amtliche mitteilungen
verkündungsblatt der universität paderborn am.uni.pb
ausgabe 65.14 vom 14. märz 2014
besondere bestimmungen der prüfungsordnung
für den masterstudiengang
lehramt an berufskollegs
mit der beruflichen fachrichtung elektrotechnik
an der universität paderborn
vom 14. märz 2014
herausgeber: präsidium der universität paderborn
-2-
Besondere Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Masterstudien-
gang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Elektro-
technik an der Universität Paderborn vom 14. März 2014
Aufgrund des § 2 Absatz 4 und des § 64 Absatz 1 des Gesetzes über die Hochschu-
len des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz – HG) vom 31. Oktober 2006
(GV.NRW. S. 474), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 3. Dezember
2013 (GV.NRW. S. 723), hat die Universität Paderborn folgende Ordnung erlassen:
INHALTSÜBERSICHT
Teil I Allgemeines
§ 34 Zugangs- und Studienvoraussetzungen ..............................................3
§ 35 Studienbeginn......................................................................................3
§ 36 Studienumfang.....................................................................................3
§ 37 Erwerb von Kompetenzen....................................................................3
§ 38 Module.................................................................................................4
§ 39 Praxissemester....................................................................................5
§ 40 Profilbildung.........................................................................................5
Teil II Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§ 41 Zulassung zur Masterprüfung ..............................................................5
§ 42 Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung .................5
§ 43 Masterarbeit.........................................................................................6
§ 44 Bildung der Fachnote...........................................................................6
Teil III Schlussbestimmungen
§ 45 Inkrafttreten und Veröffentlichung........................................................7
Anhang
Studienverlaufsplan
Modulbeschreibungen
-3-
Teil I
Allgemeines
§ 34
Zugangs- und Studienvoraussetzungen
Über die in § 4 Allgemeine Bestimmungen genannten Vorgaben hinaus gibt es keine
weiteren.
§ 35
Studienbeginn
Studienbeginn ist das Wintersemester oder das Sommersemester. Der Studienbe-
ginn zum Wintersemester wird empfohlen.
§ 36
Studienumfang
Das Studienvolumen der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik umfasst 27 Leis-
tungspunkte (LP), davon 9 LP fachdidaktische Studien, sowie zusätzlich 3 LP fachdi-
daktische Studien im Praxissemester.
§ 37
Erwerb von Kompetenzen
(1) In den fachwissenschaftlichen Studien der beruflichen Fachrichtung Elektro-
technik sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erwerben: Sie
haben ein solides und strukturiertes Fachwissen zu grundlegenden Gebie-
ten der Elektrotechnik erworben und können damit gezielt Bildungsprozesse
im Fach Elektrotechnik gestalten und neue fachliche und fächerverbindende
Entwicklungen selbstständig in den Unterricht einbringen;
können elektrotechnische Inhalte in grundlegenden Zusammenhängen und
verschiedenen Anwendungsbezügen sowie gesellschaftliche Auswirkungen
erfassen, bewerten und erklären;
sind mit den Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der Elektrotechnik vertraut
und verfügen über eine ausreichende praktische Kompetenz für den Einsatz
schulrelevanter Hard- und Software.
(2) In den fachdidaktischen Studien der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik
sollen die Studierenden folgende Kompetenzen erwerben: Sie
haben ein anschlussfähiges fachdidaktisches Wissen erworben und können
damit gezielt Vermittlungs- und Lernprozesse im Fach Elektrotechnik gestal-
ten und neue fachdidaktische Entwicklungen selbstständig in den Unterricht
und in die Schulentwicklung einbringen;
haben die Fähigkeit, fachlichen Unterricht unter Einbeziehung fächerverbin-
dender Perspektiven – auf der Basis theoretischer Ansätze und empirischer
Befunde und unter Verwendung geeigneter Medien – zu analysieren, zu
planen, zu erproben und zu reflektieren.
-4-
können Unterrichtskonzepte und Unterrichtsmedien auch für heterogene
Lerngruppen inhaltlich bewerten und fachlich gestalten, sowie neue Themen
in den Unterricht adressatengerecht einbringen.
