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Wie lernen Spanischmuttersprachler*innen Kollokationen in DaF nach Englisch? Die Rolle der L2 als Brückensprache

Nieto Blas, Elena

Abstract

Was sind „Kollokationen“? Inwiefern sind Sprachlernende mit diesem Begriff vertraut? Wie lernen sie diese konventionellen Wortverbindungen im Fremdsprachenunterricht, und zwar wenn sie bereits eine erste Fremdsprache (L2) können? Solche Fragestellung, die genauso relevant für Sprachlehrer*innen wie für Sprachlernende sind, bilden den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit. Das doppelte Ziel der Studie besteht darin, die Sprachkompetenz von Spanischmuttersprachler*innen im Bereich der Kollokationen sowie den positiven bzw. negativen Transfer von L2-Vorkenntnissen in Deutsch als Fremdsprache nach Englisch (DaFnE) zu analysieren, um einen Überblick über das kontrastive Lernen der zweiten Fremdsprache zu gewinnen. Basierend auf den Hauptmodellen des multiplen Fremdsprachenlernens und auf Hausmanns Kollokationsbegriff werden drei Fragebögen bei DaF-Lernenden durchgeführt. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, inwieweit Kollokationen eine zentrale Rolle im L3-Unterricht spielen und warum es sinnvoll scheint, einen wichtigen Platz für die „Kollokationskompetenz“ einzuräumen.

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GRADO EN LENGUAS MODERNAS Y SUS LITERATURAS TRABAJO FIN DE GRADO Cu so 2020/21 Wie le nen Spanischmu e sp achle *innen Kolloka ionen in DaF nach Englisch? Die Rolle de L2 als B ückensp ache Au o a: Nie o Blas, Elena Tu o a: I ene Szumlakowski Mo odo G ado: Lenguas Mode nas y sus Li e a u as. Especialidad: Alemán, Lengua y Lingüís ica Dp o. de Filología Alemana y Filología Esla a, Facul ad de Filología Con oca o ia: Junio 2021 Cali icación: Ma ícula de Hono Wie le nen Spanischmu e sp achle *innen Kolloka ionen in DaF nach Englisch? Die Rolle de L2 als B ückensp ache Zusammen assung Was sind „Kolloka ionen“? Inwie e n sind Sp achle nende mi diesem Beg i e au ? Wie le nen sie diese kon en ionellen Wo e bindungen im F emdsp achenun e ich , und zwa wenn sie be ei s eine e s e F emdsp ache (L2) können? Solche F ages ellung, die genauso ele an ü Sp achleh e *innen wie ü Sp achle nende sind, bilden den Ausgangspunk de o liegenden A bei . Das doppel e Ziel de S udie bes eh da in, die Sp achkompe enz on Spanischmu e sp achle *innen im Be eich de Kolloka ionen sowie den posi i en bzw. nega i en T ans e on L2-Vo kenn nissen in Deu sch als F emdsp ache nach Englisch (DaFnE) zu analysie en, um einen Übe blick übe das kon as i e Le nen de zwei en F emdsp ache zu gewinnen. Basie end au den Haup modellen des mul iplen F emdsp achenle nens und au Hausmanns Kolloka ionsbeg i we den d ei F agebögen bei DaF-Le nenden du chge üh . Die E gebnisse lassen da au schließen, inwiewei Kolloka ionen eine zen ale Rolle im L3-Un e ich spielen und wa um es sinn oll schein , einen wich igen Pla z ü die „Kolloka ionskompe enz“ einzu äumen. Schlüsselwö e Kolloka ionen, mul iples F emdsp achenle nen, DaFnE, T ans e , Kolloka ionskompe enz. ¿Cómo ap enden los hispanohablan es las colocaciones en alemán como lengua ex anje a después del inglés? El papel de la L2 como lengua puen e Resumen ¿Qué son las “colocaciones”? ¿En qué medida los/as es udian es de idiomas es án amilia izados con es e concep o? ¿Cómo ap enden es e ipo de coocu encias ípicas en la clase de idiomas, en conc e o cuando se a a de su segunda lengua ex anje a (L3)? El da espues a a cues iones de es a índole esul a de i al impo ancia an o pa a los/as docen es como pa a los/as es udian es de idiomas, y po ello cons i uyen el pun o de pa ida del p esen e abajo. Es e se p opone el doble obje i o de analiza , po un lado, la compe encia lingüís ica de hispanohablan es en el ámbi o colocacional y, po o o, la ans e encia posi i a y nega i a de conocimien os p e ios de la p ime a lengua ex aje a (L2) en alemán como lengua ex anje a después del inglés (DaFnE), con el in de ob ene una pano ámica del es udio con as i o de la L3. Tomando como e e encia los p incipales modelos del ap endizaje múl iple de lenguas y el concep o de “colocación” p opues o po Hausmann, se ealiza on es encues as di igidas a es udian es de alemán. Los esul ados ob enidos pe mi en conclui el papel undamen al que desempeñan es as combinaciones de palab as en la clase de L3 y po qué pa ece pe inen e concede un mayo p o agonismo a la “compe encia colocacional” en el aula. Palab as cla e Colocaciones, ap endizaje múl iple de lenguas, alemán como lengua ex anje a después del inglés, ans e encia, compe encia colocacional. How do na i e speake s o Spanish lea n colloca ions in Ge man as a o eign language a e English? The ole o L2 as a b idge language Abs ac Wha a e “colloca ions”? To wha ex en a e language lea ne s amilia wi h his concep ? How do hey lea n hese con en ional wo d combina ions in o eign language eaching, namely when hey ha e al eady lea ned a i s o eign language (L2)? Such ques ions, which a e as ele an o language lea ne s as o language eache s, se e as a s a ing poin o he p esen wo k. The objec i e o his s udy is wo old: o analyse he colloca ional p o iciency o na i e speake s o Spanish, and o examine he posi i e and/o nega i e ans e o p e ious L2 knowledge in Ge man as a o eign language a e English (DaFnE), in o de o ob ain an o e iew o he con as i e lea ning o he second o eign language (L3). Based on he main models o mul iple o eign language lea ning and Hausmann’s colloca ional no ion, h ee su eys we e conduc ed among lea ne s o Ge man. The indings illus a e he key ole o colloca ions in L3 eaching and shed ligh on why “colloca ional compe ence” dese es a mo e p ominen place in he class oom. Key wo ds Colloca ions, mul iple o eign language lea ning, Ge man as a o eign language a e English, ans e , colloca ional compe ence. 3 Inhal s e zeichnis 1. Einlei ung ....................................................................................................... 5 2. Theo e ische G undlagen................................................................................ 7 2.1. F emdsp achenun e ich im Kon ex ....................................................... 7 2.1.1. Modelle zum mul iplen F emdsp achenle nen............................... 9 2.1.1.1. Das Fak o enmodell............................................................ 9 2.1.1.2. De Mul ilingualismus-Fak o ............................................ 10 2.1.1.3. Ecological Model o Mul ilinguali y................................... 12 2.1.1.4. Meh sp achen e a bei ungsmodell..................................... 14 2.1.1.5. Das Rollen-Funk ions-Modell............................................ 15 2.1.2. Ziele und P inzipien de Te iä sp achendidak ik.......................... 16 2.1.3. DaFnE: Deu sch als zwei e F emdsp ache nach Englisch.............. 19 2.2. Kolloka ionen............................................................................................ 23 2.2.1. Beg i sbes immung....................................................................... 23 2.2.2. Funk ions e bge üge...................................................................... 27 2.2.3. Kolloka ionen im DaF-Un e ich .................................................. 29 2.2.4. Kolloka ionskompe enz in DaF...................................................... 31 3. Empi ische S udie........................................................................................... 32 3.1. Au bau...................................................................................................... 32 3.2. Analyse..................................................................................................... 33 3.2.1. DaF-Leh we ke.............................................................................. 33 3.2.2. Cues iona io 1................................................................................ 34 3.2.3. Cues iona io 2................................................................................ 35 3.2.4. Cues iona io 3................................................................................ 37 4. Schluss olge ungen und Ausblick................................................................... 40 5. Bibliog a ie..................................................................................................... 43 5.1. P imä li e a u ........................................................................................... 43 5.2. Sekundä li e a u ....................................................................................... 43 6. Anhänge.......................................................................................................... 48 6.1. F agebögen............................................................................................... 48 6.1.1. Cues iona io 1................................................................................ 48 6.1.2. Cues iona io 2................................................................................ 49 4 6.1.3. Cues iona io 3................................................................................ 