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Suite IV - Die Zerrissene
Teil 6: Essays 309-317
Meinem Vater
311.0(x, y, z).
311.0(x, {.} f, stm)mit f:U \ {0} U.
Punendl.Punendl(x).
paarweise disjunkt. wirkt disjunkt.
RECH-Notation. Fortsetzung.
UxAxiom.
x.Axiom.
RECH-Notation. Fortsetzung.
pni
Ex.xEinp.xni
Einy.
x.
MSC2010: 03D20. 26A09. 06A99.
Andreas Unterreiter
19. Juni 2015
1
2Mengenlehre #309
Mengenlehre: Weiteres ¨
uber {(p, q)} x.
Ersterstellung: 28/08/14 Letzte ¨
Anderung: 28/08/14
309-1. Falls q /ran xund falls xinjektiv, so ist auch {(p, q)} xinjektiv. Eine
strukturelle ¨
Ahnlichkeit zu 261-4 f¨
allt auf.
309-1(Satz)
Aus q /ran x und xinjektiv” folgt {(p, q)} xinjektiv” .
Beweis 309-1 VS gleich (q /ran x)(xinjektiv).
Thema1 (α, β),(γ, β) {(p, q)} x.
2.1: Aus Thema1 (α, β),(γ, β) {(p, q)} x
folgt via ElementAxiom: (α, β),(γ, β) Menge.
2.2: Aus Thema1 (α, β)... {(p, q)} x
folgt via 94-8: ((α, β) = (p, q)) ((α, β)x).
2.3: Aus Thema1...(γ, β) {(p, q)} x
folgt via 94-8: ((γ, β) = (p, q)) ((γ, β)x).
3: Aus 2.2 und
aus 2.3
folgt: ((α, β) = (p, q)) ((γ, β) = (p, q))
(((α, β) = (p, q)) ((γ, β)x))
(((α, β)x)((γ, β) = (p, q)))
((α, β),(γ, β)x).
Fallunterscheidung
3.1.Fall ((α, β) = (p, q)) ((γ, β) = (p, q)).
4: Aus 3.1.Fall
folgt: (α, β) = (γ, β).
3: Aus 2.1 (α, β)... Menge und
aus 4 (α, β) = (γ, β)
folgt via IGP:α=γ.
...
...
Mengenlehre #309 3
Beweis 309-1 ...
Thema1 (α, β),(γ, β) {(p, q)} x.
...
Fallunterscheidung
...
3.2.Fall ((α, β) = (p, q)) ((γ, β)x).
4.1: Aus 2.1 (α, β)... Menge und
aus 3.2.Fall (α, β) = (p, q)...
folgt via IGP:β=q.
4.2: Aus 3.2.Fall...(γ, β)x
folgt via 7-5:βran x.
5: Aus 4.1 und
aus 4.2
folgt: qran x.
6: Es gilt 5qran x .
Es gilt VS gleich q /ran x . . . .
Ex falso quodlibet folgt: α=γ.
3.3.Fall ((α, β)x)((γ, β) = (p, q)).
4.1: Aus 3.3.Fall (α, β)x . . .
folgt via 7-5:βran x.
4.2: Aus 2.1...(γ, β) Menge und
aus 3.3.Fall...(γ, β) = (p, q)”
folgt via IGP:β=q.
5: Aus 4.1 und
aus 4.2
folgt: qran x.
6: Es gilt 5qran x .
Es gilt VS gleich q /ran x . . . .
Ex falso quodlibet folgt: α=γ.
...
...
4Mengenlehre #309
Beweis 309-1 ...
Thema1 (α, β),(γ, β) {(p, q)} x.
...
Fallunterscheidung
...
3.4.Fall (α, β),(γ, β)x.
Aus VS gleich . . . x injektiv und
aus 3.4.Fall (α, β),(γ, β)x
folgt via 8-1(Def):α=γ.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: α=γ.
Ergo Thema1:α, β, γ : ((α, β),(γ, β) {(p, q)} x)(α=γ).
Konsequenz via 8-1(Def):{(p, q)} xinjektiv.
Mengenlehre #309 5
309-2. Aussage 261-3 kann verbessert werden.
309-2(Satz)
a) Aus qMenge” folgt dom ({(p, q)} x) = {p} dom x .
b) Aus pMenge” folgt ran ({(p, q)} x) = {q} ran x .
Beweis 309-2 a) VS gleich qMenge.
1: Es gilt: (pMenge) (pUnmenge).
Fallunterscheidung
1.1.Fall pMenge.
Aus 1.1.FallpMenge” und
aus VS gleich qMenge
folgt via 261-3:dom ({(p, q)} x) = {p} dom x.
1.2.Fall pUnmenge.
2.1: Aus 1.2.FallpUnmenge”
folgt via 1-4:{p}= 0.
2.2: Aus 1.2.FallpUnmenge”
folgt via 261-3:dom ({(p, q)} x) = dom x.
3: dom ({(p, q)} x)2.2
=dom x217
= 0 dom x2.1
={p} dom x.
4: Aus 3
folgt: dom ({(p, q)} x) = {p} dom x.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
dom ({(p, q)} x) = {p} dom x.
6Mengenlehre #309
Beweis 309-2 b) VS gleich pMenge.
1: Es gilt: (qMenge) (qUnmenge).
Fallunterscheidung
1.1.Fall qMenge.
Aus VS gleich pMenge und
aus 1.1.FallqMenge”
folgt via 261-3:ran ({(p, q)} x) = {q} ran x.
1.2.Fall qUnmenge.
2.1: Aus 1.2.FallqUnmenge”
folgt via 1-4:{q}= 0.
2.2: Aus 1.2.FallqUnmenge”
folgt via 261-3:ran ({(p, q)} x) = ran x.
3: ran ({(p, q)} x)2.2
=ran x217
= 0 ran x2.1
={q} ran x.
4: Aus 3
folgt: ran ({(p, q)} x) = {q} ran x.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
ran ({(p, q)} x) = {q} ran x.
Mengenlehre #309 7
309-3. Aussage 261-4 kann erg¨
anzt werden.
309-3(Satz) Es gelte:
)f:DB.
)p /D.
)qMenge.
Dann folgt {(p, q)} f:{p} D {q} B .
Beweis 309-3
1: Aus )f:DB
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=D)(ran fB).
2.1: Aus )p /D und
aus 1...dom f=D . . .
folgt: p /dom f.
2.2: Aus )qMenge
folgt via 309-2:dom ({(p, q)} f) = {p} dom f.
2.3: Via 261-3 gilt: ran ({(p, q)} f) {q} ran f.
3.1: Aus 1fFunktion. . . und
aus 2.1p /dom f
folgt via 261-4:{(p, q)} fFunktion.
3.2: Aus 2.2 und
aus 1...dom f=D . . .
folgt: dom ({(p, q)} f) = {p} D.
3.3: Aus 1...ran fB
folgt via 158-4:{q} ran f {q} B.
4: Aus 2.3ran ({(p, q)} f) {q} ran f und
aus 3.3{q} ran f {q} B
folgt via 0-6:ran ({(p, q)} f) {q} B.
5: Aus 3.1{(p, q)} fFunktion ,
aus 3.2dom ({(p, q)} f) = {p} D und
aus 4ran ({(p, q)} f) {q} B
folgt via 21-1(Def):{(p, q)} f:{p} D {q} B.
8Mengenlehre #309
309-4. Die Injektivit¨
ats-Aussage von 309-1 und die Funktions-Aussage von 309-
3kombinieren in wohlgef¨
alliger Weise.
309-4(Satz) Es gelte:
)f:DB.
)finjektiv.
)p /D.
)q /B.
)qMenge.
Dann folgt:
a) {(p, q)} f:{p} D {q} B.
b) {(p, q)} finjektiv.
Beweis 309-4
1.a): Aus )f:DB ,
aus )p /D und
aus )qMenge
folgt via 309-3:{(p, q)} f:{p} D {q} B.
1.1: Aus )f:DB
folgt via 21-1(Def):ran fB.
2: Aus 1.1ran fB und
aus )q /B
folgt via 0-4:q /ran f.
3.b): Aus 2q /ran f und
aus )finjektiv
folgt via 309-1:{(p, q)} finjektiv.
Mengenlehre #309 9
309-5. Mit ein wenig zus¨
atzlichem Beweisaufwand ist aus 309-4 eine Bijektions-
Version deduzierbar. Im Vergleich zu 309-4 f¨
allt die Voraussetzung pMen-
ge” auf.
309-5(Satz) Es gelte:
)f:DBbijektiv.
)p /D.
)q /B.
)p, q Menge.
Dann folgt:
a) {(p, q)} f:{p} D {q} Bbijektiv.
b) f {(p, q)} f.
c) f6={(p, q)} f.
Beweis 309-5
1: Aus )f:DBbijektiv
folgt via 22-1(Def): (f:DB)(finjektiv) (ran f=B).
2.1: Aus 1f:DB . . . ,
aus 1. . . f injektiv. . . ,
aus )p /D ,
aus )q /B und
aus ). . . q Menge
folgt via 309-4:
({(p, q)} f:{p} D {q} B)({(p, q)} finjektiv).
2.2: Aus )p, q Menge
folgt via 261-3:ran ({(p, q)} f) = {q} ran f.
3: Aus 2.2 und
aus 1...ran f=B
folgt: ran ({(p, q)} f) = {q} B.
...
10 Mengenlehre #309
Beweis 309-5 ...
4.a): Aus 2.2 ({(p, q)} f:{p} D {q} B)({(p, q)} finjektiv) und
aus 3ran ({(p, q)} f) = {q} B
folgt via 22-1(Def):{(p, q)} f:{p} D {q} Bbijektiv.
4.b): Via 2-7 gilt: f {(p, q)} f.
4.1: Es gilt: (f={(p, q)} f)(f6={(p, q)} f).
wfFallunterscheidung
4.1.1.Fall f={(p, q)} f.
5: Aus 4.1.1.Fallf={(p, q)} f
folgt via 2-10:{(p, q)} f.
6: Aus )p, q Menge
folgt via 259-36: (p, q) {(p, q)}.
7: Aus 6 (p, q) {(p, q)} und
aus 5{(p, q)} f
folgt via 0-4: (p, q)f.
8: Aus 7 (p, q)f
folgt via 7-5:pdom f.
9: Aus 1f:DB . . .
folgt via 21-1(Def):dom f=D.
10: Aus 8und
aus 9
folgt: pD.
11: Es gilt 10pD .
Es gilt )p /D .
Ex falso quodlibet folgt: f6={(p, q)} f.
Ende wfFallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
A1
f6={(p, q)} f
5.c): Aus A1
folgt: f6={(p, q)} f.
Mengenlehre #310 11
Mengenlehre: MInfimum/MSupremum.
MMinimum/MMaximum.
Mreflexiv in z.
Ersterstellung: 29/08/14 Letzte ¨
Anderung: 01/09/14
310-1. Nacharbeiten hilft. Beispiel 36-8 liefert auch den Nachweis, dass es nicht-
leere Mengen xmit unteren/oberen MSchranken p/qgibt, f¨
ur die nicht p M q
gilt. Selbst f¨
ur MInfimum/MSupremum ¨
andert sich nichts.
310-1.Bemerkung
Die Aussage
((0 6=x)
(uuntere MSchranke von x)(oobere MSchranke von x))
(uM o)”
ist nicht ohne Weiteres verf¨
ugbar.
Die Aussage
((0 6=x)
(inf ist MInfimum von x)(sup ist MSupremum von x))
(inf M sup)”
ist nicht ohne Weiteres verf¨
ugbar.
12 Mengenlehre #310
310-2. Zur Belegung von 310-1 liegt das von 36-8 vertraute Beispiel vor.
310-2.BEISPIEL
Es gelte:
)u, o, p Menge.
)u6=o6=p6=u.
)M={(u, u),(u, p),(p, o),(o, o)}.
)x={p}.
Dann folgt:
a) 06=x.
b) uuntere MSchranke von x
c) uist MInfimum von x.
d) oobere MSchranke von x.
e) oist MSupremum von x.
f) ¬(uM o).
Ad e): Es gilt nicht (u, o)M.
Mengenlehre #310 13
310-3. Nacharbeiten hilft auch zu kl¨
aren, was MInfima von 0 und MMaxima
von dom Mmiteinander zu tun haben.
310-3(Satz)
Die Aussagen i),ii) sind ¨
aquivalent:
i) pist MInfimum von 0.
ii) pist MMaximum von dom M.
Beweis 310-3 i) ii) VS gleich pist MInfimum von 0.
1: Aus VS gleich pist MInfimum von 0
folgt via 36-3:p(dom M)(ran M).
2: Aus 1p(dom M)(ran M)
folgt via 2-2: (pdom M)(pran M).
Thema3.1 αdom M.
4: Aus Thema3.1αdom M
folgt via 35-7:αuntere MSchranke von 0.
5: Aus VS gleich pist MInfimum von 0 und
aus 4αuntere MSchranke von 0
folgt via 36-1(Def):αM p.
Ergo Thema3.1:A1
α: (αdom M)(αM p)
3.2: Aus 2. . . p ran M und
aus A1 gleich α: (αdom M)(αM p)
folgt via 35-1(Def):pobere MSchranke von dom M.
4: Aus 3.2pobere MSchranke von dom M und
aus 2pdom M . . .
folgt via 38-1(Def):pist MMaximum von dom M.
14 Mengenlehre #310
Beweis 310-3 ii) i) VS gleich pist MMaximum von dom M.
1: Aus VS gleich pist MMaximum von dom M
folgt via 38-1(Def): (pobere MSchranke von dom M)(pdom M).
2: Aus 1 (pobere MSchranke von dom M)(pdom M)
folgt via 36-11:pist MInfimum von 0.
Mengenlehre #310 15
310-4. Auch der Zwillingssatz” von 310-3 erscheint dank Nacharbeiten.
310-4(Satz)
Die Aussagen i),ii) sind ¨
aquivalent:
i) pist MSupremum von 0.
ii) pist MMinimum von ran M.
Beweis 310-4 i) ii) VS gleich pist MSupremum von 0.
1: Aus VS gleich pist MSupremum von 0
folgt via 36-4:p(dom M)(ran M).
2: Aus 1p(dom M)(ran M)
folgt via 2-2: (pdom M)(pran M).
Thema3.1 αran M.
4: Aus Thema3.1αran M
folgt via 35-7:αobere MSchranke von 0.
5: Aus VS gleich pist MSupremum von 0 und
aus 4αobere MSchranke von 0
folgt via 36-1(Def):pM α.
Ergo Thema3.1:A1
α: (αran M)(pM α)
3.2: Aus 2pdom M . . . und
aus A1 gleich α: (αran M)(pM α)
folgt via 35-1(Def):puntere MSchranke von ran M.
4: Aus 3.2puntere MSchranke von ran M und
aus 2. . . p ran M
folgt via 38-1(Def):pist MMinimum von ran M.
16 Mengenlehre #310
Beweis 310-4 ii) i) VS gleich pist MMinimum von ran M.
1: Aus VS gleich pist MMinimum von ran M
folgt via 38-1(Def): (puntere MSchranke von ran M)(pran M).
2: Aus 1 (puntere MSchranke von ran M)(pran M)
folgt via 36-11:pist MSupremum von 0.
Mengenlehre #310 17
310-5. Schlecht formulierte S¨
atze erschweren ihr Auffinden. Nun sollen 36-3,4
nachtr¨
aglich korrigiert werden.
310-5(Satz)
a) Aus inf ist MInfimum von x und px folgt inf M p .
b) Aus sup ist MSupremum von x und px folgt p M sup .
Beweis 310-5 a) VS gleich (inf ist MInfimum von x)(px).
1: Aus VS gleich inf ist MInfimum von x . . .
folgt via 36-3:α: (αx)(inf M α).
2: Aus VS gleich . . . p x und
aus 1α: (αx)(inf M α)
folgt: inf M p.
b) VS gleich (sup ist MSupremum von x)(px).
1: Aus VS gleich sup ist MSupremum von x . . .
folgt via 36-3:α: (αx)(αM sup).
2: Aus VS gleich . . . p x und
aus 1α: (αx)(αM sup)
folgt: pM sup.
18 Mengenlehre #310
310-6. Auch die Allquantor-Aussagen von 30-19 lesen sich nicht besonders gut.
H¨
ochste Zeit, eine lesbarere Form nachzureichen.
310-6(Satz)
a) Aus Mreflexiv in z und pz und p=q
folgt pM q und q M p und q M q .
b) Aus Mreflexiv in z und pz und ¬(pM q) folgt p6=q .
c) Aus Mreflexiv in z und pz und ¬(qM p) folgt p6=q .
Beweis 310-6 a) VS gleich (Mreflexiv in z)(pz)(p=q).
1: Aus VS gleich Mreflexiv in z . . .
folgt via 30-19:
α, β : ((αz)(α=β)) ((α M β)(β M α)(β M β)).
2: Aus VS gleich ...(pz)(p=q) und
aus 1α, β : ((αz)(α=β)) ((αM β)(β M α)(β M β))
folgt: (pM q)(q M p)(q M q).
b) VS gleich (Mreflexiv in z)(pz)(¬(p M q)).
1: Aus VS gleich Mreflexiv in z . . .
folgt via 30-19:α, β : ((αz)(¬(αM β))) (α6=β).
2: Aus VS gleich ...(pz)(¬(pM q)) und
aus 1α, β : ((αz)(¬(αM β))) (α6=β)
folgt: p6=q.
c) VS gleich (Mreflexiv in z)(pz)(¬(qM p)).
1: Aus VS gleich Mreflexiv in z . . .
folgt via 30-19:α, β : ((βz)(¬(αM β))) (α6=β).
2: Aus VS gleich ...(pz)(¬(qM p)) und
aus 1α, β : ((βz)(¬(αM β))) (α6=β)
folgt: q6=p.
3: Aus 2
folgt: p6=q.
Mengenlehre #311 19
Mengenlehre: 311.0(x, y, z) .
311.0(x, y, stm) .
Ersterstellung: 02/09/14 Letzte ¨
Anderung: 02/09/14
311-1. Der Nachweis, dass jede unendliche Menge eine unendlich-abz¨
ahlbare” -
dieser Begriffe wird sp¨
ater definiert - Teilmenge umfasst, wird von langer Hand
vorbereitet.
311-1(Definition)
311.0(x, y, z)
={(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
={ω: (,Φ,Ψ : (Ω x)((Ω,Φ) y)(((Ω,Φ),Ψ) z)
(ω= (Ω,Ψ)))}.
20 Mengenlehre #311
311-2. In rudiment¨
arer Weise werden einige Eigenschaften von 311.0(x, y, z)
bewiesen.
311-2(Satz)
a) Aus (p, q)311.0(x, y, z) folgt px
und : (Ω Menge)((p, Ω) y)(((p, Ω), q)z) .
b) Aus px und (p, r)y und ((p, r), q)z
folgt (p, q)311.0(x, y, z) .
c) 311.0(x, y, z)Relation.
d) Aus pdom 311.0(x, y, z)
folgt px und pdom y und pdom (dom z) .
e) dom 311.0(x, y, z)xdom y.
f) Aus dom z=U × U folgt dom 311.0(x, y, z) = xdom y .
g) ran 311.0(x, y, z)ran z.
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
Mengenlehre #311 21
Beweis 311-2 a) VS gleich (p, q)311.0(x, y, z) .
1.1: Aus VS gleich (p, q)311.0(x, y, z)
folgt via ElementAxiom: (p, q) Menge.
1.2: Aus VS gleich (p, q)311.0(x, y, z)
folgt via 311-1(Def):
Φ,,Ψ : x)((Φ,Ω) y)(((Φ,Ω),Ψ) z)((p, q) = ,Ψ)).
2.1: Aus 1.2...,Ω) y . . .
folgt via 9-15: Menge.
2.2: Aus 1.2...(p, q) = ,Ψ) und
aus 1.1 (p, q) Menge
folgt via IGP: (p= Φ) (q= Ψ).
3.1: Aus 2.2p= Φ ... und
aus 1.2...Φx . . .
folgt: px
3.2: Aus 2.2p= Φ ...
folgt via PaarAxiom I: (p, Ω) = ,Ω).
4.1: Aus 3.2 und
aus 1.2...,Ω) y . . .
folgt: (p, Ω) y.
4.2: Aus 3.2 (p, Ω) = ,Ω) und
aus 2.2. . . q = Ψ
folgt via PaarAxiom I: ((p, Ω), q) = ((Φ,Ω),Ψ).
5: Aus 4.2 und
aus 1.2...((Φ,Ω),Ψ) z . . .
folgt: ((p, Ω), q)z.
6: Aus 1.2...... ,
aus 2.1,
aus 4.1 und
aus 5.1
folgt: : (Ω Menge) ((p, Ω) y)(((p, Ω), q)z)
22 Mengenlehre #311
Beweis 311-2 b) VS gleich (px)((p, r)y)(((p, r), q)z).
1.1: Aus )px . . . folgt: : = p.
1.2: Aus )...(p, r)y . . . folgt: Φ : Φ = r.
1.3: Aus )...((p, r), q)z folgt: Ψ : Ψ = q.
1.4: Aus VS gleich px . . .
folgt via ElementAxiom:pMenge.
1.5: Aus VS gleich ...((p, r), q)z
folgt via 9-15:qMenge.
2.1: Aus 1.1... = p und
aus VS gleich px . . .
folgt: x.
2.2: Aus 1.1... = p und
aus 1.4
folgt: Menge.
2.3: Aus 1.1... = p und
aus 1.2...Φ = r
folgt via PaarAxiom I: (Ω,Φ) = (p, r).
2.4: Aus 1.1... = p und
aus 1.3...Ψ = q
folgt via PaarAxiom I: (Ω,Ψ) = (p, q).
2.5: Aus 1.3...Ψ = q und
aus 1.5
folgt: Ψ Menge.
3.1: Aus 2.3 und
aus VS gleich ...(p, r)y . . .
folgt: (Ω,Φ) y.
3.2: Aus 2.3 (Ω,Φ) = (p, r) und
aus 1.3...Ψ = q
folgt via PaarAxiom I: ((Ω,Φ),Ψ) = ((p, r), q).
3.3: Aus 2.2 Menge und
aus 2.5 Ψ Menge
folgt via PaarAxiom I: (Ω,Ψ) Menge.
...
Mengenlehre #311 23
Beweis 311-2 b) VS gleich (px)((p, r)y)(((p, r), q)z).
...
4: Aus 3.2 und
aus VS gleich ...((p, r), q)z
folgt: ((Ω,Φ),Ψ) z.
5: Aus 1.1... ,
aus 1.2Φ... ,
aus 1.3Ψ... ,
aus 2.1 x ,
aus 3.1 (Ω,Φ) y ,
aus 4 ((Ω,Φ),Ψ) z ,
aus (Ω,Ψ) = (Ω,Ψ)” und
aus 3.3 (Ω,Ψ) Menge
folgt via 311-1(Def): (Ω,Ψ) 311.0(x, y, z) .
6: Aus 2.4 und
aus 5
folgt: (p, q)311.0(x, y, z) .
c)
Thema1 α311.0(x, y, z) .
Aus Thema1α311.0(x, y, z)
folgt via 311-1(Def):,Φ : α= (Ω,Φ).
Ergo Thema1:α: (α311.0(x, y, z) ) (,Φ : α= (Ω,Φ)).
Konsequenz via 10-3:311.0(x, y, z) Relation.
24 Mengenlehre #311
Beweis 311-2 d) VS gleich pdom 311.0(x, y, z) .
1: Aus VS gleich pdom 311.0(x, y, z)
folgt via 7-7: : (p, Ω) 311.0(x, y, z) .
2.1: Aus 1...(p, Ω) 311.0(x, y, z)
folgt via des bereits bewiesenen a):px
2.2: Aus 1...(p, Ω) 311.0(x, y, z)
folgt via des bereits bewiesenen a):Φ : ((p, Φ) y)(((p, Φ),Ω) z).
3.1: Aus 2.2...(p, Φ) y . . .
folgt via 7-5:pdom y
3.2: Aus 2.2...((p, Φ),Ω) z
folgt via 7-5: (p, Φ) dom z.
4: Aus 3.2 (p, Φ) dom z
folgt via 7-5:pdom (dom z)
e)
Thema1 αdom 311.0(x, y, z) .
2: Aus Thema1αdom 311.0(x, y, z)
folgt via des bereits bewiesenen d):
(αx)(αdom y).
3: Aus 2 (αx)(αdom y)
folgt via 2-2:αxdom y.
Ergo Thema1:α: (αdom 311.0(x, y, z) ) (αxdom y).
Konsequenz via 0-2(Def):dom 311.0(x, y, z)xdom y.
Mengenlehre #311 25
Beweis 311-2 f) VS gleich dom z=U × U.
1.1: Via des bereits bewiesenen e) gilt: dom 311.0(x, y, z)xdom y.
Thema1.2 αxdom y.
2: Aus Thema1.2αxdom y
folgt via 2-2: (αx)(αdom y).
3: Aus 2. . . α dom y
folgt via 7-7: : (α, Ω) y.
4: Aus 3...(α, Ω) y
folgt via ElementAxiom: (α, Ω) Menge.
5: Aus 4 (α, Ω) Menge
folgt via 298-2: (α, Ω) U × U.
6: Aus 5und
aus VS
folgt: (α, Ω) dom z.
7: Aus 6 (α, Ω) dom z
folgt via 7-7:Φ : ((α, Ω),Φ) z.
8: Aus 2αx . . . ,
aus 3...(α, Ω) y und
aus 7...((α, Ω),Φ) z
folgt via des bereits bewiesenen b):
(α, Φ) 311.0(x, y, z) .
9: Aus 8 (α, Φ) 311.0(x, y, z)
folgt via 7-5:αdom 311.0(x, y, z) .
Ergo Thema1.2:α: (αxdom y)(αdom 311.0(x, y, z) ).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
xdom y311.0(x, y, z)
2: Aus 1.1dom 311.0(x, y, z)xdom y und
aus A1 gleich xdom ydom 311.0(x, y, z)
folgt via GleichheitsAxiom:dom 311.0(x, y, z) = xdom y.
26 Mengenlehre #311
Beweis 311-2 g)
Thema1 αran 311.0(x, y, z) .
2: Aus Thema1αran 311.0(x, y, z)
folgt via 7-7: : (Ω, α)311.0(x, y, z) .
3: Aus 2...(Ω, α)311.0(x, y, z)
folgt via des bereits bewiesenen a):
Φ : ((Ω,Φ), α)z.
4: Aus 3...((Ω,Φ), α)z
folgt via 7-5:αran z.
Ergo Thema1:α: (αran 311.0(x, y, z) ) (αran z).
Konsequenz via 0-2(Def):ran 311.0(x, y, z)ran z.
Mengenlehre #311 27
311-3. Das geordnete Paar (p, x(p)) ist genau dann eine Menge, wenn pdom x.
Falls feine Funktion und (p, f(p)) eine Menge ist folgt ausserdem (p, f(p)) f.
311-3(Satz)
a) (p, x(p)) Menge” genau dann, wenn pdom x .
b) Aus fFunktion und (p, f(p)) Menge” folgt (p, f(p)) f .
Beweis 311-3 a) VS gleich (p, x(p)) Menge.
1: Aus VS gleich (p, x(p)) Menge
folgt via 9-15:x(p) Menge.
2: Aus 1x(p) Menge
folgt via 17-5:pdom x.
VS gleich pdom x.
1.1: Aus VS gleich pdom x
folgt via ElementAxiom:pMenge.
1.2: Aus VS gleich pdom x
folgt via 17-5:x(p) Menge.
2: Aus 1.1pMenge und
aus 1.2x(p) Menge
folgt via PaarAxiom I: (p, x(p)) Menge.
b) VS gleich (fFunktion) ((p, f(p)) Menge).
1: Aus VS gleich ...(p, f(p)) Menge
folgt via des bereits bewiesenen a):pdom f.
2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus 1pdom f
folgt via 18-22: (p, f(p)) f.
28 Mengenlehre #311
311-4. Wird von ymehr Struktur gefordert - hier: ysoll eine Funktion sein - so
gewinnt die Diskussion von 311-2ab) etwas an Fahrt.
311-4(Satz)
a) Aus fFunktion und (p, q)311.0(x, f, z)
folgt px und pdom f und ((p, f(p)), q)z .
b) Aus fFunktion und px und ((p, f(p)), q)z
folgt (p, q)311.0(x, f, z) .
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
Beweis 311-4 a) VS gleich (fFunktion) ((p, q)311.0(x, f, z) ).
1.1: Aus VS gleich ...(p, q)311.0(x, f, z)
folgt via 311-2:px
1.2: Aus VS gleich ...(p, q)311.0(x, f, z)
folgt via 311-2: : ((p, Ω) f)(((p, Ω), q)z).
2.1: Aus 1.2...(p, Ω) f . . .
folgt via 7-5:pdom f
2.2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus 1.2...(p, Ω) f . . .
folgt via 18-20: = f(p).
3: Aus 2.2 = f(p)
folgt via PaarAxiom I: (p, Ω) = (p, f(p)).
4: Aus 3 (p, Ω) = (p, f(p))
folgt via PaarAxiom I: ((p, Ω), q) = ((p, f(p)), q).
5: Aus 4und
aus 1.2...((p, Ω), q)z
folgt: ((p, f(p)), q)z
Mengenlehre #311 29
Beweis 311-4 b) VS gleich (fFunktion) (px)(((p, f(p)), q)z).
1: Aus VS gleich ...((p, f(p)), q)z
folgt via 9-15: (p, f(p)) Menge.
2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus 1 (p, f(p)) Menge
folgt via 311-3: (p, f(p)) f.
3: Aus VS gleich . . . p x . . . ,
aus 2 (p, f(p)) f und
aus VS gleich ((p, f(p)), q)z
folgt via 311-2: (p, q)311.0(x, f, z) .
30 Mengenlehre #311
311-5. Ein wenig ver¨
andert sich in 311-2, wenn zeine Funktion ist.
311-5(Satz)
a) Aus fFunktion und (p, q)311.0(x, y, f) folgt px
und : (Ω Menge)((p, Ω) y)(q=f(p, Ω)) .
b) Aus fFunktion und px und (p, r)ydom f
folgt (p, f(p, r)) 311.0(x, y, f) .
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
Beweis 311-5 a) VS gleich (fFunktion) ((p, q)311.0(x, y, f) ).
1.1: Aus VS gleich ...(p, q)311.0(x, y, f)
folgt via 311-2:px
1.2: Aus VS gleich ...(p, q)311.0(x, y, f)
folgt via 311-2: : (Ω Menge) ((p, Ω) y)(((p, Ω), q)f).
2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus 1.2...((p, Ω), q)f
folgt via 18-20:q=f(p, Ω).
3: Aus 1.2 : (Ω Menge) ((p, Ω) y)... und
aus 2
folgt: : (Ω Menge) ((p, Ω) y)(q=f(p, Ω))
b) VS gleich (fFunktion) (px)((p, r)ydom f).
1: Aus VS gleich ...(p, r)ydom f
folgt via 2-2: ((p, r)y)((p, r)dom f).
2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus 1...(p, r)dom f
folgt via 18-22: ((p, r), f(p, r)) f.
3: Aus VS gleich . . . p x . . . ,
aus 1 (p, r)y . . . und
aus 2 ((p, r), f(p, r)) f
folgt via 311-2: (p, f(p, r)) 311.0(x, y, f) .
Mengenlehre #311 31
311-6. Der vielleicht interessanteste Spezialfall von 311-2 liegt vor, wenn y, z
Funktionen sind.
311-6(Satz)
a) Aus f, g Funktion und (p, q)311.0(x, f, g)
folgt px und pdom f und (p, f(p)) dom g
und q=g(p, f(p)) .
b) Aus f, g Funktion und px und (p, f(p)) dom g
folgt (p, g(p, f(p))) 311.0(x, f, g) .
c) Aus f, g Funktion folgt 311.0(x, f, g)Funktion .
d) Aus f, g Funktion und pdom 311.0(x, f, g)
folgt 311.0(x, f, g) (p) = g(p, f(p)) .
e) Aus f, g Funktion und dom g=U × U
folgt 311.0(x, f, g) : xdom fran g .
f) Aus f, g Funktion und pxdom f und dom g=U × U
folgt 311.0(x, f, g) (p) = g(p, f(p)) .
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
32 Mengenlehre #311
Beweis 311-6 a) VS gleich (f, g Funktion) ((p, q)311.0(x, f, g) ).
1.1: Aus VS gleich f . . . Funktion. . . und
aus VS gleich ...(p, q)311.0(x, f, g)
folgt via 311-4: (px)(pdom f)
1.2: Aus VS gleich f . . . Funktion. . . und
aus VS gleich ...(p, q)311.0(x, f, g)
folgt via 311-4: ((p, f(p)), q)g.
2.1: Aus 1.2 ((p, f(p)), q)g
folgt via 7-5:(p, f(p)) dom g
2.2: Aus VS gleich . . . g Funktion. . . und
aus 1.2 ((p, f(p)), q)g
folgt via 18-20:q=g(p, f(p))
b) VS gleich (f, g Funktion) (px)((p, f(p)) dom g).
1: Aus VS gleich . . . g Funktion. . . und
aus VS gleich ...(p, f(p)) dom g
folgt via 18-22: ((p, f(p)), g(p, f(p))) g.
2: Aus VS gleich f . . . Funktion. . . ,
aus VS gleich . . . p x . . . und
aus 1 ((p, f(p)), g(p, f(p))) g
folgt via 311-4: (p, g(p, f(p))) 311.0(x, f, g) .
Mengenlehre #311 33
Beweis 311-6 c) VS gleich f, g Funktion.
1.1: Via 311-2 gilt: 311.0(x, f, g) Relation.
Thema1.2 (α, β),(α, γ)311.0(x, f, g) .
2.1: Aus VS gleich f, g Funktion. . . und
aus Thema1.2 (α, β)...311.0(x, f, g)
folgt via des bereits bewiesenen a):β=g(α, f(α)).
2.2: Aus VS gleich f, g Funktion. . . und
aus Thema1.2...(α, γ)311.0(x, f, g)
folgt via des bereits bewiesenen a):γ=g(α, f(α)).
3: Aus 2.1 und
aus 2.2
folgt: β=γ.
Ergo Thema1.2:
A1
α, β, γ : ((α, β),(α, γ)311.0(x, f, g) ) (β=γ)
2: Aus 1.1311.0(x, f, g) Relation und
aus A1 gleich α, β, γ : ((α, β),(α, γ)311.0(x, f, g) ) (β=γ)
folgt via 18-18(Def):311.0(x, f, g) Funktion.
d) VS gleich (f, g Funktion) (pdom 311.(x, f, g) ).
1.1: Aus VS gleich . . . p dom 311.0(x, f, g)
folgt via 7-7: : (p, Ω) 311.0(x, f, g) .
1.2: Aus VS gleich f, g Funktion. . .
folgt via des bereits bewiesenen c):311.0(x, f, g) Funktion.
2.1: Aus 1.2311.0(x, f, g) Funktion und
aus 1.1...(p, Ω) 311.0(x, f, g)
folgt via 18-20: = 311.0(x, f, g) (p).
2.2: Aus VS gleich f, g Funktion. . . und
aus 1.1...(p, Ω) 311.0(x, f, g)
folgt via des bereits bewiesenen a): = g(p, f(p)).
3: Aus 2.1 und
aus 2.2
folgt: 311.0(x, f, g) (p) = g(p, f(p)).
34 Mengenlehre #311
Beweis 311-6 e) VS gleich (f, g Funktion) (dom g=U × U).
1.1: Aus VS gleich f, g Funktion. . .
folgt via des bereits bewiesenen c):311.0(x, f, g) Funktion.
1.2: Aus VS gleich ...dom g=U × U
folgt via 311-2:dom 311.0(x, f, g) = xdom f.
1.3: Via 311-2 gilt: ran 311.0(x, f, g)ran g.
2: Aus 1.1311.0(x, f, g) Funktion ,
aus 1.2dom 311.0(x, f, g) = xdom f und
aus 1.3ran 311.0(x, f, g)ran g
folgt via 21-1(Def):311.0(x, f, g) : xdom fdom g.
f) VS gleich (f, g Funktion) (pxdom f)(dom g=U × U).
1: Aus VS gleich ...dom g=U × U
folgt via 311-2:dom 311.0(x, f, g) = xdom f.
2: Aus VS gleich . . . p xdom f . . . und
aus 1
folgt: pdom 311.0(x, f, g) .
3: Aus VS gleich f, g Funktion. . . und
aus 2pdom 311.0(x, f, g)
folgt via des bereits bewiesenen d):311.0(x, f, g) (p) = g(p, f(p)).
Mengenlehre #311 35
311-7. Die Vorbereitungen zielen auf 311.0(x, y, stm) ab. Sp¨
ater wird auf Funk-
tionen yspezialisiert.
311-7(Satz)
a) Aus (p, q)311.0(x, y, stm)
folgt px und : (Ω Menge)((p, Ω) y)(q=p\Ω) .
b) Aus px und (p, r)y folgt (p, p \r)311.0(x, y, stm) .
c) dom 311.0(x, y, stm) = xdom y.
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
Beweis 311-7
————————————————————————————
ALG-Notation.
————————————————————————————
a) VS gleich (p, q)311.0(x, y, stm) .
1.1: Aus VS gleich (p, q)311.0(x, y, stm)
folgt via 311-2:px
1.2: Aus VS gleich (p, q)311.0(x, y, stm)
folgt via 311-2: : (Ω Menge) ((p, Ω) y)(((p, Ω), q)stm).
2: Aus 1.2...((p, Ω), q)stm
folgt via 298-9:q=p\Ω.
3: Aus 1.2 : (Ω Menge) ((p, Ω) y)... und
aus 2
folgt: : (Ω Menge) ((p, Ω) y)(q=p\Ω)
36 Mengenlehre #311
Beweis 311-7 b) VS gleich (px)((p, r)y).
1: Aus VS gleich ...(p, r)y
folgt via ElementAxiom: (p, r) Menge.
2: Aus 1 (p, r) Menge
folgt via 298-2: (p, r) U × U.
3: Aus 2und
aus 298-10dom stm =U × U folgt: (p, r)dom stm.
4: Aus VS gleich ...(p, r)y und
aus 3 (p, r)dom stm
folgt via 2-2: (p, r)ydom stm.
5: Aus 298-10stm Funktion” ,
aus VS gleich px . . . und
aus 4 (p, r)ydom stm
folgt via 311-5: (p, stm(p, r)) 311.0(x, y, stm) .
6: Aus 1 (p, r) Menge
folgt via PaarAxiom I:p, r Menge.
7: Aus 6p, r Menge
folgt via 298-11:pstm r=p\r.
8: Aus pstm r=stm(p, r)” und
aus 7
folgt: stm(p, r) = p\r.
9: Aus 8stm(p, r) = p\r
folgt via PaarAxiom I: (p, stm(p, r)) = (p, p \r).
10: Aus 9und
aus 5
folgt: (p, p \r)311.0(x, y, stm) .
c)
Aus 298-10dom stm =U × U
folgt via 311-2:dom 311.0(x, y, stm) = xdom y.
Mengenlehre #311 37
311-8. Falls feine Funktion ist, so nimmt 311-6 f¨
ur 311.0(x, f, stm) klar er-
scheinende Form an.
311-8(Satz)
a) Aus fFunktion und (p, q)311.0(x, f, stm)
folgt pxdom f und q=p\f(p) .
b) Aus fFunktion und pxdom f
folgt (p, p \f(p)) 311.0(x, f, stm) .
c) Aus fFunktion folgt 311.0(x, f, stm)Funktion .
d) Aus fFunktion und pxdom f
folgt 311.0(x, f, stm) (p) = p\f(p) .
e) Aus fFunktion folgt dom 311.0(x, f, stm) = xdom f
und 311.0(x, f, stm) : xdom f U .
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
Beweis 311-8 a) VS gleich (fFunktion) ((p, q)311.0(x, f, stm) ).
1: Aus VS gleich ...(p, q)311.0(x, f, stm)
folgt via 311-7: (px)( : ((p, Ω) f)(q=p\Ω)).
2.1: Aus 1...(p, Ω) f . . .
folgt via 7-5:pdom f.
2.2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus 1...(p, Ω) f . . .
folgt via 18-20: = f(p).
3.1: Aus 1px . . . und
aus 2.1pdom f
folgt via 2-2:pxdom f
3.2: Aus 1. . . q =p\ und
aus 2.2
folgt: q=p\f(p)
38 Mengenlehre #311
Beweis 311-8 b) VS gleich (fFunktion) (pxdom f).
1: Aus VS gleich . . . p xdom f
folgt via 2-2: (px)(pdom f).
2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus 1. . . p dom f
folgt via 18-22: (p, f(p)) f.
3: Aus 1px . . . und
aus 2 (p, f(p)) f
folgt via 311-7: (p, p \f(p)) 311.0(x, f, stm) .
c) VS gleich fFunktion.
Aus VS gleich fFunktion und
aus 298-10stm Funktion”
folgt via 311-6:311.0(x, f, stm) Funktion.
d) VS gleich (fFunktion) (pxdom f).
1.1: Aus VS gleich fFunktion. . .
folgt via des bereits bewiesenen c):311.0(x, f, stm) Funktion.
1.2: Aus VS gleich (fFunktion) (pxdom f)
folgt via des bereits bewiesenen b): (p, p \f(p)) 311.0(x, f, stm) .
2: Aus 1.1311.0(x, f, stm) Funktion und
aus 1.2 (p, p \f(p)) 311.0(x, f, stm)
folgt via 18-20:p\f(p) = 311.0(x, f, stm) (p).
3: Aus 2
folgt: 311.0(x, f, stm) (p) = p\f(p).
Mengenlehre #311 39
Beweis 311-8 e) VS gleich fFunktion.
1: Aus VS gleich fFunktion ,
aus 298-10stm Funktion” und
aus 298-10dom stm =U × U
folgt via 311-6:311.0(x, f, stm) : xdom fran stm.
2.1: Aus 1311.0(x, f, stm) : xdom fran stm
folgt via 21-1(Def):dom 311.0(x, f, stm) = xdom f
2.2: Aus 1und
aus 298-10ran stm =U
folgt: 311.0(x, f, stm) : xdom f U
40 Mengenlehre #311
311-9. Falls x P(v) und falls feine Funktion ist, so kann ran 311.0(x, f, stm)
genauer gefasst werden.
311-9(Satz) Es gelte:
)x P(v).
)fFunktion.
Dann folgt:
a) ran 311.0(x, f, stm) P(v).
b) 311.0(x, f, stm) : xdom f P(v).
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
Beweis 311-9 a)
Thema1 αran 311.0(x, f, stm) .
2: Aus Thema1αran 311.0(x, f, stm)
folgt via 7-7: : (Ω dom 311.0(x, f, stm) )
((Ω, α)311.0(x, f, stm) ).
3: Aus )fFunktion
folgt via 311-8:dom 311.0(x, f, stm) = xdom f.
4: Aus 2...dom 311.0(x, f, stm)... und
aus 3
folgt: xdom f.
5: Aus 4 xdom f
folgt via 2-2: x.
6: Aus 5 x und
aus )x P(v)
folgt via 0-4: P(v).
...
...
Mengenlehre #311 41
Beweis 311-9 a) ...
Thema1 αran 311.0(x, f, stm) .
...
7: Aus )fFunktion und
aus 4 xdom f
folgt via 311-8:311.0(x, f, stm) (Ω) = \f(Ω).
8: Aus 6 P(v)
folgt via 5-36: \f(Ω) P(v).
9: Aus 7und
aus 8
folgt: 311.0(x, f, stm) (Ω) P(v).
10: Aus )fFunktion
folgt via 311-8:311.0(x, f, stm) Funktion.
11: Aus 10311.0(x, f, stm) Funktion und
aus 2...(Ω, α)311.0(x, f, stm)
folgt via 18-20:α=311.0(x, f, stm) (Ω).
12: Aus 11 und
aus 9
folgt: α P(v).
Ergo Thema1:α: (αran 311.0(x, f, stm) ) (α P(v)).
Konsequenz via 0-2(Def):ran 311.0(x, f, stm) P(v).
42 Mengenlehre #311
Beweis 311-9 b)
1.1: Aus )fFunktion
folgt via 311-8:311.0(x, f, stm) Funktion.
1.2: Aus )fFunktion
folgt via 311-8:dom 311.0(x, f, stm) = xdom f.
1.3: Aus )x P(v) und
aus )fFunktion
folgt via des bereits bewiesenen a):ran 311.0(x, f, stm) P(v).
2: Aus 1.1311.0(x, f, stm) Funktion ,
aus 1.2dom 311.0(x, f, stm) = xdom f und
aus 1.3ran 311.0(x, f, stm) P(v)
folgt via 21-1(Def):311.0(x, f, stm) : xdom f P(v).
Mengenlehre #311 43
311-10. Aus dom x=Ufolgt dom (xy) = dom y. Im Speziellen gilt dom ({.}
y) = dom y.
311-10(Satz)
a) Aus dom x=U folgt dom (xy) = dom y .
b) dom ({.} y) = dom y.
c) Aus fFunktion folgt {.} fFunktion .
Beweis 311-10 a) VS gleich dom x=U.
1: Via 14-6 gilt: dom (xy) = y1[dom x].
2: Aus 1und
aus VS
folgt: dom (xy) = y1[U].
3: Via 11-17 gilt: y1[U] = dom y.
4: Aus 2und
aus 3
folgt: dom (xy) = dom y.
b)
Aus 27-14dom {.}=U
folgt via des bereits bewiesenen a):dom ({.} y) = dom y.
c) VS gleich fFunktion.
Aus 27-14{.}Funktion” und
aus 1fFunktion
folgt via 18-46:{.} fFunktion.
44 Mengenlehre #311
311-11. Eine spezielle Situation von 311-9 liegt vor, wenn an Stelle von feine
Funktion {.}fbetrachtet wird, wobei fdie an eine universelle Auswahlfunktion
erinnernde Eigenschaft f:U \ {0} U hat.
311-11(Satz) Es gelte:
)f:U \ {0} U.
)x P(v).
Dann folgt:
a) 311.0(x, {.} f, stm) : x\ {0} P(v).
b) α: (0 6=αx)(311.0(x, {.} f, stm) (α) = α\ {f(α)}.
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
Beweis 311-11
1: Aus )f:U \ {0} U
folgt via 21-1(Def):fFunktion.
2: Aus 1fFunktion
folgt via 311-10:{.} fFunktion.
3: Aus )x P(v) und
aus 2{.} fFunktion
folgt via 311-9:311.0(x, {.} f, stm) : xdom ({.} f) P(v).
4: Via 311-10 gilt: dom ({.} f) = dom f.
5: Aus 4
folgt: xdom ({.} f) = xdom f.
6: Aus )f:U \ {0} U
folgt via 21-1(Def):dom f=U \ {0}.
7: xdom ({.} f)5
=xdom f6
=x(U \ {0})29611
= (x U)\ {0}
217
=x\ {0}.
8.a): Aus 3und
aus 7xdom ({.} f) = ...=x\ {0}
folgt: 311.0(x, {.} f, stm) : x\ {0} P(v).
...
Mengenlehre #311 45
Beweis 311-11 ...
Thema8.1 06=αx.
9: Aus Thema8.1 0 6=αx
folgt via 5-15:αx\ {0}.
10: Aus 7xdom ({.} f) = ...=x\ {0} und
aus 9αx\ {0}
folgt: αxdom ({.} f).
11: Aus 2{.} fFunktion und
aus 10αxdom ({.} f)
folgt via 311-8:
311.0(x, {.} f, stm) (α) = α\(({.} f)(α)).
12: Aus 27-14{.}Funktion” und
aus 1fFunktion
folgt via 18-46: ({.} f)(α) = {.}(f(α)).
13: Aus 11 und
aus 12
folgt: 311.0(x, {.} f, stm) (α) = α\({.}(f(α))).
14: Aus Thema8.1. . . α x
folgt via ElementAxiom:αMenge.
15: Aus 14αMenge
folgt via 0-22:α U.
16: Aus Thema8.1 0 6=α . . . und
aus 15α U
folgt via 5-15:α U \ {0}.
