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Universitätsbibliothek Paderborn
Besondere Bestimmungen der Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang Lehramt an Grundschulen mit dem
Lernbereich Sprachliche Grundbildung an der Universität
Paderborn
Universität Paderborn
Paderborn, 2011
urn:nbn:de:hbz:466:1-18127
Amtliche Mitteilungen
Verkündungsblatt der Universität Paderborn (AM. Uni. Pb.)
Nr. 83/11 vom 20. September 2011
Besondere Bestimmungen
der Prüfungsordnung
für den Bachelorstudiengang
Lehramt an Grundschulen
mit dem Lernbereich Sprachliche Grundbildung
an der Universität Paderborn
Vom 20. September 2011
UNIVERSITÄT PADERBORN
Die Universität der Informationsgesellschaft
Besondere Bestimmungen
der Prüfungsordnung
für den Bachelorstudiengang
Lehramt an Grundschulen
mit dem Lernbereich Sprachliche Grundbildung
an der Universität Paderborn
Vom 20. September 2011
Aufgrund des § 2 Abs. 4 und § 64 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des
Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 31. Oktober 2006
(GV.NRW. S. 474), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes zum Aufbau der
Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Nordrhein-Westfalen (Gesundheitsfach-
hochschulgesetz) vom 08. Oktober 2009 (GV.NRW. S. 516), hat die Universität
Paderborn die folgende Ordnung erlassen:
INHALTSÜBERSICHT
Teil I Allgemeines
§ 34 Zugangs-und Studienvoraussetzungen...............................................3
§ 35 Studienbeginn......................................................................................3
§ 36 Studienumfang.....................................................................................3
§ 37 Erwerb von Kompetenzen....................................................................3
§ 38 Module..................................................................................................4
§ 39 Praxisphasen.......................................................................................6
§ 40 Profilbildung..........................................................................................6
Teil II Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§ 41 Zulassung zur Bachelorprüfung............................................................7
§ 42 Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung...................7
§ 43 Bachelorarbeit......................................................................................8
§ 44 Bildung der Fachnote...........................................................................8
Teil III Schlussbestimmungen
§ 45 Inkrafttreten und Veröffentlichung........................................................9
Anhang
Studienverlaufsplan
Modulbeschreibungen
-3-
Teil I
Allgemeines
§34
Zugangs- und Studienvoraussetzungen
Über die in § 4 Allgemeine Bestimmungen genannten Vorgaben hinaus gibt es keine
weiteren.
§35
Studienbeginn
Für das Studium des Lernbereiches Sprachliche Grundbildung ist ein Beginn zum
Sommersemester und zum Wintersemester möglich.
§36
Studienumfang
(1) Das Studienvolumen des Lernbereiches Sprachliche Grundbildung umfasst 36
Leistungspunkte (LP), davon sind 6 Leistungspunkte (LP) fachdidaktische
Studien nachzuweisen.
(2) Der Vertiefungsbereich für das Lehramt an Grundschulen kann nach Wahl der
Studierenden im Lernbereich Sprachliche Grundbildung erfolgen. Wenn die
Vertiefung im Lernbereich Sprachliche Grundbildung durchgeführt wird, so
erhöht sich das Studienvolumen um 9 LP, davon 3 LP fachdidaktische Studien,
auf insgesamt 45 LP.
§37
Erwerb von Kompetenzen
(1) In den fachwissenschaftlichen Studien des Lernbereiches Sprachliche
Grundbildung sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erwerben:
reflektierte wissenschaftliche Kenntnis der deutschen Sprache und Literatur
(mit besonderer Berücksichtigung der Kinder- und Jugendliteratur im weiten
Sinn);
Beherrschen und Beschreibenkönnen nationaler und internationaler
Wissenschaftsstandards;
Erfassen- und Erarbeitenkönnen wissenschaftlicher Fragestellungen und
neuer Disziplinen.
In der konkreten Umsetzung dieser Kompetenzen sind die Studierenden des
Lernbereichs Sprachliche Grundbildung dazu befähigt:
Texte in Bezug auf ihre Produktions- und Rezeptionsbedingungen sowie
hinsichtlich ihrer historischen Funktion zu analysieren;
Vertrautheit mit grundlegenden Methoden, Theorien und Arbeitsweisen der
Sprach- und Literaturwissenschaft zu entwickeln;
fachwissenschaftliche Sachverhalte und Problembereiche zu kennen;
die deutsche Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen und auch schwierige
Probleme und Sachverhalte in einsichtiger und verständlicher Weise mündlich
und schriftlich darzustellen;
die Analyse von Sprache und Literatur des Deutschen, ausgehend von
grundlegenden Kenntnissen in ausgewählten Bereichen der Sprach- und
Literaturwissenschaft,selbstständig durchzuführen.