52 6.2. An wo en de P oband*innen.................................................................. 54 6.2.1. Cues iona io 1................................................................................ 54 6.2.2. Cues iona io 2................................................................................ 56 6.2.3. Cues iona io 3................................................................................ 57 6.2.4. E gebnisse au einen Blick............................................................. 65 5 „Die G enzen meine Sp ache bedeu en die G enzen meine Wel .“ Ludwig Wi gens ein „We emde Sp achen nich kenn , weiß nich s on seine eigenen.“ Johann Wol gang on Goe he „The di e ence be ween he almos igh wo d and he igh wo d is eally a la ge ma e  i ’s he di e ence be ween he ligh ning bug and he ligh ning.“ Ma k Twain 1. EINLEITUNG Was sind „Kolloka ionen“? Inwie e n sind Sp achle nende mi diesem Beg i e au ? Wie le nen sie diese kon en ionellen Wo e bindungen im F emdsp achenun e ich , und zwa wenn sie be ei s eine e s e F emdsp ache können? Ak i ie en sie ih e meh sp achigen Vo kenn nisse, um bewuss das Le nen eine zwei en F emdsp ache zu un e s ü zen? Solche F ages ellungen sind genauso ele an ü Sp achleh e *innen wie ü Sp achle nende, denn die e ek i e Ve mi lung on diesen eku en en Kookku enzen e möglich , dass Le nende sich na ü liche ausd ücken, die F emdsp ache sinn oll e wenden und allmählich ih e Sp achkompe enz e besse n. Mein In e esse an Kolloka ionen begann 2013, als ich Übe se zung und Dolme schen an de Uni e si ä s udie e und die e s en be u lichen Sch i e als Übe se ze in mach e. Ge ade wenn man genaue En sp echungen in eine Zielsp ache (i. d. R. de Mu e sp ache) such , die so na ü lich wie die Ausd ücke de Ausgangssp ache klingen, mag man au ähnliche Wo paa e s oßen, die sich nich wo wö lich übe se zen lassen. De in e linguale Ein luss gehö zum All ag de Übe se ze *innen bzw. Sp achle nenden und üh zu Phänomenen wie z. B. T ans e , alschen Kogna en und In e e enzen – hie aus e geben sich Schwie igkei en beim T e en de passenden Wo wahl und sie sind deu lich sich ba e beim mul iplen F emdsp achenle nen: Je meh F emdsp achen man kann, des o häu ige kommen sie o . In diesem Zusammenhang se z sich die o liegende A bei mi de F age auseinande , wie spanische Jugendliche und E wachsene, die Englisch als e s e F emdsp ache (L2) gele n haben, Kolloka ionen im Deu schun e ich (L3) le nen. Das Ziel de S udie bes eh da in, die 6 Sp achkompe enz im Be eich de Kolloka ionen sowie den posi i en bzw. nega i en T ans e on L2-Vo kenn nissen in Deu sch als F emdsp ache nach Englisch (DaFnE) zu analysie en, um einen Übe blick übe das kon as i e Le nen de zwei en F emdsp ache zu gewinnen. In einem e s en Kapi el sollen die heo e ischen G undlagen e ö e we den. Einlei end we den die Haup me kmale des F emdsp achenun e ich s und die diesbezüglichen ele an en Modellen des F emdsp achenle nens nähe e läu e . Wei e hin lie e n die da au olgenden Abschni e eine Übe sich übe die Ziele und P inzipien de Te iä sp achendidak ik und die Cha ak e is ika de DaFnE-Kons ella ion. Im Mi elpunk des zwei en Kapi els s ehen die sogenann en „Kolloka ionen“ bzw. ypische Wo kombina ionen, die die Un e schiede und dami die Einziga igkei de Sp achen zum Vo schein b ingen. Unse Kolloka ionsbeg i geh au Hausmanns Theo ie (2004, 2007, 2008) zu ück, denn sein Ansa z s ell einen Wendepunk in de linguis ischen und de F emdsp achen o schung da . Da au au bauend wi d es disku ie , inwie e n Kolloka ionen eine zen ale Rolle im L3-Un e ich spielen und wa um es sinn oll is , einen wich igen Pla z ü die „Kolloka ionskompe enz“ im L3-Un e ich einzu äumen. De p ak ische Teil de A bei wi d dem Fo schungsgegens and gewidme . Anhand d ei F agebögen sollen wesen liche Aspek e im Rahmen des L3-Un e ich s be ücksich ig we den, nämlich die Kolloka ionskompe enz und die Sp achbewuss hei . Dabei we den In o ma ionen übe das dekla a i e Wissen bzw. das p ozedu ale Wissen de P oband*innen gesammel , indem sie ih e Kolloka ionskenn nisse es en und übe ih e sp achübe g ei enden Le ns a egien e lek ie en. Die Behandlung on Kolloka ionen in DaF-Leh we ken kann in unse e A bei nu am Rande behandel we den. Alle dings sollen allgemeine Schluss olge ungen übe die P äsenz und die Rele anz diese lexikalischen Einhei en in einem Ko pus on ün DaF-Le nme hoden gezogen we den. 7 2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN 2.1. FREMDSPRACHENUNTERRICHT IM KONTEXT Täglich nehmen Sp achliebhabe *innen am F emdsp achenku sen landeswei eil, die ihnen die Zielsp ache und die dami e bundene Landeskunde nähe b ingen. Ih Le np ozess inde ypische weise in eine Bildungsein ich ung s a , in de die F emdsp ache ges eue gele n wi d – sei es in Schulen, Sp achzen en ode Uni e si ä en en al en Le nende ih e Meh sp achigkei übe ih e Mu e sp ache (L1) hinaus, indem sie mi de L3 explizi und o mell kon on ie we den. Diese Le nbedingungen spielen eine zen ale Rolle, wenn man das Le nen on eine F emdsp ache mi dem E we b on eine Zwei sp ache e gleich : Im le z en Fall be inden Le nende sich in dem Land, in dem die Zwei sp ache ü die all ägliche Kommunika ion e wende wi d, und deshalb aneignen sie sich implizi und in o mell die sp achlichen Regeln au eine unges eue e und na ü liche A und Weise (Run e 2015: 6 .). Hu eisen p äzisie , dass obwohl „de Aneignungsmodus Le nen einige besonde e Me kmale au weis “, wie de s uk u ie e Inpu du ch Leh we ke, Un e ich und Leh k ä e, eil e zahl eiche Eigenscha en mi dem übe geo dne en E we b, denn „Le nen geschieh nie ohne E we b“ (2003: 97). De F emdsp achenun e ich ollzieh sich zwa in einem ins i u ionellen Um eld, muss abe zugleich das selbs ges eue e und das au onome Le nen auße halb dieses Kon ex es ö de n, sodass Le nende selbs s ändig ih e Le nau onomie und ih e meh sp achigen Kenn nisse ausbauen. Un e „Meh sp achigkei “ e s ehen wi Neune s Konzep (2003: 16), nach dem Polyglo e sch i weise du ch jede neue Sp ache ih en Sp achbesi z e gänzen, ohne sie olls ändig zu behe schen – das Mu e sp achle ni eau muss nich unbeding e eich we den, denn das Kompe enzni eau sowie das Sp achp o il a iie en in jede F emdsp ache. De Schlüsselbeg i „Le ne au onomie“ is in de Le ne pespek i e einbezogen, die g undsä zlich die F emdsp achendidak ik im 21. Jah hunde p äg (ebd., 13). Im Ve gleich zu adi ionellen O ien ie ung des F emdsp achenun e ich s legen die ak uellen Leh me hoden g oßen We au un e schiedlichen Fak o en, nämlich den Sp achbesi z und die Sp ache ah ungen, die Sp achle ne ah ungen, die Sp achbedü nissen beziehungsweise das Ziel des E le nens, sowie die Sp achp o ile und das di e enzie e Leh en. Im Rahmen diese A bei we den die e s en zwei Ka ego ien besonde s in Be ach gezogen  sowohl die sp achlichen und kul u ellen Vo kenn nisse übe die Zielsp achenwel als auch die 8 ühe en Le ne ah ungen gel en als wesen liche Bes and eile des L3-E le nens und agen zu Bildung de gemeinsamen kommunika i en Kompe enz bei, die du ch die bewuss e Beschä igung mi de L3 (bzw. Lx, x > 3) e olg eich wei e en wickel we den kann. Gün he und Gün he (2007: 23) deu en au diese Re lexion übe Sp ache und Me asp ache an, die den Haup au gaben des Sp achun e ich s zug unde lieg . Dazu be onen sie die Schlüssel olle de sys ema ischen Analyse on sp achlichen Äuße ungen und om Au bau de hö - und sich ba en Fo men de zu e le nenden Sp achen. Eine besonde e Au gabe des Sp achun e ich s soll sein, „Sp achen und das E le nen on Sp achen zum Un e ich sgegens and zu machen“ (Neune 2003: 30), und da ü sind L1 und L2 zwa e an wo lich. E s ens läss sich die Mu e sp ache als Ausgangspunk bezeichnen: Sie s ell die no wendigen Bedingungen da ü , das men ale Sp achenne zwe k zu ges al en und mi L1 bewuss umzugehen. Wenn Le nende sich mi z. B. g amma ischen Ka ego ien be ei s in seine zue s e wo benen Sp ache auskennen, we den sie ims ande sein, spä e eine Sensibili ä ü F emdsp achen zu en wickeln. Deshalb dien das geziel e Leh en on L1 als G undlage ü das E le nen de L2, L3 und Lx. Du ch die e s e F emdsp ache kommen Le nende in Kon ak mi eine neuen „Wel “, die im Ve gleich zu de sp achlichen und kul u ellen Reali ä de L1 als emd wah genommen wi d, und dabei mi neuen Dimensionen on Sp ach- und Sp achle ne ah ung. Die kon as i e Auseinande se zung mi de Mu e sp ache s ell eine güns ige Möglichkei da , die L1 als Bezugspunk zu nehmen und dadu ch die L2 aus eine e gleichenden Pe spek i e zu e le nen. Indem man sich hin e ag : „haben L2 und L1 e was gemeinsam?“, „wie un e scheiden sie sich oneinande ?“, „gib es In e e enzen?