcode de Re lexionsdimension des Ve weises ALLGEMEINWISSEN e geben we den konn e. „[…] dabei bin ich au 2 mögliche An wo en gekommen, en wede is sich de G oß eil de Menschhei nich dessen bewuss , was und in welchem Ausmaß Adol Hi le damals e ans al e e, ode sie e d ängen das E eignis und möch en dami nich s zu un haben.“ (E21, 1, GemS 10 – Code ALLGEMEINWISSEN) Auch diese Pe son e weis , zumindes aus ih e Pe spek i e, au Aspek e des ALLGEMEINWISSENS. Du ch die Be onung „de G oß eil de Menschhei [is sich] nich dessen bewuss […] ode sie e d ängen das E eignis“ wi d aus Pe spek i e des Kodie enden die A gumen a ion au gebau , dass es sich bei den Ta en Adol Hi le s um ALLGEMEINWISSEN handeln soll e, welches en wede e d äng ode eben nich bewuss 131 is . Gleich, welche de beiden möglichen An wo en aus Sich de Pe son auch zu e en mögen, so sind doch beide An wo en gep äg on eine A des Un e s ändnisses hinsich lich eines mangelnden ALLGEMEINWISSENS. „Au das Thema kam ich indem ich mich au mein Vo wissen und meine In e essen ü die Kuns bezog.“ (E05, 1, GemS 10 – Codes VORWISSEN, Beg ünde es In e esse) In diesem Fall wi d konk e au das eigene VORWISSEN und keinen Aspek möglichen ALLGEMEINWISSENS e wiesen. Zusä zlich is de Code Beg ünde es In e esse zugewiesen wo den, da konk e das eigene In e esse hinsich lich de Kuns benann wi d. „Ich inde es auch he ig, dass Deu schland so iel Land gewonnen ha e, und danach wiede e lo en ha e.“ (E23, 1, GemS 7 – Code VORWISSEN) Diese Ve weis is inso e n in e essan , als wede au ALLGEMEINWISSEN e wiesen wi d noch eine Re lexion hinsich lich Ka ego ien, Konzep en ode Beg i en (RKB) e olg . Auch ü einen his o ischen Ve weis (HV) is die Aussage aus Pe spek i e des Kodie enden zu unp äzise o mulie , sodass scheinba eine, wenngleich mögliche weise udimen ä e, Fo m des VORWISSENS o handen zu sein schein . Vo allem da das Thema – 2. Wel k ieg – de Pe son auch nich gänzlich UNBEKANNT zu sein schein . „He zjagden, Fol e ungen und Hexen e b ennungen. All das klang schon e was u ch e egend und g uselig.“ (E33, 1, Gym 7.1 – Code HV) In diesem Ve weis wi d konk e au his o ische Sach e hal e – He zjagden, Fol e ungen und Hexen e b ennungen – in Fo m eines his o ischen Ve weises (HV) als Subcode de Dimension des Ve weises Bezug genommen. „Sie sind die Ausd ücke de S einzei , können iel übe das Leben und die In e essen de ühe en Menschen aussagen, weshalb dies auch mein Thema des Essays is .“ (E05, 1, GemS 10 – Code RKB) 132 Im Gegensa z zum o he igen Ve weis wi d hie nich nu Bezug zu einem his o ischen Sach e hal genommen, ielmeh wi d be ei s die Bedeu ung dieses Sach e hal es eingeo dne als U sp ung de In en ion des Essays bezeichne . Demen sp echend wi d hie be ei s hinsich lich Ka ego ien, Beg i en ode Konzep en e lek ie (RKB), da sie – die Höhlenmale eien – „ iel übe das Leben […] de ühe en Menschen aussagen“ können. Tabelle 46 - HFR Dimension Ve weis Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen HV 28 44,44 UNBEKANNT 20 31,75 RKB 20 31,75 VORWISSEN 13 20,63 ALLGEMEINWISSEN 8 12,70 DOKUMENTE mi Code(s) 46 73,02 DOKUMENTE ohne Code(s) 17 26,98 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 In insgesam 46 de 63 e hobenen Essays konn e mindes ens ein Subcode aus de Re lexionsdimension des Ve weises zugeo dne we den, was knapp einem Vie el säm liche Essays en sp ich . Dabei is de Code des his o ischen Ve weises (HV) mi knapp 45% de am häu igs en zugewiesene Code und das ALLGEMEINWISSEN de am wenigs en zugewiesene Subcode de Dimension des Ve weises. Tabelle 47 - HFR Dimension Ve weis GemS Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen HV 13 46,43 UNBEKANNT 12 42,86 ALLGEMEINWISSEN 7 25,00 VORWISSEN 6 21,43 RKB 6 21,43 DOKUMENTE mi Code(s) 23 82,14 DOKUMENTE ohne Code(s) 5 17,86 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 Tabelle 48 - HFR Dimension Ve weis Gym Codezuweisungen in einem Dokumen 133 Häu igkei P ozen HV 15 42,86 RKB 14 40,00 UNBEKANNT 8 22,86 VORWISSEN 7 20,00 ALLGEMEINWISSEN 1 2,86 DOKUMENTE mi Code(s) 23 65,71 DOKUMENTE ohne Code(s) 12 34,29 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 