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Besondere Bestimmungen der Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit dem
Unterrichtsfach Chemie an der Universität Paderborn
Universität Paderborn
Paderborn, 2011
urn:nbn:de:hbz:466:1-18172
-2-
Besondere Bestimmungen
der Prüfungsordnung
für den Bachelorstudiengang
Lehramt an Berufskollegs
mit dem Unterrichtsfach Chemie
an der Universität Paderborn
Vom 28. September 2011
Aufgrund des § 2 Abs. 4 und § 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des
Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 31. Oktober 2006
(GV.NRW. S. 474), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes zum Aufbau der
Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Nordrhein-Westfalen (Gesundheitsfach-
hochschulgesetz) vom 08. Oktober 2009 (GV.NRW. S. 516), hat die Universität
Paderborn die folgende Ordnung erlassen:
INHALTSÜBERSICHT
Teil I Allgemeines
§ 34 Zugangs- und Studienvoraussetzungen...............................................3
§ 35 Studienbeginn......................................................................................3
§ 36 Studienumfang.....................................................................................3
§ 37 Erwerb von Kompetenzen....................................................................3
§ 38 Module..................................................................................................4
§ 39 Praxisphasen.......................................................................................5
§ 40 Profilbildung..........................................................................................6
Teil II Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§ 41 Zulassung zur Bachelorprüfung............................................................6
§ 42 Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung...................6
§ 43 Bachelorarbeit........................................................................7
§ 44 Bildung der Fachnote...........................................................................7
Teil III Schlussbestimmungen
§ 45 Inkrafttreten und Veröffentlichung........................................................7
Anhang
Studienverlaufsplan
Modulbeschreibungen
-3-
Teil I
Allgemeines
§34
Zugangs- und Studienvoraussetzungen
Über die in § 4 Allgemeine Bestimmungen genannten Vorgaben hinaus gibt es keine
weiteren.
§35
Studienbeginn
Studienbeginn ist im Sommer- und im Wintersemester möglich. Empfohlen wird der
Beginn im Wintersemester.
§36
Studienumfang
Das Studienvolumen des Unterrichtsfaches Chemie umfasst 72 Leistungspunkte
(LP), davon sind 9 LP fachdidaktische Studien nachzuweisen.
§37
Erwerb von Kompetenzen
(1) In den fachwissenschaftlichen Studien des Unterrichtsfaches Chemie sollen die
Studierenden folgende Kompetenzen erwerben:
Die Studierenden
verfügen über grundlegende Wissensstrukturen aus den schulchemisch
bedeutsamen Teilgebieten der Chemie,
verfügen über ein qualifiziertes Verständnis der chemischen Basiskonzepte
Teilchen, Stoff, Bindung, Reaktion, Energie,
wenden für die Chemie typische Erkenntnismethoden wie experimentelle
Arbeitsverfahren und Modelldenken zur Deutung chemischer Reaktionen
und chemischer Alltagsphänomene an.
(2) In den fachdidaktischen Studien der beruflichen Fachrichtung/des
Unterrichtsfaches Chemie sollen die Studierenden folgende Kompetenzen
erwerben:
Die Studierenden
haben ein anschlussfähiges chemiedidaktisches Basiswissen über
Lernvorgänge im Chemieunterricht und schulische sowie außerschulische
Bildungsprozesse erworben,
verfügen über grundlegende Einsichten zur Entwicklung und Förderung
chemiebezogener Interessen,
kommunizieren über chemische Lehr-, Lern- und Bildungszusammenhänge
unter Verwendung von chemiedidaktischen Fachbegriffen.
-4-
§38
Module
(1) Das Studienangebot im Umfang von 72 LP, davon 9 LP fachdidaktische
Studien, ist modularisiertund umfasst 9Module.
(2) Die Module bestehen aus Pflicht- und/oder Wahlpflichtveranstaltungen. Die
Wahlpflichtveranstaltungen können aus einem Veranstaltungskatalog gewählt
werden.
(3) Die Studierenden erwerben die in § 37 genannten Kompetenzen im Rahmen
folgender Module:
01 Basismodul Allgemeine Chemie 13 LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
1. Sem. Allgemeine Chemie (V4 U2)
Praktikum Allgemeine Chemie (P4)
P
P
240 h
150 h
02 Basismodul Anorganische und Analytische Chemie 7LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
1.-2. Sem. Grundlagen Anorganische Chemie (V2 U1)
Analytische Chemie (V2 Ü1)
p
p
120 h
90 h
03 Basismodul Instrumentelle Analytik 4 LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
3. Sem. Instrumentelle Analytik (V2 U1) p120 h
04 Basismodul Organische Chemie 1 12 LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
2.-3. Sem. Organische Chemie Teil 1(V4 U2)
Organische Chemie Teil 2 (V2 Ü1)
p
r
P
OAC\ h
£HU 11
120 h
05 Basismodul Organische Chemie 2 5LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
3.-4. Sem. Praktikum Organische Chemie (P3)
Chemische Prozesskunde (V1)
P
P
120 h
30 h
06 Basismodul Physikalische Chemie 13 LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
4.-5. Sem. Physikalische Chemie Teil 1(V4 U2)
Physikalische Chemie Teil 2 (V3 Ü1)
p
p
240 h
150 h
-5-
07 Basismodul Praktika Analytische und Physikalische Chemie 9LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
6. Sem. Praktikum Analytische Chemie (P4)
Praktikum Physikalische Chemie (P4)
p
r
P
120 h
150 h
08 Basismodul Fachdidaktik Chemie Teil 1* 6 LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
4.-5. Sem. Systematische Chemiedidaktik -
Chemieunterrichtliche Voraussetzungen und
Entscheidungen (S2)
Schulorientiertes Experimentieren - Theorie und
Praxis (S2)
P
p
90 h
90 h
*Hinweis: Im Sinne einer inneren Differenzierung wird den
schulformspezifischen Besonderheitenentsprochen.