“ usw., wi d das Sp achbewuss sein ge ö de . Da übe hinaus können die neuen Le n e ah en, die im Rahmen des L2-Un e ich s einge üh we den, hil eich ü die Ve besse ung de Le nkompe enz („das Le nen le nen“) sein: Sie können die Le nenden dabei un e s ü zen, ih e eigenen Le n echniken zu en al en und sich neues sp achlichen Wissen selbs ges eue anzueignen und anzuwenden. Demen sp echend ass Neune (ebd., 23 .) ie Bedingungen zusammen, die ideale weise im L2-Un e ich e üll we den und die Basis ü die Te iä sp ache legen: Die neue Sp ache aus eine „p agma isch- unk ional-kommunika i en“ Pe spek i e e wenden, die sp achlichen Phänomene du ch Ve gleich zwischen de Mu e sp ache und den F emdsp achen angehen, die „ emde Wel “ zu Sp ache b ingen und das e izien e Le nen de neuen Sp ache hema isie en. 15 T ans e basen besch eib , bezieh e sich au „die ma e ielle Sei e des T ans e s, nich den T ans e p ozess“ (ebd., 5) und e leg zwei K i e ien es , un e denen die T ans e phänomene sich eino dnen lassen: Je nach de Rich ung de T ans e inhal e können sie inne halb de Zielsp ache ode de Ausgangssp ache, zwischen de Ausgangssp ache und de Zielsp ache, sowie on Le ne ah ungen e olgen. Auße dem di e enzie e ün Domänen, die au un e schiedlichen sp achlichen Aspek en be uhen – Fo m ans e , seman ischen T ans e , Funk ionss ans e , p agma ischen T ans e und didak ischen T ans e . Seine meh sp achige Analyse e gib , dass diese Ka ego ien allesam plu idi ek ional sind und deshalb können sie p o- und e oak i ealisie we den. 2.1.1.5. DAS ROLLEN-FUNKTIONS-MODELL De ün e Ansa z, den wi in unse e Fo schung ansp echen we den, is das Rollen-Funk ions- Modell on Williams und Hamma be g (1998, 2001). Ih e Analyse okusie au den c oss- linguis ischen Ein luss on L1 und L2 in den ühen S adien des L3-Le nens und geh au die F age ein, welche diese sogennan en backg ound languages bzw. ex e nal supplie languages dabei eine he aus agende Rolle spiel . Sie üh en ein Expe imen mi eine meh sp achigen P obandin du ch, de en Mu e sp ache Englisch is , wei o gesch i ene Deu schkenn nisse besi z und im Lau e de zweijäh igen S udie Schwedisch le n . F anzösisch und I alienisch gehö en zwa zu ih em F emdsp achen epe oi e, doch haben sie einen nied igen S a us, wie die Abbildung 3 schilde (Williams und Hamma be g 1998: 34). Die Au o *innen nehmen an, dass ih e ühe e wo benen Sp achen un e schiedliche Funk ionen übe nehmen und s u en sie anhand ie K i e ien ein: p o iciency (Fe igkei ), ypology (Sp ach ypologie), ecency (Ak ualisie ungsg ad) und L2 s a us (L2-S a us). Englisch und Deu sch weisen gemeinsame Me kmale au , im Sinne on hohe Sp achkompe enz, e ymologische Ve wandscha bzw. sp achliche Dis anz und Häu igkei des Geb auchs de einzelnen Sp ache. Die E gebnisse lassen da aus schließen, dass die L2 (Deu sch) endenziell beim L3-Le nen ak i ie wi d und deshalb wi d ih eine de aul supplie Rolle zugesch ieben, wäh end die E s sp ache als ein ins umen al bleib . De L2-S a us schein ein en scheidende Fak o zu sein, denn die Le ne in g ei o ensich lich bei Sp achsuchp oblemen au ih e L2 zu ück. 16 Abb. 3: Haup ak o en des c oss-linguis ischen Ein lusses Williams und Hamma be g ech e igen die Neigung zu L2 du ch zwei A gumen e: Zum einen wi d L2 als F emdsp ache wah genommen und L1 hingegen als Mu e sp ache; zum ande en kann man die Le ns a egien, die be ei s beim Le nen de e s en F emdsp ache en wickel e, au die neu zu le nende F emdsp ache übe agen (ebd., 35 .). 2.1.2. ZIELE UND PRINZIPIEN DER TERTIÄRSPRACHENDIDAKTIK Das Konzep de „F emdsp achendidak ik“ beziehungsweise das Leh en und Le nen on emden Sp achen s eh im Fokus unse e S udie: Eine sei s bes eh ih e Au gabe in de Re lexion de P axis, ande e sei s ha sie als heo e ische Disziplin das Ziel, neue Konzep ionen zu en wickeln und empi isch zu e aluie en. Die F emdsp achendidak ik a bei e im didak ischen D eieck on S o , Le nen und Leh en. (Gün he und Gün he 2007: 194) Das Po enzial de Te iä sp achendidak ik lieg nich da in, ein didak isch-me hodisches Konzep des F emdsp achenun e ich s neu zu o mulie en, sonde n das Leh en und E le nen on Folge emdsp achen nähe zu bes immen. Aus de Sich de gegenwä igen Meh sp achigkei is de sogenann e „T ans e “ in seinen zwei Dimensionen o angig. Die Sp ache we bs o schung wu de sei dem zwanzigs en Jah hunde on zwei Beg i en gep äg , die die nega i en beziehungsweise die posi i en Aspek e de In e ak ion zwischen de Mu e sp ache und den F emdsp achen de Le nenden he o heben: In e e enz und T ans e . Wäh end an angs die S udien zum F emdsp achenle nen die In e e enze scheinungen, die aus 17 de Übe agung zwischen de L1 und eine F emdsp ache en s ehen, okussie en, ich e e sich das In e esse ab den spä en ach zige Jah en au den Sp achkon ak zwischen den meh e en F emdsp achen de Le nenden und die sich e gebenden Vo eile. Dami gewann de posi i e T ans e an Bedeu ung und demen sp echend de in e linguale Ein luss du ch die L2, denn man e kann e, dass die Ak i ie ung on Vo kenn nissen und die Anwendung on o handenen F emdsp achenle ne ah ungen den L3-Le np ozess un e s ü zen können (Hu eisen 2001: 650). Aus de zei ige Sich e schein es möglich, dass meh e e T ans e quellen bei den e s en Phasen des L3-Le nens geb auch we den, was zu un e schiedlichen A en on Modi izie ungen üh en kann – om ehlenden T ans e p ozess übe absolu en L1-T ans e bzw. L2-T ans e bis zum L1-/L2-T ans e (Cab elli 2015: 23 .). Um einen besse en Einblick da in zu e hal en, ha die F emdsp achen o schung in den le z en Jah en d ei p ägende Modelle en wo en, die die Rolle de o gele n en Sp achen e g ünden und un e suchen, welche Sp ache meh T ans e po enzial be ei s ell . Ba del und Falk (2012: 68) a gumen ie en mi ih em L2 S a us Fac o die s a ke Tendenz, dass de Zwei sp ache am An ang des L3-E we bs eine be o zug e Rolle zukomm . In diesem Zusammenhang o mulie en Flynn e al. (2004) das Cumula i e Enhancemen Model bzw. CEM und nehmen sie dami an, dass wede die L1 noch die L2 eine dominan e Rolle bei de L3-P oduk ion einnimm , denn das Sp achenle nen is kumula i und ökonomisch, d. h. einzelne Me kmale we den je nach posi i em Ein luss on de L1 ode de L2 übe agen (Be kes und Flynn 2012: 144). Im Gegensa z dazu besag das Typological P imacy Model bzw. TPM on Ro hman (2010), dass Sp achle nende be ei s in den ühen Sp achs u en die L1 und L2 ypologisch eino dnen und alle Me kmale des Sp achsys ems, das sie selbs ähnliche zu Zielsp ache wah nehmen, ans e ie en (2011: 111). T ans e p ozesse sind on g undlegende Bedeu ung ü Theo ien wie die in e language bzw. die In e imsp achenhypo hese (Selinke 1972: 214). Sie besch eib den Kompe enzs a us beim E le nen eine F emdsp ache, in dem das Indi iduum ein dynamisches Kon inuum on o handenen Sp achkenn nissen, Le ne ah ungen und Le nau me ksamkei he ausbilde . Cha ak e is isch ü diese Zwischensp ache sind Me kmale on de Mu e sp ache und de Zielsp ache, sowie unabhängige sp achliche Besonde hei en (Su kamp 2017: 153; Bausch und Kaspe 1979: 15). Die obene wähn en Dimensionen des T ans e s s ehen im Vo de g und des L3-Un e ich s und e möglichen eine zwei ache E wei e ung im Sinne om Sp achbesi z und 18 Sp achle nbewuss sein. De e s e Be eich bezieh sich au den Bau on T ans e b ücken du ch Ve gleich zwischen de Mu e sp ache, de e s en F emdsp ache und de zwei en F emdsp ache. Im Te iä sp achenle nen kann die Dynamik des Sp ach e gleichs bei den Le nenden zu Gewohnhei we den, indem sie Hypo hesen zu de Ähnlichkei in Fo m und Bedeu ung des Wo scha zes u. Ä. o mulie en. Dabei sind bes imm e Ein luss ak o en wie z. B. die sp ach ypologische Ve wand scha und de Sp achkon ak zu be ücksich igen 4 . Neben dem dekla a i en Wissen wi d das p ozedu ale Wissen ge ö de , denn die Le nenden e ügen übe iel äl ige Sp achle ne ah ungen, die sie im Lau e ih es L1- und L2-Le nens gesammel haben. E s beim E le nen de L3 können sie sich mi den e wo benen Le n echniken und den Ve a bei ungsp ozessen allgemein auseinande se zen  somi gewinnen sie einen we ollen Einblick in die Bildung des men alen Lexikons und wei e e Be eiche, die le z endlich ihnen das F emdsp achenle nen e leich e n (Neune 2003: 26). Angesich s de g undlegenden Rolle de sp achlichen Vo kenn nissen lis e Neune (ebd., 28 .) ün allgemeine P inzipien au , de en didak ische Me kmale sich an spezi ische Fak o en wie z. B. den Leh s o und die Le nenden anpassen müssen: 1. Kogni i es Le nen: En al ung on Sp achbewuss hei und Sp achle nbewuss hei Un e dem e s en P inzip e s eh Neune die En wicklung des Sp achbewuss seins und de Sp achle nbewuss hei : Man muss den Le nenden sowohl die Sp achen selbs als auch den F emdsp achenle np ozess bewuss machen, indem de Un e ich Raum ü Diskussion bie e und ih e Wah nehmungen zu Sp ache kommen. 2. Ve s ehen als G undlage und Ausgangspunk des Le nens Zwei ens o mulie Neune das un e geo dne e P inzip des „Ve s ehens“, die mi de Ak i ie ung om o handenen Wissen eng e bunden is . Dabei handel es sich um ein „s umme P ozess“, de sich mi hil e on geziel en Ma e ialien  ausgewähl en und in eg ie ba en Tex en, sowie edundan en Spielma e ial  in eine „Kul u des lau en Denkens“ (ebd., 29) im Klassenzimme e wandeln muss. 4 In seine S udie e kenn Cenoz (2001: 16), dass die sp achliche Dis anz insbesonde e ü häu ige T ans e e an wo lich is . 