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Ein Rahmenwerk für das Prozessdesign zur Identifikation, Klassifikation und Umsetzung von Anforderungen - Dargestellt an der Konzeption des Prozesskonfigurators

Meerkamm, Stephanie

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Ein Rahmenwe k ü das P ozessdesign zu Iden i ika ion, Klassi ika ion und Umse zung on An o de ungen - Da ges ell an de Konzep ion des P ozesskon igu a o s Von de Uni e si ä Bay eu h zu E langung des G ades eines Dok o s de Na u wissenscha en (D . e .na .) genehmig e Abhandlung on Dipl.-Wi sch.-Ing. S ephanie Mee kamm gebo en in K e eld-Ue dingen 1. Gu ach e : P o . D . S e an Jablonski 2. Gu ach e : Ass. P o . D . Jan Recke Tag de Ein eichung: 07. Ok obe 2011 Tag des Kolloquiums: 27. Mä z 2012 I Zusammen assung P ozessmanagemen um ass die Iden i ika ion und Analyse de Un e nehmensabläu e sowie de en Dokumen a ion und die Aus üh ung de P ozesse inklusi e de en S eue ung. Dies soll e mi eine s e igen Ve besse ung de P ozesse e bunden sein. Im Hinblick au die konk e e Realisie ung dieses Managemen -Ansa zes is eine Fokussie ung au die Phase de Modellie ung, welche die Iden i ika ion sowie Dokumen a ion de P ozesse um ass , zu beobach en. Diese Phase geh das sog. P ozessdesign o aus. Au Basis eine eingehenden An o de ungsanalyse e olg die En wicklung und E aluie ung on A e ak en, wie zum Beispiel Kons uk e und/ode Me hoden. Das olls ändige Spek um an Handlungsmöglichkei en inne halb des P ozessdesigns wi d jedoch nu sel en genu z . Meis we den o handene (S anda d-) Modellie ungssp achen ausgewähl ohne diese in i gendeine A indi iduell zu ges al en. Dies wi k sich o nega i au die Quali ä de dami e s ell en P ozessmodelle aus, abe auch au die de Modellie ung nach olgenden Phasen des Managemen -Ansa zes wie Aus üh ung und Con olling. Im e s en Teil de o liegenden A bei wu de ein dahe me hodisches Rahmenwe k ü das P ozessdesign en wickel . Au g und de engen Kopplung an die nach olgende Phase de P ozessmodellie ung wi d als G undlage eine Me a-Modell-Hie a chie e wende , die die En wicklung, Anpassung sowie De ini ion on (Me a) Modellen o sieh . Diese wu de explizi um eine Designkomponen e inklusi e de ini ialen An o de ungsanalyse e wei e . Dami lieg ein lexibles Vo gehensmodell ü die Du ch üh ung de Designphase o , das dabei o allem auch die De ini ion on Modellie ungssp achen o sieh . Das gesam e Rahmenwe k is zudem nich au eine bes imm e Modellie ungssp ache ode Anwendungsdomäne de P ozesse ausge ich e , sonde n gene isch konzipie . Im zwei en Teil de A bei wi d ein Anwendungs all ü das zu o en wickel e Rahmenwe k o ges ell . Aus de beispielha iden i izie en Menge an An o de ungen wu de die des Managemen s a ian en eiche P ozessmodelle ausgewähl und das Konzep eines P ozesskon igu a o s en wickel . Im Hinblick au die Ve wendung de a ian en eichen P ozessmodelle wu de ein ges u e Kon igu a ionsp ozess en wickel . Diese lei e den Anwende au de einen Sei e du ch den Kon igu a ionsp ozess, au de ande en Sei e wi d ihm ein Höchs maß an F eihei gewäh , wann e welche a ian enbezogene En scheidung e en möch e. Fü die Da s ellung de Va ian en in einem Modell wu de ein be ei s exis ie endes Konzep zu Abbildung a ian en eiche S uk u en in Fo m des sog. me eologischen G aphen e wende , das an die Eigenscha en on P ozessen angepass wu de. Dami kann die gewünsch e kompak e sowie s uk u ie e Modellie ung de Va ian en in einem Modell ealisie we den. Dieses Modellie ungskonzep konn e als P o o yp in einem en sp echenden Modellie ungswe kzeug implemen ie we den. III Abs ac P ocess managemen comp ises he iden i ica ion and analysis o p ocedu es wi hin an o ganiza ion, hei documen a ion and, inally, he execu ion o he p ocesses inclusi e o he moni o ing and con olling which is supposed o lead o con inuous imp o emen o hese p ocesses. Wi h ega d o he implemen a ion o his managemen app oach he e is a ocus on he phase o modeling which comp ehends he iden i ica ion as well as he documen a ion o he p ocesses. The so called p ocess design p ecedes his phase. On he basis o an exhaus i e equi emen analysis he de elopmen and e alua ion o a i ac s, o example cons uc s and/ o me hods, akes place. The comple e scope o ac ion o p ocess design is, howe e , used qui e a ely. Gi en (s anda d) p ocess modeling languages a e no mally selec ed and no indi idual design wo k is ca ied ou . This has a nega i e impac on he quali y o he esul ing p ocess models and he phases which ollow he modeling, such as, o example, execu ion and con olling. In he i s pa o he wo k in hand a me hodical amewo k o he p ocess design has been de eloped. Due o he close conjunc ion wi h he subsequen modeling phase a me a-model- hie a chy, which allows o he de elopmen , adap ion and he de ini ion o (me a) models, is used as a basis. This has been ex ended explici ly by a design componen which also includes he ini ial equi emen analysis. By his means a lexible p ocedu e model o he accomplishmen o he design phase is a ailable, which mainly en isages he de ini ion o modeling languages. In addi ion, he amewo k is no ocused on a pa icula modeling language o applica ion domain, bu is concei ed gene ically. In he second pa o his wo k a use case s udy o he p e iously de eloped amewo k is p esen ed. F om he equi emen s which ha e been iden i ied and exempli ied, he managemen o a ian - ich p ocess models has been selec ed. Fo his, he concep o a p ocess con igu a o has been de eloped and, in o de o acili a e he usage o he a ian - ich p ocess models, a s aged con igu a ion p ocess has been de eloped. This, On he one hand, guides he use du ing he con igu a ion p ocess while, on he o he hand, he use is acco ded he maximum eedom o ac ion conce ning he poin o ime a which he wan s o ake he a ian ela ed decision. In o de o model he a ian - ich p ocesses e icien ly an al eady exis ing concep o illus a ing a ian - ich s uc u es, he so called me eological g aph, has been adap ed acco ding he cha ac e is ics o p ocesses. Wi h he adop ion o his concep he desi ed compac and s uc u ed me hod o modeling a ian s in one single model could be achie ed. I was inally possible o implemen he modeling concep as a i s p o o ype in an app op ia e modeling ool. V Vo wo Au dem Weg zu de o liegenden A bei haben mich zahl eiche Leu e beglei e und zu ih em e olg eichen Abschluss beige agen. Ich möch e mich an diese S elle ü ih e Un e s ü zung, ih e Ra schläge und ih e au geb ach e Zei bedanken. Mein Dank gil He n P o . D .-Ing. S e an Jablonski, an dessen Leh s uhl diese A bei en s anden is . He n Ass. P o . D . Jan Recke danke ich ü die Übe nahme des Zwei gu ach ens. Ich möch e mich bei meinem Kollegen Be nha d Volz bedanken, de mich mi iele und langen Gesp ächen un e s ü z ha und meine Ingenieu -F agen zu In o ma ik s e s mi g oße Geduld bean wo e ha . Ch is ine Leinbe ge , de gu e Seele des Leh s uhls, danke ich ü selbs lose Un e s ü zung wäh end meine Zei am Leh s uhl. Mi ih e öhlichen und op imis ischen A , ih em beispielha o geleb en Du chhal e e mögen ha sie mich au ih e A und Weise bei meine P omo ion un e s ü z . Be nd Schlesie danke ich ü die zahl eichen, he zlichen Gesp äche und seine s e ige Hil sbe ei scha . Wenn ich ihn nich kennengele n hä e, hä e ich wah scheinlich niemals mi eine P omo ion begonnen: Sascha Mülle -Feue s ein. E ha mich mi iel Finge spi zenge ühl, Humo (auch wenn e bei meinen Lachan ällen manchmal seine Zwei el ha e - ich habe ihn e ns genommen) und ungemeinem Fachwissen in die Wel de Wissenscha bzw. in die Wel de In o ma ik einge üh . Fü die ielen langen Gesp äche, in denen e s e s g oßes In e esse an meine achlichen wie auch pe sönlichen Wei e en wicklung ha e, danke ich ihm ganz he zlich. Ich ho e ihm mi diese A bei ein wenig on dem zu ückgeben zu können, was e mi gegeben ha . Danken möch e ich dem SC U en eu h. Das Leben im Ve ein ha mich pe sönlich gep äg und We e e mi el , die ich ho en lich noch ielen Menschen inne halb und auße halb des Ve eins wei e geben kann. Die Zei , die ich do e b ach habe, möch e ich nich missen. Dass ich in Bay eu h nich komple in de Disse a ion e sunken bin, habe ich e schiedenen Leu en zu e danken. Dazu beige agen ha die Tennisab eilung des SV Heine s eu h (Ich habe do das bishe bes e Tennis meine „Ka ie e“ gespiel ). Zusammen mi den „Siemensiane n“ aus Kemna h du e ich, als „Ex e ne“, iele gemü liche Abende e b ingen. Mi de „Spieleg uppe“ habe ich einen K eis on Menschen ge unden, zu denen ich ho en lich noch lange Kon ak hal en kann, auch wenn ich nun nich meh di ek o O bin. Las bu no leas möch e ich ganz besonde s Sab ina Uh ig bedanken. Di ek am Nachba leh s uhl in de Angewand en In o ma ik haben wi uns gegensei ig bei unse en A bei en un e s ü z ; sie is ü mich meh als eine Kollegin gewo den. Ein Dankeschön geh an meinen S udien eundesk eis, de „MB-C ew“ aus E langen ü die T eue, o z de wenigen Zei , die ich o mals ü sie au geb ach habe. Ganz besonde s danke ich S e anie Klingne und S ephan Schuh. Roy Remanni ield danke ich ü die Re iews meines Pape s. Zu alle Le z , jedoch am alle meis en, möch e ich mich bei denen bedanken, die mich au dem gesam en Lebensweg bis hie hin beglei e haben. Die no wendige K a und das Du chhal e e mögen, um die P omo ion le z endlich e olg eich abschließen zu können, haben mi o allem de Rückhal du ch meine El e n und meine Zwillingsschwes e e möglich . Sie haben mich une müdlich un e s ü z , imme wiede au gebau und s e s an mich und meine Fähigkei en geglaub . De We eine Familie läss sich nu schwe in Wo en assen, ich sage ein ach on ganzen He zen: Danke! . XIV Abbildung 6-7 Nach PESOA anno ie es BPMN-P ozessmodell .......................................... 158 Abbildung 6-8 Beispiel mi Au se zpunk en aus [HaBR08a] ................................................ 160 Abbildung 6-9 Ka ego isie ung de An o de ungen .............................................................. 163 Abbildung 6-10 Konzep des P ozesskon igu a o s ............................................................... 166 Abbildung 6-11 ER-Diag amm .............................................................................................. 167 Abbildung 6-12 Konzep uelle Au bau de Da enbasis ......................................................... 176 Abbildung 6-13 Gene isches Da enmodell [eigene Quelle] .................................................. 179 Abbildung 6-14 Implika ion zwischen e schiedenen Aspek en ........................................... 181 Abbildung 6-15 a ia ion poin und a ian op ions .............................................................. 182 Abbildung 6-16 Hie a chisch angeo dne e a ia ion poin s [eigene Quellen] ....................... 183 Abbildung 6-17 Da s ellung de kon igu ie ba en S ellen ..................................................... 186 Abbildung 6-18 Kon igu ie ba es AOPM-P ozessmodell ..................................................... 189 Abbildung 6-19 Rechnung sch eiben – in eg ie es AOPM-P ozessmodell .......................... 194 Abbildung 6-20 Rechnung sch eiben - Va ian e 1 ................................................................. 195 Abbildung 6-21 Rechnung sch eiben – Va ian e 2 ................................................................ 195 Abbildung 6-22 Rechnung sch eiben – gene isches Da enmodell ......................................... 197 Abbildung 6-23 Sc eenhoo OMME ...................................................................................... 201 Abbildung 6-24 Dekla a ion des G aphen au M2 ................................................................. 201 Abbildung 6-25 Dekla a ion de Kno en au M2 ................................................................... 202 Abbildung 6-26 Dekla a ion de Kan en au M2 ................................................................... 203 Abbildung 6-27 Dekla a ion de Ve bindungen au M2 ........................................................ 203 Abbildung 6-28 Sc eenho eines gene isches Da enmodells in OMME ................................ 204 Abbildung 6-29 Dekla a ion des a ia ion poin s au M2 ...................................................... 205 Abbildung 6-30 Dekla a ion de o ganisa o ischen a ian op ion au M3 ........................... 205 Abbildung 6-31 Kon igu ie ba es AOPM-Modell in OMME ............................................... 206 Abbildung 7-1 Konk e isie e Teilphasen des Designs .......................................................... 210 XV Tabellen e zeichnis Tabelle 2-1 Übe sich übe die be ag en Un e nehmen .......................................................... 36 Tabelle 3-1 Beispiele In o ma ionsobjek e EPK ...................................................................... 53 Tabelle 3-2 Beispiele ü Ve wendung on Modellen ............................................................. 56 Tabelle 3-3 Design-A e ak e nach [HMPR04] ....................................................................... 59 Tabelle 3-4 Gegenübe s ellung p agma isches und heo e isches P ozessdesign .................... 69 Tabelle 4-1 Beispiele Phasen ................................................................................................... 97 Tabelle 4-2 Beispiele k ea i e bzw. unscha e P ozesse ..................................................... 100 Tabelle 4-3 Beispiele um ang eiche P ozesse ...................................................................... 103 Tabelle 4-4 Beispiele zei liche Pe spek i e ........................................................................... 107 Tabelle 4-5 Beispiele komplexe En scheidungssi ua ionen .................................................. 109 Tabelle 4-6 Beispiele aus üh ba e P ozessabschni e ............................................................ 111 Tabelle 4-7 Beispiele Sp ünge ............................................................................................... 113 Tabelle 4-8 Beispiele un e schiedliche Sich weisen ............................................................. 116 Tabelle 4-9 Beispiele Da en ypen .......................................................................................... 118 Tabelle 4-10 Beispiele P ozess ypen ...................................................................................... 119 Tabelle 6-1 P ozess o auswahl – Auswahl de a ian op ions ............................................. 184 Tabelle 6-2 P ozessaus üh ung - En scheidungsmöglichkei I .............................................. 185 Tabelle 6-3 P ozessaus üh ung - En scheidungsmöglichkei II ............................................. 185 Tabelle 6-4 Zuo dnung de Elemen e - Sp achunabhängigkei ............................................. 188 Tabelle 6-5 Abbildung gene isches Da enmodell - AOPM ................................................... 192 XVI MOTIVATION 1.1 1 Kapi el 1 Ein üh ung 1.1 Mo i a ion Wäh end schon gegen Ende des le z en Jah ausends Da enpo und Sho [DaSh90] sowie Hamme und Champy [HaCh93] die Bedeu ung de P ozesse im Rahmen eine (Un e nehmens-) O ganisa ion he ausgea bei e haben, is das Managemen de Anwendungsp ozesse [JaBS99] heu zu age meh denn je eine he aus o de nde Au gabe [GaG 09] [Hamm01] [SmFi03]. Die Globalisie ung, die wi scha lichen Tu bulenzen wie sie die Finanzk ise 2010 mi sich geb ach ha , ges iegene Compliance-An o de ungen an die Un e nehmen, wie zum Beispiel im Zusammenhang mi dem Sa banes-Oxley Ac aus dem Jah 2002, ode auch de echnologische Fo sch i de eingese z en In o ma ions echnologien e o de n eine en sp echende O ganisa ion de Un e nehmen und ih e Abläu e. P ozessmanagemen um ass die Iden i ika ion und Analyse de Abläu e eine O ganisa ion sowie de en Dokumen a ion, bis hin zu Aus üh ung de P ozesse sam ih e S eue ung, was mi eine s e igen Ve besse ung de P ozesse e bunden sein soll e [GaSc95] [ScSe08] [ BRo10]. Dabei geh es sowohl um o ganisa o ische Aspek e im Hinblick au die eingese z en Ressou cen, als auch um die Un e s ü zung du ch geeigne e In o ma ions echnologien. Die genann en Au gaben we den in Fo m eines sogenann en, sich wiede holenden, P ozesslebenszyklus o ganisie [BeKR05] [zMRo04] (in Kapi el 2.3.1 olg eine um assend E läu e ung). 1.1.1 Modellie ung und de Aspek des Designs Im Hinblick au die konk e e Realisie ung des P ozessmanagemen -Ansa zes konn e in den le z en Jah en eine zunehmende Fokussie ung au die Iden i ika ion sowie Dokumen a ion de (Geschä s-) P ozesse beobach e we den [DGRI06] [Rose06a]. Le z e es, die Modellie ung de P ozesse, beinhal e die g aphische Abbildung de Abläu e inklusi e de Angabe on Ressou cen (zum Beispiel Da en, Rollen, We kzeuge [Agui04] [CuKO92] [JaBu96]). Dabei kommen P ozessmodellie ungswe kzeuge mi eine zumeis g aphischen Modellie ungssp ache bzw. -no a ion wie zum Beispiel BPMN [OMG11a] zum Einsa z. P ozessmodelle we den in den e schiedens en Anwendungsdomänen (un e ande em Medizin, P oduk en wicklung, Ve wal ung…) e wende ; ebenso iel äl ig sind die Einsa zzwecke de Modelle (T aining, Analyse, Simula ion, Aus üh ung, En wicklung on In o ma ionssys emen zu au oma isie en P ozessaus üh ung, e c., [CuKO92] [DuAH05] 1.1 MOTIVATION 2 [De A04]), so dass sich die un e schiedlichs en An o de ungen an die Modellie ungssp ache und das We kzeug e geben. Mi de Ve ö en lichung des A ikels on He ne [HMPR04] ha das In e esse bzgl. des sog. Designs im Be eich de In o ma ionssys eme e heblich zugenommen. Zu o sind dazu be ei s zahl eiche Bei äge e ö en lich wo den wie zum Beispiel on [Glas99], [MaMG02], [MaSm95], [WaWE92] ode [Wino97]. Die Designphase um ass demnach die En wicklung und E aluie ung on A e ak en, wie zum Beispiel Me hoden, Kons uk e ode Modelle, au Basis konk e e An o de ungen. Im Kon ex des P ozessmanagemen s handel es sich um An o de ungen bzgl. de Ges al ung de P ozessmodelle und de en Aus üh ung. Diese An o de ungen we den umgese z in de De ini ion on Modellie ungssp achen mi den en sp echenden Kons uk en [DuAH05]. Die im Rahmen de Modellie ung e s ell en P ozessmodelle dienen de Designphase le z endlich als Ins umen bzw. Hil smi el, um die An o de ungen und ih e Umse zungskonzep e es zuhal en und diese dann wei e zu e a bei en [DaSh90]. Dies bedeu e , dass die An o de ungen zunächs in eine Modellie ungssp ache sowei wie möglich abgebilde we den und im wei e en Ve lau du ch die Modellie ung (ode dann du ch die Aus üh ung) umgese z we den. Abbildung 1-1 Modelle aus de P oduk en wicklung [BuAn89] Auch in de Domäne de Ingenieu wissenscha en haben das Design und die E s ellung on Modellen einen hohen S ellenwe [Dym94] [PaBe97]. De Vo gang de Modellie ung wi d als „The Language o he Designe “ [And 94] bzw. des P oduk en wickle s angesehen - als Mi el zu Kommunika ion und Dokumen a ion de An o de ungen und Analysee gebnisse. Wie bei [DaSh90] wi d das Modell als Ins umen de Designphase be ach e ; die in de Designphase e ziel en E gebnisse we den als Inpu ü die Modelle s ellung e wende . Wie MOTIVATION 1.1 3 un e schiedlich die Modelle je nach Einsa zzweck be ei s inne halb eine Domäne aus allen können, zeig Abbildung 1-1. In allen Felde n de Abbildung 1-1 wi d p inzipiell dasselbe Objek modellie , jedoch mi un e schiedlichem Abs ak ions- bzw. De aillie ungsg ad (= Eigenscha en des Modells). Die Eigenscha en s ehen in engen Zusammenhang mi dem Zweck (de Ve wendung) des Modells: so lie e n in Abbildung 1-1 In o ma ionen übe das „Innenleben“ des Objek es; o s ell da , wie das Objek zusammenzubauen is , bei p handel es sich um ein physisch assba es Objek . O mals e geben sich bei meh e en An o de ungen Wide sp üche, die es au zulösen gil . So soll die Reibung des Wälzkö pe s ge ing sein, zugleich soll jedoch ein bes imm e Fes igkei swe des Ma e ials e üll we den. So un e schiedlich die inhal lichen Eigenscha en und Zwecke sind, so un e schiedlich sind auch die A bei smi el, das heiß de Inpu , zu Modelle s ellung: Fü die Modellie ung on n sind im ein achs en Fall Bleis i und Papie no wendig, die ü die Zeichnungse s ellung no wendigen No men und die geome ischen Angaben des Objek s. Bei p muss ein en sp echende We ks o (zum Beispiel S ahl), das He s ellungswe kzeug (zum Beispiel ein Schlei ge ä ) inklusi e eine geeigne en Ve ah ensweise bzw. Me hodik (zum Beispiel Nassschlei en mi Kühlmi elzugabe) o handen sein. Im Hinblick au die E s ellung on P ozessmodellen muss gemäß den Cha ak e is iken de o liegenden P ozesse eine Modellie ungssp ache mi den en sp echenden Modellie ungselemen en (zum Beispiel P ozesse, Da en, Rollen) spezi izie we den. Abbildung 1-2 Teilphasen des Designs Die genann en Anwendungs älle können olgende maßen e allgemeine we den: im Rahmen des Designs kann zwischen de Analyse- und de Ges al ungsphase un e schieden we den (siehe Abbildung 1-2). Es müssen zunächs in de An o de ungsanalyse die Eigenscha en des zu modellie enden Objek es und dessen wei e en Ve wendung im Rahmen des dazugehö igen Lebenszyklus de inie we den. Die An o de ungen gil es nach olgend in de Ges al ungsphase au olgende Aspek e abzubilden: Inpu bzgl. In o ma ionen/Ma e ial, We kzeug sowie die dazugehö ige Ve ah ensweise bzw. Me hodik. Diese E gebnisse ließen dann als Inpu in die Modellie ung ein. Mi eine de a s uk u ie en Designphase wi d die G undlage ü eine an o de ungsge ech e Modellie ung geleg . So kann nach eingehende An o de ungsanalyse die en sp echende 1.1 MOTIVATION 4 Vo gabe eines Schlei e ah ens im Rahmen de Ges al ungsphase des Designs (Abbildung 1-2) bei p e hinde n, dass das als Wälzkö pe in einem Lage e wende Objek nach de He s ellung zu übe mäßigen Ve schleiß üh . Diese i au bei zu hohe Reibung au g und nich aus eichenden Feinschli s des Bau eils; das Lage e hi z sich und schlimms en alls e leide die gesam e Maschine einen Schaden, was di e se wei e e nega i e Folgen (zum Beispiel wi scha liche Folgen du ch P oduk ionsaus all) mi sich b ing . We den die An o de ungen e s spä e e mi el , zum Beispiel wenn de He s ellungsp ozess des zu schlei enden Bau eils be ei s begonnen ha , können sie meis nu noch mi hohen Kos en und iel Au wand eingeb ach we den [RIRG09] [Rose06a]. Die einzelnen Aspek e, ih e Beziehungen und Wechselwi kungen zu einande , sind dann abe be ei s es geleg und können nu schwe bzw. nu mi wei eichenden Folgen geände we den. So kann die geome ische Fo m nach dem Schlei o gang lediglich e kleine , nich jedoch e g öße we den; Schni kan en müssen gegebenen alls nachbea bei e we den. Das Design mi seine Analyse- und Ges al ungsphase s ell ein seh um assendes und ü die nach olgenden Phasen ein luss eiches Au gabengebie da . Es is dahe nach ollziehba , dass das Design in keine Weise e nachlässig we den da , wenn quali a i hochwe ige Modellie ungse gebnisse e ziel we den sollen, was sich wiede um posi i au die Quali ä ih e Ve wendung auswi k . Die Beispiele aus de P oduk en wicklung, speziell das de Fe igung, s ehen ü den e olg eichen Einsa z des Designs. 1.1.2 P ozessdesign Beim P ozessdesign im Rahmen des P ozessmanagemen s s eh die Ges al ung on Inpu , We kzeugen und Me hodik ü die E s ellung an o de ungsge ech e P ozessmodelle im Vo de g und. Dazu müssen in de An o de ungsanalyse alle wesen lichen Eigenscha en eines P ozessmodells un e Be ücksich igung des jeweiligen Kon ex es iden i izie we den. Ein P ozessmodell ü ein P oduk ionsun e nehmen muss zum Beispiel die Kennzahl Rüs zei , die eine unp oduk i e Zei da s ell , bei den ü das Ein ich en de P oduk ionsmaschinen no wendigen Sch i e abbilden; die dami bei de Aus üh ung de Sch i e e ass en Zei en we den zum Ablei en on Quali ä smanagemen maßnahmen e wende [ScSe08]. Im medizinischen Be eich gil es zu Un e s ü zung des medizinischen Pe sonals komplexe En scheidungssi ua ionen wäh end eine Behandlung mi allen En scheidungsk i e ien und En scheidungs olgen e s ändlich abzubilden und gegebenen alls in o ma ions echnisch du ch ein En scheidungsun e s ü zungssys em zu un e s ü zen [Meil05]. An den Beispielen is zu e kennen, dass auch de Einsa zzweck on P ozessmodellen iden i izie we den muss. Ange angen on de einen Dokumen a ion in un e schiedlichen De aillie ungsg aden kann sich diese bis hin zu au oma isie en Aus üh ung de P ozessmodelle e s ecken. Im Anschluss an die An o de ungsanalyse müssen im Bezug au die Ges al ungsaspek e Inpu , We kzeug und Me hodik konk e die zu modellie enden Inhal e (zum Beispiel P ozesssch i e mi de Angabe on In- und Ou pu -Da en), eine adäqua e MOTIVATION 1.1 5 Modellie ungssp ache sowie das We kzeug (zum Beispiel BPMN mi A is Exp ess [So 11]) de inie we den. Doch obwohl es inzwischen eine Vielzahl on Modellie ungssp achen und We kzeugen gib [Sinu04], haben die E ah ungen aus den P ojek en des Leh s uhls ü Angewand e In o ma ik IV an de Uni e si ä Bay eu h in un e schiedlichen Anwendungsbe eichen (u.a. Medizin [FMSJ09], Ve wal ung bzw. Uni e si ä [UnBa11], P oduk en wicklung [MePa08]) gezeig , dass ge ade die De ini ion de Modellie ungssp ache (und dami auch des Modellie ungswe kzeuges) o mals aus Zei - und Kos eng ünden ode aus Bequemlichkei e nachlässig wi d. So wu den in den P ojek en s e s dieselbe Modellie ungssp ache (und auch dasselbe We kzeug) e wende . Wäh end ü die P oduk en wicklung und die Medizin zwa ge ing ügig spezielle Anpassungen de Modellie ungssp achen o genommen wu den, wa dies bei dem e wal ungs echnischen P ojek an de Uni e si ä nich de Fall. Eine zusä zlich om Leh s uhl ü Angewand e In o ma ik IV du chge üh In e iew eihe an ausgewähl en deu schen Un e nehmen [Mee 09] e gab, dass es bzgl. de Wahl eine Modellie ungssp ache und We kzeug meis an eine k i ischen Gegenübe s ellung mi den au dem Ma k o handenen P oduk en ehl [MaSc97]. Die En scheidung äll allzu häu ig au die Auswahl eine S anda dmodellie ungssp ache, wie zum Beispiel UML [OMG11e] ode BPMN [OMG11a], ode be ei s o handenen anwendungsbezogene Modellie ungssp achen. Diese sollen keines alls als ungenügend e u eil we den. Doch kann da on ausgegangen we den, dass sie nich alle Aspek e eines indi iduellen P ozesses an o de unge ech abbilden können [BICS07] [Rose06a]. Dies wi k sich auch au die nach olgenden Phasen de Modellie ung abe auch de Aus üh ung sowie des Moni o ings und Con ollings aus [RIRG09] [Rose06a], wie an dem Beispiel de Rüs zei zu sehen is . Wi d dieses P ozessmodell zudem nich in eine maschinenlesba en Fo m e s ell , können die Angaben auch nich als G undlage zu S eue ung de P oduk ionsmaschine e wende we den. Dieses Beispiel zeig , dass die Indi iduali ä eine An o de ung die En wicklung eine anwendungsbezogenen P ozessmodellie ungssp ache e o de . Diese Vo gehensweise wi d in Abbildung 1-2 e anschaulich . 