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[en] (orig)
Universität Ulm | 89069 Ulm | Germany Fakultät für
Psychologie
und Informatik
Institut für Datenbanken
und Informationssysteme
Konzeption und Realisierung
einer modernen Benutzeroberfläche
für mHealth Apps zur Unterstützung
hörgeschädigter Patienten
Masterarbeit an der Universität Ulm
Vorgelegt von:
Selda Karakaya
selda.karaka[email protected]
Gutachter:
Prof. Dr. Manfred Reichert
Betreuer:
Prof. Dr. Rüdiger Pryss
2020
Fassung 13. Mai 2020
c
2020 Selda Karakaya
This work is licensed under the Creative Commons. Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0
License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/
or send a letter to Creative Commons, 543 Howard Street, 5th Floor, San Francisco, California,
94105, USA.
Satz: PDF-L
A
TEX2ε
Kurzfassung
Der akute Tinnitus ist vielen Menschen nach einem Aufenthalt in einer lauten Umgebung
als ein pfeifendes Geräusch ohne eine externe Geräuschquelle bekannt. Dieser klingt
meist nach einigen Tagen ab und hinterlässt keine bleibende Gesundheitsschäden. Der
chronische Tinnitus ist eine chronische Belastung, welcher in unregelmäßigen Abstän-
den auftritt und verschiedene Schweregrade hat. Abhängig von dem Schweregrad ist
die Beeinträchtigung des Alltags des Erkrankten einzuschätzen. Ebenfalls bestimmt der
Schweregrad die Notwendigkeit einer Therapie. Der Tinnitus kann in vielen Fällen durch
eigene Therapien behandelt werden.
Um einen einfachen Austausch von Therapiemöglichkeiten zwischen Tinnituspatienten
gewährleisten zu können, wird in dieser Arbeit ein Konzept für eine mobile Health App
zur Unterstützung hörgeschädigter Patienten vorgestellt. Dabei bietet die App eine Tinni-
tusfrequenzmessung, sowie Eingabe und Ausgabe von Therapiemöglichkeiten durch
die Datenbank der App. Für den Informationsaustausch in der Community beinhaltet
die App ein Forum und eine Akustik-Library, um den Patienten eine akustische Therapie
bieten zu können. Die Realisierung des User Interface der Crowd Allmende App findet
für die Betriebssysteme iOS und Android nach den vorgegebenen Richtlinien statt.
iii
Danksagung
An dieser Stelle möchte ich mich bei all diejenigen bedanken, die mich während der
Anfertigung dieser Masterarbeit unterstützt und motiviert haben.
Zuerst geht mein besonderer Dank an Herrn Prof. Dr. Rüdiger Pryss für die Überlassung
dieses bemerkenswerten Themas und die ausgiebige Unterstützung im Verlauf der
Arbeit.
Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmenden meiner Befragung, ihrer Informationsbe-
reitschaft und Anregungen.
Außerdem möchte ich Özlem Karakaya und Tolga Bas für das sorgfältige Korrekturlesen
und hilfreiche Anregungen bei der Erstellung dieser Masterarbeit danken.
Abschließend bedanke ich mich bei meinen Eltern und Geschwistern für ihre Geduld
und Unterstützung im Laufe meines Studiums.
v
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1.2 Zielsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
1.3 Struktur der Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
2 Grundlagen zu Tinnitus 5
2.1 Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2.2 Tinnitusarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
2.3 Ursachen von Tinnitus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
2.4 Dauer des Tinnitus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2.5 Schweregrade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2.6 Therapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
3 Apps und Betriebssysteme 11
3.1 Definition von App . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
3.2 Arten von Apps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
3.2.1 Web-Apps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
3.2.2 Native Apps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
3.2.3 Hybrid-Apps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.3 Betriebssysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.3.1 Android . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.3.2 iOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
4 Ähnliche Apps auf dem Markt 17
4.1 Tinnitracks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4.2 ReSound Tinnitus Relief . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4.3 Track Your Tinnitus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
4.4 Track Your Hearing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
vii
Inhaltsverzeichnis
5 User-Interface Guidelines 19
5.1 Guidelines Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
5.2 Material Design-Guidelines Android 10 Q . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
5.2.1 Material Design Goals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
5.2.2 Dark Theme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
5.2.3 Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
5.2.4 App Bars und Dialoge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
5.2.5 Typography . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
5.2.6 Icons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
5.3 Human Interface Guidelines - IOS 13 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
5.3.1 iOS Design Themes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
5.3.2 Dark Mode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
5.3.3 Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
5.3.4 Bars und Alert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
5.3.5 Typography . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
5.3.6 Icons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
6 Meinungsumfrage 33
6.1 Aufbau der Meinungsumfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
6.2 Ausschnitte aus der Meinungsumfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
6.3 Auswertung der Meinungsumfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
6.4 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
7 Anforderungen 39
7.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
7.2 Nicht-funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
8 Konzeptentwicklung und Realisierung 43
8.1 Logo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
8.2 UML-Diagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
8.3 Prototypen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
viii
Inhaltsverzeichnis
8.4 Mockups . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
8.4.1 Willkommen - Login . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
8.4.2 Passwort vergessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
8.4.3 Registrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
8.4.4 Neuigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
8.4.5 Side Menu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
8.4.6 Eigenes Profil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
8.4.7 Profil anderer Nutzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
8.4.8 Profil - Diagramm und History . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
8.4.9 Profil - Abonnierte und Abonnenten . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
8.4.10 Nachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
8.4.11 Aktivitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
8.4.12 Akustik-Library . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
8.4.13 Forum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
8.4.14 Tinnitus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
8.4.15 Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
8.4.16 Hilfe und Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
9 Anforderungsabgleich 91
9.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
9.2 Nicht-funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
10 Fazit 95
10.1 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
10.2 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
11 Anhang 97
11.1 Umfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
ix
1
Einleitung
Mithilfe der technologischen Entwicklung im Bereich der Health Care haben die Patienten,
abhängig von der Beschwerde oder Krankheit, die Möglichkeit ohne direkten Kontakt zu
dem Arzt, sich zu behandeln. In einigen Fällen sind alternative Behandlungsmethoden
erwünscht, falls ärztliche Therapien nicht wirksam oder langanhaltend sind, die innerhalb
einer Community ausgetauscht werden und zu Heilungen führen können. Aufgrund
dessen wächst der App-Markt im Gesundheitsbereich, um mehr Patienten Hilfe leisten
zu können.
1.1 Problemstellung
Eine Vielzahl der Menschen werden mit Ohrgeräuschen konfrontiert, welche von akut
oder chronischer Dauer sein können. Die Ohrgeräusche können von unterschiedlichen
oder mehreren Faktoren bedingt sein, wie von einer Lärmbelastung, einem Hörsturz oder
einer Krankheit. Die Einordnung des akuten oder chronischen Tinnitus ist von der Dauer
der Beschwerden abhängig. Der Tinnitus, welcher über drei Monate präsent ist, ist der
chronische Tinnitus. Die Folgen dessen können aufgrund einer dauerhaften Belastung
zur Beeinträchtigung der Qualität des Alltags, wie psychische Last oder Konzentrations-
störungen, haben, sodass die Patienten nach Therapiemöglichkeiten suchen müssen,
um den Alltag bewältigen zu können. Aufgrund dessen wird bei Ohrgeräuschen, die mehr
als zwei bis drei Tage anhalten, zu ärztlicher Behandlung geraten. Die Behandlung des
Tinnitus kann variieren. Es können durchblutungsfördernde Medikamente oder speziell
individuell erstellte Therapien unter ärztlicher Betreuung eingesetzt werden.
In vielen Fällen finden die Patienten, die meist erfolglose ärztliche Therapien versucht
1
1 Einleitung
haben, selbstständig Therapien, welche individuell auf den eigenen Tinnitus abgestimmt
sind. Diese Therapien, die für eine bestimmte Tinnitusfrequenz entdeckt wurden, sind
ebenfalls für andere Patienten mit der gleichen Frequenz einsetzbar.
Um den Tinnitus Patienten eine Hilfestellung zum Austausch der Therapiemöglichkeiten
mithilfe einer Datenbank zur Messung der aktuellen Tinnitusfrequenz und zur Beob-
achtung der Entwicklung des Tinnitus zu leisten, wurde das Konzept der App Crowd
Allmende entwickelt. [32] [14]
1.2 Zielsetzung
Das Ziel dieser Thesis ist die Entwicklung des Konzepts und die Realisierung der Benut-
zeroberfläche einer mobile Health App zur Unterstützung hörgeschädigten Patienten, die
unter Tinnitus leiden. Die Konzeption und Realisierung soll nach den vorgeschriebenen
Design-Guidelines der Betriebssysteme iOS und Android erfolgen, um den Nutzern eine
strukturierte App zu gewährleisten.
Um ein benutzerfreundliches User Interface zu entwickeln, wurde zu Beginn der Ar-
beit eine Meinungsumfrage unterschiedlicher Zielgruppen geführt, wonach sich die
Realisierung der Benutzeroberfläche orientiert.
1.3 Struktur der Arbeit
Nach Erläuterung der Problemstellung und des Ziels dieser Arbeit erklärt das
Kapitel 2
die Grundlagen des Tinnitus mit Beinhaltung von Arten, Ursachen, Dauer, Schweregrade
und Therapie des Tinnitus.
Die Erklärung und Arten von Apps, sowie die Betriebssysteme, in der die App umgesetzt
werden soll, werden im Kapitel 3 vorgestellt.
Anschließend präsentiert das
Kapitel 4
Apps auf dem App-Markt, die inhaltlich einen
Schnittpunkt mit der App Crowd Allmende haben.
Die User-Interface Guidelines der Betriebssysteme Android und iOS werden im
Kapitel
5beschrieben und erklärt.
2
1.3 Struktur der Arbeit
Folglich zeigt
Kapitel 6
die ausgeführte Meinungsumfrage zu Tinnitus und Nutzung der
Apps wird einschließlich Aufbau, Ausschnitte, Auswertung der Meinungsumfrage und
dem Fazit auf.
Die Anforderungen an die Crowd Allmende App werden im Kapitel 7 dargestellt.
Aufbauend auf das Kapitel 6 zeigt das
Kapitel 8
die Konzeptentwicklung und Realisie-
rung der Benutzeroberfläche auf.
Die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen werden im
Kapitel 9
abgegli-
chen.
Abschließend fasst das Kapitel 10 diese Masterarbeit zusammen.
3
2
Grundlagen zu Tinnitus
Dieses Kapitel erklärt den Tinnitus, die Arten, Ursachen, Informationen über die Dauer
und Schweregrade des Tinnitus und mögliche Therapien, die für die Heilung eingesetzt
werden können.
2.1 Definition
Der Begriff Tinnitus stammt von dem Lateinischen, welcher die Bedeutung das Klingeln
oder Geklingel hat und in der heutigen Zeit als eine Innenohrerkrankung oder als ein
Symptom einer Krankheit bekannt ist, worunter laut der Deutschen Tinnitus-Liga jedes
Jahr 340.000 Menschen mehr in Deutschland leiden. Durch die Veröffentlichung der
Deutschen Tinnitus-Liga ist bekannt, dass etwa 18,7 Millionen Deutsche bereits einen
Tinnitus erfahren haben.
Der Tinnitus ist die Wahrnehmung eines Geräusches, das nicht in der freien Natur zu
hören, sondern nur von der erkrankten Person wahrzunehmen ist. Der Tinnitus unter-
scheidet sich von Mensch zu Mensch und kann verschieden auftreten, wie ein Pfeifen,
Rauschen, Summen, Zirpen oder Klingeln. Dieser beeinträchtigende Ton kann unter-
schiedliche Ursachen haben, der dazu führen, dass der Erkrankte einen dauerhaften
oder einen akuten Schaden der Hörsinneszellen hat. Neben der Erkrankung kann diese
noch Begleitsymptome hervorrufen, die den Patienten im Alltag, im Arbeitsleben negativ
beeinflussen, sogar bis zur Arbeitsunfähigkeit führen kann.
Obwohl diese Erkrankung nicht direkt die Gesundheit des Menschen gefährdet, ist mit
der psychischen Last des Patienten zu rechnen, welche den Tinnitus verstärken und
vermehrte Begleitsymptome verursachen kann. [56] [32] [14]
5
2 Grundlagen zu Tinnitus
2.2 Tinnitusarten
Es sind zwei Arten von Tinnitus bekannt, der
subjektive
und
objektive
Tinnitus. Der
subjektive Tinnitus, welcher zu 99 Prozent auftritt, wird nur von dem Betroffenen wahrge-
nommen.
Die Minderheit der Betroffenen hören den objektiven Tinnitus, der von den Mitmenschen
wahrnehmbar ist, gemessen werden kann und meistens den Herzschlagrhythmus hat.