09 Basismodul Fachdidaktik Chemie Teil 2* 3LP
Zeitpunkt
(Sem.)
P/WP Work-
load(h)
6. Sem. Lernvorgänge im Chemieunterricht -
Unterrichtliche und außerschulische Perspektiven
(S2)
p 90 h
*Hinweis: Im Sinne einer inneren Differenzierung wird den
schulformspezifischen Besonderheitenentsprochen.
(4) Die Beschreibungen der einzelnen Module sind den Modulbeschreibungen im
Anhang zu entnehmen. Die Modulbeschreibungen enthalten insbesondere die
Qualifikationszielebzw. Standards, Inhalte, Lehr- und Lernformen sowie die
Prüfungsmodalitätenund Prüfungsformen.
§39
Praxisphasen
(1) Das Bachelorstudium im Lehramt an Berufskollegs umfasst gemäß §7Abs. 3
und § 11 Abs. 2 und Abs. 4 Allgemeine Bestimmungen ein mindestens
vierwöchiges außerschulisches oder schulisches Berufsfeldpraktikum,das den
Studierenden konkretere berufliche Perspektiven innerhalb oder außerhalb des
Schuldienstes eröffnet.
(2) Das Berufsfeldpraktikum wird in der Regel in Zusammenhang mit dem
berufspädagogischen Modul absolviert.
(3) Das Nähere zu den Praxisphasen wird in einer gesonderten Ordnung geregelt.
-6-
§40
Profilbildung
Das Fach Chemie beteiligt sich am Lehrveranstaltungsangebot zu den
standortspezifischen berufsfeldbezogenen Profilen gemäß § 12 Allgemeine
Bestimmungen. Die Beiträge des Faches können den semesterweisen Übersichten
entnommen werden, die einen Überblick über die Angebote aller Fächer geben.
Teil II
Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§41
Zulassung zur Bachelorprüfung
Die über die in §17 Allgemeine Bestimmungen hinausgehenden Vorgaben für die
Teilnahme an Prüfungsleistungen im Fach Chemie sind den Modulbeschreibungen
im Anhang zu entnehmen.
§42
Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung
(1) Prüfungsleistungen werden gemäß §§ 18 und 19 Allgemeine Bestimmungen in
Form von
Klausuren,
mündlichen Prüfungen,
Durchführung von Experimenten,
Protokollen,
Vorträgen,
schriftlichen Ausarbeitungen
erbracht. Mindestens eine Prüfung muss mündlich und mindestens eine
Prüfung muss schriftlich sein.
(2) Darüber hinaus sind Studienleistungen bzw. Nachweise der aktiven und
qualifizierten Teilnahme entsprechend den Vorgaben der jeweiligen
Modulbeschreibungzu erbringen. Näheres kann den Modulbeschreibungen im
Anhang entnommen werden.
(3) Sofern in der ModulbeschreibungRahmenvorgaben zu Form und/ oder Dauer/
Umfang von Prüfungsleistungen enthalten sind, wird vom jeweiligen Lehrenden
bzw. Modulbeauftragten zu Semesterbeginn bekannt gegeben, wie die
Prüfungsleistung konkret zu erbringen ist. Dies gilt entsprechend für
Studienleistungen.
-7-
§43
Bachelorarbeit und mündliche Verteidigung
Wird die Bachelorarbeit gemäß §§17 und 21 Allgemeine Bestimmungen im
Unterrichtsfach Chemie verfasst, so hat sie einen Umfang, der 12 LP entspricht. Sie
soll zeigen, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer
vorgegebenen Frist ein für das künftige Berufsfeld relevantes Thema bzw. Problem
aus dem Fach Chemie mit wissenschaftlichen Methoden selbständig zu bearbeiten
und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Die Bachelorarbeit kann wahlweise in
der Fachwissenschaft oder der Fachdidaktik verfasst werden. Sie soll einen Umfang
von etwa 30-40 Seiten nicht überschreiten.
Gemäß §24 Abs. 3Allgemeine Bestimmungen wird eine Gesamtnote für das Fach
Chemie gebildet. Sie ergibt sich aus dem nach Leistungspunkten gewichteten
arithmetischen Mittel der Modulnoten. Ausgenommen ist die Note der Bachelorarbeit,
auch wenn sie im Fach Chemie geschrieben wird. Für die Berechnung der Fachnote
gilt § 24 Abs. 2entsprechend.
(1) Diese besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang Lehramt an Berufskollegs mit dem Unterrichtsfach
Chemie treten am 01. Oktober 2011 in Kraft.
(2) Sie werden in den Amtlichen Mitteilungen der Universität Paderborn
veröffentlicht.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrats der Fakultät für
Naturwissenschaften vom 12. September 2011 im Benehmen mit dem Ausschuss für
Lehrerbildung (AfL) vom 08. September 2011 sowie nach Prüfung der Recht¬
mäßigkeit durch das Präsidium der Universität Paderborn vom 14. September 2011.
