DFG-Erstantrag
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 /
Technische Universität Berlin
Förderlinie: Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme
Förderprogramm: Open-Access-Publikationskosten
Teil B: Beschreibung des Vorhabens
Antragsteller:
Jürgen Christof
Direktor der Universitätsbibliothek der TU Berlin
im Auftrag von:
Prof. Dr. Geraldine Rauch
Präsidentin
Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Ansprechpartner:
Jürgen Christof, Direktor
Technische Universität Berlin, Universitätsbibliothek
Fasanenstr. 88, 10623 Berlin
Antrag eingereicht:
Mai 2022
Antragstext von:
Dagmar Schobert (http://orcid.org/0000-0002-1792-3077)
Jürgen Christof (http://orcid.org/0000-0001-8642-0425)
Elena Di Rosa (https://orcid.org/0000-0001-8235-2517)
Dr. Alexandra Schütrumpf (https://orcid.org/0000-0002-9446-4708)
Michaela Voigt (http://orcid.org/0000-0001-9486-3189)
Die Veröffentlichung steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
DOI: 10.14279/depositonce-16497
https://doi.org/10.14279/depositonce-16497
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin II
Inhalt
1 Ausgangslage und eigene Vorarbeiten ................................................................................. 1
2 Ziele und Arbeitsprogramm ................................................................................................... 8
3 Literaturverzeichnis ............................................................................................................. 17
4 Begleitinformationen zum Projektkontext .......................................................................... 17
5 Personen/Kooperationen/Finanzierung .............................................................................. 19
nicht Teil der Veröffentlichung
6 Beantragte Module/Mittel ..................................................................................................... 19
Anhang A Abbildungen ............................................................................................................ i
Anhang B Tabellen .................................................................................................................. iii
Anhang C Aktuelle Mitteilung ................................................................................................. ix
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Zentral finanzierte OA-Kosten (APC, BPC, Transformationsverträge) in den
Förderjahren 2019–2021 (brutto, gerundet auf Tausender) ............................................................. 8
Tabelle 2: Übersicht Artikelzahlen 2019–2021 (alle OA, kostenpflichtig OA, förderfähige
OA-Artikel) .................................................................................................................................... 20
Tabelle 3: Förderfähige Artikel 2019–2021 nach Verlagen (Verlage mit weniger als zehn
Publikationen wurden unter „Weitere Verlage“ zusammengefasst.) .............................................. 21
Tabelle 4: Übersicht der OA-Artikelzahlen 2019–2021 .................................................................. 21
Tabelle 5: Rückwirkende Mittel bei Wiley DEAL ............................................................................ 22
Tabelle 6: Rückwirkende Mittel SpringerNature DEAL .................................................................. 22
Tabelle 7: Übersicht beantragte Mittel nach Modulen Artikel, OA-Bücher, rückwirkende Mittel ..... 23
Tabelle 8: Verlagsvereinbarungen mit OA-Konditionen ................................................................... iii
Tabelle 9: Zeitschriftenartikel TUB 2019–2021 (alle, Top 20) ......................................................... iv
Tabelle 10: Alle OA-Artikel 2019–2021 nach Verlagen (Top 20) .................................................... iv
Tabelle 11: Alle kostenpflichtigen OA-Artikel 2019–2021 nach Verlagen (Top 20) .......................... v
Tabelle 12: Förderfähige Artikel 2019–2021 nach Verlagen (vollständig) ....................................... vi
Tabelle 13: Ermittelte Daten zu OA-Büchern aus DFG-Projekten (erschienen / geplant 2022 ff) ... viii
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Aufgabenspektrum der Abt. Publikationsdienste der Universitätsbibliothek ................. i
Abbildung 2: Zeitschriftenartikel TU Berlin 2019–2021: OA-Anteil nach OA-Farben ......................... i
Abbildung 3: Zeitschriftenartikel TU Berlin: OA-Anteil 2019–2021 ................................................... ii
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 1
1 Ausgangslage und eigene Vorarbeiten
1.1 Förderung und Unterstützung von Open Access – Übersicht
1.1.1 OA-Infrastruktur-Angebote und -Services, politisches Umfeld
Die Technische Universität Berlin (TU Berlin) zählt mit knapp 35.000 Studierenden und über 7.800
Beschäftigten zu den großen, international renommierten technischen Universitäten in Deutsch-
land. An der TU Berlin sind ca. 3.400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig, davon 537
Professor*innen. Das Leistungsspektrum der sieben Fakultäten ist gekennzeichnet durch die Ver-
bindung von Natur- und Technikwissenschaften mit Planungs-, Wirtschafts-, Sozial- und Geistes-
wissenschaften. Das wissenschaftliche Rückgrat bilden die Grundlagenforschung in den naturwis-
senschaftlichen Disziplinen Chemie, Physik und Mathematik sowie eine starke innovationsorien-
tierte Forschung, z. B. in den Fächern Elektrotechnik und Informatik.
2019 wurde die TU Berlin als Einrichtung der Berlin University Alliance (zusammen mit der Hum-
boldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Charité - Universitätsmedizin Ber-
lin) erfolgreich in die Reihe der Exzellenzuniversitäten aufgenommen. Das Ziel der Berlin Univer-
sity Alliance ist es, Stärken zu bündeln, um Chancen für neue innovative Forschungsvorhaben zu
eröffnen und die Zukunft gemeinsam zu gestalten.
Ebenso wie es auf Ebene der Universitäten der Fall ist, besteht eine enge Zusammenarbeit der
vier am Exzellenzverbund beteiligten Bibliotheken. Es gibt regelmäßige Treffen und Abstimmungen
auf unterschiedlichen Ebenen. Ziel ist es, ein möglichst einheitliches Vorgehen in entscheidenden
strategischen Fragen ebenso zu erreichen wie die Vereinheitlichung von Prozessen, dort wo es
sinnvoll ist. Ein Beispiel für die enge Abstimmungen der vier Einrichtungen in bibliotheksstrategi-
schen Fragen ist die Diskussion um ein gemeinsames Vorgehen bei der Übernahme von OA-Pub-
likationskosten (2000-Euro-Grenze).
Das OA-Publizieren an der TU Berlin hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewon-
nen. 2016 unterzeichnete der Präsident der TU Berlin die Berliner Erklärung, im gleichen Jahr
wurde mit Prof. Dr. Vera Meyer eine Wissenschaftlerin als OA-Beauftragte der TU Berlin berufen.
Im Dezember 2017 verabschiedete der Akademische Senat die Open-Access-Policy für die Uni-
versität1, 2019 die Forschungsdaten-Policy2. Im Jahr 2021 hat die TU Berlin die DORA Declaration
unterzeichnet und damit ein Zeichen gesetzt, dass sie sich für eine wissenschaftsgeleitete Bewer-
tung von Forschungsleistungen und für einen Kulturwandel hin zu Open Science einsetzt.3
Die TU Berlin profitiert 2022 im 6. Jahr vom DFG-Förderprogramm „Open Access Publizieren“ und
konnte in diesem Zeitraum die Open-Access-Quote maßgeblich erhöhen. Die Berliner Open-Ac-
cess-Strategie (2015)4 hatte für 2020 die Zielmarke von 60 % OA bei Aufsätzen gesetzt. Die TU
Berlin steht im Aufsatzbereich im Jahr 2021 bei einem Anteil von 69,6 % OA-Publikationen.
Die mit diesem Antrag beantragten Mittel aus dem DFG-Programm „Open-Access-Publikations-
kosten“ werden im Falle ihrer Bewilligung eine maßgebliche Unterstützung für die Finanzierung
von OA-Aufsätzen und OA-Büchern sein. Das Mittelvolumen übersteigende Förderbedarfe werden
aus Eigenmitteln finanziert. Sie speisen sich aus Sondermitteln für Open Access und Digitalisie-
rung, die die Universitätsleitung in den vergangenen Jahren im Rahmen der Hochschulverträge für
das Land Berlin der UB zur Bewirtschaftung übertragen hat, um OA-Aktivitäten zu fördern. Die zur
Fortsetzung des Sondertatbestands im Hochschulvertrag 2024 ff. erforderliche Berechnung des
zentralen Finanzierungsbedarfs haben die Bibliotheken von Charité, FU, HU und TU gemeinsam
vorgenommen und an ihre Präsidien übergeben. Damit wurde der Empfehlung der HRK gefolgt,
bei den bevorstehenden Hochschulvertragsverhandlungen finanzielle Vorsorge für die OA-Trans-
formation zu treffen.
1 https://www.tu.berlin/go4430/
2 https://www.tu.berlin/go35000/
3 https://sfdora.org/signers/
4 http://www.open-access-berlin.de/strategie/index.html
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 2
1.1.2 Open-Access-Aktivitäten
Verankerung von Publikationsdiensten und Open Access in der Organisationsstruktur
In der Open-Access-Policy der TU Berlin ist festgelegt, dass die Universitätsbibliothek (UB) an der
Universität die zentrale Ansprechpartnerin für alle Fragen des OA-Publizierens ist. 2020 ist die
ehemalige Sonderabteilung Open Access/Universitätsverlag/Dissertationen der UB in die Hauptab-
teilung Publikationsdienste übergegangen.5 Mit dieser Weiterentwicklung der Organisationsstruktur
wurde das Thema Publizieren mit seinen acht Themenfeldern bewusst neu positioniert (vgl. Abbil-
dung 1 im Anhang A) – innerhalb der Bibliothek und innerhalb der Universität.
Seit 2020 ist eine Arbeitsteilung der Hauptabteilung Publikationsdienste (HA4) und der Hauptabtei-
lung Medienbearbeitung (HA1) der UB hinsichtlich der Aufgabenverteilung abgesprochen – mit
dem Ziel der klaren Definition der Kompetenzen und Zuständigkeiten beim Thema OA. Die Finan-
zierung von OA wird zu einem beträchtlichen Teil bereits in der HA1 realisiert, mittelfristig sollen
diese Aufgaben vollständig dahin übergehen. Einige Aufgaben (Reporting, Troubleshooting, Bera-
tung, Betreuung, Entscheidungen über den Beitritt zu Transformationsverträgen, über alternative
Finanzierungsmodelle, Mitgliedschaften etc.) werden arbeitsteilig gelöst. Die Entwicklung neuer
publikationsunterstützender Services und deren Etablierung ist in der HA4 Publikationsdienste an-
gesiedelt.
Förderung von Open Access Gold
Open-Access-Aufsätze
Seit dem 01.01.2017 bietet die Universität mit Unterstützung der DFG einen Publikationsfonds an:
TU-Angehörige können die Kostenübernahme von Gebühren für Artikel in OA-Zeitschriften bean-
tragen.6 Auf Grund von übergreifenden Verträgen mit bestimmten Verlagen können TU-Angehö-
rige kostenfrei in (hybriden) Zeitschriften von Wiley, Springer Nature und der Royal Society of Che-
mistry publizieren – eine Antragstellung ist nicht erforderlich. Auch für genuine OA-Verlage wie
MDPI, Copernicus und Frontiers ist aufgrund von Rahmenverträgen keine Antragstellung erforder-
lich.7 Für nähere Informationen zur Förderung aus den Fonds siehe 1.1.3.
Open-Access-Bücher
Seit März 2018 steht den Angehörigen der TU Berlin ein Publikationsfonds für OA-Bücher zur Ver-
fügung. Damit war die TU Berlin die erste Einrichtung, die einen regulären Fonds mit definierten
Förderkriterien auf ihrer Webseite bewarb. Seit 2018 wurden Anträge für die Förderung von 47 Bü-
chern in Höhe von insgesamt 288.000 Euro bewilligt. 18 Titel sind erschienen. Sie wurden mit
173.559 Euro aus dem Fonds unterstützt, davon 7 Bücher bei Springer, 3 bei transcript und zwei
Bücher aus dem Universitätsverlag der TU Berlin. Bei Büchern ist eine anteilige Finanzierung bis
zur Förderhöchstgrenze möglich, darüber hinausgehende Kosten sind von den Antragsteller*innen
selbst zu tragen. An OpenBPC werden die vollen OA-Kosten gemeldet.8
Bei der Förderung von Büchern wirken andere Mechanismen als bei der Förderung von Aufsätzen.
Für jeden Titel sind aufwändige Absprachen mit Verlagen und Autor*innen nötig, um zu prüfen, ob
die Veröffentlichung gefördert werden kann. Die Konsolidierung der Förderkriterien auf Berliner
Ebene war ein wichtiger Meilenstein. Von Anfang an arbeitet die TU Berlin aktiv in einrichtungs-
übergreifenden Arbeitsgruppen mit, wie z. B. den buchbezogenen Fokusgruppen in oa.network.
Open Access Grün
Der Grüne Weg kann an der TU Berlin als etabliert gelten – fast ein Viertel aller Zeitschriftenartikel
sind über Repositorien frei zugänglich (vgl. 6.1.1); eine wichtige Rolle spielen dabei der Pre-
5 https://blogs.ub.tu-berlin.de/publizieren/2020/02/hauptabteilung-publikationsdienste-der-universitatsbiblio-
thek-der-tu-berlin/
6 https://www.tu.berlin/go6806/
7 https://www.tu.berlin/go4493/
8 https://openapc.github.io/general/openapc/2021/03/16/tuberlin-bpc/
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 3
printserver arXiv und das Fachrepositorium PubMed Central. Zur Klärung der rechtlichen Voraus-
setzungen für den Grünen Weg auf DepositOnce bietet der Zweitveröffentlichungsservice9 TU-An-
gehörigen Beratung und praktische Unterstützung an. Die Anzahl der über DepositOnce zweitver-
öffentlichten Beiträge steigt auch deshalb seit Jahren kontinuierlich an (500 in 2017; 767 in 2018;
980 in 2019; 977 in 2020; 1.093 in 2021).