Sowohl bei den Le ng uppen de Gemeinscha sschule als auch den gymnasialen Klassen is de his o ische Ve weis (HV) am häu igs en zugewiesen wo den. Wäh end an de Gemeinscha sschule de Code ALLGEMEINWISSEN hingegen in knapp 25% de Dokumen e zugewiesen we den konn e, wu de diese bei den gymnasialen Klassen lediglich in einem Essay codie . Da ü wu de bei den Le ng uppen des Gymnasiums die Re lexion hinsich lich Ka ego ien, Konzep en ode Beg i en (RKB) meh als doppel so o zugeo dne wie bei den Klassen de Gemeinscha sschule. Dies mag e neu in den un e schiedlichen Le ns ilen beg ünde liegen, o allem, wenn bedach wi d, dass gemäß de Schlüsselhe aus o de ungen das Ve s ändnis de Au gabe, in diesem Falle die angelei e e Re lexion, auch un e dem Eind uck des Geschich sun e ich sgeschehens e olg . Da jedoch auch be ei s in Kapi el 7.1 de Ein luss de Un e ich ss ile als auswi kende Fak o e lek ie wo den is , s ell sich die F age, ob dieses die einzige plausible E klä ung wä e. Ein wei e e Fak o bilden mögliche weise die Fachan o de ungen Geschich e des Landes Schleswig-Hols ein (2016) und die dami e bundenen An o de ungen je nach zu e eichendem Abschluss. So wi d on angehenden Abi u ien Innen e wa e , dass diese in de Lage sind, selbs s ändig e lek ie zu agie en ( gl. beispielsweise S.18 .) wohingegen die ande en Le nenden, mi dem Abschlussziel des MSA ode ESA, s e s mi Hil es ellungen zu un e s ü zen sind ( gl. ebd.). Demen sp echend muss die selbs s ändige Re lexion hinsich lich Ka ego ien, Konzep en ode Beg i en (RKB) Gymnasien gemäß de Fachan o de ungen deu lich okussie e ge ö de we den, als in den abschlussdi e en en Gemeinscha sschulen. Fokussie man Punk 2 de Schlüsselhe aus o de ungen in diesem Kon ex , so läss UNBEKANNT zudem einen Rückschluss au die Ve bindung zum his o ischen Wissen (Seixas/E cikan 2015, 4) zu, sodass diese Subcode mögliche weise als Indika o ü kün ige Pe o manzen de Le nenden dienen könn e. 7.2.3 Re lexion mi els de Dimension des In e esses 134 „Da ich das Thema seh ge ne mag, habe ich noch ein paa F agen, die ich am schluss [sic!] bean wo en we de“ (E03, 1, GemS 10 – Code Unbeg ünde es In e esse) Diese Aussage s eh exempla isch ü den Code Unbeg ünde es In e esse im Rahmen de Re lexion als Subcode de Dimension des In e esses. Die Pe son gib lediglich an, dass sie das Thema „ge ne mag“ ohne dabei konk e zu benennen, wa um sie dieses Thema mag. Wei e e Beispiele ü ein Unbeg ünde es In e esse wä en dahe : „Ich inde das es ein seh in e essan es Thema is und ich ge ne meh da übe e ah en möch e, dahe habe ich es gewähl .“ (E07, 1, GemS 10 – Code Unbeg ünde es In e esse) „Hie bei is das Thema imme in e essan e gewo den.“ (E38, 1, Gym 7.1 – Code Unbeg ünde es In e esse) Dabei kann ein Unbeg ünde es In e esse jedoch auch on wei e en Dimensionen lankie we den: „Da ich zue s noch nich so iel übe Hexen e olgungen wuss e, habe ich mich im In e ne da übe in o mie und and das Thema dann seh spannend und in e essan .“ (E33, 1, Gym 7.1 – Codes Unbeg ünde es In e esse, UNBEKANNT, MEDIEN) In diesem Falle wi d nich konk e isie , weshalb das „Thema dann seh spannend und in e essan “ is , es wi d jedoch e lek ie , dass bishe kaum Hin e g undwissen zu Hexen e olgung bekann gewesen is , weshalb de Code UNBEKANNT aus de Dimension des Ve weises e geben wo den is . Zudem be on die Pe son, dass sie sich „im In e ne da übe in o mie “ ha , und demen sp echend is aus de Dimension Lebenswel bezug de Subcode MEDIEN e geben wo den. „In den Sachen meines e s o benen Opas habe ich einen O den ge unden, ein Bundes e diens k euz de Bundes epublik Deu schland. Das ha meine Neugie geweck .“ (E01, 1, GemS 10 – Codes Beg ünde es In e esse, FAMILIE) 135 In diesem Falle wi d das In e esse konk e beg ünde . Auslöse de „Neugie “ is das Au inden eines O dens „in den Sachen [des] e s o benen Opas“. Demen sp echend is de Code Beg ünde es In e esse e geben wo den, lankie on dem Subcode FAMILIE de Dimension des Lebenswel bezuges. „Auße dem ha en Hexen iel mi de Na u und Na u heilkunde zu un, was auch mein In e esse weck e.