Die Verwendung des footprint-Modells nach SCHMID (1997) zur stabilitätsabhängigen Bestimmung der Rauhigkeitslänge
Full text
UNIVERSITÄT BAYREUTH
Ab . Mik ome eo ologie
Die Ve wendung des oo p in -Modells nach
SCHMID (1997)
zu
s abili ä sabhängigen
Bes immung
de
Rauhigkei slänge
Ma hias Göckede
A bei se gebnisse
N .15
Bay eu h, Mä z
2001
A bei se gebnisse, Uni e si ä Bay eu h, Ab . Mik ome eo ologie, P in , ISSN 1614-8916
A bei se gebnisse, Uni e si ä Bay eu h, Ab . Mik ome eo ologie, In e ne , ISSN 1614-8924
h p://www.baycee .uni-bay eu h.de/mm/
Eigen e lag: Uni e si ä Bay eu h, Ab . Mik ome eo ologie
Ve iel äl igung: D ucke ei de Uni e si ä Bay eu h
He ausgebe : P o .
D .
Thomas Foken
Uni e si ä Bay eu h, Ab eilung Mik ome eo ologie
0-95440 Bay eu h
Die Ve an wo ung übe den Inhal lieg beim Au o .
Die Ve wendung des oo p in -Modells nach
SCHMID (1997) zu s abili ä sabhängigen
Bes immung de Rauhigkei slänge
1 Einlei ung
Bei de Modellie ung on Aus auschs ömen
in
de a mosphä ischen Bodenschich wi d ü die Be-
echnung meis o ausgese z , dass die Obe läche wei gehend homogen und meh ode wenige lach
is . Die meis en me eo ologischen Expe imen e we den dahe an S ando en du chge üh , die diese
Eigenscha en e üllen, denn
in
diesem Fall können die Cha ak e is ika de Tu bulenz gu nach ollzo-
gen we den. Will man die un e solchen idealen Bedingungen gewonnenen Pa ame isie ungsansä ze
übe agen
au
komplexe gegliede e Umgebungen, muss auch de en äumliche He e ogeni ä be ück-
sich ig we den.
Im
ypischen ländlichen Raum liegen beispielsweise Flächen un e schiedliche Land-
nu zung
in
eine A Flicken eppichmus e nebeneinande . Dabei haben Wälde öllig ande e Ein lüs-
se
au
das Wind eld als Acke lächen ode Weiden, was sich
in
oneinande abweichenden Rauhig-
kei slängen wiede spiegel . Zudem kann sich jede Landnu zungsa ande s
au
den ühlba en Wä -
mes om auswi ken, da
in
Abhängigkei sowohl on de Vege a ionsa und -zusammense zung als
auch on den Feuch ebedingungen des Un e g undes un e schiedliche Quellen bzw. Senken ü Wä -
me
en s ehen.
Gene ell endie en die Tu bulenz-Cha ak e is ika
in
de a mosphä ischen Bodenschich imme gegen
ein Gleichgewich mi den Bedingungen de Un e lage. Is das Gelände abe nich einhei lich, sonde n
weis Ve ände ungen
in
seine gene ellen Ges al au , können die Messungen nich
au
die Eigen-
scha en des S ando s selbs bezogen we den. Denn un e dem Ein luss on ho izon ale Ad ek ion
und e ikale Di usion we den me eo ologische Messungen nich nu on einem Punk an de Obe -
läche beein luss , sonde n on eine mögliche weise seh g oßen Region, dem Quellgebie . Demnach
ep äsen ie eine solche Messung das äumliche Mi el iele Einzelquellen eines wei e en e n en
Be eichs en gegen de Wind ich ung. Die Abg enzung und Gewich ung dieses Ein lussgebie s de
Un e lage
au
einen Senso , welche sich
in
eine bes imm en Höhe übe G und an de be e enden
Posi ion be inde , is das Un e suchungsziel de sogenann en , oo p in -Analysen'. Das be echne e
A eal wi d als Quellgebie de Bodeneigenscha en ü einen spezi ischen Messpunk , im Englischen
,sou ce-a ea', bezeichne . Bezüglich des ühlba en Wä mes oms beispielsweise en häl diese sou ce-
a ea alle Quellen ode Senken ü Wä me, welche die Lu pake e beein lussen, die das Messge ä pas-
sie en. Lage und Dimension des Gebie s e ände n sich s ändig
in
Abhängigkei on Wind ich ung
und -geschwindigkei sowie den S abili ä sbedingungen de a mosphä ischen Schich ung. Sind diese
Pa ame e bekann , so kann man anhand eine geeigne en Gewich ungs unk ion den inne halb liegen-
den Flächen ih en jeweiligen Ein luss
am
Gesam e ek zuo dnen. Die Be echnung des
in
F age kom-
menden Pa ame e s, beispielsweise des ühlba en Wä mes oms, e olg du ch In eg a ion übe diese
Funk ion. Sie wi d nach SCHMID (1994) einhei lich als ,sou ce weigh unc ion' ode Quelldich e-
unk ion bezeichne , nachdem o diese es en De ini ion auch de synonyme Ausd uck , oo p in
unc ion' e wende wo den wa .
Mi Hil e de oo p in -Analysen können also die Regionen de Bodenobe läche iden i izie und
in
ih em Ein luss bewe e we den, die ein Senso a sächlich
im
ae odynamischen Sinne ,sieh '. Vo aus-
se zung ü diese Theo ie is nach SCHMID & OKE (1990) alle dings, dass das S ömungs eld
au
2
seinem Weg on de sou ce-a ea zum Messs ando nich nachhal ig ges ö wo den is . Sowohl de
mi le e Fluss als auch die u bulen e Du chmischung soll en dahe s a ionä und homogen sein.
Da
diese Bedingung übe Regionen mi Vege a ions- ode Rauhigkei swechseln kaum ealisie ba is ,
muss o jede Anwendung de oo p in -Modelle übe p ü we den, ob das be e ende Gebie die
ge o de en An o de ungen e üll , und inwiewei sich S ö ungen
au
die Ve lässlichkei de Resul a e
auswi ken. Des wei e en können nu Pa ame e modellie we den, die sich passi in einem homoge-
nen Di usions eld ausb ei en. Die sou ce-a ea bezieh sich nu
au
ein Gebie am E dboden, welches
die u bulen en Aus auschp ozesse beein luss , P oduk ion ode Ve nich ung
in
de A mosphä e selbs
we den nich mi be ücksich ig .
In de o liegenden Un e suchung wu de ein oo p in -Modell dazu e wende , die e ek i e Rauhig-
kei slänge ü einen Senso in beliebige Höhe un e e schiedenen me eo ologischen Bedingungen zu
be echnen. Da das Quellgebie ii die Messge ä e an un e schiedlichen Höhen eines Mas es in seinen
Dimensionen a iie , können sich in he e ogenen Umgebungen auch die e mi el en Rauhigkei swe e
s a k oneinande un e scheiden. Die indi iduelle Bes immung de Boden auhigkei s-Ein lüsse ü
jede Höhe soll beispielsweise e möglichen, ein Windp o il zu be echnen, ü welches die komplexen
Auswi kungen eine uneinhei lichen Un e lage be ücksich ig wo den sind.
Un e schiedliche Va ian en on oo p in -Analysen wu den in den e gangenen Jah en on meh e en
Au o en o ges ell . Zu e wähnen sind hie die Ansä ze nach SCHUEPP e al. (1990), LECLERC &
THURTELL (1990), HORST & WEIL (1992, 1994) sowie SCHMID (1994, 1997). De hie e wen-
de e Be echnungsansa z s amm on SCHMID (1997). E soll im olgenden Abschni nähe o ge-
s ell we den.