§ 38
Module
(1) Das Studienangebot im Umfang von 27 LP, davon 9 LP fachdidaktische Stu-
dien, ist modularisiert und umfasst 3 Module.
(2) Die Module bestehen aus Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen. Die Wahl-
pflichtveranstaltungen können aus einem Veranstaltungskatalog gewählt wer-
den.
(3) Die Studierenden erwerben die in § 37 genannten Kompetenzen im Rahmen
folgender Module, wobei die beiden fachwissenschaftlichen (1. und 2.) Vertie-
fungsmodule aus dem Katalog der 3 Module
Vertiefungsmodul Automatisierungstechnik
Vertiefungsmodul Informationstechnik
Vertiefungsmodul Mikrosystemtechnik
zu wählen sind:
Vertiefungsmodul Fachwissenschaft I: (1 aus 3) 9 LP
Zeitpunkt
(Sem.) P/WP Workload
(h)
1
1.
1.
a) Pflichtveranstaltung des gewählten Moduls
b) Veranstaltung aus dem zugehörigen Kata-
log gemäß Modulbeschreibung im Anhang
P
WP
270
Vertiefungsmodul Fachwissenschaft II: (1 aus verbleibenden 2) 9 LP
Zeitpunkt
(Sem.) P/WP Workload
(h)
2
3.
4.
a) Pflichtveranstaltung des gewählten Moduls
b) Veranstaltung aus dem zugehörigen Kata-
log gemäß Modulbeschreibung im Anhang
P
WP
270
Vertiefungsmodul Technikdidaktik 9 LP
Zeitpunkt
(Sem.) P/WP Workload
(h)
3 1.
3.
a) Wahlpflichtveranstaltung aus dem Katalog
(Vorbereitung des Praxissemesters)
b)Fachdidaktische Projekte zur Planung, Er-
probung und Analyse von langfristigem pro-
jektorientierten Unterricht für die schulische
und betriebliche Ausbildung
WP
P
270
-5-
(4) Die Beschreibungen der einzelnen Module sind den Modulbeschreibungen im
Anhang zu entnehmen. Die Modulbeschreibungen enthalten insbesondere die
Qualifikationsziele bzw. Standards, Inhalte, Lehr- und Lernformen sowie die
Prüfungsmodalitäten und Prüfungsformen der Modulabschlussprüfungen.
§ 39
Praxissemester
Das Masterstudium in der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik umfasst gem. § 7
Abs. 3 und § 11 Allgemeine Bestimmungen ein Praxissemester an einem Berufs-
kolleg. Das Nähere wird in einer gesonderten Ordnung geregelt.
§ 40
Profilbildung
Die berufliche Fachrichtung Elektrotechnik beteiligt sich am Lehrveranstaltungsange-
bot zu den standortspezifischen berufsfeldbezogenen Profilen gemäß § 12 Allgemei-
ne Bestimmungen. Die Beiträge der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik können
den semesterweisen Übersichten entnommen werden, die einen Überblick über die
Angebote aller Fächer geben.
Teil II
Art und Umfang der Prüfungsleistungen
§ 41
Zulassung zur Masterprüfung
Die über § 17 Allgemeine Bestimmungen hinausgehenden Vorgaben für die Teil-
nahme an den Prüfungsleistungen in der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik
sind den Modulbeschreibungen im Anhang zu entnehmen.
§ 42
Prüfungsleistungen und Formen der Leistungserbringung
(1) In der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik werden folgende Prüfungsleistun-
gen als Modulabschlussprüfungen, die in die Abschlussnote der Masterprüfung
eingehen, erbracht, durch das Leistungspunktesystem gewichtet und bewertet:
Eine Modulabschlussprüfung im Vertiefungsmodul Fachwissenschaft I in
Form einer Klausur oder einer mündlichen Prüfung.
Eine Modulabschlussprüfung im Vertiefungsmodul Fachwissenschaft II in
Form einer Klausur oder einer mündlichen Prüfung.
Eine Modulabschlussprüfung im Vertiefungsmodul Technikdidaktik in Form
einer mündlichen Prüfung oder Hausarbeit.
