Universität Ulm | 89069 Ulm | Germany Fakultät für
Ingenieurwissenschaften,
Informatik und
Psychologie
Institut für Datenbanken
und Informationssysteme
Konzeption und Realisierung einer
mobilen Anwendung zur Unterstützung
von Therapeuten bei der Durchführung
ihrer Patientenbehandlungen
Masterarbeit an der Universität Ulm
Vorgelegt von:
Aliyar Aras
aliyar[email protected]
Gutachter:
Prof. Dr. Manfred Reichert
Dr. Rüdiger Pryss
Betreuer:
Marc Schickler
2016
Fassung 13. Dezember 2016
© 2016 Aliyar Aras
This work is licensed under the Creative Commons. Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0
License. To view a copy of this license, visit http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/
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94105, USA.
Satz: PDF-L
A
TEX2ε
Kurzfassung
Digitalisierung ist heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Seit Jahren
gewinnen mobile Geräte zunehmend an Bedeutung und sind in der IT-Branche so stark
verbreitet wie nie zuvor. Allein in Deutschland soll sich die Anzahl der Smartphone-Nutzer
für das Jahr 2019 auf mehr als 55 Millionen belaufen. Neben der zunehmenden Anzahl
der Smartphone-Nutzer, gewinnt zudem die Mobile-Health Branche an Bedeutung. Unter
Mobile-Health Anwendungen werden im Gesundheitssystem mobile Anwendungen
verstanden, die zur Unterstützung der medizinischen Behandlungen von Patienten
eingesetzt werden. Prognosen gehen davon aus, dass der weltweite Umsatz von Mobile-
Health Anwendungen im Zeitraum 2013 bis 2017 verfünffachen werden.
Schätzungsweise acht Millionen Deutsche leiden unter Behandlungsbedürftigen psy-
chischen Störungen. In diesem Zusammenhang gelten therapeutische Hausaufgaben
als beliebtes Instrument zur Intensivierung und Unterstützung des therapeutischen Pro-
zesses. Therapeutische Hausaufgaben werden unter anderem dafür eingesetzt, um
Depressionen oder Angstzustände zu bewältigen. Im Regelfall sollte die Durchführung
der Aufgabe durch den Therapeuten überwacht werden, um bei Fehlern gegebenen-
falls reagieren zu können. Allerdings ist die Beobachtung des Patienten durch den
Therapeuten während der Durchführung der Aufgabe nicht möglich, da die Aufgaben-
durchführung außerhalb der Sitzung stattfindet und der Therapeut keinen bedeutenden
Einfluss auf den Patienten hat. Diese Informationen kann der Therapeut ausschließlich
in der Nachbesprechung zur Kenntnis nehmen.
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Konzepts für eine mobile Anwendung für den
Einsatz von Hausaufgaben in der Psychotherapie. Eine einheitliche und einfache Darstel-
lungsmöglichkeit soll den Therapeuten bei der Durchführung der Patientenbehandlungen
unterstützen. Mit Hilfe dieser Plattform soll zudem die therapeutische Behandlung in
das alltägliche Leben des Patienten integriert und gleichzeitig den Patienten bei der
Bewältigung von Alltagsproblemen unterstützen.
iii
Danksagung
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen
Freunden
bedanken, die mich während der
Erstellung dieser Masterarbeit unterstützt und motiviert haben.
Zunächst gebührt ein besonderer Dank
Herrn Prof. Dr. Manfred Reichert
für die Begut-
achtung dieser Arbeit.
Ein großer Dank gilt meinem Betreuer
Marc Schickler
für die herzliche Betreuung und
tatkräftige Unterstützung während der gesamten Arbeit.
Zugleich möchte ich mich bei
Johannes Schobel
für die hilfsbereite und freundliche
Unterstützung bedanken.
Den Weg zur Masterarbeit wurde maßgeblich durch meinen Gutachter
Dr. Rüdiger Pyrss
geebnet. Für die hilfreichen Anregungen und die konstruktive Kritik bei der Erstellung
dieser Arbeit sowie die Betreuung während des Studiums möchte ich mich herzlich
bedanken.
Außerdem möchte ich mich bei meinem Kommilitonen
Michael Stach
für die gute Zu-
sammenarbeit während des Studiums wie auch für die anregenden Diskussionen und
Unterstützung während unserer Abschlussarbeiten bedanken.
Weiterhin gilt ein besonderer Dank meiner
Tante Deniz
und meinem
Bruder Hünkar
, die
viel Zeit in die Korrektur dieser Arbeit investiert haben.
Zuletzt gilt der Dank meinen
Eltern
, die mich während meines gesamten Studiums in
jeglicher Hinsicht unterstützt und ermutigt haben.
v
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Motivation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1.2 Problemstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1.3 Zielsetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
1.4 Aufbau der Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
2 Grundlagen 7
2.1 Mobile Crowd Sensing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2.2 Therapeutische Hausaufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
2.2.1 Definition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
2.2.2 Arten von therapeutischen Hausaufgaben . . . . . . . . . . . . . . 10
2.2.3 Ziele und Funktionen von therapeutischen Hausaufgaben . . . . . 10
2.2.4 Phasenmodell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2.2.5 Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
3 Related Work 15
3.1 Track Your Tinnitus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
3.2 Phyresio Therapeuten-App . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
3.3 Phyresio Patienten-App . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
3.4 iPhysio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
4 Anforderungsanalyse 23
4.1 Nutzerrollen im System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
4.2 Fachwissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
4.3 Anwendungsfälle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
4.4 Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
4.4.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
4.4.2 Nichtfunktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
vii
Inhaltsverzeichnis
5 Konzept 49
5.1 Paper Mockups . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
5.2 Styleguide . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
5.2.1 Themes und Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
5.2.2 Typographie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
5.3 Verwendete GUI-Komponente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
5.3.1 Radio-Buttons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
5.3.2 Checkboxen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
5.3.3 Textfelder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
5.3.4 Registerkarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
5.3.5 Tabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
5.3.6 Fortschrittskarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
5.3.7 Navigation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
5.3.8 Breadcrumbs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
5.3.9 Buttons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
5.3.10 Label und Badges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
5.3.11 Dropdown . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
5.4 Responsive Webdesign . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
5.4.1 Bootstrap . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
5.4.2 HTML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
5.4.3 CSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
5.4.4 JavaScript . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
5.4.5 Inspinia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
6 Umsetzung und finaler Entwurf 79
6.1 Übersicht Gesamtsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
6.2 Dialogstrukturdiagramm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
6.3 Finaler Entwurf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
6.3.1 Gast-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
6.3.2 Account-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
6.3.3 Instituts-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
6.3.4 Kontext-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
viii
Inhaltsverzeichnis
6.3.5 Aufgaben-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
6.3.6 Behandlungs-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
6.3.7 Therapeuten-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
6.3.8 Feedback-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
6.3.9 Einladungs-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
7 Anforderungsabgleich 133
7.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
7.2 Nichtfunktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
8 Zusammenfassung und Ausblick 137
8.1 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
8.2 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
ix
Zu einem guten Ende gehört auch ein guter Beginn.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.)
1
Einleitung
Im Rahmen dieses Kapitels wird zunächst auf die zunehmende Bedeutung von Mobile-
Health-Anwendungen eingegangen 1.1. Weiterhin wird in Abschnitt 1.2 beschrieben,
welche Problemstellung bei therapeutischen Hausaufgaben vorliegen. Darüber hinaus
werden in Abschnitt 1.3 Ziele dieser Arbeit festgelegt. Abschließend erfolgt in Abschnitt
1.4 eine Übersicht über den weiteren Verlauf dieser Arbeit.
1.1 Motivation
Digitalisierung ist heutzutage nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Seit Jahren
gewinnen mobile Geräte wie Smartphone, Tablet oder Smartwatches zunehmend an
Bedeutung und sind in der IT-Branche so stark verbreitet wie nie zuvor. Bis Ende 2016
wird sich die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland auf 49 Millionen belaufen
[
1
]. Dabei wächst die Zahl der Nutzer stetig. In den Publikationen von comScore [
1
]
gehen die Marktforscher sogar so weit zu behaupten, dass die Anzahl der Smartphone-
1
1 Einleitung
Nutzer für das Jahr 2019 auf mehr als 55 Milliarden Nutzern steigen wird. Abbildung 1.1
veranschaulicht die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren von
2009 bis 2016 ab der Altersgruppe 13 Jahre und älter.
Abbildung 1.1:
Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren 2009 bis
2016 (in Millionen) [1]
Neben der zunehmenden Anzahl der Smartphone-Nutzer, gewinnt zudem die Mobile-
Health Branche (mHealth) immer stärker an Bedeutung. Unter mHealth Anwendungen
werden im Gesundheitssystem mobile Anwendungen verstanden, die zur Unterstüt-
zung der medizinischen Behandlungen von Patienten eingesetzt werden können [
2
].
Prognosen gehen sogar davon aus, dass der weltweite Umsatz von Mobile-Health-
Anwendungen (mHealth) im Zeitraum 2013 bis 2017 drastisch ansteigen wird. Nach
den Schätzungen von der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PWC) [
3
]
2
1.2 Problemstellung
könnte der Umsatz von mHealth-Anwendungen im Jahr 2017 auf 23 Milliarden US-Dollar
belaufen. Im Jahre 2013 betrug der Umsatz 4,5 Milliarden US-Dollar. Daraus kann ab-
geleitet werden, dass mHealth-Anwendungen in nicht allzu ferner Zukunft eine weitaus
wichtigere Funktion in der IT-Branche spielen werden.
Abbildung 1.2:
Weltweiter Umsatz mit mobile Health (mHealth) in den Jahren von 2013
bis 2017 (in Milliarden US-Dollar) [3]
1.2 Problemstellung
In der Psychotherapie gewinnen therapeutische Hausaufgaben zunehmend an Bedeu-
tung [
4
], [
5
]. Eine Metaanalyse legt nahe, dass der Einsatz von Hausaufgaben in der
Psychotherapie den Erfolg von Therapieergebnissen positiv fördert [
6
]. Daraus lässt
3
1 Einleitung
sich folgern, dass Therapien mit Hausaufgabeneinsatz erfolgversprechender sind, als
Therapien ohne Hausaufgabeneinsatz.
Der Therapeut muss bei der Vergabe der Hausaufgaben darauf achten, dass die Haus-
aufgaben sowohl umsetzbar als auch lösbar sind. Infolgedessen sollte der Schwierig-
keitsgrad der Aufgaben stets auf einem Niveau bleiben. Aus diesem Grund muss sich
der Therapeut regelmäßig beim Patienten nach der Akzeptanz und dem Schwierigkeits-
niveau der Aufgaben zwischen den Sitzungen erkundigen. Falls erforderlich, muss nach
Einschätzung des Patienten, die Hausaufgaben in der Nachbesprechung bearbeitet
werden.