2
Das
oo p in -Modell nach SCHMID (1997)
Das
im
olgenden Abschni o ges ell e oo p in -Modell wu de on SCHMID & OKE (1990) en -
wickel , wei e e Nachbesse ungen iih en zu modi izie en Ve sionen nach SCHMID (1994) und
SCHMID (1997). Es basie
au
dem G undgedanken de Gauss'schen Di usion, die einen passi en
Pa ame e in einem ho izon al homogenen a mosphä ischen S ömungs eld e eil . Un e diese An-
nahme emi ie eine küns liche Punk quelle eine Fahne
in
die un e s e Lu schich , welche sich
im
Ve lau des T anspo s imme meh ausb ei e und dabei e dünn . Pla zie man einen Senso in die
S ömungs ich ung diese Fahne, so wi d sich die gemessene Konzen a ion
je
nach de ela i en Po-
si ion des Messge ä es zu Quelle ände n. Be inde sich diese Senso genau im Zen um des Ablu -
s oms, e geben sich die höchs en Messwe e ü den Pa ame e . Die Quelle ma kie dami die soge-
nann e ,maximum sou ce loca ion' (Punk des maximalen Bodenein lusses). Beweg man den O de
Emission on diesem Maximum in die Wind ich ung ode que dazu, so wi d die e mi el e Konzen-
a ion imme meh abnehmen, bis le z endlich eine Posi ion e eich wi d, ab de die Auswi kungen
de Punk quelle
au
die Messung ak isch e schwinde . Die Summe alle diese S ellen bilden eine
geschlossene Ku e, welche als G enze den äuße en Rand de sou ce-a ea ma kie . In me eo ologi-
schen S udien a bei e man nun nich nu mi eine einzelnen Quelle, de en Ein luss
au
den Senso
abgeschä z we den soll. Denn
jede
einzelne Punk inne halb des Quellgebie es wi k sich
au
die
Messung aus, beispielsweise als Wä mequelle ode
-senke
bei de Bes immung des u bulen en iihl-
ba en Wä mes oms. Allen Flächen inne halb dieses Gebie s muss dahe übe eine geeigne e Quell-
dich e unk ion ein gewich e e An eil am Gesam e ek
au
den Senso zugewiesen we den.
Ma hema isch wi d dieses Ve ah en umgese z , indem die Ausb ei ungs ahne, die on de maximum
sou ce loea ion ausgeh , bes imm wi d. Diese Fahne bilde am Messs ando
in
de es geleg en Höhe
3
des Senso s ein bes imm es Ve eilungsmus e de Konzen a ion, welches sich mi einem geeigne en
Di usionsmodell be echnen läss . SCHMID (1997) e wende dazu die sogenann e Di ac-Del a-
Ve eilungs unk ion. Nach SCHMID & OKE (1990) kann man diese Ve eilungsku e nun übe agen
au
eine küns liche Emissionsquelle am Fuße des Messmas es, welche on einem i uellen Wind
en gegen de eigen lichen Wind ich ung ausgeb ei e wi d. Diese Ausb ei ungswolke ma kie di ek
übe dem Punk des maximalen Ein lusses eine Fläche, welche genau die sou ce-a ea iden i izie ,
wenn man sie
au
den E dboden p ojizie . Dieses Konzep is in Abbildung 1 da ges ell .
LI
~
Wind
/"'T"
I I
" I
-'
I ,
, ,
_ ,-------+---
..
,
--
I
...........
I I ,
x
, "
" , " " , ,
x
Heigh
, .L-
__
~>---;-,"'-
___
-=
__
-- Zs
, , , , , ,
" " , ,
iJ
=-ü
.....
--
Vi ual
wind
"
----~~--+------~( ---4-~--------------~~.----------~
Ma)(.
{ou ee
loea ion
~--....
P - sou ce a ea
Mi :
P = An eil am E ek des emi ie en Pa ame e s
X = gemessene E ek
Xp
= minimale messba e E ek -Le el
Xma,
= maximale gemessene E ek
Zs
= Höhe des Senso s übe G und [m 1
··X-O--x
Dis ance
X'
= gemessene E ek de i uellen Quelle
OJ
= Quelldich e unk ion ü einen Einzelpunk
(Op = maximale sou ce-a ea-Fläche
n(x,y)
= Quelldich e-Ve eilungs unk ion
Abbildung
1:
Be echnung
de
sou ce-a ea
ü
einen Senso
du ch
eine e e se
Ausb ei ungs ahne gegen die Wind ich ung. Da s ellung als schema ische
Que schni . Nach SCHMID &
OKE
(1990).
Die Be echnung des We es eines zu bes immenden Pa ame e s e olg als In eg a ion übe alle
Punk quellen im Ans ömungsbe eich des Messs ando es, modi izie du ch eine Wah scheinlich-
kei s-T ans e unk ion ü die Di usion. Nach SCHMID (1997) e gib sich olgende gene elle Bezie-
hung:
mi :
11
= We de zu bes immenden G öße
= Posi ion des Messmas es
'
= Posi ion de Punk quelle
Q'l
= S ä ke de Punk quelle
( - ') = Wah scheinlichkei s-T ans e unk ion zwischen
und
'
9 = gene elle In eg a ionsbe eich
(1)
Wenn man die Quelldich e e eilung anhand de Rauhigkei slänge einsch änk
au
die Höhe de Bo-
denobe läche (z =
zo)
und dem S ando des Messmas es es e Koo dina en zuweis , e gib sich aus
(1) eine Besch eibung de sogenann en Quelldich e unk ion:
4
0000
l1(X
m
,Ym
,Zm) =
QTJ
(x',y',
z' =
Zo)'
(x", -x',y", -y',z", -
Zo
}dx'dy'
(2
)
-00-00
mi : xm, Ym,
Zm
= Koo dina en des Messmas es
x',
y',
z'
= Koo dina en des Quelle
In Fo mel (2) we den alle Messungen
au
eine e ek i e Höhe bezogen, ela i
zu
eine Ve schie-
bungshöhe, die nich ex a mi au ge üh wi d.
Da
die Ve eilung de Quells ä ken nich im Vo aus
bekann is , muss noch eine wei e e Ve ein achung einge üh we den. Es wi d angenommen, dass die
Obe läche aus eine Vielzahl on indi iduellen Punk quellen bes eh , die alle eine einhei liche S ä ke
haben (uni su ace poin sou ce).
QTJ
ließ somi als Kons an e
QTJ,u
in die Be echnungen mi ein.
De
un e schiedliche Ein luss
jedes
diese einzelnen Punk e
au
eine Messung wi d
nu
noch übe die
Ve eilungs unk ion in de Auswe ung be ücksich ig . Dadu ch läss sich de ela i e An eil
jede
Einzel läche am Gesam e ek mi dem e ikalen Fluss gleichse zen, de
on
diese ausgeh .
Die Ve eilungs unk ion
is
s enggenommen abhängig on den Eigenscha en des Pa ame e s
11.
De en T anspo cha ak e is ika zwischen Quelle und Senso un e scheiden sich z.B. wei gehend zwi-
schen adia i ans e ie en bzw. u bulen di undie en Pa ame e n. Be ach e
man
abe
die
Fo m
de Quelldich e unk ion übe eine unendlichen Fläche, so ähnel sie sich ü diese beiden G uppen
wei gehend, die Un e schiede können also e nachlässig we den.