“ (E31, 1, Gym 7.1 – Codes Beg ünde es In e esse, HV) E neu weis die Pe son den G und ih es In e esses nach, indem ein Bezug in Fo m eines his o ischen Ve weises (HV) als Subcode de Dimension des Ve weises zu dem his o ischen Sach e hal de Nähe on Hexen zu Na u sowie Na u heilkunde he ges ell wi d. Tabelle 49 - HFR Dimension In e esse Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen Beg ünde es In e esse 32 50,79 Unbeg ünde es In e esse 18 28,57 DOKUMENTE mi Code(s) 43 68,25 DOKUMENTE ohne Code(s) 20 31,75 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Insgesam inden sich in den 63 Dokumen en 43 Zuweisungen de Subcodes de Dimension des In e esses, welches unge äh 68% alle Dokumen e en sp ich . Demen sp echend konn e in knapp 32% de Dokumen e wede ein Beg ünde es In e esse noch ein Unbeg ünde es In e esse zugewiesen we den. Dabei e häl das Beg ünde e In e esse mi knapp 51% as doppel so iele Zuweisungen wie Unbeg ünde es In e esse mi knapp 29%. Dies is inso e n e eulich, als ein g oße Teil de Le nenden somi einen Anknüp ungspunk zu Re lexion ih es S andpunk es ha , de du ch das In e esse beein luss wi d. Tabelle 50 - HFR Dimension In e esse GemS Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen Beg ünde es In e esse 18 64,29 Unbeg ünde es In e esse 9 32,14 DOKUMENTE mi Code(s) 23 82,14 DOKUMENTE ohne Code(s) 5 17,86 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 136 Tabelle 51 - HFR Dimension In e esse Gym Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen Beg ünde es In e esse 14 40,00 Unbeg ünde es In e esse 9 25,71 DOKUMENTE mi Code(s) 20 57,14 DOKUMENTE ohne Code(s) 15 42,86 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 Spannend zu be ach en sind die Un e schiede zwischen den Codezuweisungen bei den Le ng uppen de Gemeinscha sschule und de gymnasialen Klassen. Wäh end bei de Gemeinscha sschule bei insgesam 82% de Dokumen e ein Code de Dimension In e esse zugewiesen we den konn e, wa dies bei dem Gymnasium nu in 57% de Fall. Die absolu en Häu igkei en liegen dabei wiede seh nah beieinande , da in beiden Fällen in 9 Dokumen en de Code Unbeg ünde es In e esse e geben wo den is und bei de Gemeinscha sschule 18- mal Beg ünde es In e esse, am Gymnasium 14-mal. Es wi d zu e lek ie en sein, inwie e n ein Code aus de Dimension des In e esses mögliche weise du ch wei e e Subcodes ande e Dimensionen subsumie wo den sein könn e. 7.2.4 Re lexion mi els de Dimension de Schluss olge „Und du ch diese F agen kamen auch eine Menge wei e e F agen, abe dazu könn e ich nu Hypo hesen au s ellen und ha e auch nich genug Zei mich dami genaue zu be assen.“ (E59, 1, Gym 8 – Code FF) Diese Aussage is die einzige codie e Passage de Dimension de Schluss olge. Die Pe son e weis konk e au wei e e F agen, wenngleich diese nu unspezi isch als „eine Menge wei e e F agen“ dekla ie we den. Nich sdes o o z zeig die Pe son, dass sich „du ch diese F agen“, die o he ges ell wo den sind, wei e e Folge agen (FF) anschließen könn en. Tabelle 52 - HFR Dimension Schluss olge Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen FF 1 1,59 ALT 0 0,00 ADS 0 0,00 DOKUMENTE mi Code(s) 1 1,59 137 DOKUMENTE ohne Code(s) 62 98,41 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Die Auswe ung zeig , dass lediglich in einem de 63 Essays eine Codezuweisung aus de Dimension de Schluss olge o genommen wo den is . F aglich und zu disku ie en is , ob de Mangel an e olg en Codezuweisungen Rückschlüsse au die Kompe enz e ügung zuläss ode ob den Le nenden schlich weg nich bekann is , dass diese Dimension mi ih en Face en zu Re lexion exis ie . Demen sp echend wä e nich ein Mangel an Kompe enz, sonde n ielmeh die Exis enz blinde Flecken, in Anlehnung an Kahneman und F ede ick (2002, 50), eine mögliche U sache ü die ge inge Anzahl de e olg en Codezuweisungen. Bei einem Blick in die Fachan o de ungen Geschich e des Landes Schleswig-Hols eins (2016, 16) läss sich diese Annahme bes ä ken, da im Rahmen de Wah nehmungskompe enz zwa eigene F ages ellungen o mulie we den sollen, jedoch in keine Weise Folge agen (FF), al e na i e F agen (ALT) ode de /die Ad essa In (ADS) au ge üh sind. 7.2.5 Re lexion mi els de Dimension des Lebenswel bezuges „Ich bin ühe seh ge ne als hexe zu Halloween gegangen […].