Im Regelfall sollte die Durchführung der Aufgabe durch den Therapeuten überwacht
werden, um bei Fehlern gegebenenfalls zu reagieren. Allerdings ist die Beobachtung des
Patienten durch den Therapeuten während der Durchführung der Aufgabe nicht möglich,
da die Aufgabendurchführung außerhalb der Sitzung stattfindet und der Therapeut
keinen bedeutenden Einfluss auf den Patienten hat. Hierbei stellt sich unter anderem
die Frage, ob der Patient seine vorgeschriebenen Aufgaben ordnungsgemäß durchführt
hat. Diese Informationen kann der Therapeut ausschließlich in der Nachbesprechung
zur Kenntnis nehmen.
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, soll eine mobile Anwendung entwickelt
werden.
1.3 Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Konzepts für eine mobile Anwendung für den
Einsatz von Hausaufgaben in der Psychotherapie. Die mobile Anwendung soll dabei den
Therapeuten bei der Durchführung der Patientenbehandlungen unterstützen. Anhand
dieser Plattform soll der Patient während der Therapie durch den Therapeuten begleitet
und überwacht werden. Zusätzlich ist es von Bedeutung, die Motivation des Patienten zu
steigern. Die vorhandene Anwendung soll mit Hilfe des Inspinia Frontend-Frameworks [
7
],
welches auf Bootstrap 5.4.1 basiert, entwickelt werden. Des Weiteren soll die individuelle
therapeutische Behandlung durch eine einheitliche und einfache Darstellungsmöglichkeit
4
1.4 Aufbau der Arbeit
erleichtert werden. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, werden die Anforderungen
von verwandten Arbeiten (Related Work) analysiert und auf die neue Therapeuten-
Plattform übertragen. Darüber hinaus sollen Styleguides 5.2 definiert werden, mit denen
eine einheitliche und konsistente Struktur erreicht werden soll [
8
]. Ebenfalls soll anhand
der gewonnenen Erkenntnisse ein Ausblick über zukünftige Entwicklungen der Plattform
gegeben werden.
1.4 Aufbau der Arbeit
Die vorliegende Arbeit ist in acht Kapitel gegliedert.
In
Kapitel 2
werden zunächst die Grundlagen des Mobile-Crowd-Sensing 2.1 und der
therapeutischen Hausaufgaben 2.2 vorgestellt, die zum besseren Verständnis dieser
Arbeit erforderlich sind. Daran anknüpfend wird ein Überblick über die verschiedenen
Begriffsdefinitionen 2.2.1 gegeben. Anschließend werden die Arten 2.2.2 und Ziele 2.2.3
von therapeutischen Hausaufgaben vorgestellt. Abschließend wird das Phasenmodell
des Hausaufgabeneinsatzes 2.2.4 in Form einer Grafik dargestellt.
In
Kapitel 3
werden die Erkenntnisse, die aus verwandten Mobile-Health-Anwendungen
gewonnen wurden, nähergebracht. Hierbei werden die Anwendungen auf Bedienbar-
keit, Funktionalität und Usability überprüft. Ferner werden verwandte Mobile-Health-
Anwendungen auf potentielle Fehler untersucht und gegebenenfalls werden Lösungen
für die neue therapeutische Plattform erarbeitet.
Im Anschluss daran erfolgt in
Kapitel 4
eine ausführliche Anforderungsanalyse, wodurch
das Rahmenwerk dieser Arbeit definiert werden soll. Zunächst werden die Nutzerrollen
4.1 der therapeutischen Plattform beschrieben. Darauffolgend werden wesentliche Fach-
begriffe 4.2 aus dem Bereich der therapeutischen Hausaufgaben erklärt. Schließlich
wurden neben den funktionalen Anforderungen 4.4.1 auch nichtfunktionale Anforderun-
gen 4.4.2 gezeigt.
In
Kapitel 5
werden die ersten Paper Mockups 5.1 dieser Arbeit vorgestellt. Zudem
werden Styleguides 5.2 definiert und bereits verwendete GUI-Elemente 5.3 aus dem
Bootstrap-Framework aufgezeigt.
5
1 Einleitung
In
Kapitel 6
wird auf Basis der Anforderungsanalyse ein finaler Entwurf der therapeuti-
schen Plattform vorgestellt.
Zuletzt werden in
Kapitel 7
die in
Kapitel 4
definierten funktionalen und nichtfunktionalen
Anforderungen abgeglichen und bewertet.
Eine zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse sowie ein Ausblick sind Bestand-
teil von Kapitel 8.
6
„Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen,
dann würde es sehr still auf der Welt sein.“
Albert Einstein
2
Grundlagen
Die in diesem Kapitel beschriebenen Grundlagen sind zu einem besseren Verständnis
dieser Arbeit erforderlich.
In Abschnitt 2.1 soll auf die Thematik um
Mobile Crowd Sensing
eingegangen werden.
Nach der Erläuterung der Definition sollen Alltagsbeispiele um
Mobile Crowd Sensing
genannt werden.
Abschnitt 2.2 zeigt einen Überblick über die verschiedenen Begriffsdefinitionen der
therapeutischen Hausaufgaben in der Forschungsliteratur. Des Weiteren werden die viel-
fältigen Ziele, die therapeutische Hausaufgaben verfolgen können, sowie die Arten von
Hausaufgaben vorgestellt. Das Kapitel wird durch die Darstellung des Phasenmodells
2.1 in Form einer Grafik abgeschlossen.
2.1 Mobile Crowd Sensing
Unter
Mobile Crowd Sensing
versteht man die effiziente Sammlung von großen Daten-
mengen über mobile Geräte [
9
]. Mobile Geräte, wie Smartphones oder Tablets, sind mit
7
2 Grundlagen
einer großen Anzahl von Sensoren wie GPS, Kamera, Mikrophon, Gyroskop, Helligkeit,
Annäherung, Magnetfeld, Beschleunigung, Fingerabdruck oder Pulsmesser ausgestattet
und können große Datenmengen sammeln und auswerten [10].
Durch die zunehmende Popularität von Smartphones lassen sich personen- oder grup-
penbezogene Datenmengen einfacher und kostengünstiger erfassen [
11
]. Um die ge-
sammelten Daten im späteren Verlauf verarbeiten und auswerten zu können, müssen
die Daten auf einen Server gespeichert und verwaltet werden.
Dementsprechend kann
Mobile Crowd Sensing
bei der Erfassung von Daten in zwei
Kategorien unterteilt werden:
Participatory Sensing
Beim
Participatory Sensing
können Daten bewusst über selbstständige Eintragungen
erfasst werden [
11
]. Hier muss der Nutzer beispielsweise Daten in regelmäßigen Abstän-
den in die Anwendung einpflegen. Andernfalls können die Daten nicht vollständig und
korrekt ausgewertet werden.
Opportunistic sensing
Beim
Opportunistic Sensing
werden die Datenmengen unbewusst über bestimmte Hin-
tergrunddaten erfasst [
11
]. In diesem Zusammenhang kann es vorkommen, dass Daten
im Hintergrund automatisch erfasst werden, ohne dass der Betroffene etwas zur Kenntnis
nimmt.
Mobile Crowd Sensing kann in verschiedenen Bereichen angewendet werden:
In der Medizin werden große Datenmengen in einem längeren Zeitraum erfasst und ana-
lysiert, um eine bestmögliche und individuelle Therapiemöglichkeit für den Betroffenen
zu ermöglichen. So können beispielsweise Daten im Bereich der Tinnitusbeobachtung
(siehe dazu 3.1) oder Schmerz- und Physiotherapie (siehe dazu 3.4, 3.3 und 3.2) erfasst
werden.
Darüber hinaus können
Mobile Crowd Sensing
-Anwendungen wie zum Beispiel
Google
Maps
verwendet werden, um aktuelle Verkehrslagen zu beobachten. Dabei werden
8
2.2 Therapeutische Hausaufgaben
Echtzeitdaten automatisch über GPS gesammelt, um beispielsweise die Fahrtdauer
oder Verspätung der öffentlichen Verkehrsmittel anzuzeigen.
Ein weiterer Einsatzbereich des
Mobile Crowd Sensing
ist die Analyse der Märkte,
Umwelt, sozialen Netzwerke sowie vieler diverser Bereiche. Überdies haben folgende
Projekte die Erfassung der Datenmengen zum Inhalt: [12], [13], [14], [15], [16], [17].
Im Zentrum dieser Masterarbeit steht das bewusste Sammeln von Datenmengen (
Par-
ticipatory sensing
). In diesem Zusammenhang pflegt der Patient bewusst Daten unter
anderem in Formulare ein, welche im Anschluss gespeichert und ausgewertet werden.
2.2 Therapeutische Hausaufgaben
In Abschnitt 2.2.1 werden zunächst die Grundlagen von therapeutischen Hausaufga-
ben beschrieben. Anschließend soll in den Abschnitten 2.2.2 und 2.2.3 verdeutlicht
werden, inwieweit sich die verschiedenen therapeutischen Hausaufgaben voneinander
unterscheiden lassen und welchen Zielen sie folgen. Abschließend wird das Sechs-
Phasen-Modell des Hausaufgabeneinsatzes in Abschnitt 2.2.4 vorgestellt.
2.2.1 Definition
Therapeutische Hausaufgaben beziehungsweise Trainingsaufgaben sind inzwischen
zum Standardrepertoire in der Psychotherapie geworden [
4
], [
5
]. Nach einer nicht re-
präsentativen Umfrage setzen 62,8% der befragten Praktiker Hausaufgaben in jeder
Therapie ein [
18
]. Therapeutische Hausaufgaben sind kein neues Phänomen. Bereits
in den 70er Jahren hat man auf die Bedeutung von Hausaufgaben im therapeutischen
Prozess hingewiesen. Schon damals wurden konkrete Hausaufgaben zur Bewältigung
von Depressionen oder Angstzuständen eingesetzt [19].
In der Forschungsliteratur besteht keine Einigkeit über die Definition von therapeutischen
Hausaufgaben [
5
]. So werden therapeutische Hausaufgaben einerseits als „Aufgaben,
9
2 Grundlagen
die der Klient außerhalb des Therapiezimmers zwischen den Therapiesitzungen durch-
führt, um das in der Therapie Gelernte einzuüben und zu vertiefen, auf seinen konkreten
Lebensbereich zu übertragen oder Beobachtungsmaterial für die nächste Therapiesit-
zung zu sammeln“ definiert [
20
]. Andererseits werden therapeutische Hausaufgaben als
„planned therapeutic activities undertaken by clients between therapy sessions [. ..].