Fo mel (2) kann in de angegebenen Fo m in de P axis schlech eingese z we den,
da
übe eine un-
endliche Fläche in eg ie we den müss e. Ein besse anwendba es Konzep is es dahe , nich den
gesam en E ek
au
einen gegebenen S ando zu be echnen, sonde n eine Region abzuschä zen, die
am wah scheinlichs en den We on
11
in de Höhe
Zm
beein luss . Schon die Be echnung eine Flä-
che, on de 99 P ozen des Bodenein lusses
au
das Messe gebnis ausgehen, e möglich eine disk e e
Einsch änkung de sou ce-a ea übe eine es geleg e Außeng enze. Ve wende
man
diese als In eg a i-
onslimi , is das In eg al übe die Quelldich e unk ion gleich de Wah scheinlichkei ,
mi
de
die be-
echne e Fläche einen Ein luss
au
die Messung ausüb .
Man
kann eine solche Abg enzung ü
jede
beliebige E ek -Le el P am Gesam e ek bes immen. SCHMID &
OKE
(1990) bezeichnen die klein-
s e Fläche, die ü einen bes imm en We on P, beispielsweise ü P = 0,5, be echne we den kann,
als Quellgebie
Op
ü das Ni eau P. Diese Fläche wi d beg enz du ch die sogenann e Isople he de
Quelldich e unk ion ü P, p .
De
An eil de gesam en Quelldich e unk ion
<P ob
welche
du ch In e-
g a ion inne halb de G enzen on p be echne we den kann, wi d bezeichne als
<pp.
P kann demnach
übe olgende Fo mel nach SCHMID (1997) be echne we den:
SI
(~,~,/).z)d~d/)'y
p =
<P
p =
_-'-p
_______
_
<P o
'"
'"
(~,/).y,/).z)d~d/).y
( 3 )
mi :
/).x
= Xm -X = Abs and in Haup achsen ich ung zwischen Senso und Quelle
/).y =
Ym
- Y = Abs and que zu Haup achsen ich ung zwischen Senso und Quelle
/).z
= Zm - Z = e ikale Abs and zwischen Senso und Quelle
P = An eil de Quelldich e unk ion inne halb de Fläche
Op
am Gesam e ek
<pp
= In eg al de Quelldich e unk ion inne halb de Fläche
Op
<P o
= gesam e in eg ie e Quelldich e unk ion
Eine äumliche Da s ellung eines be echne en Quellgebie s de Bodenein lüsse
au
einen Senso bie e
Abbildung 2. Hie wi d auch das P inzip de E ek -Le el P mi den diese zugeo dne en Pa ame e n
Isople he
<pp
und Quellgebie
Op
e deu lich . Die gene elle Fo m des Quellgebie s bilde du ch die im
Abbildung 2: Die Quelldich e unk ion und
ih e
Auswi kungen
au
das
Quellgebie
de
Bodenein lüsse
au
einen Senso . Nach SCHMID (1994).
5
Ve gleich zu la e alen Komponen e o he schende Ve eilung des Pa ame e s in de Wind ich ung x
eine ei ö mige Ellipse. Die Isople hen
<pp
ü un e schiedliche E ek -Le els P umschließen mi einem
wachsenden We on P eine imme g öße e Quellgebie s läche üp. Fü alle einzelnen sou ce-a eas
de un e schiedlichen P-Ni eaus lieg de Punk de maximalen Quells ä ke max im Zen um. Jedes
diese Quellgebie e kann, da sich ih e gene elle Fo m nich oneinande un e scheide , anhand on
wenigen cha ak e is ischen Pa ame e n eindeu ig besch ieben we den. Diese Kenng ößen we den in
de olgenden Abbildung 3 da ges ell .
Mi :
Xm = Abs and zwischen dem Punk des g öß en Ein lusses und
Senso gegen die Haup wind ich ung [km]
a = minimale Abs and zwischen Senso und Quellgebie [km]
e = maximale Abs and zwischen Senso und Quellgebie [km]
d = maximale B ei e eine Häl e des Quellgebie s [km]
Abbildung 3: Cha ak e is ische Dimensionen des Quellgebie s
de
Bodenein lüsse.
Nach SCHMID (1994).
Insgesam kann, wie
in
Abbildung 3 e deu lich wi d, das Quellgebie anhand on 5 cha ak e is i-
schen Pa ame e n besch ieben we den. De We Xm ma kie den Abs and zwischen Senso und dem
Punk des maximalen Bodenein lusses
au
die Messung. Diese Dis anz is imme en gegen de Wind-
ich ung ausge ich e . Des wei e en we den de minimale und de maximale Abs and a bzw. e zwi-
schen Senso und dem äuße en Rand des Quellgebie s zu genauen De ini ion de Fläche benö ig .
Nich eingezeichne is die En e nung
}(,J,
welche den Abs and zwischen Senso und dem Punk en ge-
gen de Wind ich ung ma kie ,
an
dem jede Häl e des Gebie s die maximale B ei e d au weis . Eine
le z e wich ige Kenng öße, mi de un e schiedliche Quellgebie e mi einande e glichen we den kön-
nen, is de en Fläche, on SCHMID (1994) bezeichne als A. Diese Pa ame e is o allem aussage-
k ä ig bei eine Gegenübe s ellung de E gebnisse e schiedene E ek -Le el P.
Die ü die Be echnung des Quellgebie s no wendigen Eingabepa ame e sind die Höhe des Senso s
übe G und
Zm,
die Obucho -Länge
L,
die Rauhigkei slänge
20,
die Schubspannungsgeschwindigkei
u. sowie die S anda dabweichung de la e alen Windkomponen e
c
y• Da aus lassen sich mi
Zm/zQ
,
ZmIL
und
c /u.
d ei dimensions lose Skalie ungs ak o en bilden. Obwohl die Rauhigkei slänge selbs
6
als Eingabepa ame e e wende wi d, läss sich das Ve ah en nach SCHMID (1997) auch zu eine
oo p in -abhängigen zo-Bes immung e wenden. Dazu is die Anwendung eines i e a i en Ve ah ens
no wendig, das in den nächs en Abschni en nähe e läu e we den soll. Alle üb igen Eingabeg ößen
lassen sich mi Hil e on Pa ame isie ungsansä zen
au
G undlage ein ache me eo ologische Da en-
sä ze abschä zen.
3 Die Bes immung eine oo p in -abhängigen Rauhigkei slänge
Wie
im
o he gehenden Abschni schon e wähn s eh mi den oo p in -Analysen ein geeigne es
Ins umen zu Ve ügung, um den Ein luss eine äumlich di e enzie en Geländeobe läche
au
P o-
ilmessungen abschä zen zu können. Von besonde em In e esse bei eine de a igen Un e suchung is
die Rauhigkei slänge
zoo
Diese Pa ame e is ep äsen a i ü die Auswi kungen, die
om
Un e g und
au
das ans ömende Wind eld ausgeüb we den. Bei einem hohen We on
Zo
komm
es au g und de
Reibung zu e s ä k e Tu bulenzbildung in den bodennahen Lu schich en. Ideale S ando e ü me-
eo ologische Messungen weisen, zumindes in de Haup wind ich ung, ein ebenes und s ö ungs eies
Gelände au . Die Bedingungen we den um so op imale ,
je
ge inge die Rauhigkei slänge auseill .
Ge ade
im
mi eleu opäischen Binnenland, das ypische weise dich besiedel is und häu ig die Land-
nu zungs o m ände zwischen Wälde n und Acke - bzw. Weide lächen, is es
jedoch
p ak isch un-
möglich, ein s ö ungs eies Ans ömungsgebie zu ü hohe Mas en zu inden. Weich man
au
weni-
ge op imales Gelände aus, is es no wendig, den genauen Ein luss de S ö ak o en möglichs schon
im Vo aus abschä zen zu können.