Mindestens eine Prüfungsleistung ist in mündlicher Form zu erbringen.
-6-
(2) Darüber hinaus sind Nachweise der aktiven und qualifizierten Teilnahme ent-
sprechend den Vorgaben der jeweiligen Modulbeschreibung im Anhang zu
erbringen.
(3) Sofern in der Modulbeschreibung Rahmenvorgaben zu Form und/ oder Dauer/
Umfang von Nachweisen der aktiven und qualifizierten Teilnahme enthalten sind,
wird vom jeweiligen Lehrenden bzw. Modulbeauftragten zu Semesterbeginn be-
kannt gegeben, wie die Prüfungsleistung konkret zu erbringen ist.
§ 43
Masterarbeit
Wird die Masterarbeit gemäß §§ 17 und 21 Allgemeine Bestimmungen im Unter-
richtsfach Elektrotechnik verfasst, so hat sie einen Umfang, der 18 LP entspricht. Sie
soll zeigen, dass die Kandidatin bzw. der Kandidat in der Lage ist, innerhalb einer
vorgegebenen Frist ein für das Berufsfeld Schule relevantes Thema bzw. Problem
aus der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik mit wissenschaftlichen Methoden
selbständig zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen. Die Master-
arbeit kann wahlweise in der Fachwissenschaft oder der Fachdidaktik verfasst wer-
den. Sie soll einen Umfang von etwa 60-80 Seiten nicht überschreiten.
§ 44
Bildung der Fachnote
Gemäß § 24 Abs. 3 Allgemeine Bestimmungen wird eine Gesamtnote für die berufli-
che Fachrichtung Elektrotechnik gebildet. Alle Modulnoten des Faches gehen ge-
wichtet nach Leistungspunkten in die Gesamtnote des Faches ein. Ausgenommen ist
die Note für die Masterarbeit, auch wenn sie im Fach geschrieben wird. Für die Be-
rechnung der Fachnote gilt § 24 Abs. 2 Allgemeine Bestimmungen entsprechend.
-7-
Teil III
Schlussbestimmungen
§ 45
Inkrafttreten und Veröffentlichung
(1) Diese besonderen Bestimmungen der Prüfungsordnung für den Masterstudien-
gang Lehramt an Berufskollegs mit der beruflichen Fachrichtung Elektrotechnik
treten am 01. Oktober 2014 in Kraft.
(2) Sie werden in den Amtlichen Mitteilungen der Universität Paderborn veröffent-
licht.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrats der Fakultät für Elektro-
technik, Informatik und Mathematik vom 19. September 2011 im Benehmen mit dem
Ausschuss für Lehrerbildung (AfL) vom 08. September 2011 sowie nach Prüfung der
Rechtmäßigkeit durch das Präsidium der Universität Paderborn vom 14. September
2011.
Paderborn, den 14. März 2014 Der Präsident
der Universität Paderborn
Professor Dr. Nikolaus Risch
Anhang
Studienverlaufsplan
Folgende Module sind zu absolvieren:
o 2 Vertiefungsmodule Fachwissenschaft nach freier Wahl aus dem Katalog:
Vertiefungsmodul Automatisierungstechnik
Vertiefungsmodul Informationstechnik
Vertiefungsmodul Mikrosystemtechnik
o Vertiefungsmodul Technikdidaktik
LP
Sem. Lehrveranstaltungen in den Modulen Fach-
wissen-
schaft
Fach-
didaktik
Vertiefungsmodul Fachwissenschaft I
Vertiefungsmodul Fachwissenschaft I 9
1
Vertiefungsmodul Technikdidaktik 3
2 Praxissemester
Vertiefungsmodul Fachwissenschaft II 4
3 Vertiefungsmodul Technikdidaktik 6
4 Vertiefungsmodul Fachwissenschaft II 5
Gesamt 18 9
Modulbeschreibungen
Vertiefungsmodul Automatisierungstechnik
Modulnummer 1
Workload
270 h Credits
9 Studiensemester
1., 3. Sem. Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester Dauer
2 Semester
1 Lehrveranstaltungen
a)Das Modul besteht aus der Pflichtveranstaltung
− Regelungstechnik
b) und einer Wahlpflichtveranstaltung aus dem folgenden Kata-
log:
− Modellierung technischer Prozesse
− Industrielle Messtechnik
− Elektrische Antriebstechnik
− Regenerative Energien
− Mechatronik kognitiver Robotersysteme
Kontaktzeit
a) 60 h
b) 60 h
Selbststudium
a) 90 h
b) 60 h
2 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− das erweiterte methodische Wissen auf neue inhaltliche Fragestellungen zu übertragen,
− Wissen, geeignete Verfahren und ingenieurwissenschaftlichen Werkzeuge problemorientiert anzuwenden und
hinsichtlich ihrer spezifischen Einsatzbedingungen und Wirkungen im Lehr-Lernprozess zu beurteilen,
− technische Anforderungen zu analysieren und kennengelernte Methoden und Werkzeuge weiterzuentwickeln und
im Unterricht lerngruppenspezifisch weiterzugeben.
