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[de] (orig)
DAS VIRTUELLE
DIGITALGEBÄUDE
Kompendium
für Lernende und Lehrende
Zweite, überarbeitete und erweiterte Aufl age
DaviD
Bernd Mahrin und Holger Schopbach (Hrsg.)
Universitätsverlag
der TU Berlin
Bernd Mahrin und Holger Schopbach (Hrsg.) DAS VIRTUELLE DIGITALGEBÄUDE – Kompendium für Lernende und Lehrende
DLR
DigiBAU
DAS VIRTUELLE
DIGITALGEBÄUDE
Kompendium für Lernende und Lehrende
Bernd Mahrin | Holger Schopbach (Hrsg.)
Das der ersten Auflage dieser Publikation zu Grunde liegende Projekt „Das virtuelle Digitalgebäude“ (FKZ
01PD14015D, Laufzeit 01.07.2015 bis 30.11.2017) wurde im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der
beruflichen Bildung“ (DIMEBB) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen
Sozialfonds gefördert.
Das der vorliegenden zweiten, überarbeiteten und erweiterten Auflage dieser Publikation zu Grunde
liegende Projekt „Digitales Bauberufliches Lernen und Arbeiten“ (FKZ 01PA17010, Laufzeit 01.03.2018 bis
28.02.2022) wird im Rahmen des Programms Förderung von „Transfernetzwerken Digitales Lernen in der
Beruflichen Bildung“ (DigiNet) gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Euro-
päischen Sozialfonds.
Die Verantwortung für den Inhalt liegt bei den Autorinnen und Autoren.
Folgende Partner haben an der Entwicklung des Lernsystems und an
der Erstellung dieser Broschüre mitgewirkt:
Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes, Kassel
Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre,
Technische Universität Berlin
Berufsförderungswerk der Südbadischen Bauwirtschaft GmbH
KOMZET BAU BÜHL
Berufsbildungs- und TechnologieZentrum (BTZ) Osnabrück der
Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
Institut für Bauwirtschaft, Universität Kassel
DLR
DAS VIRTUELLE
DIGITALGEBÄUDE
Kompendium
für Lernende und Lehrende
Universitätsverlag der TU Berlin
Autorinnen und Autoren
Jan Appenrodt, Petra Marpe
Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes, Kassel
Dr.-Ing. Holger Schopbach
Institut für Bauwirtschaft , Universität Kassel
Markus Kybart, Axel Lange, Christian Ottermann
Berufsbildungs- und TechnologieZentrum (BTZ) Osnabrück der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim
Norbert Kuri, Uwe Schneider, Stephan Hielscher
Berufsförderungswerk der Südbadischen Bauwirtschaft GmbH, KOMZET BAU BÜHL
Bernd Mahrin
Institut für Berufl iche Bildung und Arbeitslehre, Technische Universität Berlin
Herausgeber: Bernd Mahrin und Holger Schopbach
Zweite, überarbeitete und erweiterte Aufl age
Universitätsverlag der TU Berlin, 2021
https://verlag.tu-berlin.de/
Fasanenstr. 88, 10623 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314 76131
E-Mail: publikationen@ub.tu-berlin.de
Alle Texte dieser Veröff entlichung – ausgenommen Zitate und Umschlagfoto –
sind unter der CC-Lizenz CC BY lizenziert.
Lizenzvertrag: Creative Commons Namensnennung 4.0
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Umschlaggestaltung:
kommaKLAR | agentur für gestaltung, Berlin
Druck: mandaro GmbH, Berlin
Satz/Layout: kommaKLAR | agentur für gestaltung, Berlin
ISBN 978-3-7983-3222-5 (print)
ISBN 978-3-7983-3223-2 (online)
Online veröff entlicht auf dem institutionellen Repositorium
der Technischen Universität Berlin:
DOI 10.14279/depositonce-6321.2
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-6321.2
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der
Deutschen Nationalbibliografi e; detaillierte bibliografi sche Daten sind
im Internet über http://dnb.dnb.de/ abrufbar.
Das 3D-Gebäudemodell ist online zu erreichen unter
https://www.bubiza.de/kompetenzzentrum/digibau.html
7
Vorwort und Danksagung
VORWORT UND DANKSAGUNG
Dieses Kompendium begleitet das umfangreiche digitale Lernsystem Das virtuelle Digitalgebäude (DaviD).
Es erläutert seinen Hintergrund und seine Entstehung und liefert didaktische Hinweise sowie Beispielauf-
gaben für einen effektiven Einsatz. Darüber hinaus enthält das Kompendium eine Beschreibung und eine
vollständige zeichnerische Dokumentation der baulichen Situation und der versorgungstechnischen Aus-
stattung des Gebäudes, das diesem Lernsystem zugrunde liegt. Mithilfe dieser Unterlagen können Lehrende
das digitale Medium in unterschiedliche, selbst gestaltete Lernszenarien und Rahmensituationen optional
oder verpflichtend einbetten. Lernende können diese Materialien zum anwendungsbezogenen Abgleich
der Fach inhalte des Wikis nutzen. Das digitale Lernsystem DaviD gibt ausdrücklich kein Lernszenario vor,
sondern ermöglicht viele Zugänge und Lernwege.
Das Lernsystem hatte bereits in seiner ersten Version viele Lernende und Lehrende begeistert. Für die
nun vorliegende überarbeitete und erweiterte Version wurde ein vollständig neues 3D-Modell entwickelt,
welches die Nutzung sehr viel komfortabler und intuitiver macht und weniger technische Ressourcen
benötigt. Außerdem ist das System nun vollständig online-basiert. Schließlich wurde der Inhalt erheblich
erweitert. Die Lernanwendung bietet nun ein breites Spektrum von Fachinformationen zum Holzbau, zum
Massivbau und zur technischen Gebäudeausstattung.
Die Entwicklung, Erprobung und nunmehr auch die umfassende Erweiterung des 3D-Gebäudemodells,
des damit verbundenen Wikis und dieses begleitenden Kompendiums wurden ermöglicht durch die
finanzielle Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozial-
fonds. Dafür danken die Projektverantwortlichen herzlich. Ebenso herzlicher Dank geht an zahlreiche hier
nicht einzeln namentlich genannte Kolleginnen und Kollegen für ihren fachlichen Rat und an die Teilneh-
menden der Erprobungen für ihre konstruktiven Rückmeldungen.
8Vorwort und Danksagung
Folgende Unternehmen haben die Entstehung des DaviD-Lernsystems unterstützt, indem sie Bild- und Infor-
mationsmaterial dafür kostenfrei zur Verfügung gestellt haben. Dafür gilt Ihnen ganz besonderer Dank.
Aereco GmbH, 65719 Hofheim-Wallau
AFRISO-EURO-INDEX GmbH, 74363 Güglingen
AUER XCEL MEDIA Deutschland KG, 20077 Hamburg
Bruderverlag Albert Bruder GmbH & Co. KG, 50933 Köln
Centrotherm Systemtechnik GmbH, 59929 Brilon
Eisen- und Stahlhandel Straub GmbH, 77839 Lichtenau
Flamco GmbH, 40822 Mettmann
Franz Kaldewei GmbH & Co. KG, 59229 Ahlen
Geberit International AG, CH-8645 Jona
GROHE Deutschland Vertriebs GmbH, 32457 Porta Westfalica
Hauff-Technik GmbH & Co. KG, 89568 Hermaringen
Ing.-Büro E. U. Köhnke GmbH, 49843 Uelsen
Institut für Holzqualität und Holzschäden, 22419 Hamburg
Johann Hillen GmbH, 56566 Neuwied
Kampmann GmbH, 49811 Lingen (Ems)
Kermi GmbH, 94447 Plattling
KS-ORIGINAL GmbH, 30419 Hannover
MEPA – Pauli und Menden GmbH, 53619 Rheinbreitbach
Mertik Maxitrol GmbH & Co. KG, 06502 Thale
Oventrop GmbH & Co. KG, 59939 Olsberg
RETTIG Germany GmbH, 38690 Goslar
ROTH WERKE GmbH, 35232 Dautphetal-Buchenau
SCHLEITH GmbH Baugesellschaft, 79761 Waldshut-Tiengen
Seppelfricke Armaturen GmbH, 45881 Gelsenkirchen
TECE GmbH, 48282 Emsdetten
Testo SE & Co. KGaA, 79853 Lenzkirch
Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG, 42859 Remscheid
Vallox GmbH, 86911 Dießen
Villeroy & Boch AG, 66693 Mettlach
Wienerberger GmbH, 30637 Hannover
Xella Deutschland GmbH, 47259 Duisburg
9
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort und Danksagung 7
Entstehung und Beteiligte 10
Idee und Einsatzbereiche 10
Verbreitung, Pflege und Erweiterungen 10
Förderprogramm DIMEBB 10
Beteiligte 11
Das Gebäude 13
Bauweise 13
Technische Ausstattung 14
Das Lernsystem 16
Struktur 16
Didaktisches Konzept 18
Technische Umsetzung 19
Nutzungshinweise 21
Tastatur- und Maussteuerung im 3D-Gebäude 21
Das Wiki-System – Funktion und Navigation 22
Piktogramme 24
Zielgruppen und Nutzung 25
Beispielaufgaben 25
Holzbau 26
Massivbau 37
Heizung 43
Gastechnik 45
Sanitär 47
Elektro 49
Literatur 54
Anhang 57
10 Entstehung und Beteiligte
ENTSTEHUNG UND BETEILIGTE
Idee und Einsatzbereiche
In einem dynamischen, digitalen 3D-Modell eines Zweifamilienhauses werden wesentliche Elemente, konst-
ruktions- und ausführungsbedingte Zusammenhänge sowie häufig auftretende Schnittstellen-Probleme an
Gebäuden anschaulich dargestellt. Konstruktive und gebäudetechnische Objekte verweisen per Auswahlmenü
auf ein umfangreiches System von fachlichen Informationen und Dokumenten. Dabei entstehen vielfache
Querbezüge, die zum entdeckenden Lernen anregen. Dieser Ansatz stellt einen lernförderlichen Bezug zwi-
schen der komplexen und realistischen baulichen Situation und der fachlichen Systematik her. Die vorliegende
Handreichung für Lehrende und Lernende schlägt Beispielaufgaben vor und gibt Nutzungshinweise.
Das Lernsystem eignet sich zur Vorbereitung und Begleitung von Lehrgängen nach dem Blended-Learning-
Prinzip sowie zur Nachbereitung und zur Prüfungsvorbereitung.
Verbreitung, Pflege und Erweiterungen
Das 3D-Gebäudemodell ist eine Online-Anwendung. Sie ist unter https://www.bubiza.de/kompetenzzentrum/
digibau.html zu erreichen und kann kostenfrei von allen Interessierten genutzt werden. Dort stehen auch ein
Einführungsvideo und das hier vorliegende Kompendium zur Verfügung. Das Kompendium kann auch über
den Buchhandel bezogen werden oder unter http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-6321.2 heruntergeladen
werden.
Die fachlich-technischen Informationen und Lerninhalte, auf die das 3D-Modell mit direkten Verknüpfungen
verweist, befinden sich in einem Wiki-System, das ebenfalls online zur Verfügung steht. Alle digitalen und ge-
druckten Elemente des Lernsystems, also das 3D-Gebäudemodell, die Wiki-Plattform mit allen Inhalten sowie
das Kompendium für Lernende und Lehrende sind urheberrechtlich geschützt.
Förderprogramm DIMEBB
Das Projekt DaviD wurde von 2015 bis 2017 und das Projekt DigiBAU wird von 2018 bis 2022 gefördert im
Programm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ (DIMEBB) des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF). Ziel dieses Förderprogramms ist es, „die Potenziale für das Lehren und Lernen mittels digi-
taler Medien zu heben, hierdurch die berufliche Aus- und Weiterbildung zu stärken und letztlich attraktiver zu
machen“ (www.qualifizierungdigital.de/de/programm-23.php). Es sollen besonders solche digitalen Bildungs-
angebote entwickelt und erprobt werden, die einen großen Adressatenkreis erreichen können und moderne
berufliche Lernszenarien und Unterrichtsformate ermöglichen und unterstützen (BMBF 2016, 4 f.). Das Lernen
mit mobilen Endgeräten, wie es mit dem DaviD-Lernsystem ermöglicht wird, gehört zu diesen Ansätzen.
Digitale Medien sind allerorten im öffentlichen und privaten Bereich präsent und zunehmend auch in
verschiedenen Bildungsbereichen. Das Förderprogramm DIMEBB widmet sich speziell dem Einsatz digitaler
Medien zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung mit folgenden Leitgedanken:
„Lernen ist nicht mehr an räumliche Voraussetzungen oder eine vorgegebene technische Infrastruktur,
z. B. an Computerarbeitsplätze in einem Seminarraum, gekoppelt. In Zukunft führen für die Lernenden viele
Wege zur Erreichung der Lernziele. So werden Lernende selbst bestimmen, welche Endgeräte sie nutzen
wollen und ihre persönliche Lernumgebung daran anpassen. Trotzdem wird Lernen gemeinsam erfolgen
und es sind vor allem die Lernenden selbst, die sich über Lerninhalte austauschen und gegenseitig helfen.
Sie werden sich jedoch nicht notwendigerweise in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander befinden
müssen. Auch wird sich die Aufbereitung von Informationen für Lernzwecke weiter wandeln. Sie wird in
zunehmendem Maße semantisch sein, d. h., Informationen werden entsprechend ihrem Inhalt miteinander
verknüpft und als Lernpakete präsentiert“ (BMBF 2016).
11
Beteiligte
Beteiligte
An der interdisziplinären Entwicklung der Neuauflage des DaviD-Lernsystems sind vier institutionelle Partner
mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten beteiligt. Das Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und
Ausbaugewerbes gGmbH in Kassel, das Berufsförderungswerk der Südbadischen Bauwirtschaft GmbH,
Komzet Bau Bühl und das Berufsbildungs- und TechnologieZentrum Osnabrück (BTZ) der Handwerkskam-
mer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sind für die fachlich-inhaltliche Entwicklung verantwortlich.
Die technische Umsetzung liegt in der Hand der Flavia IT-Management GmbH, und die konzeptionelle und
fachdidaktische Begleitung erfolgt durch das Fachgebiet Fachdidaktik Bautechnik und Landschaftsgestal-
tung der Technischen Universität Berlin. Partner aus dem Kompetenznetzwerk Bau und Energie e. V. (www.
komzet-netzwerk-bau.de; Falk/Mahrin 2016) unterstützen den Ergebnis-Transfer und die Weiterentwicklung.
Bubiza
Das Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes gGmbH Kassel (Bubiza) ist eine von
bundesweit sieben Bildungseinrichtungen im Zimmererhandwerk, die vom Bundesverband „Holzbau
Deutschland“ wegen ihrer hohen Ausbildungsqualität anerkannt sind. Bubiza ist ein Kompetenzzentrum des
Zimmerer- und Holzbaugewerbes nach den Richtlinien der Bundesregierung und Gründungsmitglied des
bundesweiten Kompetenznetzwerks Bau und Energie e. V.
Bubiza bietet Berufsbildung in verschiedenen Formaten und für verschiedene Zielgruppen an, von der
überbetrieblichen Ausbildung über spezifische Lehrgänge der Fort- und Weiterbildung bis zur Vorbereitung
auf die Meisterprüfung.
Zur Arbeit gehört auch die Erstellung von Fachpublikationen, beispielsweise für den Bundesverband und für
die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH). Im Rahmen des Berufsbildungsexports wurden
unter anderem Bildungsbausteine für Ägypten (gefördert durch BMBF) und Ruanda (gefördert durch die
GIZ) erstellt, erprobt und etabliert. Die Produktion und Montage von vorgefertigten Holzbauelementen zur
Errichtung komplexer Holzkonstruktionen ist ein aktueller Arbeitsschwerpunkt.
Im Projekt DaviD war das Bubiza neben der Projektleitung zuständig für die Entwicklung, Anpassung und
Erprobung von Wissensbausteinen zur Gebäudehülle – Dächer, Decken und Wände aus Holz. In der nun
vorliegenden Erweiterung entwickelte das Bubiza im Rahmen des Projekts DigiBAU zusätzliche Wissensbau-
steine zu den Themenbereichen Dachdeckungen und Dachabdichtungen, Entwurfs-, Genehmigungs- und
Werkplanung sowie Absturzsicherheit.
KOMZET BAU BÜHL
Das Berufsförderungswerk der Südbadischen Bauwirtschaft GmbH bildet im Ausbildungszentrum Bühl seit über
40 Jahren Baufachleute in 15 modern ausgestatteten Werkhallen (Holzbau, Mauerwerksbau, Betonbau, Fliesen-
leger, Straßenbau, Putz/Trockenbau, Wärme-, Kälte-, Schall- u. Brandschutz) überbetrieblich aus. Das Kompe-
tenzzentrum (KOMZET BAU BÜHL) hat sein virtuelles Informations- und Planungshandbuch zum elementierten
Bauen online veröffentlicht und bietet dazu Lehrgänge in fünf hochwertig ausgestatteten Seminarräumen an. In
verschiedenen Projekten wurden Online-Lernbausteine entwickelt und Telecoaches ausgebildet.