3.1
Gene elles Ablau schema de Me hode
In de o liegenden Un e suchung wi d eine Me hode o ges ell , mi de sich die e ände liche Rau-
higkei slänge be echnen läss , die sich aus dem
in
G öße und Lage a iie enden Quellgebie de Bo-
denein lüsse e gib . Um die Theo ie de oo p in -Analysen ü einen solchen Anwendungszweck ein-
se zen zu können, wu de olgende gene elle Vo gehensweise en wo en:
1.
Da wie
im
o he gehenden Abschni schon e wähn die Rauhigkei slänge eine
de
Eingabepa a-
me e is , die ü das hie eingese z e oo p in -Modell nach SCHMID (1997) benö ig we den,
muss mi einem i e a i en Ansa z gea bei e we den. Die Be echnung s a e mi einem Schä zwe
ü
zo,
welche annähe ungsweise einen Mi elwe da s ell aus dem Spek um de zu e wa enden
E gebnisse. In de o liegenden Un e suchung wu de ein An angswe on
Zo
=
0,1
m gewähl , was
nach TROEN & PETERSEN (1989) de allgemeinen Rauhigkei sklasse 2 ü landwi scha liche
Nu z lächen mi windbeein lussenden Hinde nissen en sp ich (s.u.).
2. Um den Ein luss de a iie enden Quellgebie e
au
eine Windgeschwindigkei smessung bes im-
men zu können, muss ü die Umgebung des S ando es als Be echnungsg undlage ein Da ensa z
de Rauhigkei selemen e e s ell we den. Dazu we den die opog aphischen Ka en' des umliegen-
den Geländes ü den Mas ge as e , d.h. ausgehend on eine om Anwende es zulegenden
Kan enlänge LR wi d das Gebie in Einzel lächen LR2 un e eil . Diesen Quad a en wi d jeweils ei-
ne es e Rauhigkei slänge zugeo dne , ih e Koo dina en we den ela i zum Messpunk de inie ,
welche sich im U sp ung des en s andenen Sys ems be inde . Ein
au
diese Weise e s ell e Da-
* Zu Validie ung e wende es Ka enma e ial:
S ando Lindenbe g: Topog aphische Ka en 1 : 25000 (A V), S and 1986, VEB Kombina Geodäsie und
Ka og aphie, he ausgegeben om Minis e ium des Innem, Ve wal ung Ve messungs- und Ka enwesen
7
ensa z e ein ach die eell o liegenden Bedingungen, indem die eigen lich kon inuie lich wech-
selnden Ve häl nisse
in
eine disk e e Ma ix übe agen we den. Zu Bes immung de lächen ge-
mi el en Rauhigkei slänge wi d ein wei e un en o ges ell es Mi elungsschema eingese z , wel-
ches die Abschä zung eines ep äsen a i en
Zo-We s
aus den Ka enin o ma ionen e möglich .
3. Be o die oo p in -Analyse selbs du chge üh we den kann, müssen die benö ig en Eingabepa-
ame e
in
Zwischensch i en be echne we den. Fü die Bes immung de Obucho -Länge L und
de Schubspannungsgeschwindigkei u. sowie de S anda dabweichung de la e alen Windkompo-
nen e
O"
we den Pa ame isie ungs e ah en eingese z , welche mi Hil e on ein achen me eo o-
logischen Messungen a bei en (s.u.). Die Messhöhe
Zm,
ü welche die oo p in -Be echnung
du chge uh we den soll, kann jeweils ei gewähl we den. Sollen indi iduelle Rauhigkei slän-
gen ü un e schiedliche Höhenni eaus eines Mas es be echne we den, e olg die Be echnung
de S abili ä de a mosphä ischen Schich ung lediglich u die un e s e diese Höhen, da die be-
nö ig en Eingabepa ame e boden nah gemessen we den. Die dabei e mi el en E gebnisse we den
ü die obe halb liegenden Senso en übe nommen. Die Rauhigkei slänge wi d im e s en Du ch-
gang de I e a ion wie oben e wähn abgeschä z , bei den wei e en Sch i en übe nimm man das
E gebnis des o he gehenden Du chlau s.
4.
Mi de oo p in -Analyse nach SCHMID (1997) kann nun die Ausdehnung des Quellgebie s de
Boden auhigkei be echne we den. Die
im
wei e en Ve lau dieses I e a ions e ah ens benö ig-
en cha ak e is ischen Lagemaße sind minimale und maximale Abs and zwischen Senso und
sou ce-a ea, a bzw.
e,
sowie die maximale B ei e de Fläche d und de en Abs and zum Senso en -
gegen de Wind ich ung
XJ.
Siehe dazu auch Abbildung 3.
5.
Das be echne e Quellgebie wi d mi Hil e de Wind ich ungsmessung
au
die ko ek e Posi ion
inne halb de Rauhigkei slängen-Ma ix p ojizie . Anschließend we den die inne halb diese Flä-
che liegenden Ras e punk e anhand geeigne e Be echnungsalgo i hmen iden i izie . Jedem diese
We e kann mi Hil e de Quelldich e unk ion eine Gewich ung zugewiesen we den. Die
au
diese
Weise e hal enen modi izie en zo-Da en bilden
im
Mi elwe die e ek i e Rauhigkei slänge des
o liegenden A eals.
6.
Das
in
5.
e hal ene, e besse e E gebnis on
Zo
wi d in
2.
e wende , um einen neuen Du chlau
de oo p in -Analyse zu s a en. Diese I e a ionsschlei e wi d so lange wiede hol , bis die absolu e
Di e enz zwischen de
in
2. eingese z en und de un e
5.
be echne en Rauhigkei slänge un e ei-
ne bes imm e, om Anwende es geleg Sch anke äll . Typische weise is die I e a ion nach d ei
Sch i en beende , nu
in
Ausnahme alien können auch ün bis sechs Du chgänge no wendig sein.
Die oben besch iebene Vo gehensweise zu Be echnung eine oo p in -abhängigen Rauhigkei slänge
wu de
in
ein FORTRAN-P og amm mi dem Ti el FOOTSTAB umgese z . In den olgenden Ab-
schni en we den die Me hoden und Algo i hmen o ges ell , die zu E s ellung und Anwendung die-
ses P og amms no wendig sind.
3.2 Die E s ellung eine Rauhigkei slängen-Ma ix
In o ma ionen übe die Geländebedingungen
in
de Umgebung des Mas es we den wie oben schon
e wähn
in
eine Ma ix de Rauhigkei slängen umgese z . Als G undlage dazu dienen allein die opo-
g aphischen Ka en de Region, aus welchen nach einem
im
wei e en Ve lau nähe besch iebenen
Schema die zo-Da en en nommen we den. In einem e s en Sch i wi d de Au lösungsg ad de Ras e-
ung übe den Abs and de Punk e zueinande , LR, es geleg . Jede de abgeg enz en quad a ischen
14
q sal = 0,622. e sal
(16
)
p
e =: 6112. ex [17,67,
(T
-273,16)]
sal'
P T -
29
66
, (
17)
mi
esa
= Sä igungsdamp d uck [hPa]
p Lu d uck [hPa]
Die Fo meln (16) und (17) nach STULL (1988) können auch e wende we den, um die beiden
Feuch e-Pa ame e des Fak o s Fw aus Gleichung (12) zu bes immen. Fü die spezi ische Feuch e bei
Sä igung
qsa
kann genauso e ah en we den wie oben angegeben, zu Be echnung de spezi ischen
Feuch e de Lu
qai
e wende man
in
(16) den Messwe des ak uellen Damp d ucks ans elle des
Sä igungsdamp d ucks.