Homework assignments represent the main process by which clients experience beha-
vioral and cognitive therapeutic change, practice and maintain new skills and techni-
ques, and experiment with new behavior“
beschrieben [
21
]. Beide Definitionen stimmen
in dem Aspekt überein, dass therapeutische Hausaufgaben zwischen den Therapiesit-
zungen durchgeführt werden. Nichtsdestotrotz werden keine Details zu den Inhalten der
Aufgaben genannt. Dementsprechend können die Aufgabeninhalte von therapeutischen
Hausaufgaben ein breites Spektrum haben [5].
2.2.2 Arten von therapeutischen Hausaufgaben
Angesichts der verschiedenen Funktionen können therapeutische Hausaufgaben ver-
schiedene Formen annehmen. Therapeutische Hausaufgaben werden in zwei Ebenen
von Hausaufgaben kategorisiert [
5
]: die Verhaltens- und gedanklich-emotionale Ebene.
Beide Ebenen sind in jeweils fünf weiteren Kategorien unterteilt. Exemplarisch seien
an dieser Stelle die
„Unterstützung der Diagnostik, Vorbereitung der Entscheidungen,
Beobachten und Protokollieren, Reflexion, Psychoedukation, Konfrontationsaufgaben
oder Verhaltensänderung“
genannt. Hierbei sollte angemerkt werden, dass es sich bei
der vorliegenden Kategorisierung um keine vollständige Klassifikation handelt [5].
2.2.3 Ziele und Funktionen von therapeutischen Hausaufgaben
Therapeutische Hausaufgaben können vielfältige Ziele verfolgen. Entsprechend wer-
den im vorliegenden Absatz verschiedene Zielsetzungen von Therapiehausaufgaben
aufgeführt, die häufig von diversen Autoren genannt werden [
4
], [
5
], [
22
]. Zur Veran-
schaulichung werden fünf Ziele aufgelistet.
10
2.2 Therapeutische Hausaufgaben
1. Intensivierung und Unterstützung der Therapie:
Durch Hausaufgaben sollen die im therapeutischen Prozess erlernten Inhalte
vertieft werden. Auf diese Weise werden die Inhalte von neuem ins Bewusstsein
beigesteuert.
2. Schaffung einer engeren Verbindung zwischen Therapie und Alltag des Pa-
tienten:
Hausaufgaben tragen dazu bei, dass Therapieinhalte in den Lebensalltag integriert
werden, um das Erlernte in konkreten Alltagssituationen umzusetzen.
3. Stärkung der Therapiemotivation:
Durch die erfolgreiche Umsetzung von Hausaufgaben werden die Therapiefort-
schritte sichtbar für den Patienten. Infolgedessen steigt die Bereitschaft des Pati-
enten für den erfolgreichen Verlauf der Therapie.
4. Stärkung der Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit:
Das selbstständige Arbeiten soll die Bereitschaft bzw. die Eigeninitiative des
Patienten stärken, wodurch der Patient sich neue Kompetenzen angeeignet, um
seine Probleme eigenständig zu lösen. Das wirkt sich hingegen positiv auf die
Selbstwirksamkeitserwartung aus.
5. Effizienzsteigerung der Therapie:
Angesichts der zeitlich beschränkten Therapiedauer können Hausaufgaben zur
Verstärkung des Veränderungs- und Stabilisierungsprozesses des Patienten för-
derlich sein.
Daneben wird in der Forschungsliteratur auf weitere Funktionen von therapeutischen
Hausaufgaben verwiesen. Die Autoren [
23
] verweisen darauf, dass Therapeuten mit
Hilfe von Hausaufgaben kontrollieren können, inwieweit Patienten die Inhalte des thera-
peutischen Prozesses nachvollziehen konnten.
Zahlreiche Studien untersuchten die Wirksamkeit des Einsatzes von Hausaufgaben
auf den Therapieerfolg [
21
], [
24
], [
6
]. So legt eine vielzitierte Metaanalyse nahe, dass
der Einsatz von Hausaufgaben den Erfolg von Therapieergebnissen positiv fördert [
6
].
Darüber hinaus kann aufzeigt werden, dass therapeutische Hausaufgaben Depressionen
11
2 Grundlagen
reduzieren [
25
]. Die Autoren [
26
] gehen sogar so weit zu behaupten, dass
„Hausaufga-
ben als evidenzbasierte psychotherapeutische Intervention angesehen werden“
kann.
In diesem Zusammenhang kritisiert [
4
], dass in der Praxis trotz des positiven Einflusses
kaum systematische Anwendungen zu finden sind.
2.2.4 Phasenmodell
Um den Prozess der Entwicklung hin zur Auswertung von Hausaufgaben zu beschreiben,
wurde ein sechs-Phasenmodell des Hausaufgabeneinsatzes entwickelt [
27
]. Das sechs-
Phasenmodell basiert sowohl auf theoretischen Überlegungen als auch auf bereits
existierenden empirischen Kenntnissen. Illustriert wird das Phasenmodell des Einsatzes
von Hausaufgaben in Abbildung 2.1.
Phase 1: Entwicklung der Aufgabe
In der ersten Phase, werden zunächst die Hausaufgaben formuliert, die zwischen den
Sitzungen durchgeführt werden sollen. Dabei können die Hausaufgaben sowohl vom
Therapeuten als auch gemeinsam mit dem Patienten erarbeitet werden. Zugleich hat
auch der Patient die Möglichkeit, Aufgaben eigenständig zu entwickeln oder vorzuschla-
gen.
Phase 2: Vergabe der Aufgabe
In dieser Phase erfolgt die Vergabe der Aufgabe durch den Therapeuten an den Patien-
ten. In diesem Zusammenhang müssen der Aufgabeninhalt, die Dauer der Aufgabe und
die Umsetzungsfrist geklärt werden. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass die
Aufgaben sowohl umsetzbar als auch lösbar sind. An dieser Stelle sollte der Schwierig-
keitsgrad der Aufgaben stets auf einem ähnlichen Niveau bleiben.
Phase 3: Annahme der Aufgabe
In Phase 3 erfolgt die Annahme der Aufgabe durch den Patienten. Man spricht sogar
von einen
„Rückkopplungsprozess zwischen Therapeuten und Patienten“
[
5
]. Hierbei
12
2.2 Therapeutische Hausaufgaben
erkundigt sich der Therapeut regelmäßig nach der Akzeptanz und dem Schwierigkeits-
niveau der Aufgabe. Falls erforderlich, muss nach Einschätzung des Patienten, die
Hausaufgaben bearbeitet werden.
Phase 4: Erledigung außerhalb der Sitzung
In Phase 4 werden die vereinbarten Hausaufgaben vom Patienten zwischen den Sitzun-
gen durchgeführt. In dieser Phase hat der Therapeut keinen bedeutenden Einfluss auf
den Patienten.
Phase 5: Nachfrage in der Sitzung
In der fünften Phase geht es um die Nachbesprechung der vereinbarten Hausaufgaben.
Grundsätzlich sollten die Patienten in dieser Phase über ihre Erfahrungen mit den Haus-
aufgaben berichten.
Phase 6: Auswertung der Aufgabe
In der sechsten und letzten Phase geht es um die Auswertung der Aufgabe. Die ab-
geschlossenen Hausaufgaben werden vom Therapeuten überprüft, beispielsweise die
Umsetzung aller Lernziele des Patienten. Abhängig vom Erfolg der Aufgabe kann der
Therapeut entscheiden, ob die Aufgabe wiederholt oder neu erstellt werden muss.
2.2.5 Fazit
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass keine einheitliche Definition zu thera-
peutischen Hausaufgaben vorliegt. Eine bedeutende Funktion von Hausaufgaben ist
dabei die Förderung der Eigenverantwortlichkeit des Patienten im Rahmen der Therapie.
In diesem Zusammenhang können therapeutische Hausaufgaben vielfältige Formen
annehmen.
13
„Zu wissen, was man nicht weiß, ist der beste Teil des Wissens.“
Laozi
3
Related Work
Im folgenden Kapitel sollen Erkenntnisse von verwandten Mobile-Health-Anwendungen
auf die neue Therapeuten-Plattform übertragen werden. Mit Hilfe von Mobile-Health-
Anwendungen können Patientendaten genauer erfasst werden. Mit dieser Fragestellung
beschäftigen sich darüber hinaus folgende Projekte und Arbeiten: [
28
], [
29
], [
30
], [
31
],
[32], [33], [34].
Hierbei werden die Anwendungen zusätzlich auf Bedienbarkeit, Funktionalität und Usa-
bility untersucht. Ziel dieses Vorgehens ist es, neue Erkenntnisse und Randbedingungen
über mögliche Anforderungen zu gewinnen. Die Analyse von Konkurrenzsystemen ist in
der Usability Engineering deshalb von Bedeutung, weil dadurch neue Erkenntnisse zum
„Nulltarif“ gesammelt werden können [
8
]. Hierbei sollen Fehler erkannt, gute Lösungen
übernommen und neue Ideen gesammelt werden.
15
3 Related Work
3.1 Track Your Tinnitus
Track Your Tinnitus
[
35
] ist eine Mobile-Health-Anwendung, welches zur Unterstützung
von tinnitusgeschädigten Patienten dient. Die Anwendung ist durch eine Zusammenarbeit
des Instituts für Datenbanken und Informationssysteme (DBIS) der Universität Ulm mit
der Tinnitus Research Initiative (TRI) entstanden. Das
Track Your Tinnitus
Projekt wurde
entwickelt, um neue Erkenntnisse über die Ursachen von Tinnitus zu gewinnen [
36
], [
37
],
[38].
Track Your Tinnitus
erfasst und misst die Schwankungen der Tinnitus-Wahrnehmung
durch gezielte Fragen und versucht dadurch die individuelle Tinnitusbeobachtung des
Betroffenen zu erleichtern. Hierbei handelt es sich um eine
Mobile Crowd Sensing
-
Plattform 2.1, die durch den Einsatz von Fragebögen Daten zur Wahrnehmung des
Tinnitus erfasst und auswertet. So kann mit Hilfe der Anwendung feststellt werden,
ob der Tinnitus ein Einfluss auf den Alltag des Betroffenen hat. Während der Patient
versucht die Fragebögen auszufüllen, werden unterdessen die Umgebungsgeräusche
zur Tinnitusbeobachtung miterfasst.
Abbildung 3.1 veranschaulicht wichtige Funktionen der
Track Your Tinnitus
-Anwendung:
Markierung 1
illustriert die Fragebogen-Ansicht. Hierbei werden dem Nutzer täglich
dieselben Fragen gestellt, die er beantworten muss. Der Zweck der Fragebögen be-
steht darin, die Schwankungen der Tinnitus-Wahrnehmung zu überwachen und daraus
Folgerungen, wie zum Beispiel neue Therapiemöglichkeiten, zu schließen.