[20] [40] [57]
2.3 Ursachen von Tinnitus
Die Ursache des Tinnitus kann durch mehrere Ohrerkrankungen oder Erkrankung der
Hörbahn begründet werden.
Der
objektive
Tinnitus zeigt sich durch eine körperliche Schallquelle in dem Körper des
Betroffenen, wie Strömungsgeräusche von Blutgefäßen durch Verengung der Blutgefäße,
welche einen pulsierenden Ton verursachen. Ein objektiver, klickender Tinnitus entsteht
durch zuckende Muskulatur im Gaumen oder Mittelohr. Es kann aus vielen anderen
Gründen wie Anämie, Herzklappenerkrankung oder einen Tumor, der den Kopfschlag-
ader beeinflusst, entstehen.
Für den
subjektiven
Tinnitus kann nicht unmittelbar festgelegt werden, wie er entsteht.
Der Ton kann aufgrund von geschädigten Haarzellen im Ohr, einer Störung in den
Nervenbahnen, die falsche Signale in das Gehirn weiterleiten oder einer fehlerhaften
Verarbeitung der Informationen in das Hörzentrum des Gehirns auftreten.
Die Ursache der Entstehung eines subjektiven Tinnitus könnten auf Hörsturz, Knall-
trauma, Entzündung im Ohr, dauerhafte Lärmbelästigung, Stress, Funktionsstörung
der Halswirbelsäule, Tumor, Medikamentennebenwirkung oder viele andere Gründe
beruhen. [40] [57]
6
2.4 Dauer des Tinnitus
2.4 Dauer des Tinnitus
Die Dauer des Tinnitus bestimmt die Einteilung in akuten oder chronischen Tinnitus.
Man spricht von dem
akuten
Tinitus, falls der Tinnitus nicht länger als drei Monate
dauert. Der
chronische
Tinnitus beschreibt den Tinnitus, der länger als drei Monate
anhält, wobei bei 30 Prozent der Betroffenen die Beschwerden nach fünf bis zehn Jahren
abklingen. [32] [14]
2.5 Schweregrade
Die Schweregrade des Tinnitus bezwecken die Einordnung des subjektiven, chronischen
Tinnitus nach Belastung des Betroffenen. Der Tinnitus hat für den Körper keine phy-
sischen Folgen, jedoch können die Beschwerden von Konzentrationsfähigkeit bis zu
ernsten psychischen Folgen führen, die die Lebensqualität beeinflussen und somit die
Arbeitsunfähigkeit begründen können. Mithilfe der Schweregrade kann nur der Leidens-
druck gemessen werden, wofür ein Gespräch mit dem Arzt oder ein Ausfüllen von einem
Fragebogen zur Einstufung des Tinnitus nötig ist. Der Leidensdruck ist individuell je nach
Ausprägung des Tinnitus und der psychischen Stabilität des Erleidenden. Der Tinnitus
ist nicht objektiv messbar, da es sich um den subjektiven Mass des Betroffenen handelt.
[56] [32] [22]
Schweregrad I
Der Tinnitus wird wahrgenommen, aber der Betroffene kann ihn
ausblenden oder empfindet keine Beeinträchtigung durch das Geräusch. Eine
ärztliche Behandlung wird nicht als nötig angesehen.
Schweregrad II
Der Alltag des Betroffenen ist nicht eingeschränkt. In bestimmten
Situationen, wie beim Einschlafen, in einer ruhigen Umgebung oder bei Stress ist
der Tinnitus störend.
Schweregrad III
Das berufliche und soziale Leben wird beeinträchtigt. Es sind
körperliche und kognitive Begleiterscheinungen zu erwarten.
Schweregrad IV
Die Begleitsymptome des Tinnitus bestimmen den Alltag, sodass
das Sozial- und Berufsleben verhindert sind. Der Betroffene ist berufsunfähig.
7
2 Grundlagen zu Tinnitus
Die Schweregrade 1 und 2 werden als kompensierten Tinnitus bezeichnet, da Betroffene
mit chronischem Tinnitus ohne negativen Einfluss auf den Alltag leben können. Der
dekompensierte Tinntus ist der Tinnitus im Schweregrad 3 und 4, den der Betroffene
nicht mehr ertragen kann und eine Behandlung benötigt. [56] [32] [22]
Abbildung 2.1: Schweregradverteilung
, Quelle: [22]
2.6 Therapie
Da der objektive Tinnitus als Nebensymptom von einer Krankheit ist, wird eine Therapie
der Grundkrankheit gesucht, um den Tinnitus zu behandeln.
Der akute, subjektive klingt zu 80 Prozent durch eine Behandlung mit Durchblutungsför-
derung oder selbstständig ohne jegliche Behandlung ab. Jedoch leiden 20 Prozent der
Betroffenen unter einem chronischen Tinnitus, welcher nicht in jedem Falle behandelt
8
2.6 Therapie
werden muss, falls der Betroffene sich nicht beeinträchtigt fühlt und damit den normalen
Alltag leben kann. Andernfalls ist eine ärztliche Behandlung dringend nötig um die Be-
schwerden mithilfe von Bestimmung der Ursache zu beheben.
Falls der Tinnitus aufgrund von anderen Krankheit als Begleitsymptom oder Medika-
mentennebenwirkung auftritt, wird die Grundkrankheit behandelt oder es wird auf ein
anderes Medikament umgestellt.
Dem chronischen Tinnitus, im Schweregrad 3 oder 4, wird eine ärztliche Therapie
speziell für den empfundenen Tinnitus, wie NPT (Neurootologisch-psychosomatische
Tinnitustherapie) vorgeschlagen, die in Zusammenarbeit mit dem Hals-Nasen-Ohren-
Arzt, Psychotherapeut, Hörgeräteakustike und Entspannungstherapeut stattfindet. Für
jeden Patienten wird eine individuelle Behandlung erstellt, die aus Bewegungstherapie,
Entspannungsverfahren, Hör- oder Rauschgerätanpassung, Hörtherapie, Verhaltensthe-
rapie und Psychosomatik besteht. Patienten, die unter psychischen Problemen leiden,
können langfristig klinisch behandelt werden, um die Beschwerden zu lindern.
Die Betroffenen, die erfolglose Behandlungen hinter sich haben, suchen Hilfe in Selbst-
hilfegruppen, um eigene Therapiemethoden zu finden, den Umgang mit Tinnitus lernen
zu können und ihn auszublenden, dass der Tinnitus nicht den Alltag des Patienten
beeinträchtigt. [58] [13] [51]
9
3
Apps und Betriebssysteme
In diesem Kapitel werden Apps und Betriebssysteme erklärt, die im Zusammenhang mit
der Arbeit stehen.
3.1 Definition von App
Eine App wird von dem Englischen Begriff Application abgeleitet und in die deutsche
Sprache als Applikation, Anwendungssoftware übersetzt, die eine oder mehrere Funk-
tionen auf einem Smartphone, Tablet oder neuerdings ebenfalls auf dem Smart TV
erfüllt. Somit werden die Funktionen des Geräts zusätzlich zu den System-Apps ergänzt,
welche der Nutzer nach eigenen Interessen wählt. Der erweiterte Funktionsumfang
gestaltet das Smartphone, Tablet oder Smart TV individuell und erhöht die Nutzbarkeit
des Geräts.
Der Apple-Gründer Steve Jobs hatte 1983 die Vision von App Store, die Software bietet,
die über Telefonleitungen gekauft werden können. Letztendlich realisierte Steve Jobs
seine Vision auf eine andere Art und App Store erschien ein Jahr nach der ersten iPhone
Markterscheinung 2004 mit ungefähr 500 Apps.
Mit der Popularität der Smartphones stieg ebenfalls die Verwendung und Entwicklung
der Apps, die immer weiter zunimmt, um den Nutzern mehr Möglichkeit und Flexibilität
vorzulegen. Die App-Entwicklung hat sich in einer kurzen Zeitspanne zu einer großen
Branche entwickelt, die sehr viele Arbeitnehmer beschäftigt. [36] [52] [61] [53] [47]
11
3 Apps und Betriebssysteme
Abbildung 3.1: Der Aufstieg der Apps
, Quelle: [10]
12
3.2 Arten von Apps
3.2 Arten von Apps
Es sind mehrere Arten von Apps vorhanden, die zu verschiedenen Zwecken genutzt
werden. Sie unterscheiden sich in mehreren Bereichen wie Entwicklung und Benutzung
von Ressourcen, welches das Smartphone darlegt.
3.2.1 Web-Apps
Webseiten, die für mobile Verwendung angefertigt und an die Mobildarstellung optimiert
werden, werden als Web-Apps bezeichnet. Web-Apps sind simpel in der Entwicklung,
da das Betriebssystem des Smartphones nicht berücksichtigt wird. Aufgrund dessen
sind sie auf allen Browsern jedes Betriebssystems ausführbar.
Indessen ist der Funktionsumfang eingeschränkt, da der direkte Hardwarezugriff, wie
lokale Abspeicherung nicht möglich ist. Eine der wenig möglichen Funktionen ist bei-
spielsweise die GPS-Standortabfrage, die heutzutage möglich ist.
Die Entwicklung der Webanwendungen erfolgen vorwiegend in HTML, JavaScript oder
CSS. [34] [50]
3.2.2 Native Apps
Speziell für ein Betriebssystem entwickelte Apps werden als native Apps definiert. Die
Entwicklung der App erfolgt für jedes Betriebssystem individuell, daher wird der Aufwand
höher kalkuliert als bei einer Webapplikation.
Durch die hardwarenahe Schnittstelle ist eine volle Ressourcennutzung des Geräts
möglich, die Flexibilität und Performance bietet.
Die Bereitstellung der nativen Apps erfolgt über Stores, welches das Betriebssystem
den Nutzern bietet. Beispielsweise liefert Apple die Apps über App-Store und Android
über Google Play-Store. Ebenfalls geschieht die Entwicklung auf verschiedenen Pro-
grammiersprachen, iOS-Apps in Swift und Android-Apps in Java oder Kotlin. [
53
] [
34
]
[50]
13
3 Apps und Betriebssysteme
3.2.3 Hybrid-Apps
Die Lösung der Web und nativen Apps ist die Hybrid-App, die keinen übermäßigen
Aufwand bei der Entwicklung für mehrere Betriebssysteme bedarf und erweiterten
Zugriff auf Hardware im Gegensatz zu Web-Apps hat.
Die Darstellung unterscheidet sich von einer nativen App und kann ebenfalls von dem
Plattform-Store heruntergeladen werden. Die Differenz liegt in der Installation der App,
denn es findet die Installation eines Webbrowsers statt die App selbst. Die App läuft
über den Webbrowser, welcher keine typischen Merkmale eines Browsers, wie eine
URL-Leiste aufweist.
Die Entwicklung der Hybrid-Apps erfolgt gleichartig zu Web-Apps über HTML, JavaScript
oder CSS. [53] [1]
3.3 Betriebssysteme
Den Smartphone-Nutzern werden mehrere Betriebssysteme, abhängig von der Mar-
ke des Geräts, zur Verfügung gestellt. In dieser Arbeit werden zwei Betriebssysteme
aufgezeigt, welche den jetzigen Markt dominieren. [35]
3.3.1 Android
Das Betriebssystem Android wurde 2003 von Andy Ruby entwickelt und 2005 von
Google aufgekauft, das für Digitalkameras vorgesehen war, doch heutzutage als ein
gängiges Betriebssystem für Smartphones, Tablets und Smart TVs benutzt wird. Android
basiert auf ein Linux-Kernel und die Entwicklung erfolgt vorwiegend mit den Program-
miersprachen Java und Kotlin.
Die aktuelle Version ist Android 10 Q, die am 3.September 2019 veröffentlicht wurde
und mehrere neue Features, beispielsweise wie den systemweiten Dark Mode und die
tastenlose Gestensteuerung bietet. [53] [15] [17]
14
3.3 Betriebssysteme
3.3.2 iOS
Die Veröffentlichung des iOS 1 fand im Jahr 2007 statt. Das Betriebssystem wird nun
für mehrere Apple-Produkte wie iPhones, iPods und Apple TV verwendet. Das Apple-
Betriebssystem iOS beruht auf das Mac OS X System und basiert auf einen Unix-Kernel.
Die Software Xcode ist das Framework, das zur Entwicklung von iOS Apps in der Pro-
grammiersprache Swift von Apple für die Entwickler zur Verfügung gestellt wird.
Apple publizierte die neue Version von iOS am 19.September 2019, die unter anderem
den Dark Theme und neue Kamera-Features einschließt. [53] [33] [41] [31]
Abbildung 3.2: Anteil der Betriebssysteme Android und iOS am Mobile Tablet Traffic
, Quelle:[11]
15
4
Ähnliche Apps auf dem Markt
Auf dem App-Markt sind mehrere Tinnitus bezogene Apps auffindbar, jedoch unterschei-
den sie sich in verschiedenen Rubriken, die in diesem Kapitel beschrieben werden.
