Universitätsbibliothek Paderborn
Erste Satzung zur Änderung der fachspezifischen
Bestimmungen für das Fach Mode-Textil-Design zur
Prüfungsordnung für den
Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang der Fakultät für
Kulturwissenschaften an der ...
Universität Paderborn
Paderborn, 2013
urn:nbn:de:hbz:466:1-15918
Amtliche Mitteilungen
; Verkündungsblatt der Universität Paderborn (AM. Uni. Pb.)
Nr. 26/13 vom 22. April 2013
Erste Satzung
zur Änderung der fachspezifischen Bestimmungen
für das Fach Mode-Textil-Design
zur Prüfungsordnung für den Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang
der Fakultät für Kulturwissenschaften
an der Universität Paderborn
Vom 22. April 2013
ISSS UNIVERSITÄT PADERBORN
Die Universität der Informationsgesellschaft
2
Satzung
zur Änderung der
fachspezifischen Bestimmungen
für das Fach Mode - Textil - Design
zur Prüfungsordnung für den Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang
der Fakultät für Kulturwissenschaften
an der Universität Paderborn
Vom 22. April 2013
Aufgrund des § 2 Abs. 4 und § 64 Abs. 1des Gesetzes über die Hochschulen des Landes
Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 31. Oktober 2006 (GV. NRW. S. 474).
zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung des Hochschulgesetzes und des
Kunsthochschulgesetzes vom 18. Dezember 2012 (GV. NRW. 2012 S. 672), hat die
Universität Paderborn die folgende Satzung erlassen:
3
Artikel I
Die fachspezifischen Bestimmungen für das Fach Mode-Textil-Design zur Prüfungsordnung
für den Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang an der Universität Paderborn vom 17 Oktober 2011
(AM.Uni.Pb 120/11) werden wie folgt geändert:
1. Nr. 1„Studienbeschreibung'" erhält folgende Fassung:
„Der Studiengang Mode-Textil-Design ist kulturwissenschaftlich ausgerichtet.
Textilien im Kontext von Mode und Design bestimmen als visuelle und materielle
Medien in allen Kulturen Erscheinungsformen der menschlichen Alltagswelt. Die
Themenfelder sind in der Forschung interdisziplinär und transkulturell angelegt und
beziehen sich sowohl auf Textilien in vielfältigen Technologien von traditioneller
Handarbeit bis zu aktuellen technischen Textilien als auch Anwendungsgebieten in
Kleiden. Wohnen, Kunst und Umweltgestaltung. Von den textilen Medien und
Themen ausgehend, werden im Studienfach Mode-Textil-Design gestalterische,
wissenschaftliche und kulturvermittelnde Zugänge zu den beiden Diskursfeldern von
Mode und Design erforscht.
Textilen im Kontext von Mode und Design beziehen sich auf flexible Materialien, ihre
Strukturen und Farbigkeit sowie ihre vielfältigen Mustergestaltungen, die in allen
Kulturen als visuelle und taktile Ausdrucksträger sowohl in der Alltagskultur als auch
Festkultur eine Schlüsselrolle spielen. Im Alltag oft nicht bewusst wahrgenommen,
werden sie sowohl bei festlichen Zeremonien wie z. B. bei einer Krönung oder einem
Pop Konzert als auch bei Übergangsritualen des Lebens wie Geburt, Hochzeit und Tod
zu einem unentbehrlichen textilen Code der Zugehörigkeit und Abgrenzung mit
traditioneller oder neuer Bedeutung. Textile Codes zeigen unmittelbar ästhetische
Reaktionen auf neuste Trends, innovative Materialentwicklungen und technologische
Fortschritte. Erfolgte der Austausch historisch über Handelswege wie der
Seidenstraße, ist er heute in Sekunden über das Internet möglich, und zwar global.
Kommerzielle Ansprüche stehen dabei ökologischen Aspekten der Nachhaltigkeit
gegenüber.
Die zu diesem Studienfach Mode-Textil-Design gehörenden „Modediskurse"
umfassen die Art und Weise historischer und aktueller Kulturerscheinungen im
Wechselspiel von Körper und Kleidung in allen gesellschaftlichen Kontextfeldern.
Modetheorien, Modekriterien- und -funktionen sowie Modegeschichte werden mit
Hilfe von Methoden und Konzeptionen aus z.B. der Kulturanthropologie, den Kunst-
und Bildwissenschaften. Medienwissenschaften, der Soziologie, Psychologie.
Ökologie oder Ökonomie erforscht. Unter textilen Codes im Modediskurs werden die
Formen der vestimentären Kommunikation gezählt.