Die nächste Abbildung zeigt die Benachrichtigungseinstellung (
Markierung 2
). Diese
Einstellung dient zur Definition der Häufigkeit der Benachrichtigungen. Zu Beginn kann
der Nutzer die Benachrichtigung komplett ein- oder ausschalten, vorausgesetzt, die Be-
nachrichtigungen sind aktiv. So hat der Nutzer die Möglichkeit, zwischen einer Standard-
oder benutzerdefinierten Benachrichtigungsart zu wählen. Im nächsten Schritt kann
der Nutzer die Anzahl der Benachrichtigungen pro Tag angeben, an denen er erinnert
werden soll. Abschließend hat der Nutzer die Option, an jedem Tag eine neue Zeitspanne
16
3.1 Track Your Tinnitus
zu definieren. Somit bekommt der Nutzer in diesem Zeitrahmen, je nach Häufigkeit,
zufällig eine Benachrichtigung.
Die nächste Abbildung stellt die Option des Nutzers dar, die Ergebnisse der Fragebögen
in einer Timeline zu betrachten (
Markierung 3
). Im Zuge dessen werden die Ergebnisse
je nach Auswertung der Fragebögen in einzelnen Blöcken unterteilt. Somit ist dem
Betroffenen ersichtlich, zu welcher Uhrzeit er den Tinnitus wahrgenommen hat. Neben
der Uhrzeit werden dem Betroffenen auch einzelne Werte zur Lautstärke, Belastung,
Stress, Konzentration und Soundlevel des Tinnitus aufgelistet. Für den Fall, dass der
Patient den Tinnitus während der Befragung wahrgenommen hat, so wird der Wert in
roter Farbe illustriert. Ist das nicht der Fall, so wird der Wert in grün dargestellt.
Abbildung 3.1: Ausschnitt aus der Track Your Tinnitus Android-App [35]
17
3 Related Work
3.2 Phyresio Therapeuten-App
Die
Phyresio Therapeuten-App
[
39
] ist eine speziell für Therapeuten konzipierte Applika-
tion. Im Zuge dessen soll die App unterstützend bei der Betreuung von Patienten wirken.
Der Therapeut kann mit Hilfe der Anwendung den Patienten während des Arbeits- und
Therapiealltag begleiten. Dazu stellt die
Phyresio Therapeuten-App
eine Datenbank mit
bereits vorhandenen Übungsanleitungen zur Verfügung. In diesem Zusammenhang
können Therapeuten die Trainingspläne individuell auf die Bedürfnisse (z.B. Übungs-
dauer oder Fertigstellungsdatum) des Patienten zuschneiden. Weiterhin sind wichtige
Funktionen wie etwa eine Terminerinnerung, Öffnungszeiten und Kontaktdaten in der
Applikation enthalten.
Die nachstehende Grafik 3.2 zeigt einen Beispielausschnitt aus der
Phyresio Therapeu-
ten App:
Markierung 1
zeigt die Auswahl von Therapeuten. Hierbei kann ein bestehender oder
neuer Therapeut für die Behandlung hinzugefügt werden.
Die Abbildung in
Markierung 2
stellt die Patientenauswahl dar. Der Therapeut kann
im Zuge dessen einen bestehenden oder neuen Patienten für die neue Behandlung
anlegen.
Die
dritte Markierung
zeigt, wie eine Therapieplanung verwaltet werden kann. Dabei
kann der Therapeut unterschiedliche Übungen hinzufügen und muss am Ende angeben,
wie lange die Therapie laufen soll. Unten rechts kann der Therapeut einen Freischaltcode
für den Patienten erzeugen lassen. Nur unter dieser Voraussetzung kann sich der Patient
auf der Phyresio Patienten-App registrieren und hat somit Zugriff auf die Übungen.
In
Markierung 4
kann der Therapeut die Übungen für den Patienten individuell erstellen.
Hierbei kann der Therapeut die Anzahl der Wiederholungen und die Dauer der Hausauf-
gaben festlegen. Es besteht zudem die Möglichkeit einen Kommentar für den Patienten
zu hinterlassen.
18
3.3 Phyresio Patienten-App
Abbildung 3.2: Ausschnitt aus der Phyresio Therapeuten-App Android-App [39]
3.3 Phyresio Patienten-App
Die Phyresio Patienten App [
40
] ist speziell für Patienten konzipiert, mit dem Ziel der
Optimierung und Unterstützung der Physiotherapiepraxis des Patienten. Dazu stellt
der Therapeut dem Patienten Trainingsaufgaben mit Hilfe der
Phyresio Therapeuten-
Anwendung
bereit. Zu den Funktionen gehören beispielsweise die Darstellung von
Übungsanleitungen, Informationen zu den jeweiligen Übungen, Übungsdauer sowie
die Anzahl der notwendigen Wiederholungen der Übungen. Ferner gibt die Plattform
19
3 Related Work
Auskunft über die Öffnungszeiten der Praxis sowie die Kontaktdaten des Therapeuten.
Des Weiteren bietet die Anwendung dem Patienten die Möglichkeit zur Auswertung
und Erfassung von Trainingseinheiten, wobei die Übungen orts- und zeitunabhängig
durchgeführt werden können. Folglich passt sich die App den besonderen Bedürfnissen
des Patienten an, wodurch der Genesungserfolg gefördert werden kann.
Die folgende Abbildung 3.3 zeigt einige Ausschnitte aus der Phyresio Patienten-App:
Abbildung 3.3: Ausschnitt aus der Phyresio Patienten-App Android-App [40]
Die
erste Markierung
zeigt den Anmeldebereich der App. Hierzu muss der Patient den
Freischaltcode eingeben, der vom Therapeuten bereitgestellt wird.
20
3.4 iPhysio
Markierung 2
stellt den Trainingsplan dar. Dabei werden alle Übungen aufgelistet, die
der Patient täglich ausführen soll. Weiterhin informieren die Statistiken über den aktuellen
Stand der Übungen und zeigen den Durchschnittswert der durchgeführten Übungen an.
Die
dritte und letzte Markierung
zeigt die Ansicht mit der Übungsübersicht. In diesem
Zusammenhang werden alle vom Therapeuten festgelegten Aufgaben und Einstellung
angezeigt. Außerdem kann der Therapeut in seiner App, falls vorhanden, ein Foto oder
Video hochladen, die zur zusätzlichen Beschreibung der Übung dienen soll.
3.4 iPhysio
iPhysio
ist eine Plattform für Physiotherapie, welche als Schnittstelle zwischen Thera-
peut und Patient dienen soll [
41
]. Dabei kann der Therapeut Übungen für den Patienten
anlegen und diese dem Trainierenden über die App bereitstellen. Jede Übungseinheit ist
individuell für den Patienten abgestimmt und ermöglicht somit die bestmögliche Thera-
piemöglichkeit. So hat der Patient orts- und zeitunabhängig Zugang zu den persönlichen
Therapieplänen.
Daneben stellt die
iPhysio
-Plattform eine Datenbank mit bereits bestehenden Übungs-
videos zur Verfügung, welches der Therapeut für die Übungen verwenden kann. Des
Weiteren hat der Therapeut die Möglichkeit, eigene Videos mit Übungseinheiten hinzu-
zufügen.
Überdies werden dem Patienten alle wichtigen Statistiken zu den Übungseinheiten
angezeigt. So kann der Patient den Fortschritt der Übung beobachten und sich über den
Therapieverlauf informieren. Eine weitere Funktion ist die Kalenderansicht. Hier werden
alle Termine beziehungsweise Ereignisse vom Patienten angezeigt.
Die folgende Abbildung zeigt drei Ansichten aus der iPhysio-App:
Die Abbildung in
Markierung 1
zeigt alle Details im Zusammenhang mit einer Übungs-
einheit. Zu einer Videoübung wird eine Beschreibung, Wiederholungsrate und Bewertung
beziehungsweise ein Feedback angezeigt.
21
3 Related Work
In
Markierung 2
werden Statistiken, wie zum Beispiel das Schmerzempfinden oder die
Anzahl der absolvierten Übungen, angezeigt. Hier kann der Patient den Fortschritt seiner
Übung genau beobachten und nachvollziehen.
In einer erfolgreichen Behandlung ist es wichtig, in Kontakt mit den Therapeuten zu blei-
ben (
Markierung 3
). So kann der Patient Fragen und Anregungen an den Therapeuten
stellen und andersherum.
Abbildung 3.4: Ausschnitt aus der iPhysio Android-App [41]
22
„Qualität bedeutet, etwas ordentlich zu erledigen,
auch wenn niemand zuschaut.“
Henry Ford
4
Anforderungsanalyse
In diesem Kapitel wird eine Anforderungsanalyse auf Basis der Abschlussarbeit von
Michael Stach [
42
] durchgeführt, welcher das Rahmenwerk der therapeutischen Platt-
form entwickelt und implementiert hat. In Abschnitt 4.1 werden die Nutzerrollen der
Therapeuten-Plattform beschrieben. Im Anschluss daran werden in Abschnitt 4.2 we-
sentliche Fachbegriffe der therapeutischen Hausaufgaben beschrieben. Ferner werden
in Abschnitt 4.3 alle Anwendungsfälle des Systems in Form von Anwendungsfalldiagram-
men illustriert. Abschließend werden in Abschnitt 4.4 die funktionalen- und nichtfunktio-
nalen Anforderungen dokumentiert.
4.1 Nutzerrollen im System
In diesem Abschnitt werden alle beteiligten Akteure (Gast, Benutzer, Patient, Therapeut
und Administrator) definiert und alle Abhängigkeiten untereinander dargestellt.
23
4 Anforderungsanalyse
Gast
Gäste sind nicht angemeldete Benutzer und haben einen beschränkten Zugriff auf die
Therapeuten Plattform. Der Gast hat lediglich Zugriff auf öffentliche Inhalte wie Markt-
platz, Registrieren und Login.
Benutzer
Benutzer sind Akteure, die im System angemeldet sind, jedoch zu keiner Therapie
zugewiesen sind. Die Benutzer können ihr Profil verwalten und haben Zugriff auf alle
öffentlichen Inhalte.
Patient
Patienten sind Akteure, die Daten in das System einpflegen, um damit eine bestmögliche
Therapie durch den Therapeuten zu erhalten. Außerdem haben Patienten die Möglich-
keit, erledigte Aufgaben abzugeben, offene und abgegebene Behandlungen abzurufen,
Änderungen einzusehen und Statistiken anzeigen zu lassen.