Die vorgestellten Apps wurden aus dem App-Store für iOS und Play-Store für Android
heruntergeladen und nach den Funktionen untersucht.
4.1 Tinnitracks
Tinnitracks bietet den Tinnitus-Patienten ein medizinisches Therapieprogramm, welches
den von dem Patienten wahrgenommenen subjektiven Tinnitus die Frequenz aus der
Musik filtert, wobei die geschädigten Hörzellen geschont werden und die Musik als
Erholung bereitstellt. Diese Art von Therapie hilft dem Patienten, laut Wissenschaftler,
auf Dauer täglich 90 Minuten den Tinnituston zu verringern. Die App wird den iOS und
Android Nutzern mit Abo-Kosten bereitgestellt. [55]
4.2 ReSound Tinnitus Relief
Die App Relief gewährt den iOS und Android Nutzern eine Meditationstherapie, die
für den stressbedingten Tinnitus vorgesehen ist, wie Atemübungen, die zum Wohl des
Patienten dienen. Des Weiteren schlägt Relief „angenehme Aktivitäten“ vor, die der
Patienten als Erinnerungen setzen kann, welche zur Minderung des Tinnitus beitragen
sollen. Für Laien liegen Informationen über Tinnitus und Tipps vor, für Premium Mitglie-
17
4 Ähnliche Apps auf dem Markt
der ebenso eine Funktion zur Bestimmung des Tinnitus-Typs und einen individuellen
wöchentlichen Plan, den der Patient zur Therapie nutzen kann. [21]
4.3 Track Your Tinnitus
Track Your Tinnitus, die von der Universität Ulm in Kooperation mit der Tinnitus Research
Initiative (TRI) angeboten wird, bestimmt mithilfe von Fragebogen, die der Patienten
systematisch ausfüllen soll, die Schwankungen des Tinnitus. Diese Aufzeichnung sagen
aus, ob und falls zustimmend in welchem Ausmaß der Tinnitus den Tagesablauf und die
Tätigkeiten des Patienten beeinflusst. Dieser resultierende Verlauf des Tinnitus kann zur
Besprechung mit dem Therapeuten oder dem Arzt genutzt werden, um eine geeignete
Therapie einzusetzen. Die App wurde in Android und iOS Stores zum Download für
Tinnitus-Patienten zur Verfügung gestellt. [59] [43] [48] [44] [45] [37]
4.4 Track Your Hearing
Track Your Hearing ermöglicht den App-Nutzern das Hörvermögen systematisch mithilfe
von Fragebögen zu ermitteln, somit kann der Verlauf der Hörfähigkeit gemessen wer-
den, sowie die Bedingungen, wovon das Hörvermögen abhängt. Die App sorgt für eine
bessere Diagnose der Beschwerden. Die Entwicklung der App stammt von der Zusam-
menarbeit des Instituts für Datenbanken und Informationssysteme der Universität Ulm,
TRI und der Forschungsgruppe Neuroplastizitäts- und Lernforschung des gesunden
Alterns (HAB LAB) der Universität Zürich und ist für die Betriebssysteme Android und
iOS verfügbar. [46] [60]
18
5
User-Interface Guidelines
Das Kapitel 5 stellt die User-Interface Guidelines von Android und Apple vor, die als
Richtlinie oder Empfehlung bei Entwicklung von Apps dienen sollen.
5.1 Guidelines Definition
Die User-Interface Guidelines werden für Entwickler und Designer entwickelt, damit sie
einen roten Faden haben, der sich in der Benutzeroberfläche widerspiegelt, welcher
sich konsistent durch alle Bereiche der App zieht. Dadurch wird den Nutzern der App
eine Oberfläche geboten, womit das Lernen der App einfacher ist. Sie basiert meist auf
Usability Studien und teils auf Erfahrungen der Entwickler-Teams.
Die Guidelines bieten nicht nur Gestaltungsprinzipien, sondern dem Entwickler und
Designer auch eine Art Philosophie, inwieweit die Prinzipien gefolgt werden müssen und
sich die Kreativität entfalten kann. [39] [9] [4] [49]
5.2 Material Design-Guidelines Android 10 Q
Material Design ist die von Google stetig weiterentwickelte User-Interface Guideline,
worin die Wissenschaft und Technologie in Gestaltungsprinzipien vereint sind. Sie
wurde im Juni 2014 auf Googles Entwicklerkonferenz präsentiert, welche vorerst nur zur
Gestaltung von Android-Apps angefertigt wurde. Google entwickelte nach und nach die
internen Apps und die Web-Dienste im Material Design und veröffentlichte die Guideline
für Entwickler und Designer. Heutzutage findet man neben Apps auch Webseiten, die
19
5 User-Interface Guidelines
im Material Design erstellt worden sind. Der Leitgedanke des Material Design ist die
Entwicklung von benutzerfreundlichen, gestalterischen Prinzipien gefolgten Apps, welche
mit diversen Geräten und Eingabemethoden eine einheitliche Gestaltung bieten, die die
Nutzerinteraktion steigern. [23] [9] [4]
5.2.1 Material Design Goals
Neben der visuellen Sprache, die Material Design bietet, wird der Entwickler dazu
motiviert mehr zu erschaffen, als vorliegt.
Create
Der Entwickler sollte eine Verknüpfung zwischen der Innovation des Designs und den
Möglichkeiten der Technik und Wissenschaft herstellen, indem er eine visuelle Sprache
errichtet.
Unify
Ein einziges tieferliegendes System sollte entwickelt werden, welches die User Experi-
ence mittels Plattformen, Geräten und Eingabemethoden in Einheit bringt.
Customize
Die visuelle Sprache des Material Designs soll durch die Vision des Entwicklers erweitert
werden, sowie die Basis für den eindeutigen Markenausdruck und die Innovation bieten.
[27]
5.2.2 Dark Theme
Ein Dark Theme stellt den Großteil der Benutzeroberfläche in einem dunklen Ton dar.
Es kann als ein Zusatz zu dem Standardtheme dargeboten werden. Die Grundidee des
Material Designs besteht darin eine visuelle Ergonomie für den Nutzer zu schaffen, in
dem die Belastung der Augen verringert, die Belichtung an die Lichtverhältnisse ange-
passt und die Verwendung in der Dunkelheit angenehmer gestaltet werden. Darüber
hinaus wird die Batterie des Geräts geschont und zu einer längeren Nutzung nach dem
Aufladen beigetragen.
20
5.2 Material Design-Guidelines Android 10 Q
Die Hauptfarbe des Dark Theme besteht aus einem dunklen Grau, welches vergleichs-
weise zu schwarz mehr Farben darstellen, Höhen und Tiefen mittels Schattierungen
darstellen kann. Ebenfalls ist ein geringerer Kontrast zwischen anderen Farben erreich-
bar, womit die Augen weniger belastet werden. [9] [24] [25]
Die folgende Abbildung präsentiert eine Ansicht der Crowd Allmende App als Muster in
Dark Theme.
(1) (2)
5.2.3 Farben
Die Farben können von der Color Palette, die von Material Design zur Verfügung gestellt
wird, ausgewählt werden. Die Farben sollen so ausgewählt werden, dass die Haupt-
elemente und das Branding abheben. Die Farbpalette umfasst 19 Farben, worin eine
Hauptfarbe und eine Akzentfarbe bestimmt werden kann, welche sich in allen Bereichen
der App in Einheit widerspiegelt. Die Farben der Farbpalette beinhalten helle und dunkle
Abstufungen, um die App harmonischer zu gestalten. Die Hauptelemente werden in der
Hauptfarbe und Nebenelemente in den Akzentfarben dargestellt.
21
5 User-Interface Guidelines
Die in der App verwendeten Farben wurden nach Priorität ausgewählt und signalisieren
Bedeutungen wie Akzeptieren für grün oder Ablehnen für rot. [19] [12] [4]
Abbildung 5.1: Farben
5.2.4 App Bars und Dialoge
Apps bestehen aus mehreren verschiedenen Komponenten, deren Sinn unterschiedlich
ist. Die Verwendung der Bars besteht darin Branding, Titel, Navigation und Aktionen zu
verwirklichen. Ein Dialog steht für wichtige Informationen oder Entscheidungen, die der
Nutzer treffen muss. Während das Dialogfeld angezeigt wird, ist der Rest des Bildschirms
funktionslos. Es muss mit einer Bestätigung oder Ablehnung geschlossen werden. [
23
]
1 Status Bar
2 Top Bar
3 Action Bar Tabs
4 Persistent Search Bar
5 Dialog
6 Content Display
22
5.2 Material Design-Guidelines Android 10 Q
Abbildung 5.2: Bars und Dialog
23
5 User-Interface Guidelines
5.2.5 Typography
Google veröffentlichte zu der Version Ice Cream Sandwich (Android 4.0) die serifenlose
Schriftart Roboto, welche sich auf hochauflösenden Bildschirmen wie Android Phone
gut darstellen lässt, was sich auf die Buchstabenbreite zurückführt, die den natürlichen
Leserhythmus unterstützt. Die Schriftart Roboto hat mehrere verschiedene Schriftbreiten
und ist mit 13 verschiedenen Stilen der Schriftart auf alle Anforderungen abgestimmt,
wobei die Stile in Textkategorien unterteilt sind, die eine Absicht in der Anwendung und
Bedeutung haben. [38] [29] [62] [9] [30]
Abbildung 5.3: Schriftart Roboto
, Quelle: [18]
24
5.2 Material Design-Guidelines Android 10 Q
Abbildung 5.4: Textkategorien
, Quelle: [30]
5.2.6 Icons
Icons sind Symbole, die eine Aktion oder einen Zustand widerspiegeln, welche von Ma-
terial Design bereitgestellt werden. Die Symbole werden in minimaler Form dargestellt,
wobei die Charakteristik durch die Minimalität nicht verloren geht. Die fette Form und
Geometrie aller Icons wirken in Einheit mit Klarheit und einer hohen Lesbarkeit.
Der Download der Icons ist in mehreren Formaten und Themes möglich und in Apps
und Webseiten einsetzbar. Das Theme kann nach Design augewählt werden, gefüllt,
outlined, abgerundet, zwei tönig oder mit scharfen Kanten. [28] [26]
25
5 User-Interface Guidelines
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10)
(11) (12) (13) (14) (15) (16) (17) (18) (19) (20)
(21) (22) (23) (24) (25) (26) (27) (28) (29) (30)
(31)
Abbildung 5.5: Android Icons
, Quelle: [26]
5.3 Human Interface Guidelines - IOS 13
Apple stellt den Entwicklern die Human Interface Guidelines für verschiedene Apple
Betriebssysteme, wie macOS,iOS,watchOS und tvOS bereit. Auf allen Geräten soll
die einheitliche, eindeutige Apple Oberfläche erreicht werden, welche ein Apple-Produkt
Nutzer gewöhnt ist. Die Standards werden mittels HIG vorgeschrieben, welche der
Entwickler zu beachten hat. Im Mittelpunkt der HIG für iOS stehen die Schaltflächen,
Symbole und Dialogfelder in einer App. [16] [7] [9]
26
5.3 Human Interface Guidelines - IOS 13
5.3.1 iOS Design Themes
Damit die entwicklte App nach Apple einen anderen Stellenwert als gewöhnliche Apps
hat, sollten bei der Entwicklung drei Hauptsätze beachtet werden:
Clarity
Der Fokus besteht auf Lesbarkeit der Elemente, klare und präzise Symbole, filigrane Aus-
schmückung und die Abrundung des Designs mittels Konzentration auf Funktionalitäten.
Die Schriftart, Grafiken, Farben und leere Bereiche sollten den Inhalt betonen.
Deference
Der Nutzer sollte unkompliziert mit dem System umgehen können, wobei fließende
Bewegungen und scharfe Oberfläche den Nutzer unterstützen den Inhalt zu verstehen.
Blenden, Verläufe und Schatten sollten im minimalen Maße verwendet werden, sodass
der Inhalt im Vordergrund steht.
Depth
Eine visuelle Hierarchie sollte mithilfe von visuellen Ebenen und realistischen Bewegun-
gen hergestellt werden. Mittels der Navigation durch die Inhalte wird ein Eindruck der
Tiefe vermittelt.