Die den Kontext von Mode und Textil ergänzenden ..Designdiskurse" verbinden
Theorie und Praxis der Gestaltung. Interdisziplinäre Design- und
Kommunikationstheorien unterstützen die Erforschung textiler Objekte und ihrer
Anwendungsgebiete in Kleiden, Wohnen, Kunst und Umweltgestaltung. Sie stellen
symbolische Zeichen oder textile Codes des menschlichen Schaffens und Handelns in
ihren innovativen Konzepten und Systemen dar...
2. Nr. 2„LP-Leistungspunkte und Erbringungsform" erhält folgende Fassung:
„Die Vergabe der ECTS-Punkte orientiert sich am studentischen Workload: der
Zuschnitt der Module erfolgt nach fachspezifischen Erwägungen. Die Module setzen
sich aus mehreren Lehrveranstaltungen zusammen, die thematisch aufeinander
abgestimmt sind. Die Module werden je nach erwartetem Leistungsaufwand mit
Leistungspunkten (LP) bzw. ECTS-Punkten (European Credit Transfer System)
4
gewertet. Ein Leistungspunkt bzw. ECTS-Punkt entspricht durchschnittlich 30
Zeitstunden Arbeit eines Studierenden, ganz unabhängig davon, ob die
Prüfungsleistungen in einer Vorlesung, Übung, in Gruppenarbeit, in Projektarbeit oder
im Eigenstudium erbracht wurden. In den Modulen werden nach erfolgreichem
Abschluss des jeweiligen Moduls 12 ECTS-Punkte erworben.
Bei den Prüfungsformen folgt das Fach Mode -Textil -Design den in § 19 der
allgemeinen Bestimmungen der Prüfungsordnung festgelegten Formen der
Leistungserbringung.
Folgende Prüfungsformen sind dafür vorgesehen: Sie entsprechen einem Workload
von 90 Stunden.
-Klausur (90-120 Min.)
Hausarbeit (ca. 30.000 Zeichen)
Portfolio 90 h mit ca. 20.000 Zeichen in Basismodul und Aufbaumodul A:
Präsentation der gestalterischenArbeit nur im Aufbaumodul Ainnerhalb oder
außerhalb der Hochschule: Seminarräume,Unigalerie B2, KleppArt. Räume
für Textiles und Kultur in PB, Raum für Kunst in PB, Paderbomer
Kunstverein, creativa Messe Dortmund, h+h Messe Köln; Dauer: 5Min. z.B.
Modenschausequenz bis mehrere Wochen z.B. Ausstellung
Portfolio mit ca. 40.000 Zeichen in Basismodul und Aufbaumodul Centspricht
der wissenschaftlichen Leistung und Methode einer Hausarbeit.
Im Rahmen der Modulprüfungen in Basismodul und Aufbaumodul Aund Basismodul
und Aufbaumodul Cwerden durch eine Portfolioprüfung wichtige Gestaltungs- bzw.
Vermittlungskompetenzenerworben. Eine Portfolioprüfung bezieht sich auf die
Überprüfung aller im gesamten Modul erworbenen Kompetenzen bezogen auf alle
Lehrveranstaltungen. Ein Portfolio setzt sich zusammen aus den jeweils
gestaltungspraktischen oder vermittlungspädagogischen Zugängen zu einem
ausgewählten Textilthema im Feld von Mode und Design, welche dann anhand von
spezifischen Handlungs- und Theoriemodellen schriftlich reflektiert werden. Bewertet
werden die in Basismodul Aund Aufbaumodul A(Gestaltung) erstellten
Gestaltungsarbeiten und die dazu im Umfang von ca. 20.000 Zeichen geleistete
Reflexion der Gestaltung und der Präsentation. Im Basismodul und AufbaumodulC
(Vermittlung) wird das unter vermittlungspädagogischen Zugängen selbstständig
zusammengestellteMaterial, das im Umfang von ca. 30.000 Zeichen reflektiert wird,
bewertet. Der Workload von 180 humfasst die Kontaktzeit von 30 h. die 60 h
Selbststudium während der Seminarzeit sowie den Workload für das Portfolio von 90
h.
Module werden durch qualifizierte Teilnahmen in den in einem Modul
zusammengefasstenLehrveranstaltungen sowie die oben angeführten Modulprüfungen
abgeschlossen. Bei den Nachweisen der qualifizierten Teilnahme folgt das Fach Mode
-Textil -Design den in § 18 Abs. 2der allgemeinen Bestimmungen der
Prüfungsordnung festgelegten Formen. Eine qualifizierte Teilnahme umfasst
Nachweise wie z.B. Kurzreferate (20 Minuten), Thesenpapiere, Seminarpapiere.