19 3. Inhal so ien ie ung Dami is die Auswahl de Le nma e ialien gekoppel , die je nach Al e de Le nenden ge o en we den muss. Im Fall des DaFnE-Un e ich s kommen i. d. R. die olgenden g uppenspezi ischen Me kmale o : Die Jugendlichen in e essie en Themen, die sie pe sönlich angehen und ihnen e möglichen, die L3-Wel gemäß ih e In e essen zu e kunden, du ch eine induk i e A bei sweise den Le ns o zu e a bei en und sich mi nü zlichen Übungen zu beschä igen (ebd., 30). 4. Tex o ien ie ung Zu E gänzung de zwei o he igen P inzipien schläg Neune ein ie es o , das den Tex a bei en und den jeweiligen Lese e s ehen-Übungen en sp ich . Anhand eine geziel en L3-Didak ik soll z. B. die induk i e E a bei ung on Sp achsys emen un e maue we den und die en sp echenden Sp achphänomene den Le nenden du ch „syn he ische Pa allel ex e“ (ebd., 31) anschaulich machen. 5. Ökonomisie ung des Le np ozesses Schließlich können ak i e Le nende selbs s ändig bei de E a bei ung de Ma e ialien Zei spa en und schnelle in die zwei e F emdsp ache eins eigen, denn ypische weise ich e sich de Un e ich in e s e Linie an die G amma ik und we den Übungen wenige Zei gewidme . Aus diesem G und bie e die A bei an de L3 eine güns ige Gelegenhei , z. B. au meh sp achige Lexika zu ückzug ei en, die Sp achsys eme aus eine e gleichenden Sich zu be ach en, und soga übe die po enziellen In e e enzen zu e lek ie en. Das Endziel soll sein, mi den Le ns a egien bewuss umzugehen und das Le nen au onom e izien e zu ges al en (ebd., 31 .). 2.1.3. DAFNE: DEUTSCH ALS ZWEITE FREMDSPRACHE NACH ENGLISCH Das Englische und das Spanische gehö en zu den meis gesp ochenen Sp achen wel wei . Ih e P äsenz und Dominanz lassen sich mi dem Deu schen e gleichen, inso e n das le z e als wich ige Regionalsp ache Zen aleu opas gil . S a is iken zu olge wi d die F emdsp ache Englisch am häu igs en im P ima - und Sekunda be eich de eu opäischen Lände gele n (Eu opäische Kommission, EACEA, Eu ydice 2017: 71 .). 20 Au na ionale Ebene is die gleiche Tendenz zu sehen. Die S ellung des Englischen als dominie ende in e na ionale Ve keh ssp ache p äg den All ag de spanischen Schüle *innen be ei s ab dem sechs en Lebensjah , wenn die e s e F emdsp ache als P lich ach einge üh wi d. E s im Al e zwischen 12 und 18 Jah en wi d ihnen die Gelegenhei gebo en, eine zwei e F emdsp ache als Wahlp lich ach in de Sekunda s u e zu belegen. In diese Hinsich bleib das Deu sche un e den meis gele n en F emdsp achen in de P lich schulbildung, sowie in Bachille a o und den be u sbildenden Bildungsgängen. ENSEÑANZAS NO UNIVERSITARIAS – LENGUAS EXTRANJERAS CURSO 2018-2019 Núme o de alumnos que cu sa lengua ex anje a po enseñanza y lengua Inglés Alemán F ancés O as 1. Todas las enseñanzas 6.822.219 136.761 1.440.683 28.965 2. Educación In an il-segundo ciclo 1.073.579 3.251 7.281 1.403 3. Educación P ima ia 2.913.388 34.151 547.606 8.700 4. Educación Secunda ia Obliga o ia 1.952.922 84.811 728.888 14.240 5. Bachille a o 606.305 13.113 139.719 4.341 6. Bachille a o a dis ancia 22.959 241 7.077 281 7. Ciclos o ma i os de Fo mación P o esional 253.066 1.194 10.112 0 Tabelle 1: Subdi ección Gene al de Es adís ica y Es udios, MEFP (2019)5 ENSEÑANZAS NO UNIVERSITARIAS – ALUMNADO MATRICULADO CURSO 2019-2020 Núme o de ma ículas en EOI en égimen p esencial po idioma y ni el Alemán Inglés F ancés To al Enseñanza P esencial 29.038 214.284 49.347 Ni el Básico A1 8.637 22.216 12.195 Ni el Básico A2 8.840 37.339 13.106 Ni el In e medio B1 5.465 53.931 10.363 Ni el In e medio B2 4.636 65.414 9.598 Ni el A anzado C1 1.309 29.455 3.713 Ni el A anzado C2 151 5.929 372 Tabelle 2: Subdi ección Gene al de Es adís ica y Es udios, MEFP (2020) 5 Die S a is iken on 1 und 7 beinhal en keine Da en zum Fe nun e ich . 21 Die Tabellen oben geben einen Gesam übe blick übe die ak uelle Si ua ion de belieb en F emdsp achen nach den le z en e ö en lich en S a is iken. Das spanische Minis e io de Educación y Fo mación P o esional e heb jäh lich Da en zu sp achlichen Reali ä im Bildungssys em (Tabelle 1) und in den Escuelas O icionales de Idiomas bzw. o iziellen Sp achenschulen (Tabelle 2). Die Ta sache, dass imme meh Spanischmu e sp achle *innen Deu sch als zwei e F emdsp ache nach Englisch le nen, e o de einen eigenen Pla z ü diese Sp achkombina ion und ü dieses konk e e Le ne p o il in de F emdsp achen o schung. Demen sp echend we den wi uns mi diesem hochak uellen Phänomen be assen, das im Zen um unse e S udie s eh : die DaFnE-Kons ella ion. Neune (1996: 211 .) lis e meh e e Ebenen au , die bei de Didak ik des Konzep s ü „Deu sch nach Englisch“ in Be ach gezogen we den müssen. Da un e is die sinnbildliche „Englische B ille“ beziehungsweise die E ah ungen, die S udie ende beim E le nen de Zwei sp ache Englisch gesammel haben und i. d. R. au das E le nen de D i sp ache übe agen we den. Solches Phänomen soll e zuguns en des e gleichenden Sp ache we bs geziel im L3-Sp achun e ich einge üh we den – je ak i e die Pe spek i en des Le ns o es und de Le nenden be ücksich ig we den, des o o eilha e kann es ü DaFnE-S udie ende sein, au o handene Englischkenn nisse im Le np ozess de Te iä sp ache zu ückzug ei en. Ein en scheidende Fak o beim Ges al en des DaFnE-Un e ich s is das Al e de Le nenden: Als Jugendliche und E wachsene e ügen sie übe eine höhe e Abs ak ions ähigkei , haben sie o eine ande e Mo i a ion zum F emdsp achenle nen  sei es das e we ba e Können ode den Ve gleich zwischen de eigenen und de emden Wel  und können sie das E le nen du ch kogni i e Hil smi el wie z. B. wi ksame Le ns a egien bewuss ges al en. In olgedessen soll die Un e ich splanung bzw. –ges al ung bes imm e Schlüsselaspek e un e s ü zen, nämlich u. a. die Di e enzie ung, die Le ns a egien und die Me akommunika ion. Da übe hinaus o mulie Neune die Ziele des didak isch-me hodischen Konzep s „Deu sch (L3) nach Englisch (L2)“, mi denen die jeweiligen Le nma e ialien übe eins immen müssen (ebd., 213 .). Neben de En al ung de p agma isch-kommunika i en Kompe enz soll e die in e soziokul u elle Kompe enz ge ö de we den. E benu z die oben e wähn e Me aphe de „englische B ille“ (ebd., 212), die die „eigenkul u elle B ille“ (ebd., 214) e gänz und eine doppel e Pe spek i e au das L3-Le nen e möglich . Ebenso gewinnen die kogni i en Le n e ah en an Bedeu ung und üh en sie zu eine e izien en Le no ganisa ion und de 22 Ökonomisie ung des Le np ozesses (z. B. des Wo scha zes). Wei e e Ziele sind die (Ve )s ä kung des au onomen Le nens und des lebenslangen Wei e le nens (z. B. du ch den bewuss en Geb auch on Wö e büche n und ähnlichen Hil smi eln), sowie die En al ung des selbs en deckenden und –en wickelnden Le nens. Die Au gabens ellungen soll en auch das deu sche Sp achsys em mi hil e englische Phänomene  und e en uell de Mu e sp ache  o legen und du ch e gleichend-induk i e Ve ah en Regula i ä en gemeinsam o mulie en. Schließlich s ell de Au o es , dass die meis en En sp echungen Englisch-Deu sch beim Wo scha z au e en und gleichzei ig die „ alschen Kogna en“ am häu igs en zu In e e enzen üh en, was besonde s ele an ü unse e empi ische S udie schein (ebd., 216). Mi dem Fokus au ein e izien e es, bewuss e es meh sp achiges Le nen im F emdsp achenun e ich be on Meißne (2004: 8 .) die Rele anz on ie Sp achebenen – Wo komposi ion, seman ische Zuo dnung, Mo phosyn ax und Le nbewuss hei – und lis e e iel äl ige Ve ah en au , die die Le n- und die Sp achenbewuss hei wi ksam e besse n können. Beispielweise e wähn e Le np o okolle, mi denen S udie ende ih e wachsenden Le nbewuss hei und –kompe enz dokumen ie en, die A bei an pe sönlichen Le ne wö e büche n und die Leh -/Le ne alua ion bezüglich des P oduk s, de P ozesse und des um assenden L3-Un e ich s. Das In e essan e an diesen Me hoden is , dass sie möglichs da enge ieben konzipie we den und au dem en deckenden Le nen basie en, dami S udie ende du ch e lexi es Ve gleichen die sp achlichen E scheinungen iden i izie en und e inne lichen, s a du ch konzep gelei e e Au gaben und explizi e Regeln, die ih Le nen s eue n (ebd., 7 .). Fe ne wi d spezi ischen, le ne o ien ie en Übungen mi Tex en, „das eigen liche Mi el zu E höhung de In e komp ehensionskompe enz“ (ebd., 12), eine hohe Bedeu ung zugewiesen. Anhand Pa allel ex e bzw. plu ilinguale In e linea ex e können S udie ende leich e in e lingualen T ans e e kennen, Ko espondenzen inden und Hypo hesen ü diese bes imm en Phänomene e a bei en. Auße dem sind Iden i ika ionsübungen geeigne da ü , die in e lingualen und mu e sp achlichen Regula i ä en wah zunehmen und übe die T ans e ou inen bei de Wo scha za bei zu sensibilisie en. Dazu agen auch ‚Eselsb ücken‘ ode die Fehle p ophylaxe du ch das Ve gleichen, die Zuo dnung und die Da s ellung on lexikalischen Se ien bei (ebd., 14 .). 23 Ein DaFnE-Un e ich , de die mo phologischen, seman ischen und syn ak ischen Aspek e de Vokabeln aus eine kon as i en Pe spek i e in eg ie , un e s ü z den Le nenden bei de Analyse on in e lingualen Ähnlichkei en und s ell ihnen p ak ische Techniken zu Ve ügung, die ih lebenslanges F emdsp achenle nen begüns igen können. Deswegen soll das p imä e Ziel solche konk e en Au gaben au de Mik oebene sein, S udie enden au die Vo eile on de a igen Le ns a egien au me ksam zu machen. 