In den fachdidaktischen Studien des Lernbereiches Sprachliche Grundbildung
sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erwerben:
kritische Reflexion fachwissenschaftlicher Fragestellungen und ihrer
didaktische Relevanz;
Befähigung zur kritischen Auswertung und Anwendung empirisch-didaktischer
Forschungsergebnisse (z.B. zur Förderdiagnostik, zur Lese- und Medien¬
kompetenz, zum Umgang mit Heterogenität) und konkreter Fallbeispiele;
Reflexion von Schule, Deutschunterricht und Lehrerberuf in größeren
gesellschaftlichen und historischen Zusammenhängen;
Erfassenkönnen komplexer kognitiver und emotionaler Bezugssysteme in
Texten und Unterrichtsgegenständen des Faches Deutsch und ihres
bildenden Gehalts.
§38
Module
Das Studienangebot im Umfang von 36 LP, davon mindestens 6 LP
fachdidaktische Studien, ist modularisiert und umfasst ein Einführungsmodul
und zwei Basismodule. Sofern der Vertiefungsbereich im Lernbereich
Sprachliche Grundbildungabsolviert wird, erhöht sich das Studienvolumen um
9LP auf insgesamt 45 LP.
Die Module bestehen aus Pflicht- oder Wahlpflichtveranstaltungen. Die
Wahlpflichtveranstaltungenkönnen aus einem Veranstaltungskatalog gewählt
werden.
Die Studierenden erwerben die in § 37 genannten Kompetenzen im Rahmen
folgender Module:
-5-
Module Workload LP P/WP Zeitpunkt
u. Dauer
fCa,,, \
iCicIM-/
Einführungsmodul Sprachliche Grundbildung 360 h 12 1.-2.
(2)
Einführung in die Germanistische
Sprachwissenschaft
P
Einführung in die Neuere deutsche
Literaturwissenschaft /Grundschule
P
Einführung in die Fachdidaktik Deutsch /
Grundschule
P
Basismodul 1: Sprache verstehen und
Sprachkompetenzen fördern
360 h 12 2.-4.
Ci\
w
Basisveranstaltung Wort WP
Basisveranstaltung Satz WP
Basisveranstaltung Diagnose und Förderung
sprachlicher Kompetenzen
(didaktischer Schwerpunkt)
WP
Basismodul 2: Literatur verstehen und
1ifrara ri c r*h o IfftmnctonTön fnrrJarn
11itsrdnbuilu r\u[iifjcitinzc[t Torucrn
360 h 12 3. und 5.-
e
0.
Basisveranstaltung Gattungen, Autoren, Werke WP
Basisveranstaltung Kinder- und Jugendliteratur WP
Basisveranstaltung Diagnose und Förderung der
Lesekompetenz
(didaktischer Schwerpunkt)
WP
-6-
Studierende, die den Lernbereich Sprachliche Grundbildung vertieft studieren,
absolvieren zusätzlich folgendes Modul:
ll AJ,,l
Modul M/ABl>l«1fl
workioad LP P/WP Zeitpunkt
u. Dauer
(Sem.)
Vertiefungsmodul Sprachliche und literarische
Grundbildung
270 9 3. und 5.
Vertiefung Sprache - Text WP
Vertiefung Kinder- und Jugendliteratur WP
Vertiefung Literatur - Theorie und Praxis der
Textanalyse
WP
(4) Die Beschreibungen der einzelnen Module sind den Modulbeschreibungen im
Anhang zu entnehmen. Die Modulbeschreibungen enthalten insbesondere die
Qualifikationsziele bzw. Standards, Inhalte, Lehr- und Lernformen sowie die
Prüfungsmodalitäten und Prüfungsformen.