Im Rahmen des Projekts DigiBAU war das KOMZET BAU BÜHL für die inhaltliche Erweiterung des DaviD-
Lernsystems um den Bereich Massivbau zuständig.
BTZ Osnabrück
Das Berufsbildungs- und TechnologieZentrum Osnabrück (BTZ) der Handwerkskammer Osna-
brück-Emsland-Grafschaft Bentheim ist als Kompetenzzentrum Versorgungstechnik seitens des Bundesin-
stituts für Berufsbildung nach den Richtlinien der Bundesregierung anerkannt. Inhaltliche Schwerpunkte
liegen in der Entwicklung, Erprobung und Durchführung von Schulungen in den Themenbereichen Elek-
trotechnik, Heizungs- und Sanitärtechnik, in der Gebäudeautomation sowie der Kraft-Wärme-Kopplung
12 Beteiligte
mit Mikro-Blockheizkraftwerken (Mikro-BHKW) auch über die Landesgrenzen hinaus. Das BTZ ist Träger der
überbetrieblichen Ausbildung in 20 Gewerken. Im elektrotechnischen Handwerk und im Installateur- und
Heizungsbauerhandwerk besuchen pro Jahr 1.815 Auszubildende in 150 überbetrieblichen Lehrgängen die
Einrichtung. In beiden Handwerken werden Weiterbildungslehrgänge sowie Meisterkurse in Teilzeitform und
Vollzeitform durchgeführt.
Das BTZ Osnabrück war im Projekt DaviD für die Entwicklung der Wissensbausteine in den Bereichen
Heizungstechnik, Sanitärtechnik und Elektroinstallationstechnik zuständig, einschließlich Planung und
Projektierung der Installationen im virtuellen Digitalgebäude. Die Erprobung und erforderliche Anpassungen
im virtuellen Digitalgebäude und im Wiki-System sind Bestandteil der Entwicklungsaufgabe.
Universität Kassel
In der Forschung und in der Lehre werden am Institut für Bauwirtschaft alle wesentlichen Fragestellungen
bearbeitet, die bei dem Betrieb einer Baustelle auftreten können. Nicht erst seit dem verstärkten Interesse
der Bauwirtschaft an der Building Information Modeling (BIM)-Technologie gehören sowohl die Baupro-
duktionsplanung und -steuerung durch Simulation unter Einbindung EDV-gestützter Werkzeuge als auch
analytische Methoden der Verfahrensauswahl zu einem Schwerpunktbereich der wissenschaftlichen
Arbeiten im Fachgebiet Bauorganisation und Bauverfahren. Das Fachgebiet wurde nach dem Ausscheiden
des Fachgebietsleiters Prof. Dr.-Ing. Volkhard Franz im Jahr 2020 dem Fachgebiet Baubetriebswirtschaft
zugeordnet. Die inhaltliche Weiterentwicklung der vorgenannten Themenbereiche in Forschung und Leh-
re wird durch den akademischen Rat Dr. Holger Schopbach fortgeführt, der am Institut für Bauwirtschaft
promovierte und nachfolgend das Kompetenzzentrum für Zimmerer- und Holzbauarbeiten in Kassel mit
aufgebaut und viele Jahre geleitet hat.
Das Institut für Bauwirtschaft mit seinen Fachgebieten Bauorganisation und Bauverfahren sowie Bauin-
formatik leistete im Verbund die technische Umsetzung und Programmierung der Grundstruktur für das
ursprüngliche 3D-Modul des virtuellen Gebäudes sowie die Anbindung an das Wiki-basierte Wissens-
system. In der aktuellen Konstellation ist das Institut beratend bei der Weiterentwicklung der Inhalte
eingebunden und überprüft die Weiterentwicklung hinsichtlich des Einsatzes in der akademischen
Ausbildung.
Technische Universität Berlin
Im Fachgebiet Fachdidaktik Bautechnik und Landschaftsgestaltung am Institut für Berufliche Bildung und
Arbeitslehre der Technischen Universität Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Meyser liegt die
Hauptaufgabe in der Lehre in der didaktischen und berufspädagogischen Ausbildung von Berufsschul-
lehrkräften in enger Zusammenarbeit mit den fachwissenschaftlichen Bezugsdisziplinen. Forschungs-
schwerpunkte sind die Entwicklung, Nutzung und Evaluation von Medien in beruflichen Lernsituationen,
Methoden und Strategien aktiven Lernens, Nachhaltigkeit in der beruflichen Arbeit, qualifizierungsrele-
vante Fragen beim energieeffizienten Bauen sowie internationale Berufsbildungszusammenarbeit. Es
bestehen umfangreiche Erfahrungen in der Mediennutzung und -erstellung in der beruflichen Bildung.
Unter anderem wurde und wird die Erstellung von Materialien für die Ausbildung in Berufsschulen und in
überbetrieblichen Berufsbildungsstätten der Bauwirtschaft konzeptionell unterstützt. Ferner wurden mul-
timediale Präsentations- und Interaktionsmedien in einer modularisierten Lernarchitektur einer Einfüh-
rungsvorlesung im Verbund von fünf Universitäten entwickelt und erprobt. In zahlreichen nationalen und
internationalen Projekten war und ist das Fachgebiet für didaktisch-konzeptionelle Fragen der Lernarran-
gement-Gestaltung und der Methodenwahl im Zusammenhang mit der Entwicklung, der Adaption und
dem Einsatz digitaler Lernmedien verantwortlich.
Das Fachgebiet war zuständig für die fachdidaktische Begleitung der Entwicklung und Erprobung des digita-
len Lernangebots. Verbreitung und Verwertung der Projektergebnisse wurden aus wissenschaftlicher Sicht
unterstützt, insbesondere zur curricularen und organisatorischen Integration der Ergebnisse.
13
Das virtuelle Digitalgeude – Bauweise
DAS GEBÄUDE
Dem 3D-Modell liegt die real existierende Planung eines Zweifamilienhauses in Hanglage zugrunde, die in
ähnlicher Form auch im Lehrgang „Meistervorbereitung Teil 2 im Zimmerer-Handwerk“ der Zentralstelle für
die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) verwendet wird. Das Gebäude wurde vom Bundesbildungszentrum
des Zimmerer- und Ausbaugewerbes modifi ziert, um ein möglichst vielfältiges Spektrum an Fachinhalten ab-
bilden zu können. Dadurch werden im Lernsystem nicht nur unterschiedliche gewerkespezifi sche Fachinhalte
und Tätigkeiten berührt, sondern es werden auch Gewerke-Schnittstellen angesprochen. Auf diese Weise
wird der Blick der Lernenden neben den gewerkebezogenen Inhalten auch auf Notwendigkeit der zentralen
zeitlich-organisatorischen und technisch-fachlichen Abstimmungen im Planungs- und Bauverlauf und auf die
damit verbundenen Kooperations- und Kommunikationsprozesse gerichtet (vgl. Mahrin 2017, 10).
Das Gebäude ist mit einer Doppelgarage und einem Haustechnikraum teilunterkellert. Die Erschließung des
Kellerbereichs erfolgt über die Außentreppe. Im Erdgeschoss und im Dachgeschoss befi ndet sich je eine
abgeschlossene Wohneinheit. Zur Vergrößerung der Wohnfl äche sind im Dachgeschoss eine Schleppgaube
sowie eine größere Satteldachgaube angeordnet. Eine wesentliche Herausforderung für die technische
Umsetzung einschließlich der Anbindung der Fachinhalte und der Medienbausteine wie Bilder, Videos,
Animationen, Kurztexte, Aufgaben und weitere ist die Komplexität von Gebäuden als Gesamtsysteme. Daher
ist das DaviD-Lernsystem in der Baukonstruktion zunächst auf Holzbauten beschränkt, ergänzt durch die
Versorgungstechnik. Abbildung 1 zeigt das Gebäude in einem Drahtlinienmodell.
Im Anhang befi ndet sich eine technische Dokumentation des Gebäudes mit Zeichnungen und Plänen im
Maßstab 1:100 beziehungsweise 1:50.
Bauweise
Das Gebäude ist mit einer Doppelgarage und einem Haustechnikraum in Massivbauweise teilunterkellert.
Der Hauptgebäudekörper mit seinen zwei verschiedenen Nutzungseinheiten im Erd- und Dachgeschoss
wurde in Holzrahmenbauweise mit einem modernen, diff usionsoff enen Wandaufbau geplant. An der
Außenseite kommt ein Wärmedämmverbundsystem aus Holzfaserdämmplatten zum Einsatz, welches im
Abb. 1: Das 3D-Gebäude im Drahtlinienmodell (Grafi k: Bubiza Kassel)
14 Das virtuelle Digitalgebäude – Technische Ausstattung
Erdgeschoss mit einer Putzfassade und im Dachgeschoss mit einer vorgehängten Holzfassade in Form ei-
ner Boden-Deckel-Schalung versehen wurde. Zur Vergrößerung der Wohn- und Belichtungsfläche sind im
Dachgeschoss eine Schleppgaube sowie eine Satteldachgaube angeordnet worden. Das Gebäude steht
auf einer massiven Bodenplatte, die im Bereich der Garagen und des Haustechnikraumes zur Kellerdecke
wird. Die Geschossdecke zwischen Erd- und Dachgeschoss ist als Holzbalkendecke ausgebildet, die auf
einer in der Installationsebene der Außenwände angeordneten Randbohle aufgelagert ist. Das Gebäude
wurde in der weit verbreiteten Quasi-Balloon-Bauweise geplant. Die Holzbalkendecke wird in den Wohn-/
Essbereichen im Erd- und Dachgeschoss sichtbar, in allen anderen Räumen als abgehangene Decke
dargestellt.
Auf der Westseite des Gebäudes befinden sich zudem eine großzügige Holzterrasse sowie ein Holzbalkon,
die/der aus den jeweiligen Wohn-/Essbereichen der beiden Nutzungseinheiten über Terrassen- bzw. Balkon-
türen betreten werden können.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über die Haupteingangstür des Erdgeschosses, die entweder über
die zu den Garagen führende Außentreppe oder über den ebenerdig angeordneten Pflasterweg zugänglich
ist. Der Zugang zur Dachgeschosswohnung erfolgt über eine Holztreppe, welche sich in dem von beiden
Wohnungen separierten Treppenhaus befindet. Der vom Haustechnikraum im Kellergeschoss bis zur Decke
des Dachgeschosses durchgehende Installationsschacht ermöglicht eine gebündelte Verlegung von Ver-
und Entsorgungssträngen der Haustechnik zu den Übergabestellen der beiden Wohneinheiten sowie des
Schornsteins/Rauchgasabzugs. Sämtliche Außenwände wurden zudem raumseitig mit einer sechs Zentime-
ter tiefen Installationsebene versehen, die eine bauphysikalisch unkritische Verlegung von Leitungen und
Kabeln ohne Beschädigung der luftdichten Ebene ermöglicht. Die luftdichte Ebene sowie die Aussteifung
der Holzrahmenwände werden durch 15 mm dicke OSB-Platten1 hergestellt.
Technische Ausstattung
Die Versorgung für alle Gewerke der technischen Gebäudeausstattung (TGA) erfolgt von der Straße her über
einen Vier-Sparten-Hausanschluss in den Haustechnikraum im Keller. Dort werden Gas, Trinkwasser, Elektri-
zität und Kommunikationsanschlüsse in das Gebäude geführt, ggf. gezählt und von dort aus weiter verteilt.
Heizung
Zur Beheizung ist das Gebäude mit einem Gas-Brennwertkessel ausgestattet. Die Wohnungen sind unter-
schiedlich eingerichtet: Im Erdgeschoss ist durchgängig eine Fußbodenheizung installiert, ergänzend gibt
es im Bad zusätzlich einen Badheizkörper. Die Fußbodenheizkreise sind an einem Verteiler angeschlossen,
der im Flur in der Wand eingebaut und über eine Revisionstür zugänglich ist. Im Obergeschoss werden
Kompaktheizkörper zur Beheizung eingesetzt. Beide Heizkreise werden mit unterschiedlichen Systemtem-
peraturen betrieben: im Obergeschoss werden im Auslegungsfall 55° C im Vorlauf und 45° C im Rücklauf
erreicht, im EG sind es 40° C / 35° C. Mischer und Zähleinrichtungen für beide Wohnungen befinden sich im
Haustechnikraum.
Die Warmwasserbereitung erfolgt in einem Warmwasserspeicher mit 500 Liter Inhalt. Im unteren Bereich des
Speichers befindet sich ein Wärmetauscher, der von der Solaranlage auf dem Dach versorgt wird. Liefert die
Solaranlage keine Wärme, wird der obere Teil des Speichers vom Gas-Brennwertkessel nachgeheizt.
Lüftung
Beide Wohnungen sind mit unterschiedlichen Lüftungssystemen ausgestattet. Im Erdgeschoss ist eine
kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Im WC und im Flur sind in
1 OSB = (engl.) oriented strand board bzw. oriented structural board (Quelle: Wikipedia)
15
Das virtuelle Digitalgebäude – Technische Ausstattung
der Decke Luftungsgeräte und Kanäle installiert. Fortluft-Auslass und Außenluft-Ansaugung befinden sich
in der Außenwand oberhalb des WC-Fensters. Die Räume Wohnen/Essen, Kind, Eltern und Gast werden mit
Zuluft versorgt, in Küche, Bad und WC wird die Abluft abgesaugt. Im Lüftungsgerät wird der Abluft Wärme
entzogen, mit der die Zuluft vorgewärmt wird, sodass sie mit einer Temperatur von ca. 14° C in die Räume
eintritt. Die Lüftungsanlage kann in vier Stufen betrieben werden – je nachdem, wie viele Personen sich in
der Wohnung befinden.
Im Obergeschoss ist eine bedarfsgeführte Abluftanlage installiert. Hier wird in den Ablufträumen Küche und
Bad Luft abgesaugt. Die Zuluft strömt über bedarfsgeführte Außenluftdurchlässe in die Zulufträume, wird
aber, im Gegensatz zur Anlage im Erdgeschoss, nicht vorgewärmt. Die Luftmengen regeln sich abhängig von
der Luftfeuchtigkeit im Raum, die ein guter Indikator für die Anzahl der Personen im Raum sowie der Feuch-
tigkeit produzierenden Aktivitäten ist.
Sanitär
Die Wohnung im Obergeschoss ist mit einem Bad mit WC, Waschtisch, Dusche und Badewanne ausgestat-
tet. Alle Gegenstände entsprechen dem heutigen Standard. In der Küche befindet sich neben Spüle und
Spülmaschine auch die Aufstellmöglichkeit für die Waschmaschine.
In der unteren Wohnung ist eine hochwertigere Ausstattung installiert. Im Bad befindet sich eine boden-
ebene Komfortdusche mit Kopf- und Handbrause sowie Unterputz-Thermostatarmatur. Auch die Badewanne
ist mit einer Unterputz-Armatur ausgestattet. Waschtisch und WC sind sowohl im Bad als auch im zusätzli-
chen WC-Raum vorhanden. Eine Waschmaschine kann im Bad aufgestellt werden. In der Küche sind Spüle
und Spülmaschine vorgesehen.
Im Außenbereich wird eine frostsichere Außenarmatur installiert.
Die Zähleinrichtungen für das kalte Wasser befinden sich im Keller. Das warme Trinkwasser wird in der
Küche im Obergeschoss gezählt. Für die untere Wohnung ergibt sich der Warmwasserverbrauch aus der
Differenz des Wasserzählers im Zulauf des Warmwasserspeichers und dem Zähler für die Wohnung im
Obergeschoss.
Elektro
Die Netzeinspeisung erfolgt über den Hausanschlusskasten (HAK) im Haustechnikraum, der sich im unter-
kellerten Bereich befindet. Dort befindet sich auch die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) mit drei
Zählern für den allgemeinen Bereich, für die Wohnungen im Erdgeschoss und im Obergeschoss, sowie de-
ren Vorsicherungen und die Felder für die Hauskommunikation. Im Keller ist die Elektroinstallation auf Putz
ausgeführt. Die Garagentorantriebe werden über zwei Taster von innen oder von außen per Fernbedienung
betätigt. Die Beleuchtung im allgemein zugänglichen Flur wird über passive Infrarotpräsenzmelder geschal-
tet. Im Erdgeschoss befindet sich im Flur die Unterverteilung, welche alle Fehler- und Überstromschutzein-
richtungen, sowie die Komponenten für die Bussteuerung enthält. Die Ausstattung der Wohnung entspricht
der Klasse 3plus (Kennzeichnung: ***). Dementsprechend sind Steckdosen, sowie TV- und Datenanschlüsse
vorhanden. In den KNX-Tastern sind Raumtemperaturregler enthalten, mit ihnen können verschiedene
Lichtszenen geschaltet und auch die elektrischen Jalousien bedient werden. Weiterhin befindet sich im
Erdgeschoss eine Alarmanlage und eine Videosprechanlage. Die Unterverteilung im Obergeschoss befin-
det sich ebenfalls dort im Flur. Sie beinhaltet lediglich alle Fehler- und Überstromschutzeinrichtungen. Die
Ausstattung dieser Wohnung entspricht der Klasse 1 (Kennzeichnung: *), wonach die Anzahl der Steckdosen
und TV- und Datenanschlüssen ausgelegt wurde. Die Beleuchtung wird hier auf konventionelle Weise über
Schalter und Taster geschaltet. Das gesamte Gebäude ist nach der Rauchwarnmelderpflicht in den geforder-
ten Räumen mit untereinander vernetzten Rauchwarnmeldern ausgestattet.