[7]
5.3.2 Dark Mode
Der Dark Mode in iOS ist ein systemweites Erscheinungsbild, das alle Oberflächen,
wie Steuerelemente, Ansichten, Menüs dunkel präsentiert. Des Weiteren wird für mehr
Lebendigkeit gesorgt, um den Inhalt von dem Hintergrund hervorzuheben, hierfür ist
eine geringe Transparenz und ein ausreichender Kontrast gefragt, der die Lesbarkeit der
Elemente nicht negativ beeinflusst. Bei dem Dark Mode sollte der Fokus hauptsächlich
auf den Inhalt gelegt werden, da der umgebene Interface in den Hintergrund rückt. [
6
] [
9
]
27
5 User-Interface Guidelines
(1) (2)
5.3.3 Farben
Die Farben signalisieren besonders für Apple eine bestimmte Funktion, die bedacht
ausgewählt und eingesetzt werden sollten. Die Auswahl der Farbpalette sollte beschränkt
sein und sich im App-Logo widerspiegeln, um die Marke mittels Farben eindeutig zu
machen. Bei Auswahl mehrerer Farben sollten Komplementärfarben in Betracht gezogen
werden, dass eine Harmonie zwischen den Farben, somit in der App und keine Ablen-
kung von den Funktionen besteht. Eine Überforderung oder ein Untergang der Farben
sollte vermieden werden, um die visuelle Kontinuität zu bewahren. Die Berücksichtigung
der Farbwiedergabe bei unterschiedlichen Lichteinflüssen wurde beachtet, sodass die
Erkennung der Symbole nicht erschwert wird. Apple stellt eine Reihe von Systemfarben
bereit, welche sich einwandfrei für hohen Kontrast und niedrige Transparenz einsetzen
lassen, aufgrund dessen wurde die Signalfarbe rot aus den Systemfarben der Apple-
Farbpalette entnommen. Die ausgewählten Farben wurden mit Rücksicht auf den Dark
Mode selektiert, um einen hohen Kontrast zu erzielen. [7] [19] [12]
28
5.3 Human Interface Guidelines - IOS 13
Abbildung 5.6: Farben
5.3.4 Bars und Alert
Apple gibt den Entwicklern die Freiheit die Bars so zu gestalten, wie sie es für ihre App
als geeignet empfinden. Jedoch sollte die Status Bar nicht geändert und wie von dem
Apple System bereitgestellt verwendet werden, allerdings kann die Farbe der Bar an
den Mode angepasst werden, light oder dark. [5] [3]
1 Status Bar
2 Navigation Bar
3 Action Bar Tabs
4 Search Bar
5 Alert
5 Content Display
29
5 User-Interface Guidelines
Abbildung 5.7: Bars und Dialog
30
5.3 Human Interface Guidelines - IOS 13
5.3.5 Typography
Die schriftarten San Francisco(SF) und New York(NY) werden von Apple für die Verwen-
dung in Apps bereitgestellt.
San Francisco ist eine serifenlose Schrift, die als Systemschriftart in iOS, macOS, tvOS
und watchOS eingesetzt wird. Die neutrale und deutlich lesbare Schriftart wurde pas-
send zu der visuellen Klarheit der Oberfläche des Apple Plattforms entwickelt. [7] [9]
Abbildung 5.8: San Francisco
, Quelle: [8]
New York ist eine Serifenschrift, welche San Francisco ergänzt. Beide Schriftarten kön-
nen harmonisch in einem Interface verwendet werden um eine visuelle Hierarchie oder
einen semantischen Kontrast der Bedeutung zu schaffen. [7] [9]
Abbildung 5.9: New York
, Quelle: [8]
Im Sinne der Primivität wurde in der konzeptierten App die Schriftart San Francisco
verwendet, um dem Nutzer Klarheit und Einklang mit dem Design bieten zu können.
5.3.6 Icons
Die Icons sollten hochauflösend sein und eine eindeutige Bedeutung wiedergeben, die
direkt vermitteln, welche Aktion durch einen Klick ausgelöst wird. In den Designs der
31
5 User-Interface Guidelines
iOS App wurden überwiegend die Open Source Icons von Material Design verwendet.
Für die Navigation Bar und den Löschvorgang von Beitragen wurden vorgesehene
System Icons benutzt, die Apple für Entwicklungen bereitstellt. [28] [26]
(1) (2) (3) (4) (5) (6) (7) (8) (9) (10)
(11) (12) (13) (14) (15) (16) (17) (18) (19) (20)
(21) (22) (23) (24) (25) (26)
Abbildung 5.10: iOS Icons - Material Design
, Quelle: [26]
(1) (2) (3)
Abbildung 5.11: iOS Icons - Apple System Icons
, Quelle: [2]
32
6
Meinungsumfrage
Dieses Kapitel zeigt den Aufbau der Meinungsumfrage auf. Das Ziel der Meinungsumfra-
ge ist die Ermittlung der Anforderungen der Nutzer an die App, die bei der Erstellung der
App berücksichtigt wurden.
Zur Veranschaulichung der Ergebnisse werden einige Ausschnitte aus der Umfrage
präsentiert.
Die Online-Umfrage wurde mit der Webseite Survio durchgeführt und ausgewertet.
6.1 Aufbau der Meinungsumfrage
Die Umfrage wurde in drei Bereiche gegliedert. Der erste Abschnitt befragt den Pro-
banden über den gesundheitlichen Zustand bezüglich des Hörvermögens und Tinnitus.
Falls keine Beschwerden vorhanden sind, besteht die Möglichkeit diese Fragen zu über-
springen und mit dem zweiten Abschnitt fortzusetzen.
Der zweite Abschnitt besteht aus der Befragung über das mobile Nutzerverhalten, wel-
ches das Interesse der Nutzer bei Nutzung von Apps verdeutlicht.
Im Abschnitt drei wurden die Probanden über die Designprototypen befragt, die nach
drei Kriterien die Designs bewerteten, welche mit zwei Screens zu beurteilen waren.
Ferner hatten die Probanden die Gelegenheit Anregungen und Vorschläge in einem
Textfeld zu äußern.
33
6 Meinungsumfrage
6.2 Ausschnitte aus der Meinungsumfrage
Die drei unterschiedlichen Designs, die den Probanden zur Bewertung gegeben wurden,
waren bezüglich Design, Bedienbarkeit und Farbkombination zu beurteilen. Ebenfalls
konnten die Umfrageteilnehmer Verbesserungsvorschläge abgeben, welche bei der
Entwicklung der Designs berücksichtigt wurden.
Das am besten bewertete Design wurde realisiert und den Auswertungen, Schwerpunk-
ten der Nutzern angepasst.
34
6.2 Ausschnitte aus der Meinungsumfrage
35
6 Meinungsumfrage
36
6.3 Auswertung der Meinungsumfrage
6.3 Auswertung der Meinungsumfrage
Die Meinungsumfrage wurde von 74 Teilnehmern ausgeführt, wobei 26 der Teilnehmer
bereits ein Problem mit dem Hörvermögen hatten, beziehungsweise unter einem Tinni-
tus litten. Aufgrund einiger nicht obligatorischer Fragen der Umfrage, ist die Anzahl der
Antworten von Fragen nicht übereinstimmend. Es wurden alle 74 bearbeitete Umfragen
ausgewertet und keine Muster erkannt, die eine fehlerhafte Auswertung auslösen wür-
den.
6.4 Fazit
Rund 62 Prozent der Teilnehmer bewerteten das Design, welches realisiert wurde, positi-
ver als die anderen präsentierten Designs. Die Farbkombination, Bedienbarkeit und das
Design wurden im Gegenzug zu den restlichen Prototypen von den Teilnehmern höher
bewertet. Die Verbesserungsvorschläge der Teilnehmer wurden bei der Realisierung
beachtet und umgesetzt.
In dem folgenden Diagramm wird Bewertung der einzelnen Prototypen veranschaulicht.
Das Gesamtergebnis ist im Kapitel 11 einzusehen.
37
6 Meinungsumfrage
38
7
Anforderungen
Dieses Kapitel beschreibt die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen an die
Crowd Allmende App. Die Erwartungen an das System werden im Bereich der Software
als Anforderungen definiert, welche wiedergeben, welche Funktionalitäten unterstützt
und Qualitäten aufgewiesen werden sollen.
7.1 Funktionale Anforderungen
Die funktionalen Anforderung, welche an die Crowd Allmende App gestellt wurden,
werden in der folgenden Tabelle mit der Beschreibung dargestellt.
Nr. Anforderung Beschreibung
1 Willkommensseite
Die Willkommensseite sollte die Appfunk-
tionen wiedergeben.
2 Registrierung
Die App-Nutzung sollte nur mit E-Mail oder
Profilname und Passwort registrierten Nut-
zern gestattet sein.
3 Login
Der Nutzer sollte sich mit den registrierten
Daten in die App einloggen können.
5 Neuigkeiten
Die Rubrik Neuigkeiten sollte die Posts
von abonnierten Nutzern zeigen.
6 Nachrichten
Die App sollte den Nutzern die Möglichkeit
bieten private Nachrichten untereinander
austauschen zu können.
39
7 Anforderungen
6 Profil
Alle App-Nutzer sollten ein Profil mit ei-
nem Benutzernamen haben.
7 Forum
Das Forum sollte den Nutzern die Möglich-
keit bieten Informationen auszutauschen.
8 Tinnitusfrequenzmessung
Der Nutzer sollte in der App die Tinnitus-
frequenz messen können.
9
Tinnitustherapiemöglichkeit
Die App sollte dem Nutzer je nach Tin-
nitusfrequenz Therapievorschläge bieten,
die von anderen Nutzern als hilfreiche
Therapiemöglichkeit eingetragen wurden.
10
Tinnitustherapievorschlag-
Eingabe
Der Nutzer sollte nach der Tinnitusfre-
quenzmessung die Möglichkeit haben
einen Therapievorschlag in die Datenbank
einzutragen, damit andere Nutzer von den
Vorschlägen profitieren können.
11 Akustik-Library
Das System sollte dem Nutzer die Thera-
piemöglichkeit mit Musik bieten.
12 Allgemeine Einstellungen
Die Einstellungen sollten die Funktionen
Passwort und Benutzername ändern bein-
halten.
13
Benachrichtigungs-
einstellungen
Der Nutzer sollte Benachrichtigungen zu
verschiedenen Funktionen der App ein-
und ausschalten können.
14 Hilfe und Information
Die App sollte den Nutzern Hilfestellung in
Nutzung der App geben und allgemeine
Informationen bieten.
Tabelle 7.1: Funktionale Anforderungen
40
7.2 Nicht-funktionale Anforderungen
7.2 Nicht-funktionale Anforderungen
Die nicht-funktionalen Anforderungen widerspiegeln die Qualität, welche die App aufwei-
sen sollte.
Nr. Anforderung Beschreibung
1
Umsetzung in iOS und An-
droid
Das Konzept und Design sollten für iOS
und Android entwickelt werden.
2 Design Guidelines
Die App sollte unter den Voraussetzungen
der Design Guidelines erstellt werden.
3
Anpassung an aktuelle Be-
triebssysteme
Die Designs sollten an das aktuelle Be-
triebssystem angepasst sein.
4 Wiedererkennung
Der Wiedererkennungseffekt sollte bei Be-
trachtung von iOS und Android vorhanden
sein.
5 Selbsterklärbarkeit
Die App Crowd Allmende sollte keine Be-
dienungsanleitung voraussetzen.
6 Benutzerfreundlichkeit
Die App sollte von verschiedenen Zielgrup-
pen ohne Schwierigkeiten zu bedienen
sein.
7 Robustheit
Fehler sollten von der App behandelt wer-
den und den Nutzer auf erwartete Einga-
ben hinweisen.
Tabelle 7.2: Nicht-funktionale Anforderungen
41
8
Konzeptentwicklung und Realisierung
Dieses Kapitel präsentiert das Logo, sowie das entwickelte Konzept der Applikation für
Tinnitus-geschädigte Patienten, welches mithilfe von einem UML-Diagramm veranschau-
licht wird. Die Realisierung erfolgte nach Erstellung der Prototypen in Papierform mit der
Software Adobe XD in digitaler Form.
8.1 Logo
Das Logo symbolisiert das Produkt, welches durch das Logo vermarktet wird. Damit das
Logo die richtige Deutung vermittelt, sind Kriterien einzuhalten:
Verständlichkeit
Das Logo sollte die Funktion wiedergeben und auf die Zielgruppe ausgerichtet
sein. Das Verständnis bei der Betrachtung des Logos ist von großer Bedeutung.
Prägnanz
Das Logo sollte unverwechselbar sein, sich deutlich von anderen Logos unter-
scheiden. Die Unterscheidung sollte sich in dem Logo widerspiegeln.
Einfachheit
Die schlichte und einfache Art von einem Logo sorgt für einen bleibenden Eindruck
bei der Zielgruppe.
Reproduzierbarkeit
Der Wiedererkennungseffekt sollte im Falle von kleiner Darstellung oder in einer
farblosen, schwarz-weißen Optik vorhanden sein.