“ (E09, 2, GemS 10 – Code VERKLEIDUNG) Die Pe son e weis in ih e Re lexion au ih e ühe e VERKLEIDUNG als „hexe zu Halloween“ sodass diese Codezuweisung aus de Dimension des Lebenswel bezuges e olgen konn e. Mögliche weise läss sich auch hie wiede ein Rückschluss zu po en iellen blinden Flecken kons uie en, ande e sei s sind iele Themen, wie beispielsweise die NS-Zei , E s e und Zwei e Wel k ieg ode die Renaissance keine p ädes inie en Inspi a ionen ü Kos ümie ungen – eche chie man im In e ne nach den belieb es en Kinde kos ümen so sind mi Pi a Innen, Wikinge Innen, Cowboys/Cowgi ls ode Ri e Innen e mein liche „his o ische“ Kos üme zwa seh belieb , sind diese jedoch nich den genann en Themen zuzuo dnen. „Als wi dann abe in Geschich e den Au ag bekamen ein Essay übe ein geschich liches Thema unse e Wahl zu sch eiben e inne e ich mich wiede an unse en U laub in No wegen.“ (E14, 1, GemS 10 – Codes URLAUB, UNTERRICHT) 144 des „Fo lau [s]“ Bezug genommen wi d. Das Ziel bleib dabei jedoch „übe die An änge des Na ionalsozialismus“ zu e zählen, wobei nich eindeu ig is , ob diese auch im Rahmen de k i ischen Sinnbildung e zähl wü den, weshalb nu die Codezuweisung de adi ionalen Sinnbildung (SBT) e olg is . „Mi pe sönlich geh das Thema seh nah, da ich das in ole an e Ve hal en de ühe en Gene a ion absolu nich nach ollziehen kann. Juden wa en und sind imme noch Menschen wie ich und alle ande en.“ (E19, 1, GemS 10 – Codes SBT, Beg ünde es In e esse, ALLGEMEINWISSEN, PHD HWU) In diese Aussage is die adi ionale Sinnbildung (SBT) zugewiesen wo den, da de U sp ung des „in ole an e[n] Ve hal en[s] de ühe en Gene a ion absolu nich “ nach ollzogen we den kann. Demen sp echend lieg aus Pe spek i e des Kodie enden eine In en ion zu Klä ung des U sp ungs o , weshalb die Codezuweisung SBT e olg is . Au g und des Ausd ucks „Mi pe sönlich geh das Thema seh nah“ und de da au olgenden Beg ündung is zusä zlich de Code Beg ünde es In e esse aus de Dimension des In e esses zugewiesen wo den – wie im Ausblick au gezeig wi d, bilde dies ein Beispiel ü einen zukün igen Subcode Emo ion (siehe 8). Au g und des ehe allgemeinen Ve weises „Juden wa en und sind imme noch Menschen wie ich und alle ande en“ is au einen allgemeinen Ums and und somi au ALLGEMEINWISSEN als Subcode de Dimension des Ve weises zu ückgeg i en wo den. Du ch die kla e Bezugnahme au die „ ühe en Gene a ionen“ und de Fo mulie ung „wa en und sind“ wi d zudem eine Ve knüp ung de Ve gangenhei und Gegenwa als P ozess his o ischen Denkens in Fo m eines his o ischen We u eils (PHD HWU) o genommen. Du ch die Zusch eibung des „in ole an e[n] Ve hal en[s]“ könn e akul a i auch die his o ische We a gumen a ion (PHD HWA) zugewiesen we den. „Ich habe mi dieses Thema ausgesuch , da es ü die meis en olljäh igen Menschen in Deu schland selbs e s ändlich is , wählen gehen zu können.“ (E49, 2, Gym 8 – Codes POLITIK, SBK) „Mi is abe au ge allen, dass es in den Be ich en imme nu um Männe ging und F auen übe haup nich o kamen.“ (E34, 1, Gym 7.1 – Codes SBK, PHD PMV) 145 Diese beiden Tex passagen bilden Rep äsen an en ü die k i ische Sinnbildung (SBK), wobei die e s e Passage be ei s in Kapi el 7.2.5 im Rahmen des Subcodes POLITIK e läu e wo den is . Bei de zwei en Passage wi d du ch die Re lexion on „Be ich en“ da au e wiesen, dass F auen bishe „übe haup nich o kamen“, sodass aus Pe spek i e des Kodie enden eine al e na i e, k i ische E zählung (SBK) zu den bishe igen „Männe “-dominie en E zählungen kons uie wi d. Dabei wi d mi dem Ve weis au die „Be ich e“ zudem ein Bezug au Quellen beziehungsweise Da s ellungen genommen und bilde somi eine Teilope a ion des P ozesses his o ischen Denkens hinsich lich des me hodischen Vo gehens (PHD PMV). „Diese Punk e möch e ich ge ne un e suchen, da ich es in e essan inde zu sehen, inwie e n eine solche Ausnahmesi ua ion die Sich weisen on Männe n und F auen daue ha p ägen können.