17: Aus 16 und
aus 6
folgt: αdom f.
18: Aus 17αdom f
folgt via 17-5:f(α) Menge.
...
...
46 Mengenlehre #311
Beweis 311-11 ...
Thema8.1 06=αx.
...
19: Aus 18f(α) Menge
folgt via 27-14:{.}(f(α)) = {f(α)}.
20: Aus 19 und
aus 13
folgt: 311.0(x, {.} f, stm) (α) = α\ {f(α)}.
Ergo Thema8.1:
Ab)
α: (0 6=αx)(311.0(x, {.} f, stm) (α) = α\ {f(α)})
Mengenlehre #312 47
Mengenlehre: Punendl und Punendl(x).
Die Frage, ob jede Unmenge eine unendliche TeilMenge hat, bleibt bis auf
Weiteres unbeantwortet.
S(x\ {0}) = Sx.
Ist xeine unendliche Menge, so gibt es Funktionen ,Ψ mit Ω(α)αf¨
ur alle
nichtleeren TeilKlassen αvon xund Ω(0) = xund
Ω(1 + n) = Ω(n)\ {Ψ(Ω(n))},nN.
Ersterstellung: 05/09/14 Letzte ¨
Anderung: 14/09/14
312-1. Die unendlichen Teilmengen von xwerden in Punendl(x) zusammengefasst.
Punendl ist die Klasse aller unendlichen Mengen.
312-1(Definition)
1) Punendl(x) = 312.0(x) = {ω: (ωx)(ωunendlich)}.
2) Punendl =Punendl(U).
48 Mengenlehre #312
312-2. p Punendl(x) genau dann, wenn peine unendliche Teilmenge von xist.
p Punendl genau dann, wenn peine unendliche Menge ist. Ist punendlich, so
gilt p / Pendl(x). Das triviale Ergebnis Pendl(x) P(x) wird nachgereicht. Als
Neuerung in der Notation werden Widerspruchsbeweise” nicht mehr mit einem
Ex falso quodlibet Abschluss zu einem formal korrekten Ende gebracht.
312-2(Satz)
a) p Punendl(x) genau dann, wenn
pMenge” und px und punendlich” .
b) p Punendl genau dann, wenn pMenge” und punendlich” .
c) Aus punendlich” folgt p / Pendl(x) und p / Pendl .
d) Aus px und p / Pendl(x) folgt punendlich” .
e) Pendl(x) P(x).
f) Aus xy folgt Punendl(x) Punendl(y) .
g) Punendl(x) Punendl.
h) Aus pendlich” folgt p / Punendl(x) und p / Punendl .
i) x Punendl(x) genau dann, wenn xunendlich” und xMenge” .
Mengenlehre #312 49
Beweis 312-2 a) VS gleich p Punendl(x).
1.1: Aus VS gleich p Punendl(x)
folgt via ElementAxiom:pMenge
1.2: Aus VS gleich p Punendl(x)
folgt via 312-1(Def):(px)(punendlich)
a) VS gleich (pMenge) (px)(punendlich).
Aus VS gleich ...(px)(punendlich) und
aus VS gleich pMenge. . .
folgt via 312-1(Def):p Punendl(x).
b) VS gleich p Punendl.
1: Aus VS gleich p Punendl und
aus 312-1(Def)Punendl =Punendl(U)”
folgt: p Punendl(U).
2: Aus 1p Punendl(U)
folgt via des bereits bewiesenen a): (pMenge) (punendlich).
b) VS gleich (pMenge) (punendlich).
1: Via 0-18 gilt: p U.
2: Aus VS gleich pMenge. . . ,
aus 1p U und
aus VS gleich . . . p unendlich
folgt via des bereits bewiesenen a):p Punendl(U).
3: Aus 2und
aus 312-1(Def)Punendl =Punendl(U)”
folgt: p Punendl.
50 Mengenlehre #312
Beweis 312-2 c) VS gleich punendlich.
1: Es gilt: (p Pendl)(p / Pendl).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall p Pendl.
2: Aus 1.1.Fallp Pendl
folgt via 28-7:pendlich.
3: Aus VS gleich punendlich
folgt via 29-1(Def):¬(pendlich).
Ende wfFallunterscheidung A1
p / Pendl
2.1: Aus A1
folgt: p / Pendl
2.2: Via 32-7 gilt: Pendl(x) Pendl.
3: Aus 2.1p / Pendl und
aus 2.2Pendl(x) Pendl
folgt via 0-4:p / Pendl(x)
d) VS gleich (px)(p / Pendl(x)).
1: Via 32-4 gilt: (p Pendl(x)) ((px)(pendlich)).
2: Aus 1
folgt: (p / Pendl(x)) ((¬(px)) (¬(pendlich))).
3: Aus VS gleich . . . p / Pendl(x) und
aus 2
folgt: (¬(px)) (¬(pendlich)).
4: Aus VS gleich px . . . und
aus 3
folgt: ¬(pendlich).
5: Aus 4
folgt via 29-1(Def):punendlich.
Mengenlehre #312 51
Beweis 312-2 e)
Thema1 α Pendl(x).
2.1: Aus Thema1α Pendl(x)
folgt via ElementAxiom:αMenge.
2.2: Aus Thema1α Pendl(x)
folgt via 32-4:αx.
3: Aus 2.2αx und
aus 2.1αMenge
folgt via 0-26:α P(x).
Ergo Thema1:α: (α Pendl(x)) (α P(x)).
Konsequenz via 0-2(Def):Pendl(x) P(x).
f) VS gleich xy.
Thema1 α Punendl(x).
2: Aus Thema1α Punendl(x)
folgt via des bereits bewiesenen a):
(αMenge) (αx)(αunendlich).
3: Aus 2. . . α x . . . und
aus VS gleich xy
folgt via 0-6:αy.
4: Aus 2αMenge. . . ,
aus 3αy und
aus 2. . . α unendlich
folgt via des bereits bewiesenen a):α Punendl(y).
Ergo Thema1:α: (α Punendl(x)) (α Punendl(y)).
Konsequenz via 0-2(Def):Punendl(x) Punendl(y).
52 Mengenlehre #312
Beweis 312-2 g)
1: Via 0-18 gilt: x U.
2: Aus 1x U
folgt via des bereits bewiesenen f):Punendl(x) Punendl(U).
3: Aus 2und
aus 312-1(Def)Punendl =Punendl(U)”
folgt: Punendl(x) Punendl.
h) VS gleich pendlich.
1: Es gilt: (p Punendl)(p / Punendl).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall p Punendl.
2: Aus 1.1.Fallp Punendl
folgt via des bereits bewiesenen b):punendlich.
3.1: Aus 2punendlich
folgt via 29-1(Def):¬(pendlich).
3.2: Nach VS gilt: pendlich.
Ende wfFallunterscheidung A1
p / Punendl
2: Aus A1
folgt: p / Punendl
3: Via des bereits bewiesenen g) gilt: Punendl(x) Punendl.
4: Aus 2p / Punendl und
aus 3Punendl(x) Punendl
folgt via 0-4:p / Punendl(x)
Mengenlehre #312 53
Beweis 312-2 i) VS gleich x Punendl(x).
1.1: Aus VS gleich x Punendl(x)
folgt via ElementAxiom:xMenge
1.2: Aus VS gleich x Punendl(x)
folgt via des bereits bewiesenen a):xunendlich
VS gleich (xunendlich) (xMenge).
1: Via 0-6 gilt: xx.
2: Aus VS gleich . . . x Menge ,
aus 1xx und
aus VS gleich xunendlich. . .
folgt via des bereits bewiesenen a):x Punendl(x).
54 Mengenlehre #312
312-3. Es gilt Punendl(x) = P(x)\ Pendl(x).
312-3(Satz)
a) Punendl(x) = P(x)\ Pendl(x).
b) Punendl(x) P(x).
c) Punendl =U \ Pendl.
d) Aus xMenge” folgt Punendl(x)Menge” .
Beweis 312-3 a)
Thema1.1 α Punendl(x).
2: Aus Thema1.1α Punendl(x)
folgt via 312-2: (αMenge) (αx)(αunendlich).
3.1: Aus 2 (αMenge) (αx)...
folgt via 0-26:α P(x).
3.2: Aus 2. . . α unendlich
folgt via 312-2:α / Pendl(x).
4: Aus 3.1α P(x) und
aus 3.2α / Pendl(x)
folgt via 5-3:α P(x)\ Pendl(x).
Ergo Thema1.1:α: (α Punendl(x)) (α P(x)\ Pendl(x)).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
Punendl(x) P(x)\ Pendl(x)
...
Mengenlehre #312 55
Beweis 312-3 a) ...
Thema1.2 α P(x)\ Pendl(x).
2: Aus Thema1.2α P(x)\ Pendl(x)
folgt via 5-3: (α P(x)) (α / Pendl(x)).
3: Aus 2α P(x)...
folgt via 0-26: (αx)(αMenge).
4: Aus 3αx . . . und
aus 2. . . α / Pendl(x)
folgt via 312-2:αunendlich.
5: Aus 3 (αx)(αMenge) und
aus 4αunendlich
folgt via 312-2:α Punendl(x).
Ergo Thema1.2:α: (α P(x)\ Pendl(x)) (α Punendl(x)).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
P(x)\ Pendl(x) Punendl(x)
2: Aus A1 gleich Punendl(x) P(x)\ Pendl(x) und
aus A2 gleich P(x)\ Pendl(x) Punendl(x)
folgt via GleichheitsAxiom:Punendl(x) = P(x)\ Pendl(x).
b)
1.1: Via des bereits bewiesenen a) gilt: Punendl(x) = P(x)\ Pendl(x).
1.2: Via 5-5 gilt: P(x)\ Pendl(x) P(x).
2: Aus 1.1 und
aus 1.2
folgt: Punendl(x) P(x).
56 Mengenlehre #312
Beweis 312-3 c)
1: Via des bereits bewiesenen a) gilt: Punendl(U) = P(U)\ Pendl(U).
2: Punendl
3121(Def )
=Punendl(U)1
=P(U)\ Pendl(U)028
=U \ Pendl(U)
327
=U \ Pendl.
3: Aus 2
folgt: Punendl =U \ Pendl.
d) VS gleich xMenge.
1: Aus VS gleich xMenge
folgt via PotenzMengenAxiom:P(x) Menge.
2: Via des bereits bewiesenen b) gilt: Punendl(x) P(x).
3: Aus 2Punendl(x) P(x) und
aus 1P(x) Menge
folgt via TeilMengenAxiom:Punendl(x) Menge.
Mengenlehre #312 57
312-4. Ist jede TeilMenge von xendlich so gilt ¨
aquivalenter Weise Punendl(x) = 0.
312-4(Satz)
Die Aussagen i),ii),iii),iv) sind ¨
aquivalent:
i) Punendl(x) = 0.
ii) P(x) Pendl(x).
iii) P(x) = Pendl(x).
iv) α: ((αx)(αMenge)) (αendlich).
Beweis 312-4 i) ii) VS gleich Punendl(x) = 0.
1: Via 312-3 gilt: Punendl(x) = P(x)\ Pendl(x).
2: Aus 1und
aus VS
folgt: P(x)\ Pendl(x) = 0.
3: Aus 2P(x)\ Pendl(x) = 0
folgt via 5-6:P(x) Pendl(x).
ii) iii) VS gleich P(x) Pendl(x).
1: Via 312-2 gilt: Pendl(x) P(x).
2: Aus VS gleich P(x) Pendl(x) und
aus 1Pendl(x) P(x)
folgt via GleichheitsAxiom:P(x) = Pendl(x).
...
58 Mengenlehre #312
Beweis 312-4 ...
iii) iv) VS gleich P(x) = Pendl(x).
Thema1 (αx)(αMenge).
2: Aus Thema1 (αx)(αMenge)
folgt via 0-26:α P(x).
3: Aus 2und
aus VS
folgt: α Pendl(x).
4: Aus 3α Pendl(x)
folgt via 32-4:αendlich.
Ergo Thema1:α: ((αx)(αMenge)) (αendlich).
iv) i) VS gleich α: ((αx)(αMenge)) (αendlich).
1: Es gilt: (0 6=Punendl(x)) (Punendl(x) = 0).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall 06=Punendl(x).
2: Aus 1.1.Fall 0 6=Punendl(x)”
folgt via 0-20: : Punendl(x).
3: Aus 2... Punendl(x)
folgt via 312-2: (Ω Menge) (Ω x)(Ω unendlich).
4: Aus 3...x . . . ,
aus 3 Menge. . . und
aus VS gleich α: ((αx)(αMenge)) (αendlich)
folgt: endlich.
5: Aus 3... unendlich
folgt via 29-1(Def):¬(Ω endlich).
Ende wfFallunterscheidung Punendl(x) = 0.
Mengenlehre #312 59
312-5. Gerne w¨
usste ich mehr dar¨
uber, ob jede Unmenge eine unendliche Teil-
Menge hat. Mit den mir gegenw¨
artigen Mitteln kann ich diese Frage nicht beant-
worten. Ich bin kein Spezialist auf dem Gebiet der Mengenlehre. So k¨
onnen hier
nur einfache Implikationen zur Verf¨
ugung gestellt werden.
312-5(Satz)
a) Aus xendlich” folgt Punendl(x) = 0 .
b) Aus xMenge” und Punendl(x) = 0 folgt xendlich” .
c) Aus 06=Punendl(x) folgt xunendlich” .
d) Aus xunendlich” folgt xUnmenge” oder 06=Punendl(x) .
Beweis 312-5 a) VS gleich xendlich.
1: Es gilt: (0 6=Punendl(x)) (Punendl(x) = 0).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall 06=Punendl(x).
2: Aus 1.1.Fall 0 6=Punendl(x)”
folgt via 0-20: : Punendl(x).
3: Aus 2... Punendl(x)
folgt via 312-2: (Ω x)(Ω unendlich).
4: Aus VS gleich xendlich
folgt via 28-7:x Pendl.
5: Aus 4x Pendl und
aus 3 x . . .
folgt via 31-4: Pendl.
6: Aus 5 Pendl
folgt via 28-7: endlich.
7: Aus 3... unendlich
folgt via 29-1(Def):¬(Ω endlich).
Ende wfFallunterscheidung Punendl(x) = 0.
60 Mengenlehre #312
Beweis 312-5 b) VS gleich (xMenge) (Punendl(x) = 0).
1: Aus VS gleich xMenge. . .
folgt via 0-27:x P(x).
2: Aus VS gleich ...Punendl(x) = 0
folgt via 312-4:P(x) = Pendl(x).
3: Aus 1und
aus 2
folgt: x Pendl(x).
4: Aus 3x Pendl(x)
folgt via 32-4:xendlich.
c)
1: Via des bereits bewiesenen a) gilt: (xendlich) (Punendl(x) = 0).
2: Aus 1
folgt: (0 6=Punendl(x)) (xunendlich).
d)
1: Via des bereits bewiesenen b) gilt:
((xMenge) (Punendl(x) = 0)) (xendlich).
2: Aus 1
folgt: (xunendlich) ((xUnmenge) (0 6=Punendl(x))).
Mengenlehre #312 61
312-6. Beim Vereinigen kann getrost auf die leere Menge verzichtet werden.
312-6(Satz)
[(x\ {0}) = [x.
Beweis 312-6
1: Via 5-5 gilt: x\ {0} x.
2: Aus 1x\ {0} x
folgt via 1-15:S(x\ {0})Sx.
Thema3 αSx.
4: Aus Thema3αSx
folgt via 1-12: : αx.
5: Aus 4. . . α ...
folgt via 0-20: 0 6= Ω.
6: Aus 4...x und
aus 5 0 6=
folgt via 5-15: x\ {0}.
7: Aus 4. . . α ... und
aus 6 x\ {0}
folgt via 1-12:αS(x\ {0}).
Ergo Thema3:α: (αSx)(αS(x\ {0})).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
SxS(x\ {0})
4: Aus 2S(x\ {0})Sx und
aus A1 gleich SxS(x\ {0})
folgt via GleichheitsAxiom:S(x\ {0}) = Sx.
62 Mengenlehre #312
312-7(AC). Mit einem eleganten Umweg ¨
uber cartesische Produkte wird in
#259 ein Resultat ¨
uber die Existenz gewisser Auswahlfunktionen” bewiesen,
das ohne viel Aufhebens direkt mit Hilfe des Auswahlaxioms verf¨
ugbar ist.
312-7(AC)(Satz)
a) : (Ω : x\ {0} Sx)(α: (0 6=αx)(Ω(α)α)),
b) : (Ω : U \ {0} U)(α: (0 6=α U)(Ω(α)α)).
Beweis 312-7(AC) a)
1: Via 20-11:
(idx\{0}Funktion) (dom (idx\{0}) = x\ {0})(ran (idx\{0}) = x\ {0}).
Thema2 βdom (idx\{0}).
3: Aus Thema2βdom idx\{0} und
aus 1...dom (idx\{0}) = x\ {0}...
folgt: βx\ {0}.
4.1: Aus 3βx\ {0}
folgt via 5-15: 0 6=β.
4.2: Aus 3βx\ {0}
folgt via 20-11:idx\{0}(β) = β.
5: Aus 4.1 und
aus 4.2
folgt: 0 6=idx\{0}(β).
Ergo Thema2:A1
β: (βdom idx\{0})(0 6=idx\{0}(β))
3: Aus 1idx\{0}Funktion. . . und
aus A1 gleich β: (βdom (idx\{0})) (0 6=idx\{0}(β))
folgt via Auswahlaxiom: : (Ω : dom (idx\{0})Sran (idx\{0}))
(γ: (γdom (idx\{0})) (Ω(γ)idx\{0}(γ))).
4: Aus 3und
aus 1...dom (idx\{0}) = x\ {0}...
folgt: : (Ω : x\ {0} Sran (idx\{0}))
(γ: (γx\ {0})(Ω(γ)idx\{0}(γ))).
...
Mengenlehre #312 63
Beweis 312-7(AC) ...
5: Aus 4und
aus 1...ran idx\{0}=x\ {0}
folgt: : (Ω : x\ {0} S(x\ {0}))
(γ: (γx\ {0})(Ω(γ)idx\{0}(γ))).
6: Via 312-6 gilt: S(x\ {0}) = Sx.
7: Aus 6und
aus 5
folgt: : (Ω : x\ {0} Sx)
(γ: (γx\ {0})(Ω(γ)idx\{0}(γ))).
Thema8 06=αx.
9: Aus Thema8 0 6=αx
folgt via 5-15:αx\ {0}.
10.1: Aus 9αx\ {0} und
aus 7...γ: (γx\ {0})(Ω(γ)idx\{0}(γ))
folgt Ω(α)idx\{0}(α).
10.2: Aus 9αx\ {0}
folgt via 20-11:idx\{0}(α) = α.
11: Aus 10.1 und
aus 10.2
folgt: Ω(α)α.
Ergo Thema8:A2
α: (0 6=αx)(Ω(α)α)
9: Aus 7 : (Ω : x\ {0} Sx)... und
aus A2
folgt: : (Ω : x\ {0} Sx)(α: (0 6=αx)(Ω(α)α)).
b)
1: Via des bereits bewiesenen a) gilt:
: (Ω : U \ {0} SU)(α: (0 6=α U)(Ω(α)α)).
2: Aus 1und
aus 1-14SU=U
folgt: : (Ω : U \ {0} U)(α: (0 6=α U)(Ω(α)α)).
64 Mengenlehre #312
312-8. Nichts am Nachfolgenden erscheint ¨
uberraschend. (K¨
urzen! Siehe 213-5!)
312-8(Satz)
a) xyendlich” genau dann, wenn x, y endlich” .
b) Aus xunendlich” und yendlich” folgt x\yunendlich” .
c) Aus xendlich” und yunendlich” folgt x6=y .
d) Aus pendlich” folgt Punendl(x)\ {p}=Punendl(x) .
e) Punendl(x)\ {0}=Punendl(x).
f) Aus p Punendl(x) und yendlich”
folgt p6=y und p\y Punendl(x) .
g) Aus p Punendl(x) folgt 06=p und p\ {q} Punendl(x) .
Beweis 312-8 a) VS gleich xyendlich.
1: Via 2-7 gilt: x, y xy.
2: Aus 1x, y xy und
aus VS gleich xyendlich
folgt via 213-5:x, y endlich.
a) VS gleich x, y endlich.
Aus VS gleich x, y endlich
folgt via 213-5:xyendlich.
Mengenlehre #312 65
Beweis 312-8 b) VS gleich (xunendlich) (yendlich).
1.1: Via 29-1(Def) gilt: (x\yendlich) (x\yunendlich).
wfFallunterscheidung
1.1.1.Fall x\yendlich.
2: Aus 1.1.1.Fallx\yendlich” und
aus VS gleich . . . y endlich
folgt via 213-5:y(x\y) endlich.
3: Via 5-22 gilt: y(x\y) = yx.
4: Aus 3und
aus 2
folgt: yxendlich.
5: Aus 4yxendlich
folgt via des bereits bewiesenen a):xendlich.
6: Aus VS gleich xunendlich. . .
folgt via 29-1(Def):¬(xendlich).
Ende wfFallunterscheidung x\yunendlich.
c) VS gleich (xendlich) (yunendlich).
1: Es gilt: (x=y)(x6=y).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall x=y.
2: Aus 1.1.Fallx=y und
aus VS gleich . . . y unendlich
folgt: xunendlich.
3.1: Aus 2xunendlich
folgt via 29-1(Def):¬(xendlich).
3.2: Nach VS gilt: xendlich.
Ende wfFallunterscheidung x6=y.
66 Mengenlehre #312
Beweis 312-8 d) VS gleich pendlich.
1.1: Via 5-5 gilt: Punendl(x)\ {p} Punendl(x).
Thema1.2 α Punendl(x).
2: Aus Thema1.2α Punendl(x)
folgt via 312-2:αunendlich.
3: Aus VS gleich pendlich und
aus 2αunendlich
folgt via des bereits bewiesenen c):p6=α.
4: Aus Thema1.2α Punendl(x) und
aus 3p6=α
folgt via 5-15:α Punendl(x)\ {p}.
Ergo Thema1.2:α: (α Punendl(x)) (α Punendl(x)\ {p}).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
Punendl(x) Punendl(x)\ {p}
2: Aus 1.1Punendl(x)\ {p} Punendl(x) und
aus A1 gleich Punendl(x) Punendl(x)\ {p}
folgt via GleichheitsAxiom:Punendl(x)\ {p}=Punendl(x).
e)
Aus EndlichkeitsAxiom 0 endlich”
folgt via des bereits bewiesenen g):Punendl(x)\ {0}=Punendl(x).
Mengenlehre #312 67
Beweis 312-8 f) VS gleich (p Punendl(x)) (yendlich).
1: Aus VS gleich p Punendl(x)...
folgt via 312-2: (pMenge) (px)(punendlich).
2.1: Aus VS gleich . . . y endlich und
aus 1. . . p unendlich
folgt via des bereits bewiesenen c):y6=p.
2.2: Aus 1pMenge. . .
folgt via 94-6:p\yMenge.
2.3: Via 5-5 gilt: p\yp.
2.4: Aus 1. . . p unendlich und
aus VS gleich . . . y endlich
folgt via des bereits bewiesenen b):p\yunendlich.
3.1: Aus 2.1
folgt: p6=y
3.2: Aus 2.3p\yp und
aus 1. . . p x . . .
folgt via 0-6:p\yx.
4: Aus 2.2p\yMenge ,
aus 3.2p\yx und
aus 2.4p\yunendlich
folgt via 312-2:p\y Punendl(x)
68 Mengenlehre #312
Beweis 312-8 g) VS gleich p Punendl(x).
1.1: Aus VS gleich p Punendl(x) und
aus EndlichkeitsAxiom 0 endlich”
folgt via des bereits bewiesenen f):p6= 0.
1.2: Via 28-8 gilt: {q}endlich.
2.1: Aus 1.1
folgt: 0 6=p
2.2: Aus VS gleich p Punendl(x) und
aus 1.2{q}endlich
folgt via des bereits bewiesenen f):p\ {q} Punendl(x)
Mengenlehre #312 69
312-9. Aus f:DBund pran f- und nicht etwa pB- folgt die Existenz
eines Dmit p=f(Ω).
312-9(Satz)
a) Aus f:DB und pran f
folgt : (Ω D)(p=f(Ω)) .
b) Aus f:DB und ran fA
folgt f:DA und f:DBA .
Beweis 312-9 a) VS gleich (f:DB)(pran f).
1: Aus VS gleich f:DB . . .
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=D).
2: Aus 1fFunktion. . . und
aus VS gleich . . . p ran f
folgt via 18-24: : (Ω dom f)(p=f(Ω)).
3: Aus 2und
aus 1...dom f=D
folgt: : (Ω D)(p=f(Ω)).
b) VS gleich (f:DB)(ran fA).
1: Aus VS gleich f:DB . . .
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=D)(ran fB).
2.1: Aus 1 (fFunktion) (dom f=D)... und
aus VS gleich ...ran fA
folgt via 21-1(Def):f:DA
2.2: Aus 1...ran fB und
aus VS gleich ...ran fA
folgt via 2-12:ran fBA.
3: Aus 1 (fFunktion) (dom f=D)... und
aus 2.2ran fBA
folgt via 21-1(Def):f:DBA
70 Mengenlehre #312
312-10(AC). Aussagen 311-11 und 312-7(AC) k¨
onnen in gef¨
alliger, doch spe-
zieller Weise kombiniert werden.
312-10(AC)(Satz)
Es gibt ,Ψ, so dass gilt:
e.1) : U \ {0} U.
e.2) Ψ : Punendl(x) Punendl(x).
e.3) α: ((0 6=αx)(αMenge)) (Ω(α)α).
e.4) α: (α Punendl(x)) (Ψ(α) = α\ {Ω(α)}).
Beweis 312-10(AC)
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)(((λ, Ω), µ)z))}
311-1(Def)
————————————————————————————
1: Via 312-7(AC) gilt:
: (Ω : U \ {0} U)(γ: (0 6=γ U)(Ω(γ)γ)).
Thema2.1 (0 6=αx)(αMenge).
3: Aus Thema2.1. . . α Menge
folgt via 0-22:α U.
4: Aus Thema2.1 0 6=α . . . ,
aus 3α U und
aus 1...γ: (0 6=γ U)(Ω(γ)γ)
folgt: Ω(α)α.
Ergo Thema2.1:A1
α: ((0 6=αx)(αMenge)) (Ω(α)α)
2.2: Aus 1... : U \ {0} U ... und
aus 312-3Punendl(x) P(x)”
folgt via 311-11:
(311.0(Punendl(x),{.} ,stm) : Punendl(x)\ {0} P(x))
(γ: (0 6=γ Punendl(x))
(311.0(Punendl(x),{.} ,stm) (γ) = γ\ {Ω(γ)})).
...
Mengenlehre #312 71
Beweis 312-10(AC) ...
3: Aus 1...
folgt: Ψ : Ψ = 311.0(Punendl(x),{.} ,stm) .
4: Aus 3und
aus 2.2
folgt: : Punendl(x)\ {0} P(x))
(γ: (0 6=γ Punendl(x)) (Ψ(γ) = γ\ {Ω(γ)})).
5: Via 312-8 gilt: Punendl(x)\ {0}=Punendl(x).
6: Aus 4und
aus 5
folgt: : Punendl(x) P(x))
(γ: (0 6=γ Punendl(x)) (Ψ(γ) = γ\ {Ω(γ)})).
Thema7 βran Ψ.
8: Aus 6 Ψ : Punendl(x) P(x)... und
aus Thema7βran Ψ
folgt via 312-9:Φ : Punendl(x)) (β= Ψ(Φ)).
9: Aus 8...Φ Punendl(x)...
folgt via 312-8: 0 6= Φ.
10: Aus 9 0 6= Φ und
aus 9...Φ Punendl(x)... und
aus 6γ: (0 6=γ Punendl(x)) (Ψ(γ) = γ\ {Ω(γ)})
folgt: Ψ(Φ) = Φ \ {Ω(Φ)}.
11.1: Aus 8. . . β = Ψ(Φ) und
aus 10
folgt: β= Φ \ {Ω(Φ)}.
11.2: Aus 8...Φ Punendl(x)...
folgt via 312-8: Φ \ {Ω(Φ)} Punendl(x).
12: Aus 11.1 und
aus 11.2
folgt: β Punendl(x).
Ergo Thema7:β: (βran Ψ) (β Punendl(x)).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
ran Ψ Punendl(x)
...
72 Mengenlehre #312
Beweis 312-10(AC) ...
8: Aus 6 Ψ : Punendl(x) P(x)... und
aus A2 gleich ran Ψ Punendl(x)
folgt via 312-9: Ψ : Punendl(x) Punendl(x).
Thema9 α Punendl(x).
10: Aus Thema9α Punendl(x)
folgt via 312-8: 0 6=α.
11: Aus 10 0 6=α ,
aus Thema9α Punendl(x) und
aus 6...γ: (0 6=γ Punendl(x))
(Ψ(γ) = γ\ {Ω(γ)})”
folgt: Ψ(α) = α\ {Ω(α)}.
Ergo Thema9:A3
α: (α Punendl(x)) (Ψ(α) = α\ {Ω(α)})
10: Aus 1... ,
aus 3Ψ... ,
aus 1 : U \ {0} U ... ,
aus 8...Ψ : Punendl(x) Punendl(x) ,
aus A1 gleich α: ((0 6=αx)(αMenge)) (Ω(α)α) und
aus A3 gleich α: (α Punendl(x)) (Ψ(α) = α\ {Ω(α)})
folgt: ,Ψ :
(Ω : U \ {0} U)
: Punendl(x) Punendl(x))
(α: ((0 6=αx)(αMenge)) (Ω(α)α))
(α: (α Punendl(x)) (Ψ(α) = α\ {Ω(α)})).
Mengenlehre #312 73
312-11(AC). In Kombination von 308-15 und 312-10(AC) ergibt sich f¨
ur un-
endliche Mengen die Existenz einer Abbildung Ψ : N Punendl(x) mit Ψ(1+n) =
Ψ(n)\ {Ω(Ψ(n))}, wobei die in 312-10(AC) postulierten Eigenschaften hat,
die an das Auswahlaxiom erinnern.
312-11(AC)(Satz)
Es gelte:
)xunendlich.
)xMenge.
Dann gibt es ,Ψ, so dass gilt:
e.1) : U \ {0} U.
e.2) Ψ : N Punendl(x).
e.3) α: (0 6=αx)(Ω(α)α).
e.4) Ψ(0) = x.
e.5) α: (αN)(Ψ(1 + α) = Ψ(α)\ {Ω(Ψ(α))}).
Beweis 312-11(AC)
1.1: Aus )xunendlich und
aus )xMenge
folgt via 312-2:x Punendl(x).
1.2: Via 312-10(AC) gilt: ,Φ :
(Ω : U \ {0} U)
: Punendl(x) Punendl(x))
(β: ((0 6=βx)(βMenge)) (Ω(β)β))
(β: (β Punendl(x)) (Φ(β) = β\ {Ω(β)})).
2: Aus 1.1x Punendl(x) und
aus 1.2...Φ : Punendl(x) Punendl(x)...
folgt via 308-15: (rfx:N Punendl(x)) (rfx(0) = x)
(γ: (γN)(rfx(1 + γ) = Φ(rfx(γ)))).
...
74 Mengenlehre #312
Beweis 312-11(AC) ...
3: Aus 1.2...Φ... und
aus )xMenge
folgt: Ψ : Ψ = rfx.
4: Aus 3...Ψ = rfx und
aus 2
folgt: : N Punendl(x)) (Ψ(0) = x)
(γ: (γN)(Ψ(1 + γ) = Φ(Ψ(γ)))).
Thema5.1 αN.
6: Aus 4 Ψ : N Punendl(x)... und
aus Thema5.1αN
folgt via 21-4: Ψ(α) Punendl(x).
7: Aus 6 Ψ(α) Punendl(x) und
aus 1.2...β: (β Punendl(x)) (Φ(β) = β\ {Ω(β)})
folgt: Φ(Ψ(α)) = Ψ(α)\ {Ω(Ψ(α))}.
8: Aus Thema5.1αN und
aus 4...γ: (γN)(Ψ(1 + γ) = Φ(Ψ(γ)))
folgt: Ψ(1 + α) = Φ(Ψ(α))
9: Aus 8und
aus 7
folgt: Ψ(1 + α) = Ψ(α)\ {Ω(Ψ(α))}.
Ergo Thema5.1:A1
α: (αN)(Ψ(1 + α) = Ψ(α)\ {Ω(Ψ(α))})
...
Mengenlehre #312 75
Beweis 312-11(AC) ...
Thema5.2 06=αx.
6: Aus Thema5.2. . . α x und
aus )xMenge
folgt via TeilMengenAxiom:αMenge.
7: Aus Thema5.2 0 6=αx ,
aus 6αMenge und
aus 1.2...β: ((0 6=βx)(βMenge))
(Ω(β)β)”
folgt: Ω(α)α.
Ergo Thema5.2:A2
α: (0 6=αx)(Ω(α)α)
6: Aus 1.2 : (Ω : U \ {0} U)... ,
aus A2 gleich α: (0 6=αx)(Ω(α)α)) ... ,
aus 3Ψ... ,
aus 4 : N Punendl(x)) (Ψ(0) = x)... und
aus A1 gleich α: (αN)(Ψ(1 + α) = Ψ(α)\ {Ω(Ψ(α))})
folgt: ,Ψ : (Ω : U \ {0} U) : N Punendl(x))
(α: (0 6=αx)(Ω(α)α))
(Ψ(0) = x)
(α: (αN)(Ψ(1 + α) = Ψ(α)\ {Ω(Ψ(α))})).
76 Mengenlehre #313
Mengenlehre: paarweise disjunkt. wirkt disjunktiv. {(p, f(p))},fFunktion. Ist x
eine unendliche Menge, so gibt es eine injektive Funktion f:Nx.
Ersterstellung: 21/09/14 Letzte ¨
Anderung: 25/09/14
313-1. Paarweise disjunkte Klassen spielen immer wieder eine bedeutende Rol-
le. F¨
ur den zweiten Begriff kann ich meinem Kenntnisstand nach nicht auf die
Literatur zur¨
uck greifen.
313-1(Definition)
1) xpaarweise disjunkt genau dann, wenn gilt:
α, β : (α, β x)((α=β)(αβ= 0)).
2) xwirkt disjunktiv genau dann, wenn gilt:
α, β, γ, δ : (((α, β),(γ, δ)x)(α6=γ)) (βδ= 0).
Mengenlehre #313 77
313-2. Aus p /dom xfolgt jedenfalls {(p, x(p))} x.
313-2(Satz)
a) (p, x(p)) Unmenge” genau dann, wenn p /dom x .
b) {(p, x(p))}= 0 genau dann, wenn (p, x(p)) / {(p, x(p))}
genau dann, wenn p /dom x .
c) 06={(p, x(p))} genau dann, wenn (p, x(p)) {(p, x(p))}
genau dann, wenn pdom x .
d) Aus p /dom x folgt {(p, x(p))} x .
Beweis 313-2 a)
1: Via 311-3 gilt: ((p, x(p)) Menge) (pdom x).
2: Aus 1
folgt: ((p, x(p)) Unmenge) (p /dom x).
b) i) ii) VS gleich {(p, x(p))}= 0.
1: Via 0-19 gilt: (p, x(p)) /0.
2: Aus 1und
aus VS
folgt: (p, x(p)) / {(p, x(p))}.
b) ii) iii) VS gleich (p, x(p)) / {(p, x(p))}.
1: Aus VS gleich (p, x(p)) / {(p, x(p))}
folgt via 1-4: (p, x(p)) Unmenge.
2: Aus 1 (p, x(p)) Unmenge
folgt via des bereits bewiesenen a):p /dom x.
b) iii) i) VS gleich p /dom x.
1: Aus VS gleich p /dom x
folgt via des bereits bewiesenen a): (p, x(p)) Unmenge.
2: Aus 1 (p, x(p)) Unmenge
folgt via 1-4:{(p, x(p))}= 0.
78 Mengenlehre #313
Beweis 313-2 c)
1: Via des bereits bewiesenen b) gilt:
((p, x(p)) Unmenge) ((p, x(p)) / {(p, x(p))})(p /dom x).
2: Aus 2
folgt: ((p, x(p)) Menge) ((p, x(p)) {(p, x(p))})(pdom x).
d) VS gleich p /dom x.
1: Aus VS gleich p /dom x
folgt via des bereits bewiesenen b):{(p, x(p))}= 0.
2: Via 0-18 gilt: 0 x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: {(p, x(p))} x.
Mengenlehre #313 79
313-3. Falls 0 6=xund xy= 0, dann x6=y.
313-3(Satz)
a) Aus 06=x und xy= 0 folgt x6=y .
b) Aus 06=x und yx= 0 folgt x6=y .
c) Aus xy folgt x(z\y) = 0 .
80 Mengenlehre #313
Beweis 313-3 a) VS gleich (0 6=x)(xy= 0).
1: Aus VS gleich 0 6=x . . . und
aus VS gleich . . . x y= 0
folgt: xy6=x.
2: Aus 1xy6=x
folgt via 2-11:x6⊆ y.
3: Aus 2x6⊆ y
folgt via 0-10:x6=y.
b) VS gleich (0 6=x)(yx= 0).
1: Via KGgilt: xy=yx.
2: Aus 1und
aus VS gleich . . . y x= 0
folgt: xy= 0.
3: Aus VS gleich 0 6=x . . . und
aus 2xy= 0
folgt via des bereits bewiesenen a):x6=y.
c) VS gleich xy.
1: Aus VS gleich xy
folgt via 3-4:yCxC.
2: Aus 1yCxC
folgt via 158-4: (xz)yC(xz)xC.
3: x(z\y)29611
= (xz)\y510
= (xz)yC2
(xz)xCKG
= (zx)xC
AG
=z(xxC)36
=z0217
= 0.
4: Aus 3
folgt: x(z\y) = 0.
Mengenlehre #313 81
313-4. Ist feine Funktion, so gilt unabh¨
angig davon, ob pdom foder nicht
die Gleichung f={(p, f(p))} (f\ {(p, f(p))}).
313-4(Satz)
Aus fFunktion folgt f={(p, f(p))} (f\ {(p, f(p))}) .
Beweis 313-4 VS gleich fFunktion.
1: Aus VS gleich fFunktion
folgt via 261-1:{(p, f(p))} f.
2: Aus 1{(p, f(p))} f
folgt via 258-32:{(p, f(p))} (f\ {(p, f(p))}) = f.
82 Mengenlehre #313
313-5. Ob eine Funktion disjunktiv wirkt kann an Hand des Definitions-Bereichs
und der Funktions-Werte von fentschieden werden.
313-5(Satz) Unter der Voraussetzung . . .
)fFunktion.
. . . sind die Aussagen i),ii) ¨
aquivalent:
i) fwirkt disjunktiv.
ii) α, β : ((α, β dom f)(α6=β)) (f(α)f(β) = 0).
Mengenlehre #313 83
Beweis 313-5 i) ii) VS gleich fwirkt disjunktiv.
Thema1 (α, β dom f)(α6=β).
2: Aus )fFunktion und
aus Thema1α, β dom f
folgt via 18-22: (α, f(α)),(β, f(β)) f.
3: Aus VS gleich fwirkt disjunktiv ,
aus 2 (α, f(α)),(β, f(β)) f und
aus Thema1...α6=β
folgt via 313-1(Def):f(α)f(β) = 0.
ii) i) VS gleich α, β : ((α, β dom f)(α6=β)) (f(α)f(β) = 0).
Thema1 ((γ, δ),(ǫ, ξ)f)(γ6=ǫ).
2.1: Aus Thema1 (γ, δ),(ǫ, ξ)f . . .
folgt via 7-5:γ, ǫ dom f.
2.2: Aus )fFunktion und
aus Thema1 (γ, δ),(ǫ, ξ)f . . .
folgt via 18-20: (δ=f(γ)) (ξ=f(ǫ)).
3: Aus 2.1γ, ǫ dom f ,
aus Thema1...γ 6=ǫ und
aus VS gleich α, β : ((α, β dom f)(α6=β))
(f(α)f(β) = 0)”
folgt: f(γ)f(ǫ) = 0.
4: Aus 3und
aus 2.2
folgt: δξ= 0.
Ergo Thema1:γ, δ, ǫ, ξ : (((γ, δ),(ǫ, ξ)f)(γ6=ǫ)) (δξ= 0).
Konsequenz via 313-1(Def):fwirkt disjunktiv.
84 Mengenlehre #313
313-6. Falls pdom f,fFunktion, so folgt pf1[{f(p)}].
313-6(Satz)
Aus fFunktion und pdom f folgt pf1[{f(p)}] .
Beweis 313-6 VS gleich (fFunktion) (pdom f).
1: Aus VS gleich (fFunktion) (pdom f)
folgt via 18-22: (p, f(p)) f.
2: Aus 1 (p, f(p)) f
folgt via 12-7:pf1[{f(p)}].
Mengenlehre #313 85
313-7. Als Hilfsresultat wird Hinreichendes f¨
ur x(p)6=x(r) bewiesen.
313-7(Satz) Es gelte:
)α: (p6=αdom x)(0 6=x(α)).
)x(q) = 0.
)q6=r.
Dann folgt x(q)6=x(r) .
Beweis 313-7
1.1: Es gilt: (p6=q)(p=q).
wfFallunterscheidung
1.1.1.Fall p6=q.
2: Aus )x(q) = 0 und
aus 0UAxiom 0 Menge”
folgt: x(q) Menge.
3: Aus 2x(q) Menge
folgt via 17-5:qdom x.
4: Aus 1.1.1.Fallp6=q ,
aus 3qdom x und
aus )α: (p6=αdom x)(0 6=x(α))
folgt: 0 6=x(q).
5: Nach ) gilt: x(q) = 0.
Ende wfFallunterscheidung A1
p=q
1.2: Aus A1 und
aus )q6=r
folgt: p6=r.
...
86 Mengenlehre #313
Beweis 313-7 ...
2: Es gilt: (rdom x)(r /dom x).
Fallunterscheidung
2.1.Fall rdom x.
3: Aus 1.2p6=r ,
aus 2.1.1.Fallrdom x und
aus )α: (p6=αdom x)(0 6=x(α))
folgt: 0 6=x(r).
4: Aus )x(q) = 0 und
aus 3
folgt: x(q)6=x(r).
2.2.Fall r /dom x.
3: Aus 2.2.Fallr /dom x
folgt via 17-4:x(r) = U.
4: Aus )x(q) = 0 und
aus 0-18 0 6=U
folgt: x(q)6=U.
5: Aus 4und
aus 3
folgt: x(q)6=x(r).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x(q)6=x(r).
Mengenlehre #313 87
313-8. Ist ran feiner Funktion fpaarweise disjunkt, so folgt unter Zusatzbedin-
gungen die Injektivit¨
at von f.
313-8(Satz)
a) Aus fFunktion
und fwirkt disjunktiv”
und 0/ran f folgt finjektiv” .
b) Aus fFunktion
und fwirkt disjunktiv”
und α: (p6=αdom f)(0 6=f(α)) folgt finjektiv” .
88 Mengenlehre #313
Beweis 313-8 a) VS gleich (fFunktion) (fwirkt disjunktiv) (0 /ran f).
Thema1.1 (α, β dom f)(f(α) = f(β)).
2: Es gilt: (α6=β)(α=β).
wfFallunterscheidung
2.1.Fall α6=β.
3: Aus VS gleich (fFunktion)(fwirkt disjunktiv). . . ,
aus Thema1.1α, β dom f . . . und
aus 2.1.Fallα6=β
folgt via 313-5:f(α)f(β) = 0.
4: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus Thema1.1α . . . dom f
folgt via 18-22:f(α)ran f.
5: Aus 4f(α)ran f und
aus VS gleich ...0/ran f
folgt via 0-1:f(α)6= 0.
6: Aus 5
folgt: 0 6=f(α).
7: Aus 6 0 6=f(α) und
aus 3f(α)f(β) = 0
folgt via 313-3:f(α)6=f(β).
8: Nach Thema1.1 gilt: f(α) = f(β).
Ende wfFallunterscheidung α=β.
Ergo Thema1.1:A1
α, β : ((α, β dom f)(f(α) = f(α))) (α=β)
1.2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus A1 gleich α, β : ((α, β dom f)(f(α) = f(α))) (α=β)
folgt via 19-2:finjektiv.
Mengenlehre #313 89
Beweis 313-8 b) VS gleich
(fFunktion) (fwirkt disjunktiv) (α: (p6=αdom f)(0 6=f(α))).
Thema1.1 (γ, δ dom f)(f(γ) = f(δ)).
2: Es gilt: (γ6=δ)(γ=δ).
wfFallunterscheidung
2.1.Fall γ6=δ.
3: Aus VS gleich (fFunktion)(fwirkt disjunktiv). . . ,
aus Thema1.1γ, δ dom f . . . und
aus 2.1.Fallγ6=δ
folgt via 313-5:f(γ)f(δ) = 0.
4.1: Es gilt: (f(γ) = 0) (0 6=f(γ)).
Fallunterscheidung
4.1.1.Fall f(γ) = 0.
Aus VS gleich ...α: (p6=αdom f)
(0 6=f(α))” ,
aus 4.1.1.Fallf(γ) = 0” und
aus 2.1.Fallγ6=δ
folgt via 313-7:f(γ)6=f(δ).
4.1.2.Fall 06=f(γ).
Aus 4.1.2.Fall 0 6=f(γ)” und
aus 3f(γ)f(δ) = 0
folgt via 313-3:f(γ)6=f(δ).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
A1
f(γ)6=f(δ)
4.2: Nach A1 gilt: f(γ)6=f(δ).
5: Nach Thema1.1 gilt: f(γ) = f(δ).
Ende wfFallunterscheidung γ=δ.
Ergo Thema1.1:A2
γ, δ : ((γ, δ dom f)(f(γ) = f(δ))) (γ=δ)
...
90 Mengenlehre #313
Beweis 313-8 b) VS gleich
(fFunktion) (fwirkt disjunktiv) (α: (p6=αdom f)(0 6=f(α))).
...
1.2: Aus VS gleich fFunktion. . . und
aus A2 gleich γ, δ : ((γ, δ dom f)(f(γ) = f(δ))) (γ=δ)
folgt via 19-2:finjektiv.
Mengenlehre #313 91
313-9. Die offenbar sehr technischen Definitionen haben definitiv vorbereitenden
Charakter.
313-9(Definition)
1) 313.0(x, y) = {ω: (ωN)(x(1 + ω) = x(0) \S(y[1 + ω]))}.
2) 313.1(x, y, z) = {ω: (ωN)(x(ω)y(z) = 0)}.
—————————————————————————–
RECH-Notation.
92 Mengenlehre #313
313-10. Hier werden einige Eigenschaften der Klassen 313.0(x, y),313.1(x, y, z)
pr¨
asentiert.
313-10(Satz)
a) 313.0(x, y)N.
b) Aus nN und x(1 + n) = x(0) \S(y[1 + n])
folgt n313.0(x, y) .
c) 313.1(x, y, z)N.
d) Aus nN und x(n)y(z) = 0 folgt n313.1(x, y, z) .
————————————————————————————
313.0(x, y) = {ω: (ωN)(x(1+ω) = x(0) \S(y[1+ ω]))}313-9(Def)
313.1(x, y, z) = {ω: (ωN)(x(ω)y(z) = 0)}313-9(Def)
RECH-Notation.
Mengenlehre #313 93
Beweis 313-10 a)
Thema1 α313.0(x, y) .
Aus Thema1
folgt via 313-9(Def):αN.
Ergo Thema1:α: (α313.0(x, y) ) (αN).
Konsequenz via 0-2(Def):313.0(x, y)N.
b) VS gleich (nN)(x(1 + n) = x(0) \S(y[1 + n])).
1: Aus VS gleich nN...
folgt via ElementAxiom:nMenge.
2: Aus VS gleich (nN)(x(1 + n) = x(0) \S(y[1 + n])) und
aus 1nMenge
folgt via 313-9(Def):n313.0(x, y) .
c)
Thema1 α313.1(x, y, z) .