16 Das DaviD Lernsystem – Struktur
DAS LERNSYSTEM
Das DaviD-Lernsystem hat zwei zentrale digitale Bestandteile: Ein über Maus und Tastatur steuerbares gra-
fi sch animiertes, dreidimensionales Gebäudemodell dient als Erkundungsraum und ein fachsystematisch
gegliedertes Wiki-System liefert den Zugang zu den jeweils relevanten Lerninhalten. Abbildung 2 nennt die
zentralen Elemente des Lernsystems.
Das hier vorliegende Kompendium für Lernende und Lehrende ergänzt diese technischen Elemente durch
verschiedene Erläuterungen, Hintergrundinformationen, didaktische Anregungen zur Nutzung, Beispielauf-
gaben und eine vollständige Gebäude-Dokumentation.
Das thematische Spektrum umfasst im Holzbau die Bereiche Wände, Decken, Dächer, Gauben, Fassade und
Außenwandbekleidungen, Balkone und Terrassen, Treppen, Türen und Fenster, Dachdeckungen und -ab-
dichtungen, Absturzsicherheit, Bauphysik sowie Entwurfs-, Genehmigungs- und Werkplanung. Das Gebäude
wurde technisch mit dem Bereich Massivbau um die Themengebiete Baugrube, Entwässerung, Gründung,
Keller (inkl. Abdichtungen), Massivdecken und -wände, Massivtreppe, Balkon sowie Montage erweitert. In
der Gebäudetechnik werden die Bereiche Heizung, Sanitär, Abwasser, Lüft ung, Elektro und Kommunikation
sowie Bauphysik als übergreifendes Querschnittsgebiet angesprochen (vgl. Bubiza u. a. 2015).
Struktur
Das 3D-Gebäudemodell (Abbildungen 3 und 4) ist das konzeptionelle und didaktische Herzstück des Lern-
systems. Es bildet den Ausgangspunkt des Erkundens und Lernens. Bei Annäherung öff nen sich automatisch
die Türen und Garagentore und ermöglichen so den Zugang zu weiteren Räumlichkeiten. Um in das Oberge-
schoss zu gelangen, wird die Treppe benutzt. So gehen von Fluren, Wohn- und Funktionsräumen, vom Dach
und von Außeneinrichtungen selbstgesteuerte Erkundungen auf motivierende spielerische und unterhalt-
Abb. 2: Produktübersicht im Projekt DaviD (Grafi k: kommaKLAR | agentur für gestaltung)
Elemente des
Lernsystems
technischdidaktisch
Kompendium für
Lernende und Lehrende
3D-Gebäudemodell
als Zugangselement
Wiki-System mit
Fachinhalten
Konzept und Anleitung
Beispielaufgaben
Dokumentation des
Gebäudes
17
Das DaviD Lernsystem – Struktur
Abb. 3: Das 3D-Gebäudemodell – Außenansicht
same, aber auch zielgerichtete Weise aus. Die Verknüpfung zur Inhaltsdarstellung ist maus- und menüge-
steuert. Dem System liegen vollständige Konstruktionszeichnungen zugrunde, die sich auch abrufen lassen.
Die Vielfalt der konstruktiven und gebäudetechnischen Elemente und Ausführungsformen deckt ein großes
Inhaltsspektrum ab. Durch Anklicken von Objekten wie Wände, Treppen, Steckdosen, Heizkörper usw. öff net
sich zunächst ein kontextsensitives Popup-Menü. Durch Auswahl entscheiden sich die Anwender*innen für
einen Themenbereich zum angewählten Objekt. Bei einer Wand kann das beispielsweise die Bauart, das
Abb. 4: Das 3D-Gebäudemodell – Wohnraum
18 Das DaviD Lernsystem – Didaktisches Konzept
Material, die Wärmedämmung, der Brandschutz, die Statik, die Gestaltung – jeweils mit Hinweisen zu den
Arbeitsprozessen – oder ein anderes relevantes Teilgebiet sein. Ein Klick verweist auf die Fachinformationen,
die mithilfe eines komfortablen Wiki-Systems bereitgestellt werden. Abbildung 5 zeigt einen Ausschnitt der
Inhaltsgliederung.
Im Wiki werden über Untermenüs und verlinkte Begriff e die gewünschten Informationen in der gewählten
Tiefe über Haupt- oder Nebenpfade (Exkurse) erreicht. Nach der in Breite und Tiefe selbstbestimmten In-
haltsrecherche im Wiki kehren die Nutzenden zurück zum Ausgangspunkt des Rundgangs im 3D-Modell, an
dem zuvor ein Objekt angeklickt wurde.
Didaktisches Konzept
Das Projekt DaviD widmet sich der Förderung des Verständnisses komplexer Bauprozesse, Schnittstellen
und Ausführungsalternativen unter übergreifender Betrachtung verschiedener Fachdisziplinen in Planung
und Ausführung (vgl. Schopbach/Meyer/Mahrin 2016). Die Lernprozesse gehen stets von der verständnislei-
tenden ganzheitlichen Situation aus. Das digitale Lernmedium orientiert sich jedoch immer an abgegrenz-
ten, für Lernende überschaubaren baulichen Objekten oder Teilobjekten. Die Lernenden können ihren Fo-
kus nach individuellem Interesse und aktuellem Lernbedarf weiter reduzieren, ohne den Bezug zum ganzen
Gebäude zu verlieren, der durch den Wechsel vom Wiki-System zum 3D-Modell und umgekehrt zwangsläufi g
immer wieder ins Blickfeld gerät. Das didaktische Konzept setzt also mit der Strategie „vom ganzheitlichen
Objekt über die Erfassung von Zusammenhängen zur Lösung von Detailproblemen“ im übertragenen Sinne
auf deduktive („vom Allgemeinen zum Besonderen“) Verstehensprozesse.
Dem Medium liegt das didaktische Prinzip des selbstgesteuerten, entdeckenden Lernens an einem für das
Bauhandwerk hochrelevanten, komplexen Objekt zugrunde. Bei der virtuellen Bewegung durch das Haus
begegnen die Lernenden Orten, an denen sie typischerweise arbeiten. Dazu können sie sich durch Anklicken
Informationen erschließen, die die Objekte an sich, verschiedene Ausführungsformen oder ihre fachge-
rechte Installation, Montage, Kalibrierung, Ausführungsalternativen usw. betreff en können. Die Lernenden
entscheiden selbst, welche Bereiche des Gebäudes sie in welcher fachlichen Tiefe erkunden möchten.
Dach DeckeWand
KonstruktionInstallation
AußenwandInnenwandElektro Sanitär Heizung
MassivbauHolzbau
...
...
... ... ...
FachwerkbauMassivholzbauHolzrahmenbau
... ... ...
... ...
...
Bauteil
Material
Konstruktionsart
Bauteilschicht
Bauphysik
Bemessungen
BetonbauMauerwerksbau
... ... ...
... ...
...
Abb. 5: Exemplarische Darstellung der Themengliederung am Beispiel einer Wand (Grafi k: kommaKLAR | agentur für gestaltung)
19
Das DaviD Lernsystem – Technische Umsetzung
Das kann beispielsweise bezüglich einer speziellen Fragestellung zur Gebäudehülle (z. B. zur Schnittstelle
Wand-Dach) sehr in die Tiefe gehen, während es beim hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage auf der
Basisebene verbleibt – oder umgekehrt.
Dieser Ansatz optionaler Lernangebote erfordert eine entsprechende Lernbereitschaft, Motivation und
Kompetenz zum Umgang mit dem digitalen Medium und geeignete räumliche, technische und zeitliche
Rahmenbedingungen. Diese Voraussetzungen sind bei den Zielgruppen der Auszubildenden und der Meis-
terschülerinnen und Meisterschüler in den gegebenen organisatorischen Kontexten (Lernen im Betrieb, in
der überbetrieblichen Berufsbildungsstätte, in der Berufsschule und bei Meistervorbereitungslehrgängen)
üblicherweise gegeben beziehungsweise realisierbar. Wenn das digitale virtuelle Gebäude durch eine äuße-
re Lernprozess-Führung ergänzt wird, kann es seine Wirkung am besten entfalten. Dies kann beispielsweise
durch geeignete Aufgabenstellungen, durch lernleitende Arbeitsblätter, durch den vorgegebenen Rahmen
eines kleinen Projekts oder durch ein vorhandenes Problem geschehen. Zahlreiche beispielhafte Aufga-
benstellungen zu den wesentlichen Themenfeldern sind in diesem Kompendium im Kapitel Didaktische
Hinweise und Hilfen mit Lösungsweg und skizzierten Lösungen beschrieben.
Technische Umsetzung
3D-Modell
Die Vorgängerversion des aktuellen virtuellen 3D-Gebäudes wurde im Rahmen des Projekts DaviD mit der
Open-Source-Animationssuite Blender programmiert. Das daraus resultierende Produkt war trotz inten-
siver und zeitaufwändiger Programmierungsarbeiten allerdings hinsichtlich der grafischen Darstellung
und der Performance nicht zufriedenstellend. Auch die durch die Nutzer*innen zu tätigende Installation
des Programms war relativ aufwändig. Aus diesen Gründen war eines der Ziele der DaviD-Erweiterung die
Neuprogrammierung des virtuellen Gebäudes durch eine IT-Fachfirma in einer gängigen Game-Engine als
Online-Version.
Nach erfolgter Ausschreibungs- und Angebotsphase konnte dann die IT-Firma Flavia aus Kassel beauftragt
werden. Flavia überführte das 3D-Modell in die Game-Engine unity und lieferte ein Produkt, welches hin-
sichtlich der grafischen Darstellung, der Performance, der Einfachheit der Bedienung sowie der Verknüpfung
mit dem Wiki umfassend zufriedenstellend ist.
Wiki
Das ansprechend gestaltete Wiki-System (Abbildung 6) erlaubt es, die Inhalte adäquat bereitzustellen und zu
pflegen. Abgestimmte Grundeinstellungen sichern ein gleichbleibendes Erscheinungsbild unabhängig von
den Ersteller*innen der Inhalte. Anwender*innen gelangen zu den fachsystematisch geordneten Inhalten
über freie Navigation im vertrauten Browser. Weiterführende und übergeordnete Inhalte wie Hinweise auf
Gesetze, Normen und Regelwerke sowie zu Schnittstellen von technischen Systemen und Arbeitsprozessen
werden über entsprechende Verweise und Links erreicht.
Da die interaktive Anwendung auch mobil auf Baustellen nutzbar sein soll, wurde ein Wiki-System gewählt,
das sowohl über eine Multi-user- als auch über eine Single-user-Version verfügt. Erstere ist für die koopera-
tive Inhaltserstellung durch verschiedene Beteiligte nötig, Letztere für die Nutzung. Diese Voraussetzungen
werden von DokuWiki erfüllt, welches unter der GNU General Public License frei nutzbar ist.
20 Das DaviD Lernsystem – Technische Umsetzung
Abb. 6: Wiki-Ansicht für Nutzerinnen und Nutzer
21
Nutzungshinweise – Tastatur- und Maussteuerung
NUTZUNGSHINWEISE
Tastatur- und Maussteuerung im 3D-Gebäude
Ausgehend von der Startansicht kann mit Hilfe der Tastatur und der Maus das Gebäudemodell erkundet wer-
den. Dabei wird mit den Richtungstasten der Tastatur die Bewegung im Außen- und Innenbereich des Gebäu-
des gesteuert.
Abb. 7: Zugang zum Gebäude mit Popup-Menü
Mit der Maus wird die Lupe bewegt. Wird dabei im oder am Gebäude ein aktives Element berührt, so wird es
farblich markiert, um anzuzeigen, dass dazu Informationen im Wiki-System verfügbar sind. Ein Klick mit der
linken Maustaste öffnet im oberen Bildbereich ein kontextsensitives Popup-Menü.
Dort kann mit Mausklick einer der Themenbereiche ausgewählt werden. Dann öffnet sich im Wiki-System
die entsprechende Inhaltsseite, wie hier am Beispiel der Treppe gezeigt wird:
Abb. 8: Treppenansicht im 3D-Modell und im Wiki
22 Das Wiki-System – Funktion und Navigation
Im Wiki-System (rechts) erfolgt die weitere Navigation über die Maus. Mit der Maus kann auch jederzeit
wieder in den 3D-Bereich (links) gewechselt werden und der virtuelle Rundgang durch das Haus fortgesetzt
werden. Durch Navigation mit den Pfeiltasten über die Treppe wird das Obergeschoss erreicht.
Mit den Funktionen „3D maximieren“ und „Informationen maximieren“ jeweils rechts über den Bildberei-
chen wird auf die gewählte Ansicht fokussiert und die jeweils andere Ansicht ausgeblendet.
Das folgende Bild zeigt eine Ansicht des Wohnzimmers im Obergeschoss des 3D-Modells, in dem ein
Heizkörper beim Überfahren mit der Maus farblich markiert wird. Beim Anklicken erscheint oben wieder ein
Auswahlmenü, über das wiederum die Informationen im Wiki abgerufen werden können. Eine Navigations-
hilfe unten rechts im Bild zeigt die aktuelle Position im 3D-Gebäudemodell an. Sie kann jederzeit mit der
Leertaste ein- und ausgeblendet werden.
Abb. 9: Innenraumansicht im 3D-Modell mit markiertem Heizkörper und Popup-Menü
So kann ein Erkundungsrundgang durch das gesamte 3D-Gebäudemodell erfolgen. Türen und Garagentore
öffnen sich bei Annäherung automatisch und ermöglichen so den freien Zugang zu den entsprechenden
Räumen und Gebäudebereichen.
Über die Taste ESC erfolgt von jedem Standort im 3D-Modell aus ein Rücksprung zum Startbild (Außenan-
sicht des Gebäudes).
Das Wiki-System – Funktion und Navigation
Für die Erstellung und Verwaltung der zu den Gebäudeobjekten hinterlegten Informationsseiten wurde ein
Wiki-System gewählt. Bei einem Wiki-System handelt es sich um eine Webanwendung, die in einem Browser
läuft. Je nach Rechteverteilung können die Besucherinnen und Besucher der entsprechenden Seiten diese
nur Lesen oder auch bearbeiten. Der Vorteil eines Wiki-Systems besteht darin, dass auf einfache Weise
mehrere Autorinnen und Autoren gleichzeitig an einer Dokumentationserstellung arbeiten können. Im
Vordergrund hierbei steht nicht die Layout- und Design-Gestaltung der Webseiten, sondern die möglichst
einfache Bearbeitung der Dokumenteninhalte. Abbildung 9 zeigt ein Beispiel für die Darstellung einer Infor-
mationsseite im Browser.
Der Kopfbereich der Informationsseite besteht aus dem DaviD-Logo (linke Seitenhäfte) und dem Titel (rech-
te Hälfte). Durch Anklicken des DaviD-Logos gelangt man auf die Startseite des Wiki-Systems, auf der alle
Seiten des Wiki-Systems aufgeteilt nach Gewerken gelistet sind.
23
Nutzungshinweise – Das Wikisystem
Abb. 10: Beispiel für die Darstellung einer Informationsseite
Im Hauptbereich des Inhaltsbereiches stehen die Informationen, die von Anwender*innen abgefragt werden.
Im linken Teil des Hauptbereiches befindet sich die Navigationsliste mit entsprechenden Einträgen. Wird
einer dieser Einträge angeklickt, so wird man ohne Scrollen sofort zu diesem Themenbereich weitergeleitet.
Durch das Anklicken auf gesetzte Verlinkungen gelangt man auf andere Informationsseiten und damit in
andere Themenbereiche.
