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Einige emendationen zu Quintilian, Inst. 10,1,35-41

Gregor Böhm, Richard

Abstract

Gregor Böhm, Richard

Full text

I EINIGE EMENDATIONEN ZU QUINTILIAN INST. 10,1,35-41 Richa d G ego Bohm A philosophomm ue o lec ione u essen mul a nobis pe enda UITIA ac um EST ORUMI (nu EST AL ORATORUM NLI~ EST ALIA ORATORUM), qui quidem ili is op ima sui ope is pa e CENSENTER (a CENSENTUR). NAM e de ius is hones is u ili- bus, iisque quae sin is is con a ia, e de ebus diuinis MAXIME d i c u n , e a gumen an u ac i e , e al e ca ionibus a que in- e oga ionibus o a o em u u um op ime SOCRATICI p ae- pa an . Aus de Si ua ion he aus e gab sich ii den e s e en Sa z, dap es Redne selbs wa en, die den Philosophen au dem edels en Gebie den Pla z ge iium haben. Ein ande es Zei wo als ces- se im wa dann wi klich nich zu e wa en. Wenn die Sch eibe auch de bes en Handsch i en da ii CENSENTER sch ieben ode noch schlech e , so is das ein isible Beweis da u , da 3 das Die Handsch i G (= Supplemen um des cod. Bambe gensis la . M. IV. 14 saecuii X) ha e u sp iinglich ORUM, die zwei e manus ha e da aus ORATORUM gemach , abe ORUM wa die Abku zung pe con ac ionem da ii , denn OR s and ii o( a o) bzw. o( a o) (es). Dazu s. A. CAPPELLI, Lexicon abb e ia u a um. Mailand 19616, 253: OR = o a o , o a io, 254: ORE = o a o e, ORI = o a o i, 255: ORUM = o a o um, ORX = o a ix; Ul ich F ied ich KOPP, Lexicon Ti onianum. Nachd uck aus Kopps apalaeog aphia c i ica, on 1817 mi Nachwo und einem Alphabe um Ti onianum on Be nha d Bischo , Osnab iick 1965, 4: A o = a a o , 259: P( ae) o = p ae o , 2: A o = auc o , 5: A(m) o = amo . Zei wo in de Vo lage seh s a k abgeku z gesch ieben wa , und zudem so, dap Mip e s andnisse nich zu e meiden wa en. Sch ieben sie CEN s a ces, dann sch ieb sich do wohl nu c, das u ces-2 abe auch u cen- s ehen konn e3, sch ieben sie SENTER (ode SENTUR), dann s and hie ein einzige Buchs abe als Abkii zung ma kie , abe de Buchs abe hiep nich s (das auch u sen- ode sen - ode sen en- usw. s ehen konn e) sondem R, und zwa u -n n (sons auch u - u n ode - e usw4). Regius5 ha e die ich ige Sch eib o m e a en, wi miip en heu e abe so sch eiben, dap sich allein aus unse e Sch eibweise de Fehle de Pa adosis e kla . ...q ui quidem illis op ima sui ope is pa e c(es)se (un ). Ein ande e Fehle dieses e s en Sa zes is eben alls ela i iih en deck und <<ko igie >, wo den, und zwa on dem Sch eibe des cod. L(au en ianus 46.9 aus dem Jah e 1418), abe die c<Ko ek u >, is alsch. Denn die Vo lage ha e wohl auch ii ihn ein UITIA. Diese Lesa haben namlich auch die seh gu en codd. G (= Supplemen um des cod. Bambe gensis la . M. IV.14 saeculi X) und H(a 1eianus la . 2664 saec. X), und diese Lesa is nich meh ganz ich ig, abe de Sch eibe des Lau en ianus 46.9 ha e aus UITIA bekann lich UITIO gemach , und es wi d sich zeigen, dap ge ade das A das as einzig Rich ige an dem UITIA wa und de im Lau en ianus ii einzig ich ig gehal ene A n ang ganz alsch. URIA lesen auch ande e Handsch i en, so z.B. de T(u icensis Zu den Abkii zungen ii -es s. W. SUDEMUND, Gaii Ins i u ionum commen- a ii qua uo . Codicis Ve onensis ... apog aphum, Leipzig 1874, 267 .: F = es, R = es, S = sess; W.M. LINDSAY, No ae La inae, Camb idge 1915, 160: OMN = omnes, 273: R = es, 442: TT = es e; KoPP 61: CE@) = ces, 78: CP es = cespes, 51: C i = cessi , 172: IC um = inces um. 3 Zu den Abkii zungen ii -en s. SUDEMUND, 259 .: c = cen, H = hen, M = men, T = en, U = uen; UNDSAY, 331: c = cen, G = gen; D. BAINS, A Sup- plemen o eNo ae La inae*, Camb idge 1936, 53: M = men; CAPPELLI, 66: CT = cen um; Kopp, 87: CT = Cen au us. ZU R = - un , - um s. SUDEMUND, 299, LINDSAY, 358 und 369, BAINS, 60 und 61, CAPPELLI, 334: RR = e um; A. PELZER, Ab é ia ions la ines médié ales, Lou ain-Pa is 1966*, 28: ER = e un , 33: FUER = ue un ; KOPP, 313: R(u ) = un , 314: R(u) = Nm. S Dazu s. die ed. Vene a on 1493. 288 saec. XI), de L(assbe gianus, nunc F ibu gensis saec. XV saec. XV) und de S(=A gen o a ensis, den Ob ech u seine Ausgabe S assbu g 1698 benu z ha e), abe ... sie lesen gleich- zei ig und d.h. in demselben Sa z auch, so jeden alls LST und F (= Lau en ianus 46.9), EST ALIA ORATORUM. Die neues en Ausgaben e schweigen das ih em Lese und nehmen das zudem auch i gendwie nich zu Kenn nis und b ingen sich dami de en Edi o en um den E olg bei de He s ellung de ganzen Lesa . Auch ALIA lnl p nich ganz ich ig sein, abe das is schon das zwei e Wo , das mi einem n ende und somi hochs wah - scheinlich eminini gene is is , ein wich ige Wink u den En zi - e e und Edi o , dap auch bei UITIA nich an ein Wo in de A on l i io gedach we den da . Nun lesen alle ged uck en Edi ionen und somi schon meh als ün hunde Jah e lang l i io , c c l m es o c on m. Diese Lesa mup a limine abgelehn we - den, weil sie den An o de ungen an eine wissenscha liche, k i- ische Ausgabe nich genüg . Ve schweigen wesen liche Teile de