Die UB ist Partnerin im Projekt DeepGreen. DepositOnce bezieht seit Beginn des Pilotbetriebs
kontinuierlich Artikel über die DeepGreen-Plattform, was insbesondere bei der Archivierung der
zentral geförderten OA-Artikel eine wichtige Unterstützung bedeutet: Von den 1.737 via Deep-
Green eingespielten Publikationen wurden bis dato 1.299 im Volltext in DepositOnce archiviert; für
293 Artikel davon wurden die OA-Gebühren zentral finanziert (Publikationsfonds sowie PAR-Ver-
träge); sie enthalten in den Metadaten einen entsprechenden Fördervermerk (Stand 31.03.2022).
Dissertationen
Die Dissertationsstelle veröffentlicht pro Jahr knapp 500 Dissertationen und Habilitationsschriften
von Forschenden der TU Berlin. Über 78 % davon stehen online auf DepositOnce zur Verfügung.
Besonders auffällig ist der steigende Anteil an kumulativen Dissertationen (22,6 % in 2021, 18,8 %
in 2020, 15,7 % in 2019). Bei ihnen ist für jeden enthaltenen Aufsatz zu klären, ob eine Einbindung
in die Online-Dissertation rechtlich zulässig ist. Stehen keine rechtlichen Gründe dagegen, werden
die in den kumulativen Dissertationen enthaltenen Aufsätze zusätzlich einzeln auf dem Reposito-
rium veröffentlicht. Ein wichtiges Arbeitsmittel bei der Rechteprüfung für kumulative Dissertationen
ist eine von der Abteilung auf Github online zur Verfügung gestellte Liste der Policies verschiede-
ner Verlage, die kooperativ auch von zahlreichen anderen Bibliotheken genutzt und ergänzt wird.10
Universitätsverlag der TU Berlin
Der Universitätsverlag der TU Berlin ist fester Bestandteil der Aktivitäten der Universität im Bereich
des Publizierens. Der Verlag besteht seit über 50 Jahren, seit 2013 steht er konsequent für die
Veröffentlichung qualitativ hochwertiger OA-Bücher. Jahr für Jahr gibt er ca. 40 Neuerscheinungen
heraus, ausgestattet mit ISBN und DOI und nachgewiesen in allen einschlägigen bibliothekari-
schen und buchhändlerischen Katalogen und Datenbanken. Derzeit gehören zum Portfolio des
Universitätsverlages 642 weltweit lieferbare gedruckte Publikationen und beinahe ebenso viele
OA-Veröffentlichungen mit DOI. Veröffentlichungen des Universitätsverlages der TU Berlin werden
seit August 2021 auch im Directory of Open Access Books (DOAB)11 nachgewiesen. Die Indexie-
rung von OA-Büchern im DOAB ist ein Beleg für die Qualität der Verlags- und Begutachtungspro-
zesse.
Der Universitätsverlag der TU Berlin wird seine Verlagserfahrung zukünftig im Verlag Berlin Uni-
versities Publishing (BerlinUP)12 der Berlin University Alliance (BUA)13 einbringen. Mitte 2022 wird
der neue OA-Verlag über die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Tech-
nische Universität Berlin und die Charité - Universitätsmedizin Berlin starten – als wissenschaftsei-
gene, nichtkommerzielle Publikationsinfrastruktur. BerlinUP leistet einen Beitrag zu einer vielfälti-
gen Publikationslandschaft und erweitert die Wahlmöglichkeiten von Wissenschaftler*innen bei der
Veröffentlichung ihrer Forschungsergebnisse. Die UB der TU Berlin wird in diesem Verlag die
Sparte BerlinUP Books verantworten und hochwertige qualitätsgesicherte wissenschaftliche OA-
Bücher aller vier BUA-Partner veröffentlichen.
Repositorium
Kernstück der technischen Infrastruktur für das OA-Publizieren ist DepositOnce, das institutionelle
Repositorium für Forschungsdaten und Publikationen der TU Berlin. Auf DepositOnce wurden im
9 https://www.tu.berlin/go5063/
10 https://github.com/tuub/theses-publisher-policies/blob/master/policies.md
11 https://www.doabooks.org/en
12 https://berlin-universities-publishing.de (ab Juni 2022)
13 https://www.berlin-university-alliance.de/
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 4
Jahr 2021 insgesamt 2.099 Textpublikationen veröffentlicht. Aktuell sind 13.350 Publikationen über
das Repositorium abrufbar (Stand 19.04.2022).
Monitoring / Bibliometrie / Affiliationsrichtlinie / ORCID
Monitoring: Für einen Überblick über das Gesamtpublikationsaufkommen der TU Berlin wurde über
mehrere Jahre ein 2016 inhouse entwickeltes Monitoring-Verfahren auf der Basis der Abfrage
zahlreicher Fach- und Zitationsdatenbanken genutzt. Seit der Entwicklung des zentralen OA-Moni-
tors werden die Daten tagesaktuell darüber ermittelt. (Ausführliche Informationen siehe 1.1.4.1)
Bibliometrie: Seit 2019 berät die UB Angehörige der TU zu allen Themen rund um das Thema Bib-
liometrie.14
Affiliationsrichtlinie: Im Oktober 2019 wurde die Affiliationsrichtlinie der TU Berlin verabschiedet,
die unter Federführung der UB erarbeitet wurde. Mit den Vorgaben zu standarisierten Affiliations-
angaben soll erreicht werden, dass die Anzahl von Publikationen gesenkt wird, die keine auswert-
bare Affiliation ausweisen und somit nicht ins Monitoring einbezogen werden können.15
ORCID: Die Beratung zur Open Researcher and Contributor ID (ORCID iD) wird kontinuierlich fort-
gesetzt.16 Um ORCID auch in die Metadaten der Publikationen auf DepositOnce zu integrieren, hat
die UB der TU in Kooperation mit der FU Berlin, der HU Berlin, der Charité und dem DSpace-Kon-
sortium Deutschland den Prozess der technischen Integration von ORDID in DSpace angestoßen.
Die Affiliationsrichtlinie der TU Berlin empfiehlt allen Angehörigen der Universität, sich bei ORCID
zu registrieren und dort ihre Affiliation zur TU Berlin anzugeben.
Beratung / Vorträge / Workshops / Blog „Publizieren an der TU Berlin“
Ein zentrales Aufgabengebiet im Umfeld des OA-Publizierens sind die täglichen Beratungsgesprä-
che zu Veröffentlichungs- und Finanzierungsmöglichkeiten und zu urheberrechtlichen Fragen. Es
werden regelmäßig Workshops durchgeführt, externe und interne Weiterbildungen absolviert sowie
Fachvorträge auf Veranstaltungen der OA-Community gehalten. Auf dem Blog „Publizieren an der
TU Berlin“17 (Zielgruppe: Wissenschaftler*innen der TU Berlin) erscheinen kontinuierlich beratende
Beiträge. Via Twitter werden wöchentlich OA-relevante Kurzinfos unter dem Hashtag #oafriday
verbreitet.18 Im Rahmen der internationalen Open-Access-Week startet das OA-Team alljährlich
vielfältige, gut sichtbare Aktivitäten.
Forschungsdaten
Das Servicezentrum Forschungsdatenmanagement (SZF) ist ein gemeinsamer Service der UB
(Leitung), der Zentraleinrichtung Campusmanagement und der Forschungsabteilung der TU. Tech-
nischer Kern der Forschungsdateninfrastruktur ist das Repositorium DepositOnce. Hier werden
Forschungsdaten langfristig verfügbar und nachnutzbar archiviert. Es erfolgt eine gegenseitige Re-
ferenzierung der Forschungsdaten und den zugehörigen Publikationen. Ergänzt wird das Angebot
durch den Service PDF/A-Conversion zur Validierung und Konvertierung von PDF/A-Dokumenten
sowie das Web-Tool TUB-DMP zur Erstellung von Datenmanagementplänen. Die Wissenschaft-
ler*innen sind aufgefordert, ihre in Forschungsprojekten entstandenen Ergebnisse – nach Möglich-
keit im Open Access – in DepositOnce zu speichern, sofern kein disziplin-spezifisches internatio-
nales oder nationales Fachrepositorium zur Verfügung steht.
14 https://www.ub.tu-berlin.de/publizieren/bibliometrie/
15 https://www.tu-berlin.de/fileadmin/a70100710/Dokumentationen/Richtlinien_Leitlinien_Gesetze/Affiliations-
richtlinie_TUBerlin_DE_EN.pdf
16 https://blogs.ub.tu-berlin.de/publizieren/2020/04/wieso-weshalb-warum-eine-orcid-id-fuer-alle-forschen-
den-der-tu/
17 https://blogs.ub.tu-berlin.de/publizieren/
18 https://twitter.com/search?q=%40ub_tu_berlin%20%23oafriday
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 5
1.1.3 Finanzielle Förderung von Open Access und Prozesse der Kostenübernahme
OA-Aufsätze
Zur Finanzierung von Artikelgebühren in OA-Zeitschriften hat die TU Berlin mit Unterstützung der
DFG 2017 einen Publikationsfonds eingerichtet. Dem voraus ging eine Pilotphase mit Mitglied-
schaften bei MDPI (kostenfreie Mitgliedschaft ab 2015, 10 % Rabatt auf APC, keine zentrale Kos-
tenübernahme) und BioMed Central (ab 2016, Prepay-Mitgliedschaft mit zentraler Kostenüber-
nahme). Der Start des Publikationsfonds wurde eingeleitet durch eine umfangreiche Informations-
kampagne (Flyer, Blogbeitrag, interner Verteiler der Universität, Verteiler über Fachreferate).
Die detaillierten Förderkriterien inkl. der Informationen zu den formalen Anforderungen an die
Rechnungen sind über die UB-Webseite verfügbar.19 Der Antrag wird nach Annahme eines Arti-
kels gestellt; eine Mittelreservierung ist bei Zeitschriftenartikeln nicht vorgesehen, da bisher ausrei-
chend Mittel zur Verfügung stehen. Der Arbeitsablauf der Bearbeitung von Anträgen zur Förderung
ist – sofern kein Rahmenvertrag vorliegt – wie folgt:
1) Der*die Korrespondenzautor*in (bzw. eine beauftragte Person, z. B. Sekretariat) stellt nach An-
nahme des Aufsatzes einen Antrag auf Kostenübernahme:
Anfangs erfolgte dies mithilfe eines PDF-Formulars, das über die UB-Webseite verfügbar war.
Der*die Antragsteller*in übermittelte Antragsdaten (XML-Format) und Rechnung (PDF) per E-
Mail. Seit dem Webrelaunch im April 2021 wird ein Webformular genutzt. Es ist über die UB-
Webseite verfügbar, in Deutsch und Englisch.20 Jegliche Kommunikation mit Antrag-stellenden
Autor*innen und Verlagen erfolgt über ein Team-Postfach.
2) Nach Eingang des Antrags prüft die UB die Förderfähigkeit:
Eine informelle Zusage wird erteilt, sofern die Förderkriterien prinzipiell erfüllt sind, aber noch
keine Rechnung vorliegt. Die Rechnung wird dann angefordert und Informationen zum weiteren
Ablauf übermittelt. Ist der Artikel wegen des Überschreitens der Kostenobergrenze von 2000
Euro brutto nicht förderfähig, erfolgt eine Information an die*den Antragsteller*in zusammen mit
einem standardisierten Schreiben (PDF) und einem Textbaustein für eine E-Mail, die den*die
Antragsteller*in bei der Rabattverhandlung mit dem Verlag unterstützen. Die formelle Zusage
erfolgt, wenn alle Förderkriterien erfüllt sind und die (formal korrekte) Rechnung vorliegt. Die
Rechnung wird durch die UB bearbeitet und zur Zahlungsanweisung an die zentrale Finanz-
buchhaltung weitergeleitet.
Innerhalb der UB sind die Arbeiten über mehrere Teams verteilt. Seit Beginn 2021 werden sukzes-
sive bestimmte Aufgaben in die Verantwortung der Hauptabteilung Medienbearbeitung überführt:
- Hauptabt. Medienbearbeitung (HA 1): Antragsbearbeitung (Artikel), Rechnungsbearbeitung
(Artikel, Bücher, Rahmenverträge), Artikelverifikation für DEAL-Verträge (Dashboards)
- Hauptabt. Publikationsdienste (HA 4): Beratung Antragsteller*innen, Antragsbearbeitung und
Rechnungsprüfung (Bücher), Artikelverifikation für sonstige Rahmenverträge (Dashboards
Copernicus, Frontiers, MDPI), Reporting OpenAPC/OpenBPC, Öffentlichkeitsarbeit
- UB-Verwaltung: Zahlungsanweisungen und Weiterleitung an zentrale Finanzbuchhaltung
Zum Zeitpunkt dieser Antragstellung bestehen verschiedene Rahmenverträge, für die die OA-Kos-
ten zentral und Rechnungen direkt durch die UB bearbeitet werden (Verlage: Copernicus, Fron-
tiers, MDPI, RSC, SpringerNature, Wiley – für Details s. Tabelle 8 in Anhang B). Eine gesonderte
Antragstellung durch die Autor*innen ist hier nicht erforderlich. Anforderungen an die Autor*innen
und Hinweise zur Organisation sind der Spalte „Workflow“ in Tabelle 8 in Anhang B zu entnehmen.