1.1.3 Kon igu ie ba e P ozessmodelle Ein in den le z en Jah en iel disku ie e Design-Aspek e sind Va ian en bzw. kon igu ie ba e P ozessmodelle [Ro A07]. De Modellie e s eh nich sel en o dem P oblem, dass es zu ein- und demselben P ozess e schiedene, abe dennoch ähnliche Ausp ägungen, sog. Va ian en [HaBR08a], gib . Auch in den am Leh s uhl ü Angewand e In o ma ik IV e s ell en P ozessmodellen (meh dazu in Kapi el 2.2 bzw. 4.1) konn en zahl eiche Va ian en iden i izie we den. Um den e schiedens en An o de ungen des We bewe bsum eldes und de S akeholde je nach B anche, O ganisa ion/Ab eilung ode P ojek , e c. ge ech zu we den is o mals eine Vielzahl on ähnlichen, jedoch im Bezug au einzelne Aspek e un e schiedlichen P ozessen zu de inie en. So un e scheiden sich zum Beispiel die 1.1 MOTIVATION 6 Au nahmep ozesse in eine Klinik, je nachdem ob de Un e suchungsplan on eine K ankenschwes e ode abe on einem A z e s ell wu de. Da Va ian en in ielen e schiedenen Anwendungsbe eichen zu inden sind, mach es Sinn diesen Design-Aspek anwendungsbe eichsübe g ei end zu be ach en, ans a diese jeweils einzeln zu behandeln. Eine e b ei e e Me hode zum Managemen on Va ian en und eine ypische Design-Ak i i ä is die Kon igu a ion [BAKF04] [HaBR08c] [LaRo08a] [Rii 01] [T GC95]. Dabei geh es um die Ges al ung on A e ak en basie end au eine Menge o ab de inie e Elemen e [MiF 89]. Im P ozessmanagemen sind die A e ak e die P ozessmodelle bzw. Va ian en und die Elemen e die di e sen P ozesselemen e wie Da en, P ozesssch i e ode We kzeuge. Die wesen liche G undlage bilden kon igu ie ba e (P ozess-) Modelle [BDDK04] [TiSo97] [SaWe97], die meh e e Va ian en in einem Modell in eg ie en. Die Un e scheidungspunk e de Va ian en we den konzep ionell explizi als a ia ion poin s (d . Va ia ionspunk e) e ass , die als ein Ke npunk kon igu ie ba e Modelle angesehen we den. Abbildung 1-3 zeig zwei Va ian en des Au nahmep ozesses (Ausschni ) eine Klinik. Au de linken Sei e sind sie ge enn modellie ; au de ech en Sei e is ein in eg ie es P ozessmodell zu sehen. Die a iablen S ellen sind du ch die ges ichel e Um andung he o gehoben. Abbildung 1-3 Va ian en und ein in eg ie es P ozessmodell Wäh end dies nu ein e ein ach es Beispiel aus einem P ozessmodell eines Leh s uhlp ojek es mi einem einzigen a ia ion poin is , en hal en P ozesse übliche weise meh e e a ia ion poin s. Auße dem is zu beach en, dass diese un e schiedliche Aspek e de P ozesse be e en können. So wie in dem ge ade genann en Beispiel de o ganisa o ische Aspek a iie , können ebenso de unk ionale Aspek ode die Da en eines P ozesses a iie en. Dies is ein essen ielle Punk bei de De ini ion on Va ian en, da nu un e Be ücksich igung alle ele an en Aspek e eine um assende Besch eibung de P ozesse PROBLEMSTELLUNGEN UND ZIELSETZUNGEN 1.2 7 möglich is [CuKO92] [JaBu96]. Da übe hinaus exis ie en Abhängigkei en zwischen den Auswahlmöglichkei en e schiedene a ia ion poin s. So kann die Rollenwahl in dem obigen Beispiel im wei e en P ozess e lau die Aus üh ung eines zusä zlichen P ü sch i es beein lussen (hie nich abgebilde ). Die Anzahl de Kombina ionsmöglichkei en wi d du ch die De ini ion on Abhängigkei en eingesch änk und au eine sinn olle bzw. e laub e Menge beg enz . Nach diesen An o de ungen ges al e e P ozessmodelle e möglichen es eine g oße Menge an In o ma ionen in ein und demselben P ozessmodell abzubilden und bie en eine in eg ie e Sich weise au den Sach e hal . Doch sind die genann en Punk e nich imme bzw. nich olls ändig in den exis ie enden (kon igu ie ba en) Modellie ungssp achen gegeben. We den die a ia ion poin s eines kon igu ie ba en (P ozess-) Modells en schieden, wi d da aus ein Teilp ozessmodell, eine Va ian e, abgelei e . Dazu we den die nich meh ele an en Va ian en aus dem P ozessmodell gelösch . Die esul ie enden P ozesse we den zu Aus üh ung ode auch zu ande en Einsa zzwecken wie de Analyse, e wende . Bei um ang eichen P ozessmodellen is zumeis eine hohe Anzahl an a ia ion poin s un e Be ücksich igung de Abhängigkei en au zulösen, was die Ge ah bi g , dass de ü die Gesam en scheidung e an wo liche S akeholde schnell den Übe blick e lie kann. Dies gil umso meh , wenn alle a ia ion poin s noch o Beginn de eigen lichen Aus üh ung au gelös we den sollen. Mögliche weise ehlen an diese S elle noch en scheidungs ele an e In o ma ionen, die e s mi de Aus üh ung bekann we den. Es können essen ielle Eigenscha en bzgl. de Va ian e ge o de sein; es muss ga an ie we den, dass diese zum Beispiel nich du ch die o he ige En scheidung ande e a ia ion poin s nich meh Bes and eil des inalen P ozessmodells sind. Die genann en Punk e zeigen, dass nich nu die Abbildung de Va ian en in einem in eg ie en P ozessmodell, sonde n auch de en Kon igu a ion eine He aus o de ung da s ellen. Es is zu klä en, was genau Gegens and de Kon igu a ion sein soll, um ein en sp echendes Modellie ungskonzep en wickeln zu können. Da übe hinaus gil es, nich nu die Ko ek hei de en s ehenden Modelle zu ga an ie en, sonde n dem Anwende auch eine me hodische Un e s ü zung bei dem En scheidungs- bzw. Kon igu a ionsp ozess an die Hand zu geben. Die P oblema ik de kon igu ie ba en P ozessmodelle is insgesam als ein anwendungs allübe g ei endes Beispiel ü das (P ozess-) Designs zu sehen. Es kann ideal da ü e wende we den, die No wendigkei eine explizi en An o de ungsanalyse und de da aus sich gegebenen alls e gebenden Anpassung ode Neude ini ion eine Modellie ungssp ache und die dazugehö igen Me hoden zu e anschaulichen. Die im Rahmen diese A bei en s andene Modellie ungssp ache is be ei s p o o ypisch anwendba . 1.4 AUFBAU DER ARBEIT 14 DER PROZESSBEGRIFF 2.1 15 Kapi el 2 P ozessmanagemen – S and in Fo schung und P axis Wie be ei s in Kapi el 1 e läu e , is die Bedeu ung on P ozessen ü die S eue ung und Op imie ung on Abläu en in de O ganisa ion in den le z en Jah en zunehmend e kann wo den [Da e93] [HaCh93] [Hamm01] [Hamm90] [Hamm97] [SmFi03]. Auch e schiedene S udien konn en zeigen, dass sich die Idee des P ozessmanagemen s zu einem e ablie en Managemen -Ansa z in Theo ie und P axis en wickel ha , um ein Un e nehmen zu üh en und zu o ganisie en (siehe zum Beispiel [A Ma97], [EHLB95], [GaG 07], [Hung06] ode [WoHa10]). De Fokus lieg au dem zielo ien ie en Managemen on Zei , Quali ä und Kos en. Dabei gil es s a egische wie ope a i e (Un e nehmens-) Ziele zu e eichen und die E izienz de Abläu e zu e höhen. De Ansa z is somi als ein Fundamen de wi scha lichen En wicklung de O ganisa ion und de Wi scha als Ganzes anzusehen [Mee 07]. Ein Blick in die Li e a u zeig : Es exis ie en iele e schiedene, zum Teil oneinande abweichende, wenn nich soga wide sp üchliche Ansä ze des P ozessmanagemen s [ AHW03] [ZaSi95]. Dem gegenübe s ehen die Ansä ze de P axis bzw. die in de P axis umgese z en heo e ischen Ansä ze. In diesem Kapi el we den Einblicke in die Theo ie und P axis gegeben sowie Gemeinsamkei en und Un e schiede au gezeig . Ziel is es, das P oblem eld de Designphase zu konk e isie en, welches im wei e en Ve lau de A bei behandel wi d. Fü ein besse es Ve s ändnis wi d zunächs eine Ein üh ung in den P ozessbeg i gegeben und exempla isch in ausgewähl e Anwendungsbe eiche einge üh . Fü einen um assenden Übe blick we den Aspek e des P ozessmanagemen ansa zes e läu e . 2.1 De P ozessbeg i De Beg i „P ozess“ lei e sich u sp ünglich on dem la einischen „p ocede e“ ab, übe se z „ o gehen“ ode „ o ücken“ [Mi 95]. Die heu ige De ini ion des Beg i s P ozess is du ch die Ve wendung in e schiedens en Anwendungsgebie en jedoch seh iel spezi ische . Auch im Be eich de (Wi scha s-) In o ma ik ha sich sich in den le z en Jah zehn en eine Reihe on De ini ionen en wickel , die je nach Ve wendung a iie en. Im Folgenden we den De ini ionen ku z o ges ell und disku ie . Gai anides [Gai 83] lie e olgende, undamen ale De ini ion: P ozesse sind inhal lich abgeschlossene E üllungs o gänge, die in einem logischen inne en Zusammenhang s ehen. 2.1 DER PROZESSBEGRIFF 16 Gai anides geh au zwei Haup cha ak e is ika on P ozessen sein: Mi de Du ch üh ung eines P ozesse is das E eichen eines Ziels e bunden, was mi „abgeschlossene E üllungs o gänge“ allgemein besch ieben wi d. Die Vo gänge s ehen dabei in eine sinnha en Beziehung, das heiß „logischem … Zusammenhang“, zueinande . Konk e e e Angaben sind in de De ini ion on Da enpo zu inden [Da e93]: Die Beziehung bzw. de Zusammenhang de Vo gänge (hie „ac i i ies“) wi d hie nähe besch ieben; nach diese De ini ion e olg eine S uk u ie ung de einzelnen Ak i i ä en (la einisch „s uc u a“ = o den liches Zusammen ügen“) und zwa im Bezug au Raum und Zei . Die Eckp eile de zu de inie enden S uk u , des nach Gai anides „abgeschlossenen E üllungs o gangs“, sind die kla zu de inie enden Inpu s und Ou pu s. Mi „Kunde“ und „Ma k “ wi d auch explizi de Emp änge des Ou pu s genann . Dies zeig , dass P ozesse nich isolie on ih e Umwel zu be ach en sind. Eine wei e e De ini ion, die die Ak i i ä en noch nähe cha ak e isie , lie e n Schwa ze und K cma [ScK 95]: Hie wi d zum einen de Beg i de T ans o ma ion einge üh . Dies bedeu e , dass mi de Du ch üh ung de Ak i i ä en gemäß eine es geleg en S uk u eine Ve ände ung des Objek es in Raum und Zei e olg . Mensch und Maschine we den explizi als kons i uie ende Elemen e eines P ozesses genann . Wie bei de De ini ion on Da enpo we den die P ozesse und ih e Ak i i ä en nich isolie on ih em Um eld be ach e we den können, sonde n es we den We kzeuge eingese z und Ve an wo liche zugewiesen. Übe eins immend mi den o gehenden De ini ionen gil es einen Ou pu , die „ o gegebene Leis ung“, zu e zeugen. Schwa ze und K cma e wähnen in ih e De ini ion auße dem explizi o - und/ ode nebengelage e Ak i i ä en. Sie geben dami einen Hinweis au die gängige Un e eilung on P ozessen in e schiedene P ozessklassen. G undlegend wi d dabei zwischen p imä en, we schöp enden P ozessen und sekundä en, un e s ü zenden P ozessen un e schieden [ScSe08]. Die De ini ion on Schwa ze und K cma is be ei s seh um assend, doch kann sie noch wei e p äzisie we den. Die P ozessklassen sowie de Beg i de T ans o ma ion üh en zu P ozesse können de inie we den als die T ans o ma ion on Objek en du ch o - und/ode nebengelage e Ak i i ä en eines ode meh e e Menschen ode Maschinen in Raum und Zei . Das Ziel is dabei imme die E eichung eine o gegebenen Leis ung. A p ocess is simply a s uc u ed, measu ed se o ac i i ies designed o p oduce a speci ied ou pu o a pa icula cus ome o ma ke . […]. A p ocess is hus a speci ic o de ing o wo k ac i i ies ac oss ime and place, wi h a beginning, an end, and clea ly iden i ied inpu s and ou pu s: a s uc u e o ac ion. ANWENDUNGSBEREICHE DES PROZESSBEGRIFFS 2.2 17 dem Beg i de Geschä sp ozesse [Gada05] [HaCh93] [JMPW93] [RuB 95] [ScSe08] [ScZi96]. Diese s ellen aus de be iebswi scha lichen Pe spek i e eine Un e menge de P ozesse im Allgemeinen da . Als Beispiele sind P oduk en wicklungs- ode En s ehungsp ozesse [Eh l07] sowie medizinische P ozesse [Hell02], wie sie in K ankenhäuse n bei de Behandlung on Pa ien en zu inden sind, zu nennen. Übe sch ei e bei einem T ans o ma ionsp ozess de Ou pu den Inpu we mäßig, wi d dies als We schöp ung bezeichne . Im P oduk ionsp ozess s ell das ge e ig e P oduk die We schöp ung da ; im Kon ex de medizinischen P ozesse is un e We schöp ung die Ve besse ung des Gesundhei szus andes des Pa ien en zu e s ehen. Eine en sp echende P ozessde ini ion is bei Hamme und Champy [HaCh93] zu inden: Als zusä zliche Fokus im Ve gleich zu den o he igen De ini ionen is hie die Kundeno ien ie ung zu nennen. Dami we den jedoch un e s ü zende P ozesse, die keinen di ek sich ba en Nu zen ü den Kunden haben, wie es zum Beispiel bei e wal ungs echnischen P ozessen de Fall is , e nachlässig . In Anlehnung an [S ei99] sollen die Geschä sp ozesse und un e s ü zenden P ozesse dahe un e dem Beg i Anwendungsp ozesse zusammenge ass we den. Fü die o liegende A bei soll de Beg i des Anwendungsp ozesses olgende maßen de inie we den: 2.2 Anwendungsbe eiche des P ozessbeg i s Wie be ei s in Kapi el 2.1 bei de De ini ion des P ozessbeg i s e wähn , kommen Anwendungsp ozesse in den un e schiedlichs en Be eichen o (P oduk en wicklung, Medizin, Ve wal ung, …). T o z de Un e schiede sind die gleichen Me hoden und Konzep e anwendba . In diesem Abschni sollen exempla isch Anwendungsbe eiche o ges ell we den, um einen ie e en Einblick in dieses Themengebie zu bekommen. Die Auswahl de Anwendungsgebie e lei e sich ab aus P ojek en des Leh s uhls ü Angewand e In o ma ik IV. Ein Anwendungsp ozess um ass beliebige Ak i i ä en, die in einem logischen und zei lichen Zusammenhang s ehen. Dabei is es das Ziel aus ein ode meh e en Inpu s, übe e schiedene Zwischene gebnisse, einen Ou pu zu e zeugen bzw. eine Au gabe zu e üllen. Die Ak i i ä en we den on ein ode meh Rollen un e Ve wendung on en sp echenden We kzeugen bzw. Hil smi eln ausge üh . [Geschä sp ozesse sind eine] Menge on Ak i i ä en, ü die eine ode meh e e un e schiedliche Inpu s benö ig we den und die ü den Kunden ein E gebnis mi We e zeugen. 2.2 ANWENDUNGSBEREICHE DES PROZESSBEGRIFFS 18 Folgende Be eiche we den behandel : • P oduk en wicklungsp ozesse Im Rahmen des on de Baye ischen Fo schungss i ung ge ö de en Fo schungs e bunds „FORFLOW“ ( [MePa06], [MePa08]) gal es einen sogenann en P ozessna iga o zu P ozess- und Wo k lowun e s ü zung on P oduk en wicklungsp ozessen zu e o schen, zu en wickeln und p o o ypisch umzuse zen. Als G undlage gal es ein P ozessmodell zu e s ellen, das alle ü die P oduk en wickle no wendigen In o ma ionen abbilde . • Medizinische P ozesse Ziel dieses P ojek es wa die Ein üh ung sog. Klinische Behandlungsp ade ü die medizinische Behandlung on Pa ien en am Klinikum in Fü h. Dabei e olg e eine Is -Analyse de im Klinikum o handenen medizinischen P ozesse und de en Dokumen a ion (siehe auch [FMSJ09]). • Ve wal ungs echnische P ozesse an de Uni e si ä Im Hinblick au die on de Uni e si ä slei ung de Uni e si ä Bay eu h anges eb en Sys em-Akk edi ie ung gal es die P ozesse im Be eich S udium und Leh e zu Dokumen a ionszwecken zu e assen (siehe [UnBa11]). Es olg eine ku ze De ini ion und Besch eibung de Anwendungsbe eiche. Dabei wi d auch au die Eigenscha en de P ozesse im Hinblick au Modellie ung (und Aus üh ung) eingegangen. 2.2.1 P oduk en wicklungsp ozess De P oduk en wicklungsp ozess beginn mi de e s en Idee zu einem P oduk und den da on abgelei e en, in einem sogenann en P lich enhe es gehal enen An o de ungen. De P ozess ende mi de Ein üh ung des P oduk es au dem Ma k [Eh l07] [PaBe97] [ScSe08]. Übliche weise wi d de P ozess in die Phasen des • Planens • Konzipie ens • En we ens und • Ausa bei ens un e eil [PaBe97] [VDI82] [VDI97]. Die Du ch üh ung diese Phasen e olg gemäß e bindliche Vo gehensweisen und Vo gehensplänen [PaBe97]. Sie besch eiben die einzelnen Teilak i ä en sowie de en In- und Ou pu , wie es zum Beispiel in den VDI- Rich linien 2221 [VDI93] sowie 2222 [VDI82] [VDI97] zu lesen is . Sie sind als Rich schnu ode Vo gehenshil e, gemäß Mülle [Müll90] als P ozessmodelle zu e s ehen, nich jedoch als Vo sch i (Beispiel siehe Abbildung 2-1). Sie dienen o allem dazu das Vo gehen a ional zu besch eiben und die Vo gänge anspa en zu machen. ANWENDUNGSBEREICHE DES PROZESSBEGRIFFS 2.2 19 Dokumen e sind o allem im Hinblick au die Zwischenziele (Meilens eine) ele an sowie bzgl. de Ende gebnisse zu Dokumen a ion de Vo gänge. Zu Beginn muss das sogenann e P lich enhe spezi izie we den, das die An o de ungen es häl . De en Umse zung e olg un e Be ücksich igung di e se Vo sch i en und Rich linien, übe die in o mie we den muss. Da übe hinaus gil es We kzeuge zu de inie en (zum Beispiel 3D-CAD-We kzeuge zu E s ellung on Kons uk ionszeichnungen bzw. Da ensä zen), die den P oduk en wickle bei seine A bei un e s ü zen und gleichzei ig In o ma ionsbasis ü die spä e e En wicklung sind. De P oduk en wicklungsp ozess is du ch iele i e a i e (Teil-) P ozesse cha ak e isie , das heiß es handel sich nich um eine s a sequen ielle Vo gehensweise. Anges oßen we den sie o mals du ch iele indi iduelle Denkp ozesse. Du ch me hodisches Vo gehen sollen die I e a ionsschlei en in Zahl und Um ang möglichs klein bleiben. Die Annähe ung an die Lösung e olg sch i weise [Eh l07] [PaBe97]. Die Ak i i ä en können nich imme in de Reihen olge ausge üh we den, wie es im P ozessmodell besch ieben is . Hie bei spielen die k ea i en P ozesse eine en scheidende Rolle, da de Zei punk eine Ideen indung nich es geleg we den kann. Auch neue Lösungswege sind noch nich im P ozessmodell abgebilde , soll en abe wäh end de Aus üh ung in den Gesam p ozess in eg ie we den können. De P oduk en wicklungsp ozess is auße dem gep äg on eine Vielzahl pa allel ablau ende Abschni e, die in gegensei ige Wechselwi kung zueinande s ehen und somi koo dinie we den müssen. Das Ende eine g öße en E appe wi d übliche weise du ch einen Meilens ein gekennzeichne , an dem es de inie e Zwischenziele des jeweiligen En wicklungsp ojek es zu e eichen gil . Bei de Umse zung de Vo gehenspläne in ealen Abläu en e olg eine Ve mischung de Vo gaben aus den P ozessmodellen mi dem indi iduellen Denkp ozess de aus üh enden Pe sonen [PaBe97]. Die Denkp ozesse besi zen einen seh hohen Inno a ionscha ak e . De An eil sogenann e k ea i e P ozesse in den P oduk en wicklungsp ozessen is seh hoch [Remu02]. Sie können im Vo aus jedoch nich geplan bzw. in P ozessmodellen es gehal en we den. Die Be ei s ellung de In o ma ionen kann gu du ch IT-Sys eme un e s ü z we den, was sich au die Da en e ügba kei und den In o ma ionss and de P ozessbe eilig en posi i auswi k . Eine au oma ische Dokumen a ion de E gebnisse is dami eng e bunden. Fazi In de P oduk en wicklung wi d die Idee de P ozesse als g undlegendes Konzep zu S uk u ie ung on En wicklungs o haben e wende . Die dokumen ie en Vo gehensweisen dienen zu Un e s ü zung de konk e en Aus üh ung, um zielo ien ie zu einem quali a i gu en En wicklungse gebnis zu kommen. Meilens eine en lang des P ozess e lau s de inie en (Zwischen-) E gebnisse bzw. Ziele und dienen bei de Du ch üh ung des P oduk en wicklungsp ozesses die Quali ä und den E olg siche zu s ellen. Bei de 2.2 ANWENDUNGSBEREICHE DES PROZESSBEGRIFFS 20 Aus üh ung müssen zusä zliche Vo kommnisse und die ak uell o liegenden Bedingungen, die nich im Modell es gehal en we den können, be ücksich ig we den, so dass eine lexible Anpassung de Abläu e möglich sein muss. Abbildung 2-1 Beispiel – P oduk en wicklungsp ozess aus [Mee 07b]1 2.2.2 Medizinische P ozess Die Adap ion des P ozessgedankens im Be eich de Medizin wi d in de Li e a u als Klinische P ad bezeichne [Hell02]. Die Beg i e Clinical Pa hway, Geplan e Behandlungsablau (GBA) und Pa ien enp ad können dabei synonym e wende we den. Nach [Hell02] und [Opi 04] wi d de Klinische P ad wie olg de inie : Ein klinische P ad is ein einziga ige , be u sg uppenübe g ei ende Behandlungsablau au E idenz-basie e G undlage (Lei linie), de Pa ien ene wa ung, Quali ä und Wi scha lichkei gleiche maßen be ücksich ig “ Klinische P ade s ellen eine s anda disie e Besch eibung dessen da , was in eine Klinik üblich is . Sie we den in de Regel an die lokalen Ve häl nisse eines Klinikums angepass [Hell02], so dass sie die o handenen Ressou cen op imal nu zen können. Es he sch nich unbeg ünde die Angs o eine sognann en „Koch-Buch-Medizin“, die dem medizinischen Pe sonal die Handlungs eihei nimm [Hell02] [Opi 04]. Im eigen lichen Wo sinn sowie un e be iebswi scha lichem Gesich spunk wi d S anda disie ung un e ande em als eine Ve einhei lichung on Ve ah ensweisen und Abläu en [B oc93] [Gabl10] e s anden. P inzipiell soll e jedoch de Pa ien als Indi iduum mi seine K ankhei im Vo de g und s ehen. Da on unabhängig is die E ablie ung Klinische P ade nich ü alle klinischen 1 Die E s ellung de Beispiele in den olgenden d ei Un e kapi eln e olg e mi de Modellie ungssp ache AOPM und dem Modellie ungswe kzeug i>pm (siehe Kapi el 3.3.1.4). ANWENDUNGSBEREICHE DES PROZESSBEGRIFFS 2.2 21 Abläu e sinn oll, da de Au wand den zu e wa enden Nu zen deu lich übe s eigen wü de [HSMR02]. Die Klinischen P ade s ellen eine p inzipielle Vo gehensweise bzw. Lei linien au Basis E idenz-basie e G undlagen da . Die Abläu e sind in de Reali ä jedoch seh iel a iable und on ielen un o he gesehene E eignissen ode nich o he bedach en Kons ella ionen bzgl. des Gesundhei szus andes eines Pa ien en ode de Ve ügba kei on Ressou cen gep äg . Dies s ell eine en scheidende He aus o de ung ü die Handhabung diese P ozesse da . Teils en hal en die Abläu e eine Vielzahl on Einzelsch i en bei denen die Reihen olge nich en scheidend is , die abe auch nich pa allel ausge üh we den müssen bzw. können. Ein Beispiel da ü wä e de Be eich de P lege. O muss sie inne halb eines bes imm en Zei ens e s du chge üh we den (zum Beispiel nach de Einweisung, o bzw. nach eine Ope a ion). Diese Sch i e lassen sich somi mi eine Checklis e e gleichen, de en Anwendung das Ziel eine Volls ändigkei skon olle (hie die Du ch üh ung de Sch i e) e olg (siehe dazu zum Beispiel [Meil05]). Zumeis sind an medizinischen P ozessen sowohl e schiedene O ganisa ionseinhei en (medizinisches Pe sonal, Pa ien en, Ve wal ung, e c.) als auch un e schiedliche Ge ä e und Sys eme (Rön genge ä , CT, KIS, e c.) be eilig [DaRK00] [LBHH05], was die Komplexi ä de P ozesse wesen lich e höh . Abbildung 2-2 Beispiel – Medizinische P ozess [eigene Quellen] 2.2 ANWENDUNGSBEREICHE DES PROZESSBEGRIFFS 22 Die Be ei s ellung de In o ma ionen kann gu au oma isie und du ch IT-Sys eme un e s ü z we den, was sich au die Da en e ügba kei und den In o ma ionss and de P ozessbe eilig en posi i auswi k . Eine au oma ische Dokumen a ion de E gebnisse is dami eng e bunden. Zum Teil läss sich dies di ek mi de Du ch üh ung on Teilsch i en koppeln, wenn do echnische Sys eme, beispielsweise ein EKG, e wende we den. Viele unk ionale Sch i e könne abe nu manuell ausge üh we den, wie zum Beispiel “Anamnese du ch üh en“, was mi nich zu e meidenden Medienb üchen e bunden is . Fazi Auch in de Medizin wi d die Idee de P ozesse als s uk u ie endes bzw. s eue ndes Konzep e wende . Die S eue ung e olg o allem du ch Ve wendung on Klinischen P aden, welche medizinische Lei linien abbilden. Die Klinischen P ade dienen als G undlage ü die Du ch üh ung de medizinischen P ozesse. Da de en De ini ionen ein hohes Maß an Allgemeingül igkei besi zen, muss bei de en Ve wendung eine Anpassung gemäß dem indi iduellen Anwendungs all e olgen, wie es auch bei de P oduk en wicklung de Fall is . 2.2.3 Ve wal ungs echnische P ozess an de Uni e si ä Inne halb des deu schen Hochschulsys ems wi d imme häu ige on dem "Un e nehmen Uni e si ä " [Sieb08] [G H00] ode Uni e si ä als "Wissenscha sun e nehmung" [G H00] gesp ochen. Vo bilde dieses Pa adigmenwechsels sind o allem die ame ikanischen Uni e si ä en [G H00]. Auch diese müssen ih Ziel de „Wissenscha lichkei “ wi scha lich und e izien e eichen, um im We bewe b zwischen den e schiedenen Uni e si ä en bes ehen zu können. Als P oduk e de Uni e si ä sind E kenn nisse und Wissen aus de Fo schung sowie die Absol en en e schiedene Fach ich ungen aus de Leh e zu nennen. P ozesse, die in diese A on Un e nehmen ablau en, we den übliche weise ( gl. dazu zum Beispiel [Sinz97], [TeUI09] ode [Fähn09]) un e eil in: • Ke np ozesse S udium und Leh e • Ke np ozesse Fo schung sowie • Ve wal ungs- bzw. Diens leis ungsp ozesse Die Ak i i ä en des Ke np ozesses S udium und Leh e sind au die uni e si ä e Ausbildung de S uden en ge ich e . Mi den Schwe punk en Bewe bung und Zulassung, P ü ungs e wal ung, S udie enden e wal ung und Ve ans al ungsmanagemen wi d dies zusammenge ass un e dem Beg i „S uden -Li e-Cycle“. Dabei is eine s a ke In e ak ion zwischen den S uden en und den uni e si ä en O ganisa ionseinhei en zu beobach en. Wäh end sich dies au die Du ch üh ung eines S udiengangs bezieh , sind auße dem die Teil- Ke np ozesse ü die Ein ich ung sowie Au hebung eines S udiengangs zu nennen. Diese sind on gese zlichen Vo sch i en, zum Beispiel dem Baye ischen Hochschulgese z (BayHSchG) ode den Vo gaben de Kul usminis e kon e enz, gep äg und s a k dokumen enlas ig. ANWENDUNGSBEREICHE DES PROZESSBEGRIFFS 2.2 23 Im Ke np ozess Fo schung sollen Fo schungse gebnisse e a bei e we den, die dann de Ö en lichkei und Wi scha , abe auch den S uden en zugänglich gemach we den sollen. Die Ve wal ungs- und Diens leis ungsp ozesse sind au die Ke np ozesse ausge ich e und komple da in in eg ie . Beispielha zu nennen wä en die Pe sonal e wal ung, die Gebäude- und Anlagen e wal ung ode das Biblio hekswesen. Sie sollen so ges al e we den, dass die Du ch üh ung de Haup p ozesse möglichs e izien un e s ü z wi d. Zu Selbs dokumen a ion und/ode im Hinblick au die sei dem Beginn des Bologna- P ozesse [BuBF11] du chzu üh enden Akk edi ie ungsmaßnahmen zu Übe p ü ung des in e nen Quali ä ssiche ungssys ems eine Hochschule im Be eich S udium und Leh e, we den diese P ozesse in Fo m on P ozesshandbüche n besch ieben. Obwohl iele e wal ungs echnische P ozesse zu inden sind, die nach o he schende Meinung meis als seh s a und nach es en Ablau schema du chge üh we den, spiel aus de E ah ung des P ojek es he aus auch hie die Flexibili ä de Aus üh ung eine g oße Rolle. Dennoch gib es iele Abläu e, die dem klassischen Wo k low-Konzep [Jabl95] [JaBu96] en sp echen, das heiß au oma isie ausge üh we den können. Eine He aus o de ung is es Schni s ellen zwischen diesen beiden A en on P ozessen ( lexibel und s a ) zu ealisie en, wenn sie gemäß de De ini ion im P ozessmodell di ek au einande olgen. Die P ozesse e o de n ansons en gene ell eine ge inge We kzeugun e s ü zung, wich ig is es o allem die Rollen ich ig zu de inie en, dami die Ve an wo lichkei en geklä sind. Eine hohe Dokumen enlas igkei is au ällig; es we den ü die einzelnen Sch i e meis iele Un e lagen benö ig und dann auch iele e s ell . Abbildung 2-3 Beispiel – Uni e si ä sbezogene P ozess [UnBa10] 2.3 PROZESSMANAGEMENT 30 Die E läu e ungen o ien ie en sich gemäß de noch in Kapi el 2.3.2.2 o zus ellenden S udie an olgenden Aspek en: • s a egisches und ope a i es P ozessmanagemen • Modellie ung • Aus üh ung • In o ma ions echnologien Die genann en S udien olgen nich explizi diesem Au bau bzw. haben nich du chgehend alle au gelis e en Aspek e e ass bzw. nich mi demselben Ausmaß. Dahe gal es die E gebnisse de S udien k i isch zu analysie en, um die ele an en In o ma ionen im Hinblick au die anges eb e Zusammen assung ex ahie en zu können. Auße dem is zu be ücksich igen, dass die ü die e schiedenen S udien Ve an wo lichen jeweils ih e spezi ische (subjek i e) Sich weise au das Thema P ozessmanagemen haben, was sich au die in den S udien ges ell en F agen sowie die E gebnisanalyse auswi k . S a egisches und ope a i es Managemen (Geschä s-) P ozessmanagemen wi d sowohl au de s a egischen als auch au de ope a i en Ebene p ak izie . Es gil die P ozesse zu analysie en und da au au bauend zu managen, zu kon ollie en und kon inuie lich zu e besse n. Ziel is es le z endlich die Quali ä de zu e s ellenden P oduk e bzw. allgemein Leis ungen zu e besse n [AnCh07] [LeDa98]. Sowei sind diese E gebnisse mi de in Kapi el 2.3.1 e läu e en Theo ie kon o m. Demgegenübe haben die S udien jedoch gezeig , dass es o mals an de Un e s ü zung des Managemen s ehl , wenn es um die Umse zung des P ozessmanagemen s geh [AnCh07] [BICS07] [LeDa98]. Als U sachen wu den Fehleinschä zungen bzgl. de Bedeu ung des Themas P ozessmanagemen s sowie ehlendes Bewuss sein und Ve s ändnis iden i izie . Ge ade au de s a egischen Ebenen is häu ig kein gemeinsames Ve s ändnis bzgl. des Beg i s (Geschä s-) P ozessmanagemen o handen [WICS07], wäh end au ak ische Ebene als Übe gang zu ope a i en Ebenen dieses Thema meis ga nich angesp ochen wi d. Somi is de Übe gang on de s a egischen zu ope a i en Ebenen un e b ochen [SIBC07]. Au ope a i e Ebene is ein Mangel bis hin zu Nich o handensein eine en sp echenden Me hodik, on Rich linien ode allgemeingül igen P ak iken zu beobach en [BICS07] [IRRG09] [SIBC07]. Dies geh einhe mi ehlende Ausbildung im Hinblick au den gesam en Managemen ansa z. Die Umse zung geschieh ielmeh willkü lich, zu ällig [LeDa98]. Aus diesen E kenn nissen he aus is es nich übe aschend, dass iele Un e nehmen wei e hin unk ionso ien ie , s a p ozesso ien ie , ausge ich e sind. Es ehl dabei o allem an unk ionsübe g ei ende Koo dina ion sowie Kommunika ion [LeDa98]. Somi schein das P ozessmanagemen in de P axis noch einiges an Nachholbeda zu haben, was auch die olgenden Abschni e e deu lichen. PROZESSMANAGEMENT 2.3 31 Modellie ung Die de zei au dem Ma k o he schenden P ozessmodellie ungssp achen decken ein seh b ei es Anwendungsgebie ab [DGRI06], so zum Beispiel im Rahmen de Ges al ung on In o ma ionssys emen [DuAH05] ode Se ice-o ien ie en A chi ek u en [E l05] sowie zum Zweck de Dokumen a ion de Vo gänge in einem Un e