Pa adosis nü z den le z en He ausgebe n nich s, wenn die he liche al e Ausgabe Hal ns ni ih em as pe ek en Appa a imme noch e iigba is . Da aus e gib sich nun bekann lich, dap die bes en Handsch i en (G und H) zwa so o ode nach eine Ko ek u UITIA, c c. l ~n es lesen abe auch ALIA (ode AL) ORATORUM. De ehlende ode agliche Ausd uck bes and dann mogliche weise aus z w e i Wo - em, und beide Wo e wa en moglichen eise eminini gene is! Dann wa na ü lich nu eines diese Wo e S u b s an i , und zwa , nach Lage de Dinge, das zwei e, und das e s e e wa dann wohl ein dazu passendes A d j e k i . Un e diesen Ums an- den wenden wi uns zue s na ü lich dem Haup wo zu und somi dem zunachs aglichen Ausd uck ALIA (bzw. AL als Abkü zung) und ORATORUM . Nach Lage de Dinge wa es eine D u m m h e i , den Philosophen au dem edels en Gebie , das zum Wi ken de Redne geho (so übe se z Helmu Rahn), den Pla z zu aumen. Begann das agliche Wo mi c , ganz siche is das nich , denn das o ALIA (ode AL) s ehende EST konn e (au E) abgekü z we den6, dann wissen wi be ei s, wie diese Dummhei sich sch ieb. Bei einem Wo , das mi s - begann wa e es die s ~ l i i , Zu E = es s. SUDEMUND, 265, UNDSAY, 69, BAINS, 13, CAPPELLI, 113 und 452, KOPP, 114: E(s) = es . abe wi glauben nich , dap de eine ode ande e Sch eibe unse e Handsch i en so schnell u u ein A genommen ha e. Diese Buchs aben sind nu in de omischen Ku si e einande iihnlich. Hal en wi A u den ich igen An ang des gesuch en Haup wo s, dann wa das Wo abgekü z gesch ieben und diese Abb e ia u üh e zu Mip e s indnissen, zu Ve lesungen. Denn A wa dann Abkü zung u zunachs a n-', dann abe auch u amen-, denn M wa au alle Falle Abkü zung u men. Die noch in ak e Vo lage unse e Handsch i en ha e also wohl ATIA^, abe ein Lib a ius, au den de Fehle zu iickgeh , las soeben UITIA, e m# e ATIA je z u einen Fehle hal en und akonigie en. Aus ATIA wu de so ALIA. Ein ande e Lib a ius ha e dieses quasi ausgesch iebene Wo noch abgeku z , aus ALIA, das schon schlech genug wa , wu de das noch schlech e e, weil i e iih en- de AL ( u alia, alias, alibi usw.). Das on uns ge undene Wo wa , wenn schon abgekü z , lege a is als Abb e ia u ma kie . Abe ge ade die Ma kie ungen iih en o zu Ve lesungen, weil sie je nach Sys em de Abb e ia u en in e schiedene Rich ung zeig en. Bei OM u om(ni~)~ z.B. mup de Lib a ius e s hin e Me ganzen, wenn e alles und ich ig lesen will, bei EM ii e(ni)m dagegen1° o M. Un e diesen Ums inden dü en wi uns nich wunde n, wenn z.B. AL ein Lib a ius ii a(nima)l las und ein ande e ii al(ius)ll. Lesen wi nun das H a up w o des aglichen Ausd uckes mi a(men) ia ich ing, dann is auch schon kla , wie das in de Buchs abeng uppe UITIA s eckende A dj e k i u sp iinglich gesch ieben wa . An dem A hal en wi es , denn es wa eines on den wei gehend un e kennba en Buchs aben, abe de Res bes eh aus lau e senk ech en S ichen, die das Lesen e schwe en und zu Ve lesungen üh en. Abe wi wissen, wie man die amen- ZU den Abku zungen ii -m s. ~EMUND, 255: A 1 = a n, 265: E = em, 271: 1 = im, 310: U = um; ~JNDSAY, 342: AEN = amen; BAINS, 56; CAPPELLI, 1: A = amen, 429: A = amen; PELZER, 2: A k = amicus; KOPP, 4: A(m) = am, 22: AM = amen, amens, 101: D(e)M(e) = demens. . Zu eine ande en Abku zung s. CAPPELLI, 16: AMTIE = amen iae. Zu OM = omnis s. ~EMUND, 283: OMB = omnibus; LINDsAY, 160; BAINS, 27; CWELLI, 249. l0 Zu EM = enim s. CAPPELLI, 120. Dies is die egula e Abkü zung in den Handsch i en Quin ilians. 11 Dazu s. CAPPELLI, 12. i (ode s ul i ic ) damals bezeichne e, wenn de Ausd uck imme noch salon ahig bleiben soll e: mi a 12. Unse e 'Lesa : A philosopho um ue o lec ione u essen mul a nobis pe enda mi a ac um es a(men) ia o a o um, qui quidem illis op ima sui ope is pa e c(es)se (un ). Unse e He ausgebe lesen je z ~Nam e de ius is hones is u i- libus, iisque quae sin is is con a ia, e de ebus diuinis maxime dicun ,, abe : we is dami gemein ? Zule z iel das Wo cesse- un und das wa en die o a o es. Die konnen hie und je z na u - lich nich meh gemein sein. Sehen das unse e Edi o en nich ? Wenn abe ande e je z , und d.h. bei dicun gemein sind, dann mup e sie Quin ilian au s d ü c k 1 i c h genann haben. De Sa z is also auch alsch übe lie e , in e s e Linie abe schlech edie . Gemein sind je z die Philosophen, abe Quin ilian da ihnen e was bose sein, also nann e e sie schon einmal illi und so wi d e sie auch hie bezeichne haben. Da nam au NA abgeku z we den konn eI3, also hal en wi das aus d ei S ichen bes ehende M ( on NAM) u eine Ve lesung aus dem eben alls d ei S iche b ei en ILL als Abkü zung u illiI4. Abe de je z e o e e Sa z en hal noch meh Fehle . Denn wi beg ei en nich , wie Quin ilian, de de ius is hones is ~ ilibus 1 asynde isch und somi quasi in e ine m A em ug he sagen kann, u das doch dazu geho ende, hema isch ganz passende de ebus di~ inis ge enn au uh und dazu noch mi dem hie bes imm nich zu alligen e (de ebus diuinis) quasi wie eine a s emde Ma e