Über die Verlagsvereinbarungen wird auf einer separaten UB-Webseite informiert.21
19 https://www.tu.berlin/go6806/
20 Deutsch https://www.tu.berlin/go20727/ bzw. Englisch https://www.tu.berlin/en/go20727/
21 https://www.tu.berlin/go4493/
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 6
Alle zentral finanzierten Artikel werden in DepositOnce archiviert (z. T. gestützt durch Datenliefe-
rung von DeepGreen). In den Metadaten wird standardisiert erfasst, wenn die OA-Gebühren zent-
ral finanziert wurden.22
OA-Bücher
Der Publikationsfonds für OA-Bücher existiert an der TU Berlin seit 2018. Damit war die TU Berlin
die erste Einrichtung in Deutschland, die einen regulären Fonds mit festgelegten Förderkriterien
auf der Webseite der UB bewarb. Seitdem wurden die Workflows kontinuierlich angepasst. Die UB
war von Anfang an eng vernetzt mit verschiedenen Akteur*innen, um OA für Bücher weiter zu
etablieren und zu gestalten. Unter anderem ist hier die Fokusgruppe Open-Access-Bücher des
BMBF-geförderten Projekts OA.network zu nennen, die im Austausch mit kleinen und mittelständi-
schen Verlagen Fragen rund um OA-Bücher diskutiert und Lösungsansätze dafür entwickelt. The-
men sind hier der Austausch zu Verlagsverträgen, die Wahl der geeigneten CC-Lizenz oder Fra-
gen dazu, welche Kosten aus den Fonds finanziert werden können. Die Fokusgruppe wird maß-
geblich von der UB der TU Berlin und dem Open-Access-Büro Berlin gestaltet und organisiert.
Auch auf Berliner Ebene tauscht sich eine feste Arbeitsgruppe regelmäßig über die Förderung von
OA-Büchern aus. Es werden praktische Erfahrungen geteilt und die Vorgehensweise bei der För-
derung abgestimmt. So wurden 2020 gemeinsame Berliner Förderkriterien entwickelt und veröf-
fentlicht.23 Zudem wurde gemeinsam eine Verlagscheckliste entwickelt, mit deren Hilfe die Verlage
in jedem Förderfall um ausführlichere Informationen zum Status ihrer Dienstleistungen und zu den
Kosten gebeten werden.24 Ziel ist es, damit eine gewisse Transparenz und Vergleichbarkeit der
Angebote herzustellen und die Einhaltung der Qualitätskriterien zu prüfen. Im Zuge der Vereinheit-
lichung der Berliner Förderkriterien hat die TU Berlin 2021 ihre seit 2018 geltenden Kriterien an
zwei Stellen angeglichen: neue Förderhöchstgrenze (6.000 Euro pro Buch, Dissertationen 3.000
Euro) und Festschreibung der CC-Lizenz CC BY als Standardlizenz. Innerhalb der AG Universi-
tätsverlage hat sich die TU Berlin stark für die Entwicklung der Qualitätsstandards für Open-Ac-
cess-Bücher (2018) engagiert.25 Die Veröffentlichung einer aktualisierten Fassung steht Mitte 2022
bevor.
Der Workflow der Antragsbearbeitung wurde seit 2018 nur geringfügig angepasst. Auf der Web-
seite der UB steht neben Hinweisen zu den Förderkriterien ein Antragsformular zur Verfügung.
Von Beginn an hat sich ein direktes Gespräch mit jedem Antragstellenden etabliert. Hierbei werden
allgemeine Informationen zum Publikationsprojekt erfragt und offene Fragen geklärt. Die Gesprä-
che werden im bibliotheksinternen Wiki dokumentiert. Diese Praxis ist bei Buchpublikationen von
besonderer Bedeutung, weil diese Publikationsform durch eine große Diversität gekennzeichnet ist
und die Projekte meist über viele Monate begleitet werden. In den Gesprächen wird ein besseres
Bild gewonnen, ob die Publikation förderfähig ist oder zusätzliche Unterstützung benötigt wird, bei-
spielsweise für Verlage, die bisher noch nicht OA veröffentlicht haben.
Abstimmungsbedarf besteht z. B. in Bezug auf die Gestaltung des Impressums, bei Fragen zum
Verlagsvertrag, zur Lizenzierung oder zu allgemeinen Anforderungen an eine Open-Access-Publi-
kation. Die UB korrespondiert dabei nicht nur mit den Antragstellenden der Universität, sondern
auch mit den Ansprechpersonen in den Verlagen. Die Informationen zu den Anträgen werden in
einer Antragstabelle erfasst.
22 Dabei werden zwei Varianten unterschieden:
- DFG-gestützter Fonds: „DFG, 414044773, Open Access Publizieren 2019–2020 / Technische Universi-
tät Berlin“ (vgl. http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-10951)
- Sonstige OA-Mittel (Fonds für OA-Bücher, Transformationsverträge, OA-Haushaltsmittel nach Aus-
schöpfen des DFG-Fonds): „TU Berlin, Open-Access-Mittel – 2020“ (vgl. http://dx.doi.org/10.14279/de-
positonce-11086)
23 https://doi.org/10.5281/zenodo.4110229
24 http://www.open-access-berlin.de/ressourcen/checklists/PM_Checkliste-Open-Access-Buecher/index.html
25 https://doi.org/10.5281/zenodo.3562239
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 7
Die TU Berlin hat bereits mehrmals Daten an das Projekt OpenBPC geliefert. Eine besondere Her-
ausforderung ist es, dafür die Gesamtkosten der Publikation zu erfassen, die oft höher sind, als die
aus dem Publikationsfonds finanzierbare Summe. Das ist aufwändig, meist muss bei den Antrags-
stellenden mit der Bitte um Einsicht in die selbst finanzierten Rechnungen nachgehakt werden.
1.1.4 Monitoring der Publikationszahlen und der Publikationskosten
1.1.4.1 Publikationszahlen
Um den OA-Anteil der Publikationen der TU Berlin verlässlich zu erfassen, ist an der UB 2016 ein
Monitoring des Publikationsaufkommens sowie des entsprechenden OA-Anteils aufgebaut worden:
Das für den Erstantrag im DFG-Programm „OA Publizieren“ entwickelte Verfahren (Ausgangsbasis
sind Daten in verschiedenen Literatur- und Fachdatenbanken) wurde über die Jahre kontinuierlich
verbessert. Die Weiterentwicklung erfolgte insbesondere zum Zweck des jährlichen OA-Monito-
rings für das Land Berlin, für dessen Durchführung die TU Berlin v. a. in den ersten Jahren eine
führende Rolle innehatte. Die ‚Berliner Monitoring Berichte‘ sind auf der Webseite des Berliner OA-
Büros zu finden.26
Mit Entwicklung des zentralen Open-Access-Monitors27 (OAM) ist ein Werkzeug entstanden, mit
dessen Hilfe einfach und nahezu tagesaktuell Daten über das Publikationsaufkommen der TU Ber-
lin und den jeweiligen OA-Anteil ermittelt werden können. Der OAM wird in verschiedenen Kontex-
ten verwendet: zur Ermittlung der Daten für den vorliegenden Antrag, zur Unterstützung einer auch
datengestützten Vertragsevaluation, im Rahmen der Publikationsberatung und des Zweitveröffent-
lichungsservices.
Seit dem Jahr 2000 werden die Leistungsaktivitäten der Angehörigen der TU Berlin in der soge-
nannten LinF-Datenbank (Leistungserfassung in Forschung und Lehre) erfasst.28 Zuständig ist die
Finanzabteilung (Abt. III) der TU Berlin. Aufgenommen werden neben Angaben zu Lehrtätigkeiten,
akademischen Aktivitäten und Drittmittelprojekten auch Angaben zu Veröffentlichungen. Für Publi-
kationen gibt es einen Open-Access-Marker, der von den Eingebenden nach bestem Wissen, aber
unzuverlässig, genutzt wird. Zahlreiche Informationen werden jedoch derzeit nicht erfasst, z. B.
Rolle der beteiligten Personen (z. B. corresponding author), Nachnutzbarkeit der Publikation durch
Dritte (Lizenzen), Kostendaten und Funding. Für Außenstehende ist die Datenbank nicht zugäng-
lich. Es existieren keine standardisierten Schnittstellen zum Import- und Export von Daten. Publika-
tionsanalysen ergeben für die LinF-Datenbank geringere Publikationszahlen als die Erhebungen
der UB auf Basis von Fach- und Zitationsdatenbanken bzw. dem OA-Monitor.
1.1.4.2 Kosten
Für die von der UB zentral verantworteten OA-Kosten erfolgt die Verwaltung der Antrags- und Pub-
likationsdaten derzeit noch in Exceltabellen. Diese Artikel- bzw. Buchdaten bilden die Grundlage
für das Reporting an OpenAPC bzw. OpenBPC und statistische Auswertungen nach Publikations-
jahren. Die Verwaltung von Rechnungsdaten erfolgt seit 2021 zusätzlich im Bibliotheksmanage-
mentsystem ALMA. In ALMA sind verschiedene Etats eingerichtet, denen jährlich das verfügbare
Budget zugewiesen wird – dies ermöglicht für das jeweilige Haushaltsjahr einen sehr guten Über-
blick über die bereits abgeflossenen bzw. noch verfügbaren Mittel. Unterschieden werden dabei
Etats für verschiedene Posten: DFG-Drittmittel, OA-Haushaltsmittel (getrennt nach DFG-Eigenan-
teil TU, OA-Bücher, OA-Infrastruktur) sowie OA-Erwerbungsmittel.
Die Daten zu OA-Kosten werden jährlich an OpenAPC und OpenBPC gemeldet (vgl. 4.2.5). Damit
sind die Statistiken über die zentralen OA-Ausgaben (eines Publikationsjahres) der TU Berlin
transparent online verfügbar.
In den Jahren 2019 bis 2021 hat die UB OA-Kosten in Höhe von 2,27 Mio. Euro brutto zentral fi-
nanziert – dies beinhaltet BPCs (ca. 192.000 Euro), APCs (ca. 758.000 Euro) sowie die Kosten für
26 http://www.open-access-berlin.de/ressourcen/index.html
27 https://open-access-monitor.de/
28 https://www.finanzen.tu-berlin.de/menue/dienstleistungen/management_reporting/linf/infoseiten_linf/info-
seiten_linf/
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 8
die drei Transformationsverträge mit RSC, Wiley und Springer Nature (ca. 1,32 Mio. Euro); für De-
tails siehe Tabelle 1.
Hinzu kamen weitere OA-bezogene Kosten für die Unterstützung von Infrastruktur bzw. von nicht
APC/BPC-bezogenen OA-Geschäftsmodellen: Die UB beteiligt sich an SCOAP3 (seit 2018),
Knowledge Unlatched (seit 2018), Open Library of Humanities (seit 2018), SciPost (seit 2020) und
Open Book Publishers (seit 2020). Daneben unterstützt die UB bestimmte OA-bezogene Infra-
strukturen und Services – das sind neben DOAJ (seit 2018) und DOAB (seit 2019) auch ORCID
(DE-Konsortium seit 2019) und DSpace (DE-Konsortium seit 2018).
Tabelle 1: Zentral finanzierte OA-Kosten (APC, BPC, Transformationsverträge) in den Förderjah-
ren 2019–2021 (brutto, gerundet auf Tausender)
Art der Kosten
2019
2020
2021
Gesamt
OA-Artikel in OA-Zeitschriften
~ 123.000 €
~ 277.000 €
~ 358.000 €
~ 758.000 €
OA-Bücher
~ 35.000 €
~ 39.000 €
~ 118.000 €
~ 192.000 €
Transformationsverträge (RSC,
Springer DEAL, Wiley DEAL)
~ 341.000 €
~ 487.000 €
~ 498.000 €
~ 1.326.000 €
Zentral finanzierte OA-Kosten
(gesamt)
~ 499.000 €
~ 803.000 €
~ 974.000 €
~ 2.276.000 €
1.2 Projektbezogenes Publikationsverzeichnis
(Autor*innen der TU Berlin durch Unterstreichung hervorgehoben)
1 | Christof, Jürgen. (2021). Ist das Glas halb voll oder halb leer? Ein Zwischenfazit zu DEAL der
UB der TU Berlin. Virtuelle Open Access Week Berlin-Brandenburg. Folien: ht-
tps://doi.org/10.5281/zenodo.5779086 / Aufzeichnung: https://doi.org/10.5446/55632
2 | Di Rosa, Elena. (2020). CC BY als Standard für Open-Access-Bücher! Die Unschärfe von O-
pen Access am Rande der Bewegung. Vortrag: 109. Deutscher Bibliothekartag, 26.–29. Mai
2020, Hannover. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0290-opus4-172267
3 | Di Rosa, Elena; Kändler, Ulrike. (2020). Alternative Finanzierungsmodelle für Open Access –
Herausforderung und Chance für Bibliotheken. Vortrag: Open Access Tage 2020. Bielefeld. ht-
tps://open-access-tage.de/open-access-tage-2020-bielefeld-online/programm/programm-am-
mittwoch-1609
4 | Schobert, Dagmar; Voigt, Michaela; Christof, Jürgen. (2016). Einrichtung eines Publikations-
fonds für die Technische Universität Berlin und Aufbau dauerhafter und verlässlicher Struktu-
ren zur Finanzierung von Open-Access-Publikationen. https://doi.org/10.14279/depositonce-
5563
Fortsetzungsantrag für 2019 und 2020. https://doi.org/10.14279/depositonce-8888
Fortsetzungsantrag für 2021 und 2022. https://doi.org/10.14279/depositonce-11136
5 | Voigt, Michaela. (2020). DEAL Open-Access-Option optimal nutzen – ein Bibliothekspraxis-
bericht. In: LIBREAS. Library ideas. Nr. 38, 2020 https://libreas.eu/ausgabe38/voigt/
2 Ziele und Arbeitsprogramm
2.1 Voraussichtliche Gesamtdauer des Projekts
Der vorliegende Antrag bezieht sich auf die 1. Förderphase des DFG-Programmes „OA-Publikati-
onskosten“ und ist auf den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2025 angelegt. Am Projektende
steht die Verstetigung der Projektziele im Vordergrund. Ein Fortsetzungsantrag in der zweiten För-
derphase ist geplant. Das Projekt schließt an das DFG-Projekt „Open Access Publizieren“ an, mit
dem von 2017 bis 2022 der OA-Publikationsfonds für Aufsätze der TU Berlin unterstützt wurde.