24 Nutzungshinweise – Piktogramme
Piktogramme
In dem Wiki-System werden zur Erleichterung der Zuordnung der jeweiligen Fachinhalte Piktogramme
verwendet. Auch die Beispielaufgaben in diesem Kompendium sind zur besseren Orientierung mit diesen
Symbolen versehen:
Gebäude konstruktion
Wand Tür und Fenster Dach und Gaube Decke und Fußboden
Baugrube Bauwerksabdichtung Gründungen Keller
Treppe Terrasse und Balkon Fassade und Außen wand-
Bekleidungen
Gebäudetechnik
Heizung Sanitär Abwasser Lüftung
Elektro Kommunikation
Übergreifende Bereiche
Schnittstelle Bauphysik
25
Nutzungshinweise – Zielgruppen und Nutzung
Zielgruppen und Nutzung
Das Medium ist nicht zielgruppenspezifisch angelegt und es gibt keine vorgegebenen oder empfohlenen
Lernpfade. Nutzerinnen und Nutzer wählen individuell die gewünschte Informationstiefe von Basis- und
Überblicksinformationen bis zu detaillierten, punktuell auch system-, material- und herstellerspezifischen
technischen Informationen.
Auszubildende der Bauberufe nutzen das virtuelle Gebäude in der betrieblichen und überbetrieblichen Aus-
bildung und in der Berufsschule zur Wiederholung, zur Vor- und Nachbereitung sowie zum Selbsttest. In ähn-
licher Weise unterstützt das System in Vorbereitungslehrgängen für die Meisterprüfung. Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in Handwerksbetrieben können damit ihre Kenntnisse vertiefen. Alle Personen, die mit Planung,
Errichtung und Ausrüstung von Gebäuden befasst sind, können das DaviD-System selbstgesteuert einset-
zen. Über die genannten Zielgruppen hinaus steht das Medium auch anderen zur Verfügung, beispielsweise
Planer*innen und Architekt*innen, die oft mit der technischen Umsetzung von Bauausführung und Installa-
tionen und den dabei entstehenden (Schnittstellen-)Problemen nicht ausreichend vertraut sind. Schließlich
eignet sich das Produkt auch für Lernende im privaten Bereich (beispielsweise Bauherren), die sich über die
Komponenten/Teilsysteme eines Gebäudes und deren Zusammenwirken informieren möchten.
Das Medium bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise in Präsenz-Lehrgängen zur Unterstützung
von selbstgesteuerten Lernsituationen, zur Vor- und Nachbereitung (ggf. mit Verkürzung von Präsenzzeiten
in der Bildungsstätte), als Instrument der interessengeleiteten individuellen Vertiefung oder Nachholung
von Inhalten, zur Selbsteinschätzung und Prüfungsvorbereitung, als Begleitung des Berufsschul-Unterrichts
usw., aber auch zur Präsentation und Information in Veranstaltungen und Ausstellungen.
Für Teilnehmende der Aus- und Weiterbildung verschiedener Berufe/Fachgebiete sind für eine fachgerechte
Arbeit umfassende Einblicke in die beruflichen Aufgaben anderer, fachlich benachbarter Gewerke (hier: bau-
affiner Gewerke) nötig, um die eigenen Aufgaben fachgerecht und auf eine Weise erledigen zu können, dass
der Gesamtablauf möglichst reibungslos und schadenfrei erfolgt. Entscheidend ist hierfür ein Verständnis
für die technischen und prozessbezogenen Abläufe sowie für deren Schnittstellen. Hier setzt das virtuelle Di-
gitalgebäude an, indem bei der Auswahl eines bestimmten Punktes im Gebäude nicht nur die für das eigene
Gewerk relevanten Hinweise erscheinen, sondern auch zu an dieser Schnittstelle beteiligten Gewerke. So
liefert das System beim Anklicken einer Wand ergänzend Zugriff auf Arbeitshinweise und Fachinformationen
zur Statik, zur Wärmedämmung und/oder Verkleidung, zur Gestaltung, zu Befestigungselementen sowie zu
ggf. in der Wand verborgenen Wasser-, Heizungs- und Elektroinstallation (Leistungs- und Datenversorgung).
Das unterstützt gemeinsames Lernen unterschiedlicher Zielgruppen. Dieses Medienkonzept geht zurück auf
ausgezeichnete Erfahrungen, die in der Vergangenheit mit gemischten Lerngruppen (Auszubildende, Fach-
kräfte, Meister*innen, Planer*innen) in speziellen Schnittstellen-Lehrgängen gemacht wurden.
Das digitale virtuelle Gebäude kann wegen der Offenheit der Nutzung seine Wirkung am besten in geeigne-
ten Rahmensituationen entfalten. Eine äußere Lernprozess-Führung – beispielsweise durch Aufgabenstel-
lungen durch Lehrende, durch lernleitende Arbeitsblätter, durch den vorgegebenen Rahmen eines kleinen
Projekts, durch ein vorhandenes Problem oder ähnliches – ist empfehlenswert. Die nachfolgenden Beispiel-
aufgaben aus verschiedenen Inhaltsbereichen geben Anregungen für die Initiierung effektiver Lernprozesse
mit dem DaviD-System.
BEISPIELAUFGABEN
Die im Folgenden beispielhaft vorgeschlagenen Aufgaben aus den verschiedenen Inhaltsbereichen können
für Tests und Selbsttests eingesetzt werden und in ihrer Struktur als Muster für die Erstellung eigener Aufga-
ben dienen.
26 Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 1: Beplankung und Verankerung Holzrahmenbau
Aufgabenstellung:
Klären Sie zunächst, welche zwei wichtigen Funktionen die Beplankung einer Außenwand
in Holzrahmenbauweise übernehmen kann.
Erläutern Sie dann, wozu eine Wandverankerung dient und worin der Unterschied zu
einer Wandscheibenendverankerung besteht.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken einer Außenwand in der 3D-Anwendung und Sprung auf
Wiki-Seite Holzrahmenbau/Holztafelbau
1
Durch Anklicken des Wortes
Wandscheibe im Kapitel
Grundlagen erfolgt der Sprung
auf die Seite Wandscheiben.
Hier werden Wandverankerung
und Wandscheibenendveran-
kerung erläutert.
3
Wandverankerung
Wandscheiben müssen zur Abtragung der horizontalen
Lasten mit der Bodenplatte bzw. mit dem Fundament
verbunden und somit gegen horizontales Verschieben
gesichert werden. …
Wandscheiben-Endverankerung
An den Enden der aussteifenden Wandscheiben entstehen
Zug- und Druckkräfte, die in die Unterkonstruktion eingelei-
tet werden müssen. …
i
Im Kapitel Wandaufbau
werden die verschiedenen
Bauteilschichten einer Holz-
rahmenbauwand gezeigt,
durch Anklicken des Wortes
Beplankung Sprung auf die
Wiki-Seite Beplankung. Hier
werden die zwei Funktionen
Aussteifung und Luftdichtheit
erläutert.
2
Aussteifung
Die statisch wirksame Beplankung einer Holzrahmenbau-
wand sorgt für die nötige Aussteifung der Tragkonstruktion.
Ohne diese Beplankung würde sich die Tragkonstruktion
bei Einwirkung einer Horizontallast verschieben. …
Luftdichtheit
Zusätzlich kann die Beplankung die Funktion der Luftdicht-
heitsschicht übernehmen. Bei diffusionsoffener Bauweise
werden daher häufig OSB-Platten auf der Innenseite der
Wände sowohl für die Wandaussteifung, als auch als
Dampfbremse verwendet.
i
Holzbau
27
Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 2: Konstruktionsvarianten, Plattformbauweise –
Quasi-Balloon-Bauweise
Aufgabenstellung:
Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Geschossdeckenauflagerung.
Worin unterscheidet sich die Quasi-Balloon-Bauweise von der Plattenbauweise und welchen Einfluss haben
die beiden Konstruktionsvarianten auf die Herstellung bzw. Verlegung der luftdichten Ebene?
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken der Geschossdecke in der 3D-Anwendung und Auswahlmöglichkeit zwischen Holbalkendecke
und Massivholzdecke. Auf beiden Seiten gibt es die Überschrift „Auflagerung“ mit einem verlinkten Hinweis
auf die Plattform- und Quasi-Balloon-Bauweise.
1
Durch Anklicken des Links erfolgt Sprung auf die Wiki-Seite Bauweisen (Deckenauflagerung).
2
Auf dieser Seite werden
insgesamt drei Bauweisen
beschrieben (Plattformbau-
weise, Balloon-Bauweise und
Quasiballon-Bauweise) und die
jeweiligen Vor- und Nachteile
erläutert.
3
Plattformbauweise
Bei der Plattform Bauweise wird die Geschossdecke auf
dem Rähm der darunterliegenden Außenwand aufgelegt,
die darüberliegende Außenwand wird dann mit der Schwel-
le direkt auf der Rohdecke angeordnet. …
Quasi-Balloon-Bauweise
Bei der Quasi-Ballon-Bauweise sind die Ständer nicht
wandhoch, sondern der Geschossstoß liegt knapp ober-
halb der Rohdecke. Dies hat den großen Vorteil, dass die
luftdichte Ebene wie bei der Balloon-Bauweise durchge-
hend ist (der Stoßbereich beider Wände kann während der
Montage problemlos luftdicht abgeklebt werden). …
i
Holzbau
28
AUFGABE 3: Installationsebene, Diffusion – Konvektion
Aufgabenstellung:
Häufig erhalten Außenwände raumseitig eine Installationsebene. Wozu dient diese Installationsebene und welchen
Vorteil haben Außenwände mit Installationsebene in Bezug auf die Luftdichtheitsschicht gegenüber solchen ohne
Installationsebene? Erläutern Sie dies am Beispiel des Einbaus von Steckdosen.
Erklären Sie abschließend den Unterschied zwischen Diffusion und Konvektion.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken einer Außenwand in der 3D-Anwendung und
Auswahl der Wiki Seite Holzrahmenbau/Holztafelbau.
1
Durch Anklicken der Verlinkung Einbau von Steckdosen erfolgt ein Sprung auf die entsprechende Seite.
3
Durch Anklicken des verlinkten Wortes Konvektion Sprung auf die Seite Feuchteschutz.
5
Auf dieser Seite wird am Beispiel des Einbaus von Steckdosen in Außenwände mit und ohne Installations-
ebene erläutert, was dies in Bezug auf die Luftdichtheitsschicht bedeutet (Gefahr des unkontrollierten Feuch-
teeintrags in die Dämmung durch Konvektion infolge unsachgemäßen Einbaus ohne Installationsebene).
4
Auf dieser Seite wird der
Unterschied zwischen Diffusion
und Konvektion detailliert
beschrieben.
6
Diffusion
Wasserdampfdiffusion (Diffusion) ist ein Wasserdampftrans-
port durch ein geschlossenes Bauteil z. B. eine Decke oder
Wand, aufgrund eines Dampfdruckgefälles zwischen den
beiden Bauteilseiten. …
Konvektion
Wasserdampfkonvektion (Konvektion) ist dagegen der Was-
serdampftransport durch ein geschlossenes Bauteil infolge
einer Luftströmung. …
i
Anklicken des verlinkten Wortes
Installationsebene im Kapitel
Wandaufbau und Sprung auf
die entsprechende Seite. Dort
wird die Funktion einer Installa-
tionsebene erklärt.
2
Installationsebene
Eine Installationsebene dient der Aufnahme der techni-
schen Gebäudeausrüstung (Wasser, Heizung, Elektro). Die
Anordnung einer raumseitigen Installationsebene ist nicht
zwingend erforderlich, bietet aber einige Vorteile gegenüber
einer Installationsverlegung in der Wand. …
i
Holzbau
Beispielaufgaben Holzbau
29
Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 4: Innenwände
Aufgabenstellung:
Die Innenwände eines Gebäudes können verschiedene Aufgaben erfüllen und müssen verschiedenen Anforderungen
gerecht werden.
Welche drei unterschiedlichen Konstruktionsarten für Innenwände kennen Sie und wie unterscheiden sich diese
grundsätzlich voneinander?
Welche Anforderungen können an eine Innenwand gestellt werden?
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken einer Innenwand in der 3D-Anwendung, dort kann zwischen den drei gängigen Konstruktions-
arten „Holzständerwände“, „Massivholzwände“ und „Metallständerwände“ unterschieden werden.
1
Durch Anklicken eines der drei Themen erfolgt Sprung auf die entsprechende Wiki-Seite.
2
Im Kapitel „Grundlagen“
werden die fünf Hauptanfor-
derungen aufgezählt und das
jeweilige Konstruktionsprinzip
erläutert, im Kapitel „Wand-
aufbau“ werden die jeweiligen
Bauteilschichten detaillierter
betrachtet.
3
Beispiel: Massivholzwände
Grundlagen
Die Innenwände eines Hauses erfüllen unterschiedliche
Aufgaben. Sie dienen insbesondere der Raumaufteilung,
haben jedoch auch zahlreiche bauphysikalische und ggf.
statische Anforderungen zu erfüllen. Hauptanforderungen
an Innenwände können sein:
Raumaufteilung
Lastabtragung
Gebäudeaussteifung
Schallschutz
Brandschutz
Wandaufbau
Wandschichten
Massivholz Innenwände sind flächige Bauteile, die meist aus
Brettstapel- oder Brettsperrholzelementen bestehen. …
i
Holzbau
30 Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 5: Treppen
Aufgabenstellung:
Treppen sind ein wesentlicher Bestandteil von mehrgeschossigen Gebäuden. Sie müssen auf den jeweiligen Grundriss
und die Geschosshöhe abgestimmt und geplant werden.
Informieren Sie sich über die Anforderungen, die an Treppen gestellt werden können und erläutern Sie
anschließend, um welche drei Berechnungsregeln es sich handelt.
Um das sichere und komfortable Begehen einer Treppe zu gewährleisten, gibt es zudem drei wichtige
Berechnungsregeln. Welche sind das?
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken der Geschosstreppe in der 3D-Anwendung und Sprung auf Wiki-Seite Holztreppen.
1
Nachfolgend werden die einzelnen Anforderungen detaillierter beschrieben.
3
Im Kapitel „Steigungsverhältnis“ wird zunächst der Begriff definiert und das optimale Steigungsverhältnis
von 17/29 erläutert.
4
Nachfolgend werden die drei
wichtigen Berechnungsregeln
Schrittmaßregel, Bequemlich-
keitsregel und Sicherheitsregel
erklärt.
5
Steigungsverhältnis
Das richtige Steigungsverhältnis, die Relation zwischen
Steigungshöhe h und der Auftrittsbreite b, ist vor allem
wichtig für den Gehkomfort einer Treppe. Die drei wichtigs-
ten Regeln im Treppenbau sind die Schrittmaßregel, die
Sicherheitsregel und die Bequemlichkeitsregel. Gleichzeitig
erfüllt werden alle drei Regeln nur durch das optimale
Steigungsverhältnis von 17/29. Entspricht eine Treppe allen
drei Regeln, so ist höchster Laufkomfort gegeben.
i
Im Kapitel „Anforderungen“
werden die wichtigsten Anfor-
derungen erläutert.
2
Anforderungen
Grundsätzliche Anforderungen an Treppen können sich
ergeben aus:
Brandschutz,
Schallschutz,
Bauordnungen und
Normen.
i
Holzbau
31
Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 6: Dachdeckung
Aufgabenstellung:
Das Dach eines Gebäudes bildet dessen oberen Abschluss und schützt die darunterliegende Konstruktion vor
äußeren Einflüssen. Um dieser Schutzfunktion gerecht zu werden, sind die passende Auswahl des Deckwerkstoffs
und die fachgerechte Ausführung der Dachdeckung besonders wichtig.
Klären Sie, worin der Unterschied zwischen Pressdachziegel und Strangdachziegel besteht und was unter dem
Begriff Regeldachneigung zu verstehen ist.
Erläutern Sie dann, was in diesem Zusammenhang unter Zusatzmaßnahmen zu verstehen ist und worin sich diese
voneinander unterscheiden.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken des Daches und Auswahl des Themas Dachdeckung, Sprung auf entsprechende Wiki-Seite.
1
Im Kapitel „Regeldachneigung“
wird dieser Begriff erläutert,
anschließend folgt das Kapitel
„Zusatzmaßnahmen“ mit einer
detaillierten Beschreibung der
Maßnahmen Unterspannung,
Unterdeckung und Unterdach.
3
Regeldachneigung
Die generelle Anforderung an Dachdeckungen ist, dass
diese regensicher sein müssen. Dies wird durch Einhal-
tung bestimmter Dachneigungen und Werkstoffüber-
deckungen erreicht. Die Regeldachneigung (RDN) ist
dabei die für einen bestimmten Ziegeltyp einzuhaltende
Mindestdachneigung. …
Zusatzmaßnahmen
Unter Zusatzmaßnahme wird die zusätzliche Anordnung
einer wasserableitenden Schicht unterhalb der Eindeckung
verstanden. Die Zusatzmaßnahmen werden in der Regel auf
der Sparrenoberseite unterhalb der Konterlatten angeordnet.
i
Im Kapitel „Dachziegel“ wird
der Unterschied zwischen
Press- und Strangdachziegel
erläutert.