43
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Zeitlosigkeit
Bei der Erstellung des Logos sollte beachtet werden, dass keine Anpassung an
die Zeit besteht. Das Logo sollte nach langen Jahren verwendbar und nicht auf ein
Redesign angewiesen sein.
Die Gestaltung des Logos wurde mit Rücksicht auf die Kriterien durchgeführt.
Abbildung 8.1: Logo
8.2 UML-Diagramm
Die Darstellung der Beziehungen zwischen den Dialogen werden in einem UML-Strukturdiagramm
dargestellt. Es wurden hauptsächlich die Dialogstrukturen der Hauptdialoge berücksich-
tigt und veranschaulicht. Aus dem Grund der Einfachheit und strukturierter Darstellung
wurden Bussysteme in dem UML-Diagramm verwendet.
Ein Dialog wird durch einen Klick ausgelöst und kann in den meisten Fällen mit der
Zurück-Geste zu dem vorherigen Dialog führen. Die Fälle wurden in das Diagramm
miteinbezogen.
44
8.2 UML-Diagramm
<<Dialog>>
Willkommen-
Fehlerhafter Login
<<Dialog>>
Willkommen-
Login
<<Dialog>>
Passwort vergessen
<<Dialog>>
Registrierung
<<Dialog>>
Neuigkeiten
<<Dialog>>
Profileinstellungen
<<Dialog>>
eigenes Profil
<<Dialog>>
Nachrichten
<<Dialog>>
eigene Abolisten
<<Dialog>>
anderes Profil
<<Dialog>>
Forum
<<Dialog>>
Aktivitäten
<<Dialog>>
andere Abolisten
<<Dialog>>
Profileinstellungen
<<Dialog>>
Tinnitus-Startseite
<<Dialog>>
Tinnitus-Frequenz
messen
<<Dialog>>
Tinnitus-
Therapiemöglichkeit
<<Dialog>>
Tinnitus-Information
<<Dialog>>
Akustik-Library
<<Dialog>>
Einstellungen
<<Dialog>>
Musik-Player
<<Dialog>>
Hilfe und Information
Bei Probeversion erstellt
Bei Probeversion erstellt
Bei Probeversion erstellt
Abbildung 8.2: UML-Diagramm
45
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
8.3 Prototypen
Vor der Erstellung der digitalen Entwürfe für die Verwendung während der Entwicklung,
wurden für die grobe Vorstellung von den User-Interface-Elementen, die in den Designs
verwendet werden sollten, Paper Prototypen gezeichnet.
Paper Prototyping ist eine einfache und kostengünstige Methode um Entwürfe zu gestal-
ten. Die schnelle und komfortable Bearbeitung sorgt für freie Entfaltung der Kreativität.
Wobei keine Einschränkungen durch die Prototyping Software bestehen und keine zu-
sätzliche Einarbeitungszeit für die Software nötig ist, die die Erstellung der Entwürfe
herauszögert. [42] [54]
46
8.3 Prototypen
Abbildung 8.3: Paper Protoypes
47
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
8.4 Mockups
8.4.1 Willkommen - Login
Nach der Installation der App wird die Willkommensseite 8.4.1 angezeigt, welche die
Hauptfarben der App anhand von der Hintergrundfarbe und den Login-Button hevorhebt.
Im oberen Bereich der Oberfläche wird der Appname mit in einer großen Schrift ange-
zeigt, unterhalb davon ist ein Willkommenstext sichtbar, welcher die Hauptfunktionen
der App erläutert. Das Login ist für den Nutzer mittels der registrierten E-Mail-Adresse
oder dem Nutzernamen, welcher bei der Registrierung angegeben werden muss und
dem zugehörigen Passwort möglich.
Falls der Nutzer zum ersten Mal die App nutzt, ist eine Registrierung 8.4.3 nötig, wofür
ein Button im unteren Bereich der Benutzeroberfläche vorgesehen ist.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.4: Willkommen - Login
48
8.4 Mockups
Vorausgesetzt dass der Nutzer falsche Eingaben bei dem Login betätigt, so gibt das
System ein Feedback, dass eine erneute Eingabe möglich ist oder es besteht die Option
„Passwort vergessen“ auszuwählen, um ein neues Passwort zu setzen, welches im
unteren Bereich der Login-Fläche befindet. Der Nutzer wird in dem Fall zu der Ansicht
8.4.2 weitergeleitet.
Sofern eine Registrierung nötig ist, besteht die Möglichkeit zu der Registrierungs-Ansicht
8.4.3 zu wechseln.
Die Ansicht 8.4 wird erreicht, wenn die Zurück-Geste durchgeführt wird.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.5: Willkommen - fehlerhafter Login
8.4.2 Passwort vergessen
Die Ansicht Passwort vergessen 8.4.2 erscheint nach einem Tab auf den „Passwort
vergessen“ Button in der Willkommensansicht 8.4.1. Der Nutzer wird aufgefordert die
49
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
registrierte E-Mail-Adresse oder den Profilnamen und das Passwort zwei Mal einzuge-
ben, damit die Sicherheit besteht, dass das erwünschte Passwort ohne Eingabefehler
eingegeben wurde. Nach der Betätigung des Absende-Buttons, bekommt der Nutzer
eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link die Passwortänderung durchzuführen, bezie-
hungsweise zu aktivieren.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.6: Passwort vergessen
8.4.3 Registrierung
Die Registrierung kann durch zwei Ansichten, Willkommen und Login 8.4 und Login
mit fehlerhafter Eingabe 8.5 mit einem Klick auf den Flat Button Registrieren erreicht
werden.
Der Nutzer wird angeregt einen Profilnamen, eine E-Mail-Adresse und wiederholt zwei
Mal das erwünschte Passwort einzugeben, um Tippfehler zu vermeiden. Die App nutzt
50
8.4 Mockups
den Profilnamen für das Ansprechen des Nutzers, die E-Mail-Adresse für die Zusendung
der Aktivierungs-E-Mail im Falle, dass der Nutzer das Passwort vergisst und ein neues
Passwort setzen möchte.
Falls der Profilname oder die E-Mail-Adresse bereits vergeben ist, weist das System
darauf hin, dass eine andere Eingabe nötig ist. Ebenfalls erscheint ein Hinweis, falls die
eingegebenen Passwörter nicht übereinstimmen.
Dem Nutzer wird die Gelegenheit geboten, die Registrierung über ein Social Media
Account auszuführen, dadurch wird eine E-Mail-Adresse-Eingabe und das Entscheiden
für ein Profilname vermieden. Es sind die Social Media Buttons von Instagram, Face-
book, Twitter und Google+ verfügbar. Bei einem Klick auf einen der Buttons findet eine
Weiterleitung zu der ausgewählten App statt, worin ein Login mit den entsprechenden
Daten nötig ist. Somit wird auch der Profilname der selektierten App übernommen.
Sofern die ausgewählte App nicht auf dem Gerät vorhanden ist, öffnet sich der Store
des jeweiligen Betriebssystems, um die ausgewählte App herunterzuladen.
Es findet eine automatische Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen und Daten-
schutzerklärungen zu, falls der Nutzer sich registriert. Die Anmerkung befindet sich am
unteren Bereich der Bildoberfläche, worin die Nutzungsbedingungen und Datenschutz-
erklärungen als Flat Buttons zur Einsicht verfügbar sind.
Für die Nutzung der App ist der Nutzer verpflichtet den Link in der Konto-Aktivierungs-E-
Mail zu öffnen, damit die App für die E-Mail-Adresse freigeschaltet wird.
Um zu der Login Ansicht 8.4 zurückzukehren, sollte die Zurück-Geste durchgeführt
werden.
51
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.7: Registrierung
8.4.4 Neuigkeiten
Nach dem Login 8.4.1 wird der Nutzer zu der Ansicht Neuigkeiten 8.4.4 geleitet, welche
als Startseite bei jedem Start der App und einer Anmeldung dient. Die Ansicht ist zudem
über das Side Menu 8.4.5 zu erreichen.
Neuigkeiten präsentiert die neuen Posts der abonnierten Nutzer, welche sie in der Rubrik
Neuigkeiten oder in ihrem Profilen erstellt haben. Der Zweck der Erstellung von Posts in
Neuigkeiten ist, dass diese Posts nicht direkt in dem Profil des Nutzers erscheinen.
Die Posts werden in zeitlich absteigender Reihenfolge in einer scrollbaren Liste ange-
zeigt. Jeder Post ist mit dem Profilbild des postenden Nutzers versehen, so wie der
Profilname und unterhalb davon die vergangene Zeit seit dem Zeitpunkt der Veröffent-
lichung des Posts. Durch einen Klick auf das Profilbild oder den Profilnamen wird das
52
8.4 Mockups
Profil des Nutzers 8.4.7 geöffnet.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.8: Neuigkeiten
Es befindet sich zu jedem Post eine vertikale Leiste, welche drei Funktionen bereitstellt.
Das „Gefällt mir“, welches ebenfalls als „Like“ bezeichnet wird, die Kommentar-Funktion
und ein Repost-Button. Der Like-Button ist zur Markierung vorhanden, falls der Leser des
Posts beeindruckt ist. Die Anzahl der Likes werden neben dem herzförmigen Like-Button
angezeigt. Das Kommentieren ist für jeden Abonnenten des Nutzers möglich, indem er
einen Klick auf den Post oder Kommentar-Button macht. Somit erweitert sich die Ansicht
des Posts um die Kommentare und die Nachrichtenleiste erscheint, um ein Kommentar
zu dem Post hinzuzufügen. Durch die Zurück-Geste wird die Erweiterung geschlossen
und die Ansicht zu 8.8 gewechselt.
Die Repost-Funktion ermöglicht dem Nutzer den Beitrag in der Crowd Allmende-App
53
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
nochmals zu posten, damit die eigenen Abonnenten den Post ebenfalls lesen können.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.9: Neuigkeiten mit Kommentaren
Die Rubrik Neuigkeiten bietet eine Suchfunktion, die für Profilnamen und Tinnitusfre-
quenzen vorgesehen ist. Die Suche nach einer Tinnitusfrequenz ermöglicht dem Nutzer
andere Personen zu finden, die eine ähnlich hohe Tinnitusfrequenz haben, welche sie
über die Crowd Allemnde-App kontaktieren und sich über Therapiemöglichkeiten direkt
austauschen können.
Der Nutzer kann selbst Neuigkeiten mit seinen Abonnenten teilen, indem er einen Klick
auf den Plus-Button in der Navigations-/Top-Bar betätigt.
54
8.4 Mockups
8.4.5 Side Menu
In der App wurde das Side Menu zur Navigation ausgewählt, damit der Wiedererken-
nungseffekt zwischen den Betriebssystemen iOS and Android vorhanden ist.
Das Side Menu öffnet sich bei einem Klick auf den Menü-Button, welches in jeder Rubrik
für iOS in der Navigation Bar und für Android in der Top Bar vorhanden ist, falls keine
Aktion in der Rubrik vorgenommen wurde und der Menü-Button durch ein Zurück-Icon
ersetzt wurde.
In dem Side Menu befinden sich alle wichtige Rubriken, die für den Nutzer schnell und
einfach zugänglich sein sollten. Zu jeder Rubrik ist ein Icon vorhanden, welches die
Funktion oder die Bedeutung verdeutlicht, welches neben der Bezeichnung zu sehen ist.
Angenommen es sind neue Ereignisse in einer Rubrik vorhanden, so erscheint ein
Vermerk mit einer Zahl in einem Kreis neben dem Menüelement Aktivitäten 8.4.11. Die
Zahl gibt die Anzahl der Ereignisse wieder. Der Vermerk erscheint ebenso bei einer
neuen empfangenen Nachricht.
Das Side Menu erscheint als eine Überlappung der momentan geöffneten Ansicht mit
einem verschwommenen semi-transparentem weißem Hintergrund, worauf die Icons
und Bezeichnungen der Rubriken deutlich erkennbar sind.
Zu der vorherigen Ansicht kann der Nutzer gelangen, indem eine Zurück-Geste durchge-
führt oder ein Klick auf den rechten Bereich des Bildschirms geklickt wird.
Folgende Rubriken sind in dem Side Menu enthalten:
Profil Eigenes Profil des Nutzers
Nachrichten
Private Kommunikationsmöglichkeit mit anderen Crowd Allemende-Nutzern
Neuigkeiten Freigegebene Neuigkeiten der abonnierten Nutzern
Aktivitäten
Benachrichtigung über Aktivitäten in den Neuigkeiten, im Forum oder einer
Abonnementanfrage
55
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Tinnitus
Tinnitusfrequenzbestimmung, Therapievorschläge und Möglichkeit Therapie-
vorschläge abzugeben
Forum Kommunitkationsmöglichkeit für die Community der Crowd Allmende App
Akustik Library Akustische Tinnitustherapie
Einstellungen App-Einstellungen
Hilfe und Informationen Hilfe und Informationen zu Crowd Allmende
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.10: Side Menu
56
8.4 Mockups
8.4.6 Eigenes Profil
Alle Nutzer der Crowd Allmende-App besitzen ein eigenes Profil, das durch das Menü-
element in dem Side Menu 8.4.5 zugänglich ist.