ie ein iih . Wenn dies e was dami zusammen ha , dap Quin ilian e was wide E wa en dicun sag und dann quasi ex a ... p oepo an , so lieg das wohl da an, dap hie nich alle alles zu un ha en, dap de ius is hones is u ilibus ande e zu eden haben und de ebus diuinis wiede um ande e, im e s e en Fall also die philosophi sensu s ic o und sons eine ande e Menscheng uppe. Mi e de ebus usw. wa en dann schon die ande en gemein . Quin ilian ha e die . . . ande en ausd ücklich genann , ielleich l2 Zum Ausdmck gl. CICERO, (~d F(/ n. XII, 14, 3, 4 (Len ulus an Cice o) mi as eo um amen ia. l3 Dazu s. CAPPELLI, 231; PELZER, 50: NA = namque. l4 Zu diese Abkii zung s. UNDSAY, 428; CAPPELLI, 177: ILL = illis; PELZER, 38: le = ille, 1s = illis. soga noch p azise als die e s e en, denn philosopho iim is bei den damals schon so ielen Schulen ode Rich ungen keine ge- naue Bezeichnung. Abe unse e Handsch i en lesen - leide ube eins immend - o a o em i u l n op ime SOCRATICI p aepa- c n . Den iihe en Edi o en mach e es o enba nich s aus, so zu lesen, und noch Ca 1 Halm wi d in seine Edi ion (Leipzig 1868-9) lesen: o a o em u u um op ime Soc a ici p aepa an , obwohl sei Jah en bekann wa , dap F. Meis e den Soc a ici nich alles geben woll e und deshalb e a gu nen an i ac i e [S oicd e gan- zen woll e. Abe dann kam die Ausgabe des zehn en Buches on W. Pe e son mi de Lesa : e a gi men an i ac i e S oici, e al e ca ionibi s a que in e oga ionibus o a o em u i um op i- me Soc a ici p aepa an . Danach sind abe be ei s d ei Men- scheng uppen hie in Ak ion. Ande s wi d die Si ua ion H.E. Bu le sehen, de in seine Edi ion zwa so lies wie Meis e es o geschlagen ha e, iibe se z abe : aThe S oics mo e especially discou se and a gue wi h g ea keenness on wha is jus , honou - able, expedien and he e e se, as well as on he p oblems o heology, w h i 1 e he Soc a ics gi e he u u e o a o a i s - a e p epa a ion o o ensic deba es and he examina ion o wi nes- ses,,. Nich alles da man hie on e ns nehmen, denn schon Pe e son, de wup e, dap die E ganzung in unse e Zei und on F. Meis e o geschlagen wu de, nenn sie dennoch (genauso wie das in allen Handsch i en iibe lie e e SOCRATICI) eine (...) Glosse. Meh noch: de selbe Pe e son, de in seine e s en Ausga- be beide diese <<Glossen,, in seinen Tex au genommen ha e, schliep bald wiede nich nu STOICI, das wa ich ig, aus sondem auch SOCRATICI. Die Diskussion e lie je z also an Ni eau, denn unse e Edi o en nehmen je z wich ige philologische Dinge ehe au die leich e Schul e . Bu le z.B. übe se z <<while he Soc a ics gi en usw., ha abe nich s dagegen, dap sein Tex das <<while, ga nich ha . Und müp e eigen lich haben, dü e nich ein ach e c ,ol nen c n u haben, denn die zu ielen e dieses ganzen Sa zes, abe eben nu wegen dieses e (a gl nen an u ) uh en hie zu einem Chaos. Man da sich als Lese also agen, ob Quin ilian hie so sch ieb. ET kann namlich au CT zu iickgehen und dies wa die imme bekann e Abkü zung u con ai5, sons IS Zu CT = con a s. LINDSAY, 31; BAINS, 7; CAPPELLI, 66, KOPP, 88: C(on)T = con a. u ce e um usw. Abe bleiben wi noch eine Weile bei den Soc a ici unse e Handsch i en. Rade mache , dessen Ausgabe (des zwei en Bandes) zue s 1935 e schien, ha e das hie nich unbeding unwich ige ode en beh liche Gebilde ein ach un e Be u ung au Pe e son aus dem Tex e bann und las <mam e de ius is, hones is, u ilibus (...) e de ebus diuinis maxime dicun e a gumen an u ac i e , e al e - ca ionibus (...) o a o em u u um op ime [Soc a icil p aepa an ,,, und d.h. so, dap sich alldas au diejenigen als Subje k des ' ganzen Sa zes bezieh , die in ... cesse e bzw. cesse un gemein wa en, d. h. . . . die o a o es! E s aunliche weise ube nimm diesen Tex und somi auch die unmogliche Deu ung je z auch M. Win e bo om. Dap e die Konsequenzen eine solchen Lesa e en uell ga nich sieh , in e essie den Lese seine Ausgabe ga nich . Diese Lesa is nich zu e an wo en. Helmu Rahn, de die na ü lichs en Konsequenzen aus de Lesa <<qui quidem illis op ima sui ope is pa e cesse e. nam .. . dicun e a gumen an u ac i e n, die e zum Teil blindlings iibemimm , ga nich sieh , iibe se z gegen seinen Tex : c<denn sowohl ube das Ge ech e, Eh enha e, Nii zliche und das dem En gegengese z e als auc h übe das Go liche eden o al 1 em die Ph i 1 o s op he n und üh en scha sinnige Beweise, und du ch ih e Wechsel eden und F agen be ei en die Sch i en de Junge des Sok a es den kun igen Redne au s bes e o -,. Rich ig is hie nu , dap nach Rahn z wei G uppen on Leh e n in Ak ion sind. Auch J. Cousin lehn die Konjek u S oici ab, ube se z abe : <<En e e , les s o i c i e n s ai en du jus e, de I'honne e, de l'u ile e de leu s con ai es, ainsi su ou que des choses di ines, e ils a gumen en su ces suje s a ec péné a ion. d'au e pa , les Soc a iques p épa en ema quablemen le u u o a eu aux deba s e aux in e oga oi es de émoinsn. E sieh bei de eblis diuinis eine un e kennba e S e i g e u n g ode Ela i ie ung, die