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Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – vom Sporthaus zum Kulturort: Gestalt und Geschichte eines verlorenen Gebäudes

Kirsch, Matthias

Abstract

Das Kieler Ballhaus hat als städtischer Streitfall zwar große Mengen an Schriftdokumenten hervorgebracht, im Bereich bildlicher Darstellungen…

Full text

| 123 MATTHIAS KIRSCH Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – om Spo haus zum Kul u o Ges al und Geschich e eines e lo enen Gebäudes Auch beim Kiele Ballhaus beginn die Fo schung mi dem E mi eln on Kon ex da en, wo übe abe nich e gessen we den soll e, dass dieses Thema auch kul u heo e isch e giebig is : als mul i unk- ionale Kul u o ha e das Ballhaus egional eine e hebliche Bedeu ung und ungie e als ühneu- zei liches Pendan zum mode nen Kul u be ieb, bis sich eine nach heu igem Ve s ändnis ins i u io- nalisie e mode ne Da bie ungskul u ü Thea e und Musik e ablie e. Diese S ellung e leih dem Kiele Ballhaus seine besonde e Bedeu ung. Als Ballhaus e s anden die Einwohne Kiels bis ins spä e e 19. Jah hunde einen Gebäudekom- plex in de Schuhmache s aße 28 (al e Ka as e -N . 74 und 75) au dem Al s ad hügel. In einem enge- en mode nen Ve s ändnis is ›Ballhaus‹ heu e abe o allem die Bezeichnung ü den Saalbau au dem ös lichen Teil dieses G unds ücks ( Abb. 1 ). Bishe sind leide keine bildlichen Da s ellungen dieses Baus bekann gewo den und auch bauzei liche Lagepläne ode G und isse ehlen olls ändig. In al en S ad ansich en sind selbs Andeu ungen eine Silhoue e dieses Saalbaus, de doch imme hin eine Flä- che on as 300 Quad a me e n bedeck e und eine gewisse Höhe gehab haben muss, nich eindeu ig auszumachen. Das Kiele -Ballhaus-Thema is also kaum zu bebilde n, allen alls ließe sich au ande e zei genössische Ballhäuse e weisen, bei denen die Bilde -Lage (zumindes ü den bauzei lichen Zu- s and) abe o ähnlich dü ig is .1 Und so geh de olgende Bei ag (mi eine gewich igen Ausnahme, siehe Anhang) as ausschließlich au die s ad kul u ell bedeu same ›bauliche Hülle‹ eines sich lang- sam ausdi e enzie enden mode nen Kul u be iebs ein, de sich on übe kommenen Besch änkungen du ch P i ilegien und s äd ische Ob igkei langsam abzulösen begann. Thea e au üh ungen, Ope n- da bie ungen, Konze e und ieles ande e meh i also in diesem Bei ag zu ück hin e den e s mali- gen Ve such, möglichs iele noch e mi elba e baulich ele an e Da en zu sammeln.2 1 Dies e gib eine s ichp obena ige Bilde suche in Web-Ressou cen, die zwa kaum T e e lie e , abe dennoch die Vo s el- lungsk a zu un e s ü zen e mag. 2 Bauliche In o ma ionen zum Kiele Ballhaus, das als Liegenscha aus mindes ens ün Gebäuden au einem gemeinsamen G unds ück bes and, sind nu eine Baubesch eibung aus dem Jah 1835 (Kiel, S ad a chi [im Folgenden: S A], N . 532/538) und dem B andka as e (Kiel, S A, N . 1441–1443) zu en nehmen. Aus beiden sind hie nu Da en be ücksich ig , die den eigen lichen Saalbau des Ballhaues (Ka as e -N . 74) be e en. Fü allgemeine baugeschich liche ›Hil es ellung‹ danke ich He n Dee La enz ganz he zlich, ebenso ü seine we ollen Hinweise in De ail agen zum Thema. Kiel-UP • h ps://doi.o g/10.38072/2941-3362/p15 124 | No delbingen 90 Reichhal ige als die Lage zu den bildlichen Da s ellungen is die Si ua ion de sch i lichen Do- kumen e, die das Kiele Ballhaus in den knapp 175 Jah en seines Bes ehens p oduzie e. Einen übe so lange Zei hinweg mi de a iel S ei e bundenen Bau, de bis heu e iele hunde Sei en Ak- enma e ial üll , dü e es damals in Kiel kein zwei es Mal gegeben haben. Es äll deshalb schwe , sich beim Kiele Ballhaus ein übe wiegend doch wohl eibungsloses ins i u ionelles ›Funk ionie en‹ o zus ellen, bei dem ganz un e schiedliche Zwecke e üll wu den: Am An ang kamen S uden en ins Ballhaus, um sich im Jeu de Paume (eine A ühneuzei lichem Tennis) zu üben, abe schon we- nige Jah e spä e a en do auch Thea e uppen au . Spä es ens nach dem Umbau 1764 begingen die S ad bewohne do g öße e Fes lichkei en, Reisende s iegen ielleich schon o 1700 hie ab, und F eimau e hiel en bis e wa 1785 in diesem Haus ih e Zusammenkün e. Konze e wu den do wohl sei den 1760e Jah en gegeben, so g äl ig geplan e musikalische Liebhabe -Au üh ungen an- den hie auch nach 1800 noch s a , und nich zule z kamen on Beginn an Einwohne und Bü ge zum T inken und Spielen an diesen O . Die häu igen Da bie ungen du ch A is en wie Seil änze , Kuns ei e usw. ebenso wie einige messena ige Gewe beschauen im Ballhaus wäh end de 1830e Jah e sind dami noch nich e ass . Die Geschich e des Kiele Ballhauses dü e dahe , bei um assende Da s ellung, aus kuns wis- senscha liche Pe spek i e o allem on e was höchs Gewöhnlichem handeln, nämlich on de Einbe ung des Äs he ischen in die All agkul u . Kuns und Kul u anden (und inden bis heu e) sel en in einem äs he ischen »Rein aum« s a : Es beda on jehe eines Kon ex s, de p ak ische und wi scha liche Aspek e ha und den wi als ›Kul u be ieb‹ zu bezeichnen gewohn sind, wobei imme ein a sächliche ›O ‹ o ausgese z we den muss. Das Ballhaus abe wa bis 1841 wohl mi Abs and de wich igs e Kul u o Kiels. Ihn als solchen zu e s ehen e o de eine Kenn nis de Rahmenbedingungen. Hie se z de olgende Bei ag an. 1665 – Das Kiele Ballhaus: ein ›p i a e ‹ Uni e si ä sbau? Die wesen liche G undlinie des S ei alls Ballhaus is wohl in de unkla en – mode n ausged ück – kommunal-s eue lichen Ve anlagung diese Liegenscha zu sehen, e ne in de en Ve häl nis zu (g undsä zlich s eue lich begüns ig en) Uni e si ä . Dami is auch die S ellung des »Ballmeis e s« in de S ad gesellscha be üh : De E baue des Ballhauses, De le Hans Fische 3 sah sich als Uni e - si ä sangehö ige und dami (zei genössisch ausged ück ) als ech lich und abgabenmäßig »exemp «. Bishe is nich bekann , au welche Weise Fische in Kon ak mi de G ündungsini ia i e eine Uni- e si ä in Kiel kam. Im Juni 1665 – also o de eigen lichen Inaugu a ion de neuen Hochschule – bekam e jeden alls om S i e He zog Ch is ian Alb ech ein P i ileg zum Bau und Be ieb eines Ballhauses in Kiel.4 Dieses P i ileg, in dem zahl eiche Ve güns igungen ü das au zubauende Un e - nehmen es geleg wu den, blieb bis zum Ende de Ballhaus-Ä a An ang 1841 und zum Teil noch da übe hinaus ein hoch ums i enes Dokumen , dessen Bewe ung e s ech bei Anwendung un e - schiedliche his o ische Rech smaßs äbe nie einhei lich sein konn e. E kennba wi d abe , dass man 3 Die genauen Lebensda en Fische s und ande e in diesem Bei ag genann en Pe sonen dü en wah scheinlich – alle dings mi einigem Au wand – noch zu e mi eln sein, und bei eine b ei e en Da s ellung des Themas wä e dies au jeden Fall zu e suchen . 