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Besondere Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn: vom 29. Juli 2016

Abstract

Veröffentlichungen der Universität ohne VL-DOI. Besondere Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften [...] : vom 29. Juli 2016. Paderborn : Präsidium der Universität Paderborn, 2016

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amtliche mitteilungen verkündungsblatt der universität paderborn am.uni.pb ausgabe 181.16 vom 29. juli 2016 besondere bestimmungen der prüfungsordnung für den bachelorstudiengang lehramt an berufskollegs mit der beruflichen fachrichtung wirtschaftswissenschaften an der universität paderborn vom 29. juli 2016 herausgeber: präsidium der universität paderborn -2- Besondere Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft an der Universität Paderborn vom 29. Juli 2016 Aufgrund des § 2 Absatz 4 und des § 64 Absatz 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) vom 16. September 2014 (GV.NRW. S. 547) hat die Universität Paderborn folgende Ordnung erlassen: INHALTSÜBERSICHT Teil I Allgemeines § 34 Zugangs- und Studienvoraussetzungen ....................................................................... 3 § 35 Studienbeginn ............................................................................................................... 3 § 36 Studienumfang ............................................................................................................. 3 § 37 Erwerb von Kompetenzen ............................................................................................ 3 § 38 Module und Meldung zur Prüfungen ............................................................................. 4 § 39 Praxisphasen ............................................................................................................... 5 § 40 Profilbildung .................................................................................................................. 5 Teil II Art und Umfang der Prüfungsleistungen § 41 Zulassung zur Bachelorprüfung .................................................................................... 5 § 42 Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung ........................................... 5 § 43 Bachelorarbeit .............................................................................................................. 6 § 44 Bildung der Fachnote.................................................................................................... 6 Teil III Schlussbestimmungen § 45 Übergangsbestimmungen ............................................................................................. 6 § 46 Inkrafttreten, Außerkrafttreten und Veröffentlichung ..................................................... 7 Anhang Studienverlaufsplan Modulbeschreibungen -3- Teil I Allgemeines § 34 Zugangs- und Studienvoraussetzungen Über die in § 5 Allgemeine Bestimmungen genannten Vorgaben hinaus gibt es keine weiteren. § 35 Studienbeginn Studienbeginn ist das Wintersemester. § 36 Studienumfang Das Studienvolumen der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft umfasst 72 Leistungspunkte (LP), davon sind 12 LP fachdidaktische Studien nachzuweisen. § 37 Erwerb von Kompetenzen (1) In den fachwissenschaftlichen Studien der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erwerben:  Die Studierenden verstehen grundlegende betriebswirtschaftliche Vorgehensweisen sowie Modelle, insbesondere in den Bereichen des Rechnungswesens, des Marketings, der Personalwirtschaft, des Produktionsmanagements, der Steuerlehre, der Finanzwirtschaft und Finanzierung sowie des Rechts, und gehen adäquat in Analysefragen mit diesen um.  Die Studierenden verstehen grundlegende volkswirtschaftliche Vorgehensweisen sowie Modelle, insbesondere der Mikro- und Makroökonomie, und gehen adäquat in Analysefragen mit diesen um.  Die Studierenden verstehen grundlegende berufsbezogene Strukturen, Institutionen, Vorgehensweisen sowie Modelle, insbesondere in den Bereichen betrieblicher und schulischer Aus- und Weiterbildung, und gehen adäquat in Analysefragen mit diesen um.  Die Studierenden benutzen grundlegende mathematische, speziell wirtschaftsmathematische, Arbeitstechniken, insbesondere aus der Analysis und der linearen Algebra und analysieren deren Anwendung in Ökonomie, Finanzmathematik und Spieltheorie.  Die Studierenden setzen grundlegende Methoden der deskriptiven und induktiven Statistik zur Analyse von Datenstrukturen ein.  Die Studierenden wenden grundlegende mit wirtschaftswissenschaftlichen und beruflichen Fragestellungen verbundene grundlegende Problemlöse- und Modellierungsmethoden und - techniken an. (2) In den fachdidaktischen Studien der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erwerben:  Die Studierenden verstehen und unterscheiden Formen des Lehrens und Lernens in wirtschaftsberuflichen Kontexten.  Die Studierenden unterscheiden Berufsbildungsstrukturen und schätzen deren Relevanz für ihr künftiges Handeln in wirtschaftsbezogenen Bildungskontexten ein.  Die Studierenden analysieren curriculare Vorgaben und erarbeiten grundlegende Vorschläge -4- zu wirtschaftsbezogenen Lernarrangement mit Elementen selbstgesteuerten Lernens und basalen diagnostischen Vorgehens.  Die Studierenden unterscheiden kompetenzorientierte Ansätze von Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft und analysieren die grundlegenden Beziehungen dieser beiden Konstrukte.  Die Studierenden wenden grundlegende didaktische Planungs-, Steuerungs-, Problemlöse- und Modellierungsmethoden und Reflexionstechniken an.  Die Studierenden analysieren grundlegende diagnostische Verfahren sowie Förderinstrumente. § 38 Module und Meldung zur Prüfungen (1) Das Studienangebot im Umfang von 72 LP, davon 12 LP fachdidaktische Studien, ist modularisiert und umfasst 10 oder 11 Module. Es umfasst 10 Module, wenn anstelle von zwei Wahlpflichtmodulen im Umfang von jeweils 5 ECTS im 5. und 6. Semester, ein Wahlmodul der Betriebswirtschaftslehre im 5. oder 6. Semester im Umfang von 10 ECTS belegt wird. (2) Die Module bestehen aus Pflicht- und/oder Wahlpflichtveranstaltungen. Die Wahlpflichtveranstaltungen können aus einem Veranstaltungskatalog gewählt werden. (3) Die Studierenden erwerben die in § 37 genannten Kompetenzen im Rahmen folgender Module: Modulübersicht: 1. Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre A 10 LP P 2 Grundlagen betrieblicher Bildungsarbeit 5 LP P 3 Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre B 10 LP P 4. Fachdidaktik A – Curriculum und Bildungsgangarbeit 5 LP P 5. Fachdidaktik B – Methodische Grundlagen des Lehrens und Lernens 7 LP P 6. Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler I 5 LP P 7. Grundzüge der Statistik I 5 LP P 8. Grundzüge der Volkswirtschaftslehre 10 LP P 9. Studies in Business and Economics für Lehramtsstudierende 5 LP P Wahlbereich 10 LP WP 10. Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler II oder Grundzüge der Statistik II 5 LP 11. Wahlmodul Betriebswirtschaftslehre 5 LP oder 10. Wahlmodul Betriebswirtschaftslehre 5 LP 11. Wahlmodul Betriebswirtschaftslehre 5 LP oder 10. Wahlmodul Betriebswirtschaftslehre 10 LP (4) Die Beschreibungen der einzelnen Module sind den Modulbeschreibungen im Anhang zu entnehmen. Die Modulbeschreibungen enthalten insbesondere die Qualifikationsziele bzw. Standards, Inhalte, Lehr- und Lernformen sowie die Prüfungsmodalitäten und Prüfungsformen. Konkretisierungen finden sich jeweils aktuell im Modulhandbuch der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Das Modulhandbuch wird vor Beginn eines akademischen Jahres vom Fakultätsrat für Wirtschaftswissenschaften verabschiedet. Es ist unmittelbar danach, vor Beginn der Anmeldephase für das Wintersemester des jeweils folgenden akademischen Jahres zu veröffentlichen und gilt verbindlich für ein Jahr (Oktober bis September). Das Modulhandbuch wird auf der Homepage der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften bereitgestellt. -5- (5) Das Modul Fachdidaktik A – Curriculum und Bildungsgangarbeit leistet einen Beitrag zum Profil Medien und Bildung sowie das Modul Fachdidaktik B – Methodische Grundlagen des Lehrens und Lernens einen Beitrag zum Profil Umgang mit Heterogenität darstellt. (6) Die Meldung zum Modul ist gleichzeitig die Meldung zu der entsprechenden Modulprüfung. § 39 Praxisphasen (1) Das Bachelorstudium im Lehramt an Berufskollegs umfasst gemäß § 7 Abs. 3 und § 11 Abs. 2 und Abs. 4 Allgemeine Bestimmungen ein mindestens vierwöchiges außerschulisches oder schulisches Berufsfeldpraktikum, das den Studierenden konkretere berufliche Perspektiven innerhalb oder außerhalb des Schuldienstes eröffnet. (2) Das Berufsfeldpraktikum wird in der Regel in Zusammenhang mit dem berufspädagogischen Modul absolviert. (3) Das Nähere zu den Praxisphasen wird in einer gesonderten Ordnung geregelt. § 40 Profilbildung Das Fach Wirtschaftswissenschaft beteiligt sich am Lehrveranstaltungsangebot zu den standortspezifischen berufsfeldbezogenen Profilen gemäß § 12 Allgemeine Bestimmungen. Die Beiträge des Faches können den semesterweisen Übersichten entnommen werden, die einen Überblick über die Angebote aller Fächer geben. Die Zuordnung der Module zu den Profilen ergibt sich aus der Regelung in § 38 (5). Teil II Art und Umfang der Prüfungsleistungen § 41 Zulassung zur Bachelorprüfung Die über § 17 Allgemeine Bestimmungen hinausgehenden Vorgaben für die Teilnahme an Prüfungsleistungen in der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft sind den Modulbeschreibungen bzw. dem Modulhandbuch der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften zu entnehmen. § 42 Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung (1) In der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft werden nachfolgend aufgeführte Prüfungsleistungen, die in die Abschlussnote der Bachelorprüfung eingehen, erbracht und bewertet. Prüfungsleistungen können wie folgt erbracht werden: Referat (ca. 45 min.) mit schriftl. Ausarbeitung (12-15 S.) Hausarbeit/Projektarbeit (20-25 S.) Klausur (90-120 Min.) Mündl. Prüfung (20-30 Min.) Projektdarstellung plus Kolloquium (ca. 15 Min.) Portfolio (ca. 25 S.) Prüfungsleistungen (2) Sofern in der Modulbeschreibung im Anhang bzw. im Modulhandbuch der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gemäß § 38 Abs. 4 Rahmenvorgaben zu Form und/oder Dauer/Umfang von Prüfungsleistungen enthalten sind, wird vom jeweiligen Lehrenden bzw. Modulbeauftragten spätestens in den ersten drei Wochen der Vorlesungszeit bekannt gegeben, wie die Prüfungsleistung konkret zu erbringen ist. -6- § 43 Bachelorarbeit Wird die Bachelorarbeit gemäß §§ 17 und 21 Allgemeine Bestimmungen in der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft verfasst, so hat sie einen Umfang, der 12 LP entspricht. Sie soll zeigen, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein für das künftige Berufsfeld relevantes Thema bzw. Problem aus der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft mit wissenschaftlichen Methoden selbständig zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Die Bachelorarbeit kann wahlweise in der Fachwissenschaft oder der Fachdidaktik verfasst werden. Sie soll einen Umfang von 30-40 Seiten nicht überschreiten. § 44 Bildung der Fachnote Gemäß § 24 Abs. 3 Allgemeine Bestimmungen wird eine Gesamtnote für die berufliche Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft gebildet. Sie ergibt sich aus dem nach Leistungspunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Modulnoten. Ausgenommen ist die Note der Bachelorarbeit, auch wenn sie in der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft geschrieben wird. Für die Berechnung der Fachnote gilt § 24 Abs. 2 entsprechend. Teil III Schlussbestimmungen § 45 Übergangsbestimmungen (1) Diese Besonderen Bestimmungen gelten für alle Studierenden, die ab dem Wintersemester 2016/2017 erstmalig für den Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft an der Universität Paderborn eingeschrieben werden. (2) Studierende, die bereits vor dem Wintersemester 2016/2017 an der Universität Paderborn für den Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft eingeschrieben worden sind, legen ihre Bachelorprüfung einschließlich Wiederholungsprüfungen letztmalig im Wintersemester 2020/2021 nach den Besonderen Bestimmungen in der Fassung vom 28. September 2011 (AM.Uni.PB 85/11) ab. Ab dem Sommersemester 2021 wird die Bachelorprüfung einschließlich Wiederholungsprüfungen nach diesen Besonderen Bestimmungen abgelegt. § 46 Inkrafttreten, Außerkrafttreten und Veröffentlichung (1) Diese Besonderen Bestimmungen treten am 01. Oktober 2016 in Kraft. Gleichzeitig treten die Besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft an der Universität Paderborn vom 28. September 2011 (AM.Uni.PB 85/11) außer Kraft. § 45 bleibt unberührt. (2) Diese Besonderen Bestimmungen werden in den Amtlichen Mitteilungen der Universität Paderborn veröffentlicht. Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrats der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften vom 03. Juni 2015 im Benehmen mit dem Ausschuss für Lehrerbildung (AfL) vom 18. Juni 2015 sowie nach Prüfung der Rechtmäßigkeit durch das Präsidium der Universität Paderborn vom XX. XX 2015. Paderborn, den 29. Juli 2016 Für den Präsidenten Die Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung der Universität Paderborn Simone Probst -7- Anhang Studienverlaufsplan Studienverlaufsplan für den Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft Sem ECTS Module ECTS WIWI FD 1. W 15 Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre A 10 Grundlagen betrieblicher Bildungsarbeit 5 2. S 12 Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre B 10 Curriculum und Bildungsgangarbeit, FD-A-1 2 3. W 12 Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler I 5 Grundzüge der Statistik I 5 Curriculum und Bildungsgangarbeit, FD-A-2 2 4. S 12 Grundzüge der Volkswirtschaftslehre 10 Studies in Business and Economics für Lehramtsstudierende 1 Curriculum und Bildungsgangarbeit, FD-A-3 1 5. W 10 1 BWL Wahlmodul 5 Studies in Business and Economics für Lehramtsstudierende 2 Methodische Grundlagen des Lehrens und Lernens, FD-B-1 3 6. S 11 1 BWL Wahlmodul oder Statistik II oder Mathematik II 5 Methodische Grundlagen des Lehrens und Lernens, FD-B-2 4 Studies in Business and Economics für Lehramtsstudierende 2 72 60 12 -8- Wahlmodule im B.Ed. – Übersicht über den aktuellen Stand Aktualisierungen erfolgen stets im Modulhandbuch der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften anhand der dortigen allgemeinen Standards Wintersemester Sommersemester 5 ECTS 10 ECTS 5 ECTS 10 ECTS W2145 Comparative and International Employment Relations W2141 Personalwirtschaft E 1712 Mathematik II für Wirtschaftswissenschaftler W2126 Entrepreneurship W2243 Seminar in theoretischer Finanzwirtschaft W2171 Managerial Economics W1472 Grundzüge der Statistik II W2164 Grundlagen der Corporate Governance W2373 Methoden der Semantischen Informationsverarbeitung W2251 Produktionsmanagement W2214 Internationale Unternehmensfinanzierung W2241 Kapitalmarkttheorie W2334 Produktionssysteme W2243 Seminar in theoretischer Finanzwirtschaft W2332 Produktionslogistik W2284 Unternehmensbewertung W2294 Financial Statement Analysis W2351 Ökonomische Grundlagen von Netzmärkten -9- Modulbeschreibungen Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler I Modulnummer E 1711 Workload 150 h Credits 5 Studiensemester 3. Sem. Häufigkeit des Angebots WS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Modul Mathematik I für Wirtschaftswissenschaftler Vorlesungen, Übungen Kontaktzeit 60h Selbststudium 90 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge reelle Funktionen einer Veränderlichen (Grundlagen, Eigenschaften, Differential- und Integralkalkül); typische Anwendungen solcher Funktionen in der Ökonomie; elementare Finanzmathematik (Bar- und Endwerte, Nominal- und Effektivzins etc.)  Methodenwissen: methodic competence Modellierung einfacher ökonomischer Sachverhalte mit mathematischen Mitteln; ökonomische Interpretation mathematischer Ergebnisse; Methoden zur Ermittlung ökonomisch interessierender Größen (lokale und globale Extrema, Elastizitäten, marginale Größen etc.) , Methoden zur grafischen Analyse mathematisch-ökonomischer Zusammenhänge  Transferkompetenz: transfer competence Selbständige Erarbeitung „mathematikhaltiger“ Studientexte, Anwendung der o.g. Methoden und Technologien in Folgemodulen sowie in der späteren Berufspraxis  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence kritische Analyse verbaler Formulierungen für wirtschaftsmathematische Sachverhalte, Bewertung des Leistungsvermögens einzelner Methoden Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs: Kombination aus Vorlesung, deren Vor- und Nachbereitung, selbständigen und angeleiteten Übungen, selbständigem Durcharbeiten von Fachtexten und Bearbeitung von Korrekturaufgaben  Modellierungstraining  Kooperations- und Teamfähigkeit in Gruppenarbeit  Eigenverantwortliche Informationssuche, u. a. im Internet  Präsentation eigener Ergebnisse (Korrektur- bzw. Hausaufgaben) 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Mathematische Grundkenntnisse für das Studium der Wirtschaftswissenschaften  Einführung in die Rolle der Mathematik in den Wirtschaftswissenschaften  Grundlegende wirtschaftsmathematische Arbeitstechniken  Mathematischen Modellierung einfacher ökonomischer Sachverhalte  Umgang mit der Mathematik als „Sprache“  Anwendung von mathematischem Wissen aus der eindimensionalen reellen Analysis und aus der elementaren Finanzmathematik 4 Lehrformen Vorlesungen und Übungen 5 Gruppengröße Vorlesung: 1050, Übung: 100 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WIWI 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet wird Schulwissen 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Dietz, Hans-Michael Prof. Dr. -16- 8 Prüfungsformen 1. 100% po: Portfolio Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Beutner, Marc Prof. Dr., Kremer, Hugo Prof. Dr., Sloane, Peter Prof. Dr. Grundzüge der Betriebswirtschaftlehre A Modulnummer W 1111 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 1. Sem. Häufigkeit des Angebots WS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen W1111-01 Grundlagen der BWL, Jahresabschlüsse und Besteuerung W1111-02 Leistungswirtschaftliche Prozesse: Beschaffung, Produktion, Absatz bzw. Marketing Kontaktzeit 68 h Selbststudium 232 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge W1111-01: Kenntnis betriebswirtschaftlicher Funktionen und Grundbegriffe, der Grundlagen des Managements sowie Kenntnis der Grundlagen der doppelten Buchführung und von Jahresabschlüssen und des deutschen Unternehmenssteuerrechts W1111-02: Kenntnis über Grundlagen der Produktions- und Kostentheorie, Beschaffung sowie Grundlagen des Marketing  Methodenwissen: methodic competence W1111-01: Wissenschaftstheoretische Grundlagen, selbständige Lösung einfacher Management- Fragestellungen, Technik des Rechnungswesens, selbständige Lösung einfacher Buchungsfälle sowie Strukturelemente des deutschen Steuerrechts, selbständige Lösung einfacher Steuerfälle W1111-02: Algebraisch-analytische Lösung produktionswirtschaftlicher Problemstellungen sowie selbständige Lösung einfacher Marketingprobleme  Transferkompetenz: transfer competence W1111-01: Anwendung von betriebswirtschaftlichen Begriffen und Management-Konzepte auf relevante Problemstellungen, Anwendung der GOB und der handelsrechtlichen Vorschriften auf konkrete Geschäftsvorfälle bzw. Jahresabschlussarbeiten und Anwendung der steuerrechtlichen Regelungen (Gesetze, Durchführungsverordnungen, Richtlinien), Unternehmenssteuerplanung W1111-02: Anwendung betriebswirtschaftlicher Verfahren auf produktionswirtschaftliche Zusammenhäng sowie Anwendung von Marketing-Theorien auf einfache reale marketing-relevante Problemstellungen  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence W1111-01: Eigenständige Analyse und Bewertung von Management-Fragen, Eigenständige Auswahl und Bewertung problemorientierter Rechtsgrundlagen, selbständige Analyse kritischer Fälle W1111-02: Eigenständige Analyse und Bewertung mengen- und kostenorientierter Produktionsplanung sowie marketing-relevanter Sachverhalte Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs: Kombination aus Vorlesung, Vor- und Nachbereitung am Vorlesungsmaterial, Hausaufgaben, Projektarbeit  Kooperations- und Teamfähigkeit in den Hausaufgabenteams und Projektgruppen  Eigenverantwortliche Informationssuche, u. a. im Internet -17- 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Einführung in die Betriebswirtschaftslehre  Koordination und Steuerung des Handelns von und in Organisationen bzw. Unternehmen  Produktions- und Kostentheorie  Leontief- und Gutenberg-Technologien  Leistungswirtschaftliche Prozesse (Beschaffung, Produktion, Absatz bzw. Marketing)  Managementaufgaben des Unternehmens (strategisches Management, Personalmanagement, Organisation)  Jahresabschlüsse und Besteuerung 4 Lehrformen Vorlesungen und das selbstständige Literaturstudium 5 Gruppengröße Vorlesung: 1400 Übung: 50 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA-WIWI 7 Teilnahmevoraussetzungen: keine 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Eggert, Andreas Prof. Dr. -18- Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Modulnummer W 1411 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 4. Sem. Häufigkeit des Angebots SS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen 1411-01 Mikrotheorie 1411-02 Makrotheorie Kontaktzeit 90 h Selbststudium 210 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Die Teilnehmer sollen zu folgenden Themen zentrale Fakten kennen und die dargestellten ökonomischen Mechanismen verstanden haben: Mikrotheorie: Nutzen und Präferenzen, Indifferenzkurven, Haushaltsoptimum, Nachfragefunktion, Produktionsfunktion, Skalenerträge, Isoquanten, Kostenfunktion, Grenzkosten, Durchschnittskosten, Angebotsfunktion, vollständige und unvollständige Konkurrenz, Monopol, Gleichgewicht, öffentliche Güter, externe Effekte. Makrotheorie: Makroökonomische Problemstellung, Grundkonzepte der makroökonomischen Kreislaufvorstellung und des Gütermarktgleichgewichts, Güter- und Geldmarktmodell einer offenen Volkswirtschaft bei festen Preisen mit internationalen Kapitalbewegungen, Gesamtwirtschaftliches Angebots- und Nachfragemodell mit Arbeitsmarkt, Langfristiges Wachstumsmodell, Langfristiges Wachstums- und Geldmarktmodell.  Methodenwissen: methodic competence Mikrotheorie: Die Teilnehmer sollen die folgenden Methoden kennenlernen und einüben: Marginalanalyse, Optimierungsmethoden, Bestimmung von Nachfragefunktionen, Bestimmung von Kostenfunktionen, Preisanpassungsprozesse, Edgeworthboxanalyse. Makrotheorie: Die Teilnehmer sollen deskriptive statistische Methoden erlernen und auf makroökonomische Probleme anwenden. Sie sollen neben einem intuitiven ökonomischen Verständnis die makroökonomische Modellierungsmethodik einüben und verstehen.  Transferkompetenz: transfer competence Mit Hilfe ökonomischer Intuition und der eingeübten Modellierungmethodiken sollen aktuelle Probleme des mikro- und makroökonomsichen Geschehens analysiert und Lösungsvorschläge erarbeitet werden können.  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Die Teilnehmer sollen mikro- und makroökonomische Lösungsvorschläge zu aktuellen Problemen verstehen, abwägen und bewerten können. Sie sollen die Gesamtwirkung und die Wirkung auf unterschiedliche Gruppen darstellen und bewerten können. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Makroökonomie  Mikroökonomie  Methodenlehre  Modellierung 4 Lehrformen Vorlesungen, Literaturstudium, eine Hausarbeit, Fallstudien und Projektarbeiten 5 Gruppengröße Vorlesung: 1000 Übung: 90 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: keine 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Haake, Claus-Jochen Prof. Dr. -19- Fachdidaktik B – Methodische Grundlagen des Lehrens und Lernens Modulnummer FD WIWI B Workload 210 h Credits 7 Studiensemester 5.-6. Sem. (SS 3 LP, WS 4 LP) Häufigkeit des Angebots SS und WS jährlich Dauer 2 Semester 1 Lehrveranstaltungen Modul Fachdidaktik B – Methodische Grundlagen des Lehrens und Lernens Kontaktzeit 70 h Selbststudium - 140 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Die Studierenden erkennen und analysieren verschiedene Lerntheorien und Unterrichtsmethoden sowie die dazu notwendigen Vorbereitungs- und Planungsaktivitäten. Sie erproben ausgewählte Methoden in eigenen Unterrichtssequenzen und nehmen Selbst- und Fremdeinschätzungen vor. Sie bereiten fachliche Inhalte für unterschiedliche Kontexte didaktische auf.  Methodenwissen: methodic competence Die Studierenden analysieren die Prozessschritte bei der Auswahl, Anwendung und kritischen Bewertung von Unterrichtsmethoden und nutzen dazu Bewertungsinstrumentarien sowie qualitative Vergleichsverfahren. Sie entwerfen komplexe Lehr-/Lernarrangements unter Berücksichtigung lerntheoretischer und methodischer Überlegungen.  Transferkompetenz: transfer competence Die Teilnehmer wenden ausgewählte erlernte Theorien und Konzepte, speziell speziell zu Lerntheorien und Unterrichtsmethoden, reflektiert in verschiedenen Unterrichtssituationen an.  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Die Studierenden bewerten Unterrichtsmethoden hinsichtlich ausgewählter Kriterien (z.B. Ressourceneinsatz, Situationsorientierung, Handlungsorientierung usw.). Sie wägen Selbst- und Fremdeinschätzung zur eigenen Methodennutzung in Lehr-Lernkontexten ab. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Methodische Grundelemente  Strategien des Einsatzes von Unterrichtsmethoden  Ressourcenfragen und Rahmenbedingungen des Methodeneinsatzes  Kooperation und Teamfähigkeit durch Gruppenarbeit  Angemessenes Feedback 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Lerntheorien  Unterrichtsmethoden  Aktions- und Sozialformen  Leitung und Moderation  Anforderungen an komplexe Lernarrangements  Besonderheiten bei der Entwicklung von Lerngegenständen (u. a. Entwicklung von Lernsituationen)  Diagnostik 4 Lehrformen Vorlesungen, Gruppenarbeit und selbständiger Recherche 5 Gruppengröße Vorlesung: 90 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet wird der Besuch der Veranstaltung Fachdidaktik A – Curriculum und Bildungsgangarbeit 8 Prüfungsformen 1. 