Paderborn, den 28. September 2011 Der Präsident
§44
Bildung der Fachnote
Teil III
Schlussbestimmungen
§45
Inkrafttreten und Veröffentlichung
Professor Dr. Nikolaus Risch
-8-
Anhang - Studienverlaufsplan
1. Semester (WS)
Allqemeine Chemie V4U2
Oi' iLIii)iiiii Aliriomoine* ^*hoi"nio
rraKtiKum Allgemeine onemie PA
rH
Analytische Chemie V2U1
Summe 16 LP
2. Semester (SS)
Grundlagen AnorganischeChemie V2U1
Organische Chemie Teil 1\/A I \0
V4 UZ
Summe 12 LP
3. Semester (WS)
Instrumentelle Analytik V2U1
Orqanische Chemie Teil 2V2U1
Praktikum Organische Chemie P3
Ciirnmo 10 I P
OUilUIlc \L Lr
4. Semester (SS)
Physikalische Chemie Teil 1V4Ü2
Chemische Prozesskunde V1
^vctAmatiQrhp rhpmipdiHaktik - nhpmipnntprrirhtlirhp Vnrau^ptTiinnpn und
OVOlGI1ICllloOlIC \j 1IGI1IIGUIUQI\lll\ WlIGI11IGUIHClMullUllsIlGvuioujJClLUiiyci uilVJ
Entscheidungen
S2
Summe 12 LP
5. Semester (WS)
Physikalische Chemie Teil 2V3U1
SchulorientiertesExperimentieren -Theorie und Praxis S2
Summe 8LP
6. Semester (SS)
Praktikum Analytische Chemie P4
Praktikum PhysikalischeChemie P4
Lemvorgängeim Chemieunterricht-Unterrichtliche und außerschulische
Perspektiven
S2
Summe 12 LP
insgesamt 72 LP, davon 9Didaktik
Modulbeschreibungen
-9-
Titel des Moduls: Basismodul Allgemeine Chemie
Modul- Workload: Credits: Studien- Häufigkeit Dauer:
nummer: Semester: des Angebots:
1390 h 13 1. (a) und (b) jedes WS 1Semester
1Lehrveranstaltungen:
(a) Allgemeine Chemie (V4 Ü2)
(b) Praktikum Aligemeine Chemie (P4)
Kontaktzeit:
6SWS/90h
4SWS/60 h
Selbststudium:
150 h
90 h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
Beherrschen fachlicher Grundlagen
VprctänHni^ rhpmivhpr Knn7pntp
VGlOIQIIUI113OlIG11IloUlICI l\Ull£.CULG
Beherrschen grundlegender Fertigkeiten im chemischen Labor
Verständnisfür den Zusammenhang von Abstraktion und Anschauung in der Chemie
Fähigkeit zur Identifizierung und zum Begreifen chemischer Vorgänge und Produkte im Alltagsleben
Kenntnis fachlicher Grundlagen,um schulische Inhalte sachanalytisch zu bewerten und
fachsystematischeinzuordnen
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
Fähigkeit zur sprachlich und logisch korrekten Argumentation (durch Ausarbeitung von
Übungsaufgabenund Praktikumsprotokollen
Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation wissenschaftlicherSachverhalte (durch
Ausarbeitung von Übungsaufgaben und deren Präsentation an der Tafel)
Fähigkeit zum Modelldenken
Fähigkeit zur Dokumentation wissenschaftlicherBefunde (durch Anfertigung von
Praktikumsprotokollen)
Fähigkeit zur kritischen Analyse experimentellerErgebnisse
Fähigkeit zur Teamarbeit (durch Arbeit in Kleinqruppen)
3 Inhalte:
(a) Allgemeine Chemie:
Begriffsdefinitionen und Konzepte
Stoffe und Stofftrennung
Stöchiometrie
Atombau
Periodensystem
chemische Bindung
Molekülstrukturen
Kernchemie
chemische Energetik und Gleichgewichte
Reaktionskinetik
Flüssigkeiten, Lösungen,Gase, Festkörper
Säuren &Basen
Redoxreaktionenund Elektrochemie
(b) Praktikum Allgemeine Chemie:
Vertiefung der in Vorlesung und Übung gewonnenen Erkenntnissedurch Laborexperimente
grundlegende handwerkliche Operationen
einfache Trennverfahren
einfache anorganische und organische Präparate
-10-
4 Lehrformen:
(a) Vorlesung mit Übungen
(b) Laborpraktikum
5fininnpnnrnRp'
\Jl UUUd IUIUIjC
(a) 100 Teilnehmer; (b) Kleingruppen mit 2-3 Studierenden
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für HRGe; Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
7Teilnahmevoraussetzungen:
Keine
8Prüfungsformen:
Klausur (2 Stunden) oder mündliche Prüfung (30-45 Minuten) über die Inhalte der Vorlesung sowie
Benotung der Durchführung aller Praktikumsversuche.Das Praktikum besteht aus ca. 15 Versuchen.
Die Prüfungsmodalitätenzu beiden Lehrveranstaltungenwerden jeweils zu Veranstaltungsbeginn
bekannt gegeben. Die Modulnote errechnet sich aus dem nach Leistungspunktengewichteten Mittel der
Teilnoten zu den Lehrveranstaltungena) (8 LP) und b) (5 LP). Die Teilnote zu b) errechnet sich aus
dem arithmetischenMittel der Noten zu den einzelnen Versuchen..
9Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich bestandene Teilprüfungsleistungen
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Henkel (verantwortlich), Tiemann, Schubert
11 Sonstige Informationen:
Empfohlene Literatur:
C. E. Mortimer, U. Müller: Chemie
Titel des Moduls: Basismodul Anorganische und Analytische Chemie
Modul¬ Workload: Credits: Studien¬ Häufigkeit Dauer:
nummer: semester: des Angebots:
2210 h 7 1.-2. (a) jedes WS 2Semester
(b) jedes SS
1 Lehrveranstaltungen:
(a) Grundlagen AnorganischeChemie (V2 Ü1)
(b) Analytische Chemie (V2Ü1)_
Kontaktzeit:
3SWS/45h
3SWS/45h
Selbststudium:
75 h
45 h
Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
Beherrschen fachlicher Grundlagen
Verständnis für analytisch chemische Methoden
Beherrschen grundlegender Fertigkeiten im chemischen Labor
Verständnisfür den Zusammenhang von Abstraktion und Anschauung in der Chemie
spezifische Stoffkenntnisse der Studierenden festigen und erweitem durch ausgewählte
Trennverfahrenund Nachweisreaktionen
Nachweisreaktionenauch unter umweltrelevanten Fragestellungen im Chemieunterricht zu vermitteln
(Schwerpunkt Wasseranalytik).