sein Tex abe nich ha . Abe ET wa auch Abkü zung u e im 16. Vielleich ha e Quin ilian also gesch ieben: '6 ZU ET = e iam s. ~UDEMUND, 267; LINDSAY, 77; BAINS, 15; CAPPELLI, 124 und 454. Na(m) ill(i) e de ius is, hones is, u ilibus, iisque quae sin is is con a ia, e (iam) de ebus diuinis (...) dicun e a gumen- an u ac i e . Abe diese Sa z kling unna u lich du ch das maxime dicun . Sa peI7 s ie i sich o enba nu an maxime. Denn e schlug o zu lesen de ebus diuinis magni ice dicun e a gumen an u ac i e . Eine Ve lesung diese A is abe wenig wah scheinlich, weil magni ice auch in Abb e ia u ande s aussieh als maxime. Es komm hinzu, dap auch dicun hie alsch kling . Und an maxime da uns eigen lich nu die Endung s o en, denn an einem maxima wa e wohl nich s auszuse zen. Vielleich íieg bei MAXIME DICUNT also ein Fehle de Ab ennung o . Allein MAXIM s and dann u ma~ima'~ und es olg e diesem au dem Fua EDICUNT ode CDICUNT ii c(on)dicun 19. In dem le z en Teil des je z disku ie en Sa zes (<<e al e ca- ionibus a que in e oga ionibus o a o em u u um op ime Soc a- ici p aepa an *) sieh Cousin mi Rech eine Si ua ion, wo man on einem <<d'au e pa >> ausgehen mup. Fu uns wa das ein G und, das e als eine Ve lesung aus CT ii c(on) ( a) anzusehen. Abe , wie mans auch nimm , die handelnden Pe sonen sind dann ni c h meh Philosophen, e go auch ni c h Soc a ici. Dann is die Buchs abeng uppe P oduk eine Ve lesung ode eine mi ilungenen Ko ek u , so ode so also eine lec io acilio . Die noch in ak e Vo lage ha e hie e was, was u den Lib a ius eine ech e lec io di icilio wa . Nich alles wi d je z an de aglichen Buchs abeng uppe alsch sein, ech dii e au jeden Fall noch die absolu e Lange des Gebildes sein, denn de Lib a- ius wi d ge ade dann, wenn e nich s meh e s and, die Fo m und die Zahl de Buchs aben genau be ach e haben. Obwohl das o SOCRATICI s ehende op ime abgeku z we den konn e, neh nen wi an, dap on dem aglichen Wo nich s du ch Ve le- sung e lo en ging und da i das Wo wi klich e s do begann, wo unse e codd. so- lesen. l7 Zu G. Sa pe s. die Li e a u bei Win e bo om ode im 6. Band de Ausgabe on Jean Cousin, 66. l8 ZU de Abku zung gl. CAPPELLI, 228: MXM = maximum, 214: MAX a = maxima; KOPP, 217: (x)M p = maxima pa e, (x)M = maximus. 19 Zu c =, con s. SUDEMUND , 260; ~JNDSAY , 31 ; BAINS , 52; CAPPELLI, 68; PELZER, 15; KOPP, 52. Aóe -ATICI sp ich u eine Be u sbezeichnung, u Be u sleh e also, eine Menscheng uppe, die aupe halb de G up- pe F'hilosophen s and. Und wenn ge ade diese den kiin igen Redne au s bes e o zube ei en ims ande wa en, dann wa en es Leh e , die in de O e n 1 i c h k e i Un e ich gaben. In e p e- ie en wi ich ig, dann begann das gesuch e Wo mi AC. Ein Lib a ius, dem ein solches Wo , weil aus dem G iechischen s ammend, nich bekann wa , e such e es mi ihm bekann en Wo e n und kam au die, wenn man an unse e Edi o en denken da , nich ganz wilde Idee, hie Soc a ici zu lesen, denn da u sp ach ihm au alle Falle die be uhigende Endung - cl ici. E ha e aus AC also zue s wohl AO und dann so gemach , RO dann das ccpassendeu CR, denn e nahm den ganzen Wo an ang u einen Sch eib ehle . Die Vo lage ha e abe ACROATICI. Unse e Lesa : Na(m) ill(i) e de ius is, hones is, u ilibus, iisque quae sin is is con a ia, e (iam) (au? con a (ia) ia(m) e (iam)) de ebus diuinis maxim(a) edicun e a gumen an u ac i e , C(on) ( a) al e ca ionibus a que in e oga ionibus o a o em u u um op ime c. oa ici p aepa an . 36. Sed hi s quoque adhibendum es simile iudicium, u e iam cum in ebus ue semu isdem, non amen eandem esse condi- cionem sciamus li ium ac dispu a ionum, o i e audi o ii, p aecep o u n e PERICULORUM. Rahn, de zule z ccund du ch ih e Wechsel eden und F agen be ei en die Sch i en de Junge de s S o k a e s den kiin igen Redne au s bes e a ,, las, iibe se z den Plu al his je z mi <cabe auch bei d i e s em gil es, en sp echend k i isch o zu- gehenn. Bu le wiede um, de zule z (co a o em u u um op ime Soc a ici p aepa an ~ las, übe se z die his-S elle des neuen Sa - zes wie olg : c<Bu we mus use he same c i ica1 cau ion in s udying he philosophe s ha we equi e in eading his o y o 20 Dazu s. GELLIUS XX 5,7 KEOS lib os gene is "ac oa ici" cu n in uulgus ab eo edi os ex Alexande cognouisse (...) li e as ad A is o elem misi , non eum ec e ecisse, quod disciplinas ac oa icas, quibus ab eo ipse e udi us o e , lib is o as edi is inuolgasse . (...) Resc ipsi ei A is o eles ad hanc sen en iam: <<Ac oa- icos lib os, quos edi os que e is e non p oinde u a cana abscondi os, neque edi os sci o esse neque non edi os, quoniam his solis cognobiles e un , qui nos audiue un ".~ ging iel zu wei und s eck e e philosophos in eckige Klamme n, was eine e sa zlosen S eichung gleich und in eine Si ua ion, wo dem Tex doch so ieles ehl , om S andpunk de Me hode nich e laub wa . Einige Tex k i iken on J.D.D. Claussen zum Anlq nehmend33 ha e G.T. A. K iige den Tex ehe e heblich e ganz , denn e las (<si e illos e qui pos ea ue un e G aecos omnes pe sequamu e poe as e his o icos e philosophos?