2.2. KOLLOKATIONEN Wa um we den die deu schen En scheidungen imme ge o en, die spanischen genommen und die englischen gemach 6 ? Können nich Spanie *innen wie Deu schen und Englände Fehle machen, s a sie zu begehen 7 ? Zum Glück haben S udie ende in den d ei Sp achen die Gelegenhei , du ch leißiges Le nen im F emdsp achenun e ich Fo sch i e zu machen 8 . Häu ig s öß man au de a ige Un egelmäßigkei en, die sp achsys embeding en Un e schiede und dami die Einziga igkei de Sp achen zum Vo schein b ingen. Die olgenden Abschni e lie e n ein Gesam bild des Kolloka ionsbeg i s, de geb äuchlichs en Kombina ionen, ih e Rele anz ü den DaF-Un e ich und de konk e en Kolloka ionskompe enz. 2.2.1. BEGRIFFSBESTIMMUNG Sei einigen Jah zehn en we den Kolloka ionen zunehmend zum Fo schungsgegens and aus eine sp achwissenscha lichen, lexikog aphischen und übe se ze ischen Pe spek i e, und dadu ch we den S udien zu um ang eichen Aspek en du chge üh – z. B. syn ak ische und seman ische Me kmale, zweisp achige Ve gleiche, die Ve zeichnung in allgemeinen bzw. Kolloka ionswö e büche n und Übe se zungsp obleme. Die Fo schung in de F emdsp achendidak ik is e gleichsweise ein jünge es Feld, abe das s eigende In e esse an de Meh sp achigkei und am (F emd)sp achene we b zeig eine iel e sp echende Rich ung, die neue Möglichkei en ü kün ige A bei en in diesem Be eich e ö ne (Ta gońska 2014). Die g undlegende F age ü unse e S udie lau e : Was e s eh man un e „Kolloka ionen“ in de F emdsp achendidak ik? Aus heu ige Sich un e scheiden sich zwei Face en des 6 Toma decisiones bzw. make decisions. 7 Come e e o es bzw. make mis akes. 8 Hace p og esos bzw. make p og ess. 24 Kolloka ionsbeg i s mi einem jeweiligen Fokus au seine F equenz und seine Seman ik. Die e s e S ömung s amm e aus dem b i ischen Kon ex ualismus und is in die gegenwä igen Compu e linguis ik und Ko puslinguis ik eingebe e . Nach diesen wissenscha lichen Disziplinen gel en Kolloka ionen als wiede keh ende Kookku enzen aus Einzelwö e n, die ih e p imä e Bedeu ung im Syn agma nich e lie en. Demgegenübe schläg Hausmann (2004: 315) ein bedeu ungso ien ie es Konzep aus es en Kolloka ionsgliede n o , wobei ein sogenann e Kolloka o on eine Basis seman isch abhäng . Beispiele wie ein Buch lesen und einen En schluss e en e deu lichen die e minologische G enze zwischen häu igen eien Wo e bindungen und Kolloka ionen im enge en Sinne (Ta gońska 2019: 181 .). Die Rele anz dieses zwei en Ansa zes ü die Sp achwissenscha le *innen lieg da in, dass die Kolloka ionsgliede nich lediglich s a is ische Da en lie e n, sonde n übe die inne en Eigenscha en – d. h. deno a i en und in ensionalen – in o mie en (Bosque 2001: 5). Im Einklang mi Hausmanns Modell, s oßen wi au nennenswe e Te minologie o schläge wie Cose ius „lexikalische Solida i ä en“ – aus einem de e minie enden Lexem und einem de e minie en Lexem (1967: 297) – ode Bosques „lexikalische Selek ion“ – aus eine Basis und eine kolloka i en Einhei (2001: 7 .). Ob Kolloka ionen de Ph aseologie en sp echen, is alle dings ein ums i ene Punk in de sp achwissenscha lichen Diskussion. Wäh end Au o en wie Cose iu, Wo jak und Hausmann diese egulä en Wo e bindungen in die „wiede hol e Rede“ bzw. Ph aseologismen eins u en, lehnen ande e Linguis *innen solche Ka ego isie ung ab – beispielsweise bezieh Bosque sich au „ eilidioma ische Einhei en“, die sich an de Schni s elle on Lexik und Seman ik be inden. E zieh dami eine Pa allele zu de seman ischen Besch änkung zwischen P ädika en und ih e A gumen s uk u und analysie den Kolloka ionsbeg i nach zwei objek i en Me kmalen, nämlich F equenz und P ä e enz, die jedoch nich hin eichend scheinen, um diese lexikalische Ka ego ie den Ph asemen zuzu echnen (ebd., 3). De a ige A gumen e zeigen die deu lichen Schwie igkei en, eine einhei liche De ini ion on „Kolloka ion“ es zulegen. Um ein besse es Ve s ändnis on diesen kon en ionellen Wo e bindungen zu e hal en, we den wi au die gängige Au assung in Hausmanns A bei en zu ückg ei en (2004, 2007, 2008). In seinem emdsp achendidak isch o ien ie en Kolloka ionsbeg i , de den deu schsp achigen Raum sei den 1980e Jah en p äg e, sind An wo en zu F agen wie „wa um kollokie Tisch mi decken, abe nich mi legen?“ zu inden. Hausmanns Theo ie besag , dass Basen wie Tisch s ändig in de all äglichen Sp ache mi 31 schließlich da on p o i ie en und ih kolloka ionales Le nen bzw. ih e allgemeine Kolloka ionskompe enz pa allel (wei e )en wickeln. 2.2.4. KOLLOKATIONSKOMPETENZ IN DAF P oblema isch wie de Kolloka ionsbeg i selbs schein eine e ende Besch eibung de Kolloka ionskompe enz. Ta gońska (2019: 184) be ich e on den e s en Ve suchen, eine explizi e De ini ion des Konzep s zu e a bei en, die e s im le z en Jah hunde s a anden. 2013 e ö en lich e Hen iksen eine S udie an L2-Le nenden, in de e die ielschich igen Teil e igkei en sowie die um assenden Kenn nisse übe den kombina o ischen Geb auch on lexikalischen Einhei en he o hob. Im selben Jah e schien Ta gońska und S o ks Modell (92 .) aus d ei Teilkompe enzen, die die Kolloka ionskompe enz bilden: Wäh end die ezep i e und p oduk i e die E kennung und die ich ige Ve wendung on Kolloka ionen e möglichen, dien die e lexi e bzw. das Kolloka ionsbewuss sein als G undlage ü die En al ung de beiden, inso e n F emdsp achenle nende Kolloka ionen im Kon ex iden i izie en und sie als Einhei en in die Zielsp ache übe agen und le nen. Da un e läss sich das d i e kons i u i e Elemen als das alle wich igs e bezeichnen, denn es äg zum allgemeinen Sp achle nbewuss sein bei ( gl. 2017: 17 .). Im Rahmen de L3-Sp achkompe enzen is es angeb ach , die In e ak ion zwischen de Kolloka ionskompe enz und den ie Sp ach e igkei en zu analysie en und dazu lie e Ta gońskas Bei ag (ebd.) ele an e E gebnisse. Anhand zahl eichen empi ischen S udien e ö e sie ih e Wechselwi kung mi den Lese-, Hö -, Sp ech- und Sch eib e igkei en und zieh da aus olgende Schluss olge ungen: beim Lese ex en ich en Le nende endenziell ih e Au me ksamkei au Einzelwö e und nehmen sie es e Meh wo lexeme wah , e s wenn sie sich mi Kolloka ionsübungen und Au lis ungen mi Übe se zungen beschä igen, sowie wenn sie e he o gehobenen Wo e bindungen im Tex inden. Beim Hö e s ehen wi ken Kolloka ionskenn nisse posi i aus, wenn F emdsp achenle nende sich au die Basis okussie en und das zwei e Kolloka ionsglied o aussagen können. Da übe hinaus we den die P äzision und Quali ä des mündlichen und sch i lichen Ausd ucks besonde s nega i beein luss , denn L3-Le nende mi mangelha em Kolloka ionswissen e zich en au komplexe e S uk u en und g ei en au länge e ungenaue e Um o mulie ungen zu ück, was zu lexikalischen Reduk ion und Ve ein achung üh . Wei e hin behinde die ungenügende 32 Kolloka ionskompe enz die Sp ach e a bei ung und –p oduk ion und spiegel sie sich im Sch eiben du ch hoch equen e Kolloka ionen, wö liche Äqui alenzen, Ve mischungen und Übe schneidungen wide . Zusammen assend können wi es s ellen, dass die Behe schung on Kolloka ionen die En wicklung alle Sp ach e igkei en begüns ig . Deswegen is es sinn oll und ö de lich, geeigne e Übungen und Le n echniken im F emdsp achenun e ich einzu üh en, die L3- Le nende au die kolloka ionalen Aspek e des Wo scha zes au me ksam machen, dami sie sowohl im Un e ich s aum als auch au onom ih Kolloka ionswissen bewuss au bauen. 3. EMPIRISCHE STUDIE 3.1. AUFBAU Anknüp end an die heo e ischen G undlagen unse e A bei wu de eine Onlineum age bei DaFnE-Le nenden du chge üh . Die Ve suchspe sonen  im Al e on 16 bis 62 Jah en sind on Gebu an mi Spanisch (L1) au gewachsen und le n en Englisch als e s e F emdsp ache (L2). Zu zei besuchen sie einen A2/B1-Deu schku s (L3) an de Escuela O icial de Idiomas – den o iziellen Sp achenschulen, die F emdsp achenku se ü E wachsenle ne *innen landeswei bie en. Die Um age bes eh aus d ei Teilen mi Mul iple-Choice und o enen F agen, de en Ziel die Analyse de indi iduellen Sp achkompe enz bzw. de Sp achbewuss hei is . Nach de E hebung on s a is ischen Da en (Cues iona io 1) we den wi In o ma ionen übe ih Kolloka ionswissen und ih e sp achübe g ei enden Le ns a egien sammeln. Im Mul iple- Choice-F agebogen (Cues iona io 2) müssen S udie enden das ich ige Ve b bzw. Adjek i bzw. Ad e b ü die deu sche Kolloka ion inden. Meh e e An wo en sind mo phologisch und/ode seman isch mi den en sp echenden L1/L2-Kolloka ionen eng e bunden. Alle dings we den lediglich die spanischen und die deu schen Kolloka ionen gezeig – die englischen Wo e bindungen dienen dazu, die Hypo hesen au zus ellen und die An wo en zu bewe en. Die deu schen Beispiele s ammen aus einem Ko pus on ün DaF-Le nme hoden, die häu ig im DaF-Un e ich an den Escuelas O iciales de Idiomas und an de Uni e si ä e wende we den: Ja genau! Deu sch als F emdsp ache: A1 – Band 1, Sch i e In e na ional 2: A1/2, Ja 33 genau! Deu sch als F emdsp ache: B1 – Band 1, Sch i e In e na ional 5: B1/1 und Sch i e In e na ional 6: B1/2. Die olgenden mo phologischen, seman ischen und p agma ischen Fak o en wu den bei de Auswahl de Kolloka ionen aus den Le n- und A bei sbüche n be ücksich ig : die Fo m bzw. S uk u de Kolloka ion in de L1/L2/L3 (gleiches bzw. e schiedenes Ve b/Adjek i /Ad e b in meh e en Sp achen); die Bedeu ung bzw. das E kennen on häu igen alschen F eunden und In e e enzen (z. B. pe de , e lie en/ e passen; gana , e dienen/sammeln; oma , machen/ e en/messen; pone , b ingen/decken/s ellen; hace , machen/ s ellen; cumpli , hal en/e üllen); kon ex ualisie e Ve bindungen aus Lese e s ehen und un e schiedlichen Übungen; die Geb auchshäu igkei de Beispiele au den S u en on A1 bis B1 inklusi . Im Cues iona io 3 müssen P oband*innen o ene F agen bean wo en und übe den o he igen F agebögen e lek ie en. Das Ziel dieses le z en Teils is die S udie de Sp achbewuss hei , de Le nme hoden und de bes imm en Le ns a egien, die die Le nenden in ih e Le n ou ine nu zen, um Kolloka ionen e ek i zu me ken. 3.2. ANALYSE In diesem Abschni we den wi uns de Analyse de empi ischen Da en und des Zusammenspiels on Ein luss ak o en widmen. 