Fähigkeit zur Identifizierung und zum Begreifen chemischer Vorgänge und Produkte im Alltagsleben
Kenntnis fachlicher Grundlagen, um schulische Inhalte sachanalytisch zu bewerten und
fachsystematisch einzuordnen
Verständnis chemischer Konzepte
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
Fähigkeit zur sprachlich und logisch korrekten Argumentation (durch Ausarbeitung von
Übungsaufgaben und Praktikumsprotokollen
Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation wissenschaftlicherSachverhalte (durch
Ausarbeitungvon Übungsaufgaben und deren Präsentation an der Tafel)
Fähigkeit zur Dokumentation wissenschaftlicherBefunde (durch Anfertigung von
Praktikumsprotokollen)
Fähigkeit zur kritischen Analyse experimentellerErgebnisse
Fähigkeit zur Teamarbeit (durch Arbeit in Kleingruppen)
« Fähigkeit zum Modelldenken _
Inhalte:
(a) Grundlagen der AnorganischenChemie:
Vorkommen und Gewinnung der Elemente
wichtige Reaktionen der Elemente
wichtige anorganische Verbindungen und deren Vorkommen, Herstellung, Verwendung
wichtige Industrieverfahren, Metallurgie
Chemie von Alltagsphänomenenund -Produkten
Anwendung von Bindungskonzeptenauf ausgewählte Substanzklassen
Struktur-Eigenschaftsbeziehungen
b) Analytische Chemie:
Reaktionen zur Trennung und Identifizierung von Stoffen:
Protolyse-Gleichgewichte(Puffer, Metallkomplexbildung)
Theorie der Lösung und Fällung (stöchiometrischesund thermodynamisches Löslichkeitsprodukt),
pH-Wert und Fällungsgrad
Fällungsreagentien,Prinzip des Trennungsganges
Trennung und Nachweis ausgewählter Kationen und Anionen
Quantitative Analyse (Methodik und Anwendungsbereiche)
« Gravimetrie, Volumetrie, Manganometrie, Argentometrie _
-12-
Komplexometrie, Potentiometrie,Konduktometrie
Photometrie
Schnelltestverfahren(Wasseranalytik)
4 Lehrformen:
(a) Experimentalvorlesungmit Übungen
(b) Vorlesung mit Übungen
5Gruppengröße:
(a und b) 100 Teilnehmer;
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für HRGe; Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch von Modul 1(a)
8Prüfungsformen:
Kiausur (2 Stunden) oder mündliche Prüfung (30-45 Minuten) als Modulabschlussprüfung
9Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich bestandene Modulabschlussprüfung
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Henkel (verantwortlich), Grote, Flörke
11 Sonstige Informationen:
Empfohlene Literatur:
Jander-Blasius, Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum
Jander-Jahr, Maßanalyse
G. Schwedt, Analytische Chemie
K. Doerffel, Analytikum
E. Riedel: AnorganischeChemie
A. F, Holleman, E. Wiberg: Lehrbuch der AnorganischenChemie
M. Binnewies u.a., Allgemeine und AnorganischeChemie
H.-J. Becker/H. Hildebrandt: Die Kupfergruppe. In: W. Glöckner u.a. (Hg.) Chemie der
Gebrauchsmetalle. Band 5des Handbuchs der experimentellenChemie. S II, Aulis
Titel des Moduls: Basismodul Instrumentelle Analytik
Modul- Workload: Credits:
nummer:
3120 h 4
Studien- Häufigkeit
semester: des Angebots:
3. jedes WS
Dauer:
1Semester
1Lehrveranstaltungen: Kontaktzeit: Selbststudium:
Instrumentelle Analytik (V2Ü1) 3SWS /45 h75 h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
» DpHarrcnhon f^f*hlifhar f^n inHIofiem
DcMcribGNcn IdUllllüNcr OIUMUldycM
Verständnisfür analytisch chemische Methoden
Verständnisfür apparative, theoretische und anwendungsorientierteGrundlagen instrumenteller
Analyseverfahren
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
Fähigkeit zur sprachlich und logisch korrekten Argumentation (durch Ausarbeitung von
Übungsaufgaben und Praktikumsprotokollen
Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation wissenschaftlicherSachverhalte (durch
Ausarbeitungvon Übungsaufgabenund deren Präsentation an der Tafel)
Fähigkeit zur Teamarbeit (durch Arbeit in Kleingruppen)
3 Inhalte:
Instrumentelle Analytik:
Atomemissions-und Atomabsorptionsspektrometrie(ICP, AAS)
UV/Vis- und Infrarot-Spektroskopie (IR)
Massenspektroskopie(MS)
Rfintnpnfli inrp^7pn7an3lu^p ^RFAl
|\XJl11 IIJu oo£.C7l1LQMOlV ll\ itl
Chromatographie:Theorie der Stofftrennung, ChromatographischeMethoden (DC, GC, HPLC),
Methodenkopplungen(GC-MS, LC-MS), Anwendungsbereiche(Umweltanalytik, klinische Chemie)
4 Lehrformen:
Vorlesung mit Übungen
5Gruppengröße:
100 Teilnehmer
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch von Modul 2(a)
8Prüfungsformen:
Klausur (2 Stunden) oder mündliche Prüfung (30-45 Minuten) als Modulabschlussprüfung
9Voraussetzungenfür die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich bestandene Modulabschlussprüfung
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Henkel (verantwortlich), Grote
11 Sonstige Informationen:
Empfohlene Literatur:
G. Schwedt, Analytische Chemie
K. Cammann, Instrumentelle Analytische Chemie
K. Doerffel, Analytikum
G. Rücker, M. Neugebauer, G. Willems, Instrumentelle pharmazeutischeAnalytik
-14-
Titel des Moduls: Basismodul Organische Chemie 1
Modul¬
nummer:
4
Workioad:
360h
Credits:
12
Studien¬
semester:
2.-3.