~ Auch M.C. Ge ~~~ woll e mi seinem Vo schlag ((e G aecos omnes pe sequi uelis nec o a o es an um, sed e iam poe as e his o icos e philosophosu (Übe mapig) e ganzen und s eichen woll e e nich einmal die philosophos, bei denen nach Quin ilian u den angehenden Redne nic h s zu holen wa . M. Kide~-lin~~ ging on einem noch g ope en Fehle aus und woll e lesen (nach pe se- ql cnnl , das e o zog) e p ae e hos o a o es e iam o nnes poe c s e his o icos e philosophos. Nu J. Jee~~~ such e einen E sa z u das hie he nich passende e philosophos und e - such e da~, ollkommen ich ig, au dem Weg übe die Palaog a- phie. E las da ü e. plico nouos. Au die Idee PHILOSOPHOS u eine Ve lesung aus HIsTORICOs zu nehmen, kam niemand. Nie- mand kam auch au die naheliegende Idee, do zu e ganzen, wo die Übe lie e ung eine Ve unsiche ung de Lib a ii e a , d.h. bei FUERUNT, u das auch FUERINT gelesen wo den is , ein Beweis da ü , dap das Zei wo wohl au FUER abgekü z wa 3'. In den wei e en S ichen, die dem Lib a ius nich ma kan genug wa en, so d$ die Neigung bes and, sie ein ach dem Zei wo zuzuschie- ben, s eck dann wohl das ... gesuch e Zei wo , das dann abe wede e. e ~ c hiep noch pe seql a n , da ü sind die hie gege- benen Buchs aben einmal zu ma kan und zum ande n e heblich ande s. Nach de Ausgabe Halms (quis c i nodl s, si e illos e qui pos e jiie ~in e G c ecos o nnis [e philosophos]?) komm Pe- e son mi seine Lesa quis e i nod s si e illos e qui pos ea , i e im e G c ec-os o nnes pe sequamu [e philosophos]?, dem Bu le sich o al angeschlossen ha . Nich s on de au egungs- 33 Zu Diskussion s. PETERSON, 193. 34 Genaue e Angaben bei Win e bo om, I, XIX und Cousin, VI, 65. 35 Zu M. Kide lin s. COUSIN, VI, 65, VOT allem abe Win e bo om, I, XI% 36 ZU J. Jeep s. COUSIN, VI, 65 und WINTERBOTTOM, I, XIX. 37 ZU R = -mn s. SUDEMUND, 299: PUGNAUER, ACCEPER, HABUER, EXISTI- MAUER. DEDER ollen Diskussion me ken wi dagegen bei Rade mache , dem es nich s ausmach e zu lesen quis e i modus, si e illos e qui pos ea i e l n e G aecos o nnis e philosophos? Nich s gegen die Mise e de Übe lie e ung ha e auch Win e bo om un e nommen, nich s na ii lich auch Rahn, de sich hie ga nich en scheiden konn e. Denn e lies zwa e G aecos o nnis e philosophos, glaub dann abe ube se zen zu du en: ccund noch alle G iechen [auch die ~hilosophen]>>. Unse e le z e Ho nung wa also Cousin, abe auch diese sieh ehe uckwa s und lies e G aecos o nnis e philosophos e-uequa ? Diese Lesa mup abe wie alle ande en abgelehn we den. Denn in eine Si ua ion, wie an FUERUNT gezeig , wo auch de ela i kleine Fehle de Ve lesung, de alschen En zi e ung in F age kommen kann, du en wi nich a p io i on dem g oben Fehle de A u s 1 a s s u n g ausgehen. Wi miissen ucksich s oll handeln und zwa nich nu dem an iken Lib a ius zuliebe, dem wi doch unse e Handsch i en e d a n- ken, sondem aus pu e Ve nun ode Egoismus. Bei Auslas- sungen geh das Fehlende namlich ins U e lose, so dap wi eine du ch Auslassung en s andene Tex lucke, hie jeden alls, nu noch u einen locus despe a us e kla en konn en, und das in alle Ewigkei . Die bishe igen Lesa en mussen abe na ii lich auch deshalb abgelehn we den, weil sie alle meis die Wo g uppe e G aecos o nnis e philosophos mi agen, abe diese Ausd uck is unsin- nig. Dap dies noch ga nich gesehen wo den is , mach den Lese den bishe igen Lesa en gegeniibe nich e sohnliche . De Ausd uck is abe unsinnig, denn Quin ilian kann die Menschen- g uppe G aecos omnis ga nich komple und somi omnis ma- chen, wenn die Philosophen ni c h be iicksich ig wu den und e s zud zlich genann we den miissen, und au de ande en Sei e kann e die Philosophen nich quasi komple genann haben, wenn die g iechischen da on nu und e s un e de Bezeichnung G aecos o nnis zu suchen wa en. Man konn e o ah en, wei e e Sei en des Unsinns de bishe igen Lesa en au zuzeigen. Mi Auslassungen is ub igens am ehes en do zu echnen, wo gleich ode ahnlich klingende Silben ode ganze Wo e nebenein- ande s ehen, d.h. in unse em Fall do , wo wi ccquis e (go) e (i ) modus, si e illos e qui pos ea ue un ~ en a en. Ein Lib a ius, au den diese e en uelle Fehle zu uckgeh , kann das e s e e ER u einen Fehle de Di og aphie gehal en und ges i- chen haben. Es is eine ande e F age, da$ IT au ein aus zwei S ichen bes ehendes E de omischen Ku si e zu iickgehen kann, das Abkü zung u e( i )38 sein konn e. E iden is abe e s de Fehle de Pa adosis, bei dem aus FUER ii ue (un ), je z abe ehe du ch den kleinen Fehle de Ve lesung, das FUERINT bzw. FUERUNT unse e Handsch i en wu de. Hie du en wi das ehlende Zei wo e wa en, on dem de Akkusa i e G aecos usw. abhang . Abe das ehlende Zei wo mup e dann wohl wie INT ode UNT ausgesehen haben, denn e wechsel we den nu ahnlich aussehende Buchs aben- g uppen, in diesem Falle also S iche mi S ichen (und nich mi unden Buchs aben). Wa de e s e Buchs abe des gesuch en Zei wo