§39
Praxisphasen
(1) Das Bachelorstudium umfasst gemäß § 7 Abs. 3 und § 11 Abs. 2 und 4
Allgemeine Bestimmungen ein mindestens vierwöchiges außerschulisches oder
schulisches Berufsfeldpraktikum,das den Studierenden konkretere berufliche
Perspektiven innerhalb oder außerhalb des Schuldienstes eröffnet.
(2) Das Berufsfeldpraktikumkann nach Wahl der Studierenden im Lernbereich
Sprachliche Grundbildung durchgeführt werden. Wenn es im Lernbereich
Sprachliche Grundbildung als schulisches Praktikum durchgeführt wird, kann es
dazu dienen, erste Einblicke in die Planung und Durchführung von Unterricht zu
gewinnen und theoriegeleitete Fragestellungen durch Beobachtungen zu
beantworten. Als außerschulisches Praktikum kann es dazu dienen, andere
Berufsfelder wie das Verlagswesen, Tätigkeiten im Bereich des
Kulturmanagements oder der Erwachsenenbildung unter besonderer
Berücksichtigungder sprachlichen Grundbildung kennen zu lernen.
(3) Die Studierenden führen ein „Portfolio Praxiselemente" und fertigen einen
Praktikumsberichtan, in dem sie ihre Praxiserfahrungen reflektieren.
(4) Das Nähere zu den Praxisphasen wird in einer gesonderten Ordnung geregelt.
§40
Profilbildung
Der Lernbereich Sprachliche Grundbildung beteiligt sich am Lehrveranstaltungs¬
angebot zu den standortspezifischen berufsfeldbezogenen Profilen gemäß § 12
Allgemeine Bestimmungen. Die Beiträge des Lernbereiches Sprachliche Grund¬
bildung können den semesterweisen Übersichten entnommen werden, die einen
Überblick über die Angebote aller Fächer geben.
-7-
Teil II
Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§41
Zulassung zur Bachelorprüfung
Im Lernbereich Sprachliche Grundbildung wird für die Teilnahme an
Prüfungsleistungen zugelassen, wer die in § 17 Allgemeine Bestimmungen
genannten Vorgaben erfüllt.
§42
Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung
(1) Im Lernbereich Sprachliche Grundbildung werden folgende Prüfungsleistungen,
die in die Abschlussnote der Bachelorprüfung eingehen, erbracht, durch das
Leistungspunktesystem gewichtet und bewertet:
Das Einführungsmodul wird durch drei veranstaltungsbezogene Klausuren
(je ca. 90 Minuten) abgeschlossen, die zusammen die Modulnote ergeben.
Das Basismodul Sprache verstehen und Sprachkompetenzen fördern wird
mit einer benoteten schriftlichen Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen)
abgeschlossen, in der die Gegenstände des gesamten Moduls berührt
werden. Die Hausarbeit wird im Anschluss an die letzte
Wahlpflichtveranstaltung des Moduls betreut. Alternativ dazu kann der
Modulabschluss durch ein Portfolio aus den drei Seminaren erreicht
werden. Ein Portfolio besteht dabei aus den benoteten schriftlichen und
mündlichen Leistungen aus allen Modulveranstaltungen (Referate,
Kurzklausuren, mündliche Leistungen, benotete Essays), für die vom
Dozenten der letzen Veranstaltung des Moduls auf Grundlage der
vorliegenden Leistungen eine Gesamtnote für das Modul ermittelt wird.
Das Basismodul Literatur verstehen und literarische Kompetenzen fördern
wird mit einer benoteten schriftlichen Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen)
abgeschlossen, in der die Gegenstände des gesamten Moduls berührt
werden. Die Hausarbeit wird im Anschluss an die letzte
Wahlpflichtveranstaltung des Moduls betreut. Alternativ dazu kann der
Modulabschluss durch ein Portfolio aus den drei Seminaren erreicht
werden. Ein Portfolio besteht dabei aus benoteten schriftlichen und
mündlichen Leistungen aus allen Modulveranstaltungen (Referate (45-90
Min.), Kurzklausuren (60-90 Min.), mündliche Leistungen (ca. 20 Min.),
benotete Essays (5-10 Seiten)), für die vom Dozenten der letzen
Veranstaltung des Moduls auf Grundlage der vorliegenden Leistungen eine
Gesamtnote für das Modul ermittelt wird
Das Vertiefungsmodul Sprachliche und literarische Grundbildung, das nur
von Studierenden absolviert wird, die den Lernbereich Sprachliche
Grundbildung vertieft studieren, wird mit einer benoteten schriftlichen
Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen) abgeschlossen.