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 9
2.2 Ziele
Die TU Berlin beabsichtigt mit dem Projekt und der Einwerbung von Publikationsmitteln, die OA-
Transformation an der Universität weiter zu befördern und den Wandel in der wissenschaftlichen
Publikationskultur unterstützen. Die TU Berlin möchte ihre Angehörigen auch zukünftig bei der Fi-
nanzierung ihrer OA-Publikationen unterstützen – im Aufsatzbereich wie im Buchbereich. Dafür
stellt sie neben Finanzmitteln übersichtliche und leistungsfähige Publikationsservices und Struktu-
ren bereit.
Die Services und Abläufe bei der Förderung von Gold OA für Aufsätzen sollen weiter professionali-
siert werden. Zugleich ist es ein großes Anliegen, den grünen Weg des OA weiterhin zu unterstüt-
zen und den Zweiveröffentlichungsservice bekannter zu machen. Der Förderfonds für OA-Bücher
soll verstetigt werden. Dabei ist geplant, einen festen Anteil für die Förderung von nichtkommerzi-
ellem OA und alternativen Finanzierungsmodellen auszuweisen. Auch dem eigenen Universitäts-
verlag, der 2022 im Verlag Berlin Universities Publishing Books aufgehen wird, kommt als hoch-
wertige wissenschaftseigene OA-Publikationsinfrastruktur große Bedeutung zu.
Die TU Berlin hat das Ziel, im Antragszeitraum weitere substantielle Schritte zu einem umfassen-
den Publikations- und Kostenmonitoring zu gehen und damit die Grundlagen für eine Strukturan-
passung des einrichtungsweiten Systems der Finanzierung von wissenschaftlichen Publikationen
der Angehörigen der TU Berlin zu schaffen. Das verbesserte Monitoring wird eine noch größere
Transparenz hinsichtlich der Publikationen der Angehörigen der TU Berlin und der daraus entste-
henden zentralen und dezentralen Kosten schaffen. Zugleich soll ein deutlich besserer Überblick
darüber geschaffen werden, welche Kosten für Publikationen entstehen, die auf der Basis der
DFG-Forschungsförderung entstehen.
2.3 Arbeitsprogramm und Umsetzung
Um die Ziele dieses Antrags zu erfüllen, ist die Universitätsbibliothek vom Präsidium der TU Berlin
beauftragt worden, die erforderlichen Schritte zur Herstellung einer einrichtungsweiten Übersicht
über Anzahl und Kosten von Publikationen von Angehörigen der TU Berlin in Angriff zu nehmen.
Am 15.02.2022 hat das Präsidium der Universität dazu folgenden Beschluss befasst:
1) Das Präsidium beauftragt die Universitätsbibliothek mit der fristgerechten Ausarbeitung des
Antrags zur Teilnahme am DFG-Förderprogramm Open-Access-Publikationskosten.
2) Im Falle der Bewilligung des Antrages beauftragt das Präsidium die Universitätsbibliothek mit
der Bewirtschaftung des zentralen Open-Access-Publikationsfonds sowie mit dem Aufbau der
notwendigen TU-weiten Reportingstrukturen im Laufe der Jahre 2023–2025.
3) Zur personellen Unterstützung der Universitätsbibliothek im DFG-Projekt Publikationskosten
gewährt das Präsidium der UB eine Beschäftigungsposition E9b im Umfang von 100 % für die
Dauer von 36 Monaten (Laufzeit 01.01.2023 bis 31.12.2025). Die Finanzierung erfolgt aus den
Sondermitteln des Senates zur Finanzierung der Digitalisierungs- und Open-Access-Maßnah-
men.
2.3.1 Herstellung einer verbesserten einrichtungsweiten Übersicht über Anzahl und Kos-
ten von Publikationen an der Einrichtung
Die verbesserte einrichtungsweite Übersicht über die Anzahl der Publikationen und deren Kosten
soll durch die in den folgenden Abschnitten dargelegten Maßnahmen erreicht werden.
2.3.1.1 Maßnahmen zur Schaffung eines verbesserten Überblicks über das Publikations-
aufkommen der Einrichtung
Die UB der TU Berlin bemüht sich seit 2016 um ein umfassendes Monitoring des Publikationsauf-
kommens der TU Berlin und des entsprechenden OA-Anteils. Das für den Erstantrag im DFG-Pro-
gramm „OA Publizieren“ entwickelte Verfahren (Python-Skript, Ausgangsbasis: Daten aus ver-
schiedenen Fach- und Literaturdatenbanken) wurde über die Jahre kontinuierlich verbessert. Das
Verfahren wurde unter anderem für das jährliche berlinweite OA-Monitoring genutzt, bei dessen
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 10
Durchführung die TU Berlin v.a. in den ersten Jahren eine führende Rolle innehatte. Die Ergeb-
nisse und die Methodik sind in den ‚Berliner Monitoring Berichten‘29 dargelegt.
Mit der Entwicklung des zentralen OA-Monitors (https://open-access-monitor.de/) ist in den letzten
Jahren ein Werkzeug entstanden, mit dessen Hilfe einfach und nahezu tagesaktuell Daten für das
Publikationsaufkommen der TU Berlin und den jeweiligen OA-Anteil ermittelt werden können.
Ein Desiderat ist jedoch ein eigener zentraler, möglichst vollständiger und standardisierter Publika-
tionsnachweis hoher bibliografischer Qualität für sämtliche Veröffentlichungen der TU Berlin in
Form einer Hochschulbibliografie. An der TU Berlin sind jedoch Schritte geplant, um einem solchen
Publikationsnachweis näher zu kommen.
Das Publikationsmonitoring soll auch weiterhin begleitet werden durch die Analyse von Publikati-
onsdaten in geeigneten externen Fach- und Literaturdatenbanken (Web of Science, Dimension
Analytics, OA-Monitor) und OA Discovery Systemen (Unpaywall), wobei die UB auch neue Ser-
vices zeitnah auf Eignung prüfen und ggf. in die Analyse einbeziehen wird (z. B. OpenAlex). Hin-
tergrund ist v. a., dass diesen externen Datenquellen bei internationalen Rankings30 oder bei natio-
nalen und/oder regionalen Analysen des OA-Anteils eine besondere Bedeutung zukommt. Sofern
bei eigenen Analysen Fehler bzw. Unstimmigkeiten identifiziert werden, werden sie strukturiert an
die jeweilige Datenquelle zurückgemeldet.31
Die UB wird im Projektverlauf die von der Finanzabteilung der TU Berlin betriebene interne LinF-
Datenbank (vgl. 1.1.4.1) zum Nachweis der Leistungsaktivitäten von Angehörigen der Universität
analysieren. Die Datenbank erfasst neben Lehrtätigkeiten und akademischen Aktivitäten auch Me-
tadaten zu Publikationen, derzeit aber keine Informationen a) zur Rolle der beteiligten Personen
(z. B. corresponding author), b) zur Nachnutzbarkeit der Publikationen durch Dritte (z. B. Lizen-
zen), c) zu Kostendaten und d) zum Funding. Auch der Open-Access-Marker wird nur unzuverläs-
sig genutzt. Die UB wird die Reporting-Erfordernisse für Publikationen in die LinF-Datenbank ein-
bringen und weiterhin nach geeigneten Lösungen suchen, um aus LinF heraus das Publikations-
aufkommen der TU Berlin zukünftig besser dokumentieren zu können.
Die Berlin University Alliance (BUA) plant die Entwicklung einer föderierten Forschungsinformati-
onsplattform mit der Open-Source-Software VIVO.32 Die Plattform wird die bestehenden Systeme
der BUA-Einrichtungen verbinden und als übergreifende Orientierungsmöglichkeit über For-
schungsinformationen der Allianz fungieren. Hier wird die UB von Anfang an die Erfordernisse an
ein umfassendes Reporting der Publikationen einbringen.
2.3.1.2 Maßnahmen zur Schaffung eines verbesserten Überblicks
über zentral und dezentral eingesetzte Mittel auf Artikelebene
Bei der Ermittlung der Kostendaten je Publikation ist zu differenzieren zwischen den Mitteln, die
durch die UB bewirtschaftet werden und den Publikationsmitteln, die im Finanzsystem der TU Ber-
lin durch die Fakultäten, Institute und Fachgebiete gebucht werden. Kostendaten der von der UB
betreuten zentralen Verträge sind ebenso wie die Zahlungsvorgänge aus Publikationsfonds detail-
liert nachweisbar. Sie werden im Bibliotheksmanagementsystem Alma verwaltet.
Auf der Ebene der Gesamteinrichtung gibt es in SAP ein Sachkonto „Publikationskosten“. Auszah-
lungsanordnungen werden durch die Fakultätsservicecenter mit den entsprechenden Kontierungs-
merkmalen ausgestellt und unterschrieben; Publikationskosten werden dabei dem betreffenden
29 Siehe http://www.open-access-berlin.de/ressourcen/index.html
30 Z. B. das „World University Ranking“ von Times Higher Education (THE), https://www.timeshighereduca-
tion.com/world-university-rankings
31 So wurden in der Vergangenheit systematisch Fehler an Unpaywall gemeldet. Nach Abschluss der Arbei-
ten für den vorliegenden Antrag ist ein strukturiertes Feedback an den OA-Monitor des FZJ geplant, um sys-
tematische Unstimmigkeiten zurückzumelden. Die UB sucht den engen Austausch zur Community, um kolla-
borativ die Qualität von OA-Publikationsdaten zu verbessern. Für den Webservice „metacheck“, welcher von
der SUB Göttingen im Rahmen des DFG-geförderten Projektes „Hybrid OA Dashboards“ entwickelt wurde,
hatte sich die UB der TU Berlin am Alpha-Testing beteiligt und u. a. Daten für ein Anwendungsbeispiel zur
Verfügung gestellt, vgl. https://subugoe.github.io/metacheck/articles/report.html.
32 https://www.berlin-university-alliance.de/commitments/sharing-resources/vivo
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 11
Sachkonto zugeordnet. Im Vorfeld des Antrages wurden mit dem Leiter der Finanzabteilung der
TU Berlin verschiedene Varianten der verbesserten Erfassung der zentralen und dezentralen Pub-
likationskosten besprochen. Es wurde entschieden, dafür die dezentrale Publikationskostenbewirt-
schaftung fortzusetzen. Ab 2023 sind sämtliche Rechnungen an die neu zu etablierende Clearing-
stelle der UB (E9b) weiterzuleiten, die die Qualitätssicherung für das Sachkonto Publikationskos-
ten übernehmen wird:
1) Prüfung der exakten Kontierung sämtlicher Publikationskostenrechnungen der TU
2) Übernahme der relevanten Informationen in Kostenüberwachungstools (z. B. OA-Status, pri-
märe und sekundäre Publikationskosten in allen Formen, sofern separat fakturiert)
3) Sichtvermerk und Weiterleitung an Finanzabteilung zur Zahlungsanweisung
Im ersten Projektjahr (2023) wird die Clearingstelle Publikationskosten die validierten Kostendaten
mithilfe der Reporting-Vorlage (FZ Jülich) erfassen.33 Damit wird sichergestellt, dass von Anfang
an alle für das Reporting erforderlichen Daten erfasst werden. Im Laufe des ersten Projektjahres
werden die Erfahrungen mit diesem für alle Akteur*innen neuen Ablauf gesammelt und optimie-
rungsbedürftige Aspekte identifiziert. Die angefallenen Rechnungsdaten und Erkenntnisse werden
ab dem zweiten Projektjahr evaluiert: In der Folge werden die grundsätzlichen Anforderungen an
Kostenüberwachungstools und die besonderen Erfordernisse der Einbindung in die TU-System-
landschaft identifiziert (z. B. Einrichtung weiterer Kostenarten unterhalb des Sachkontos „Publikati-
onskosten“). Resultat wird ein Anforderungskatalog sein, der die Grundlage für eine strukturierte
Evaluation von zukünftig einzusetzender Software und zu etablierenden Services bilden wird. Ne-
ben TU-internen Systemen (Alma, SAP, Excel-basierte Lösung) werden dabei auch etablierte O-
pen-Source-Tools (z. B. Folio, OA Switchboard, Chronos Hub) untersucht. Bei der Evaluation und
Entscheidung für ein geeignetes Tool wird sich die UB eng mit den anderen Berliner Einrichtungen
und den TU9 abstimmen.
2.3.1.3 Maßnahmen zur Schaffung eines verbesserten Überblicks
über Anzahl und Mitteleinsatz für Publikationen aus DFG-Forschungsförderung
Ziel ist es, Publikationen, Projekte und Drittmittelgeber zukünftig vollständiger zu erfassen und sys-
tematisch zu verknüpfen. Allerdings verfügt die TU Berlin derzeit noch nicht über ein geeignetes
Forschungsinformationssystem, in dem diese Daten vollständig nachgewiesen werden können.
Zunächst werden deshalb externe Quellen genutzt (Web of Science, Crossref, Dimensions).
Im Vorfeld des Antrages fanden erste Gespräche zwischen der Forschungsabteilung und der UB
statt. Um die Zuordnung von Publikationen zu DFG-Projekten innerhalb der verschiedenen Nach-
weissysteme der TU Berlin zu gewährleisten, sind die Einführung der GEPRIS-Projektnummer und
der ORCID iD als eindeutige Identifikatoren in den Datenbanken der Forschungsabteilung geplant.
Die UB wird weitere notwendige Schritte mit der Forschungsabteilung abstimmen.