4 Kiel, S A, N . 532/538. M. Ki sch: Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – om Spo haus zum Kul u o  | 125 Bau und Be ieb eines Ballhauses (zu Übung de S uden en im Jeu de Paume) im Kiele Fall eine hohe Bedeu ung beimaß, und o enba de He zog selbs ein besonde es In e esse da an ha e, seine p es ige äch ige Uni e si ä sg ündung du ch ein Ballhaus ü S uden en noch a ak i e zu ma- chen.5 Jeden alls wa das Ballhaus es e Bes and eil de o iziellen Uni e si ä s-We bung du ch die Sch i Chilonium No us Holsa iae Pa nassus on Caeso G amm (1640–1673), einem de G ündungs- p o esso en de Kiele Uni e si ä , die auch e me k , dass diese Bau »in eine gewissen En e nung« zu den Kollegiengebäuden e ich e we den soll e, um S ö ungen des Leh be iebs zu e meiden.6 Dami is die F age au gewo en, wie genau de Planungss and in Sachen Ballhaus wa , als die ge- nann e Sch i des Caeso G amm zum D uck kam. De le Fische , in spä e en Zusammenhängen häu- ig als »Ballmeis e « bezeichne , sah sich als Uni e si ä sangehö ige , de au eigene Rechnung ä ig wu de, wo an e in den olgenden Jah en und bei meh e en Gelegenhei en imme wiede e inne e. Seine Sich de Dinge lankie in gewisse Weise die ehe allgemeinen Fo mulie ungen des P i ilegs und is o allem in zwei B ie en übe lie e ,7 die Auskun übe e s e Kon lik e mi Ra und Bü ge - meis e de S ad Kiel geben. Auße dem e äh man hie e was übe den zei lichen Rahmen und an- de e De ails de Baugeschich e. Danach ha e Fische sein Ballhaus wohl schon im Spä somme 1666, ein gu es Jah also nach de E eilung des P i ilegs, sowei e igges ell , dass S uden en a sächlich da in spielen konn en.8 Wesen liche Inhal des genann en B ie s is die Cha ak e isie ung de Be- ziehung Fische s zu s äd ischen Ob igkei , die ihn an angs o enba nach K ä en un e s ü z ha e: Ein Baupla z wa ge unden und du ch die S ad an Fische e kau wo den, no wendige A bei en im Rahmen de Bau o be ei ung ha e zum Teil die S ad übe nommen.9 Hie dü e also zunächs ein gewisses Ein e nehmen gehe sch haben, und Fische bekunde e, die S ad e e e seien zu diesem Zei punk mi ihm »in allem [...] iedlich gewesen«. Die baulichen Rahmenbedingungen o mulie e Fische dabei übe aschend genau: Die Vo gänge bebauung bes and demnach aus zwei Gebäuden, nämlich dem Ahle eld schen und dem Helms o e Haus. Wäh end das le z genann e du ch Fische zum Wohnhaus ausgebau wu de, e ich e e e au dem (wei e ös lich liegenden) G unds ück des Ahle eld schen Hauses den eigen lichen Saalbau des Ballhauses, o enba übe einem Gewölbekelle unbekann en Al e s.10 De »wüs e Pla z« (eine unbebau e Fläche), ückwä ig nach Süden gelegen, wu de dabei zumindes eilweise übe bau . Die S ad willig e soga ein, dass Fische wegen imme noch knappen Raums seinen Neubau e was in den Be eich de S aße hinein agen lassen du e.11 5 Die Go o e besaßen be ei s sei 1614 ein Ballhaus an ih em Schleswige S ammsi z. Ob Ch is ian Alb ech selbs spiel e, is bishe nich bekann . Vgl. dazu Pies 1970, S. 42–44. 6 Vgl. dazu G amm 2015, S. 79. 7 Kiel, S A, N . 532/538 und Landesa chi Schleswig-Hols ein [im Folgenden: LASH], Ab . 7, N . 2086. Ein Auszug aus Fische s unda ie em B ie im LASH an den »Regie ungs-P äsiden en« (den Ho kanzle Johann Adolph Kielmann on Kielmannsegg, 1612–1676) inde sich im Anhang. 8 Kiel, S A, N . 532/538. Nach Fische wa zu diesem Zei punk nu eine geplan e » o i s ube« noch nich e igges ell . De Hinweis au einen de a igen Raum mag baugeschich lich ü Ballhäuse insgesam on Bedeu ung sein: Hie is o enba ein Vo läu e on Umkleide- und Dusch äumen gemein . 9 Kiel, S A, N . 532/538. Seh anschaulich wi d mi dem Fall des Ballhauses de Cha ak e de K eislau wi scha , die in ühe en Zei en säm liche Bau ä igkei en p äg e: Nach Aussage Fische s e wende e die S ad Kiel das Abb uchma e ial des Ahle eld - schen Hauses (Giebel und Dachs uhl) ü den Ausbau de Uni e si ä sgebäude au dem G unds ück des F anziskane klos e s. 10 In seinen B ie en e wähn Fische den Gewölbekelle nich . Spä e e Dokumen e bezeichnen ihn ehe unspezi isch als ›g oß‹ und d ei Bögen um assend. In einem Fall ( gl. Anm. 29) we den die Maße des Kelle s mi »50 x 100 Fuß« angegeben. 11 Ve mu lich bezog sich dies au den Raum zu Schuhmache s aße (und nich zu ückwä igen S aße »Hin e de Maue «). Die Hin e bebauung is ü die An angszei noch ziemlich unkla . Nebengebäude (Hin e lügel) au dem Fische schen G unds ück we den e s deu lich spä e e wähn . 