Aus Thema1
folgt via 313-9(Def):αN.
Ergo Thema1:α: (α313.1(x, y, z) ) (αN).
Konsequenz via 0-2(Def):313.1(x, y, z)N.
d) VS gleich (nN)(x(n)y(z) = 0).
1: Aus VS gleich nN...
folgt via ElementAxiom:nMenge.
2: Aus VS gleich (nN)(x(n)y(z) = 0) und
aus 1nMenge
folgt via 313-9(Def):n313.1(x, y, z) .
94 Mengenlehre #313
313-11. Nicht nur f¨
ur Folgen fsind die Aussagen ¨
uber nat¨
urliche Zahlen und f
von Interesse.
313-11(Satz)
a) Aus 0dom f und fFunktion folgt S(f[1]) = f(0) .
b) Aus n, m N
und n < m
und ndom f
und fFunktion
folgt f(n)S(f[m]) und f(n)(x\S(f[m])) = 0 .
c) Aus nN und ndom f und fFunktion
folgt f(n)S(f[1 + n]) und f(n)(x\S(f[1 + n])) = 0 .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 313-11 VS gleich (0 dom f)(fFunktion).
1: Aus VS gleich (0 dom f)(fFunktion)
folgt via 262-4:S(f[{0}]) = f(0).
2: Aus 1und
aus 95-1(Def) 1 = {0}
folgt: S(f[1]) = f(0).
Mengenlehre #313 95
Beweis 313-11 b) VS gleich (n, m N)(n < m)(ndom f)(fFunktion).
1: Aus VS gleich (n, m N)(n < m)...
folgt via 197-5:nm.
2: Aus 1nm
folgt via 1-8:{n} m.
3: Aus 2{n} m
folgt via 8-9:f[{n}]f[m].
4: Aus 3f[{n}]f[m]
folgt via 1-15:S(f[{n}]) S(f[m]).
5: Aus VS gleich ...(ndom f)(fFunktion)
folgt via 262-4:S(f[{n}]) = f(n).
6: Aus 5und
aus 4
folgt: f(n)S(f[m])
7: Aus 6f(n)S(f[m])
folgt via 313-3:f(n)(x\S(f[m])) = 0
c) VS gleich (nN)(ndom f)(fFunktion).
1.1: Aus VS gleich nN...
folgt via 159-10: 1 + nN.
1.2: Aus VS gleich nN...
folgt via 239-5:n < 1 + n.
2: Aus VS gleich nN... ,
aus 1.1 1 + nN ,
aus 1.2n < 1 + n und
aus VS gleich ...(ndom f)(fFunktion)
folgt via des bereits bewiesenen b):
(f(n)S(f[1 + n])) (f(n)(x\S(f[1 + n])) = 0).
96 Mengenlehre #313
313-12. Gelegentlich ist es hilfreich, abge¨
anderte Versionen vom ISZund von
236-2,3 einzusetzen.
313-12(Satz)
a) Aus xZE und α: (αE {x, . . .})(1 + αE)
folgt {x, . . .} E .
b) Aus xZE und α: (xαZE)(1 + αE)
folgt {x, . . .} E .
c) Aus xEZ und α: (xαE)(1 + αE)
folgt {x, . . .} E .
d) Aus xEN und α: (xαE)(1 + αE)
folgt {x, . . .} E .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 313-12 a) VS gleich (xZE)(α: (αE{x, . . .})(1+αE)).
1.1: Via 169-4 gilt: {x, . . .} Z.
1.2: Aus VS gleich xZE . . .
folgt via 2-2:xZ.
2.1: Aus 1{x, . . .} Z
folgt via 158-4:E {x, . . .} EZ.
2.2: Aus 1.2xZ
folgt via 237-2:x {x, . . .}.
3: Aus VS gleich xZE . . . und
aus 2.2x {x, . . .}
folgt via 2-2:x(ZE) {x, . . .}.
4: Via AGgilt: Z(E {x, . . .}) = (ZE) {x, . . .}.
5: Aus 3und
aus 4
folgt: xZ(E {x, . . .}).
...
Mengenlehre #313 97
Beweis 313-12 a) VS gleich (xZE)(α: (αE{x, . . .})(1+αE)).
...
Thema6.1 βZ(E {x, . . .}).
7.1: Aus 6.1βZ(E {x, . . .})
folgt via 2-2:βE {x, . . .}.
7.2: Aus 6.1βE {x, . . .} und
aus VS gleich ...α: (αE {x, . . .})(1 + αE)
folgt: 1 + βE.
8: Aus 7.1βE {x, . . .}
folgt via 2-2:β {x, . . .}.
9: Aus 8β {x, . . .}
folgt via 169-12: 1 + β {x, . . .}.
10: Aus 7.2 1 + βE und
aus 9 1 + β {x, . . .}
folgt via 2-2: 1 + βE {x, . . .}.
Ergo Thema6.1:A1
β: (βZ(E {x, . . .})) (1 + βE {x, . . .})
6.2: Aus 5xZ(E {x, . . .}) und
aus A1 gleich β: (βZ(E {x, . . .})) (1 + βE {x, . . .})
folgt via ISZ:{x, . . .} E {x, . . .}.
7: Aus 6.2{x, . . .} E {x, . . .}
folgt via 158-1:{x, . . .} E.
98 Mengenlehre #313
Beweis 313-12 b) VS gleich (xZE)(α: (xαZE)(1+αE)).
Thema1.1 βE {x, . . .}.
2: Aus Thema1.1βE {x, . . .}
folgt via 2-2: (βE)(β {x, . . .}).
3: Aus 2. . . β {x, . . .}
folgt via 169-2:xβZ.
4: Aus 3. . . β Z und
aus 2βE . . .
folgt via 2-2:βZE.
5: Aus 3xβ . . . ,
aus 4βZE und
aus VS gleich ...α: (xαZE)(1 + αE)
folgt: 1 + βE.
Ergo Thema1.1:A1
β: (βE {x, . . .})(1 + βE)
1.2: Aus VS gleich xZE . . . und
aus A1 gleich β: (βE {x, . . .})(1 + βE)
folgt via des bereits bewiesenen a):{x, . . .} E.
c) VS gleich (xEZ)(α: (xαE)(1 + αE)).
1: Aus VS gleich . . . E Z...
folgt via 2-10:ZE=E.
2.1: Aus 1und
aus VS gleich xE . . .
folgt: xZE.
2.2: Aus 1und
aus VS gleich ...α: (xαE)(1 + αE)
folgt: α: (xαZE)(1 + αE).
3: Aus 2.1xZE und
aus 2.2α: (xαZE)(1 + αE)
folgt via des bereits bewiesenen b):{x, . . .} E.
Mengenlehre #313 99
Beweis 313-12 d) VS gleich (xEN)(α: (xαE)(1 + αE)).
1: Aus VS gleich . . . E N... und
aus 164-4NZ
folgt via 0-6:EZ.
2: Aus VS gleich xE . . . ,
aus 1EZ und
aus VS gleich ...α: (xαE)(1 + αE)
folgt via des bereits bewiesenen c):{x, . . .} E.
100 Mengenlehre #313
313-13. Nun wird eine Rekursion untersucht.
313-13(Satz) Es gelte:
)fFunktion.
)dom f=N.
)α: (αN)(x(1 + α) = x(α)\f(α)).
Dann folgt:
a) α: (αN)(x(1 + α) = x(0) \S(f[1 + α])).
b) α, β : ((α, β N)(α < β)) (f(α)x(β) = 0).
Beweis 313-13
————————————————————————————
313.0(x, y) = {ω: (ωN)(x(1 + ω) = x(0) \S(y[1 + ω]))}313-9(Def)
313.1(x, y, z) = {ω: (ωN)(x(ω)y(z) = 0)}313-9(Def)
————————————————————————————
a)
1.1: Aus schola 0 N und
aus )α: (αN)(x(1 + α) = x(0) \f(α))
folgt: x(1 + 0) = x(0) \f(0).
1.2: Aus schola 0 N und
aus )dom f=N
folgt: 0 dom f.
1.3: Aus +schola 1 + 0 = 1”
folgt: f[1] = f[1 + 0].
2: Aus 1.2 0 dom f und
aus )fFunktion
folgt via 313-11:S(f[1]) = f(0).
3: Aus 1.1 und
aus 2
folgt: x(1 + 0) = x(0) \S(f[1]).
4: Aus 3und
aus 1.3
folgt: x(1 + 0) = x(0) \S(f[1 + 0]).
...
Mengenlehre #313 101
Beweis 313-13 a) ...
5: Aus schola 0 N und
aus 4x(1 + 0) = x(0) \S(f[1 + 0])
folgt via 313-10:A1
0 313.0(x, f)
1.2: Via 313-10 xilt: 313.0(x, f)N.
Thema1.3 β313.0(x, f) .
2.1: Aus )fFunktion
folgt via 259-16:f[{1 + β}] = {f(1 + β)}.
2.2: Aus Thema1.3
folgt via 313-9(Def):
(βN)(x(1 + β) = x(0) \S(f[1 + β])).
3: Aus 2.2βN...
folgt via 159-10: 1 + βN.
4.1: Aus 3 1 + βN...
folgt via ANAxiom: 1 + (1 + β) = {1 + β} (1 + β).
4.2: Aus 3 1 + βN und
aus )dom f=N
folgt: 1 + βdom f.
4.3: Aus 3 1 + βN und
aus )α: (αN)(x(1 + α) = x(α)\f(α))
folgt: x(1 + (1 + β)) = x(1 + β)\f(1 + β).
5.1: Aus 4.2 1 + βdom f
folgt via 17-5:f(1 + β) Menge.
5.2: Aus 4.3 und
aus 2.2. . . x(1 + β) = x(0) \S(f[1 + β])
folgt:
x(1 + (1 + β)) = (x(0) \S(f[1 + β])) \(S(f[1 + (1 + β)])).
...
...
102 Mengenlehre #313
Beweis 313-13 a) ...
Thema1.3 β313.0(x, f) .
...
6: Aus 5.1f(1 + β) Menge
folgt via 1-14:S{f(1 + β)}=f(1 + β).
7: S(f[1 + (1 + β)]) 4.1
=S(f[{1 + β} (1 + β)])
98
=S(f[{1 + β}]f[1 + β]) 2.1
=S({f(1 + β)} f[1 + β])
234
= (S{f(1 + β)})(S(f[1 + β]))
6
=f(1 + β)S(f[1 + β]).
8: Aus 7
folgt: S(f[1 + (1 + β)]) = f(1 + β)S(f[1 + β]).
9: Via 2-7 xilt: S(f[1 + β]) f(1 + β)S(f[1 + β]).
10: Aus 9und
aus 8
folgt: S(f[1 + β]) S(f[1 + (1 + β)]).
11: Aus 10S(f[1 + β]) S(f[1 + (1 + β)])
folgt via 2-10:
S(f[1 + (1 + β)]) = (S(f[1 + β])) (S(f[1 + (1 + β)])).
12: x(1 + (1 + β)) 5.2
= (x(0) \S(f[1 + β])) \(S(f[1 + (1 + β)]))
512
=x(0) \((S(f[1 + β])) (S(f[1 + (1 + β)])))
11
=x(0) \S(f[1 + (1 + β)]).
13: Aus 3 1 + βN und
aus 12x(1 + (1 + β)) = ...=x(0) \S(f[1 + (1 + β)])
folgt via 313-10: 1 + β313.0(x, f) .
Ergo Thema1.3:A2
β: (β313.0(x, f) ) (1 + β313.0(x, f) )
...
Mengenlehre #313 103
Beweis 313-13 a) ...
1.4: Aus A1 gleich 0 313.0(x, f) ,
aus 1.2313.0(x, f)N und
aus A2 gleich s β: (β313.0(x, f) ) (1 + β313.0(x, f) )
folgt via 236-5:313.0(x, f) = N.
Thema2 αN.
3: Aus Thema2 und
aus 1.4313.0(x, f) = N
folgt: α313.0(x, f) .
4: Aus 3α313.0(x, f)
folgt via 313-9(Def):x(1 + α) = x(0) \S(f[1 + α]).
Ergo Thema2:α: (αN)(x(1 + α) = x(0) \S(f[1 + α]).
b)
Thema1.1 γN.
2.1: Aus Thema1.1γN und
aus )dom f=N
folgt: γdom f.
2.2: Aus Thema1.1γN und
aus )α: (αN)(x(1 + α) = x(0) \S(f[1 + α]))
folgt: x(1 + γ) = x(0) \Sf[1 + γ].
3: Aus Thema1.1γN ,
aus 2.1γdom f und
aus )fFunktion
folgt via 313-11:f(γ)(x(0) \(f[1 + γ])) = 0.
4: Aus 3und
aus 2.2
folgt: f(γ)x(1 + γ) = 0.
...
...
104 Mengenlehre #313
Beweis 313-13 b) ...
Thema1.1 γN.
...
5.1: Via KGxilt: x(1 + γ)f(γ) = f(γ)x(1 + γ).
5.2: Aus Thema1.1γN
folgt via 159-10: 1 + γN.
6: Aus 5.1 und
aus 4
folgt: x(1 + γ)f(γ) = 0.
7: Aus 5.2 1 + γN und
aus 6x(1 + γ)f(γ) = 0
folgt via 313-10: 1 + γ313.1(x, f, γ) .
Thema8.1 1 + γδ313.1(x, f, γ) .
9.1: Aus Thema8.1δ313.1(x, f, γ)
folgt via 313-9(Def):
(δN)(x(δ)f(γ) = 0).
9.2: Aus Thema1.1γN
folgt via 239-5:γ < 1 + γ.
...
...
...
Mengenlehre #313 105
Beweis 313-13 b) ...
Thema1.1 γN.
...
Thema8.1 1 + γδ313.1(x, f, γ) .
...
10.1: Aus 9.1δN...
folgt via 159-10: 1 + δN.
10.2: Aus 9.2γ < 1 + γ und
aus Thema8.1 1 + γδ
folgt via 107-8:γ < δ.
10.3: Aus )fFunktion ,
aus )dom f=N ,
aus )“ α: (αN)
(x(1 + α) = x(α)\f(α))” und
aus 9.1δN...
folgt via des bereits bewiesenen a):
x(1 + δ) = x(0) \S(f[1 + δ]).
10.4: Aus 9.1δN
folgt via 239-5:δ < 1 + δ.
11: Aus 10.2γ < δ und
aus 10.4δ < 1 + δ
folgt via 107-8:γ < 1 + δ.
12: Aus Thema1.1γN ,
aus 10.1 1 + δN ,
aus 11γ < 1 + δ ,
aus 2.1γdom f und
aus )fFunktion
folgt via 313-11:
f(γ)(x(0) \S(f[1 + δ])) = 0.
...
...
...
106 Mengenlehre #313
Beweis 313-13 b) ...
Thema1.1 γN.
...
Thema8.1 1 + γδ313.1(x, f, γ) .
...
13: Aus 12 und
aus 10.3
folgt: f(γ)x(1 + δ) = 0.
14: Via KGxilt: x(1+δ)f(γ) = f(γ)x(1+δ).
15: Aus 14 und
aus 13
folgt: x(1 + δ)f(γ) = 0.
16: Aus 10.1 1 + δN und
aus 15x(1 + δ)f(γ) = 0
folgt via 313-10: 1 + δ313.1(x, f, γ) .
Ergo Thema8.1:
A1
δ: (1 + γδ313.1(x, f, γ) )
(1 + δ313.1(x, f, γ) )
8.2: Via 313-10 xilt: 313.1(x, f, γ)N.
9: Aus 7 1 + γ313.1(x, f, γ) ,
aus 8.2313.1(x, f, γ)N und
aus A1δ: (1 + γδ313.1(x, f, γ) )
(1 + δ313.1(x, f, γ) )”
folgt via 313-12:{1 + γ,...} 313.1(x, f, γ) .
Ergo Thema1.1:A2
γ: (γN)({1 + γ,...} 313.1(x, f, γ) )
Mengenlehre #313 107
Beweis 313-13 b) ...
Thema1.2 (α, β N)(α < β).
2.1: Aus Thema1.2 (α, β N)(α < β)
folgt via LSN: 1 + αβ.
2.2: Aus Thema1.2α . . . N... und
aus A2 gleich γ: (γN)({1 + γ,...}
313.1(x, f, γ) )
folgt: {1 + α,...} 313.1(x, f, α) .
3: Aus 2.1 1 + αβ und
aus Thema1.2. . . β N...
folgt via 236-1:β {1 + α,...}.
4: Aus 3β {1 + α,...} und
aus 2.2{1 + α,...} 313.1(x, f, α)
folgt via 0-4:β313.1(x, f, α) .
5: Aus 4β313.1(x, f, α)
folgt via 313-9(Def):x(β)f(α) = 0.
6: Via KGxilt: f(α)x(β) = x(β)f(α).
7: Aus 6und
aus 5
folgt: f(α)x(β) = 0.
Ergo Thema1.2:α, β : ((α, β N)(α < β)) (f(α)x(β) = 0).
108 Mengenlehre #313
313-14. F¨
ur disjunktiv wirkende Funktionen mit Definitions-BereichSkann
313-5 mit Hilfe von <gef¨
alliger formuliert werden.
313-14(Satz) Es gelte:
)fFunktion.
)dom fS.
)α, β : ((α, β dom f)(α < β)) (f(α)f(β) = 0).
Dann folgt fwirkt disjunktiv” .
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 313-14
Thema1.1 (γ, δ dom f)(γ6=δ).
2: Aus Thema1.1γ, δ dom f . . . und
aus )dom fS
folgt via 0-4:γ, δ S.
3: Aus 2γ, δ S
folgt via 107-14: (γ < δ)(γ=δ)(δ < γ).
4: Aus 3und
aus Thema1...γ 6=δ
folgt: (γ < δ)(δ < γ).
Fallunterscheidung
...
...
Mengenlehre #313 109
Beweis 313-14 ...
Thema1.1 (γ, δ dom f)(γ6=δ).
...
Fallunterscheidung
4.1.Fall γ < δ.
Aus Thema1.1γ, δ dom f . . . ,
aus 4.1.Fallγ < δ und
aus )“ α, β : ((α, β dom f)(α < β))
(f(α)f(β) = 0)”
folgt: f(γ)f(δ) = 0.
4.2.Fall δ < γ.
5: Aus Thema1.1. . . δ dom f . . . ,
aus Thema1γ . . . dom f . . . ,
aus 4.2.Fallδ < γ und
aus )“ α, β : ((α, β dom f)(α < β))
(f(α)f(β) = 0)”
folgt: f(δ)f(γ) = 0.
6: Via KGgilt: f(γ)f(δ) = f(δ)f(γ).
7: Aus 6und
aus 5
folgt: f(γ)f(δ) = 0.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: f(γ)f(δ) = 0.
Ergo Thema1.1:A1
γ, δ : ((γ, δ dom f)(γ6=δ)) (f(γ)f(δ) = 0)
1.2: Aus )fFunktion und
aus A1 gleich γ, δ : ((γ, δ dom f)(γ6=δ)) (f(γ)f(δ) = 0)
folgt via 313-5:fwirkt disjunktiv.
110 Mengenlehre #313
313-15. Satz 313-14 wirkt nat¨
urlich auch im Spezialfall dom f=N.
313-15(Satz) Es gelte:
)fFunktion.
)dom f=N.
)α, β : ((α, β dom f)(α < β)) (f(α)f(β) = 0).
Dann folgt fwirkt disjunktiv” .
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 313-15
1: Aus )dom f=N und
aus 159-10NS
folgt: dom fS.
2: Aus )fFunktion ,
aus 1dom fS und
aus )α, β : ((α, β dom f)(α < β)) (f(α)f(β) = 0)
folgt via 313-14:fwirkt disjunktiv.
Mengenlehre #313 111
313-16. Hinter der Folge - der Term wird hier im Kommentar als bekannt angese-
hen, die Definition ist sp¨
aterer Zeit vorbehalten - von 312-11(AC) verbirgt sich
eine disjunktiv wirkende Funktion. Diese Erkenntnis soll nun vorbereitet werden.
313-16(Satz) Es gelte:
)fFunktion.
)dom f=N.
)α: (αN)(f(α)x(α)).
)α: (αN)(x(1 + α) = x(α)\f(α)).
Dann folgt fwirkt disjunktiv” .
————————————————————————————
RECH-Notation.
112 Mengenlehre #313
Beweis 313-16
————————————————————————————
.-Notation
————————————————————————————
1: Aus )fFunktion ,
aus )dom f=N und
aus )α: (αN)(x(1 + α) = x(α)\f(α))
folgt via 313-13:α, β : ((α, β N)(α < β)) (f(α)x(β) = 0).
Thema2.1 (γ, δ dom f)(γ < δ).
3: Aus Thema2.1γ, δ dom f . . . und
aus )dom f=N
folgt: γ, δ N.
4.1: Aus 3γ, δ N ,
aus Thema2.1. . . γ < δ und
aus 1α, β : ((α, β N)(α < β)) (f(α)x(β) = 0)
folgt: f(γ)x(δ) = 0.
4.2: Aus 3. . . δ N und
aus )α: (αN)(f(α)x(α))
folgt: f(δ)x(δ).
5: Aus 4.2f(δ)x(δ)
folgt via 158-4:f(γ)f(δ)f(γ)x(δ).
6: Aus 5und
aus 4.1
folgt: f(γ)f(δ)0.
7: Aus 6f(γ)f(δ)0
folgt via 0-18:f(γ)f(δ) = 0.
Ergo Thema2.1:
A1
γ, δ : ((γ, δ dom f)(γ < δ)) (f(γ)f(δ) = 0)
2.2: Aus )fFunktion ,
aus )dom f=N und
aus A1 gleich γ, δ : ((γ, δ dom f)(γ < δ)) (f(γ)f(δ) = 0)
folgt via 313-15:fwirkt disjunktiv.
Mengenlehre #313 113
313-17. Gilt zus¨
atzlich zu den Voraussetzungen von 313-16 noch 0 6=f(α) f¨
ur
alle αdom fmit α6=p, so ist finjektiv.
313-17(Satz) Es gelte:
)fFunktion.
)dom f=N.
)α: (p6=αdom f)(0 6=f(α)).
)α: (αN)(f(α)x(α)).
)α: (αN)(x(1 + α) = x(α)\f(α)).
Dann folgt finjektiv” .
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 313-17
1: Aus )fFunktion ,
aus )dom f=N ,
aus )α: (αN)(f(α)x(α)) und
aus )α: (αN)(x(1 + α) = x(α)\f(α))
folgt via 313-16:fwirk disjunktiv.
2: Aus )fFunktion ,
aus 1fwirkt disjunktiv und
aus )α: (p6=αdom f)(0 6=f(α))
folgt via 313-8:finjektiv.
114 Mengenlehre #313
313-18(AC). Ist xeine unendliche Menge, so gibt es eine injektive Funktion
f:Nx.
313-18(AC)(Satz) Es gelte:
)xunendlich.
)xMenge.
Dann gibt es , so dass gilt:
e.1) : Nx.
e.2) injektiv.
Beweis 313-18(AC)
1: Aus )xunendlich und
aus )xMenge
folgt via 312-11(AC):Φ,Ψ : : U \ {0} U) : N Punendl(x))
(α: (0 6=αx)(Φ(α)α))
(Ψ(0) = x)
(α: (αN)(Ψ(1 + α) = Ψ(α)\ {Φ(Ψ(α))})).
2.1: Aus 1Φ,Ψ...
folgt: : = Φ Ψ.
2.2: Aus 1...Φ : U \ {0} U ...
folgt via 21-1(Def): Funktion) (dom Φ = U \ {0}).
2.3: Aus 1...Ψ : N Punendl(x)...
folgt via 21-1(Def):
Funktion) (dom Ψ = N)(ran Ψ Punendl(x)).
3: Aus 2.2 Φ Funktion. . . und
aus 2.3 Ψ Funktion. . .
folgt via 18-46: Φ Ψ Funktion.
4: Aus 2.1... = Φ Ψ und
aus 3
folgt: Funktion.
...
Mengenlehre #313 115
Beweis 313-18(AC) ...
Thema5.1 αran Ψ.
6.1: Aus Thema5.1αran Ψ
folgt via ElementAxiom:αMenge.
6.2: Aus Thema5.1αran Ψ und
aus 2.3...ran Ψ Punendl(x)
folgt via 0-4:α Punendl(x).
7.1: Aus 6.1αMenge
folgt via 0-19:α U.
7.2: Aus 6.2α Punendl(x)
folgt via 312-8: 0 6=α.
8: Aus 7.2 0 6=α und
aus 7.1α U
folgt via 5-15:α U \ {0}.
9: Aus 8α U \ {0} und
aus 2.1...dom Φ = U \ {0}
folgt: αdom Φ.
Ergo Thema5.1:α: (αran Ψ) (αdom Φ).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
ran Ψdom Φ
116 Mengenlehre #313
Beweis 313-18(AC) ...
Thema5.2 βran Ω.
6: Aus Thema5.2 und
aus 2.1... = Φ Ψ
folgt: βran Ψ).
7: Via 14-6 gilt: ran Ψ) = Φ[ran Ψ].
8: Aus 2.2...ran Ψ Punendl(x)
folgt via 8-9: Φ[ran Ψ] Φ[Punendl(x)].
9: Aus 7und
aus 8
folgt: ran Ψ) Φ[Punendl(x)].
10: Aus 6βran Ψ) und
aus 9ran Ψ) Φ[Punendl(x)]
folgt via 0-4:βΦ[Punendl(x)].
11: Aus 2.2 Φ Funktion. . . und
aus 10βΦ[Punendl(x)]
folgt via 18-28:Γ : Punendl(x)) (β= Ω(Γ)).
12.1: Aus 11...Γ Punendl(x)...
folgt via 312-2: Γ x.
12.2: Aus 11...Γ Punendl(x)...
folgt via 312-8: 0 6= Γ.
13: Aus 12.2 0 6= Γ ,
aus 12.1 Γ x und
aus 1...α: (0 6=αx)(Φ(α)α)...
folgt: Φ(Γ) Γ.
14: Aus 11. . . β = Φ(Γ) und
aus 13
folgt: βΓ.
15: Aus 14βΓ und
aus 12.1 Γ x
folgt via 0-4:βx.
...
Mengenlehre #313 117
Beweis 313-18(AC) ...
Ergo Thema5.2:β: (βran Ω) (βx).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
ran x
6.1: Aus A1 gleich ran Ψdom Φ
folgt via 14-6:dom Ψ) = dom Ψ.
6.2: Aus 27-14{.}Funktion” und
aus 4 Funktion
folgt via 18-46:{.} Funktion.
6.3: Aus 27-14dom {.}=U
folgt via 311-10:dom ({.} Ω) = dom Ω.
7: Aus 6.1 und
aus 2.3...dom Ψ = N...
folgt: dom Ψ) = N.
8: Aus 7und
aus 2.1... = Φ Ψ
folgt: dom = N.
9.1: Aus 4 Funktion ,
aus 8dom = N und
aus A2 gleich ran x
folgt via 21-1(Def): : Nx.
9.2: Aus 8und
aus 6.3
folgt: dom ({.} Ω) = N.
...
118 Mengenlehre #313
Beweis 313-18(AC) ...
Thema10.1 βN.
11.1: Aus Thema10.1 und
aus 8
folgt: βdom Ω.
11.2: Aus 27-14{.}Funktion” und
aus 4 Funktion
folgt via 18-46: ({.} Ω)(β) = {.}(Ω(β)).
12.1: Aus 11.1βdom
folgt via 17-5: Ω(β) Menge.
12.2: Aus 2.1... = Φ Ψ
folgt: Ω(β) = Ψ)(β).
13.1: Aus 12.1 Ω(β) Menge
folgt via 27-14:{.}(Ω(β)) = {Ω(β)}.
13.2: Aus 2.2 Φ Funktion. . . und
aus 2.3 Ψ Funktion. . .
folgt via 18-46: Ψ)(β) = Φ(Ψ(β)).
14: Aus 12.2 und
aus 13.2
folgt: Ω(β) = Φ(Ψ(β)).
15: Aus 13.1 und
aus 14
folgt: {.}(Ω(β)) = {Φ(Ψ(β))}.
16: Aus 11.2 und
aus 15
folgt: ({.} Ω)(β) = {Φ(Ψ(β))}.
Ergo Thema10.1:A3
β: (βN)(({.} Ω)(β) = {Φ(Ψ(β))})
...
Mengenlehre #313 119
Beweis 313-18(AC) ...
Thema10.2 γN.
Thema11 δ({.} Ω)(γ).
12: Aus Thema10.2γN und
aus A3β: (βN)
(({.} Ω)(β) = {Φ(Ψ(β))})”
folgt: ({.} Ω)(γ) = {Φ(Ψ(γ))}.
13: Aus Thema11 und
aus 12
folgt: δ {Φ(Ψ(γ))}.
14: Aus 13δ {Φ(Ψ(γ))}
folgt via 1-6:δ= Φ(Ψ(γ)).
15: Aus 1...Ψ : N Punendl(x)... und
aus Thema10.2γN
folgt via 21-4: Ψ(γ) Punendl(x).
16.1: Aus 15 Ψ(γ) Punendl(x)
folgt via 312-8: 0 6= Ψ(γ).
16.2: Aus 15 Ψ(γ) Punendl(x)
folgt via 312-1(Def): Ψ(γ)x.
17: Aus 16.1 0 6= Ψ(γ) und
aus 16.2 Ψ(γ)x und
aus 1α: (0 6=αx)(Φ(α)α)
folgt: Φ(Ψ(γ)) Ψ(γ).
18: Aus 14 und
aus 17
folgt: δΨ(γ).
Ergo Thema11:δ: (δ({.} Ω)(γ)) (δΨ(γ)).
Konsequenz via 0-2(Def): ({.} Ω)(γ)Ψ(γ).
Ergo Thema10.2:A4
γ: (γN)(({.} Ω)(γ)Ψ(γ))
...
120 Mengenlehre #313
Beweis 313-18(AC) ...
Thema10.3 γN.
11: Aus Thema10.3γN und
aus 1...α: (αN)(Ψ(1+α) = Ψ(α)\{Φ(Ψ(α))})
folgt: Ψ(1 + γ) = Ψ(γ)\ {Φ(Ψ(γ))}.
12: Aus Thema10.3γN und
aus A3 gleich β: (βN)
(({.} Ω)(β) = {Φ(Ψ(β))})”
folgt: ({.} Ω)(γ) = {Φ(Ψ(γ))}.
13: Aus 11 und
aus 12
folgt: Ψ(1 + γ) = Ψ(γ)\({.} Ω)(γ).
Ergo Thema10.3:A5
γ: (γN)(Ψ(1 + γ) = Ψ(γ)\({.} Ω)(γ))
10.4: Es gilt: (0 ran ({.} Ω)) (0 /ran ({.} Ω)).
wfFallunterscheidung
10.4.1.Fall 0ran ({.} Ω).
11: Aus 10.4.1.Fall 0 ran ({.} Ω)” und
aus 6.2{.}◦ Funktion
folgt via 18-24:Υ : dom ({.} Ω)) (({.} Ω)(Υ) = 0).
12: Aus 11...Υdom ({.} Ω) ... und
aus 9.2dom ({.} Ω) = N
folgt: Υ N.
13: Aus 12 Υ N und
aus A3 gleich γ: (γN)(({.} Ω)(γ)) = {Φ(Ψ(γ))}
folgt: ({.} Ω)(Υ) = {Φ(Ψ(Υ))}.
14: Aus 11...({.} Ω)(Υ) = 0 und
aus 13
folgt: {Φ(Ψ(Υ))}= 0.
15: Aus 14{Φ(Ψ(Υ))}= 0
folgt via 1-4: Φ(Ψ(Υ)) Unmenge.
...
...
...
Mengenlehre #313 121
Beweis 313-18(AC) ...
10.4: Es gilt: (0 ran ({.} Ω)) (0 /ran ({.} Ω)).
...
wfFallunterscheidung
10.4.1.Fall 0ran ({.} Ω).
...
16: Aus 15 Φ(Ψ(Υ)) Unmenge
folgt via 17-4: Ψ(Υ) /dom Φ.
17: Aus 16 und
aus 2.2...dom Φ = U \ {0}
folgt: Ψ(Υ) / U \ {0}.
18: Aus 12 Υ N und
aus 1...Ψ : N Punendl(x)...
folgt via 21-4: Ψ(Υ) Punendl(x).
19.1: Aus 18 Ψ(Υ) Punendl(x)
folgt via ElementAxiom: Ψ(Υ) Menge.
19.2: Aus 18 Ψ(Υ) Punendl(x)
folgt via 312-8: 0 6= Ψ(Υ).
20: Aus 19.1 Ψ(Υ) Menge
folgt via 0-19: Ψ(Υ) U.
21: Aus 19.2 0 6= Ψ(Υ) und
aus 20 Ψ(Υ) U
folgt via 5-15: Ψ(Υ) U \ {0}.
22: Nach 17 gilt: Ψ(Υ) / U \ {0}.
Ende wfFallunterscheidung A6
0 /ran ({.} Ω)
11: Aus 6.2{.} Funktion ,
aus 9.2dom ({.} Ω) = N ,
aus A4 gleich γ: (γN)(({.} Ω)(γ)Ψ(γ)) und
aus A5 gleich γ: (γN)(Ψ(1 + γ) = Ψ(γ)\({.} Ω)(γ))
folgt via 313-16:{.} wirkt disjunktiv.
12: Aus 6.2{.} Funktion ,
aus 11{.} wirkt disjunktiv und
aus A6 gleich 0 /ran ({.} Ω)
folgt via 313-8:{.} injektiv.
...
122 Mengenlehre #313
Beweis 313-18(AC) ...
Thema13.1 (γ, δ dom Ω) (Ω(γ) = Ω(δ)).
14.1: Aus Thema13.1γ, δ dom ... und
aus 8
folgt: γ, δ N.
14.2: Aus Thema13.1...Ω(γ) = Ω(δ)
folgt: {Ω(γ)}={Ω(δ)}.
14.3: Aus Thema13.1γ, δ dom ...
folgt via 17-5: Ω(γ),Ω(δ) Menge.
15.1: Aus 14.1 und
aus 9.2
folgt: γ, δ dom ({.} Ω).
15.2: Aus 14.3 Ω(γ)... Menge
folgt via 27-14:{.}(Ω(γ)) = {Ω(γ)}.
15.3: Aus 14.3...Ω(δ) Menge
folgt via 27-14:{.}(Ω(δ)) = {Ω(δ)}.
16.1: Aus 27-14{.}Funktion” und
aus 4 Funktion
folgt via 18-46: ({.} Ω)(γ) = {.}(Ω(γ)).
16.2: Aus 27-14{.}Funktion” und
aus 4 Funktion
folgt via 18-46: ({.} Ω)(δ) = {.}(Ω(δ)).
17.1: Aus 16.1 und
aus 15.2
folgt: ({.} Ω)(γ) = {Ω(γ)}.
17.2: Aus 16.2 und
aus 15.3
folgt: ({.} Ω)(δ) = {Ω(δ)}.
...
...
Mengenlehre #313 123
Beweis 313-18(AC) ...
Thema13.1 (γ, δ dom Ω) (Ω(γ) = Ω(δ)).
...
18: Aus 17.1 und
aus 14.2
folgt: ({.} Ω)(γ) = {Ω(δ)}.
19: Aus 18 und
aus 17.2
folgt: ({.} Ω)(γ) = ({.} Ω)(δ).
20: Aus 6.2{.} Funktion ,
aus 12{.} injektiv ,
aus 15.1γ, δ dom ({.} Ω) und
aus 18 ({.} Ω)(γ) = ({.} Ω)(δ)
folgt via 19-2:γ=δ.
Ergo Thema13.1:A7
γ, δ : ((γ, δ dom Ω) (Ω(γ) = Ω(δ))) (γ=δ)
13.2: Aus 4 Funktion und
aus A7 gleich γ, δ : ((γ, δ dom Ω) (Ω(γ) = Ω(δ))) (γ=δ)
folgt via 19-2: injektiv.
14: Aus 2.1... ,
aus 9.1 : Nx und
aus 13.2 injektiv
folgt: : (Ω : Nx)(Ω injektiv).
124 Mengenlehre #314
Analysis: rf0qφ und
inf,
sup.
Ersterstellung: 02/10/14 Letzte ¨
Anderung: 07/10/14
314-1. Ab sofort werden die in einem Satz postulierten Konsequenzen, wenn
eine Fallunterscheidung oder die Behandlung eines Themas vorangeht, nicht mehr
zus¨
atzlich in einer Box abgehoben dargestellt.
314-1(Satz)
Aus qUnmenge” folgt 308.0(φ, q) = 0 und rf0qφ = 0 .
————————————————————————————
308.0(φ, q) = {ω: (ωist 1 + ., φ-rekursiv mit Startwert (0, q))
(ωFunktion)(dom ω {N} N)}308-1(Def)
Beweis 314-1 VS gleich qUnmenge.
1.1: Es gilt: (308.0(φ, q) = 0) (0 6=308.0(φ, q) ).
wfFallunterscheidung
1.1.1.Fall 06=308.0(φ, q) .
2: Aus 1.1.1.Fall 0 6=308.0(φ, q)
folgt via 0-20: : 308.0(φ, q) .
3: Aus 2...308.0(φ, q)
folgt via 308-1(Def): ist 1 + ., φ-rekursiv mit Startwert (0, q).
4: Aus 3 ist 1 + ., φ-rekursiv mit Startwert (0, q)
folgt via 306-15:qMenge.
5: Nach VS gilt: qUnmenge.
Ende wfFallunterscheidung A1
308.0(φ, q) = 0
1.2: rf0qφ 3081(Def )
=S308.0(φ, q)A1
=S0114
= 0.
2: Aus 1.2
folgt. rf0qφ = 0
Mengenlehre #314 125
314-2. Gilt f:DB, so folgt f:Dran f. Gilt f:DBund ran f=E,
so folgt f:DE. Falls feine Funktion ist und falls pdom f, so folgt
({.} f)(p) = {f(p)}.
314-2(Satz)
a) Aus f:DB folgt f:Dran f .
b) Aus f:DB und ran f=E folgt f:DE .
c) Aus f:DB und α: (αD)(f(α)E)
folgt f:DE .
d) Aus fFunktion und pdom f folgt ({.} f)(p) = {f(p)} .
Beweis 314-2 a) VS gleich f:DB.
1: Aus VS gleich f:DB
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=D).
2: Aus 1fFunktion. . .
folgt via 21-3:f:dom fran f.
3: Aus 2und
aus 1...dom f=D
folgt: f:Dran f.
b) VS gleich (f:DB)(ran f=E).
1: Aus VS gleich f:DB . . .
folgt via des bereits bewiesenen a):f:Dran f.
2: Aus 1und
aus VS gleich ...ran f=E
folgt: f:DE.
126 Mengenlehre #314
Beweis 314-2 c) VS gleich (f:DB)(α: (αD)(f(α)E)).
Thema1.1 βran f.
2: Aus VS gleich f:DB . . . und
aus Thema1.1βran f
folgt via 312-9: : (Ω D)(β=f(Ω)).
3: Aus 2...D . . . und
aus VS gleich ...α: (αD)(f(α)E)
folgt: f(Ω) E.
4: Aus 2. . . β =f(Ω) und
aus 3
folgt: βE.
Ergo Thema1.1:β: (βran f)(βE).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
ran fE
1.2: Aus VS gleich f:DB . . . und
aus A1 gleich ran fE
folgt via 312-9:f:DE.
d) VS gleich (fFunktion) (pdom f).
1.1: Aus 27-14{.}Funktion” und
aus VS gleich fFunktion
folgt via 18-46: ({.} f)(p) = {.}(f(p)).
1.2: Aus VS gleich . . . p dom f
folgt via 17-5:f(p) Menge.
2: Aus 1.2f(p) Menge
folgt via 27-14:{.}(f(p)) = {f(p)}.
3: Aus 1.1 und
aus 2
folgt: ({.} f)(p) = {f(p)}.
Mengenlehre #314 127
314-3. Einer der beiden nicht-konstruktiven Teile von 313-18 wird durch die dort
mit bezeichnete Auswahl-Funktion” verursacht, die jeder nichtleeren Menge
eines ihrer Element zuordnet. In bestimmten Situationen kann diese Auswahl-
Funktion durch eine bekannte Funktion wie
inf ersetzt werden. Dies nachzuwei-
sen und so Aussagen ¨
uber Folgen in S - dieser Begriff wird bald genau gefasst
- zu gewinnen verlang einige Vorbereitungen. So kann die etwas m¨
uhsame Kon-
struktiion im Beweis von 313-18 - es musste von zu {.} ¨
ubergegangen
werden - im Hinblick auf den Einsatz von
inf umgangen werden. Ich beginne mit
einer neuen Betrachtung von 311.0(x, y, stm) im Spezialfall x=Uund y={.}f,
fFunktion.
314-3(Definition)
314.0(x) = 311.0(U,{.} x, stm)
={(λ, µ) : (λ U)( : ((λ, Ω) {.} x)(((λ, Ω), µ)stm))}
={(λ, µ) : ( : ((λ, Ω) {.} x)(µ=λ\Ω))}.
—————————————————————————–
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)
(((λ, Ω), µ)z))}311-1(Def)
128 Mengenlehre #314
314-4. Die Klasse 314.0(f) , wobei feine geeignete Funktion ist, bildet P(x)
in P(x) so ab, dass aus jeder Teilmenge von xh¨
ochstens ein Element von x-
n¨
amlich f(x) - entfernt wird.
314-4(Satz) Es gelte:
)f:P(x)x.
Dann folgt:
a) 314.0(f) : P(x) P(x).
b) α: (α P(x)) (314.0(f) (α) = α\ {f(α)}).
————————————————————————————
314.0(f) = {(λ, µ) : ( : ((λ, Ω) {.} f)(µ=λ\Ω))}314-3(Def)
Beweis 314-4
————————————————————————————
311.0(x, y, z) = {(λ, µ) : (λx)( : ((λ, Ω) y)
(((λ, Ω), µ)z))}311-1(Def)
————————————————————————————
1: Aus )f:P(x)x
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=P(x)).
2: Aus 1fFunktion. . .
folgt via 311-10: ({.} fFunktion) (dom ({.} f) = dom f).
3: Aus 2...dom ({.} f) = dom f und
aus 1...dom f=P(x)
folgt: dom ({.} f) = P(x).
4: Aus 2{.} fFunktion. . .
folgt via 311-8:311.0(U,{.} f, stm) : U dom ({.} f) U.
5: Aus 4und
aus 3
folgt: 311.0(U,{.} f, stm) : U P(x) U.
6: Via 2-17 gilt: U P(x) = P(x).
...
Mengenlehre #314 129
Beweis 314-4 ...
7: Aus 5und
aus 6
folgt: 311.0(U,{.} f, stm) : P(x) U.
Thema8.1 α P(x).
9: Aus Thema8.1α P(x) und
aus 1...dom f=P(x)
folgt: αdom f.
10: Via 2-17 gilt: U dom f=dom f.
11: Aus 9und
aus 10
folgt: α U dom f.
12: Aus 11 und
aus 2...dom ({.} f) = dom f
folgt: α U dom ({.} f).
13: Aus 1fFunktion. . . und
aus Thema8.1α U dom ({.} f)
folgt via 311-8:
311.0(U,{.} f, stm) (α) = α\({.} f)(α).
14: Via 5-5 gilt: α\({.} f)(α)α.
15: Aus 13 und
aus 14
folgt: 311.0(U,{.} f, stm) (α)α.
16: Aus 15311.0(U,{.} f, stm) (α)α und
aus Thema8.1α P(x)
folgt via 0-28:311.0(U,{.} f, stm) (α) P(x).
Ergo Thema8.1:
A1
α: (α P(x)) (311.0(U,{.} f, stm) (α) P(x))
...
130 Mengenlehre #314
Beweis 314-4 ...
Thema8.2 α P(x).
9: Aus Thema8.2α P(x) und
aus 1...dom f=P(x)
folgt: αdom f.
10: Via 2-17 gilt: U dom f=dom f.
11: Aus 9und
aus 10
folgt: α U dom f.
12: Aus 11 und
aus 2...dom ({.} f) = dom f
folgt: α U dom ({.} f).
13: Aus 2{.} fFunktion. . . und
aus 11α U dom ({.} f)
folgt via 311-8:
311.0(U,{.} f, stm) (α) = α\({.} f)(α).
14: Aus 1fFunktion. . . und
aus 9αdom f
folgt via 314-2: ({.} f)(α) = {f(α)}.
15: Aus 13 und
aus 14
folgt: 311.0(U,{.} f, stm) (α) = α\ {f(α)}.
Ergo Thema8.2:
A2
α: (α P(x)) (311.0(U,{.} f, stm) (α) = α\ {f(α)})
...
Mengenlehre #314 131
Beweis 314-4 ...
8.3: Aus 7311.0(U,{.} f, stm) : P(x) U und
aus A1 gleich α: (α P(x)) (311.0(U,{.} f, stm) (α) P(x))
folgt via 314-2:311.0(U,{.} f, stm) : P(x) P(x).
9: Via 314-3(Def) gilt: 314.0(f) = 311.0(U,{.} f, stm) .
10.a): Aus 8.3 und
aus 9
folgt: 314.0(f) : P(x) P(x).
10.b): Aus 9und
aus A2
folgt: α: (α P(x)) (314.0(f) (α) = α\ {f(α)}).
132 Mengenlehre #314
314-5. Auch ein offensichtlich erscheinendes Resultat will vorbereitet sein.
314-5(Definition)
314.1(x, y) = {ω: (ωN)(x(ω)x(y))}.
Mengenlehre #314 133
314-6. Beim Element-Sein” in 314.1(x, y) spielt nur die definierende Eingen-
schaft eine Rolle.
314-6(Satz)
a) p={ω: (ωN)(x(ω)x(y))}
genau dann, wenn pN und x(p)x(y) .
b) {ω: (ωN)(x(ω)x(y))} N
————————————————————————————
314.1(x, y) = {ω: (ωN)(x(ω)x(y))}314-5(Def)
Beweis 314-6 a) VS gleich p={ω: (ωN)(x(ω)x(y))}.
Aus VS
folgt: (pN)(x(p)x(y)).
a) VS gleich (pN)(x(p)x(y)).
1: Aus VS gleich pN...
folgt via ElementAxiom:pMenge.
2: Aus VS gleich (pN)(x(p)x(y)) und
aus 1pMenge
folgt: p {ω: (ωN)(x(ω)x(y))}.
b)
Thema1 α {ω: (ωN)(x(ω)x(y))}.
Aus Thema1
folgt: αN.
Ergo Thema1:α: (α {ω: (ωN)(x(ω)x(y))})(αN).
Konsequenz via 0-2(Def):{ω: (ωN)(x(ω)x(y))} N.
134 Mengenlehre #314
314-7. Hier h¨
atte ich gerne meta-mathematische Hilfsmittel zur Verf¨
ugung, da
ich das Gef¨
uhl habe, ¨
Ahnliches an sp¨
aterer Stelle mit analogem Beweis in die
Essays einzubringen.
314-7(Satz) Es gelte:
)α: (αN)(x(1 + α)x(α)).
Dann folgt:
a) α: (αN)(x(1 + α)x(α)x(0)).
b) α, β : ((α, β N)(αβ)) (x(β)x(α)x(0)).
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 314-7
————————————————————————————
{ω: (ωN)(x(ω)x(y))}314-5(Def)
————————————————————————————
...
Mengenlehre #314 135
Beweis 314-7
1.1: Via 0-6 gilt: x(0) x(0).
1.2: Via 314-6 gilt: {ω: (ωN)(x(ω)x(0))} N.
2: Aus schola 0 N und
aus 1x(0) x(0)
folgt via 314-6:A1
0 {ω: (ωN)(x(ω)x(0))}
Thema3.1 β {ω: (ωN)(x(ω)x(0))}.
4: Aus Thema3.1β {ω: (ωN)(x(ω)x(0))}
folgt: (βN)(x(β)x(0)).
5.1: Aus 4βN...
folgt via 159-10: 1 + βN.
5.2: Aus 4βN und
aus )α: (αN)(x(1 + α)x(α))
folgt: x(1 + β)x(β).