In dem oberen Bereich des Profils ist ein Teil des Hintergrundbildes der Willkommens-
Ansicht 8.4.1 abgebildet, die eine der Hauptfarben der App beinhaltet. Darin ist das
Profilbild und der Profilname platziert, welche geändert werden können, wenn der
Setting-Button betätigt wird.
Neben dem Profilbild wird die Tinnitusfrequenz abgebildet, die für gegenseitige Hilfestel-
lung zwischen den Nutzern genutzt werden soll. So haben die Nutzer die Möglichkeit
den anderen Nutzer zu kontaktieren, falls sie eine ähnliche Tinnitusfrequenz haben um
einen Informationsaustausch zu realisieren.
Die Abonnenten und Abonnierten Anzahl ist unterhalb dem Profilnamen sichtbar, die
anklickbar ist und zu der Listenansicht der Abonnenten oder Abonnierten 8.4.9 führt.
Für den schnelleren Zugang zu den Nachrichten 8.4.10 ist ein Nachrichten-Button vor-
handen, sowie der parallele Diagramm-Button, welcher die Ansicht der Diagramme und
History 8.4.8 öffnet.
Um einen Post auf dem eigenen Profil zu teilen, ist eine Textleiste vorhanden, welche
durch das Kamera-Icon die Möglichkeit bietet ein Bild zu teilen.
57
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.11: Eigenes Profil
In dem Profil sind Posts vorhanden, welcher der Nutzer selbst geteilt hat oder Posts von
anderen Nutzern, die in den Neuigkeiten erschienen sind, die der Nutzer repostet hat.
Diese Posts können mit einem Like markiert und gleichartig wie in Neuigkeiten 8.4.4
kommentiert werden. Die Posts können von dem Nutzer ebenfalls gelöscht werden. Auf
Android öffnet sich mithilfe eines Longpress ein Menü die Option den Post zu löschen.
Die Standard-Funktion von iOS, ein Slide zum Löschen, wird für iOS geboten. Die
Reihenfolge der Posts werden zeitlich absteigend angezeigt.
58
8.4 Mockups
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.12: Eigenes Profil - Post löschen
Der Setting-Button befindet sich für Android in der Top und für iOS in der Navigation Bar,
parallel zu dem Menü-Button. Durch einen Klick auf den Setting-Button öffnet sich eine
neue Ansicht, welche das Profilbild vergrößert zentriert und darunter den Profilnamen
abbildet. Der Profilname kann mittels einem Klick in das Textfeld geändert werden. Bei
Auswahl des Profilbilds öffnet sich in Android ein kleines Menü und in iOS ein Activity
Sheet. Es bestehen die Möglichkeiten das aktuelle Foto zu entfernen, wodurch ein
Standardbild als Profilbild dargestellt wird, ein Foto aufzunehmen, womit die Kamera für
eine aktuelle Aufnahme gestartet wird oder ein Profilbild aus der Galerie oder Bibliothek
zu wählen.
59
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
(1) iOS (2) iOS
(3) Android (4) Android
Abbildung 8.13: Eigenes Profil - Profileinstellungen
60
8.4 Mockups
8.4.7 Profil anderer Nutzer
Die Profile anderer Nutzer sind durch Nachrichten, Neuigkeiten, Aktivitäten oder das
Forum zugänglich. Die Ansicht erscheint bei einem Klick auf das Profilbild oder auf
den Profilnamen. Die Ansicht ähnelt der Ansicht des eigenen Profils 8.4.6, wobei im
Folgenden die Unterschiede zwischen den Ansichten erläutert werden.
Die Ansicht des Profils eines anderen Nutzers beinhaltet ein Button mit dem Icon
eines Männchens neben einem Plus-Zeichen, welches für das Abonnieren stehen soll,
wodurch der Nutzer die Posts des anderen Nutzers in der Rubrik Neuigkeiten 8.4.4
ansehen kann.
Die erscheinenden Posts in dem Profil können im Gegenzug zu das eigene Profil repostet
werden, so erscheint derselbe Post in dem eigenen Profil. Dies ist mit dem Pfeil-Loop-
Button möglich, welches in der Leiste der Like- und Kommentier-Buttons zu jedem Post
erscheint.
Ein Unterschied, welcher nicht unmittelbar erkannbar ist, ist das More-Icon, welches
ein Menü in Android und ein Action Sheet in iOS öffnet. Dadurch erscheint die Option
den Nutzer zu blockieren. So erscheinen die Forum-Beiträge des jeweiligen Nutzers
nicht im Forum 8.4.13 und ebenfalls die von dem Nutzer reposteteten Posts nicht in den
Neuigkeiten 8.4.4.
61
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
(1) iOS (2) iOS
(3) Android (4) Android
Abbildung 8.14: Profil anderer Nutzer
62
8.4 Mockups
8.4.8 Profil - Diagramm und History
Die Diagramm-Ansicht in einem Profil übernimmt ein Teil des Profils, wie das Profilbild,
den Profilnamen und die Abonnenten und Abonnierten-Anzahl. Der Nachrichten-Button
ändert sich zu einem History-Button.
Das Diagramm präsentiert eine graphische Darstellung des Tinnitusfrequenzverlaufs,
wobei die Punkte in dem Diagramm eine Tinnitus-Messung widerspiegelt. Die x-Achse
zeigt die Zeitspanne an, von der Registrierung bis zu dem aktuellem Zeitpunkt der
Nutzung. Die Frequenz bildet sich in der y-Achse ab. Zur Abspeicherung des Diagramms
steht ein Download-Button zur Verfügung, welcher das Diagramm in Form einer PDF-
Datei auf den lokalen Speicher des Geräts herunterlädt.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.15: Profil - Diagramm
63
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Durch einen Klick auf den History-Button wird die Diagramm Ansicht zu der History
Ansicht gewechselt. Es verläuft eine vertikale Linie von dem History Button bis zur
dem ersten Ereignis, das aufgezeichnet wurde. Die Linie beinhaltet so viele Punkte,
wie der Tinnitus des Nutzers eine Veränderung erlebt hat. Ein Ereignis kann ebenfalls
eine Frequenzänderung sein, welches ebenfalls im Diagramm abgebildet wird, oder die
Dominanz des Tinnitus, sowie eine Verbesserungsmethode, welche der Nutzer durch
eigene Erfahrung als hilfreich eingestuft und in die Datenbank der Crowd Allmende App
eingetragen hat.
Die Profil Ansicht 8.4.7 kann erneut angezeigt werden, indem der Nutzer eine Zurück-
Geste durchführt oder den Back-Button in der Navigation Bar auf IOS oder in Top Bar
auf Android tätigt.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.16: Profil - History
64
8.4 Mockups
8.4.9 Profil - Abonnierte und Abonnenten
Die Ansichten Abonnierte und Abonnenten können über das Profil erreicht werden,
indem ein Klick auf das Label Abonnierte und Abonnenten mit Angabe der Anzahl
derer vorgenommen wird. Beide Ansichten werden in Listenform präsentiert, wobei das
Profilbild, der Profilname und ein Button für das Abonnieren ein Listenelement ergeben.
Die Abonnierten sind die anderen Nutzer, die der Nutzer selbst über das Profil abonniert
hat. Somit erscheinen die im Profil oder in Neuigkeiten geposteten Beiträge der Person
in der Rubrik Neuigkeiten, sodass der Nutzer immer darüber informiert ist, welche
Neuigkeiten es gibt.
Im umgekehrtem Sinne hat jeder Nutzer Abonnenten, in deren Neuigkeiten die eigenen
veröffentlichten Posts erscheinen, welche entweder im Profil oder in Neuigkeiten erstellt
wurden.
Durch einen Klick auf das Profilbild oder auf den Profilnamen erscheint das Profil
des Nutzers. Falls der Button getätigt wird, wird der Nutzer entweder abonniert oder
deabonniert. Das Icon mit einem Männchen mit einem Plus Zeichen signalisiert einen
nicht abonnierten Nutzer, wobei das Icon mit einem Männchen und einem Haken einen
abonnierten Nutzer zeigt.
Das Profil von welchem die Abonnierten- oder Abonnenten-Liste aufgerufen wurde, kann
mittels einer Zurück-Geste oder dem Back-Button in der Navigation Bar auf iOS oder in
der Top Bar auf Android wieder geöffnet werden.
65
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
(1) iOS (2) iOS
(3) Android (4) Android
Abbildung 8.17: Profil - Abonnierte und Abonnenten
66
8.4 Mockups
8.4.10 Nachrichten
Die Nachrichtenliste erscheint, wenn der Nutzer in dem Side Menu 8.4.5 die Rubrik
Nachrichten oder den Nachrichtenbutton in dem eigenen Profil 8.4.6 auswählt. In der
Top Bar in Android, sowieso in der Navigation Bar in iOS befindet sich ein Menü- und
ein Plus-Icon. Das Menü-Icon ist ein Button, der das Side Menu 8.4.5 öffnet und durch
das Plus-Icon startet der Nutzer eine neue Unterhaltung mit einem abonnierten Nutzer,
welcher zunächst in der Nachrichtenkontaktliste 8.18 ausgewählt werden muss.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.18: Nachrichtenkontakte
Der Nutzer hat die Möglichkeit nach einem Schlagbegriff in einer Unterhaltung oder
einem bereits kontaktiertem Nutzer mithilfe der Suchleiste zu suchen. Falls der gesuchte
Begriff in einer Unterhaltung zu finden ist, wechselt die gewöhnliche Nachrichtenliste zu
einer Trefferliste des gefundenen Begriffs.
67
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Unterhalb der Suchleiste befindet sich die Nachrichtenliste, in welcher die Unterhal-
tungen enthalten sind, die der Nutzer mit anderen Nutzern geführt hat. Die einzelnen
Unterhaltungen in der Liste werden mit dem Profilbild der Kontaktperson versehen,
sowie der Profilname und ein Teil der letzten Nachricht. Ungelesene Nachrichten, die der
Nutzer empfangen hat, werden mit der Akzentfarbe hervorgehoben. Die Nachrichten, die
der Nutzer bereits gelesen hat, erscheinen gewöhnlich in schwarz. Die Unterhaltungen
in der Nachrichtenliste sind standardmäßig in absteigender Reihenfolge geordnet.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.19: Nachrichtenliste
Um eine bestimmte Unterhaltung auszuwählen, ist ein Klick auf ein Listenelement nötig,
welches den Nachrichtenthread öffnet. Der Nachrichtenthread zeigt alle Nachrichten,
welche mit der Kontaktperson privat ausgetauscht wurden. Jede Nachricht, die versendet
wurde, wird in der Hauptfarbe präsentiert, damit die Unterscheidung bei längeren Nach-
richten zwischen den empfangenen und versendeten einfacher ist. Die empfangenen
Nachrichten sind mit einem Profilbild des Nutzers in Miniaturform versehen.
68
8.4 Mockups
Der Nachrichtenthread kann ebenfalls erreicht werden, indem der Nutzer den Nachrich-
tenbutton in dem Profil 8.14 tätigt.
Die Zurück-Geste oder der Back-Button führen den Nutzer zurück zu der Nachrichtenlis-
te.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.20: Nachrichtenthread
8.4.11 Aktivitäten
Die Ansicht Aktivitäten wird eingeblendet, sobald der Nutzer über das Side Menu 8.4.5
die Rubrik Aktivitäten auswählt. Diese Rubrik zeigt, welche Aktivitäten es zu dem eige-
nen Post, wie ein Kommentar oder ein „Gefällt mir“ gegeben hat, sowie eine Anfrage
zu einem Abonnement oder eine Neuigkeit, welchen der abonnierte Nutzer gepostet
hat, gegebenenfalls mit dem Bild, welches in der Neuigkeit enthalten ist. Alle Aktivitäten
werden in zeitlich absteigender Reihenfolge angezeigt, wobei die vergangene Zeit unter-
69
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
halb der Aktivität verdeutlicht wird. Die Aktivitäten beinhalten ebenfalls das Profilbild des
Nutzers, welcher die Aktivität ausgelöst hat.
Bei einer Abonnementanfrage kann der Nutzer entscheiden, ob er das Abonnement
zulässt, bei einem Klick auf das grüne Haken, oder mithilfe des roten Kreuzes verweigert.