es ein U, denn auch die G uppe INT sp ich ni c h gegen eine solche Ve mu ung, dann sch ieb sich das Zei wo wohl UEL als Abkü zung ii ~el(is)~~ ode uel(im). Die Vo lage de Hand- sch i en, die FUERINT haben, ha e dann UIS ALS Abkü zung ii u(el)is40. Aus dem ku si en s, das wie I ode T aussehen kann, wu de du ch Ve lesung ode du ch alsche Kombina ionen das T on FUERINT. Uelis woll e schon Ge z lesen, abe hin e einem nich übe lie e en (und übe lüssigen) pe sequi und in eine Weise und an eine S elle, wo sich das nich ech e igen lie i. Viele Au o en wa en de Meinung, da$ Quin ilian in diesem Sa z auch die Poe en und die His o ike e wahn haben mu i, dagegen die Philosophen ehe nich . Wi e wa en die e s e Au o eng uppe hin e G aecos und das p ak isch an de S elle, wo unse e Handsch i en OMNIS lesen. Dies mu$ nich heipen, da$ Quin ilian hie ohne das übe eibende omnis auska n, denn e ha hie einen G und zu Übe eibungen schon gehab , abe G aecos wa dann wohl au GRAEC abgekÜ z 4l und das dazu gelesene os wa hie Abku zung u das quasi obliga e omnes41. Da poe a un e S enog aphen jeden alls au P a abgekü z we den konn e 38 ZU E = e i s. CAPPELLI, 452 und 114: E' = e i ; PELZER, 25: E' = e i . 39 Zu den Abkii zungen u -is s. CAPPELLI, 371: TAL = alis, 388: UEL = uelis, 212: MAL = ma enalis; KOPP, 207: L(is) = lis, 377: TL(is) = alis, zu L = lim 216: L(i)X = limax, 213: L(e)P um = limiidum, Lymphaeum? ZU U = uel s. STUDEMUND, 309; LINDSAY, 310; BAINS, 49; CAPPELLI, 383. 41 ZU C = COS S. KOPP, 74: CO(s). 84: C(c)S = Coscus, Cosconius, cosca, 90: C( )U is = Cos u gis Zu c = cus s. LINDSAY, 381; BAINS, 64, CAPPELLI, 67: CTOS = cus os; KOPP, 53: C(u) os = cus os, 78: C(u)P is = cuspis. 42 ZU OS = omnis s. LINDSAY, 160; BAINS, 27; CAPPELLI, 255. und P nie wie o aussieh , nehmen wi an, d# de absolu e ~n a*~ de G uppe OMNIS einem ande en Wo gal , dem ET, denn E sieh wie O aus. S a IINIS ha e die Vo lage dann wohl PTAs u p(~e) as~~. Geh GRAECOS abe , wegen Ve iesung, au GRAECOR zu iick, das ein Lib a ius seh wohl ü einen Sch eib ehle hal en konn e und auch hiel , dann wa OR Abkü zung u o( a o) (es). Hie schweb uns in summa also die olgende Lesa o : quis e i (NLII e (go) e( i ) au e (go) Aue i) ) modus si e illos e qui pos ea ue (un ) u(el)is (au uel(is)) e G aec(os) o( a- o) (es) e p(oe) as e his o icos? 39. FUIT igi u b eui as ILLA TUTISSIMA QUAE apud Liuium in epis uia ad iiium SCRIPTA, 1 e g e n d o s DEMOSTHENE a que Cice onem, um i a u quisque esse Demos heni e Cice oni simillimus. Da U ii ue s ehen kann4 und zwa auch in FUIT u u(e )i , mussen wi dami echnen, da$ das auch in diesem Sa zan ang de Fall wa . Unse e Edi o en ha en das imme übe sehen, weil sie hie ande e So gen ha en. Sie e mip en in de Fo se zung des e s en Sa zes namlich ein es und glaub en schlieplich, dieses Wo e s e ganzen zu mussen, ausge echne an eine S elle, wo ... es übe lie e is ! De edi o ische Fehle is eilich schon u al . Denn quae es las be ei s die ed. Vene a on 1493. T o zdem is eine solche Lesa na ü lich - om S andpunk de Me hode gesehen- alsch. Falsch wa es namlich auch zu behaup en, die gu en codd. G und H, abe auch L(assbe gianus) und S (= A gen o a ensis), die alle hin e QUAE so o apud Liuium lesen, hl en das e o de liche es nich . Denn allein E konn e auch schon (als Abkü zung) u e(s ) s ehen, dieses E haben abe alle Handsch i en, die den ganzen Sa z hie ube haup haben. QUAE is also nich s wei e als ein mode ne ode an ike Fehle de Ab ennung. Es komm hinzu, 43 Dazu s. KOPP, 298 und 269: PC = poe icus. ZU den Abkii zungen ii -e s. SUDEMUND, 258 .: B = be , H = he , P = pe , T = e , U = ue ; UNDSAY, 333; BAINS, 53; CAPPELLI, 386: UBA = ue ba, 146: FUT = üe i , FUIT = ~e i ; SUDEMUND, 269: FUIT = ~e i . da$ wenn wi QUAE ii qua und e(s ) lesen, de ganze Sa z soga iel besse wi d und ii den ech en Philologen auch in e essan e . Denn qua bezieh sich zwa nach wie o au die zu o ge- nann e epis ula, abe ande s. Denn wi sind je z ccgezwungenn zu lesen, wie de ganze Sa z on Quin ilian gemein wa : Fui (au Fu(e )i ) igi u b eui as illa (...) -u issima, qua e(s ) (. . .) legendos Demos henen a que Cice onem. De ganze Sa z mu J on Quin ilian -ande s als sich das unse e Edi o en bishe imme gedach haben- so o mulie gewesen sein, da/3 de A k k u s a i cclegendos Demos henen a que Cice o- ne n>> ni c h unmo i ie das and, wie e in unse en Edi ionen das eh , was de au me ksame Philologe als einen as un e - zeihlichen Fehle emp inden mu J. Das is e s dann ande s, wenn wi den Akkusa i als on diesem unse en es abhiingig e s ehen. Das es ha dann eilich mi ccin epis ula ad dium sc ip a,, unse e Ausgaben nich s zu un! Hie müssen wi also lesen: b eui as (...), qua e(s ) apud Liuiu n, in epis ula ad ilium sc ip a, legendos (au qua e(s ), apud Liuium in epis ula ad dium, sc ip u(m)), legendos Demos henen a que Cice onem. Abe de ganze Sa z ha wei e e Fehle de Übe lie e ung und de Edi ion. Denn unse e Ausgaben lesen