3.2.1. DAF-LEHRWERKE In de e s en Phase unse e Analyse we den wi au einige Besonde hei en de e wende en DaF-Leh we ke hinweisen, denn sie sind ein wich ige Bezugspunk ü die Ve mi lung on Kolloka ionen im Leh - und Le np ozess. E s aunliche weise läss sich keine di e enzielle Zunahme de Kolloka ionen in den B1-Le nme hoden im Ve gleich zu den A1-Büche n beweisen. In Bezug au den Kolloka ionsbeg i en hal en sie keine E klä ung zu diesem Bes and eil de Lexik – wede zu „Kolloka ionen“ noch zu „FVG“. Am häu igs en e en Subs an i -Ve b-Kolloka ionen, Ve bindungen mi „Alle wel swö e n“ (z. B. machen, sein, haben) und Funk ions e bge üge au . Es is auch beme kenswe , dass die obene wähn en Le nme hoden hema isch einem o en Faden olgen (Bildung, F eizei , Gesundhei , A bei swel usw.) und demen sp echend die ausgewähl en Kolloka ionen i. d. R. zu solchen Be eichen des All ags gehö en. 34 3.2.2. CUESTIONARIO 1 Die DaF-S udie ende, die an unse e A bei eilgenommen haben, gehö en un e schiedlichen Al e sg uppen an (Abb. 4) und kommen aus iel äl igen Jah gängen – on Gymnasia *innen bis zu E wachsenen mi na u - bzw. geis eswissenscha liche Bildung (Abb. 5). Knapp 25 % s eh in unmi elba em Kon ak mi Deu schmu e sp achle *innen (Abb. 6), dennoch haben 80 % de Be ag en einen Auslandsau en hal aus be u lichen G ünden ode ü S udienzwecke in einem englischsp achigen bzw. deu schsp achigen Land genossen (Abb. 7). Genauso hoch is de An eil de jenigen, die ih e L2/L3 egelmäßig ü ih en Be u bzw. ih e Bildung benu zen (Abb. 10). Abb. 4 Abb. 7 Angesich s des Le nens on F emdsp achen lassen Abb. 8 und Abb. 9 die Tendenz e kennen, dass L2 o allem im Schulsys em einge üh wi d und die Zielg uppen, die be ei s in In an il und P ima ia Englisch le n en, ih e e s e F emdsp ache behe schen. Im Ve gleich dazu 012345678 16-25 26-35 36-45 46-55 56-65 N/N Edad Muje Homb e 5% 15% 5% 75% ¿Tienes algún ínculo pe sonal con el alemán? Familia Amigos/as O o No 20% 5% 25% 10% 10% 20% 10% Es udios Ingenie ía Ciencias Sociales Humanidades Idiomas Secunda ia O o Abb. 5 Abb. 6 20% 45% 15% 20% ¿Has ealizado alguna es ancia po es udios o abajo en un país de habla alemana o inglesa? Sí, en un país de habla alemana Sí, en un país de habla inglesa Sí, en países de habla alemana e inglesa No 35 besuch en S udie ende einen Deu schku s e s mals in Secunda ia ode in einem spä e en Le nkon ex – insbesonde e Zwanzigjäh ige zeigen ein s a kes In e esse an diese L3. Abb. 8 Abb. 9 Abb. 10 3.2.3. CUESTIONARIO 2 Aus den E gebnissen des Mul iple-Choice-F agebogens, die im Anhang 6.2.2 im De ail da ges ell we den, können wi schließen, dass die häu igen alschen An wo en (Abb. 12) au In e e enzen zu ückzu üh en sind. Wäh end Beispiele wie den Wecke s ellen, kleine Leu e ode auswendig le nen einen deu igen Ein luss on L2 (se , o dina y, by hea ) zeigen, sind nega i e T ans e s bei einen Spazie gang machen ode au e was We legen aus de L1 (geben) und de L2 (nehmen, s ellen) gleiche maßen zu inden. Es is es zus ellen, dass die meis en Fehle bei Funk ions e bge ügen au e en (in O dnung b ingen, zu Ve ügung s ehen, au e was We legen). Ein nennenswe e Fall is eine F age s ellen – obwohl es sich um einen all äglichen Ausd uck handel , übe se zen meh als die Häl e de Be ag en wo wö lich das Ve b on de L1/L2 (hace , make). Die am meis en ich ig bean wo e en Beispiele (Abb. 13) 0 2 4 6 In an il P ima ia ESO Después N/N ¿Cuándo empezas e a ap ende inglés? ¿Qué ni el ienes ac ualmen e? B1 B2 C1 C2 30% 30% 25% 15% ¿U ilizas el inglés o el alemán pa a us es udios o u abajo? Es udios T abajo Es udios y abajo No 0 2 4 6 8 In an il P ima ia ESO 17-30 30-40 50-60 N/N ¿Cuándo empezas e a ap ende alemán? Cu so de alemán (ni el) A2 B1 36 en sp echen häu igen Handlungen, nämlich Ka ee kochen, Gebu s ag haben ode Schli en ah en. Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Ein wei e e Aspek , de uns haup sächlich in e essie , is die Wah nehmung on Fällen, in denen die spanische Kolloka ion dasselbe Ve b benö ig , abe du ch un e schiedliche Ve ben in de L3 ealisie ba is . Bei Kolloka ionen mi den e balen Kolloka o en hace , da , pone , 0 10 20 30 A2 B1 Cues iona io 2 Falsch Rich ig 0 4 8 12 16 20 Häu ige alsche An wo en Falsch Rich ig 0 4 8 12 16 20 Häu ige ich ige An wo en Falsch Rich ig 37 gana und pe de is olgende Ta sache zu beach en: P oband*innen übe agen nich die Kombina ionen Wo ü Wo om Spanischen ins Deu sche, sonde n okussie en ih e Au me ksamkei au die Wo e bindungen als eine Einhei . Nu bei cumpli und oma kommen endenziell die Ve ben e üllen bzw. nehmen in de Zielsp ache o . 3.2.4. CUESTIONARIO 3 Die An wo en des Cues iona io 3 beweisen, inwie e n S udie ende mi Kolloka ionen e au sind, ih e meh sp achigen Kenn nisse ak i ie en und das kon as i e Le nen on F emdsp achen als nü zlich einschä zen. Um ein Gesam bild de Sp achbewuss hei on P oband*innen zu e hal en, we den die ele an es en Va iablen in de Tabelle 3 (Anhang 6.2.4) bewe e , wobei die Zahlen 0 und 1 die nega i en bzw. posi i en An wo en bezeichnen. Bei den F agen 1-3 lassen sich indi iduelle Un e schiede beobach en: Manche DaF-Le nende e kennen die S uk u Subs an i + Ve b, Ähnlichkei en zwischen Ve ben in L1/L2/L3 ode soga kon ex abhängige Un e schiede, wäh end ande e ehe Redewendungen und wo wö liche Übe se zungen e wähnen. Wei e e Beme kungen beziehen sich au alsche F eunde, Ausnahmen bzw. besonde e S uk u en je nach Sp ache, die Reihen olge de Elemen e und die Sp ach e wand scha (Abb. 14). Abb. 14 Au die F age, welche S a egie olgs du bei de Auswahl de deu schen Kolloka ion, an wo en eine kla e Meh hei de S udie enden mi „Übe se zung on de L1“ und „Übe se zung on de L2“. An zwei e und d i e S elle geben sie zu, dass sie den passenden Ausd uck schon kann en ode sich nach Sp achge ühl en schieden haben (Abb. 15). 15 16 18 3 4 2 2 3. En caso a i ma i o, ¿c ees que exis e alguna elación en e los ejemplos en español, alemán y su equi alen e en inglés? 2. ¿Reconoces algún modelo o pa ón en las cons ucciones? 1. ¿C ees que los ejemplos del cues iona io 2 ienen algo en común? Sí No N/N 38 Abb. 15 Be ach e man die E gebnisse de F agen 5 und 6, sieh man dennoch einen nega i en Gesam end, da die Beg i e „Kolloka ion“ und „Funk ions e bge üge“ bei 55 % bzw. 95 % den S udie enden unbekann bleiben (Abb. 16). Diese E gebnisse spiegeln sich auch in 7 und 8 wide und machen dami deu lich, dass L3-Le nenden spezi ische Techniken ehlen, um solchen Wo e bindungen zu le nen. Als im Un e ich gele n e S a egien nennen sie mnemo echnische Regeln (z. B. bei Ve keh smi eln mi ah en) und das Einüben on diesen Wo zusammense zungen im sch i lichen und mündlichen Ausd uck. Beim au onomen Le nen geb auchen 45 % on S udie enden un e schiedliche T icks, u. a. die Ausd ücke in Tex en und Au gaben zu ma kie en und ih e spanische (gg . ih e englische) Übe se zung nebenan einzu ügen, die Subs an i e-Ve b-Kombina ion du ch all ägliche Beispiele zu me ken, du ch p ak ische Übungen und soga du ch Liede , die solche Kookku enzen en hal en. Abb. 16 0 5 10 15 20 O os No conocía la exp esión In uición lingüís ica Conocía la exp esión T aducción del inglés T aducción del español 4. ¿Qué es a egia has seguido pa a elegi la opción co ec a? 1 (en la mayo ía de los casos) - 6 (en ningún caso). 1 2 3 4 5 6 9 2 1 9 11 18 19 11 8. ¿U ilizas alguna écnica en u ap endizaje au ónomo pa a eco da es e ipo de exp esiones de mane a más e icien e? 7. ¿Has ap endido alguna écnica en la clase de idiomas pa a eco da es e ipo de exp esiones de mane a más e icien e? 6. ¿Conoces el é mino "Funk ions e bge üge" o sus siglas "FVG"? 