“ (E50, 1, Gym 8 – Codes SBG, PHD HWU) Die In en ion den E ek eine „daue ha [en]“ P ägung klä en zu wollen bedeu e , dass die e olg e Ve ände ung un e such und somi de gene ischen Sinnbildung (SBG) ge olg we den muss, weshalb diese Code zugewiesen wo den is . Zudem is aus de Dimension des P ozesses his o ischen Denkens das his o ische We u eil (PHD HWU) e gänzend codie wo den, da du ch die empo ä e Dekla a ion „daue ha “ eine Ve bindung on Ve gangenhei , Gegenwa und gegebenen alls auch Zukun kons uie wo den is und dami eine O ien ie ung du ch die Zei en sp echen kann. „[…] welche Folgen ha e die En deckung Ame ikas ü die U einwohne ? Diese F agen möch e ich bean wo en um übe den „My hos Kolumbus“ meh au zuklä en und zu in o mie en.“ (E11, 1, GemS 10 – Codes SBG, RKB) Diese Passage spiegel e neu die mangelnde T ennschä e und die Ge ah eine Übe in e p e a ion sowie de Ve mischung de zu Kodie enden Segmen e wide . Wü de nu de zwei e Teil des Zi a s be ach e we den, so kann du ch den Ve weis au den „My hos Kolumbus“ und die In en ion „au zuklä en und zu in o mie en“ die Re lexion hinsich lich 146 Ka ego ien, Konzep en ode Beg i en (RKB) zugwiesen we den. Au g und de kla en In en ion „au zuklä en und zu in o mie en“ is zudem die gene ische Sinnbildung (SBG) zugwiesen wo den, da aus de Pe spek i e des Kodie enden mi eine Au klä ung auch de Fokus au eine Ve ände ung lieg , wobei dies du chaus eine Übe in e p e a ion da s ellen könn e. Bezieh man die F ages ellung in die bishe igen Übe legungen zu „au zuklä en und zu in o mie en“ mi ein, is das Legen des Fokus au eine Ve ände ung du ch die „Folgen“ ehe e e ba , wobei die F age keine zu codie ende Einhei im Rahmen de Ka ego ie „His o ischen F agen e lek ie en“ ep äsen ie . „Heu e haben die Menschen da aus gele n . Wi beschä igen uns meh mi dem Thema eine unge äh lichen und nachhal igen Ene giegewinnung. A omk a we ke we den abges ell und du ch e neue ba e Ene gie e se z .“ (E27, 2, GemS 7 – Code SBE) Diese Passage ep äsen ie die exempla ische Sinnbildung (SBE), da au den Le ncha ak e on Geschich e e wiesen wi d. In Anlehnung an Ba icelli (2017, 263) sind es schließlich nich die sich wiede holenden E eignisse, aus denen wi aus de Geschich e le nen, ielmeh sind es die Geschich en, die wi übe diese E eignisse e zählen, aus denen wi le nen. Wenn diese Pe son olglich au den Le ncha ak e e weis , is es aus Pe spek i e des Kodie enden naheliegend, dass eine exempla ische E zählung (SBE) in endie is . Tabelle 56 - HFR Dimension Sinnbildung Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen SBT 11 17,46 SBK 7 11,11 SBG 6 9,52 SBE 3 4,76 DOKUMENTE mi Code(s) 22 34,92 DOKUMENTE ohne Code(s) 41 65,08 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Insgesam konn e in knapp 35% de Essays mindes ens ein Subcode aus de Dimension de Sinnbildung zugewiesen we den, sodass ein D i el de Le nenden gemäß de na a i en Plausibili ä ih e In en ion da geleg ha . Inwie e n diese Da legung de eigenen Re lexion 147 en sp ing ode lediglich eine Zuweisung sei ens des Kodie enden ep äsen ie is nich zwei els ei ennba und bilde demen sp echend ein in e p e i e a gumen . Tabelle 57 - HFR Dimension Sinnbildung GemS Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen SBT 5 17,86 SBG 4 14,29 SBE 2 7,14 SBK 1 3,57 DOKUMENTE mi Code(s) 10 35,71 DOKUMENTE ohne Code(s) 18 64,29 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 Tabelle 58 - HFR Dimension Sinnbildung Gym Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen SBT 6 17,14 SBK 6 17,14 SBG 2 5,71 SBE 1 2,86 DOKUMENTE mi Code(s) 12 34,29 DOKUMENTE ohne Code(s) 23 65,71 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 De Ve gleich de gymnasialen Klassen mi den Le ng uppen de Gemeinscha sschule is in diesem Falle wenig e ag eich. Zwa is die k i ische Sinnbildung (SBK) am Gymnasium häu ige zugeo dne wo den als an de Gemeinscha sschule; umgekeh is die gene ische Sinnbildung (SBG) jedoch an de Gemeinscha sschule häu ige zugewiesen wo den. Gemäß de Fachan o de ungen Geschich e des Landes Schleswig-Hols ein (2016) wä e ehe zu e wa en gewesen, dass die angehenden Abi u ien Innen ehe selbs s ändig hinsich lich de Sinnbildungen e lek ie en, da bei den ESA- und MSA-Schüle Innen e neu on Hil es ellungen gesp ochen wi d (ebd., 19), wobei die Fachan o de ungen selbs nich e läu e n, ob das Ve s ändnis de Sinnbildungen kong uen zu dem de A bei zug undeliegendem Ve s ändnis nach Rüsen is . 