126 | No delbingen 90 Bei alle De ail ülle, die sich hie zeig , wi das ganze P ojek doch eine Menge F agen au . Un- kla is o allem, mi welchen Gewinne wa ungen Fische in Kiel bau e und wie belas ba seine Einschä zung dazu wa . We au eigene Rechnung ein solches Vo haben begann, muss e übe No - allpläne e ügen, denn die (wie es in spä e en Dokumen en heiß ) »schlech e[…] F equenz« eine s uden isch-spo lichen Nu zung zeig e sich so o und blieb wohl daue ha bes ehen.12 Ta sächlich is bishe kein einziges Dokumen bekann gewo den, das on de P lege des Jeu de Paume zu diese Zei (ode spä e ) in Kiel be ich e . Zwa wa en eine Schanklizenz und de da ü s eue lich begüns- ig e Bezug on Ge änken be ei s im P i ileg om Somme 1665 es gesch ieben, abe ha e Fische neben einem Schankbe ieb schon ühe eine wei e gehende Mischnu zung geplan ? Wenn ja, dann konn e dies nich kon lik ei bleiben; Fische s Ve suche, »bü ge liche Nah ung« zu eiben, sind ak- enkundig.13 Ohnehin e le z e (zumindes aus Sich de S ad Kiel) de He zog mi den Zusagen des P i ilegs an Fische al he geb ach es Rech : Be ei s Ch is ian Alb ech s G oß a e Johann Adol ha e de S ad zugesiche , keine wei e en »F eihäuse « in Kiel meh zuzulassen.14 Dem wide sp achen die wei eichenden Ve güns igungen des Ballhaus-P i ilegs nun eindeu ig. Schon in de ühes en Zei des Ballhauses wa en also säm liche Elemen e kün ige S ei igkei- en zwischen Besi ze n, s äd ische Ob igkei und den jeweiligen Landeshe en g undgeleg und ein gu e Teil des e hal enen Sch i gu s ha genau hie seinen U sp ung. Salopp gesp ochen: Die p i ilegie e S ellung des Ballhauses mach e dieses Un e nehmen ü die S ad zu einem ›s einge- wo denen Einnahmeaus all‹. De Plan des Landeshe n, das geschä liche Risiko eines Ballhauses ü seine neugeg ünde e Uni e si ä auszulage n und in p i a e Hände zu geben, üh e au diese Weise lang is ig zu ju is ischen I i a ionen, die dem Ballhaus übe alle Besi ze wechsel hinweg e hal en blieben, ih en U sp ung abe le z lich im übe kommenen P i ilegien ech des Landes- he n ha en . 1672 – Das Ballhaus wi d ›Thea e ‹ Ein Ballhaus ü Thea e au üh ungen zu nu zen wa auch an ande en O en übliche P axis und ech naheliegend. So gib es zwischen den Bau ypen Thea e und Ballhaus einige Gemeinsam- kei en, die le z lich an de auch ü ein Spo haus o wesen lichen Zuschaue o ien ie ung hing: Die eingebau en Logen eihen his o ische Ballhäuse zeigen das ziemlich deu lich, und auch de s anda dmäßige geschlossene Wandau bau mi hochliegenden Ö nungen zu Belich ung sowie ein häu ig schwa ze Wandans ich des Innen aums kon e gie en mi de Thea e nu zung. Dennoch sind in Kiel o 1672 keine Thea e au üh ung im Ballhaus nachweisba . Die äl e e Li- e a u da ie eine solche Nu zung übe eins immend ab 1671 mi de Konzessions e leihung du ch Ch is ian Alb ech , wobei die Thea e au üh ungen damals as imme on ah enden Schauspielge- sellscha en bes i en wu den.15 Man soll e jedoch das konk e e Da um de Konzession nich übe - 12 Diese Fo mulie ung inde sich in einem wei e en B ie De le Fische s, S A Kiel, N . 532/538. 13 Kiel, S A, N . 532/538, Sch eiben Ch is ian Alb ech s an Sp ach- und Ballmeis e de Uni e si ä in Kiel om 7. Sep embe 1671. 14 Vgl. Volbeh 1877, S. 5–6. 15 Vgl. Ge sdo 1912, S. XV. – Die Konzession om 6. No embe 1671 e eil e Ch is ian Alb ech dem Ballhausbe eibe ohne Absp ache mi de S ad Kiel. M. Ki sch: Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – om Spo haus zum Kul u o  | 127 bewe en: Da Ch is ian Alb ech s Konzession nu ü die Ma kzei en gal , wu de wohl e s wäh end des Um schlags 1672, also zum adi ionellen Geldma k de Region zwischen dem 6. Janua und dem 2. Feb ua , on de neuen E laubnis Geb auch gemach . Thea e au üh ungen un e lagen in Kiel zu diese Zei wie an ande en O en einem s engen Reglemen , au dessen Ges al ung die jeweilige ö - liche Ob igkei genau ach e e. Dabei äll au , dass die Ob igkei en s e s bes eb wa en, Gas spiele on (mi soziale Skepsis be ach e en) Schauspiele n an kon ollie ba en O en zu hal en. Da ü kam iele o s, so auch in Kiel, o allem das Ra haus in F age, sowie einige wenige ande e Lokale, de en Nu zung mi Ra und Bü ge meis e abges imm we den muss e . Und wiede is on einem In e essenkon lik zwischen Landeshe n und S ad auszugehen, denn genaugenommen e le z e das je z in Kiel du ch landeshe liche Konzession abgesiche e neue Rech de Ballhausbe eibe , Schauspiele in ih em (noch o angig ü das Jeu de Paume einge ich- e en) Saal au e en zu lassen, auch das nach Gewohnhei alleinige Konzessions ech de S ad . Zwa besch änk e sie die Thea e au üh ungen au die Ma k zei en (und dami wei gehend au den Kiele Umschlag), abe de Mi sp ache de S ad wu de du ch diesen Vo gang in jedem Fall Abb uch ge an. Meh e e Ums ände komplizie en die Lage in Kiel noch wei e : Ra haus und Tanzsaal am Ma k wa en die beiden im oben genann en Sinne du ch Ra und Bü ge meis e kon ollie en Loka- le, in denen g undsä zlich auch Thea e uppen spielen konn en. Um sich das Ve mie ungsgeschä auch ü diese beiden (wie sich bald zeig e wenige geeigne en und nachge ag en) Räume zu e hal- en, e laub e die s äd ische Ob igkei Gas spiele im Ballhaus nu dann, wenn die s äd ischen Räume be ei s e mie e wa en.16 Schauspielgesellscha en, die unbeding im Ballhaus spielen woll en,17 wa en also gezwungen, en wede abzuwa en, ode ü die Ve mie ung de beiden üb igen Räume gleich mi zu so gen. G undsä zlich hiel diese Zus and bis 1764 an, als das Ballhaus zum Thea e umgebau und da ü eine Einigung zwischen den do igen Be eibe n und de S ad ge unden wu - de. De Jah zehn e anhal ende Zwischenzus and eine s a k besch änk en Thea e nu zung des Ball- hauses abe ug zu nachhal igen Ze ü ung des Ve häl nisses zwischen den Ballhausbe eibe n und de S ad e heblich bei. Um ang und Anzahl e hal ene Dokumen e in diese Sachesp echen dabei bis heu e ü sich.18 1696 – ho kul u elles Zwischenspiel: Die Gänsema k ope im Ballhaus Ein E eignis p äg die Geschich e des Kiele Ballhauses nachhal ig, denn as d ei Jah zehn e nach de E ö nung kam es do zu einem e s en hea e geschich lichen Höhepunk mi ech e S ahlk a : Wäh end des Umschlags 1696 und noch einmal im Folgejah 1697 zu gleichen Zei gas ie e im Kiele Ballhaus die Hambu ge Gänsema k ope mi einem bishe nich genaue bekann en Spielplan – diese 16 Vgl. die Da s ellung bei Ge sdo 1912, S. XV. 17 Vgl. Ge sdo 1912, XII–XX. 18 Kiel, S A, N . 532/538 und LASH, Ab . 7, N . 