6: Aus 5.2x(1 + β)x(β) und
aus 4. . . x(β)x(0)
folgt via 0-6:x(1 + β)x(0).
7: Aus 5.1 1 + βN und
aus 6x(1 + β)x(0)
folgt via 314-6: 1 + β {ω: (ωN)(x(ω)x(0))}.
Ergo Thema3.1:
A2
β: (β {ω: (ωN)(x(ω)x(0))})
(1 + β {ω: (ωN)(x(ω)x(0))})
3.2: Aus A1 gleich 0 {ω: (ωN)(x(ω)x(0))} ,
aus 1.2{ω: (ωN)(x(ω)x(0))} N und
aus A2β: (β {ω: (ωN)(x(ω)x(0))})
(1 + β {ω: (ωN)(x(ω)x(0))})”
folgt via 236-5:N {ω: (ωN)(x(ω)x(0))}.
...
136 Mengenlehre #314
Beweis 314-7 ...
Thema3.3 γN.
4.1: Via 0-6 gilt: x(γ)x(γ).
4.2: Via 314-6 gilt: {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))} N.
5: Aus Thema3.3γN und
aus 4x(γ)x(γ)
folgt via 314-6:γ {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))}.
Thema6.1 γδ {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))}.
7: Aus Thema6.1
. . . δ {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))}
folgt: (δN)(x(δ)x(γ)).
8.1: Aus 7δN...
folgt via 159-10: 1 + δN.
8.2: Aus 7δN... und
aus )α: (αN)(x(1 + α)x(α))
folgt: x(1 + δ)x(δ).
9: Aus 8.2x(1 + δ)x(δ) und
aus 7. . . x(δ)x(γ)
folgt via 0-6:x(1 + δ)x(γ).
10: Aus 8.1 1 + δN und
aus 9x(1 + δ)x(γ)
folgt via 314-6:
1 + δ {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))}.
...
...
Mengenlehre #314 137
Beweis 314-7 ...
Thema3.3 γN.
...
6.2: Aus 5γ {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))} ,
aus 4.2{ω: (ωN)(x(ω)x(γ))} N und
aus A3δ: (γδ {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))})
(1 + δ {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))})”
folgt via 312-12:
{γ,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))}.
Ergo Thema3.3:
A4
γ: (γN)({γ,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))}))
Thema4.1 γN.
5: Aus Thema4.1 und
aus 3.2N {ω: (ωN)(x(ω)x(0))}
folgt via 0-4:γ {ω: (ωN)(x(ω)x(0))},
6: Aus 5
folgt: x(γ)x(0).
Ergo Thema4.1:A5
γ: (γN)(x(γ)x(0))
...
138 Mengenlehre #314
Beweis 314-7 ...
Thema4.2 (ǫ, δ N)(ǫδ).
5.1: Aus Thema4.2ǫ . . . N... und
aus A4 gleich γ: (γN)
({γ,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))})”
folgt: {ǫ,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(ǫ))}.
5.2: Aus Thema4.2. . . δ N... und
aus Thema4.2. . . ǫ δ
folgt via 236-1:δ {ǫ,...}.
6: Aus 5.2δ {ǫ,...} und
aus 5.1{ǫ,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(ǫ))}
folgt via 0-4:δ {ω: (ωN)(x(ω)x(ǫ))}.
7: Aus 6
folgt: x(δ)x(ǫ).
Ergo Thema4.2:A6
ǫ, δ : ((ǫ, δ N)(ǫδ)) (x(δ)x(ǫ))
...
Mengenlehre #314 139
Beweis 314-7 ...
Thema5.1 αN.
6.1: Aus Thema5.1αN und
aus A5 gleich γ: (γN)(x(γ)x(0))
folgt: x(α)x(0).
6.2: Aus Thema5.1αN
folgt via 159-10: 1 + αN.
6.3: Aus Thema5.1αN
folgt via 159-11:αS.
7: Aus 6.3αS
folgt via 160-12:α1 + α.
8: Aus Thema5.1αN ,
aus 6.2 1 + αN ,
aus 7α1 + α und
aus A6 gleich ǫ, δ : ((ǫ, δ N)(ǫδ))
(x(ǫ)x(δ))”
folgt: x(1 + α)x(α).
9: Aus 8x(1 + α)x(α) und
aus 6.1x(α)x(0)
folgt via 0-6:x(1 + α)x(α)x(0).
Ergo Thema5.1:Aa)
α: (αN)(x(1 + α)x(α)x(0))
...
140 Mengenlehre #314
Beweis 314-7 ...
Thema5.2 (α, β N)(αβ).
6.1: Aus Thema5.2α . . . N... und
aus A5 gleich γ: (γN)(x(γ)x(0))
folgt: x(α)x(0).
6.2: Aus Thema5.2. . . α β und
aus Thema5.2. . . β N...
folgt via 236-1:β {α,...}.
7: Aus Thema5.2α . . . N... und
aus A4 gleich γ: (γN)
({γ,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(γ))}))”
folgt: {α,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(α))})).
8: Aus 6.2β {α,...} und
aus 7{α,...} {ω: (ωN)(x(ω)x(α))}))
folgt via 0-4:β {ω: (ωN)(x(ω)x(α))})).
9: Aus 8
folgt: x(β)x(α).
10: Aus 9und
aus 6.1
folgt: x(β)x(α)x(0).
Ergo Thema5.2:
Ab)
α, β : ((α, β N)(αβ)) (x(β)x(α)x(0))
Mengenlehre #314 141
314-8. Nun kann via 314-4 f¨
ur Funktionen f:P(x)x-xkann hier auch eine
Unmenge sein - und f¨
ur qx,qMenge, die Existenz einer Funktion : N P(x)
mit Ω(1+n) = Ω(n)\{f(x)}und Ω(0) = qohne Einsatz des AuswahlAxioms gesi-
chert werden. Die Eigenschaften von werden hier im laufenden Beweis entspre-
chend ihrer Codierung angef¨
uhrt. Es wird darauf verzichtet, diese Eigenschaften
- wie bisher ¨
ublich - am Ende des Beweises noch einmal aufzulisten. In ¨
ahnlichen
F¨
allen wird in Zukunft analog verfahren. Die Beweis-Reihenfolge ist e.06) -e.1)
-e.2) -e.3) -e.4) -e.5) -e.7) -e.9) -e.8).
314-8(Satz) Es gelte:
)qx.
)qMenge.
)f:P(x)x.
Dann gibt es ,Ψ, so dass gilt:
e.0) = rf0qz}| {
314.0(f).
e.1) : N P(x).
e.2) Ω(0) = q.
e.3) α: (αN)(Ω(1 + α) = Ω(α)\ {f(Ω(α))}).
e.4) α: (αN)(Ω(1 + α)Ω(α)q).
e.5) α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ω(β)Ω(α)q).
e.6) Ψ = f.
e.7) Ψ : Nx.
e.8) Ψ(0) = f(q).
e.9) Ψ(p) = f(Ω(p)).
————————————————————————————
.RECH-Notation.
314.0(f) = {(λ, µ) : ( : ((λ, Ω) {.} f)(µ=λ\Ω))}314-3(Def)
142 Mengenlehre #314
Beweis 314-8
1.1: Aus )qx und
aus )qMenge
folgt via 0-26:q P(x).
1.e.06): Aus )f:P(x)x und
aus )qx
folgt: ,Ψ : (Ω = rf0qz}| {
314.0(f) ) = fΩ).
1.2: Aus )f:P(x)x
folgt via 314-4:314.0(f) : P(x) P(x).
1.3: Aus )f:P(x)x
folgt via 314-4:β: (β P(x)) (314.0(f) (β) = β\ {f(β)}).
2.1: Aus 1.2314.0(f) : P(x) P(x) und
aus 1.1q P(x)
folgt via 308-15:rf0qz}| {
314.0(f) : N P(x).
2.2: Aus 1.2314.0(f) : P(x) P(x) und
aus 1.1q P(x)
folgt via 308-15:rf0qz }| {
314.0(f) (0) = q.
2.3: Aus 1.2314.0(f) : P(x) P(x) und
aus 1.1q P(x)
folgt via 308-15:
γ: (γN)(rf0qz}| {
314.0(f) (1 + γ) = 314.0(f) (rf0qz }| {
314.0(f) (γ))).
3.e.1): Aus 1.e.06)... = rf0qz}| {
314.0(f)... und
aus 2.1
folgt: : N P(x).
3.e.2): Aus 1.e.06)... = rf0qz }| {
314.0(f)... und
aus 2.2
folgt: Ω(0) = q.
3.2: Aus 1.2... = rf0qz }| {
314.0(f)... und
aus 2.3
folgt: γ: (γN)(Ω(1 + γ) = 314.0(f) (Ω(α))).
4.1: Aus )f:P(x)x und
aus 3.e.1) : N P(x)
folgt via 21-10:f : Nx.
...
Mengenlehre #314 143
Beweis 314-8 ...
Thema4.2 αN.
5: Aus 3.1 : N P(x) und
aus Thema4.2αN und
folgt via 21-4: Ω(α) P(x).
6: Aus 5 Ω(α) P(x) und
aus 1.3β: (β P(x)) (314.0(f) (β) = β\ {f(β)})
folgt: 314.0(f) (Ω(α)) = Ω(α)\ {f(Ω(α))}.
7: Aus Thema4.2αN und
aus 3.2γ: (γN)(Ω(1 + γ) = 314.0(f) (Ω(γ)))
folgt: Ω(1 + α) = 314.0(f) (Ω(α)).
8: Aus 6und
aus 7
folgt: Ω(1 + α) = Ω(α)\ {f(Ω(α))}.
Ergo Thema4.2:Ae.3)
α: (αN)(Ω(1 + α) = Ω(α)\ {f(Ω(α))})
Thema4.3 δN.
5: Aus Thema4.3δN und
aus Ae.3) gleich α: (αN)
(Ω(1 + α) = Ω(α)\ {f(Ω(α))})”
folgt: Ω(1 + δ) = Ω(δ)\ {f(Ω(δ))}.
6: Via 5-5 gilt: Ω(δ)\ {f(Ω(δ))} Ω(δ).
7: Aus 5und
aus 6
folgt: Ω(1 + δ)Ω(δ).
Ergo Thema4.3:A2
δ: (δN)(Ω(1 + δ)Ω(δ))
...
144 Mengenlehre #314
Beweis 314-8 ...
4.3: Aus A2 gleich δ: (δN)(Ω(1 + δ)Ω(δ))
folgt via 314-7:α: (αN)(Ω(1 + α)Ω(α)Ω(0)).
4.4: Aus A2 gleich δ: (δN)(Ω(1 + δ)Ω(δ))
folgt via 314-7:α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ω(β)Ω(α)Ω(0)).
5.e.4): Aus 3.2.e) und
aus 4.3
folgt: α: (αN)(Ω(1 + α)Ω(α)q).
5.e.5): Aus 3.2.e) und
aus 4.4
folgt: α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ω(β)Ω(α)q).
5.e.7): Aus 1.e.06)...Ψ = f und
aus 4.1
folgt: Ψ : Nx.
6.1: Aus )f:P(x)x
folgt via 21-1(Def):fFunktion.
6.2: Aus 3.e.1) : N P(x)
folgt via 21-1(Def): Funktion.
7: Aus 6.1fFunktion und
aus 6.2 Funktion
folgt via 18-46: (fΩ)(p) = f(Ω(p)).
8.e.9): Aus 7und
aus 1.e.06)...Ψ = f
folgt: Ψ(p) = f(Ω(p)).
9: Ψ(0) 8.e.9)
=f(Ω(0)) 3.e.2)
=f(q).
10.e.8): Aus 9
folgt: Ψ(0) = f(q).
Mengenlehre #314 145
314-9. Beim ¨
Ubergang zu TeilMengen von Svergr¨
oßert sich das Infimum, das
Supremum verringert sich.
314-9(Satz)
a) Aus xyS folgt
inf y
inf x .
b) Aus xyS folgt
sup x
sup y .
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 314-9 a) VS gleich xyS.
1.1: Aus VS gleich xyS
folgt via 0-6:xS.
1.2: Aus VS gleich . . . y S
folgt via 190-3:
inf yist Infimum von y.
2.1: Aus 1.1xS
folgt via 190-3:
inf xist Infimum von x.
2.2: Aus 1.2
inf yist Infimum von y und
aus VS gleich xy . . .
folgt via 36-5:
inf yuntere Schranke von x.
3: Aus 2.1
inf xist Infimum von x und
aus 2.2
inf yuntere Schranke von x
folgt via 36-1(Def):
inf y
inf x.
146 Mengenlehre #314
Beweis 314-9 b) VS gleich xyS.
1.1: Aus VS gleich xyS
folgt via 0-6:xS.
1.2: Aus VS gleich . . . y S
folgt via 190-3:
sup yist Supremum von y.
2.1: Aus 1.1xS
folgt via 190-3:
sup xist Supremum von x.
2.2: Aus 1.2
sup yist Supremum von y und
aus VS gleich xy . . .
folgt via 36-5:
sup yobere Schranke von x.
3: Aus 2.1
sup xist Supremum von x und
aus 2.2
sup yobere Schranke von x
folgt via 36-1(Def):
sup x
sup y.
Mengenlehre #314 147
314-10. Mit 314-8 ist der Grundstein zum Beweis des angestrebten Satzes dieses
Essays gelegt. Die Beweis-Reihenfolge ist e.0612345789) -e.10) -e.11).
314-10(Satz) Es gelte:
)qS.
Dann gibt es ,Ψ, so dass gilt:
e.0) = rf0qz}| {
314.0(
inf).
e.1) : N P(S).
e.2) Ω(0) = q.
e.3) α: (αN)(Ω(1 + α) = Ω(α)\ {
inf (Ω(α))}).
e.4) α: (αN)(Ω(1 + α)Ω(α)q).
e.5) α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ω(β)Ω(α)q).
e.6) Ψ =
inf .
e.7) Ψ : NS.
e.8) Ψ(0) =
inf q.
e.9) Ψ(p) =
inf (Ω(p)).
e.10) α: (αN)(
inf qΨ(α)Ψ(1 + α)).
e.11) α, β : ((α, β N)(αβ)) (
inf qΨ(α)Ψ(β)).
————————————————————————————
.RECH-Notation.
148 Mengenlehre #314
Beweis 314-10
1.1: Aus )qS und
aus 95-9SMenge”
folgt via TeilMengenAxiom:qMenge.
1.2: Via 190-1 gilt:
inf:P(S)S.
2.e.0612345789): Aus )qS ,
aus 1.1qMenge und
aus 1.2
inf:P(S)S
folgt via 314-8:,Ψ : = rf0qz }| {
314.0(
inf)
Ψ =
inf
: N P(S)
Ω(0) = q
α: (αN)(Ω(1 + α) = Ω(α)\ {
inf (Ω(α))}
α: (αN)(Ω(1 + α)Ω(α)q)
α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ω(β)Ω(α)q)
Ψ : NS
Ψ(0) =
inf q
Ψ(p) =
inf (Ω(p)).
...
Mengenlehre #314 149
Beweis 314-10 ...
Thema3.1 βN.
4: Aus Thema3.1βN und
aus 2.e.0612345789)...α: (αN)
(Ω(1 + α)Ω(α)q)...
folgt: Ω(1 + β)Ω(β)q.
5.1: Aus 4...Ω(β)q und
aus )qS
folgt via 0-6: Ω(β)S.
5.2: Aus 4...Ω(β)q und
aus )qS
folgt via 314-9:
inf q
inf (Ω(β)).
6: Aus 4 Ω(1 + β)Ω(β)... und
aus 5.1 Ω(β)S
folgt via 314-9:
inf (Ω(β))
inf (Ω(1 + β)).
7: Aus 5.2 und
aus 6
folgt:
inf q
inf (Ω(β))
inf (Ω(1 + β)).
8: Aus 7und
aus 2.e.0612345789)...Ψ(p) =
inf (Ω(p))
folgt:
inf qΨ(β)Ψ(1 + β).
Ergo Thema3.1:β: (βN)(
inf qΨ(β)Ψ(1 + β)).
Konsequenz: A3.1.e.10)
α: (αN)(
inf qΨ(α)Ψ(1 + α))
150 Mengenlehre #314
Beweis 314-10 ...
Thema3.2 (γ, δ N)(γδ).
4: Aus Thema3.2 (γ, δ N)(γδ) und
aus 2.e.0612345789)...α, β : ((α, β N)(αβ))
(Ω(β)Ω(α)q)...
folgt: Ω(δ)Ω(γ)q.
5.1: Aus 4...Ω(γ)q und
aus )qS
folgt via 0-6: Ω(γ)S.
5.2: Aus 4...Ω(γ)q und
aus )qS
folgt via 314-9:
inf q
inf (Ω(γ)).
6: Aus 4 Ω(δ)Ω(γ)... und
aus 5.1 Ω(γ)S
folgt via 314-9:
inf (Ω(γ))
inf (Ω(δ)).
7: Aus 5.2 und
aus 6
folgt:
inf q
inf (Ω(γ))
inf (Ω(δ)).
8: Aus 7und
aus 2.e.0612345789)...Ψ(p) =
inf (Ω(p))
folgt:
inf qΨ(γ)Ψ(δ).
Ergo Thema3.2:γ, δ : ((γ, δ N)(γδ)) (
inf qΨ(γ)Ψ(δ)).
Konsequenz:
A3.2.e.11)
α, β : ((α, β N)(αβ)) (
inf qΨ(α)Ψ(β))
Mengenlehre #314 151
314-11. Der Vollst¨
andigkeit halber sei auch noch die
sup-Version von 314-10
angef¨
uhrt. Die Beweis-Reihenfolge ist e.0612345789) -e.10) -e.11).
314-11(Satz) Es gelte:
)qS.
Dann gibt es ,Ψ, so dass gilt:
e.0) = rf0qz}| {
314.0(
sup).
e.1) : N P(S).
e.2) Ω(0) = q.
e.3) α: (αN)(Ω(1 + α) = Ω(α)\ {
sup (Ω(α))}).
e.4) α: (αN)(Ω(1 + α)Ω(α)q).
e.5) α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ω(β)Ω(α)q).
e.6) Ψ =
sup .
e.7) Ψ : NS.
e.8) Ψ(0) =
sup q.
e.9) Ψ(p) =
sup (Ω(p)).
e.10) α: (αN)(Ψ(1 + α)Ψ(α)
sup q).
e.11) α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ψ(β)Ψ(α)
sup q).
————————————————————————————
.RECH-Notation.
152 Mengenlehre #314
Beweis 314-11
1.1: Aus )qS und
aus 95-9SMenge”
folgt via TeilMengenAxiom:qMenge.
1.2: Via 190-1 gilt:
sup:P(S)S.
2.e.0612345789): Aus )qS ,
aus 1.1qMenge und
aus 1.2
sup:P(S)S
folgt via 314-8: fr,Ψ : = rf0qz}| {
314.0(
sup)
Ψ =
sup
: N P(S)
Ω(0) = q
α: (αN)(Ω(1 + α) = Ω(α)\ {
sup (Ω(α))}
α: (αN)(Ω(1 + α)Ω(α)q)
α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ω(β)Ω(α)q)
Ψ : NS
Ψ(0) =
sup q
Ψ(p) =
sup (Ω(p)).
...
Mengenlehre #314 153
Beweis 314-11 ...
Thema3.1 βN.
4: Aus Thema3.1βN und
aus 2.e.0612345789)α: (αN)
(Ω(1 + α)Ω(α)q)”
folgt: Ω(1 + β)Ω(β)q.
5.1: Aus 4...Ω(β)q und
aus )qS
folgt via 0-6: Ω(β)S.
5.2: Aus 4...Ω(β)q und
aus )qS
folgt via 314-9:
sup (Ω(β))
sup q.
6: Aus 4 Ω(1 + β)Ω(β)... und
aus 5.1 Ω(β)S
folgt via 314-9:
sup (Ω(1 + β))
sup (Ω(β)).
7: Aus 5.2 und
aus 6
folgt:
sup (Ω(1 + β))
sup (Ω(β))
sup q.
8: Aus 7und
aus 2.e.0612345789)...Ψ(p) =
sup (Ω(p))”
folgt: Ψ(1 + β)Ψ(β)
sup q.
Ergo Thema3.1:β: (βN)(Ψ(1 + β)Ψ(β)
sup q).
Konsequenz: A3.1.e.10)
α: (αN)(Ψ(1 + α)Ψ(α)
sup q)
154 Mengenlehre #314
Beweis 314-11 ...
Thema3.2 (γ, δ N)(γδ).
4: Aus Thema3.2 (γ, δ N)(γδ) und
aus 2.e.0612345789)...α, β : ((α, β N)(αβ))
(Ω(β)Ω(α)q)...
folgt: Ω(δ)Ω(γ)q.
5.1: Aus 4...Ω(γ)q und
aus )qS
folgt via 0-6: Ω(γ)S.
5.2: Aus 4...Ω(γ)q und
aus )qS
folgt via 314-9:
sup (Ω(γ))
sup q.
6: Aus 4 Ω(δ)Ω(γ)... und
aus 5.1 Ω(γ)S
folgt via 314-9:
sup (Ω(δ))
sup (Ω(γ)).
7: Aus 5.2 und
aus 6
folgt:
sup (Ω(δ))
sup (Ω(γ))
sup q.
8: Aus 7und
aus 2.e.0612345789)...Ψ(p) =
sup (Ω(p))”
folgt: Ψ(δ)Ψ(γ)
sup q
Ergo Thema3.2:γ, δ : ((γ, δ N)(γδ)) (Ψ(δ)Ψ(γ)
sup q).
Konsequenz:
A3.2.e.11)
α, β : ((α, β N)(αβ)) (Ψ(β)Ψ(α)
sup q)
Analysis #315 155
Analysis: UxAxiom.x.Axiom.
RECH-Notation, Fortsetzung: yx= (x)(y).
Ersterstellung: 08/10/14 Letzte ¨
Anderung: 09/10/14
UxAxiom Fortschritte der Erkenntnis kommen gelegentlich sp¨
at. Im vorliegenden
Fall nicht bei der Erstellung und ¨
Uberarbeitung von #240, sondern erst jetzt,
75 Essays sp¨
ater. Bei der rekursiven Definition von Un,nN, war mir aus
zweierlei Gr¨
unden nicht ganz wohl. Erstens weil der Term Ux nur f¨
ur xN
defniert worden war. Zweitens weil gelegentlich die allgemeine Ersetzungsregel
auf den Index” xvon Uxangewendet wurde. Nun sehe ich eine M¨
oglichkeit,
beide Probleme durch ein Axiom zu beheben. Es wird postuliert, dass Uxstets
eine Klasse ist und dass die allgemeine Ersetzungsregel f¨
ur den Index xvon Ux
gilt. Dabei ist es bis auf Weiteres gar nicht n¨
otig, Uxf¨
ur x /Nzu definieren.
Dies kann bei Gelegenheit und bei Bedarf sp¨
ater geschehen. Zum gegenw¨
artigen
Zeitpunkt habe ich keine Ahnung, wie eine derartige Definition aussehen k¨
onnte.
Der Einsatz des UxAxioms erfolgt ohne Zitat.
UxAxiom
1) : = Ux.
2) Aus x=y folgt Ux=Uy .
156 Analysis #315
315-1. Es werden die klassischen Potenzfunktionen mit Definitions-Bereich A
mittels rekursiver Parameter-Definition in die Essays eingebracht.
315-1(Rekursive Parameter-Definition)
a) 0 = 1on
A.
b) Aus nN folgt (1 + n) = (n).·.idA .
c) Aus nN folgt ((1 + n)) = ((n)).:.idA .
Analysis #315 157
Axiom Wie beim UxAxiom soll es im Umgang mit xf¨
ur allgemeine Klassen
xzu keinen Unebenheiten kommen. Im Speziellen muss zum gegenw¨
artigen Zeit-
punkt nicht gesagt werden, was genau unter xf¨
ur x /Zzu verstehen ist. Der
Einsatz des Axioms erfolgt zumeist ohne Zitat.
Axiom
1) : = x.
2) Aus x=y folgt x=y .
158 Analysis #315
RECH-Notation. Fortsetzung. In Weiterf¨
uhrung der RECH-Notation wird der
notationelle Umgang mit (y)(x) geregelt.
RECH-Notation (Fortsetzung)
0) xy= (y)(x).
1) xy=(xy).
2) z±xy=z±(xy).
3) xy±z= (xy)±z.
4) z·xy=z·(xy).
5) xy·z= (xy)·z.
6) z:xy=z: (xy).
7) xy:z= (xy) : z.
Analysis #315 159
315-2. Erg¨
anzend zu 213-2 und vorbereitend f¨
ur 315-3 wird hier {x} ythe-
matisiert.
315-2(Satz) Die Aussagen i),ii) sind ¨
aquivalent:
i) {x} y.
ii) xy oder xUnmenge” .
160 Analysis #315
Beweis 315-2 i) ii) VS gleich {x} y.
1: Es gilt: (xMenge) (xUnmenge).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xMenge.
2: Aus 1.1.FallxMenge”
folgt via 1-3:x {x}.
3: Aus 2x {x} und
aus VS gleich {x} y
folgt via 0-4:xy.
1.2.Fall xUnmenge.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (xy)(xUnmenge).
ii) i) VS gleich (xy)(xUnmenge).
Fallunterscheidung
0.1.Fall xy.
Aus 0.1.Fallxy
folgt via 1-8:{x} y.
0.2.Fall xUnmenge.
1: Aus 0.2.FallxUnmenge”
folgt via 1-4:{x}= 0.
2: Via 0-18 gilt: 0 y.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: {x} y.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: {x} y.
Analysis #315 161
315-3. Erg¨
anzend zu 95-4(Def) (xA)(xZahl)” wird hier ((xZahl) (x
Unmenge)) ({x} A)” fest gehalten.
315-3(Satz) Die Aussagen i),ii) sind ¨
aquivalent:
i) xZahl” oder xUnmenge” .
ii) {x} A.
Beweis 315-3 i) ii) VS gleich (xZahl) (xUnmenge).
Fallunterscheidung
0.1.Fall xZahl.
2: Aus 0.1.FallxZahl”
folgt via 95-4(Def):xA.
3: Aus 2xA
folgt via 1-8:{x} A.
0.2.Fall xUnmenge.
Aus 0.2.FallxUnmenge”
folgt via 315-2:{x} A.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: {x} A.
ii) i) VS gleich {x} A.
1: Aus VS gleich {x} A
folgt via 315-2: (xA)(xUnmenge).
2: Via 95-4(Def) gilt: (xA)(xZahl).
3: Aus 1und
aus 2
folgt: (xZahl) (xUnmenge).
162 Analysis #315
315-4. Dass hier 1 6=Ugebraucht wird h¨
atte ich mir nicht gedacht.
315-4(Satz)
16=U.
Beweis 315-4
Aus schola 1 Menge”
folgt via 0-17: 1 6=U.
Analysis #315 163
315-5. Die Klasse 0 ist am schnellsten zu diskutieren.
315-5(Satz)
a) 0Menge.
b) 0Relation.
c) 0Funktion.
d) dom (0) = A.
e) ran (0) = {1}.
f) 0 : A {1}.
g) 0 : AA.
h) xZahl” genau dann, wenn x0 = 1 .
i) x /A genau dann, wenn x0 = U .
j) x0 = 1 oder x0 = U .
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 315-5 abcdefg)
1.1: Aus AAIAMenge”
folgt via 214-5: 1on
AMenge.
1.2: Via 214-4 gilt: 1on
AFunktion.
1.3: Aus schola 1 Menge”
folgt via 214-3:dom (1on
A) = A.
1.4: Aus 95-7 0 6=A
folgt via 214-3:ran (1on
A) = {1}.
1.5: Aus schola 1 Menge”
folgt via 214-4: 1on
A:A {1}.
1.6: Aus schola 1 Zahl”
folgt via 315-3:{1} A.
...
164 Analysis #315
Beweis 315-5 abcdefg) ...
2.1: Aus 1.2 1on
AFunktion
folgt via 18-18(Def): 1on
ARelation.
2.2: Aus 1.5 1on
A:A {1} und
aus 1.6{1} A
folgt via 21-5:0 : AA.
3.a): Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 1.1
folgt: 0 Menge.
3.b): Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 2.1
folgt: 0 Relation.
3.c): Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 1.2
folgt: 0 Funktion.
3.d): Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 1.3
folgt: dom (0) = A.
3.e): Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 1.4
folgt: ran (0) = {1}.
3.f): Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 1.5
folgt: 0 : A {1}.
3.g): Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 2.2
folgt: 0 : AA.
Analysis #315 165
Beweis 315-5 h) VS gleich xZahl.
1: Aus VS gleich xZahl
folgt via 95-4(Def):xA.
2: Aus schola 1 Menge” und
aus 1xA
folgt via 214-4: (1on
A)(x) = 1.
3: Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 2
folgt: (0)(x) = 1.
4: Aus 3
folgt: x0 = 1.
h) VS gleich x0 = 1.
1: Aus VS
folgt: (0)(x) = 1.
2: Aus 1und
aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A
folgt: (1on
A)(x) = 1.
3: Aus 1 (1on
A)(x) = 1
folgt via 214-4: ((xA)(1 Menge)) (1 = U).
4: Aus 315-4 1 6=U und
aus 3
folgt: (xA)(1 Menge).
5: Aus 4
folgt: xA.
6: Aus 5xA
folgt via 95-4(Def):xZahl.
166 Analysis #315
Beweis 315-5 i) VS gleich x /A.
1: Via des bereits bewiesenen d) gilt: dom (0) = A.
2: Aus 1und
aus VS
folgt: x /dom (0).
3: Aus 2x /dom (0)
folgt via 17-4: (0)(x) = U.
4: Aus 3
folgt: x0 = U.
i) VS gleich x0 = U.
1: Aus VS
folgt: (0)(x) = U.
2: Aus 1 (0)(x) = U
folgt via 17-4:x /dom (0).
3: Via des bereits bewiesenen d) gilt: dom (0) = A.
4: Aus 2und
aus 3
folgt: x /A.
j)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via des bereits bewiesenen h):x0 = 1.
1.2.Fall x /A.
Aus 1.2.Fallx /A
folgt via des bereits bewiesenen i):x0 = U.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
(x0 = 1) (x0 = U).
Analysis #315 167
315-6. Es ist an der Zeit, sich mit (1on
x).·. y auseinander zu setzen.
315-6(Satz)
a) (1on
x).·. y =y(x×A).
b) Aus yx×A folgt (1on
x).·. y =y .
c) Aus f:DA und Dx folgt (1on
x).·. f =f .
d) Aus f:AA folgt (1on
A).·. f =f .
e) (1on
A).·.idA=idA.
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 315-6 a)
Thema1.1 α(1on
x).·. y.
2: Aus Thema1.1α(1on
x).·. y
folgt via 248-12:
,Φ,Γ : ((Ω,Φ) 1on
x)((Ω,Γ) y),Γ Zahl)
(α= (Ω,Φ·Γ)).
3.1: Aus 2...(Ω,Φ) 1on
x . . .
folgt via 214-2: (Ω x) = 1).
3.2: Aus 2...Γ Zahl. . .
folgt via 95-4(Def): Γ A.
3.3: Aus 2...Γ Zahl. . .
folgt via FSM1: 1 ·Γ = Γ.
4.1: Aus 3.1...Φ = 1 und
aus 3.3
folgt: Φ ·Γ = Γ.
4.2: Aus 3.1 x . . . und
aus 3.2 Γ A
folgt via 6-6: (Ω,Γ) x×A.
...
...
168 Analysis #315
Beweis 315-6 a) ...
Thema1.1 α(1on
x).·. y.
...
5.1: Aus 4.1 Φ ·Γ = Γ
folgt via PaarAxiom I: (Ω,Φ·Γ) = (Ω,Γ).
5.2: Aus 2...(Ω,Γ) y . . . und
aus 4.2 (Ω,Γ) x×A
folgt via 2-2: (Ω,Γ) y(x×A).
6: Aus 2. . . α = (Ω,Φ·Γ) und
aus 5.1
folgt: α= (Ω,Γ).
7: Aus 6und
aus 5.2
folgt: αy(x×A).
Ergo Thema1.1:α: (α(1on
x).·. y)(αy(x×A)).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
(1on
x).·. y y(x×A)
Analysis #315 169
Beweis 315-6 a) ...
Thema1.2 αy(x×A)
2: Aus Thema1.2αy(x×A)
folgt via 2-2: (αy)(αx×A).
3: Aus 2. . . α x×A
folgt via 6-5:,Φ : (Ω x) A)(α= (Ω,Φ)).
4.1: Aus 3. . . α = (Ω,Φ) und
aus 2αy . . .
folgt: (Ω,Φ) y.
4.2: Aus 3...x . . . und
aus schola 1 Menge”
folgt via 214-2: (Ω,1) 1on
x.
4.3: Aus 3...ΦA...
folgt via 95-4(Def): Φ Zahl.
5.1: Aus 4.2 (Ω,1) 1on
x ,
aus 4.1 (Ω,Φ) y ,
aus schola 1 Zahl” und
aus 4.3 Φ Zahl
folgt via 248-12: (Ω,1·Φ) (1on
x).·. y.
5.2: Aus 4.3 Φ Zahl
folgt via FSM1: 1 ·Φ = Φ.
6: Aus 5.2 1 ·Φ = Φ
folgt via PaarAxiom I: (Ω,1·Φ) = (Ω,Φ).
7: Aus 5.1 und
aus 6
folgt: (Ω,Φ) (1on
x).·. y.
8: Aus 2. . . α = (Ω,Φ) und
aus 7
folgt: α(1on
x).·. y.
...
170 Analysis #315
Beweis 315-6 a) ...
Ergo Thema1.2:α: (αy(x×A)) (α(1on
x).·. y).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
y(x×A)(1on
x).·. y
1.3: Aus A1 gleich (1on
x).·. y y(x×A) und
aus A2 gleich y(x×A)(1on
x).·. y
folgt via GleichheitsAxiom: (1on
x).·. y =y(x×A).
b) VS gleich yx×A.
1: Aus VS gleich yx×A
folgt via 2-10:y(x×A) = y.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: (1on
x).·. y =y(x×A).
3: Aus 1und
aus 2
folgt: (1on
x).·. y =y.
c) VS gleich (f:DA)(Dx).
1.1: Aus VS gleich f:DA . . .
folgt via 259-28:fD×A.
1.2: Aus VS gleich . . . D x
folgt via 6-7:D×Ax×A.
2: Aus 1.1fD×A und
aus 1.2D×Ax×A
folgt via 0-6:fx×A.
3: Aus 2fx×A
folgt via des bereits bewiesenen b): (1on
x).·. f =f.
d) VS gleich f:AA.
1: Via 0-6 gilt: AA.
2: Aus VS gleich f:AA und
aus 1AA
folgt via des bereits bewiesenen c): (1on
f).·. f =f.
e)
1: Via 21-13 gilt: idA:AA.
2: Aus 1idA:AA
folgt via des bereits bewiesenen d): (1on
A).·.idA=idA.
Analysis #315 171
315-7. F¨
ur idxgelten ¨
ahnliche Aussagen wie 315-5h,i,j.
315-7(Satz)
a) (yx)(y=U) genau dann, wenn idx(y) = y .
b) y /x genau dann, wenn idx(y) = U .
c) idx(y) = y oder idx(y) = U .
d) (yZahl)(y=U) genau dann, wenn idA(y) = y .
Beweis 315-7 a) VS gleich (yx)(y=U).
Fallunterscheidung
0.1.Fall yx.
Aus 0.1.Fallyx
folgt via 20-11:idx(y) = y.
0.2.Fall y=U.
1: idx(y)0.2.Fall
=idx(U)177
=U0.2.Fall
=y.
2: Aus 1
folgt: idx(y) = y.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: idx(y) = y.
172 Analysis #315
Beweis 315-7 a) VS gleich idx(y) = y.
1: Es gilt: (ydom (idx)) (y /dom (idx)).
Fallunterscheidung
1.1.Fall ydom (idx).
2: Via 20-11 gilt: dom (idx) = x.
3: Aus 1.1.Fall und
aus 2
folgt: yx.
1.2.Fall y /dom (idx).
Aus 1.2.Fally /dom (idx)”
folgt via 17-4:idx(y) = U.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
(idx(y) = y)(idx(y) = U).
b) VS gleich y /x.
1: Via 20-11 gilt: dom (idx) = x.
2: Aus VS und
aus 1
folgt: y /dom (idx).
3: Aus 2y /dom (idx)
folgt via 17-4:idx(y) = U.
b) VS gleich idx(y) = U.
1: Aus VS gleich idx(y) = U
folgt via 17-4:y /dom (idx).
2: Via 20-11 gilt: dom (idx) = x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: y /x.
Analysis #315 173
Beweis 315-7 c)
1: Es gilt: (yx)(y /x).
Fallunterscheidung
1.1.Fall yx.
Aus 1.1.Fallyx
folgt via des bereits bewiesenen a):idx(y) = y.
1.2.Fall y /x.
Aus 1.2.Fally /x
folgt via des bereits bewiesenen b):idx(y) = U.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
(idx(y) = y)(idx(y) = U).
d)
1: Via des bereits bewiesenen a) gilt: ((yA)(y=U)) (idA(y) = y).
2: Via 95-4(Def) gilt: (yA)(yZahl).
3: Aus 1und
aus 2
folgt: ((yZahl) (y=U)) (idA(y) = y).
174 Analysis #315
315-8. Fast so einfach wie die Diskussion von 0 ist die Diskussion von 1.
315-8(Satz)
a) 1 = idA.
b) 1Menge.
c) 1Relation.
d) 1Funktion.
e) dom (1) = A.
f) ran (1) = A.
g) 1 : AA.
h) (xZahl)(x=U) genau dann, wenn x1 = x .
i) x /A genau dann, wenn x1 = U .
j) x1 = x oder x1 = U .
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 315-8 a)
1: Aus schola 0 N
folgt via 315-1(RekParDef):(1 + 0) = (0) .·.idA.
2: Aus +schola 1 + 0” und
aus 1(1 + 0) = (0) .·.idA
folgt: 1 = (0) .·.idA.
3: Aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A und
aus 2
folgt: 1 = (1on
A).·.idA.
4: Aus 3und
aus 315-6 (1on
A).·.idA=idA
folgt: 1 = idA.
Analysis #315 175
Beweis 315-8 b)
1: Aus AAIAMenge”
folgt via 30-13:idAMenge.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: 1 Menge.
c)
1: Via 20-11 gilt: idAFunktion.
2: Aus 1idAFunktion
folgt via 18-18(Def):idARelation.
3: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
4: Aus 2und
aus 3
folgt: 1 Relation.
d)
1: Via 20-11 gilt: idAFunktion.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: 1 Funktion.
e)
1: Via 20-11 gilt: dom (idA) = A.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: dom (1) = A.
176 Analysis #315
Beweis 315-8 f)
1: Via 20-11 gilt: ran (idA) = A.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: ran (1) = A.
g)
1: Via 21-13 gilt: idA:AA.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: 1 : AA.
h)
1: Via 315-7 gilt: ((xZahl) (x=U)) (idA(x) = x).
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: ((xZahl) (x=U)) ((1)(x) = x).
4: Aus 3
folgt: ((xZahl) (x=U)) ((x1) = x).
i)
1: Via 315-7 gilt: (x /A)(idA(x) = U).
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: (x /A)((1)(x) = U).
4: Aus 3folgt: (x /A)(x1 = U).
Analysis #315 177
Beweis 315-8 j)
1: Via 315-7 gilt: (idA(x) = x)(idA(x) = U).
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 1 = idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: ((1)(x) = x)((1)(x) = U).
4: Aus 3
folgt: (x1 = x)(x1 = U).
178 Analysis #315
315-9. Aus f:DBund xDfolgt in etwas technischer Weise (x, f(x)) f.
315-9(Satz)
a) Aus f:DB und xD
folgt f(x)ran f und (x, f(x)) f .
b) Aus (p, q)f:DB
folgt pD und qB und q=f(p) .
c) (xy)1[z] = yx1[z].
d) dom (z(xy)) = yx1[dom z].
e) ran (z(xy)) = z[x[y]].
f) (xdom x) = x genau dann, wenn xRelation .
g) Aus p(xy)
folgt ,Φ : (p= (,Φ) x)(Ω y) Menge) .
Beweis 315-9 a) VS gleich (f:DB)(xD).
1: Aus VS gleich f:DB . . .
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=D).
2: Aus VS gleich . . . x D und
aus 1...dom f=D
folgt: xdom f.
3.1: Aus 1fFunktion. . . und
aus 2xdom f
folgt via 18-22:f(x)ran f
3.2: Aus 1fFunktion. . . und
aus 2xdom f
folgt via 18-22:(x, f(x)) f
Analysis #315 179
Beweis 315-9 b) VS gleich (p, q)f:DB.
1.1: Aus VS gleich . . . f :DB
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=D)(ran fB).
1.2: Aus VS gleich (p, q)f . . .
folgt via 7-5: (pdom f)(qran f).
2.1: Aus 1.2 (p, q)f . . . und
aus 1.1fFunktion. . .
folgt via 18-20:q=f(p)
2.2: Aus 1.2pdom f . . . und
aus 1.1...dom f=D . . .
folgt: pD
2.3: Aus 1.2. . . q ran f und
aus 1.1...ran fB
folgt via 0-4:qB
c)
1: Via 258-11 gilt: (xy) Einschr¨
ankung von xauf y.
2: Aus 1 (xy) Einschr¨
ankung von xauf y
folgt via 15-10: (xy)1[z] = yx1[z].
d)
1: dom (z(xy)) 146
= (xy)1[dom z]c)
=yx1[dom z].
2: Aus 1
folgt: dom (z(xy)) = yx1[dom z].
180 Analysis #315
Beweis 315-9 e)
1: ran (z(xy)) 146
=z[ran (xy)] d)
=z[x[y]].
2: Aus 1
folgt: ran (z(xy)) = z[x[y]].
f) VS gleich (xdom x) = x.
1: Via 258-11 gilt: (xdom x) Relation.
2: Aus 1und
aus VS
folgt: xRelation.
f) VS gleich xRelation.
1: Aus VS gleich xRelation
folgt via 15-9:xEinschr¨
ankung von xauf dom x.
2: Via 258-11 gilt: (xdom x) Einschr¨
ankung von xauf dom x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt via 15-2:x= (xdom x).
4: Aus 3
folgt: (xdom x) = x.
g) VS gleich p(xy).
1: Via 258-11 gilt: (xy) Einschr¨
ankung von xauf y.
2: Aus 1 (xy) Einschr¨
ankung von xauf y und
aus VS gleich p(xy)
folgt via 15-4:,Φ : (p= (Ω,Φ) x)(Ω y) Menge).
Analysis #315 181
315-10. Es gilt xidy= (xy). Somit k¨
onnte (xy) ohne Weiteres durch
Elementareres ersetzt werden.
315-10(Satz)
a) xidy= (xy).
b) xRelation genau dann, wenn xiddom x=x .
Beweis 315-10 a)
Thema1.1 αxidy.
2: Aus Thema1.1αxidy
folgt via 14-3:
,Φ,Γ : ((Ω,Φ) idy)((Φ,Γ) x)(α= (Ω,Γ)).
3: Aus 2...(Ω,Φ) idy...
folgt via 20-10: (Ω y)(Ω = Φ).
4: Aus 3... = Φ
folgt via PaarAxiom I: (Ω,Γ) = ,Γ).
5: Aus 4und
aus 2...,Γ) x
folgt: (Ω,Γ) x.
6: Aus 3 y . . . und
aus 5 (Ω,Γ) x
folgt via 299-5: (Ω,Γ) (xy).
7: Aus 2. . . α = (Ω,Γ) und
aus 6
folgt: α(xy).
Ergo Thema1.1:α: (αxidy)(α(xy)).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
xidy(xy)
...
182 Analysis #315
Beweis 315-10 a) ...
Thema1.2 α(xy).
2: Aus Thema1.2α(xy)
folgt via 315-9:,Φ : (α= (Ω,Φ) x)(Ω y).
3: Aus 2...y
folgt via 20-9: (Ω,Ω) idy.
4: Aus 3 (Ω,Ω) idy und
aus 2...(Ω,Φ) x
folgt via 14-5: (Ω,Φ) xidy.
5: Aus 2. . . α = (Ω,Φ) ... und
aus 4
folgt: αxidy.
Ergo Thema1.2:α: (α(xy)) (αxidy).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
(xy)xidy
1.3: Aus A1 gleich xidy(xy) und
aus A2 gleich (xy)xidy
folgt via GleichheitsAxiom:xidy= (xy).
b) VS gleich xRelation.
1: Aus VS gleich xRelation
folgt via 315-9: (xdom x) = x.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: xiddom x= (xdom x).
3: Aus 1und
aus 2
folgt: xiddom x=x.
b) VS gleich xiddom x=x.
1: Via 14-8 gilt: xiddom xRelation.
2: Aus 1und
aus VS
folgt: xRelation.
Analysis #315 183
315-11. Es gilt 1on
x .:. y =rez yund (1on
A).:.idA=rez.
315-11(Satz)
a) (1on
x).:. y =rez (yx).
b) dom ((1on
x).:. y) = xy1[A].
c) ran ((1on
x).:. y) = rez[y[x]].
d) Aus yRelation folgt (1on
dom y).:. y =rez y
und dom ((1on
dom y).:. y) = y1[A]
und ran ((1on
dom y).:. y) = rez[ran y] .
e) Aus f:DB folgt (1on
D).:. f =rez f
und ran ((1on
D).:. f) = rez[ran f]
und (1on
D).:. f :f1[A]rez[B] .
f) (1on
A).:.idA=rez.
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 315-11 a)
Thema1.1 α(1on
x).:. y.
2: Aus Thema1.1α(1on
x).:. y
folgt via 248-32:
,Φ,Γ : ((Ω,Φ) 1on
x)((Ω,Γ) y),Γ Zahl)
(α= (Ω,Φ : Γ))
...
...
184 Analysis #315
Beweis 315-11 a)...
Thema1.1 α(1on
x).:. y.
...
3.1: Aus 2...(Ω,Φ) 1on
x . . .
folgt via 214-2: (Ω x) = 1).
3.2: Via 123-6 gilt: 1 : Γ = rez(Γ).
3.3: Aus 2...Γ Zahl
folgt via 95-4(Def): Γ A.
3.4: Aus 3.1 x und
aus 2...(Ω,Γ) y
folgt via 299-5: (Ω,Γ) (yx).
4.1: Aus 3.1...Φ = 1 und
aus 3.2
folgt: Φ : Γ = rez(Γ).
4.2: Aus 3.3 Γ A und
aus AAIIrez :AA
folgt via 315-9: ,rez(Γ)) rez.
5.1: Aus 4.1 Φ : Γ = rez(Γ)
folgt via PaarAxiom I: (Ω,Φ : Γ) = (,rez(Γ)).
5.2: Aus 3.4...(Ω,Γ) (yx)... und
aus 4.2 ,rez(Γ)) rez
folgt via 14-5: (Ω,rez(Γ)) rez (yx).
6: Aus 2. . . α = (Ω,Φ : Γ) und
aus 5.1
folgt: α= (Ω,rez(Γ)).
7: Aus 6und
aus 5.2
folgt: αrez (yx).
...
Analysis #315 185
Beweis 315-11 a) ...
Ergo Thema1.1:α: (α(1on
x).:. y)(αrez (yx)).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
(1on
x).:. y rez (yx)
Thema1.2 αrez (yx).
2: Aus Thema1.2αrez (yx)
folgt via 14-3:
,Φ,Γ : ((Ω,Φ) (yx))((Φ,Γ) rez)(α= (Ω,Γ)).
3.1: Aus 2...(Ω,Φ) (yx)...
folgt via 299-5: ((Ω,Φ) y)(Ω x).
3.2: Aus 2...,Γ) rez ... und
aus AAIIrez :AA
folgt via 315-9: A) = rez(Φ)).
4.1: Aus 3.1...x und
aus schola 1 Menge”
folgt via 214-2: (Ω,1) 1on
x.
4.2: Aus 3.2 Φ A...
folgt via 95-4(Def): Φ Zahl.