Sofern (sinnvolle) Angaben zur Drittmittelförderung enthalten sind, werden in DepositOnce bereits
jetzt für alle zentral finanzierten Artikel Angaben zur Projektförderung in einem eigenen Metadaten-
feld standardisiert erfasst.34 Aktuell sind in den DepositOnce-Metadaten für 1.663 Publikationen
und Forschungsdaten standardisierte Hinweise auf eine DFG-Förderung enthalten.35
− Zum Zeitpunkt der Antragstellung arbeitet eine Gruppe von Repositorienverantwortlichen
von Charité, FU Berlin, der HU Berlin und der TU Berlin an der Harmonisierung und Erwei-
terung des Metadatenschemas für die jeweiligen Repositorien. Ein wichtiger Diskussions-
33 https://fz-juelich.de/zb/DE/Leistungen/Open_Access/monitoring_dfg_oa_publikationskosten/_node.html
34 Die Erfassung der Förderinformationen erfolgt nach folgendem Schema:
- EU-Projekte: nach den Vorgaben von OpenAIRE: Beispiel: „EC/H2020/688759/EU/Low-Power Parallel
Computing on GPUs 2/LPGPU22“
- DFG: [DFG], [Projektnummer aus GEPRIS], [Projektname]
- Bundesministerien: [Abkürzung Förderer], [Förderkennzeichen aus Portal des Bundes], [Projektname]
35 U. a. 1.266 Artikel, 224 Dissertationen, 5 Bücher und 1 Konferenzband; 314 davon haben auch einen Ein-
trag für eine zentrale OA-Finanzierung durch die TU Berlin (Stand 01.04.2022)
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 12
punkt ist dabei, wie künftig Angaben sowohl zur OA-Finanzierung als auch zur Projektför-
derung noch granularer erfasst werden. Es wird erwartet, dass die konzeptionelle Arbeit
und die Implementierung in DepositOnce im Laufe des Jahres 2022 abgeschlossen sein
werden.
Maßnahmen, um die Einfügung von standardisierten Funding Acknowledgements sicher zu
stellen
Project Funding Acknowledgements
Voraussetzung für die exakte Zuordnung von Publikationen zu ihren Drittmittelprojekten über die
Metadaten externer Quellen ist die vollständige und korrekte Angabe der Forschungsförderer und
der Projektnummern. Um das konsequente Einfügen standardisierter Förderhinweise sicher zu
stellen, müssen die Autor*innen vor der Veröffentlichung erreicht werden.
Die UB wird Mitte 2023 einmalig eine detaillierte Datenanalyse der Funding Acknowledgements in
TU-Publikationen durchführen (auf Basis von Daten aus Crossref, Dimensions, Web of Science).
Dabei wird sie diejenigen TU-Angehörigen gezielt ansprechen, bei denen die Angaben noch nicht
den DFG-Vorgaben entsprechen. Ziel ist es, die Forschenden für das Thema zu sensibilisieren.
Daneben dient diese Datenanalyse der Vorbereitung einer Informationskampagne der UB in enger
Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung der TU Berlin. Die Informationskampagne wird fol-
gende Schwerpunkte haben:
- Rundmail der Forschungsabteilung und der UB an alle Projektleiter*innen, um auf die Bedeu-
tung der Funding Acknowlegements hinzuweisen,
- gezielte Information der Forschenden bei neubewilligten Projekten,
- Funding Acknowledgements in Beratungsgesprächen, Informationsmaterialien und Workshops
der UB im Kontext der (OA-)Publikationsberatung bewusst adressieren,
- Ausbau des Informationsangebotes zu Funding Acknowledgements z. B. auf den Webseiten
der Universität.
Neben der Datenanalyse und der Informationskampagne sind weitere Schritte geplant:
- Bei der Antragstellung auf Förderung aus den OA-Publikationsfonds:
1) In den Antragsformularen wird die Verbindung zu DFG-Forschungsprojekten erfragt.
2) Im Fall eines positiven Förderbescheides erhalten die Autor*innen detaillierte Informationen
zur korrekten Angabe des Fördervermerks (Integration in Textbaustein Bewilligung).
- Archivierung der geförderten OA-Publikationen auf DepositOnce: In den Publikationen vorhan-
dene Förderinformationen werden kontinuierlich geprüft. Die Autor*innen werden kontaktiert,
wenn die Angaben unvollständig bzw. inkorrekt sind (Textbaustein).
- Affiliationsrichtlinie der TU Berlin: In der Affiliationsrichtlinie der TU Berlin wird bereits jetzt auf
die Pflicht zur Angabe von Drittmittelgebern in Publikationen hingewiesen: „Bei auf Drittmitteln
basierenden Publikationen ist der Drittmittelgeber im Acknowledgement (nicht in der Affiliati-
onsangabe) zu nennen [...]“. Bei der ohnehin geplanten Erweiterung der Affiliationsrichtlinie
wird eine noch genauere Formulierung zur korrekten Angabe der Projektförderung (inkl. explizi-
ter Nennung des Förderers und der Projektnummer) eingefügt.
Publication Funding Acknowledgements
Autor*innen, die eine Finanzierung für Artikel aus dem OA-Publikationsfonds der TU Berlin erhal-
ten (nicht über Rahmenverträge), werden bei der Antragstellung oder im Einreichungsprozess auf
das Einfügen eines Publication Funding Acknowledgements hingewiesen.36
36 „We acknowledge support by the German Research Foundation and the Open Access Publication Fund of
TU Berlin.“ / „Diese Publikation wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und aus dem Open-Ac-
cess-Publikationsfonds der Technischen Universität Berlin unterstützt.“
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 13
Bei der Förderung von Büchern aus dem Publikationsfonds für OA-Bücher ist das Einfügen des
Publication Funding Acknowledgements eine Förderbedingung. Die Prüfung der Impressumsanga-
ben inkl. des Publication Funding Acknowledgements ist ein fester Workflowschritt vor der endgül-
tigen Veröffentlichung.
2.3.2 Integriertes Informationsbudget
Langfristiges Ziel der Universitätsbibliothek der TU Berlin ist es, den Erwerbungsetat in Richtung
eines integrierten Informationsbudgets zu entwickeln, aus dem sowohl Literaturversorgung und Be-
standsaufbau im herkömmlichen Sinn als auch Publikationskosten und -infrastrukturen inkl. der
weiteren mit dem Publikationssystem im Zusammenhang stehenden Kosten finanziert werden. Die
Einführung eines integrierten Informationsbudgets an der TU Berlin soll einen Ausgleich zwischen
Erwerbungskosten und dezentralen wie zentralen Kosten für Publikationsdienstleistungen herstel-
len. Dieser Paradigmenwechsel geht über die Literaturerwerbung hinaus, in erster Linie soll das
Budget Publikationen ermöglichen. Das Informationsbudget wird damit zu einem Etat von strategi-
scher Bedeutung für die Sichtbarkeit und Reichweite des Forschungsoutputs der TU Berlin. Die in
diesem Antrag dargelegten Maßnahmen zur Analyse des Publikationsaufkommens und der zentral
und dezentral eingesetzte Publikationsmittel sind ebenso wie der Dialog mit Finanzabteilung, For-
schungsabteilung und Controlling vorab notwendige Maßnahmen, um gegen Ende des Antrags-
zeitraums konkrete Schritte zu einem integrierten Informationsbudget zu gehen.
2.3.3 Maßnahmen zur Verteilungsgerechtigkeit
Ziel ist es, bei den Publikationsfonds möglichst jeden förderfähigen Antrag positiv zu bescheiden
und auf Maßnahmen zur Einschränkung sowie auf Reservierungen z. B. für bestimmte Fachge-
biete zu verzichten. Jedoch wird das Volumen der beantragten Mittel für das zentrale Publikations-
kostenbudget der UB die Förderbedarfe voraussichtlich übersteigen. Im Antragszeitraum 2023 bis
2025 wird die UB in diesem Fall das zur Verfügung stehende Budget aus Eigenmitteln ergänzen.
Diese Eigenmittel speisen sich auch aus der UB zugewiesenen Sonderhaushaltsmitteln für Open
Access und Digitalisierung der Hochschulverträge mit dem Land Berlin. Diese Zusage gilt für die
Dauer der Hochschulverträge (2018 bis 2022, verlängert bis 2023). Eine Fortschreibung dieser
Sondermittel in den kommenden Hochschulverträgen 2024 ff. wird erwartet.
In Vorbereitung auf künftige, also ab dem Haushaltsjahr 2026 voraussichtlich notwendig werdende
Maßnahmen ist jährlich eine rückblickende Analyse geplant, wie sich die OA-Kosten auf die Fakul-
täten verteilen. Diese Analysen sind Grundlage für die zukünftig voraussichtlich erforderliche finan-
zielle Beteiligung aus den Etats der Fakultäten am zentralen Publikationsetat. Parallel dazu ist eine
Informationskampagne in Form eines erneuten Rundgangs durch die Fakultäten (und weitere Gre-
mien) geplant, um die Entwicklungen im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens sowie die ak-
tuellen Rahmenbedingungen der OA-Finanzierung vorzustellen und damit das Kostenbewusstsein
zu schärfen.
Die TU9 hatten sich 2018 für einheitliche Förderkriterien und für das Festhalten an der Preisgrenze
auch für nicht aus dem DFG-Fonds geförderte Publikationen ausgesprochen. Auch wenn die
Grenze vermutlich wenig Steuerungseffekt hinsichtlich der individuellen Wahl eines Publikationsor-
gans hatte, besteht doch ein Steuerungseffekt hinsichtlich der allgemeinen Preisentwicklung von
APC. Im Moment laufen auf nationaler Ebene, auf TU9-Ebene und auf Berliner Ebene Diskussio-
nen darüber, ob die 2000-Euro-Brutto-Grenze auch für die Zukunft realistisch ist. Zumindest zwi-
schen FU Berlin, HU Berlin und TU Berlin wird ein einheitliches Vorgehen angestrebt. Dabei wer-
den verschiedene Szenarien diskutiert. Die UB der TU Berlin strebt an, weiterhin keine zentrale
Förderung für Artikel anzubieten, deren APC 2.000 Euro brutto übersteigt, sofern sie nicht inner-
halb eines Transformationsvertrages erscheinen, wo vorübergehend überhöhte PAR-Gebühren
akzeptiert werden müssen. Dieses Vorhaben muss jedoch von den Leitungen der drei genannten
Berliner Universitäten abgestimmt und von allen mitgetragen werden.
2.3.4 Stellungnahme zum Transaktionsaufwand
Die finanzielle Förderung von OA-Aufsätzen und OA-Büchern wird im Wesentlichen innerhalb der
etablierten Strukturen innerhalb der UB erfolgen, die für die Bewirtschaftung der zentralen OA-
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 14
Publikationsfonds in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Geplant ist jedoch, bei der internen Ar-
beitsteilung zwischen der Hauptabteilung Publikationsdienste und der Hauptabteilung Medienbear-
beitung nachzusteuern.
Jedoch werden die Anpassung der universitätsweiten Finanzströme und die effektive Publikations-
und Kostenüberwachung für die UB mit erheblichen personellen Aufwänden verbunden sein, wie
schon die Bewirtschaftung des zentralen OA-Publikationsfonds in den letzten Jahren gezeigt hat.
Um die anfallenden Projektarbeiten der Clearingstelle Publikationskosten (Prüfung der exakten
Kontierung sämtlicher Publikationskostenrechnungen der TU; Sichtvermerk und Weiterleitung an
Finanzabteilung; Übernahme der Informationen in Kostenüberwachungstools) leisten zu können,
beabsichtigt die UB, eine E9b-Stelle im Umfang von 100 % für die Dauer von 36 Monaten (Laufzeit
01.01.2023 bis 31.12.2025) zu besetzen. Die Finanzierung soll aus Sondermitteln des Berliner Se-
nats zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Open-Access-Maßnahmen beantragt werden. Das
Präsidium der TU Berlin hat dieser Stelle unter der Voraussetzung des Erfolgs dieses Antrags zu-
gestimmt.
Die in der weiteren Folge beabsichtigte Umstellung der universitätsweiten Prozesse der Publikati-
onsüberwachung wird ebenso wie die Implementierung eines zentralen Kostenverwaltungssys-
tems Aufwand in der UB, aber auch in den anderen beteiligten Struktureinheiten der Universität
(Finanzabteilung, Forschungsabteilung, Controlling) verursachen.
.
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 15
2.4 Arbeitspakete
Arbeitspakete (I)
2022
2023
2024
2025
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Vorbereitende Arbeiten
Präsidiumsbeschluss
●
Mail an alle Forschenden mit Bitte um Unterstützung
des Antrags (Aktuelle Mitteilung)
●
Gespräche mit Finanz- und Forschungsabteilung über
zukünftige Zusammenarbeit
●
Maßnahmen zur Schaffung eines verbesserten Überblicks über das Publikationsaufkommen der Einrichtung
Kontinuierliches Monitoring über externe Datenquellen
●
●
●
Einbringen von Reporting-Erfordernissen für Publikati-
onen in die LinF-Datenbank
●
Einbringen von Reporting-Erfordernissen für Publikati-
onen bei der Integration der TU-Daten in BUA-VIVO
●
Maßnahmen zur Schaffung eines verbesserten Überblicks über zentral und dezentral eingesetzte Mittel auf Artikelebene
Etablierung Clearingstelle Publikationskosten für
die dezentrale Publikationskostenbewirtschaftung,
Modulation der Workflows für die Datenerhebung
● ●
Kontinuierliche Datenerhebung
●
●
●
●
●
●
Evaluation der in 2023 angefallenen Rechnungsdaten
●
●
Entwicklung eines Anforderungskatalogs für ein Kos-
tenüberwachungstool
●
Evaluation geeigneter Kostenüberwachungstools
●
●
Einführung des ausgewählten Kostenüberwa-
chungstools
● ●
Maßnahmen zur Einführung eines Integrierten Infor-
mationsbudgets
● ●
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 16
Arbeitspakete (II)
2022
2023
2024
2025
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Maßnahmen zur Schaffung eines verbesserten Überblicks über Anzahl und Mitteleinsatz für Publikationen aus DFG-Forschungsförde-
rung
Erweiterung des Metadatenschemas von
DepositOnce um Angaben zur Projektförderung
●
Erweiterung der Antragsformulare für OA-Publikati-
onsfonds um Funding Informationen
●
Einbringen von Reporting-Erfordernissen für Publikati-
onen in Datenbanken der Forschungsabteilung
● ●
Einführung der GEPRIS-Projektnummer und der OR-
CID iD als eindeutige Identifikatoren in den Datenban-
ken der Forschungsabteilung
●
Analyse der Publikationen der TU Berlin im Hinblick
auf die Verwendung von Funding Acknowledgements
● ●
Informationskampagne (Rundmail, Ansprache For-
schende, Informationsmaterialien, Beratungsgesprä-
che, usw.)