Protokolle und Gestaltungsmappen im Umfang von ca. 10.000 bis 15.000 Zeichen.
Diese Nachweise im Umfang von jeweils 30 h Workload werden nicht benotet."'
3. Die Studienstruktur wird wie folgt geändert:
a) In Basismodul Awird hinter „Portfolio (90h)" „ohne Präsentation" angefügt
b) In Aufbaumodul Awird hinter Portfolio 90h" „mit Präsentation" angefügt.
5
4. Die Modulbeschreibungen erhalten folgende Fassung:
„Modulbeschreibungen
Gestaltung
Modulnummer
Basismodul A
Workload
360 h
Credits
12
Studien¬
semester
1.-3.
Häufigkeit
des Angebots
jährlich
Dauer
2 Semester
1Lehrveranstaltungen
a) Einführung in grundlegende
Gestaltungsmethoden
b) Einführung in performativ-vestimentäres
und medial-visuelles Arbeiten
c) Einführung in designorientierte Strategien
Prüfungsleistung: Portfolio ohne
Präsentation
Kontaktzeit
a) 2 SWS/30 h
b) 2 SWS/30 h
c) 2 SWS/30 h
Selbststudium
a) 60h
b) 60 h
c) 60 h
90h
Geplante
Gruppen¬
größe
15
Studierende
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
• Konzepte und Verfahren zu eigenständigen gestalterisch/praktischen Arbeiten im
Bereich von Mode/Kleidung und Design in multimedialen Techniken entwerfen und
diskutieren;
• performative-vestimentäre Arbeitsweisen zum Thema Körper-Raum-Objekt erarbeiten
und umsetzen;
• material- und gestaltungstheoretische Arbeitsweisen zum Bereich des textilen
Produktdesigns erarbeiten und umsetzen.
3 Inhalte
Exemplarisch wird in diesem Basismodul der Erwerb multimedialer gestalterischer
Darstellungskompetenzen im Studium analoger und digitaler Grundlagen in Mode und
Design mithilfe textilkünstlerischer Praktiken erprobt. Dabei werden Wahrnehmungs-,
Ausdrucks- und Handlungsfähigkeiten entwickelt und grundlegende Methoden zu
Lösungskompetenzen in Gestaltungsprozessen erprobt.
4 Lehrformen
Seminare, Übungen, Atelier- und Werkstattarbeit, Museums- und Ausstellungsbesuche,
eigenständige Gestaltungsübungen, digitale Selbstlernphasen
5Teilnahmevoraussetzungen:
Keine
gPrüfungsformen
Prüfungsleistung: Portfolio (siehe dazu Nr. 2„Leistungspunkte und Erbringungsform")
Das Modul gilt als abgeschlossen, wenn die Modulprüfung bestanden wurde, sowie die
Veranstaltungen des Moduls qualifiziert besucht wurden. Die Modulprüfung bezieht sich
wahlweise auf eine Veranstaltung des Moduls (s. Punkt 7).
7Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Die zwei Lehrveranstaltungen („Einführung in die grundlegenden Gestaltungsmethoden"
und wahlweise eines der anderen beiden Seminare b) oder c) müssen qualifiziert
nachgewiesen werden. Die dritte Veranstaltung (wahlweise entweder Einführung in
performativ-vestimentäres Arbeiten oder designorientierte Strategien) muss mit der
Modulprüfungsleistung des Portfolios ohne Präsentation bestanden sein.
Zu Beginn der Anmeldemöglichkeit zu den Veranstaltungen wird bekannt gegeben, welche
Arten von qualifizierten Teilnahmen möglich sind und bis zum Ende der dritten
Vorlesungswoche müssen die Studierenden festgelegt haben, in welcher Form sie den
qualifizierten Nachweis erbringen werden.
6
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VCI CUUUIIg UCS 1V1UUU19 III .HIUIIIII J 1Uli ILII<^,1Ii<^LII
Das Modul findet Verwendung im BA/MA Studiengang Textilgestaltung HRGe.
9Stellenwert der Note für die Endnote
Das Modul wird mit 12 LP zu einem Sechstel von 72 LP gewichtet.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrender
Prof. Alexandra Kürtz
11 Sonstige Informationen
Kulturwissenschaften
Modulnummer
Basismodul B
Workload Credits
360 h 12
Studien¬
semester
1.-3. Sem.