nehmen [DaSh90]. Im Einzelnen sind die Modellie ungssp achen ehe allgemeingül ig konzipie , als dass sie au einen bes imm en Modellie ungszweck ausge ich e sind [BICS07] [DGRI06] [Rose06a] [Rose06b] [SIBC07]. Die am häu igs en e wende en Techniken sind • ER-Diag amme (= Me hode zu Besch eibung on Objek en und ih en Beziehungen zueinande [Chen76]) in kleine en Un e nehmen mi wenige als 100 Mi a bei e n sowie in g oßen mi übe 1000 Mi a bei e n [DGRI06] • Flowcha s/ P og ammablau pläne sowie UML-Diag amme in Un e nehmen on mi le e G öße [DGRI06] Im Bezug au die am häu igs en e wende en We kzeuge is an o de s e S elle • Visio (= wei e b ei e e Visualisie ungs-So wa e on Mic oso ü Windows [MiCo11]) o allem in mi elg oßen bis g oßen Un e nehmen zu nennen. De Nu zen de Modellie ung wi d o allem in dem besse en Ve s ändnis de P ozesse du ch isuelle Da s ellung gesehen [BICS07] [IRRG09]. Die Da s ellung de P ozesse in Fo m de P ozessmodelle wi d ge ne zu Dokumen a ion de Abläu e und O ganisa ionss uk u eines Un e nehmens e wende , abe auch ü die Spezi ika ion on p ozesso ien ie en Sys emen im Rahmen de So wa een wicklung [DaKo05]. Die Vo eile beziehen sich haup sächlich au die ope a i e Ebene sowie die o ganisa o ischen und inne be ieblichen Be eiche des P ozessmanagemen s und wenige au den s a egischen Be eich [IGRR09]. T o z des g oßen Angebo s an Modellie ungssp achen is es dennoch o mals nich möglich, die Geschä sp ozesse mi den gewünsch en Inhal en und/ ode in de en sp echenden Fo m s uk u ie da zus ellen [BICS07] [Rose06a] [Rose06b] [SIBC07]. Es he sch eine Disk epanz zwischen dem, was da ges ell we den kann, und dem, was da ges ell we den soll. Die Modellie ungssp achen scheinen nich den An o de ungen des Modellie ungskon ex es zu en sp echen. Dies e klä , dass o mals ga keine Dokumen a ion o zu inden is , da keine Abbildung de Sach e hal e möglich is [LeDa98]. [SIBC07] be ich e , dass die e wende en Modellie ungssp achen bzgl. de Anwendungs älle zu allgemeingül ig de inie sind. (Die in den S udien genann en Modellie ungssp achen we den alle on en sp echenden O ganisa ionen de inie .) Dennoch wi d o allem den S anda disie ungs o haben im Bezug au Modellie ungssp achen eine hohe Bedeu ung zugewiesen [IRRG09]. Es wu de nich explizi danach ge ag , jedoch schein keine indi iduelle En wicklung ode Anpassung on Modellie ungssp achen, wie es gemäß dem 2.3 PROZESSMANAGEMENT 32 heo e ischen Konzep des P ozesslebenszyklus in Kapi el 2.3.1 in de Designphase möglich is , o genommen zu we den. Dahe kann auch keine Aussage da übe gemach we den, wa um diese Möglichkei nich genu z wi d, obwohl sich die Anwende bewuss sind, dass die o handenen Modellie ungssp achen nich imme adäqua sind. Aus üh ung T o z de allgemeinen Ane kennung des (Geschä s-) P ozessmanagemen ansa zes läss sich diese im All ag doch manchmal nu schwe „ ich ig e kau en“. Dies is da au zu ückzu üh en, dass die Anwende seh un e schiedliche Vo s ellungen on de Realisie ung und dem Ou pu des Managemen -Ansa zes haben [BICS07] [WICS07] bzw. das en sp echende Bewuss sein ehl [LeDa98] [WICS07]. Zudem schein nach [BICS07] [WICS07] o allem eine Lücke zwischen de Design- und Aus üh ungsphase o handen zu sein; die in de Design-Phase de inie en An o de ungen we den nich konsequen umgese z , was P obleme in de Aus üh ung zu Folge ha . De G und da ü lieg o allem da in, dass in jede Phase des P ozesslebenszyklus e schiedene We kzeuge zum Einsa z kommen, die im Hinblick au eine du chgehende Umse zung de An o de ungen en lang des P ozesslebenszyklus nich au einande abges imm sind. Zudem s ehen nu allgemein de inie e Modellie ungssp achen zu Auswahl, die den indi iduellen Sach e hal eine O ganisa ion bzgl. de spä e en Aus üh ung nich abbilden können. Um die mi den genann en Punk en e bundenen Schwachs ellen bzw. Fehle auszume zen, müssen en sp echende Maßnahmen eingelei e we den. [LeDa98] k i isie , dass aus diesem G und bei de Aus üh ung de P ozesse die Du ch üh ung on Ve besse ungsmaßnahmen o mals zu seh im Vo de g und s eh . Die P ozessaus üh ung e läu also schwe punk mäßig eak i , als dass sie ak i ges al e we den kann bzw. wi d. Die P obleme we den nich wi klich an de „Wu zel gepack “, sonde n nu obe lächlich behandel . Die Mo i e de Un e nehmen, seien es aus zum Beispiel Zei - ode Kos enaspek e, we den in den S udien nich e mi el . In o ma ions echnologien Obwohl die IT (= In o ma ions echnologie) als ein en scheidende E olgs ak o ü das P ozessmanagemen angesehen wi d [Hung06] bzw. diese Managemen -Ansa z als In eg a o zwischen IT und de eigen lichen Geschä s ä igkei ungie [AnCh07], we den die IT- Sys eme o mals nich aus eichend au die P ozesse abges imm bzw. umgekeh . Dies üh dazu, dass die Funk ionali ä de IT-Sys eme nich den An o de ungen de P ozesse en sp ich , was bei de Ve wendung de Sys eme zu P oblemen üh und die Quali ä de P ozesse gebnisse minde . Die im Ve lau des P ozesslebenszyklus eingese z en Tools s ellen Insellösungen da [Wesk07]. Dies üh dazu, dass au g und ehlende S anda ds E gebnisse, die in eine Phase mi einem bes imm en Sys em e ziel wu den, nich nah los in eine sich anschließende Phase PROZESSMANAGEMENT 2.3 33 übe nommen we den können, da die Sys eme dazu nich bzw. nich aus eichend au einande abges imm sind. Un e Be ücksich igung dessen was in Kapi el 2.3.1 zu den einzelnen Phasen e läu e wu de, zeig dies, dass wohl zwischen dem Design und de Aus üh ung eine di ek e Ve bindung bes eh , die im P ozesslebenszyklus in Abbildung 2-4 nich explizi be ücksich ig is . Die En scheidungen im Design dü en nich nu die nach olgende Phase de Modellie ung be ach en, sonde n müssen den sich danach o se zenden P ozesslebenszyklus im Auge haben. So soll e ü die Modellie ung eine Modellie ungssp ache und -we kzeug ausgewähl we den, mi denen es möglich is P ozessmodelle zu e s ellen, die in das Aus üh ungssys em impo ie we den können. Lau [Kuen00] is als eine U sache die mangelnde Einbindung des ope a i en Managemen s in die IT-P ojek e zu sehen, so dass eine phasen- und achübe g ei ende Abs immung und Diskussion im Hinblick au die Realisie ung eines an o de ungsge ech en Sys ems nich möglich is . [Kuen00] bezieh sich in seine S udie zwa speziell au Wo k low-Sys eme, doch kann dies au p ozesso ien ie e IT-Sys eme im Allgemeinen übe agen we den. Vo de Implemen ie ung eines IT-Sys ems soll en o handene P ozessde ini ionen übe a bei e we den, um IT-Sys eme und P ozesse au einande abs immen zu können. [Kuen00] und [Re A05] haben jedoch he ausge unden, dass dies, wenn übe haup , nu zu einem ge ingen Ausmaß geschieh und die en wickel en IT-Konzep e meis au die o handene P ozesss uk u angewende wi d. Die Phase des Designs wi d somi auch hie nich um assend ausge üh und zu Ve ügung s ehende Handlungsmöglichkei en ü eine möglichs op imale Realisie ung des P ozessmanagemen konzep es bleiben ungenu z . Fazi Zusammen assend kann als E gebnis de S udien es gehal en we den, dass es sich beim P ozessmanagemen um einen sowohl au s a egische als auch ope a i e Ebene e ablie en Managemen ansa z handel . Es ha sich gezeig , dass die p ozesso ien ie e Du ch üh ung de Geschä s ä igkei zu eine E höhung de Quali ä des Ou pu s sowie de P oduk i i ä ( o allem im Hinblick au die Du chlau zei ) üh . Dennoch konn en an e schiedenen S ellen des P ozesslebenszyklus Schwachpunk e iden i izie we den. He o zuheben is , dass bei de Modellie ung, sei es zum Zweck de Abbildung de O ganisa ionss uk u ode im Rahmen de En wicklung on IT-Sys emen, gewünsch e und no wendige Inhal e nich da ges ell we den können bzw. die Modellie e sich au die gegeben Aspek e besch änken. In dem Zusammenhang wu de auch bemängel , dass die IT-Sys eme und (die au de Basis on Modellen e s ell we den) und P ozesse nich op imal au einande abges imm sind. Dies be i konk e die on den IT-Sys emen angebo ene Funk ionali ä . Leide wi d in den S udien nich analysie , was die Un e nehmen da an hinde die indi iduellen An o de ungen eines Anwendungs alles auch indi iduell umzuse zen. 2.3 PROZESSMANAGEMENT 34 Die genann en Schwachs ellen lassen sich mi eine inadäqua en Vo be ei ung de Modellie ung e klä en, was sich au die Designphase des P ozesslebenszyklus bezieh . Die Designphase is au g und ih e Posi ion im P ozesslebenszyklus de zen ale Ansa zpunk ü „e olg eiche“, das heiß e izien e und e ek i e P ozesse anzusehen, da do nach Fes legung de S a egie die e s en G undlagen ü den gesam en P ozesslebenszyklus geleg we den. Die iden i izie en P obleme mo i ie en, in de Designphase nach den U sachen zu o schen bzw. die Du ch üh ung de Designphase und/ode me hodische Vo gehensweis zu op imie en. Dami soll en dann auch Mängel bei de Modellie ung ode Aus üh ung e inge we den können. Es wi d sich zeigen, ob die nun o zus ellenden E gebnisse de eigenen S udie zu demselben Fazi kommen. Diese we den in dem sich nun anschließenden Abschni 2.3.2.2 p äsen ie . 2.3.2.2 Eigene S udie zum Thema P ozessmanagemen Die in Kapi el 2.3.2.1 o ges ell en In e iews sind as ausschließlich in e na ional, das heiß mi In e iewpa ne auße halb on Deu schland, du chge üh wo den. Dahe wu de mi els eine quali a i en Un e suchungsme hode [Lamn95] [Maye06] in Fo m eines sogenann en Lei aden-In e iews [Lamn95] [Maye06] [Wi z00] eine empi ische S udie in neun deu schen Un e nehmen du ch üh , um auch einen Übe blick bzgl. des Geschä sp ozessmanagemen s in Un e nehmen di ek „ o O “ zu haben und e en uell kul u elle Un e schiede zu iden i izie en. Im Folgenden wi d zunächs die Un e suchungsme hode nähe e läu e , da an schließ sich die P äsen a ion de E gebnisse an. Diese E gebnisse wu den be ei s in [Mee 09] e ö en lich . 2.3.2.2.1 Resea ch Design Eine quali a i e Un e suchungsme hode e wende o ene F agen zu Da ensammlung. Meis we den In e iews du chge üh , dies jedoch mi nu wenigen Teilnehme n. Die zu disku ie enden Themen we den o dem In e iew de inie ohne jedoch eine konk e e Hypo hese zu o mulie en. Die Reihen olge in de die einzelnen Themengebie e im Lau e des In e iews angesp ochen we den und in welchem Ausmaß, e gib sich aus dem Ve lau des Gesp ächs [Lamn95] [Maye06]. De e wende e Lei aden gib sowohl dem In e iew als auch den dabei gesammel en Da en eine O dnung bzw. S uk u . Dazu olgen die In e iewe de o ab de inie en Lei linie, auch um siche zus ellen, dass alle no wendige Punk e angesp ochen we den. Dennoch sind spon ane F agen e laub . Es e olg inhal lich eine in eg ie e Be ach ung on P ozesse assung (Design, Modellie ung) und P ozess e wendung (Aus üh ung), um Zusammenhänge bzw. Wechselwi kungen au decken zu können. Zudem wu den F ages ellungen im Bezug au die Mi a bei e als sepa a es Themengebie de inie ; schließlich sind sie es, die den Managemen ansa z ealisie en bzw. „leben“ müssen. Auch die PROZESSMANAGEMENT 2.3 35 In o ma ions echnologien als wesen liche Bes and eil de heu igen Geschä swel we den behandel . De de aillie e Lei aden is dem Anhang A zu en nehmen. E en sp ich olgendem Au bau: • Bedeu ung des P ozessmanagemen Hie wi d zunächs e mi el , inwie e n das Thema P ozessmanagemen übe haup bekann is , um eine O ien ie ung ü den wei e en Ve lau des In e iews zu haben. • Rahmenbedingungen Die s a egischen und ope a i en Rahmenbedingungen, welche die Basis zu Umse zung des Managemen ansa zes da s ellen, we den e ag . • P ozesse assung und – Ve wendung Zum einen wi d e mi el , wie Iden i ika ion und De ini ion de P ozesse im be ag en Un e nehmen e olgen; zum ande en, wie diese dann umgese z we den. • In o ma ions echnologien Hie wi d die Rolle de In o ma ions echnologien bezüglich de P ozesse assung und - e wendung analysie . • Mi a bei e In Le z endlich wi d au die Rolle de Mi a bei e eingegangen und wie diese mi dem Thema P ozessmanagemen kon on ie we den. Fü die Auswahl de Teilnehme konn e au Kon ak e des Leh s uhls du ch Fo schungsp ojek e sowie Kon ak e de Uni e si ä Bay eu h insgesam zu ückgeg i en we den. Dabei wu de de Fokus au Mi a bei e geleg , die im Be eich des P ozess- sowie Quali ä smanagemen s bzw. au Managemen ebene de Un e nehmen ä ig wa en. Die po en iellen Teilnehme wu den zunächs pe e-Mail angesch ieben Nach de dann olgenden ele onischen Kon ak au nahme zu den sich zu Ve ügung s ellenden Teilnehme n wu den die In e iews jeweils o O in den Un e nehmen du chge üh . Einen Übe blick übe die wich igs en Kennzahlen de Un e nehmen gib Tabelle 2-1. Die Übe sich zeig , dass die Un e nehmen sowohl im p oduzie enden als auch im diens leis ungsbezogenen Be eich ä ig sind. Die Anzahl de Mi a bei e is seh un e schiedlich, on de kleins en Fi ma, die 13 Mi a bei e ha , bis zu den G öß en mi meh als 330.000. Die Gesp äche wu den elek onisch au gezeichne , wobei pe Hand zusä zliche No izen e s ell wu den. Nach olgend wu den die Da en ansk ibie . Fü die Auswe ung de quali a i en Da en wu de das „p agma ische Auswe ungs e ah en nach Mühl eld“ gewähl [Maye06]. Ziel dieses Ve ah ens is es nich , die In e iews so genau wie möglich zu in e p e ie en, sonde n P oblembe eiche ode Au älligkei en zu iden i izie en, um da aus allgemeingül ige Aussagen abzulei en. De Vo eil zu ande en Auswe ungs e ah en is da in zu sehen, dass die E gebnisse di ek umgese z we den, ohne zum Beispiel den Zwischensch i eine Pa aph asie ung du ch üh en zu müssen. 2.3 PROZESSMANAGEMENT 36 N . Besch eibung de O ganisa ion Rolle des In e iew en Anzahl de Mi a bei e Umsa z in €/ Jah 1 Medizin echnik Manage 40.000 k.A. 2 IT-Diens leis ung Geschä s üh e 13 k.A. 3 Handel Manage 170 k.A. 4 We kzeugbau Geschä s üh e 380 44 Mio €/Jah 5 Elek o echnik Manage 170 k.A. 6 Au omobil Manage 330.000 108.897 Mio €/Jah 7 Anlagenbau Geschä s üh e 40 >10 Mio €/Jah 8 IT Manage 100 k.A. 9 Spedi ion Con olle 1.300 150 Mio €/Jah Tabelle 2-1 Übe sich übe die be ag en Un e nehmen 2.3.2.2.2 E gebnisse Im Folgenden we den nun die E gebnisse de In e iew eihe o ges ell und gleichzei ig ein Ve gleich zu den heo e ischem Konzep des in Kapi el 2.3.1 o ges ell en P ozesslebenszyklus sowie zu den E gebnissen de in e na ionalen S udien du chge üh . Bedeu ung des P ozessmanagemen s Inne halb de be ag en Un e nehmen is das P ozessmanagemen als Managemen ool sowohl au dem s a egischen wie auch au ope a i em Le el g undlegend akzep ie . Lediglich eine Fi ma e i eine ehe k i ische Meinung dazu, was abe wohl den schlech en E ah ungswe en in Fo m on schlech en Kennzahlen ( o allem bzgl. des Umsa zes) zuzuo dnen is . Meh als zwei D i el de Un e nehmen sehen die Ein üh ung des P ozessmanagemen ansa zes in engen Zusammenhang mi bzw. als G undlage ü die Ze i izie ung, o allem im Hinblick au die ISO-Ze i izie ungen nach ISO 9000 und ISO 9001. Da sowohl die ISO-Ze i izie ung als auch das P ozessmanagemen ein in eg ale Bes and eil des Quali ä smanagemen s sind, we den sie in einem engen Zusammenhang gesehen. Diese Ko ela ion wi d auch in de Li e a u iel disku ie (siehe zum Beispiel [Allw05], [BeKR05], [CuKO92] ode [ZaSi95]). Neben dem ISO-S anda d we den da übe hinaus on ün de neun in e iew en Un e nehmen auch wei e e S anda ds e wähn , wie zum Beispiel die VDI-Rich linien 2221 [VDI93] und 2222 [VDI82] [VDI97] (Regeln des Ve eins Deu sche Ingenieu e ü die Ingenieu wissenscha ) ode ITIL [OoGC11] (Bes PROZESSMANAGEMENT 2.3 37 P ac ice bzgl. de IT-In as uk u ). Ih e Bedeu ung schein im Zusammenhang mi dem Thema P ozessmanagemen jedoch ge inge zu sein. P ozessmanagemen wi d auße dem als We kzeug ü eine komple e Reo ganisa ion des Geschä sbe iebs e wende . Dieses Konzep kam be ei s 1990 au (siehe [Hamm90], [DaSh90]) und schein auch heu e noch ak uell zu sein. In zwei Fällen wa die Ein üh ung dieses Managemen ansa zes de „le z e Re ungsanke “ (N .4) ü die Un e nehmen; das E gebnis de komple en Umges al ung wa eine d as ische Ve besse ung des Geschä sbe iebes. In den ande en Fällen wa die Si ua ion wenige d ama isch. De Ansa z des P ozessmanagemen s soll e ielmeh zum Zweck de kon inuie lichen Ve besse ung eingese z we den, hie insbesonde e bzgl. de in e nen Kommunika ion zwischen den Mi a bei e n und den Schni s ellen zwischen den e schiedenen A bei sbe eichen bzw. Ab eilungen. Ein E olg konn e on allen, bis au eine Ausnahme, bes ä ig we den. Rahmenbedingungen S a egische Rahmenbedingungen Die be ag en Un e nehmen, die P ozessmanagemen e olg eich p ak izie en, weisen eine lache O ganisa ionss uk u , in Kombina ion mi eine P ojek o ganisa ion ü den äglichen Geschä sbe ieb au . Dies en sp ich dem, was auch in de Li e a u allgemein e e en wi d (siehe zum Beispiel [Allw05], [BeKR05]). Die „Rich igkei “ dieses O ganisa ions yps wi d dami un e s ichen, dass Un e nehmen, die unzu ieden mi de Adap ion dieses Managemen ansa zes sind, eine hie a chische O ganisa ionss uk u mi ielen Ebenen au weisen. Wie be ei s e wähn wa en, mi Ausnahme on zwei Un e nehmen, alle in e iew en Un e nehmen nach ISO 9000 und 9001 ze i izie ; eine de wel wei bekann es en Quali ä smanagemen s anda ds, de besch eib , welchen An o de ungen das Managemen eines Un e nehmens genügen muss, um einem bes imm en S anda d bei de Umse zung des Quali ä smanagemen s zu en sp echen. Dami wi d de enge Zusammenhang zwischen P ozess- und Quali ä smanagemen deu lich. Es soll e e wähn we den, dass es sich bei den beiden Un e nehmen ohne Ze i izie ung einmal um ein seh kleines Un e nehmen gehandel ha , ü die Kos en und Nu zen eine Ze i izie ung in keinem e e ba en Ve häl nis s ehen; im zwei en Fall handel es sich um ein hochspezialisie es Un e nehmen, ü das spezielle Regula ien und wenige S anda dno men ele an sind. Die Idee des p ozesso ien ie en Denkens und A bei ens dien de Planung und S eue ung de s a egischen Au gaben de Un e nehmen. Dazu we den zu Da s ellung de Ke np ozesse P ozessmodelle in Fo m on „P ozesslandscha en“ ode „P ozesshäuse n“, wie es auch in de Li e a u besch ieben wi d (siehe [Allw05], [BeKR05]), e wende . Als wesen liche In o ma ionselemen e diese Modelle sind Meilens eine und A bei spake e zu e wähnen. Meilens eine we den im Rahmen des P ojek managemen s zu Da s ellung on (Zwischen-) 2.3 PROZESSMANAGEMENT 38 Ziel e wende ; A bei spake e dienen de de aillie en Au gabenbesch eibung. Ziel is es le z endlich auch mi Hil e de P ozessmodelle die e schiedenen Geschä sbe eiche und ih e jeweiligen Wechselwi kungen abzubilden. Im No mal all schließ sich de s a egischen De ini ion des P ozessmanagemen -Ansa zes die Ope a ionalisie ung de P ozesse an. Nu in einem Fall konn e dieses Konzep nich beobach e we den; es handel e sich jedoch um ein seh kleines Un e nehmen, in dem s a egische und ope a i e Ebene seh eng beieinande liegen und wenige s eng ge enn sind, als dies bei g oßen Un e nehmen de Fall is . Die Du ch üh ung des P ozessmanagemen s au ein ope a i e Ebene wi d nich p ak izie ; die s a egische und ope a i e Ebene sind zwei sich no wendige weise e gänzende Be eiche, wobei bzgl. de Umse zung on de s a egischen Ebene he begonnen we den soll e, um ein en sp echendes Rahmenwe k o zugeben. Konk e e Mängel, Schwachs ellen ode K i ikpunk e konn en im Hinblick au die Ges al ung de s a egischen und ope a i en Rahmenbedingungen bis dahin nich au gedeck we den. Ope a i e Rahmenbedingungen Wäh end die in e na ionalen S udien un e ande em ein Mangel an me hodischen Vo gehensweisen es s ellen konn en (siehe zum Beispiel [WICS07]), is de na ionale Geschä sbe ieb on P ojek en gep äg . Vo gehensmodelle, so zum Beispiel das Wasse all- Modell [Royc70] ode das V-Modell XT [BuIn06] sind wenig bekann und deshalb nu wenig im Einsa z. Nu ein D i el de be ag en Un e nehmen e wende sie. Es schein , dass die Vo gehensmodelle nich den An o de ungen de Un e nehmen en sp echen, Idee und Umse zung nich s immig zueinande sind. Auch wei e e Me hodiken im Hinblick au die Umse zung des P ozessmanagemen wu den on den Un e nehmen nich e wähn . Lediglich einmal wu de in dem Zusammenhang on SCM (= Supply-Chain-Managemen ) [ScSe08] und CRM (= Cus ome -Rela ionship-Managemen ) [ScSe08] be ich e . Es is somi eine Übe eins immung mi den E gebnissen de in e na ionalen S udien es zus ellen und die heo e ischen Konzep e scheinen eine nu unzu eichende Umse zung nach sich zu ziehen. Ohne Ausnahme be on en alle Un e nehmen, dass es nich allein aus eich , die P ozesse in Modellen zu de inie en und dokumen ie en. „Die P ozesse müssen auch in den Köp en de Mi a bei e sein“ (N .1, Tabelle 2-1). Haben sie eine g undlegende Vo s ellung on den Vo gängen, können sie die P ozesse mi de en sp echend o handenen Handlungs- und Ges al ungs eihei in Kombina ion mi ih em eigenen E ah ungsscha z du ch üh en. Die übe g ei ende Koo dina ion e olg du ch den P ojek lei e , de dabei neben dem zu e eichenden P ojek e gebnis das Gesam ziel des Un e nehmens zu be ücksich igen ha . Wich ig is es, die P ozesse den Anges ell en und dem gesam en Geschä sbe ieb nich ein ach au zue legen. Die P ozessmodelle sollen dahe nich imme 1:1 ausge üh we den, sonde n dienen ielmeh als eine A Rahmenwe k. Nu in zwei Un e nehmen wu de dem gewisse maßen wide sp ochen und eine s ik e Aus üh ung ge o de . In dem einen Fall PROZESSMANAGEMENT 2.3 39 handel e sich um die Abläu e in eine P oduk ionsanlage; in dem P ozessmodell we den die bei de P oduk ion gemäß den Vo sch i en auszu üh enden Sch i e abgebilde . Die Einhal ung diese Regeln is essen iell ü quali a i gu e P oduk e. Im ande en Fall wu de das P ozessmodell seh allgemein bzw. g obg anula im Hinblick au den unk ionalen Aspek de inie , jedoch seh genaue Angaben zum Ende gebnis gemach . Die „genaue“ Umse zung des P ozessmodells wa somi bzgl. de de inie en Abläu e leich möglich; en scheidend wa , am Ende das ich ige E gebnis zu haben. P ozesse assung und -Ve wendung Im Un e schied zu den in e na ionalen S udien wu de zusä zlich zu Modellie ung auch die o ausgehende (Teil-) Phase de P ozessiden i ika ion empi isch un e such , um auch einen Einblick in die Designphase zu e hal en. Beides wi d zusammenge ass un e dem Beg i P ozesse assung. Die P ozess e wendung bezieh sich au die Aus üh ung de P ozesse. Iden i ika ion + Modellie ung Die Iden i ika ion und Modellie ung de P ozesse inde nach Aussage de in e iew en Pa ne in allen Funk ions-, bzw. Geschä sbe eichen de Un e nehmen s a . Dies zeig , dass aus diese Pe spek i e das P ozessmanagemen (bzw. zumindes ein Teil da on) ganzhei lich in den Un e nehmen in eg ie is . Un e schiede sind bei den Un e nehmen im De aillie ungsg ad de Analyse zu inden; nich nu zwischen den Un e nehmen, sonde n auch inne halb eines Un e nehmens. Je nach Kon ex und P ozessa wi d au den Ebenen de Phasen, de P ozesse ode de Au gaben analysie und schließlich modellie . Wäh end Phasen den unk ionalen Aspek seh g ob um eißen, e olg mi P ozessen bzw. Au gaben eine zunehmend de aillie e e Spezi ika ion. De De aillie ungsg ad un e scheide sich zudem on Anwendungsbe eich zu Anwendungsbe eich. Adminis a i e P ozesse we den wei aus genaue abgebilde als P oduk en wicklungsp ozesse. Fü kleine e Un e nehmen muss de Inhal nich so de aillie angeben we den, wie ü g öße e (G enzwe lieg hie bei Anzahl de Mi a bei e > 1300); G und is die mi de Un e nehmensg öße zunehmende Um ang de Abläu e und de dazugehö igen Aspek e (wie zum Beispiel Inpu - und Ou pu da en), die es zu behe schen gil . [LeDa98] beu eil dies hingegen wei aus nega i e . Dies bezieh e o allem da au , dass o mals in e gleichba en Be eichen au un e schiedlichem De aillie ungsg ad gea bei e wi d. [LeDa98] be ücksich ig nich , dass noch wei aus meh Fak o en den De aillie ungsg ad eines Modellie ungsp ojek es beein lussen. Haup e an wo lich ü die Iden i ika ion (und Modellie ung) de P ozesse sind die P ojek lei e ode (e ah ene) Mi a bei e , die ü das P ozess- ode allgemein Quali ä smanagemen s zus ändig sind. Die Posi ionen de Ve an wo lichen zeig , welche Bedeu ung dem P ozessmanagemen beigemessen wi d und, dass das P ozessmanagemen 2.3 PROZESSMANAGEMENT 46 2.3.2.1) im deu schen Fi menleben un e ep äsen ie zu sein. T ainings we den ansons en nu zu speziellen echnischen Sys emen angebo en. Im eigen lichen Tagesgeschä we den den neuen Mi a bei e Men o en zugewiesen, die sie beim Einleben un e s ü zen sollen. „T aining on he Job“ is eine a o isie e Me hode, um neue Mi a bei e zu in eg ie en. Die übe g ei ende, ganzhei liche Einbindung de Mi a bei e in den Geschä sbe ieb e olg gene ell übe die P ojek o ganisa ion, die ypische O ganisa ions o m bei Anwendung des P ozessmanagemen ansa zes (siehe zum Beispiel [BeKR05]). In den meis en Fällen, sieben on neun Un e nehmen haben sich en sp echend geäuße , wi d dabei im Team gea bei e . Zu F age, was im Hinblick au das Tagesgeschä (und bzgl. des Umgangs mi den Mi a bei e n) e besse we den könn e, kamen seh un e schiedliche An wo en. Allgemein klang du ch, dass die Kommunika ion bzw. Abs immung zwischen den Mi a bei e n zu op imie en is und dami eng e bunden auch die O ganisa ionss uk u en. Es bes eh Übe eins immung da in, dass die Diskussion de Schni s ellen ein wich ige Punk is , die unk ionso ien ie e Denk- und A bei sweise wenige ausgep äg sein soll e, sowie auch [SIBC07] eine zu ge inge In eg a ion des P ozessgedanken iden i izie we den konn e. Die Un e nehmen se zen sich also p inzipiell ü das P ozessmanagemen ein, sehen abe auch dass zwischen Idee, den ausgea bei e en Konzep en und de Reali ä noch eine Lücke kla . Quali ika ion Zu Umse zung des P ozessmanagemen -Ansa zes b auchen nich alle Mi a bei e eine en sp echende Quali ika ion au diesem Themengebie . Wich ig is es, dass die Mi a bei e ein G und e s ändnis on den Abläu en ih es Un e nehmens haben. Dies geh einhe mi de An o de ung, wie sie be ei s im Hinblick au die P ozess e wendung bzw. –Aus üh ung, es ges ell wu den. Do wu de ge o de , dass die P ozesse ü eine e olg eiche Aus üh ung „in den Köp en de Mi a bei e “ sein müssen; ebenso is „de Mensch mi seinen Fähigkei en und gesundem Menschen e s and“ (N .8, Tabelle 2-1) essen iell. Im Zusammenspiel mi Compu e ode auch Robo e is diese Komponen e essen iell ü den All agsbe ieb des P ozessmanagemen -Ansa zes. Da übe hinaus is es na ü lich wich ig, dass die Mi a bei e p inzipiell eine gu e achliche Quali ika ion besi zen, um die in den P ozessmodellen spezi izie en Au gaben auch inhal lich und achlich aus üh en zu können. Fazi Zusammen assend kann, wie bei den in e na ionalen S udien auch, es gehal en we den, dass es sich beim P ozessmanagemen um einen sowohl au s a egische als auch ope a i e Ebene e ablie en Managemen ansa z handel . Die In e iewpa ne konn en eine wesen liche Ve besse ung ih e E gebnisse bes ä igen, o allem im Fall eine komple en Reo ganisa ion des Be iebs. PROZESSMANAGEMENT 2.3 47 Es schein , dass de Fokus seh au den in e nen Abläu en lieg , da eine In eg a ion ex e ne Pa ne in diesen Managemen -Ansa z nich explizi e wähn wi d. En sp echende Konzep e wie SCM (= Supply Chain Managemen ) ode CRM (= Cus ome Rela ionship Managemen ) (siehe [ScSe08]) wu den lediglich einmal e wähn . Eine holis ische e Umse zung des P ozessmanagemen s [Hung06], bei de die ex e nen Pa ne in diesen (Quali ä s-) Managemen -Ansa z mi eingebunden we den [ZaSi95], könn e noch wei e e Ve besse ungen mi sich b ingen. Da bei den in e na ionalen S udien dies bzgl. keine Angaben gemach wu den, is an diese S elle kein Ve gleich möglich. In o ma ions echnische Sys eme sind nich das Haup we kzeug zu Umse zung des P ozessmanagemen -Ansa zes. Die Sys eme scheinen bzgl. ih e Eigenscha en und Funk ionen Quali ä smängel zu haben, was o allem die Modellie ungswe kzeuge be i . Dies wi d du ch die Ta sache, dass indi iduelle Un e nehmensaspek e eigen lich übe haup nich modellie we den, un e s ichen; nu die üblichen Aspek e we den modellie , was mi den E gebnissen de in e na ionalen S udien ko espondie . Gene ell ha es sich he ausk is allisie , dass die IT-Sys eme und die P ozesse nich op imal au einande abges imm sind. So