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− problemorientiert, interdisziplinär und ganzheitlich vernetzt zu denken und zu handeln,
− Teamprozesse zu verstehen und die Leistungen in Teams zu beurteilen,
− Fachwissen weiterzugeben, indem sie Ideen und Konzepte klar, logisch und verständlich darstellen.
3 Inhalte
Das Modul Automatisierungstechnik befasst sich mit den Verfahren und Einrichtungen, die für den automatischen
Betrieb von technischen Anlagen erforderlich sind. Teilaufgaben der Automatisierungstechnik sind die messtechni-
sche Erfassung der Prozessgrößen, die Steuerung der Prozesse in offenen Wirkungsketten, die Regelung von
Prozessen in geschlossenen Wirkungskreisen, die Optimierung der Prozesse bezüglich Produktqualität, Ressour-
cenverbrauch und Umweltbelastung sowie der Schutz technischer Anlagen gegenüber Fehlfunktionen und äußeren
Einwirkungen.
Durch Auswahl eines Wahlpflichtfaches aus einem Katalog haben die Studierenden Gelegenheit, weitere Kenntnis-
se in gewissen Teilgebieten der Automatisierungstechnik zu erwerben. Studierenden mit freiem Entscheidungs-
spielraum wird aber empfohlen, eine der beiden Lehrveranstaltungen „Modellierung technischer Prozesse“ oder
„Industrielle Messtechnik“ zu wählen, weil sie zusammen mit der Pflichtveranstaltung die Grundlagen der Disziplin
am besten abbilden.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen und Übungen sowie Formen des Selbststudiums.
5 Gruppengröße
In Übungen sind Einteilungen in Gruppen (ca. 10 Personen) vorgesehen.
6 Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Das Modul wird im zweiten Abschnitt des Bachelor-Studienganges Elektrotechnik, der berufsbildende Anteile ent-
hält, zur Vermittlung gleicher Kompetenzen verwendet.
7 Teilnahmevoraussetzungen
keine
8 Prüfungsformen
Aktive und qualifizierte Teilnahme in der Wahlpflichtveranstaltung zu b) in Form eines Gesprächs (Dauer: ca. 30
Minuten)
Modulabschlussprüfung als Klausur (Dauer: 2 bis 3 Stunden) oder mündliche Prüfung (Dauer: 30 bis 45 Minuten)
9 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestandene Modulabschlussprüfung sowie aktive und qualifizierte Teilnahme in der Wahlpflichtveranstaltung zu b)
10 Modulbeauftragter:
Prof. Dr. Felix Gausch
Vertiefungsmodul Informationstechnik
Modulnummer 2
Workload
270 h Credits
9 Studiensemester
1., 3. Sem. Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester Dauer
2 Semester
1 Lehrveranstaltungen
a) Das Modul besteht aus der Pflichtveranstaltung
− Nachrichtentechnik
b) und einer Wahlpflichtveranstaltung aus dem folgenden Kata-
log:
− Elemente digitaler Kommunikationssysteme
− Optische Informationsübertragung
− Verlässliches Programmieren in C/C++
− Statistische Signalbeschreibung
Kontaktzeit
a) 60 h
b) 60 h
Selbststudium
a) 90 h
b) 60 h
2 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen:
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− das erweiterte methodische Wissen auf neue inhaltliche Fragestellungen zu übertragen,
− Wissen, geeignete Verfahren und ingenieurwissenschaftliche Werkzeuge problemorientiert anzuwenden und
hinsichtlich ihrer spezifischen Einsatzbedingungen und Wirkungen im Lehr-Lernprozess zu beurteilen,
− technische Anforderungen zu analysieren und kennengelernte Methoden und Werkzeuge weiterzuentwickeln und
im Unterricht lerngruppenspezifisch weiterzugeben.
