
Quelleninventar Friedrich Schmidt-Ott
Teil II
„Exzellenz persönlich“
Korrespondenzbeziehungen von Friedrich Schmidt-Ott aus den
Jahren von 1888 bis 1934
Bearbeitet von Sabine Schilfert
mit Fallbeispielen von Ursula Basikow und Wolfgang König
Berlin 2022
Veröffentlicht im Repositorium der TU Berlin unter https://doi.org/10.14279/depositonce-15007
unter der Deposit-Lizenz Creative Commons Namensnennung, keine Bearbeitung 4.0 (CC BY 4.0)
https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/
Teil I vgl. https://doi.org/10.14279/depositonce-19762

Quelleninventar Schmidt-Ott, Teil II, Seite 2
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkungen der Bearbeiterin S. 4
Korrespondenz S. 12-197
Thematisch geordnete Korrespondenz 12
„Wichtige Briefe meist älterer Zeit, um 1907 bis 1925“
„Korrespondenz in wissenschaftlichen Angelegenheiten,1931
bis 1934“
„Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft, 1933/34“
Amtlicher Briefwechsel aus den Jahren 1898 bis 1918, 1933 28
„Ministerium der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten, Berlin,
1888 bis 1917“
„Herrn Ministerialdirektor Dr. Schmidt, 1898/1899 (1902, 1903)“
„Schriftwechsel des Staatsministers Dr. Friedrich Schmidt-Ott und
persönliche Notizen, 8. Oktober 1917 bis 30. Mai 1933,
8. Okt. 1917 bis 30. Mai 1933“
„Briefwechsel mit Kultusminister Konrad von Studt, 1904 bis
1911, Reinhold von Sydow, 1896 und verschiedene Briefe“
Briefwechsel „Exzellenz persönlich“, 1920 bis 1934 37
3. Oktober 1920 bis 10. Oktober 1922
Oktober 1922 bis November 1923
November 1923 bis September 1924
August 1924 bis Januar 1925
1. Januar bis 14. Juni 1925
Juni (Mai) 1925 bis September 1925
1. Oktober 1925 bis 31. Dezember 1925
1. Januar 1926 bis 31. März 1926
1. April 1926 bis 30. Juni 1926
1. Juli bis 30. September 1926
1. Oktober 1926 bis 31. Dezember 1926
Teil I Buchstaben A bis K, (1926) 1927
Teil II Buchstaben L bis Z, (1926) 1927
Teil I Buchstaben A bis J, (1926)1927
Teil 2 Buchstaben K bis Z, (1926) 1927
Buchstaben A bis L, (1927) 1928
Teil 2 Buchstaben M bis Z, 1928
Teil 1 Buchstaben A bis K, (April) Mai 1928 bis Juli 1928
1928
Buchstaben A bis K, 1928 bis 1929
Buchstaben L bis Z, Dezember 1928 bis März 1929
Buchstaben A bis K, 1929
Buchstaben L bis Z, 1929

Quelleninventar Schmidt-Ott, Teil II, Seite 3
Buchstaben A bis K, 1930
Buchstaben L bis K, 1929 bis 1930
Buchstaben A bis K, 1930
Buchstaben L bis Z, 1930
Buchstaben A bis K, 1931 (1932)
Buchstaben L bis Z, 1931 (1932)
Buchstaben A bis K, 1932
Buchstaben L bis Z, 1932
Buchstaben A bis K, (1933) bis 1934
Buchstaben L bis Z, 1933 bis 1934
„Briefe (alphabetisch geordnet), Januar bis September 1933“
Fallbeispiele S. 198-208
König, Wolfgang: Friedrich Schmidt[-Ott] und der Maschinenbauprofessor
Alois Riedler 198
Basikow, Ursula: Friedrich Schmidt[-Ott] und der Reformpädagoge Berthold
Otto 203