100% po: Portfolio Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Beutner, Marc Prof. Dr., Kremer, Hugo Prof. Dr., Sloane, Peter Prof. Dr. -20- BWL Wahlmodul: Entrepreneurship Modulnummer W 2126 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 6. Sem. Häufigkeit des Angebots SS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Modul Entrepreneurship Kontaktzeit 80h Selbststudium 220 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Die Studierenden sollen verstehen lernen, wie praktische Probleme in ökonomische Kategorien überführt werden. Die konstruktivistische Strukturierungsleistung von Wissenschaft soll transparent gemacht und im Einzelnen erläutert und begründet werden. Darüber hinaus sollen die Studierenden aus einer dezidiert ökonomischen Perspektive die Gründe für die Existenz von Unternehmen kennen lernen  Methodenwissen: methodic competence Eigenständige Sammlung, Bewertung und Interpretation von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Formulierung, argumentative Verteidigung und kritische Würdigung von fachbezogenen Positionen und Problemlösungen.  Transferkompetenz: transfer competence Selbstständige Gestaltung weiterführender Lernprozesse in Bezug auf reale/fiktive Gründungen und praktische Anwendung.  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Austausch mit Fachvertretern und Laien über Informationen, Ideen, Problemfelder und Lösungen des behandelten Fachgebiets. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Erkennen von Geschäftsmöglichkeiten und entwickeln eigener Geschäftsideen  Einschätzen der Erfolgswahrscheinlichkeit der eigenen Gründungsideen  Vorstellung der eigenen oder fiktiven Gründungsidee vor Laien oder Fachvertretern 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Unternehmertum als Berufswahl  Erkennen von Geschäftsmöglichkeiten und entwickeln von Geschäftsideen  Wettbewerbsanalyse  Entwicklung von Geschäftsmodellen  Aufbau und Inhalt von Businessplänen  Gründungsteamzusammensetzung  Gründungsfinanzierung  Schutz des geistigen Eigentums 4 Lehrformen Vorlesungen 5 Gruppengröße Vorlesung: 100 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: keine 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Kabst, Rüdiger Prof. Dr. -21- BWL Wahlmodul: Personalwirtschaft Modulnummer W 2141 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 5. Sem. Häufigkeit des Angebots WS Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Modul Personalwirtschaft Vorlesung / Übung Kontaktzeit 80 h Selbststudium 220 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Kenntnis der zentralen Gestaltungsbereiche des Personalmanagements und der jeweiligen Gestaltungsoptionen  Methodenwissen: methodic competence Kenntnis der wichtigsten Instrumente zur Unterstützung von Personalmanagemententscheidungen  Transferkompetenz: transfer competence Theoriegeleitete Analyse personalwirtschaftlicher Probleme; Anwendung personalwirtschaftlicher Methoden und Instrumente für verschiedene personalwirtschaftliche Aufgabenstellungen  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Selbstständige Auswahl und Bewertung von Handlungsoptionen zur Lösung personalwirtschaftlicher Problemstellungen Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Theoretische und institutionelle Grundlagen der Personalarbeit  Personalnachfrage und -anpassung  Rekrutierung  Entgeltgestaltung  Personalbeurteilung und -entwicklung  Personalbeziehungen  Reorganisation 4 Lehrformen Vorlesungen und Übungen 5 Gruppengröße Vorlesung: 135 Übung: 20 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet wird der Besuch der Veranstaltung W1111 Grundzüge der BWL A 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Schneider, Martin Prof. Dr. -22- BWL Wahlmodul: Comparative and International Employment Relations Modulnummer W 2145 Workload 150 h Credits 5 Studiensemester 5. Sem. Häufigkeit des Angebots WS Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Comparative and International Employment Relations Kontaktzeit 30 h Selbststudium 120 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Knowledge of dimensions along which institutional and cultural differences between countries exist. Knowledge of the main issues and methods in international human resource management.  Methodenwissen: methodic competence Competences in gathering qualitative and quantitative information on cross-country institutional and cultural differences. Competencies in addressing questions of managing HRM issues (international pay, expatriation, inpatriation) in multinational enterprises.  Transferkompetenz: transfer competence Addressing problems of personnel practices and public policies concerning employment relations. Analyzing and solving problems of international human resource management.  Normativ-bewertendes Wissen:normative competence Predicting the feasibility and success of different strategies to transfer policies across borders. Assessing key HRM and employment practices from an ethical perspective. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategies of gathering knowledge  Gaining insight into the relative nature of cultures, institutions, and employment systems  Preparing a presentation in the English language  Discussing issues in a cross-cultural team of students 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  cross-country differences in terms of culture and institutions influencing employment relations  national labour standards  collective bargaining systems  cultural studies  key issues in International HRM: the transfer or HRM practices across borders, the composition of an international workforce, pay in the multinational enterprise, European works councils, and corporate codes of conduct 4 Lehrformen Vorlesungen kombiniert mit (integrierten) Übungen 5 Gruppengröße Vorlesung: 80 Übung: 30 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: It is recommended that students have studied some basic course in HRM before attending the module. 8 Prüfungsformen 1. 100% sr: Seminarreferat / seminar paper pp: Präsentation / presentation Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Schneider, Martin Prof. Dr. -23- BWL Wahlmodul: Grundlagen der Corporate Governance Modulnummer W 2164 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 6. Sem. Häufigkeit des Angebots SS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Modul Grundlagen der Corporate Governance Kontaktzeit 60h Selbststudium 240 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Ökonomische Theorien zur Corporate Governance. Grundlegende Empirische Methoden und Probleme bei der empirischen Analyse von Corporate Governance Institutionen. Institutionen der Corporate Governance  Methodenwissen: methodic competence Anwendung der gelernten Theorien zur Analyse von Corporate Governance Strukturen. Interpretation empirischer Studien zur Corporate Governance.  