(2) Darüber hinaus wird in allen Veranstaltungen der Basismodule und des
Vertiefungsmoduls die aktive und qualifizierte Teilnahme durch Referat, Test,
Essay, Protokolle oder eine mündliche Leistung nachgewiesen.
(3) Sofern in der Modulbeschreibung Rahmenvorgaben zu Form und/ oder Dauer/
Umfang von Prüfungsleistungen enthalten sind, wird vom jeweiligen Lehrenden
bzw. Modulbeauftragten zu Semesterbeginn bekannt gegeben, wie die
Prüfungsleistung konkret zu erbringen ist. Dies gilt entsprechend für den
Nachweis der aktiven und qualifizierten Teilnahme.
§43
Bachelorarbeit
(1) Wird die Bachelorarbeit gemäß §§17 und 21 Allgemeine Bestimmungen im
Lernbereich Sprachliche Grundbildung verfasst, so hat sie einen Umfang, der
10 LP entspricht. Sie soll zeigen, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat in der
Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein für das künftige Berufsfeld
relevantes Thema bzw. Problem aus dem Lernbereich Sprachliche
Grundbildung mit wissenschaftlichen Methoden selbständig zu bearbeiten und
die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Die Bachelorarbeit kann wahlweise in
der Fachwissenschaft oder der Fachdidaktik verfasst werden. Sie soll einen
Umfang von etwa 30-40 Seiten nicht überschreiten.
(2) Wird die Bachelorarbeit im Lernbereich Sprachliche Grundbildung nach
Abschluss des Bewertungsverfahrens mit mindestens ausreichender Leistung
angenommen, so wird gemäß §23 Allgemeine Bestimmungen eine mündliche
Verteidigung der Bachelorarbeit anberaumt. Die Verteidigung dauert ca. 30
Minuten. Auf die Verteidigung entfallen 2 LP.
§44
Bildung der Fachnote
Gemäß § 24 Abs. 3 Allgemeine Bestimmungen wird eine Gesamtnote für den
Lernbereich Sprachliche Grundbildung gebildet. Sie ergibt sich aus dem nach
Leistungspunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Modulnoten. Ausgenommen
ist die Note der Bachelorarbeit, auch wenn sie im Lernbereich Sprachliche
Grundbildunggeschrieben wird. Für die Berechnung der Fachnote gilt § 24 Abs. 2
entsprechend.
-9-
Teil III
Schlussbestimmungen
§45
Inkrafttreten und Veröffentlichung
(1) Diese besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnung für den
Bachelorstudiengang Lehramt an Grundschulen mit dem Lernbereich
Sprachliche Grundbildung treten am 01. Oktober 2011 in Kraft.
(2) Sie werden in den Amtlichen Mitteilungen der Universität Paderborn
veröffentlicht.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrats der Fakultät für
Kulturwissenschaftenvom 07. September 2011 im Benehmen mit dem Ausschuss
für Lehrerbildung vom 08. September 2011 sowie nach Prüfung der Rechtmäßigkeit
durch das Präsidium der Universität Paderborn vom 14. September 2011.
Paderborn, den 20. September 2011 Der Präsident
der Universität Paderborn
Professor Dr. Nikolaus Risch
Anhang
Studienverlaufsplan
Semester Modul Veranstaltung LP
1. Sem.: Einführung
Sprachliche
Grundbildung
Einführung in die Germanistische
Sprachwissenschaft
9
Einführung
Sprachliche
Grundbildung
Einführung in die Neuere deutsche
Literaturwissenschaft/ GS
2. Sem.: Einführung
Sprachliche
Grundbildung
Einführung in die Fachdidaktik Deutsch/ GS
6
BM 1Sprache verstehen und Sprachkompetenzen
fördern
3. Sem.: BM 1Sprache verstehen und Sprachkompetenzen
fördern
6
BM 2Literatur verstehen und literarische Kompetenzen
fördern
VM
Nur für Studierende, die den Lernbereich vertieft studieren:
Vertiefungsmodul Sprachliche und literarische
Grundbildung
g
VM
Nur für Studierende, die den Lernbereich verlieft studieren:
Vertiefungsmodul Sprachliche und literarische
Grundbildung
4. Sem.: BM 1Sprache verstehen und Sprachkompetenzen
fördern 6
5. Sem.: BM 2Literatur verstehen und literarische Kompetenzen
fördern 3
VM
Nur für Studierende, die den Lernbereich vertieft studieren:
Vertiefungsmodul Sprachliche und literarische
Grundbildung
3
6.Sem.: BM 2Literatur verstehen und literarische Kompetenzen
fördern 6
Modulbeschreibungen
Einfflhrungsmodul Sprachliche Grundbildung
Modulnummer Workload Credits Studiensemester Häufigkeit des Dauer
EM 360h 12 LP 1.-2. Semester Angebots
Jedes
Semester
2Sem.