Häufigkeit
des Angebots
Jährlich
Dauer
2Semester
1Lehrveranstaltungen
a) Einführung in die Kunst und
Kulturgeschichte der Textilien
b) Einführung in Funktionen, Prozesse
und Theoriemodelle von Mode und
Design
c) Einführung in Methodenkonzeptionen
und wissenschaftliches Arbeiten
Prüfungsleistung: Klausur
Kontaktzeit
a) 2 SWS/30 h
b) 2 SWS/30 h
c) 2 SWS/30 h
Selbststudium
a) 60 h
b) 60h
c) 60 h
90h
Geplante
Gruppen¬
größe
20-40
Studierende
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
• Grundlagenwissen zur Kunst und Kulturgeschichte der Textilien und ihrer
Anwendungsgebiete
• Kompetenzen in der Reflexion von Funktionen. Prozessen und Theoriemodellen zu
Mode und Design,
• Methodenkompetenzen in der wissenschaftlichen Beschreibung, Analyse und Deutung
von Textilien im Kontext von Körper und Raum.
3Inhalte
Das Basismodul dient der Einführung in kunst- und kulturwissenschaftliche Grundlagen
von Mode, Textil und Design sowie dem Erwerb erster fundierter Fachkenntnisse und
Einsichten in zentrale Fragestellungen. Hierzu gehören die Vermittlung kunst- und
kulturhistorischer Hintergründe der Textilien, ihrer Anwendungsgebiete. Technologien und
symbolischer oder kommunikativer Codes sowie die Heranführung an die Forschung zu
Funktionen, Prozessen und Theoriemodellen im Bezugsfeld von Mode und Design im
interdisziplinären Kontext. Die Einführung in Methodenkonzeptionen unterstützt
Selbstständigkeit im wissenschaftlichen Arbeiten und Nutzung von vielfältigem Wissen.
4 Lehrformen
Vorlesung, Seminar, Referate, Museums- und Ausstellungsbesuche, Firmenbesichtigungen.
Selbststudium in Bibliotheken. Internet etc.
5Teilnahmevoraussetzungen:
Keine
6Prüfungsformen
Prüfungsleistung: Klausur (90-120 Minuten)
Das Modul gilt als abgeschlossen, wenn die Modulprüfung bestanden wurde, sowie die
Veranstaltungen des Moduls qualifiziert (Referate oder Seminarpapiere) besucht wurden.
Die Modulprüfung bezieht sich wahlweise auf eine Veranstaltung des Moduls.
7
7Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Die Lehrveranstaltungen müssen qualifiziert in Form von Referaten oder Seminarpapieren
nachgewiesen werden, sowie die Modulprüfungsleistung in Form einer Klausur bestanden
sein. Zu Beginn der Anmeldemöglichkeit zu den Veranstaltungen wird bekannt gegeben,
welche Arten von qualifizierten Teilnahmen möglich sind und bis zum Ende der dritten
Vorlesungswoche müssen die Studierenden festgelegt haben, in welcher Form sie den
qualifizierten Nachweis erbringen werden.
8Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
Das Modul findet in Anteilen Verwendung im BA/MA Studiengang Textilgestaltung
HRGe.
9Stellenwert der Note für die Endnote
Das Modul wird mit 12 LP zu einem Sechstel von 72 LP gewichtet.
10 Modulbeauftragte/rund hauptamtlich Lehrender
Prof. Dr. Jutta Beder
11 Sonstige Informationen
Kulturelle Vermittlung
Modulnummer
Basismodul C
Workload Credits
360 h 12
Studien¬
semester
1.-3.
Häufigkeit
des Angebots
Jährlich
Dauer
2Semester
jLehrveranstaltungen
a) Ästhetische Biografiearbeit
b) Einführung in Mode-Textil-Design-
pädagogische Vermittlungstheorien
c) Einführung in kulturelle Muster-
Bildungsprozesse
Prüfungsleistung: Portfolio
Kontaktzeit
a) 2SWS/30h
b) 2SWS/30h
c) 2 SWS/3 Oh
Selbststudium
a) 60h
b) 60 h
c) 60 h
90h
Geplante
Gruppen¬
größe
20-40
Studierende
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
• Ästhetische Biografiearbeit im Bereich von Mode, Textilien und Design auf dem
Hintergrund von Identitäts- und Kulturkonzepten:
• Theoriewissen und Methodenkompetenzen aus der Ideen- und Sozialgeschichte der
Textil- und Designpädagogik, Modepsychologie und -Soziologie, um fachspezifische
Problemstellungen analysieren zu können:
• Kompetenzen zu verantwortlich vermittelndem Handeln und Kommunizieren, zur
Rollenreflexion sowie Teamfähigkeit.
3Inhalte
Das Basismodul C sensibilisiert die Studierenden für Habituskonzepte (Gender-, Klassen-.