2086. 128 | No delbingen 90 Au üh ungen gel en als die ühes en belegba en Ope nda bie ungen in Kiel.19 Auch wenn die zwei- ellos wich ige F age nach den a sächlich gegebenen S ücken zu zei nich geklä is , so lassen sich Aussagen zum genaue en Ablau beide Saisons machen.20 Hie kann die Un e suchung du ch Wol - gang on Ge sdo übe zei genössische Zei ungsmeldungen e gänz we den.21 Die e s e Saison de Hambu genses in Kiel iel au den Umschlag on 1696 und bedu e einige Vo be ei ungen. O enba wa eine Vo hu des Hambu ge Ope nbe iebs schon im Dezembe 1695 nach Kiel ge eis :22 » Kiel wu den nähe e Zube ei ungen zu denen in unse m P aeludio e nan en Ope n gemach / und kahmen eben on de Niede -Elbe noch einige mi schönen Machines und an- de n Zubehö e beladene Wagen an / wo übe sich die edlen Musen-Söhne nich weni- ge e eue en / weil sie e ho en ih e anhe o bey de Ana omie in g osse equence e wiesene pa ience / so dann in e was wiede zu e leich e n / [...]« Die Gas spiele de Hambu ge Ope wa en siche lich nich mi i gendeine Au üh ungsse ie beliebige Komödian en uppen zu e gleichen. In Kiel a nun mi de Gänsema k ope eine Kompagnie au , die in Hambu g ein eigenes Haus bespiel e und do du chaus üppige P oduk ionen lie e e. Bis au wei e es e inne abe (neben den einschlägigen Beme kungen Johann Ma hesons in dessen Eh en- p o e 1740 und im Musicalischen Pa io en on 1728) nu noch diese Zei ungsmeldung an den ge- iebenen Au wand. Auch die Rolle de He sche amilie bei den Gas spielen de Hambu genses 1696 und 1697 is mi de E eilung des en sp echenden P i ilegs du ch Ch is ian Alb ech wohl nich olls ändig besch ie- ben. Die Zei ungen be ich e en beispielsweise ü die Saison 1697 on eine besonde en Vo s ellung (wah scheinlich am Sams ag, den 20. Janua 1697) in olgende Weise: »Kiel om 21. Janua i. Ges e n wah en I.Hoch l.Dhl. unse He zog nebs Ih.Dhl. dem E bP in zen on Wol- enbü el und Ih.Hoch l Dhl. P in z Ch is ian nebs I. Hohei en in de Ope n /alwo eine absonde liche Ope a o I. Hoch l.Dhl. p äsen i e wu de / da bey jede Machine Ih.Dhl. des He zogen Wapen und Nahme zu sehen / auch in de Mi en ein unde Schild he un e gelassen wu de / wo au mi Buchs aben diese Wö e : Vi a F ide i- cus Dux Holsa iae, s unden.«23 19 Ch is ian Alb ech gewäh e dem Hambu ge Un e nehmen da ü ein am 4. Juli 1694 ausges ell es, zunächs au ie Jah e beg enz es P i ileg. Vgl. Ge sdo 1912, S. 115–116. Ge sdo e mu e , e s e Ope nda bie ungen könn en schon im Somme 1694 in Kiel s a ge unden haben, was wohl au de Fo mulie ung, wonach die Ope n im Umschlag 1696 » o gese ze « we den soll en, be uh ; Kiel, S A, N . 532/538, Sch eiben des Ra s an He zog F ied ich IV. Vielleich ha e man nach Ch is ian Alb ech s Tod am d i en Weihnach s ag 1694 abe auch nu das anschließende T aue jah 1695, in dessen Umschlag die e s en Gas - spiele eigen lich hä en s a inden sollen, als Un e b echung de Vo be ei ungen emp unden und sah (was de Sache nach auch zu a ) die a sächlichen e s en Gas spiele 1696 eben als Fo se zung eines be ei s begonnenen Un e nehmens an. 20 Vgl. auch Ki sch 2024. 21 Vgl. Ge sdo 1912, S. 115–122. 22 Rela ion aus dem Pa nasso, No. 101 om 17. Dezembe 1695. Zu wei e en Zei ungsmeldungen in diese Sache gl. Ki sch 2024. 23 Reichspos eu e , N. 15 om 26. Janua 1697. M. Ki sch: Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – om Spo haus zum Kul u o  | 129 Die hie besch iebenen panegy ischen Zu a en sind am bes en zusammenzudenken mi einem konk e en inanziellen Engagemen des Landeshe n selbs ü diese Gas spiele.24 In den Kiele Au üh ungen de Gänsema k ope lag ü das Ballhaus ein kul u elles Po enzial, das nu hypo he isch e ass we den kann. Au ällig sind die Bemühungen des Hauses Go o um diesen Kul u o , de 1671 als Thea e o konzessionie wo den wa und 1694 abe mals du ch die zunächs au ie Jah e beg enz e P i ilegie ung des Hambu ge Ope nun e nehmens as wie eine Ho ope au Zei anmu e ; ein Un e nehmen also, das ielleich mi dem B aunschweige Thea e am Hagenma k e gleichba is .25 Von de D ama u gie he hö isch-ze emoniell dominie , s and das B aunschweige Un e nehmen nich nu dem Ho , sonde n – genau wie in Kiel – auch einem zahlenden bü ge lichen Publikum o en. Die dadu ch gegebene adlig-bü ge liche Misch inanzie ung e ö ne e die Möglichkei eine be is e en Hochkul u , mi de ein einzelne T äge (Ho ode Bü - ge scha ) allein inanziell übe o de gewesen wä e. Fü das Kiele Ballhaus abe konn en solche Pläne, soll en sie a sächlich bes anden haben, auch wegen k iege ische Zei en nich e wi klich we den. Baumaßnahmen ü eine s ä ke e Aus ich ung au ( ep äsen a i es) Thea e wä en dann wohl – wie in B aunschweig – no wendig und gu zu ech e igen gewesen. Ein daue ha e Umbau des Kiele Ballhauses zum Thea e wu de abe e s gu sechs Jah zehn e spä e o genommen, nach- dem Besi ze und Be eibe des Kiele Ballhauses gewechsel ha en. Philipp Fische wiede um, Sohn des Ballhaus-E baue s De le Hans Fische , wa zum Zei punk de Gänsema k -Gas spiele o enba e s wenige Jah e Besi ze des Ballhauses, nach eine länge en Phase ech liche Unsiche hei en An ang de 1690e Jah e. E s 1706 we den Baumaßnahmen au dem Ballhausg unds ück g ei ba ,26 die de jünge e Fische o nehmen ließ und übe die so o S ei mi den Nachba n en s and. De eigen liche Saal schein on diesen Bau ä igkei en alle dings nich be o en gewesen zu sein, ielmeh e wei e e Fische nun o enba das Pla zangebo ü den Gas - ho be ieb und ließ eine neue Wasse e so gung anlegen. Dokumen e ü de a ige Ve ände ungen sind nich besonde s zahl eich, und das meis e läss sich nu indi ek aus Zei ungsmeldungen ab- lesen, die den Is -Zus and nach 1743 (dem mu maßlichen Todesjah Philipp Fische s) besch eiben und im Zusammenhang mi dem konku smäßigen Ve kau des Ballhauses s ehen. Fas zehn Jah e, in denen on 1743 an nach einem Käu e gesuch wu de, hiel die