wi d in de P axis dem Fak o Mensch bei de Aus üh ung eine hohe Bedeu ung beigemessen. Im Hinblick au die beiden S udien konn en somi übe eins immend die Schwachpunk e im Bezug au den P ozesslebenszyklus bzw. den Ansa z des P ozessmanagemen s iden i izie we den. Gene ell is zu e kennen, dass die e ziel en E gebnisse bzw. e wende en bzw. o handenen Sys eme, wie es zum Beispiel o allem bei den Modellie ungswe kzeugen de Fall is , sich nich imme mi den gewünsch en An o de ungen decken. Dies deu e da au hin, dass genau diese S elle, nämlich de ich igen De ini ion und Umse zung de An o de ungen, zu wenig Beach ung geschenk wi d. 2.3.3 Fazi bzgl. dem S and in Fo schung und P axis Das g undlegende Ve s ändnis, was den Ansa z des P ozessmanagemen s be i , deck sich bzgl. Theo ie und P axis. Als Ins umen zu O ganisa ion des Geschä sbe iebes is es au s a egische wie au ope a i e Ebene ane kann . Doch gib es Disk epanzen bei de Umse zung de heo e ischen Konzep e in de P axis, so dass die E gebnisse bei le z e e nich imme das lie e n, was die Theo ie o gegeben ha . Die Disk epanz gil es jedoch di e enzie zu be ach en. Es is zu be ücksich igen, dass die in de Theo ie bzw. im akademischen Be eich ausgea bei e en Ideen und Konzep e un e ande em zukün ige Möglichkei en da s ellen und somi s e s noch e besse ungswü dig sind; es handel sich um Vo s ellungen, die noch nich ( olls ändig) in de P axis e p ob wu den, wodu ch die Feinabs immung ehl . Es is zu e gleichen mi einem P o o yp aus de P oduk en wicklung, de sich auch e s un e ech en Bedingungen bewäh en muss. Au gabe de P axis is es, he auszu inden, was in welche Fo m aus de Theo ie übe nommen we den kann; die P axis is zunächs de „Tes e “ de akademischen Ideen. Die Disk epanzen sind somi ein 2.3 PROZESSMANAGEMENT 48 essen ielle Bes and eil ü die Wei e en wicklung bzw. kon inuie liche Ve besse ung de Konzep e. Abzug enzen sind da on explizi Ideen und Konzep e, bei denen selbs nach länge e Zei (das Thema P ozessmanagemen wi d insgesam sei unge äh 20 Jah e disku ie ) noch Disk epanzen zwischen Theo ie und P axis zu inden sind. In solchen Fällen is eine g undlegende Analyse des o liegenden Falls unabdingba . Die hohe Rele anz de P ozessmodellie ung kann mi den analysie en S udien sowie den E gebnissen de eigenen kla au gezeig we den. Mi els Geschä sp ozessmodellen ode IT- Modellen we den no wendige In o ma ionen ü den Geschä sbe ieb, o ganisa o ische S uk u en wie auch die in o ma ions echnische Aspek e in eine konsolidie en A und Weise es gehal en [Giag01] [LiP 96]. Die Modelle bilden die G undlage ü die spä e e Aus üh ung de P ozesse sei es mi ode ohne IT-Sys eme. Fü eine e olg eiche Realisie ung de Modellie ung wi d in de Li e a u die Designphase inklusi e de dabei du chzu üh enden An o de ungsanalyse (siehe dazu Kapi el 2.3.1 ) als ein essen ielle Sch i be ach e . In keine de in Kapi el 2.3.2 be ach e en S udien ( o allem bei denen, die allgemein das Thema P ozessmanagemen behandeln) sind jedoch explizi In o ma ionen übe die Designphase und me hodische Vo gehensweisen, Rahmenbedingungen ode zu e eichenden Ziele zu inden. Selbiges gil ü die An o de ungsanalyse. Auch in de eigenen S udie sind nu seh wenige In o ma ionen dazu zu inden. Das sei de Ve ö en lichung des A ikels on He ne [HMPR04] im Jah e 2004 ges iegene In e esse an diesem Thema [InRe08] schein den All ag de Un e nehmen noch nich e eich zu haben, obwohl die jüngs en de analysie en S udien aus dem Jah e 2010 s ammen, so dass ein gewisse Zei ahmen zu Übe nahme de Ideen inzwischen o handen is . Das Design schein in de P axis eine wei aus ge inge e Rele anz als die sich anschließende Modellie ung zu haben; und dies obwohl das Design die no wendigen Angaben ü die Modellie ung lie e . Die P ozessmodelle sind le z endlich „nu “ ein Ins umen , um die im Design e mi el en An o de ungen und Umse zungsmöglichkei en es zuhal en [DaSh90]. Somi is die un e schiedliche Rele anz on Design und Modellie ung, wie sie iden i izie wu de, nich nach ollziehba , jedoch e klä ba : Es schein noch eine s a ke Ve mischung diese beiden Phasen o zuliegen, was sich o allem da in zeig , dass die Au gaben des Designs wenige o be ei end im Bezug au die Modellie ung, sonde n wenn dann beglei end e olgen. Zei - und Kos end uck, die dazu üh en exis ie ende Lösungen ( o allem im Bezug au Modellie ungssp achen und -We kzeugen) ohne aus eichende Analyse zu übe nehmen, können ein G und da ü sein. Auch schein es noch an eine kla en T ennung on Ve an wo lichkei en in dem Sinne, dass „Designe “ ih e Au gabe nachgehen, zu ehlen. Da die Designphase in de P axis nu in ge ingen Ausmaß bzw. as ga nich du chge üh wi d, is e klä ba , dass in den P ozessmodellen de be ag en Un e nehmen meis nu die gängigen Aspek e (wie P ozesse, Rollen und We kzeuge [CuKO92] [JaBu96]) da ges ell PROZESSMANAGEMENT 2.3 49 we den, die Modelle nich zum jeweiligen Anwendungskon ex passen und dem Anwende wich ige In o ma ionen ehlen. Auch die IT-Sys eme, die le z endlich au Basis on Modellen en wickel we den [VeCo94], können olglich nich zu den du chzu üh enden P ozessen passen, o allem im Bezug au Funk ionali ä en. Es we den o handene (Modellie ungs-) We kzeuge, ohne ode mi nu ge ingen Anpassungen wiede bzw. wei e e wende , ohne dabei au den genauen Zweck und Kon ex de P ozesse einzugehen und, speziell bei den Modellie ungswe kzeugen, au die „Rich igkei “ de Modellie ungssp achen zu ach en [ClSW08]. Da die Designphase am An ang des P ozesslebenszyklus s eh , se zen sich Fehle in alle nach olgenden Phasen du ch und ziehen mögliche weise wei e e mi sich. Zwa können sie gegebenen alls mi geeigne en Maßnahmen ausgeglichen we den, doch nimm dies zusä zlich Zei und Kos en in Ansp uch. Da ein kla es De izi bzgl. de Beach ung bzw. Du ch üh ung de Designphase es ges ell we den konn e, was be ei s mi de unzu eichenden Analyse de An o de ung beginn , gil es in diese A bei au g und de Bedeu ung de Designphase de en Au gaben sowie Ziele zunächs explizi he auszua bei en. Die e mi el en Aspek e we den schließlich in einem me hodischen Rahmenwe k ü das Design in eg ie . Dies e olg im Hinblick au den gesam en P ozesslebenszyklus, insbesonde e de Modellie ung. 2.3 PROZESSMANAGEMENT 50 DESIGN UND MODELLIERUNG – EINE ABGRENZUNG 3.1 51 Kapi el 3 Design und Modellie ung – De ini ion und G undlagen Nachdem in dem o he igen Kapi el die Beg i e Design und Modellie ung be ei s ku z einge üh wo den sind, e olg nun eine kla e Abg enzung diese beiden Phasen. Dazu we den Design und Modellie ung zunächs jeweils allgemein de inie , um sie dann au den Kon ex des P ozessmanagemen s zu übe agen. Fü einen um assenden Übe blick we den die me hodischen Vo gehensweisen de beiden Phasen e läu e . 3.1 Design und Modellie ung – eine Abg enzung Von eine saube en Spezi ika ion wi d eine kla e T ennung de beiden Phasen e wa e , so dass mi de eindeu igen Klä ung de Au gabens ellung auch die zu e zielenden E gebnisse kla de inie sind. Eine eindeu ige Ziel o s ellung wi k sich wiede um au die Quali ä de E gebnisse de beiden Phasen aus. 3.1.1 Design De englische Beg i Design bedeu e ins Deu sche übe se z „En wu “ [Weis91]. E wi d in den e schiedens en Sp achen e wende , so zum Beispiel im F anzösischen ode I alienischen. De deu sche Sp achgeb auch okussie sich ehe au den o malen bzw. küns le ischen Aspek und e dinglich den Designbeg i , wäh end de angelsächsische Designbeg i auch den echnischen sowie kons uk i en An eil des Designs um ass . Eine sp achübe g ei end einhei liche De ini ion des Beg i es gib es also nich [RaWa09]. Design is in ielen Be eichen ein zen ales Thema. Im Be eich de A chi ek u und Kuns is de Beg i wohl am bekann es en [WaWE92]. E wi d abe zum Beispiel auch im Ingenieu be eich, nämlich in de Kons uk ion, e wende [DyLi00] [PaBe97] [Pe 06] und im Be eich de In o ma ionssys eme. Im Be eich de In o ma ions echnik geh es um die O ganisa ion eines Un e nehmens (S a egie, Kul u und P ozesse) und die Ges al ung de Technologien (In as uk u , Anwendungen, …) [HMPR04]. [Schn05] und [S e 00] de inie en das Design als einen Ges al ungs- und En wu s o gang, dem eine eingehende Analysephase bzgl. des zu ges al enden Objek es o ausgeh . Le z endlich gil es e schiedene Funk ionen zu e üllen. Einzelne Funk ionen we den im Folgenden allgemein e läu e und es wi d gezeig , wie sie im Kon ex P ozesslebenszyklus im Rahmen des (Geschä s-) P ozessmanagemen s (siehe Kapi el 2.1) zu sehen sind. 3.1 DESIGN UND MODELLIERUNG – EINE ABGRENZUNG 52 Zeichenha -seman ische Funk ion Das Design soll eine Idee, einen Beg i ode Vo gang symbolisch und somi wah nehmba bzw. e s ändlich da s ellen. Mi welchem Symbol ode Zeichen eine Vo s ellung eindeu ig assoziie we den kann, muss zu o genau e mi el we den, um Miss e s ändnisse ode soga ein Nich e s ehen zu e meiden [Schn05] [S e 00]. So symbolisie en zum Beispiel übliche weise Schlegel und Eisen den Be gbau. Bekann is auch de sog. Me cedes-S e n, de die en sp echende Au oma ke ep äsen ie . Au das P ozessdesign bezogen geh es um die Fes legung de ex uellen, abella ischen und/ode g aphischen Da s ellungsa en (Zeichen, Symbole, Syn ax) zu P äsen a ion de Abläu e eine O ganisa ion [HMPR04] [JaDV08]. Es beinhal e die De ini ion on Zeichen, Symbolen mi en sp echende Syn ax (welche die Beziehung zwischen den Zeichen und Symbolen es leg ) und Seman ik (welche die Bedeu ung de Zeichen und Symbole de inie ) [Bode06]. In ih e Gesam hei bilden diese d ei die De ini ion eine (P ozess-) Modellie ungssp ache [Bode06] [ClSW08]. Abbildung 3-1 Beispiel zeichenha -seman ische Funk ion Eine mögliche Realisie ung diese Design unk ion is in Abbildung 3-1 zu sehen. Rech ecke we den als P ozesssch i e angesehen, die jeweils übe einen Kon oll luss in Fo m eines P eils mi einande e bunden, d.h. in eine Ablau eihen olge geb ach we den. Sollen auch Dokumen e angegeben we den, müssen wei e e Zeichen inklusi e Seman ik und Syn ax de inie we den. Fü eine wei e e Op imie ung kann zum Beispiel ü das P ozessmodell eine Klinik es geleg we den, dass die Modellie ungssp ache zwei A en on Sch i en beinhal en soll: o ale und eckige Sch i e zu Un e scheidung adminis a i e und medizinische Abläu e. Fo male Funk ion Die on außen sich ba e Ges al eines Objek es ode de Ablau eine Handlung (nich de Inhal ) müssen bzw. sollen bes imm en Vo sch i en genügen. Ges al ode Handlung en sp echen dann einem nach außen sich ba en Rahmenwe k, das de allgemeinen O ien ie ung sowie dem Ve s ändnis dien . Diese Vo sch i en gil es im Design en sp echend auszua bei en [S e 00] [Schn05]. Dies en sp ich im übe agenen Sinn de syn ak ischen und seman ischen Ko ek hei de (P ozess-) Modellie ungssp achen sowie de dami e s ell en Modelle [F L03] [Mend08]. Dies bedeu e , dass die Elemen e eines P ozessmodells gemäß den es geleg en Vo sch i en, DESIGN UND MODELLIERUNG – EINE ABGRENZUNG 3.1 53 sog. Modellie ungs egeln, e s ell we den. So muss ein P ozesssch i imme mi mindes ens einem ein- und ausgehenden Kon oll luss ode einem Da enelemen (bzw. Da en luss) de inie we den, um syn ak isch ko ek zu sein. Die o malen Aspek e können sich auch aus dem Anwendungskon ex de P ozesse e geben, du ch gese zliche Vo gaben ode Un e nehmens ich linien, die zum Beispiel die pa allele Aus üh ung adminis a i e Sch i e un e sagen. Es zeig sich hie , dass sich die Umse zung de An o de ungen sowohl au das Design als auch au die Ve wendung eine Modellie ungssp ache beziehen kann. Äs he ische Funk ion Das E gebnis des Ges al ungs o gangs soll nich nu seinen Zweck an sich e üllen, sonde n soll e auch ansp echend und akzep abel sein [Schn05] [S e 00]. Was ansp echend bzw. akzep abel is ich e sich nach den Nu ze n. Diese de inie en die An o de ungen, ih e „Schönhei sideale“, die es dann unk ional umzuse zen gil . Die P oblema ik is hie bei, dass Äs he ik nu schwe objek i de inie und beu eil we den kann. Dies kann di ek au die Modellie ungssp ache und ih e Benu ze eundlichkei sowie au die Modelle bzw. Modellie ung als Ganzes übe agen we den [F L03]. Die Modelle sollen le z endlich ansp echend und lesba sein; es eich nich aus, sich au die ein inhal liche ode o male Da s ellung zu konzen ie en. So we den bei EPKs (= E eignisges eue e P ozesske en) Modellie ungskons uk e ü Papie dokumen e, elek onische Dokumen e und allgemeine In o ma ionsobjek e in ih e g aphischen Da s ellung un e schieden [KeNS92]. Dennoch is eine gewisse Ähnlichkei und dami Zusammengehö igkei zu e kennen, wie es Tabelle 3-1 zeig . Lesba kei und Ve s ändnis e höhen sich dadu ch. G aphische Da s ellung Anme kung Dokumen in Papie o m Bsp. B ie Elek onisches Dokumen Bsp. E-Ak e In o ma ionsobjek In o ma ionsobjek als ein Elemen des Da en lusses Tabelle 3-1 Beispiele In o ma ionsobjek e EPK Aus äs he ischen G ünden und weil ein Lese nu eine beg enz e Zahl an Elemen en au einmal e assen kann [Mill56], soll en nich meh als sieben P ozesselemen e au einem Bla modellie sein. Diese An o de ung zeig wiede um, dass sich eine An o de ung nich di ek au die De ini ion de Modellie ungssp ache beziehen muss, sonde n auch de en Ve wendung bei de Modelle s ellung be e en kann. Auße dem handel es sich um eine An o de ung, die auch de o malen Funk ion zugeo dne we den kann. Gesag es gil auch ü die Ein ä bung 3.1 DESIGN UND MODELLIERUNG – EINE ABGRENZUNG 54 de Da enelemen e bei de E s ellung eines Modelles gemäß o ab in de Designphase de inie e Ka ego ien; die medizinischen Da en we den demnach zum Beispiel o , die adminis a i en blau einge ä b . S uk u ie ende Funk ion Die s uk u ie ende Funk ion dien de Ve deu lichung des Au baus eines zu ges al enden Objek es bzw. de Gliede ung on dessen Bes and eilen [PaBe97] [Schn05]. Die Zusammenhänge zwischen den Einzel eilen des Gesam objek es und de en O dnung müssen dahe zu o g undlegend analysie we den. Dabei kann zum Beispiel zwischen hie a chischen ode logischen Zusammenhängen [PaBe97] un e schieden we den. Genauso müssen auch die S uk u und die Zusammenhänge des zu modellie enden Sach e hal es in einem (P ozess-) Modell e deu lich we den. Die P ozesse lassen sich anhand e schiedene , oneinande unabhängige Pe spek i en (zum Beispiel unk ions-, da eno ien ie [JaBu96]) logisch s uk u ie en. Da au au bauend kann die De ini ion aspek - o ien ie e Modellie ungssp achen e olgen [JaBu96]. Es sind Modellie ungskons uk e und Regeln zu de inie en, wie zum Beispiel ein komposi e P ozess, de es e laub , meh e e logisch zusammengehö ende Sch i e zusammenzu assen und somi Zusammenhänge zu de inie en. De s uk u ie ende Aspek geh o mals mi de äs he ischen sowie zeichenha -seman ischen Funk ion einhe . In dem be ei s in Kapi el 2.2.3 e wähn en P ozessmodell wu de eine hie a chische Gliede ung in Phasen, Haup p ozesse und A bei ssch i e o genommen. Dies wu de zusä zlich e gänz du ch Ve wendung e schiedene Fa ben ü den unk ionalen Aspek . Le z e es dien zum einen de zusä zlichen S uk u ie ung, kann zugleich abe de äs he ischen Funk ion zugeo dne we den. Denn die a bliche Kennzeichnung wi k sich posi i au die Lesba kei des Modells aus, da dem Anwende kla is , au welche Ebene e sich be inde . Dieses Beispiel zeig , dass die einzelnen Funk ionen des Designs nich isolie oneinande zu be ach en sind, sonde n o mals ineinande g ei en und sich gegensei ig e gänzen. Didak ische Funk ion Schließlich möch e de Designe dem spä e en Anwende mi seinem on ihm en wickel en Objek auch imme e was e mi eln, d.h. e e olg ein bes imm es Ziel [Schn05]. Dabei kann es um die Ve mi lung on Ta bes änden, on Wissen und/ ode einem bes imm en Kenn nissen gehen [Ball70]. Dies muss zunächs inhal lich e mi el we den, um dann zu de inie en, wie es didak isch e mi el we den kann. Dies is o allem mi de äs he ischen Funk ion eng e bunden. Mi jedem Elemen de Modellie ungssp ache und dessen Ve knüp ung zu wei e en Elemen en soll ein Ausschni aus de Reali ä e mi el we den. Die im Kon ex diese A bei e s ell en P ozessmodelle sollen dem Nu ze einen Übe blick da übe geben, welche DESIGN UND MODELLIERUNG – EINE ABGRENZUNG 3.1 55 Au gaben die jeweilige O ganisa ion zu e üllen ha und wie diese Tä igkei en zum Beispiel ollen- und / ode ab eilungsübe g ei end mi einande zusammenhängen. Die didak ische Funk ion bezieh sich somi zunächs au das Modell und muss dann au die Modellie ungssp ache he un e geb ochen we den. Fü eine besse e didak ische Ve mi lung eines Sach e hal es kann dann zum Beispiel de inie we den, dass nie meh als sieben Elemen e au einem Bla gezeichne we den [Mill56]. Diese Aspek wu de be ei s bei de äs he ischen Funk ion genann , was zeig , dass mi einem im Design de inie en Aspek gleich meh e e Funk ionen e üll we den können. Folgendes kann somi ü das P ozessdesign es gehal en we den: 3.1.2 Modellie ung U sp ünglich wu de de Beg i Modell o allem im Be eich de A chi ek u e wende . Do bezeichne das i alienische Wo „modello“, das aus dem La einischen (modellus) s amm (deu sch: Maßs ab), einen Maßs ab [Mi 84]. De bezeichne e Maßs ab is Teil eines Mess o gangs, de einen Ausschni de Reali ä in eine ü den Menschen e s ändliche, „leich e ealisie ba e“ [Mi 84] Da s ellung umse z . Auch heu zu age we den bei Ges al ungs- und En wicklungs o gängen zum besse en Ve s ändnis und zum Zweck de Kommunika ion Objek e ode ein Sach e hal e ein ach , Zu Beginn de Designphase muss zunächs eine genaue An o de ungsanalyse im Hinblick au den abzubildenden Sach e hal , den Zweck de Abbildung und das da ü gewünsch e P ozessmodell mi seinen indi iduellen Eigenscha en e olgen (= Inpu ). Da au au bauend gil es, die no wendigen Funk ionen zu ealisie en, was in Fo m de Modellie ungssp ache und de en Modellie ungselemen en, de en Eigenscha en und Modellie ungs o sch i en e olg . Dies kann du ch Anpassung ode Auswahl eine exis ie enden Modellie ungssp ache ode die komple e Neude ini ion e olgen. Dabei gil es zu beach en, dass sich im Design eine An o de ung au meh e e Funk ionen beziehen kann bzw. umgekeh eine Funk ion au meh e e An o de ungen. Deswei e en besch änk sich die Umse zung de Funk ion nich nu au das Design, sonde n e s eck sich auch au die nach olgenden Phasen des P ozesslebenszyklus. Das E gebnis (= Ou pu ) is zunächs eine Modellie ungssp ache, welche die disku ie en Funk ionen im Hinblick au den ak uell o liegenden Kon ex un e s ü z bzw. e üll . Sie wi d e gänz du ch die Angabe on Modellie ungs egel zu E s ellung eines Modells. Dies üh le z endlich zu Fes legung de konzep ionellen Modellges al ung, was explizi on de Modellie ung eines konk e en Sach e hal es abzug enzen is . Auch können Aspek e de inie we den, die sich au die Ve wendung des Models beziehen. 3.2 METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 62 Um Zei - und Kos ene spa nisse zu e zielen, bie e es sich o mals an, die Reihen olge de Sch i e zu ände n, wodu ch zum Beispiel unnö ige Wa ezei en bei zwei au einande olgenden Sch i en e mieden we den können [ReLi04]. Die Neuo dnung in Abbildung 3-3 is jedoch nu möglich, wenn P ozess 3 nich da au angewiesen is , dass P ozess 1 und 2 o ihm ausge üh sind. Als eine Sonde o m is die pa allele Ano dnung on Sch i en zu nennen [ReLi04] [Schu06], die o allem eine Ve kü zung de Du chlau zei zum Ziel ha . Benchma king Das Benchma king (= Maßs äbe se zen) basie au einem sys ema ischen Ve gleich de eigenen O ganisa ion mi eine Ve gleichso ganisa ion an Hand on Ähnlichkei swe en bzw. Kennzahlen [Gabl10] [ZdKa02]. Es we den P oduk e und Diens leis ungen, abe auch P ozesse be ach e , d.h. s uk u ie e glichen [Gabl10]. Le z e es is auch un e dem Beg i P ocess Benchma king geläu ig [MCLP99] [Zai 94] [ZaSi95]. Die Me hode is nu anwendba , wenn zu den eigenen de inie en P ozessen Ve gleichsp ozesse o handen sind. Die zu e gleichenden P ozesse müssen dabei de a de inie sein, das ein Ve gleich möglich is . Die e gleichende Analyse kann aus be iebswi scha liche wie auch aus IT-bezogene Sich weise e olgen, um un e wi scha lichen Gesich spunk en in quali a i e wie auch quan i a i e Hinsich einen Ve gleich au zus ellen [MCLP99] [ZdKa02]. Im Vo de g und s eh de Leis ungs e gleich de Un e nehmen bzw. hie de Un e nehmensp ozesse [ZaSi95] [ZdKa02]. Dazu we den un e ande em Kundenbe agungen ode Leis ungs e gleiche au Basis on e ö en lich en S a is iken du chge üh [ZaSi95]. Die Analyse e olg anhand zu o es geleg e Re e enzwe e, wie zum Beispiel Du chlau zei , Absa zzahlen ode Kos enaspek e [MCLP99] [Zai 94]. We den ele an e Abweichungen zwischen Re e enz- und Is -We iden i izie , gil es en sp echende Ände ungsmaßnahmen o zunehmen, um die Abweichungen zu beheben ode zumindes zu e inge n [Gabl10] [ZdKa02]. Die Rele anz de Abweichungen wi d du ch de en Ausmaß zum o gegebenen Re e enzwe de inie . Die Spezi ika ion indi iduelle Re e enzwe e is no wendig, weil sich Un e schiede zwischen den Un e nehmen und ih en P ozessen auch aus den indi iduellen Rahmenbedingungen e geben können, die sich dann wenige zum Ve gleich anbie en. Das Benchma king is auch in engem Zusammenhang mi Bes P ac ices (siehe Absa z oben) zu sehen. Denn das Analyse e ah en im Rahmen des p ozesso ien ie en Benchma king wi d auch dazu e wende Bes P ac ices zu iden i izie en [ZaSi95]. In diesem Zusammenhang wi d auch on Bes P ac ice Benchma king gesp ochen. METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 3.2 63 Bewe ung des P agma ischen P ozessdesigns Leide üh en die Me hoden des p agma ischen P ozessdesigns nich zwingend zu dem op imalen Design de P ozesse [ReNV07]. Dies esul ie da aus, dass die Me hodik au E ah ungswe en au bau , die seh on de pe sönlichen Wah nehmung abhängen. Die E ah ungswe e sind jedoch auch posi i zu bewe en. Bei dami ges al e en P ozessabläu en bes eh ein gewisses Maß an Siche hei , dass ein zu iedens ellendes und e wendba es E gebnis e ziel we den kann. Au g und de E ah ung können gewisse „An änge “-Fehle e mieden we den. Sowohl Bes P ac ices als auch Benchma king bie en den Vo eil, dass ein Ve gleich mi bei ande en Un e nehmen e olg eich eingese z en Lösungen e olg und die di ek e O ien ie ung am Ma k möglich is . Bes P ac ices sind nich ohne einige zusä zliche A bei ssch i e einse zba , sonde n müssen noch an die konk e en Bedingungen inne halb de be e enden O ganisa ion angepass we den. Diese Anpassungsp ozess soll e au wands echnisch nich un e schä z we den. Selbiges gil auch ü die im Rahmen eines Benchma kings iden i izie en Ve besse ungsmaßnahmen. Nich jedem Un e nehmen is dies aus o ganisa o ischen ode inanziellen G ünden möglich. Beim Benchma king is zudem o allem die Spezi ika ion de Re e enzwe e ein k i ische Sch i . Das Un e nehmen muss sich da übe im Kla en sein, welche Ziel o s ellungen es genau e olg . Bei einem Ve gleich mi ande en O ganisa ionen, wie e beim Benchma king ollzogen wi d, bes eh zudem s e s die Ge ah , dass „Äp el mi Bi nen“ e glichen we den, auch wenn es sich um dieselben Kennzahlen jedoch in eine ande en o ganisa o ischen Umgebung (zum Beispiel im Hinblick au die Un e nehmensg öße, den geog aphisch zu e eichenden Absa zma k ) handel . Es we den mögliche weise alsche Schlüsse gezogen, du ch die unnö ige, wenn nich soga kon ap oduk i e Maßnahmen e anlass we den. Bei den hie o ges ell en Me hoden wi d das Design be ei s im Rahmen eines sich wiede holenden, d.h. e besse nden P ozesslebenszyklus du chge üh . Von eine komple en Neude ini ion eine Modellie ungssp ache wi d dahe übliche weise Abs and genommen, da dies eine seh um assende und au wendige Neumodellie ung des gegebenen Sach e hal es zu Folge haben kann. Das Design besch änk sich au die De ini ion on Modellie ungs egeln. Nach Gesag em mach dies im Kon ex eines kon inuie lichen Ve besse ungsp ozesses du chaus auch Sinn, so dass dies hie nich nega i ausgeleg we den soll e. Die p agma ischen Ansä ze des P ozessdesigns bilden die G undlage ü die En wicklung de im Folgenden besch iebenen heo e ischen, wissenscha lichen Ansä ze. Die beiden Aus ich ungen des Designs e gänzen sich somi gegensei ig bzw. bauen au einande au . 