De u bulen e, a mosphä ische Wide s and a im Nenne on (12) is eine Funk ion de S abili ä de
Schich ung. E läss sich be echnen du ch eine Ums ellung de Fo mel (7) un e Einbeziehung de
Ve schiebungshöhe
d:
(
Z-dJ
In
--
z~
-
- j
M
a =
(18
)
K
·u.
mi : d = Ve schiebungshöhe [m]
De Ve duns ungswide s and de P lanze p is ein Pa ame e , dessen exak e Bes immung die Kenn nis
zusä zliche p lanzenphysiologische Pa ame e e o de . Eine mögliche Be echnungs o mel nach
GARA TT (1992) schläg olgende Abschä zung o :
=:
P LAI
mi :
si
= S oma a-Wide s and de Einzelblä e [s/m]
LAI::::
Lea -A ea-Index [-]
(
19
)
Beide Pa ame e können bei genaue Kenn nis on A , Zusammense zung und Al e de Vege a ion
aus Tabellen en nommen we den. Fü den Bla lächenindex bes eh zudem die Möglichkei eine di-
ek en Messung bzw. de Abschä zung aus Beobach ungen.
Da
de a ige Angaben im No mal all nich
zu Ve igung s ehen, kann de Ve duns ungswide s and auch als Kons an e mi
in
die Be echnung
eingehen. Ein geeigne e Mi elwe is nach JACOBSON (1999) 60
s/m.
3.3.3 Ma hema ische Umse zung
Die Anwendung diese Fo melsä ze zu S abili ä sbes immung, also die Be echnung u bulen e Flüsse
aus P o ilmessungen mi Hil e de uni e sellen Funk ionen, is ma hema isch ansp uchs oll. Will man
beispielsweise die Schubspannungsgeschwindigkei u. mi Hil e on Fo mel (7) e mi eln, benö ig
man
au
de ech en Sei e de Gleichung u die Bes immung de in eg ie en uni e sellen Funk ion
die Obucho -Länge L. Diese wiede um häng on u. ab, so dass ein Zi kelschluss en s eh , de nu
i e a i zu lösen is . In diesen I e a ionsp ozess mi eingezogen we den muss zusä zlich noch die Be-
echnung des ihlba en Wä mes oms (s.o.).
Eine Umse zung diese P oblema ik
in
ein ein aches, i e a i es Be echnungs e ah en en wickel e
HOLTSLAG (1984). De Au o beginn seine Be echnungsschlei e mi eine abgeschä z en Obucho -
15
Länge. Sein Vo schlag is ein S a we L =
00.
Eigene E ah ungen mi dem Ve ah en zeigen abe ,
dass die Algo i hmen s abile a bei en, wenn man
im
labilen Fall
mi
L = -1000 beginn , im s abilen
mi L = 1000. Anhand dieses Schä zwe es kann du ch Ums ellung de F1uss-P o il-Beziehung (7) eine
e s e Schubspannungsgeschwindigkei be echne we den:
(20
)
Un e Ve wendung Schubspannungsgeschwindigkei aus (20) und des u bulen en ühlba en Wä -
mes oms aus (11) e gib sich aus Fo mel (5) ein neue We ü die
Obucho -Länge
L.
Diese
wi d
wiede um eingese z in die Fo meln (11) und (20), um e besse e We e de Skalie ungs ak o en
zu
e hal en.
De
oben besch iebene I e a ionsp ozess wi d so lange o gese z , bis sich de eingese z e
We
de
Obucho -Länge dem Be echnungswe
au
die ge o de e Genauigkei angenähe ha .
Lau
HOLTS-
LAG (1984) sind im allgemeinen nich meh als 3 Sch i e no wendig, um die Fehle g enze on 5
P ozen zu un e sch ei en.
3.3.4 Benö ig e Da ensa z
Un e
Einbeziehung de Pa ame isie ung de S ahlungsbilanz aus
Messungen
de
Globals ahlung
benö ig das besch iebene Ve ah en somi un e Einbeziehung des Penman-Mon ei h-Modells olgen-
den me eo ologischen G ößen
zu
Be echnung des ühlba en Wä mes oms:
Globals ahlung
[Km/s]
Lu empe a u
[K]
Damp d uck [hPa]
Lu d uck [hPa]
Windgeschwindigkei [m/s]
Zusä zlich sind noch einige Pa ame e zu S ando besch eibung no wendig:
Geog aphische Posi ion des S ando s
Rauhigkei slänge und Ve schiebungshöhe [m]
Angabe on Uh zei und Da um
3.4 Die S anda dabweichung de la e alen Windkomponen e
Die S anda dabweichung de la e alen Windkomponen e
O"
kann
mi
Hil e des Bodenschich -
Skalie ungspa ame e s zlL abgeschä z we den übe olgende Fo mel nach
FOKEN
e
al. (1997):
0"1'=2,7·u.
, ü l~I<0,03l9
(21)
",
~
4,15
·u
•.
(~
, li 0,0319 <
I~I<
1
(22)
mi :
O"y
= S anda dabweichung de la e alen Windkomponen e [m/s]
Die Beziehungen (21) und (22) wu den u sp ünglich en wickel , um die S anda dabweichung de
S ömung
O"u
in Wind ich ung abschä zen zu können.
Nach
WYNGAARD
&
CLIFFORD
(1978) e -
geben sich abe die gleichen Zusammenhänge auch ü die S euung de la e alen Windkomponen e,
16
so dass die Fo meln
in
de oben au ge Uh en Da s ellung ü den anges eb en Ve wendungszweck
einse zba sind.
3.5 Die Kombina ion on sou ce-a ea und Rauhigkei slängen-Ma ix
Mi den
im
o he gehenden Abschni au ge Uh en Fo melsä zen können alle Eingabepa ame e
U
das oo p in -Modell nach SCHMID (1997) be echne we den. Mi Hil e diese E gebnisse kann
U
eine es geleg e Senso höhe Zm das Quellgebie de Boden auhigkei mi dem Ve ah en nach
SCHMID (1997) bes imm we den. Als Ausgabepa ame e dieses Moduls des P og amms
FOOTSTAB we den die cha ak e is ischen Lagemaße de sou ce-a ea
a,
e,
d und Xd sowie die Lage
des Punk es des maximalen Ein lusses, Xmax, ausgegeben. Im diesem Abschni soll nun ein Algo i h-
mus o ges ell we den, mi dem es möglich is , das anhand diese Lagemaße bes imm e Quellgebie
mi de zo-Ma ix zu e schneiden. Ziel des Ve ah ens is es,
U
eine es geleg e Fläche die innen
liegenden Punk e des o liegenden Ras e s zu iden i izie en. Aus diesen mi Hil e de Quelldich e-
unk ion ein gewich e e Mi elwe de e ek i en Rauhigkei slänge bes imm .
Um die Ma ixpunk e inne halb des Quellgebie s bes immen zu können, muss zue s eine geeigne e
Fo mel ge unden we den, die dessen äuße en Rand nach ollziehen kann. Als wei e e Annahme we -
den die pa allel zu O dina e übe einande liegenden Punk e des zo-Ras e s ü die Be echnung als
du chgehende Ge ade behandel . Das G undp inzip de olgenden Algo i hmen is es nun, Schni -
punk e zu iden i izie en zwischen de G enze des Quellgebie s und diesen einzelnen Ge aden de Rau-
higkei sma ix. Dabei können 2 Fälle au e en: Wi d keine Übe schneidung on Ge ade und de Fo -
mel
U
den Rand de sou ce-a ea ge unden, so spiel die be ach e e senk ech e Reihe on Ma ix-
punk en keine Rolle ü die wei e en Be echnungen. E geben sich jedoch 2 Schni punk e (ein einzel-
ne Schni punk is nich möglich), so bilde die Ge ade eine Sekan e des Quellgebie s de Bodenein-
lüsse. In diesem Fall muss wei e übe p ü we den, ob zwischen den beiden ge undenen Koo dina-
enpunk en Ma ixpunk e
au
de be ach e en Linie und dami auch inne halb de sou ce-a ea liegen.