● ● ● ●
Kontaktaufnahme mit Forschenden bei unvollständi-
gen Funding Acknowledgements im Zuge der Archi-
vierung zentral finanzierter Artikel DepositOnce
● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●
Erweiterung der Affiliationsrichtlinie der TU Berlin um
den Hinweis auf die Pflicht zur exakten Angabe der
Projektförderung
●
Maßnahmen zur weiteren Implementierung von ORCID
Etablierung und Ausbau des Beratungskonzeptes zu
ORCID im Rahmen des Berlin Universities Publishing
(u. a. Videotutorial zu ORCID)
●
Verifizierung der Affiliationsangaben in den ORCID-
Profilen der Wissenschaftler*innen der TU Berlin und
Etablierung eines Workflows für die kontinuierliche
Umsetzung
● ●
Einführung der ORCID iD in den Datenbanken der Fi-
nanz- und Forschungsabteilung der TU
● ● ●
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 17
3 Literaturverzeichnis
entfällt
4 Begleitinformationen zum Projektkontext
4.1 Allgemeine ethische Aspekte
Bei der Durchführung des geplanten Projekts sind keine Risiken und/oder Belastungen und/oder
mögliche negative Auswirkungen für Personen bzw. Personengruppen zu erwarten. Für das Vor-
haben ist keine Stellungnahme der Ethik-Kommission erforderlich.
4.2 Maßnahmen zur Erfüllung der Förderbedingungen und Umgang mit den Projektergeb-
nissen
4.2.1 Weiterentwicklung der Prozesse für die Finanzierung von OA-Publikationen, die
nicht innerhalb von Rahmen- oder Transformationsverträgen oder zentrale Abrech-
nungsmechanismen abgedeckt sind
Inzwischen wird die Mehrheit der zentral finanzierten Artikel in OA-Zeitschriften über Rahmenver-
träge abgewickelt: In 2021 wurden 211 Artikel in OA-Zeitschriften zentral finanziert – davon 192
(entspricht 91 %; Stand 08.04.2022) über die o. g. Rahmenverträge und somit ohne Aufwand einer
Antragstellung. Für OA-Publikationen, die nicht über Rahmen- oder Transformationsverträge bzw.
zentrale Abrechnungsmechanismen abgedeckt sind, plant die TU Berlin, das gegenwärtig mit dem
Publikationsfonds praktizierte einfache und unkomplizierte Verfahren der Finanzierung zu versteti-
gen und auszubauen. Die Abwicklung erfolgt in Arbeitsteilung der Abt. Publikationsdienste der UB
mit der Abt. Medienbearbeitung (siehe oben). Die Verfahren sollen einerseits angepasst und ver-
schlankt werden und zugleich so gestaltet werden, dass sie den zentralen Reportinganforderungen
gerecht werden.
4.2.2 Indexierung, weitere Zugänglichmachung, Langzeitarchivierung der OA-Publikatio-
nen im Repositorium als Nachweissystem (Metadaten, Schnittstellen, DOI, ORCID)
Alle über dieses Programm geförderte Publikationen werden inkl. der vollständigen Metadaten auf
dem Repositorium der TU Berlin DepositOnce im Open Access verfügbar gemacht und stehen da-
mit Dritten zur umfassenden Nutzung zur Verfügung. Die Langzeitarchivierung aller Daten des
Repositoriums wird über den KOBV-Dienst EWIG37 und das digitale Langzeitarchivierungssystem
der Deutschen Nationalbibliothek gewährleistet. Die UB bemüht sich mit ihrem etablierten Zweit-
veröffentlichungsservice darüber hinaus, möglichst alle Publikationen auch jenseits der Förderung
durch dieses Programm, online auf dem Repositorium zu archivieren.
4.2.3 Creative Commons Lizenzen, Standard CC BY, einfache Nutzungsrechte
Sowohl CC-Lizenzen als auch die Einräumung einfacher Nutzungsrechte sind bereits in der Open-
Access-Policy der TU Berlin (2017) enthalten und werden in jedem Beratungsgespräch, jeder
Schulung, jeder beratenden Mail adressiert.38 Beide Aspekte sind zentrale Punkte in den Förderkri-
terien der Publikationsfonds sowohl für Aufsätze als auch für Bücher. Es gibt eine klare Empfeh-
lung für CC BY – für eine Förderung aus dem Publikationsfonds für OA-Bücher ist CC BY Pflicht.
4.2.4 Nutzung von ORCID und Organisationsidentifikatoren
2018 ist die TU Berlin dem ORCID Konsortium Deutschland beigetreten.39 Die UB erhielt den Auf-
trag, die Implementierung von ORCID an der TU Berlin voranzutreiben. In diesem Sinne hat die
37 https://ewig.zib.de/
38 Wortlaut Open-Access-Policy (vgl. https://www.tu.berlin/go4430/):
- „Die TU Berlin empfiehlt den Angehörigen der Universität die Erstveröffentlichung als Open-Access-Pub-
likation unter freier Lizenz (bevorzugt Creative-Commons-Lizenz CC BY).“
- „Die TU Berlin ermutigt alle Universitätsangehörigen, beim Abschluss von Verlagsverträgen nur einfache
Nutzungsrechte zu übertragen. Sollte dies nicht möglich sein, wird empfohlen, sich das Recht auf paral-
lele Veröffentlichung auf dem Repositorium der TU Berlin vorzubehalten.“
39 https://www.orcid-de.org/konsortium/
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 18
UB auch die Affiliationsrichtlinie der TU Berlin verfasst, die 2019 verabschiedet wurde. In ihr wird
allen Forschenden der TU die Verwendung der ORCID iD empfohlen.
Neben einer Informationswebseite berät die UB allgemein zu ORCID und wirbt bei den Forschen-
den für die Verwendung der ORCID iD, beispielsweise mit Beiträgen im Blog „Publizieren an der
TU Berlin“40, mit einem ORCID-Flyer41, bei Informationsveranstaltungen und Workshops zum
Thema Publizieren. Die ORCID iD ist bei Anträgen auf Förderung von OA-Publikationen aus den
Publikationsfonds für Aufsätze und Bücher anzugeben. In den Publikationen des Universitätsverla-
ges der TU Berlin werden die ORCID iDs der beteiligten Personen im Impressum erfasst.
Im kurz vor dem Go Live stehenden OA-Verlag Berlin University Publishing42 wird derzeit für die
Säule BerlinUP Beratung ein komplexes verlagsunabhängiges Beratungskonzept zu den Themen-
feldern Open Access und Publizieren entwickelt. ORCID ist Teil des Beratungskonzeptes. Damit
wird die ORCID-Beratung zukünftig abgestimmt mit den vier BUA-Partnern (HU Berlin, FU Berlin,
TU Berlin und Charité Berlin) erfolgen.
Um ORCID auch technisch besser zu implementieren, hat die UB der TU Berlin in Kooperation mit
der FU Berlin, der HU Berlin und der Charité den Integrationsprozess in DSpace angestoßen. Hier-
bei wurde auf die gute Zusammenarbeit mit den DSpace Konsortium Deutschland43 aufgebaut.
Die kontinuierliche Kuratierung und Authentifizierung von Affiliationsangaben in den ORCID-Re-
cords ist für 2023 ff. in Planung.
4.2.5 OpenAPC, OpenBPC
Seit Beginn der Open-Access-Publikationsförderung 2017 werden die zentral finanzierten OA-Kos-
ten an OpenAPC bzw. OpenBPC gemeldet; das umfasst seit 2019 auch die Transformationsver-
träge (DEAL, RSC):
- OA-Artikel (aus DFG-gefördertem Fonds und DEAL) und OA-Bücher: https://github.com/Open-
APC/openapc-de/tree/master/data/tuberlin
- OA-Artikel aus RSC PAR-Vertrag: https://github.com/OpenAPC/openapc-de/tree/mas-
ter/data/transformative_agreements/tuberlin
Die Daten werden durch OpenAPC in verschiedenen Treemaps grafisch aufbereitet:
- OA-Bücher: https://treemaps.openapc.net/apcdata/bpc/#institution/TU%20Berlin/
- Artikel in OA-Zeitschriften: https://treemaps.intact-project.org/apcdata/tu-berlin/
- OA-Artikel aus DEAL-Verträgen: https://treemaps.openapc.net/apcdata/deal/#institu-
tion/TU%20Berlin/
- OA-Artikel in (hybriden) RSC-Zeitschriften: https://treemaps.openapc.net/apcdata/transforma-
tive-agreements/#institution/TU%20Berlin/agreement=TIB%20RSC%20Jour-
nals%20R%26P%20-%20TU%20Berlin
Die TU Berlin wird OA-Kostendaten auch weiterhin offen zur Verfügung stellen und die Daten jähr-
lich an OpenAPC bzw. OpenBPC melden.
4.3 Erklärungen zur Erfüllung der Förderbedingungen
Die antragstellende Einrichtung bestätigt, dass die aus dem Projekt hervorgehenden Publikationen
ebenso wie die einschlägigen Metadaten im Open Access verfügbar gemacht und Dritten zur um-
fassenden Nachnutzung bereitstehen werden (siehe 4.2.2). Die antragstellende Einrichtung bestä-
tigt, dass die geförderten Publikationen eine CC-Lizenz enthalten (siehe 4.2.3) und dass die Lang-
40 https://blogs.ub.tu-berlin.de/publizieren/cats/orcid/
41 https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002444/Dokumente/Forschen_Publizieren/Materialien-Down-
loadangebot/Flyer_ORCID.pdf
42 https://berlin-universities-publishing.de (ab Juni 2022)
43 https://wiki.lyrasis.org/display/DSPACE/DSpace-Konsortium+Deutschland
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 19
zeitarchivierung gesichert ist (siehe 4.2.2). Die antragstellende Einrichtung bestätigt, dass die Me-
tadaten zu den öffentlich geförderten Publikationen an eine datensammelnde Stelle abgeliefert und
öffentlich zugänglich gemacht werden (siehe 4.2.5).
5 Personen/Kooperationen/Finanzierung
nicht Teil der Veröffentlichung
6 Beantragte Module/Mittel
6.1 Analyse des Publikationsaufkommens
6.1.1 OA-Artikel 2019 bis 2021
Die Artikelzahlen für die Jahre 2019 bis 2021 wurden für den vorliegenden Antrag aus dem OA-
Monitor (OAM) auf der Basis der Web of Science- und Scopus-Daten erhoben. Hierbei wurden zu-
nächst die Artikelzahlen nach der Anleitung des Forschungszentrums Jülich44 für beide Datenban-
ken getrennt ermittelt, im zweiten Schritt zusammengeführt und um Dubletten bereinigt (Stand der
OAM-Daten: 12.04.2022).
Zusätzlich wurden über den OAM Daten von WOS und Scopus abgefragt (alle TU-Publikationen /
alle mit TU corresponding authors) und wie oben beschrieben normalisiert, um die de facto OA-
Quote sowie die jeweiligen Anteile der verschiedenen Formen von OA (Gold, Hybrid, Grün) zu er-
mitteln. Für die Jahre 2019 bis 2021 wurden so insgesamt 7.391 Publikationen mit Autor*innen der
TU Berlin identifiziert. 80 % der Artikel sind in beiden Datenbanken indexiert – 9,7 % der Artikel nur
über WOS und 9,5 % nur über Scopus. Die Angabe ‚mit corresponding author‘ wurde aus beiden
Datenquellen zusammengeführt; die Korrespondenzautorschaft wird für einen Artikel gezählt,
wenn mindestens eine der beiden Datenbanken es so ausweist. Der Anteil der TU-Korrespondenz-
autorschaft liegt im Mittel bei 52,6 % (2019: 52,8 %; 2020: 52,9 %; 2021: 52,1 %).
Für die OA-Quote lässt sich feststellen: Der OA-Anteil an der TU Berlin liegt für Jahre 2019 bis
2021 im Mittel bei 67 % (vgl. Abbildung 2 in Anhang A) Die Tendenz ist wie in den Vorjahren stei-
gend45 – die Steigerungsraten sind allerdings stärker: Während der OA-Anteil für 2019 bei 58,8 %
liegt, ist er in 2020 auf 71,4 % bzw. in 2021 auf 69,6 % gewachsen (vgl. in Anhang A).
Die Anteile des grünen OA verändern sich bekanntlich über die Zeit – das lässt sich anschaulich
an den Artikelzahlen zeigen: Für das Publikationsjahr 2021 (und damit vor Ablauf der üblichen Em-
bargofrist von zwölf Monaten) liegt der Anteil Grün OA bei ca. 16,3 %; für 2020 liegt er bei 20,2 %
und für 2019 bei 25,1 %.
Es ist eine deutliche Konzentration der Artikel bei wenigen Verlagen festzustellen: 74,6 % der Arti-
kel aus 2019 bis 2021 erschienen bei zehn Verlagen bzw. 86,3 % bei 20 Verlagen (vgl. Tabelle 9
in Anhang B). Bezogen auf Gold-Artikel (ohne Diamond-OA) sind insgesamt MDPI (663 Artikel in
2019 bis 2021, entspricht 35,3 % aller Gold-Artikel), Elsevier (235 Artikel, 12,5 %) und SpringerNa-
ture (234 Artikel, 12,5 %) die wichtigsten Verlage. Bezogen auf Artikel in hybriden Zeitschriften,
sind SpringerNature (410 Artikel in 2019 bis 2021, entspricht 29,2 % der hybriden Artikel), Wiley
(372 Artikel, 26,5 %) und Elsevier (196 Artikel, 13,9 %) die wichtigsten Verlage.
