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Einleitung

Jelonnek, Stefan J.,Ohrt, Connor

Abstract

Philosophisches Fragen ist ein Fragen nach der Geltung von Gründen. Um Geltungsfragen nicht der subjektiven Beliebigkeit zu überlassen, bedarf…

Full text

9 h ps://doi.o g/10.38071/2024-00977-7 h ps://c ea i ecommons.o g/licenses/by-sa/4.0 Einlei ung Es gib nich eine Me hode de Philosophie, wohl abe gib es Me hoden, gleichsam e schiedene The apien. - Ludwig Wi gens ein - In Zei en on K ieg, Klimawandel, ökonomische Unsiche - hei ode indi iduelle Iden i ä sk isen gewinn philoso- phie en ü das Denken und Handeln an Bedeu ung – scheinba . Im All ag begegne uns die Rede on philosophie en bis- weilen loskelha , es wi d da übe »philosophie «, womi man den Abend e b ing ode welches Ou i geeigne e sei als ein ande es; man »philosophie « be ei s dann, wenn man seine Ge ühle kund u . Gleichwohl wi im All ag das Wo philosophie en o enkundig häu ig e wenden, be- zeichnen wi dami gleiche maßen häu ig nu T i iali ä en. Hingegen un wi schon imme e was ü das Philosophie- en iel Cha ak e is ische es, selbs dann, wenn uns das Wo Philosophie noch ga nich bekann is : Wi agen nach G ünden. Es geh in diesem F agen nich meh um die Rech e i- gung, wieso man schon wiede zu spä zu eine Ve ab edung e schein usw., sonde n um F agen nach de Gel ung on Behaup ungen. Gel ungs agen abe bedü en zu ih e Si- che ung eines bes imm en Ve ah ens – eine Me hode – wenn sie nich de subjek i en Beliebigkei übe lassen sein sollen. Me hoden, e s anden als planmäßige Ve ah en be- züglich de F age, welche Mi el ü die E eichung eines 10 Einlei ung bes imm en Zweckes e o de lich sind, hel en dabei, be- däch ig und zusammenhängend Beg ündungen on Behaup- ungen ( heo e ische Sä ze) und Rech e igungen on Handlungen (p ak ische Sä ze) zu lie e n. Me hoden allen abe nich om Himmel, sonde n sind jeweils E gebnisse aus einem egelgelei e en Können; Fe igkei en also, die sich ela i zu einem bes imm en E kenn nisin e esse be- wäh haben. Vo diesem Hin e g und wi d auch deu lich, weshalb es sinn oll is , im Plu al on Me hoden ans a on Me hode, zu eden. Wenn man sein Denken und Handeln »disziplinie en« möch e, also nich kop los ins Blaue »phi- losophie «, so is es hil eich, sich Kla hei übe jeden ge- danklichen Sch i zu e scha en. In diesem Bookle haben wi e such , e schiedene Zu- gangsweisen philosophische F ages ellungen als Me hoden zu besch eiben in eine Weise, die es auch Neulingen au dem Gebie e laub , olgen zu können – so die Ho nung. De Au bau bilde nahezu die his o ische En wicklung de ein- zelnen Denks ile ab. Conno Oh mach den Au ak , indem e die philoso- phische Gesp ächs echnik des Sok a es o s ell . Das Sok- a ische Gesp äch zeichne sich du ch geziel es F agen aus, das da au abziel , ein ie e es Ve s ändnis übe komplexe Beg i nichkei en und Themen zu e langen. Da an schließ Oh mi einem nächs en Au sa z an, de sich de Dialek ik widme . Die ehemals als Gesp ächsme- hode e s andene Dialek ik, ha sich sei de Au klä ung zu einem Ve ah en zu Au deckung on Gegensä zen inne - halb eines Gegens andes ode Sach e hal es en wickel . Diese münde in de K i ischen Theo ie de F ank u e Schule in de K i ik an dem Un e suchungsgegens and Einlei ung 11 selbs , inso e n e sich in seine eigenen Wide sp üche e - s ick . Samuel Thomsens essayis ische Tex widme sich de he meneu ischen T adi ion und will zum Nach- und Wei e - denken übe die G enzen und Möglichkei en des menschli- chen Ve s ehens an egen. De his o ische Schwe punk lieg dabei au de T adi ionslinie on Schleie mache bis Gadame . Unausgesp ochene Ke n des Tex es is das Ve - s ehen als Widmung. Mi Fynn-Me lin Rehding und Johannes Wo eschk e - eich das Bookle das wei ge äche e Feld de Phänomeno- logie. In ih em Bei ag e suchen die Au o en G undbe- g i e zu klä en und dies in eine phänomenologischen Ana- lyse des Leibes zu e anschaulichen. Sophie Ramlau gib einen Einblick in eine zu Beginn des 20. Jhd. als ho nungs agend e ach e e Me hode: Die logi- sche Analyse de na ü lichen Sp ache. Die logische Analyse is eine de zen alen Me hoden de Analy ischen Philoso- phie und läss sich de S ömung de Philosophie de idea- len Sp ache zuo dnen, de en übe geo dne es Ziel es is , du ch o male Sp achen de Logik die Meh deu igkei de Sp ache einzusch änken ode zu eliminie en. Im Fah wasse des me hodischen Kons uk i ismus de E lange und Kons anze Schule beweg sich de Au sa z Di- alogische Sp achau bau on S e an J. Jelonnek. De me ho- dische Sp achau bau um ass die Fo de ung, dass jede Sch i bei de explizi en En wicklung eine wissenscha li- chen Te minologie in eine Leh - und Le nsi ua ion zwi- schen ‚Du‘ und ‚Ich‘ zu Ve ügung ges ell wi d. 12 Einlei ung Hie an schließ Jelonnek mi eine Be ach ung des de- kons uki en F agens an. Dekons uk ion wi d do e - s anden als eine Weise des F agens, du ch die e mein lich eindeu ige Wel bilde , poli ische S andpunk e ode wissen- scha liche Hal ungen u m. hinsich lich ih e Hin e g und- annahmen, Pa adoxien und Meh deu igkei en in ih em es - s ehenden Au bau aus dem Gleichgewich geb ach we den sollen. Den Abschluss mach Oh mi dem übe disziplinä en Ve ah en des Gedankenexpe imen s. Ein Gedankenexpe i- men is eine besonde e Fo m de A gumen a ion, bei de du ch ein kon a ak isches Szena io eine Si ua ion e dach wi d, die zu Klä ung on Beg i en und ih en Zusammen- hängen bei äg . Jede Bei ag s and un e de Fo de ung, die jeweilige Me hode möglichs exempla isch, d. h. anhand on Beispie- len, o zus ellen. Diese inden sich en wede inmi en de Tex e ode am Ende. Gleichwohl wi uns au ein einhei li- ches Layou e s ändigen konn en, zeugen die Tex e nich imme on demselben S il – manche sind essayis isch, man- che didak isch, ande e s eng sachlich. Wi können keine - lei Ansp uch au Volls ändigkei e heben. Viel meh wün- schen wi uns, dass diese Bei ag zum Wei e denken an- eg , sich mi den Schulen ode S ömungen auseinande zu- se zen. Zu gu e Le z wünschen wi Ihnen iel E olg in Ih em S udium und eine an egende Lek ü e.