Transferkompetenz: transfer competence Entwickeln eigenständiger Lösungsvorschläge für praxisbezogene Problemstellungen in Fragen der Eigentumsstrukturen und der Kontrolle eines Unternehmens sowie der Mitbestimmung  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Bewertung der Alternativen in der Ausgestaltung von Corporate Governance Strukturen Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs  Eigenverantwortliche Informationssuche  Selbstorganisation 3 Inhalt Die Veranstaltung vermittelt die Grundlagen der Corporate Governance. Dabei werden sowohl theoretische Grundkonzepte des ökonomischen Ansatzes zur Corporate Governance, als auch ein grundlegendes institutionelles Wissen vermittelt und wichtige empirische Befunde vorgestellt. Die Übung zeigt die Anwendung der theoretischen Konzepte. Das Modul vermittelt den Teilnehmern ein fundiertes Wissen über die Organisation der Leitungs- und Aufsichtsstrukturen im Unternehmen, Mitbestimmung auf Unternehmens- und Betriebsebene, Themen der CSR und Ethik im Unternehmen, sowie eine theoretisch reflektierte Analyse der Managemententlohnung. Er werden folgende Themen behandelt: 1) Definitionen und Einordnung der Coroporate Governance, Anreizsetzung und Managemententlohnung 2) Mitbestimmung 3) Leitungs- und Aufsichtsstrukturen, Unternehmenskontrolle, Compliance 4) Corporate Social Responsibility und Wirtschaftsethik 4 Lehrformen Seminar 5 Gruppengröße Seminar: 60 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: keine 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Fahr, René Prof. Dr. BWL Wahlmodul: Managerial Economics -24- Modulnummer W 2171 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 5. Sem. Häufigkeit des Angebots WS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Modul Managerial Economics Kontaktzeit 90h Selbststudium 210 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Nach Abschluss des Kurses sollten Sie in der Lage sein...  Faktenwissen: factual knowledge o ...mikroökonomische Konzepte anhand von Beispielen zu illustrieren  Methodenwissen: methodic competence o ...optimales Verhalten in individuellen Entscheidungsproblem zu bestimmen o ...optimales Verhalten in interaktiven Entscheidungsproblem zu bestimmen o ...Änderungen des Verhaltens bei Änderung exogener Variablen vorherzusagen o ...Vorhersagen mittels eines linearen Regressionsmodells zu überprüfen  Transferkompetenz: transfer competence o ...mikroökonomische Modelle auf Fallbeispiele anzuwenden  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence o ...durch diese Anwendung zu einer Handlungsempfehlung zu kommen Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Wissensstrategien: Gruppenlernen  Nutzen verschiedener Quellen  Argumentieren an Modellen  Interpretation mathematischer Ergebnisse 3 Inhalt Das Modul ’Managerial Economics’ greift grundlegende Konzepte aus der Mikroökonomie auf, um Probleme aus dem Management in ökonomischen Modellen abzubilden und aus diesen konkrete Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger abzuleiten. Hierfür werden Techniken und Methoden, wie z. B. Spieltheorie, Industrieökonomie oder Vertragstheorie als Analysewerkzeuge herangezogen und ihre Anwendung anhand von realen Management-Problemen geübt. Diese Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen Management und Mikroökonomie und verfolgt das Ziel, zu einem besseren Verständnis der Situation zu gelangen und letztlich bessere Managemententscheidungen zu treffen. 4 Lehrformen Vorlesungen und Übungen 5 Gruppengröße Vorlesung: 80 Übung: 20 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet wird der Besuch der Veranstaltung W1411 Grundzüge der Volkswirtschaftslehre 8 Prüfungsformen 1. 100% ha: Hausarbeit / home assignment Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Schnedler, Wendelin Prof. Dr. BWL Wahlmodul: Internationale Unternehmensfinanzierung -25- Modulnummer W 2214 Workload 150 h Credits 5 Studiensemester 6. Sem. Häufigkeit des Angebots SS Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Internationale Unternehmensfinanzierung Vorlesungen, Übung und Repetitorium Kontaktzeit 85 h Selbststudium 65 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Grundlagenwissen für finanzwirtschaftliche Entscheidungen unter besonderer Berücksichtigung von Unternehmen, die in einem internationalen Umfeld agieren.  Methodenwissen: methodic competence Treffen finanzwirtschaftlicher Entscheidungen Einsatz des Rechnungswesens für eine kapitalmarktorientierte Berichterstattung.  Transferkompetenz: transfer competence Anwendung der erworbenen Fähigkeiten zur Analyse und Lösung finanzwirtschaftlicher Problemsituationen. Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Beurteilung von finanzwirtschaftlichen Entscheidungen.. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Analyse finanzwirtschaftlicher Entscheidungen auf der Basis verschiedener theoretischer Ansätze  Kapitalstrukturentscheidungen unter besonderer Berücksichtigung der Lebensphase der Unternehmung  Chancen/ Risiken internationaler Finanztransaktionen  Informationsbedürfnisse von Investoren  kapitalmarktorientierte Rechnungslegung 4 Lehrformen Vorlesungen, Übung und Repetitorium 5 Gruppengröße Vorlesung: 80 Übung: 30 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WiWi 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet wird der Besuch folgender Veranstaltungen: W1111 Grundzüge der BWL A W1211 Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre B und des Wirtschaftsprivatrechts 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Schiller, Bettina Prof. Dr. -32- 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistungen. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Dangelmaier, Wilhelm Prof. Dr. BWL Wahlmodul: Produktionssysteme Modulnummer W 2334 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 5. Sem. Häufigkeit des Angebots WS Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen W2334-01 (Methoden der Planung und Organisation) W2334-02 (Unternehmensführung und -steuerung) Kontaktzeit 90 h Selbststudium 210 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Aufgaben und Methoden der Produktionsplanung, soweit es sich um Fragestellungen der Gestaltung eines Produktionssystems handelt.  Kenntnisse über Problemstellungen der Planung von Gestaltung und Betrieb von Produktionssystemen. Für diese Problemstellungen werden Systematisierungen und Formalisierungen im Kontext des betrieblichen Umfelds vermittelt.  