3.2.2 Theo e isches P ozessdesign Im Gegensa z zum p agma ischen P ozessdesign handel es sich bei de heo e ischen Aus ich ung um einen o malen Ansa z, de auch un e dem Beg i scien i ic design geläu ig 3.2 METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 64 is [HoVe01] [ReNV07] [ AHW03] [ Aal98]. Es basie au o malen Me hoden und Techniken und is on eine seh analy ischen Vo gehensweise gep äg [HoVe01] [RL A03]. Als design om sc a ch [ReNV07] [RL A03] we den P ozesse g undlegend, ohne be ei s exis ie ende P ozesse zu be ücksich igen, neu ges al e , weshalb auch on einem e olu ionä en Ansa z gesp ochen wi d [ReNV07] [RL A03]). Dabei is es das Ziel, den op imalen P ozessablau und all seine zusä zlichen Eigenscha en zu spezi izie en. Im Folgenden sollen exempla isch Ansä ze des heo e ischen P ozessdesigns o ges ell we den. Dies sind: • P oduc Based Design • Algo i hmen P oduc Based Design (PBD) De Ansa z des P oduc Based Design [ReNV07] [RL A03] [ HRe00] is im Kon ex diese A bei on In e esse, da e im Hinblick au die beispielha e wende e Anwendungsdomäne de P oduk en wicklung (siehe Kapi el 2.2.1) ein seh naheliegende und nach ollziehba e Ansa z is . Hie bilde das P oduk den p imä en Ansa zpunk zu Analyse, um die ü die Fe igung des P oduk es no wendigen P ozesse de inie en zu können. Das P oduc Based Design is g undsä zlich eine Übe agung de Idee de S ücklis e [O li72] aus de P oduk ion- bzw. Fe igungswi scha au den Be eich adminis a i e P ozesse [ReNV07] [ HRe00]. Es gil die Annahme, dass das P oduk alle ü den He s ellungsp ozess no wendigen In o ma ionen lie e . Es e olg dahe zunächs die Iden i ika ion de P oduk bes and eile (= da a elemen s) und de en logischen Abhängigkei en (= p oduc ion ules). Die sich da aus e gebende S uk u wi d im sog. P oduk da enmodell (= PDM) es gehal en. In Abbildung 3-44 is beispielha ein solches P oduk da enmodell zu sehen. Die Kno en s ellen die Bes and eile (= da a elemen s) da ; mi els de Kan en we den die Abhängigkei en e deu lich . De Wu zelkno en an de obe s en S elle in de Abbildung s ell das Endp oduk da . Ausgehend on dem P oduk da enmodell kann da au au bauend das P ozessmodell e s ell we den. Folgende Me hodik is dazu de inie : • Ein ode meh e e da a elemen s we den zu einem He s ellungssch i (=Ac i i y) zusammenge ass . In Abbildung 3-4 we den zum Beispiel die neun da a elemen s im linken un e en Teil des P oduk da enmodells de Ac i i y G zugeo dne . Dieses Vo gehen wi d ü alle es lichen Kno en wiede hol , bis kein Kno en meh üb ig is . • Es e olg die Fes legung eine Reihen olge de He s ellungssch i e (=Ac ici y) 4 Die Bezeichnung de Kno en in de Abbildung is in diesem Kon ex nich on Rele anz. METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 3.2 65 Mi diesen In o ma ionen kann schließlich das P ozessmodell de inie we den. Dami e olg nach de De ini ion on Design und Modellie ung in den Kapi el 3.1.1 und 3.1.2 de Wechsel zu Modellie ungsphase, was in de hie zi ie en Li e a u nich de a di e enzie be ach e wi d. Es handel sich p inzipiell um eine seh a ionale und auch e izien e Vo gehensweise, da das P oduk als G undlage des Designs e wende wi d. Jede Sch i im P ozessmodell kann mi einem da a elemen aus dem P oduk da enmodell beg ünde we den kann, so dass keine unnö igen Sch i e im P ozessmodell zu inden sind. Die Vo gehensweise kann jedoch nich e hinde n, dass dennoch „schlech e“ Abläu e (zum Beispiel du ch hohe Wa ezei en) de inie we den. Abbildung 3-4 P oduk da enmodell aus [ReNV07] 3.2 METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 66 Algo i hmen Algo i hmen zeichnen sich dadu ch aus, dass sie eine eindeu ige Handlungs o sch i zu Lösung eines P oblems o geben [Le i02] [HoVe01] [VTMR07]. Dazu muss das Designp oblem zunächs o mal in einem Modell besch ieben we den, um dann un e Be ücksich igung on Op imie ungs unk ionen (zum Beispiel addi i e ode Min-Max- Funk ion) des op imale Design ablei en zu können. Dies e olg o nehmlich in Bezug au die Aspek e Zei und Kos en. Auch im Be eich des P ozessdesign we den inzwischen Algo i hmen angewende , auch wenn dies au g und des o malen Cha ak e s de Algo i hmen gegenübe den o nu quali a i zu beu eilenden P ozessen schwie ig is [YuLi00] [VTMR07]. Im Folgenden we den d ei Techniken, die auch im Rahmen des P ozessdesigns angewende we den, o ges ell . Die E läu e ungen sind nu ku z, da es sich um seh ma hema ische Ve ah en handel - ein Themengebie , das im Rahmen diese A bei nich im Fokus de Be ach ung s eh . • Im Rahmen de Ma hema ischen P og ammie ung [HoVe01] wi d das Op imie ungsp oblem, hie de P ozess, in Fo m eine en sp echenden (Ziel-) Funk ion e ass inklusi e de Angabe on Va iablen und Cons ain s im Hinblick au die Ressou cen, wie zum Beispiel Rollen ode Sys eme. Be echne we den dami zulässige und op imale Lösungen ü das P oblem. Es eigne sich jedoch ehe nu ü kleine e Fälle, o allem was die Anzahl de Va iablen be i . • Bei g öße en Design- bzw. Op imie ungsp oblemen kann die sog. B anch-and-bound- Me hode [AVTa89] [HoVe01] [IcSZ93] e wende we den. Im Ve gleich zu ma hema ischen P og ammie ung is sie leich e zu implemen ie en, ha meis eine kü ze e Rechenzei und lie e besse e E gebnisse. Ziel de Me hode is es einen En scheidungsbaum zu de inie en, dessen Kno en P ozesssch i e und dessen Kan en den Kon oll luss da s ellen. Beginnend mi de Auswahl eine S a -Ak i i ä wi d dem en s ehenden Baum jeweils eine wei e e Ak i i ä hinzuge üg . Die Auswahl e olg un e Ve wendung eine Bewe ungs unk ion, die miss , ob de ausgewähl e Kno en einen wei e en Bei ag zu E zeugung des inalen P ozessou pu s lie e . Diese Vo gang wi d als B anch-Sch i bezeichne und wi d so o du chge üh bis das Hinzu ügen eines wei e en P ozesssch i es zu keine besse en Lösung üh . De Bound-Sch i ha un e dessen die Au gabe, bes imm e Zweige des Baumes mi els de De ini ion on Sch anken "abzuschneiden". Dies bedeu e , dass diese in de wei e en Be echnung nich meh be ach en we den, um den Rechenau wand zu beg enzen. Die Sch anken we den au Basis on Heu is iken es geleg . • Des Wei e en gib es gene ische Algo i hmen [HoVe01] [LeMR94] [RuLe95], die auch nich analy isch lösba e P obleme behandeln können. Sie gene ie en wiede hol e schiedene „Lösungs o schläge“ ü die P ozessmodelle. Dies se z o aus, dass zu o alle möglichen P ozesselemen e de inie wu den. Die be ei s e s ell en Lösungen we den imme wiede e ände , mi einande kombinie und kon inuie lich METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 3.2 67 eine Auslese un e zogen, so dass sich die Lösungs o schläge den ges ell en An o de ungen sch i weise annähe n. Wie be ei s beim P oduc Based Design inde auch bei den hie o ges ell en Algo i hmen eine Ve mischung on Design und Modellie ung s a . Wäh end die De ini ion de Algo i hmen dem Design zuzuo dnen is , sind die E gebnisse de Au lösung bzw. Anwendung als Modelle zu e s ehen. Die Au lösung de Algo i hmen sowie die E gebnisse sind somi de Modellie ungsphase zuzuo dnen. Es gil anzume ken, dass die Algo i hmen in Bezug au das P ozessdesign noch „in den Kinde schuhen“ s ecken. So müssen sie bzgl. di e se p ozessspezi ische Aspek e noch wei e en wickel we den, wie zum Beispiel bzgl. de Be ücksich igung de Ta sache, dass ein P ozesssch i je nach Kon ex un e schiedliche Ou pu s haben kann. Bewe ung des Theo e ischen P ozessdesigns Es handel sich beim heo e ischen P ozessdesign um eine seh s uk u ie e und analy ische Vo gehensweise, die zu eindeu igen und logisch nach ollziehba en E gebnissen üh . Fehle au g und on Meh deu igkei eine Designlösung können e mieden we den. Übliche weise sind die Me hoden zu o in ande en Be eichen auße halb de P ozessdomäne bei ähnlichen P oblems ellungen e olg eich angewende wo den (so zum Beispiel im Be eich des Ingenieu wesens ode de Fe igung), ehe sie auch im Be eich des P ozessdesigns Einzug gehal en haben. Sie basie en somi au e p ob en Ve ah en, die be ei s meh ach op imie wu den; sie gehen gewisse maßen aus Bes P ac ices he o und be uhen au E ah ungswe en bzw. sind his o isch alidie . Dahe sind o allem die Ve ah en, abe auch die E gebnisse o mals s abile bzw. e lässliche als Me hoden des p agma ischen P ozessdesigns. Zudem lassen sie sich jede zei in Bezug au einen neuen Anwendungs all wiede e wenden. Doch muss be ücksich ig we den, dass die Umgebung, in de die Design-A e ak e schließlich angewende , d.h. implemen ie we den, au g und ih e Unwägba kei en und ehlenden Planba kei sowie de k ea i en Komponen e de P ozesso ien ie ung insgesam nu schwe zu o malisie en is [MaSc97] [HaCh93]. Die Ansä ze sind au g und de G undlagen und de en His o ie gu au gea bei e und du chdach , jedoch wi d o mals k i isie , dass sie nu mi iel Au wand umzuse zen und somi unp ak ikabel sind [Reij03] [RL A03]. Dem kann en gegen gehal en we den, dass zahl eiche Anwendungs älle bekann sind. Beispielha e Be ich e sind in [Reij03] und [RL A03] zu inden. Es kann schwie ig sein, die zu designenden Elemen e und die dazugehö igen Kon ex bedingungen so o mal zu cha ak e isie en, wie es die heo e ischen Me hoden e langen. Die Quali ä eines P ozesses se z sich zudem aus eine Vielzahl on K i e ien zusammen, die o mals nu in Fo m eines Komp omisses zu e üllen sind. Welche Komp omiss de Bes e is , is meis nu subjek i , nich jedoch o mal zu beu eilen. 3.2 METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 68 De Haup k i ikpunk an den Me hoden des heo e ischen P ozessdesigns bes eh da in, dass keine kla en G enzen zwischen Design und Modellie ung ge o en we den. Die E gebnisse des Designs we den nich explizi bzw. sepa a als Konzep es gehal en, sonde n we den ielmeh gleich in die eigen lichen P ozessmodelle in eg ie . Das Design bzgl. eine Modellie ungssp ache i somi in den Hin e g und. Die S uk u ie hei und Übe sich lichkei de Vo gehensweise leide da un e , das so o die Ve mischung mi / die Anwendung au einen konk e en Sach e hal e olg . 3.2.3 Fazi zu den G undlagen des Designs In Tabelle 3-4 is eine Gegenübe s ellung des p agma ischen und heo e ischen P ozessdesigns an Hand ausgewähl e K i e ien zu sehen. Die Auswahl de K i e ien ha sich aus de Analyse de beiden Ansä ze e geben. Die Ansä ze un e schieden sich g undlegend in ih em Ausgangspunk , wodu ch sich auch un e schiedliche Einsa zzei punk e im Ve lau des gesam en P ozesslebenszyklus e geben. Beim p agma ischen P ozessdesign wi d an exis ie enden P ozessen angese z , die an den iden i izie en Schwachs ellen übe a bei e we den. Demgegenübe s a e de heo e ische Ansa z „bei null“, weil en wede noch keine P ozesse de inie wu den ode de neue P ozess sowei wie möglich un o eingenommen bzgl. be ei s exis ie ende P ozesse ges al e we den soll. Die Un e scheidung in eak i es und ak i es Vo gehen is mi dem eben Gesag en be ei s implizi gegeben. Eine Reak ion kann sich imme nu an e was Ve gangenem bzw. Vo handenem o ien ie en, wie es beim p agma ischen Ansa z mi den exis ie enden P ozessen als Ausgangspunk de Fall is . Ausgelös wi d eine Reak ion s e s du ch einen sog. „Reiz“, was den wesen lichen Un e schied zu eine Ak ion ausmach [BiIn09]. Eine Ak ion, das Handeln an sich, inde zudem meis inne halb eines o gegebenen Regelwe ks nach einem bes imm en Ablau plan s a [Funk03], was mi den E läu e ungen zum heo e ischen P ozessdesign einhe geh . Fo malisie ung bedeu e die „Gene alisie ung eine (wissenscha lichen) Aussage un e Absehung ih e konk e -empi ischen Bezüge“ [DeTV95]. De Fo malisie ungsg ad de heo e ischen Ansä ze is seh hoch, wäh end die p agma ischen Ve ah en seh s a k au E ah ungswe en und somi empi ischen Da en be uhen. Bei den Bes P ac ices is dies wohl am bes en nachzu ollziehen. De p agma ische Ansa z geh on exis ie enden P ozessen aus. Diese we den in den meis en Fällen nu an ausgewähl en S ellen, d.h. lokal, übe a bei e . Beim heo e ischen P ozessdesign muss de gesam e P ozess om G unde au ges al e we den, da de Ansp uch bes eh , au einem „weißen Bla Papie “ zu beginnen. Das Design kann dann als global bezeichne we den. METHODISCHE GRUNDLAGEN DES DESIGNS 3.2 69 Im Hinblick au den Au wand is es zus ellen, dass beide Me hoden, in ih e Gesam hei be ach e , mi hohem Au wand e bunden sind. Wäh end beim heo e ischen P ozessdesign als E gebnis ein op imales P ozessdesign das Ziel is , is es beim p agma ischen P ozessdesign „nu “ ein e besse es Design. Diese Fo mulie ung da jedoch au keinen Fall miss e s anden we den. Sie bedeu e nich , dass die Quali ä bei Le z e em schlech e zu bewe en is . Ve besse bedeu e hie gewisse maßen „pa e o-op imal“, d.h. ein besse e Zus and bzgl. eines bes imm en Aspek es is nich möglich, ohne zugleich einen ande en Aspek schlech e zu s ellen [Bon 04]. Ob le z endlich das p agma ische ode das heo e ische Design besse is , wi d in de Li e a u iel ach disku ie (siehe dazu zum Beispiel [OnSo99]). Beide Ansä ze haben ih en jeweiligen Einsa zzweck bzw. – zei punk und jeweils ih en Be ech igungsg und. Sie e gänzen sich gegensei ig und s ehen in Wechselwi kung zueinande , wie es zum Beispiel auch [ReNV07] e e en. Es muss also gemäß dem indi iduellen Kon ex en schieden we den, welche Aus ich ung gewähl wi d. p agma isch heo e isch Ausgangspunk exis ie ende P ozesse „weißes Bla Papie “ Einsa zzei punk bzgl. P ozesslebenszyklus nach den e s en Umläu en im P ozesslebenszyklus o de e s en Ins anziie ung des P ozesses ode nach meh e en P ozesslebenszyklusdu chläu en Vo gehen eak i ak i Fo malisie ungsg ad ge ing hoch Scope/ Um ang des Anwendungsbe eichs lokal: Op imie ung einzelne S ellen des Gesam p ozesses global: Ges al ung des Gesam p ozesses Au wand hoch hoch Anges eb e E gebnisquali ä e besse es P ozessdesign op imales P ozessdesign Tabelle 3-4 Gegenübe s ellung p agma isches und heo e isches P ozessdesign Es is es zuhal en, dass bei den o ges ell en Ansä zen mi dem E gebnis des P ozessdesigns meis schon die wi klichen P ozessmodelle be ach e we den, die einen ealen Sach e hal abbilden. Dies wide sp ich den De ini ionen aus Kapi el 3.1.1 und 3.1.3 bzgl. Design und Modellie ung, die eine T ennung on Design und Modellie ung o sehen, und is dahe als ein elemen a e K i ikpunk zu be ach en. Das E gebnis des Designs is die ein 3.3 METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 70 konzep ionelle Modellges al ung, au welche de eigen liche Modellie ungs o gang dann au bauen kann. Mi diese K i ik geh einhe , dass sich beide Design-Ansä ze da au besch änken, die P ozesselemen e (pa e o-) op imal in einem P ozessmodell anzuo dnen. Dami bewegen sich die Ve an wo lichen in dem on den Modellie ungssp achen gegebenen Handlungsspiel aum, de sich au die eine Ve wendung de be ei s o handenen Aspek e, Kons uk e ode Me hodiken besch änk , wäh end eine Neude ini ion nich o genommen wi d. Auch die e schiedenen S udien haben dieses Ve hal en au gezeig (siehe Kapi el 2.3.2). Somi un e s eichen die Besch eibungen de e schiedenen Designme hoden die be ei s geäuße e K i ik, dass das Design nich in seinem ollen Maße ausgenu z wi d, was angesich s de Ve mischung on Design und Modellie ung auch nu seh schwe möglich is . Um die P oblems ellungen des Designs an de Wu zel zu packen, muss sich de ü das Design Ve an wo liche jedoch gegebenen alls auch mi den einzelnen Elemen en de Modellie ungssp achen und de en Spezi ika ion auseinande se zen. Dabei geh es um die F age, ob alle no wendigen Elemen e ü das gewünsch e P ozessmodell übe haup o handen sind, ob sie den gewünsch en Sach e hal ich ig und unmiss e s ändlich abbilden und ob ih e Einbindung in das P ozessmodell ko ek is . Danach is zu en scheiden, ob eine exis ie ende Sp ache bzw. S anda dsp ache e wende we den kann ode nich doch eine anwendungsbezogene, die gegebenen alls e s de inie we den muss. Is Le z e es de Fall, sind die dami e bundenen Au gaben kla dem Design zuzuo dnen. 3.3 Me hodische G undlagen de Modellie ung Es exis ie eine Vielzahl on Modellie ungssp achen, die zum Teil seh un e schiedliche An o de ungen abdecken [AmSo07] [Sinu04] [SoWa07]. Da in den O ganisa ionen die S anda dmodellie ungssp achen und ih e eine Anwendung im Vo de g und s ehen, soll au den Aspek de De ini ion eine (anwendungsbezogenen) Modellie ungssp ache, die Me a- Modellie ung, eingegangen we den. Das Kapi el gliede sich demnach olgende maßen: • Modellie ungssp achen • S anda d- s. anwendungsbezogene Modellie ungssp achen • Me a-Modellie ung 3.3.1 Modellie ungssp achen Es wi d ein Übe blick übe allgemein bekann e sowie übe eine leh s uhleigene Modellie ungssp achen gegeben. METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 3.3 71 3.3.1.1 Uni ied Modeling Language (UML) Die Uni ied Modeling Language (UML) [OMG11e] [RaJB04] is eine uni e selle, au die Spezi ika ion und Dokumen a ion on So wa een wicklung ausge ich e e, g aphische, objek o ien ie e Modellie ungssp ache, die on de Objec Managemen G oup (OMG) s anda disie wu de. Neben ih em u sp ünglichen Einsa zzweck zu So wa een wicklung wi d die UML auch ü die P ozessmodellie ung eingese z . Von den ie zehn e schiedenen Diag amm ypen, die an und ü sich seh he e ogen sind, sich jedoch sp achlich und inhal lich übe lappen [Tesc03], we den dazu insbesonde e die Ak i i ä sdiag amme (siehe Abbildung 3-5) e wende . Abbildung 3-5 Beispiel UML-Ak i i ä sdiag amm Mi einem Ak i i ä sdiag amm we den A bei sabläu e bzw. Wo k lows mi els elemen a en Ak i i ä en besch ieben. Ein Beispielp ozess is in Abbildung 3-5 zu sehen. Dabei we den olgende Kno en übe Kon oll- und Objek lüsse sequen iell hin e einande geschal e : 3.3 METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 78 Sie dü en nich in den Kon oll luss in eg ie we den. Die in Kapi el 3.1.1 einge üh en Au gaben des Designs können also nich olls ändig ealisie we den. Die S udien on [RIRG06] und [Reck10] zeigen Schwachs ellen de Modellie ungssp ache au . Un e ande em können mi BPMN keine Zus ände, sonde n nu Ak i i ä en und E eignisse da ges ell we den. Sach e hal e können mi e schiedenen Modellie ungskons uk en da ges ell we den, da diese seman isch nich eindeu ig de inie sind. So können Rollen mi „Pools“ und „Lanes“ modellie we den. Die beiden Kons uk e „Pools“ und „Lanes“ sind mi meh achen Bedeu ungen übe laden und können somi nich eindeu ig e wende we den. Es gib eine seh di e enzie e Menge an „E en s“ mi jeweils spezi ische Bedeu ung. Angesich de Menge on E en s is jedoch E klä ungs- bzw. e höh e Eina bei ungsbeda o handen [Allw10]. BPMN dien o allem de Modellie ung on Geschä sp ozessen au konzep ionelle Ebene. Fü Modelle, die di ek mi els eine Wo k low Engine ausge üh we den sollen, bie e sich BPMN wenige gu an, was jedoch auch nich das p imä e Ziel wa bzw. is [ HAA10] [Whi 04]. Dies zeig sich auch in dem da ü zusä zlich no wendigen Modell ans o ma ionssch i , de einen zusä zlichen Au wand e o de . T o z de genann en K i ikpunk e wi d de S anda d BPMN imme häu ige bei den Modellie ungsp ojek en de O ganisa ionen e wende [Allw10]. Die G ünde da ü liegen zum einen in de S anda disie ung, die ein e lässliches Rahmenwe k o gib , abe wohl auch an de ehlenden Konku enz. 3.3.1.4 Aspek o ien ie e P ozessmodellie ung Die aspek o ien ie e Modellie ung (AOPM, ode engl. POPM = Pe spec i e O ien ed P ocess Modeling) wu de im Rahmen des MOBILE P ojek s [Mobi00] an de F ied ich-Alexande - Uni e si ä E langen-Nü nbe g en wickel . Dabei s anden zunächs p imä die Modellie ung on Wo k lows im Vo de g und und wenige die im Rahmen diese A bei okussie en Geschä sp ozesse. Das g undlegende Konzep ü dieses P ojek wu de e s mals in [Jabl94] o ges ell , sowie in [Jabl95] und [JaBu96] aus üh lich besch ieben. Es gib sowohl eine ex uelle, als auch eine g aphische Spezi ika ion diese Modellie ungssp ache [Jabl01], wobei Le z e e im Folgenden im Fokus s ehen soll. Basie end au den P ojek e ah ungen (u.a. [Ho n03]) wu de on de Fi ma P oda o das P ozessmodellie ungswe kzeug i>pm (= In eg a ed P ocess Modele ) [P od05] en wickel . Dieses adap ie das Konzep de aspek o ien ie en Wo k low-Modellie ung ü Anwendungsp ozesse und kann somi auch ü die Modellie ung on Geschä sp ozessen e wende we den. Inzwischen gib es mi OMME (Open Me a Modeling En i onmen , [VoJa10a] [VoJa10b]) einen e s en P o o ypen eine g undlegend übe a bei e en Ve sion des Modellie ungswe kzeuges (meh In o ma ionen olgen im wei e en Ve lau de A bei ). METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 3.3 79 Die G undidee om AOPM is , dass ein Modellie ungskons uk aus e schiedenen, oneinande unabhängigen, o hogonalen Teilen bes eh . Diese e schiedenen Aspek e e möglichen eine um assende Besch eibung des Modellie ungsgegens andes. Bei einem konk e en Anwendungs all müssen jedoch nich zwingend alle de inie en Aspek e e wende we den. Konzep ionell is die Anzahl de Aspek e beliebig; es können jede zei neue Aspek e hinzuge üg we den. Ebenso können die Aspek e an sich jede zei e wei e we den. Die Basis ü diese E wei e ungen bilde die de Me hode zug unde geleg e Me a-Modell-Hie a chie nach [AkKü05], [HeGo06] und [JaVD09]. Eine wei e e wesen liche Eigenscha diese Modellie ungssp ache is das sog. Typ- Ve wendungskonzep . Dies bedeu e , dass ein Modellie ungskons uk einmalig de inie wi d (= Typ) und dann beliebig o in dem zu e s ellenden P ozessmodell wiede e wende we den kann (= Ve wendung). So wi d zum Beispiel zunächs de Da en-Typ „Un e suchungsplan“ einmal de inie und dann im Beispielp ozess in Abbildung 3-8 d eimal e wende . Abbildung 3-8 Beispiel AOPM-Modell Nach [JaBu96] we den zumeis die olgenden Aspek e bei de P ozessmodellie ung e wende : • Funk ionale Aspek : Zu Fes legung eine g undlegenden S uk u we den P ozesse und Un e p ozesse de inie . Kann ein P ozess nich meh in wei e e Teilp ozesse au gegliede we den, handel es sich um einen elemen a en P ozess; ande n alls sp ich man on einem komposi en P ozess. 3.3 METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 80 • Ve hal ensbezogene Aspek : Die einzelnen P ozesse we den mi els Kon oll luss in eine Reihen olge geb ach . De Kon oll luss kann linea ode e zweig sein, pa allel ode al e na i e olgen. • O ganisa o ische Aspek : Es wi d es geleg , we ü die Aus üh ung eines Sch i es e an wo lich is , wobei lediglich neu ale Rollen de inie we den, s a konk e e Pe sonen anzugeben (siehe De ails dazu in [Buss98], [JaTa09] und [TaVJ10]). • Ope a ionale Aspek : Es wi d angegeben, mi Hil e welche We kzeuge und Sys eme die eigen liche Funk ionali ä e b ach wi d, ob zum Beispiel mi Mic oso Wo d und Excel ode speziellen medizinischen Ge ä en. • Da eno ien ie e Aspek : Diese Aspek besch eib den Da en luss on einem P ozesssch i zum nächs en. Ein Da en luss en s eh dabei du ch eine Ou pu -Inpu - Beziehung zwischen zwei P ozessen. Wäh end de eine P ozesssch i das Da um p oduzie , konsumie de nach olgende P ozesssch i dieses Da um. Als wei e e Aspek e sind de his o ische [Schl04], de quali ä s- sowie de siche hei sbezogene Aspek [JaBu96] zu nennen. Bewe ung Die AOPM de inie g undlegende Kons uk e zu Modellie ung on Geschä s- wie auch Wo k lowp ozessen. Du ch die beg enz e Anzahl an leich in e p e ie ba en Modellie ungskons uk en in de G und e sion on AOPM (domänenspezi ische Kons uk e sind dabei nich mi eingeschlossen) is die Sp ache ü den Anwende leich zu e le nen. Alle wich igen Kons uk e und Eigenscha en sind spezi izie , wodu ch die Sp ache seh mäch ig is . Du ch die De ini ion de e schiedenen Aspek e und die Zuo dnung de Kons uk e zu diesen, is eine kla e S uk u ie ung de Modellie ungssp ache wie auch de dami e s ell en Modelle möglich. Au g und de aspek o ien ie en Komposi ion und de dami e bundenen Modula isie ung is zudem ein hohes Maß an Flexibili ä de Modellie ungssp ache o handen. Es kann eine beliebige Anzahl an Aspek en de inie we den, die au de einen Sei e unabhängig oneinande sind, sich au de ande en Sei e jedoch gegensei ig e gänzen. Du ch die jede zei mögliche E wei e ung um zusä zliche Kons uk e, A ibu e und/ ode Aspek e kann die AOPM leich indi iduell an spezielle Domänen angepass we den. So exis ie en inzwischen mi den Ve sionen i>PM4Med bzw. i>PM4QM Anpassungen ü die medizinische Domäne bzw. ü die Aspek e des Quali ä smanagemen s. Die in Kapi el 3.1.1 ü das Design e läu e en Handlungsmöglichkei en können bei AOPM olls ändig umgese z we den. Dies is ein en scheidende Vo eil gegenübe den in den o he igen Kapi eln o ges ell en Modellie ungssp achen. METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 3.3 81 Das P inzip de Wiede e wendung in Fo m des Typ-Ve wendungskonzep s is als eine he aus agende Eigenscha diese Modellie ungssp ache zu bewe en. Es äg beim Modellie ungs o gang wesen lich zu E izienzs eige ung bei, abe auch zu Reduk ion on Fehle n bei de Modellie ung. 3.3.2 S anda d- s. Anwendungsbezogene Modellie ungssp achen Wie in den Aus üh ung in Kapi el 3.3.1 zu sehen wa , kann g undlegend zwischen S anda dsp achen, wie BPMN, und anwendungsbezogenen Sp achen, zum Beispiel AOPM, un e schieden we den. De wesen liche Un e schied bes eh da in, dass Le z e e indi iduell ü einen konk e en Anwendungsbe eich- bzw. all e s ell sind. Wie di izil allein diese En scheidung be ei s ohne konk e o liegenden Anwendungs all is , zeig olgende Abschni . 3.3.2.1 S anda dmodellie ungssp ache Vo eile Fü die S anda dmodellie ungssp achen sp ich ih e Allgemeingül igkei bzw. Gene izi ä . Da diese nich die Cha ak e is ika eine speziellen Anwendungsdomäne be ücksich igen, sind sie so allgemein de inie , dass sie die bei den meis en Anwendungs ällen o zu indenden Eigenscha en und Aspek e gene isch abdecken [FiHR08] [Meil05] [Wa s08] und einen g oßen F eihei sg ad bei de Modellie ung bie en [Allw06]. So kann zum Beispiel die S anda dmodellie ungssp ache BPMN ü die Modellie ung on Geschä sp ozessen eines Indus ieun e nehmens e wende we den, abe ebenso zu Modellie ung klinische P ade (= medizinische P ozesse). Anwendungsbezogene Modellie ungssp achen können zwa auch de a e wende we den. Dies kann jedoch dazu üh en, dass Modellie ungselemen e nich in ih em eigen lichen Sinne e wende we den, so dass die Eindeu igkei de Sp ache leide . In einem Abs immungsp ozess zwischen den Ve an wo lichen und möglichen Anwende n de S anda dmodellie ungssp ache we den allgemeingül ige Sp achelemen e und eine allgemeingül ige Te minologie de inie [DeIN10] [G Ko05]. Dami sind S anda dsp achen ü den no malen Anwende übliche weise leich e zu e s ehen (allgemeine Ve s ändlichkei ), weil kein spezielles domänenspezi isches Wissen zum Ve s ändnis nö ig is . Die Modelle können somi als Basis zu Kommunika ion zwischen den e schiedenen S akeholde n (dies sind Manage des Un e nehmens, In e essen en ande e O ganisa ionen ode auch Kunden) e wende we den [SmFi03], die keine ausgewiesenen Kenn nisse im Be eich de Modellie ung besi zen ode wenn es bei de Kommunika ion um domänenübe geo dne e Aspek e, wie zum Beispiel s a egische En scheidung inne halb eine O ganisa ion geh . De Aspek de besse en Ve s ändlichkei gil jedoch nich uneingesch änk . Zum Zweck de S anda disie ung muss eils auch in solchem Ausmaß abs ahie we den, dass de Anwende keinen di ek en Zugang meh zu de Sp ache bzw. dem dami da ges ell en Sach e hal inde [ClSW08] [Jabl09] [Wa s08]. 3.3 METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 82 Die S anda dmodellie ungssp achen sind o mals kompa ibel und können on e schiedenen (Modellie ungs-) Sys emen in e p e ie we den (In e ope abili ä bzw. P obabili ä ), so dass sie ielsei ig einse zba sind [DeIN10] [G Re93] [Jabl09] [VoZe09] [Wa s08]. Die Wiede e wendba kei e spa Au wand bzgl. Schni s ellenbesch eibungen und Kon e ie ungs ools sowie bzgl. de En wicklungen on Indi iduallösungen. Es ha zudem auch eine posi i e Auswi kung au den Bekann hei sg ad eine Modellie ungssp ache. Die S anda dmodellie ungssp ache BPMN wi d zum Beispiel on den Modellie ungswe kzeugen ARIS Toolse , dem In e s age Business P ocess Manage 7.1 (Fuji su), Signa io P ocess Edi o (Signa io GmbH) sowie SAP Ne Wea e Composi ion En i onmen (SAP) implemen ie ; ak uell gib es 71 Lösungen [OMG11b]. Da S anda ds p inzipiell einen höhe en Bekann hei sg ad haben als domänenspezi ische Sp achen, allen die Kos en de Eina bei ung ge inge aus ode en allen soga komple [Wa s08]. Diese Zusammenhang is dami zu e klä en, dass du ch den Bekann hei sg ad iele po en ielle Anwende be ei s Kenn nisse übe die Sp ache haben, so dass de zusä zliche Schulungsau wand und olglich die Kos en ge inge aus allen. Aus Sich des Anwende s en allen zudem die Kos en ü die En wicklung solche Sp achen. Diese agen die ü die En wicklung und P lege de S anda ds zus ändigen O ganisa ionen, wie zum Beispiel inzwischen die Objec Managemen G oup OMG ü BPMN. O ene S anda ds we den auch ohne Lizenzgebüh angebo en [SmFi03]. Die Ve an wo ung ü die En wicklung und P lege de S anda ds is kla de inie und lieg in den Händen eine einzigen e an wo lichen O ganisa ion. Dami können Uns immigkei en du ch e schiedene En wicklungsg uppen e mieden we den. So wi d BPMN wie be ei s e wähn sei 2005 on de Objec Managemen G oup gep leg . Zudem nimm diese O ganisa ion dann auch den hohen Kos en- und Zei au wand de En wicklung und P lege au sich, wo on ge ade kleine e O ganisa ion mi ge ingen inanziellen Mi eln p o i ie en. S anda dsp achen bie en sich als Basis zu En wicklung domänenspezi ische Sp achen an [GiGW00]. Sie bilden die G undlage ü die E gänzung um spezielle Aspek e. Dami e gänzen sich S anda d- und domänenspezi ische Sp achen und es zeig sich hie seh deu lich, dass beide Ansä ze ih en Sinn und ih e Be ech igung haben. Nach eile Bemängel wi d un e ande em, dass S anda dmodellie ungssp achen inhal lich o mals nich olls ändig sind [G Ko05] [Jabl09] [RIRG06]. Au g und ih e Allgemeingül igkei und Gene izi ä können die Sp achen nich alle Face en de möglichen Anwendungs älle abdecken [G Ko05] [Meil05] [Müll90]. So konn en zum Beispiel konk e ü BPMN empi ische Un e suchungen das Fehlen on wesen lichen Aspek en au decken. Do ehl es un e ande em an Möglichkei en zu Da s ellung de S uk u eines Sys ems [RIRG06] sowie on Geschä s egeln (= business ules) [Reck10]. METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 3.3 83 Im Bewuss sein des P oblems de mangelnden Volls ändigkei , wi d e such , möglichs iele Aspek e in einen S anda d zu in eg ie en. Dies üh jedoch unweige lich dazu, dass sich die Anzahl de Kons uk e und Funk ionali ä en und dami de Um ang de S anda ds e höh und diese inhal lich wie unk ional übe laden sind. Die P oduk i i ä de Modellie ung leide dabei und die Sp achen we den unhandlich. So is ü BPMN eine Vielzahl e schiedene sog. „E en s“ de inie (siehe Anhang B). Wie auch in [RIRG06] und [Reck10] bes ä ig we den konn e, is es leich nach ollziehba , dass ein Anwende on den zu Ve ügung s ehenden Möglichkei en e schlagen is , auch wenn jedes de Kons uk e ü sich e s ändlich is . Du ch die dami anges eb e Volls ändigkei geh im Bezug au die einzelnen Elemen e jedoch die mi S anda dmodellie ungssp achen anges eb e Gene izi ä e lo en. Da die Spezi ika ion de S anda dmodellie ungssp ache allgemeingül ig gehal en is [Meil05] [Müll90], leide o mals die P äzision de Sp ache. Dies üh zum Ve lus de Mäch igkei bzw. wie [ClSW08] es o mulie : “any gain made in widening he applicabili y o a language o di e en domains will be a he expense o he ichness o he language ha makes i so sui able o a pa icula domain”. Eine kompak e, achspezi ische Fo mulie ung eines Sach e hal es is nich möglich [DSMF10] [FiHR08] [F L03]. Die domänenspezi ischen An o de ungen an eine Sp ache sind jedoch zum Teil so gegensä zlich, dass sie nu schwe allgemeingül ig „un e einen Hu “ geb ach we den können [ClSW08] [Jabl09]. Die Kons uk e Lane und Pool sind in BPMN seh undi e enzie de inie und somi ih konk e e Einsa zzweck ü den Anwende nu schwe e sich lich ode soga miss e s ändlich [Reck10]. Eng e bunden mi de allgemeingül ig gehal enen De ini ion sind S anda dmodellie ungssp achen nich an die E o de nisse eine speziellen Anwendungsdomäne angepass und dahe dann bei anwendungsbezogenen Fällen nu eingesch änk anwendba [F L03] [Meil05] [Müll90]. Es ehlen die Kons uk e ode dazugehö ige A ibu e zu Da s ellungen gewisse Aspek e eines speziellen, abe in dem o liegenden Fall essen iellen Sach e hal es. Beispielha zu nennen wä e hie die Angabe eine Kos en-Kennzahl an einem P ozesssch i . Die S anda disie ung s ell einen seh langwie igen, zei - und kos enin ensi en P ozess da , wie auch die sich anschließende P lege, um den S anda d imme ak uell zu hal en bzw. mögliche Ve besse ungen einzub ingen [ClSW08]. Wenn es sich nich um einen o enen S anda d handel , allen ü den Anwende Lizenzkos en an, die im komme ziellen Be eich meis seh hoch sind [G Ko05]. 