148 7.2.7 Re lexion mi els de Dimension des P ozesses his o ischen Denkens „Viele Menschen se zen „Ti anic“ au oma isch mi dem gleichnamigen Film in Ve bindung. Doch welche Teile des Films be uhen au wah en Begebenhei en?“ (E04, 1, GemS 10 – Codes PHD PMV, WDH, MEDIEN) Dieses Zi a okussie im Rahmen de Re lexion des P ozesses his o ischen Denkens die P ü ung de empi ischen Plausibili ä (PHD PMV), indem de Fokus au die „wah en Begebenhei en“ geleg wi d. Demen sp echend beda die Analyse eines Einbezugs his o ische Quellen, die sich au die Filmszenen beziehen und nach Amme e demen sp echend dem K i e ium de „Wah hei “ (2019, 196), insbesonde e de „T i igkei “ (ebd.), zuo dnen lassen. Dadu ch, dass die F age as iden isch o mulie is (siehe Anhang E04), is zudem de Code WDH zugewiesen wo den. Da es sich au den Film „Ti anic“ bezieh , konn e zudem im Rahmen des Lebenswel bezuges de Code MEDIEN e geben we den. Inwie e n die Pe son jedoch hie bewuss hinsich lich eine T i igkei sp ü ung e lek ie ode doch ehe Züge des POSITIVISMUS zuzuo dnen wä en, läss sich nich zwei els ei beg ünden. „Diese F age beschä ig mich schon e was länge und ich möch e du ch den Au sa z he aus inden, wie es dazu kam, dass die Bü ge damals an Hi le glaub en und ihm e au en.“ (E16, 1, GemS 10 – Codes PHD HSU, SBT) Diese F age ep äsen ie das his o ische Sachu eil im Rahmen de Dimension des P ozesses his o ischen Denkens (PHD HSU), da „du ch den Au sa z“ he ausge unden we den soll, „wie es dazu kam […].“ Demen sp echend is die Folge, „dass die Bü ge damals an Hi le glaub en und ihm e au en“, be ei s benann , sodass noch die U sachen im Zei ho izon de 149 Ve gangenhei explo ie we den müssen. Dahe is als In en ion auch die adi ionale Sinnbildung (SBT) zugewiesen wo den, da die U sachen dieses Ums andes un e such we den sollen und demen sp echend „du ch den Au sa z“ na a i p äsen ie we den. „[…] weil ich es in e essan inde, wie die Baue n ühe leb en und o allem ob und was ü Rech e die Baue n ha en.“ (E30, 1, Gym 7.1 – Codes PHD HSV, Beg ünde es In e esse) Die Aussage, „ob und was ü Rech e die Baue n ha en“, deu e , aus Pe spek i e des Kodie enden, au die Klä ung eines his o ischen Sach e hal es im Rahmen de Re lexionsdimension des P ozesses his o ischen Denkens (PHD HSV) hin, weshalb die Codezuweisung e olg e. Da au den Aussp uch „weil ich es in e essan inde“ eine Beg ündung olg , is zudem de Code Beg ünde es In e esse zugewiesen wo den. „Doch wenn man sich on jedem Völke mo d, jedem K iegs e b echen dis anzie , und sich ansieh , wie solche He scha en, und spä e auch K iege, du ch eine Radikalisie ung zus ande kommen, die selbs du ch die einziga igen Bedingungen de Zei , des O es und de Kul u ausgelös wu de. Denn, wie Nelson Mandela sag e: „Niemand hass on Gebu an jemanden au g und dessen Hau a be, dessen He kun ode dessen Religion.“ (E53, 1, Gym 8 – Codes PHD HWU, RKB) In den Ausd ücken „spä e “ und „die einziga igen Bedingungen de Zei “ inde sich ein, aus Pe spek i e des Kodie enden, aus eichendes Indiz ü die Ve knüp ung de Zei ho izon e, sodass eine Re lexion hinsich lich eines his o ischen We u eils de Dimension des P ozesses his o ischen Denkens k eie wi d. Dabei wi d auch au konk e e Beg i e, Ka ego ien ode Konzep e in Fo m on „He scha en“ ode „Völke mo d“ e wiesen, weshalb zusä zlich de Subcode RKB de Dimension des Ve weises zugewiesen we den konn e. Dabei wä e du ch die Dis anzie ung on „K iegs e b echen“ sowie die Re lexion de eigenen Posi ion du ch den Einbezug des Zi a es Nelson Mandelas akul a i auch eine Zuo dnung eine his o ischen We a gumen a ion (PHD HWA) möglich gewesen. Demen sp echend spiegel sich auch hie e neu die be ei s häu ig angesp ochene mangelnde T ennschä e wide . 