Methodenwissen: methodic competence Es werden Methoden-Anwendungen für Produktionssysteme, insbesondere für deren Strukturierung, die Dimensionierung und den Betrieb erarbeitet.Transferkompetenz: transfer competence Fragestellungen, die bei der Gestaltung und dem Betrieb von Produktionssystemen auftreten, können von Studierenden erfasst, strukturiert und die resultierenden Teilaufgaben aufgrund einer systematischen Problembeschreibung im Sinne eines Input/Output-Systems einer Lösung (im Sinne eines Funktionsmodells) zugeführt werden.Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Beurteilung von Problemstellungen, Zergliederung von Problemstellungen, Auswahl zielgerechter Methoden, Modelle und Werkzeuge; Bewertung der Einsatzmöglichkeiten und Grenzen dieser Modelle. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs: Kombination aus Vorlesung, Vor- und Nachbereitung (anhand) des Vorlesungsmaterials, Hausaufgaben, praktische Arbeit  Kooperations- und Teamfähigkeit in den Hausaufgabenteams und Projektgruppen  Modellierungstraining 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Planung des Produktionsprogramms  - Organisationskonzepte  - Planung überbetrieblicher Strukturen  - Planung betrieblicher Strukturen  - Arbeitssysteme  - Planung von Produktionssystemen – Abläufe und Dimensionen  - Planung des Bedarfs an Produktionsfaktoren / Mengenplanung  - Planung des Ablaufs in Arbeitssystemen  - Modellierung von Produktionssystemen  - Theorie möglicher Modellierungsansätze  - Projektierung eines Fabrikplanungsprozesses  - Theorie zu Lebensphasen von Systemen und Produktion -33- 4 Lehrformen Vorlesungen, Übungen, Projektarbeit, Fallstudien und praktische Arbeit 5 Gruppengröße Vorlesung: 200 Übung: 20 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WIWI 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet wird der Besuch folgender Veranstaltungen: W1311 Grundzüge der Wirtschaftsinformatik E1711 Mathematik I für Wirtschaftswissenschaftler 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Dangelmaier, Wilhelm Prof. Dr. BWL-Wahlmodul: Ökonomische Grundlagen von Netzmärkten Modulnummer W 2351 Workload 150 h Credits 5 Studiensemester 6. Sem. Häufigkeit des Angebots SS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Ökonomische Grundlagen von Netzmärkten Vorlesungen, Übungen, Tutorium Kontaktzeit 50h Selbststudium 100 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Kenntnisse von Geschäftsmodellen auf Netzmärkten, aktuellen Trends in der Internetökonomie, Theorien zur Erklärung der beobachtbaren Phänomene  Methodenwissen: methodic competence Kenntnis der wichtigsten Ansätze und Methoden zur Analyse von Netzmärkten aus ökonomischer Sicht und Fähigkeit zur Anwendung dieser Instrumente  Transferkompetenz: transfer competence Übertragung theoretischer Erkenntnisse auf praktisch bestehende Probleme und Fallstudien  Normativbewertendes Wissen: normative competence Beurteilung von Geschäftsmodellen im Internet Beurteilung von Unternehmenskäufen, die im Bereich Web 2.0 tätig sind. Auswahl der relevanten Informationen und Methoden für die Lösung neuer komplexer Fragestellungen und deren kritische Beurteilung Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs: Kombination aus Vorlesung, Vor- und Nachbereitung am Vorlesungsmaterial, Hausaufgaben, Projektarbeit Kooperations- und Teamfähigkeit in den Hausaufgabenteams und Projektgruppen Modellierungstraining -34- 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Digitale Produkte (wie bspw. Software oder Filme) verfügen über besondere ökonomische Eigenschaften (bspw. hohe Fixkosten und Grenzkosten nahe null), die einen starken Einfluss auf die Produktgestaltung und die Auswahl an möglichen Preissetzungsstrategien haben. Zudem spielen diese Eigenschaften eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Entwicklung von Märkten für digitale Produkte. Um in der Realität zu beobachtende Phänomene, wie bspw. die Preissetzungsstrategie „Freemium“ oder die Entwicklung von „Facebook“ erklären zu können, ist ein solides Verständnis der zu Grunde liegenden ökonomischen Gesetzmäßigkeiten notwendig. Im Rahmen der Veranstaltung werden ausgewählte ökonomischen Grundlagen sowie Geschäftsmodelle von digitalen Gütern und Dienstleistungen behandelt. Die Themen der Veranstaltung umfassen: E- Commerce, Web 2.0, Rechtliche Aspekte, Zahlungssysteme, Geschäftsmodelle, Marketing im E- Commerce (Versionierung, Bundling, Pricing at Zero, Two-sided Markets), Netzwereffekte, Soziale Netzwerkanalyse, Auktionen.  4 Lehrformen Vorlesungen, Übungen 5 Gruppengröße Vorlesung: 80 Übung: 30 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WIWI 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet werden Vorkenntnisse im Hinblick auf Grundzüge des externen Rechnungswesens 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Kundisch, Dennis Prof. Dr. -35- BWL Wahlmodul: Methoden des semantischen Informationsverarbeitung Modulnummer W 2373 Workload 90 h Credits 5 Studiensemester 5. Sem. Häufigkeit des Angebots WS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen Modul Methoden des semantischen Informationsverarbeitung Vorlesungen Kontaktzeit 30h Selbststudium 120 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: facutal knowledge Die Studierenden lernen die formalen Grundlagen und Methoden der semantischen Informationsverarbeitung kennen  Methodenwissen: methodic competence Die Studierenden lernen die Funktionsweise der besprochenen Methoden (bspw. Tokenisierung, Tagging, Parsing etc.) zu verstehen.  Transferkompetenz: transfer competence Die Studierenden lernen konkrete, praxisrelevante Fragestellungen zu abstrahieren und entsprechend zu formalisieren.  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Für exemplarische Aufgabenstellungen können die Studierenden bestehende methodische Ansätze beurteilen und Weiterentwicklungen anregen resp. eigenständig umsetzen. Sie können begründet argumentieren und eine von ihnen selbständig gefundene Lösung vertreten und reflexiv bewerten. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien des Wissenserwerbs: Kombination aus Vorlesung, Vor- und Nachbereitung am Vorlesungsmaterial, Hausaufgaben, Projektarbeit, Internet search 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über Ziele und Methoden der semantischen Informationsverarbeitung zu geben. Die Vorgehensweise bei der textbasierten Informationsverarbeitung wird anhand von Beispielen aus verschiedenen linguistischen Bereichen (Phonologie, Morphologie, Syntax und Semantik) verdeutlicht. Parallel dazu werden Techniken für die formale Repräsentation und automatische Verarbeitung sprachlicher Informationen eingeführt. Hierbei steht die Bedeutung der semantischen Informationsverarbeitung für die Entwicklung praktischer sprachverarbeitender Informationssysteme (etwa für die automatische Informationsgewinnung aus Texten) im Vordergrund. 