5. ¿Has oído habla de las “colocaciones”? ¿Qué son? Sí No 39 Nach de Re lexion übe die Beschä igung mi Kolloka ionen im F emdsp achenun e ich und in ih em au onomen Le nen we den die F agen au gewo en, welche und wie o sie de a ige Ausd ücke in Wö e büche n nachschlagen. Die Ve wendung on allgemeinen Wö e büche n is übe du chschni lich hoch mi 60 % – am belieb es en gel en Pons, Leo, Collins, Wo d e e ence, die einsp achigen Wö e büche Langenscheid ode Duden, sowie Google Übe se ze (Abb. 17 und 18). Abb. 18 Die le z e G uppe on o enen F agen be ass sich mi de Sensibilisie ung und Einschä zung om kon as i en F emdsp achenle nen. Die An wo en au 9, 12 und 13 s ellen eine Reihe on A gumen en zusammen, wodu ch die P oband*innen bewuss bzw. unbewuss au ih meh sp achiges Wissen zu ückg ei en. Beispielweise be ach en 75 % de Be ag en das kon as i e Le nen on Wo scha z als nü zlich (Abb. 19), insbesonde e bei ypologisch nahen e wand en Sp achen wie Deu sch und Englisch – häu ige G ünde da ü sind, dass man seine Lexik du ch Synonyme s a Übe se zungen au bau und seine Fähigkei e besse , in e linguale Assozia ionen he s ell und Vokabeln in seinen o handenen Sp achen daue ha me k . Diese A bei sweise b ing wiede um Nach eile mi sich, und zwa , dass es meh Zei o de und e en uell zu Ve wi ung üh en kann. Abb. 19 25% 15% 25% 20% 15% 11. ¿Con cuán a ecuencia los u ilizas pa a consul a es e ipo de combinaciones de palab as? Siemp e que engo es e ipo de dudas Con bas an e ecuencia A eces Muy pocas eces Nunca 75% 15% 10% 9. ¿C ees que el es udio con as i o del ocabula io en a ios idiomas es ú il o más bien una pé dida de iempo? Ú il Nega i o Depende 60% 40% 10. ¿Conoces dicciona ios en los que puedas consul a combinaciones de palab as como los ejemplos del cues iona io 2? Sí No Abb. 17 40 Abb. 20 Die gegensei ige Wechselwi kung zwischen L2 und L3 bewe en 80 % de DaF-Le nenden posi i (Abb. 20) – indem man meh e e F emdsp achen le n , en wickel man bes imm e S a egien, die die Aneignung on Vokabeln und G amma ik e leich e n. Ge ade im Fall DaFnE me ken S udie ende zwei Besonde hei en an: Au de einen Sei e begüns igen die L2- Vo kenn nisse, dass man Pa allele zwischen diesen ge manischen Sp achen, z. B. bei ähnlichen Wu zeln, e kennen kann; au de ande en Sei e muss man imme Anglizismen in Ach nehmen und sie e meiden. Die Anme kungen bei 13 beweisen e neu , dass die P oband*innen einen hohen G ad an Sp achbewuss hei besi zen: Lediglich 20 % s ell es , dass die L3 sich nega i au L2 auswi k und zum Rückgang de L2-Sp achkompe enz üh ; demgegenübe lieg de An eil de jenigen, die diese Behaup ung wide sp echen, bei 80%, denn sie können mi hil e ih e undie en Kenn nisse in de B ückensp ache und ih e ak i en Ve wendung im All ag die L2 und L3 pa allel le nen. Zusammen assend und angesich s de An wo en im d i en F agebogen können wi pauschal a gumen ie en, dass Le nende mi eine Mi els u e bzw. einem hohen Sp achbehe schungsni eau in de B ückensp ache Englisch auch eine s ä ke e Sp achbewuss hei haben und nich da au e zich en, ih e e s e und zwei e F emdsp ache beim L3-Le nen zu e gleichen. 4. SCHLUSSFOLGERUNGEN UND AUSBLICK Die Schwe punk e de o liegenden S udie wa en die Kolloka ionskompe enz und de in e linguale Ein luss zwischen de e s en F emdsp ache Englisch und de zwei en F emdsp ache Deu sch bei Spanischmu e sp achle *innen im lexikalischen Be eich de Kolloka ionen. Zu diesem Ziel wu den d ei F agebögen du chge üh , de en E gebnisse leh - 4 16 16 4 13. "A medida que mejo o mi ni el de alemán, sien o que empeo a mi ni el de inglés". ¿Es ás de acue do con es a a i mación? 12. ¿C ees que us conocimien os de inglés e in luyen a la ho a de ap ende alemán? Sí No 47 Williams, S. und Hamma be g, B. (1998). Language Swi ches in L3 P oduc ion: Implica ions o a Polyglo Speaking Model. Applied Linguis ics, 19 (3), 295-333. Wölls ein, A. und die Duden edak ion (H sg.) (2009). Duden 04. Die G amma ik. Unen beh lich ü ich iges Deu sch. Mannheim, Wien, Zü ich: Duden e lag. Zö gen, E. (2001). Lexikalische Zweie e bindungen. „Ve au e Unbekann e“ im men alen Lexikon ge manophone F anzösischle ne . In Aguado, K. und Rieme , C. (H sg.), Wege und Ziele. Zu Theo ie und P axis des Deu schen als F emdsp ache (und ande e Sp achen). Bal mannsweil e : Schneide Hohengeh en, 267-286. 48 6. ANHÄNGE 6.1. FRAGEBÖGEN 6.1.1. CUESTIONARIO 1 Edad Sexo o Homb e o Muje o O o o P e ie o no con es a Es udios P o esión Cu so de alemán (ni el) o A2 o B1 ¿Tienes algún ínculo pe sonal con el alemán? o Familia o Amigos/as o O o o No ¿Has ealizado alguna es ancia po es udios o abajo en un país de habla alemana o inglesa? o Sí, en un país de habla alemana. o Sí, en un país de habla alemana e inglesa. o Sí, en un país de habla inglesa. o No ¿Cuándo empezas e a ap ende inglés? ¿Qué ni el ienes ac ualmen e? ¿Cuándo empezas e a ap ende alemán? ¿U ilizas el inglés o el alemán pa a us es udios o u abajo? o Es udios o T abajo o Es udios y abajo o No 49 6.1.2. CUESTIONARIO 2 Lee los ejemplos en español y elige su equi alen e alemán sin consul a un dicciona io. 1 mon a en ineo go sledging Schli en _____ a) au s eigen b) gehen c) ah en 2 hace ca é make co ee Ka ee _____ a) un b) kochen c) scha en 3 hace una p egun a ask a ques ion eine F age _____ a) machen b) agen c) s ellen 4 hace p og esos make p og ess Fo sch i e _____ a) un b) machen c) gehen 5 hace milag os wo k wonde s Wunde _____ a) wi ken b) un c) a bei en 6 hace una excu sión go on an excu sion einen Aus lug _____ a) un b) gehen c) machen 7 da un paseo ake a walk einen Spazie gang _____ a) geben b) nehmen c) machen 8 da impo ancia a algo place impo ance on s h. au e was We _____ a) legen b) geben c) s ellen 9 da sue e b ing (good) luck Glück _____ a) geben b) b ingen c) agen 10 pone en o den pu in o de in O dnung _____ a) s ellen b) b ingen c) se zen 50 11 pone la mesa lay he able den Tisch _____ a) decken b) legen c) se zen 12 pone el despe ado se he ala m clock den Wecke _____ a) se zen b) s ellen c) legen 13 ae al mundo b ing in o he wo ld zu Wel _____ a) b ingen b) agen c) gebo en 14 coge una en e medad con ac an illness eine K ankhei _____ a) e g ei en b) bekommen c) kon ahie en 15 ene una expe iencia ha e an expe ience eine E ah ung _____ a) haben b) machen c) un 16 gana expe iencia gain expe ience E ah ung _____ a) gewinnen b) sammeln c) e dienen 17 gana dine o ea n money Geld _____ a) e dienen b) gewinnen c) e we ben 18 es a disponible be a ailable zu Ve ügung _____ a) sein b) s ellen c) s ehen 19 apaga la luz swi ch o he ligh das Lich _____ a) ausmachen b) zumachen c) löschen 20 la a se los dien es b ush one’s ee h die Zähne _____ a) waschen b) bü s en c) pu zen 21 cumpli años be sb's bi hday Gebu s ag _____ a) e üllen b) sein c) haben 51 22 cumpli su palab a keep one’s wo d sein Wo _____ a) hal en b) e üllen c) e ledigen 23 cumpli un deseo ul il a wish einen Wunsch _____ a) hal en b) e üllen c) e ledigen 24 oma apun es make no es No izen _____ a) nehmen b) un c) machen 25 oma una decisión make a decision eine En scheidung _____ a) nehmen b) machen c) e en 26 oma la ensión ake he blood p essu e den Blu d uck _____ a) nehmen b) messen c) g ei en 27 pe de iempo lose ime Zei _____ a) e lie en b) e passen c) losen 28 pe de el au obús miss he bus den Bus _____ a) e lie en b) missen c) e passen 29 gen e sencilla o dina y people _____Leu e a) o dinä e b) leich e c) kleine 30 ap ende de memo ia lea n by hea _____ le nen a) Gedäch nis b) he zlich c) auswendig 52 6.1.3. CUESTIONARIO 3 Lee las siguien es p egun as y esponde since amen e según u expe iencia como es udian e de idiomas. 1. ¿C ees que los ejemplos del cues iona io 2 ienen algo en común? 2. ¿Reconoces algún modelo o pa ón en las cons ucciones? 3. En caso a i ma i o, ¿c ees que exis e alguna elación en e los ejemplos en español, alemán y su equi alen e en inglés? Jus i ica u espues a con ejemplos. 4. ¿Qué es a egia has seguido pa a elegi la opción co ec a? O dena las siguien es opciones de 1 (en la mayo ía de los casos) a 6 (en ningún caso). o Conocía la exp esión o T aducción del español o T aducción del inglés o Po in uición lingüís ica o No conocía la exp esión o O os 5. ¿Has oído habla de las “colocaciones”? ¿Qué son? 6. ¿Conoces el é mino Funk ions e bge üge o sus siglas FVG? 7. ¿Has ap endido alguna écnica en la clase de idiomas pa a eco da es e ipo de exp esiones de mane a más e icien e? En caso a i ma i o, incluye algún ejemplo conc e o. 8. ¿U ilizas alguna écnica en u ap endizaje au ónomo pa a eco da es e ipo de exp esiones de mane a más e icien e? En caso a i ma i o, incluye algún ejemplo conc e o. 9. ¿C ees que el es udio con as i o del ocabula io en a ios idiomas es ú il o más bien una pé dida de iempo? 53 10. ¿Conoces dicciona ios en los que puedas consul a combinaciones de palab as como los ejemplos del cues iona io 2? En caso a i ma i o, incluye algún ejemplo conc e o. 11. ¿Con cuán a ecuencia los u ilizas pa a consul a es e ipo de combinaciones de palab as? o Siemp e que engo es e ipo de dudas o Con bas an e ecuencia o A eces o Muy pocas eces o Nunca 12. ¿C ees que us conocimien os de inglés e in luyen a la ho a de ap ende alemán? Jus i ica u espues a. 13. “A medida que mejo o mi ni el de alemán, sien o que empeo a mi ni el de inglés”. ¿Es ás de acue do con es a a i mación? Jus i ica u espues a. 54 6.2. ANTWORTEN DER PROBAND*INNEN 6.2.1. CUESTIONARIO 1 N.º12 Edad Sexo Es udios P o esión Cu so L3 ¿Tienes algún ínculo pe sonal con el alemán? ¿Has ealizado alguna es ancia po es udios o abajo en un país de habla alemana o inglesa? ¿Cuándo empezas e a ap ende inglés? ¿Qué ni el ienes ac ualmen e? ¿Cuándo empezas e a ap ende alemán? ¿U ilizas el inglés o el alemán pa a us es udios o u abajo? 