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− problemorientiert, interdisziplinär und ganzheitlich vernetzt zu denken und zu handeln,
− Teamprozesse zu verstehen und die Leistungen in Teams zu beurteilen,
− Fachwissen weiterzugeben, indem sie Ideen und Konzepte klar, logisch und verständlich darstellen.
3 Inhalte
Das Modul Informationstechnik vermittelt weiterführende Kenntnisse über die technische Verarbeitung und Übertra-
gung von Information. Die Veranstaltung Nachrichtentechnik wird dabei als kanonische Vorlesung im Bereich der
Informationstechnik angesehen, da sie grundlegende Begriffe einführt (z.B. den der Information) und eine abstrakte
Beschreibung informationsverarbeitender Systeme mit Hilfe der Systemtheorie liefert, die unabhängig von konkre-
ten Bauelementen oder Schaltungsrealisierungen ist. Durch Auswahl eines Wahlpflichtfaches aus einem Katalog
haben die Studierenden Gelegenheit, weitere Kenntnisse in gewissen Bereichen der Informationstechnik zu erwer-
ben. Studierenden mit freiem Entscheidungsspielraum wird aber empfohlen, eine der beiden Lehrveranstaltungen
„Elemente digitaler Kommunikationssysteme“ oder „Optische Informationsübertragung“ zu wählen, weil sie zusam-
men mit der Pflichtveranstaltung die Grundlagen der Disziplin am besten abbilden.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen und Übungen sowie Formen des Selbststudiums.
5 Gruppengröße
In Übungen sind Einteilungen in Gruppen (ca. 10 Personen) vorgesehen.
6 Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Das Modul wird im zweiten Abschnitt des Bachelor-Studienganges Elektrotechnik, der berufsbildende Anteile ent-
hält, zur Vermittlung gleicher Kompetenzen verwendet.
7 Teilnahmevoraussetzungen
keine
8 Prüfungsformen
Aktive und qualifizierte Teilnahme in der Wahlpflichtveranstaltung zu b) in Form eines Gesprächs (Dauer: ca. 30
Minuten)
Modulabschlussprüfung als Klausur (Dauer: 2 bis 4 Stunden) oder mündliche Prüfung (Dauer: 30 bis 45 Minuten).
9 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestandene Modulabschlussprüfung sowie aktive und qualifizierte Teilnahme in der Wahlpflichtveranstaltung zu b)
10 Modulbeauftragter:
Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach
Vertiefungsmodul Mikrosystemtechnik
Modulnummer 3
Workload
270 h Credits
9 Studiensemester
1., 3. Sem. Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester Dauer
2 Semester
1 Lehrveranstaltungen
a) Das Modul besteht aus der Pflichtveranstaltung
− Schaltungstechnik
b) und einer Wahlpflichtveranstaltung aus dem folgenden Kata-
log:
− Mikrosystemtechnik
− Entwurf mikroelektronischer Systeme
− Qualitätssicherung für mikroelektronische Systeme
− Einführung in die Hochfrequenztechnik
− Halbleiter-Prozesstechnik
Kontaktzeit
a) 60 h
b) 60 h
Selbststudium
a) 90 h
b) 60 h
2 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− das erweiterte methodische Wissen auf neue inhaltliche Fragestellungen zu übertragen,
− Wissen, geeignete Verfahren und ingenieurwissenschaftliche Werkzeugen problemorientiert anzuwenden und
hinsichtlich ihrer spezifischen Einsatzbedingungen und Wirkungen im Lehr-Lernprozess zu beurteilen,
− technische Anforderungen zu analysieren und kennengelernte Methoden und Werkzeuge weiterzuentwickeln und
im Unterricht lerngruppenspezifisch weiterzugeben.