3.5.1
He lei ung de Fo mel ü die Quellgebie s-G enzen
Wie wei e oben schon e wähn e gib sich aus de oo p in -Analyse nach Schmid ein Quellgebie ,
dessen Fo m gene ell als ei ö mig bezeichne we den kann. Die Fo mel
U
de en äuße en Rand o ien-
ie sich dahe g undsä zlich am Einhei sk eis. Diese be echne sich nach olgende G undgleichung:
2 2 1
Xo +
Yo
=
(23
)
mi :
XQ,
Yo
= Koo dina en des Einhei sk eises
Da das Quellgebie o bzw. jensei s des Punk es de maximalen B ei e, Xd, om Mas s ando aus
be ach e eine un e schiedliche Fo m ausweis , muss die Fläche
U
die Be echnung
in
2 Häl en un-
e eil we den. Im wei e en Ve lau de He lei ung eine Fo mel
U
den äuße en Rand de sou ce-a ea
wi d dahe di e enzie zwischen eine sensomahen und eine senso emen Ellipsenhäl e. Die Wind-
ich ung wi d o e s nich be ücksich ig , d.h. die Aus ich ung de Fläche e olg en lang de posi i-
en O dina e, en sp echend einem Wind di ek aus No den.
Fü die sensomahe Ellipsenhäl e e gib sich, au gelös nach y, olgende G und o mei:
Yo
=
-Jl-
x~
(24
)
Die senso eme Ellipsenhäl e be echne sich ausgehend on olgende G undgleichung:
17
Yo
:=
Jl-xg
(25
)
Im nächs en Sch i müssen die om oo p in -Modell ausgegebenen cha ak e is ischen Lagemaße a, e,
d und
X<J
dazu e wende we den, aus den beiden bislang noch unden K eishäl en
jene
Halb-Ellipsen
zu o men, die dem mi dem oo p in -Modell nach SCHMID (1997) be echne en Quellgebie en sp e-
chen. Dazu we den u die senso e ne Ellipsenhäl e olgende Beziehungen e wende :
x
xo·d
(26)
Y=Yo
,{x
d
-a)+x
d
(27)
mi : d maximale B ei e des Quellgebie s [km]
X<i
En e nung des Punk es de maximalen B ei e om Senso
in
Wind ich ung [km]
a minimale En e nung des Quellgebie s om Senso [km]
Nach Einbeziehung diese Pa ame e
in
Fo mel (24) e gib sich u die senso nahe Ellipsenhäl e ol-
gende Beziehung:
)_(~)2
.(x,
-al
+x,
(28
)
Die Be echnungen i die senso e ne Ellipsenhäl e haben eine leich abweichende Fo m:
x
xo·d
(29)
Y=Yo.(e-xd)+x
d
(30)
mi : e
==
maximale En e nung des Quellgebie s om Senso [km]
Die Einbeziehung on (29) und (30)
in
(25) e gib olgende Fo mel i die senso e ne Ellipsenhäl e:
(31
)
Eine schema ische Da s ellung de oben besch iebenen Vo gehensweise bie e Abbildung 6.
3.5.2 Ro a ion des be echne en Quellgebie s
in
die Wind ich ung
Du ch eine Vek o isie ung de Um angskoo dina en dieses Quellgebie s is es möglich, die um ande e
Fläche en sp echend de Wind ich ung
um
den U sp ung o ie en zu lassen.
Au
diese Weise kann die
Lage des eigen lichen Quellgebie s be echne we den, denn bei den bishe igen Be echnungen wa die
Wind ich ung
au
No d es geleg . De e s e Sch i dazu is die Be echnung des Abs andes eines
Punk es om U sp ung, also de Länge des O s ek o s.
VL
~X2+
y2
(32
)
mi : VL = Vek o länge
Die Be echnung des Winkels dieses Vek o s gegen No d e olg übe :
a
~a cWn(;
J
(33
)
mi : a = Abweichung des Längen ek o s eines Punk es gegen No d [ ad]
18
Obe e Häl e des Einhei sk eises un e e Häl e des Einhei sk eises
........
.............
...........................
3
.,
.....................
,
L ...........................
...
L..............
...,
................
.:3
.
..
L ............................ L .................... .
...
.
..
L
..
.
......
.
.....
•
.......
............................
.....
....................... .
.:3
.J ..........
..
..
...
L
......
...
...........
...
...
. L
....
.....................
.1
Einbeziehung de cha ak e is ischen Dimensionen
des Quellgebie s: a, Xd,
e,
d
(hie : a =
1;
Xd = 4; e = 9; d = 2)
............
.......................................................................
10
.,.
·······
·············.,. ............ , 10
.
R
/ 7
I .
.
,
'-
-5
..
.:3
·2
·1
o 1 2 5
-5
~
-3
~
zusammengese z
....
...
'0
. , ...................... .
~
---
/
/
n
-,
_R
_R
...................................................
c............
..
............
.
..
-10
...
J
./
Abbildung 6: Schema ische Da s ellung
zu
He lei ung
de
Funk ion
zu
Besch eibung
des Quellgebie -Rands.
Die Bes immung de neuen,
im
die Wind ich ung o ie en Koo dina en e olg un e Einbeziehung
on (32) und (!Tex ma ke nich de inie , NEU7) übe olgende Beziehungen:
X
o
= VL . sin(a
+~)
Y o
= VL . cos(a
+~)
mi :
X o
= x-Koo dina e des um die Wind ich ung
~
o ie en Punk es
Y o
= y-Koo dina e des um die Wind ich ung
~
o ie en Punk es
~
= Wind ich ung [ ad]
(34
)
(35
)
19
Eine mi Hil e de Fo meln (32) bis (35) du chge üh e Ro a ion des be echne en Quellgebie s (Abbil-
dung 6) is
in
Abbildung 7 da ges ell . Die Wind ich ung be äg hie 1680 •
. .
.....................
................... _
..
. 1... .......................
.1..
.......................... " .
.•
......................
1..
....
....
................... 1
Abbildung 7: Quellgebie
aus
Abbildung !Tex ma ke nich de inie , FOOT6,
o ie
um
1680
Eine Ro a ion des be echne en Quellgebie s
au
das a sächlich in e essie ende A eal
in
Wind ich ung
is demnach mi ein achen Fo melsä zen du ch üh ba . Die mögliche Ve schneidung mi de e s ell en
Rauhigkei slängen-Ma ix is in de olgenden Abbildung 8 da ges ell . Auch hie is das Quellgebie ,
nach de T ans o ma ion des Einhei sk eises
in
die Ellipsen o m,
in
eine angenommene Wind ich ung
on
168
0 ged eh wo den. Wie wei e oben schon e wähn we den jeweils pa allel zu O dina e übe -
einande liegende Ras e punk e, hie als K euze (x) da ges ell , als eine du chgehende Ge ade au ge-
ass . Im Be eich des Quellgebie s bilde diese Ge ade eine Sekan e. Sind die beiden Schni punk e
bekann , kann anhand eines en wo enen Be echnungsschemas es ges ell we den, welche de Ras e -
punk e
au
diese Ge aden inne halb des Quellgebie s liegen. He o gehoben is in
!Tex ma ke
nich
de inie ,
FOOTIA6
die Linie du ch einen Abszissenwe on x=
1.
x x x x x
.-
1
:ek
an
le
~
u ch
x = 1 I :
/ I
~
Ch"'
Pun
k
1
I:
Abbildung 8: Da s ellung
de
Schni punk be echnung zwischen
o ie em
Quellgebie
de
Bo-
den auhigkei
und
eine
o dina en
pa allelen Sekan e
du ch
die Abszisse bei x = 1.