1Lehrveranstaltungen
1. Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft
2. Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft/
Kontaktzeit
2SWS/30h
2SWS/30h
Selbststudium
90h
90h
Grundschule
3. Einführung in die FachdidaktikDeutsch / Grundschule 2SWS/30h 90h
2 Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
1. Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft
Aufbau sprachanalytischer und fachterminologischerKompetenzen.
Überblick über sprachwissenschaftliche Forschungsfelder.
2. Einfährung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Grundschule
Kenntnis literaturhistorischerund gattungsspezifischer Phänomene und wissenschaftliche Diskussion
ausgewählter Beispiele;
Befähigung zur Analyse und Interpretation von Autoren, Werke und Gattungen am Beispiel ausgewählter Werke
der Kinder- und Jugendliteratur im weiten Sinne.
3. Einführung in die Fachdidaktik Deutsch I Grundschule
Kenntnis von Lernfeldern, Lernzielen (Standards und Kompetenzen), Prinzipien und Methoden des
Deutschunterrichts;
Kenntnis historischerBedingungszusammenhänge der Entwicklung des Deutschunterrichtsund Reflexion
derselben in Bezug auf die aktuelle fachdidaktischeDiskussion.
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Beherrschunggrundlegender Techniken des wissenschaftlichenArbeitens;
Benutzung von Bibliothekskatalogenund fachspezifischen Internetangeboten;
Erwerb wissenschaftlicherTextkompetenz;
«Erfassen und Wiedergabe von Inhalten in Klausurarbeiten._
3 Inhalte
1. Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft
Vermittlung von Grundlagen der Beschreibungund Analyse sprachlicher Strukturen in den Bereichen
Phonetik/Phonologie,Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Semiotik, Graphematik;
Vorstellung sprachwissenschaftlicher Forschungsfelder;
Vermittlung und Problematisierungzentraler Beschreibungskategorien (Phon, Phonem, Silbe, Morphem, Wort,
Satz, Text)
2. Einführung in die Neuere deutsche LiteraturwissenschaftIGrundschule
theoretische literaturhistorischeund gattungsspezifische Grundfragensowie Forschungsfelderund zentrale
wissenschaftlichenBegriffe der Kinder- und Jugendliteraturforschungund deren Konkretisierung an
Werkbeispielen
3. Einführung in die Fachdidaktik Deutsch I Grundschule
historischeEntwicklung des Deutschunterrichtsund der Deutschlehrerausbildung;
integrativer und fachübergreifender Deutschunterricht,Umgang mit heterogenen Lerngruppen,
Unterrichtsmethoden;
Überblick über die wesentlichenAspekte der Lernbereichedes Deutschunterrichts in der Grundschule und ihre
Bezugswissenschaften (Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen -mit Texten und Medien umgehen, Sprache
__ und Sprachgebrauch untersuchen)._
4 Lehrformen
Das Modul umfasst drei Einführungsseminare und verschiedene Formen des Selbststudiums, die nach Möglichkeit
durch Tutorien unterstützt werden._
5Gruppengröße
50-150 TN (Vorlesung), 25-45 TN (Seminar)
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Bachelorstudiengang Lehramt an Grundschulen;die Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft findet auch
Verwendung im BachelorstudiengangLehramt HRGe, im BachelorstudiengangLehramt GyGe und im
Bachelorstudiengang Lehramt BK
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird vor Teilnahme an der Einführung in die Fachdidaktik Deutsch der Besuch der Einführung in die
germanistische Sprachwissenschaft und der Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Grundschute.
8Prüfungsformen
Klausuren über Grundkenntnisse des Faches und erste Fallbeispiele (ca. 90 Minuten) zu jeder Veranstaltung.