Häufigkeit
des Angebots:
(a) jedes SS
(b) jedes WS
Dauer:
2Semester
1Lehrveranstaltungen:
(a) Organische Chemie Teil 1 (V4 Ü2)
(b) Organische Chemie Teil 2 (V2 Ü1)
Kontaktzeit:
6SWS/90h
3SWS/45h
Selbststudium:
150 h
75 h
Lernergebnisse (learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
Grundkenntnisse über Stoffklassenund Reaktionen der Organischen Chemie
Erkennen von Zusammenhängen zwischen Stoffklassen,Strukturmerkmalen, funktionellen Gruppen
und Reaktionstypenbzw. Reaktionsmechanismen
Anwendungder Fachkenntnisse auf Alltagsprobleme und Veranschaulichungdurch einfache
Experimente
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
Fähigkeit zur sprachlich und logisch korrekten Argumentation (durch Ausarbeitung von
Übungsaufgaben und Praktikumsprotokollen
Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation wissenschaftlicherSachverhalte (durch
Ausarbeitungvon Übungsaufgabenund deren Präsentation an der Tafel)
Fähigkeit zum Modelldenken
» Fähigkeit zur Teamarbeit (durch Arbeit in Kleingruppen)_
Inhalte:
(a/b) Organische Chemie Teil 1 und 2:
Struktur und Bindung organischer Moleküle
Alkane, Cycloalkane und Isomerie
Stereoisomerie und Chiralität
Halogenalkaneund nucleophile Substitution am gesättigten C-Atom; Eliminierung
Alkene, Alkine und Additionsreaktionen an Doppel- und Dreifachbindungen
radikalischeSubstitution und Addition
Aromaten und aromatische Substitution
Alkohole und Ether
Aldehyde und Ketone
Carbonsäuren und Carbonsäurederivate
CH-Acidität, Enole und Enolate
Amine
Grundlagender spektrokopischeMethoden in der OrganischenChemie
Kohlenhydrate; Aminosäurenund Peptide; Nucleinsäuren
Chemie des Alltags
Farbstoffe
Kunststoffe
Medikamente
Vitamine
Lehrformen:
(a) Vorlesung mit Übungen, Demonstrationsexperimentein Videos
(b) Vorlesungmit chemischen Experimenten_
Gruppengröße:
(a), (b): 100 Teilnehmer
-15-
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
BachelorstudiumLehramt "Chemie" für HRGe; Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch von Modul 1(a); für 4(b) wird der Besuch von 4(a) erwartet.
8Prüfungsformen:
Klausur (2 Stunden) oder mündliche Prüfung (30-45 Minuten) als Modulabschlussprüfung
9Voraussetzungenfür die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich bestandene Modulabschlussprüfung
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Kuckling, N.N.
11 Sonstige Informationen:
Empfohlene Literatur:
K. P. C. Vollhardt, N. E. Schore, Organische Chemie
Autorenkollektiv, Organikum
Titel des Moduls: Basismodul Organische Chemie 2
Modul¬
nummer:
5
Workload:
150 h
Credits:
5
Studien- Häufigkeit Dauer:
Semester: des Angebots:
3.-4. (a) jedes WS, (b) jedes SS 2Semester
1Lehrveranstaltungen:
(a) Praktikum Organische Chemie (P3)
(b) Chemische Prozesskunde (V1)
Kontaktzeit:
3SWS/45 h
1SWS/15 h
Selbststudium:
75 h
15h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
Kenntnis grundlegenderArbeitsschritte und des Katalogs der Operationen der organischen Synthese.
Fähigkeit im Umgang mit Gefahrstoffen
Kenntnis entscheidender Prozesse zur Herstellung der organischen Primärchemikalien und der
daraus abzuleitenden organisch-chemischen Grundchemikalien
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
Fähigkeit zur sprachlich und logisch korrekten Argumentation (durch Ausarbeitung von
Übungsaufgaben und Praktikumsprotokollen
Fähigkeit zur Dokumentation wissenschaftlicherBefunde (durch Anfertigung von
Praktikumsprotokollen)
Fähigkeit ur kritischen Analyse experimentellerErgebnisse
Fähigkeit zur Teamarbeit (durch Arbeit in Kleingruppen)
3Inhalte:
(a) Praktikum Organische Chemie:
Vertiefung der in Vorlesung und Übung gewonnenen Erkenntnisse durch Laborexperimente
Grundoperationenbei der organisch-chemischen Synthese
Umgang mit Chemikalien allgemein sowie mit Gefahrstoffen; Arbeiten unter Schutzgasatmosphäre
Herstellung von 5 Präparaten nach Literaturvorschrift
Anfertigung von Praktikumsprotokollen, Analyse du Diskussion von Messdaten und
Versuchsergebnissen, schriftliche Darstellung wissenschaftlicherSachverhalte
(b) Chemische Prozesskunde:
Allgemeine Aspekte der organisch-chemischen Großindustrie
Erdöl, Erdgas und nachwachsende Rohstoffe als Kohlenstoffquelle
Herstellung der sieben wichtigsten organischen Primärchemikalien
Industriell und mengenmäßig wichtige Folgeprodukte der organischen Primärchemikalien
4 Lehrformen:
(a) Laborpraktikum
(b) Vorlesung
5Gruppengröße:
(a) in Kleingruppen (2-3 Studierende), (b) 100 Teilnehmer
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
BachelorstudiumLehramt "Chemie" für HRGe; Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch von Modul 1(a) und Modul 3
-17-
8Prüfungsformen:
(a) Benotung der Durchführung aller Praktikumsversuche
(b) Klausur (1 Stunde) oder mündliche Prüfung (ca. 30 Minuten)
Beide Teilprüfungen müssen bestanden sein. Das Praktikum besteht aus ca. 5Präparaten. Die
Prüfungsmodalitätenzu beiden Lehrveranstaltungenwerden jeweils zu Veranstaltungsbeginnbekannt
gegeben. Die Modulnote bildet sich aus dem nach Leistungspunkten gewichtetenMittel der Teilnoten
zu den Lehrveranstaltungena) (4 LP) und b) (1 LP). Die Teilnote zu a) errechnet sich aus dem
arithmetischenMittel der Noten zu den einzelnen Versuchen.