Generations- und interkulturelle Verhaltensmuster) bezogen auf textile Medien und ihren
Codes als ästhetisches Strukturprinzip in den Feldern von Mode und Design.
Ästhetische Biografiearbeit und grundlegende Vermittlungstheorien ästhetischer Bildung
stellen analytische Werkzeuge bereit, um auf dem Hintergrund eines offenen
Kulturkonzeptes Schnittstellen von gesellschaftlichen, individuellen, ökonomischen
Bezugsfeldern der textilen Medien und Erscheinungsformen für innovative und kreative
Eingriffe zu nutzen und zu transformieren und kulturelle Musterbildungsprozesse im
Bereich von Mode und Design analytisch zu reflektieren.
Themenfelder können sein: Modepsychologie und - Soziologie, Designpädagogik,
Textilpädagogik, ästhetisch-kulturelle Vermittlungs- und Bildungstheorien
4Lehrformen
Vorlesung, Seminar, Referate, Museums- und Ausstellungsbesuche. Firmenbesichtigungen,
Selbststudium in Bibliothek. Internet etc.
8
5Teilnahmevoraussetzungen:
Keine
6Prüfungsformen
Prüfungsleistung: Portfolio (siehe dazu Nr. 2„Leistungspunkte und Erbringungsform")
Das Modul gilt als abgeschlossen, wenn die Modulprüfung bestanden wurde, sowie die
Veranstaltungen des Moduls qualifiziert besucht wurden. Die Modulprüfung bezieht sich
wahlweise auf eine Veranstaltung a) oder c) des Moduls.
7Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Die Lehrveranstaltungen müssen qualifiziert in Form von Referaten oder Seminarpapieren
nachgewiesen werden, sowie die Modulprüfungsleistung in Form eines Portfolios bestanden
sein. Zu Beginn der Anmeldemöglichkeit zu den Veranstaltungen wird bekannt gegeben,
welche Arten von qualifizierten Teilnahmen möglich sind und bis zum Ende der dritten
Vorlesungswoche müssen die Studierenden festgelegt haben, in welcher Form sie den
qualifizierten Nachweis erbringen werden.
8Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
Das Modul findet in Anteilen Verwendung im BA/MA Studiengang Textilgestaltung
HRGe
9Stellenwert der Note für die Endnote
Das Modul wird mit 12 LP zu einem Sechstel von 72 LP gewichtet.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrender
Prof. Dr. Iris Kolhoff-Kahl
11 Sonstige Informationen
Projektgebundene Gestaltung
Modulnummer Workload Credits
Aufbaumodul A 360 h 12
Studien¬
semester
3.-6.
Häufigkeit
des Angebots
jährlich
Dauer
2Semester
1Lehrveranstaltungen
a) projektgebundene performativ-
vestimentäre Aktionen
b) projektgebundene designorientierte
Aktionen
c) Kuratieren und Präsentieren von Mode-
Textil-Design-Projekten mit öffentlicher
Projektpräsentation
Prüfungsleistung: Portfolio mit
Präsentation
Kontaktzeit
a) 2SWS/30h
b) 2SWS/30h
c) 2SWS/30h
Selbststudium
a) 60h
b) 60h
c) 60h
90h
Geplante
Gruppen¬
größe
15
Studierende
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
• Entwicklung eigener Projekte von der Idee bis zur Ausführung und Evaluation
• Kreativitätskompetenzen, Kooperationsfähigkeit, Projektabwicklung im textil-
künstlerischen Feld
• Performativ-vestimentäre Handlungskompetenzen
• Designorientierte Aktionskompetenzen
3 Inhalte
Projektgebundene eigene Aktionen in den Feldern von ,.vestimentärer Performanz" und
..themengebundenen Design-Konzepten" von der Idee bis hin zur Ausführung werden vor
Ort entwickelt und kritisch im Kontext aktueller Alltags-, Pop-. Technologie- und
Designkultur reflektiert. Außerdem werden effizientes Kuratieren, Präsentieren und
Dokumentieren von Gestaltungsprojekten exemplarisch und öffentlichkeitswirksam erprobt.
9
Lehrformen
Projektarbeit. Atelier- und Werkstattarbeit, Workshop, künstlerische Feldstudien
Teilnahmevoraussetzungen: Das Basismodul Amuss insgesamt erfolgreich abgeschlossen
sein.