3.3.2.2 Anwendungsbezogene Modellie ungssp achen Vo eile Im Bezug au das genau abzug enzende Anwendungsgebie bzw. den Einsa zzweck haben die anwendungsbezogenen Modellie ungssp achen du ch die speziellen Kons uk e und de en Funk ionali ä en eine hohe Ausd ucksmäch igkei [Allw06] [FiHR08] [MeHS05] [ DKV00]. 3.3 METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 84 De abzubildende Sach e hal kann seh p äzise sowie eindeu ig modellie we den [FiHR08] [Wa s08]. Dies wi k sich posi i au die P oduk i i ä des Modellie ungs o gangs aus [MeHS05] [ToKe04] [ DKV00], da Diskussionen da übe , wie ein Sach e hal eindeu ig da ges ell ode in de Modellda s ellung e s anden we den kann, e heblich eduzie we den können. Da mi de Ve wendung eine anwendungsbezogenen Modellie ungssp ache eine genaue e Abbildung des Anwendungsbe eichs gemäß den ges ell en An o de ungen möglich is [FiHR08] [LPZE07], e höh sich dami p inzipiell (jedoch nich au oma isch) die Quali ä de dami e s ell en Modelle [ToKe04]. So wu de ü AOPM de sog. „E idenzbasie e En scheide “ en wickel [Meil05]. E dien de Rep äsen a ion e idenzbasie e medizinische En scheidungen in Klinischen P aden. Diese müssen nich als Einzelen scheidungen modellie we den, sonde n können übe das domänenspezi ische Kons uk zusammenge ass we den. Dabei kann das Kons uk eine Reihe on K i e ien abbilden, au denen die En scheidung be uh . Die anwendungsbezogenen Modellie ungssp achen sind mi Kons uk en und speziellen Eigenscha en und Funk ionen nich übe laden [ToKe04] [LPZE07]. Es wi d nu das spezi izie , was ü die abgeg enz e Anwendungsdomäne ele an is . Eine Kapselung de Komplexi ä wi d du ch den de Domäne en sp echenden Abs ak ionsg ad möglich [ToKe04] [DSMF10]. Denn jede Domäne ha ih e eigenen, indi iduellen Konzep e und Abs ak ionsp inzipien [ToKe04]. Ein Beispiel wä e auch hie de E idenzbasie e En scheide [Meil05], de eine Vielzahl on medizinischen Einzelen scheidungen und de en En scheidungsk i e ien in einem Kons uk zusammen ass . Domänenspezi ische Sp achen s ellen o mals eine Wei e en wicklung on S anda ds da [GiGW00] [ToKe04] [Wa s08]. Dami eduzie sich die zei - und kos enin ensi e G undlagenen wicklung. Es kann di ek mi de Konzep ion und Ausa bei ung de e wei e en anwendungsbezogenen Aspek e begonnen we den, wobei auch dies im Bezug au den Au wand nich un e schä z we den da [Wa s08]. Ein Beispiel wä e die anwendungsbezogene E wei e ung de UML übe sog. p o iles, die aus S e eo ypen und Impo pake en de inie we den [OMG11e]. Ein p o ile is eine E wei e ung des UML2- Me amodells und wi d ü spezielle Anwendungsdomänen e s ell . Auch die E eignisges eue en P ozesske en (EPK) können hie als Beispiel genann we den, auch wenn es sich nich um einen o iziell e abschiede en S anda d handel . Allgemein ane kann wi d diese Modellie ungssp ache im wissenscha lichen Be eich zum Beispiel e wei e ü den Aspek de Kon igu a ion zu c-EPC (con igu able E en d i en P ocess Chain). Nähe es dazu is in [LaRo08] ode [LLSD07] zu inden. In de Ve sion 2.0 is nun auch de S anda d BPMN indi iduell e wei e ba . Bis zu einem gewissen G ad geh dami de Vo eil eine S anda dmodellie ungssp ache e lo en, was jedoch du ch die Vo eile de indi iduellen Anpassung ausgeglichen we den kann. Die anwendungsbezogenen Modellie ungssp achen sind dadu ch gekennzeichne , dass ih e Konzep e und Symbole di ek mi Beg i en bzw. de Seman ik ko espondie en, die dem Anwende e au sind [F L03] [ToKe04]. Die Modelle sind ü den Anwende somi METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 3.3 85 leich (e ) e s ändlich, da sie in seine „( achlichen) Mu e sp ache“ e ass sind [ToKe04] [ DKV00]. Nach eile Die En wicklung eine anwendungsbezogenen Sp ache is mi einem hohen Zei - und Kos enau wand ü die Ve an wo lichen e bunden, auch wenn als G undlage eine be ei s ausgea bei e e S anda dsp ache e wende we den kann (die En wicklung eine solchen is eben alls mi einem hohen En wicklungsau wand e bunden, wie es bei den Con a- A gumen en de S anda dsp achen zu lesen wa ). Zu En wicklung eine domänenspezi ischen Modellie ungssp ache sind sowohl Kenn nisse bzgl. de En wicklung eine Sp ache sowie spezielles domänenspezi isches Wissen no wendig [LPZE07] [MeHS05]. Da ü die Anwendung de anwendungsbezogenen Sp ache auch das en sp echende Fachwissen no wendig is , müssen die Anwende explizi in diese Modellie ungsme hoden einge üh we den, was mi zusä zlichem Au wand hinsich lich Zei und Kos en (nich di ek im Rahmen de En wicklung, abe im Anschluss da an) e bunden is . Die Anwendba kei eine anwendungsbezogenen Modellie ungssp ache is au die en sp echende Domäne beg enz [ DKV00]. Es können die ypischen Au gaben aus de en sp echenden Domäne gelös we den [LPZE07]. Die Lösungen können jedoch nich au P obleme in ande en Domänen übe agen we den. So is i<pm4med speziell au den medizinischen Kon ex abges imm . Wie be ei s meh ach e wähn , wu de de sog. „E idenzbasie e En scheide “ [Meil05] als zusä zliches Modellie ungskons uk konzipie . Die E ah ung ha gezeig , dass sich dieses Kons uk zu Modellie ung komplexe En scheidungen in ande en Domänen nu ungenügend e wenden läss . Ein Ansa z zu P oblemlösung wä e, das Elemen bei de Ve wendung auße halb de dazugehö igen Domäne „wegzulassen“. Dann soll e das spezielle Kons uk abe komple ü den Anwende e bo gen sein und nich nu on de Ve wendung ausgeschlossen we den, um den Anwende mi möglichs wenig Kons uk en zu kon on ie en. O mals is dieses „Weglassen“ jedoch mi zusä zlichen Implemen ie ungssch i en an dem Modellie ungswe kzeug e bunden, die Zei kos en und zusä zliche Ressou cen beansp uchen. Fü Nich -Domänenexpe en sind die domänenspezi ischen Sp achen und die dazugehö igen Modelle schwe e s ändlich, da ihnen das dazu nö ige Wissen ehl . Sie können zum einen den anwendungsbezogenen Modellinhal an sich nu schwe e s ehen, zum ande en auch die Da s ellungs o m, die sich am Abs ak ions e s ändnis de Domäne o ien ie . Dies kann ge ade bei (s a egischen) En scheidungen, an denen die Nich -Domänenexpe en be eilig sind, nega i e Konsequenzen haben, da sich die en scheidungs ele an en In o ma ionen mögliche weise nich e mi el lassen. Es müssen also en sp echende E klä ungen gegeben we den ode eine ü die Nich -Domänenexpe en e s ändliche Da s ellungs o m zusä zlich e s ell we den. Beides is mi zusä zlichem Au wand e bunden und kann zudem schnell zu Miss e s ändnissen üh en. Dies is eindeu ig als ein Nach eil de domänenspezi ischen Sp achen anzusehen. 3.3 METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 86 3.3.3 Me a-Modellie ung Me amodelle dienen, s a k e ein ach , de s uk u ie en Besch eibung ande e Modelle (le z e e dienen de Abbildung on Sys emen, Objek en ode einem Ausschni aus de Reali ä ) [GeKP98]. O we den sie auch als „model o a modeling language“ [Seid03] bezeichne . Ein Modell kann somi nu in Ve bindung mi einem wei e en Modell als Me amodell be ach e we den [Ha s94], wodu ch s e s eine Kon ex abhängigkei geben is . Die Vo gabe elemen a e Modellie ungskons uk e ha das Ziel die e schiedenen Modellie ungsp ojek e zu e einhei lichen. Auch im Kon ex de P ozessmodellie ung e olg übe die Me amodelle die De ini ion de P ozessmodellie ungssp achen, die dann zu E s ellung on P ozessmodellen e wende we den. Die Objec Managemen G oup (OMG) [OMG11c] ha einen S anda d ü die Ve wal ung on Me amodellen e ö en lich . Die sog. Me a Objec Facili y (MOF) [OMG11e] de inie ein Rahmenwe k zu Ve wal ung on Me amodellen. [AkKü01], [AkKü05] und [HeGo06] haben dies en sp echend au genommen und wei e en wickel ( ü eine ku ze Besch eibung wei e e Ansä ze sei au [[KaKü02]] e wiesen). Es e olg die De ini ion eine meh schich igen, logischen A chi ek u , bei de jede Schich eine bes imm e A on Modellen au nimm . Die dami en s ehende (Me a-) Modell-Hie a chie um ass die De ini ion on P ozessmodellie ungssp achen, P ozessmodellen sowie aus üh ba en Ins anzen diese P ozessmodelle. Sie s ell da , wie Anwende übe die De ini ion on P ozessmodellie ungssp achen und die E s ellung on P ozessmodellen le z endlich zu P ozessins anzen gelangen (siehe dazu auch [KaKü02]). Abbildung 3-9 Me a-Modell-Hie a chie zu AOPM [JaVD09] METHODISCHE GRUNDLAGEN DER MODELLIERUNG 3.3 87 In Abbildung 3-9 is eine Übe sich übe die (Me a-) Modellhie a chie zu sehen; die Ebenen sind mi M3, M2, M1 und M0 bezeichne . Jede de Ebenen is als Ins anz de höhe en Ebene zu e s ehen; die Ebenen sind also nich unabhängig oneinande zu sehen. De ein ache en Da s ellung wegen wi d die Diskussion de Me a-Modell-Hie a chie nich ch onologisch gemäß Abbildung 3-9 du chge üh , sonde n sie beginn mi Ebene M1. Es handel sich dabei exempla isch um die Me a-Model-Hie a chie zu AOPM [JaVD09], da AOPM bei den im Rahmen diese A bei e wende en Use Cases e wende wu de und die en wickel en Konzep e da au au bauen. M1- P ozess Modelle Diese Ebene beinhal e P ozessmodelle, welche ü ein bes imm es Anwendungsszena io in eine O ganisa ion ode ü die Konzep ion eine Anwendung, de inie wo den sind. Dazu kann p inzipiell jede beliebige Modellie ungssp ache e wende we den. Fü Beispiele bzgl. AOPM sei au die P ozessabbildungen in Kapi el 2.2 e wiesen. Gemäß dem sogenann en „Typ-Ve wendungskonzep “ we den hie zunächs P ozess ypen de inie , die in eine Typ-Biblio hek ges ell we den. Neben P ozess ypen können auch Da en ypen, O ganisa ions ypen und wei e e Bes and eile eines P ozessmodells de inie we den. Die e schiedenen Typen we den schließlich zu E s ellung on P ozessmodellen " e wende ", d.h. modellie . De P ozess yp „Un e suchung du ch üh en“ besch eib zum Beispiel allgemein wie ein A z eine Un e suchung du chzu üh en ha , ohne dabei einen di ek en Bezug zu eine Ins anz, wie zum Beispiel He n Mülle als Pa ien ode D . Maye als behandelnden A z , zu haben. Bei de E s ellung des P ozessmodells müssen auße dem Rich linien ü eine o dnungsgemäße Modellie ung [BeRS95] [Rose96] eingehal en we den, um eine konsis en e und ko ek e Modellie ung zu ga an ie en. Eine denkba e Regel ü einen medizinischen P ozess wä e die Vo gabe, dass jedem P ozesssch i eine medizinische Rolle (A z , K ankenschwes e , …) zugeo dne we den muss. P inzipiell gil , dass in den P ozessmodellen nu das abgebilde we den kann, was die Eigenscha en und Funk ionen de e wende en Modellie ungssp achen beinhal e . M2 - P ozessmodellie ungssp ache Bei de De ini ion de P ozesse au Ebene M1 komm eine en sp echende P ozessmodellie ungssp ache zum Einsa z. Wäh end im Rahmen diese A bei exempla isch AOPM e wende wi d, könn e ebenso UML ode BPMN e wende we den. Die Modellie ungssp achen, inklusi e alle Modellie ungskons uk e und dazugehö igen Eigenscha en sowie Modellie ungs egeln, gil es au diese Ebene zu de inie . M2 is dazu in zwei Be eiche un e eil . • Abs ac P ocess Me a Model APMM: Zum einen wi d eine Basissp ache zu Ve ügung ges ell , welche das g undlegende Modellie ungskonzep wie zum Beispiel 3.4 FAZIT 94 ÜBERSICHT ÜBER DIE PROJEKTE 4.1 95 Kapi el 4 Design und Modellie ung – An o de ungen Die Spezi ika ion de An o de ungen im Rahmen des Designs s ell einen ebenso wich igen wie auch schwie igen Sch i da [DaSh90] [Eh l07] [VeCo94]. Dabei kann es um die En wicklung eines In o ma ionssys ems gehen [VeCo94] ode um die He s ellung eines physischen P oduk es in de P oduk en wicklung [Eh l07] [PaBe97]. Au Basis de An o de ungen wi d ein Modell des zu ges al enden Objek es en wickel , das dann in die Reali ä umgese z wi d. Dies kann die in o ma ions echnisch un e s ü z e Aus üh ung eines P ozessmodell ode , im Bezug au die P oduk en wicklung, ein konk e es P oduk , wie zum Beispiel ein geschli enes Me all eil mi bes imm en geome ischen Abmessungen beinhal en. In diesem Kapi el we den P oblem älle und An o de ungen aus d ei (Modellie ungs-) P ojek en des Leh s uhls ü Angewand e In o ma ik IV an de Uni e si ä Bay eu h e läu e . Es wi d gezeig , wie die An o de ungen de zei umgese z we den; dazu we den beispielha die in Kapi el 3.3.1 einge üh en Modellie ungssp achen he angezogen. Da übe hinaus wi d au gezeig welche Ve besse ungsmöglichkei en es geben könn e. 4.1 Übe sich übe die P ojek e Um die spä e en Aus üh ungen besse e s ehen zu können, wi d mi eine ku zen Besch eibung de P ojek e begonnen. • P ojek e 1 – P oduk en wicklungsp ozesse Im Rahmen des on de Baye ischen Fo schungss i ung ge ö de en Fo schungs e bunds „FORFLOW“ ( [MePa06], [MePa08]) gal es einen sog. P ozessna iga o zu P ozess- und Wo k lowun e s ü zung on P oduk en wicklungsp ozessen zu e o schen, zu en wickeln und p o o ypisch umzuse zen. Die G undlage ü die Un e s ü zung bilde e die Gene ie ung eines um assenden P ozessmodells, das alle ü den P oduk en wickle no wendigen In o ma ionen abbilden soll e. Als G unds uk u wu den dabei das V-Modell®XT [Au o06] e wende , e gänz um wesen liche Aspek e de VDI-Rich linien [VDI04] [VDI82] [VDI97] sowie das Vo gehensmodell nach Pahl/Bei z [PaBe97]. Mi de aspek - o ien ie en P ozessmodellie ung inklusi e dem Modellie ungswe kzeug i>pm (Kapi el 3.3.1.4) s and be ei s ein lexibles Modellie ungs amewo k zu Ve ügung. Dabei muss en jedoch noch zusä zliche Eigenscha en, die sich aus dem P ojek 4.1 ÜBERSICHT ÜBER DIE PROJEKTE 96 e gaben, in die Modellansich und dami le z endlich auch in den P ozessna iga o , in eg ie we den. Dies wa en zum einen die ü die P oduk en wicklung cha ak e is ischen Phasen, du ch die de Gesam p ozess in übe schauba e Teilabschni e un e eil we den kann. Eine wei e e An o de ung bes and da in, In o ma ionen übe me hodische Vo gehensweisen bei de En wicklungsa bei geben zu können [Mee 07b]. Das Gesam modell um ass ca. 100 Sch i e. Eine aus üh liche und komple e Da s ellung des sog. FORFLOW-P ozessmodells inde sich in [KELR10]. • P ojek 2 – Medizinische P ozesse Im Rahmen eines Quali ä smanagemen p ojek es zu Ein üh ung Klinische Behandlungsp ade am Klinikum in Fü h e olg e eine Is -Analyse de im Klinikum o handenen medizinischen sowie adminis a i en P ozesse. Da an schloss sich de en Dokumen a ion in einem P ozessmodell an [FMSJ09]. Ziel wa die E s ellung eine pa ien eno ien ie en P ozesslandscha bes ehend aus den Ke np ozessen des Klinikums gemäß den DRGs (DRG = Diagnosis Rela ed G oups, d . Diagnosebezogene Fallg uppen, Klassi ika ionssys em ü Leis ungen am Pa ien en [FeBD90] [Fisc01]). Folgende DRGs wu den au genommen: Hü -TEP, Ko ona e He zk ankhei , Gas oen i is, Gallens einleiden, Leis enhe nie und Schädelp ellung. Von den un e s ü zenden P ozessen wu den P legeübe lei ung, ope a i e In ensi p lege, de Sozialdiens und die Klinikums-Apo heke e ass . Jedes Teilmodell um ass ca. 150 – 200 Sch i e. Es gal die Abläu e inklusi e de Ve an wo lichen, de no wendigen medizinischen Ge ä e (We kzeug), Dokumen e bzw. In o ma ionen (bzw. allgemein de In- bzw. Ou pu de Sch i e zum Beispiel in Fo m eines Medikamen s) zu e assen. Es soll e die Dokumen a ion nich bis ins le z e De ail ode mi allen Sonde ällen e olgen; es gal ielmeh eine A Rich schnu bzw. S anda d ü die P ozesse abzubilden. Wich ig wa es, die Schni s ellen zwischen den Ke np ozessen und den un e s ü zenden P ozessen zu iden i izie en. • P ojek 3 – Ve wal ungs- bzw. uni e si ä sbezogene P ozesse Dieses P ojek and im Rahmen eine Quali ä smanagemen maßnahme de Uni e si ä Bay eu h s a . Im Hinblick au die on de Uni e si ä slei ung anges eb e Sys emakk edi ie ung, gal es ü die zus ändige Akk edi ie ungsagen u eine Dokumen a ion de Uni e si ä zu dem Be eich S udium und Leh e zu e s ellen [UnBa11]. Dazu wu den un e ande em die P ozesse aus dem Be eich S udium und Leh e (Ein üh ung, Du ch üh ung = „S uden -Li eCycle“, Au hebung eines S udiengangs) in einem P ozessmodell abgebilde und um assend in einem dazugehö igen P ozesshandbuch e läu e . Fü eine anspa en e Da s ellung gal es o allem die Ve an wo lichen und alle Be eilig en inklusi e ih e In e ak ion und Kommunika ion sowie die ele an en Dokumen e, In o ma ionen und Zei angaben zu spezi izie en. Das Gesam modell um ass ca. 250 Sch i e. ANFORDERUNGEN 4.2 97 Die Modellie ung e olg e in allen d ei P ojek en un e Ve wendung de aspek o ien ie en Modellie ungssp ache AOPM und dem Modellie ungswe kzeug i>pm (siehe Kapi el 3.3.1.4). 4.2 An o de ungen Im olgenden Kapi el wi d nun au ausgewähl e An o de ungen aus den in Kapi el 4.1 e läu e en P ojek en eingegangen. Ein Ansp uch au Volls ändigkei wi d dabei nich e hoben. Die Auswahl e olg e gemäß Rele anz de einzelnen An o de ungen in den e schiedenen Modellie ungsp ojek en, d.h. inwie e n sie in meh als einem P ojek iden i izie wo den sind. 4.2.1 Phasen P ojek e we den ü ih e Du ch üh ung meis in Phasen un e eil . Nach DIN 69901 is eine P ojek phase ein „zei liche Abschni eines P ojek e lau s, de sachlich gegenübe ande en Abschni en ge enn is “ [DeIn09]. Beispiele sind in Tabelle 4-1 zu sehen. Besch eibung Beispiel (1) Ein P oduk en wicklungsp ozess wi d übliche weise in die Phasen Planen, Konzipie en, En we en und Ausa bei en un e eil . Diese lassen sich jeweils in wei e e A bei ssch i e un e eilen [Eh l07]. Beispiel (2) De Ve lau eines S udiengangs an eine Uni e si ä kann in die Phasen de Planung, Ein ich ung, de Du ch üh ung sowie de Au hebung gegliede we den (siehe zum Beispiel [UnBa11]). Sie lassen sich mi eine Vielzahl on A bei ssch i e konk e isie en. Tabelle 4-1 Beispiele Phasen An o de ungen Phasen we den nich als konk e e Au gabe gesehen wie es bei P ozessen de Fall is , sonde n besi zen einen au gaben- bzw. p ozessübe g ei enden Cha ak e [Bi k06] [VDI93]. Dahe e olg die De ini ion de Phasen seh g ob, jedoch als logisch abgeschlossene Einhei [Bu g02]. Zu Konk e isie ung e olg eine Dekomposi ion de Phasen in P ozesse [Bi k06] [VDI93]. Die Phasen sollen sich au g und des abweichenden Cha ak e s in de g aphischen Da s ellung on P ozessen un e scheiden. Die Phasen un e scheiden sich zudem in ih em zei lichen Au wand [Bu g02] [Eh l07]. Dahe is die Angabe eines Zei ak o s wünschenswe , um das Gesam bild besse da s ellen zu können. 4.2 ANFORDERUNGEN 98 Auch wenn es pe De ini ion (siehe zum Beispiel [Bu g02]) nich o gesehen is , ha die E ah ung gezeig , dass sich die Phasen o mals zei lich übe lappen. Es inde kein sequen ielles Hin e einande schal en de Phasen s a , wie es bei P ozessen mi els Kon oll- und Da en luss abgebilde wi d; ielmeh inde eils eine pa allele Aus üh ung s a . So kann mi dem Ve kau de e s en P oduk e begonnen we den, wäh end die P oduk ion noch wei e läu . Rücksp ünge in ühe e Phasen sind zum Zweck de E gebnisop imie ung essen iell. Ziel de Modellie ung kann es jedoch nich sein, alle denkba en Rücksp ünge im Vo aus zu iden i izie en, um diese dann alle abzubilden. Dies wü de zu unübe sich lich we den und wä e auch seh au wendig. Phasen enden übliche weise mi sog. Meilens einen, die ein zu e zielendes E gebnis (zum Beispiel den P oduk en wu ) de inie en [Bi k06] [Wild07]. Im Un e schied zu den Ou pu - Da en eines P ozesses sind die E gebnisse im Bezug au einen Meilens ein on s a egische Bedeu ung [DeIn09] und dienen de übe geo dne en S uk u ie ung de Abläu e [Wild07]. Sie soll en dahe auch bei de Modellie ung he o gehoben we den. Es is zudem sinn oll au Ebene de Phasen Rollen zu de inie en, um Ve an wo liche spezi izie en zu können. We kzeuge ode Sys eme gil es e s ü die P ozesssch i e anzugeben, da sie im Bezug zu eine konk e en Tä igkei gesehen we den. Lösungsansä ze EPKs ode UML-Diag amme, wie das Ak i i ä s-ode das Anwendungs alldiag amm, bie en kein Modellie ungskons uk zu explizi en Da s ellung on Phasen. Hie lieg de Schwe punk au de Da s ellung on P ozessen zu De ailbesch eibung. De S anda d BPMN de inie die Kons uk e Lanes sowie Pools seh ungenau; diese könn en dahe e sa zweise zu Da s ellung des p ozessübe g ei enden Cha ak e s de Phasen e wende we den. Da dies jedoch leich zu wei e en Miss e s ändnissen üh , soll e da on Abs and genommen we den. Zudem lassen sich die gewünsch en zei lichen Aspek e dami auch nich da s ellen. Die Ve wendung on Ak i i ä en e möglich keine Abg enzung zu den „no malen“ P ozessen. Das A e ak zu G uppie ung kann ü die Zusammen assung jegliche A on Elemen en e wende we den, so dass die Eindeu igkei sowie Kla hei in de Da s ellung nich gegeben is . Eine Ausa bei ung eines indi iduellen Symbols ü die Da s ellung de Phase wä e mi BPMN 2.0 möglich, doch wä e das Kons uk dann nich Teil des S anda ds. Fü AOPM wu de in eine speziellen, ü die P oduk en wicklung angepass en Ve sion, das Modellie ungskons uk PEP (= P oduk En wicklungsPhase) de inie . Dies dien de übe g ei enden Zusammen assung on P ozessen. Die Phasen s ellen Supe p ozesse zu den ANFORDERUNGEN 4.2 99 bishe bekann en P ozessen da , d.h. sie bilden die obe s e Ebene eines P ozessmodells und au de da un e liegenden Ebene we den die P ozesse modellie . Die Anwendung e olg inzwischen nich nu bei de Modellie ung on P oduk en wicklungsp ozessen, sonde n domänenunabhängig, wie es in Abbildung 4-1 an Hand eines Beispiels aus de Medizin gezeig wi d. Abbildung 4-1 Phasen mi AOPM im i>pm modellie Die g aphische Da s ellung de Phasen e olg in Fo m on Balken, die un e einande angeo dne we den. Ih e Länge und Posi ion kann in ho izon ale Rich ung indi iduell zu Da s ellung des Zei ak o s bes imm we den; eine Übe lappung de Phasen is somi zei lich und inhal lich möglich. Eine explizi e Da s ellung on Kon oll- bzw. Da en lüsse e olg nich . De o ganisa o ische und ope a ionale Aspek wi d bei de im Rahmen diese A bei e wende en Ve sion des i>pm e s au de da un e liegenden Ebene modellie . Sinn oll wä e es abe , zumindes auch den o ganisa o ischen Aspek schon au Ebene de Phasen e wenden zu können. Meilens eine können p inzipiell au Phasen- und P ozessebene modellie we den. We den sie au beiden Ebenen modellie , is dami eine Un e scheidung in (Zwischen-) Meilens eine zu E assung on Zwischene gebnissen au P ozessebene und Meilens eine zu E assung on E gebnissen eine Phase möglich. Zum Zweck de Einhei lichkei und Übe sich lichkei 4.2 ANFORDERUNGEN 100 e schein es sinn oll, Meilens eine nu au eine de beiden Ebene zu de inie en. Die De ini ion au P ozessebene is dabei on Vo eil da sowohl de aillie e Zwischenmeilens eine als auch Meilens eine in Bezug au das Ende eine Phase (siehe Abbildung 4-2)5 de inie we den können. Die Meilens eine we den in dem Fall übe den Kon oll- ode Da en luss an eine beliebigen S elle in den P ozessablau in eg ie . Zusä zlich bes eh die Möglichkei , Da en, d.h. Dokumen e, an diesem Kons uk zu hin e legen, was hie nich da ges ell is . We den die Meilens eine nu au Phasenebene modellie , gehen die In o ma ionen bzgl. de Zwischenmeilens eine e lo en. AOPM lie e somi explizi ein Konzep zu Rep äsen a ion on Phasen das die e mi el en An o de ungen abdecken kann. Abbildung 4-2 Meilens ein mi AOPM im i>pm modellie 4.2.2 K ea i e bzw. „unscha e“ P ozesse Als k ea i e P ozesse we den solche P ozesse bezeichne , die eine Au gabe mi einem hohen Maß an Ein alls eich um lösen und schließlich ein eales ode logisch assba es E gebnis e zielen [Lau 11]. Daneben gib es P ozesse, die nich zwingend K ea i i ä e o de n, sonde n sich du ch ein Höchs maß an Abhängigkei en bzgl. de bei de Aus üh ung o liegenden Bedingungen auszeichnen. Diese sind en scheidend ü den ealen P ozessablau und bes immen welche Sch i e no wendig sind. Beispiele sind in Tabelle 4-2 zu sehen. Besch eibung Beispiel (1) Die Planung de uni e si ä en Leh e ans al ungen bzgl. Raum- und Zei planung is ein P ozess mi ielen I e a ionen und o mals sind iele zei liche ode äumliche Ve schiebungen no wendig, bis das Ende gebnis es s eh . Beispiel (2) Die Behandlung eines Pa ien en ( o allem bei No ällen) kann nie exak im Vo aus in einem P ozessmodell abgebilde we den, weil s e s au den ak uellen Gesundhei szus and des Pa ien en eagie we den muss. Tabelle 4-2 Beispiele k ea i e bzw. unscha e P ozesse 5 Aus implemen ie ungs echnischen G ünden kann bei Ve wendung on i>pm de Sch i zug zu Benennung des P ozesses nich an die geome ischen Abmessungen des P ozessbaus eins angepass we den. ANFORDERUNGEN 4.2 101 An o de ungen K ea i e bzw. „unscha e“ P ozesse lassen sich bzgl. eines genauen Ablau s sowohl inhal lich als auch s uk u ell schwe konk e isie en. De Fo malisie ungsg ad de Sch i e is seh ge ing. Die k ea i en Ideen en s ehen dabei haup sächlich im Kop de aus üh enden Pe son wäh end de eigen lichen Aus üh ung, de en explizi e Abbildung zum Zei punk de Modellie ung e s ändliche weise nich möglich is [Pe e04]. Sie weisen nu wenige, s anda disie e bzw. obliga o ische Tä igkei en au [Ho e99] [PaBe97]. Da die Gesam anzahl de Sch i e an sich jedoch seh hoch is , mach es Sinn sie zu komposi en Sch i en zusammenzu assen [Ho e99] [PaBe97]. De G ad de Ve ne zung zwischen den einzelnen k ea i en Teilsch i en is ela i hoch [Ho e99]. Zudem we den iele I e a ionsschlei en du chlau en, d.h. es e olg keine sys ema ische Abhandlung de Ak i i ä en, weil die Reihen olge zu Modellie ungszei nich genau o gegeben we den kann [Pe e04]. Mi dem Fo sch i de Du ch üh ung de k ea i en bzw. unscha en P ozesse is eine zunehmende In o ma ionsschä e, quan i a i wie quali a i , zu e zeichnen [Ho e99]. De unk ionale Aspek s eh dabei wenige im Vo de g und als de zu e zielende Ou pu . Diese läss sich zum Zei punk de Modellie ung zumindes als abs ak es E gebnis in Fo m on zu e s ellenden Dokumen en ode Ähnlichem de inie en. We kzeuge, o allem IT-Sys eme, dienen de Un e s ü zung bei de Dokumen a ion bzw. nach olgenden Umse zung de k ea i en Gedanken und soll en dahe abgebilde we den können. Die Da s ellung eines k ea i en bzw. „unscha en“ P ozesses soll e sich on einem „no malen“ P ozess nich zu g undlegend un e scheiden, wie es hingegen bei den Phasen ge o de wu de. De Cha ak e eines P ozesses an sich is imme noch o handen. Zudem sind sie Bes and eil des P ozessablau s; eine Einbindung in den Kon oll- bzw. Da en luss muss also möglich sein. Lösungsansä ze Die on de UML haup sächlich zu P ozessmodellie ung e wende en Ak i i ä sdiag amme de inie en im Sinne eines unk ionalen Aspek es die Ak i i ä en und ih e Ve ne zungen. Bei den k ea i en bzw. „unscha en“ P ozessen jedoch können wede alle Ak i i ä en genau spezi izie we den, noch kann ih e Ve ne zung genau angegeben we den. Eine explizi e Da s ellung eine ande en P ozessa , wie die eines k ea i en Sch i es, is nich möglich. EPKs sind on ih em G undgedanken he be ei s ungeeigne ü diese A on P ozessen, da sie den Fokus au die Modellie ung s anda disie e Abläu e legen. Bei diesen sind die E eignisse und Funk ionen sowie de en s uk u ellen Zusammenhänge de inie , so wie sie allgemein ane kann sind und angewand we den. 4.2 ANFORDERUNGEN 102 Auch BPMN leg den Schwe punk au die Da s ellung de zei logischen Ab olge on Ak i i ä en. Bei den k ea i en P ozessen soll zwa ein logisch nach ollziehba es E gebnis e ziel we den, doch spiegel sich das nich imme in dem da o ablau enden P ozess wiede . Eine Abbildung is mi den o handenen ( unk ionalen) Modellie ungselemen en somi nich möglich. Bei AOPM wi d bzgl. des unk ionalen Aspek es de zei nu zwischen den Phasen sowie (komposi en ode elemen a en) P ozessen un e schieden. Im Gegensa z zu den o he genann en Modellie ungssp achen wä e die Ein üh ung eines en sp echenden Kons uk es jedoch jede zei möglich. Dieses soll e g aphisch einem no malen P ozesssch i ähnlich sein und als komposi es Elemen de inie we den. Im Hinblick au die Subp ozesse muss es möglich sein die obliga o ischen Sch i e und, wenn bekann , auch ih e Ablau eihen olge zu de inie en. Die Angabe on Inpu und Ou pu soll e eben alls möglich sein. Das Konzep des Pla zhal e s (siehe zum Beispiel [Ho e99]) is in keinem de uns bekann en (S anda d-) Modellie ungssp achen e e en. In ielen Fällen, unabhängig on den e läu e en Modellie ungssp achen, ha sich jedoch die Modellie ung on Pla zhal e n ü diese A on P ozessen als geeigne bzw. aus eichend e wiesen [Ho e99]. Sie s ellen eine abs ak e Funk ion im Sinne eine „Black Box“ da . Die De ini ion wei e e Un e sch i e is nich im Konzep o gehsehen, somi is die Angabe obliga o ische Teilsch i e nich möglich; Zyklen und Rücksp ünge sind nich be ücksich ig . Da übe hinaus we den keine Angaben zu g aphischen Da s ellung gemach . Die zu Modellie ungszei bekann en Rahmenbedingen können wie bei einem no malen Sch i als Inpu angegeben we den, ebenso die abs ak o mulie en E gebnisse. Du ch die ehlende Dekomposi ionsmöglichkei is eine Angabe on Zwischene gebnissen nich möglich. Zusammen assend kann es gehal en we den, dass das Konzep de Pla zhal e noch e besse ungswü dig is , jedoch einen Ansa z in die ich ige Rich ung da s ell . Im AOPM wä e dies dann en sp echend zei nah umse zba . 