9Voraussetzungenfür die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich bestandene Teilprüfungsleistungen
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Kuckling, Fels
11 Sonstige Informationen:
Empfohlene Literatur:
K. P. C. Vollhardt, N. E. Schore, Organische Chemie
Autorenkollektiv, Organikum
Titel des Moduls: Basismodul Physikalische Chemie
Modul¬
nummer:
6
Workload:
390 h
Credits:
13
Studien¬
semester:
4,-5.
Häufigkeit
des Angebots:
(a) jedes SS
(b) jedes WS
Dauer:
2Semester
1Lehrveranstaltungen:
(a) Physikalische Chemie Teil 1 (V4 Ü2)
(b) Physikalische Chemie Teil 2 (V3 Ü1)
Kontaktzeit:
6SWS/90h
4SWS /60 h
Selbststudium:
150 h
90 h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
F3rhlifh& KnmnptAnypn*
rdUllllüllc r\Ullipclclitcll.
Beherrschen fachlicher Grundlagen
Verständnisphysikalisch-chemischerKonzepte
Verständnisfür den Zusammenhang zwischen Abstraktion und Anschaulichkeit in der Chemie
Spezifische Schiüsselkompetenzen:
Fähigkeit zur sprachlich und logisch korrekten Argumentation (durch Ausarbeitung von
Übungsaufgabenund Praktikumsprotokollen
Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation wissenschaftlicherSachverhalte (durch
Ausarbeitung von Übungsaufgaben und deren Präsentation an der Tafel)
Fähigkeit zum Modelldenken
Fähigkeit zur Dokumentation wissenschaftlicherBefunde (durch Anfertigung von
Praktikumsprotokollen)
Fähigkeit zur kritischen Analyse experimentellerErgebnisse
Fähigkeit zur Teamarbeit (durch Arbeit in Kleingruppen)
3 Inhalte:
(a) Physikalische Chemie Teil 1:
Begriffsdefinitionen und Konzepte
Zustandsgieichungenvon Gasen
Kinetische Gastheorie
Hauptsätze der Thermodynamik
Thermochemie
Massenwirkungsgesetzund ehem. Gleichgewichte
Thermodynamik von Mischphasen,Phasengleichgewichte
Chemisches Potential
Phasendiagramme
(b) Physikalische Chemie Teil 2:
Kinetik ausgewählterchemischer Reaktionstypen
Geschwindigkeitsgesetze
Aktivierungsenergie /Stoßtheorie
ElektrochemischeProzesse
Elektrolytlösungen, lonenleirfähigkeit, Überführungszahlen
Elektroden und Elektrodenreaktionen
Typen von galvanischenElementen
4 Lehrformen:
(a) Vorlesung mit Übungen
(b) Vorlesunq mit Übungen
5Gruppengröße:
(a) und (b): 100 Teilnehmer, Übungen in Gruppen von 20 Studierenden
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
-19-
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch von Modul 1; Modul 6(a) und Modul 6(b)
8Prüfungsformen:
(a) Klausur (2 Stunden) oder mündliche Prüfung (30-45 Minuten)
(b) Klausur (2 Stunden) oder mündliche Prüfung (30-45 Minuten)
Die Modulnote errechnet sich aus dem nach Leistungspunktengewichteten Mittel der Teilnoten der
Veranstaltungena) (insg. 8 LP) und b) (insg. 5LP).
9Voraussetzungenfür die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich bestandene Teilprüfungsleistungen
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Huber (verantwortlich), Kitzerow, Schmidt
11 Sonstige Informationen:
Empfohlene Literatur:
P. W. Atkins, PhysikalischeChemie
G. Wedler, Physikalische Chemie
Titel des Moduls: Basismodul Praktika Analytische und Physikalische Chemie
Modul¬
nummer:
7
Workload:
270 h
Credits:
9
Studien¬
semester:
6.
Häufigkeit Dauer:
des Angebots:
jedes SS 1Semester
1Lehrveranstaltungen:
(a) Praktikum Physikalische Chemie (P4)
bPraktikum Analytische Chemie (P41
Kontaktzeit:
4SWS/60h
4SWS/60h
Selbststudium:
90 h
60 h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
Beherrschen fachlicher Grundlagen
Verständnis physikalisch-chemischerKonzepte
Beherrschen grundlegender Fertigkeiten im physikalisch-chemischenLabor
Verständnisfür den Zusammenhang zwischen Abstraktion und Anschaulichkeit in der Chemie
Kenntnisse des Aufbaus von und Umgangs mit Messapparaturen
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
Fähigkeit zur sprachlich und logisch korrekten Argumentation (durch Ausarbeitung von
Übungsaufgaben und Praktikumsprotokollen
Fähigkeit zur Teamarbeit (durch Arbeit in Kleingruppen)
3 Inhalte:
(a) Praktikum Physikalische Chemie:
Anwendung der in den Vorlesungen vorgestelltenphysikalisch-chemischenZusammenhänge an
Hand ausgewählter Experimente
Messung physikalischer Größen
Dokumentation, Auswertung, Interpretation und Darstellung von Messergebnissen
(b) Praktikum Analytische Chemie:
Durchführung exemplarischerTrenn- und Nachweisreaktionen
Qualitative Analysen
Quantitative Analysen
4 Lehrformen:
(a) Laborpraktikum
(b) Laborpraktikum
5Gruppengröße:
aund b: Kleingnjppen mit 2-3 Studierenden
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch von Modul 1und für die Veranstaltung a) zusätzlich der Besuch von Moduls
6(a)
8Prüfungsformen:
Benotung der Durchführung aller Praktikumsversuchevon (a) und Benotung der Durchführung aller
Praktikumsversuchevon (b). Das Praktikum Physikalische Chemie besteht aus ca. 8Versuchen, das
Praktikum Analytische Chemie besteht aus ca. 9Versuchen. Die Prüfungsmodalitätenwerden zu
Beginn des Praktikums bekannt gegeben. Die Modulnote errechnet sich aus dem nach
Leistungspunktengewichteten Mittel der Teilnoten zu den Lehrveranstaltungena) (5 LP) und b) (4 LP).