Die
in
diesem Abschni o ges ell e Be echnungsme hode is alle dings wenige geeigne u den
eigen lichen Zweck de Un e suchung, die Iden i izie ung de inne halb des Quellgebie s liegenden
Ras e punk e de Rauhigkei slängen-Ma ix. Das g undlegende Konzep ü einen geeigne e en Algo-
i hmus wi d
im
olgenden Abschni e läu e .
3.5.3 Ein Algo i hmus zu Ve schneidung on Quellgebie und zo-Ma ix
Die
in
Abbildungen 7 und 8 da ges ell e Ro a ion des Quellgebie s selbs is , wie oben schon e wähn ,
nich die op imale Va ian e zu Schni punk bes immung zwischen de en äuße em Rand und den o di-
na enpa allelen Ge aden de zo-Ma ix. Die ma hema ische Umse zung de Iden i ika ion on inne -
20
halb des Quellgebie s liegenden Ras e punk en kann leich e du chge üh we den, wenn man die nach
No den o ien ie e ellipsen ö mige Fläche aus Abbildung 6 e wende , und in diese die um den U -
sp ung o ie en Sekan en leg .
Die S eigung de o ie en Sekan en is somi abhängig on de Wind ich ung. Zusä zlich muss noch
eine Ve schiebung en lang de O dina e o genommen we den, de en We on de ela i en Posi ion
de Sekan e im Koo dina ensys em (s.u.) be echne wi d. Diese Anpassung kann übe die olgende
Ge adengleichung e eich we den:
x
S·L
Y=
+
__
R
an(7
-~)
sin~
mi : S = lau ende Numme de Sekan en (U sp ungsge ade = 0)
LR = Abs and de Ras e punk e oneinande [km]
(36
)
De Ve lau zweie o ie e Sekan en du ch das oben schon o ges ell e Quellgebie s-Beispiel (Wind-
ich ung = 168°) is in de olgenden Abbildung
10
da ges ell .
V
.
IO
I
~ö.a;;e~;y
....
..
------
/
/ /y :
/
ekan
e S = 01
.
11
IS eigung =
1I an(l"C
)
1
17
II
AbS!~=us,"~
I~
1/ V
/ /
'-----
--. I /
---
V
/n
/
-3
-2
-1
Abbildung 9: Schema ische Da s ellung zweie in das Quellgebie hinein o ie e Sekan en.
Zu Be echnung de Schni punk e zwischen den einzelnen Sekan en und dem Rand des Quellgebie s
müssen die Fo meln (28) und (36) ü die senso nahe Ellipsenhäl e bzw. (31) und (36) ü die senso -
e ne Ellipsenhäl e gleichgese z we den. Fü die Abszissenpunk e des senso nahen An eils de Ellip-
se e gib sich da aus du ch die Au lösung nach
x:
K~
1 2
X(U)12
=±
---+E
u
-Eu
, Fu Fu
(37
)
Die Komponen en Ku, Fu und Eu e geben sich dabei als Zwischene gebnisse aus den cha ak e is i-
schen Lagemaßen des Quellgebie s sowie den oben schon einge üh en Pa ame e n
Sund
LR, welche
die Eigenscha en de Rauhigkei slängen-Ma ix nähe de inie en.
(38
)
(39
)
(
40)
21
Fü die senso eme Ellipsenhäl e gel en olgende Beziehungen:
(
41
)
Die Eingabepa ame e
1<0,
Fo und Eo be echnen sich nach ähnlichen Fo meln wie die oben in (38) bis
(40) schon au ges ell en Beziehungen ü den sensomahe An eil des Quellgebie s:
K _
S·
LR xd
0-
sin
~
. (e -x d ) (e -x d )
(
42)
Fo
=-(~)'
{an("
-~~.(e-XJJ
(
43
)
(44
)
Die genaue He lei ung de Fo meln (37) bis (44) wi d im Anhang besch ieben.
Die y-Koo dina en de Schni punk e lassen sich übe Gleichung (36) bes immen. Falls de
Wu zelausd uck in (37) bzw. (41) nega i e We e annimm , exis ie en keine Schni punk e zwischen
de be e enden o dina enpa allelen Ge aden de zo-Ma ix und dem äuße en Rand des Quellgebie s.
Im FOOTSTAB-P og amm we den in diesem Fall die E gebnisse gleich Null gese z , und die Be ech-
nung wi d abgeb ochen. Ansons en e geben sich aus diesen beiden Fo meln insgesam 4 Schni punk e
ü die gesam e Ellipse: x(u)],
X(U)2,
x(o)] und
X(O)2'
Dahe müssen die
au
diese Weise e mi el en
E gebnisse noch
au
ih e Plausibili ä un e such we den,
da
eell nu 2 Schni punk e o handen sind.
G undsä zlich müssen dabei die O dina enwe e de be echne en Schni punk e inne halb
de
du ch die
cha ak e is ischen Lagemaße o gegebenen In e alle des jeweiligen Abschni s des Quellgebie s lie-
gen. Dabei gil ü die sensomahe Ellipsenhäl e a<y(u)],2<Xd, ü die senso eme Xd<y(o)],2<e.
Au
diese Weise lassen sich mi den om oo p in -Algo i hmus ausgegebenen Längen a,
~
und e die ge-
such en 2 Schni punk e eindeu ig iden i izie en.
Die Be echnung de Koo dina en de o ie en Schni punk e kann wiede um
mi
Hil e eine Vek o i-
sie ung o genommen we den. Die Vek o länge wi d dabei übe Fo mel (32) e mi el , de Winkel
e gib sich aus:
a
o'
=
a c an(;
)
+~
( 45 )
mi :
a a
= Winkel des Schni punk -Vek o s gegen No d
im
o ie en Koo dina ensys em [ ad]
Die eigen lichen Schni punk e des Randes des Quellgebie s mi de jeweiligen Sekan e be echnen sich
aus diesen Angaben übe olgende Fo mel:
SP
= VL • cos(a OI) (
46)
mi : SP = O dina enwe des Schni punk s im o ie en Sys em [km]
Au
diese Weise e geben sich ü
jede
Sekan e 2 Schni punk e, die im olgenden Abschni dazu e -
wende we den, die inne halb des Quellgebie s liegenden Ras e punk e zu iden i izie en und somi
eine e ek i e Rauhigkei slänge zu e mi eln.
22
3.5.4 Be echnung eine e ek i en Rauhigkei slänge
3.5.4.1 Iden i izie ung de inne halb des Quellgebie s liegenden Ras e punk e
Das E gebnis de oben besch iebenen Schni punk -Be echnung is
im
FOOTSTAB-P og amm eine
Ma ix, die ü jede Spal e de Rauhigkei slängen-Ma ix einen obe en und einen un e en Schni punk
en häl . Anband diese Schni punk e wi d
im
olgenden übe p ü , welche de Ma ixpunk e inne halb
des Quellgebie s liegen, indem olgende Fo mel du chlau en wi d:
SP
I 5,
M(zo)
' . 5,
SP
2
I , I ,} I ,
mi : i = Lau index de Spal en de Ma ix
j = Lau index de Zeilen de Ma ix
SPi
,1 = obe e Schni punk de i- en Sekan e
SPi,2 = un e e Schni punk de i- en Sekan e
M(zo)ij = Ma ixpunk an de Posi ion
i,
j
(47
)
In Abbildung
12
wi d das zu ück in seine Ausgangslage o ie e Sys em on Quellgebie und Sekan en
sowie die o genommene Di e enzie ung de Ras e punk e da ges ell .