150 Tabelle 59 - HFR Dimension PHD Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen PHD HWU 12 19,05 PHD HSV 10 15,87 PHD HSU 7 11,11 PHD PMV 5 7,94 DOKUMENTE mi Code(s) 22 34,92 DOKUMENTE ohne Code(s) 41 65,08 ANALYSIERTE DOKUMENTE 63 100,00 Insgesam konn e in einem D i el de Essays ein Code aus de Dimension des P ozesses his o ischen Denkens zugewiesen we den, wobei in knapp 20% de Dokumen e eine Re lexion hinsich lich eines his o ischen We u eils am häu igs en zugeo dne wu de. Dabei is jedoch zu beach en, dass die zugewiesenen Codes keine Aussage da übe e en können, ob sich die Le nenden a sächlich selbs diese P ozesssch i e his o ischen Denkens bewuss sind, ode ob ielmeh eine o -bewuss e Re lexion o liegend is . Dann wä e e neu die Ge ah eine Übe in e p e a ion gemäß den Schlüsselhe aus o de ungen höchs wah scheinlich. Tabelle 60 - HFR Dimension PHD GemS Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen PHD HWU 6 21,43 PHD HSV 5 17,86 PHD HSU 5 17,86 PHD PMV 4 14,29 DOKUMENTE mi Code(s) 12 42,86 DOKUMENTE ohne Code(s) 16 57,14 ANALYSIERTE DOKUMENTE 28 100,00 Tabelle 61 - HFR Dimension PHD Gym Codezuweisungen in einem Dokumen Häu igkei P ozen PHD HWU 6 17,14 PHD HSV 5 14,29 151 PHD HSU 2 5,71 PHD PMV 1 2,86 DOKUMENTE mi Code(s) 10 28,57 DOKUMENTE ohne Code(s) 25 71,43 ANALYSIERTE DOKUMENTE 35 100,00 Im Ve gleich de beiden Le ng uppen kann man es s ellen, dass bei de Gemeinscha sschule in knapp 43% de Essays Subcodes de Dimension des P ozesses his o ischen Denkens zugewiesen we den konn e, bei dem Gymnasium lediglich in knapp 29% de Essays. Eine U sache in den Un e ich ss ilen zu e mu en, mag naheliegend sein, jedoch läss sich in beiden Fällen kein genaue G und ü das höhe e beziehungsweise ge inge e Zuweisen de Codes iden i izie en. Mögliche weise könn e man die blinden Flecken e neu an üh en, wobei zu Wah ung de Objek i i ä einge äum we den muss, dass die Zuweisungen mögliche weise de Übe in e p e a ion des Kodie enden un e liegen. Demzu olge en sp ächen die Aussagen eine o -bewuss en Re lexion de Le nenden, ohne dass diesen de Bezug zum P ozess his o ischen Denkens in Fo m eine c i ical e lec ion bewuss is . 7.2.8 Conclusio zu de F age „Wie und mi welchen Ein luss ak o en e lek ie en die Le nenden ih e F ages ellung?“ Wie in den einzelnen Un e kapi eln au gezeig wo den is , s ellen die mangelha e T ennschä e, die absolu e Anzahl an Subcodes sowie die nich zu un e schä zende Ge ah de Übe in e p e a ion eine g oße He aus o de ung da . Auch muss be ücksich ig we den, dass die sch i liche Re lexion au g und de zug undliegenden sp achlichen Kompe enz nich als p oblemlos zu be ach en is , da die Schlüsselhe aus o de ungen einen g a ie enden Ein luss au die Auswe ung haben, wenn beispielsweise die Au gabe hinsich lich de Re lexion nich so e s anden wo den is wie es u sp ünglich o gesehen wa . Dahe können die o genommenen Kodie ungen auch nu als in e p e i e a gumen s e s anden we den und dennoch können sie die Basis ü die En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik bilden. 152 8 Fazi , Ausblick und un e ich sp ak ische Einbindung Ausgangspunk de A bei wa die Übe legung ein Ins umen zu subjek o ien ie en Diagnos ik de his o ischen F agekompe enz zu en wickeln. Dahe wi d zunächs ein Wechsel de Da s ellungs o m o genommen und o diesem Hin e g und e läu e , wa um subjek o ien ie e Diagnos ik kein pleonas ische Ausd uck is , sonde n ielmeh den indi iduellen Ansa z un e s eich , de im Rahmen de P og esssionslogik und un e ich lichen Einbe ung disku ie wi d. Abschließend soll ein Blick au wei e e Po en iale gewo en we den. Im Rahmen de A bei is ein empi isch abgesiche es Modell zu De ini ion und Messung de his o ischen F agenkompe enz als Teilkompe enz des his o ischen Denkp ozesses en wo en wo den und knüp dami an eine zen ale Fo de ung an ( gl. Ba sch 2014, 295). Die Dimensionen „His o ische F agen s ellen“ sowie „His o ische F agen e lek ie en“ sind, wie in den Kapi eln 6 und 7 da geleg , empi isch gemessen wo den, die zwa nich imme ennscha sind und den Schlüsselhe aus o de ungen un e liegen, dennoch können Sie eine G undlage ü ein subjek o ien ie es, diagnos isches Ins umen bie en. Denn „his o isches Denken is ein gesellscha lich bzw. geschich skul u ell ge ahm e , sozial und kommunika i e mi el e , abe zugleich indi iduelle P ozess his o ische Sinnbildung, de sich nu indi ek , besonde s im Medium de Sp ache, beobach en läss . […] Im Anschluss an Rüsen, Jeismann, Kö be /Hasbe g und Gau schi läss sich his o isches Denken ideal ypisch als in eg ale Einhei on ie mi einande ko espondie enden kogni i - emo ionalen Teilope a ionen besch eiben: his o isches F agen, his o ische Sach( e hal s)analyse, his o ische Sach- und his o ische We u eilsbildung.