Bei einer Verweigerung wird die Abonnementanfrage von den Aktivitäten entfernt. Die
Zulassung einer Abonnementanfrage ändert die Aktivität, welche anzeigt, dass der
jeweilige Nutzer den Profilbesitzer abonniert hat.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.21: Aktivitäten
8.4.12 Akustik-Library
Die Akustik-Library 8.22 stellt den Nutzern eine Bibliothek von akustischen Therapiemög-
lichkeiten zur Verfügung, die zur Milderung des Tinnitus und Beruhigung des Nutzers
70
8.4 Mockups
dienen sollen. Die App Crowd Allmende stellt mehrere Möglichkeiten bereit. Jeder
Vorschlag hat eine individuelle Länge, welche unterhalb von dem Titel zu sehen ist,
sowie die Beschreibung, welchen Zweck diese akustische Therapie hat. Passend zu der
Thematik befindet sich ein Bild in dem Bereich einer akustischen Therapiemöglichkeit.
Die Akustik-Library beinhaltet eine Suchfunktion, welche bei Treffern die Liste der Thera-
piemöglichkeit zu einer Trefferliste ändert.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.22: Akustik-Library
Bei einem Klick auf eine akustische Therapie, fängt die Wiedergabe an, welche im
Hintergrund in dem Musik-Player 8.23 des jeweiliges Betriebssystems abspielt. Der
Player setzt die Wiedergabe auch im Falle des Verlassens der App als in Background
fort.
71
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.23: Akustik-Library - Musik Player
72
8.4 Mockups
8.4.13 Forum
Durch das Side Menu 8.4.5 kann der Nutzer zu der Ansicht Forum gelangen, welche
eine allgemeine Austauschmöglichkeit mit allen Nutzern der Crowd Allmende App anbie-
tet. Die erste Ansicht, die der Nutzer zu sehen bekommt ist der Tab Entdecken, worin
die Themen in einer Listenform erscheinen, welche am meisten Aktivitäten haben, in
absteigender Reihenfolge.
Jedes Thema in Entdecken charakterisiert sich mit dem Titel, Themeneröffner einschließ-
lich dessen Profilbild in Miniaturform, Anzahl der Aktivitäten des Themas, gegebenenfalls
ein Themenbild, falls von Nutzer oder dem System hinzugefügt wurde und ein Button
zum Abonnieren des Themas, um über die Aktivitäten in dem Thema benachrichtigt zu
werden. Dieser Button ändert sich beim Abonnieren von einem Listen-Icon mit einem
Plus-Zeichen zu einem Listen-Icon mit einem Haken und vice versa.
Bei einem Wechsel von dem Tab in der Action Bar zu Abonniert erscheinen die von dem
Nutzer abonnierten Themen, falls der Nutzer keine Abonnements hat, ist eine leere Liste
mit einer Benachrichtigung zu sehen, dass der Nutzer noch keine Themen von dem
Tab Entdecken abonniert hat. Die Reihenfolge der Liste orientiert sich nach der letzten
Änderung in dem Thema, welches mit der Dauer seit der letzten Änderung, sowie der
Thementitel, dem Themeneröffner einschließlich dessen Profilbild gekennzeichnet wird.
Ein Klick auf das horizontale Menü-Icon, das ebenfalls für jedes Thema verfügbar ist,
öffnet in Android ein kleines Menü und in iOS ein Action Sheet, welche die Möglichkeiten
bieten das Thema zu deabonnieren oder die Benachrichtigung speziell für das Thema
auszuschalten.
Die Auswahl eines Themas bewirkt die Ausblendung der restlichen Themen und Einblen-
dung des Themas und dessen Kommentare, den Verfasser sein Profilbild und zugleich
die vergangene Zeit nach dem Kommentar. Die Eingabeleiste erscheint für das Hinzufü-
gen eines eigenen Kommentars. Bei dem Betätigen des Back-Buttons kehrt die Ansicht
zu der Themenliste, von der das Thema geöffnet wurde, zurück.
Diese Ansichten beinhalten eine Suchleiste, die die Themenliste zu einer Trefferliste
ändert, falls der gesuchte Begriff in einem der Themen vorhanden ist. Sowohl in der Top
Bar für Android, als auch in der Navigation Bar für iOS befindet sich ein Plus-Button, um
73
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
ein neues Thema zu erstellen, welcher der Nutzer mit der Community teilen möchte,
der eine neue Ansicht öffnet. Das Erstellen eines Themas erfolgt mit Eingabe eines
Thementitels, wie eine Themenbeschreibung, in welcher ein Bild hinzugefügt werden
kann, und Bestätigung der Themenerstellung in der Top Bar für Android und Navigation
Bar für iOS mit dem Haken. Falls der Back-Button geklickt wird, gelangt der Nutzer zu
der vorherigen Themenliste.
74
8.4 Mockups
Abbildung 8.24: iOS - Forum
75
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Abbildung 8.25: Android - Forum
76
8.4 Mockups
8.4.14 Tinnitus
Tinnitus - Startseite
Die Tinnitus-Startseite ist über das Side Menu 8.4.5 zu öffnen, welche in drei Bereiche
aufgeteilt ist, die Tinnitus-Frequenzmessung, die mit einem großen Icon von Kopfhörer
verbildlicht wird, Abgabe einer neuen Therapiemöglichkeit und Informationen zu dem
Tinnitus, der zuletzt gemessen wurde. Die Informationen enthalten Therapievorschläge,
die von anderen Nutzern mit der gleichen Tinnitusfrequenz in die Datenbank eingetragen
wurden. Die Vorschläge, welche von der App geboten werden können, sind anklickbar
und es findet eine direkte Weiterleitung in der App zu der Therapie in der Akustik-Library
8.4.12 statt.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.26: Tinnitus - Startseite
77
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Tinnitus - Frequenzmessung
Durch einen Klick auf den oberen Bereich in der Tinnitus-Startseite 8.4.14 wird vorerst ei-
ne Benachrichtigung geöffnet, welche den Nutzern darauf hinweist, dass für die Nutzung
dieses Features das Anschließen der Kopfhörer nötig ist. Der Nutzer hat die Möglichkeit
die Benachrichtigung zu schließen oder mit „Weiter“ zu bestätigen, dass die Kopfhörer
angeschlossen sind, um die Funktion nach Systemvorgaben zu nutzen, wodurch sich
die Ansicht für die Messung öffnet.
Diese Ansicht beinhaltet einen Hinweis, dass der Nutzer versuchen sollte den möglichst
nächsten Ton des momentanen Tinnitus zu reproduzieren.
Um den Tinnitus zu reproduzieren sind zwei Einstellungen vorhanden. Eine Einstellung
ist für die Bestimmung der Frequenz, die mit Plus- und Minus-Icons in runder Optik zu
regulieren ist, welche zwischen den Buttons angezeigt wird. Eine weitere Einstellung ist
für Lautstärke des Tinnitus mit der gleichen Optik der Reglern für die Frequenzbestim-
mung. Das abgerundete Rechteck in der Mitte der Reglern demonstriert die Höhe der
Lautstärke. Der Bestätigungs-Button befindet sich unterhalb der Einstellungen für den
Tinnitus, welcher bei Betätigung zu der Ansicht der Tinnitus-Informationen 8.4.14 führt.
Zur Erklärung, wie die App sich für jeden Nutzer nützlich macht, befindet sich eine
Information am unteren Bereich der Ansicht, die beinhaltet, dass die Abgabe der Thera-
piemöglichkeiten in der Datenbank der Crowd Allmende App gesichert und den anderen
Nutzer mit einer ähnlichen Tinnitusfrequenz vorgeschlagen werden.
78
8.4 Mockups
(1) iOS (2) iOS
(3) Android (4) Android
Abbildung 8.27: Tinnitus - Frequenzmessung
79
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Tinntus - Informationen
Die Ansicht der Tinnitus-Informationen ist durch die Tinnitus-Startseite 8.4.14 oder nach
der Tinnitusmessung 8.4.14 zu erreichen. Die Informationen richten sich je nach der
letzten Ansicht entweder an den zuletzt oder aktuell gemessenen Tinnitus. Die Informa-
tionen beinhalten die Tinnitusfrequenz, den der Nutzer hat, wie der Tinnitusverlauf in
dem Profil zu finden ist und eine Liste der Therapiemethoden, die mithilfe von anderen
Nutzern in der Datenbank gesichert wurden und nun dem Nutzer zur Verfügung gestellt
werden. Die akustischen Therapievorschläge, welche in der App enthalten sind, wer-
den als Flat Buttons dargestellt, die durch einen Klick die akustische Therapie in der
Akustik-Library 8.4.12 öffnen. Für die Eingabe eigener Therapiemöglichkeiten 8.4.14 ist
ebenfalls ein Flat Button vorhanden.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.28: Tinnitus - Information
80
8.4 Mockups
Tinnitus - Therapiemöglichkeitabgabe
Die Ansicht für die Abgabe von Therapiemöglichkeiten ist über die Tinnitus-Startseite
8.4.14 oder über die Ansicht der Tinnitus-Informationen 8.4.14 erreichbar. Die Ansicht
verfügt ein Textfeld, welches für die Eingabe einer Therapiemöglichkeit vorgesehen ist,
sowie ein Plus-Button, welches für eine weitere Therapiemöglichkeit ein neues Textfeld
einblendet. Die Bestätigung der Eingabe kann durch die Action oder Navigation Bar
bestätigt werden.
Durch die Zurück-Geste oder das Back-Button wird die vorherige Ansicht geöffnet,
welche entweder die Tinnitus-Startseite 8.4.14 oder die Tinnitus-Informationen 8.4.14
öffnet.
Abbildung 8.29: iOS - Tinnitus - Therapiemöglichkeiteingabe
81
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Abbildung 8.30: Android - Tinnitus - Therapiemöglichkeiteingabe
82
8.4 Mockups
8.4.15 Einstellungen
Die Einstellungen verfügen drei Bereiche der einstellbaren Eigenschaften der App Crowd
Allmende. Außerdem beinhaltet die Rubrik Einstellungen die Möglichkeit die App mit
„Freunden“ über soziale Medien, per Mitteilung oder E-Mail zu teilen.
Die Benachrichtigungen sind ein Teil der Einstellungen, welche die Benachrichtigungen
der App, wie Nachrichten, Aktivitäten von Nutzern, Neuigkeiten, Informationen zu den
Forumbeiträgen, neue Therapiemöglichkeiten zu dem zuletzt gemessenen Tinnitus,
Neuigkeiten in der Akustik-Library und Erinnerung zur Tinnitus-Messung beinhaltet.
Mit einem Klick auf die Erinnerungen zu der Tinnitus-Frequenzmessung öffnet sich eine
neue Ansicht, welche die zuvor erstellten Uhrzeiten in einer Liste darstellt. Unterhalb
einer Uhrzeit sind die Wochentage mit dem Anfangsbuchstaben sichtbar, für die gesetz-
ten Wochentage wird er mit der Akzentfarbe hervorgehoben. Jede Uhrzeit, die in der
Liste enthalten ist, kann mit einem Switch ein- oder ausgeschaltet werden, wonach sich
die Farbe des Swichtes richtet. Die Einstellungen einer Erinnerung können mit einem
Klick auf die Uhrzeit vorgenommen werden. So öffnet sich eine neue Ansicht, die einen
Wheel für die Uhrzeiteinstellung, Auswahl für die Wochentage, welche in Kreisen mit
dem Anfangsbuchstaben des Wochentages dargestellt werden und einen Bereich für
weitere Einstellungen, wie Ton, Beschreibung der Erinnerung, sowie die Möglichkeit
für die Schlummerfunktion beinhaltet. Die markierten Wochentage signalisieren die
Aktivierung der eingestellten Uhrzeit, die über die Navigation Bar in iOS, Action Bar
in Android mit einem Haken zu bestätigen sind. Somit erscheint die geänderte Erin-
nerung in der Listenansicht. Eine neue Erinnerung kann mithilfe des Plus-Buttons in
der Navigation-/Action-Bar gesetzt werden, welche die gleiche Ansicht, wie bei einer
Änderung einer Erinnerung hervorruft.
Ein weiterer Bereich der Einstellungen ist Kommentare. Diese Einstellung setzt fest,
welche Nutzer die Beiträge des Nutzers kommentieren darf. Die Einstellungen, die der
Nutzer zu setzen hat, befindet sich zwischen den Abonnenten und den restlichen Nut-
zern der Crowd Allmende App.
Die Kontoeinstellungen sind ebenfalls ein Bereich der allgemeinen Einstellungen. Der
Nutzer hat die Möglichkeit das Passwort oder die E-Mail-Adresse zu ändern, wodurch
83
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
sich ähnliche Ansichten öffnen. Die Ansicht beinhaltet das Profilbild, den Profilnamen
und Textfelder für die alte, die neue und eine wiederholte Eingabe des Passworts. Für
die Sicherung der Änderungen ist der Nutzer verpflichtet die Änderungen über die
Navigation-/Action-Bar mit einem Haken zu bestätigen. Bei der Änderung der E-Mail-
Adresse erscheint nach der Sicherung eine Benachrichtigung, welche den Nutzer darauf
hinweist, die neue E-Mail-Adresse zu bestätigen.