Therapeut
Therapeuten besitzen die zentrale Rolle im System und können individuelle Behandlun-
gen durch das System durchführen. Zu Beginn kann der Therapeut seine Patienten über
das Einladungsmodul eingeladen. Im nächsten Schritt kann der Therapeut in einem
Repositorium Aufgaben für den Patienten erstellen. In diesem Zusammenhang kann
der Therapeut bei Bedarf Behandlungsaufgaben hinzufügen und diese individuell an
den Kontext anpassen. Außerdem können Behandlungsaufgaben überwacht und alle
Abgaben oder Änderungswünsche miteinander verglichen werden. Weiterhin können
Therapeuten individuelle Statistiken zu den Patienten abrufen.
Administrator
Der Administrator hat die Möglichkeit, Benutzer zu verwalten, Marktplatz zu sperren
und Studienberechtigte anzuzeigen. Außerdem kann der Administrator die Institute, das
Repositorium und den Manager konfigurieren. Demgegenüber haben Administratoren
24
4.2 Fachwissen
keinen Zugriff auf therapeutische Funktionen wie etwa Behandlungen zu erstellen oder
zu verwalten.
4.2 Fachwissen
In diesem Abschnitt werden wichtige Fachbegriffe zu therapeutischen Hausaufgaben
definiert und erläutert. Die Therapeuten Plattform soll vorwiegend von Psychotherapeu-
ten verwendet werden. Nichtsdestotrotz soll das vorliegende System auch für andere
Plattformen mit Einsatz von Hausaufgaben übertragen werden können. Ein möglicher
Einsatz der Plattform wäre die Physiotherapie.
Aufgabe
Eine Aufgabe besteht aus Titel, Aufgabenbeschreibung, Zeitrahmen, Selbstständigkeit,
Hilfsmittel, Qualität, Quantität und Multimedia-Upload. Aufgaben können in Repositorien
kopiert werden und sind nicht patientenbezogen. Außerdem werden in Aufgaben alle
rechtlichen Angaben wie Disclaimer und Copyright definiert.
Aufgabenbeschreibung
Jede Aufgabe hat eine Aufgabenbeschreibung. In jeder Beschreibung wird die Aufga-
benstellung und das Aufgabenziel definiert.
Behandlungsaufgabe
Eine Behandlungsaufgabe ist individuell auf einen Patienten abgestimmt und besteht
aus einer Aufgabe, Kontext und Feedback-Vorlage.
Behandlungsvermerk
In einem Behandlungsvermerk werden die Aktivitäten eines Patienten während der
Behandlung vom Therapeuten dokumentiert. So kann sich der Therapeut einen Über-
blick über den bisherigen Therapieverlauf des Patienten verschaffen und bei Bedarf die
25
4 Anforderungsanalyse
Behandlungsaufgabe bearbeiten.
Hilfsmittel
Ein Hilfsmittel ist ein Gegenstand, welches von grundlegender Bedeutung ist, um eine
Aufgabe erfolgreich zu absolvieren. Hilfsmittel können beispielsweise beliebige Gegen-
stände, Musik oder ein individuelles Programm sein.
Feedback
Ein Feedback ist eine optionale oder verpflichtende Abfrage, die der Patient bei jeder
Abgabe ausfüllen kann beziehungsweise muss. In einer Feedback-Vorlage können indivi-
duelle Fragen wie etwa Ja/Nein-Fragen, Fragebögen oder Medien-Elemente hinzugefügt
werden. Für diese Fragen kann der Therapeut die Antwort- beziehungsweise Datei-
Typen festlegen.
Kontext
Kontexte beschreiben Umgebungsbedingungen, welche für die erfolgreiche Durchfüh-
rung der Aufgaben notwendig sind. Kontexte werden in zwei Kategorien unterteilt: Der
endogene Kontext beschreibt alle technischen Anforderungen und besteht aus elemen-
taren, symbolischen oder sensorischen Bedingungen. Der exogene Kontext beschreibt
die Beeinflussung des Systems durch außerhalb definierte Bedingungen.
Elementarische Bedingungen
Elementarische Bedingungen sind sensorisch überprüfbare Bedingungen wie zum
Beispiel Ort, Zeitpunkt oder Konnektivität.
Symbolische Bedingungen
Symbolische Bedingungen sind von Personen interpretierte und bewertete Bedin-
gungen.
26
4.2 Fachwissen
Sensorische Bedingungen
Sensorische Bedingungen sind Bedingungen, die nur von ausgewählten Sensoren
bewertet werden. Jede sensorische Bedingung verfügt über einen bestimmten
Schwellwert. Durch die Sensoren können schlecht definierte Situation gut erkannt
werden. Sensorische Bedingungen können unter anderem GPS (Koordinaten), Mi-
krophon (Lautstärkepegel), Kamera (Lichtpegel) oder Accelerator (Vibrationspegel)
sein.
Medien-Element
Medien-Elemente sind Daten und können in das System hochgeladen werden. Je nach
Aufgabenstellung oder Feedback-Vorlage können unterschiedliche Medien-Elemente
hinzugefügt werden.
Qualität
Die Qualität beschreibt eine zeitliche, kognitive oder physische Belastung, die während
der Durchführung der Aufgabe entstehen können. Beispiele hierfür sind Belastungen
wie Anstrengung, Tonus, Ass. Reaktion, Double Task oder Tempo.
Quantität
Die Quantität beschreibt die Häufigkeit, Dauer oder Anzahl der Aufgabeneinheiten.
Selbstständigkeit
Die Selbstständigkeit beschreibt die Anzahl der Personen, die zur gegenseitigen Unter-
stützung beitragen können. Eine Aufgabe kann unter anderem mit oder ohne Aufsicht
sowie mit geringer oder maximaler Hilfe durchgeführt werden.
Technische Anforderungen
Für die Ausführung der Aufgabenstellung können bestimmte technische Bedingungen
wie WLAN (Konnektivität), GPS (Koordinaten), Mikrophon (Lautstärkepegel), Kamera
27
4 Anforderungsanalyse
(Lichtpegel) oder Accelerator (Vibrationspegel) benötigt werden.
Umgebungsbedingungen
Für die Ausführung der Aufgabenstellung werden Umgebungsbedingungen wie die
Situation benötigt. Die Situationen können in drei verschiedenen Kategorien unterteilt
werden: Ortsbezogene Bedingungen wie ruhig oder laut, zeitbezogene Bedingungen
wie hell oder dunkel sowie Sinneswahrnehmungen wie still oder in Bewegung.
Zeitrahmen
Bei der Aufgabenstellung kann ein Zeitrahmen definiert werden. Dieser kann aus einem
Intervall, Rhythmus oder einer Wiederholung bestehen.
Das Intervall gibt eine Zeitspanne an, in der die Aufgabe ausgeführt werden müssen.
Beispiel: 01.01.2016 bis 02.02.2016.
Der Rhythmus hingegen gibt einen Takt an, in der die Aufgabenstellung durchgeführt
werden sollte. Beispiel: 7-mal täglich.
Die Wiederholung beschreibt die Anzahl der Iterationen bis zu einem bestimmten Datum.
Beispiel: 7-mal bis zum 07.07.2016
4.3 Anwendungsfälle
In diesem Abschnitt werden alle Anwendungsfälle der therapeutischen Plattform in Form
von Anwendungsfalldiagrammen illustriert. Anwendungsfalldiagramme beschreiben die
Funktionalität und Beziehung des Systems beziehungsweise einzelner Systemmodule
aus der Benutzersicht. Ziel von Anwendungsfalldiagrammen ist es, die Beziehung zwi-
schen Benutzer und Systemkomponenten besser zu verdeutlichen. Zu den Akteuren
zählen Gast, Benutzer, Patient, Therapeut und Administrator.
28
4.3 Anwendungsfälle
Gast-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.1 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Gast-Modul.
Abbildung 4.1: Anwendungsfalldiagramm für das Gast-Modul
Zugriff auf das Gast-Modul haben nicht nur angemeldeten Nutzer wie Patient, Therapeut
und Administrator, sondern auch nicht angemeldete Nutzer. Dabei hat der Gast Zugriff
auf den Marktplatz, während alle Angebote der verschiedenen Institute in Form einer
Liste oder Karten-Ansicht angezeigt werden. Außerdem können die Angebote nach
Fachgebiet, freien Plätze, Ort oder Entfernung gefiltert werden. Darüber hinaus können
Entwickler die API-Dokumentation aufrufen, um mobile Anwendungen zu erstellen.
29
4 Anforderungsanalyse
Account-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.2 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Account-Modul.
Abbildung 4.2: Anwendungsfalldiagramm für das Account-Modul
Im Account-Modul können sich Gäste, Patienten, Therapeuten und Administratoren
im System einloggen und ihre Freischaltcodes anfordern. Damit erhalten sie für einen
bestimmten Zeitraum Zugriff auf das System. Außerdem können sich Gäste mittels
Freischaltcode, welcher vom Therapeuten erzeugt wurde, für eine Behandlung oder
ein Institut registrieren. Angemeldete Nutzer wie Patienten, Therapeuten und Admi-
nistratoren können ihren Account verwalten und bei Bedarf auch sperren. Falls der
Patient seinen Account sperrt und sich währenddessen in einer Behandlung befindet,
so wird auch der Therapeut über die Sperrung des Patienten-Accounts benachrichtigt
und die aktuellen Behandlungen werden gestoppt. Dasselbe gilt auch für die Gegenseite.
30
4.3 Anwendungsfälle
Instituts-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.3 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Institut-Modul.
Abbildung 4.3: Anwendungsfalldiagramm für das Instituts-Modul
Therapeuten und Administratoren können innerhalb eines Instituts bestimmte Eckdaten
wie Beschreibung, Logo, Adresse oder Öffnungszeiten über das eigene Institut freigeben.
Außerdem können Behandlungsangebote hinzugefügt, bearbeitet oder gelöscht werden.
Diese Eckdaten inklusive Logo und freie Behandlungsplätze werden im Marktplatz veröf-
fentlicht. Des Weiteren kann der Therapeut neue Therapeuten für das eigene Institut
einladen.
31
4 Anforderungsanalyse
Kontext-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.4 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Kontext-Modul.
Abbildung 4.4: Anwendungsfalldiagramm für das Kontext-Modul
Im Kontext-Modul können Therapeuten Umgebungsbedingungen definieren, welche
für die erfolgreiche Durchführung der Aufgaben notwendig sind. Dabei kann der The-
rapeut endogene und exogene Kontexte erstellen. Der endogene Kontext beschreibt
alle technischen Anforderungen, inklusive Umgebungsbedingungen und besteht aus
elementaren, symbolischen oder sensorischen Bedingungen. Elementarische Bedingun-
gen sind sensorisch überprüfbare Bedingungen wie zum Beispiel Ort, Zeitpunkt oder
Konnektivität. Symbolische Bedingungen sind von Personen interpretierte und bewertete
Bedingungen. Sensorische Bedingungen sind Bedingungen, die nur von ausgewählten
Sensoren bewertet werden. Jede sensorische Bedingung verfügt über einen bestimmten
Schwellwert. Durch Sensoren können schlecht definierte Situationen gut erkannt werden.