Die Teilnoten zu a) und b) errechnen sich jeweils aus dem arithmetischenMittel der Noten zu den
einzelnen Versuchen.
-21-
9Voraussetzungenfür die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich bestandene Teilprüfungsleistungen durch Abschluss aller Praktikumsversuchemit den dazu
gehörigen Protokollen
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Schmidt (verantwortlich), Huber, Kitzerow, Hoischen
11 Sonstige Informationen:
Empfohlene Literatur:
P. W. Atkins, Physikalische Chemie
G. Wedler, Physikalische Chemie
Jander-Blasius, Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum
Jander-Jahr, Maßanalyse
G. Schwedt, Analytische Chemie
K. Doerffel, Analytikum
Titel des Moduls: Basismodul Fachdidaktik Chemie Teil 1
Modul¬
nummer:
Workload:
180 h
Credits: Studien¬
semester:
4.-5.
Häufigkeit
des Angebots:
(a) jedes SS
(b) jedes WS
Dauer:
2Semester
Lehrveranstaltungen:
(a) Systematische Chemiedidaktik - Chemieunterrichtliche
Voraussetzungen und Entscheidungen (S2)
(b) SchulorientiertesExperimentieren -Theorie und Praxis (S2)
Kontaktzeit:
2SWS/30h
2SWS / 30 h
Selbststudium:
60 h
60 h
Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
Die Studierenden
verfügen im Sinne von Orientierungswissenein systematisches Grundverständnischemischer Lehr-
und Lernvorgänge,
erfassen die BedeutungsvorstellungenfachdidaktischerBegriffe in Abgrenzung zu (eigenen)
subjektiven Vorstellungen,
können mit chemiedidaktischenBegriffen chemische Lern- und Bildungsphänomenebeschreiben,
können Lernverhalten diagnostizierenund individuelle Förderkonzepteentwickeln
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Die Studierenden
haben ihre Kommunikations- und Interaktionsfähigkeiten erweitert,
verfügen über eine gesteigerte Fähigkeit, Selbsteinschätzungen zu reflektieren und zu relativieren,
verbessern ihre individuellen Potentiale im Hinblick auf selbständige wie eigenverantwortliche
Handlungenbzw. Entscheidungen._
Inhalte: *
*Hinweis: Im Sinne einer inneren Differenzierung wird den schulformspezifischenBesonderheiten
entsprochen.
(a) Systematische Chemiedidaktik
Im Sinne von Orientierungswissenwerden basale Voraussetzungen und Entscheidungen,
Chemieunterricht an allgemein- und berufsbildendenSchulen betreffend, fokussiert, etwa
Inhaltsauswahlund -begründung (Intentionen, Themen), differenzierte Bildungskonzeptionen,
Lehrpläne und Curricula, Schüler- und Lehrerverhalten,methodische, konzeptionelle und mediale
Aspekte, fachliche wie fachübergreifende Organisationsformen,Diagnosetechniken
Differenzierungsmöglichkeiten usw. Dabei werden empirisch -forschende Bezüge, reflektierende
Sichtweisen und normativ -analytische-historische Perspektiven beachtet.
(b) SchulorientiertesExperimentieren -Theorie und Praxis:
Die komplexe Bedeutung von Experimentalunterricht wird in erkenntnistheoretischen,
lernpsychologischen,methodischen,fachlichen, pädagogischen und schulorganisatorischen
Zusammenhängen verdeutlicht. Im einzelnen
chemische Apparaturen (Wahrnehmungsgesetze und Prägnanz, Komplexität, Einfachstruktur,
Reagenzglasversuche, Geräte- Form/Material/ Funktion, Gerätesysteme, Sicherheitsfragen)
schulchemische Standardapparaturen und Arbeitstechniken
Lehrer- und Schülerversuche als Organisationsformen
Methodische Aspekte von Experimentalunterricht
Qualitative und Quantitative Experimente
Versuche mit Alltagschemikalien, Low-Cost-Experimente, Experimentierkästen
Modellversuche und Schauversuche
Anforderungen an Lehrerverhalten (videounterstützt)
Effekte von Experimentalunterricht
-23-
Das Verhältnis "Phänomen" und "Deutung" als Lernproblem
Unfallverhütungsmaßnahmenim Chemieunterricht(Gefahrstoffe)
Gegenstände und Erkenntnismethodender Chemie
4 Lehrformen:
Seminare, Seminare mit experimentellen Aktivitäten (Übung), Seminare mit empirischenElementen
5Gruppengröße:
25 Teilnehmer
6Verwendung des Moduls (In anderen Studiengängen):
Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe
7Teilnahmevoraussetzungen:
Keine
8Prüfungsformen:
(a) Referat und schriftliche Ausarbeitung zu einer frei wählbaren Seminarthematik, ein empirischer
Bezug ist anzustreben
(b) Präsentation eines experimentellenSachverhalts in seinen chemiedidaktischenAkzentuierungen
Die Modulnote errechnet sich aus dem nach LeistungspunktengewichtetenMittel der Teilnoten.