Prüfungsformen
Prüfungsleistung: Portfolio (siehe dazu Nr. 2„Leistungspunkte und Erbringungsform")
Das Modul gilt als abgeschlossen, wenn die Modulprüfung bestanden wurde, sowie die
Veranstaltungen des Moduls qualifiziert besucht wurden. Die Modulprüfung bezieht sich
wahlweise auf eine Veranstaltung des Moduls. Präsentation der gestalterischen Arbeit
innerhalb oder außerhalb der Hochschule: Seminarräume, Unigalerie B2, KleppArt. Räume
für Textiles und Kultur in PB, Raum für Kunst in PB, Paderborner Kunstverein, creativa
Messe Donmund, h+h Messe, Köln; Dauer: 5Min. (z. B. Modenschausequenz) bis mehrere
Wochen (z. B. Ausstellung). _
Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Die Lehrveranstaltungen müssen qualifiziert besucht worden sein und wahlweise mit einem
Portfolio abgeschlossen werden. Zu Beginn der Anmeldemöglichkeit zu den
Veranstaltungen wird bekannt gegeben, welche Arten von qualifizierten Teilnahmen
möglich sind und bis zum Ende der dritten Vorlesungswoche müssen die Studierenden
festgelegt haben, in welcher Form sie den qualifizierten Nachweis erbringen werden. Die
qualifizierte Teilnahme an der Lehrveranstaltung c) erfolgt, indem die Gestaltungsprojekte
aus dem Studienverlauf (3-5 Objekte) mit einer öffentlichen gestaltungspraktischen
Modulpräsentation (z.B. im Rahmen der Siloausstellung, in der Galerie Klepp-Art oder
eigenen gewählten Ausstellungsorten), Zeitdauer zwischen 3und 30 Tagen im Rahmen der
Lehrveranstaltung „Kuratieren und Präsentieren" präsentiert werden.._
Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
Das Modul findet in Anteilen Verwendung im BA/MA Studiengang Textilgestaltung
HRGe.
9
nr
TT
Stellenwert der Note für die Endnote
Das Modul wird mit 12 LP zu einem Sechstel von 72 LP gewichtet.
Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrender
Prof. Alexandra Kürtz
Sonsti ge Infor mationen
Kulturwissenschaftliche Diskurse
Modulnummer
Aufbaumodul B
Workload
360 h
Credits
12
Studien¬
semester
4.-6.
Häufigkeit
des Angebots
jährlich
Dauer
2Semester
1Leh rveranstaltungen
a) Mode-Design: Heterogenität. Gender,
Medien, Modetheorien
b) Textil-Design: Kulturen. Materialität,
Technologien
c) Kontextstudien zu Mode-Textil-
Design
Prüfungsleistung: Hausarbeit
Kontaktzeit
a) 2SWS/30h
b) 2SWS/30h
c) 2SWS/30h
Selbststudium
a) 60h
b) 60h
c) 60h
90 h
Geplante
Gruppen¬
größe
20-40
Studierende
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
• Vertiefte Kenntnisse, Einsichten und Theoriereflexionen zum Mode-Design im
Kontext von Heterogenität. Gender und Medien im Kulturvergleich,
• Vertiefte Kenntnisse, Einsichten und Theoriereflexionen zum Textil-Design im
Kontext von Kulturen, Materialität, Technologien
• Kompetenzen in eigenständiger Forschung, wissenschaftlicher Darstellung und
1(1
berufsrelevanter Weiterentwicklung.
3Inhalte
Das Aufbaumodul B..Kulturwissenschaftliche Diskurse" vertieft Kenntnisse, Einsichten
und Methodenwissen zu zentralen textilen Fragestellungen von Mode-Design bzw.
Textil-Design als symbolische Zeichen oder kommunikative Codes in ihren innovativen
Konzepten und Systemen. Beim Mode-Design liegt der Schwerpunkt im Kontext von
Heterogenität, Gender, Medien und beim Textil-Design im Kontext von Kulturen,
Materialität, Technologien zwischen Handwerk und neuen Technologien. Offene und
umstrittene Fragen der Theoriebildung werden erweitert hinzugezogen und diskutiert.
Ziel ist eine eigenständige Forschung zu einem Mode-, Textil-, Designthema, die
wissenschaftliche Darstellung und berufsrelevanten Weiterentwicklung.
4Lehrformen
Vorlesung. Seminar, Referate, Museums- und Ausstellungsbesuche,
Firmenbesichtigungen. Selbststudium in Bibliothek, Internet etc.
5Teilnahmevoraussetzungen: Das Basismodul Bmuss insgesamt erfolgreich
abgeschlossen sein.