“ (Thünemann/Jansen 2018, 94-95) 8.1 Wechsel de Da s ellungs o m und En wicklung eines Ins umen es zu subjek o ien ie en Diagnos ik Linien- und Balkendiag amme sind nu eine Fo m de g aphischen Da s ellung de Da en. Da das Ziel is e schiedens e Codes in eine G aphik da zus ellen, bie en sich Ne zdiag amme an (Saa y 2008). Das Ne zdiag amm is ein Diag amm o ma , beziehungsweise eine g aphische Da s ellungs o m, dessen e s e E wähnung au Geo g on May im Jah e 1877 zu ückge üh wi d (Hexelschneide 2018). Dabei kann das Ne zdiag amm in den un e schiedlichs en Fachbe eichen e wende we den wie beispielsweise im Rahmen on Gesundhei ss udien. Hie bilde das Indi iduum die kleins e zu un e suchende Einhei . Doch auch ü G uppen e gleiche kann man die Ne zdiag amme nu zen, indem man mul iple a iables (Saa y 2008) e gleich . Im Rahmen de o liegenden A bei wä en diese Va iablen die un e schiedlichen his o ischen F agen beziehungsweise Re lexionsk i e ien. Ein ande es Fo schungsp ojek ziel au die Visualisie ung on E ah ungen, Meinungen, 153 U eilen sowie Einsich en ( gl. Epple e al. 2014, S.1) und nu z dabei eben alls das Ne zdiag amm. Dabei kommen die Fo schenden zu dem Fazi , dass sich die Da en zwa gu isualisie en lassen, abe auch das Risiko be gen, dass sie zu s a k e ein ach we den könn en und gegebenen alls alsche ode zumindes nich alide Rückschlüsse aus ihnen gezogen we den könn en ( gl. ebd. S.2). Auch in de Geschich sdidak ik is das Ne zdiag amm be ei s genu z wo den, wie beispielsweise bei Zach ich, Welle , Ba on und Be am ( gl. 2020, 268 .), wobei das Ne zdiag amm die Möglichkei bie e Mus e in einem Rahmen on iden i izie en K i e ien zu in e p e ie en. Dahe schein das Ne zdiag amm ein en sp echendes Po en ial zu Visualisie ung zu besi zen, ge ade au g und des Risikos de Simpli ika ion beda es abe umso s ä ke de eigenen S andpunk e lexion sowie de Be ücksich igung de Gü ek i e ien. Die Da s ellung de Ne zdiag amme wi d de a e olgen, dass die Anzahl de codie en Segmen e inne halb eines codie en Dokumen es die Gesam zahl, also einhunde P ozen , bilden und demen sp echend die codie en Segmen e als ela i e Häu igkei da ges ell we den, bemessen an de benann en Gesam zahl. Fü eine einhei liche op ische Da s ellung is die Besch i ung de Codes s e s in de iden ischen Reihen olge und das Diag amm s e s in ün gleichmäßigen Sch i en zu je 20% o ma ie , dami ein spä e e Ve gleich auch op isch anspa en e da ges ell we den kann. Bei de E gebnisda s ellung in Fo m de Ne zdiag amme sind zudem die Nullpunk e exkludie wo den. Au g und de um ang eichen Codes bei de Dimension „His o ische F agen e lek ie en“ bedu e die Da s ellung eine wei e en Adap ion, da die Elemen e ü das Ne zdiag amm als zu um ang eich e ach e wo den sind. Dahe is al e na i au die Da s ellung als Liniendiag amm zu ückgeg i en we den wi d. Dabei sind Liniendiag amme eigen lich „Eindimensionale We eda s ellungen“ (Meye 1999, 41) und Ne zdiag amme „Mul idimensionale We eda s ellungen“ (ebd.), wobei die Me kmale de „ äumlichen Da s ellung“ sowie de „Zahlenwe da s ellungen mi ielen Dimensionen“ als Mul idimensionali ä in dem Kon ex de hie o liegenden A bei au die Liniendiag amme angewand we den und die gene ischen „s a is ische[n] Zahlen und Zusammenhänge“ (ebd.) de Eindimensionali ä nich im Fokus de Auswe ung s ehen we den. Vielmeh wi d analog zum Ne zdiag amm das Liniendiag amm zu g a ischen Da s ellung genu z , wobei die geäuße en He aus o de ungen ü das Liniendiag amm analog gel en we den. Be o de Bezug zu subjek o ien ie en Diagnos ik he ges ell wi d, we den beispielha indi iduelle Ne z- und Liniendiag amme da ges ell sowie die on den einzelnen Klassen e bänden (eine Gesam übe sich übe die Ne z- sowie Liniendiag amme inde sich