2Pressdachziegel und Strangdachziegel
Dachziegel lassen sich nach der Art der Herstellung in
Press- und Strangdachziegel unterscheiden. …
i
Holzbau
32 Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 7: Dachentwässerung
Aufgabenstellung:
Die Dachentwässerung von geneigten Dachflächen erfolgt oft über Dachrinnen. Häufig werden hierfür sogenannte
vorgehängte, halbrunde Dachrinnen verwendet. Diese gibt es in verschiedenen Größen.
Erläutern Sie, nach welchem System die Größenbezeichnung für diese Rinnen erfolgt und mit welcher Formel die für
eine Dachfläche zu erwartende mittlere Regenmenge berechnet werden kann. Welche Parameter werden in dieser
Berechnung berücksichtigt?
Holzbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken einer Dachrinne oder eines Fallrohres in der 3D-Anwendung und Auswahl der Wiki Seite Dachent-
wässerung
1
Sprung zum nächsten Unter-
kapitel „Dimensionierung /
Niederschlagsberechnung“
durch runterscrollen oder
wieder direktes Anklicken im
Auswahlmenü.
3
Der sogenannte Regenwasserabfluss wird mit der Formel
Q = r(D/T)∙ C ∙ A ∙ 1/10000 [in l/s] berechnet.
C stellt den Abflussbeiwert dar. Dieser kann entsprechen-
den Tabellen entnommen werden und symbolisiert den
Versiegelungsgrad der Fläche und deren Rückhaltevermö-
gen des Niederschlagswassers.
A ist die Größe der wirksamen Dachfläche in m² im Grund
gemessen.
r(D/T) ist die Berechnungsregenspende.
i
Anklicken des Unterkapitels
„Größenbezeichnung halbrun-
der Dachrinnen“ im Inhaltsmenü
der Seite (links). Dort wird
der Ursprung des Größenbe-
nennungssystems erläutert,
abschließend sind in einer
Tabelle gängige Standardgrö-
ßen aufgelistet.
2
Das System der Größenbezeichnung halbrunder Dachrin-
nen stammt von der früheren Herstellungsart ab, bei der
die Dachrinnen aus Standardblechtafeln mit einer Kan-
tenlänge von 1m x 2m gedreht wurden. Die Rinnengrößen
werden demzufolge danach benannt, wie viele Teile einer
Zuschnittsbreite aus einer Blechtafel mit 2 m Kantenlänge
hergestellt werden können.
i
33
Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 8: Absturzsicherheit
Aufgabenstellung:
Die Arbeitssicherheit und damit auch die Absturzsicherheit sollten bei allen Tätigkeiten oberste Priorität haben! Erläu-
tern Sie, wofür in diesem Zusammenhang das TOP-Prinzip steht und klären Sie anschließend, unter welchen Vorausset-
zungen eine Leiter als Arbeitsplatz zulässig ist.
Holzbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken der Dachfläche in der 3D-Anwendung und Auswahl der Wiki Seite Absturzsicherheit
1
Durch Scrollen oder Ankli-
cken des Kapitels „Infoblatt
Absturzsicherungen“ wird der
Hinweis auf das zum Download
angebotene Infoblatt sichtbar.
Durch Anklicken des Bildes
oder des Links im Text erfolgt
der Sprung auf die Homepage
des Bundesbildungszentrums
Kassel. Dort kann das Infoblatt
geöffnet und heruntergeladen
oder ausgedruckt werden.
3
Auf dem Infoblatt werden beispielsweise die an Leitern
gestellten Anforderungen erläutert, fachgerechte Auffang-
einrichtungen vorgestellt und persönliche Schutzausrüs-
tungen erklärt.
i
Dort wird im Kapitel „Grundla-
gen“ das Thema Arbeitsschutz
nach dem TOP-Prinzip erläutert.
2
Arbeitsschutz nach dem TOP Prinzip
Möglichkeiten des Absturzes gibt es viele, genauso viele
Möglichkeiten gibt es jedoch auch, die notwendige Ab-
sturzsicherheit herzustellen. Oberste Priorität haben dabei
technische Maßnahmen, die dazu beitragen, dass die Ge-
fahrenquelle entweder abgestellt, oder deutlich entschärft
wird. Reichen die technischen Maßnahmen allein nicht aus,
sind sie durch weitere organisatorische- und/oder letztlich
persönliche Maßnahmen zu ergänzen. Aus dieser Rangfolge
der Schutzmaßnahmen ergibt sich das TOP-Prinzip:
Technische Maßnahmen
Organisatorische Maßnahmen
Persönliche Maßnahmen
i
34 Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 9: Dachabdichtungen
Aufgabenstellung:
Benennen Sie die verschiedenen Werkstoffgruppen, mit denen üblicherweise Dachabdichtungen hergestellt werden
können.
Erläutern Sie dann, was die Produktbezeichnung „DE/E1 FPO-BV-V-PG-1,5“, die Sie auf einer Kunststoffbahn finden
könnten, im Detail bedeutet.
Holzbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken der Dachfläche in der 3D-Anwendung und Auswahl der Wiki Seite Dachabdichtungen
1
Durch Anklicken der Links
in den Kurzbeschreibungen
erfolgt Sprung auf weiterfüh-
rende Informationen, z. B. auf
das Kapitel „Dachabdichtungen
mit Kunststoffbahnen“.
3
Im Kapitel „Produktbezeichnungen“ werden die gängigen
Produktkürzel erläutert.
Die Produktbezeichnung „DE/E1 FPO-BV-V-PG-1,5“ gibt
Hinweise auf den Verwendungszweck, das Material, die
Materialstärke, die Bitumenverträglichkeit, die Gewebeart
und Weiteres.
i
Es erfolgt der Sprung auf die
entsprechende Wiki-Seite. Dort
werden im Kapitel „Werkstoffe“
die drei unterschiedlichen Pro-
duktgruppen aufgeführt.
2
Dachabdichtungen können in die drei Werkstoffgruppen
Bitumenbahnen, Kunststoff-/Elastomerbahnen und Flüs-
sigkunststoffe eingeteilt werden, die benannt und bildlich
dargestellt werden.
Außerdem wird auf das Regelwerk des Deutschen Dachde-
ckerhandwerks verwiesen.
i
35
Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 10: Windsogsicherung für Dachziegel und Dachsteine
Aufgabenstellung:
Wird ein Dach mit Dachziegeln oder Dachsteinen gedeckt, muss eine Windsogberechnung erstellt werden, um zu prü-
fen, ob eine zusätzliche mechanische Windsogsicherung der Ziegel oder Steine erforderlich wird.
Welche Dachbereiche werden bei der Windsogsicherung voneinander unterschieden?
Wie breit ist die Mindestverklammerungsfläche an Ortgängen grundsätzlich?
Holzbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken der Dachfläche in der 3D-Anwendung und Auswahl der Wiki Seite Dachdeckungen
1
Auf der Wiki-Seite „Wind-
sogsicherung für Dachziegel
und Dachsteine“ wird im
Kapitel „Dachbereiche“ erklärt,
in welche vier Bereiche eine
Dachfläche eingeteilt wird.
3
Grundsätzlich wird ein Dach bezüglich der Windsogberech-
nung in folgende vier Bereiche eingeteilt:
Ortgangbereich
Innenbereich
Traufbereich
Firstbereich
i
Etwas weiter unten werden im
gleichen Kapitel die Mindest-
breiten für die entsprechenden
Dachbereiche erläutert.
4Für Ortgang, Grat und Kehle sind Mindestbreiten für die
Verklammerungen zu beachten, über die die Wiki-Seite
Auskunft gibt.
i
Dort gibt es im Kapitel
Windsogsicherung“ einen
Link zu der entsprechenden
Wiki-Seite. Durch Anklicken
des entsprechenden Links
erfolgt der Sprung auf die
entsprechende Seite.
2Das Kapitel Dachdeckungen bietet auch darüber hinaus
viele interessante Informationen – Umschauen lohnt sich!
i
36 Beispielaufgaben Holzbau
AUFGABE 11: Werkplanung
Aufgabenstellung:
Die Werkplanung ist die Weiterentwicklung der fertiggestellten Entwurfsplanung und muss alle für das Gebäude oder
Bauteil relevanten Parameter und Rahmenbedingungen beinhalten. Nennen Sie mindestens vier Anforderungsberei-
che, die häufig einen Einfluss auf die Werkplanung haben und dementsprechend berücksichtigt werden müssen.
Sichten Sie dann die Beispielpläne für eine Außenwand in Holztafelbauweise und beantworten Sie folgende Fragen:
Wie groß ist die Diagonale des Holzrahmens in Meter?
Welche Länge hat der Fenstersturz Nr. 1031 in Meter?
Wie weit muss die OSB-Beplankung über die Schwelle und wie weit über den Rähm stehen?
Holzbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Auf der entsprechenden
Wiki-Seite wird im Kapitel
„Grundlagen“ der Begriff
Werkplanung“ erläutert und
verschiedene Themen aufge-
listet, aus denen sich Anforde-
rungen an die Werkplanung
ergeben können.
2
Je nach Einsatz- und Verwendungszweck eines Bauteils
können sich aus verschiedenen Bereichen Anforderungen
daran ergeben, die in der Werkplanung berücksichtigt
und eingearbeitet werden müssen. Solche Anforderungen
ergeben sich häufig aus der Statik, dem Brand- und Schall-
schutz und der Bauphysik sowie an Gewerkeschnittstellen
und aus planerischen- und gestalterischen Ansprüchen.
i
In der 3D-Anwendung muss
zunächst das Bücherregal
im Wohnbereich des
Erdgeschosses gefunden
werden. Durch Anklicken des
„Planungsordners“ erscheint
das Menü, in dem die Wiki-
Seite Werkplanung ausgewählt
werden muss.
1Auf dem Weg durch das 3D-Gebäude gibt es noch viele
andere Dinge zu entdecken …
i
37
Beispielaufgaben Holzbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Im Kapitel „Beispiel: Außen-
wand Holztafelbau“ werden
Werkpläne einer Außenwand
in Holztafelbauweise gezeigt
und erläutert. Durch Anklicken
des Plans Riegelwerk wird die-
ser im Vollbild angezeigt und
die gesuchten Maße können
abgelesen werden.
3
Das Diagonalmaß ist als entsprechende Bemaßungslinie
auf dem Wandplan sichtbar. Die gesuchte Länge des Fens-
tersturzes Nr. 1031 kann der unten auf dem Plan abgebil-
deten Holzliste entnommen werden. Die Diagonale beträgt
6,33 m.
Die Länge des Fenstersturzes Nr. 1031 beträgt 2,754 m.
i
Um Informationen über die
Überstände der OSB Beplan-
kung zu erhalten, muss der
Plan des Riegelwerks geschlos-
sen werden und der darunter
dargestellte Plan zur OSB
Beplankung geöffnet werden.
Dort können die gesuchten
Maße dem Plan entnommen
werden.
4Die OSB Beplankung muss 6 cm über die Schwelle und
4,6 cm über das Rähm stehen.
i
38 Beispielaufgaben Massivbau
AUFGABE 12: Mauerwerk, Anlegen der Mörtelausgleichsschicht
(Kimmschicht)
Aufgabenstellung:
Welche Funktion hat eine Mörtelausgleichsschicht (Kimmschicht) beim Mauerwerksbau?
Erläutern Sie, welche Punkte bei der Herstellung einer Kimmschicht zu beachten sind.
Welche Materialien und welche Werkzeuge werden zur Herstellung einer Kimmschicht benötigt?
Massivbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Durch Anklicken der Wiki Seite
Verarbeitung“ erfolgt der
Sprung zu den Erläuterungen.
3Die Arbeitsschritte zur Herstellung der Mörtelausgleichs-
schicht und die dazu benötigten Werkzeuge und Materiali-
en sind in Text und Bildern dargestellt.
i
Im Wiki anklicken „Dies ist
ein Link zu den allgemeinen
Grundlagen Mauerwerk“
Dort können die notwendigen
Informationen entnommen
werden.
2Ausgleichsschicht/Kimmschicht
Eine Mörtelausgleichsschicht hat verschiedene Funktionen,
die in dem Text und den Bildern dargestellt sind.
i
Anklicken einer Innenwand
im Keller oder einer
Wand im Erdgeschoss in
der 3D-Anwendung und
Auswahl Massivbauweise
und anschließend den
gewünschten Baustoff
1Zur Auswahl stehen die Baustoffe Kalksandstein, Ziegel,
Porenbeton, Leichtbeton und Beton.
i
39
Beispielaufgaben Massivbau
AUFGABE 13: Mauerwerk
Aufgabenstellung:
Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Materialien zur Herstellung einer Mauerwerkswand.
Im Kellergeschoss soll eine tragende Kalksandsteinwand (D=24cm) als Sichtmauerwerk aus NF-Steinen im Blockver-
band erstellet werden. Wandlänge = 5,00m, Höhe = 2,50m.
Ermitteln Sie den Materialbedarf an Steinen (5 % Verschnitt berücksichtigen) und die erforderliche Mörtelmenge in l
(10 % Mehrverbrauch einplanen).
Massivbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Im Wiki Auswahl „Dies ist
ein Link zu den allgemeinen
Grundlagen Mauerwerk“
Durch Anklicken der Wiki
Seite „Steinarten“ erfolgt der
Sprung auf die Erläuterung zu
den Steinformaten.
Durch das Anklicken der Wiki
Seite „Verarbeitung“ können
die notwendigen Informa-
tionen zum Materialbedarf
entnommen werden.
3Grundsätzliche Informationen zum Mauerwerksbau:
Mauerwerksverbände, Mauerwerksmaße, Hinweise zum
Materialbedarf und Verschnitt
i
Wiederholen des Vorgangs mit
allen Baustoffen:
Anklicken der Wiki-Seite
Massivbauweise im 3D-Modell
und nacheinander Auswahl der
Baustoffe Ziegel, Porenbeton,
Leichtbeton und Beton
2Materialinformationen, Eigenschaften
Hinweise zum Einsatz der Baustoffe
i
Anklicken einer Außenwand
oder Innenwand in der
3D-Anwendung und Auswahl
der Wiki-Seite Massivbauweise,
Auswahl des Baustoffs
Kalksandstein
1Materialinformationen, Eigenschaften
Hinweise zum Einsatz des Baustoffs
i
40 Beispielaufgaben Massivbau
AUFGABE 14: Entsserung
Aufgabenstellung:
Informieren Sie sich über die gängigen Entwässerungssysteme und beschreiben Sie die unterschiedlichen Bauweisen.
Welche Vor- und Nachteile bieten Trennsysteme und Mischsysteme jeweils? Bitte vergleichen Sie!
Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Be- und Entlüftung von Abwasserleitungen und geben Sie das Mindest-
gefälle bei belüfteten Anschlussleitungen an.
Massivbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Durch Scrollen der Seite oder
Anklicken der Menüpunkte
„Mischsystem“ und „Trennsys-
tem“ finden Sie die gesuchten
Informationen.
3Vor- und Nachteile bestehen in der Umweltbelastung im
Material- und Installationsaufwand, in den Investitionskos-
ten und den Betriebskosten.
i
Anklicken des Unterkapitels
„Gefälle und Lüftung“, siehe
besonders Abbildung 5
4Ausgleich von Unterdruck, Verhinderung des Leersaugens,
Abführung von Fäulnisgasen, Mindestgefälle in Bezug auf
belüftet und unbelüftet.
i
Im Kapitel „Entwässerung“
können die notwendigen Infor-
mationen entnommen werden.
2Unterschieden wird zwischen Misch- und Trennsystemen.
Die Unterschiede liegen in der Bauweise und in der Funk-
tion.
i
Anklicken der Dachrinne oder
Schachtabdeckung vor der
Garage in der 3D-Anwendung
und Auswahl der Wiki Seite
Grundlagen Entwässerung
1Neben den Bauarten, Vor- und Nachteilen finden Sie in
diesem Kapitel auch wichtige Hinweise zur Installation.
i
41
Beispielaufgaben Massivbau
AUFGABE 15: Baugruben und Böschungen
Aufgabenstellung:
Informieren Sie sich, bis zu welcher Tiefe Baugruben und Gräben senkrecht ohne Verbau hergestellt werden können.
Welche Randabstände am oberen Rand einer Böschung sind für LKW (> 12 t) einzuhalten?
Welche Vorteile bieten Spundwände gegenüber Trägerbohlenwände?
Massivbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken des Unterkapitels
„Baugrube – Grundlage“
Im Kapitel Baugrube- Grundla-
gen können die notwendigen
Informationen entnommen
werden.
3 Schutzstreifen, frei zu haltende Laststreifen
Tabelle/Grafik
i
Anklicken der Unterkapitel
„Spundwände“ und „Träger-
bohlenwände“
In den Kapiteln „Spundwän-
de“ und „Trägerbohlenwände“
können die notwendigen
Informationen entnommen
werden.
4Wasserrückhaltung, Grundwasserabsenkung
i
Im Kapitel Baugrube können
die notwendigen Informatio-
nen entnommen werden.