Der exogene Kontext hingegen beschreibt die Beeinflussung des Systems durch extern
definierte Bedingungen. Außerdem kann der Therapeut innerhalb des Instituts geteilte
Kontexte duplizieren und diese für die eigene Behandlung in Gebrauch nehmen.
32
4.3 Anwendungsfälle
Aufgaben-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.5 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Aufgaben-Modul.
Abbildung 4.5: Anwendungsfalldiagramm für das Aufgaben-Modul
Im Aufgaben-Modul kann der Therapeut Aufgaben innerhalb des Repositoriums erstel-
len. Eine Aufgabe ist die Kombination aus Aufgabenbeschreibung, Hilfsmittel, Qualität,
33
4 Anforderungsanalyse
Quantität, Selbstständigkeit und Zeitrahmen. Aufgaben sind nicht patientenbezogen
und können in Repositorien geteilt werden. Außerdem beinhalten Aufgaben rechtliche
Angaben wie Disclaimer und Copyright. Die rechtlichen Angaben können in den jeweili-
gen Manager-Ansichten verwaltet werden. Zu jeder Aufgabe können optional mehrere
Medien-Elemente hinzugefügt und im Medien-Manager verwaltet werden. Zusätzlich
können Therapeuten aus demselben Institut geteilte Aufgaben duplizieren und diese
für die eigene Behandlung anwenden. Eine Aufgabe kann ausschließlich vom Ersteller
bearbeitet oder gelöscht werden.
Behandlungs-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.6 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Behandlungs-Modul.
Abbildung 4.6: Anwendungsfalldiagramm für das Behandlungs-Modul
34
4.3 Anwendungsfälle
Im Behandlungs-Modul kann der Therapeut alle aktiven und beendeten Behandlungen
einsehen. Außerdem kann der Therapeut Behandlungen nach Behandlungsbeginn, Be-
handlungsende, Status und Patienten filtern. Der Therapeut kann sich alle Behandlungen
in einer Detail-Ansicht anzeigen lassen. Diese Ansicht besteht aus Behandlungsauf-
gaben, Behandlungsvermerken, Behandlungsstatistiken und Behandlungsstatus. Be-
handlungsaufgaben können in einer Detail-Ansicht angezeigt, bearbeitet oder gelöscht
werden.
Auch Behandlungsvermerke können manuell durch den Therapeuten oder automatisch
durch das System hinzugefügt, bearbeitet oder gelöscht werden. Ferner können Behand-
lungsvermerke mit Behandlungsaufgaben verknüpft werden. Darüber hinaus kann der
Therapeut Statistiken zu einer Behandlung einsehen und den Status der Behandlung
ändern. Für den Fall, dass dieser Status auf beendet gesetzt wird, werden alle aktiven
Behandlungen gestoppt oder die Behandlung wird von Neuem gestartet.
Zudem hat der Therapeut die Möglichkeit, ein Report über alle beziehungsweise ausge-
wählte Daten zu generieren. Dieser Report kann als PDF generiert oder über E-Mail
verschickt werden. Bei der Behandlungserstellung kann der Therapeut, vorausgesetzt
das Behandlungskontingent ist ausreichend, neue Patienten über eine E-Mail oder einen
generierten Freischaltcode einladen.
35
4 Anforderungsanalyse
Therapeuten-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.7 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Therapeuten-Modul.
Abbildung 4.7: Anwendungsfalldiagramm für das Therapeuten-Modul
Im Therapeuten-Modul können Behandlungsaufgaben verwaltet und überwacht wer-
den. Bei der Überwachung der Behandlungsaufgaben können die bisherigen Abgaben
abgerufen und miteinander verglichen werden. Zusätzlich können Änderungswünsche
eingesehen und mit der aktuellen Abgabe verglichen werden. Beim Vergleich wird eine
36
4.3 Anwendungsfälle
Differenz-Ansicht erstellt, die alle Unterschiede zwischen der aktuellen Abgabe und der
Änderungswünsche des Patienten darstellt. Bei Bedarf können die Änderungswünsche
des Patienten übernommen werden. Bei der Erstellung einer neuen Behandlungsaufga-
be hat der Therapeut die Möglichkeit, Inhalte wie Aufgabe und Kontext neu zu erstellen
oder aus dem Repositorium zu kopieren. Eine Feedback-Vorlage ist optional und kann
bei der Erstellung individuell hinzugefügt werden. Außerdem können die Inhalte wie
Kontext, Aufgabe oder Feedback jederzeit verwaltet werden.
Feedback-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.8 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Feedback-Modul.
Abbildung 4.8: Anwendungsfalldiagramm für das Feedback-Modul
37
4 Anforderungsanalyse
Im Feedback-Modul kann der Therapeut eine Feedback-Vorlage abrufen oder eine
völlig neue Vorlage erstellen. Eine Feedback-Vorlage kann individuelle Fragen wie
Ja/Nein-Fragen, Fragebögen oder Medien-Elemente beinhalten. Für jede Frage kann
der Therapeut die Antwort- beziehungsweise Datei-Typen festlegen. Die Fragen können
jederzeit bearbeitet oder gelöscht werden.
Einladungs-Modul
Das folgende Anwendungsfalldiagramm in Abbildung 4.9 beschreibt alle Funktionen und
Beziehungen für das Einladungs-Modul.
Abbildung 4.9: Anwendungsfalldiagramm für das Einladungs-Modul
Therapeuten können im Einladungs-Modul Patienten für eine Behandlung einladen. Auch
neue Therapeuten können durch einen bestehenden Therapeuten über das Einladungs-
Modul für das gleiche Institut eingeladen werden. Außerdem können alle offenen Einla-
dungen eingesehen und widerrufen werden. Bei einer Widerrufung der Einladung wird
der Betroffene benachrichtigt und die Einladung wird invalidiert. Einladungen können
auch validiert werden um die Registrierung zu bestätigen.
38
4.4 Anforderungen
4.4 Anforderungen
Im Folgenden wird eine Anforderungsanalyse durchgeführt, die alle Abläufe und Abhän-
gigkeiten der Therapeuten Plattform dokumentiert. Tabelle 4.1, 4.2, 4.3 stellt
funktionale
Anforderungen (FA)
dar, welche das Verhalten des Systems beschreiben. Außerdem
werden
nichtfunktionale Anforderungen (NFA)
vorgestellt, welche die Qualität des
Systems beschreiben. Aus Gründen der besseren Darstellung werden die einzelnen
Anforderungen in Module eingeteilt und beschrieben.
ID Bezeichnung Seite
Gast-Modul
FA-01 Marktplatz anzeigen 29
Account-Modul
FA-02 Registrierung 30
FA-03 Authentifizierung 30
FA-04 Benutzerverwaltung 30
Instituts-Modul
FA-05 Institut verwalten 31
FA-06 Behandlungsangebote verwalten 31
FA-07 Therapeuten einladen 31
Kontext-Modul
FA-08 Kontext Repositorium anzeigen 32
FA-09 Kontext verwalten 32
Tabelle 4.1: Anforderungen Teil 1
39
4 Anforderungsanalyse
ID Bezeichnung Seite
Aufgaben-Modul
FA-10 Aufgaben Repositorium anzeigen 33
FA-11 Aufgabe verwalten 33
FA-12 Medien-Manager verwalten 33
FA-13 Copyright-Manager verwalten 33
FA-14 Disclaimer-Manager verwalten 33
Behandlungs-Modul
FA-15 Alle Behandlungen anzeigen 34
FA-16 Behandlung anzeigen 34
FA-17 Behandlung erstellen 34
FA-18 Behandlungsstatistik erstellen 34
FA-19 Behandlungsvermerke verwalten 34
FA-20 Report erstellen 34
Therapeuten-Modul
FA-21 Behandlungsaufgabe anzeigen 36
FA-22 Behandlungsaufgabe überwachen 36
FA-23 Behandlungsaufgabe bearbeiten 36
FA-24 Behandlungsaufgabe erstellen 36
Feedback-Modul
FA-25 Feedback-Vorlage anzeigen 37
FA-26 Feedback-Vorlage verwalten 37
Tabelle 4.2: Anforderungen Teil 2
40
4.4 Anforderungen
ID Bezeichnung Seite
FA-27 Upload-Elemente verwalten 37
FA-28 Fragen verwalten 37
Einladungs-Modul
FA-29 Einladungen verwalten 38
FA-30 Einladungen erstellen 38
Qualitätseigenschaften
NFA-01 Zuverlässigkeit 46
NFA-02 Benutzbarkeit 46
NFA-03 Übertragbarkeit 46
NFA-04 Verfügbarkeit 46
NFA-05 Robustheit 47
NFA-06 Wartbarkeit 47
Tabelle 4.3: Anforderungen Teil 3
4.4.1 Funktionale Anforderungen
FA-01 (Marktplatz anzeigen)
Nicht nur angemeldeten Nutzer wie der Patient, Therapeut und Administrator sollen
Zugriff auf das Gast-Modul haben, sondern auch nicht angemeldete Nutzer wie der
Gast. Im Marktplatz sollen alle Angebote der verschiedenen Institute in einer Liste oder
Karten-Ansicht anzeigen werden. Außerdem sollen die Angebote nach Fachgebiet, freie
Plätze, Ort oder Entfernung gefiltert werden.
FA-02 (Registrierung)
Im Account-Modul sollen Gäste die Möglichkeit bekommen, sich für eine Behandlung
41
4 Anforderungsanalyse
oder ein Institut mit Hilfe eines Freischaltcodes zu registrieren. Dieser Freischaltcode
wird vom Therapeuten generiert und an den Gast übergeben.
FA-03 (Authentifizierung)
Im Account-Modul sollen sich Gäste, Patienten, Therapeuten und Administratoren im
System einloggen und ihre Freischaltcodes anfordern. Damit wird für eine bestimmte
Zeit Zugriff auf das System gewährleistet.
FA-04 (Benutzerverwaltung)
Angemeldete Nutzer wie Patienten, Therapeuten und Administratoren sollen ihren
Account verwalten und bei Bedarf auch sperren können. Falls der Patient seinen Ac-
count sperrt und sich währenddessen in einer Behandlung befindet, so wird auch der
Therapeut über die Sperrung des Patienten-Accounts benachrichtigt und die aktuellen
Behandlungen werden gestoppt. Dies gilt auch für die Gegenseite.
FA-05 (Institut verwalten)
Innerhalb des Institut-Moduls sollen Therapeuten und Administratoren die Möglichkeit
haben, bestimmte Eckdaten wie Beschreibung, Logo, Adresse oder Öffnungszeiten
freizugeben.