6.1.2 OA-Bücher 2019 bis 2021
Für die Analyse der Publikationsdaten von OA-Büchern wurden zunächst externe Datenbanken
(Web of Science, OpenAlex) geprüft, letztlich erwies sich die Nutzung verschiedener interner Da-
tenquellen als geeigneter:
LinF: Die Finanzabteilung der TU Berlin erfasst die Leistungsaktivitäten der Forschenden in der
(s. a. 2.3.1.1 erläuterten) LinF-Datenbank. Für Publikationen gibt es einen Open-Access-Marker,
der von den Eingebenden nach bestem Wissen, häufig aber unzuverlässig, genutzt wird. Da die
44 Version 3.2 vom Februar 2022 http://hdl.handle.net/2128/26338
45 S. a. Publikationsanalyse für den DFG-Antrag „OA Publizieren“ für die Jahre 2021/22,
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-11136: OA-Anteil 2017: 38,7 %; 2018: 50,7 %; 2019: 51,9 %
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 20
Datenbank nicht öffentlich zugänglich ist, wurde um einen Auszug der Publikationsdaten für Mono-
grafien und Sammelbände für die Jahre 2019 bis 2021 gebeten. Demnach wurden in 2019 112
Monografien (davon 55 als OA gekennzeichnet) unter Beteiligung von Angehörigen der TU Berlin
publiziert. Im Jahr 2020 sind in LinF insgesamt 109 Monografien (davon 44 als OA gekennzeich-
net) nachgewiesen. Für das Publikationsjahr 2021 konnten keine Daten geliefert werden. Informati-
onen darüber, welche Publikationen aus Drittmittelprojekten hervorgegangen sind, gibt es in LinF
derzeit nicht.
Universitätsverlag der TU Berlin: Der Universitätsverlag veröffentlichte von 2019 bis 2021 insge-
samt 105 OA-Bücher mit Beteiligung von Autor*innen und Herausgeber*innen der TU Berlin. 91
Publikationen davon (87 %) stehen unter der Lizenz CC BY. Im Universitätsverlag der TU Berlin
entstehen den Autor*innen und Herausgeber*innen keine Kosten für die OA-Veröffentlichung, es
werden lediglich Kosten erhoben, wenn eine parallele Druckfassung hergestellt wird. Eine syste-
matische Erfassung, welche Publikationen aus welchen Drittmittelprojekten heraus entstanden
sind, erfolgte bisher nicht, ist aber geplant.
Überwachungstool Publikationsfonds OA-Bücher: Zwischen Januar 2019 und Dezember 2021 wur-
den 53 Förderanträge gestellt und 51 bewilligt. Dafür wurden Mittel in Höhe von 192.046 Euro ver-
ausgabt. Da bei OA-Büchern eine anteilige Finanzierung möglich ist, werden am Ende die jeweili-
gen Gesamtkosten erfragt, die dann auch an OpenBPC übermittelt werden.
6.1.3 Prognose OA-Bücher 2023 bis 2025
Die Forschungsabteilung der TU Berlin führt 432 DFG-Projekte unter Leitung von Wissenschaft-
ler*innen der Universität, davon 64 aus den traditionell buchaffinen Geistes- und Sozialwissen-
schaften und der Architektur (Stand: 01.04.2022). Konservativ geschätzt ist davon auszugehen,
dass im Antragszeitraum voraussichtlich aus mindestens einem Drittel der 64 geistes- und sozial-
wissenschaftlichen DFG-Projekte heraus OA-Bücher entstehen werden (= ca. 20 Titel).
Um diese Zahl näher zu verifizierenden, wurde am 24.03.2022 eine Aktuelle Mitteilung (siehe An-
hang C) an sämtliche Wissenschaftler*innen der TU Berlin versendet mit der Aufforderung, Buch-
publikationen zu melden, die von 2019 bis 2024 im Rahmen von DFG-Projekten publiziert wurden
bzw. in Vorbereitung sind. Daraufhin wurden über die bereits bekannten Titel hinaus zahlreiche
weitere Publikationen gemeldet. Für die Jahre 2022 bis 2024 wurden 16 Publikationen angekün-
digt (siehe Tabelle 13 in Anhang B). Aus mehreren DFG-Projekten wurde signalisiert, dass für die
Jahre 2023 bis 2024 zwar Buch-Publikationen vorgesehen sind, aber noch keine Angaben zu Ver-
lag und Titel gemacht werden können.
6.2 Beantragte Module/Mittel
Eine Zusammenfassung der mit dem OAM erhobenen Daten zu förderfähigen Publikationen inklu-
sive deren Verteilung auf die Jahre 2019 bis 2021 zeigt Tabelle 2. Im Betrachtungszeitraum wur-
den 4.949 OA-Publikationen (Diamond, Gold, Green, Hybrid; für Verteilung nach Jahr und Verla-
gen s. Tabelle 10 in Anhang B) mit Beteiligung von Wissenschaftler*innen der TU Berlin veröffent-
licht, davon sind 1.825 mit Korrespondenzautorschaft der TU Berlin als goldene oder hybrid-Artikel
erschienen (kostenpflichtige OA-Artikel; für Verteilung nach Jahr und Verlagen s. Tabelle 11 in An-
hang B). Es wurden 1.145 förderfähige Publikationen aus OA-Zeitschriften sowie 715 förderfähige
Publikationen aus Hybrid-Zeitschriften, für die Transformationsverträge bestehen, identifiziert – in
Summe wurden also 1.860 Artikel in förderfähigen Zeitschriften publiziert.
Tabelle 2: Übersicht Artikelzahlen 2019–2021 (alle OA, kostenpflichtig OA, förderfähige OA-Artikel)
2019
2020
2021
Gesamt
Alle OA-Publikationen
1.298
1.775
1.876
4.949
Kostenpflichtige OA-Publikationen
371
679
765
1.815
Förderfähige Publikationen in OA-Publikationsorganen
294
420
431
1.145
Förderfähige Publikationen in Transformationsverträgen
207
233
275
715
Förderfähige Artikel gesamt
501
653
706
1.860
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 21
Tabelle 3 zeigt alle förderfähigen Publikationen (aus OA-Publikationsorganen und aus Transforma-
tionsverträgen) aufgeschlüsselt nach den häufigsten Verlagen (mind. zehn Publikationen in 2019
bis 2021, für ausführliche Auflistung s. Tabelle 12 in Anhang B).
Tabelle 3: Förderfähige Artikel 2019–2021 nach Verlagen (Verlage mit weniger als zehn Publikatio-
nen wurden unter „Weitere Verlage“ zusammengefasst.)
Verlag
2019
2020
2021
Gesamt
Springer Hybrid (DEAL) 2020-2022
90
99
131
320
Wiley Hybrid (DEAL) 2019-2022
84
101
117
302
RSC (TIB) 2021-2023
33
33
27
93
Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI)
75
150
176
401
Elsevier
38
54
51
143
Springer Nature
36
47
48
131
Frontiers
20
35
28
83
IOP Publishing
9
19
12
40
Copernicus GmbH
6
15
15
36
Royal Society of Chemistry (RSC)
9
8
12
29
Public Library of Science (PLoS)
11
4
6
21
The Optical Society
9
7
4
20
Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)
2
8
9
19
De Gruyter
9
5
3
17
University of Nis
9
2
5
16
Wiley
4
3
3
10
American Physical Society (APS)
2
5
3
10
Weitere Verlage
55
58
56
169
Summe
501
653
706
1.860
Mit Stand 12.04.2022 ergibt sich der folgende Mittelbedarf für Zeitschriftenartikel:
Tabelle 4: Übersicht der OA-Artikelzahlen 2019–2021
2019
2020
2021
Gesamt
Förderfähige Artikel gesamt
501
653
706
1.860
Antragssumme Zeitschriftenartikel
350.700 €
457.100 €
494.200 €
1.302.000 €
Durch Hochrechnung der Publikationszahlen der Vorjahre, den gemeldeten Titeln und der Schät-
zung über die Anzahl der DFG-Projekte (siehe 6.1.3), ist davon auszugehen, dass im Antragszeit-
raum 2023 bis 2025 mindestens 20 Bücher publiziert werden, die aus DFG-geförderten Projekten
hervorgehen. Mit diesem Antrag werden daher Publikationsmittel für 20 Buchtitel beantragt.
6.3 Rückwirkende Mittel
Die TU Berlin hat für beide DEAL-Verträge Aufforderungen zur Nachzahlung erhalten (Wiley 2019
und 2020, Springer 2020). Auf Basis der bekannten Artikelzahlen aus den Vorjahren und den
Dashboards ist davon auszugehen, dass auch für die folgenden Vertragsjahre entsprechende
Nachzahlungsaufforderungen ergehen werden. Die TU Berlin ist der Aufforderung bislang nicht
nachgekommen.
Wie von der DFG empfohlen, werden rückwirkend Mittel für diese Transformationsverträge bean-
tragt. Die Berechnung erfolgte nach dem im „Leitfaden ,rückwirkende Mittelbeantragung‘ für Open-
Access-Publikationskosten (DFG)“46 skizzierten Vorgehen.
46 https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/lis/leitfaden_beantragung.pdf (Stand:
13.01.2022)
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 22
6.3.1 Wiley
Für die Jahre 2019 bzw. 2020 wurden die publikationsbasierten Abrechnungen der MPDLS zu-
grunde gelegt; inkludiert sind auch Artikel in der deutschen Ausgabe von „Angewandte Chemie“,
welche in der publikationsbasierten Abrechnung (PABA) separat ausgewiesen wurden. In 2020
konnte einer der ursprünglich vier Opt-out-Artikel nachträglich auf OA umgestellt werden („Retro
OA“); entsprechend werden in der PABA 2020 drei Opt-out-Artikel ausgewiesen, welche in der Mit-
telberechnung nicht gezählt wurden.
Artikelzahlen für das Publikationsjahr 2021 wurden dem Dashboard entnommen (‚Article Accep-
tance Date‘, ‚Journal Type‘ = Online Open); für das laufende Jahr 2022 wurde dieser Wert über-
nommen (lt. DFG-Leitfaden).
Für die Jahre 2019 bis 2022 werden Mittel für insgesamt 81 Artikel (gerundet) und in Höhe von
56.700 Euro beantragt (Details vgl. Tabelle 5).
Tabelle 5: Rückwirkende Mittel bei Wiley DEAL
2019
2020
2021
2022
Quelle
PABA
08.10.20
PABA
17.06.21
Dashboard
Annahme:
wie 2021
Anzahl Research Article (OA
inkl. Retro OA; 2019: anteilig
Jul-Dez.)
52
108
101
101
Davon Artikel in dt. Ausgabe
Angew. Chemie
5
7
n.a.
n.a.
PAR-Jahresrechnungsbetrag
(netto; 2019: anteilig Jul-Dez.)
113.317,03 €
230.831,00
236.077,16 €
236.077,16 €
PAR-Fee Research Article
2.900 €
2.900 €
2.900 €
2.900 €
Bereits abgedeckte Artikel (ge-
rundet)
39
80
81
81
Anzahl förderfähige Artikel
13
28
20
20
Mittelbedarf rückwirkende Zah-
lung (700 € Zuschuss pro Arti-
kel)
9.100 €
19.600 €
14.000 €
14.000 €
6.3.2 SpringerNature
Für das Jahr 2020 wurde die publikationsbasierte Abrechnung der MPDLS zugrunde gelegt. In der
PABA 2020 wurden elf Opt-out-Artikel (Research Article) ausgewiesen; neun davon konnten nach-
träglich auf Open Access umgestellt werden (= Retro OA). Die verbleibenden zwei Opt-out-Artikel
wurden unten ebenso abgezogen wie die nicht förderberechtigten Non-Research Article.
Für 2021 wurden die Artikelzahlen dem Dashboard entnommen (‚online first publication date‘ =
2021, ‚journal publishing model‘ = Hybrid, ‚article type‘ = Original Paper, Review Paper, Brief Com-
munication); für das laufende Jahr 2022 wurde dieser Wert übernommen (lt. DFG-Leitfaden).
Für die Jahre 2020 bis 2022 werden Mittel für insgesamt 206 Artikel (gerundet) und in Höhe von
144.200 Euro beantragt (Details vgl. Tabelle 6).
Tabelle 6: Rückwirkende Mittel SpringerNature DEAL
2020
2021
2022
Quelle
PABA 25.05.21
Dashboard
Annahme:
wie 2021
Anzahl Research Article gesamt (OA
inkl. Retro OA)
99
124
124
PAR-Jahresrechnungsbetrag (netto)
133.994,52 €
136.475,90 €
139.577,63 €
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin 23
PAR-Fee Research Article
2.900 €
2.900 €
2.900 €
Bereits abgedeckte Artikel (gerundet)
46
47
48
Anzahl förderfähige Artikel
53
77
76
Mittelbedarf rückwirkende Zahlung
(700 € Zuschuss pro Artikel)
37.100 €
53.900 €
53.200 €
Der Bedarf für die rückwirkende Mittelbeantragung für die DEAL-Verträge mit SpringerNature und
Wiley für die Jahr 2019 bis 2022 beläuft sich in Summe auf 200.900 Euro (287 Artikel).
Antrag
Die TU Berlin beantragt im DFG-Programm Open-Access-Publikationskosten hiermit einen Zu-
schuss in Höhe von 1.602.900 Euro für die Jahre 2023 bis 2025. Dieser Bedarf ergibt sich aus den
Modulen für OA-Artikel in Zeitschriften, OA-Bücher sowie rückwirkende Mittel für die DEAL-Ver-
träge mit SpringerNature und Wiley. Für eine detaillierte Herleitung des Mittelbedarfs siehe 6.1, 6.2
und 6.3
Tabelle 7: Übersicht beantragte Mittel nach Modulen Artikel, OA-Bücher, rückwirkende Mittel
Modul
Mittelbedarf
OA-Artikel in Zeitschriften 2023–2025
1.302.000 €
OA-Bücher 2023–2025
100.000 €
Rückwirkende Mittel für DEAL 2019–2022
200.900 €
Beantragte Förderung gesamt
1.602.900 €
Hinweis
Alle im Dokument vorhandenen Links wurden zuletzt am 25.04.2022 geprüft.