2 Baugruben und Gräben: Aushubtiefen
Vorhandene Leitungen zu berücksichtigen?
Aushubtiefen ohne Verbau
i
Anklicken der
Kelleraußenwand oder links/
rechts vom Gebäude in der
3D-Anwendung und Auswahl
der Wiki Seite Baugruben
1Neben den gesuchten Informationen zu Verbau, Böschun-
gen und Spundwänden finden sich hier auch Angaben zu
Bodenklassen und zur Arbeitssicherheit.
i
42 Beispielaufgaben Massivbau
AUFGABE 16: Betondecken
Aufgabenstellung:
Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Ausführung einer Betondecke.
Erläutern Sie welche Vorbereitungen vor der Montage der Fertigteildecken zu beachten sind.
Massivbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Beim Sprung auf die Wiki
Seite „Checklisten, Pläne und
Informationen“ sind die Erläu-
terungen zu finden.
3
Grundsätzliche Informationen zur Montage von Fertig-
teildecken:
Prüfen der angelieferten Fertigteile
Einmessen der Deckenhöhe
Erstellen der Montageunterstützung
Einbau etwaiger Aussparungen bzw. Einbauteile/Leitun-
gen der Haustechnick
Einbau der Zulagebewehrung
Reinigung der Teilfertigdecke
i
Anklicken der Unterkapitel
„Ortbeton“, „Halbfertigteile“
und „Fertigteile“ im Wiki
Dort können jeweils die
notwendigen Informationen
entnommen werden.
2Betondecken können in drei verschiedenen Varianten vor
Ort ausgeführt werden. Diese werden im Wiki in Text und
Bildern erläutert.
i
Anklicken einer Decke
im Keller, Erdgeschoss
oder Obergeschoss in
der 3D-Anwendung und
Auswahl Massivbauweise
und anschließend den
gewünschten Baustoff
1Zur Auswahl stehen die Baustoffe Ziegel, Porenbeton und
Beton.
i
43
Beispielaufgaben Massivbau
AUFGABE 17: Keller aus Beton
Aufgabenstellung:
Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Ausführung eines Kellers.
Erläutern Sie, welche Anforderungen in der Vorbereitung und in der Montage der Betonfertigteilwänden für den
Keller beachtet werden müssen.
Massivbau
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Beim Sprung auf die Wiki
Seite „Checklisten, Pläne und
Informationen“ können unter
„Massivbau“ der „Checkliste
zur Anlieferung und Montage
der Doppelwände und Fertig-
teildecken für die Kellermon-
tage“ wichtige Informationen
entnommen werden.
3
Vorbereitung und Montage der Wand-Fertigteile
Baustellenvorbereitung
Prüfen der angelieferten Fertigteile
Einbau- und Montageanweisungen
Einbau der Zulagebewehrung
Abdichtung der Fugen
Anschlussmischung Beton und Verfüllbeton
i
Anklicken der Unterkapitel
„Ortbeton“, „Halbfertigteile“
und „Fertigteile“
Dort können die notwendigen
Informationen entnommen
werden.
2Keller können in drei verschiedenen Varianten vor Ort aus-
geführt werden. Diese werden im Wiki in Text und Bildern
erläutert.
i
Anklicken der Außenwand
im Kellergeschoss in der
3D-Anwendung und Auswahl
Außenwand Beton
1Sprung auf die Wiki Seite „Baustoff Beton Grundlagen“
i
44 Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 18: Heizkörpertypen, Heizflächen und Brennwerttechnik
Aufgabenstellung:
Klären Sie zunächst, was die Heizkörperbezeichnung Typ 33-600x1200 bedeutet und welcher Heizkörpertyp so
beschrieben wird.
Nennen Sie anschließend drei Vorteile dieser Heizkörpertypen.
Erläutern Sie dann, warum bei der Brennwerttechnik große Heizflächen von Vorteil sind und welchen Einfluss
die Rücklauftemperatur auf die Brennwertnutzung hat.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Durch Anklicken des Links
Brennwertheizsysteme
Sprung auf die Wiki-Seite
Brennwerttechnik. Hier
werden unter der Überschrift
Technik / Funktion „Grund-
lagen“ und „Die Rücklauf-
temperatur“ erklärt.
2
Vorteile
Erhebliche Vorteile dieser Heizkörpertypen liegen in der
Flexibilität, denn sie sind in vielen verschiedenen Bauformen
und Größen erhältlich. Die Plattenheizkörper sind zudem
recht preiswert, langlebig, erfordern keine großen Wartungen
und lassen sich schnell montieren. Außerdem lassen sie sich
gut regeln und eignen sich für Brennwertheizsysteme.
Brennwerttechnik
Bei der Brennwerttechnik (Nutzen des Brennwerts eines
Heizgases) müssen die Abgase bzw. der Wasserdampf im Ab-
gas kondensieren. Dies wird erreicht, indem die Abgase unter
die sogenannte Taupunkttemperatur abgekühlt werden. Die-
se liegt bei Erdgas bei circa 56°C und bei Heizöl bei circa 46°C
Abgastemperatur. Dazu werden die heißen Abgase durch
einen Wärmetauscher geleitet. An diesem Wärmetauscher ist
der Rücklauf des Heizsystems angeschlossen. Das Heizungs-
wasser fließt im Gegenstrom zu den Abgasen durch den
Wärmetauscher. Der Rücklauf muss soweit heruntergekühlt
sein, dass die Temperatur unter der Taupunkttemperatur der
Abgase liegt. Diese kondensieren dann an der Oberfläche
des Wärmetauschers, wechseln also ihren Aggregatzustand
von gasförmig zu flüssig. Die dabei in Form von Wärme frei-
gesetzte Energie (latente Wärme) wird vom Rücklaufwasser
aufgenommen und an das Heizsystem zurückgeführt.
i
Anklicken eines Heizkörpers
in der 3D-Anwendung und
Sprung auf die Wiki-Seite
Heizkörpertypen.
1
Typ 33-60x1200
Bei diesem Heizkörpertyp handelt es sich um einen Platten-
heizkörper. „33“ bedeutet, dass der Heizkörper drei Platten
und drei Konvektorbleche hat. 600 x 1200 (mm) bezieht sich
auf die Bauhöhe (600mm) beziehungsweise die Baulänge
(1200mm) des Heizkörpers.
i
Heizung
45
Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 19: Fußbodenheizung
Aufgabenstellung:
Nennen Sie zunächst drei Materialien, aus denen Heizrohre bei Fußbodenheizungen bestehen können.
Erklären Sie anschließend den Begriff Sauerstoffdiffusion.
Welche bauliche Maßnahme sollte insbesondere bei älteren Fußbodenheizungen getroffen werden,
um eine Sauerstoffdiffusion zu vermeiden?
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Das Kapitel „Sauerstoffdiffu-
sion“ auswählen und Erklärung
entnehmen. Dort wird auch die
gesuchte Maßnahme erwähnt.
2
Sauerstoffdiffusion
Von Sauerstoffdiffusion spricht man, wenn Sauerstoff von
außen durch das Kunststoffrohr in das Heizungswasser
eindringt. Bei Anlagen mit älteren, nicht diffusionsdichten
Kunststoffrohren führt der Sauerstoff im Heizungswasser zu
Korrosionserscheinungen. Es kann sich Rost an den Innen-
flächen von Kesseln, Heizkörpern und Stahlrohren bilden.
Der Fußbodenheizkreis und die dazugehörigen Armaturen
können verschlammen.
Sauerstoffdiffusion – Maßnahme
Bei älteren Fußbodenheizungen empfiehlt es sich – bei-
spielsweise im Zuge eines Kesseltauschs – eine Systemtren-
nung von Fußbodenheizung und der restlichen Heizungs-
anlage herzustellen.
i
Anklicken des Fußbodens in der
3D-Anwendung und Sprung auf
die Wiki-Seite Fußbodenhei-
zung. Im Kapitel „Rohrmaterial“
werden verschiedene Materiali-
en aufgezählt.
1
Rohrmaterial
Kunststoffrohre aus vernetztem Polyethylen (Pe-X),
Polypropylen Typ 2 (PP), Polybuten (PB)
Mehrschicht-Verbundrohre
i
Heizung
46 Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 20: Prüfen von Gasleitungen I
Aufgabenstellung:
Benennen Sie zunächst die Prüfungen, die an neu verlegten Gasleitungen (Niederdruckbereich < 100 mbar)
gefordert sind.
Klären Sie anschließend, wozu die sogenannte Belastungsprüfung dient und bei welchem Druck
und mit welcher Prüfdauer diese durchgeführt wird.
Nachdem die Prüfungen erfolgreich durchgeführt wurden, ist ein Prüfprotokoll anzufertigen.
Nennen Sie fünf wesentliche Punkte, die auf dem Protokoll dokumentiert werden müssen
und erläutern Sie, wer ein Exemplar des Protokolls erhält.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Dem Kapitel „Belastungsprü-
fung“ die geforderten Informa-
tionen entnehmen.
2
Belastungsprüfung
Die Belastungsprüfung soll Materialfehler wie Haarrisse
und Gussfehler in Fittings aufzeigen und die Festigkeit der
Rohrverbindungen testen.
Prüfdruck: 1 bar
Prüfzeit: 10 Minuten
i
Das Kapitel „Prüfprotokoll“
auswählen und die geforderten
Informationen entnehmen.
3
Prüfprotokoll
Das Prüfprotokoll verzeichnet die Art der durchgeführten
Prüfungen, die Messwerte, Dauer, Drücke, das Prüfmedium,
den geprüften Leitungsteil, das Datum, die Bestätigung der
Dichtheit und nennt den*die Prüfer*in.
i
Anklicken der Gasleitung in der
3D-Anwendung und Sprung
auf die Wiki-Seite Prüfen von
Gasleitungen und auswählen
des Kapitels „Neu verlegte
Leitungen“.
1 Prüfungen an neu verlegten Gasleitungen
Belastungsprüfung
Dichtheitsprüfung
i
Gastechnik
47
Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 21: Prüfen von Gasleitungen II
Aufgabenstellung:
Worüber kann die Gebrauchsfähigkeitsprüfung bei Gasleitungen Aufschluss geben und in welchen
Zeitabständen ist diese durchzuführen?
Sie stellen bei einer Gasleitung eine Leckgasmenge von 2,8 l/h fest. Was sagt das Ergebnis über die
Gebrauchsfähigkeit der Gasanlage aus? Welche Maßnahmen sind zu ergreifen?
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken der Gasleitung in der
3D-Anwendung und Sprung auf
die Wiki-Seite Prüfen von Gas-
leitungen und auswählen des
Kapitels „Gebrauchsfähigkeits-
prüfung“ unter dem Punkt „In
Betrieb befindliche Leitungen“.
1
Gebrauchsfähigkeitsprüfung
In Betrieb befindliche Leitungsanlagen mit Betriebsdrücken
bis 100 mbar sind nach dem Grad der Gebrauchsfähigkeit
zu behandeln, also einer Gebrauchsfähigkeitsprüfung zu
unterziehen. Diese hat der oder die Betreibende alle 12
Jahre durch ein VIU durchführen zu lassen (Ausnahme:
erdverlegte Leitungen alle 4 Jahre)
Belastungsprüfung
Die Belastungsprüfung soll Materialfehler wie Haarrisse
und Gussfehler in Fittings aufzeigen und die Festigkeit der
Rohrverbindungen testen
Prüfdruck: 1 bar
Prüfzeit: 10 Minuten
Gebrauchsfähigkeitskriterien
2,8 l/h = Verminderte Gebrauchsfähigkeit
Maßnahme: Die Leitungsanlage muss innerhalb von
4 Wochen nach der Feststellung der verminderten
Gebrauchs fähigkeit instandgesetzt werden.
i
Gastechnik
48 Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 22: Montage von Waschtischen, Montagemaße
Aufgabenstellung:
Informieren Sie sich über die Montage von Waschtischen und nennen Sie, gemessen von der Fußbodenoberkante,
die Montagehöhe des Waschtisches, die Höhe der Warm- und Kaltwasseranschlüsse und die Höhe des Ablaufrohres.
Erläutern Sie anschließend, wo sogenannte Montageelemente für die Installation für Waschbecken Anwendung
finden und was die Vorteile dieser Variante ist.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Weitere Recherche auf der
Seite Montage von Wasch-
becken Trockenbau
Montageelemente.
2
Einsatzbereich: Trockenbau
Die gewünschten Höhen der Anschlüsse und Stockschrau-
ben werden bereits bei der Installation eingestellt. Das
Bohren sowie Dübel und Stockschrauben setzen entfällt
damit. Umso wichtiger ist es, dass die Montagemaße bei
der Installation korrekt angepasst werden.
i
Anklicken eines Wasch beckens
in der 3D-Anwendung und
Sprung auf die Wiki-Seite
Montage von Waschbecken.
Das Kapitel „Montagemaße“
auswählen.
1
Montagemaße
Waschtisch = 85–90 cm (von der Fußbodenoberkannte)
Warm- und Kaltwasseranschlüsse = Fußbodenoberkannte
bis Mitte Warm- bzw. Kaltwasserzuleitung 56–64 cm
Ablaufrohr = Fußbodenoberkannte bis Mitte Abflussrohr
50–56 cm.
i
Sanitär
49
Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 23: Badewannen, Wannenformen, Ablaufarmaturen
Aufgabenstellung:
Nennen Sie zunächst drei verschiedene Formen von Badewannen und die Maße der sogenannten „Normalwanne“.
Erläutern Sie anschließend die Funktion einer Badewannenablaufarmatur.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Im Kapitel „Montagemaße“ auf der Seite Montage von Badewannen dem Link Wannenablauf folgen.
Alternativ: Unter „Weitere Hinweise“ dem Link Wasserabfluss bei Badewannen folgen.
Alternativ: Anklicken einer Badewanne in der 3D-Anwendung und Sprung auf
Wiki-Seite Wasserabfluss bei Badewannen.
2
Das Kapitel „Ab- und
Überlaufgarnitur
auswählen.
3
Badewannenablaufarmatur
Das Wasser fließt über das Ablaufventil aus der Wanne.
Über einen sogenannten Bowdenzug kann die Stellung
des Ablaufventils verändert werden. Meist lässt es sich
durch das Drehen am Überlauf öffnen und schließen.
Erreicht das Wasser die Höhe bis zum Überlauf, muss über
ihn mindestens die Wassermenge abgeleitet werden, die
der Wanne zufließt. Der Überlauf ist daher zumindest in
DN 25 auszuführen. Das überlaufende Wasser strömt in
das Auslaufgehäuse. Darunter befindet sich der Geruchs-
verschluss, an den sich ein 45°-Ablaufbogen anschließt. Für
die nachfolgende Abwasserleitung wird eine Nennweite
von DN 50 benötigt.
i
Anklicken einer Badewanne
in der 3D-Anwendung und
Sprung auf die Wiki-Seite Bade-
wannen. Das Kapitel „Wan-
nenformen“ in der Menüleiste
auswählen.
1
Wannenformen
Rechteckwanne, Eckwanne, Rundwanne, Sechseckwanne
Normalwanne
Maße = 1700x750x440 mm
i
Sanitär
50 Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 24: Elektroinstallation Garage
Aufgabenstellung:
Welche Installationsart ist für die Elektroinstallation in einer Garage am geeignetsten und warum?
Welche IP-Schutzart müssen Betriebsmittel für diese Installationsart mindestens haben?
Nennen sie nun Leitungstypen, die für diese Installationsart in der Garage geeignet sind.
Welche Aderfarben verwenden Sie in Wechselstromkreisen für den Außenleiter L, den Neutralleiter N und den
Schutzleiter PE?
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken eines Betriebsmittels
(z. B. Schalter, Steckdose) in der
Garage in der 3D- Anwendung
und Sprung auf die Wiki-Seite
Installationsräume.
1
Installationsart Elektroinstallation Garage
Die passende Installationsart ist die Feuchtrauminstalla-
tion. In Garagen tritt nämlich häufig Feuchtigkeit durch
Tropfwasser auf. Nach der Landesbauordnung können sie
zusätzlich auch als feuergefährdete Betriebsstte gelten.
i
Informationen unter der
Überschrift „Feuchte und nasse
Räume“ entnehmen.
2IP-Schutzart
Die IP-Schutzart für die Feuchtrauminstallation ist IP X1,
tropfwassergeschützt.
i
Anklicken eines Betriebsmittels
(z. B. Schalter, Steckdose) in der
Garage in der 3D-Anwendung
und Sprung auf die Wiki-Seite
Leitungen/Kabel.
3Leitungstypen
Als Leitungstypen kommen Mantelleitungen NYM oder
Kunststoffkabel NYY infrage.
i
Informationen unter der Über-
schrift „Aderkennzeichnung“
aus der Tabelle entnehmen.