Unsiche hei des Ballhaus-Be iebs an.27 Beme kenswe is die Au lis ung de Konku smasse, die mi den nach- gelassenen Wein ässe n Fische s beginn und die den eigen lichen G undbesi z mi seinen Gebäuden e s nachgeo dne au lis e . Als endlich im Jah 1753 eine Käu e in, Ma ia B igi a Hagedo n, ge- unden wa , schein – wie aus dem Kau p o okoll om 16. Ok obe 1753 he o geh – be ei s e heb- liche Reno ie ungsbeda bes anden zu haben.28 Die übe lie e en Ve kau sanzeigen machen abe deu lich, dass de Saalbau selbs gegenübe dem bauzei lichen Zus and wohl kaum e ände wa : 24 Zuwendungen on de He zogmu e F iede ike Amalie dagegen, die sei Ende Mä z 1696 ih en Wi wensi z au dem Kiele Schloss ha e und die häu ig – auch noch im ak uellen S ad ma ke ing de Landeshaup s ad Kiel – als Fö de in genann wi d, sind zu zei nich belegba . Vgl. h ps://www.kiel.de/de/bildung_wissenscha /s ad a chi /e inne ungs age.php?id=80 (3.7.2024). 25 Vgl. Ch ysande 1863, S. 185. 26 LASH, Ab . 7, N . 2086. 27 Vom 31. Dezembe 1743 bis zum 28. Dezembe 1751 lassen sich ü das Kiele Ballhaus insgesam 17 Ve kau sanzeigen in no ddeu schen Zei ungen nachweisen. Sie alle können übe das Zei ungspo al de Deu schen Digi alen Biblio hek leich e - mi el we den. Vgl. h ps://www.deu sche-digi ale-biblio hek.de/newspape (2.9.2024). 28 Kiel, S A, N . 15868. Eine Be iebsau nahme (gezeichne mi dem Da um 29. Ok obe 1753) wi d schließlich im Hambu ge Rela ions-Cou ie om 2. No embe 1753 angezeig . Neben dem Behe be gungs- und Schankbe ieb we den do wei e hin Ball- und Billa dspiel als Leis ungen des Hauses e wähn . Fü no wendige Ins andse zungen ha en o enba die nich einmal zwei Wochen sei Ve agsun e zeichnung ausge eich . 130 | No delbingen 90 Lediglich B ei e und Länge des da un e liegenden Kelle s we den nun genaue angegeben (o enba ge unde au 50 x 100 Fuß, d ei Gewölbebögen um assend), im Üb igen abe wa selbs de Boden im Saal (»ge lies «) wohl noch imme de spo beding gemus e e bauzei liche.29 Von eine e en u- ellen mobilen hauseigenen Bühne, die mi e äuße wo den sein könn e, is dagegen ni gends die Rede. Wie sich zeigen soll e, konn e nun abe auch die neue Besi ze in Ma ia B igi a Hagedo n nich so o das Geschä smodell ände n und dem Weinhandel eine ande e daue ha gewinnb ingende Nu zung zu Sei e s ellen. Noch as zehn Jah e bis zum Beginn des Umbaus ( ielleich e s nach dem Umschlag 1764) e gingen im Ballhaus o enba ohne eine wesen liche Nu zungsände ung. 1764 – Vom Ballhaus zum Thea e bau mi Fes äumen Schon in de äl e en Li e a u wi d ohne nähe e Eing enzung (ode Angabe de Belege) om Jah 1764 als ›Umbau-Saison‹ ausgegangen.30 De lange Vo lau abe , den diese Umbau ha e, läss sich eilweise du ch e hal ene Dokumen e ekons uie en, die auch ein seh e giebiges Sch i s ück ein- schließen: Ma ia B igi a Hagedo n, die im Jah 1761 schon übe sieben Jah e lang Besi ze in und Be eibe in des Kiele Ballhauses wa , wand e sich damals mi einem aus üh lichen B ie di ek an den ussischen G oßhe zog Ka l Pe e Ul ich (1762 ü ku ze Zei Za Pe e III.), den Landeshe n und »Go o e au dem Za en h on«: »[...] Du chlauch igs e G oß ü s und He zog! Es gehe mi o mahls nahe, daß ich Ei- gen hüme in eine so unb auchbah en S elle seyn muß, und daß ich meinem T iebe nich olgen kann, dieselbe zum Bes en des gemeinen Wesens anzuwenden. Diesem wü de au alleweise dami gediene seyn, wenn ich dieses nich s, als den Namen eines Ballhauses üh ende Gebäude zu einem Ope n und Comoedien=hause ap i en, und oben da übe einen Redou en und Assemblée-Saal anleg e. Ich wü de diese halben keine kos en scheu- en, und ge ne zu Aus üh ung dieses Plans emde Gelde au nehmen, wenn de selbe das Glück hä e, Ew. Kayse l. Hohei höchs en Bey all zu e langen und Alle höchs die- selben ge uhen woll en, die dem Ballhaus gnädigs e liehenen P i ilegien, ungeach e diese dami o zunehmenden Ve ände ung dabey noch e ne zu lassen. [...]«31 De Zünds o de hie besch iebenen Nu zungsände ung lag da in, dass Ch is ian Alb ech sein P i- ileg om Juni 1665 an eine bes ändige, womöglich »imme wäh ende« Aus ich ung au das Ballspiel geknüp ha e. De neue Plan nun soll e das Ballspiel (zumindes in he kömmliche Fo m) abe ü imme Geschich e we den lassen. Hie bedu e es also einige a gumen a i e Vol en und eine ge- wissen Übe zeugungsk a . Die Aus üh ungen Ma ia B igi a Hagedo ns weisen kul u geschich lich als eine A Wendepunk übe den Einzel all des Kiele Ballhauses hinaus: Hie kommen as alle 29 Vgl. dazu (Kelle g öße) Hambu ge Rela ions-Cou ie om 31. Dezembe 1743, S. 6 und (ge lies e Boden) S aa s- und ge- leh e Zei ung des Hambu ge unpa heyischen Co esponden en om 6. Dezembe 1748. Ballhäuse wiesen o a blich wechselnde Boden-Fliesen au , die ü den Spiel e lau Jeu de Paume on Bedeu ung wa . 30 Vgl. dazu be ei s Ge sdo 1912, S. XVII–XIX, do auch eine e s e knappe Da s ellung des B ie s de Ballhausbe eibe in an den ussischen G oßhe zog und Landeshe n. 31 LASH, Ab . 8.2, N . 963. M. Ki sch: Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – om Spo haus zum Kul u o  | 131 Aspek e zu Sp ache, die eine Ausdi e enzie ung des s ad bü ge lichen Kul u be iebs mi meh e en Ak eu en und seine komme ziellen Einbe ung im mi le en 18. Jah hunde ausmach en. Wegen seine e heblichen Bedeu ung is de B ie diesem Bei ag im Anhang olls ändig beigegeben. Da zu zei keine Bilde om Ballhaus nachweisba sind, is die Vo s ellungsk a besonde s ge- o de , will man die mu maßliche Bausi ua ion e assen, die du ch den Umbau insgesam he ges ell we den soll e:32 Hagedo n sch eib de Sache nach on eine Au s ockung des Ballhauses, bei de ein g öße e Fes saal übe dem al en Ballspielsaal einge ich e we den soll e. Auch als Thea e saal benö ig e abe de ebene dige Spo -Raum noch eine gewisse Höhe,33 denn hie gab es obe halb de Logen eine Gale ie ü Zuschaue : Diese Gale ie e wähnen meh e e spä