nach legendos D. e C. noch um i a u quisque esse Demos heni e Cice oni simillimus und Bu le übe se z ccwhe e he w i es ha he should ead Cice o and Demos henes and hen suc h o a o s as mos esembled hem,. Abe dies en sp ich dem la einischen Tex mi nich en! Zu dem was Bu le dem Au o un e s ell , ha e diese wohl um alios o a o es usw. gesch ieben. Denselben Fehle mach nun auch Rahn. Auch diese lies nhlich: <<Gelesen zu we den e dienen Demos henes und Cice o, danach dann jede um so ehe , je iihnliche e Demos henes und Cice o is s. Den Fehle mach je z auch Cousin: ccTi e Li e, qui, dans une le e a son ils, éc i ccqu'il au li e Démos hkne e Cicé on, puis les au e s, dans la mesu e ou ils essemblen le plus i Démos hkne e Cicé on*. Das is abe schon To alaus e kau de klassischen Philologie ode noch genaue ein es honium paupe a is philologicae! Denn i a u bedeu e un e keinen Ums iinden ccpuis les au es,, und selbs wenn hie so e was gemein gewesen wa e, ha e Quin ilian keinen G und, hie mi dem Konjun k i esse zu kommen. 1s abe ccu quisque esse Demos heni e Cice oni simillimus>> nu ein pium deside ium, mi dem jede Adep de Rhe o ik sein S udium begann, und da ii sp ich de Supe la- i simillimus, dann ha e es cdes au es, dans la mesu e ou ils essemblen le plus a Démos hkne e Cicé onn ga nich gegeben. Au jeden Fall ging es hie da um ga nich ! Sons wüp en wi nich , wa um Quin ilian in bezug au die on Liuius dem Sohn gegebene Lis e on We ken, die diese zu lesen ha e, on eine b eui as sp ich , und zwa on eine b eui ns (wiede einmal) im S upe l a i . Quin ilian ha e abe , als e ecu quisque esse .. . simillimus>> sch ieb, noch nich e gessen, dap die Lis e de legendi alle Reko de de Ku ze schlug. Allein aus diesen Rela- ionen zeig es sich, dap aupe Demos henes und Cice o kein ande e Au o zu lesen wa . Und das wa bei einem Au o , de Cice o e go e e, eigen lich selbs e s andlich, d.h. auch dann, wenn wi das Wo simillimus hie nich ha en. Haben wi es im Tex , dann wa u Quin ilian (wie zu o u Liuius) nu Cice o Demos heni simillimus, Cice oni simillim s wa dann ni em a n d. Nun ha unse Sa z einen wei e en Fehle , diesmal auch Fehle de ~be lie e un~. Denn alle Ausgaben lesen, den Handsch i en blindlings olgend, cc ui igi u b eui as illa u issima,,. Bu le and im Englischen nich den genau passenden Ausd uck und las also seh ungenau <<No, i was a sa e cou se ha Li y adop ed in his le e o his son>>, e s bei Rahn lesen wi also ceso wa e also die ku ze Regel am siche s en, wie sie Li ius in einem B ie an seinen Sohn gib >>. Auch Cousin lies je z ccLa oie la plus sii e dans sa b ik e é u donc celle de Ti e Li e,. Abe ge ade je z sehen wi , dap u issimn zu b eui as nich pap . Tu issimn pap zu einem Fluch weg, zu einem A bei spla z im ... S aa sdiens ode zu Chancen eines Helden odes an einem besonde s ge- ah lichen Abschni k iege ische Aupeinande se zungen. Die b eui ns hie wa dagegen ehe in de Fo mulie ung übe spi z , ex em scha ode besonde s geis eich. In e p e ie en wi ich ig, dann lieg bei TUTISSIMA ein Ab ennungs ehle o . Die noch in ak e Vo lage ha e namlich wohl CUTISSIMA. Ein Lib a ius, au den de Fehle zu iickgeh , las es u TUTIssIMA und enn e en sp echend ab. Aus ILLAA, das e u einen Sch eib ehle hiel , wu de dann du ch eine kleine Ko ek u ILLA. Ode die Vo lage ha e u illa nu die Abku zung ILL (ode IA). De Lib a ius las das e s e e Wo als ganz ausgesch ieben und das au Kos en des nachs en Wo es. Aus ILL (ode IA) und ACUTISSIMA wu de so ILLA CUTISSIMA . Unse e Lesa : Fui (au Fu(e )i ) igi u b eui as ill(a) acu issima, qua e(s ) apud Liuium in epis ula ad ilium sc ip a (au sc ip u(m)), legen- dos Demos henen a que Cice onem, um i a u quisque esse Demos heni e Cice oni simillimus. 40. Non EST dissimulanda nos i quoque iudicii summa: pau- cos enim uel po ius uix ullum ex HIS qui ue us a em pe ule un exis imo posse epe i i QUI iudicium adhiben ibus alla u us SUNT u ili a is aliquid, cum se Cice o ab illis quoque ue us issi- mis auc o ibus, ingeniosis quidem sed a e ca en ibus, plu imum a ea u adiu um. An eine S elle, wo nu quin ich ig sein kann, lesen alle codd. QUI, nu de Ko ek o des P(a isinus 7723) las dann quin, e we - e ha e die E kenn nis abe e s Ob ech in seine Ausgabe (S $bu g 1698). Unse e Edi o en, die i n ne noch Ob ech zi ie en und eigen lich nich die Handsch i en selbs , scheinen nich zu wissen, dap I Abku zung u -in ~a ~~, QUI also eine solche u cll in. Einen Fehle ha e uns die Übe ~ie e un~ e s do besche , wo die add. G und H HIS lesen. Die iihe en Ausgaben lasen dann zwa ccpaucos enim uel po ius uix ullum ex his, qui ue us a em pe ule un , exis imo posse epe i i*, abe Win e bo om und je z Cousin lesen eex iis qui,,, dies siche in de E kenn nis, dap diejenigen, die cue us a em pe ule un ,,, einige Jah hunde e spa e u Quin ilian nich meh so p asen wa en, dap ein hi angeb ach wa e. Abe 11s en sp ich nich de Palaog aphie. HIS mag Fehle sein, geh abe ehe au ein Wo zu