4 Lehrformen Vorlesungen 5 Gruppengröße 80 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WIWI 7 Teilnahmevoraussetzungen: keine 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final written exam Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Geierhos, Michaela Jun.-Prof Dr. -36- Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre B und des Wirtschaftsprivatrechts Modulnummer W 1201 Workload 300 h Credits 10 Studiensemester 2. Sem. Häufigkeit des Angebots SS jährlich Dauer 1 Semester 1 Lehrveranstaltungen W1211-01: Wirtschaftsprivatrecht W1211-02: KLIF Kontaktzeit 79 h Selbststudium 221 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge W1211-01: Kenntnisse der Grundlagen des wirtschaftsnahen Privatrechts W1211-02: Kenntnisse der Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung, der Investitionsrechnung sowie Kenntnisse der wichtigsten Finanzierungsinstrumente  Methodenwissen: methodic competence W1211-01: Anwendung von privatrechtlichen Normen auf Sachverhalte W1211-02: Lösung einfacher finanzwirtschaftlicher Fragestellungen, Methoden der Investitionsrechnung, selbständige Lösung einfacher Investitionsprobleme, Verfahren zur Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung  Transferkompetenz: transfer competence W1211-01: Lösung von Privatrechtsfällen W1211-02: Anwendung des Wissens auf Planung und Kontrolle von unternehmerischen Kosten und Leistungen, Anwendung des Wissens auf konkrete Investitionsmöglichkeiten sowie auf real existierende Finanzierungsprobleme  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence W1211-01: Analyse von Rechtsvorschriften W1211-02: Ansätze zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit im betrieblichen Leistungsbereich und bei Investitionsprojekten sowie die Beurteilung verschiedener finanzwirtschaftlicher Handlungsalternativen Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Eigenverantwortliche Informations- und Literatursuche, u. a. in der Bibliothek und im Internet  Kooperations- und Teamfähigkeit in den Lerngruppen  Strategien des Wissenserwerbs: Kombination aus Vorlesung, Vor- und Nachbereitung am Vorlesungsmaterial 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Grundlagen des Privatrechts (Vertragsrecht, Verbraucherschutz, Anfechtungsrecht, Leistungsstörungen, gesetzliche Schuldverhältnisse und die Grundzüge des Gesellschaftsrechts und des Handelsgesetzbuches)  Grundlagen der Finanzierung (Eigen- und Fremdfinanzierung, Außen- und Innenfinanzierung, Finanzierungssurrogate, Finanzplanung)  Einführung in die wichtigsten Verfahren der Investitionsrechnung  Einführung in die Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung 4 Lehrformen Vorlesungen und das selbstständige Literaturstudium, Übung 5 Gruppengröße Vorlesungen: 600 Übung: 30 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen BA WIWI 7 Teilnahmevoraussetzungen: keine 8 Prüfungsformen 1. 100% ak: Abschlussklausur / final exam ha: Hausarbeit / home assignment Summe 100% Erläuterungen / comments: Im Teilmodul "Wirtschaftsprivatrecht" werden nur Aufgaben nach dem Antwort-Wahl-Verfahren gestellt. Sowohl offene als auch MC-Aussagen werden in "Investition" abgefragt. In den Teilmodulen "KLR" und "Finanzierung" werden nur MC-Fragen gestellt. Bei der Hausarbeit handelt es sich um die Abgabe und Besprechung einer qualifizierten Studienplanung. Eine Benotung hierzu erfolgt nicht. Weitere Informationen hierzu werden im Rahmen des Moduls bekannt gegeben. 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Schiller, Bettina Prof. Dr. -37- Studies in Business and Economics für Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten Modulnummer Workload 150 h Credits 5 Studiensemester 4.-6. Sem. Häufigkeit des Angebots SS jährlich Dauer 3 Semester 1 Lehrveranstaltungen Studies in Business and Economics für Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten Kontaktzeit 50 h Selbststudium 100 h 2 Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen Fachlich-inhaltliche Ziele:  Faktenwissen: factual knowledge Die Studierenden arbeiten Fachinhalte i.S. eines public understanding didaktisch auf. Sie stellen Bezüge zwischen den Fachinhalten, die sie in den betriebswirtschaftlichen, wirtschafts- sowie berufspädagogischen und den mathematischen sowie statistischen Grundlagenveranstaltungen kennen gelernt haben, heraus.  Methodenwissen: methodic competence Die Studierenden nutzen ihre fachdidaktischen Kompetenzen, die sie im bisherigen Studienverlauf entwickelt haben, zur Aufbereitung von Fachinhalten. Sie präsentieren und diskutieren die Aufbereitung von Fachinhalten. Die Aufbereitung von Fachinhalten orientiert sich dabei am Lernfeldansatz sowie an curricularen Normvorgaben wie zum Beispiel der Förderung von (beruflicher) Handlungskompetenz oder der Orientierung an situiertem Lernen.  Transferkompetenz: transfer competence Fachinhalte werden zielgruppenadäquat aufbereitet. Hierfür werden Argumentationslinien entwickelt und präsentiert.  Normativ-bewertendes Wissen: normative competence Die Studierenden bewerten den Prozess sowie die Aufbereitung von Fachinhalten, indem sie dafür Kriterien entwickeln, abwägen und hinsichtlich ihrer inneren und äußeren Kohärenz verteidigen. Spezifische Schlüsselkompetenzen:  Strategien und Argumentationsmuster für die Aufbereitung von Fachinhalten  Methodische Grundelemente  Strategien des Einsatzes von Unterrichtsmethoden  Ressourcenfragen und Rahmenbedingungen des Methodeneinsatzes  Kooperation und Teamfähigkeit durch Gruppenarbeit  Angemessenes Feedback 3 Inhalt Themen des Moduls sind:  Präsentation von Fachinhalten  Reduktion und Transformation  Aufbereitung von Fachtexten und anderen anwendungsorientierten Textsorten  Exzerpieren  Schreiben von Fachtexten 4 Lehrformen Vorlesungen, Gruppenarbeit und selbständige Recherche 5 Gruppengröße Vorlesung: 90 6 Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen - 7 Teilnahmevoraussetzungen: Erwartet wird der Besuch der Veranstaltung Fachdidaktik A – Curriculum und Bildungsgangarbeit sowie der Besuch des Moduls „Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre A“, des Moduls „Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre B und des Wirtschaftsprivatrechts“, des Moduls „Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler I“ sowie des Moduls „Grundzüge der Statistik I“. 8 Prüfungsformen 1. 100% po: Portfolio Summe 100% 9 Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung. 10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r Sloane, Peter Prof. Dr., Kremer, Hugo Prof. Dr., Beutner, Marc Prof. Dr. herausgeber präsidium der universität paderborn warburger str. 100 33098 paderborn http://www.uni-paderborn.de Issn 2199-2819