9Voraussetzungenfür die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich erbrachte Teilprüfungsleistungen zu (a) und (b) sowie aktive und qualifizierte Teilnahme an
den Veranstaltungendes Moduls durch Seminarmoderationund -gestaltung,Tests oder
Übungsaufgaben,Recherchen, Thesenpapier oder Untem'chtsplanung/-reflexion
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Becker, N.N.
11 Sonstige Informationen:
Empfohlen wird als Basisliteratur für das Studium:
P, Pfeifer u. a,, Konkrete Fachdidaktik Chemie, Cornelsen
H.-J. Becker u. a., Fachdidaktik Chemie, Aulis
H.-D. Barke, Chemiedidaktik: Diagnose und Korrektur von Schülervorstellungen,Springer
M.A. Anton, Kompendium Chemiedidaktik, Klinkhardt
H.-J. Becker u.a., Repetitorium Fachdidaktik Chemie, Klinkhardt
F. Bukatsch/W. Glöckner (Hg). Experimentelle Schulchemie(9 Bände), Aulis
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Titel des Moduls: Basismodul Fachdidaktik Chemie Teil 2
Modul¬
nummer:
9
Workload:
90 h
Credits: Studien¬
semester:
6
Häufigkeit
des Angebots:
jedes SS
Dauer:
1Semester
Lehrveranstaltungen:
Lernvorgängeim Chemieunterricht -Unterrichtliche und
außerschulische Perspektiven(S2)_
Kontaktzeit:
2SWS/30 h
Selbststudium:
60 h
Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
Die Studierenden
erfassen die BedeutungsvorstellungenfachdidaktischerBegriffe in Abgrenzung zu (eigenen)
subjektiven Vorstellungen,
können mit chemiedidaktischenBegriffen chemische Lern- und Bildungsphänomenebeschreiben,
können chemische Alltagsdeutungenvon Lernenden rekonstruierenund für Lernvorgänge nutzbar
machen.
Können Lernverhalten diagnostizierenund individuelle Förderkonzepteentwickeln
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Die Studierenden
haben ihre Kommunikations- und interaktionsfähigkeiten erweitert,
verfügen über eine gesteigerte Fähigkeit, Selbsteinschätzungen zu reflektieren und zu relativieren,
verbessern ihre individuellen Potentiale im Hinblick auf selbständige wie eigenverantwortliche
Handlungenbzw. Entscheidungen._
Inhalte: *
Hinweis: Im Sinne einer inneren Differenzierung wird den schulformspezifischenBesonderheiten
entsprochen.
Die Inhalte spiegeln im Kern das Prinzip "Schülerorientierung". Die Vermittlung chemischer
Fachstrukturenhat demzufolge (immer) an individuelle, zu diagnostizierendeLernstrukturen
anzuknüpfen.Angelehnt an kognitive und konstruktivistische Lernvorstellungen, werden hinsichtlich
einer heterogenen Schülerschaftder S l/SII -immer mit Blick auf diagnostische, fördernde und
genderspezifische Zusammenhänge - u.a.
Kognitionen (Wahrnehmung,Handeln, Gedächtnisstrukturen),
Interessen (Einstellungen, Sachinteresse, situiertes Interesse), Emotionen (Einstellungen,
Fachbeliebtheit,Erwartungen), Motive und Motivstrukturen
"alterspezifische" Lernvoraussetzungen(Denkstufen und -Operationen, Motorik, Interessen) für
chemiebezogene Lernaktivitäten
(Individuelle) Bedeutungsvorstellungenvon Lernenden (Alltagskonzepte) zu den zentralen
chemischen Fachbegriffen Stoff, Teilchen, Bindung, Reaktion, Energie, Modell
Erkennen "typischer" Lernschwierigkeiten beim Chemie-Lernen, etwa die Vorstellung "Diskontinuum",
das "Modelldenken", Zeichensprache
Möglichkeiten für einen Konzeptwechsel
Entwicklung von anschlussfähigem (Begriffs)Wissen (Begriffsgenese)
Lernumgebungenund Lernorte
Effekte von Chemieunterricht (Lernen, Verstehen, Interessen) und praktikable, diagnostische
Erhebungsmethoden (informelle Testverfahren,Mappingverfahren, Aufgabenformate, experimentelle
Handlungskontrollen, Einstellungsabschätzungen,Bewertungen...) und darauf bezogene
Förderkonzepte
Soziales und individuelles Lernen
thematisiert.
-25-
4Lehrformen:
Seminare, Seminare mit experimentellen Aktivitäten (Übung), Seminare mit empirischen Elementen
5Gmppengröße:
25 Teilnehmer
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen):
Bachelorstudium Lehramt "Chemie" für GyGe, Profilstudium „Umgang mit Heterogenität"
7
1Teilnahmevoraussetzungen:
Keine
o
0Prüfungsformen:
Seminararbeit zur Diagnostik von Schülermerkmalen(als Meta-Analyse bzw. Literaturarbeit oder als
reale Fallstudie)
9Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Erfolgreich erbrachte Prüfungsleistung
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r:
Becker, N.N.
11 Sonstige Informationen:
Empfohlen wird als Basisliteratur für das Studium:
P. Pfeifer u. a., Konkrete Fachdidaktik Chemie, Cornelsen
H.-J. Becker u. a., Fachdidaktik Chemie, Aulis
H.-D. Barke, Chemiedidaktik: Diagnose und Korrektur von Schülervorstellungen,Springer
M.A. Anton, Kompendium Chemiedidaktik, Klinkhardt
H.-J. Becker u.a., Repetitorium Fachdidaktik Chemie, Klinkhardt
F. Bukatsch/W. Glöckner (Hg), Experimentelle Schulchemie(9 Bände), Aulis
hrsg: Präsidium der Universität Paderborn
Warburger Str. 100 33098 Paderborn