4.3: Via 123-6 gilt: rez(Φ) = 1 : Φ.
5.1: Aus 4.1 (Ω,1) 1on
x ,
aus 3.1 (Ω,Φ) y . . . ,
aus schola 1 Zahl” und
aus 4.2 Φ Zahl
folgt via 248-32: (Ω,1 : Φ) (1on
x).:. y.
5.2: Aus 3.2...Γ = rez(Φ) und
aus 4.3
folgt: Γ = 1 : Φ.
6: Aus 5.2 Γ = 1 : Φ
folgt via PaarAxiom I: (Ω,Γ) = (Ω,1 : Φ).
...
...
186 Analysis #315
Beweis 315-11 a) ...
Thema1.2 αrez (yx).
...
7: Aus 2. . . α = (Ω,Γ) und
aus 6
folgt: α= (Ω,1 : Φ).
8: Aus 7und
aus 5.1
folgt: α(1on
x).:. y.
Ergo Thema1.2:α: (αrez (yx)) (α(1on
x).:. y).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
rez (yx)(1on
x).:. y
1.3: Aus A1 gleich (1on
x).:. y rez (yx) und
aus A2 gleich rez (yx)(1on
x).:. y
folgt via GleichheitsAxiom: (1on
x).:. y =rez (yx).
b)
1: dom ((1on
x).:. y)a)
=dom (rez (yx)) 3159
=xy1[dom rez]
961
=xy1[A].
2: Aus 1
folgt: dom ((1on
x).:. y) = xy1[A].
c)
1: ran ((1on
x).:. y)a)
=ran (rez (yx)) 3159
=rez[y[x]].
2: Aus 1
folgt: ran ((1on
x).:. y) = rez[y[x]].
Analysis #315 187
Beweis 315-11 d) VS gleich yRelation.
1: Aus VS gleich yRelation
folgt via 315-9: (ydom y) = y.
2.1: (1on
dom y).:. y a)
=rez (ydom y)1
=rez y.
2.2: Via des bereits bewiesenen b) gilt:
dom ((1on
dom y).:. y) = (dom y)y1[A].
2.3: ran ((1on
dom y).:. y)c)
=rez[y[dom y]] 810
=rez[ran y].
3.1: Aus 2.1
folgt: (1on
dom y).:. y =rez y
3.2: Via 11-19 gilt: y1[A]dom y.
3.3: Aus 2.3
folgt: ran ((1on
dom y).:. y) = rez[ran y]
4: Aus 3.2y1[A]dom y
folgt via 2-10: (dom y)y1[A] = y1[A].
5: Aus 2.2 und
aus 4
folgt: dom ((1on
dom y).:. y) = y1[A]
e) VS gleich f:DB.
1.1: Aus VS gleich f:DB
folgt via 21-1(Def): (fFunktion) (dom f=D)(ran fB).
1.2: Via 214-4 gilt: 1on
DFunktion.
2.1: Aus 1.1fFunktion. . .
folgt via 18-18(Def):fRelation.
2.2: Aus 1.2 1on
DFunktion und
aus 1.1fFunktion. . .
folgt via 248-41: (1on
D).:. f Funktion.
...
188 Analysis #315
Beweis 315-11 e) VS gleich f:DB.
...
3.1: Aus 2.1fRelation
folgt via des bereits bewiesenen d): (1on
dom f).:. f =rez f.
3.2: Aus 2.1fRelation
folgt via des bereits bewiesenen d):dom ((1on
dom f).:. f) = f1[A].
3.3: Aus 2.1fRelation
folgt via des bereits bewiesenen d):ran ((1on
dom f).:. f) = rez[ran f].
4.1: Aus 3.1 und
aus 1.1...dom f=D . . .
folgt: (1on
D).:. f =rez f
4.2: Aus 3.2 und
aus 1.1...dom f=D . . .
folgt: dom ((1on
D).:. f) = f1[A].
4.3: Aus 3.3 und
aus 1.1...dom f=D . . .
folgt: ran ((1on
D).:. f) = rez[ran f]
4.4: Aus 1.1...ran fB
folgt via 8-9:rez[ran f]rez[B].
5: Aus 4.3 und
aus 4.4
folgt: ran ((1on
D).:. f)rez[B].
6: Aus 2.2 (1on
D).:. f Funktion ,
aus 4.2dom ((1on
D).:. f) = f1[A] und
aus 5ran ((1on
D).:. f)rez[B]
folgt via 21-1(Def):(1on
D).:. f :f1[A]rez[B]
Analysis #315 189
Beweis 315-11 f)
1: Via 21-13 gilt: idA:AA.
2: Aus 1idA:AA
folgt via des bereits bewiesenen e): (1on
A).:.idA=rez idA.
3: Aus AAIIrez :AA
folgt via 21-1(Def): (rez Funktion) (dom rez =A).
4: Aus 3rez Funktion. . .
folgt via 18-18(Def):rez Relation
5: Aus 4rez Relation
folgt via 315-10:rez iddom rez =rez.
6: Aus 5und
aus 3...dom rez =A
folgt: rez idA=rez.
7: Aus 2und
aus 6
folgt: (1on
A).:.idA=rez.
190 Analysis #315
315-12. Interessanter Weise ging ich bislang der Bestimmung von ran rez aus dem
Weg.
315-12(Satz)
a) i·nan Zahl” und i·nan A .
b) nan +i·nan Zahl” und nan +i·nan A .
c) {nan,i·nan,nan +i·nan} CA.
d) ran rez ={nan,i·nan,nan +i·nan} C.
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 315-12 a)
1: Aus 95-5iZahl” und
aus 95-5nan Zahl”
folgt via 96-15:i·nan Zahl
2: Aus 1i·nan Zahl
folgt via 95-4(Def):i·nan A
b)
1: Via des bereits bewiesenen a) gilt: i·nan Zahl.
2: Aus 95-5nan Zahl” und
aus 1i·nan Zahl
folgt via 96-13:nan +i·nan Zahl
3: Aus 1nan +i·nan Zahl
folgt via 95-4(Def):nan +i·nan A
Analysis #315 191
Beweis 315-12 c)
Thema1 α {nan,i·nan,nan +i·nan} C.
2: Aus Thema1α {nan,i·nan,nan +i·nan} C
folgt via 0-2: (α {nan,i·nan,nan +i·nan})(αC).
3: Aus 2
folgt: (α=nan)(α=i·nan)(α=nan+i·nan)(αC).
Fallunterscheidung
3.1.Fall α=nan.
Aus 3.1.Fall und
aus AAInan A
folgt: αA.
3.2.Fall α=i·nan.
Aus 3.2.Fall und
aus a)i·nan A
folgt: αA.
3.3.Fall α=nan +i·nan.
Aus 3.2.Fall und
aus b)nan +i·nan A
folgt: αA.
3.4.Fall αC.
1: Aus 3.4.FallαC
folgt via SZ:αZahl.
2: Aus 1αZahl
folgt via 95-4(Def):αA.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: αA.
Ergo Thema1:
α: (α {nan,i·nan,nan +i·nan} C)(αA).
Konsequenz via 0-2(Def):{nan,i·nan,nan +i·nan} CA.
192 Analysis #315
Beweis 315-12 d)
Thema1.1 αran rez.
2: Aus AAIIrez :AA und
aus Thema1.1αran rez
folgt via 312-9: : (Ω A)(α=rez(Ω)).
3.1: Aus 2...A...
folgt via 95-4(Def): Zahl.
3.2: Via 123-6 gilt: rez(Ω) = 1 : Ω.
4.1: Aus 3 Zahl
folgt via 137-10:
(1 : C)(1 : = nan)(1 : = i·nan)
(1 : = nan +i·nan).
4.2: Aus 2. . . α =rez(Ω) und
aus 3.2
folgt: α= 1 : Ω.
5: Aus 4.2 und
aus 4.1
folgt:
(αC)(α=nan)(α=i·nan)(α=nan +i·nan).
Fallunterscheidung
...
...
Analysis #315 193
Beweis 315-12 d) ...
Thema1.1 αran rez.
...
Fallunterscheidung
5.1.Fall αC.
Aus 5.1.FallαC
folgt via 2-2:α {nan,i·nan,nan +i·nan} C.
5.2.Fall (α=nan)(α=i·nan)(α=nan +i·nan).
6: Aus 5.2.Fall
folgt: α {nan,i·nan,nan +i·nan}.
7: Aus 7
folgt via 2-2:α {nan,i·nan,nan +i·nan} C.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
α {nan,i·nan,nan +i·nan} C.
Ergo Thema1.1:α: (αran rez)(α {nan,i·nan,nan +i·nan} C).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
ran rez {nan,i·nan,nan +i·nan} C
...
194 Analysis #315
Beweis 315-12 d) ...
Thema1.2 α {nan,i·nan,nan +i·nan} C.
2.1: Aus Thema1.2α {nan,i·nan,nan +i·nan} C
folgt via 2-2: (α {nan,i·nan,nan +i·nan})(αC).
2.2: Aus Thema1.2α {nan,i·nan,nan +i·nan} C und
aus c){nan,i·nan,nan +i·nan} CA
folgt via 0-4:αA.
3.1: Aus 2.1
folgt:
(α=nan)(α=i·nan)(α=nan +i·nan)(αC).
3.2: Aus 2.2αA und
aus AAIIrez :AA
folgt via 21-4:rez(α)A.
3.3: Via 123-6 gilt: rez(α) = 1 : α.
4.1: Aus 3.1 (α=nan)(α=i·nan)(α=nan +i·nan)
(αC)”
folgt via 141-1: 1 : (1 : α) = α.
4.2: Aus 3.2 und
aus 3.3
folgt: 1 : αA.
4.3: Via 123-6 gilt: rez(1 : α) = 1 : (1 : α).
5.1: Aus 4.1 und
aus 4.3
folgt: rez(1 : α) = α.
5.2: Aus AAIIrez :AA und
aus 4.2 1 : αA
folgt via 315-9:rez(1 : α)ran rez.
6: Aus 5.1 und
aus 5.2
folgt: αran rez.
...
Analysis #315 195
Beweis 315-12 d) ...
Ergo Thema1.2:α: (α {nan,i·nan,nan +i·nan} C)(αran rez).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
{nan,i·nan,nan +i·nan} Cran rez
1.3: Aus A1 gleich ran rez {nan,i·nan,nan +i·nan} C und
aus A2 gleich {nan,i·nan,nan +i·nan} Cran rez
folgt via GleichheitsAxiom:ran rez ={nan,i·nan,nan +i·nan} C.
196 Analysis #315
315-13. Es gilt (1) = rez.
315-13(Satz)
a) (1) = rez.
b) (1) Menge.
c) (1) Relation.
d) (1) Funktion.
e) dom ((1)) = A.
f) ran ((1)) = {nan,i·nan,nan +i·nan} C.
g) (1) : AA.
h) x(1) = 1 : x.
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 315-13 a)
1: Aus schola 0 N
folgt via 315-1(RekParDef):(1 + 0) = ((0)) .:.idA.
2: Aus +schola1 + 0 = 1” und
aus 1
folgt: (1) = ((0)) .:.idA.
3: Aus 98-150 = 0” und
aus 2
folgt: (1) = (0) .:.idA.
4: Aus 3und
aus 315-1(RekParDef)0 = 1on
A
folgt: (1) = (1on
A).:.idA.
5: Aus 4und
aus 315-11 (1on
A).:.idA=rez
folgt: (1) = rez.
Analysis #315 197
Beweis 315-13 b)
Aus a)(1) = rez und
aus 96-4rez Menge”
folgt: (1) Menge.
c)
1: Aus a)(1) = rez und
aus 96-1rez Funktion”
folgt: (1) Funktion.
2: Aus 1(1) Funktion
folgt via 18-18(Def):(1) Relation.
d) Aus a)(1) = rez und
aus 96-1rez Funktion”
folgt: (1) Funktion.
e)
Aus 96-1dom rez =A und
aus a)(1) = rez
folgt: dom ((1)) = A.
f)
Aus 315-12ran rez ={nan,i·nan,nan +i·nan} C und
aus a)(1) = rez
folgt: ran ((1)) = {nan,i·nan,nan +i·nan} C.
g)
Aus AAIIrez :AA und
aus a)(1) = rez
folgt: (1) : AA.
h)
1: Via 123-6 gilt: rez(x) = 1 : x.
2: Aus 1und
aus a)(1) = rez
folgt: ((1))(x) = 1 : x.
3: Aus 2
folgt: x(1) = 1 : x.
198 Arithmetik #316
Arithmetik: (f.2.g)(q) = f(q)2g(q) f¨
ur Funktionen f, g und Algebra 2und
beliebige q.
i·(x·y) = (i·x)·y=x·(i·y).
Aus x·x=y·y folgt nicht unbedingt (x=y)(x=y)” .
xni
Einy.pEinx.xni
Ep.
RECH-Notation, Fortsetzung:
xni +in y.p+inx.xni +p.
xni ·in y.p·inx.xni ·p.
xni in y.piny.yni p.
xni :in y.p:iny.yni :p.
i·inR,i·inS,i·inT.
i·inC=C,i·inB=B,i·inA=A.
Ersterstellung: 17/10/14 Letzte ¨
Anderung: 21/10/14
316-1. Ist feine Funktion, so gilt p /f1[x] genau dann, wenn f(p)/x.
316-1(Satz) Unter der Voraussetzung . . .
)fFunktion.
. . . sind die Aussagen i),ii) ¨
aquivalent:
i) p /f1[x].
ii) f(p)/x.
Beweis 316-1
1: Aus )fFunktion
folgt via 18-29: (pf1[x]) (f(p)x).
2: Aus 1
folgt: (p /f1[x]) (f(p)/x).
Arithmetik #316 199
316-2. Handelt es sich bei 2um eine Algebra in Aund sind f, g Funktionen,
so gilt stets (f.2.g)(q) = f(q)2g(q). Entsprechendes gilt f¨
ur (p2.f)(q) und
(f.2p)(q).
316-2(Satz)
a) Aus 2Algebra in A und fFunktion
folgt (p2.f)(q) = p2f(q) .
b) Aus 2Algebra in A und fFunktion
folgt (f.2p)(q) = f(q)2p .
c) Aus 2Algebra in A und f, g Funktion
folgt (f.2.g)(q) = f(q)2g(q) .
————————————————————————————
ALG-Notation.
Beweis 316-2 a) VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion).
1: Es gilt: (qdom (p2.f)) (q /dom (p2.f)).
Fallunterscheidung
1.1.Fall qdom (p2.f).
Aus VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion) und
aus 1.1.Fallqdom (p2.f)”
folgt via 247-8: (p2.f)(q) = p2f(q).
...
200 Arithmetik #316
Beweis 316-2 a) VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall q /dom (p2.f).
2: Aus 1.2.Fallq /dom (p2.f)”
folgt via 17-4: (p2.f)(q) = U.
3: Es gilt: (pA)(p /A).
Fallunterscheidung
3.1.Fall pA.
4: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 3.1.FallpA
folgt via 247-3:dom (p2.f) = f1[A].
5: Aus 1.2.Fall und
aus 4
folgt: q /f1[A].
6: Aus VS gleich . . . f Funktion und
aus 5q /f1[A]
folgt via 316-1:f(q)/A.
7: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 6f(q)/A
folgt via 93-13:p2f(q) = U.
8: Aus 7und
aus 2
folgt: (p2.f)(q) = p2f(q).
3.2.Fall p /A.
4: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 3.2.Fallp /A
folgt via 93-13:p2f(q) = U.
5: Aus 4und
aus 2
folgt: (p2.f)(q) = p2f(q).
...
...
Arithmetik #316 201
Beweis 316-2 a) VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall q /dom (p2.f).
...
Fallunterscheidung
...
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
(p2.f)(q) = p2f(q).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (p2.f)(q) = p2f(q).
b) VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion).
1: Es gilt: (qdom (f.2p)) (q /dom (f.2p)).
Fallunterscheidung
1.1.Fall qdom (f.2p).
Aus VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion) und
aus 1.1.Fallqdom (f.2p)”
folgt via 247-8: (f.2p)(q) = f(q)2p.
...
202 Arithmetik #316
Beweis 316-2 b) VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall q /dom (f.2p).
2: Aus 1.2.Fallq /dom (f.2p)
folgt via 17-4: (f.2p)(q) = U.
3: Es gilt: (pA)(p /A).
Fallunterscheidung
3.1.Fall pA.
4: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 3.1.FallpA
folgt via 247-3:dom (f.2p) = f1[A].
5: Aus 1.2.Fall und
aus 4
folgt: q /f1[A].
6: Aus VS gleich . . . f Funktion und
aus 5q /f1[A]
folgt via 316-1:f(q)/A.
7: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 6f(q)/A
folgt via 93-13:f(q)2p=U.
8: Aus 7und
aus 2
folgt: (f.2p)(q) = f(q)2p.
3.2.Fall p /A.
4: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 3.2.Fallp /A
folgt via 93-13:f(q)2p=U.
5: Aus 4und
aus 2
folgt: (f.2p)(q) = f(q)2p.
...
...
Arithmetik #316 203
Beweis 316-2 b) VS gleich (2Algebra in A)(fFunktion).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall q /dom (f.2p).
...
Fallunterscheidung
...
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
(f.2p)(q) = f(q)2p.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (f.2p)(q) = f(q)2p.
c) VS gleich (2Algebra in A)(f, g Funktion).
1: Es gilt: (qdom (f.2.g)) (q /dom (f.2.g)).
Fallunterscheidung
1.1.Fall qdom (f.2.g).
Aus VS gleich (2Algebra in A)(f, g Funktion) und
aus 1.1.Fallqdom (f.2.g)”
folgt via 247-9: (f.2.g)(q) = f(q)2g(q).
...
204 Arithmetik #316
Beweis 316-2 c) VS gleich (2Algebra in A)(f, g Funktion).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall q /dom (f.2.g).
2: Aus 1.2.Fallq /dom (f.2.g)”
folgt via 17-4: (f.2p)(q) = U.
3: Aus VS gleich 2Algebra in A . . .
folgt via 247-2:dom (f.2.g) = f1[A]g1[A].
4: Aus 1.2.Fall und
aus 3
folgt: q /f1[A]g1[A].
5: Aus 4q /f1[A]g1[A]
folgt via 2-3: (q /f1[A]) (q /g1[A]).
Fallunterscheidung
5.1.Fall q /f1[A].
6: Aus VS gleich ...f... Funktion und
aus 5.1.Fallq /f1[A]”
folgt via 316-1:f(q)/A.
7: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 6f(q)/A
folgt via 93-3:f(q)2g(q) = U.
8: Aus 7und
aus 2
folgt: (f.2.g)(q) = f(q)2g(q).
...
...
Arithmetik #316 205
Beweis 316-2 c) VS gleich (2Algebra in A)(f, g Funktion).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall q /dom (f.2.g).
...
Fallunterscheidung
...
5.2.Fall q /g1[A].
6: Aus VS gleich . . . g Funktion und
aus 5.2.Fallq /g1[A]”
folgt via 316-1:g(q)/A.
7: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 6g(q)/A
folgt via 93-3:f(q)2g(q) = U.
8: Aus 7und
aus 2
folgt: (f.2.g)(q) = f(q)2g(q).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
(f.2.g)(q) = f(q)2g(q).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (f.2.g)(q) = f(q)2g(q).
206 Arithmetik #316
316-3. Die Multiplikation mit ischeint bislang zu kurz gekommen zu sein.
316-3(Satz)
a) Aus a, b, c, d T
folgt (a+i·b)·(c+i·d) = (a·cb·d) + i·(a·d+b·c) .
b) Aus a, b T
folgt i·(a+i·b) = b+i·a und (a+i·b)·i=b+i·a .
c) Aus a, b T folgt ab, a+b, abT .
d) Aus a, b, c, d T
folgt a·db·cT und a·c+b·dT .
e) Aus a, b, c, d T
folgt i·((a+i·b)·(c+i·d)) = (a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
f) Aus a, b, c, d T
folgt (i·(a+i·b)) ·(c+i·d) = (a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
g) Aus a, b, c, d T
folgt (a+i·b)·(i·(c+i·d)) = (a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
h) Aus a, b, c, d T folgt
i·((a+i·b)·(c+i·d)) = (i·(a+i·b))·(c+i·d) = (a+i·b)·(i·(c+i·d)).
————————————————————————————
RECH-Notation.
Arithmetik #316 207
Beweis 316-3 a) VS gleich a, b, c, d T.
1.1: Aus VS gleich a, b . . . T
folgt via AAIV:Re(a+i·b) = a.
1.2: Aus VS gleich a, b . . . T
folgt via AAIV:Im(a+i·b) = b.
1.3: Aus VS gleich . . . c, d T
folgt via AAIV:Re(c+i·d) = c.
1.4: Aus VS gleich . . . c, d T
folgt via AAIV:Im(c+i·d) = d.
2: (a+i·b)·(c+i·d)
9626
= ((Re(a+i·b)) ·(Re(c+i·d)) (Im(a+i·b)) ·(Im(c+i·d)))
+i·((Re(a+i·b)) ·(Im(c+i·d)) (Im(a+i·b)) ·(Re(c+i·d)))
1.1
= (a·(Re(c+i·d)) (Im(a+i·b)) ·(Im(c+i·d)))
+i·(a·(Im(c+i·d)) (Im(a+i·b)) ·(Re(c+i·d)))
1.2
= (a·(Re(c+i·d)) b·(Im(c+i·d)))
+i·(a·(Im(c+i·d)) b·(Re(c+i·d)))
1.3
= (a·cb·(Im(c+i·d)))
+i·(a·(Im(c+i·d)) b·c)
1.4
= (a·cb·d) + i·(a·db·c).
3: Aus 2
folgt: (a+i·b)·(c+i·d) = (a·cb·d) + i·(a·d+b·c).
b) VS gleich a, b T.
1.1: Aus VS gleich a, b T
folgt via AAIV:Re(a+i·b) = a.
1.2: Aus VS gleich a, b T
folgt via AAIV:Im(a+i·b) = b.
1.3: Aus VS gleich a, b T
folgt via SZ:a, b Zahl.
...
208 Arithmetik #316
Beweis 316-3 b) VS gleich a, b T.
...
2.1: Aus 1.3a . . . Zahl
folgt via FSM0: a·0 = 0.
2.2: Aus 1.3a . . . Zahl
folgt via FSM1: a·1 = a.
2.3: Aus 1.3. . . b Zahl
folgt via FSM0: b·0 = 0.
2.4: Aus 1.3. . . b Zahl
folgt via FSM1: b·1 = b.
2.5: Aus 1.3a . . . Zahl
folgt via FSA0: a+ 0 = a.
3: Aus VS gleich a, b T und
aus schola 0,1T
folgt via des bereits bewiesenen a):
(a+i·b)·(0 + i·1) = (a·0b·1) + i·(a·1 + b·0).
4: (a+i·b)·i9635
= (a+i·b)·(0 + i·1)
3
= (a·0b·1) + i·(a·1 + b·0)
2.1
= (0 b·1) + i·(a·1 + b·0)
2.2
= (0 b·1) + i·(a+b·0)
2.3
= (0 b·1) + i·(a+ 0)
2.4
= (0 b) + i·(a+ 0)
2.5
= (0 b) + i·a
9812
=b+i·a.
5: Aus 4
folgt: (a+i·b)·i=b+i·a
6: Via KGM gilt: i·(a+i·b) = (a+i·b)·i.
7: Aus 5und
aus 6
folgt: i·(a+i·b) = b+i·a
Arithmetik #316 209
Beweis 316-3 c) VS gleich a, b T.
1: Aus VS gleich a, b T
folgt via 117-4:a, bT.
2.1: Aus VS gleich a . . . T und
aus 1...bT
folgt via +SZ:a+ (b)T.
2.2: Aus 1a . . . T und
aus VS gleich . . . b T
folgt via +SZ:a+bT
2.3: Aus 1a . . . T und
aus 1...bT
folgt via +SZ:a+ (b)T.
3.1: Aus 2.1
folgt: abT
3.2: Aus 2.3
folgt: abT
210 Arithmetik #316
Beweis 316-3 d) VS gleich a, b, c, d T.
1.1: Aus VS gleich a, . . . c . . . T
folgt via ·SZ:a·cT.
1.2: Aus VS gleich a, . . . d T
folgt via ·SZ:a·dT.
1.3: Aus VS gleich . . . b, c . . . T
folgt via ·SZ:b·cT.
1.4: Aus VS gleich . . . b, . . . d T
folgt via ·SZ:b·dT.
2.1: Aus 1.2a·dT und
aus 1.3b·cT
folgt via des bereits bewiesenen c):a·db·cT
2.2: Aus 1.1a·cT und
aus 1.4b·dT
folgt via +SZ:a·c+b·dT
Arithmetik #316 211
Beweis 316-3 efgh) VS gleich a, b, c, d T.
1.1: Aus VS gleich a, b, c, d T
folgt via des bereits bewiesenen a):
(a+i·b)·(c+i·d) = (a·cb·d) + i·(a·c+b·d).
1.2: Aus VS gleich a, b, c, d T
folgt via des bereits bewiesenen d):a·cb·d, a ·d+b·cT.
1.3: Aus VS gleich a, b . . . T
folgt via des bereits bewiesenen b):i·(a+i·b) = b+i·a.
1.4: Aus VS gleich . . . c, d T
folgt via des bereits bewiesenen b) :i·(c+i·d) = d+i·c.
1.5: Aus VS gleich . . . b, . . . d T
folgt via 117-4:b, dT.
2.1: Aus 1.2a·cb·d, a ·d+b·cT
folgt via des bereits bewiesenen b):
i·((a·cb·d) + i·(a·d+b·c)) = (a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
2.2: Aus 1.5b . . . T und
aus VS gleich a, . . . c, d T
folgt via des bereits bewiesenen a):
(b+i·a)·(c+i·d) = ((b)·ca·d) + i·((b)·d+a·c).
2.3: Aus VS gleich a, b . . . T ,
aus 1.5...dT und
aus VS gleich ...c...T
folgt via des bereits bewiesenen a):
(a+i·b)·(d+i·c) = (a·(d)b·c) + i·(a·c+b·(d)).
...
212 Arithmetik #316
Beweis 316-3 efgh) VS gleich a, b, c, d T.
...
3.1: i·((a+i·b)·(c+i·d)) 1.1
=i·((a·cb·d) + i·(a·d+b·c))
2.1
=(a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
3.2: (i·(a+i·b)) ·(c+i·d)1.3
= (b+i·a)·(c+i·d)
2.2
= ((b)·ca·d) + i·((b)·d+a·c)
FS−·
= (b·ca·d) + i·((b)·d+a·c)
FS−·
= (b·ca·d) + i·(b·d+a·c)
FS+
=(b·c+a·d) + i·(b·d+a·c)
FSA
=(a·d+b·c) + i·(b·d+a·c)
FS+
=(a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
3.3: (a+i·b)·(i·(c+i·d)) 1.4
= (a+i·b)·(d+i·c)
2.3
= (a·(d)b·c) + i·(a·c+b·(d))
FS−·
= (a·db·c) + i·(a·c+b·(d))
FS+
=(a·d+b·c) + i·(a·c+b·(d))
FS−·
=(a·d+b·c) + i·(a·c+ (b·d))
=(a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
4.e): Aus 3.1
folgt: i·((a+i·b)·(c+i·d)) = (a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
4.f): Aus 3.2
folgt: (i·(a+i·b)) ·(c+i·d) = (a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
4.g): Aus 3.3
folgt: (a+i·b)·(i·(c+i·d)) = (a·d+b·c) + i·(a·cb·d).
5.h): Aus 4.e),
aus 4.f) und
aus 4.g)
folgt:
i·((a+i·b)·(c+i·d)) = (i·(a+i·b)) ·(c+i·d) = (a+i·b)·(i·(c+i·d)).
Arithmetik #316 213
316-4. Es gilt stets i·(x·y) = (i·x)·y=x·(i·y).
316-4(Satz)
a) Aus xZahl” folgt ,Φ : (Ω,ΦT)(x= + i·Φ) .
b) i·(x·(y·z)) = (i·x)·(y·z) = x·((i·y)·z) = x·(y·(i·z)).
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 316-4 a) VS gleich xZahl.
1.1: Aus VS gleich xZahl
folgt via AAIV:x= (Rex) + i·(Imx).
1.2: Aus VS gleich xZahl
folgt via 96-9:Rex, ImxT.
1.3: Aus VS gleich xZahl
folgt: ,Φ : (Ω = Rex) = Imx).
2.1: Aus 1.1 und
aus 1.3
folgt: x= + i·Φ.
2.2: Aus 1.2 und
aus 1.3
folgt: ,ΦT.
3: Aus 1.3,Φ... ,
aus 2.2 und
aus 2.1
folgt: ,Φ : (Ω,ΦT)(x= + i·Φ).
214 Arithmetik #316
Beweis 316-4 b)
1.1: i·(x·(y·z)) 1332
= (i·x)·(y·z).
1.2: (i·x)·(y·z)1332
=x·(i·(y·z)) 1332
=x·((i·y)·z).
1.3: x·((i·y)·z)1332
=x·(y·(i·z)).
2: Aus 1.1i·(x·(y·z)) = ...= (i·x)·(y·z) ,
aus 1.2 (i·x)·(y·z) = ...=x·((i·y)·z) und
aus 1.3x·((i·y)·z) = x·(y·(i·z))
folgt: i·(x·(y·z)) = (i·x)·(y·z) = x·((i·y)·z) = x·(y·(i·z)).
Arithmetik #316 215
316-5. Die Arithmetik ist mitunter nicht ganz so einfach wie das Rechnen in C
vermuten l¨
aßt.
316-5.Bemerkung
a) Die Aussage
(x·x=y·y)((x=y)(x=y))”
ist nicht ohne Weiteres verf¨
ugbar.
b) Die Aussage
((x, y Zahl) (x·x=y·y)) ((x=y)(x=y))”
ist nicht ohne Weiteres verf¨
ugbar.
————————————————————————————
RECH-Notation.
216 Arithmetik #316
316-6. Gilt x·x=y·y(und sind x, y Zahlen), so folgt nicht immer (x=y)(x=
y).
316-6.BEISPIEL Es gelte:
)0< a, b R.
)a6=b.
)x= (+) + i·a.
)y= (+) + i·b.
Dann folgt:
a) x, y Zahl.
b) x·x= (+) + i·(+).
c) y·y= (+) + i·(+).
d) x·x=y·y.
e) x6=y.
f) x6=y.
g) ¬((x=y)(x=y)).
————————————————————————————
RECH-Notation.
Arithmetik #316 217
316-7. ¨
Ahnlich wie f¨
ur die elementaren klassentheoretischen Operationen werden
nun xni
Einy, x ni
Ep und pEinxdefiniert.
316-7(Definition)
1) xni
Einy=E[x×y].
2) pEinx=E[{p} × x].
3) xni
Ep =E[x× {p}].
218 Arithmetik #316
316-8. Aus zxni
Einyfolgt die Existenz von ,Φ mit x, Φyund
((x, y), z)E. Aus zx, u yund ((z, u), v)Efolgt vxni
Einy.
316-8(Satz)
a) Aus zxni
Einy
folgt ,Φ : ( x) y)(((Ω,Φ), z)E) .
b) Aus zx und uy und ((z, u), v)E folgt vxni
Einy .
c) Aus ypEinx
folgt pMenge” und : (Ω x)(((p, Ω), y)E) .
d) Aus yx und ((p, y), z)E folgt zpEinx .
e) Aus yxni
Ep
folgt pMenge” und : (Ω x)(((Ω, p), y)E) .
f) Aus yx und ((y, p), z)E folgt zxni
Ep .
Beweis 316-8 a) VS gleich zxni
Einy.
1: Aus VS gleich zxni
Einy
folgt via 316-8(Def):zE[x×y].
2: Aus 1zE[x×y]
folgt via 8-7:Ψ : x×y)((Ψ, z)E).
3: Aus 2...Ψx×y . . .
folgt via 6-5:,Φ : (Ω x) y) = (Ω,Φ)).
4: Aus 3...Ψ = (Ω,Φ)
folgt via PaarAxiom I: , z) = ((,Φ), z).
5: Aus 4und
aus 2..., z)E
folgt: ((Ω,Φ), z)E.
6: Aus 3,Φ : (Ω x) y)... und
aus 5
folgt: ,Φ : (Ω x) y)(((Ω,Φ), z)E).
Arithmetik #316 219
Beweis 316-8 b) VS gleich (zx)(uy)(((z, u), v)E).
1: Aus VS gleich (zx)(uy)...
folgt via 6-6: (z, u)x×y.
2: Aus 1 (z, u)x×y und
aus VS gleich ((z, u), v)E
folgt via 8-8:vE[x×y].
3: Aus 2
folgt via 316-7(Def):vxni
Einy.
c) VS gleich ypEinx.
1: Aus VS gleich ypEinx
folgt via 316-7(Def):yE[{p} × x].
2: Aus 1yE[{p} × x]
folgt via 8-7:Ψ : {p} × x)((Ψ, y)E).
3: Aus 2...Ψ {p} × x . . .
folgt via 6-5:Φ, : {p})(Ω x) = ,Ω)).
4: Aus 3...Φ {p}...
folgt via 1-6: Φ = pMenge.
5.1: Aus 4
folgt: pMenge
5.2: Aus 4 Φ = p . . .
folgt via PaarAxiom I: (p, Ω) = ,Ω).
6: Aus 5.2 und
aus 3...Ψ = ,Ω)
folgt: Ψ = (p, Ω).
7: Aus 6 Ψ = (p, Ω)
folgt via PaarAxiom I: , y) = ((p, Ω), y).
8: Aus 7und
aus 2..., y)E
folgt: ((p, Ω), y)E.
...
220 Arithmetik #316
Beweis 316-8 c) VS gleich ypEinx.
...
9: Aus 3...... ,
aus 3...x . . . und
aus 8
folgt: : (Ω x)(((p, Ω), y)E)
d) VS gleich (yx)(((p, y), z)E).
1: Aus VS gleich ...((p, y), z)E
folgt via 9-15: (p, y) Menge.
2: Aus 1 (p, y) Menge
folgt via PaarAxiom I:pMenge.
3: Aus 2pMenge
folgt via 1-3:p {p}.
4: Aus 3p {p} und
aus VS gleich yx . . .
folgt via 6-6: (p, y) {p} × x.
5: Aus 4 (p, y) {p} × x und
aus VS gleich ...((p, y), z)E
folgt via 8-8:zE[{p} × x.
6: Aus 5
folgt via 316-7(Def):zpEinx.
e) VS gleich yxni
Ep.
1: Aus VS gleich yxni
Ep
folgt via 316-7(Def):yE[x× {p}].
2: Aus 1yE[x× {p}]
folgt via 8-7:Ψ : x× {p})((Ψ, y)E).
3: Aus 2...Ψx× {p}...
folgt via 6-5:,Φ : (Ω x) {p}) = (Ω,Φ)).
4: Aus 3...Φ {p}...
folgt via 1-6: Φ = pMenge.
...
Arithmetik #316 221
Beweis 316-8 e) VS gleich yxni
Ep.
...
5.1: Aus 4
folgt: pMenge
5.2: Aus 4 Φ = p . . .
folgt via PaarAxiom I: (Ω, p) = (Ω,Φ).
6: Aus 5.2 und
aus 3...Ψ = (Ω,Φ)
folgt: Ψ = (Ω, p).
7: Aus 6 Ψ = (Ω, p)
folgt via PaarAxiom I: , y) = ((Ω, p), y).
8: Aus 7und
aus 2..., y)E
folgt: ((Ω, p), y)E.
9: Aus 3... ,
aus 3...x . . . und
aus 8
folgt: : (Ω x)(((Ω, p), y)E)
222 Arithmetik #316
Beweis 316-8 f) VS gleich (yx)(((y, p), z)E).
1: Aus VS gleich ...((y, p), z)E
folgt via 9-15: (y, p) Menge.
2: Aus 1 (y, p) Menge
folgt via PaarAxiom I:pMenge.
3: Aus 2pMenge
folgt via 1-3:p {p}.
4: Aus VS gleich yx . . . und
aus 3p {p}
folgt via 6-6: (y, p)x× {p}.
5: Aus 4 (y, p)x× {p} und
aus VS gleich ...((y, p), z)E
folgt via 8-8:zE[x× {p}].
6: Aus 5
folgt via 316-7(Def):zxni
Ep.
Arithmetik #316 223
316-9. Ist 2eine Algebra in Aund gilt p, q A, so gilt ((p, q), p 2q)2.
316-9(Satz)
Aus 2Algebra in A und p, q A
folgt ((p, q), p 2q),((q, p), q 2p)2 .
————————————————————————————
ALG-Notation.
Beweis 316-9 VS gleich (2Algebra in A)(p, q A).
1.1: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . ,
aus p2q=p2q und
aus VS gleich . . . p, q A
folgt via 306-11:((p, q), p 2q)2
1.2: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . ,
aus q2p=q2p ,
aus VS gleich . . . q A und
aus VS gleich ...p...A
folgt via 306-11:((q, p), q 2p)2
224 Arithmetik #316
316-10. Ist E=2=Algebra in A, so vereinfacht sich Einiges in 316-8.
316-10(Satz)
a) Aus 2Algebra in A und zxni
2iny
folgt ,Φ : (Ω x) y)(Ω,ΦA)(z= 2Φ) .
b) Aus 2Algebra in A und zx und uy und z, u A
folgt z2uxni
2iny .
c) Aus 2Algebra in A und yp2inx
folgt pA und : (Ω x, A)(y=p2Ω) .
d) Aus 2Algebra in A und yx und p, y A
folgt p2yp2inx .
e) Aus 2Algebra in A und yxni
2p
folgt pA und : (Ω x, A)(y= 2p) .
f) Aus 2Algebra in A und yx und p, y A
folgt y2pxni
2p .
————————————————————————————
ALG-Notation.
Beweis 316-10 a) VS gleich (2Algebra in A)(zxni
2iny).
1: Aus VS gleich . . . z xni
2iny
folgt via 316-8:,Φ : (Ω x) y)(((Ω,Φ), z)2).
2: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 1...((Ω,Φ), z)2
folgt via 306-11: (z= 2Φ) (Ω,ΦA).
3: Aus 1,Φ : (Ω x) y)... ,
aus 2...,ΦA und
aus 2z= 2Φ
folgt: ,Φ : (Ω x) y)(Ω,ΦA)(z= 2Φ).
Arithmetik #316 225
Beweis 316-10 b) VS gleich (2Algebra in A)(zx)(uy)(z, u A).
1: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus VS gleich . . . z, u A
folgt via 316-9: ((z, u), z 2u)2.
2: Aus VS gleich ...(zx)(uy)... und
aus 1 ((z, u), z 2u)2
folgt via 316-8:z2uxni
2iny.
c) VS gleich (2Algebra in A)(yp2inx).
1: Aus VS gleich . . . y p2inx
folgt via 316-8: : (Ω x)(((p, Ω), y)2).
2: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 1...((p, Ω), y)2
folgt via 306-11: (y=p2Ω) (p, A).
3.1: Aus 2
folgt: pA
3.2: Aus 1... ,
aus 1...x . . . ,
aus 2...A und
aus 2y=p2...
folgt: : (Ω x, A)(y=p2Ω)
d) VS gleich (2Algebra in A)(yx)(p, y A).
1: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus VS gleich . . . p, y A
folgt via 316-9: ((p, y), p 2y)2.
2: Aus VS gleich . . . y x . . . und
aus 1 ((p, y), p 2y)2
folgt via 316-8:p2yp2inx.
226 Arithmetik #316
Beweis 316-10 e) VS gleich (2Algebra in A)(yxni
2p).
1: Aus VS gleich . . . y xni
2p
folgt via 316-8: : (Ω x)(((Ω, p), y)2).
2: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus 1...((Ω), p, y)2
folgt via 306-11: (y= 2p)(Ω, p A).
3.1: Aus 2
folgt: pA
3.2: Aus 1... ,
aus 1...x . . . ,
aus 2......A und
aus 2y= 2p . . .
folgt: : (Ω x, A)(y= 2p)
f) VS gleich (2Algebra in A)(yx)(p, y A).
1: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . ,
aus VS gleich . . . p, y A
folgt via 316-9: ((y, p), y 2p)2.
2: Aus VS gleich . . . y x . . . und
aus 1 ((y, p), y 2p)2
folgt via 316-8:y2pxni
2p.
Arithmetik #316 227
RECH-Notation. Fortsetzung. In Weiterf¨
uhrung der RECH-Notation wird un-
ter anderem der notationelle Umgang mit xni
Ainy, x ni
Miny, x ni
Siny, x ni
Diny
geregelt.
RECH-Notation (Fortsetzung)
1) xni +in y=xni
Ainy.
2) p+inx=pAinx.
3) xni +p=xni
Ap.
4) xni ·in y=xni
Miny.
5) p·inx=pMinx.
6) xni ·p=xni
Mp.
7) xni in y=xni
Siny.
8) pinx=pSinx.
9) xni p=xni
Sp.
10) xni :in y=xni
Diny.
11) p:inx=pDinx.
12) xni :p=xni
Dp.
228 Arithmetik #316
316-11. Ist xC, so gibt es ,ΦRmit x= + i·Φ. Sind a, b R, so gilt
a+i·bC.¨
Ahnliches gilt f¨
ur Ban Stelle von C.
316-11(Satz)
a) Aus xC folgt ,Φ : (Ω,ΦR)(x= + i·Φ) .
b) Aus a, b R folgt a+i·bC .
c) Aus xB folgt ,Φ : (Ω,ΦS)(x= + i·Φ) .
d) Aus a, b S folgt a+i·bB .
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 316-11 a) VS gleich xC.
1.1: Aus VS gleich xC
folgt via SZ:xZahl.
1.2: Aus VS gleich xC
folgt via 101-1:Rex, ImxR.
1.3: Aus VS gleich xC
folgt: ,Φ : (Ω = Rex) = Imx).
2.1: Aus 1.1xZahl
folgt via AAIV:x= (Rex) + i·(Imx).
2.2: Aus 1.2 und
aus 1.3...(Ω = Rex) = Imx)
folgt: ,ΦR.
3: Aus 2.1 und
aus 1.3...(Ω = Rex) = Imx)
folgt: x= + i·Φ.
4: Aus 1.3,Φ... ,
aus 2.2 ,ΦR und
aus 3x= + i·Φ
folgt: ,Φ : (Ω,ΦR)(x= + i·Φ).
Arithmetik #316 229
Beweis 316-11 b) VS gleich a, b R.
1: Aus VS gleich a, b R und
aus SZRT
folgt: a, b T.
2: Aus 1a, b T
folgt via AAIV: (Re(a+i·b) = a)(Im(a+i·b) = b).
3: Aus 2und
aus VS
folgt: Re(a+i·b),Im(a+i·b)R.
4: Aus 3Re(a+i·b),Im(a+i·b)R
folgt via 101-1:a+i·bC.
c) VS gleich xB.
1.1: Aus VS gleich xB
folgt via SZ:xZahl.
1.2: Aus VS gleich xB
folgt via 101-3:Rex, ImxS.
1.3: Aus VS gleich xB
folgt: ,Φ : (Ω = Rex) = Imx).
2.1: Aus 1.1xZahl
folgt via AAIV:x= (Rex) + i·(Imx).
2.2: Aus 1.2 und
aus 1.3...(Ω = Rex) = Imx)
folgt: ,ΦS.
3: Aus 2.1 und
aus 1.3...(Ω = Rex) = Imx)
folgt: x= + i·Φ.
4: Aus 1.3,Φ... ,
aus 2.2 ,ΦS und
aus 3x= + i·Φ
folgt: ,Φ : (Ω,ΦS)(x= + i·Φ).
230 Arithmetik #316
Beweis 316-11 d) VS gleich a, b S.
1: Aus VS gleich a, b S und
aus SZST
folgt: a, b T.
2: Aus 1a, b T
folgt via AAIV: (Re(a+i·b) = a)(Im(a+i·b) = b).
3: Aus 2und
aus VS
folgt: Re(a+i·b),Im(a+i·b)S.
4: Aus 3Re(a+i·b),Im(a+i·b)S
folgt via 101-3:a+i·bB.
Arithmetik #316 231
316-12. Die Mengen i·inR,i·inS,i·inTk¨
onnten von einigem Interesse sein. Es gilt
i·inC=C,i·inB=B,i·inA=A.
316-12(Satz)
a) Aus pi·inR folgt : ( R)(p=i·Ω) .
b) Aus pR folgt i·pi·inR .
c) Aus pi·inS folgt : (Ω S)(p=i·Ω) .
d) Aus pS folgt i·pi·inS .
e) Aus pi·inT folgt : (Ω T)(p=i·Ω) .
f) Aus pT folgt i·pi·inT .
g) i·inC=C.
h) i·inB=B.
i) i·inA=A.
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 316-12 a) VS gleich pi·inR.
Aus AAIIMAlgebra in A und
aus VS gleich pi·inR
folgt via 316-10: : (Ω R)(p=i·Ω).
b) VS gleich pR.
1: Aus VS gleich pR
folgt via SZ:pZahl.
2: Aus 1pZahl
folgt via 95-4(Def):pA.
3: aus AAIIMAlgebra in A ,
aus VS gleich pR ,
aus AAIiA und
aus 2pA
folgt via 316-10:i·pi·inR.
232 Arithmetik #316
Beweis 316-12 c) VS gleich pi·inS.
Aus AAIIMAlgebra in A und
aus VS gleich pi·inS
folgt via 316-10: : (Ω S)(p=i·Ω).
d) VS gleich pS.
1: Aus VS gleich pS
folgt via SZ:pZahl.
2: Aus 1pZahl
folgt via 95-4(Def):pA.
3: aus AAIIMAlgebra in A ,
aus VS gleich pS ,
aus AAIiA und
aus 2pA
folgt via 316-10:i·pi·inS.
e) VS gleich pi·inT.
Aus AAIIMAlgebra in A und
aus VS gleich pi·inT
folgt via 316-10: : (Ω T)(p=i·Ω).
f) VS gleich pT.
1: Aus VS gleich pS
folgt via SZ:pZahl.
2: Aus 1pZahl
folgt via 95-4(Def):pA.
3: aus AAIIMAlgebra in A ,
aus VS gleich pT ,
aus AAIiA und
aus 2pA
folgt via 316-10:i·pi·inT.
Arithmetik #316 233
Beweis 316-12 g)
Thema1.1 αi·inC.
2: Aus AAIIMAlgebra in A und
aus VS gleich αi·inC
folgt via 316-10: : (Ω C)(α=i·Ω).
3: Aus 101-5iC und
aus 2...C...
folgt via ·SZ:i·C.
4: Aus 2. . . α =i· und
aus 3
folgt: αC.
Ergo Thema1.1:α: (αi·inC)(αC).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
i·inCC
...
234 Arithmetik #316
Beweis 316-12 g) ...
Thema1.2 αC.
2: Aus Thema1.2αC
folgt via 316-11:,Φ : (Ω,ΦR)(α= + i·Φ).
3: Aus 2......R...
folgt via AAV:R.
4: Aus 2...ΦR... und
aus 3R
folgt via 316-11: Φ + i·(Ω) C.
5.1: Aus 3R und
aus 2...ΦR... und
aus SZRT
folgt: Φ,T.
5.2: Aus 4 Φ + i·(Ω) C und
aus SZCA
folgt: Φ + i·(Ω) A.
6.1: Aus 5.1 Φ,T
folgt via 316-3:i· + i·(Ω)) = (Ω) + i·Φ.
6.2: Aus AAIIMAlgebra in A ,
aus 4 Φ + i·(Ω) C ,
aus AAIiA und
aus 5.2 Φ + i·(Ω) A
folgt via 316-10:i· + i·(Ω)) i·inC.
7: Via FS+ gilt: (Ω) + i·Φ = + i·Φ.
8: Aus 7und
aus 6.1
folgt: i· + i·(Ω)) = + i·Φ.
9: Aus 8und
aus 6.2
folgt: + i·Φi·inC.
...
...
Arithmetik #316 235
Beweis 316-12 g) ...
Thema1.2 αC.
...