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− problemorientiert, interdisziplinär und ganzheitlich vernetzt zu denken und zu handeln,
− Teamprozesse zu verstehen und die Leistungen in Teams zu beurteilen,
− Fachwissen weiterzugeben, indem sie Ideen und Konzepte klar, logisch und verständlich darstellen.
3 Inhalte
Das Modul Mikrosystemtechnik vermittelt weiterführende Kenntnisse über die Entwicklung, die Simulation und den
Entwurf integrierter Mikrosysteme, bestehend aus Teilgebieten der Mikroelektronik, der Hochfrequenztechnik, der
Mikromechanik und der Mikrooptik, einschließlich der Prozesstechnik in der Technologie zu ihrer Herstellung. Durch
Auswahl eines Wahlpflichtfaches aus einem Katalog haben die Studierenden Gelegenheit, weitere Kenntnisse in
gewissen Teilgebieten der Mikrosystemtechnik zu erwerben. Studierenden mit freiem Entscheidungsspielraum wird
aber empfohlen, eine der beiden Lehrveranstaltungen „Mikrosystemtechnik“ oder „Entwurf mikroelektronischer
Schaltungen“ zu wählen, weil sie zusammen mit der Pflichtveranstaltung die Grundlagen der Disziplin am besten
abbilden.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Vorlesungen und Übungen sowie Formen des Selbststudiums.
5 Gruppengröße
In Übungen sind Einteilungen in Gruppen (ca. 10 Personen) vorgesehen.
6 Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Das Modul wird im zweiten Abschnitt des Bachelor-Studienganges Elektrotechnik, der berufsbildende Anteile ent-
hält, zur Vermittlung gleicher Kompetenzen verwendet.
7 Teilnahmevoraussetzungen
keine
8 Prüfungsformen
Aktive und qualifizierte Teilnahme in der Wahlpflichtveranstaltung zu b) in Form eines Gesprächs (Dauer: ca. 30
Minuten)
Modulabschlussprüfung als Klausur (Dauer: 2 bis 3 Stunden) oder mündliche Prüfung (Dauer: 30 bis 45 Minuten)
9 Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestandene Modulabschlussprüfung sowie aktive und qualifizierte Teilnahme in der Wahlpflichtveranstaltung zu b)
10 Modulbeauftragter:
Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann
Vertiefungsmodul Technikdidaktik
Modulnummer 4
Workload
270 h Credits
9 Studiensemester
1., 3. Sem. Häufigkeit des Angebots
Jedes Semester Dauer
2 Semester
1 Lehrveranstaltungen
a) Eine Wahlpflichtveranstaltung aus dem Katalog:
− Planung, Durchführung und Reflexion von Lehr- und Lernsi-
tuationen in Aus-, Fort- und Weiterbildung
− IT-Lernlabor − Simulation von Betriebsabläufen und techni-
schen Prozessen unter fachdidaktischer Perspektive
b)Pflichtveranstaltung des Moduls:
− Fachdidaktische Projekte zur Planung, Erprobung und Ana-
lyse von langfristigem projektorientierten Unterricht für die
schulische und betriebliche Ausbildung
Kontaktzeit
a) 60 h
b) 30 h
Selbststudium
a) 120 h
b) 60 h
2 Lernergebnisse (learning outcomes) / Kompetenzen
Fachliche Kompetenzen
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− elektrotechnische Phänomene und Problemstellungen mit Modellen, Experimenten, Simulationen zu veranschau-
lichen und mit Theorien zu verknüpfen,
− experimentelle Darstellung von elektrotechnischen Phänomenen und Problemen abzuleiten,
− fachwissenschaftliche Besonderheiten der Elektrotechnik wie die Modellierung, die Darstellung in Ersatzschaltbil-
dern, Funktionsdiagrammen, Flussdiagrammen und Blockschaltbildern und die Systembetrachtungen in didakti-
sche Konzepte zu transferieren
− fachdidaktische Konzepte der Unterrichtsplanung anzuwenden, Unterrichtsentwürfe anzufertigen sowie Medien
und unterrichtliche Organisationsformen des Fachunterrichts im Hinblick auf ihre Praxistauglichkeit zu bewerten,
− Konzepte der Leistungsbewertung und der Evaluation von Fachunterricht anzuwenden sowie mediengestützte
Werkzeuge zur Evaluation von Lernprozessen einzusetzen,
− komplexe Unterrichtskonzepte wie Dekonstruktion, Projektunterricht, Blended Learning und E-Learning im Fach-
unterricht umzusetzen.