In den Kontoeinstellungen kann der Nutzer das eingeloggte Account löschen, welche auf-
grund der Wichtigkeit der Einstellung in roter Schrift dargestellt wird. Sobald der Nutzer
die Option betätigt, blendet das System eine Benachrichtigung ein, welche den Nutzer
auffordert die Entscheidung zu bestätigen. Bei dem Löschen des Accounts, ändert sich
die Benachrichtigung, worin sich die Information des erfolgten Löschens befindet. Die
Schließung der Benachrichtigung bewirkt eine Änderung zu der Registrierung-Ansicht
8.4.3.
84
8.4 Mockups
Abbildung 8.31: iOS - Einstellungen Teil 1
85
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Abbildung 8.32: iOS - Einstellungen Teil 2
86
8.4 Mockups
Abbildung 8.33: Android - Einstellungen Teil 1
87
8 Konzeptentwicklung und Realisierung
Abbildung 8.34: Android - Einstellungen Teil 2
88
8.4 Mockups
8.4.16 Hilfe und Informationen
Um eine sinnvolle Bedienung der Nutzer zu unterstützen ist die Rubrik Hilfe und Infor-
mationen vorhanden, welche über das Side Menu 8.4.5 zu finden ist. Der Inhalt der
Rubrik besteht aus einer Bedienungshilfe, Frequently Asked Questions (FAQ), die die
meist gestellten Fragen beinhaltet, Informationen zu der App Crowd Allmende und ein
Menüpunkt zum Fehler melden, welche zur Verbesserung der App beiträgt.
(1) iOS (2) Android
Abbildung 8.35: Hilfe und Informationen
89
9
Anforderungsabgleich
Dieses Kapitel zeigt den Abgleich der funktionalen 7.1 und nicht-funktionalen Anforde-
rungen 7.2 von Kapitel 7.
9.1 Funktionale Anforderungen
Anforderung Erfüllt Beschreibung
Wilkommensseite Ja
Die App präsentiert unangemeldeten Be-
nutzern eine Willkommensseite, welche
die Funktionen der App veranschaulicht.
Registrierung Ja
Für die Nutzung der App ist der Benut-
zer verpflichtet eine Registrierung mit ei-
ner E-Mail-Adresse und einem Passwort
durchzuführen.
Login Ja
Der Nutzer muss sich mit den bei der Re-
gistrierung eingegebenen Daten für die
Nutzung der App einloggen.
Neuigkeiten Ja
Die Rubrik Neuigkeiten zeigt die Posts von
den abonnierten Nutzern an.
Nachrichten Ja
Der Nutzer kann den anderen App-
Nutzern private Nachrichten senden.
Profil Ja
Jeder Benutzer besitzt ein eigenes Profil,
welches ein Profilbild und einen Profilna-
men beinhaltet.
91
9 Anforderungsabgleich
Forum Ja
Die App bietet eine Community aller App-
Nutzern in der Rubrik Forum um Informa-
tionen auszutauschen.
Tinnitusfrequenzmessung Ja
In der Rubrik Tinnitus kann der Nutzer die
Frequenz seines Tinnitus messen.
Tinnitustherapiemöglichkeiten Ja
In der Rubrik Tinnitus bietet die App je
nach gemessenen Tinnitus Therapiemög-
lichkeiten, die zuvor von anderen Nutzern
mit dem ähnlichen Tinnitus in die Daten-
bank gesichert wurden.
Tinnitustherapievorschlag-Eingabe Ja
In der Rubrik Tinnitus kann der Nutzer,
falls welche vorhanden, Tinnitustherapie-
vorschläge zu dem zuletzt gemessenen
Tinnitus eingeben, die von dem System in
die Datenbank gesichert werden.
Akustik-Library Ja
Die App verfügt die Rubrik Akustik-Library
für Therapiemöglichkeiten, wie Musik und
Meditation, die in einer App geboten wer-
den können.
Allgemeine Einstellungen Ja
Es können in der App Einstellungen, wie
Passwort- oder Benutzernamensänderun-
gen vorgenommen werden.
Benachrichtigungseinstellungen Ja Die App beinhaltet Benachrichtigungsein-
stellungen zu verschiedenen einzelnen Ak-
tivitäten, die ein- und ausgeschaltet wer-
den können.
Hilfe und Information Ja
Die Rubrik Hilfe und Informationen bietet
den Nutzern Hilfestellung für die Bedie-
nung der App und allgemeine Informatio-
nen zu der App.
Tabelle 9.1: Funktionale Anforderungen
92
9.2 Nicht-funktionale Anforderungen
9.2 Nicht-funktionale Anforderungen
Anforderung Erfüllt Beschreibung
Umsetzung in iOS und Android Ja
Das Konzept und die Realisierung der Be-
nutzeroberfläche der App wurden für die
Betriebssysteme iOS und Android entwi-
ckelt.
Design Guidelines Ja
Die Entwicklung erfolgte mit Berücksichti-
gung der Design Guidelines des jeweiligen
Betriebssystems.
Anpassung an aktuelle Betriebssysteme Ja
Die Realisierung der Benutzeroberfläche
wurde auf die aktuelle Version des Be-
triebssystems abgestimmt.
Wiedererkennung Ja
Um den Wiedererkennungseffekt zu ge-
währleisten, wurden überwiegend die sel-
ben Funktionen und Elemente in der Be-
nutzeroberfläche verwendet.
Selbsterklärbarkeit Ja
Das Konzept und die Benutzeroberfläche
der App wurden für die Nutzung der App
ohne Bedarf nach einer Bedienungsanlei-
tung entwickelt.
Benutzerfreundlichkeit Ja
Die Nutzung der App von verschiedenen
Zielgruppen wurden während der Appent-
wicklung berücksichtigt.
Robustheit Ja
Die Fehlerbehandlung wurde in das Kon-
zept und in die Benutzeroberfläche inte-
griert.
Tabelle 9.2: Nicht-funktionale Anforderungen
93
10
Fazit
Letztlich gibt dieses Kapitel eine Übersicht über die erarbeiteten Ergebnisse in dieser
Arbeit.
10.1 Zusammenfassung
Das Ziel dieser Masterarbeit war die Erstellung eines Konzepts und Realisierung einer
modernen Benutzeroberfläche für eine mobile Health App zur Unterstützung hörge-
schädigter Patienten, die unter Tinnitus leiden. Die Umsetzung des Konzepts und die
Realisierung des User-Interface erfolgte zielgerecht in dieser Arbeit.
Vorerst wurde im
Kapitel 1
die Problemstellung, Zielsetzung und die Struktur der Arbeit
erläutert.
Folglich wurden die Grundlagen zu Tinnitus im
Kapitel 2
erklärt, welche zum Verständnis
der Krankheit oder des Begleitsymptoms wichtig sind.
Im
Kapitel 3
wurde die Definition und Arten von Apps, sowie die Betriebssysteme,
welche die App unterstützen sollte, wiedergegeben.
Danach wurden ähnliche Apps wie Crowd Allmende im Kapitel 4 präsentiert.
Die User-Interface Guidelines, einschließlich der Ziele und Vorgaben oder Empfehlun-
gen, der Betriebssysteme Android und iOS wurden im Kapitel 5 vorgezeigt.
Die ausgeführte Meinungsumfrage für die Einschätzung der Tinnitus Erkrankten und die
Neigung zu einem Designvorschlag wurde im Kapitel 6 vorgestellt.
Im Anschluss wurden im
Kapitel 7
die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderun-
gen an die App aufgezeigt.
Die Konzeptentwicklung und die Realisierung der Benutzeroberfläche der App wurde in
95
10 Fazit
dem Kapitel 8 vollzogen.
Im Weiteren wurde der Anforderungsabgleich der funktionalen und nicht-funktionalen
Anforderung im Kapitel 9 vorgenommen.
10.2 Ausblick
Diese Arbeit erfüllt alle funktionalen, sowie die systematischen Voraussetzungen, die
der App Crowd Allmende gestellt wurden. Es sollte allerdings bei der App-Entwicklung
bedacht werden, dass sie international bedienbar sein sollte, demzufolge in mehreren
Sprachen vorliegen, dass keine sprachlichen Einschränkung der Nutzer besteht. Die,
in dieser Arbeit konzipierte und das User Interface realisierte, App sollte zunächst in
englischer Version angeboten werden, die den Großteil der sprachlichen Anforderungen
der Endnutzern erfüllen würde.
96
11
Anhang
11.1 Umfrage
(1) (2)
(3)
Abbildung 11.1: Umfrage 1-3
97
11 Anhang
(1)
(2) (3)
(4)
Abbildung 11.2: Umfrage 4-7
98
11.1 Umfrage
(1)
(2) (3)
(4) (5)
Abbildung 11.3: Umfrage 8-12
99
11 Anhang
(1) (2)
(3) (4)
(5)
Abbildung 11.4: Umfrage 13-17
100
11.1 Umfrage
(1)
(2)
(3)
Abbildung 11.5: Umfrage 18-19
101
11 Anhang
(1)
(2)
Abbildung 11.6: Umfrage 20
102
11.1 Umfrage
(1)
(2)
(3)
(4)
Abbildung 11.7: Umfrage 21-23
103
11 Anhang
(1)
(2)
(3)
Abbildung 11.8: Umfrage 24-25
104
11.1 Umfrage
(1)
(2)
(3)
Abbildung 11.9: Umfrage 26-27
105
11 Anhang
(1)
(2)
(3)
Abbildung 11.10: Umfrage 26-27
106
11.1 Umfrage
(1)
Abbildung 11.11: Umfrage 30
107
Abbildungsverzeichnis
2.1 Schweregradverteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
3.1 Der Aufstieg der Apps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
3.2 Anteil der Betriebssysteme Android und iOS am Mobile Tablet Traffic . . 15
5.1 Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
5.2 Bars und Dialog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
5.3 Schriftart Roboto . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
5.4 Textkategorien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
5.5 Android Icons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
5.6 Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
5.7 Bars und Dialog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
5.8 San Francisco . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
5.9 New York . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
5.10 iOS Icons - Material Design . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
5.11 iOS Icons - Apple System Icons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
8.1 Logo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
8.2 UML-Diagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
8.3 Paper Protoypes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
8.4 Willkommen - Login . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
8.5 Willkommen - fehlerhafter Login . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
8.6 Passwort vergessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
8.7 Registrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
8.8 Neuigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
8.9 Neuigkeiten mit Kommentaren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
8.10 Side Menu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
8.11 Eigenes Profil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
8.12 Eigenes Profil - Post löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
8.13 Eigenes Profil - Profileinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
109
Abbildungsverzeichnis
8.14 Profil anderer Nutzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
8.15 Profil - Diagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
8.16 Profil - History . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
8.17 Profil - Abonnierte und Abonnenten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
8.18 Nachrichtenkontakte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
8.19 Nachrichtenliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
8.20 Nachrichtenthread . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
8.21 Aktivitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
8.22 Akustik-Library . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
8.23 Akustik-Library - Musik Player . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
8.24 iOS - Forum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
8.25 Android - Forum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
8.26 Tinnitus - Startseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
8.27 Tinnitus - Frequenzmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
8.28 Tinnitus - Information . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
8.29 iOS - Tinnitus - Therapiemöglichkeiteingabe . . . . . . . . . . . . . . . . 81
8.30 Android - Tinnitus - Therapiemöglichkeiteingabe . . . . . . . . . . . . . 82
8.31 iOS - Einstellungen Teil 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
8.32 iOS - Einstellungen Teil 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
8.33 Android - Einstellungen Teil 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
8.34 Android - Einstellungen Teil 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
8.35 Hilfe und Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
11.1 Umfrage 1-3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
11.2 Umfrage 4-7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
11.3 Umfrage 8-12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
11.4 Umfrage 13-17 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
11.5 Umfrage 18-19 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
11.6 Umfrage 20 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
11.7 Umfrage 21-23 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
11.8 Umfrage 24-25 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
11.9 Umfrage 26-27 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
110
Abbildungsverzeichnis
11.10 Umfrage 26-27 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
11.11 Umfrage 30 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
111
Tabellenverzeichnis
7.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
7.2 Nicht-funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
9.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
9.2 Nicht-funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
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Name: Selda Karakaya Matrikelnummer: 746367
Erklärung
Ich erkläre, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angege-
benen Quellen und Hilfsmittel verwendet habe.
Ulm,den .............................................................................
Selda Karakaya