e e Sch i quellen,34 genauso wie den Hinweis au eine (einzige) s eile T eppe ü die e ikale E schließung des Baus. Die wiede- um muss e le z lich zwei wei e e Ebenen ( om E dgeschoss aus ge echne ), nämlich Gale ie und den da übe liegenden Fes saal e eichen, is also sinn oll nu als gewende e Anlage e en uell mi Absä zen zu denken. Bis au wei e es ehlen hie abe genaue e Besch eibungen. Bescheidenhei , wenn nich Dü igkei wa en e mu lich das bes immende Me kmal auch nach dem Umbau. Hin- weise au ep äsen a i e Elemen e ode Bauschmuck sind bishe nich bekann gewo den, allen alls wä e die Fo mulie ung eine spä e en Ve kau sanzeige zu nennen,35 in de ein »seh g oße gewölb e Conce saal« übe dem Thea e genann wi d: S a eines o enen Dachs uhls (dies wa siche die Si ua ion des al en Ballhauses) ode eine lachen Decke ha e man den Fes saal also ielleich mi eine hölze nen Tonne übe wölb . Welche Vo geschich e ha e de Plan Ma ia B igi a Hagedo ns? Ih e eigene Da s ellung muss e - gänz we den, denn die Hagedo ns ha en sich – e hal enen Dokumen en zu olge – a sächlich nich allein au die übe kommenen Einnahmequellen des Ballhauses (den Weinhandel nebs Schankbe ieb und Ve mie ungen ü Ve ans al ungen) besch änk . Übe den Jah eswechsel 1758/59 wa das Kiele Ballhaus deshalb auch Heulage ü ussische T uppen, die im Zusammenhang mi dem Siebenjäh i- gen K ieg on Kiel nach Os p eußen e schi we den soll en. Das massenweise Einlage n euch en Heus ie nun wegen de B andge ah die beso g en Nachba n de Schuhmache s aße au den Plan,36 und wäh end des Umschlags 1759 (wohl zwischen dem 10. und 13. Janua ) kam es dann auch a - sächlich zu einem Feue im Ballhaus, das alle dings noch ech zei ig gelösch we den konn e. Das Ballhaus en ging damals o enba nu knapp de Einäsche ung, und die Ausb ei ung des B andes in die S ad konn e e hinde we den. Fes s eh also: Die Hagedo ns nahmen ech e Risiken au sich, um au welche Weise auch imme P o i aus ih em Anwesen zu ziehen. Die übe kommenen Ge- schä s elde (Behe be gungs-, Kul u - und Schankbe ieb) eich en o enba nich aus, um das Ball- haus en abel zu be eiben . Un e schiedliche Dokumen e, da un e iele Zei ungsmeldungen, illus ie en die Nu zung des Kie- le Ballhauses ab den 1770e Jah en wei e . Du ch das Au kommen lokale Zei ungen (ab Juni 1776 32 De Umbau kann e s nach dem 3. Augus 1763 begonnen wo den sein, denn mi diesem Da um wu den die Umbaupläne du ch den G oßhe zog genehmig . Kiel, S A, N . 532/538. 33 Die konk e e Ges al hea e spezi ische Ausbau en im Ballhaus is zu zei nich nähe zu e mi eln. Im Thea e saal gab es abe nach dem Umbau eine »Ve senkung«, die in de A eines O ches e g abens ü Musike genu z wu de. Vgl. Bahnson 1972, S. 261. 34 Vgl. dazu e wa das in Anm. 40 ange üh e Gildep o okoll on 1806. 35 Al onaische Me cu ius om 10. Mä z 1825. 36 In einem e hal enen B ie de Nachba scha wi d de zu be ü ch ende Kamine ek besch ieben, de im Ballhaus als einem »oben o enen Bau« bei ausb echendem Feue ein e en könne. Dieses De ail mach wah scheinlich, dass es im Ballhaus-Saal mindes ens bis zum Umbau 1764 keine Heizmöglichkei en gab, ielleich wa abe ein Ve schluss de o enen Wandzone di ek un e halb des Dachs uhls, e wa du ch bewegliche Ve schalungen aus Holz, e e sibel möglich. LASH, Ab . 8.2., N . 963. 138 | No delbingen 90 Dec e um meine une hö e , und also sub: e ob ep i iè e hal en, daß ich sowohl dem ausschenckenden wein alsß emde bie e on denen in de S ad p i ilegi e Schenken Zue nehmen, wie nich wenige bey einem hause de bü ge n und S ad Einwohne n gleich alle gemeine one a und con ibu iones abzuhal en schuldig sein sol e, daßelbe dec e um abe biß den 20 Augus i, da es mi en lich insinui e so lange hin e hal en, biß ich mein Balhauß nebens dem wohnhause ollig e e ige . [...]« 2. B ie Ma ia B igi a Hagedo ns om 4. Ap il 1761 an den ussischen G oßhe zog Ka l Pe e Ul ich (spä e Za Pe e III.), Landesa chi Schleswig-Hols ein, Ab . 8.2., N . 963 »Du chlauch igs e G oß ü s und He zog, alle gnädigs e He ! Ewe Kayse l. Hohei e lauben alle gnädigs . Alle höchs denenselben alle un e hänigs o s ellen zu dü en, wie bei de E ich ung de hiesigen Löblichen Academie dem damaligen egie enden du chlauch igs en He zog Ch is ian Alb ech glo wü digen Gedäch nisses zum bes en de hie s udi enden Jugend e ich e en Ballhause e schiedene P i ilegia e heile , in welchen un e ande n auch dieses en hal en, daß da innen wäh ende Umschlags Zei Comoedien gespiele we den könn en. Ew. Kayse len Hohei haben auch gnädigs ge uh , alle diese höchs en F eyhei en Anno 1751. jedoch un e diese Einsch änkung zu con i mie en, daß dieselben in allen S ücken ih e Gül igkei so lange haben soll en, als dieses Hauß zu einem Ball=hause quali ici e seyn wü de. Sobald ich besag es Hauß aus dem Fische schen Concu s e b- und eigen hümlich an mich gekau , und mi die dazu gehö igen P i ilegia nebs de alle höchs en Con i ma ions=Ac e ex adi e wo den, is mein ech es Bemühen nich sowohl dahin gegangen, die on so hanem Hause gän zlich abgeb ach e und on dem weinhandel he üh ende Nah ung wiede he zus ellen; als dem gan zen Wesen ein neues und besse es Ansehen zu geben, und das sei ielen Jah en ins Ve geßen ge a hene Ballspiel du ch alle da zu dienliche, und ins Auge allende Ans al en angenehme, und den ehemahligen Geschmack ü daßelbe wiede um gel end zu machen. Meine dieß alls angewand e mannig al ige Bes ebungen sind S ad = und Landkündig, allen alls abe bin ich im S ande, den Be-weis da on augenblicklich beyzub ingen. Um alles zu dem Ballspiele nö hige he bey zu scha en, und es an nich s ehlen zu lassen, habe ich meines Mannes B ude mi ielen Kos en eisen lassen, dami e sich die e o de liche Känn nis dieses Spiel aqui i en, und zu einem ballmeis e quali ici en könn e. Ich habe die zu diesem Spiel gehö igen E o de nisse angescha e , das Ball=hauß mi