6Prüfungsformen
Prüfungsleistung: Hausarbeit (siehe dazu Nr. 2„Leistungspunkte und
Erbringungsform")
Das Modul gilt als abgeschlossen, wenn die Modulprüfung bestanden wurde, sowie die
den Veranstaltungen des Moduls qualifiziert besucht wurden. Die Modulprüfung bezieht
sich wahlweise auf eine Veranstaltung des Moduls
7Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Die Lehrveranstaltungen müssen qualifiziert in Form von Referaten oder
Seminarpapieren nachgewiesen werden, sowie die Modulprüfungsleistung in Form einer
Hausarbeit bestanden sein. Zu Beginn der Anmeldemöglichkeit zu den Veranstaltungen
wird bekannt gegeben, welche Arten von qualifizierten Teilnahmen möglich sind und bis
zum Ende der dritten Vorlesungswoche müssen die Studierenden festgelegt haben, in
welcher Form sie den qualifizierten Nachweis erbringen werden.
O
OVerwendung des Moduls in anderen Studiengängen
\4nHnl findet Vprwpnrlnno im RA/MA StiiHIpnonrKT TpvtilcrPQtnltiino RRfrp
lydO 1V1UUU1 VLI Vt^llUUim Uli U fl: .V1,\ .J l 1ütil 1 l AlJ1 3Idi KLi11L.111\V1i.
9 Stellenwert der Note für die Endnote
Das Modul wird mit 12 LP zu einem Sechstel von 72 LP gewichtet.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrender
Prof. Dr. Jutta Beder
11 Sonstige Informationen
Projekt gebundene Vermittlungspraxis
.Modulnummer !Workload
Aufbaumodul C 360
Credits
12
Studien¬
semester
4.-6.
Häufigkeit
des Angebots
jährlich
Dauer
2Semester
1Leh rveranstaltungen
a) Ästhetisches Forschungsprojekt
b) Themenorientierte Mode-Textil-
Design Vermittlungsprojekte
Prüfungsleistuns: Portfolio
Kontaktzeit
a) 2SWS/ 30h
b) 2SWS/ 30h
Selbststudium
a) 105h
b) 105h
90h
Geplante
Gruppen¬
größe
20-30
Studierende
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
• Interaktions-. Interventions- und Kooperationskompetenz mit Institutionen und
Firmen im Umfeld von Mode-Textil-Design
• Eigenständige Vermittlungskonzepte und Projektleitfäden entwickeln
(Pro jektkompetenzi
11
• Zielgruppenspezifische und themenoriemierte Kulturvermittlung von textilen
Themen und Medien
3Inhalte
In einem selbst konzipierten ästhetischen Forschungsprojekt im Bereich von textilen
Themen und Medien werden kulturelle Vermittlungsprozesse, die zuvor themenorientiert
und zielgruppendifferenziert ausgearbeitet werden, exemplarisch erprobt und kritisch die
Dynamik zwischen Gesellschaft, der Funktion kultureller sowie interkultureller
Vermittlungsprozesse und der jeweiligen Vermittlungsinstitution ausgelotet und evaluiert.
Themenfelder können z.B. sein: Kulturelle Strategien am Körper von Jugendlichen
(kulturelle Bildungsinstitutionen); Starästhetik und Habituskonzepte in Mode. Outfit oder
textile Codes im Design (Stilberatung etc.); Computerspiele und vestimentäre Outfits
(Medienindustrie), Uniformierung und die Ästhetik des Schönen in Strategien des
Labelings (Schulen und Schuluniform), Messestandkonzeption z.B. auf der H&H (Köln),
textile Projekte in Kooperation mit Handarbeits- oder Textilfirmen, Museen etc., Mode-
Blogs oder Zeitschriftenbeiträge etc., die sich mit textilen Codes in der Alltagsästhetik
auseinandersetzen.
4 Lehrformen
Seminar, Workshop, Projektarbeit, Planspiel, ästhetische Forschung
5Teilnahmevoraussetzungen: Das Basismodul Cmuss insgesamt erfolgreich
abgeschlossen sein.
6Prüfungsformen:
Prüfungsleistung: Portfolio (siehe dazu Nr. 2„Leistungspunkte und Erbringungsform")
Das Modul gilt als abgeschlossen, wenn die Modulprüfung bestanden wurde, sowie die
den Veranstaltungen des Moduls qualifiziert besucht wurden. Die Modulprüfung bezieht
sich wahlweise auf eine Veranstaltung des Moduls.
7Voraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Die Lehrveranstaltungen müssen qualifiziert in Form von Referaten oder Seminarpapieren
nachgewiesen werden, sowie die Modulprüfungsleistung in Form eines Portfolios
bestanden sein. Zu Beginn der Anmeldemöglichkeit zu den Veranstaltungen wird bekannt
gegeben, welche Arten von qualifizierten Teilnahmen möglich sind und bis zum Ende der
dritten Vorlesungswoche müssen die Studierenden festgelegt haben, in welcher Form sie
den qualifizierten Nachweis erbringen werden.
8Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
llac \/1/",/ll 11Tir"i/1f*t im Anttulfin V pniion d 11n (Tim ß A J\A A VtiifliannoTin Tavti Inarfoltunn
uab iviuuui luiuci in riiuencii verweiiuung im r>/\/ivi/\ oiuuicngang ltxuigesidiiung
HRGe.
9Stellenwert der Note für die Endnote
Das Modul wird mit 12 LP zu einem Sechstel von 72 LP gewichtet.
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrender
Prof. Dr. Iris Kolhoff-Kahl
11 Sonstige Informationen
12
Bachelorarbeit
Modulnummer Workload Credits Studiensemester Häufigkeit des Angebots Dauer
Bachelorarbeit 300 h 12 5.-6. Sem. - 11 Sem.
1Lehrveranstaltungen
a) Bachelorarbeit (an keine spezielle
Lehrveranstaltung angebunden)
b) mündliche Verteidigung
Kontaktzeit
10h
0.5 h
Selbststudium
300 h
59.5 h
Kreditpunkte
10 LP
2LP
2Lernergebnisse (learning outcomes)/ Kompetenzen
Fachlich-inhaltliche Ziele:
Die Studierenden sind in der Lage :
• innerhalb einer vorgegebenen Frist ein für das zukünftige Berufsfeld relevantes
fachwissenschaftliches, fachdidaktisches oder fachpraktisches Thema mit
wissenschaftlichen oder künstlerisch-gestalterischen Methoden selbständig zu
bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht darzustellen:
• ihre Arbeit in ihren thematischen Schwerpunkten und Ergebnissen zusammenfassend
vorzustellen und zu erläutern.
Spezifische Schlüsselkompetenzen:
• Anwendung berufsrelevanter Arbeitstechniken
• Entwicklung eigener Ideen und Themen sowie deren Umsetzung in schriftlicher
Form
• Anwendung von Software zur Textverarbeitung
• Beherrschung der Form wissenschaftlichen und/oder künstlerisch-gestalterischen
Arbeitens
• Schriftliche Darstellung von Zusammenhängen
• Kommunikative Kompetenzen
3 Inhalte
Mit der Bachelorarbeit wird der Bachelorstudiengang abgeschlossen. Die Bachelorarbeit
kann wahlweise in einem der beiden Fächer verfasst werden. Thema und Aufgabenstellung
sollten aus einem der forschungsrelevanten Felder des Wahlfaches stammen; die
Bearbeitungszeit beträgt 8 Wochen. Die Bachelorarbeit soll einen Umfang von 40 Seiten ä
2.500 Zeichen (= 100.000 Zeichen), die mündliche Verteidigung 30 Minuten nicht
überschreiten. Wird die Bachelorarbeit im Bereich der gestaltungstheoretischen
Wissenschaftsmethoden gewählt, so ist ein Gestaltungsprojekt zu leisten, das eine
wissenschaftstheoretische Reflexion, bezogen auf Gestaltungstheorien und
kulturwissenschaftliche Einbettung, im Umfang von 20 Seiten ä 2.500 Zeichen ( = 50.000
Zeichen) beinhaltet.
4 Lehrformen
Selbststudium
5Gruppengröße
Einzelleistung
6Verwendung des Moduls in anderen Studiengängen
7Teilnahmevoraussetzungen:
120 Leistungspunkte (s. allgemeine Bestimmungen)
8Prüfungsformen
Schriftliche Erbringungsform gemäß PO und mündliche Verteidigung
9Voraussetzung für die Teilnahme an Prüfungen bzw. die Vergabe von Kreditpunkte
Bestandene Bachelorarbeit und mündliche Verteidigung
10 Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende/r
Prof. Dr. Iris Kolhoff-Kahl"
13
Artikel II
Diese Satzung tritt am Ol. Oktober 2013 in Kraft. Sie wird in den Amtlichen Mitteilungen der
Universität Paderborn veröffentlicht.
Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Fakultätsrates der Fakultät für Kulturwissen¬
schaften vom 24. Oktober 2012 und der Rechtmäßigkeitsprüfung durch das Präsidium am
17. April 2013.
Paderborn, den 22. April 2013 Der Präsident
der Universität Paderborn
Professor Dr. Nikolaus Risch
hrsg: Präsidium der Universität Paderborn
Warburger Str. 100 •33098 Paderborn