10: Aus 9und
aus 2. . . α = + i·Φ
folgt: αi·inC.
Ergo Thema1.2:α: (αC)(αi·inC).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
Ci·inC
2: Aus A1 gleich i·inCC und
aus A2 gleich Ci·inC
folgt via GleichheitsAxiom:i·inC=C.
236 Arithmetik #316
Beweis 316-12 h)
Thema1.1 αi·inB.
2: Aus AAIIMAlgebra in A und
aus VS gleich αi·inB
folgt via 316-10: : (Ω B)(α=i·Ω).
3: Aus 2...B...
folgt via 316-11:Φ,Ψ : ,ΨS)(Ω = Φ + i·Ψ).
4: Aus 3...Φ,ΨS... und
aus SZST
folgt via 0-4: Φ,ΨT.
5: Aus 4 Φ,ΨT
folgt via 316-3:i· + i·Ψ) = Ψ + i·Φ.
6.1: Aus 5und
aus 3... = Φ + i·Ψ
folgt: i· = Ψ + i·Φ.
6.2: Aus 3...ΨS...
folgt via 100-6:ΨS.
7.1: Aus 2. . . α =i· und
aus 6.1
folgt: α=Ψ + i·Φ.
7.2: Aus 6.2ΨS und
aus 3...Φ...S...
folgt via 316-11:Ψ + i·ΦB.
8: Aus 7.1 und
aus 7.2
folgt: αB.
Ergo Thema1.1:α: (αi·inB)(αB).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
i·inBB
...
Arithmetik #316 237
Beweis 316-12 h) ...
Thema1.2 αB.
2: Aus Thema1.2αB
folgt via 316-11:,Φ : (Ω,ΦS)(α= + i·Φ).
3: Aus 2......S...
folgt via 100-6:S.
4: Aus 2...ΦS... und
aus 3S
folgt via 316-11: Φ + i·(Ω) B.
5.1: Aus 3S und
aus 2...ΦS... und
aus SZST
folgt: Φ,T.
5.2: Aus 4 Φ + i·(Ω) B und
aus SZBA
folgt: Φ + i·(Ω) A.
6.1: Aus 5.1 Φ,T
folgt via 316-3:i· + i·(Ω)) = (Ω) + i·Φ.
6.2: Aus AAIIMAlgebra in A ,
aus 4 Φ + i·(Ω) B ,
aus AAIiA und
aus 5.2 Φ + i·(Ω) A
folgt via 316-10:i· + i·(Ω)) i·inB.
7: Via FS+ gilt: (Ω) + i·Φ = + i·Φ.
8: Aus 7und
aus 6.1
folgt: i· + i·(Ω)) = + i·Φ.
9: Aus 8und
aus 6.2
folgt: + i·Φi·inB.
...
...
238 Arithmetik #316
Beweis 316-12 h) ...
Thema1.2 αB.
...
10: Aus 9und
aus 2. . . α = + i·Φ
folgt: αi·inB.
Ergo Thema1.2:α: (αB)(αi·inB).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
Bi·inB
2: Aus A1 gleich i·inBB und
aus A2 gleich Bi·inB
folgt via GleichheitsAxiom:i·inB=B.
Arithmetik #316 239
Beweis 316-12 i)
Thema1.1 αi·inA.
2: Aus AAIIMAlgebra in A und
aus VS gleich αi·inA
folgt via 316-10: : (Ω A)(α=i·Ω).
3: Aus 2...A...
folgt via 95-4(Def): Zahl.
4: Aus 95-5iZahl” und
aus 3 Zahl
folgt via 96-15:i· Zahl.
5: Aus 2. . . α =i· und
aus 4
folgt: αZahl.
6: Aus 5αZahl
folgt via 95-4(Def):αA.
Ergo Thema1.1:α: (αi·inA)(αA).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
i·inAA
...
240 Arithmetik #316
Beweis 316-12 i) ...
Thema1.2 αA.
2: Aus Thema1.2αA
folgt via 95-4(Def):αZahl.
3: Aus 2αZahl
folgt via 316-4:,Φ : (Ω,ΦT)(α= + i·Φ).
4: Aus 3......T...
folgt via 100-6:T.
5.1: Aus 3...ΦT... und
aus 4T
folgt via 96-29: Φ + i·(Ω) Zahl.
5.2: Aus 3...ΦT... und
aus 4T
folgt via 316-3:i· + i·(Ω)) = (Ω) + i·Φ.
6: Aus 5.1 Φ + i·(Ω) Zahl
folgt via 95-4(Def): Φ + i·(Ω) A.
7: Aus AAIIMAlgebra in A ,
aus 6 Φ + i·(Ω) A ,
aus AAIiA und
aus 6 Φ + i·(Ω) A
folgt via 316-10:i· + i·(Ω)) i·inA.
8: Via FS+ gilt: (Ω) + i·Φ = + i·Φ.
9: Aus 8und
aus 5.2
folgt: i· + i·(Ω)) = + i·Φ.
10: Aus 9und
aus 7
folgt: + i·Φi·inA.
...
...
Arithmetik #316 241
Beweis 316-12 i) ...
Thema1.2 αC.
...
11: Aus 10 und
aus 3. . . α = + i·Φ
folgt: αi·inA.
Ergo Thema1.2:α: (αA)(αi·inA).
Konsequenz via 0-2(Def):A2
Ai·inA
2: Aus A1 gleich i·inAA und
aus A2 gleich Ai·inA
folgt via GleichheitsAxiom:i·inA=A.
242 Analysis #317
Analysis: 2.
Ersterstellung: 24/10/14 Letzte ¨
Anderung: 06/11/14
317-1. Gilt dom xE, so gilt x[E] = ran x.¨
Ahnlich einfach stellt sich x1[E]
im Fall ran xEdar.
317-1(Satz)
a) Aus dom xE folgt x[E] = ran x .
b) Aus ran xE folgt x1[E] = dom x .
Beweis 317-1 a) VS gleich dom xE.
1: Aus VS gleich dom xE
folgt via 2-10:Edom x=dom x.
2: x[E]810
=x[Edom x]1
=x[dom x]810
=ran x.
4: Aus 2
folgt: x[E] = ran x.
b) VS gleich ran xE.
1: Aus )ran xE
folgt via 2-10:Eran x=ran x.
2: x1[E]1119
=x1[Eran x]1
=x1[ran x]1119
=dom x.
3: Aus 2
folgt: x1[E] = dom x.
Analysis #317 243
317-2. Ist 2eine Algebra in Aund gilt pAund ran xA, so folgt
dom (p2.x) = dom (x.2p) = dom x.
317-2(Satz) Es gelte:
)2Algebra in A.
)pA.
)ran xA.
Dann folgt:
a) dom (p2.x) = dom x.
b) dom (x.2p) = dom x.
Beweis 317-2 a)
1: Aus )2Algebra in A und
aus )pA
folgt via 247-3:dom (p2.x) = x1[A].
2: Aus )ran xA
folgt via 317-1:x1[A] = dom x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: dom (p2.x) = dom x.
b)
1: Aus )2Algebra in A und
aus )pA
folgt via 247-3:dom (x.2p) = x1[A].
2: Aus )ran xA
folgt via 317-1:x1[A] = dom x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: dom (x.2p) = dom x.
244 Analysis #317
317-3. Ist 2ist eine Algebra in Aund gilt ran xA, so gilt unter anderem
dom (x.2.x) = dom x.
317-3(Satz)
a) Aus 2Algebra in A und ran xA
folgt dom (x.2.y) = y1[A]dom x
und dom (y.2.x) = y1[A]dom x .
b) Aus 2Algebra in A und ran x, ran yA
folgt dom (x.2.y) = (dom x)(dom y) .
c) Aus 2Algebra in A und ran xA
folgt dom (x.2.x) = dom x .
Beweis 317-3 a) VS gleich (2Algebra in A)(ran xA).
1.1: Aus VS gleich 2Algebra in A . . .
folgt via 247-2:dom (x.2.y) = x1[A]y1[A].
1.2: Aus VS gleich ...ran xA
folgt via 317-1:x1[A] = dom x.
2: Aus 1.1 und
aus 1.2
folgt: dom (x.2.y) = (dom x)y1[A].
3: Via KGgilt: (dom x)y1[A] = y1[A]dom x.
4: Aus 2und
aus 3
folgt: dom (x.2.y) = y1dom x
5: Aus VS gleich 2Algebra in A . . .
folgt via 247-2:dom (y.2.x) = dom (x.2.y).
6: Aus 4und
aus 3
folgt: dom (y.2.x) = y1[A]dom x
Analysis #317 245
Beweis 317-3 b) VS gleich (2Algebra in A)(ran x, ran yA).
1.1: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . und
aus VS gleich ...ran yA
folgt via des bereits bewiesenen a):dom (x.2.y) = x1[A]dom y.
1.2: Aus VS gleich ...ran x . . . A
folgt via 317-1:x1[A] = dom x.
2: Aus 1.1 und
aus 1.2
folgt: dom (x.2.y) = (dom x)(dom y).
c) VS gleich (2Algebra in A)(ran xA).
1: Aus VS gleich 2Algebra in A . . . ,
aus VS gleich ...ran xA und
aus VS gleich ...ran xA
folgt via des bereits bewiesenen b):dom (x.2.x) = (dom x)(dom x).
2: Via 2-14 gilt: (dom x)(dom x) = dom x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: dom (x.2.x) = dom x.
246 Analysis #317
317-4. Die Bestimmung von ran (2) erscheint zum gegenw¨
artigen Zeitpunkt
kaum m¨
oglich. Die Beweis-Reihenfolge ist a) -d) -c) -f) -e) -b) -g) -h).
317-4(Satz)
a) 2 = idA.·.idA.
b) 2Menge.
c) 2Relation.
d) 2Funktion.
e) dom (2) = A.
f) ran (2) A.
g) 2 : AA.
h) x2 = x·x.
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 317-4 a)
1.1: Aus schola 1 N
folgt via 315-1(RekParDef):(1 + 1) = 1.·.idA.
1.2: Via +schola gilt: 1 + 1 = 2.
2: Aus 1.1 und
aus 315-81 = idA
folgt: (1 + 1) = idA.·.idA.
3: Aus 2und
aus 1.2
folgt: 2 = idA.·.idA.
Analysis #317 247
Beweis 317-4 cd)
1.1: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 2 = idA.·.idA.
1.2: Via 20-11 gilt: idAFunktion.
2: Aus AAIIMAlgebra in A ,
aus 1.2idAFunktion und
aus 1.2idAFunktion
folgt via 247-11:idA.·.idAFunktion.
3.d): Aus 2und
aus 1.1
folgt: 2 Funktion.
4.c): Aus 3.d)2 Funktion
folgt via 18-18(Def):2 Relation.
f)
1: Aus AAIIMAlgebra in A
folgt via 247-2:ran (idA.·.idA)A.
2: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 2 = idA.·.idA.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: ran (2) A.
248 Analysis #317
Beweis 317-4 e)
1: Via 20-11 gilt: ran (idA) = A.
2: Aus 1ran (idA) = A
folgt via 0-6:ran (idA)A.
3: Aus AAIIMAlgebra in A und
aus 2ran (idA)A
folgt via 317-3:dom (idA.·.idA) = dom (idA).
4: Via 20-11 gilt: dom (idA) = A.
5: Aus 3und
aus 4
folgt: dom (idA.·.idA) = A.
6: Via des bereits bewiesenen a) gilt: 2 = idA.·.idA.
7: Aus 5und
aus 6
folgt: dom (2) = A.
b)
1.1: Via des bereits bewiesenen d) gilt: 2 Funktion.
1.2: Via des bereits bewiesenen e) gilt: dom (2) = A.
2: Aus 1.2 und
aus AAIAMenge”
folgt: dom (2) Menge.
3: Aus 1.12 Funktion und
aus 2dom (2) Menge
folgt via 26-3:2 Menge.
g)
1.1: Via des bereits bewiesenen d) gilt: 2 Funktion.
1.2: Via des bereits bewiesenen e) gilt: dom (2) = A.
1.3: Via des bereits bewiesenen f) gilt: ran (2) A.
2: Aus 1.12 Funktion ,
aus 1.2dom (2) = A und
aus 1.3ran (2) A
folgt via 21-1(Def):2 : AA.
Analysis #317 249
Beweis 317-4 h)
1: Via des bereits bewisenen a) gilt: 2 = idA.·.idA.
2: Via 20-11 gilt: idAFunktion.
3: Aus AAIIMAlgebra in A ,
aus 2idAFunktion und
aus 2idAFunktion
folgt via 316-2: (idA.·.id A)(x) = idA(x)·idA(x).
4: Aus 3und
aus 1
folgt: (2)(x) = idA(x)·idA(x).
5: Es gilt: (xA)(x /A).
Fallunterscheidung
5.1.Fall xA.
6: Aus 5.1xA
folgt via 20-11:idA(x) = x.
7: Aus 6und
aus 4
folgt: (2)(x) = x·x.
5.2.Fall x /A.
6.1: Via des bereits bewiesenen e) gilt: dom (2) = A.
6.2: Aus 5.2.Fallx /A
folgt via 96-16:x·x=U.
7: Aus 5.2.Fall und
aus 6.1
folgt: x /dom (2).
8: Aus 7x /dom (2)
folgt via 17-4: (2)(x) = U.
9: Aus 8und
aus 6.2
folgt: (2)(x) = x·x.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (2)(x) = x·x.
Konsequenz: x2 = x·x.
250 Analysis #317
317-5. Injektivit¨
at auf Eist f¨
ur Funktionen fbesonders griffig zu beschreiben.
317-5(Satz) Unter der Voraussetzung . . .
)fFunktion.
. . . sind die Aussagen i),ii),iii) ¨
aquivalent:
i) finjektiv auf E.
ii) α, β : ((α, β Edom f)(f(α) = f(β))) (α=β).
iii) α, β : ((α, β Edom f)(α6=β)) (f(α)6=f(β)).
Beweis 317-5 i) ii) VS gleich finjektiv auf E.
Thema1 (α, β Edom f)(f(α) = f(β))
2: Aus Thema1α, β Edom f . . .
folgt via 2-2: (α, β E)(α, β dom f).
3: Aus )fFunktion und
aus 2. . . α, β dom f
folgt via 18-22: (α, f(α)),(β, f(β)) f.
4: Aus Thema1. . . f(α) = f(β)
folgt via PaarAxiom I: (β, f(α)) = (β, f(β)).
5: Aus 4und
aus 3...(β, f(β)) f
folgt: (β, f(α)) f.
6: Aus VS gleich finjektiv auf E ,
aus 2α, β E . . . ,
aus 3 (α, f(α)) ...f und
aus 5 (β, f(α)) f
folgt via 299-1(Def):α=β.
Ergo Thema1:α, β : ((α, β Edom f)(f(α) = f(β))) (α=β).
Analysis #317 251
Beweis 317-5 ii) iii)
VS gleich α, β : ((α, β Edom f)(f(α) = f(β))) (α=β).
Aus VS
folgt: α, β : ((α, β Edom f)(α6=β)) (f(α)6=f(β)).
iii) i)
VS gleich α, β : ((α, β Edom f)(α6=β)) (f(α)6=f(β)).
1: Aus VS
folgt: α, β : ((α, β Edom f)(f(α) = f(β))) (α=β).
Thema2 (γ, δ E)((γ, ǫ),(δ, ǫ)f).
3.1: Aus Thema2...(γ, ǫ),(δ, ǫ)f
folgt via 7-5:γ, δ dom f.
3.2: Aus )fFunktion und
aus Thema2...(γ, ǫ),(δ, ǫ)f
folgt via 18-20: (ǫ=f(γ)) (ǫ=f(δ)).
4.1: Aus Thema2γ, δ E . . . und
aus 3.1γ, δ dom f
folgt via 2-2:γ, δ Edom f.
4.2: Aus 3.2
folgt: f(γ) = f(δ).
5: Aus 4.1γ, δ Edom f ,
aus 4.2f(γ) = f(δ) und
aus 1α, β : ((α, β Edom f)(f(α) = f(β)))
(α=β)”
folgt: γ=δ.
Ergo Thema2:γ, δ, ǫ : ((γ, δ E)((γ, ǫ),(δ, ǫ)f)) (γ=δ).
Konsequenz via 299-1(Def):finjektiv auf E.
252 Analysis #317
317-6. Aus x+y= 0 oder xy= 0 folgt x=yoder x=y.
317-6(Satz)
a) Aus (x+y= 0) (xy= 0) folgt (x=y)(x=y) .
b) 00|+.
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 317-6
————————————————————————————
-Notation.
————————————————————————————
a) VS gleich (x+y= 0) (xy= 0).
Fallunterscheidung
0.1.Fall x+y= 0.
Aus 0.1.Fallx+y= 0”
folgt via FS:x=y.
0.2.Fall xy= 0.
Aus 0.2.Fallxy= 0”
folgt via 102-7:x=y.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (x=y)(x=y).
b)
1: Via schola gilt: 0 0.
2: Aus 1 0 0
folgt via 142-3: 0 0|+.
Analysis #317 253
317-7. Klassischer Weise folgt aus x2 = y2 die Alternative x=yoder
x=y. Hier wird die Sachlage im Fall x, y Tuntersucht.
317-7(Satz) Es gelte:
)x, y T.
)x·x=y·y.
Dann folgt (x=y)(x=y) .
Beweis 317-7
1: Aus ). . . y T
folgt via 95-16: (yR)(y= +)(y=−∞)(y=nan).
Fallunterscheidung
1.1.Fall yR.
2: Aus 1.1.FallyR und
aus 1.1.FallyR
folgt via ·SZ:y·yR.
3.1: Aus )x·x=y·y und
aus 2
folgt: x·xR.
3.2: Aus )x·x=y·y und
aus 2y·yR
folgt via 102-9:x·xy·y= 0.
4: Aus 3.1x·xR
folgt via 127-6:xC.
5: Aus )x . . . T und
aus 4xC
folgt via SZ:xR.
6: Aus 5xR und
aus 1.1.FallyR
folgt via B2F:x·xy·y= (x+y)·(xy).
7: Aus 6und
aus 3.2
folgt: (x+y)·(xy) = 0.
8: Aus 7 (x+y)·(xy) = 0
folgt via NTFA: (x+y= 0) (xy= 0).
9: Aus 8 (x+y= 0) (xy= 0)
folgt via 317-6: (x=y)(x=y).
...
254 Analysis #317
Beweis 317-7 ...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall y= +.
2: y·y1.2.Fall
= (+)·(+)AAVI
= +.
3: Aus )x·x=y·y und
aus 2y·y=...= +
folgt: x·x= +.
4: Aus 3x·x= +
folgt via 135-8: (x= +)(x=−∞).
5: Aus 4und
aus AAVI−∞ =(+)”
folgt: (x= +)(x=(+)).
6: Aus 5und
aus 1.2.Fall
folgt: (x=y)(x=y).
1.3.Fall y=−∞.
2: y·y1.3.Fall
= (−∞)·(−∞)AAVI
= +.
3: Aus )x·x=y·y und
aus 2y·y=...= +
folgt: x·x= +.
4: Aus 3x·x= +
folgt via 135-8: (x= +)(x=−∞).
5: Aus 4und
aus AAVI +=(−∞)”
folgt: (x=(−∞)) (x=−∞).
6: Aus 5und
aus 1.3.Fall
folgt: (x=y)(x=y).
7: Aus 6
folgt: (x=y)(x=y).
...
Analysis #317 255
Beweis 317-7 ...
Fallunterscheidung
...
1.4.Fall y=nan.
2: y·y1.4.Fall
=nan ·nan 975
=nan.
3: Aus )x·x=y·y und
aus 2y·y=...=nan
folgt: x·x=nan.
4: Aus 3x·x=nan und
aus )x . . . T
folgt via 135-6:x=nan.
5: Aus 4und
aus 1.4.Fall
folgt: x=y.
6: Aus 5
folgt: (x=y)(x=y).
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: (x=y)(x=y).
256 Analysis #317
317-8. p {nan}0|+ kann auf mindesten drei Arten ¨
aquivalent dargestellt
werden.
317-8(Satz) Die Aussagen i),ii),iii) sind ¨
aquivalent:
i) p {nan} 0|+.
ii) (0 p)(p=nan).
iii) (p= 0) (0 < p)(p=nan).
iv) (p= 0) (0 < p < +)(p= +)(p=nan).
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-8 i) ii) VS gleich p {nan} 0|+.
1: Aus VS gleich p {nan} 0|+
folgt via 94-8: (p=nan)(p0|+).
2: Via 142-3 gilt: (p0|+)(0 p).
3: Aus 1und
aus 2
folgt: (p=nan)(0 p).
4: Aus 3
folgt: (0 p)(p=nan).
ii) iii) VS gleich (0 p)(p=nan).
Fallunterscheidung
0.1.Fall 0p.
1: Aus 0.1.Fall 0 p
folgt via 41-5: (0 = p)(0 < p).
2: Aus 1
folgt: (p= 0) (0 < p).
0.2.Fall p=nan.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (p= 0) (0 < p)(p=nan).
Analysis #317 257
Beweis 317-8 iii) iv) VS gleich (p= 0) (0 < p)(p=nan).
Fallunterscheidung
0.1.Fall p= 0.
0.2.Fall 0< p.
1: Aus 0.2.Fall 0 < p
folgt via 107-9:pS.
2: Aus 1pS
folgt via 107-5:p+.
3: Aus 2p+
folgt via 41-5: (p= +)(p < +).
4: Aus 3
folgt: (p < +)(p= +).
5: Aus 0.2.Fall und
aus 4
folgt: (0 < p)(p < +)) (p= +).
6: Aus 5
folgt: (0 < p < +)(p= +).
0.3.Fall p=nan.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt:
(p= 0) (0 < p < +)(p= +)(p=nan).
258 Analysis #317
Beweis 317-8 iv) i)
VS gleich (p= 0) (0 < p < +)(p= +)(p=nan).
Fallunterscheidung
0.1.Fall p= 0.
1: Aus 0.1.Fallp= 0” und
aus 317-6 0 0|+
folgt: p0|+.
2: Aus 1p0|+
folgt via 2-2:p {nan} 0|+.
0.2.Fall 0< p < +.
1: Aus 0.2.Fall 0 < p . . .
folgt via 41-3: 0 p.
2: Aus 1 0 p
folgt via 142-3:p0|+.
3: Aus 2p0|+
folgt via 2-2:p {nan} 0|+.
0.3.Fall p= +.
2: Aus 0.3.Fallp= + und
aus 297-22 + 0|+
folgt: p0|+.
3: Aus 2p0|+
folgt via 2-2:p {nan} 0|+.
0.4.Fall p=nan.
2: Aus 0.4.Fallp=nan und
aus 95-10nan {nan}
folgt: p {nan}.
3: Aus 2p {nan}
folgt via 2-2:p {nan} 0|+.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: p {nan} 0|+.
Analysis #317 259
317-9. Aus p < 0 folgt p / {nan} 0|+.
317-9(Satz)
Aus p < 0 folgt p / {nan} 0|+ .
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-9 VS gleich p < 0.
1: Aus VS gleich p < 0
folgt via 107-9:pS.
2: Aus 1pS
folgt via 95-20:p6=nan.
3: Es gilt: (p {nan} 0|+)(p / {nan} 0|+).
wfFallunterscheidung
3.1.Fall p {nan} 0|+.
4: Aus 3.1.Fallp {nan} 0|+
folgt via 317-8: (0 p)(p=nan).
5: Aus 4und
aus 2
folgt: 0 p.
6: Aus 5 0 p
folgt via 107-13:¬(p < 0).
7: Nach VS gilt: p < 0.
Ende wfFallunterscheidung p / {nan} 0|+.
260 Analysis #317
317-10. Aus (x=y)(x=y) mit x, y {nan} 0|+ kann auf x=y
geschlossen werden.
317-10(Satz) Es gelte:
)x, y {nan} 0|+.
)(x=y)(x=y).
Dann folgt x=y .
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 317-10
1: Nach ) gilt: (x=y)(x=y).
Fallunterscheidung
1.1.Fall x=y.
1.2.Fall x=y.
2: Aus ). . . y {nan} 0|+
folgt via 317-8: ((y= 0) (0 < y)(y=nan).
Fallunterscheidung
2.1.Fall y= 0.
3: Aus 2.1.Fall und
aus 1.2.Fall
folgt: x=0.
4: Aus 3x=0 und
aus 98-150 = 0”
folgt: x= 0.
5: Aus 4und
aus 2.1.Fall
folgt: x=y.
...
...
Analysis #317 261
Beweis 317-10
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall x=y.
...
Fallunterscheidung
...
2.2.Fall 0< y.
3: Aus 2.2.Fall 0 < y
folgt via 109-16:y < 0.
4: Aus 3und
aus 1.2.Fall
folgt: x < 0.
5: Aus 4x < 0
folgt via 317-9:x / {nan} 0|+.
6: Nach ) gilt: x {nan} 0|+.
2.3.Fall y=nan.
3: x1.2.Fall
=y2.3.Fall
=nan AAVI
=nan 2.3.Fall
=y.
4: Aus 3
folgt: x=y.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: x=y.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x=y.
262 Analysis #317
317-11. Wenig ¨
uberraschend gilt {nan} 0|+ T.
317-11(Satz)
{nan} 0|+ T.
Beweis 317-11
1: Via 142-4 gilt: 0|+ S.
2: Aus 10|+ S und
aus SZST
folgt via 0-6:0|+ T.
3: Aus 95-12nan T und
aus 20|+ T
folgt via 297-7:{nan} 0|+ T.
Analysis #317 263
317-12. Aussagen 317-7 und 317-10 k¨
onnen gef¨
allig kombiniert werden.
317-12(Satz) Es gelte:
)x, y {nan} 0|+.
)x2 = y2.
Dann folgt x=y .
Beweis 317-12
1.1: Aus )x2 = y2
folgt via 317-4:x·x=y·y.
1.2: Aus )x, y {nan} 0|+ und
aus 317-11{nan} 0|+ T
folgt via 0-4:x, y T.
2: Aus 1.2x, y T und
aus 1.1x·x=y·y
folgt via 317-7: (x=y)(x=y).
3: Aus )x, y {nan} 0|+ und
aus 2 (x=y)(x=y)
folgt via 317-10:x=y.
264 Analysis #317
317-13. Gleichsam als Aufw¨
arm¨
ubung werden zwei Eigenschaften von 2 be-
wiesen.
317-13(Satz)
a) (2)[T] {nan} 0|+.
b) 2injektiv auf {nan} 0|+.
Beweis 317-13
————————————————————————————
.RECH-Notation.
————————————————————————————
a)
Thema1 α(2)[T].
2: Aus 317-42 Funktion” und
aus Thema1α(2)[T]
folgt via 18-28: : (Ω T)(α= 2).
3: Via 317-4 gilt: 2 = ·Ω.
4: Aus 2. . . α = 2 und
aus 3
folgt: α= ·Ω.
5: aus 2...T...
folgt via 95-16: (Ω S)(Ω = nan).
Fallunterscheidung
...
...
Analysis #317 265
Beweis 337-13 a) ...
Thema1 α(2)[T].
...
Fallunterscheidung
5.1.Fall S.
6: Aus 5.1.Fall S
folgt via 127-8: 0 ·Ω.
7: Aus 6und
aus 4
folgt: 0 α.
8: Aus 7 0 α
folgt via 317-8:α {nan} 0|+.
5.2.Fall = nan.
6: ·5.2.Fall
=nan ·nan 975
=nan.
7: Aus 4und
aus 6 · = ...=nan
folgt: α=nan.
8: Aus 7α=nan
folgt via 317-8:α {nan} 0|+.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
α {nan} 0|+.
Ergo Thema1:α: (α(2)[T]) (α {nan} 0|+).
Konsequenz via 0-2(Def): (2)[T] {nan} 0|+.
266 Analysis #317
Beweis 317-13 b)
Thema1.1
(α, β ({nan} 0|+)dom (2)) (α2 = β2).
2: Aus Thema1.1α, β ({nan} 0|+)dom (2) ...
folgt via 2-2:α, β {nan} 0|+.
3: Aus 2α, β {nan} 0|+ und
aus Thema1α2 = β2
folgt via 317-12:α=β.
Ergo Thema1.1:
A1
α, β : ((α, β ({nan} 0|+)dom (2)) (α2 = β2))
(α=β)
1.2: Aus 317-42 Funktion” und
aus A1 gleich α, β :
((α, β ({nan} 0|+)dom (2)) (α2 = β2)) (α=β)”
folgt via 317-5:2 injektiv auf {nan} 0|+.
Analysis #317 267
317-14. Einige Aussagen ¨
uber {nan} 0|+ und 2 sind sp¨
ater hilfreich.
317-14(Satz)
a) 0 {nan} 0|+.
b) + {nan} 0|+.
c) nan {nan} 0|+.
d) 02 = 0.
e) 12 = 1.
f) (+)2 = +.
g) (−∞)2 = +.
h) nan 2 = nan.
i) (x)2 = x2.
Beweis 317-14
————————————————————————————
RECH-Notation.
————————————————————————————
a)
Aus 0 = 0”
folgt via 317-8: 0 {nan} 0|+.
b)
Aus += +
folgt via 317-8: + {nan} 0|+.
c)
Aus nan =nan
folgt via 317-8:nan {nan} 0|+.
d)
1: 023174
= 0 ·0·schola
= 0.
2: Aus 1
folgt: 0 2 = 0.
268 Analysis #317
Beweis 317-14 e)
1: 123174
= 1 ·1·schola
= 1.
2: Aus 1
folgt: 1 2 = 1.
f)
1: (+)23174
= (+)·(+)AAVI
= +.
2: Aus 1
folgt: (+)2 = +.
g)
1: (−∞)23174
= (−∞)·(−∞)AAVI
= +.
2: Aus 1
folgt: (−∞)2 = +.
h)
1: nan 23174
=nan ·nan 975
=nan.
2: Aus 1
folgt: nan 2 = nan.
i)
1: (x)23174
= (x)·(x)FS−·
=x·x3174
=x2.
2: Aus 1
folgt: (x)2 = x2.
Analysis #317 269
317-15. In konzeptioneller N¨
ahe zu 317-8 sind zumindest vier ¨
aquivalente For-
mulierungen von axverf¨
ugbar.
317-15(Satz) Die Aussagen i),ii),iii),iv),v) sind ¨
aquivalent:
i) xa|+.
ii) ax.
iii) aS und (x=a)(a < x) .
iv) aS und (x=a)(a < x < +)(x= +) .
v) aS und (x=a)(a < x R)(x= +).
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-15 i) ii) VS gleich xa|+.
Aus VS gleich xa|+
folgt via 142-3:ax.
ii) iii) VS gleich ax.
1.1: Aus VS gleich ax
folgt via 107-3:aS
1.2: Aus VS gleich ax
folgt via 41-5: (a=x)(a < x).
2: Aus 1.2
folgt: (x=a)(a < x)
270 Analysis #317
Beweis 317-15 iii) iv) VS gleich (aS)((x=a)(a < x)).
1: Aus VS
folgt: aS
2: Aus VS
folgt: (x=a)(a < x).
Fallunterscheidung
2.1.Fall x=a.
2.2.Fall a < x.
3: Aus 2.2.Falla < x
folgt via 107-9:a, x S.
4: Aus 3. . . x S
folgt via 107-5:x+.
5: Aus 4x+
folgt via 41-5: (x= +)(x < +).
6: Aus 5
folgt: (x < +)(x= +).
7: Aus 2.2.Fall und
aus 6
folgt: ((a < x)(x < +)) (x= +).
8: Aus 7
folgt: (a < x < +)(x= +).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
(x=a)(a < x < +)(x= +)
Analysis #317 271
Beweis 317-5 iv) v)
VS gleich (aS)((x=a)(a < x < +)(x= +)).
1: Aus VS
folgt: aS
2: Aus VS
folgt: (x=a)(a < x < +)(x= +).
Fallunterscheidung
2.1.Fall x=a.
2.2.Fall a < x < +.
3: Aus 2.2.Falla < x < +
folgt via 107-12:xR.
4: Aus 2.2.Falla < x . . . und
aus 3
folgt: a < x R.
2.3.Fall x= +.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt:
(x=a)(a < x R)(x= +)
272 Analysis #317
Beweis 317-15 v) i)
VS gleich (aS)((x=a)(a < x R)(x= +)).
1: Aus VS
folgt: (x=a)(a < x R)(x= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall x=a.
2: Aus VS gleich aS...
folgt via 107-5:aa.
3: Aus 2und
aus 1.1.Fallx=a
folgt: ax.
4: Aus 3ax
folgt via 142-3:xa|+.
1.2.Fall a < x R.
2: Aus 1.2.Falla < x . . .
folgt via 41-3:ax.
3: Aus 2ax
folgt via 142-3:xa|+.
1.3.Fall x= +.
2: Aus VS gleich aS...
folgt via 107-5:a+.
3: Aus 2und
aus 1.3.Fall
folgt: ax.
4: Aus 3ax
folgt via 142-3:xa|+.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: xa|+.
Analysis #317 273
317-16. Die etwas holprige Bedingung aS von 317-15 verliert sich im Fall
a= 0.
317-16(Satz) Die Aussagen i),ii),iii),iv),v) sind ¨
aquivalent:
i) x0|+.
ii) 0x.
iii) (x= 0) (0 < x) .
iv) (x= 0) (0 < x < +)(x= +) .
v) (x= 0) (0 < x R)(x= +).
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-16 i) ii) VS gleich x0|+.
Aus VS gleich x0|+
folgt via 317-15: 0 x.
ii) iii) VS gleich 0 x.
Aus VS gleich 0 x
folgt via 317-15: (x= 0) (0 < x).
iii) iv) VS gleich (x= 0) (0 < x).
Aus schola 0 S und
aus VS gleich (x= 0) (0 < x)
folgt via 317-15: (x= 0) (0 < x < +)(x= +).
iv) v) VS gleich (x= 0) (0 < x < +)(x= +).
Aus schola 0 S und
aus VS gleich (x= 0) (0 < x < +)(x= +)
folgt via 317-15: (x= 0) (0 < x R)(x= +).
v) i) VS gleich (x= 0) (0 < x R)(x= +).
Aus schola 0 S und
aus VS gleich (x= 0) (0 < x R)(x= +)
folgt via 317-15:x0|+.
274 Analysis #317
317-17. Falls nN, so gilt (1 : n)21 : n.
317-17(Satz)
a) Aus 1x folgt (1 : x)21 : x .
b) Aus nN folgt (n= 0) (1 n) .
c) Aus nN folgt (1 : n)21 : n .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-17 a) VS gleich 1 x.
1: Aus VS gleich 1 x
folgt via 317-15: (x= 1) (1 < x R)(x= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall x= 1.
2: (1 : x)21.1.Fall
= (1 : 1) 2:schola
= 1 231714
= 1.
3: Aus 2 (1 : x)2 = ...= 1 und
aus schola 1 1”
folgt: (1 : x)21.
4: 1:schola
= 1 : 1 1.1.Fall
= 1 : x.
5: Aus 3und
aus 4 1 = ...= 1 : x
folgt: (1 : x)21 : x.
...
Analysis #317 275
Beweis 317-17 a) VS gleich 1 x.
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall 1< x R.
2: Aus 1.2.Fall 1 < x R
folgt via 148-9: 0 <1 : x < 1.
3: Aus 2 0 <1 : x < 1
folgt via 107-12: 1 : xR.
4: Aus 2...1 : x < 1”,
aus 2 0 <1 : x . . . und
aus 3 1 : xR
folgt via 147-1: (1 : x)·(1 : x)<(1 : x)·1.
5.1: Via 317-4 gilt: (1 : x)·(1 : x) = (1 : x)2.
5.2: Aus 3 1 : xR
folgt via AAV: 1 ·(1 : x) = 1 : x.
6.1: Aus 5.1 und
aus 4
folgt: (1 : x)2<(1 : x)·1.
6.2: Via KGM gilt: (1 : x)·1 = 1 ·(1 : x).
7: Aus 6.1,
aus 5.2 und
aus 5.2
folgt: (1 : x)2<1 : x.
8: Aus 7 (1 : x)2<1 : x
folgt via 41-3: (1 : x)21 : x.
1.3.Fall x= +.
2: (1 : x)21.3.Fall
= (1 : (+)) 212311
= 0 231714
= 0.
3: Aus 2 (1 : x)2 = ...= 0 und
aus schola 0 0”
folgt: (1 : x)20.
4: 012311
= 1 : (+)1.3.Fall
= 1 : x.
5: Aus 3und
aus 4 0 = ...= 1 : x
folgt: (1 : x)21 : x.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: (1 : x)21 : x.
276 Analysis #317
Beweis 317-17 b) VS gleich nN.
1: Aus VS gleich nN
folgt via 162-2: (n= 0) (0 < n).
Fallunterscheidung
1.1.Fall n= 0.
1.2.Fall 0< n.
Aus 1.2.Fall 0 < n und
aus VS gleich nN
folgt via 300-9: 1 n.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (n= 0) (1 n).
c) VS gleich nN.
1: Aus VS gleich nN
folgt via des bereits bewiesenen b): (n= 0) (1 n).
Fallunterscheidung
1.1.Fall n= 0.
2: (1 : n)21.1.Fall
= (1 : 0) 2:schola
= 0 231714
= 0.
3: Aus 2 (1 : n)2 = ...= 0 und
aus schola 0 0”
folgt: (1 : n)20.
4: 1 : n1.1.Fall
= 1 : 0 :schola
= 0.
5: Aus 3und
aus 4 1 : n=...= 0
folgt: (1 : n)21 : n.
1.2.Fall 1n.
Aus 1.2.Fall 1 n
folgt via des bereits bewiesenen a): (1 : n)21 : n.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (1 : n)21 : n.
Analysis #317 277
317-18. Aus x < y und z < u folgt x+z < y +u.
317-18(Satz)
a) Aus (x=−∞)(xR) folgt x+ (−∞) = −∞ .
b) Aus (yR)(y= +) folgt y+ (+) = + .
c) Aus x < y folgt x+ (−∞) = −∞ und y+ (+) = + .
d) Aus (x=−∞)(xR) und zR folgt x+z < + .
e) Aus (yR)(y= +) und uR folgt −∞ < y +u .
f) Aus x < y und zR folgt x+z < + .
g) Aus x < y und uR folgt −∞ < y +u .
h) Aus x < y und z < u folgt x+z < y +u .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-18 a) VS gleich (x=−∞)(xR).
Fallunterscheidung
0.1.Fall x=−∞.
1: x+ (−∞)0.1.Fall
= (−∞) + (−∞)AAVI
=−∞.
2: Aus 1
folgt: x+ (−∞) = −∞.
0.2.Fall xR.
Aus 0.2.FallxR
folgt via AAVI:x+ (−∞) = −∞.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x+ (−∞) = −∞.
278 Analysis #317
Beweis 317-18 b) VS gleich (yR)(y= +).
Fallunterscheidung
0.1.Fall yR.
Aus 0.1.FallyR
folgt via AAVI:y+ (+) = +.
0.2.Fall y= +.
1: y+ (+)0.2.Fall
= (+) + (+)AAVI
= +.
2: Aus 1
folgt: y+ (+) = +.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: y+ (+) = +.
c) VS gleich x < y.
1.1: Aus VS gleich x < y
folgt via 107-9: (x=−∞)(xR).
1.2: Aus VS gleich x < y
folgt via 107-9: (yR)(y= +).
2.1: Aus 1.1 (x=−∞)(xR)
folgt via des bereits bewiesenen a):x+ (−∞) = −∞
2.2: Aus 1.2 (yR)(y= +)
folgt via des bereits bewiesenen b):y+ (+) = +
Analysis #317 279
Beweis 317-18 d) VS gleich ((x=−∞)(xR)) (zR).
1: Nach VS gilt: (x=−∞)(xR).
Fallunterscheidung
1.1.Fall x=−∞.
2: Aus VS gleich . . . z R
folgt via AAVI: (−∞) + z=−∞.
3: Aus 2und
aus 1.1.Fall
folgt: x+z=−∞.
4: Aus 3und
aus 107-6−∞ <+
folgt: x+z < +.
1.2.Fall xR.
2: Aus 1.2.FallxR und
aus VS gleich . . . z R
folgt via +SZ:x+zR.
3: Aus 2x+zR
folgt via 107-11:x+z < +.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x+z < +.
280 Analysis #317
Beweis 317-18 e) VS gleich ((yR)(y= +)) (uR).
1: Nach VS gilt: (yR)(y= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall yR.
2: Aus 1.1.FallyR und
aus VS gleich . . . u R
folgt via +SZ:y+uR.
3: Aus 2y+uR
folgt via 107-10:−∞ < y +u.
1.2.Fall y= +.
2: Aus VS gleich . . . u R
folgt via AAVI: (+) + u= +.
3: Aus 2und
aus 1.2.Fall
folgt: y+u= +.
4: Aus 3und
aus 107-6−∞ <+
folgt: −∞ < y +u.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: −∞ < y +u.
f) VS gleich (x < y)(zR).
1: Aus VS gleich x < y . . .
folgt via 107-9: (x=−∞)(xR).
2: Aus 1 (x=−∞)(xR) und
aus VS gleich . . . z R
folgt via des bereits bewiesenen d):x+z < +.
g) VS gleich (x < y)(uR).
1: Aus VS gleich x < y . . .
folgt via 107-9: (yR)(y= +).
2: Aus 1 (yR)(y= +) und
aus VS gleich . . . u R
folgt via des bereits bewiesenen e): < y +u.
Analysis #317 281
Beweis 317-18 h) VS gleich (x < y)(z < u).
1: Aus VS gleich . . . z < u
folgt via 107-9: ((z=−∞)(zR)) ((uR)(u= +)).
2: Aus 1
folgt: (z=−∞)(uR)
(z=−∞)(u= +)
z, u R
(zR)(u= +).
Fallunterscheidung
2.1.Fall (z=−∞)(uR).
3.1: Aus VS gleich x < y . . .
folgt via des bereits bewiesenen c):x+ (−∞) = −∞.
3.2: Aus VS gleich x < y . . . und
aus 2.1.Fall. . . u R
folgt via des bereits bewiesenen g):−∞ < y +u.
4: Aus 3.1 und
aus 2.1.Fallz=−∞ ...
folgt: x+z=−∞.
5: Aus 4und
aus 3.2
folgt: x+z < y +u.
2.2.Fall (z=−∞)(u= +).
3.1: Aus VS gleich x < y . . .
folgt via des bereits bewiesenen c):x+ (−∞) = −∞.
3.2: Aus VS gleich x < y . . .
folgt via des bereits bewiesenen c):y+ (+) = +.
4.1: Aus 3.1 und
aus 2.2.Fallz=−∞ ...
folgt: x+z=−∞.
4.2: Aus 3.2 und
aus 2.2.Fall. . . u = +
flgt: y+u= +.
5: Aus 4.1,
aus 4.2 und
aus 107-6−∞ <+
folgt: x+z < y +u.
...
282 Analysis #317
Beweis 317-18 h) VS gleich (x < y)(z < u).
...
Fallunterscheidung
...
2.3.Fall z, u R.
3: Aus VS gleich . . . z < u
folgt via 41-3:zu.
4: Aus VS gleich x < y . . . ,
aus 3zu und
aus 2.3.Fallz, u R
folgt via 160-6:x+z < y +u.
2.4.Fall (zR)(u= +).
3.1: Aus VS gleich x < y . . . und
aus 2.4.FallzR...
folgt via des bereits bewiesenen f):x+z < +.
3.2: Aus VS gleich x < y . . .
folgt via des bereits bewiesenen c):y+ (+) = +.
4: Aus 3.2 und
aus 2.4.Fall. . . u = +
folgt: y+u= +.
5: Aus 3.1 und
aus 4
folgt: x+z < y +u.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: x+z < y +u.
Analysis #317 283
317-19. Wieder kommt die Bedingung (xZahl) (x=U)” ins Spiel.
317-19(Satz) Die Aussagen i),ii),iii) sind ¨
aquivalent:
i) x: 2 + x: 2 = x.
ii) (xZahl)(x=U).
iii) (x: 2 Zahl)(x=U).
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 317-19 i) ii) VS gleich x: 2 + x: 2 = x.
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18:x: 2 = U.
3: x: 2 + x: 2 2
=U+x: 2 9619
=U.
4: Aus 3x: 2 + x: 2 = ...=U und
aus VS
folgt: x=U.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (xZahl) (x=U).
284 Analysis #317
Beweis 317-19 ii) iii) VS gleich (xZahl) (x=U).
Fallunterscheidung
0.1.Fall xZahl.
Aus 0.1.FallxZahl” und
aus schola 2 Zahl”
folgt via 96-17:x: 2 Zahl.
0.2.Fall x=U.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (x: 2 Zahl) (x=U).
iii) i) VS gleich (x: 2 Zahl) (x=U).
Fallunterscheidung
0.1.Fall x: 2 Zahl.
1.1: Aus 0.1.Fallx: 2 Zahl”
folgt via 96-17:xZahl.
1.2: Aus schola 2 S
folgt via 137-7: (x+x) : 2 = x: 2 + x: 2.
1.3: Via 205-2 gilt: x+x= 2 ·x.
2: Aus 1.2 und
aus 1.3
folgt: (2 ·x) : 2 = x: 2 + x: 2.
3: Aus 1.1xZahl
folgt via 207-1: (2 ·x) : 2 = x.
4: Aus 2und
aus 3
folgt: x=x: 2 + x: 2.
5: Aus 4
folgt: x: 2 + x: 2 = x.
0.2.Fall x=U.
1: x: 2 + x: 2 0.2.Fall
=U: 2 + x: 2 9619
=U+x: 2 9619
=U0.2.Fall
=x.
2: Aus 1
folgt: x: 2 + x: 2 = x.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x: 2 + x: 2 = x.
Analysis #317 285
317-20. F¨
ur die sich abzeichnenden Absch¨
atzungsaktionen steht das ansonsten
bemerkenswert voraussetzungsfreie Resultat (x, y < z : 2) (x+y < z)” zur
Verf¨
ugung.
317-20(Satz)
Aus x, y < z : 2 folgt x+y < z .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-20 VS gleich x, y < z : 2.
1.1: Aus VS gleich x . . . < z : 2 und
aus VS gleich . . . y < z : 2
folgt via 317-18:x+y < z : 2 + z: 2.
1.2: Aus VS gleich . . . y < z : 2
folgt via 107-9:z: 2 S.
2: Aus 1.2z: 2 S
folgt via SZ:z: 2 Zahl.
3: Aus 2z: 2 Zahl
folgt via 317-19:z: 2 + z: 2 = z.
4: Aus 1.1 und
aus 3
folgt: x+y < z.
286 Analysis #317
317-21. Aus xR(S,T,C) folgt x2R(S,T,C).
317-21(Satz)
a) Aus xR folgt x2R .
b) Aus xS folgt x2S und 0x2 .
c) Aus xT folgt x2T .
d) Aus xC folgt x2C .
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-21
————————————————————————————
RECH-Notation.
————————————————————————————
a) VS gleich xR.
1: Aus VS gleich xR und
aus VS gleich xR
folgt via ·SZ:x·xR.
2: Via 317-4 gilt: x2 = x·x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: x2R.
Analysis #317 287
Beweis 317-21 b) VS gleich xS.
1.1: Aus VS gleich xS und
aus VS gleich xS
folgt via ·SZ:x·xS.
1.2: Aus VS gleich xS
folgt via 127-8: 0 x·x.
2: Via 317-4 gilt: x2 = x·x.
3.1: Aus 1.1 und
aus 2
folgt: x2S
3.2: Aus 1.2 und
aus 2
folgt: 0x2
c) VS gleich xT.
1: Aus VS gleich xT und
aus VS gleich xT
folgt via ·SZ:x·xT.
2: Via 317-4 gilt: x2 = x·x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: x2T.
d) VS gleich xC.
1: Aus VS gleich xT und
aus VS gleich xT
folgt via ·SZ:x·xC.
2: Via 317-4 gilt: x2 = x·x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: x2C.
288 Analysis #317
317-22. Uist unvergleichbar.
317-22(Satz)
a) ¬(UM p).
b) ¬(pMU).
Beweis 317-22 a)
1: Es gilt: (UM p)(¬(UM p)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall UM p.