FA-06 (Behandlungsangebote verwalten)
Behandlungsangebote sollen hinzugefügt, bearbeitet oder gelöscht werden. Diese Eck-
daten inklusive Logo und freie Behandlungsplätze werden im Marktplatz veröffentlicht.
FA-07 (Therapeuten einladen)
Auch soll der Therapeut die Möglichkeit haben, neue Therapeuten für das eigene Institut
einzuladen.
FA-08 (Kontext Repositorium anzeigen)
Im Kontext Repositorium können Therapeuten endogene und exogene Kontexte erstel-
len. Außerdem können Therapeuten selbst erstellte oder geteilte Kontexte anzeigen.
Geteilte Kontexte aus dem gleichen Institut können dupliziert und als eigene Vorlage
gespeichert werden. Kontexte sollen auch bearbeitet oder gelöscht werden.
FA-09 (Kontext verwalten)
Im Kontext-Modul sollen Therapeuten endogene und exogene Kontexte erstellen kön-
42
4.4 Anforderungen
nen. Der endogene Kontext beschreibt alle technischen Anforderungen und besteht aus
elementaren, symbolischen oder sensorischen Bedingungen. Elementarische Bedingun-
gen sind sensorisch überprüfbare Bedingungen wie zum Beispiel Ort, Zeitpunkt oder
Konnektivität. Symbolische Bedingungen sind von Nutzern interpretierte und bewertete
Bedingungen. Sensorische Bedingungen sind Bedingungen, die nur von ausgewählten
Sensoren bewertet werden. Jede sensorische Bedingung verfügt über einen bestimmten
Schwellwert. Durch Sensoren können schlecht definierte Situationen gut erkannt werden.
Sensorische Bedingungen können Sensoren wie GPS (Koordinaten), Mikrophon (Laut-
stärkepegel), Kamera (Lichtpegel) oder Accelerator (Vibrationspegel) sein. Der exogene
Kontext hingegen beschreibt die Beeinflussung des Systems durch extern definierte
Bedingungen.
FA-10 (Aufgaben Repositorium anzeigen)
Innerhalb des Aufgaben Repositorium können Therapeuten Aufgaben erstellen. Außer-
dem werden selbst erstellte oder geteilte Aufgaben angezeigt. Geteilte Aufgaben können
dupliziert und als Vorlage für eine neue Behandlung gespeichert werden. Des Weiteren
können Aufgaben bearbeitet oder gelöscht werden.
FA-11 (Aufgabe verwalten)
Eine Aufgabe ist eine Kombination aus Aufgabenbeschreibung, Hilfsmittel, Qualität,
Quantität, Selbstständigkeit und Zeitrahmen. Dabei ist eine Aufgabe nicht patientenbe-
zogen und kann in Repositorien geteilt werden. Des Weiteren können Therapeuten aus
demselben Institut geteilte Aufgaben duplizieren und diese für die eigene Behandlung
anwenden. Es sollte angemerkt werden, dass Aufgaben ausschließlich vom Ersteller
bearbeitet oder gelöscht werden können.
FA-12 (Medien-Manager verwalten)
Eine Aufgabe kann optional aus mehreren Medien-Elementen bestehen. Im Medien-
Manager können Medien-Elemente hinzugefügt, bearbeitet oder gelöscht werden.
FA-13 (Copyright-Manager verwalten)
Rechtliche Angaben wie das Copyright können im Copyright-Manager erstellt, bearbeitet
oder gelöscht werden.
43
4 Anforderungsanalyse
FA-14 (Disclaimer-Manager verwalten)
Rechtliche Angaben wie der Disclaimer können im Disclaimer-Manager erstellt, bear-
beitet oder gelöscht werden.
FA-15 (Alle Behandlungen anzeigen)
Im Behandlungs-Modul können Therapeuten alle aktiven und beendeten Behandlun-
gen einsehen. Überdies können die Behandlungen nach Behandlungsbeginn, Behand-
lungsende, Status und Patienten gefiltert werden. Ferner kann der Therapeut für eine
bestimmte Behandlung eine Detail-Ansicht abrufen.
FA-16 (Behandlung anzeigen)
Eine Behandlung besteht aus Behandlungsaufgaben, Behandlungsvermerken, Behand-
lungsstatistiken und Behandlungsstatus. Behandlungsaufgaben können in einer weiteren
Detail-Ansicht angezeigt, bearbeitet oder gelöscht werden.
FA-17 (Behandlung erstellen)
Bei der Erstellung einer Behandlung kann der Therapeut einen Patienten über eine
generierte E-Mail oder einen Freischaltcode für diese Behandlung einladen. Zuvor
wird automatisch überprüft, ob das Institut ein ausreichendes Behandlungskontingent
aufweist.
FA-18 (Behandlungsstatistik erstellen)
Für eine Behandlung werden individuelle Statistiken berechnet. Damit verschafft sich
der Therapeut einen Überblick über den bisherigen Verlauf der Behandlung.
FA-19 (Behandlungsvermerke verwalten)
Behandlungsvermerke können manuell durch den Therapeuten oder automatisch
durch das System hinzugefügt, bearbeitet oder gelöscht werden. Weiterhin können
Behandlungsvermerke mit Behandlungsaufgaben verknüpft werden.
FA-20 (Report erstellen)
Zusätzlich hat der Therapeut die Möglichkeit, ein Report über alle oder ausgewählte
Daten zu generieren. Dieser Report kann als PDF generiert oder über E-Mail verschickt
werden.
44
4.4 Anforderungen
FA-21 (Behandlungsaufgabe anzeigen)
Im Therapeuten-Modul werden Behandlungsaufgaben in allen Versionen und Abgaben
angezeigt. Außerdem hat der Therapeut die Option, mehrere Versionen einer Behand-
lungsaufgabe miteinander zu vergleichen.
FA-22 (Behandlungsaufgabe überwachen)
Bei der Überwachung der Behandlungsaufgaben können die bisherigen Abgaben
abgerufen und miteinander verglichen werden. Auch besteht die Möglichkeit Änderungs-
wünsche einzusehen und einen Vergleich mit der aktuellen Abgabe zu tätigen. Beim
Vergleich wird eine Differenz-Ansicht erstellt, die alle Unterschiede zwischen der aktuel-
len Abgabe und der Änderungswünsche des Patienten darstellt. Bei Bedarf können die
Änderungswünsche des Patienten übernommen werden.
FA-23 (Behandlungsaufgabe bearbeiten)
Die Inhalte einer Behandlungsaufgabe können jederzeit vom Therapeuten verwaltet
werden. Zusätzlich kann der Status einer Behandlungsaufgabe geändert werden. Für
den Fall, dass dieser Status auf beendet gesetzt wird, werden alle aktiven Behandlungen
gestoppt oder die Behandlung wir von Neuem gestartet.
FA-24 (Behandlungsaufgabe erstellen)
Bei der Erstellung einer neuen Behandlungsaufgabe hat der Therapeut die Möglichkeit,
Inhalte wie Aufgabe und Kontext neu zu erstellen oder aus dem Repositorium zu kopieren.
Eine Feedback-Vorlage ist optional und kann bei der Erstellung individuell hinzugefügt
werden.
FA-25 (Feedback-Vorlage anzeigen)
Innerhalb des Feedback-Moduls können Feedback-Vorlagen abgerufen und bearbeitet
werden.
FA-26 (Feedback-Vorlage verwalten)
Bei der Erstellung einer Behandlungsaufgabe kann der Therapeut optional eine Feedback-
Vorlage hinzufügen, die der Patient ausfüllen muss. Eine Feedback-Vorlage kann indivi-
duelle Fragen wie Ja/Nein-Fragen, Fragebögen oder Medien-Elemente beinhalten.
45
4 Anforderungsanalyse
FA-27 (Upload-Elemente verwalten)
Auch Medien-Elemente können zu einer Feedback-Vorlage hinzugefügt, bearbeitet und
gelöscht werden.
FA-28 (Fragen verwalten)
Individuelle Fragen wie Ja/Nein-Fragen oder Fragebögen können zu einer Feedback-
Vorlage hinzugefügt werden. Dabei kann der Therapeut für jede Frage den Datei-Typen
festlegen, um eine genaue Antwort zu erhalten. Die Fragen können jederzeit bearbeitet
oder gelöscht werden.
FA-29 (Einladungen verwalten)
Der Therapeut kann alle offenen Einladungen einsehen und widerrufen. Im Falle der
Widerrufung wird der Betroffene benachrichtigt und die Einladung wird invalidiert. Einla-
dungen können auch validiert werden, um die Registrierung zu bestätigen.
FA-30 (Einladungen erstellen)
Therapeuten können im Einladungs-Modul Patienten für eine Behandlung einladen.
Auch neue Therapeuten können durch einen bestehenden Therapeuten über das
Einladungs-Modul für das gleiche Institut eingeladen werden.
4.4.2 Nichtfunktionale Anforderungen
NFA-01 (Zuverlässigkeit)
Das System muss tolerant gegen Fehlern sein. Außerdem müssen die Daten bei Verlust
wiederhergestellt werden.
NFA-02 (Benutzbarkeit)
Das System muss schnell erlernbar, einfach bedienbar und gut verständlich sein.
NFA-03 (Übertragbarkeit)
Das System oder einzelne Module sollen auch in anderen Projekten beziehungsweise
Umgebungen wiederverwendet werden.
NFA-04 (Verfügbarkeit)
Das System sollte jederzeit erreichbar und unterstützend für Patienten bei seiner
Behandlung sein.
46
4.4 Anforderungen
NFA-05 (Robustheit)
Das System muss gegenüber Fehlangaben widerstandsfähig sein.
NFA-06 (Wartbarkeit)
Das System sollte jederzeit änderbar sein, um Fehler zu beheben, die Performanz zu
verbessern und die Stabilität zu gewährleisten.
47
„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“
Aristoteles
5
Konzept
In diesem Kapitel werden zunächst die ersten Paper Mockups 5.1 vorgestellt, welche
zu Beginn dieser Arbeit erstellt wurden. Im Anschluss werden in Abschnitt 5.2 die
User-Interface-Styleguides erläutert. Hier werden zunächst Themes und Farben 5.2.1,
Typographie 5.2.2 und GUI-Elemente 5.3 definiert. Abschließend beinhaltet Abschnitt 5.4
eine Übersicht über das
Bootstrap-Framework
, welches bei der Realisierung verwendet
wurde.