9Voraussetzung für. die Vergabe von Kreditpunkten
Erfolgreich bestandene Teilprüfungen.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
Dr. Stefan Elit
Basismodul 1: Sprache verstehen und Sprachkompetenzen fördern
Modulnummer Workload Credits Studiensemester
BMI 360h 12 LP 2.-4. Sem.
Häufigkeit des
Angebots
Jedes Semester
Dauer
3Semester
1Lehrveranstaltungen
1. Basisveranstaltung Wort
2. Basisveranstaltung Satz
3. Basisveranstaltung Diagnose und Förderung sprachlicher
Kompetenzen (didaktischerSchwerpunkt)
Kontaktzeit
2SWS/30h
2SWS/30h
2SWS/30h
Selbststudium
90 h
90 h
90 h
2Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen, die durch Schwerpunktsetzung (WP) erworben werden können:
Basisveranstaltungen Wort und Satz
vertiefte sprachanalytische Fähigkeitenauf der Wortebene;
vertiefte sprachanalytische Fähigkeitenauf der Satzebene;
Einsichten in die sprachstrukturellen Besonderheiten des Deutschen;
Einsichten in die sprachwissenschaftliche Theorie.
Basisveranstaltungen Diagnose und Förderung sprachlicher Kompetenzen
Kenntnis und Reflexion von Prämissen der Förderdiagnostik;
Kenntnis förderdiagnostischer Instrumentarienund des Forschungsfeldes.
Beschreibung und Analyse von mündlichenund schriftsprachlichenÄußerungen;
Kennenlernen und Bewerten förderdiagnostischerVerfahren
Befähigung zur Feststellung sprachlicher Leistungsstände in heterogenen Lerngruppen und zum sinnvollenEinsatz
von Konzepten zur Förderung;
Fähigkeit, Resultate der empirischen Unterrichtsforschungreflektiert zur Optimierung von Lernprozessen
heranzuziehen.
Spezifische Schlüsselkompetenzen
grundlegendes terminologischesWissen und analytische Kompetenzbei der Beschreibungvon Sprache;
Einsatz traditioneller und digitaler Informationsmedienzur Datenrecherche und zum Korpusaufbau;
Umgang mit unterstützender Software im Bereich der Datenaufbereitungund -auswertung;
wissenschaftlicheTextkompetenzdurch die Anfertigung von Hausarbeiten;
erweiterte wissenschaftlicheDarstellungskompetenzdurch die Präsentation von Arbeitsergebnissen.
3 Inhalte
Basisveranstaltung Wort
vertiefendeAuseinandersetzung mit der Phonologieund Phonetik;
vertiefende Auseinandersetzung mit der Kategorie Wort (Morphologie, Wortsemantik, Lexikologie, Graphematik
des Wortes);
Auseinandersetzung mit sprachwissenschaftlicher Theoriebildung;
Aufzeigen von Form- und Funktionszusammenhängen;
Durchführung exemplarischerAnalysen.
Basisveranstaltung Safz
Vertiefende Auseinandersetzung mit der Kategorie Satz (Syntax, Satzsemantik, Phraseologie, Interpunktion);
Auseinandersetzung mit sprachwissenschaftlicherTheoriebildung;
Aufzeigen von Form- und Funktionszusammenhängen
Durchführung exemplarischerAnalysen.
Basisveranstaltungen Diagnose und Förderung sprachlicher Kompetenzen
Spracherwerb, Schriftspracherwerb;
Diagnose und Förderungder orthographischen und grammatischen Kompetenzen;
Diagnose und Förderungder Schreibkompetenz (Textproduktion);
Diagnose und Förderungder phonologischen Bewusstheit;
Diagnose und Förderungder mündlichenKompetenzen;
empirische Forschungen, Forschungsmethoden und Ergebnisse.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Seminare und Formen des Selbststudiums. Ein Seminar kann durch eine Vorlesung ersetzt werden.
5Gruppengröße
50-150 TN (Vorlesung), 25-45 TN (Seminar)
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch der Einführung in die Germanistische Sprachwissenschaft (Einführungsmodul)
8Prüfungsformen
Im Anschluss an das letzte Basisseminar wird als Modulprüfungeine schriftliche Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen)
erstellt, in der die Gegenstände des gesamten Moduls zum Thema werden. Alternativ dazu kann auf Grundlage eines
Portfolio (vql. § 42) die Modulabschlussnoteermittelt werden.