uck, das o S d ei S iche ha e. De Fall lieg o , wenn wi eine leich e Ve lesung annehmen und HIS u NIS lesen, das Abkü zung u 45 ZU I = in s. ~UDEMUND, 271: [DE = inde, ISTITUTUS, IIUNGIT = iniungi u ; UNDSAY, 11 1 ; BAINS, 57; CAPPELLI, 168: I = in, 3 17: QUlYO = quinimo; KOPP, 303: Q(i) us = Quin us. n(os )is ~a ~~. Denn Quin ilian mein e wie Cice o nu omische Au o en. Auch den Nu zen aus eine solchen Lek ü e sollen die Rome haben, om S andpunk eines Quin ilian aus gesehen (ccalla u us si nobis ). Wenn die codd. G H und T nich SIT lesen sondem SUNT, SO is das nu zu beg üssen, und zwa als Beweis da ü , dap die Vo lage meh las als nu das Zei wo si , um d ei S iche meh , wenn si ausgesch ieben wa , um ie S iche meh , wenn u si nu ST gesch ieben s and4'. Bes and das zusa zliche Wo g undsa zlich aus senk ech en S ichen, dann sch ieb es sich NB und wa Abkü zung u n(~)b(is)~~. De je z disku ie e Sa z is dem o angehenden schlech ange- hang . Bu le lies namlich d ill, I mus no conceal my own pe sonal con ic ions on his subjec ~, und das mi Rech . Mi Rech übe se z auch Rahn (~Dennoch da ich nich e heim- lichen, was u mein eigenes U eil hie en scheidend isb, mi Rech auch Cousin {Cependan , je n'ai pas a dissimule non plus mon opinion en gené al,,. Abe die en sp echende (ad e sa i e) Pa ikel wi d dann auch Quin ilian selbs schon angewand haben. Wi miissen sie do e wa en, wo ein ausgesch iebenes Wo s eh , das o abgekü z wo den is , und zwa hin e EST. Wa es abgekü z , dann mup die Pa ikel einem ST seh ahnlich gewesen sein, und p ak isch eben alls abgekü z . Seh ahnlich is eigen lich nu AT als Abkü zung u n(~) (em)~~. Wie s kann auch die Sigle u con- aussehensO, abe ein c(on) ( a) en a e hie niemand, es is auch noch nich en iesen, dap diese Sigle in Quin ilians Handsch i en o kam ode do anzunehmen wa e. Unse e Lesa : Non e(s ) c (u) (e n) dissimulanda nos i quoque iudicii summa: 46 ZU de Abku zung s. QUDEMUND, 282: N~ = nos a; LINDSAY, 146: NA. NO = nos a, nos o, NI = nos i; BAINS, 25: NI = nos i, NM = nos um, NIS = nos is; CAPPELLI, 235: NI = nos i, NIS = nos is. 47 ZU S = si S. QUDEMUND, 301: SP = si pa e , SNP = si non pa e ; LINDSAY, 286: SC = sicu , 290: SM = simul, 291: SN = sine, su = siue; BAINS, 46: SN, su = sine, siue; CAPPELLI, 338: S = si ; KOPP, 330: S(¡) i = si , 331: S(¡) a = si a. 48 Zu NB = nobis s. ~JNDSAY, 134; BAINS, 24; CAPPELLI, 232 und 483; PELZER, 50; KOPP, 239: N(o)B. 49 ZU AT = au em s. %UDEMUND, 257; ~NDSAY, 13; BAINS, 3; CAPPELLI, 25 . Dazu s. QUDEMUND, 260. paucos enim uel po ius uix ullum ex n(os )is qui ue us a em pe ule un exis imo posse epe i i qui@) iudicium adhiben ibus alla u us s(i) n(o)h(is) u ili a is aliquid, cum se Cice o ab illis quoque ue us issimis auc o ibus, ingeniosis quidem sed a e ca- en ibus, plu imum a ea u adiu um. 41. Nec mul o aliud de nouis sen io: QUOT enim quisque inueni i am demens po es qui ne minima quidem alicuius CAE- TERI ( CETERE) i d u c i a pa is memo iam pos e i a is spe- aue i ? Qui si quis es , in a p imos s a im ue sus dep ehen- de u , e ci ius nos dimi e quam ET eius nobis magno empo is de imen 0 cons e expe imen um. Eine seh spa en Handsch i (dem Pa . la . 7723) olgend lesen alle Ausgaben <<e ci ius nos dimi e quam u , das gu übe lie- e e ET sp ich abe ehe u e (inm) ode u CT = c(on) ( a). Do wo unse e codd. (nu ) QUOT lesen, las die ed. Colon. on 1527 be ei s ql o l s. Wenn unse e Edi ionen abe diese Ausgabe zi ie en und nich die bes en codd., so scheinen die He ausgebe nich geme k zu haben, dap T Abkü zung u - l s5' wa und QUOT also eine solche u quo us. Einen wi klichen Fehle de Pa adosis ha unse Sa z e s do , wo de G CAETERI lies . Campano ha e s a dessen in seine Ausgabe (Rome 1470) ce e gelesen. Ihm olgend lesen sei dem alle Ausgaben qui ne minima quidem alicuius ce e iducia pa is memo iam pos e i a is spe aue i und das is je z ein Fehle de Edi ion. Denn die Edi o en haben nie e kla , wie aus dem angeb- lich ich igen ce e das CAETERI ode CETERE unse e Hand- sch i en we den konn e. Und es komm hinzu, dap ce e hie he ga nich pap . Was de Tex hie noch b auch is eigen lich eine Cha ak e i- sie ung de idl c.i . De Op imismus is bei den alle meis en Au o en o e i 1 i g, e is schnell ü@ig. In e p e ie en wi ich ig, so glaub e de Lib a ius, au den de Fehle zu ückzu üh en is , in de Vo lage ein CETERI sehen zu konnen und ha e c<ko igie ,,. Abe die Vo lage ha e CELERI. Unse e Lesa : ZU den Abku zungen u -us s. S~UDEMUND, 258 .: B = bus, I = ius, M = mus, P = pus, pos, U = uus; UNDSAY, 381: T = us; BAINS, 64; T = us; CAPPELLI, 315: QW = qhaes us, 190: IT = ius us; KOPP, 237: N( ) = na us. Nec mul o aliud de nouis sen io: quo (us) enim quisque inue- ni i am demens po es qui ne minima quide n alicuius celen iducia pa is memo iam pos e i a is spe aue i ? Qui si quis es , in a p imos s a im ue sus dep ehende u , e ci ius nos dimi e quam e (iam) eius nobis nagno empo is de imen 0 cons e expe i nen um.