Spezifische Schlüsselkompetenzen
Studierende sind nach Besuch des Moduls in der Lage,
− multimediale Lernumgebungen im Fachunterricht methodisch sinnvoll zu nutzen,
− im Team in einer vernetzten Arbeits- und Lernumgebung kooperativ zu arbeiten und zu lernen,
− Fähigkeit, experimentelle Übungen und Prozessabläufe zu gestalten und vor größeren Lern- oder Arbeitsgruppen
zu präsentieren.
3 Inhalte
Dieses Modul, in dem vertiefende fachdidaktische Kompetenzen erworben werden, baut auf der Grundlage auf, die
durch das Absolvieren des Grundmoduls Technikdidaktik gelegt wurde. Es bezieht sich auf den Unterricht der schu-
lischen und betrieblichen Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Elektrotechnik mit den Gebieten Automati-
sierungstechnik, Informationstechnik und Mikrosystemtechnik.
Das Vertiefungsmodul soll sich folgenden Themen widmen: Fachdidaktische Projekte zur Planung, Erprobung und
Analyse von langfristigem projektorientierten Unterricht für die schulische und betriebliche Ausbildung (Vertiefung
der wissenschaftlichen Grundlagen zur Projektarbeit, Bedeutung von Projektarbeit in schulischen und betrieblichen
Kontexten, Machbarkeit, Umweltverträglichkeit, Service- und Kundenorientierung, Lasten- und Pflichtenheft, Evalua-
tion und Bewertung von Fachunterricht/Unterrichtseinheiten); Planung, Durchführung und Reflexion von Lehr- und
Lernsituationen in Aus-, Fort- und Weiterbildung (u. a. fachdidaktische Konzepte zur Verknüpfung von Theorien,
Modellen, Experimenten, Simulationen im Bereich der Elektrotechnik); IT-Lernlabor − Simulation von Betriebsabläu-
fen und technischen Prozessen unter fachdidaktischer Perspektive (u. a. Vertiefung und Anwendung von Methoden
und Konzepten des handlungsorientierten Unterrichts, Einsatz von grafischen Beschreibungsmitteln zur Visualisie-
rung und Bewertung von Verfahrensabläufen, Team-, Projekt- und Lernlaborarbeit). Es dient auch der Hinführung
zum Praxissemester und der nachfolgenden Aufbereitung.
4 Lehrformen
Das Modul umfasst Projekte und Seminare sowie Formen des Selbststudiums.
5 Gruppengröße
Es sind Einteilungen in Gruppen (ca. 10 Personen) vorgesehen.
6 Verwendung des Moduls (in anderen Studiengängen)
Das Modul wird im doppelt qualifizierenden Master-Studiengang Berufsbildung Elektrotechnik verwendet.
7 Teilnahmevoraussetzungen
keine
8 Prüfungsformen
Aktive und qualifizierte Teilnahme an den Veranstaltungen als Referat oder Hausaufgabe.
Modulabschlussprüfung als mündliche Prüfung (Dauer: 30 bis 45 Minuten) oder Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen)
9 Voraussetzungen für die die Vergabe von Kreditpunkten
Bestandene Modulabschlussprüfung sowie aktive und qualifizierte Teilnahme an den Veranstaltungen
10 Modulbeauftragte/r
Jun.-Prof. Dr. Katrin Temmen