4.2.3 Um ang eiche P ozessmodelle Bei g oßen O ganisa ionen, die in ih em Po olio b ei au ges ell sind, abe auch in eine Klinik ode Uni e si ä , we den iele e schiedene Tä igkei en ausge üh , bei denen es eine Vielzahl wei e e Aspek e zu be ücksich igen gil . Bei de Modellie ung, wie auch bei de Modellanwendung, kann leich de Übe blick e lo engehen. Beispiele sind in Tabelle 4-3 zu sehen. Besch eibung Beispiel (1) G oße Menge an In o ma ionen, Dokumen en, Gese zen, Beschlüssen, die im Rahmen de Ein ich ung eines S udiengangs an eine Uni e si ä ele an sind. Die dazugehö igen Sch i e we den auße dem on den un e schiedlichs en ANFORDERUNGEN 4.2 103 Rollen de Uni e si ä (aus de Ve wal ung sowie den Fakul ä en) du chge üh . Beispiel (2) An de Du ch üh ung eine Hü -TEP sind, ange angen bei de p ä-s a ionä en Sp echs unde, bis hin zu En lassung mi Nachso ge, iele e schiedene Pe sonen des adminis a i en und o allem des medizinischen Pe sonals be eilig . Fü die e schiedenen Un e suchungen, die Ope a ion sowie die Rehabili a ion we den die un e schiedlichs en Ge ä e benö ig . Tabelle 4-3 Beispiele um ang eiche P ozesse An o de ungen Zum besse en Ve s ändnis beim Lesen de P ozessmodelle soll e die g oße Menge an Elemen en logisch s uk u ie we den. Dies soll e ü jeden Aspek des jeweiligen P ozessmodells beach e we den, o allem ü den unk ionalen Aspek . Sieben Elemen e au einem P ozessbla , die Anzahl, die ein (Modell-) Lese maximal au einen Blick e assen kann (siehe dazu [Mill56]), sind meis schnell e eich . Die einzelnen Sch i e müssen dahe in logischen Einhei en, die inhal lich abgeg enz sind, o ganisie we den können. O mals sind P ozesse auch on eine hohen Anzahl an En scheidungen gep äg , wodu ch sich die s uk u elle Komplexi ä de P ozesse zusä zlich e höh . Dabei soll sich de Anwende nich in de Vielzahl de En scheidungen e lie en. Vielmeh soll en diese bei ih e Abbildung sinn oll kombinie we den Mi den ielen P ozesssch i en wi d zudem eine g oße Menge an Da en e a bei e sowie p oduzie . Die Da s ellung jedes einzelnen Da enelemen s läss die Modelle schnell unübe sich lich und übe laden aussehen. Eine en sp echende Abs ak ion is dahe no wendig. In einigen Fällen kann auch die Menge de einem Sch i zugewiesenen Rollen und/ ode We kzeuge eine zusä zliche O dnungss uk u bzw. Ve wal ungskonzep e o de lich machen (siehe ü o ganisa o ischen Aspek zum Beispiel [Buss98]). We den einem einzelnen P ozess meh e e Rollen und meh e e We kzeuge zugeo dne , muss kla sein, wie diese zueinande in Beziehung s ehen und wie sie mi einande kombinie we den dü en. Selbiges muss auße dem zwischen den einzelnen P ozessen de inie we den. De Ou pu eines P ozesssch i es wi d nich imme komple zu dem di ek nach olgenden Sch i gelei e , sonde n e eil sich au meh e e nach olgende Sch i e. Umgekeh kann de Inpu eines Sch i es aus un e schiedlichen Quellen s ammen. Ziel muss es sein diese ielen un e schiedlichen Ou - und Inpu -Beziehungen übe sich lich und olls ändig in den P ozessmodellen abzubilden. Die Da s ellung de Abhängigkei on P ozesselemen en gil sowohl zwischen den Aspek en als auch au den einzelnen Aspek an sich bezogen, wenn nu ein P ozesssch i ü sich ode abe de Gesam p ozess be ach e wi d. Die Rolle an P ozesssch i A kann die Wahl de 4.2 ANFORDERUNGEN 110 Abbildung 4-4 Komplexe En scheidung mi els elemen a en En scheide n (AOPM) aus [Meil05] Speziell ü den medizinischen Kon ex ha Meile in [Meil05] ü AOPM den sog. E idenzbasie en En scheide ausgea bei e . Wie in Abbildung 4-5 zu sehen is , sind die einzelnen En scheidungen bzw. ih e K i e ien zwa einzeln au gelis e , abe insgesam als eine En scheidung da ges ell . Au g und besonde e An o de ungen aus dem medizinischen Kon ex he aus, gib es genau zwei Ausgänge, je nachdem, ob die K i e ien e üll sind ode nich ; wei e e wä en denkba und möglich. Das Kons uk wi d übe den Da en luss in den Gesam p ozess mi eingebunden, so dass Inpu - und Ou pu da en angegeben we den können. Rollen können alle dings auch hie nich angegeben we den. Im Gegensa z zu obigen Da s ellung is jedoch insgesam eine p ägnan e Da s ellung möglich. Abbildung 4-5 E idenzbasie e En scheide aus [Meil05] 4.2.6 IT- ele an e P ozessabschni e P ozessmodelle dienen dazu, den S akeholde n einen Übe blick übe die zu E üllung eine Au gabe auszu üh enden Ak i i ä en, die Anwendungsp ozesse, zu geben [F L03] [Mau 96]. Die spä e e P ozessaus üh ung e olg zum G oß eil mi els in o ma ions echnische Un e s ü zung (Tabelle 4-6). Die echnische Umse zung des Anwendungsp ozesses wi d als Wo k low bezeichne [F L03] [JaBu96] [Mau 96]. Sowohl de Anwendungsp ozess als auch de Wo k low bilden inhal lich p inzipiell dasselbe ab. ANFORDERUNGEN 4.2 111 Besch eibung Beispiel (1) Die Du ch üh ung de Leis ungsab echnung im K ankenhaus e olg mi Hil e des KIS-Sys ems (K ankenhaus-In o ma ionssys em). Beispiel (2) Die Anmeldung zu P ü ungen, Semina en ode Ku sen an de Uni e si ä Bay eu h e olg übe das sog. FlexNow, das elek onische P ü ungssys em. Tabelle 4-6 Beispiele aus üh ba e P ozessabschni e An o de ungen Fü den Anwende sollen die Da s ellungen im P ozessmodell möglichs in ui i und in sich e s ändlich sein. Eine g aphische Modellie ungssp ache is dabei zu be o zugen. Alle In o ma ionen in einem P ozessmodell, die ü die IT- echnisch un e s ü z e Aus üh ung ele an sind, müssen explizi o mal de inie sein, syn ak isch wie auch seman isch. Das P ozessmodell zu Ansich ü den Anwende und das P ozessmodell ü die in o ma ions echnische Umse zung müssen p inzipiell denselben Inhal abbilden. Lösungsansä ze G undsä zliche kann un e schieden we den, ob ein P ozessmodell, das zu Ansich ü den Anwende e s ell wu de, so o IT- echnisch umgese z we den kann, ode abe e s in eine aus üh ba e Sp ache übe agen we den muss [Böhm00] [RiS 04] [S ei99]. Bei den Modellie ungssp achen, die im Rahmen diese A bei be ach e we den, schein le z e es die gängige e Me hode zu sein, obwohl e s e es wei aus leich e zu ealisie en is . (Fü wei e e De ails sei dazu zum Beispiel au [Böhm00] und [S ei99] e wiesen.) Hie soll lediglich au gezeig we den, dass be ei s bei de Auswahl de Modellie ungssp ache Aspek e de Aus üh ung zu be ücksich igen sind. Allgemein is es zuhal en, dass die P ozessmodelle ü die Anwende o zugsweise in g aphische Fo m e s ell we den [CuKO92]. Bei den in Kapi el 3.3.1 o ges ell en Modellie ungssp achen handel es sich ohne Ausnahme um solche. Zu De ini ion aus üh ba e Modellie ungssp achen sind in den meis en Fällen o allem zusä zliche implemen ie ungs echnische De ailin o ma ionen nö ig [Allw06] [Böhm00] [S ei99]. Diese können sich au o male Aspek e (zum Beispiel bzgl. de syn ak ischen Ko ek hei ), wie auch au inhal liche Aspek e (zum Beispiel bzgl. De aillie ungsg ad und P äzision)beziehen [Böhm00]. Die Ak i i ä sdiag amme de UML sind zunächs nich aus üh ba . Sie müssen in einem ex a Sch i in ein IT- echnisch umse zba es Modell übe agen we den [Schä10]. 4.2 ANFORDERUNGEN 112 Auch EPKs okussie en die g aphische No a ion de P ozesse. EPK-Modelle können zum Zweck de Aus üh ung nach BPEL (= Business P ocess Execu ion Language) [IBM11] abgebilde we den. Wie [S I 07] zu en nehmen is , sind dabei jedoch einige Einsch änkungen im Bezug au den In o ma ionsgehal in Kau zu nehmen. Bei BPMN wi d zu aus üh ba en Besch eibung de P ozesse WS-BPEL ode XPDL, beides XML-basie e Fo ma e, e wende [F RH10]. Fü BPEL de inie de BPMN-S anda d, wie ein BPMN-Diag amm in BPEL übe se z we den soll e. Das Mapping is in keine Weise i ial, zudem is keine olls ändige Übe agung de In o ma ionen aus dem BPMN-Modell möglich; es ehl o allem an echnischen De ailin o ma ionen (siehe zum Beispiel [O AD06], [BPMN2.0]). Die Übe se zung nach XPDL wu de on de W MC besch ieben (siehe [WoMC11]). AOPM wi d ak uell nu ü die g aphische Modellie ung on P ozessen e wende . Im Rahmen des FORFLOW-P ojek es wu de zum Beispiel BPEL zu Modellie ung aus üh ba e P ozesse e wende (siehe [MePa08], Teilp ojek 4.2.). 4.2.7 Sp ünge Sp ünge in einem P ozessmodell s ellen Abweichungen des ansons en kon inuie lich o lau enden Kon oll lusses da . Sie dienen zu E gebnis e besse ung, indem diese du ch e neu e Aus üh ung de dazu no wendigen Sch i e übe a bei e we den (= Rücksp ung); ande she um kann de P ozess e lau e kü z we den, in dem Sch i e ausgelassen we den (= Vo sp ung), wie es in Abbildung 4-6 zu sehen is . Den Ansa zpunk de Sp ünge wi d als Quelle bezeichne ; de Wiede eins iegspunk als Senke. Konk e e Beispiele sind in Tabelle 4-7 zu inden. Abbildung 4-6 Sp ünge im P ozessmodell ANFORDERUNGEN 4.2 113 Es handel sich bei den Sp üngen p inzipiell um Al e na i en, die jedoch im Falle eines Rücksp ungs im be ei s du chge üh en Teil des P ozesses liegen und im Falle eines Vo sp unges un e gewissen Bedingungen Sch i e auslassen, die p inzipiell ü die Aus üh ung o gesehen sind. Besch eibung Beispiel (1) Die En scheidung übe die Ein ich ung des S udiengangs an de Uni e si ä Bay eu h is ein i e a i e P ozess. Die no wendigen Un e lagen müssen meis meh mals übe a bei e we den, bis sie olls ändig genehmig sind. Beispiel (2) Is nach eine Hü -Ope a ion die Einschal ung des Sozialdiens es/ de P legeübe lei ung nich no wendig, kann diese Sch i übe sp ungen we den. Tabelle 4-7 Beispiele Sp ünge An o de ungen Es muss zwischen Vo sp üngen und Rücksp üngen un e schieden we den. Die Sp ünge beziehen sich sowohl au den Kon oll-, als auch au den Da en luss. Le z e es weil die En scheidung ü einen Rück- ode Vo sp ung au de Basis on en sp echenden In o ma ionen zu e en is . Beide Flussa en müssen also im Kon ex de Sp ünge de inie we den können. Als Quellen sind Kon oll- bzw. Da en lusselemen e wie Konnek o en/ En scheide möglich, als Senken elemen a e ode komposi e P ozesssch i e sowie Kon oll lusselemen e. Fü Quellen muss es e laub sein, meh als einen ausgehenden Fluss zu de inie en: einen mi dem de Anwende dem no malen/ De aul Kon oll luss olg und zum di ek nach olgenden P ozesssch i übe gelei e wi d; einen Wei e en de die Vo - ode Rücksp ünge modellie . Bei den Senken soll meh als ein eingehende Fluss e laub sein, da on meh e en S ellen inne halb des P ozessablau es zu ein- und de selben S elle gesp ungen we den kann. Da sich o allem bei g oßen P ozessmodellen mi langen Abläu en, Sp ünge nich unbeding au ein P ozessbla besch änken, wie es in Abbildung 4-6 zu sehen is , muss eine p ozessbla übe g ei enden Da s ellung möglich sein. Dabei is o allem die Ve deu lichung de Zusammengehö igkei de jeweiligen Quellen und Senken wich ig. Bei einem hie a chischen P ozessmodell müssen S a - und Endpunk e de Vo - ode Rücksp üngen au jede Ebene zu modellie en sein. Die Ve bindung zwischen Quelle und Senke muss eindeu ig e kennba und nach ollziehba sein. 4.2 ANFORDERUNGEN 114 Lösungsansä ze Solange sich die Sp ünge au ein P ozessbla beziehen, wie es auch in Abbildung 4-6 zu sehen is , s ell eine konsis en e und eindeu ige Modellie ung bei keine Modellie ungssp ache ein P oblem da . Von einem En scheide / Konnek o ausgehend, kann ein Kon oll luss zu Senke modellie we den. Das einzige P oblem dabei is , dass so nu de Kon oll luss da ges ell wi d. Bei p ozessbla übe g ei enden Sp üngen e häl sich die Si ua ion ande s. In einem Ak i i ä sdiag amm de UML können eine Ak i i ä beliebig iele S a kno en zugeo dne we den. Die Diag amme können zudem meh e e Endkno en besi zen. Mi einem solchen Endkno en wi d jedoch das olls ändige Aus üh ungsende eines P ozess angezeig ; danach dü en keine wei e en Ak i i ä en meh olgen. Dami is eine Modellie ung on Sp üngen nich möglich. Wei e e Kons uk e, die zu Da s ellung de Sp ünge e wende we den könn en, sind nich de inie . Bei den EPKs gib es sog. P ozesswegweise , die ans elle eine Funk ion modellie sind als Hinweis au ande e P ozesse. Du ch die Angabe eine Re e enz se zen sie mindes ens zwei e schiedene P ozesse mi einande in Beziehung. Somi könn en sie zu Da s ellung on p ozessbla übe g ei enden Sp üngen, explizi zu Da s ellung de Quellen, e wende we den. Die Quellen können an jede beliebigen S elle im Modell pla zie we den, die Angabe de Senken is jedoch au ganze P ozesse und dami die dazugehö igen P ozessan änge beg enz . Sp ünge in die Mi e eines Ablau s hinein sind somi nich möglich. Abhil e kann dabei eine Res uk u ie ung des P ozessmodells scha en, so dass die Senke als e s e Sch i eines Teilp ozessmodells de inie is . Die S anda dmodellie ungssp ache BPMN de inie di e se sogenann e S a , In e media e und End E en s (siehe auch Anhang B), jeweils mi eigene g aphische Da s ellungs o m. Sie zeigen ein E eignis yp am An ang, inne halb bzw. Ende eines P ozesses an. Bei wenigen E en s bes eh jedoch die Möglichkei zu De ini ion eine eindeu igen Ve bindung on Quelle (= End E en ) und Senke (= S a E en ), da es sich um isolie e Einzel-E en s handel , wie zum Beispiel Time ode E o . None als S a sowie End E en is seh allgemein de inie , so dass es zu Da s ellung eine Quelle ode Senke e wende we den kann. Jedoch ehl es an de Eindeu igkei des Kons uk es bzgl. des Einsa zzwecks. Mi Mul iple bes eh zwa die Möglichkei , zu einem End E en meh e e S a E en s, die an beliebige S elle im Gesam modell de inie sind, zu de inie en; diese e en dann jedoch auch alle ein, was im Hinblick au den de aul P ozessablau und die dazu modellie en Sp ünge nich e wünsch is . Bei Message und Signal, on denen es auch sowohl S a als auch End E en gib , kann eine Ve linkung de inie we den. Bei Signal is dies nich zielge ich e zu einem bes imm en ande en au nehmenden Signal möglich. Mi Message is dies zwa möglich; doch wi d eine Message imme e s übe den Umweg eines sog. Pa icipan ANFORDERUNGEN 4.2 115 gesende , de diese dann zu einem P ozesssch i wei e lei e . Dies e komplizie die Da s ellung und das Ve s ändnis. Die In e media e E en s sind zu Da s ellung on Sp üngen schon pe De ini ion nich geeigne . Sie beein lussen den Kon oll luss nu inso e n, als ein ü ande e Sch i e ele an es E eignis aus dem P ozess he ausgelös wi d und de P ozess danach dem no malen Kon oll luss olg ohne einen Sch i zu übe sp ingen; schon allein du ch diese Vo wä saus ich ung sind Rücksp ünge de ini i on de Da s ellung ausgeschlossen. Als ein Ansa z in die gewünsch e Rich ung können die sogenann en O -Page Konnek o en Link be ach e we den, die de Ve bindung on P ozessabschni en (auch au e schiedenen P ozessblä e n, jedoch au eine Ebene) dienen. We den meh e e Links e wende , is jedoch nich genau kla , welche Links zusammengehö en. Es is gene ell keine Da en lussangabe bei den E en s möglich. Die is ein wei e e Punk , in dem die genann en E en s die An o de ungen nich e üllen können. Zudem gil es zunächs die hohe Anzahl E en s und ih e Bedeu ung zu e s ehen. Bei Ve wendung de Modellie ungssp ache AOPM bie en sich die ex e nen Ein- und Ausgänge zu Modellie ung de Vo - und/ ode Rücksp ünge an. Dabei handel es sich um Schni s ellen, die sich sowohl seman isch als auch isuell explizi on den no malen Ein- und Ausgängen eines P ozesses abg enzen. Dabei muss einem ex e nen Ausgang nich zwingend ein ex e ne Eingang (bzw. umgekeh ) zugeo dne we den, die Kopplung mi einem no malen Ein- ode Ausgang is eben alls möglich. Eine indi iduelle Benennung diese Schni s ellen is möglich, so dass do In o ma ionen zu de dazugehö igen Quelle ode Senke angegeben we den können. Die Modellie ung on Da en lüssen is zudem möglich. Es kann somi es gehal en we den, dass AOPM die An o de ungen am bes en e üll . Bei eine s a ischen Modellie ung sind die Sp ünge, wenn sie p ozessbla übe g ei end abgebilde we den, dennoch auch bei AOPM schwe nach ollziehba . Eine en sp echende Funk ionali ä des Modellie ungswe kzeugs kann do wei e e Un e s ü zung bie en. 4.2.8 Un e schiedliche Sich weisen In den meis en Fällen sind an de Du ch üh ung eines P ozesses un e schiedliche Rollen be eilig (siehe Beispiele in Tabelle 4-8). Je nach P ozess kann dami ein häu ige Rollen- bzw. Sich wechsel e bunden sein, was o allem bei s a k unk ionso ien ie ausge ich e en O ganisa ionss uk u en de Fall is . Die e schiedenen Rollen sind dabei o mals meh ach im Lau e des P ozesses an de Aus üh ung be eilig . Besch eibung Beispiel (1) Bei de Du ch üh ung eines S udiengangs e olg ein häu ige Wechsel zwischen den S udie enden sowie den e schiedenen Ab eilungen und 4.2 ANFORDERUNGEN 116 Ve an wo lichen de Uni e si ä (P ü ungsausschuss, P ü ungsam , Re e a e, Deze na e, S udiengangsmode a o , …). Beispiel (2) Bei de Behandlung eines Pa ien en in eine Klinik e olg ein Wechsel zwischen dem Pa ien en und den p legenden bzw. behandelnden Pe sonen (A z , P lege , Physio he apeu , Medizinisch- echnische Assis en , …). Tabelle 4-8 Beispiele un e schiedliche Sich weisen An o de ungen Es muss kla sein, welche Sch i e on welche Rolle ausge üh we den sollen. Die Rollenwechsel müssen ü den Anwende beim Lesen des P ozessmodells e sich lich sein. E muss dabei e kennen können welche Sch i e ü ihn selbs ele an sind und welche on ande en Ve an wo lichen ausge üh we den. De Rollenwechsel kann nach beliebig ielen Sch i en bzw. nach jedem Sch i o genommen we den. Die Da s ellung des eigen lichen P ozessablau s (mi els Da en- bzw. Kon oll luss) da nich e nachlässig we den, da dies ü das Gesam e s ändnis bzgl. des P ozesses essen iell is . Lösungsansä ze Fü eine kla e Rollenzuo dnung is die di ek e Angabe am eigen lichen P ozesssch i sinn oll. Da de Fokus dami au de Da s ellung des P ozessablau es und den P ozessen an sich lieg , is ein Rollenwechsel nich au den e s en Blick e sich lich. Diese A de Modellie ung wi d jedoch lediglich on den EPKs und AOPM un e s ü z , nich jedoch on den UML-Ak i i ä sdiag ammen ode BPMN. Ein wei e e Ansa z is , den Fokus de Da s ellung hin zum o ganisa o ischen Aspek zu e schieben. Diese Gedanke wi d in Fo m de sog. Swimlanes ealisie . Eine Swimlane s ell einen ho izon alen ode e ikalen Balken da , dem jeweils eine Rolle zugewiesen wi d. En lang diese Swimlanes we den die P ozesse en sp echend ih e Rolle angeo dne , wie es in Abbildung 4-7 zu sehen is . Da en und Da en lüsse sind hie de Übe sich lichkei wegen nich modellie . Mi de Swimlane-Da s ellung sind die Rollenwechsel gu zu e kennen, doch is de P ozessablau wenige in ui i zu e assen, o allem wenn meh e e Ve zweigungen o kommen. Bei den Ak i i ä sdiag ammen de UML können Swimlanes modellie we den, um den einzelnen Ak i i ä en Rollen zu zuo dnen. ANFORDERUNGEN 4.2 117 Bei den EPKs s eh p imä die Da s ellung eine P ozesske e im Vo de g und, wenige die Da s ellung des o ganisa o ischen Aspek es. Somi we den die Rollen di ek an den einzelnen Funk ionen angegeben; die Da s ellung on Swimlanes is in Fo m on sog. Funk ionsbände n möglich. Obwohl auch BPMN die Da s ellung de zei logischen Ab olge on Ak i i ä en okussie , sind hie , im Gegensa z zu den EPKs, mi den Pools und Lanes gleich zwei Typen on Swimlanes de inie . Dami sind Rollenwechsel in einem BPMN-P ozessmodell s e s gu zu e kennen. Fü AOPM is eine Ve sion o handen, in de neben de di ek en Rollenangabe an einem P ozesssch i , Swimlanes modellie we den können. De Anwende muss sich dann abe o de Modelle s ellung en scheiden, ob e mi Ve wendung de Swimlanes den Schwe punk au den o ganisa o ischen Aspek legen möch e ode die zei lich-logische Ab olge de Funk ionen im Fokus sieh . Beide Da s ellungs o men haben somi ih e Vo - und Nach eile. Bei eine Be ach ung de Modellie ungssp achen, muss bei de Auswahl de Modellie ungssp ache abgewäg we den, welche Da s ellung zu be o zugen is ; Bei AOPM sind, un e Ve wendung de neus en Ve sion des i>pm (siehe dazu [Volz11]), beide Da s ellungs o men ü die Anzeige ein- und desselben Inhal s möglich. Abbildung 4-7 Da s ellung eines P ozesses mi Swimlanes 4.2.9 Un e schiedliche Da en ypen Im Rahmen eines P ozesses allen ü die e schiedenen Sch i e iele Inpu - und Ou pu da en an. Dabei kann es sich um elek onische ode Papie -Dokumen e handeln, um physische Gegens ände wie zum Beispiel Chipka e ode auch um mündliche In o ma ionen in Fo m on Mi eilungen. We den alle Da en au dieselbe A und Weise da ges ell , kann das Lesen 4.2 ANFORDERUNGEN 118 de Modelle bzgl. des da eno ien ie en Aspek es seh mühsam we den; die Un e schiede müssen implizi om Lese e ass we den. Besch eibung Beispiel (1) In einem klinischen Behandlungsp ozess allen un e schiedliche A en on Da en an: die K ankenkassenka en de Pa ien en bei de Au nahme, elek onische Dokumen e im KIS, Rön genbilde ode EKG-Au zeichnungen. Beispiel (2) Bei de Du ch üh ung des S udiengangs allen un e schiedliche A en on Da en an. So we den die Da en de S uden en elek onisch e ass , dazu gib es abe auch noch den physisch assba en S uden enausweis. Zudem muss de S uden die e o de lichen S udienbei äge an die Uni e si ä übe weisen; die dabei an allenden Da en gil es eben alls zu e assen. Tabelle 4-9 Beispiele Da en ypen An o de ungen Eine p ägnan e Un e scheidung de e schiedenen Da en ypen is no wendig. Die Da s ellung de Un e schiede soll isuell e olgen und di ek im Modell zu e kennen sein. Es muss zu e kennen sein, dass die e schiedenen Da en ypen zu G uppe de Da en gehö en. Lösungsansä ze Es bes eh die Möglichkei an de Modellie ungssp ache di ek anzuse zen, in de nich nu ein Da enelemen yp de inie wi d, sonde n e schiedene. Bei den Ak i i ä sdiag ammen de UML we den jedoch lediglich Objek kno en zu Da s ellung on Da en ode In o ma ionen de inie . Bei den EPKs gib es In o ma ionsobjek e mi un e schiedliche Bedeu ung und jeweils eigene Da s ellungsa (siehe Tabelle 3-1 in 3.1.1). Es we den elek onische Dokumen e, Dokumen e in Papie o m und In o ma ionsobjek e im Allgemeinen un e schieden. Dami sind be ei s wesen liche Un e scheidungen ge o en, auch wenn die Un e eilung nich indi iduell nach den eigenen Bedü nissen o genommen we den kann. Da alle Elemen e an die Fo m eines Rech eckes angelehn sind, is eine Zusammengehö igkei e kennba . BPMN de inie lediglich sog. Da a Objec s. Dami we den sowohl elek onische Objek e wie Dokumen e ode Da ensä ze, als auch die physische Objek e aus de ealen Wel wie die K ankenkassenka e eines Pa ien en ode das P oduk eines Fe igungsp ozesses da ges ell . Ebenso de inie auch AOPM lediglich eine A on Da um. Zusä zlich gib es lediglich das Kons uk eine Checklis e; doch handel es sich hie um ein seh spezielles Kons uk , das ANFORDERUNGEN 4.2 119 nich unbeding allgemeingül ig anwendba is . Es bes eh jedoch die Möglichkei , die Da en zu ka ego isie en. Die Modellie ungselemen e de Da en können de Ka ego ie en sp echend einge ä b we den, sowie es auch in den Modellie ungsp ojek en des Leh s uhls e olg is , die mi AOPM modellie wo den sind (siehe zum Beispiel Abbildung 2-2 und Abbildung 2-3). 4.2.10 Un e schiedliche P ozess ypen Inne halb eine g oßen O ganisa ion äll o mals eine Vielzahl un e schiedliche P ozesse an, im medizinischen Kon ex zum Beispiel neben den medizinischen P ozessen auch e wal ungs echnische P ozesse. Le z e e allen auch im Rahmen de P oduk en wicklung neben den En wicklungsp ozessen an. Die un e schiedlichen P ozess ypen un e scheiden sich in wesen lichen Cha ak e is iken, wie zum Beispiel manuelle ode au oma isie e Aus üh ung. Wie bei den e schiedenen Da en ypen in Kapi el 4.2.9 kann die isuelle He o hebung de un e schiedlichen Typen on In e esse sein. Im Bezug au Beispiel (2) in Tabelle 4-10 is dami zum Beispiel bei appa a i en Un e suchungen zusä zliches Pe sonal ü die Du ch üh ung no wendig. Besch eibung Beispiel (1) Neben den achspezi ischen P ozessen (zum Beispiel medizinisch, en wicklungs echnisch, …) allen in g oßen O ganisa ionen auch meis e wal ungs echnische P ozesse an. Beispiel (2) Bei den medizinischen P ozessen eine Klinik kann nach appa a i und nich - appa a i Un e suchungen un e schieden we den. Tabelle 4-10 Beispiele P ozess ypen An o de ungen Eine p ägnan e Un e scheidung de e schiedenen P ozess ypen is no wendig. Die Da s ellung de Un e schiede soll isuell e olgen und di ek im Modell zu e kennen sein. Die e schiedenen P ozess ypen müssen dennoch als P ozess zu e kennen sein. Lösungsansä ze Bei den im Rahmen diese A bei be ücksich ig en Modellie ungssp achen (siehe Kapi el 3.3.1) wi d in den De ini ionen de Modellie ungssp achen nich zwischen e schiedenen P ozess ypen un e schieden. Bei AOPM bes eh jedoch die Möglichkei , P ozesse en sp echend es geleg e Ka ego ie einzu ä ben, wie es be ei s im Zusammenhang mi den e schiedenen Da en ypen in Kapi el 5.3 KLASSIFIKATION DER ANFORDERUNGEN 126 Modellie ungssp achen sind diese o mals zusammenge ass in K i e ienka alogen, mi Hil e de e die Modellie ungssp achen g undlegend en wickel we den können. Beispielha zu nennen wä e hie [F L03], die gene elle An o de ungen sowie zusä zliche einige spezielle An o de ungen im Bezug au die Da s ellung on Geschä sp ozessen nennen ode [F P 97] und [F an98], die An o de ungen im Hinblick au objek o ien ie e Modellie ungssp achen de inie en. An o de ungen bzgl. de E s ellung on Modellen sind zum Beispiel in [BeRS95] ode [MeRA10] zu inden. Es is nich das Ziel diese A bei einen neuen K i e ien- bzw. An o de ungska alog au zus ellen, auch weil dies ü jedes Anwendungsgebie und jeden Anwendungs all indi iduell e olgen soll e. Vielmeh is ein Rahmenwe k au zus ellen, das ü die genaue Spezi ika ion de An o de ungen eine Un e s ü zung bie e . Abbildung 5-3 Klassi ika ion on An o de ungen gem. de Me a-Modell-Hie a chie Es gil die zunächs zu Beginn eine Designphase lose, zum Beispiel im Rahmen eines B ains o mings e mi el en An o de ungen (dies is in Abbildung 5-3 du ch die Box au de linken Sei e da ges ell ) im Hinblick au ih e Umse zung (die Ges al ungsmöglichkei en) zielo ien ie zu o ganisie en. Dies e olg un e Ve wendung de S uk u ie ung de Design- und Modellie ungsphase, wie sie ge ade in Kapi el 5.2 besch ieben wo den is . In Abbildung 5-3 is die Ka ego isie ung de An o de ungen du ch die an de linken Bildsei e s a enden ho izon alen P eile da ges ell . Du ch die explizi e S uk u ie ung gemäß den Ebenen de Me a-Modell-Hie a chie kann eine wesen lich p äzise e und di e enzie e e De ini ion und Abg enzung on An o de ungen und de en Umse zung (die Ges al ungsmöglichkei en) gewonnen we den. De Anwende wi d sensibilisie übe die explizi e De ini ion ode Anpassung eine P ozessmodellie ungssp ache nachzudenken, so dass e sich nich nu au den Modellie ungs o gang au M1 besch änk . DAS VORGEHENSMODELL 5.4 127 Es kann o kommen, dass sich eine An o de ung und de en Umse zung übe meh e e Ebenen de Me a-Modell-Hie a chie e s ecken. Hie a chische P ozesse können nu dann modellie we den, wenn dies die Modellie ungssp ache e möglich ; solch eine An o de ung muss au M2 de inie we den; eine Hie a chie de P ozesse an sich kann abe e s wäh end des Modellie ungs o gangs au M1 e s ell we den. Gleichzei ig gil es zu be ücksich igen, dass sich die Umse zung de An o de ungen nich imme nu au die Phase des Designs besch änken muss bzw. kann. Wie auch be ei s in den Beispielen in Kapi el 4 au gezeig wu de, können manche An o de ungen e s im Rahmen de Modellie ung ealisie we den. Beispielha zu nennen wä e die An o de ung, dass ein P ozessbla nu so iele Elemen e abbilden soll, wie de Anwende au einen Blick e assen kann. Wi d dahe in de Designphase au M1 es geleg , dass ein P ozessbla nie meh als sieben P ozesssch i e en hal en da , kann dies e s bei dem eigen lichen Modellie ungs o gang, de eben alls M1 zuzuo dnen is , umgese z we den. Nich sdes o o z soll es dem Anwende zuges anden we den, dass ihm gewisse gu e Ges al ungsmöglichkei en e s bei de Modellie ung in den Sinn kommen, weil e sich dann wenige abs ak und heo e isch, sonde n p ak isch mi de Sache beschä igen kann. Dies üh zu I e a ionsschlei en in dem Gesam p ozess, die sich jedoch bekann lich posi i au die Quali ä des inalen E gebnisses auswi ken. An o de ungen, die e s nach de an änglich du chge üh en An o de ungsanalyse au e en, sind in diesem Konzep nich be ücksich ig und sind auch nich Schwe punk diese A bei . Folgendes Beispiel dien de Ve anschaulichung: Die Phasen in einem P ozessmodell sollen ohne Applika ionen, d.h. ohne den ope a ionalen Aspek modellie we den. Es is nun zu un e scheiden, ob diese Eigenscha in de zu e wendenden P ozessmodellie ungssp ache an sich be ücksich ig we den soll, ode ob lediglich eine Reihe on P ozessmodellen ohne den ope a ionalen Aspek modellie we den soll. • Im e s en Fall muss diese An o de ung au de Ebene M2 de inie we den, das heiß die zu e wendende P ozessmodellie ungssp ache e zich e explizi au die De ini ion des ope a ionalen Aspek s und eines Modellie ungselemen s. So is es zum Beispiel bei AOPM ü die Phasen de inie . • Im zwei en Fall wi d diese An o de ung au Ebene M1 ealisie , das heiß bei den ele an en P ozessmodellen wi d kein ope a ionale Aspek modellie , obwohl dies die Sp ache pe De ini ion e lauben wü de bzw. o sieh . 