...........
><
..
--
.......
,)(
...
·
···
·····
x
...........
..
)(
............
,)(
..
.
........
..
Jo:<
X
)(
x)(
x x x *
ElElElElElEJEJ~
i x *
X:
:i
i
i: i
~
x x x *
x x
)( )(
x X
..
-
......
·x·
....
·
~ O
..
..
....
)C
. . ......
)(
............
~
..........
)(
............
)(
Abbildung 10: Schema ische Da s ellung des in die
Wind ich ung
zu ück o ie en
Sys ems
on Quellgebie
und
Sekan en. Ve deu lichung
de
Di e enzie ung zwischen
Ras e punk en
inne halb (0) und
auße halb
(x)
de
sou ce-a ea.
Sind alle Ras e punk e, die inne halb de be ach e en Fläche liegen, iden i izie wo den, we den ü
insgesam
10
e schiedene E ek -Le el des Quellgebie s alle zo-We e au summie und die Gesam -
anzahl de Punk e gespeiche . De ungewich e e Mi elwe u die gesam e sou ce-a ea kann be ech-
ne we den, indem
man
on de 100%-E ek -Le el diese Gesam summe on
Zo
di idie du ch die
Summe de Ras e punk e.
3.5.4.2 Be echnung eine e ek i en Rauhigkei slänge un e Einbeziehung de
Quelldich e unk ion
Um
auch die Quelldich e unk ion mi
in
die Be echnung de e ek i en Rauhigkei slänge ein ließen
lassen zu können, we den, wie oben schon e läu e , die We e de un e schiedlichen E ek -Le el P
e wende . Siehe dazu auch Abbildung
2.
Das oo p in -Modell nach SCHMID (1997) kann g und-
sä zlich ü jedes P-Ni eau eine indi iduelle Fläche bes immen, die mi de gewähl en Wah schein-
lichkei einen Ein luss
au
die Messung ha . S anda dmäßig gib dessen FORTRAN-Rou ine, welche
als Modul mi
in
FOOTSTAB in eg ie wu de, die E ek -Le el on
10
bis 100 P ozen des Gesam-
e ek s
in
In e allabs änden on
10
P ozen aus. Insgesam we den also u
10
e schiedene Ni eaus
23
un e schiedliche Quellgebie e de Bodenein lüsse be echne . Bezieh man die Einzel lächen je z nich
au
die Wah scheinlichkei , mi de sie den Senso beein lussen, sonde n
au
ih en An eil an de Aus-
wi kung des gesam en Quellgebie s
au
die Messung, e gib sich olgendes Bild:
Die Ras e punk e, die sich beispielsweise inne halb de 10-P ozen -sou ce-a ea be inden, agen insge-
sam ein Zehn el zum Gesam e ek mi bei. Diese Fläche wi d e gleichsweise klein sein, und somi
is auch die Anzahl de innen liegenden Punk e no male weise s a k eingesch änk . Die Ellipse zieh
sich eng
um
den Punk des maximalen Ein lusses
au
den Senso . Das jeweils nächs g öße e Quellge-
bie , on welchem hie 20 P ozen des Gesam e ek s
au
den Senso ausgehen, schließ die gesam en
Flächen de kleine en E ek -Le el (in diesem Fall nu die 10-P ozen -sou ce-a ea) mi ein, e ass
abe no male weise zusä zlich noch wei e e Ras e punk e. En e n man nun aus de Gesam menge de
u das 20-P ozen -Ni eau ge undenen Punk e jene de 10-P ozen -Fläche, so e bleib äumlich gese-
hen ein Ring, dessen An eil am Gesam e ek nu noch
10
P ozen ausmach .
Als Be echnungsg undlage ü die gewich e e Mi elung de inne halb des gesam en Quellgebie s lie-
genden Ras e punk e we den die beiden
am
Ende des o he gehenden Abschni s einge üh en Pa a-
me e , Gesam summe de Rauhigkei slänge ü ein Quellgebie sowie die Anzahl de inne halb liegen-
den Ras e punk e, ü jede de
10
E ek -Le el-Flächen zusammenges ell . Bei s a k labile Schich-
ungslage kann es o kommen, dass die Gebie e mi nied igem P-Ni eau so klein sind, dass sie keinen
Ma ix-Punk mi einschließen. Um siche zus ellen, dass keine Einzel läche die gemi el e Rauhig-
kei slänge Null zugewiesen bekomm , wi d
in
diesem Fall ein Ko ek u e ah en eingese z . Dieses
o dne de Fläche jenes Ras e elemen zu, welches den ge ings en äumlichen Abs and zu Außen-
g enze au weis . Anschließend we den aus jedem einzelnen Quellgebie die Punk e en e n , die auch
inne halb de nächs kleine en sou ce-a ea liegen. Dazu we den lediglich Punk anzahl bzw. Rauhig-
kei slängen-Summe oneinande sub ahie . Nach diesem Sch i e bleiben das u sp üngliche
10-
P ozen -Quellgebie sowie 9 konzen ische ellipsen ö mige Ringe, die dieses
in
imme g öße we den-
den Abs änden zu maximum-sou ce-loca ion umschließen. Dabei wi d die Anzahl de inne halb jede
Einzel läche liegenden Punk e mi s eigendem E ek -Le el-We zunehmen. Du ch Di ision de übe
die Sub ak ion modi izie en zo-Summe du ch die e bleibende Anzahl de innen liegenden Ras e -
punk e u jedes A eal e geben sich
10
Einzelwe e de gemi el en Rauhigkei slänge.
Da
jede de so
oneinande abgeg enz en Flächen nun unabhängig on seine G öße ein Zehn el des Gesam e ek s
au
die Messung beinhal e , kann aus diesen
10
Zwischene gebnissen du ch ein ache a i hme ische
Mi elung die gesam e Rauhigkei slänge un e Einbeziehung de Quelldich e unk ion e mi el we den.
Wie un e Abschni
3.1
schon e wähn , wi d nach de Be echnung diese gewich e en e ek i en Rau-
higkei slänge gep ü , inwie e n sich dieses E gebnis om zo-Eingabewe u die Be echnungen un e -
scheide . Vom Anwende muss an diese S elle ein Schwellenwe es geleg we den. Un e sch ei e
die Di e enz die angegebene Sch anke, so kann das Ve ah en abgeb ochen we den, de e mi el e
Rauhigkei swe s ell das Ende gebnis da . Is de Un e schied zwischen S a we und Be echnungs-
e gebnis zu g oß, wi d die I e a ion o gese z . Schema isch is de Ablau de FOOTST AB-
Algo i hmen
in
Abbildung
13
au ge üh .
4 Bewe ung des e s ell en Be echnungsschemas
Mi dem FOOTSTAB-P og amm konn e ein zu e lässiges Be echnungs e ah en e s ell we den, das
in
de Lage is ,
au
ein ache Da eng undlage übe die Bedingungen de Un e lage eine e ek i e Rau-
higkei slänge zu bes immen. Als Eingabeg ößen we den neben de zo-Ma ix lediglich die oben schon
au ge üh en Pa ame e zu Bes immung des uhlba en Wä mes oms aus de Globals ahlung sowie