2: Aus 1.1.FallUM p
folgt via 30-2:UMenge.
3: Via 0UAxiom gilt: UUnmenge.
Ende wfFallunterscheidung ¬(UM p).
b)
1: Es gilt: (pMU)(¬(p M U)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall p M U.
2: Aus 1.1.FallpMU
folgt via 30-2:UMenge.
3: Via 0UAxiom gilt: UUnmenge.
Ende wfFallunterscheidung ¬(p M U).
Analysis #317 289
317-23. Es gilt niemals 0 < x : 0 oder 0 <0 : xoder 0 < x ·0 oder 0 <0·x.
317-23(Satz)
a) ¬(0 < x ·0).
b) ¬(0 <0·x).
c) ¬(x·0<0).
d) ¬(0 ·x < 0).
e) ¬(0 < x : 0).
f) ¬(0 <0 : x).
g) ¬(x: 0 <0).
h) ¬(0 : x < 0).
————————————————————————————
.RECH-Notation.
290 Analysis #317
Beweis 317-23 a)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via FSM0: x·0 = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(0 < x ·0).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-16:x·0 = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(0 <U).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(0 < x ·0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(0 < x ·0).
b)
1.1: Via des bereits bewiesenen a) gilt: ¬(0 < x ·0).
1.2: Via KGM gilt: x·0 = 0 ·x.
2: Aus 1.1 und
aus 1.2
folgt: ¬(0 <0·x).
Analysis #317 291
Beweis 317-23 c)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via FSM0: x·0 = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(x·0<0).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-16:x·0 = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(U<0).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(x·0<0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(x·0<0).
d)
1.1: Via des bereits bewiesenen c) gilt: ¬(x·0<0).
1.2: Via KGM gilt: x·0 = 0 ·x.
2: Aus 1.1 und
aus 1.2
folgt: ¬(0 ·x < 0).
292 Analysis #317
Beweis 317-23 e)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via FSD0: x: 0 = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(0 < x : 0).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18:x: 0 = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(0 <U).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(0 < x : 0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(0 < x : 0).
Analysis #317 293
Beweis 317-23 f)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via FSD0: 0 : x= 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(0 <0 : x).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18: 0 : x=U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(0 <U).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(0 <0 : x).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(0 <0 : x).
294 Analysis #317
Beweis 317-23 g)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via FSD0: x: 0 = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(x: 0 <0).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18:x: 0 = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(U<0).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(x: 0 <0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(x: 0 <0).
Analysis #317 295
Beweis 317-23 h)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via FSD0: 0 : x= 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(0 : x < 0).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18: 0 : x=U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(U<0).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(0 : x < 0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(0 : x < 0).
296 Analysis #317
317-24. Es gilt niemals 0 < x : (+) oder x: (+)<0.
317-24(Satz)
a) ¬(0 < x : (+)).
b) ¬(0 < x : (−∞)).
c) ¬(x: (+)<0).
d) ¬(x: (−∞)<0).
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-24 a)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via 137-3:x: (+) = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(0 < x : (+)).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18:x: (+) = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(0 <U).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(0 < x : (+)).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(0 < x : (+)).
Analysis #317 297
Beweis 317-24 b)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via 137-3:x: (−∞) = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(0 < x : (−∞)).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18:x: (−∞) = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(0 <U).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(0 < x : (−∞)).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(0 < x : (−∞)).
298 Analysis #317
Beweis 317-24 c)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via 137-3:x: (+) = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(x: (+)<0).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18:x: (+) = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(U<0).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(x: (+)<0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(x: (+)<0).
Analysis #317 299
Beweis 317-24 d)
1: Via 95-6 gilt: (xZahl) (x /A).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xZahl.
2: Aus 1.1.FallxZahl”
folgt via 137-3:x: (−∞) = 0.
3: Via 41-5 gilt: ¬(0 <0).
4: Aus 3und
aus 2
folgt: ¬(x: (−∞)<0).
1.2.Fall x /A.
2: Aus 1.2.Fallx /A
folgt via 96-18:x: (−∞) = U.
3: Via 317-22 gilt: ¬(U<0).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: ¬(x: (−∞)<0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: ¬(x: (−∞)<0).
300 Analysis #317
317-25 Es ist eine adaptierte Version von 131-1 f¨
ur x:yverf¨
ugbar.
317-25(Satz)
a) Aus x:yS und 06=yR folgt xS .
b) Aus 0< x :y und 06=yR folgt xS .
c) Aus x:y < 0 und 06=yR folgt xS .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Analysis #317 301
Beweis 317-25 a) VS gleich (x:yS)(0 6=yR).
1.1: Via 136-1 gilt: x:y= (1 : y)·x.
1.2: Aus VS gleich ...06=yR
folgt via 137-24: 0 6= 1 : yR.
2.1: Aus 1.1 und
aus VS gleich x:yS...
folgt: (1 : y)·xS.
2.2: Aus 1.2...1 : yR
folgt via SZ: 1 : yT.
3: Aus 2.1 (1 : y)·xS ,
aus 1.2 0 6= 1 : y . . . und
aus 2.2 1 : yT
folgt via 131-1:xS.
b) VS gleich (0 < x :y)(0 6=yR).
1: Aus VS gleich 0 < x :y . . .
folgt via 107-9:x:yS.
2: Aus 1x:yS und
aus VS gleich ...06=yR
folgt via des bereits bewiesenen a):xS.
c) VS gleich (x:y < 0) (0 6=yR).
1: Aus VS gleich x:y < 0...
folgt via 107-9:x:yS.
2: Aus 1x:yS und
aus VS gleich ...06=yR
folgt via des bereits bewiesenen a):xS.
302 Analysis #317
317-26. Gilt 0 < x, y, so folgt 0 < x :y. Gilt 0 < x, 0 yund 0 < x :y, so folgt
0< x.
317-26(Satz)
a) Aus 0< x, y und yR folgt 0< x :y .
b) Aus 0< x :y und 0y folgt 0< x, y und yR .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-26 a) VS gleich (0 < x, y)(yR).
1: Aus VS gleich 0 < . . . y . . . und
aus VS gleich . . . y R
folgt via 148-1: 0 <1 : y.
2: Aus VS gleich 0 < x . . . und
aus 1 0 <1 : y
folgt via FS ·: 0 < x ·(1 : y).
3: Via 136-1 gilt: x:y=x·(1 : y).
4: Aus 2und
aus 3
folgt: 0 < x :y.
b) VS gleich (0 < x :y)(0 y).
1: Aus VS gleich ...0y
folgt via 41-5: (0 = y)(0 < y).
Fallunterscheidung
1.1.Fall 0 = y.
2: Aus 1.1.Fall 0 = y
folgt: x:y=x: 0.
3: Aus VS gleich 0 < . . . x :y . . . und
aus 2
folgt: 0 < x : 0.
4: Via 317-23 gilt: ¬(0 < x : 0).
...
Analysis #317 303
Beweis 317-26 b) VS gleich (0 < x :y)(0 y).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall 0< y.
2.1: Aus 1.2.Fall 0 < y
folgt via 107-9: (yR)(y= +).
Fallunterscheidung
2.1.1.Fall yR.
2.1.2.Fall y= +.
3: Aus 2.1.2.Fall und
aus VS gleich 0 < x :y . . .
folgt: 0 < x : (+).
4: Via 317-24 gilt: ¬(0 < x : (+)).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: A1
yR
2.2: Aus VS gleich 0 < x :y und
aus 1.2.Fall 0 < y
folgt via FS ·: 0 <(x:y)·y.
2.3: Aus 1.2.Fall 0 < y
folgt via 41-3: 0 6=y.
2.4: Aus A1 gleich yR
folgt via SZ:yC.
3: Aus VS gleich 0 < x :y . . . ,
aus 2.3 0 6=y und
aus A1 gleich yR
folgt via 317-25:xS.
4: Aus 3xS
folgt via SZ:xC.
...
...
304 Analysis #317
Beweis 317-26 b) VS gleich (0 < x :y)(0 y).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall 0< y.
...
5: Aus 4xC ,
aus 2.3 0 6=y und
aus 2.4yC
folgt via 139-5: (x:y)·y=x.
6: Aus 5und
aus 2.2
folgt: 0 < x.
7: Aus 6,
aus 1.2.Fall und
aus A1
folgt: (0 < x, y)(yR).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (0 < x, y)(yR).
Analysis #317 305
317-27. Eine etwas durchsichtigere Version von 317-26 ist im Fall 0 < y R
verf¨
ugbar.
317-27(Satz) Unter der Voraussetzung . . .
)0< y R.
. . . sind die Aussagen i),ii) ¨
aquivalent:
i) 0< x :y.
ii) 0< x.
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-27 i) ii) VS gleich 0 < x :y.
1: Aus ) 0 < y . . .
folgt via 41-3: 0 y.
2: Aus VS gleich 0 < x :y und
aus 1 0 y
folgt via 317-26: 0 < x.
ii) i) VS gleich 0 < x.
Aus VS gleich 0 < x ,
aus ) 0 < y . . . und
aus ). . . y R
folgt via 317-26: 0 < x :y.
306 Analysis #317
317-28 Prominenter Weise gilt 0 <1,...,ten R. Damit ist 317-27 anwendbar.
317-28(Satz)
a) 0< x genau dann, wenn 0< x : 1
b) 0< x genau dann, wenn 0< x : 2
c) 0< x genau dann, wenn 0< x : 3
d) 0< x genau dann, wenn 0< x : 4
e) 0< x genau dann, wenn 0< x : 5
f) 0< x genau dann, wenn 0< x : 6
g) 0< x genau dann, wenn 0< x : 7
h) 0< x genau dann, wenn 0< x : 8
i) 0< x genau dann, wenn 0< x : 9
j) 0< x genau dann, wenn 0< x :ten
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-28 a)
Aus <schola 0 <1” und
aus schola 1 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 1).
b)
Aus <schola 0 <2” und
aus schola 2 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 2).
c)
Aus <schola 0 <3” und
aus schola 3 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 3).
d)
Aus <schola 0 <4” und
aus schola 4 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 4).
Analysis #317 307
Beweis 317-28 e)
Aus <schola 0 <5” und
aus schola 5 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 5).
f)
Aus <schola 0 <6” und
aus schola 6 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 6).
g)
Aus <schola 0 <7” und
aus schola 7 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 7).
h)
Aus <schola 0 <8” und
aus schola 8 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 8).
i)
Aus <schola 0 <9” und
aus schola 9 R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x : 9).
j)
Aus <schola 0 <ten und
aus scholaten R
folgt via 317-27: (0 < x)(0 < x :ten).
308 Analysis #317
317-29. Von 148-3 ist eine Reziproks-Version” verf¨
ugbar.
317-29(Satz)
a) Aus 0<1 : x < y R folgt 0<1 : y < x R .
b) Aus 0< x < 1 : y folgt 0< y < 1 : xR und x, y R .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-29 a) VS gleich 0 <1 : x < y R.
1.1: Aus VS gleich 0 <1 : x < y R
folgt via 148-3: 0 <1 : y < 1 : (1 : x)R.
1.2: Aus VS gleich 0 <1 : x < y . . .
folgt via 148-1:xR.
1.3: Aus VS gleich 0 <1 : x < y . . .
folgt via 107-12: 1 : xR.
2: Aus VS gleich 0 <1 : x . . . und
aus 1.3 1 : xR
folgt via 148-1:xR.
3: Aus 2xR
folgt via SZ:xC.
4: Aus 3xC
folgt via 141-1: 1 : (1 : x) = x.
5: Aus 1.1 und
aus 4
folgt: 0 <1 : y < x R.
Analysis #317 309
Beweis 317-29 b) VS gleich 0 < x < 1 : y.
1.1: Aus VS gleich 0 < x < 1 : y
folgt via 107-12:xR
1.2: Aus VS gleich 0 < x < 1 : y
folgt via 107-8: 0 <1 : y.
2.1: Aus 1.2 0 <1 : y
folgt via 148-1: 0 <1 : yR.
2.2: Aus 1.2 0 <1 : y
folgt via 148-1:yR
3.1: Aus VS gleich 0 < x < 1 : y und
aus 2...1 : yR
folgt via 148-3: 0 <1 : (1 : y)<1 : xR.
3.2: Aus 2.2yR
folgt via SZ:yC.
4: Aus 3.2yC
folgt via 141-1: 1 : (1 : y) = y.
5: Aus 3.1 und
aus 4
folgt: 0< y < 1 : xR
310 Analysis #317
317-30. Da gem¨
Archimedes III jede reelle Zahl durch eine nat¨
urliche Zahl
¨
ubertroffen werden kann ist es nicht allzu verwunderlich, dass jede positive reelle
Zahl durch den Reziprokwert einer nat¨
urlichen Zahl1 untertroffen werden kann.
317-30(Satz)
a) Aus 0< x R folgt : (1 N)(0 <1 : < x) .
b) Aus 0< x folgt : (1 N)(0 <1 : < x) .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-30 a) VS gleich 0 < x R.
1: Aus VS gleich 0 < x R
folgt via 148-1: 0 <1 : xR.
2: Aus 1...1 : xR
folgt via Archimedes III: : ( N)(1 : x < Ω).
3.1: Aus 2...N...
folgt via 159-11: R.
3.2: Aus 1 0 <1 : x . . . und
aus 2...1 : x <
folgt via 107-8: 0 <Ω.
4.1: Aus 1 0 <1 : x . . . ,
aus 2...1 : x < und
aus 3.1 R
folgt via 317-29: 0 <1 : < x.
4.2: Aus 3.2 0 < und
aus 2...N...
folgt via 300-9: 1 N.
5: Aus 2... ,
aus 4.2 1 N und
aus 4.1 0 <1 : < x
folgt: : (1 N)(0 <1 : < x).
Analysis #317 311
Beweis 317-30 b) VS gleich 0 < x.
1: Aus VS gleich 0 < x
folgt via 107-9: (xR)(x= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xR.
Aus VS gleich 0 < x und
aus 1.1.FallxR
folgt via des bereits bewiesenen a): : (1 N)(0 <1 : < x).
1.2.Fall x= +.
2: Aus <schola 0 <1” und
aus schola 1 R
folgt via des bereits bewiesenen a):
: (1 N)(0 <1 : <1).
3: Aus schola 1 R
folgt via 107-11: 1 <+.
4: Aus 3und
aus 1.2.Fall
folgt: 1 < x.
5: Aus 2...1 : <1 und
aus 4 1 < x
folgt via 107-8: 1 : < x.
6: Aus 2 : (1 N)... ,
aus 2...0<1 : ... und
aus 5 1 : < x
folgt: : (1 N)(0 <1 : < x).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
: (1 N)(0 <1 : < x).
312 Analysis #317
317-31. Das Maximum von {p, q}mit p, q Shat einige im Folgenden gut
verwendbare Eigenschaften.
317-31(Satz) Es gelte:
)p, q S.
Dann folgt:
a) (
max {p, q}=p)(
max {p, q}=q).
b)
max {p, q} S.
c) p, q
max {p, q}.
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-31
1.1: Aus )p, q S
folgt via 191-3:
max {p, q}ist Maximum von {p, q}.
1.2: Aus )p, q S
folgt via ElementAxiom:p, q Menge.
2.1: Aus 1.1
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
folgt via 38-1(Def):
max {p, q} {p, q}.
2.2: Aus 1.2p, q Menge
folgt via 4-9:p, q {p, q}.
3.a): Aus 2
max {p, q} {p, q}
folgt via 4-9: (
max {p, q}=p)(
max {p, q}=q).
3.b): Aus 1.1
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
folgt via 157-3:
max {p, q} S.
3.c): Aus 1.1
max {p, q}ist Maximum von {p, q} und
aus 2.2p, q {p, q}
folgt via 38-7:p, q
max {p, q}.
Analysis #317 313
317-32. Schranken von p, q vererben sich auf
max {p, q}.
317-32(Satz)
a) Aus xp und qS
folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und x
max {p, q} .
b) Aus pS und xq
folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und x
max {p, q} .
c) Aus xp, q folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und x
max {p, q} .
d) Aus p, q x folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und
max {p, q} x .
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-32 a) VS gleich (xp)(qS).
1: Aus VS gleich xp
folgt via 107-3:pS.
2.1: Aus 1pS und
aus VS gleich . . . q S
folgt via 191-3:
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
2.2: Aus 1pS und
aus VS gleich . . . q S
folgt via 317-31:p
max {p, q}.
3: Aus VS gleich xp . . . und
aus 2p
max {p, q}
folgt via 107-8:x
max {p, q}
314 Analysis #317
Beweis 317-32 b) VS gleich (pS)(xq).
1: Aus VS gleich . . . x q und
aus VS gleich pS...
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {q, p}ist Maximum von {q, p})(x
max {q, p}).
2: Via 4-11 gilt: {q, p}={p, q}.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: (
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(x
max {p, q}).
c) VS gleich xp, q.
1: Aus VS gleich x. . . q
folgt via 107-3:qS.
2: Aus VS gleich xp . . . und
aus 1qS
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(x
max {p, q}).
Analysis #317 315
Beweis 317-32 d) VS gleich p, q x.
1: Aus VS gleich p, q x
folgt via 107-3:p, q S.
2.1: Aus 1p, q S
folgt via 191-3:
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
2.2: Aus 1p, q S
folgt via 317-31: (
max {p, q}=p)(
max {p, q}=q).
Fallunterscheidung
2.2.1.Fall
max {p, q}=p.
Aus 2.2.1.Fall
max {p, q}=p und
aus VS gleich p . . . x
folgt:
max {p, q} x.
2.2.2.Fall
max {p, q}=q.
Aus 2.2.1.Fall
max {p, q}=q und
aus VS gleich . . . q x
folgt:
max {p, q} x.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
max {p, q} x
316 Analysis #317
317-33. Auch echte” Schranken von p, q vererben sich auf
max {p, q}.
317-33(Satz)
a) Aus x < p und qS
folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und x <
max {p, q} .
b) Aus pS und x < q
folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und x <
max {p, q} .
c) Aus x < p, q folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und x <
max {p, q} .
d) Aus p, q < x folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und
max {p, q}< x .
————————————————————————————
<-Notation.
Beweis 317-33 a) VS gleich (x < p)(qS).
1: Aus VS gleich x < p
folgt via 107-9:pS.
2.1: Aus 1pS und
aus VS gleich . . . q S
folgt via 191-3:
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
2.2: Aus 1pS und
aus VS gleich . . . q S
folgt via 317-31:p
max {p, q}.
3: Aus VS gleich x < p . . . und
aus 2p
max {p, q}
folgt via 107-8:x <
max {p, q}
Analysis #317 317
Beweis 317-33 b) VS gleich (pS)(x < q).
1: Aus VS gleich . . . x < q und
aus VS gleich pS...
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {q, p}ist Maximum von {q, p})(x <
max {q, p}).
2: Via 4-11 gilt: {q, p}={p, q}.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: (
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(x <
max {p, q}).
c) VS gleich x < p, q.
1: Aus VS gleich x < . . . q
folgt via 107-9:qS.
2: Aus VS gleich x < p . . . und
aus 1qS
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(x <
max {p, q}).
318 Analysis #317
Beweis 317-33 d) VS gleich p, q < x.
1: Aus VS gleich p, q < x
folgt via 107-9:p, q S.
2.1: Aus 1p, q S
folgt via 191-3:
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
2.2: Aus 1p, q S
folgt via 317-31: (
max {p, q}=p)(
max {p, q}=q).
Fallunterscheidung
2.2.1.Fall
max {p, q}=p.
Aus 2.2.1.Fall
max {p, q}=p und
aus VS gleich p . . . < x
folgt:
max {p, q}< x.
2.2.2.Fall
max {p, q}=q.
Aus 2.2.1.Fall
max {p, q}=q und
aus VS gleich . . . q < x
folgt:
max {p, q}< x.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
max {p, q}< x
Analysis #317 319
317-34. Sind p, q Elemente von ES, so ist
max {p, q}das Maximum von
{p, q}und es gilt
max {p, q} E. Die Spezialf¨
alle E=R,Q,Z,Nsind gelegentlich
von besonderem Interesse.
317-34(Satz)
a) Aus p, q ES folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und
max {p, q} E .
b) Aus p, q R folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und
max {p, q} R .
c) Aus p, q Q folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und
max {p, q} Q .
d) Aus p, q Z folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und
max {p, q} Z .
e) Aus p, q N folgt
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
und
max {p, q} N .
320 Analysis #317
Beweis 317-34 a) VS gleich p, q ES.
1: Aus VS gleich p, q E . . . und
aus VS gleich . . . E S
folgt via 0-4:p, q S.
2.1: Aus 1p, q S
folgt via 191-3:
max {p, q}ist Maximum von {p, q}
2.2: Aus 1p, q S
folgt via 317-31: (
max {p, q}=p)(
max {p, q}=q).
Fallunterscheidung
2.2.1.Fall
max {p, q}=p.
Aus 2.2.1.Fall
max {p, q}=p und
aus VS gleich p . . . E
folgt:
max {p, q} E.
2.2.2.Fall
max {p, q}=q.
Aus 2.2.1.Fall
max {p, q}=q und
aus VS gleich . . . q E
folgt:
max {p, q} E.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
max {p, q} E
b) VS gleich p, q R.
Aus VS gleich p, q R und
aus SZRS
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(
max {p, q} R).
c) VS gleich p, q Q.
Aus VS gleich p, q Q und
aus 198-6QS
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(
max {p, q} Q).
Analysis #317 321
Beweis 317-34 d) VS gleich p, q Z.
Aus VS gleich p, q Z und
aus 164-4ZS
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(
max {p, q} Z).
e) VS gleich p, q N.
Aus VS gleich p, q N und
aus 159-10NS
folgt via des bereits bewiesenen a):
(
max {p, q}ist Maximum von {p, q})(
max {p, q} N).
322 Analysis #317
317-35. Von 148-5 ist eine -Version” verf¨
ugbar.
317-35(Satz) Die Aussagen i),ii) sind ¨
aquivalent:
i) 0< x yR.
ii) 0<1 : y1 : x.
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-35 i) ii) VS gleich 0 < x yR.
1: Aus VS gleich . . . x y . . .
folgt via 41-5: (x < y)(x=y).
Fallunterscheidung
1.1.Fall x < y.
2: Aus VS gleich 0 < x . . . ,
aus 1.1.Fallx < y und
aus VS gleich . . . y R
folgt via 148-5: 0 <1 : y < 1 : x.
3: Aus 2...1 : y < 1 : x
folgt via 41-3: 1 : y1 : x.
4: Aus 2 0 <1 : y . . . und
aus 3
folgt: 0 <1 : y1 : x.
...
Analysis #317 323
Beweis 317-35 i) ii) VS gleich 0 < x yR.
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall x=y.
2.1: Aus 1.2.Fall und
aus VS gleich . . . y R
folgt: xR.
2.2: Aus 1.2.Fallx=y
folgt: 1 : x= 1 : y.
2.3: Aus VS gleich . . . y R
folgt via 137-25: 1 : yR.
2.4: Aus VS gleich 0 < x . . . und
aus 1.2.Fall
folgt: 0 < y.
3.1: Aus 2.4 0 < y und
aus VS gleich . . . y R
folgt via 148-1: 0 <1 : y.
3.2: Aus 2.3 1 : yR
folgt via SZ: 1 : yS.
4: Aus 3.2 1 : yS
folgt via 107-5: 1 : y1 : y.
5: Aus 2.2 und
aus 4
folgt: 1 : y1 : x.
6: Aus 3.1 und
aus 5
folgt: 0 <1 : y1 : x.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: 0 <1 : y1 : x.
324 Analysis #317
Beweis 317-35 ii) i) VS gleich 0 <1 : y1 : x.
1: Aus VS gleich ...1 : y1 : x
folgt via 41-5: (1 : y < 1 : x)(1 : y= 1 : x).
Fallunterscheidung
1.1.Fall 1 : y < 1 : x.
2: Aus VS gleich 0 <1 : y . . . und
aus 1.1.Fall 1 : y < 1 : x
folgt via 148-5: 0 < x < y R.
3: Aus 2. . . x < y . . .
folgt via 41-3:xy.
4: Aus 2 0 < x . . . ,
aus 3und
aus 2. . . y R
folgt: 0 < x yR.
...
Analysis #317 325
Beweis 317-35 ii) i) VS gleich 0 <1 : y1 : x.
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall 1 : y= 1 : x.
2.1: Aus VS gleich 0 <1 : y . . .
folgt via 148-1: 0 < y R.
2.2: Aus 1.2.Fall und
aus VS gleich 0 <1 : y . . .
folgt: 0 <1 : x.
3.1: Aus 2.1. . . y R
folgt via SZ:yS.
3.2: Aus 2.1. . . y R
folgt via SZ:yC.
3.3: Aus 2.2 0 <1 : x
folgt via 148-1: 0 < x R.
4.1: Aus 3.1yS
folgt via 107-5:yy.
4.2: Aus 3.3. . . x R
folgt via SZ:xC.
5: Aus 1.2.Fall 1 : y= 1 : x ,
aus 3.2yC und
aus 4.2xC
folgt via 141-3:y=x.
6: Aus 4.1 und
aus 5
folgt: xy.
7: Aus 3.3 0 < x . . . ,
aus 6xy und
aus 2.1. . . y R
folgt: 0 < x yR.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: 0 < x yR.
326 Analysis #317
317-36. Aus dem Maximum zweier positiver reeller Zahlen kann ohne Wei-
teres eine positive untere Schranke der Reziprokwerte dieser Zahlen gewonnen
werden.
317-36(Satz)
Aus 0< p, q R folgt 0<1 :
max {p, q} 1 : p
und 0<1 :
max {p, q} 1 : q
und 1 :
max {p, q} R .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Analysis #317 327
Beweis 317-36 VS gleich 0 < p, q R.
1.1: Aus VS gleich 0 < p, q . . .
folgt via 317-33: 0 <
max {p, q}.
1.2: Aus VS gleich . . . p, q R
folgt via 317-34:
max {p, q} R.
1.3: Aus VS gleich . . . p, q R und
aus SZRS
folgt via 0-4:p, q S.
2.1: Aus 1.2
max {p, q} R
folgt via 137-25: 1 :
max {p, q} R
2.2: Aus 1.3p, q S
folgt via 317-31:p, q
max {p, q}.
3.1: Aus VS gleich 0 < p . . . ,
aus 2.2p . . .
max {p, q} und
aus 1.2
max {p, q} R
folgt via 317-35:0<1 :
max {p, q} 1 : p
3.2: Aus VS gleich 0 < . . . q . . . ,
aus 2.2. . . q
max {p, q} und
aus 1.2
max {p, q} R
folgt via 317-35:0<1 :
max {p, q} 1 : q
328 Analysis #317
317-37. 2 ist auf 0|+ streng wachsend.
317-37(Satz)
a) Aus 0< x < y folgt 0< x 2< y 2 .
b) Aus 0< x y folgt 0< x 2y2 .
c) Aus 0x < y folgt 0x2< y 2 .
d) Aus 0xy folgt 0x2y2 .
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-37
————————————————————————————
RECH-Notation.
————————————————————————————
a) VS gleich 0 < x < y.
1.1: Aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via 41-3: 0 6=x.
1.2: Aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via 107-9:xS.
1.3: Aus VS gleich 0 < x < y
folgt via 107-12:xR.
1.4: Aus VS gleich 0 < x . . . und
aus VS gleich . . . x < y
folgt via 107-8: 0 < y.
...
Analysis #317 329
Beweis 317-37 a) VS gleich 0 < x < y.
...
2.1: Aus VS gleich . . . x < y ,
aus VS gleich 0 < x . . . und
aus 1.3xR
folgt via 147-1:x·x < x ·y.
2.2: Aus VS gleich . . . x < y und
aus 1.4 0 < y
folgt via 147-1:y·xy·y.
2.3: Aus 1.1 0 6=x und
aus 1.2xS
folgt via 127-10: 0 < x ·x.
3: Via KGM gilt: x·y=y·x.
4: Aus 3und
aus 2.2
folgt: x·yy·y.
5: aus 2.1x·x < x ·y und
aus 4x·yy·y
folgt via 107-8:x·x < y ·y.
6: Aus 2.3 und
aus 5
folgt: 0 < x ·x < y ·y.
7.1: Via 317-4 gilt: x2 = x·x.
7.2: Via 317-4 gilt: y2 = y·y.
8: Aus 6,
aus 7.1 und
aus 7.2
folgt: 0 < x 2< y 2.
330 Analysis #317
Beweis 317-37 b) VS gleich 0 < x y.
1: Aus VS gleich . . . x y
folgt via 41-5: (x < y)(x=y).
Fallunterscheidung
1.1.Fall x < y.
2: Aus VS gleich 0 < x . . . und
aus 1.1.Fallx < y
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < x 2< y 2.
3: Aus 2x2< y 2
folgt via 41-3:x2y2.
4: Aus 2 0 < x 2... und
aus 3
folgt: 0 < x 2y2.
1.2.Fall x=y.
2.1: Aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via 41-3: 0 6=x.
2.2: Aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via 107-9:xS.
2.3: Aus 1.2.Fall
folgt: x·x=y·y.
3: Aus 2.1 0 6=x und
aus 2.2xS
folgt via 127-10: 0 < x ·x.
4: Aus 3 0 < x ·x
folgt via 107-9:x·xx·x.
5: Aus 4und
aus 2.3
folgt: x·xy·y.
6: Aus 3und
aus 5
folgt: 0 < x ·xy·y.
7.1: Via 317-4 gilt: x2 = x·x.
7.2: Via 317-4 gilt: y2 = y·y.
8: Aus 6,
aus 7.1 und
aus 7.2
folgt: 0 < x 2y2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: 0 < x 2y2.
Analysis #317 331
Beweis 317-37 c) VS gleich 0 x < y.
1: Aus VS gleich 0 x . . .
folgt via 41-5: (0 < x)(0 = x).
Fallunterscheidung
1.1.Fall 0< x.
2: Aus 1.1.Fall 0 < x und
aus VS gleich . . . x < y
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < x 2< y 2.
3: Aus 2 0 < x 2...
folgt via 41-3: 0 x2.
4: Aus 3
aus 2. . . x 2< y 2
folgt: 0 x2< y 2.
...
332 Analysis #317
Beweis 317-37 c) VS gleich 0 x < y.
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall 0 = x.
2.1: Aus 1.2.Fall und
aus VS gleich . . . x < y
folgt: 0 < y.
2.2: Aus schola 0 0” und
aus 317-14 0 2 = 0”
folgt: 0 02.
2.3: Aus 317-14 0 2 = 0” und
aus 1.2.Fall
folgt: x2 = 0.
3.1: Aus 2.1 0 < y
folgt via 41-3: 0 6=y.
3.2: Aus 2.1 0 < y
folgt via 107-9:yS.
4.1: Aus 2.2 und
aus 1.2.Fall
folgt: 0 x2.
4.2: Aus 3.1 0 6=y und
aus 3.2yS
folgt via 127-10: 0 < y ·y.
5: Via 317-4 gilt: y2 = y·y.
6: Aus 5und
aus 4.2
folgt: 0 < y 2.
7: Aus 2.3 und
aus 6
folgt: x2< y 2.
8: Aus 4.1 und
aus 7
folgt: 0 x2< y 2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: 0 x2< y 2.
Analysis #317 333
Beweis 317-37 d) VS gleich 0 xy.
1.1: Aus VS gleich 0 x . . .
folgt via 41-5: (0 < x)(0 = x).
1.2: Aus VS gleich . . . x y
folgt via 41-5: (x < y)(x=y).
2: Aus 1.1 und
aus 1.2
folgt: (0 < x)(x < y)
(0 < x)(x=y)
(0 = x)(x < y)
(0 = x)(x=y).
Fallunterscheidung
2.1.Fall (0 < x)(x < y).
3: Aus 2.1.Fall (0 < x)(x < y)”
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < x 2< y 2.
4: Aus 3 0 < x 2< y 2
folgt via 41-3: 0 x2y2.
2.2.Fall (0 < x)(x=y).
3: Aus 2.2.Fall 0 < x . . .
folgt via 107-9:xx.
4: Aus 3und
aus 2.2.Fall. . . x =y
folgt: xy.
5: Aus 2.2.Fall 0 < x . . . und
aus 4xy
folgt via des bereits bewiesenen b): 0 < x 2y2.
6: Aus 5 0 < x 2y2
folgt via 41-3: 0 x2y2.
...
334 Analysis #317
Beweis 317-37 d) VS gleich 0 xy.
...
Fallunterscheidung
...
2.3.Fall (0 = x)(x < y).
3: Aus 2.3.Fall. . . x < y
folgt via 107-9:xx.
4: Aus 2.3.Fall 0 = x . . . und
aus 3
folgt: 0 x.
5: Aus 4 0 x und
aus 2.3.Fall. . . x < y
folgt via des bereits bewiesenen c): 0 x2< y 2.
6: Aus 5 0 x2< y 2
folgt via 41-3: 0 x2y2.
...
Analysis #317 335
Beweis 317-37 d) VS gleich 0 xy.
...
Fallunterscheidung
...
2.4.Fall (0 = x)(x=y).
3.1: Aus schola 0 0” und
aus ·schola 0 ·0 = 0”
folgt: 0 0·0.
3.2: Aus schola 0 0” und
aus ·schola 0 ·0 = 0”
folgt: 0 ·00·0.
4.1: Aus 3.1 und
aus 2.4.Fall 0 = x . . .
folgt: 0 x·x.
4.2: Aus 3.2 und
aus 2.4.Fall 0 = x . . .
folgt: x·xx·x.
5: Aus 4.2 und
aus 2.4.Fall. . . x =y
folgt: x·xy·y.
6: Aus 4.1 und
aus 5
folgt: 0 x·xy·y.
7.1: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
7.2: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
8: Aus 6,
aus 7.1 und
aus 7.2
folgt: 0 x2y2.
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: 0 x2y2.
336 Analysis #317
317-38. Falls 0 < x R, so folgt aus z < y :xdie - erwartete - Aussage x·z < y.
317-38(Satz)
Aus 0< x R und z < y :x folgt x·z < y .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-38 VS gleich (0 < x R)(z < y :x).
1.1: Aus VS gleich . . . z < y :x und
aus VS gleich 0 < x R...
folgt via 147-1:x·z < x ·(y:x).
1.2: Aus VS gleich . . . x R...
folgt via SZ:xC.
1.3: Aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via 41-3: 0 6=x.
1.4: Aus VS gleich . . . z < y :x
folgt via 107-9:y:xS.
2: Aus 1.4y:xS ,
aus 1.3 0 6=x und
aus VS gleich . . . x R...
folgt via 317-25:yS.
3: Aus 2yS
folgt via SZ:yC.
4: Aus 3yC ,
aus 1.3 0 6=x und
aus 1.2xC
folgt via 139-5:x·(y:x) = y.
5: Aus 1.1 und
aus 5
folgt: x·z < y.
Analysis #317 337
317-39. Ist 0 < x, so kann 2+2·(x·Ω) f¨
ur Rkleiner als eine vorgegebene,
positive Schranke gemacht werden und bleibt dabei positiv.
317-39(Satz)
a) Aus 0< x, y R
folgt : (0 <R)(Ω 2 + (2 ·x)·< y) .
b) Aus 0< x, y und xR
folgt : (0 <R)(Ω 2 + (2 ·x)·< y) .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-39 a) VS gleich 0 < x, y R.
1.1: Aus VS gleich 0 < . . . y . . .
folgt via 317-28: 0 < y : 2.
1.2: Aus VS gleich . . . y R und
aus schola 2 R
folgt via :SZ:y: 2 R.
1.3: Aus <schola 0 <2” und
aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via FS ·: 0 <2·x.
1.4: Aus schola 2 R und
aus VS gleich ...x...R
folgt via ·SZ: 2 ·xR.
2.1: Aus 1.1 0 < y : 2 und
aus 1.2y: 2 R
folgt via 317-30:Φ : (1 ΦN)(0 <1 : Φ < y : 2).
2.2: Aus 1.2y: 2 R und
aus 1.4 2 ·xR
folgt via :SZ: (y: 2) : (2 ·x)R.
2.3: Aus 1.3 0 <2·x ,
aus 1.4 2 ·xR und
aus 1.1 0 < y : 2
folgt via 317-27: 0 <(y: 2) : (2 ·x).
...
338 Analysis #317
Beweis 317-39 a) VS gleich 0 < x, y R.
...
3.1: Aus 2.3 0 <(y: 2) : (2 ·x) und
aus 2.2 (y: 2) : (2 ·x)R
folgt via 317-30:
Ψ : (1 ΨN)(0 <1 : Ψ <(y: 2) : (2 ·x)).
3.2: Aus 2.1...ΦN...
folgt via 317-17: (1 : Φ) 21 : Φ.
4.1: Aus 2.1...1ΦN...
folgt via 300-9: 0 <ΦN.
4.2: Aus 2.1...ΦN...
folgt via 159-11: Φ R.
4.3: Aus 3.1...1ΨN...
folgt via 300-9: 0 <ΨN.
4.4: Aus 3.1...ΨN...
folgt via 159-11: Ψ R.
4.5: Aus 3.2 (1 : Φ) 21 : Φ und
aus 2.1...1 : Φ < y : 2
folgt via 107-8: (1 : Φ) 2< y : 2.
5: Aus 4.1 0 <Φ... ,
aus 4.3 0 <Ψ... ,
aus 4.2 Φ R und
aus 4.4 Ψ R
folgt via 317-36:
(0 <1 :
max {Φ,Ψ} 1 : Φ,1 : Ψ) (1 :
max {Φ,Ψ} R).
6: Aus 2.1 und
aus 3.1
folgt: : = 1 :
max {Φ,Ψ}.
7: Aus 6... = 1 :
max {Φ,Ψ} und
aus 5
folgt: (0 <1 : Φ,1 : Ψ) (Ω R).
...
Analysis #317 339
Beweis 317-39 a) VS gleich 0 < x, y R.
...
8.1: Aus 7 0 <1 : Φ ...
folgt via 317-37: 0 <2(1 : Φ) 2.
8.2: Aus 7......1 : Ψ ... und
aus 3.1...1 : Ψ <(y: 2) : (2 ·x)
folgt via 107-8: <(y: 2) : (2 ·x).
9.1: Aus 8.1 0 <2(1 : Φ) 2 und
aus 4.5 (1 : Φ) 2< y : 2
folgt via 107-8: 0 <2< y : 2.
9.2: Aus 1.3 0 <2·x ,
aus 1.4 2 ·xR und
aus 8.2 <(y: 2) : (2 ·x)
folgt via 317-38: (2 ·x)·< y : 2.
10: Aus 9.1...2< y : 2 und
aus 9.2 (2 ·x)·< y : 2
folgt via 317-20: 2 + (2 ·x)·< y.
11: Aus 6... ,
aus 7 0 <... ,
aus 7...R und
aus 10 2 + (2 ·x)·< y
folgt: : (0 <R)(Ω 2 + (2 ·x)·< y).
340 Analysis #317
Beweis 317-39 b) VS gleich (0 < x, y)(xR).
1: Aus VS gleich 0 < . . . y . . .
folgt via 107-9: (yR)(y= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall yR.
Aus VS gleich 0 < x, y . . . ,
aus VS gleich . . . x R und
aus 1.1.FallyR
folgt via des bereits bewiesenen a):
: (0 <R)(Ω 2 + (2 ·x)·< y).
1.2.Fall y= +.
2: Aus VS gleich 0 < x . . . ,
aus VS gleich . . . x R ,
aus <schola 0 <1” und
aus schola 1 R
folgt via des bereits bewiesenen a):
: (0 <R)(Ω 2 + (2 ·x)·<1).
3: Aus schola 1 R
folgt via 107-11: 1 <+.
4: Aus 2...2 + (2 ·x)·<1 und
aus 3 1 <+
folgt via 107-8: 2 + (2 ·x)·<+.
5: Aus 4und
aus 1.2.Fall
folgt: 2 + (2 ·x)·< y.
6: Aus 2 : (0 <R)... und
aus 5. . . 2 + (2 ·x)·< y
folgt: : (0 <R)(Ω 2 + (2 ·x)·< y).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
: (0 <R)(Ω 2 + (2 ·x)·< y).
Analysis #317 341
317-40. Die Aussagen von B2F k¨
onnen mit Hilfe von 2 in vertrauterer Form
pr¨
asentiert werden.
317-40(Satz) (B2F: Binomische 2-er Formeln)
a) Aus x, y E und Eist AD
folgt (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y) .
b) Aus x, y R folgt (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y)
und (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y)
und (x+y)·(xy) = x2y2 .
c) Aus x, y T
folgt (x+y)·(xy) = x2y2 .
d) Aus x, y C folgt (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y)
und (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y)
und (x+y)·(xy) = x2y2 .
e) Aus 0x, y
folgt (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y) .
f) Aus x, y 0
folgt (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y) .
g) Aus x0y
folgt (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y) .
h) Aus y0x
folgt (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y) .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
342 Analysis #317
Beweis 317-40 a) VS gleich (x, y E)(Eist AD).
1: Aus VS gleich (x, y E)(Eist AD)
folgt via B2F: (x+y)·(x+y) = (x·x+y·y) + 2 ·(x·y).
2.1: Via 317-4 gilt: (x+y)·(x+y) = (x+y)2.
2.2: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.3: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
3: Aus 1,
aus 2.1,
aus 2.2 und
aus 2.3
folgt: (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y).
b) VS gleich x, y R.
1.1: Aus VS gleich x, y R
folgt via B2F: (x+y)·(x+y) = (x·x+y·y) + 2 ·(x·y).
1.2: Aus VS gleich x, y R
folgt via B2F: (xy)·(xy) = (x·x+y·y)2·(x·y).
1.3: Aus VS gleich x, y R
folgt via B2F: (x+y)·(xy) = x·xy·y.
2.1: Via 317-4 gilt: (x+y)·(x+y) = (x+y)2.
2.2: Via 317-4 gilt: (xy)·(xy) = (xy)2.
2.3: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.4: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
...
Analysis #317 343
Beweis 317-40 b) VS gleich x, y R.
...
3.1: Aus 1.1,
aus 2.1,
aus 2.3 und
aus 2.4
folgt: (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y)
3.2: Aus 1.2,
aus 2.2,
aus 2.3 und
aus 2.4
folgt: (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y)
3.3: Aus 1.3,
aus 2.3 und
aus 2.4
folgt: (x+y)·(xy) = x2y2
c) VS gleich x, y T.
1: Aus VS gleich x, y T
folgt via B2F: (x+y)·(xy) = x·xy·y.
2.1: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.2: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
3: Aus 1,
aus 2.1 und
aus 2.2
folgt: (x+y)·(xy) = x2y2.
344 Analysis #317
Beweis 317-40 d) VS gleich x, y C.
1.1: Aus VS gleich x, y C
folgt via B2F: (x+y)·(x+y) = (x·x+y·y) + 2 ·(x·y).
1.2: Aus VS gleich x, y C
folgt via B2F: (xy)·(xy) = (x·x+y·y)2·(x·y).
1.3: Aus VS gleich x, y C
folgt via B2F: (x+y)·(xy) = x·xy·y.
2.1: Via 317-4 gilt: (x+y)·(x+y) = (x+y)2.
2.2: Via 317-4 gilt: (xy)·(xy) = (xy)2.
2.3: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.4: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
3.1: Aus 1.1,
aus 2.1,
aus 2.3 und
aus 2.4
folgt: (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y)
3.2: Aus 1.2,
aus 2.2,
aus 2.3 und
aus 2.4
folgt: (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y)
3.3: Aus 1.3,
aus 2.3 und
aus 2.4
folgt: (x+y)·(xy) = x2y2
Analysis #317 345
Beweis 317-40 e) VS gleich 0 x, y.
1: Aus VS gleich 0 x, y
folgt via B2F: (x+y)·(x+y) = (x·x+y·y) + 2 ·(x·y).
2.1: Via 317-4 gilt: (x+y)·(x+y) = (x+y)2.
2.2: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.3: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
3: Aus 1,
aus 2.1,
aus 2.2 und
aus 2.3
folgt: (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y).
f) VS gleich x, y 0.
1: Aus VS gleich x, y 0
folgt via B2F: (x+y)·(x+y) = (x·x+y·y) + 2 ·(x·y).
2.1: Via 317-4 gilt: (x+y)·(x+y) = (x+y)2.
2.2: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.3: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
3: Aus 1,
aus 2.1,
aus 2.2 und
aus 2.3
folgt: (x+y)2 = (x2 + y2) + 2 ·(x·y).
346 Analysis #317
Beweis 317-40 g) VS gleich x0y.
1: Aus VS gleich x0y
folgt via B2F: (xy)·(xy) = (x·x+y·y)2·(x·y).
2.1: Via 317-4 gilt: (xy)·(xy) = (xy)2.
2.2: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.3: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
3: Aus 1,
aus 2.1,
aus 2.2 und
aus 2.3
folgt: (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y).
h) VS gleich y0x.
1: Aus VS gleich y0x
folgt via B2F: (xy)·(xy) = (x·x+y·y)2·(x·y).
2.1: Via 317-4 gilt: (xy)·(xy) = (xy)2.
2.2: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
2.3: Via 317-4 gilt: y·y=y2.
3: Aus 1,
aus 2.1,
aus 2.2 und
aus 2.3
folgt: (xy)2 = (x2 + y2) 2·(x·y).
Analysis #317 347
317-41. , <-Aussagen mit nan auf einer Seite gibt es nicht.
317-41(Satz)
a) ¬(nan x).
b) ¬(nan < x).
c) ¬(xnan).
d) ¬(x < nan).
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-41 a)
1: Es gilt: (nan x)(¬(nan x)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall nan x.
1: Aus 1.1.Fallnan x
folgt via 107-3:nan S.
2: Via 95-11 gilt: nan /S.
Ende wfFallunterscheidung ¬(nan x).
b)
1: Es gilt: (nan < x)(¬(nan < x)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall nan < x.
1: Aus 1.1.Fallnan < x
folgt via 107-9:nan S.
2: Via 95-11 gilt: nan /S.
Ende wfFallunterscheidung ¬(nan < x).
348 Analysis #317
Beweis 317-41 c)
1: Es gilt: (xnan)(¬(xnan)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall xnan.
1: Aus 1.1.Fallxnan
folgt via 107-3:nan S.
2: Via 95-11 gilt: nan /S.
Ende wfFallunterscheidung ¬(xnan).
d)
1: Es gilt: (x < nan)(¬(x < nan)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall x < nan.
1: Aus 1.1.Fallx < nan
folgt via 107-9:nan S.
2: Via 95-11 gilt: nan /S.
Ende wfFallunterscheidung ¬(x < nan).
Analysis #317 349
317-42. Aus xTund x2< y folgt xR.
317-42(Satz)
a) Aus 0xR folgt x2<(1 + x)2 .
b) Aus xT und x2< y folgt xR .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-42 a) VS gleich 0 xR.
1: Aus VS gleich . . . x R
folgt via 307-1:x < 1 + x.
2: Aus VS gleich 0 x . . . und
aus 1x < 1 + x
folgt via 317-37:x2<(1 + x)2.
b) VS gleich (xT)(x2< y).
1: Aus VS gleich xT
folgt via 95-16: (xR)(x= +)(x=−∞)(x=nan).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xR.
1.2.Fall x= +.
2: Aus 1.2.Fall
folgt: x2 = (+)2.
3: Aus 2und
aus 317-14 (+)2 = +
folgt: x2 = +.
4: Aus 3und
aus VS gleich . . . x 2< y
folgt: +< y.
5: Via 107-7 gilt: ¬(+< y).
...
350 Analysis #317
Beweis 317-42 b) VS gleich (xT)(x2< y).
...
Fallunterscheidung
...
1.3.Fall x=−∞.
2: Aus 1.3.Fall
folgt: x2 = (−∞)2.
3: Aus 2und
aus 317-14 (−∞)2 = +
folgt: x2 = +.
4: Aus 3und
aus VS gleich . . . x 2< y
folgt: +< y.
5: Via 107-7 gilt: ¬(+< y).
1.4.Fall x=nan.
2: Aus 1.4.Fall
folgt: x2 = nan 2.