5.4 Das Vo gehensmodell Bei dem en wickel en Ansa z handel es sich um ein Phasenmodell. Phasenmodelle we den gene ell dazu e wende g öße e P ojek e in übe schauba e Abschni e, d.h. Phasen zu un e gliede n [Bu g02] [CKKP06] [Köhl06] [DeIn09]. Lau DIN 69901 is eine P ojek phase 5.4 DAS VORGEHENSMODELL 128 ein „zei liche Abschni eines P ojek ablau s, de sachlich gegenübe ande en Abschni en ge enn is “ [DeIn09]. Design und Modellie ung sind Phasen des P ozesslebenszyklus (siehe Kapi el 2.3). Da übe hinaus können die einzelnen Ebenen de Me a-Modell-Hie a chie M3 bis M0 den Phasen des P ozesslebenszyklus zugeo dne we den. In Kombina ion mi dem ü Design und Modellie ung en wickel em me hodischen Rahmenwe k bedeu e dies: jede diese als Phase in e p e ie e Ebene M3 bis M0 wi d du ch die (Teil-) Phasen Design und Modellie ung konk e isie bzw. umgekeh we den Phasen Design und Modellie ung du ch die einzelnen Ebenen in Teilphasen un e gliede . Dami läss sich ein Vo gehensmodell de inie en, wie es in Abbildung 5-4 zu sehen is . Abbildung 5-4 Vo gehensmodell ü Design und Modellie ung DAS VORGEHENSMODELL 5.4 129 Abbildung 5-4 gib als Zusammen assung Au gaben und Inhal e on Design und Modellie ung au den e schiedenen Ebenen de Me a-Modell-Hie a chie wiede . Die de aillie en Aus üh ungen olgen in Abschni 5.5. Von de G undidee de zug unde geleg en Me a-Modell-Hie a chie wi d das Vo gehensmodell on oben nach un en, d.h. on M3 nach M0, du chlau en, wie es in Abbildung 5-4 du ch den Ve lau de P eile angezeig wi d. De Eins ieg is jedoch, je nach Anwendungs all, au jede Ebene möglich. Zudem wi d de Gesam p ozess nich so linea ablau en, wie es die Abbildung e mu en läss . Vielmeh wi d de Ablau on ielen ebenen- sowie phasenübe g ei enden Sp üngen gep äg sein. Dies is ü die Quali ä des Ende gebnisses unabdingba , da o mals e s die I e a ionen zum Op imum üh en. Vo gehensmodell Design Im Rahmen de An o de ungsanalyse zu Beginn de Designphase wi d zunächs das so genann e Las enhe de inie . Das Las enhe (= An o de ungsspezi ika ion, An o de ungska alog) besch eib die Gesam hei de An o de ungen an ein zu e s ellendes Objek und dien de Klä ung und P äzisie ung de Au gabens ellung [Pahl70] [Pahl74] [VDI93] [DeIn09]. Eine An o de ung wä e zum Beispiel die Möglichkei de Un e scheidung zwischen medizinischem und adminis a i em P ozess. Hie e olg zunächs keine di ek e Zuo dnung de An o de ungen zu eine de Ebenen des Vo gehensmodells in Abbildung 5-4. Das zu e s ellende Objek is hie die P ozessmodellie ungssp ache (inklusi e Modellie ungswe kzeug) sowie das P ozessmodell. Au bauend au dem Las enhe wi d das P lich enhe e s ell . Dieses besch eib in konk e e e Fo m die Umse zung des Las enhe s [DeIn09], d.h. wie und womi die An o de ungen im Las enhe zu lösen sind. Dabei we den nun explizi die e schiedenen Ebenen des Vo gehensmodells be ücksich ig . Somi is im G und p o Ebene ein P lich enhe zu e s ellen. Zum Beispiel wi d au M2 es geleg , dass zu Un e scheidung adminis a i e P ozesse o al, medizinische P ozessen ech eckig da ges ell we den. Zusammen mi dem jeweiligen Anwendungskon ex bilde das P lich enhe den Inpu ü die anschließende Modellie ung. Vo gehensmodell – Modellie ung Es e olg schließlich in de Phase de Modellie ung die Modelle s ellung. Dabei wi d das umgese z , was im Design mi els Las en- und P lich enhe iden i izie und es geleg wo den is . Die E gebnisse we den in den Ebenen-en sp echenden Modellen es gehal en. Nach de ini ialen An o de ungsiden i ika ion s ell nun die Iden i ika ion de Modellinhal e aus dem ak uell o liegenden Anwendungs all eine He aus o de ung da . Dies is seh zei in ensi und se z gu e analy ische Fähigkei en o aus. Auch de Abbildungs o gang an sich muss seh so g äl ig du chge üh we den. 5.5 ERLÄUTERUNGEN DER EINZELNEN EBENEN 130 5.5 E läu e ungen de einzelnen Ebenen Im Folgenden we den die Au gaben und Inhal e de einzelnen Ebenen, ge enn nach Design und Modellie ung, e läu e . Es wi d auch ku z au die un e s e Ebene M0 mi de Aus üh ung sowie dem Moni o ing/ Con olling eingegangen. 5.5.1 M3 – Design und Modellie ung Au M3 gil es abs ak e Modellie ungsp imi i e ü das g undlegende Modellie ungs- und Sp achpa adigma zu de inie en. Das E gebnis wi d in einem Sp achde ini ionsmodell es gehal en. Inpu – An o de ungen M3 Die au diese Ebene zu be ücksich igenden An o de ungen sind on gene ische Na u . Sie sind auch losgelös on dem P ozessgedanken, de den Schwe punk diese A bei ausmach . Es bes eh kein Bezug zu eine Anwendungsdomäne ode einem Anwendungs all wie in Kapi el 2.2 besch ieben. Design M3 Fü die Modellie ungssp ache we den zunächs in abs ak e sowie gene ische Fo m die g undlegenden Modellie ungsp imi i e spezi izie . We den als Modellie ungs-Pa adigma ge ich e e G aphen de inie , sind dies zum Beispiel Kno en und Kan en. Die Anzahl de de inie en Modellie ungsp imi i e is ge ing. E s au den da un e liegenden Ebenen we den ü jedes diese Modellie ungsp imi i e meh e e konk e e Kons uk e abgelei e . Zu Fes legung de S uk u de Modellie ungselemen e, inklusi e de en Beziehungen zueinande , wi d eine abs ak e Syn ax de inie [K RV07]. Zum Beispiel wi d es geleg , dass Kno en du ch Kan en e bunden we den ode dass eine Schach elung on Kno en möglich is . Die De ini ion e olg au abs ak em Ni eau und “desc ibes he ocabula y o concep s p o ided by he language and how hey a e combined o c ea e models” [ClSW08]. Da ein konk e e Anwendungsbezug au M3 ehl , we den Aspek e de Seman ik kaum spezi izie , sonde n nu abs ak im Sinne on Kno en und Kan en. Dami bes eh jedoch die Flexibili ä einen Kno en au eine de un e en Ebene in de einen Modellie ungssp ache (zum Beispiel in AOPM) als P ozesssch i zu in e p e ie en, in eine ande en hingegen (zum Beispiel in einem ER-Diag amm) als Beziehungs yp. Beide Modellie ungssp achen können dann abe au dieselben G undelemen e zu ückge üh we den, was die Ve gleichba kei e höh . Angaben zu isuellen Da s ellung we den nich gemach . ERLÄUTERUNGEN DER EINZELNEN EBENEN 5.5 131 In enge Wechselwi kung mi de De ini ion de Modellie ungsme hode we den auch die e s en, noch abs ak en Konzep e eines Modellie ungswe kzeuges en wo en. Au diesen Aspek soll jedoch im Folgenden nich nähe eingegangen we den. Modellie ung M3 Die in de Designphase de inie en Kons uk e können un e Be ücksich igung de de inie en Syn ax in einem Modell konk e isie , d.h. modellie we den. Dami e olg die De ini ion eines abs ak en, syn ak ischen Me a-Me a-Modells, eines sog. Sp achde ini ionsmodells. De Beg i „abs ak “ soll nich im Sinne de In o ma ik e s anden we den, wo es um das Ablei en eines wesen lichen bzw. cha ak e is ischen Aspek s aus eine Menge on Einzelobjek en geh . Vielmeh is de Beg i in einem allgemeine en Sinn zu e s ehen, nachdem die „Gegens ände nu dem Denken, nich abe de (sinnlichen) Wah nehmung zugänglich sind“ [Mi 05]. Mi Gegens änden sind hie die Modellie ungsp imi i e gemein . Das Modell wi d explizi als syn ak isch bezeichne , da eine Seman ik kaum (lediglich im Sinn on Kno en und Kan en) spezi izie is . Diese Konk e isie ung beinhal e p inzipiell keine isuelle Da s ellung, auch wenn mi Kno en und Kan en du chaus be ei s Da s ellungs o men assoziie we den können. 5.5.2 M2 – Design und Modellie ung Das E gebnis diese Ebene is das Modell eine P ozessmodellie ungssp ache, ku z Sp achmodell genann . Dabei müssen sp achbezogene An o de ungen be ücksich ig we den. Inpu – An o de ungen M2 Das Sp achde ini ionsmodell on M3 is als wesen liche Inpu diese Ebene anzusehen. Fü die Wei e en wicklung we den hie nun sowohl wei e e gene ische als auch be ei s domänenspezi ische bzw. anwendungsbezogene An o de ungen be ücksich ig . Die gene ischen An o de ungen beziehen sich allgemein au den (die) spä e en Anwendungsbe eich(e) de zu en wickelnden Modellie ungssp ache. Die domänenspezi ischen An o de ungen beziehen sich au spezielle Aspek e einzelne Anwendungsbe eiche, wie zum Beispiel e s einmal die Domäne de P ozesse an sich, konk e die de Medizin ode de P oduk en wicklung (siehe Kapi el 2.2). Es kann abe auch be ei s um ein spezielles Modellie ungsp ojek eine O ganisa ion gehen, die dann anwendungsbezogene An o de ungen de inie . Die An o de ungen spiegeln wiede , welche Eigenscha en und Aspek e (zum Beispiel Da en und Rollen) Bes and eil des Sp achmodells sein müssen. 5.5 ERLÄUTERUNGEN DER EINZELNEN EBENEN 132 Design M2 Zunächs ließen die gene ischen An o de ungen in eine abs ak zu de inie ende Zwischensp ache ein (siehe Kapi el 3.3.2), die jedoch nich ü die E s ellung de P ozessmodelle au M1 e wende we den kann. Dazu e olg die De ini ion eine domänenspezi ischen Modellie ungssp ache, die diejenigen domänenspezi ischen An o de ungen umse z , die ü den wei e en Ve lau in dem Vo gehensmodell on In e esse sind. Dabei muss nich imme eine Neude ini ion e olgen, ebenso können exis ie ende Modellie ungssp achen angepass we den. Es wi d un e schieden zwischen Sp achen zu Modellie ung on Geschä sp ozessen (P ozesse, bei denen die Da s ellung be iebswi scha lich- achliche Aspek e im Vo de g und s eh [F L03] [Mau 96]) ode abe Wo k lows (P ozesse, die au oma isie ausge üh we den ode zumindes in Teilen in o ma ions echnisch un e s ü z we den sollen [F L03] [Mau 96]). Bei Le z e en is eine o male bzw. exak e De ini ion de Modellie ungssp achen unabdingba [JaBu96] [KBGS11]. Basie end au den Modellie ungsp imi i en on M3 we den konk e e Kons uk e de inie . Dies e olg inklusi e de Angabe on A ibu en und Pa ame e n, die beide e s au den noch olgenden Ebenen mi konk e en We en und/ ode We ebe eichen e sehen we den können. Fü die Beziehung de Kons uk e wi d eine konk e e Syn ax spezi izie . Da au au bauend wi d eine explizi e Seman ik de inie [K RV07] [HaRu04]. Im Un e schied zu Ebene M3 können hie nun ü die ins anziie ba en, domänenspezi ischen Sp achelemen e Angaben zu Visualisie ung gemach we den. In Abbildung 5-5 wi d dies beispielha in Fo m des Rech ecks ü den „P ozess“ und den du chgezogenen P eil mi ge üll e Spi ze ü einen „Ve bindungsp eil“ gezeig . Fo m, Liniena , Fa be ode ande e g aphische Aspek e lassen sich beliebig anpassen. Wi d zum Beispiel bei eine g aphischen Modellie ungssp ache, wie es die pe spek i eno ien ie e Modellie ung (siehe 3.3.2.2) is , die An o de ung nach zweie lei A en on Ve bindungsp eilen zum Ve binden de P ozesselemen e ges ell , nämlich Kon oll- und Da en lussp eile, können diese als du chgezogene bzw. ges ichel e Linie modellie we den. Bei ex uellen Sp achen kann die Da s ellung de Sch i zeichen bzgl. Sch i a (A ial, Times New Roman; e , ku si ), G öße sowie Fa ben indi iduell bes imm we den. Abbildung 5-5 Beispielha e In e p e a ion on "node & edge" (M3) au de Ebene M2 ERLÄUTERUNGEN DER EINZELNEN EBENEN 5.5 133 Da übe hinaus wi d hie auch ein Modellie ungswe kzeug ausgea bei e . Wie be ei s e wähn wi d da au im Rahmen diese A bei nich wei e eingegangen. Nähe es dazu is [Volz11] zu en nehmen. Modellie ung M2 Die im Design spezi izie e Sp ache kann nun de inie we den. Dazu we den alle Kons uk e als Ins anzen de Kno en und Kan en, den Modellie ungsp imi i en on M3, e zeug . Dabei we den die be ei s in Kapi el 3.3.2 o ges ell en Modell ypen (APMM = abs ak es P ozess Me a Modell ü die Zwischensp ache, SDPMM = domänenspezi isches P ozess Me a Modell) un e schieden. Le z e es is ein Sp achmodell in Fo m eine P ozessmodellie ungssp ache wie BPMN als S anda dmodellie ungssp ache ode AOPM4MED als anwendungsbezogene Modellie ungssp ache, hie in Bezug au die Medizin. Anme kung Die bishe besch iebenen Ebenen M3 und M2 sind on den nun olgenden Ebenen M1 und M0 abzug enzen. Au M3 und M2 e olg die Ges al ung (= Design) sowie Konk e isie ung (= Modellie ung) eine Modellie ungssp ache mi indi iduellem Bezug zu eine Domäne ode einem Anwendungs all. Au M1 und M0 liegen nun konk e e Anwendungs älle o , die mi els de au M2 en wickel en Modellie ungssp ache abgebilde (M1) und dann ausge üh (M0) we den können. Es we den keine Ände ungen de zug undeliegenden Modellie ungspa adigmen und - sp achen meh o genommen. 5.5.3 M1 – Design und Modellie ung Ab de Ebene M1 s eh nun die E s ellung eines konk e en P ozessmodells im Vo de g und, das einen speziellen Anwendungs all da s ell . Dabei wi d die au M2 de inie e Modellie ungssp ache bzw. das Sp achmodell e wende . Inpu – An o de ungen M1 Als Inpu is zum einen das Sp achmodell ele an , sei es das eine S anda dmodellie ungssp ache ode das eine anwendungsbezogenen Modellie ungssp ache. Zudem gil es wei e e anwendungsbezogene An o de ungen zu be ücksich igen, die sich aus dem konk e en Anwendungs all ablei en (eine bes imm e O ganisa ion und ih e P ozesse ode ein Klinikum und seine klinischen P ade). 5.5 ERLÄUTERUNGEN DER EINZELNEN EBENEN 134 Design M1 Au diese Ebene geh es im Design nun nich meh da um, konk e e Kons uk e, wie zum Beispiel einen P ozesssch i ode Kon oll luss an sich und de en p inzipiellen Beziehungen zu den ande en Kons uk en, zu spezi izie en. Diese Au gaben eil is au de da übe liegenden Ebene M2 abgeschlossen wo den. De Schwe punk lieg un e ande em au de Fo mulie ung on Regeln, die die Ve wendung de Elemen e sowie das Layou des Modells be e en. Beispielsweise kann ü ein bes imm es P ojek en schieden we den, dass de o ganisa o ische Aspek nich bei komposi en P ozessen e wende we den soll, sonde n nu bei elemen a en P ozessen. Ein wei e es Beispiel wä e die Regel, nie meh als sieben Sub-P ozesse ü einen P ozess und somi ein P ozessbla zu e lauben. Diese Angaben gel en nich allgemein in Bezug au die Modellie ungssp ache, sonde n nu ü den ak uell o liegenden Anwendungs all. Modellie ung M1 Es e olg nun un e Ve wendung eine P ozessmodellie ungssp ache, wie zum Beispiel AOPM ode UML, und un e Be ücksich igung de Design o gaben, die E s ellung on P ozessmodellen. Es we den hie ku z g undlegende bzw. mögliche Modella en o ges ell , um ein Bild zu e mi eln, wie die Modellie ungssp ache e wende we den kann. • Soll-Is -Modelle Is -Modelle we den zunächs im Rahmen eine e s maligen Dokumen a ion de P ozesse e s ell und geben den ak uellen S a us Quo de Abläu e, so wie sie ak uell ausge üh we den, wiede [Fisc06] [F RH10] [ScSe08]. Au de Basis eine eingehenden Analyse, we den Schwachs ellen, Fehle und Uns immigkei en au gedeck . Die Analyse üh zu de De ini ion on sog. Soll- Modellen, um Schachs ellen und Fehle zu eliminie en. Diese dienen dann als Basis ü die Aus üh ung de P ozesse au de Ebene M0 [Fisc06] [F RH10] [ScSe08]. Die P ozessmodelle gil es du ch egelmäßige Übe a bei ung eine Quali ä skon olle zu un e we en, was zu einem K eislau de kon inuie lichen Ve besse ung üh . • S a egisch-ope a i e Modelle S a egische Modelle we den zu Da s ellung des Po olios eine O ganisa ion eingese z . Dazu e olg die Abbildung de Haup p ozesse des Un e nehmens in eine sog. P ozesslandscha [F RH10] [Remu02] [ScSe08] [Wilh07]. Als Beispiel wä en Bescha ungs-, P oduk en wicklungs-, sowie Ve iebsp ozesse aus dem be iebswi scha lichen/ ingenieu wissenscha lichen Be eich zu nennen. In den ope a i en Modellen we den die P ozesse nun so de aillie abgebilde , dass die P ozesse mi den da in en hal enen In o ma ionen au de Ebenen M0 mi ode ohne Sys emun e s ü zung ausge üh we den können. [Fisc06] [F RH10] [JaBu96] [ScSe08] [Wilh07]. So wi d zum Beispiel in einem uni e si ä en P ozessmodell ü die Phase de Du ch üh ung eines S udiengangs de P ozess „Einsch eibung ERLÄUTERUNGEN DER EINZELNEN EBENEN 5.5 135 du ch üh en“ mi dem Inpu da um „Zeugnis“ und de O ganisa ion „S udie ende “ modellie . 5.5.4 M0 – Design und Modellie ung Es e olg hie nun ein Wechsel on de Modellie ungsumgebung zu Aus üh ungsumgebung. Die P ozessmodelle we den zunächs ins anziie . Dahe können auch au diese Ebene in ge ingem Ausmaß noch Au gaben du chge üh we den, die dem Design und de Modellie ung zuzuo dnen sind. Inpu – An o de ungen M0 Bei de Ins anziie ung müssen anwendungsbezogene An o de ungen in Bezug au das bei de spä e en Aus üh ung zu e wendende P ozessmodell be ücksich ig we den. Es handel sich hie um planba e An o de ungen, die die Kon ex bedingungen konk e isie en und noch o de Aus üh ung en sp echend in das Modell in eg ie ba sind bzw. in eg ie we den müssen. G undlagen lie e n übliche weise die P ojek pläne de O ganisa ionen wie Te min-, Kos en- und Kapazi ä spläne. Design M0 Das P ozessmodell muss aus o ganisa o ischen sowie implemen ie ungs echnischen Gesich spunk en an die nun konk e o liegenden Aus üh ungsbedingungen angepass we den, um ein aus üh ba es P ozessmodell zu e hal en. Dazu we den Pa ame e und A ibu e mi konk e en We en bese z . Es kann sich auch um ein o ganisa o ische Aspek e handeln, wie zum Beispiel dass die Mi a bei e on ih em Vo gese z en ih en Au gabenbe eich zugewiesen bekommen. Ebenso kann im Hinblick au die (in o ma ions-) echnische Un e s ü zung de P ozessaus üh ung es geleg we den, dass nich meh als ün Sch i e p o Zei einhei gleichzei ig ausge üh we den dü en. Eine Aus üh ungsumgebung ü einen konk e en Anwendungs all/ ein P ojek in eine O ganisa ion wi d en sp echend de inie bzw. im Hinblick au die Aus üh ung kon igu ie . Dabei muss es sich nich zwingend um ein IT-Sys em handeln; es kann auch ein o ganisa o ische Aspek e be e en. Wie bei den Modellie ungswe kzeugen soll auch da au hie nich nähe eingegangen we den. Modellie ung M0 Die im Rahmen des Designs konk e isie en Angaben we den bei de Ins anziie ung in das P ozessmodell übe nommen. Die Ins anziie ung des P ozessmodells beinhal e die Einbe ung in die echnische und/ ode o ganisa o ische Aus üh ungsumgebung. Dies kann sich on de web- ode papie basie en Ve ö en lichung de P ozessmodelle als Anlei ung ü die Mi a bei e , übe die ein eilau oma isie endes P ozessun e s ü zungssys em bis hin zu einem 238 [Weis91] Weis, E. (ed.) Pons-Kompak wö e buch - Englisch-Deu sch, Deu sch-Englisch. Kle Ve lag, S u ga , 1991. [Wesk07] Weske, M. Business P ocess Managemen - Concep s, Languages, A chi ec u es Sp inge , Be lin, Heidelbe g, New Yo k, 2007. [Whi 04] Whi e, S. In oduc ion o BPMN, h p://www.bpmn.o g/, Ab u am 2010-11-26, 2004. [Wild07] Wildemann, H. 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Mul i-Pa adigm P ocess Managemen . 5 h Wo kshop on Business P ocess Modeling, De elopmen and Suppo (BPMDS 2004), Riga, La ia, 2004. 240 241 Anhang A Lei aden - In e iew Einlei ung Wie wi d P ozessmanagemen umgese z ? E s einmal ielen Dank, dass Sie sich die Zei ü unse Gesp äch genommen haben. Ich habe ja am Tele on/gegebenen alls In obla schon ku z um issen, wo um es in unse em Gesp äch gehen soll. Mich in e essie , wie Sie dieses Thema bewe en und einschä zen. Wi be agen Un e nehmen aus e schiedenen B anchen, un e ande em auch Ih e. Vo ab möch e ich Sie schon einmal da au hinweisen, dass die F agen, die ich Ihnen im Ve lau des Gesp ächs s ellen möch e, nich unbeding meinen eigenen Ansich en en sp echen. Bei unse em Gesp äch gib es keine ich igen ode alschen An wo en. Ich möch e Sie bi en, mi Ih e ganz pe sönliche Meinung und Ih e E ah ungen zu e zählen. Ih e gesam en Angaben we den anonym und e aulich behandel . Wenn bei Ihnen wäh end des In e iews F agen au auchen, können Sie diese na ü lich jede zei s ellen. Be o wi je z speziell au das Thema „Umse zung des P ozessmanagemen s“ kommen, wü de mich zunächs einmal ganz allgemein in e essie en … In e iewlei aden – Themenübe sich I. Ein üh ung II. Rahmenbedingungen III. P ozesse (E assung und Ve wendung) IV. In o ma ions echnologie V. Mi a bei e [Beme kung: die un e s ichenen F agen sollen au jeden Fall ges ell we den; die Ku si ged uck en Be eiche dienen dazu, dem In e iew en bei de S uk u ie ung seine An wo en behil lich zu sein] 242 I. Ein üh ung … is P ozessmanagemen ode P ozesso ien ie ung bei Ihnen ein Thema? II. Rahmenbedingungen Das Un e nehmen und seine S uk u bilden das g undlegende Ge üs , den Rahmen zu Du ch üh ung de einzelnen Au gaben im Geschä sall ag und beein lussen dahe wesen lich das P ozessmanagemen . Uns in e essie dahe : … A. S a egische Ebene 1. Wie s ell sich die Au bauo ganisa ion des Un e nehmens, d.h. die S uk u ie ung de o ganisa o ischen Einhei en da ? ... bzgl. Hie a chieebenen ( iele, wenige)? … bzgl. Geschä seinhei en, - Be eichen, Ab eilungen? …bzgl. Einlinien,- Meh linieno ganisa ion/ unk ionale, di isionale, Ma ixo ganisa ion? 2. Is ih Un e nehmen ze i izie z.B. nach ISO 9001? … Ja: Spiel PM dabei eine Rolle (a) Ja: Inwie e n? (b) Nein: Æ … Nein: Æ 3. Inwie e n e wende das Managemen P ozesse zu Planung/ S eue ung/ Kon olle/ e c.? B. Ope a i e Ebene 1. Wie e olg eine S uk u ie ung de Abläu e im Un e nehmen? … als P ozesso ganisa ion? … welche ande en Konzep e gib es? 2. Sind (S anda d-) Vo gehensmodelle bei Ihnen ein Thema? … VDI 2221/ RUP/ V-Modell 243 III. P ozesse assung und -Ve wendung D eh- und Angelpunk beim P ozessmanagemen sind die P ozesse. Zu Umse zung des P ozessmanagemen s soll en die P ozesse jedoch en sp echend au be ei e we den. A. Iden i izie ung/Modellie ung We den Abläu e bei Ihnen e ass bzw. dokumen ie ? Und zwa nich wäh end de Aus-/ Du ch üh ung de P ozesse, sonde n es soll dabei um die Iden i izie ung/ das E kennen de P ozesse gehen. … wenn ja: Æ (1) We den P ozesse in allen Be eichen/ Ebenen des Un e nehmens e ass ? …ja/ nein: Æ Wa um? (2) Wie we den die P ozesse e ass bzw. iden i izie we den? (3) Wo lieg de inhal liche Schwe punk (de E assung bzw. Da s ellung)? … d.h. welche Aspek e we den be ach e bzw. okussie ? … welche Aspek e ehlen ih e Meinung nach? (4) Welche An o de ungen we den an die E assung bzw. Da s ellung ges ell ? … ehle ei, olls ändig, subjek i , in o melle Cha ak e …. (inhal lich) … syn ak isch ko ek , ausgezeichne e Ausd ücke, be echenba … ( o mal) …wenn nein: Æ (1) Aus welchen G ünden we den bei Ihnen P ozesse nich iden i izie ? … z.B. wi d es nich als no wendig e ach e … z.B. wu de da an bishe nich gedach B. Ve wendung/ Umse zung: 1. Wie we den P ozesse bei Ihnen umgese z / eingese z / e wende ? …Da s ellung/ Illus a ion de Abläu e im Un e nehmen (zu Kommunika ion/ T aining,…)? … Aus üh ung/ Umse zung du ch ein echnisches Sys em (mi /ohne In e ak ion des Menschen)? … Moni o ing on Vo gängen? … Op imie ung on Vo gängen? 2. Hel en Ihnen P ozesse ih e A bei zu s uk u ie en? 244 IV. In o ma ions echnologie Insbesonde e die In o ma ions echnologie ha Ein luss au das P ozessmanagemen . Sie beein luss die ope a i en Abläu e im Un e nehmen. Uns in e essie dahe : A. Au bau/ Konzep 1. Ve wenden Sie ein globales Sys em ode a bei en Sie mi e schiedenen Anwendungen? … e schiedene Anwendungen: Æ (1) Bes eh eine In eg a ion zwischen den e schiedenen Anwendungen? … übe P ozesse? … übe eine zen ale Da enbank, …? … globales Sys em: Æ (2) Wonach is das globale Sys em s uk u ie / gegliede ? … nach Funk ionen? … nach P ozessen? B. Funk ionali ä 1. Welche A en on Anwendungen/Technologien/In o ma ions echnologien we den e wende ? (Um o mulie = Wie is die Aus ich ung ih e Technologien?) … Da en e wal ung, z.B. als Kunden e wal ungssys em? … Ab echnung, z.B. Reisekos enab echnung? … Planungssys em/ ERP-Sys eme, z.B. zu Ressou cenplanung, Ma e ialwi scha ? 2. Wie e olg die In o ma ions e so gung des Anwende s? … übe eine zen ale/ dezen ale Speiche ung? … du ch au oma isches Wei e lei en, pe sönliches Wei e lei en de Da en? 3. Gib es einen Zusammen/ eine Kopplung/ eine Ve bindung zwischen den P ozessen und de IT? C. Ope a i e Ebene/ Umse zung/ Ve wendung 1. Wie inden Anwende ü ih e Tä igkei en geeigne e Anwendungen bzw. In o ma ionssys eme, d.h. wie/womi we den die Funk ionen dem Anwende e mi el ? … Sys eme lei en Anwende komple … 245 … P ozessbesch eibungen ... 2. Welche Technologien ehlen in Ih en Be ieb/ ih e Abläu e und soll en dahe als nächs es e wo ben ode auch en wickel we den? V. Mi a bei e Zu Umse zung des P ozessmanagemen s agen im Wesen lichen auch die Mi a bei e bei da du ch sie das P ozessmanagemen quasi im All ag geleb wi d. Dahe in e essie en uns zum einen de Be u sall ag im Un e nehmen, wie auch einige Aspek e zu Quali ika ion/ Fo bildung de Mi a bei e . A. Be u sall ag: 1. Wie we den (neuen) Mi a bei e n die Abläu e im Un e nehmen e mi el ? …Coaching, T aining…? … P ozessmodell/ P ozesshandbüche ? 2. Wie is ein Mi a bei e in den Geschä sablau eingebunden? … übe P ozesse/ Ne zwe k bzw. P ozessge lech ? …als isolie es Teilgebie ? 3. Wo bes eh Op imie ungsbeda bzgl. eines e ek i e en A bei sablau s? B. Quali ika ion/ Fo bildung: 1. Inwiewei wi d We au Kenn nisse übe P ozessmanagemen geleg ? 2. We den die Mi a bei e in P ozessen geschul ? 246 233 Anhang B BPMN E en s S a Zwischen Ende Top-Le el E eignis-Teilp ozess un e b echend E eignis-Teilp ozess Nich -un e b echend Einge e en Angeha e un e b echend Angeha e nich -un e b echend Ausgelös Blanko: Un ypisie e E eignisse, i. d. R. am S a ode Ende eines P ozesses Nach ich : Emp ang und Ve sand on Nach ich en Time : Pe iodische zei liche E eignisse, Zei punk e ode Zei spannen Eskala ion: Meldung an den nächs höhe en Ve an wo lichen