4Aderfarben
Die typischen Aderfarben sind für Außenleiter L: braun,
Neutralleiter N: hellblau und Schutzleiter PE: grüngelb.
i
Elektro
51
Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 25: Installationsschaltungen mit mehreren Schaltstellen
Aufgabenstellung:
Welche Installationsschaltungen eignen sich grundsätzlich für die Raumbeleuchtung eines Raumes
mit vier Schaltstellen?
Wählen Sie eine geeignete Installationsschaltung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten aus
und begründen Sie dies.
In welchen Bereichen neben den Türen und in welcher Höhe dürfen Sie bei der Unterputzinstallation
die Schalter installieren?
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken eines Schalters/Tasters in der 3D-Anwendung und Sprung auf die Wiki-Seite Schaltungen.
1
Anklicken eines Schalters/Tasters in der 3D-Anwendung und Sprung auf die Wiki-Seite Leitungsverlegung.
3
Informationen unter der Über-
schrift „Unter- und Imputzins-
tallation“ aus Text oder alter-
nativ Zeichnung entnehmen.
4
Installationszonen
Die senkrechten Zonen neben den Türen befinden sich
10-30 cm neben den Rohbaukanten, dort soll der Schalter
mittig eingesetzt werden, also 20 cm neben die Rohbau-
kante der Tür. Die typische Höhe für einen Schalter beträgt
105 cm über der Oberkannte des Fertigfußbodens (OKFF).
i
Informationen unter den Über-
schriften „Kreuzschaltung“ und
Tasterschaltung“ entnehmen.
2
Installationsschaltungen
Stromstoßschaltung (Tasterschaltung)
Kreuzschaltung
Wahl aus wirtschaftlicher Sicht
Gewählt wird hier die Stromstoßschaltung, da ab vier
Schaltstellen der Mehrpreis für das benötigte Stromstoßrelais
durch die beiden benötigten Kreuzschalter überstiegen wird.
i
Elektro
52 Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 26: KNX Feldbus zur Gebäudeautomation
Aufgabenstellung:
Nennen Sie drei Systemkomponenten des KNX-Systems.
Welche Schutzmaßnahme muss die Spannungsversorgung eines KNX-Systems erfüllen?
Welche Aufgabe hat die Drossel bei der Spannungsversorgung?
Nennen Sie die Bezeichnung einer geeigneten Busleitung für das KNX-System.
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken eines Tastsensors
oder einer Lampe/Leuchte
im Erdgeschoss in der 3D-
Anwendung und Sprung auf
die Wiki-Seite Bustechnik.
1
Systemkomponenten
Spannungsversorgung
Drossel
Datenschnittstelle
Busankoppler
i
Informationen unter der Über-
schrift „Buskomponenten“
entnehmen.
2
Schutzmaßnahme der Spannungsversorgung
Die Spannungsversorgung muss kurzschlussfest sein und
als Schutzmaßnahme ist Schutzkleinspannung (SELV) erfor-
derlich. Die Ausgangsspannung beträgt 28-30 V DC.
i
Informationen unter der Über-
schrift „Technologie des KNX“
und dem Unterpunkt „Span-
nungsversorgung der Busteil-
nehmer“ entnehmen.
3
Aufgabe der Drossel
Die Drossel verhindert, dass die Datentelegramme über
die Spannungsversorgung kurzgeschlossen werden. Sie
entkoppelt die Spannungsversorgung der Busteilnehmer
von der Kommunikation.
i
Informationen unter der Über-
schrift „Buskomponenten“ und
dem Unterpunkt „Busleitungs-
typen“ entnehmen.
4Busleitung
J-Y(St)Y 2x2x0,8
YCYM 2x2x0,8
i
Elektro
53
Beispielaufgaben Gebäudetechnik
AUFGABE 27: Schutzeinrichtungen
Aufgabenstellung:
Nennen Sie die Auslösesysteme eines Leitungsschutz-Schalters und geben Sie an,
bei welchen Fehlerströmen die Auslösesysteme ansprechen.
Unter welchen Bedingungen darf eine NH-Sicherung gewechselt werden?
Beschreiben Sie die Arbeitsweise einer 4-poligen Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD).
LÖSUNGSWEG LÖSUNGSINHALT
Anklicken der Hauptverteilung oder einer Unterverteilung in der 3D-Anwendung und Sprung auf die
Wiki-Seite Überstromschutzeinrichtungen.
1
Anklicken der Hauptverteilung oder einer Unterverteilung in der 3D-Anwendung und Sprung auf die
Wiki-Seite Fehlerstromschutzeinrichtungen.
4
Informationen unter der
Überschrift „Niederspan-
nungs-Hochleistungssiche-
rungen“ und dem Unterpunkt
„Aufbau und Besonderheiten“
entnehmen.
3
Tausch NH-Sicherungen
NH-Sicherungen dürfen nur von Fachkräften gewechselt
werden.
Stromkreise sollen möglichst unbelastet sein.
Beim Wechseln sind ein Aufsteckgriff mit Armschutz und
ein Helm mit Gesichtsschutz zu tragen.
i
Informationen unter der Über-
schrift „Aufbau und Wirkungs-
weise“ entnehmen.
5
Arbeitsweise RCD
Alle aktiven Leiter (L1, L2, L3, N) der zu den zu schützen-
den Betriebsmitteln verlegten Leitung werden durch den
Summenstromwandler des RCD geführt. Im fehlerfreien
Zustand des Betriebsmittels ist die Summe der Ströme in
den aktiven Leitern null. Im Fehlerfall fließt ein Fehlerstrom
abseits der aktiven Leiter zurück. Die Summe der Ströme in
den aktiven Leitern ist nicht mehr null und der RCD löst aus.
Dadurch wird der Fehlerstromkreis allpolig abgeschaltet.
i
Informationen unter der
Überschrift „Leitungsschutz-
schalter“ und dem Unterpunkt
„Aufbau und Wirkungsweise“
entnehmen.
2
Auslösesysteme LS-Schalter
Thermischer Auslöser dient zum Schutz bei Überlast-
strömen (verzögerte Auslösung).
Magnetischer Auslöser dient zum Schutz bei Kurz-
schlussströmen (unverzögerte Auslösung).
i
Elektro
54 Literatur
LITERATUR
BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung (2016) (Hrsg.): Digitale Medien in der beruflichen
Bildung. Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Aktualisierte Auflage der
Originalfassung von 2012, Berlin
Bubiza – Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes (2015) (Hrsg.): Grundwissen
moderner Holzbau. Zweite aktualisierte Auflage, Köln: Bruderverlag
Bubiza – Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes, BTZ Osnabrück, Universität
Kassel, Technische Universität Berlin (2015) (Hrsg.): Das virtuelle Digitalgebäude. 3D-Lernmedium für Holz-
baukonstruktion und Gebäudetechnik. Flyer zum Projekt. Online: https://www.komzet-netzwerk-bau.de/
wp-content/uploads/2016/11/161028_dav_flyer_online.pdf (06.07.2021)
Falk, R./ Mahrin, B. (2016): Das Kompetenznetzwerk Bau und Energie – Voneinander lernen, miteinander
entwickeln. In: Mahrin, B. (Hrsg.): Wertschätzung – Kommunikation – Kooperation. Perspektiven von
Professionalität in Lehrkräftebildung, Berufsbildung und Erwerbsarbeit. Universitätsverlag der TU Berlin,
S. 168–189. DOI: http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-5671 (06.07.2021)
Informationsverein Holz (2015) (Hrsg.): Holzrahmenbau. holzbau handbuch, Reihe 1, Teil 1, Folge 7.
Zweite überarbeitete Auflage, Düsseldorf
Mahrin, B. (2017): Virtuelle Modelle und digitale Werkzeuge in der Ausbildung bautechnischer Berufe –
Chance für mehr Vielfalt beim Lernen. Beitrag zur Fachtagung „Bau, Holz, Farbe und Raumgestaltung“
im Rahmen der 19. Hochschultage Berufliche Bildung an der Universität zu Köln. Online: https://www.
berufsbildung.nrw.de/cms/upload/hochschultage-bk/2017beitraege/ft03_bhf-mahrin.pdf (06.07.2021)
Mahrin, B./ Pfetsch, J./ Stoll, C. (2018): Mobiles Lernen im Handwerk. In: de Witt, C./ Gloerfeld, C. (Hrsg.):
Handbuch Mobile Learning, Wiesbaden: Springer, S. 943-970
Schopbach, H./ Meyer, R./ Mahrin, B. (2016): DaviD – Das virtuelle Digitalgebäude. In: BAG-Report Bau
Holz Farbe 18. Jg., Heft 2, S. 54–59. Online: https://bag-bau-holz-farbe.de/wp-content/uploads/2017/02/
BAG-Report_01-2017.pdf (06.07.2021)
57
Anhang: Technische Dokumentation, Nachweise und Berechnungen
ANHANG
Technische Dokumentation des Gebäudes
Dieser Anhang enthält zu dem Referenzgebäude des virtuellen 3D-Modells alle wesentlichen technischen
Zeichnungen zur baulichen Situation und zur technischen Gebäudeausstattung. Daran schließen sich
exemplarische technische Nachweise und Berechnungen an.
Technische Zeichnungen – Gebäudekonstruktion 58–71
Ansichten
Ansicht Norden 58
Ansicht Süden 59
Ansicht Westen 60
Ansicht Osten 61
Zeichnungen zum Holzbau
Grundriss Erdgeschoss (EG) 62
Grundriss Obergeschoss (OG) 64
Grundriss Kellergeschoss (KG) 66
Schnittdarstellung 67
Zeichnungen zum Massivbau
Grundriss Erdgeschoss (EG) 68
Grundriss Kellergeschoss (KG) 70
Technische Zeichnungen Gebäudetechnik 72–96
Heizung – Grundriss EG 72
Heizung – Grundriss OG (inklusive Lüftung) 74
Heizung – Grundriss KG 76
Heizung – Strangschema Heizung 78
Sanitär – Strangschema Trinkwasser 80
Sanitär – Grundriss EG 82
Sanitär – Grundriss OG 84
Sanitär – Grundriss KG 86
Lüftung – Grundriss EG 88
Elektro – Grundriss EG 90
Elektro – Grundriss OG 92
Elektro – Grundriss KG 94
Elektro – Legende 96
Technische Nachweise und Berechnungen 98–105
Lüftungskonzept EG 98
Übersicht Heizflächen Verteiler 100
Heizlast-Berechnung 102
Übersicht U-Werte 104
58
Ansicht Norden
59
Ansicht Süden
60
Ansicht Westen
61
Ansicht Osten
62
62
EG-Grundriss
63
63
64
64
OG-Grundriss
6565
66
Grundriss Kellergeschoss (KG)
67
Schnitt A-A
68
Grundriss Erdgeschoss (EG)
88.5/201
B
R
H
O
K
R
1
.
5
6
88.5/201
8
8
.
5
/
2
0
1
88.5/201
88.5/201
88.5/201
88.5/201
BRH OKR 1.06
B
R
H
O
K
R
1
.
0
6
B
R
H
O
K
R
1
.
0
6
BRH OKR 1.06
BRH OKR 1.06
1
8
,
3
/
2
6
,
1
1
6
S
t
g
tgt
.
/
1
5
A
Kind
11.85 m
2
Eltern
12.67 m
2
10.24 m
2
2.09 m
2
11.62 m
2
10.05 m
2
9.58 m
2
Gast
Flur
Bad
Küche
WC
4.38
5
1.26
1.25
1.03
1.13
5
2.26
1.30
3
1.26
1.20
1.80
3
1.26
1.20
4.99
1
.
4
9
1
.
8
8
5
1
.
2
0
1
.
2
2
5
8
8
5
7
0
1
.
1
3
1
.
8
8
5
1
.
2
0
1
.
4
9
36
5
3.26
17
5
2.63
5
24
2.70
13.99
36
5
3.26
17
5
2.63
5
17
5
2.76
5
13.99
3
6
5
3
.
8
8
5
1
7
5
1
.
3
9
1
7
5
3
.
6
3
5
3
6
5
9
.
9
9
69
88.5/201
8
8
.
5
/
2
0
1
8
8
.
5
/
2
0
1
B
R
H
O
K
R
0
.
0
0
B
R
H
O
K
R
0
.
0
0
BRH OKR 1.06
N
N
EG-Grundriss
31.05.2021
Mstab 1 : 50
Plan 1
BRH OKR 1.06
Wohnen / Essen
37.13 m
2
DD 40 / 70
AK - Keller - Permimeterdämmung
AK - Keller - Permimeterdämmung
2.86
7
1.26
1.20
2.05
2
2
.
3
6
5
1
.
8
8
5
2
.
2
6
1
.
4
9
1
.
8
8
5
2
.
2
6
2
.
3
6
5
1.88
5
1.20
1.49
24
4.01
36
5
3
6
5
9
.
2
6
3
6
5
9
.
9
9
24
4.01
36
5
70
Grundriss Kellergeschoss (KG)
1
1
0
/
2
0
1
BRH OKR 1.21
BRH OKR 1.21
17.84 m
2
Haustechnik
17.84 m
2
1
.
3
8
3
6
36
5
36
2.14
88
5
1.13
5
1.17
5
.
9
3
6
6
3
0
5
.
3
9
2
4
6
5
.
9
9
24
3.31
30
28
5
6
24
3.31
30
71
Grundriss Kellergeschoss (KG)
KG-Grundriss
31.05.2021
Mstab 1 : 50
Plan 2
N
N
Garage
30.70 m
2
2.50
2.00
36
2.50
2.00
35
5
.
9
9
9.90
5
3
0
5
.
3
9
3
0
5
.
9
9
9.90
5
2.50
2.00
36
2.50
2.00
29
6
5.69
5
24
6
72
Heizung – Grundriss EG
EG
0.014
Küche
10,26 m² 20 °C
359 W
0.016
WC
2,17 m² 20 °C
94 W
0.013
Bad
10,12 m² 24 °C
358 W
0.018
Flur
13,22 m² 20 °C
479 W
0.017
Gast
10,76 m² 20 °C
332 W
0.010
Wohnen/Essen
38,31 m² 20 °C
1322 W
0.011
Eltern
12,72 m² 20 °C
416 W
0.012
Kind
11,97 m² 20 °C
431 W
0.015
Treppenhaus
9,23 m² - °C
0 W
40
26
26
26 47
47
26
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.90 BRH OKF 1.50
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.90
BRH OKF 1.50BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
BRH OKF 0.00
1 / 20
501.65 kg/h
40 / 1 5
216.51 kg/h
33 / 15
216.51 kg/h
39 / 15
209.66 kg/h 34 / 15
209.66 kg/h
T:55.00/45.00°C
T:40.00/30.00°C
52 / 12
18.62 kg/h
51 / 12
18.62 kg/h
48 / 1 2
24.31 kg/h
47 / 12
24.31 kg/h
36 / 12
34.25 kg/h
37 / 12
34.25 kg/h
41 / 12
34.25 kg/h 42 / 1 2
34.25 kg/h
44 / 12
31.25 kg/h
43 / 12
31.25 kg/h
54 / 1 2
14.83 kg/h
50 / 12
19.25 kg/h
53 / 12
14.83 kg/h
49 / 1 2
19.25 kg/h
46 / 1 2
32.90 kg/h
45 / 1 2
32.90 kg/h
56 / 12
6.85 kg/h
55 / 12
6.85 kg/h
V2000, TH-Ventil FS, feinst voreinstellba r m. S lstellung
Nv: 1 .00
dp: 18.98 hPa
.0_017_1.
Fußbodenkreise
Q: 333.00 W
AZ:300/RZ:0
.0_016_1 .
Fußbodenkreise
Q: 57 7 .00 W
AZ:180/RZ:0
.0_013_2.
B asic-50 17 7 0/450/35
Q: 93 .00 W
14 / 20
501.65 kg/h
73
EG
0.014
Küche
10,26 m² 20 °C
359 W
0.016
WC
2,17 m² 20 °C
94 W
0.013
Bad
10,12 m² 24 °C
358 W
0.018
Flur
13,22 m² 20 °C
479 W
0.017
Gast
10,76 m² 20 °C
332 W
0.010
Wohnen/Essen
38,31 m² 20 °C
1322 W
0.011
Eltern
12,72 m² 20 °C
416 W
0.012
Kind
11,97 m² 20 °C
431 W
0.015
Treppenhaus
9,23 m² - °C
0 W
40
26
26
26 47
47
26
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.90 BRH OKF 1.50
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.90
BRH OKF 1.50BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
BRH OKF 0.00
1 / 20
501.65 kg/h
40 / 1 5
216.51 kg/h
33 / 15
216.51 kg/h
39 / 15
209.66 kg/h 34 / 15
209.66 kg/h
T:55.00/45.00°C
T:40.00/30.00°C
52 / 12
18.62 kg/h
51 / 12
18.62 kg/h
48 / 1 2
24.31 kg/h
47 / 12
24.31 kg/h
36 / 12
34.25 kg/h
37 / 12
34.25 kg/h
41 / 12
34.25 kg/h 42 / 1 2
34.25 kg/h
44 / 12
31.25 kg/h
43 / 12
31.25 kg/h
54 / 1 2
14.83 kg/h
50 / 12
19.25 kg/h
53 / 12
14.83 kg/h
49 / 1 2
19.25 kg/h
46 / 1 2
32.90 kg/h
45 / 1 2
32.90 kg/h
56 / 12
6.85 kg/h
55 / 12
6.85 kg/h
V2000, TH-Ventil FS, feinst voreinstellba r m. S lst
ellung
Nv: 1 .00
dp: 18.98 hPa
.0_017_1.