denen ehlenden Ne zen e sehen laßen, und, wie alles in Be ei scha wa , so hannes Spiel wü klich in Übung zu b ingen, habe ich so wohl du ch die ö en liche Zei ungen, als du ch einen an das Haus angeschlagenen Ze el bekann gemach , daß sich alle Liebhabe des Ballspiel ein inden, und bey mi ein mi einem üch igen Ballmeis e e sehenes und wohl einge ich e es Ball=hauß o inden könn en. Jedoch alles dieses is e gebens gewesen. Es ha Niemand, des Ballspiels wegen, einen Fuß in das Ball=haus gese ze , und es ha sich nie eine Gelegenhei geäuße , wo ich mi diesem Spiel nu einen Schilling hä e e dienen können. Es is dieses auch um so wenige zu e wunde n, als das Ballspiel nich nu hie in Kiel, sonde n auch in ande n O en Deu schlands schon längs aus de Mode gekommen is ; indem man dasselbe wegen des ü die Gesundhei dahe en s ehenden Nach heils, und, weil junge Leu e, die sich dami abgeben, zei ig con ac und ungesund we den, e i i e ha , und da es du ch ande e meh noch dem heu igen Geschmack seyende Spiele M. Ki sch: Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – om Spo haus zum Kul u o  | 139 gän zlich e d äng wo den is . We is abe wohl e mögend, den he schenden Geschmack de Wel zu ände n, und in gleichgül igen Sachen den Eigensinn und Einbildung de Menschen zu zwingen? Thu nie e und Ri e spiele, mi welchen doch in al en Zei en gewisse Vo ech e des Adels e knüp wa en, sind mi Lanzen, Helm und Schilden un e dem Schu e g aben, die in diesen Übungen ih en g öß en Ruhm und Eh e se z en, und we den gewiß niemahls ih en ehemahligen Bey all wiede e hal en. Soll e denn wohl das Ballspiel, welches auch seinen g öß en Meis e mi nich den ge ings en Vo zügen k öne , ein güns ige es Schicksaal zu gewa en haben? Es is schwe lich zu e mu hen, daß solches jemahls zu seinem o igen Lus e wiede kommen we de. Man ha dahe die p äch igs en Ball=häuse deu schlands eingehen laßen, und sie zu ande em Geb auch angewand , nu das Kielische Ballhaus, das in sich sons e liche Gebäude, welches leich e eine Zie de de S ad abgeben, und dem Publico meh , als au eine A als zu ans ändigen Ve gnügungen Vo schub geben könn e, s ehe wüs e und lee , und Niemand ha da on den ge ings en Nu zen. Du chlauch igs e G oß ü s und He zog! Es gehe mi o mahls nahe, daß ich Eigen hüme in eine so unb auchbah en S elle seyn muß, und daß ich meinem T iebe nich olgen kann, dieselbe zum Bes en des gemeinen Wesens anzuwenden. Diesem wü de au alleweise dami gediene seyn, wenn ich dieses nich s, als den Namen eines Ballhauses üh ende Gebäude zu einem Ope n und Comoedien=hause ap i en, und oben da übe einen Redou en und Assemblée-Saal anleg e. Ich wü de diese halben keine kos en scheuen, und ge ne zu Aus üh ung dieses Plans emde Gelde au nehmen, wenn de selbe das Glück hä e, Ew. Kayse l. Hohei höchs en Bey all zu e langen und Alle höchs dieselben ge uhen woll en, die dem Ballhaus gnädigs e liehenen P i ilegien, ungeach e diese dami o zunehmenden Ve ände ung dabey noch e ne zu lassen. Nich s is gewöhnliche , als daß soga Gese ze, die die Länge de Zei , Au hö ung de Ums ände, un e denen sie gegeben wo den, ode wü klich einge üh e Geb äuche unb auchbah gehoben, abgescha ode wenigs ens nach den gegenwä igen Ums änden einge ich e und modi ici e we den. Soll e dieses nich auch on P i ilegien gel en, und soll en nich auch diese, ob sie gleich in Ansehung eines gemäßen ins i u i, e heile und an änglich au dasselbe allein s ingi e wo den, bei e ände en Ums änden, und wenn solches ins i u um gän zlich cessi e , dennoch beybehal en, und eine ande e gleich nü zliche Ans al beygelege we den können, die in des e al e en Ins i u i S elle ge e en? Man wü de de Landeshe lichen Gewal zu nahe hun, wenn man dieses läugnen woll e und es könn en leich eine Menge Beyspiele beygeb ach we den, wo de gleichen esp. e Ex ension und T ans e ie ung de P i ilegien s a ge unden ha . Kein Fall quali ici e sich wohl besse hie zu, als de meinige, und dieses läße mich ho en, daß Ew. Kayse l. Hohei bey meine alle un e hänigs en Bi e kein Bedenken inden we den. Denn da 1.) das Ballspiel un e die heu iges Tages gan z aus de Übung gekommenen Spiele gehö e , mi hin ein Ball=haus hie selbs ein gan z unb auchba es Gebäude is , und nich ande s, als ein wüs e S einhau en angesehen we den kann; die demselben ehemahls e heil e P i ilegien abe 2.) un e ande n auch die Clausul en hal en: daß wenn auch das Hauß ausse Nah ung wä e, dann sich Niemand e d eis en solle, die P i ilegien zu in ingie en; sonde n es dabey sein un e ände liches Ve bleiben haben, und man dabey, mäch igs geschü ze we den solle, und denn 3.) diese Casus je z wü klich exis i e , da ich, als Eigen hüme in des Ballhauses da on nich den ge ings en Vo heil habe, und dasselbe gän zlich auße Nah ung is , gleichwohl abe die dembselben gnädigs beygeleg en F eyhei en genieß , dennoch es 4.) wo nich un e an wo lich, doch gewiß Schade is , daß ein so e liches Gebäude in sich selbs ze allen, und dem Publico nich zu einigem Vo heil dienen soll; ungeach e es 5.) hie zu den bes en Raum ha , und sonde lich hie de einzige Pla z is , wo ein ansehnliches und bes ändiges Comoedien=Hauß angeb ach we den könn e, deßen Mangel 6.) Schuld gewesen, daß bis da o de Umbschlag en wede on gan z schlech en ode wenigs en mi elmäßigen 140 | No delbingen 90 Comoedian en bezogen wo den, welche dem hiesigen Geschmack schlech e Eh e machen; indem die Di ec eu s e was bedeu ende Schauspiel=Gesellscha en Deu schlands sich nich en schließen wollen, wäh ende Umschlags-Zei hie he zu kommen; weil auße den auße o den lichen g oßen Abgaben, die on diesen Leu en hie e lange we den, die Kos en ga zu g oß seyn wü den, die sie jäh lich au einen neuen Bau anwenden müß en; welches sie wei e nich zu beso gen hä en, wenn ein bes ändiges Comoedien=hauß on mi e baue und einge ich e wä e. Diese