9Voraussetzungfür. die Vergabe von Kreditpunkten
Erfolgreich bestandene Modulprüfung sowie aktive und qualifizierte Teilnahme an allen Veranstaltungen durch Referate,
Tests, Protokolle, Essays oder mündliche Leistungen
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
Prof. Dr. Doris Tophinke
Basismodul II: Literatur verstehen und literarische Kompetenzen fördern
Modulnummer
BMII
Workload
360h
Credits
12 LP
Studiensemester
3. und 5.-6. Sem.
Häufigkeit des
Angebots
Jedes Semester
Dauer
3Semester
1Lehrveranstaltungen
1. Basisveranstaltung Gattungen,Autoren und Werke
2. Basisveranstaltung Kinder- und Jugendliteratur
3. Basisveranstaltung Diagnose und Förderung der Lesekompetenz
(didaktischerSchwerpunkt)
Kontaktzeit
2SWS/30h
2SWS/30h
2SWS/30h
Selbststudium
90h
90h
90h
2 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen,die durch Schwerpunktsetzung (WP) erworben werden
können:
Fachliche Kompetenzen
Verständnis und Anwendungskompetenzfür zentrale Grundbegriffe der Literaturwissenschaft;
Kenntnis literaturgeschichtlicheGrundbestände;
vertiefende und differenzierte Kenntnisse von Gattungen, Autoren und Werken der Literatur, insbesondere der
Kinder- und Jugendliteratur, gewinnen;
Analyse- sowie Interpretationskompetenzund grundlegende wissenschaftliche Reflexionsfähigkeit in Bezug auf
Kinder- und Jugendliteratur (im weiten Sinne);
Kenntnisse über Medien- und Literatursozialisationunter heterogenen Rezeptionsvoraussetzungen;
Reflexion von Texten aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur unter Vermittlungsaspekten(didaktische
und methodische Fragestellungen);
kritische Reflexionsfähigkeit in Bezug auf den Umgang mit Texten und Medien;
Fähigkeit zur reflektierten Diskussionund Einordnung von Theorien des Leseerwerbs ;
Kennen und Bewerten förderdiagnostischerAngebote in Form von Print- und digitalen Medien;
Diagnose von Lesekompetenz in heterogenen Lerngruppendiagnostizieren und Einsatz von Konzepten zur
Förderung;
reflektierter Umgang mit Resultaten der empirischenUnterrichtsforschungzur Optimierung von Lernprozessen.
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Beherrschung grundlegender Techniken des wissenschaftlichenArbeitens;
Benutzung von Bibliothekskatalogenund digitalen Medien;
Beherrschung der Methodenund der Form wissenschaftlichenArbeitens;
Erfassen und Wiedergabe wissenschaftlicherProblemstellungen;
Präsentation von Inhalten in Referatform;
Diskussionsvorbereitungbzw. Moderation von Seminarsitzungen;
Erstellen wissenschaftlicherHausarbeiten.
3 Inhalte
Gattungen und Subgenres der Kinder- und Jugendliteratur;
literaturgeschichtlicheEpochen im Vergleich;
Autoren und Werke der Kinder- und Jugendliteratur:Analyse- und interpretationsverfahren;
Lese- und Mediensozialisationim Kindes- und Jugendalter;
Textanalytische,produktionsorientierteund handlungsorientierteVermittlungsverfahren;
Verfahren zur Diagnose und Förderung von Lesekompetenz;
empirisch-didaktischeStudien als Grundlage zur Leseförderung und -motivation;
Wissenschaftstheoretische Grundfragen(einschließlich Kinder- und Jugendliteraturforschung).
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Seminare und Formen des Selbststudiums. Ein Seminar kann durch eine Vorlesung ersetzt
werden.
5Gruppengröße
50-150 TN (Vorlesung), 25-45 TN (Seminare)
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
7Teilnahmevoraussetzungen:
Erwartet wird der Besuch der Einführung in die Literaturwissenschaft/Grundschule
8Prüfungsformen
Im Anschluss an das letzte Basisseminar wird als Modulprüfung eine schriftliche Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen)
erstellt, in der die Gegenstände des gesamten Moduls zum Thema werden. Alternativ dazu kann auf Grundlage eines
Portfolio (vgl. § 42) die Modulabschlussnoteermittelt werden.