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin i
Anhang A Abbildungen
Abbildung 1: Aufgabenspektrum der Abt. Publikationsdienste der Universitätsbibliothek
Abbildung 2: Zeitschriftenartikel TU Berlin 2019–2021: OA-Anteil nach OA-Farben
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin ii
Abbildung 3: Zeitschriftenartikel TU Berlin: OA-Anteil 2019–2021
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin iii
Anhang B Tabellen
Tabelle 8: Verlagsvereinbarungen mit OA-Konditionen
Form
von
OA
Verlag/Vertrag
Konditionen (aktuell)
Workflow
Gold
OA
Copernicus
(seit 2019)
- Nationales Konsor-
tium
- APC max. 2000 €
brutto
- Autor*in reicht Artikel mit TU-
Mailadresse ein
- UB: Überblick über Artikel und Kosten
via Dashboard des Verlages
- Prepay (jährliche Rechnung)
Gold
OA
Frontiers
(seit 2018)
- 5 % Rabatt auf APC
- APC max. 2000 €
brutto
- Autor*in reicht Artikel mit TU-
Mailadresse ein (IP-Bereich TU)
- UB: Überblick über Artikel + Bestäti-
gung der Kostenübernahme in Dash-
board des Verlages
- Monatliche Sammelrechnung
Gold
OA
MDPI
(seit 2015, mit
veränderten
Bedingungen)
- 10 % Rabatt auf APC
- Autor*in reicht Artikel mit TU-
Mailadresse ein
- UB: Überblick über Artikel + Bestäti-
gung der Kostenübernahme in Dash-
board des Verlages
- Monatliche Sammelrechnung
Hybrid
OA
RSC
(seit 2019)
- Konsortialvertrag
(ESAC: https://esac-
initia-
tive.org/about/trans-
formative-agree-
ments/agreement-re-
gistry/rsc2021tib/)
- Nur Artikel in hybri-
den Zs.
- (Verlag gewährt
15 % APC-Rabatt für
Gold-Zs. – Antrag-
stellung Fonds mög-
lich)
- Autor*in reicht Artikel mit TU-
Mailadresse ein – Berechtigung auf
Basis Maildomain automatisch detek-
tiert
- Opt-out durch Autor*innen möglich
(dann Ansprache durch UB mit Infos
zu Vertrag + Option für Umstellung auf
OA)
- Verlag schickt monatliche Übersicht
der berechtigten Artikel (CSV per E-
Mail)
- Jährliche Rechnung
Hybrid
OA
Springer
(seit 2020)
- DEAL-Vertrag
(ESAC: https://esac-
initia-
tive.org/about/trans-
formative-agree-
ments/agreement-re-
gistry/sn2020deal/)
- Autor*in reicht Artikel ein und bestätigt
TU-Affiliation in Verlagsportal
- Opt-out durch Autor*innen möglich
- UB: Überblick über Artikel + Bestäti-
gung der Kostenübernahme in Dash-
board des Verlages
- Jährliche Rechnung
Hybrid
OA
Wiley
(seit 2019)
- DEAL-Vertrag
(DEAL)
- Autor*in reicht Artikel ein und bestätigt
TU-Affiliation in Verlagsportal
- Opt-out durch Autor*innen möglich
(dann Ansprache durch UB mit Infos
zu Vertrag + Option für Umstellung auf
OA)
- UB: Überblick über Artikel + Bestäti-
gung der Kostenübernahme in Dash-
board des Verlages
- Jährliche Rechnung
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin iv
Tabelle 9: Zeitschriftenartikel TUB 2019–2021 (alle, Top 20)
Verlage mit weniger als 20 Publikationen zusammengefasst als 'Weitere Verlage'; insgesamt ver-
teilen sich die Artikel auf 263 Verlage
Rang
Verlag
Artikel
kumulierter Anteil
1
Elsevier
1.674
22,65 %
2
Springer Nature
1.093
37,44 %
3
Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI)
663
46,41 %
4
Wiley
638
55,04 %
5
Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)
337
59,60 %
6
American Chemical Society (ACS)
328
64,04 %
7
Royal Society of Chemistry (RSC)
210
66,88 %
8
American Physical Society (APS)
194
69,50 %
9
Taylor & Francis
191
72,09 %
10
IOP Publishing
190
74,66 %
11
Frontiers
148
76,66 %
12
AIP Publishing
134
78,47 %
13
De Gruyter
106
79,91 %
14
SAGE Publications
100
81,26 %
15
Oxford University Press (OUP)
79
82,33 %
16
EDP Sciences
75
83,34 %
17
Cambridge University Press (CUP)
59
84,14 %
18
Copernicus GmbH
59
84,94 %
19
The Optical Society
58
85,73 %
20
Public Library of Science (PLoS)
46
86,35 %
Weitere Verlage (N=243)
1.009
13,7 %
Gesamt
1.860
Tabelle 10: Alle OA-Artikel 2019–2021 nach Verlagen (Top 20)
Verlage mit weniger als 20 Publikationen zusammengefasst als 'Weitere Verlage'; insgesamt ver-
teilen sich die OA-Artikel auf 218 Verlage
Rang
Verlag
2019
2020
2021
Gesamt
1
Springer Nature
155
311
354
820
2
Elsevier
227
276
310
813
3
Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI)
145
236
282
663
4
Wiley
86
186
182
454
5
Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)
53
63
87
203
6
Royal Society of Chemistry (RSC)
64
53
58
175
7
American Physical Society (APS)
51
56
57
164
8
IOP Publishing
46
63
48
157
9
Frontiers
40
50
58
148
10
American Chemical Society (ACS)
44
56
20
120
11
AIP Publishing
19
36
31
86
12
EDP Sciences
24
20
30
74
13
Taylor & Francis
30
24
19
73
14
Oxford University Press (OUP)
21
20
21
62
15
Copernicus GmbH
12
20
27
59
16
SAGE Publications
18
18
19
55
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin v
Rang
Verlag
2019
2020
2021
Gesamt
17
De Gruyter
22
21
9
52
18
Public Library of Science (PLoS)
16
10
20
46
19
The Optical Society
13
15
18
46
20
Cambridge University Press (CUP)
15
10
14
39
Weitere Verlage (N=198)
197
231
212
640
Gesamt
1.298
1.775
1.876
4.949
Tabelle 11: Alle kostenpflichtigen OA-Artikel 2019–2021 nach Verlagen (Top 20)
Verlage mit weniger als 20 Publikationen zusammengefasst als 'Weitere Verlage'; insgesamt ver-
teilen sich die kostenpflichtigen OA-Artikel auf 80 Verlage
Rang
Verlag
2019
2020
2021
Gesamt
1
Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI)
75
150
176
401
2
Springer Nature
41
143
182
366
3
Wiley
34
101
116
251
4
Elsevier
51
76
88
215
5
Royal Society of Chemistry (RSC)
36
35
30
101
6
Frontiers
20
35
28
83
7
IOP Publishing
14
21
13
48
8
Copernicus GmbH
4
14
12
30
9
Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)
4
11
15
30
10
American Chemical Society (ACS)
7
10
6
23
11
Public Library of Science (PLoS)
11
4
6
21
12
De Gruyter
10
8
2
20
13
Taylor & Francis
8
2
9
19
14
SAGE Publications
5
2
10
17
15
The Optical Society
8
5
3
16
16
American Physical Society (APS)
2
7
5
14
17
Cambridge University Press (CUP)
4
3
6
13
18
AIP Publishing
1
3
8
12
19
American Geophysical Union (AGU)
1
4
6
11
20
Cogitatio
1
3
5
9
20
Institute of Mathematical Statistics
1
6
2
9
Weitere Verlage (N=59)
33
36
37
106
Gesamt
371
679
765
1.815
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin vi
Tabelle 12: Förderfähige Artikel 2019–2021 nach Verlagen (vollständig)
Verlag / Transformationsverträge
2019
2020
2021
Gesamt
Springer Hybrid (DEAL) 2020–2022
90
99
131
320
Wiley Hybrid (DEAL) 2019–2022
84
101
117
302
RSC (TIB) 2021–2023
33
33
27
93
Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI)
75
150
176
401
Elsevier
38
54
51
143
Springer Nature
36
47
48
131
Frontiers
20
35
28
83
IOP Publishing
9
19
12
40
Copernicus GmbH
6
15
15
36
Royal Society of Chemistry (RSC)
9
8
12
29
Public Library of Science (PLoS)
11
4
6
21
The Optical Society
9
7
4
20
Institute of Electrical and Electronics Engineers
(IEEE)
2
8
9
19
De Gruyter
9
5
3
17
University of Nis
9
2
5
16
Wiley
4
3
3
10
American Physical Society (APS)
2
5
3
10
Cogitatio
1
3
5
9
Institute of Mathematical Statistics
1
6
2
9
AIP Publishing
1
3
4
8
IWA Publishing
1
4
2
7
American Association for the Advancement of Sci-
ence (AAAS)
-
3
3
6
EDP Sciences
3
1
2
6
SAGE Publications
3
1
2
6
Maad Rayan Publishing Company
-
2
2
4
Institute for Applied and Pure Mathematics (IMPA)
1
1
2
4
Cambridge University Press (CUP)
2
-
2
4
Hindawi Limited
2
1
1
4
American Chemical Society (ACS)
-
2
2
4
Osterreichische Akademie der Wissenschaften
1
1
2
4
Atlantis Press
-
-
3
3
Wroclaw Board of Scientific Technical Societies
Federation NOT
2
1
-
3
American Society for Microbiology
1
-
2
3
American Institute of Mathematical Sciences
(AIMS)
2
-
1
3
Resilience Alliance, Inc.
1
2
3
Institution of Engineering and Technology (IET)
2
1
-
3
Taylor & Francis
2
1
-
3
International Union of Crystallography (IUCr)
2
1
-
3
Pensoft Publishers
1
-
2
3
CNT Nanostroitelstvo
-
2
-
2
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin vii
Verlag / Transformationsverträge
2019
2020
2021
Gesamt
Regional Association for Security and Crisis Man-
agement
-
2
-
2
The Electronic Journal of Combinatorics
-
2
-
2
EMBO
2
-
-
2
IMAPS - International Microelectronics Assembly
and Packaging Society
1
1
-
2
FapUNIFESP (SciELO)
1
-
1
2
Schweizerbart
2
-
-
2
eLife Sciences Publications, Ltd
-
1
1
2
University of Bern
1
1
-
2
Queen's University Library
2
-
-
2
Polish Society of Theoretical and Applied Mechan-
ics
1
1
-
2
CINTER
1
-
-
1
Anticancer Research USA Inc.
-
1
-
1
Brill
-
-
1
1
Masaryk University Press
1
-
-
1
Sissa Medialab Srl
-
1
-
1
MIT Press - Journals
-
1
-
1
Tomsk State University
1
-
-
1
Associacao Brasileira de Engenharia de Producao
- ABEPRO
1
-
-
1
Faculty of Navigation
1
-
-
1
Omnia Publisher SL
-
1
-
1
Servicio de Publicaciones de la Universidad
Autonoma de Madrid
1
-
-
1
Open Publishing Association
1
-
-
1
Society for Neuroscience
-
-
1
1
EconJournals
-
1
-
1
The Ohio State University Libraries
1
-
-
1
Oxford University Press (OUP)
-
-
1
1
Universidad de Navarra
-
1
-
1
PeerJ
-
-
1
1
Deutscher Ärzte-Verlag GmbH
-
1
-
1
Penerbit Universiti Sains Malaysia
-
-
1
1
African Journals Online (AJOL)
-
1
-
1
Penerbit UTHM
-
1
-
1
SDEWES Centre
-
-
1
1
Adam Mickiewicz University Poznan
-
-
1
1
SIGMA (Symmetry, Integrability and Geometry:
Methods and Application)
1
-
-
1
Periodica Polytechnica Budapest University of
Technology and Economics
1
-
-
1
Society for Imaging Science & Technology
1
-
-
1
Philosophy Documentation Center
1
-
-
1
Beilstein Institut
-
-
1
1
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin viii
Verlag / Transformationsverträge
2019
2020
2021
Gesamt
University of Wyoming Libraries
1
-
-
1
American Geophysical Union (AGU)
-
-
1
1
Uniwersytetu Marii Curie-Sklodowskiej w Lublinie
-
-
1
1
BMJ
-
1
-
1
Prague University of Economics and Business
-
-
1
1
Uni Bremen Campus GmbH
-
1
-
1
Association for Research in Vision and Ophthal-
mology (ARVO)
-
1
-
1
Kaunas University of Technology (KTU)
1
-
-
1
Instytut Gospodarki Surowcami Mineralnymi i
Energia Polskiej Akademii Nauk
1
-
-
1
University of Porto
1
-
-
1
International Society for Horticultural Science
(ISHS)
-
-
1
1
ALTEX Edition
-
1
-
1
Institute of Agrophysics Polish Academy of Sci-
ences
1
-
-
1
Power System Technology Press
1
-
-
1
Acoustical Society of Japan
-
1
-
1
JMIR Publications Inc.
1
-
-
1
Gesamt
501
653
706
1.860
Tabelle 13: Ermittelte Daten zu OA-Büchern aus DFG-Projekten (erschienen / geplant 2022 ff)
Projektnummer
Status
Angaben zum Buch
OA-Fonds TU
Gepris-Projekt-
nummer
JAHR
„geplant“ /
„erschienen“
Autor*in/Hrsg., Titel, (Jahr), Verlag,
(ISBN, DOI)
Ggf. „bewilligt“
Open-Access-Publikationskosten / 2023–2025 / Technische Universität Berlin ix
Anhang C Aktuelle Mitteilung