3: Aus 2und
aus 317-14nan 2 = nan
folgt: x2 = nan.
4: Aus 3und
aus VS gleich . . . x 2< y
folgt: nan < y.
5: Via 317-41 gilt: ¬(nan < y).
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt: xR.
Analysis #317 351
317-43. Gilt 0 < x Rmit x2< y, so gibt es mit 0 < x < Rund
x2<2< y.
317-43(Satz)
Aus 0< x R und x2< y
folgt : (0 < x < R)(x2<2< y) .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-43 VS gleich (0 < x R)(x2< y).
1.1: Aus VS gleich . . . x 2< y
folgt via 109-7: 0 < y x2.
1.2: Aus VS gleich . . . x R...
folgt via 317-21:x2R.
2: Via FS+ gilt: yx2 = x2 + y.
3: Aus 1.1 und
aus 2
folgt: 0 <x2 + y.
4: Aus VS gleich 0 < x R und
aus 3 0 <x2 + y
folgt via 317-39:Ψ : (0 <ΨR) 2 + (2 ·x)·Ψ<x2 + y).
5: Aus 4...Ψ2 + (2 ·x)·Ψ<x2 + y und
aus 1.2x2R
folgt via 160-9:x2 + 2 + (2 ·x)·Ψ) < y.
6: Via FSA gilt: x2 + 2 + (2 ·x)·Ψ) = (x2 + Ψ 2) + (2 ·x)·Ψ.
7: Aus 6und
aus 5
folgt: (x2 + Ψ 2) + (2 ·x)·Ψ< y.
...
352 Analysis #317
Beweis 317-43 VS gleich (0 < x R)(x2< y).
...
8.1: Aus schola 2 R und
aus 4...ΨR...
folgt via AGMR: 2 ·(x·Ψ) = (2 ·x)·Ψ.
8.2: Aus VS gleich . . . x R... und
aus 4...ΨR...
folgt via B2F: (x+ Ψ) 2 = (x2 + Ψ 2) + 2 ·(x·Ψ).
8.3: Aus VS gleich . . . x R... und
aus 2...0<Ψ...
folgt via 165-2:x < x + Ψ.
8.4: Aus VS gleich . . . x R... und
aus 2...ΨR...
folgt via +SZ:x+ Ψ R.
9.1: Aus 8.1 und
aus 8.2
folgt: (x+ Ψ) 2 = (x2 + Ψ 2) + (2 ·x)·Ψ.
9.2: Aus VS gleich 0 < x . . . und
aus 8.3x < x + Ψ
folgt via 317-37: 0 < x 2<(x+ Ψ) 2.
9.3: Aus 8.4 folgt: : = x+ Ψ.
10.1: Aus 9.1 und
aus 7
folgt: (x+ Ψ) 2< y.
10.2: Aus 8.3 und
aus 9.3... = x+ Ψ
folgt: x < Ω.
10.3: Aus 8.4 und
aus 9.3... = x+ Ψ
folgt: R.
10.4: Aus 9.2 und
aus 9.3... = x+ Ψ
folgt: 0 < x 2<2.
...
Analysis #317 353
Beweis 317-43 VS gleich (0 < x R)(x2< y).
...
11: Aus 10.1 und
aus 9.3... = x+ Ψ
folgt: 2< y.
12: Aus 9.3... ,
aus VS gleich 0 < x . . . ,
aus 10.2x < ,
aus 10.3 R ,
aus 10.4. . . x 2<2 und
aus 11 2< y
folgt: : (0 < x < R)(x2<2< y).
354 Analysis #317
317-44. Aus x < y folgen interessante Alternativen f¨
ur x, y.
317-44(Satz) Es gelte:
)x < y.
Dann folgt:
a) (x0) (0 < x R).
b) (Ry < 0) (0 y).
————————————————————————————
-Notation.
Analysis #317 355
Beweis 317-44 a)
1: Aus )x < y
folgt via 107-9:xS.
2: Aus 1xS
folgt via 122-3: (x0)
aut (0 < x).
Fallunterscheidung
2.1.Fall x0.
2.2.Fall 0< x.
3: Aus )x < y
folgt via 107-9: (xR)(x=−∞).
Fallunterscheidung
3.1.Fall xR.
3.2.Fall x=−∞.
4: Aus 3.2.Fall und
aus 2.2.Fall
folgt: 0 <−∞.
5: Via 107-15 gilt: ¬(0 <−∞).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: A1
xR
4: Aus 2.2.Fall und
aus A1
folgt: 0 < x R.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (x0) (0 < x R).
356 Analysis #317
Beweis 317-44 b)
1: Aus )x < y
folgt via 107-9:yS.
2: Aus 1yS
folgt via 122-3: (y < 0)
aut (0 y).
Fallunterscheidung
2.1.Fall y < 0.
3: Aus )x < y
folgt via 107-9: (yR)(y= +).
Fallunterscheidung
3.1.Fall yR.
3.2.Fall y= +.
4: Aus 3.2.Fall und
aus 2.1.Fall
folgt: +<0.
5: Via 107-15 gilt: ¬(+<0).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: A1
yR
4: Aus A1 und
aus 2.1.Fall
folgt: Ry < 0.
2.2.Fall 0y.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: (Ry < 0) (0 y).
Analysis #317 357
317-45. Zu Satz 317-39 gibt es eine im Detail modifizerte und an einer Stelle
das Vorzeichen wechselnde Version.
317-45(Satz)
a) Aus 0< x, y R
folgt : (0 << x)(Ω R)(2 + (2 ·x)·< y) .
b) Aus 0< x, y und xR
folgt : (0 << x)(Ω R)(2 + (2 ·x)·< y) .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-45 a) VS gleich 0 < x, y R.
1.1: Aus <schola 0 <2” und
aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via FS ·: 0 <2·x.
1.2: Aus schola 2 R und
aus VS gleich ...x...R
folgt via ·SZ: 2 ·xR.
1.3: Aus VS gleich 0 < x . . . R
folgt via 317-30:Φ : (1 ΦN)(0 <1 : Φ < x).
2.1: Aus VS gleich . . . y R und
aus 1.2 2 ·xR
folgt via :SZ:y: (2 ·x)R.
2.2: Aus 1.1 0 <2·x ,
aus 1.2 2 ·xR und
aus VS gleich 0 < . . . y . . .
folgt via 317-27: 0 < y : (2 ·x).
...
358 Analysis #317
Beweis 317-45 a) VS gleich 0 < x, y R.
...
3: Aus 2.2 0 < y : (2 ·x) und
aus 2.1y: (2 ·x)R
folgt via 317-30:Ψ : (1 ΨN)(0 <1 : Ψ < y : (2 ·x)).
4.1: Aus 1.3...1ΦN...
folgt via 300-9: 0 <ΦN.
4.2: Aus 1.3...ΦN...
folgt via 159-11: Φ R.
4.3: Aus 3...1ΨN...
folgt via 300-9: 0 <ΨN.
4.4: Aus 3...ΨN...
folgt via 159-11: Ψ R.
5: Aus 4.1 0 <Φ... ,
aus 4.3 0 <Ψ... ,
aus 4.2 Φ R und
aus 4.4 Ψ R
folgt via 317-36:
(0 <1 :
max {Φ,Ψ} 1 : Ψ,1 : Φ) (1 :
max {Φ,Ψ} R).
6: Aus 1.3 und
aus 3
folgt: : = 1 :
max {Φ,Ψ}.
7: Aus 6... = 1 :
max {Φ,Ψ} und
aus 5
folgt: (0 <1 : Φ,1 : Ψ) (Ω R).
...
Analysis #317 359
Beweis 317-45 a) VS gleich 0 < x, y R.
...
8.1: Aus 7 0 <...
folgt via 107-9: S.
8.2: Aus 7 0 <...
folgt via 41-3: 0 6= Ω.
8.3: Aus 7...1 : Φ ... und
aus 1.3...1 : Φ < x
folgt via 107-8: < x.
8.4: Aus 7......1 : Ψ ... und
aus 3...1 : Ψ < y : (2 ·x)
folgt via 107-8: < y : (2 ·x).
9.1: Aus 8.2 0 6= und
aus 8.1 S
folgt via 127-10: 0 <·Ω.
9.2: Aus 1.1 0 <2·x ,
aus 1.2 2 ·xR und
aus 8.4 < y : (2 ·x)
folgt via 317-38: (2 ·x)·< y.
9.3: Aus 1.2 2 ·xR und
aus 7...R
folgt via ·SZ: (2 ·x)·R.
9.4: Via 317-4 gilt: 2 = ·Ω.
10.1: Aus 9.3 (2 ·x)·R und
aus 9.1 0 <·
folgt via 165-2: (2 ·x)··<(2 ·x)·Ω.
10.2: Via FS+ gilt: · + (2 ·x)· = (2 ·x)··Ω.
11: Aus 10.1 und
aus 10.2
folgt: · + (2 ·x)·<(2 ·x)·Ω.
12: Aus 11 und
aus 9.4
folgt: 2 + (2 ·x)·<(2 ·x)·Ω.
...
360 Analysis #317
Beweis 317-45 a) VS gleich 0 < x, y R.
...
13: Aus 122 + (2 ·x)·<(2 ·x)· und
aus 9.2 (2 ·x)·< y
folgt via 107-8:2 + (2 ·x)·< y.
14: Aus 6... ,
aus 7 0 <... ,
aus 8.3 < x ,
aus 7...R und
aus 132 + (2 ·x)·< y
folgt:
: (0 << x)(Ω R)(2 + (2 ·x)·< y).
Analysis #317 361
Beweis 317-45 b) VS gleich (0 < x, y)(xR).
1: Aus VS gleich 0 < . . . y . . .
folgt via 107-9: (yR)(y= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall yR.
Aus VS gleich 0 < x, y . . . ,
aus VS gleich . . . x R und
aus 1.1.FallyR
folgt via des bereits bewiesenen a):
: (0 << x)(Ω R)(2 + (2 ·x)·< y).
1.2.Fall y= +.
2: Aus VS gleich 0 < x . . . ,
aus VS gleich xR ,
aus <schola 0 <1” und
aus schola 1 R
folgt via des bereits bewiesenen a):
: (0 << x)(Ω R)(2 + (2 ·x)·<1).
3: Aus schola 1 R
folgt via 107-11: 1 <+.
4: Aus 2...2 + (2 ·x)·<1 und
aus 3 1 <+
folgt via 107-8:2 + (2 ·x)·<+.
5: Aus 4und
aus 1.2.Fall
folgt: 2 + (2 ·x)·< y.
6: Aus 2 : (0 << x)(Ω R)... und
aus 52 + (2 ·x)·< y)
folgt: : (0 << x)(Ω R)(2 + (2 ·x)·< y).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
: (0 << x)(Ω R)(2 + (2 ·x)·< y).
362 Analysis #317
317-46. Die alten Bekannten 160-10,11 werden hier erg¨
anzt.
317-46(Satz)
a) Aus xy folgt 0 + xy und x0 + y .
b) Aus x < y folgt 0 + x < y und x < 0 + y .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-46 a) VS gleich xy.
1.1: Aus VS gleich xy
folgt via 107-3:x, y S.
1.2: Aus VS gleich xy
folgt via 160-10: 0 + x0 + y.
2: Aus 1.1x, y S
folgt via SZ:x, y Zahl.
3.1: Aus 2x . . . Zahl
folgt via FSA0: 0 + x=x.
3.2: Aus 2. . . y Zahl
folgt via FSA0: 0 + y=y.
4.1: Aus 3.1 und
aus 1.2
folgt: x0 + y
4.2: Aus 3.2 und
aus 1.2
folgt: 0 + xy
Analysis #317 363
Beweis 317-46 b) VS gleich x < y.
1.1: Aus VS gleich x < y
folgt via 107-9:x, y S.
1.2: Aus VS gleich x < y
folgt via 160-11: 0 + x < 0 + y.
2: Aus 1.1x, y S
folgt via SZ:x, y Zahl.
3.1: Aus 2x . . . Zahl
folgt via FSA0: 0 + x=x.
3.2: Aus 2. . . y Zahl
folgt via FSA0: 0 + y=y.
4.1: Aus 3.1 und
aus 1.2
folgt: x < 0 + y
4.2: Aus 3.2 und
aus 1.2
folgt: 0 + x < y
364 Analysis #317
317-47. Eine etwas verwickelte Argumentation wird hier vorweggenommen. Die
Beweis-Reihenfolge ist b) -a):
317-47(Satz)
a) Aus x, y R
folgt y2 + 2 ·(x·y) = x2(xy)2 .
b) Aus x, y C
folgt y2 + 2 ·(x·y) = x2(xy)2 .
————————————————————————————
RECH-Notation.
Beweis 317-47 b) VS gleich x, y C.
1.1: Aus VS gleich x, y C
folgt via B2F: (xy)= (x2 + y2) 2·(x·y).
1.2: Aus VS gleich x . . . C
folgt via 317-21:x2C.
1.3: Aus VS gleich . . . y C
folgt via 317-21:y2C.
1.4: Aus VS gleich x, y C
folgt via ·SZ:x·yC.
2.1: Aus 1.2x2C
folgt via 102-5:x2x2 = 0.
2.2: Aus 1.3y2C
folgt via 117-4:y2C.
2.3: Aus schola 2 C und
aus 1.4x·yC
folgt via ·SZ: 2 ·(x·y)C.
3: Aus 2.2y2C und
aus 2.3 2 ·(x·y)C
folgt via +SZ:y2 + 2 ·(x·y)C.
4: Aus 3y2 + 2 ·(x·y)C
folgt via SZ:y2 + 2 ·(x·y) Zahl.
...
Analysis #317 365
Beweis 317-47 b) VS gleich x, y C.
...
5: Aus 4y2 + 2 ·(x·y) Zahl
folgt via FSA0: 0 + (y2 + 2 ·(x·y)) = y2 + 2 ·(x·y).
6: y2 + 2 ·(x·y)5
= 0 + (y2 + 2 ·(x·y))
2.1
= (x2x2) + (y2 + 2 ·(x·y))
1607
=x2 + (x2 + (y2 + 2 ·(x·y)))
FS+
=x2 + (x2 + ((y22·(x·y))))
=x2 + (x2(y22·(x·y)))
FS+
=x2 + ((x2 + (y22·(x·y))))
=x2(x2 + (y22·(x·y)))
1607
=x2((x2 + y2) 2·(x·y))
1.1
=x2(xy)2.
7: Aus 6
folgt: y2 + 2 ·(x·y) = x2(xy)2.
a) VS gleich x, y R.
1: Aus VS gleich x, y R
folgt via SZ:x, y C.
2: Aus 1x, y C
folgt via des bereits bewiesenen b):
y2 + 2 ·(x·y) = x2(xy)2.
366 Analysis #317
317-48. Aus nNfolgt nn2.
317-48(Satz)
a) Aus 1< x R folgt x < x 2 .
b) Aus 1x folgt xx2 .
c) Aus 0< x R folgt x < (1 + x)2 .
d) Aus 0xR folgt x < (1 + x)2 .
e) Aus 0< x folgt x(1 + x)2 .
f) Aus 0x folgt x(1 + x)2 .
g) Aus nN folgt nn2 .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-48 a) VS gleich 1 < x R.
1: Aus <schola 0 <1” und
aus VS gleich 1 < x . . .
folgt via 107-8: 0 < x.
2: Aus VS gleich 1 < x . . . und
aus 2 0 < x
folgt via 147-1:x·1< x ·x.
3.1: Aus VS gleich . . . x R
folgt via AAV: 1 ·x=x.
3.2: Via 317-4 gilt: x·x=x2.
3.3: Via KGM gilt: x·1 = 1 ·x.
4: Aus 2,
aus 3.1,
aus 3.2 und
aus 3.3
folgt: x < x 2.
Analysis #317 367
Beweis 317-48 b) VS gleich 1 x.
1: Aus VS gleich 1 x
folgt via 41-5: (1 < x)(1 = x).
Fallunterscheidung
1.1.Fall 1< x.
2: Aus 1.1.Fall 1 < x
folgt via 107-9: (xR)(x= +).
Fallunterscheidung
2.1.Fall xR.
3: Aus 1.1.Fall 1 < x und
aus 2.1.FallxR
folgt via des bereits bewiesenen a):x < x 2.
4: Aus 3x < x 2
folgt via 41-3:xx2.
2.2.Fall x= +.
3: Aus 107-6 + + und
aus 317-14 (+)2 = +
folgt: + (+)2.
4: Aus 3und
aus 2.2.Fall
folgt: xx2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: xx2.
1.2.Fall 1 = x.
2: Aus schola 1 1” und
aus 317-14 1 2 = 1”
folgt: 1 12.
3: Aus 2und
aus 1.2.Fall
folgt: xx2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: xx2.
368 Analysis #317
Beweis 317-48 c) VS gleich 0 < x R.
1.1: Aus VS gleich . . . x R
folgt via 307-1:x < 1 + x.
1.2: Aus schola 1 R und
aus VS gleich 0 < x . . .
folgt via 165-2: 1 <1 + x.
1.3: Aus schola 1 R und
aus VS gleich . . . x R
folgt via +SZ: 1 + xR.
2: Aus 1.2 1 <1 + x und
aus 1.3 1 + xR
folgt via des bereits bewiesenen a): 1 + x < (1 + x)2.
3: Aus 1.1x < 1 + x und
aus 2 1 + x < (1 + x)2
folgt via 107-8:x < (1 + x)2.
d) VS gleich 0 xR.
1: Aus VS gleich 0 x . . .
folgt via 41-5: (0 < x)(0 = x).
Fallunterscheidung
1.1.Fall 0< x.
Aus 1.1.Fall 0 < x und
aus VS gleich . . . x R
folgt via des bereits bewiesenen c):x < (1 + x)2.
1.2.Fall 0 = x.
2: Aus <schola 0 <1” und
aus 317-14 1 2 = 1”
folgt: 0 <12.
3: Aus 2und
aus +schola 1 + 0 = 1”
folgt: 0 <(1 + 0) 2.
4: Aus 3und
aus 1.2.Fall
folgt: x < (1 + x)2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x < (1 + x)2.
Analysis #317 369
Beweis 317-48 e) VS gleich 0 < x.
1: Aus VS gleich 0 < x
folgt via 107-9: (xR)(x= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xR.
2: Aus VS gleich 0 < x und
aus 1.1.FallxR
folgt via des bereits bewiesenen c):x < (1 + x)2.
3: Aus 2x < (1 + x)2
folgt via 41-3:x(1 + x)2.
1.2.Fall x= +.
2.1: Aus 107-6 + + und
aus 317-14 (+)2 = +
folgt: + (+)2.
2.2: Aus schola 1 R
folgt via AAV: 1 + (+) = +.
3: Aus 2.1 und
aus 2.2
folgt: + (1 + (+)) 2.
4: Aus 3und
aus 1.2.Fall
folgt: x(1 + x)2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x(1 + x)2.
370 Analysis #317
Beweis 317-48 f) VS gleich 0 x.
1: Aus VS gleich 0 x
folgt via 41-5: (0 < x)(0 = x).
Fallunterscheidung
1.1.Fall 0< x.
Aus 1.1.Fall 0 < x
folgt via des bereits bewiesenen e):x(1 + x)2.
1.2.Fall 0 = x.
2: Aus schola 0 1” und
aus 317-14 1 2 = 1”
folgt: 0 12.
3: Aus 2und
aus +schola 1 + 0 = 1”
folgt: 0 (1 + 0) 2.
4: Aus 3und
aus 1.2.Fall
folgt: x(1 + x)2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: x(1 + x)2.
Analysis #317 371
Beweis 317-48 g) VS gleich nN.
1: Aus VS gleich nN
folgt via 162-2: (n= 0) (0 < n).
Fallunterscheidung
1.1.Fall n= 0.
2: Aus schola 0 0” und
aus 317-14 0 2 = 0”
folgt: 0 02.
3: Aus 2und
aus 1.1.Fall
folgt: nn2.
1.2.Fall 0< n.
2: Aus VS gleich nN und
aus 1.2.Fall 0 < n
folgt via 300-9: 1 nN.
3: Aus 2 1 n . . .
folgt via des bereits bewiesenen b):nn2.
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: nn2.
372 Analysis #317
317-49. Interessanter Weise ist von 317-43 auch eine y < 2< x 2-
Version” verf¨
ugbar. Hier muss nicht xRgelten.
317-49(Satz)
a) Aus 0< x R und y < x 2
folgt : (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2) .
b) Aus 0< x und y < x 2
folgt : (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2) .
————————————————————————————
.RECH-Notation.
Beweis 317-49 a) VS gleich (0 < x R)(y < x 2).
1.1: Aus VS gleich . . . x R...
folgt via 317-21:x2R.
1.2: Aus VS gleich . . . y < x 2
folgt via 109-7: 0 < x 2y.
2: Aus VS gleich 0 < x . . . ,
aus 1.2 0 < x 2y und
aus VS gleich . . . x R...
folgt via 317-45:
Φ : (0 <Φ< x) R)(Φ2 + (2 ·x)·Φ< x 2y).
3.1: Aus schola 2 R und
aus 2...ΦR...
folgt via AGMR: 2 ·(x·Φ) = (2 ·x)·Φ.
3.2: Aus VS gleich . . . x R... und
aus 2...ΦR...
folgt via 317-47:Φ2 + 2 ·(x·Φ) = x2(xΦ) 2.
4: Aus 3.1 und
aus 3.2
folgt: Φ2 + (2 ·x)·Φ = x2(xΦ) 2.
5: Aus 4und
aus 2
folgt: x2(xΦ) 2< x 2y.
...
Analysis #317 373
Beweis 317-49 a) VS gleich (0 < x R)(y < x 2).
...
6: Aus 5x2(xΦ) 2< x 2y und
aus 1.1x2R
folgt via VR<:y < (xΦ) 2.
7.1: Aus 2...Φ< x . . .
folgt via 109-7: 0 < x Φ.
7.2: Aus VS gleich . . . x R... und
aus 2...0<Φ...
folgt via 165-2:xΦ< x.
8: Aus 7.1 0 < x Φ und
aus 7.2xΦ< x
folgt via 317-37: (xΦ) 2< x 2.
9: Aus VS gleich . . . x R... und
aus 2
folgt: : = xΦ.
10.1: Aus 7.1 0 < x Φ und
aus 9... = xΦ
folgt: 0 <Ω.
10.2: Aus 7.2xΦ< x und
aus 9... = xΦ
folgt: < x.
10.3: Aus 6y < (xΦ) 2 und
aus 9... = xΦ
folgt: y < 2.
10.4: Aus 8 (xΦ) 2< x 2 und
aus 9... = xΦ
folgt: 2< x 2.
11: aus 10.1 0 < und
aus 10.2 < x
folgt via 107-12: R.
...
374 Analysis #317
Beweis 317-49 a) VS gleich (0 < x R)(y < x 2).
...
12: Aus 9... ,
aus 10.1 0 < ,
aus 10.2 < x ,
aus 11 R ,
aus 10.3y < 2 und
aus 10.4 2< x 2
folgt:
: (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2).
b) VS gleich (0 < x)(y < x 2).
1: Aus VS gleich 0 < x
folgt via 107-9: (xR)(x= +).
Fallunterscheidung
1.1.Fall xR.
Aus VS gleich 0 < x . . . ,
aus 1.1.FallxR und
aus VS gleich . . . y < x 2
folgt via des bereits bewiesenen a):
: (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2).
...
Analysis #317 375
Beweis 317-49 b) VS gleich (0 < x)(y < x 2).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall x= +.
2: Aus VS gleich y < x 2
folgt via 317-44: (y0) (0 < y R).
Fallunterscheidung
2.1.Fall y0.
3.1: Es gilt: : = 1.
3.2: Aus schola 1 R
folgt via 107-11: 1 <+.
3.3: Aus 1.2.Fallx= + und
aus 317-14 (+)2 = +
folgt: x2 = +.
3.4: Aus 2.1.Fally0” und
aus <schola 0 <1”
folgt via 107-8:y < 1.
4.1: Aus <schola 0 <1” und
aus 3.1... = 1
folgt: 0 <Ω.
4.2: Aus 3.1... = 1 und
aus 3.2
folgt: <+.
4.3: Aus 3.1... = 1 und
aus 317-14 1 2 = 1”
folgt: 2 = 1.
4.4: Aus 3.1... = 1 und
aus schola 1 R
folgt: R.
4.5: Aus 3.2 und
aus 3.3
folgt: 1 < x 2.
...
...
...
376 Analysis #317
Beweis 317-49 b) VS gleich (0 < x)(y < x 2).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall x= +.
...
Fallunterscheidung
2.1.Fall y0.
...
5.1: Aus 4.2 und
aus 1.2.Fall
folgt: < x.
5.2: Aus 3.4 und
aus 4.3
folgt: y < 2.
5.3: Aus 4.3 und
aus 4.5
folgt: 2< x 2.
6: Aus 3.1... ,
aus 4.1 0 < ,
aus 5.1 < x ,
aus 4.4 R ,
aus 5.2y < 2 und
aus 5.3 2< x 2
folgt:
: (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2).
...
...
Analysis #317 377
Beweis 317-49 b) VS gleich (0 < x)(y < x 2).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall x= +.
...
Fallunterscheidung
...
2.2.Fall 0< y R.
3.1: Aus 2.2.Fall 0 < y R
folgt via Archimedes III: : (Ω N)(y < Ω).
3.2: Aus 107-6 + + und
aus 317-14 (+)2 = +
folgt: + (+)2.
4.1: Aus 2.2.Fall 0 < y . . . und
aus 3.1. . . y <
folgt via 107-8: 0 <Ω.
4.2: Aus 3.1...N...
folgt via 159-11: R.
4.3: Aus 3.1...N...
folgt via 317-48: 2.
4.4: Aus 3.2 und
aus 1.2.Fall
folgt: + x2.
5.1: Aus 4.2 R
folgt via 107-11: <+.
5.2: Aus 4.2 R
folgt via 317-21: 2R.
5.3: Aus 3.1. . . y < und
aus 4.3 2
folgt via 107-8:y < 2.
...
...
378 Analysis #317
Beweis 317-49 b) VS gleich (0 < x)(y < x 2).
...
Fallunterscheidung
...
1.2.Fall x= +.
...
Fallunterscheidung
...
2.2.Fall 0< y R.
...
6.1: Aus 5.1 und
aus 1.2.Fall
folgt: < x.
6.2: Aus 5.2 2R
folgt via 107-11: 2<+.
7: Aus 6.2 2<+ und
aus 4.4 + x2
folgt via 107-8: 2< x 2.
8: Aus 3.1... ,
aus 4.1 0 < ,
aus aus 6.1 < x ,
aus 4.2 R ,
aus 5.3y < 2 und
aus 7 2< x 2
folgt:
: (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
: (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt:
: (0 << x)(Ω R)(y < 2< x 2).
Analysis #317 379
317-50. Die Klasse 317.0(x) wird nur deswegen eingesetzt, weil dadurch die
Notation etwas einfacher wird.
317-50(Definition)
317.0(x) = 0|+ (2)1[0|x].
380 Analysis #317
317-51 Aus 0 6=xSfolgt 0 < x 2.
317-51(Satz)
a) Aus 06=xS folgt 0< x 2 .
b) Aus 0< x folgt 0< x 2 .
c) Aus x < 0 folgt 0< x 2 .
————————————————————————————
-Notation.
Analysis #317 381
Beweis 317-51
————————————————————————————
RECH-Notation.
————————————————————————————
a) VS gleich 0 6=xS.
1: Aus VS gleich 0 6=xS
folgt via 127-10: 0 < x ·x.
2: Via 317-4 gilt: x2 = x·x.
3: Aus 1und
aus 2
folgt: 0 < x 2.
b) VS gleich 0 < x.
1.1: Aus VS gleich 0 < x
folgt via 41-3: 0 6=x.
1.2: Aus VS gleich 0 < x
folgt via 107-9:xS.
2: Aus 1.1 0 6=x und
aus 1.2xS
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < x 2.
c) VS gleich x < 0.
1.1: Aus VS gleich x < 0
folgt via 41-3:x6= 0.
1.2: Aus VS gleich 0 < x
folgt via 107-9:xS.
2: Aus 1.1
folgt: 0 6=x.
3: Aus 2 0 6=x und
aus 1.2xS
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < x 2.
382 Analysis #317
317-52. Die Elemente von 317.0(x) sind genau jene positiven, reellen Zahlen p
f¨
ur die p2< x gilt.
317-52(Satz) Die Aussagen i),ii) sind ¨
aquivalent:
i) p317.0(x).
ii) 0< p R und p2< x .
————————————————————————————
317.0(x) = 0|+ (2)1[0|x]317-50(Def).
Beweis 317-52 i) ii) VS gleich p317.0(x) .
1: Aus VS gleich p317.0(x)
folgt via 317-50(Def):p0|+ (2)1[0|x].
2: Aus 1p0|+ (2)1[0|x]
folgt via 2-2: (p0|+)(p(2)1[0|x]).
3.1: Aus 2p0|+ ...
folgt via 142-3: 0 < p < +.
3.2: Aus 2. . . p (2)1[0|x] und
aus 317-42 Funktion”
folgt via 18-29:p20|x.
4.1: Aus 3.1 0 < p < +
folgt via 107-12:pR.
4.2: Aus 3.2p20|x
folgt via 142-3: 0 < p 2< x.
5.1: Aus 3.1 0 < p . . . und
aus 4.1pR
folgt: 0< p R
5.2: Aus 4.2
folgt: p2< x
Analysis #317 383
Beweis 317-52 ii) i) VS gleich (0 < p R)(p2< x).
1.1: Aus VS gleich . . . p R...
folgt via 107-11:p < +.
1.2: Aus VS gleich 0 < p . . .
folgt via 317-51: 0 < p 2.
2.1: aus VS gleich 0 < p . . . und
aus 1.1p < +
folgt via 142-3:p0|+.
2.2: Aus 1.2 0 < p 2 und
aus VS gleich . . . p 2< x
folgt via 142-3:p20|x.
3: Aus 317-42 Funktion” und
aus 2.2p20|x
folgt via 18-29:p(2)1[0|x].
4: Aus 2.1p0|+ und
aus 3p(2)1[0|x]
folgt via 2-2:p0|+ (2)1[0|x].
5: Aus 4
folgt via 317-50(Def):p317.0(x) .
384 Analysis #317
317-53. Weitere Eigenschaften von 317.0(x) vereinfachen die voranschreitenden
Untersuchungen.
317-53(Satz)
a) Aus p317.0(x) folgt 0< x und p < 1 + x .
b) Aus 0< x folgt : (1 N)(0 <(1 : Ω) 2< x) .
c) Aus 0< x folgt : (1 N)(1 : 317.0(x) ) .
d) Aus 0< x folgt 06=317.0(x) .
————————————————————————————
317.0(x) = 0|+ (2)1[0|x]317-50(Def).
Beweis 317-53 a) VS gleich p317.0(x) .
1: Aus VS gleich p317.0(x)
folgt via 317-52: (0 < p R)(p2< x).
2: Aus 1 0 < p . . .
folgt via 317-51: 0 < p 2.
3: Aus 2 0 < p 2 und
aus 1. . . p 2< x
folgt via 107-8: 0 < x
4: Aus 3 0 < x
folgt via 317-48:x(1 + x)2.
5: Aus 4x(1 + x)2
folgt via 107-3:x, (1 + x)2S.
6: Aus 1. . . p R...
folgt via SZ:pS.
...
Analysis #317 385
Beweis 317-53 a) VS gleich p317.0(x) .
...
7: Aus 6pS und
aus 5...(1 + x)2S
folgt via 107-14: (p < 1 + x)(1 + xp).
Fallunterscheidung
7.1.Fall p < 1 + x.
7.2.Fall 1 + xp.
8: Aus 5x . . . S
folgt via 160-12:x1 + x.
9: Aus 3 0 < x und
aus 8x1 + x
folgt via 107-8: 0 <1 + x.
10: Aus 9 0 <1 + x und
aus 7.2.Fall 1 + xp
folgt via 317-37: (1 + x)2p2.
11: Aus 4x(1 + x)2 und
aus 10 (1 + x)2p2
folgt via 107-8:xp2.
12: Aus 1. . . p 2< x
folgt via 107-13:¬(xp2).
Ende Fallunterscheidung In beiden F¨
allen gilt: p < 1 + x
386 Analysis #317
Beweis 317-53 bcd) VS gleich 0 < x.
1: Aus VS gleich 0 < x
folgt via 317-30: : (1 N)(0 <1 : < x).
2.1: Aus 1...0<1 : ...
folgt via 317-51: 0 <(1 : Ω) 2.
2.2: Aus 1...N...
folgt via 317-17: (1 : Ω) 21 : Ω.
3: Aus 2.2 (1 : Ω) 21 : und
aus 1...1 : < x
folgt via 107-8: (1 : Ω) 2< x.
4.b): Aus 1 : (1 N)... ,
aus 2.1 0 <(1 : Ω) 2 und
aus 3 (1 : Ω) 2< x
folgt: : (1 N)(0 <(1 : Ω) 2< x).
4.1: Aus 1...0<1 : < x
folgt via 107-12: 1 : R.
5: Aus 1...0<1 : ... ,
aus 4.1 1 : R und
aus 3 (1 : Ω) 2< x
folgt via 317-52: 1 : 317.0(x) .
6.c): Aus 1 : (1 N)... und
aus 5 1 : 317.0(x)
folgt: : (1 N)(1 : 317.0(x) ).
6.d): Aus 5 1 : 317.0(x)
folgt via 0-20: 0 6=317.0(x) .
Analysis #317 387
317-54. 0 ist eine untere Schranke von 317.0(x) . Falls xS, so ist 1 + xeine
obere Schranke von 317.0(x) .
317-54(Satz)
a) 317.0(x)0|+.
b) 317.0(x)S.
c) 0untere Schranke von 317.0(x).
d) Aus xS folgt 1 + xobere Schranke von 317.0(x) .
e) Aus yist Infimum von 317.0(x) folgt 0y .
f) Aus xS und yist Supremum von 317.0(x)
folgt y1 + x .
————————————————————————————
317.0(x) = 0|+ (2)1[0|x]317-50(Def).
.RECH-Notation.
Beweis 317-54 ab)
1: Via 2-7 gilt: 0|+ (2)1[0|x]0|+.
2.a): Aus 1
folgt via 317-50(Def):317.0(x)0|+.
3: Via 142-4 gilt: 0|+ S.
4.b): Aus 2.a)317.0(x)0|+ und
aus 30|+ S
folgt via 0-6:317.0(x)S.
388 Analysis #317
Beweis 317-54 c)
Thema1 α317.0(x) .
2: Aus Thema1α317.0(x)
folgt via 317-53: 0 < α.
3: Aus 2 0 < α
folgt via 41-3: 0 α.
Ergo Thema1:A1
α: (α317.0(x) ) (0 α)
2: Aus schola 0 Sund
aus A1 gleich α: (α317.0(x) ) (0 α)
folgt via 157-7: 0 untere Schranke von 317.0(x) .
d) VS gleich xS.
1.1: Aus schola 1 R und
aus VS gleich xS
folgt via +SZ: 1 + xS.
Thema1.2 α317.0(x) .
2: Aus Thema1.2α317.0(x)
folgt via 317-53:α < 1 + x.
3: Aus 2α < 1 + x
folgt via 41-3:α1 + x.
Ergo Thema1.2:A1
α: (α317.0(x) ) (α1 + x)
2: Aus 1.1 1 + xS und
aus A1 gleich α: (α317.0(x) ) (α1 + x)
folgt via 157-7: 1 + xobere Schranke von 317.0(x) .
Analysis #317 389
Beweis 317-54 e) VS gleich yist Infimum von 317.0(x) .
1: Via des bereits bewiesenen c) gilt: 0 untere Schranke von 317.0(x) .
2: Aus VS gleich yist Infimum von 317.0(x) und
aus 1 0 untere Schranke von 317.0(x)
folgt via 36-1(Def): 0 y.
f) VS gleich (xS)(yist Supremum von 317.0(x) ).
1: Aus VS gleich xS...
folgt via des bereits bewiesenen d):
1 + xobere Schranke von 317.0(x) .
2: Aus VS gleich yist Supremum von 317.0(x) und
aus 1 1 + xobere Schranke von 317.0(x)
folgt via 36-1(Def):y1 + x.
390 Analysis #317
317-55. Zwecks einfacheren Zitierens soll die Negations-Version” von 317-52
nachgereicht werden.
317-55(Satz) Die Aussagen i),ii) sind ¨
aquivalent:
i) p /317.0(x).
ii) ¬(0 < p) oder p /R oder ¬(p2< x) .
————————————————————————————
317.0(x) = 0|+ (2)1[0|x]317-50(Def).
-Notation.
Beweis 317-55
1: Via 317-52 gilt: (p317.0(x) ) ((0 < p R)(p2< x)).
2: Aus 1
folgt. (p /317.0(x) ) ((¬(0 < p R)) (¬(p2< x))).
3: Aus 2
folgt: (p /317.0(x) ) ((¬(0 < p)) (¬(pR)) (¬(p2< x))).
4: Aus 3
folgt: (p /317.0(x) ) ((¬(0 < p)) (p /R)(¬(p2< x))).
Analysis #317 391
317-56. Falls 0 < x R, so hat das Supremum von 317.0(x) ansprechende
Eigenschaften.
317-56(Satz) Es gelte:
)0< x R.
)yist Supremum von 317.0(x).
Dann folgt:
a) 0< y 1 + x.
b) yR.
c) ¬(y2< x).
d) ¬(x < y 2).
e) y2 = x.
————————————————————————————
317.0(x) = 0|+ (2)1[0|x]317-50(Def).
.RECH-Notation.
Beweis 317-56
————————————————————————————
RECH-Notation.
————————————————————————————
a)
1.1: Aus ) 0 < x . . .
folgt via 317-53: 0 6=317.0(x) .
1.2: Aus ) 0 < x . . .
folgt via 107-9:xS.
2.1: Aus 1.1 0 6=317.0(x)
folgt via 0-20: : 317.0(x) .
2.2: Aus 1.2xS und
aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via 317-54:y1 + x
...
392 Analysis #317
Beweis 317-56 a) ...
3.1: Aus )yist Supremum von 317.0(x) und
aus 2.1...317.0(x)
folgt via 36-4: y.
3.2: Aus 2.1...317.0(x)
folgt via 317-52: 0 <Ω.
4: Aus 3.2 0 < und
aus 3.1 y
folgt via 107-8:0< y
b)
1: Aus schola 1 R und
aus ). . . x R
folgt via +SZ: 1 + xR.
2: Aus 1 1 + xR
folgt via 107-11: 1 + x < +.
3: Aus ) 0 < x R und
aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < y 1 + x.
4: Aus 3. . . y 1 + x und
aus 2 1 + x < +
folgt via 107-8:y < +.
5: Aus 3 0 < y . . . und
aus 4y < +
folgt via 107-12:yR.
Analysis #317 393
Beweis 317-56 c)
1: Es gilt: (y2< x)(¬(y2< x)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall y2< x.
2.1: Aus ) 0 < x R und
aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < y.
2.2: Aus ) 0 < x R und
aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via des bereits bewiesenen b):yR.
3: Aus 2.1 0 < y ,
aus 2.2yR und
aus 1.1.Fally2< x
folgt via 317-43: : (0 < y < R)(y2<2< x).
4: Aus 3...0< y < ...
folgt via 107-8: 0 <Ω.
5: Aus 4 0 < ,
aus 3...R... und
aus 3...2< x
folgt via 317-52: 317.0(x) .
6: Aus )yist Supremum von 317.0(x) und
aus 5 317.0(x)
folgt via 36-4: y.
7: Aus 6 y
folgt via 107-13:¬(y < Ω).
8: Aus 3
folgt: y < Ω.
Ende wfFallunterscheidung ¬(y2< x).
394 Analysis #317
Beweis 317-56 d)
1: Es gilt: (x < y 2) (¬(x < y 2)).
wfFallunterscheidung
1.1.Fall x < y 2.
2.1: Aus 1.1.Fallx < y 2”
folgt via 107-13:¬(y2x).
2.2: Aus ) 0 < x R und
aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via des bereits bewiesenen a): 0 < y.
3.1: Aus 2.1¬(y2x)
folgt via 41-5:¬(y2< x).
3.2: Aus 2.2 0 < y und
aus 1.1.Fallx < y 2”
folgt via 317-49:
: (0 << y)(Ω R)(x < 2< y 2).
4: Aus 3.1¬(y2< x)
folgt via 317-55:y /317.0(x) .
5: Aus )yist Supremum von 317.0(x) ,
aus 4y /317.0(x) und
aus 3.2...< y . . .
folgt via 173-2:ξ: (ξ317.0(x) ) (Ω < ξ < y).
6.1: Aus 5. . . ξ 317.0(x)...
folgt via 317-52:ξ2< x.
6.2: Aus 3.2 0 <... und
aus 5. . . < ξ . . .
folgt via 317-37: 2< ξ 2.
7.1: Aus 6.1ξ2< x
folgt via 107-13:¬(x < ξ 2).
7.2: Aus 3.2. . . x < 2... und
aus 6.2 2< ξ 2
folgt via 107-8:x < ξ 2.
Ende wfFallunterscheidung ¬(x < y 2).
Analysis #317 395
Beweis 317-56 e)
1.1: Aus ) 0 < x R und
aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via des bereits bewiesenen c):
¬(y2< x).
1.2: Aus ) 0 < x R und
aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via des bereits bewiesenen d):
¬(x < y 2).
1.3: Aus ) 0 < x . . .
folgt via 107-9:xS.
1.4: Aus )yist Supremum von 317.0(x)
folgt via 157-3:yS.
2: Aus 1.4yS
folgt via 317-21:y2S.
3: Aus 2y2S und
aus 1.3xS
folgt via 122-2: (y2< x)
aut (y2 = x)
aut (x < y 2).
4: Aus 3,
aus 1.1 und
aus 1.2
folgt: y2 = x.
396 Analysis #317
317-57. Zu jedem x {nan} 0|+ gibt es ein y {nan} 0|+ mit
y2 = x.
317-57(Satz)
a) Aus 0< x R folgt : (0 <R)(Ω 2 = x) .
b) Aus x {nan} 0|+
folgt : ( {nan} 0|+)(Ω 2 = x) .
c) (2)[{nan} 0|+] = {nan} 0|+.
d) (2)[T] = {nan} 0|+.
————————————————————————————
-Notation.
Beweis 317-57
————————————————————————————
317.0(x) = 0|+ (2)1[0|x]317-50(Def)
————————————————————————————
a) VS gleich 0 < x R.
1: Via 317-54 gilt: 317.0(x)S.
2: Aus 1317.0(x)S
folgt via 190-3:
sup 317.0(x) ist Supremum von 317.0(x) .
3: Aus 2
folgt: : =
sup 317.0(x) .
4: Aus 3... =
sup 317.0(x) und
aus 2
folgt: ist Supremum von 317.0(x) .
5: Aus VS gleich 0 < x R und
aus 4 ist Supremum von 317.0(x)
folgt via 317-56: (0 <Ω) (Ω R)(Ω 2 = x).
6: Aus 3... und
aus 5 (0 <Ω) (Ω R)(Ω 2 = x)
folgt: : (0 <R)(Ω 2 = x).
Analysis #317 397
Beweis 317-57 b) VS gleich x {nan} 0|+.
1: Aus VS gleich x {nan} 0|+
folgt via 317-8: (x= 0) (0 < x < +)(x= +)(x=nan).
Fallunterscheidung
1.1.Fall x= 0.
2: Es gilt: : = 0.
3.1: Aus 2... = 0
folgt via 317-8: {nan} 0|+.
3.2: Aus 317-14 0 2 = 0” ,
aus 2... = 0 und
aus 1.1.Fallx= 0”
folgt: 2 = x.
4: Aus 2... ,
aus 3.1 {nan} 0|+ und
aus 3.2 2 = x
folgt: : (Ω {nan} 0|+)(Ω 2 = x).
1.2.Fall 0< x < +.
2: Aus 1.2.Fall 0 < x < +
folgt via 107-12:xR.
3: Aus 1.2.Fall 0 < x . . . und
aus 2xR
folgt via des bereits bewiesenen a): : (0 <R)(Ω 2 = x).
4: Aus 3...R...
folgt via 107-11: <+.
5: Aus 3...0<... und
aus 4 <+
folgt via 317-8: {nan} 0|+.
6: Aus 3... ,
aus 5 {nan} 0|+ und
aus 3...2 = x
folgt: : (Ω {nan} 0|+)(Ω 2 = x).
...
398 Analysis #317
Beweis 317-57 b) VS gleich x {nan} 0|+.
...
Fallunterscheidung
...
1.3.Fall x= +.
2: Es gilt: : = +.
3.1: Aus 2... = +
folgt via 317-8: {nan} 0|+.
3.2: Aus 317-14 (+)2 = + ,
aus 2... = + und
aus 1.3.Fallx= +
folgt: 2 = x.
4: Aus 2... ,
aus 3.1 {nan} 0|+ und
aus 3.2 2 = x
folgt: : (Ω {nan} 0|+)(Ω 2 = x).
1.4.Fall x=nan.
2: Es gilt: : = nan.
3.1: Aus 2... = nan
folgt via 317-8: {nan} 0|+.
3.2: Aus 317-14nan 2 = nan ,
aus 2... = nan und
aus 1.4.Fallx=nan
folgt: 2 = x.
4: Aus 2... ,
aus 3.1 {nan} 0|+ und
aus 3.2 2 = x
folgt: : (Ω {nan} 0|+)(Ω 2 = x).
Ende Fallunterscheidung In allen F¨
allen gilt:
: (Ω {nan} 0|+)(Ω 2 = x).
Analysis #317 399
Beweis 317-57 c)
Thema1.1 α {nan} 0|+.
2.1: Aus Thema1.1α {nan} 0|+
folgt via ElementAxiom:αMenge.
2.2: Aus Thema1.1α {nan} 0|+
folgt via des bereits bewiesenen b):
: (Ω {nan} 0|+)(Ω 2 = α).
3: Aus 2.2 2 = α und
aus 2.1
folgt: 2 Menge.
4: Aus 317-42 Funktion” ,
aus 2.2... {nan} 0|+ ... und
aus 3 2 Menge
folgt via 18-27: 2(2)[{nan} 0|+].
5: Aus 2.2...2 = α und
aus 4
folgt: α(2)[{nan} 0|+].
Ergo Thema1.1:α: (α {nan} 0|+)(α(2)[{nan} 0|+]).
Konsequenz via 0-2(Def):A1
{nan} 0|+ (2)[{nan} 0|+]
1.2: Aus 317-11{nan} 0|+ T
folgt via 8-9: (2)[{nan} 0|+](2)[T].
2: Aus 1.2 (2)[{nan} 0|+](2)[T] und
aus 317-13 (2)[T] {nan} 0|+
folgt via 0-6: (2)[{nan} 0|+] {nan} 0|+.
3: Aus 2 (2)[{nan} 0|+] {nan} 0|+ und
A1 gleich {nan} 0|+ (2][{nan} 0|+]
folgt via GleichheitsAxiom:
(2)[{nan} 0|+] = {nan} 0|+.
400 Analysis #317
Beweis 317-57 d)
1.1: Via 317-13 gilt: (2)[T] {nan} 0|+.
1.2: Aus 317-11{nan} 0|+ T
folgt via 8-9: (2)[{nan} 0|+](2)[T].
2: Via des bereits bewiesenen c) gilt:
(2)[{nan} 0|+] = {nan} 0|+.
3: Aus 2und
aus 1.2
folgt: {nan} 0|+ (2)[T].
4: Aus 1.1 (2)[T] {nan} 0|+ und
aus 3{nan} 0|+ (2)[T]
folgt via GleichheitsAxiom: (2)[T] = {nan} 0|+.
Literatur Essays 249-317 401
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heim/Wien/Z¨
urich, 1981.
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Wiley, 1988(6).
K.P. Grotemeyer,Topologie, B.I. Mannheim/Wien/Z¨
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Wikipedia.http://de.wikipedia.org/wiki/Neutrophiler Granulozyt.
Datum: 14-01-09. Letzte ¨
Anderung: 13-12-12 06:46.