9Voraussetzungfür. die Vergabe von Kreditpunkten
Erfolgreich bestandene Modulprüfungsowie aktive und qualifizierte Teilnahme an allen Veranstaltungen durch
Referate, Tests, Protokolle, Essays oder mündliche Leistungen.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
Prof. Dr. Michael Hofmann
Studierende, die den Lernbereich Sprachliche Grundbildung vertieft studieren,
absolvieren zusätzlich folgendes Modul:
Vertiefungsmodul Sprachliche und literarische Grundbildung
Modulnummer Workload
270
Credits
9LP
Studiensemester
3. und 5. Semester
Häufigkeit des
Angebots
Jedes Semester
Dauer
2Semester
Lehrveranstaltungen
1. Vertiefung Sprache -Text
2. Vertiefung Kinder- und Jugendliteratur
3. Vertiefung Literatur -Theorie und Praxis der Textanalyse
Kontaktzeit
2SWS/30h
2SWS/30h
2SWS/30h
Selbststudium
60h
60h
60h
Lernergebnisse(learning outcomes) /Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
1.. Vertiefung Sprache - Text
vertiefte sprachanalytische Fähigkeitenauf der Textebene;
vertiefte Einsichten in die sprachstrukturellen Besonderheiten des Deutschen;
vertiefte Einsichten in die sprachwissenschaftliche Theorie.
2. Vertiefung Kinder- und Jugendliteratur
fundierte Kenntnisse von Gattungen, Autoren und Werken, insbesondere der Kinder- und Jugendliteratur;
Analyse- und Interpretationskompetenz in Bezug auf Kinder- und Jugendliteratur(im weiten Sinne);
wissenschaftliche Reflexionsfähigkeit in Bezug auf den Umgang mit Texten und Medien.
3. Vertiefung Literatur - Theorie und Praxis der Textanalyse
vertiefte Analyse- und Interpretationskompetenz
Kenntnis grundlegender Konzepte der Literaturtheorie
Erfassen von und Umgang mit literaturwissenschaftiicherProblemstellungen
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Beherrschung der Techniken des wissenschaftlichenArbeitens;
wissenschaftlicheTextkompetenz;
erweiterte wissenschaftliche Darstellungskompetenzdurch die Präsentation von Arbeitsergebnissen.
Inhalte
1. Vertiefung Sprache - Text
Vermittlung text- und gesprächsbezogener Arbeitsfelder der Linguistik, insbesondere Textlinguistik und
Gesprächsanalyse;
Auseinandersetzung mit Theoriebildungenim Bereich der Textlinguistik, u.a. im Teilbereich Text-Bild-
Beziehungen.
2. Vertiefung Kinder- und Jugendliteratur
Gattungen und Subgenres der Kinder- und Jugendliteratur;
LiteraturgeschichtlicheEpochen im Vergleich;
Autoren und Werke der Kinder- und Jugendliteratur:Analyse- und Interpretationsverfahren;
Lese- und Mediensozialisationim Kindes- und Jugendalter;
wissenschaftstheoretische Grundfragen(einschließlich Kinder- und Jugendliteraturforschung).
3. Vertiefung Literatur -Theorie und Praxis der Textanalyse
Theorie der Textanalyse
Textanalyse vor literaturtheoretischemHintergrund
LiteraturwissenschaftlicheProblemstellungen
Lehrformen
Das Modul umfasst Seminare und Formen des Selbststudiums. Ein Seminar kann durch eine Vorlesung ersetzt
werden.
5Gruppengröße
£n 1KnTM l\lnr\ae>mn\ TM/Cominar\
du-iou un (vonesungj, zd-4j iiN(oeminarj
6Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
7Teilnahmevoraussetzungen:
keine
8Prüfungsformen
Im Anschluss an eine Veranstaltung nach Wahl wird eine Modulprüfung in Form einer schriftlichenHausarbeit (ca.
40.000 Zeichen) abgelegt.
9Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Erfolgreich bestandene Modulprüfungsowie aktive und qualifizierte Teilnahme an allen Veranstaltungen durch
Referate, Tests, Protokolle, Essays oder mündliche Leistungen.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
N.N.
hrsg: Präsidium der Universität Paderborn
Warburger Str. 100 33098 Paderborn