Quelleninventar Schmidt-Ott, Teil II, Seite 4
Vorbemerkungen der Bearbeiterin
Vorgestellt werden im zweiten Teil des Quelleninventars Briefe als eine der Quellen-
gattungen des schriftlichen Nachlasses von Friedrich Schmidt-Ott, bis 1920 Schmidt,
die er noch selbst zu seinen Lebzeiten begann, in eigenen Sammelbänden zu-
sammenzuführen1. Als Jurist vertraut mit der Registraturführung von Akten, ordnete
er sie thematisch, um seine Autobiographie vorzubereiten2. Auf diese Korrespondenz
bezieht er sich in den Erinnerungen häufig.3 So gibt er an, dass ihn der Chemiker und
1So fasste er unter anderem Manuskripte, Typoskripte sowie Druckschriften seiner
öffentlichen Ansprachen und persönlich gehaltenen Reden, seiner tagespublizis-
tischen Beiträge und seiner eigenen wissenschaftlichen Abhandlungen, Aufsätze,
Vor- und Geleitworte sowie Herausgaben in Sammelbänden zusammen, die auch
als Anlagen in der Korrespondenz zu finden sind.
2Offenbar konnte er bereits Mehrfachteilungen seines Vorlasses nicht verhindern. Er
erwähnt in der Korrespondenz Übergaben an das Preußische Geheime Staatsar-
chiv in Berlin-Dahlem, nachdem er Dienstwohnung und Arbeitsräume im Gebäude
des preußischen Kultusministeriums in Berlin Unter den Linden 4 bei seinem Rück-
tritt als preußischer Kultusminister räumen musste. Er übergab seine Arbeits-
bibliothek zunächst der Königlichen Bibliothek in Berlin zur Aufbewahrung und
übereignete sie im Jahr 1919 „in Erinnerung an die Schulzeit“ der Kasseler
Landesbibliothek, der später weitere Schenkungen erfolgten. Im Jahre 1942 über-
gab er ebenfalls Teile seiner bereits als Schüler begonnenen Autografensammlung
dorthin. Siehe Online Ansicht des Findbuches Nachlass Friedrich Schmidt-Ott in
der Universitätsbibliothek Kassel, Landesbibliothek und Murhardsche Bibliothek mit
Einzelaufnahmen der Schreiben an und von Friedrich Schmidt-Ott sowie Briefe
Dritter und einer graphischen Netzwerkanalyse im Kalliope Verbundkatalog unter
https://kalliope-verbund.info.(Letzter Aufruf: April 2022)
3Die Erinnerungen erschienen mit alphabetisch geordneten Namensregister unter
dem Titel „Erlebtes und Erstrebtes : 1860-1950“ im Franz Steiner Verlag GmbH
Wiesbaden. Siehe auch Manuskript Kapitel 1-52, Vor- und Nachwort (1951), in:
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nachlass Friedrich
Schmidt-Ott,Nr. 1648; Druckfahnen der ersten Fahnenkorrektur vom 13. 12. 1951
(Kapitel 1-14) mit eigenhändigen Korrekturen v. 19. 12. 1951, in: Geheimes Staats-
archiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nachlass Friedrich Schmidt-Ott, Nr. 1302;
Druckfahnen ‚Erlebtes und Erstrebtes’ mit eigenhändigen Korrekturen, 1952, 222
Bl. in: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nachlass Friedrich
Schmidt-Ott, Nr. 1332.

Quelleninventar Schmidt-Ott, Teil II, Seite 5
Wehrwirtschaftsführer Carl Krauch (1887-1968) als Leiter der Abteilung Forschung
und Entwicklung des Reichsamts für Wirtschaftsaufbau und Generalbevollmächtigter
für Sonderfragen der chemischen Industrie des Beauftragten für den Vierjahresplan
Hermann Göring, 1940 im Rahmen des nationalsozialistischen Wirtschafts-
programms aufgefordert hatte4, Vorschläge der Förderung von Institutionen und
wissenschaftlichen Projekten „nach dem Krieg“ zu machen. Um mögliche Anträge für
wissenschaftliche Forschungen und Vorschläge für die Verwendung vorzubereiten5,
nutzte Schmidt-Ott seine langjährigen Kontakte und nahm Verbindung auf unter
anderem mit den Physikern Walther Kossel, Max von Laue und Jonathan Zenneck
sowie mit dem Präsidialmitglied des Reichsverbandes der Deutschen Industrie Albert
Vögler, dem Leiter der Zentralstelle für wissenschaftliche und technische
Forschungsarbeiten der Siemenswerke in Berlin Robert Fellinger, dem Vorstands-
vorsitzenden der AEG in Berlin Hermann Bücher, dem Chemiker Hermann
Staudinger, dem Pädagogen Eduard Spranger, dem Direktor des Vereins Deutscher
Ingenieure Conrad Matschoss, dem Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für
Hirnforschung in Berlin-Buch Oskar Vogt und dem Direktor des Kaiser-Wilhelm-
Instituts für Kohleforschung in Mülheim an der Ruhr Franz Fischer.
Die Bearbeiterin wählte vor allem Konvolute mit Korrespondenz „privatdienstlicher
Art“6 aus. Sie beginnen mit dem Eintritt des Assessors Friedrich Schmidt in den
4Siehe auch Eidesstattliche Erklärung von Friedrich Schmidt-Ott über das Wirken
von Carl Krauch für den I.G. Farben-Prozess vom 6. 11. 1947, in: Geheimes
Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Nachlass Friedrich Schmidt-Ott, Nr. 1732.
5Siehe auch Unterlagen zur Tätigkeit von Friedrich Schmidt-Ott im Stifterverband
der DFG, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, VI. HA, Nachlass
Friedrich Schmidt-Ott, Nr. 0926 und Nr. 0048.
6Manegold, Bartholomäus: Archivrecht : die Archivierungspflicht öffentlicher Stellen
und das Archivzugangsrecht des historischen Forschers im Licht der Forschungs-
freiheitsverbürgung des Art. 5 Abs. 3 des GG. Berlin 2002 (Schriften zum öffent-
lichen Recht; 874), S. 197 ff.
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