Fußbodenkreise
Q: 333.00 W
AZ:300/RZ:0
.0_016_1 .
Fußbodenkreise
Q: 57 7 .00 W
AZ:180/RZ:0
.0_013_2.
B asic-50 17 7 0/450/35
Q: 93 .00 W
14 / 20
501.65 kg/h
74
OG
1.005
Treppenhaus
9,23 m² - °C
Treppenhaus
9,23 m² - °C
Treppenhaus
0 W
1.007
1.007
Kind
Kind
10,76 m² 20 °C
10,76 m² 20 °C
Kind
10,76 m² 20 °C
Kind
Kind
10,76 m² 20 °C
Kind
724 W
724 W
1.001
1.001
Bad
Bad
11,97 m² 24 °C
11,97 m² 24 °C
Bad
11,97 m² 24 °C
Bad
Bad
11,97 m² 24 °C
Bad
781 W
781 W
1.006
1.006
Flur
Flur
15,62 m² 20 °C
15,62 m² 20 °C
Flur
15,62 m² 20 °C
Flur
Flur
15,62 m² 20 °C
Flur
1054 W
1054 W
1.003
1.003
Eltern
Eltern
12,72 m² 20 °C
12,72 m² 20 °C
Eltern
12,72 m² 20 °C
Eltern
Eltern
12,72 m² 20 °C
Eltern
661 W
661 W
1.004
1.004
Küche
Küche
20,94 m² 20 °C
20,94 m² 20 °C
Küche
20,94 m² 20 °C
Küche
Küche
20,94 m² 20 °C
Küche
1204 W
1204 W
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
1054 W
20
20
28
45
45
9 / 12
144.90 kg/h
10 / 12
214.16 kg/h
11 / 15
266.59 kg/h
6 / 12
144.90 kg/h
5 / 12
214.16 kg/h
4 / 15
266.59 kg/h
3 / 15
355.20 kg/h
4 / 15
355.20 kg/h
4 / 15
30 / 12
88.61 kg/h
27 / 12
8
8.61 kg/h
26 / 12
52.42 kg/h
25 / 12
5
2.42 kg/h
15 / 12
69.27 kg/h
16 / 12
6
9.27 kg/h
8 / 12
103 .13 kg/h
7 / 12
1
03.13 kg/h
18 / 12
41.77 kg/h
17 / 12
4
1.77 kg/h
32 / 12
4
4.30 kg/h
31 / 12
44.30 kg/h
.1_007_1.
T
yp 22 600/1200/100
Q: 901 .00 W
Kv: 0.17 m3/h
Nv: 6.00
.1_003_1.
Typ 22 600/1 100/100
Q: 909.00 W
Kv: 0.25 m3 /h
Nv: 6.50
.1_006_1.
.1_006_1.
.1_006_1.
.1_006_1..1_006_1.
Typ 22 600/1 200/100
Q: 1 054.00 W
Kv: 0.35 m3 /h
Nv: 8.00
.1_001_1.
Typ 3 3 600/1 000/155
Q: 7 81.00 W
Kv: 0.14 m3 /h
Nv: 4.50
.1_004_1.
Typ 12 600/1000/64
Q: 602.00 W
Kv: 0.15 m3/h
Nv: 5.00
Heizung – Grundriss OG (inklu-
sive Lüft ung)
75
1.005
Treppenhaus
9,23 m² - °C
Treppenhaus
9,23 m² - °C
Treppenhaus
0 W
1.002
Wohnen
38,31 m² 20 °C
Wohnen
38,31 m² 20 °C
Wohnen
1721 W
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Boden: 0.125
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.00
42
45
19 / 12
146.45 kg/h
22 / 12
1
46.45 kg/h
12 / 15
355.20 kg/h
355.20 kg/h
23 / 12
73.23 kg/h
24 / 1 2
73.23 kg/h
21 / 12
7
3.23 kg/h
20 / 12
73.23 kg/h
29 / 12
44.30 kg/h
28 / 12
44.30 kg/h
2 / 20
501.65 kg/h
13 / 20
13 / 20
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
501.65 kg/h
.1_002_2.
Typ 22 600/1 3 00/100
Q: 1 046.00 W
Kv: 0.25 m3 /h
Nv: 6.50
.1_002_1.
Typ 22 600/1 3 00/100
Q: 1 046.00 W
Kv: 0.25 m3 /h
Nv: 6.50
.1_004_2.
Typ 12 600/1000/64
Q: 602.00 W
Kv: 0.15 m3/h
Nv: 5.00
76
Elektro und Kommun.
4-Sparten-Hauseinführung
WW Speicher
Solarstat.
Heizkreise
Heizkessel
Wandansicht Nordseite
Wandansicht Ostseite
Haustechnik
17.68 m2
1.135
1.135
1.135
3.125
1.10
1.165
9.905
30
3.31
115
5.59
10
10
40
58
115
115
585
585
819
819
819
80
10
10
4.585
1.285
Heizung – Grundriss KG
77
Wandansicht Südseite
31.69 m2
Garage
3.125
1.10
2.01
1.165
5.99
2.50
20
2.50
30
5.39
30
9.905
5.88
30
1:50
KG-Grundriss & Wandansicht
30.01.2017
Projekt DaviD
Maßstab
Heizung / Lüftung / Sanitär
78
3 -Wege-Mischer
Absperrung
Ausdehnungsgefä ß geschlossen
Endka ppe fü r Verteiler (klein)
Endka ppe fü r Verteiler
Pumpe
Regulierventil Heizkreisverteiler
Rü ckla ufverschra ubung
Rü ckschla gkla ppe (Schwerkra ftbremse)
Sicherheitsventil
Verteilera bsperrung (klein)
Verteilera bsperrung
Verteilerleitung (klein)
Verteilerleitung
Wä rmemengenzä hler
Heizung – Strangschema
Heizung
79
Endka ppe fü r Verteiler
Entleerung
Hydra ulischer Entkoppler
Kessel
Ma nometer
Thermosta tventil (links)
TWE Sola r
Verteiler (klein)
Verteiler
Wä rmemengenzä hler
Heizung Rü ckla uf
Heizung Vorla uf
80
Absperramatur m. Entleerung
Absperramatur
Geodätischer N ullpunkt (T rinkwasser)
Hausanschlusspunkt
Probenahmeventil
Pumpe
Strangregulierventil
TS -T eiler
Waschtisch m. Einlocharmatur
Wasserzähler
DN25
DN12
DN25
DN25
DN12
DN40 DN32
DN20
DN15
DN20
DN12
37 hPa
37 hPa
37 hPa
0 hPa
0 hPa
0 hPa
KFRVENTIL_Standard
KFRVENTIL_Standard
60 °C
1000 hPa/0,69 l/s
1000 hPa/0,69 l/s
1000 hPa/0,69 l/s
1000 hPa/0,69 l/s
1000 hPa/0,42 l/s
SPUELMASCHINE_PWC_PWH_Standard/0,07 l/s
UP_KOMFORTDUSCHE_TH_BRAUSE_Standard/0,25 l/s
SPUELE_Standard/0,07 l/s
DN40 DN32
SPUELE_Standard/0,07 l/s
DN40 DN32
SPUELE_Standard/0,07 l/s
DUSCHE_Standard/0,15 l/s
WASCHTISCH_Standard/0,07 l/s
Peh PN10/DN40
0,98 l/s
DN40
DN25
DN40
DN25
DN25
DN40
1000 hPa/0,42 l/s
1000 hPa/0,69 l/s
DN15
DN15 DN15 DN12
DN40
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15
DN20 DN15 DN15 DN15DN20 DN15DN20 DN15 DN15 DN15
DN20 DN15
DN20
RUECKFLUSSVERH_Standard
16 hPa/68 l/h
Sanitär – Strangschema Trink-
wasser
81
AP -Badewanne
AP -Dusche
Entleerung
Filter
Frosti Plus (kein D auerverbr.)
Hygienespülung (TW)
Hygienespülung (TW)
KFR -Ventil
Küchenspüle
Layer Verbindung
Layer Verbindung
Rückflussverhinderer
Sicherheitsventil
Spüle m. Einlocharmatur
Spülmaschine PWC
Strangregulierventil
Übersprung (gr)
UP -B adwanne
UP -K omfortdusche m. T hermostat + B rause
Wand WC UP-S pülkasten Bet. von vorne
Waschmaschine P W C
Wasserzähler
zentraler Trinkwassererwärmer (klassisch)
Kaltwasser
Warmwasser
Zirkulation
Zirkulation
DN40 DN32
DN15 DN12 DN12
DN20 DN15 DN15 DN15
DN12
Hygienespülung Einzelanschluss 2
D M B 1 0
Regelung: Autark
Hygienespülung Einzelanschluss 1
D M B 1 0
Regelung: Autark
Regelung: Autark
1000 hPa/0,69 l/s
1000 hPa/0,69 l/s
SPUELMASCHINE_PWC_PWH_Standard/0,07 l/s
SPUELE_Standard/0,07 l/s
DN40 DN32
SPUELE_Standard/0,07 l/s
DN40 DN32
WASCHTISCH_Standard/0,07 l/s
UPBADBRAUSE_Standard/0,15 l/s WASCHTISCH_Standard/0,
0 7 l/s
B ADB RAUSE_Standard/0,15 l/s
SPUELMASCHINE_PWC_PWH_Standard/0,07 l/s
SPUELMASCHINE_PWC_PWH_Standard/0,07 l/s
SPUELE_Standard/0,07 l/s
WCNEB EN_Standard/0,13 l/s
WASCHMASCHINE_Standard/0,15 l/s
FROSTIPLUS_Standard/0,90 l/s
WCNEB EN_Standard/0,13 l/s
DN15 DN15 DN12
DN12
DN15
DN32
DN40 DN32DN32DN40 DN32
DN20 DN15 DN15 DN15DN20 DN15DN20 DN15 DN15 DN15
DN20 DN15 DN15 DN15DN20 DN15DN20 DN15 DN15 DN15
DN20 DN15
DN15
82
EG
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 1.50
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 1.50
BRH OKF 1.50
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
TS-Nr 22
TS-Nr 22
TS-Nr 22
DN 90
DN 90
DN 90
DN 90
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 31
DN 50
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
TS-Nr 29
DN 50
Qtot 0.24 l/s
Qtot 0.24 l/s
TS-Nr 23
DN 90
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 25
DN 70
Qtot 0.50 l/s
TS-Nr 24
DN 90
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 30
DN 90
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 7
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 5
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 32
TS-Nr 32
TS-Nr 32
DN 50
DN 50
DN 50
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 35
DN 90
Qtot 2.00 l/s
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 40
TS-Nr 40
TS-Nr 40
TS-Nr 40
DN 50
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
TS-Nr 6
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 33
DN 50
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 42
DN 50
Qtot 1.00 l/s
TS-Nr 39
TS-Nr 39
DN 60
DN 60
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 37
DN 70
Qtot 1.00 l/s
Sanitär – Grundriss EG
83
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
BRH OKF 0.00
TS-Nr 38
TS-Nr 38
DN 70
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 43
DN 50
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 41
DN 50
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 37
DN 70
Qtot 1.00 l/s
84
1. OG
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
1. OG
1. OG
TS-Nr 27
DN 50
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
TS-Nr 26
TS-Nr 26
TS-Nr 26
TS-Nr 26
DN 70
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
Qtot 0.50 l/s
TS-Nr 44
DN 70
Qtot --- l/s
TS-Nr 45
DN 50
Qtot --- l/s
TS-Nr 19
DN 50
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 28
DN 50
Qtot 0.24 l/s
TS-Nr 14
DN 50
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 17
DN 50
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 20
DN 50
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 10
DN 90
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 8
DN 90
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 16
DN 50
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 18
TS-Nr 18
TS-Nr 18
TS-Nr 18
DN 90
Qtot 2.00 l/s
Qtot 2.00 l/s
Qtot 2.00 l/s
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 13
TS-Nr 13
DN 70
Qtot 0.80 l/s
TS-Nr 15
DN 50
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Qtot 0.80 l/s
Sanitär – Grundriss OG
85
BRH OKF 0.90
BRH OKF 0.90
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
BRH 0.000 / Sturz 2.010
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Öffnung B =1.020 H=2.01 0
Boden: 0.125
BRH OKF 0.00
BRH OKF 0.00
86
1. UG
2.01 l/s
TS-Nr 21
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 4
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 34
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 3
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 2
DN 100
Qtot 2.00 l/s
TS-Nr 1
DN 100
Qtot 2.01 l/s
TS-Nr 36
DN 90
Qtot 1.00 l/s
Sanitär – Grundriss KG
87
BRH OKR 1,205
88
Bad
Treppenhaus
Gast
Eltern
Flur
Kind
WC
12.72 m2
10.76 m2
9.22 m2
11.97 m2
10.12 m2
Rhombusschalung
Rhombusschalung
Ständerwerk 6/12 KVH
Traglattung 20/50 mm
Traglattung 20/50 mm
Unterdeckbahn schwarz
15.62 m2
2.17 m2
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
173
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
113
185
185
185
185
185
185
185
185
185
185
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
125
6
6
595
625
625
6
1.19
6
1.19
6
1.19
6
565
245
38
6
595
625
625
625
625
45
175
625
6
1.19
6
565
245
19
6
595
306
12
199
625
625
625
225
595
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
666
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
595
625
625
625
625
485
12
2
12212
59
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
175
36
625
265
6
1.815
6
30
625
195
6
1.015
6
545
375
6
6
19
625
36
6
175
1.815
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
55
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
6
6
6
6
6
13
6136
6136
6136
6136
6136
6136
6136
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
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625
625
625
625
625
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625
625
625
625
625
265
6
6
6
1
2
3
4
4
0
6
54
54
54
54
6
12
12
308
308
308
308
308
308
308
308
3.27
155
173
2.592
155
308
3.89
155
1.525
155
3.66
308
AUL
FOL
AUL
FOL
ABL
ZUL
Montage unter Decke Flur
Lüft ung – Grundriss EG
89
1:50
Küche
Wohnen / Essen
Wohnen / Essen
Treppenhaus
OK RFB = +0.155
OK FFB = +0.355
37.20 m2
37.20 m2
10.27 m2
9.22 m2
Sonderstiele 10/12
Sonderstiele 10/12
zur Lastabtragung Mittelpfette
zur Lastabtragung Mittelpfette
zur Lastabtragung Mittelpfette
zur Lastabtragung Mittelpfette
zur Lastabtragung Mittelpfette
zur Lastabtragung Mittelpfette
Installationsebene voll gedämmt
Installationsebene voll gedämmt
LAS 36/36 cm
LAS 36/36 cm
18,3 / 26,1
16 Stg. / 15 A
EG-GRUNDRISS
Maßstab
30.01.2017
Projekt DaviD
4.585
1.285
625
6
1.19
6
565
625
625
6
1.815
6
565
625
10
6
6
175
36
625
625
555
16
1.815
16
405
6
6
16
1.815
16
495
625
625
36
6
175
405
1.19
1.19
1.19
6
13
625
625
625
645
645
645
645
4
1.19
6
565
625
625
10
6
6
1.02
6
6
6
408
625
625
625
625
625
595
595
595
6
6
6
6
6
59
59
59
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
625
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625
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625
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625
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625
625
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625
625
625
625
625
595
595
595
6
6
6
14.00
10.00
2.803
155
4.083
308
308
3.66
155
2.122
155
3.293
308
40
10
70
10
Lüftung
90
Elektro – Grundriss EG
91
92
Elektro – Grundriss OG
93
94
Elektro – Grundriss KG
95
96
Elektro – Legende
98 Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
Lüft ungskonzept EG
Lüft ungskonzept EG
99
Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
100 Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
Übersicht Heizfl ächen Verteiler
101
Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
Übersicht Heizfl ächen Verteiler
102 Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
Heizlast-Berechnung
Heizlast-Berechnung
103
Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
104 Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
Übersicht U-Werte
Übersicht U-Werte
105
Anhang: Technische Nachweise und Berechnungen
Übersicht U-Werte
Universitätsverlag der TU Berlin
ISBN 978-3-7983-3222-5 (print)
ISBN 978-3-7983-3223-2 (online)
Bernd Mahrin (Hrsg.) DAS VIRTUELLE DIGITALGEBÄUDE Kompendium für Lernende und Lehrende