1 No M No No A2 No País de habla alemana No No Es udios y abajo 2 62 H Ingenie o de Telecomunicaciones P e-jubilado B1 No País de habla inglesa Empecé en 1980 y mi ni el se ía equi alen e a B2 Hace es años T abajo 3 19 M Comple ados, has a bachille a o Es udian e A2 No No En el colegio, desde in an il. Ac ualmen e, ce i icado un B2 pe o cu so la ca e a en inglés P ime o de la ESO Es udios 4 43 H Licenciado en Filoso ía, Más e Uni e si a io P o eso secunda ia. A2 No País de habla inglesa Hacia los 12 años, C2 Hace 3 años, con 39 Es udios 5 50 M Ingenie ía In o má ica Supe io In o má ica A2 No No con 12 años y engo B2 a pocos pun os del C1 A los 22 hice 1º y a los 23 hice 2º de alemán. luego lo dejé T abajo 6 16 M Bachille a o - B1 No No A los 3 años. Ac ualmen e, C1 El año pasado Es udios 7 16 M Bachille a o Ninguna B1 No País de habla alemana Hace 13 años, C1 Hace 3 años No 8 23 H Uni e si a ios Es udian e A2 No Países de habla alemana e inglesa 3 años, C1 6º p ima ia Es udios y abajo 9 24 M Ingenie ía Indus ial Es udian e A2 No País de habla inglesa C1, en p ime o de p ima ia, con 5 años Con 22 años Es udios 12 Numme de P oband*innen. 55 10 24 M G ado Biología Visi ado a médica A2 Familia Países de habla alemana e inglesa En el colegio, B2 Cuando me ui a hace las p ác icas de la ca e a a Alemania No 11 39 H Ingenie ia indus ial Técnico Elec icidad B1 Amigos/as No Escuela, B1 Agos o-19 No 12 30 M Magis e io, Pedagogía, Más e en Educación bilingüe Maes a de inglés A2 No Países de habla alemana e inglesa En p ima ia, C1 En el ins i u o Es udios y abajo 13 16 H 4ºESO Es udian e B1 No País de habla inglesa Con 4 años empecé a ap ende inglés. Es u e 6 años en Ingla e a. Soy comple amen e bilingüe. 2019 Es udios 14 44 M Licenciada Comunicación Audio isual Oposi o a B1 Amigos/as País de habla alemana Desde la EGB. Ni el C1 Con 14 años Es udios y abajo 15 37 H Licenciado en Comunicación Audio isual P o eso de Secunda ia B1 O o País de habla inglesa 7 16 T abajo 16 58 M FP Auxilia adminis a i o A2 No País de habla inglesa Con 14 años. Ni el C1 Con 25 años. T abajo 17 45 M FP Dependien a A2 No País de habla inglesa Con 14 años. Ni el C1 Con 25 años T abajo 18 30 H G ado en Magis e io P o eso A2 No País de habla alemana Con 5 años. Ac ualmen e engo un C1. Con 17 años Es udios y abajo 19 26 M G ado en ADE Adminis a i a A2 No País de habla inglesa Con 8 años. Aho a mi ni el es B2. Con 21 años T abajo 20 21 M Es udios Ingleses Es udian e A2 Amigos/as País de habla inglesa Cuando enía 7 años. Aho a mi ni el es un C1. Cuando enía 19 años Es udios 56 6.2.2. CUESTIONARIO 2 N.º 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 P egun a 1. Mon a en ineo c c c a c c c c c c c c c c a c c b b b 2. Hace ca é b b b a b b a b b c a b c b b b b b b b 3. Hace una p egun a c c a b a a a a a a c a c c c a c c a a 4. Hace p og esos b b b a b b b c b c b b b b c b b b b b 5. Hace milag os a b a a a a b a a b a b a a c a a a a a 6. Hace una excu sión c b c c c c c c c c c c c c b b b b b c 7. Da un paseo c a c a a a c c a c c c b c b c b b c b 8. Da impo ancia a algo a b b a c c b b b b c b b b a b b a b a 9. Da sue e b a a b a a b b c a b b b b b b b b b b 10. Pone en o den b b a b a a a a a a a a a b a a c b b a 11. Pone la mesa a a a a a c b a b c a a a a a a a c a b 12. Pone el despe ado b b a a a b b c a c b b a b b a a b b b 13. T ae al mundo a a c c a b a a c b a a b a c c a a a a 14. Coge una en e medad b a c a b b b c c b a b c b a b b b b c 15. Tene una expe iencia b a a a a a a a a a a a a b a a a a b A 16. Gana expe iencia b b c b b c c c c b b b b b b a a a a a 17. Gana dine o a a b a a a a a a a a b a a a a a a b a 18. Es a disponible c a a a a a a a a c a a c c a a c c c a 19. Apaga la luz a a a b a a a a a a a b a a a a a a a a 20. La a se los dien es c c c c a c a a a b c a b c c b c c c b 21. Cumpli años c c c b c c c c b c b c a c c c c c c b 22. Cumpli su palab a a a b b b b a b b b b a c a c a c c c a 23. Cumpli su deseo b b c c b a a c a b b b b b b a b b b b 24. Toma apun es c a a c c b c a a a c a c c c c c c c c 25. Toma una decisión a c c a c a a c c c c c c c c c c c c c 26. Toma la ensión b a b c b b a a b a b a a b b b c b b a 27. Pe de iempo a a a b b a b a b a b a b a b a a a c a 28. Pe de el au obús c c c c b c b a c c c c c c c c c b b b 29. Gen e sencilla c a b b a a a a a a b b a b c c c c a a 30. Ap ende de memo ia c c b b a b a a b c a b b c b c c c c b Pun uación 30 19 14 11 16 15 13 13 9 13 19 17 15 28 17 19 21 22 20 15 63 14 No. La he ap endido de o ma con encional Soy muy pa ida ia de es udia es e ipo de écnica con muchos ejemplos p ác icos. Es bas an e ú il, pe o pa a es e es udio no se debe cae en el in en o de la aducción li e al, po que el sen ido puede se o almen e di e en e de un idioma a o o. Wo d e e ence pa a el inglés y Pons pa a el alemán Con bas an e ecuencia No mucho, pues o que son dos idiomas o almen e opues os en odas sus des ezas. Si hay algo que pueda in lui son algunos anglicismos. Empeo a no es la palab a exac a. El es udio simul áneo de dos o más idiomas puede se óp imo, pe o cuando e cen as en un solo idioma después de habe es udiado o o, el ce eb o "a chi a" los conocimien os del an e io idioma pa a cen a se de lleno en el nue o. Es o es jus amen e lo que me es á pasando con el inglés que acabo de es udia y con el alemán que es oy es udiando. 15 Po el uso habi ual en edacciones o en las p ác icas o ales en las clases Suelo ano a las jun as en la misma página pa a ene eunidas exp esiones pa ecidas. Es ú il, es cu ioso y pe mi e e cómo un mismo e bo en español iene palab as di e en es en o os idiomas, que le dan ma ices dis in os. El dicciona io monolingüe de Langenscheid A eces Sí, me ayuda a que muchas palab as en alemán me suenen ya po compa i la aíz con el inglés. No me ocu e es o, sal o cuando he dejado de es udia inglés un año y me he encon ado en el alemán. 16 No No C eo que es ú il po que ayuda a elaciona la exp esión en cada idioma Si, Wo d e e ence y Collins Muy pocas eces Sí. Hay palab as que compa en la misma aíz en los dos idiomas po se lenguas ge mánicas No. El inglés lo u ilizo en el abajo y el alemán solo po ocio. 17 No No C eo que es ú il po que e hace asocia y eco da en los dos idiomas. Sí, Wo d e e ence y Collins Muy pocas eces Sí. Cuando encuen o alguna palab a en alemán y no sé su signi icado a o de e su aíz po si es u iese elacionada con su equi alen e en inglés. No. El inglés lo uso ecuen emen e en el abajo. El alemán lo uso poco. 18 No Sí, ano a en un cuade no la exp esión C eo que ayuda a eco da el ocabula io más Pons y Leo A eces Sí, po que a eces la o ma de los e bos o sus an i os es A eces sien o que ol ido palab as en inglés, pe o c eo que se debe a que no las 64 o iginal y su aducción en español. ácilmen e, aunque ambién equie e más iempo. simila en los dos idiomas. u ilizo ecuen emen e en mi día a día, no a que es é ap endiendo o o idioma. 19 No Sub ayo y ano o exp esiones que desconozco jun o a la aducción española al ma gen de los ex os y eje cicios del lib o. No lo conside o necesa io. Pons Muy pocas eces Sí, po que hay e bos que se dicen igual en inglés y alemán. No, c eo que puedo man ene mi ni el de inglés y segui ap endiendo alemán. 20 No Las exp esiones que no conozco las suelo esc ibi en el cuade no con la aducción en español y a eces en inglés (solo si se u iliza el mismo e bo). C eo que es ú il, sob e odo cuando una exp esión se dice de la misma o ma en a ios idiomas y, al compa a la, puedes eco da la mejo . Wo d e e ence, Pons, Collins Con bas an e ecuencia C eo que me ayudan, po que cuando ap endes un idioma ex anje o es más ácil es udia más lenguas. Hay ucos que puedes aplica a la ho a de es udia ocabula io o g amá ica. No, u ilizo el inglés odos los días en la uni e sidad y en mi iempo lib e, iendo se ies, películas y leyendo. De momen o solo asis o a un cu so de alemán dos eces en semana y ue a de la clase no lo p ac ico. 65 6.2.4. ERGEBNISSE AUF EINEN BLICK C 1 C 2 C 3 Al e Kon ak L3 Au en hal An ang L2 S u e L2 An ang L3 S u e L3 Ve wendung L2/L3 Punk e 1, 2, 3 5, 6 7, 8 10 11 9 12 13 N.º 1 0 0 1 0 0 0 A2 1 + 0 0 0 0 1 0 0 0 2 62 0 1 D B2 N B1 1 + 1 0 1 1 1 1 0 0 3 19 0 0 I B2 S A2 1 - 1 0 0 0 1 1 1 0 4 43 0 1 S C2 N A2 1 - 1 0 1 0 1 1 1 0 5 50 0 0 S B2 N A2 1 + 1 0 0 0 0 1 1 1 6 16 0 0 I C1 S B1 1 + 1 1 0 1 1 1 1 1 7 16 0 1 I C1 S A2 0 - 1 0 1 1 1 1 1 0 8 23 0 1 I C1 P A2 1 - 1 0 0 0 1 0 1 0 9 24 0 1 P C1 N A2 1 - 1 0 0 0 1 0 1 0 10 24 1 1 P B2 N A2 0 - 1 0 1 0 1 0 1 1 11 39 1 0 P B1 N B1 0 + 1 0 1 0 0 1 0 0 12 30 0 1 P C1 S A2 1 + 1 1 0 0 0 1 1 0 13 16 0 1 I C2 S B1 1 + 1 0 0 0 1 1 1 0 14 44 1 1 S C1 S B1 1 + 1 1 1 1 1 1 1 0 15 37 1 1 P 0 S B1 1 + 1 0 1 1 1 1 1 1 16 58 0 1 S C1 N A2 1 + 1 1 0 1 1 1 1 0 17 45 0 1 S C1 N A2 1 + 1 1 0 1 1 1 1 0 18 30 0 1 I C1 S A2 1 + 1 0 1 1 1 1 1 0 19 26 0 1 P B2 N A2 1 + 0 0 1 1 1 0 1 0 20 21 1 1 P C1 N A2 1 + 1 0 1 1 1 1 1 0 Tabelle 3: Einschä zung on den ele an es en Va iablen 14 14 0 (nega i e An wo ), 1 (posi i e An wo ); An ang L2/L3: I (in an il), P (p ima ia), S (secunda ia), N (nachhe ); Punk e: - (<15), + (≥15).