Ve ände ung abe 7.) nich zu gedenken, daß die Vo s ellung eine gu en und Regelmäßigen Comoedie an sich o kindischen und und pöbelha en Gaukelspielen einen g oßen Vo heil ha , auch on dem gu en E ec seyn wü de, daß de Umschlag heils on meh e en embden equen i e we den; heils sich auch manche embde , de nun nach ollende e Bescha ung seine A ai en, so gleich wiede o eile , noch einige Tage länge hie bleiben wü de, wenn es sich du ch Besuchung sehenswü dige Schauspiele einen ans ändiegen Zei =Ve eib zu e scha en wüß e. Ebenso auch 8.) es gewiß de holls einischen Noblesse, die sich je z zu ih en Assembléen mi einem eben nich ga sonde lichen Pla z behel en muß, seh angenehm seyn wü de, wenn ich einen ge äumigen und commoden Assemblée-Saal anleg e, au welchem man gleich aus de Comoedie zu denen Zusammenkün en ode Bällen au die bequems e Weise kommen könn e. Übe dessen auch 9.) Bey diese Ve ans al ung Niemand den ge ings en Schaden leide , ode nach meine In en ion leiden soll; indem, wenn auch die on de hiesigen S ad -Cämmme ey p ae endi e Be ugniß, daß die hie spielenden Comoedian en ü den Tan z=Saal, wenn sie sich deßen auch nich bedienen, e was bezahlen müß en, undi e seyn sol e, dieses solche ges al eguli e we den könn e, daß, wenn keine Comoedian en au dem Tan z=Saal spiel en, mi hin die S ad =Cämme ey on diesen nich schon ohnedem bezahle wü de, alsdenn die au dem Ball=hauß spielende jäh lich 100 Mk. Recogni ions=Gelde bezahlen, und die gewöhnliche Zwey Duca en an den wo üh enden Bü ge meis e en ich en muß en; dahingegen die F eyhei hä en, ohne wei e e Abgaben, ode einige Behinde ung on Sei en des S ad =Magis a s so lange nach dem Umbschlag in dem Jah e zu spielen, als es ihnen die on Ew. Kayse . Hohei jedesmahl e heil e alle gnädigs e Concession e s a en wü de; wo un e de S ad =Casse wah es In e esse augenscheinlich e lie e ; alle maßen sie alsdann, wo nich jäh lich, doch ö e s 100. mkl. behäue , dahingegen Zei hen manches Jah hingegangen, wo man au hohe Einnahmen ga nich echnen können. Endlich 10) das das Ballhaus zum Nu zen und Ve gnügen de hie S udi enden Jugend undi e , und in diese Absich mi so s a lichen P i ilegien e sehen wo den, diese Endzweck abe bey i zigen Umbs änden eben wenig e hal en we den kan, ich mich engagi e, denen hie S udi enden auße Umschlags= und Ma k =Zei en den zu bauenden Assemblée- Saal zum Fede ball=Schlagen, ode ande en ans ändigen Plaisi - und Exe ci us, auch ih en Vo üh ungen bey ö en lichen Solenni ä en umsons einzu äumen; So e geh diesem allemnach an Ew. Kayse l. Hohei meine un e hänigs es demü higs es bi en, Alle höchs de selben wollen ge uhen die Eingangs e wehn e Res ic ion, un e welchen die höchs en P i ilegien dem Ballhaus beygelege und con i mi e wo den zu G oß ü s l.en Gnaden au zuheben, und mi die alle gnädigs e E laubniß zu geben, daß ich diese höchs en P i ilegien unbeschade , und mi Beybehal ung de selben, au meine Kos en, und mi P aes i ung desjenigen, wozu mich in Ansehung de hiesigen S ad =Cämme ey und de hie s udi enden au ich ig gemach , das Ball=Hauß zu einem bes ändigen Comoedien-Hauß ap i en, auch da übe einen Redou en und Assemblée Saal anlegen dü e. hie übe pp.« M. Ki sch: Das Ballhaus in Kiel (1666–1841) – om Spo haus zum Kul u o  | 141 Abs ac Kiel’s Ballhaus, as an u ban dispu e, has p oduced la ge quan i ies o w i en documen s, bu has le ha dly any aces in he ield o pic o ial ep esen a ions: I canno e en be iden i ied beyond doub on he known ci y iews un il he ea ly 19 h cen u y, and he e has been no ace o ex e io iews o loo plans o da e. Ne e heless, he Ballhaus was p obably he mos impo an cul u al enue in he ci y un il i s small hall building was demolished in he sp ing o 1841. This a icle e e ses he usual app oach o he his o y o a cul u al enue and ocuses almos exclusi ely on he su i ing ac s ha can be lea ned abou he changing cons uc ion s a us o he Ballhaus a he ime. In he p ocess, i becomes appa en ha a numbe o indi idual obse a ions a e possible ha ha e no been documen- ed in he exis ing s udies on hea e, ope a and conce s a Kiel be ween he ea ly mode n pe iod and he 19 h cen u y. An impo an sou ce a e nume ous newspape epo s, especially om he egio- nal his o ical p ess, in which he Kiel Ballhaus is men ioned. The o en unde es ima ed ele ance o small-scale pe iodical esea ch is qui e clea in his opic. Li e a u o. A.: Zu E inne ung an die o 100 Jah en in Kiel ges i e e e s e F eimau e loge Louise zu gek ön en F eundscha . Fü die säkula e E inne ungs eie lichkei am 2. Juli 1876, gesch ieben on K., Kiel 1876. Bahnson, Wilhelm Di k: Leben an de Kiele Uni e si ä zu Zei des S uden en Ch is ian Bahnson 1771–1774, in: Mi - eilungen de Gesellscha ü Kiele S ad geschich e, He 1/2, Kiel 1972, S. 247–264. Ch ysande , F ied ich: Geschich e de B aunschweig-Wol- enbü elschen Capelle und Ope om 16. bis zum 18. Jah hunde , in: Jah büche ü Musikalische Wissen- scha . E s e Bd., Leipzig 1863, S. 147–286. Danielsen, Wilhelm: Hunde Jah e Kiele Thea e 1841– 1944, Kiel 1961. 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Ma hias Ki sch Leh beau ag e ü Elemen a e Musikleh e und Tonsa z am Musikwissenscha lichen Ins i u de Ch is- ian-Alb ech s-Uni e si ä zu Kiel. Seine be o zug en wissenscha lichen A bei s elde sind zu zei die Geschich e de Musik heo ie, digi ale Musikanalyse und egionale Musikgeschich e in Schleswig-Hols ein. E-Mail: mki [email protected] Open Access De A ikel is un e de C ea i e-Commons-Lizenz Namensnennung – Wei e gabe un e gleichen Be- dingungen 4.0 In e na ional e ö en lich . Den Ve ags ex inden Sie un e : h ps://c ea i ecommons. o g/licenses/by-sa/4.0 . Bi e beach en Sie, dass einzelne, en sp echend gekennzeichne e Teile des A ikels on de genann en Lizenz ausgenommen sein bzw. ande en u hebe ech lichen Bedingungen un e liegen können.