5.1 Paper Mockups
Paper Mockups sind papierbasierte „low-fidelity“
1
-Mockups, welche bereits in der frühen
Phase der Entwicklung eingesetzt werden [
8
]. Durch den Einsatz von Paper Mockups
kann von Testpersonen direktes Feedback, wie zum Beispiel über die Funktionalität oder
das Layout, erhoben werden. Ziel dieser Methode ist es, schnelle und kostengünstige
Entwürfe zu erstellen, um Probleme schon vor der Implementierungsphase zu lösen.
1Einfache und schnelle Erstellung von ersten Mockups
49
5 Konzept
Paper Mockups bringen diverse Vorteile gegenüber von elektronischen Mockups mit
sich: In erster Linie können mit Paper Mockups schnelle, einfache und kostengünstige
Entwürfe erstellt werden, die zusätzlich mit geringem Aufwand schnell geändert werden
können. Darüber hinaus können Paper Mockups ohne weitere technische Kenntnisse
erstellt werden. Des Weiteren muss das Augenmerk nicht primär auf das Optische gelegt
werden, wodurch die Konzentration auf den eigentlichen Inhalt aufgerichtet werden kann.
Außerdem basieren Paper Mockups auf ersten Ideen und müssen keinesfalls „perfekt“
sein. Durch die schnelle Erstellung von Mockups kann bereits in der Entwurfsphase
erkannt werden, ob die eingeschlagene Richtung zufriedenstellend ist. Neben den
Vorteilen existieren auch einige wenige Nachteile: Schwierigkeiten können nur in der
Implementierungsphase erkannt werden. Weiterhin können falsch gewählte Testperso-
nen das Projekt in eine andere oder eine falsche Richtung lenken. Zudem besteht die
Gefahr, dass einige Ideen beziehungsweise Entwürfe technisch nicht realisierbar sind.
Die folgende Abbildung zeigt Ausschnitte aus den erstellten Paper Mockups. Zu sehen
sind Ansichten aus den Bereichen Einladungen und Behandlungen.
Abbildung 5.1: Paper-Mockups - Therapeut einladen
50
5.2 Styleguide
Abbildung 5.2: Paper-Mockups - Behandlungen verwalten
5.2 Styleguide
In dem vorliegenden Abschnitt wird das Styleguide für die Therapeuten Plattform defi-
niert. Styleguides sind vordefinierte Richtlinien, die bei der Erstellung eines Entwurfes
eingehalten werden müssen.
Ziel eines Styleguide ist es, eine einheitliche und konsistente Benutzeroberfläche zu
gestalten [
8
]. Hierbei werden zunächst die Themes und Farben, Typographie und GUI-
Elemente2definiert.
Die folgenden Richtlinien dienen für die spätere Umsetzung der Therapeuten Plattform,
an denen sich die Entwickler oder Designer halten sollten. Außerdem wird mit den
Styleguides eine einheitliche Struktur erreicht, die dem Nutzer bei der Bedienung der
Therapeuten eine Erleichterung ermöglichen soll. Das hat zur Folge, dass sich der
2Grafische Bedienelemente
51
5 Konzept
Nutzer von Beginn an schneller zurechtfindet und auf das Wesentliche konzentrieren
kann. Auf diese Weise kann Zeit eingespart werden.
5.2.1 Themes und Farben
Für die Therapeuten Plattform wird ein Farbkonzept benötigt, welche eine einheitliche
und konsistente Benutzeroberfläche aufweist.
Nach den Grundprinzipien der Usability Engineering [
8
], sollte beim Einsatz von Farben
auf folgende Aspekte geachtet werden: Beim Einsatz von Farben sollte in erster Linie
darauf geachtet werden, dass bei jeder Farbe ein Wiedererkennungswert sichtbar ist.
Überdies sollte man nicht mehr als fünf bis sieben unterschiedliche Farben verwenden.
Denn das Auge muss sich bei jeder Farbe neu fokussieren, um die Elemente scharf
sehen zu können. Zudem können viele Farben die Augen ermüden beziehungsweise
belasten. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden keine ähnlichen Farben zu verwenden,
damit jede Farbe gut voneinander unterscheidbar ist und einen Wiedererkennungswert
hat. Verwendet wurden die Hauptfarben von Bootstrap 5.4.1. Jede Farbdefinition 5.1
erfüllt eine bestimmte Funktionalität und verfügt eine bestimmte Bedeutung:
# Farbe Hex R G B
1 #1c84c6 28 132 198
2 #1ab394 26 179 148
3 #ed5565 237 85 101
4 #f8ac59 248 172 89
5 #e6e6e6 230 230 230
6 #ffffff 255 255 255
6 #000000 0 0 0
Tabelle 5.1: Verwendete Farben
52
5.2 Styleguide
Die Farbe
Blau (#1)
wird als Akzentfarbe verwendet. Diese Farbe soll wichtige Ele-
mente hervorheben. Außerdem dient diese Farbe zur Repräsentation der Therapeuten
Plattform. Die Farbe
Grün (#2)
wird verwendet, um einen
„aktiven Status“
zu charakte-
risieren. Außerdem werden Aktionen wie
„Status ändern“
oder
„Versionen verwalten“
grün gefärbt.
Rot (#3)
beschreibt einen
„beendeten Status“
. Darüber hinaus wird die
Farbe Rot für die Aktionen „Löschen“ und „Status ändern“ verwendet. Des Weiteren
wird die Farbe
Gelb (#4)
dafür eingesetzt, um bestimmte Aktionen bearbeiten zu kön-
nen. Ergänzt werden die Haupt- und Akzentfarben von einer Graustufe (Farbe
Grau
(#5)
). Die Graustufe wird hauptsächlich als Hintergrundfarbe und für die einzelnen
Menüeinträge verwendet. Auch werden die GUI-Elemente wie zum Beispiel Checkboxen,
Radio-Buttons, Tabellen, Textfelder, Dropdowns und Schaltflächen mit einer Graustufe
versehen. Die Farbe
Weiß (#6)
wird für die Aktion
„Abbrechen“
verwendet. Außerdem
wird die Schrift standardmäßig in der Farbe
Schwarz (#7)
angezeigt. Die Kombination
aus der grauen Hintergrundfarbe und schwarzen Schrift ermöglicht dem Nutzer eine
bessere Lesbarkeit.
5.2.2 Typographie
In der konzipierten Therapeuten Plattform handelt es sich um eine
Open Sans
Schrift-
familie, welche unter der Lizenz
„Apache License 2.0“
veröffentlicht wurde und unter
Google Fonts
heruntergeladen werden kann [
43
].
Open Sans
ist eine serifenlose Schrift-
art, welche speziell als Schriftart für die Darstellung auf einem Bildschirm verwendet
wird. Diese Schriftart ist unter anderem in „flat design-trend“ Webseiten beliebt [44].
Open Sans
wird in verschiedenen Schriftvarianten angeboten, wobei für diese Arbeit die
vordefinierten HTML-Überschriften, h1 bis h6, verwendet wird 5.3. Des Weiteren wird für
alle Standard-Texte eine Schriftgröße von 13px verwendet.
53
5 Konzept
Abbildung 5.3: Open Sans - HTML-Überschriften
1<h1>HTML-Überschrift h1 - 30px</h1>
2<h2>HTML-Überschrift h2 - 24px</h2>
3<h3>HTML-Überschrift h3 - 16px</h3>
4<h4>HTML-Überschrift h4 - 14px</h4>
5<h5>HTML-Überschrift h5 - 12px</h5>
6<h6>HTML-Überschrift h6 - 10px</h6>
Listing 5.1: HTML Überschriften
5.3 Verwendete GUI-Komponente
Die Oberfläche der Therapeuten Plattform entsteht durch eine Zusammenstellung ein-
zelner Bootstrap GUI-Komponenten 5.4.1. GUI-Komponenten oder auch
„Widgets“
sind
grafische Bedienelemente, die für eine bestimmte Interaktion zuständig sind. Jede
einzelne Komponente verfügt über eine spezielle Bedeutung und Funktion. Um ein
bestmögliches und einheitliches Ergebnis zu erreichen, werden einige GUI-Komponente
miteinander verknüpft.
In diesem Abschnitt werden alle in der Therapeuten Plattform eingesetzten GUI-Komponenten
nach ihrer Funktionalität beschrieben.
54
5.3 Verwendete GUI-Komponente
5.3.1 Radio-Buttons
Radio-Buttons sind Optionsfelder, die vertikal oder horizontal angeordnet werden und
kommen zum Einsatz, sobald nur eine von mehreren Optionen zur Auswahl stehen.
Radio-Buttons lassen sich über das
input
-Element vom Typ
radio
erzeugen 5.3.1. Um
ein Radio-Button zu deaktivieren, muss das Schlagwort disabled angegeben werden.
Abbildung 5.4: GUI-Komponente: Radio Buttons
1<div class="i-checks">
2<label><input type="radio" value="option1" name="a">1</label>
3<label><input type="radio" value="option1" name="a">2</label>
4<label><input type="radio" value="option1" name="a">3</label>
5</div>
Listing 5.2: Radio-Buttons
5.3.2 Checkboxen
Checkboxen sind Optionsfelder und kommen zum Einsatz, sobald mindestens eine oder
mehrere Optionen aus einer Liste ausgewählt werden. Checkboxen lassen sich über das
input
-Element vom Typ
checkbox
erzeugen 5.3.2. Um eine Checkbox zu deaktivieren,
muss das Schlagwort disabled angegeben werden.
Abbildung 5.5: GUI-Komponente: Checkboxen
55
5 Konzept
1<div class="i-checks">
2<label><input type="checkbox" value="" checked="">1</label>
3<label><input type="checkbox" value="" checked="">2</label>
4<label><input type="checkbox" value="" checked="">3</label>
5<label><input type="checkbox" value="" checked="">4</label>
6<label><input type="checkbox" value="" checked="">5</label>
7</div>
Listing 5.3: Checkboxen
5.3.3 Textfelder
Textfelder sind grafische Bedienelemente, die Texteingaben vom Benutzer aufnehmen
können. Um ein Textfeld zu erzeugen, muss das
input
-Element mit der Klasse form-
control angegeben werden 5.3.3. Weiterhin können Textareas erzeugt werden. Dafür
muss die Klasse textarea mit dem Attribut form-control angegeben werden.
Beispiel: <textarea class="form-control"rows="3»</textarea>
Mit dem Attribut
rows
kann die Anzahl der Zeilen im Textfeld bestimmt werden. Außer-
dem kann mit dem boolischen Wert
disabled
das Textfeld deaktiviert beziehungsweise
ausgegraut werden. Falls das Eingabefeld ausgefüllt werden muss, ist es erforderlich
das Schlagwort required anzugeben.
Abbildung 5.6: GUI-Komponente: Textfelder
56
5.3 Verwendete GUI-Komponente
1<form class="form-horizontal">
2<div class="form-group">
3<label for="eingabeFeldEmail" class="col-sm-2 control-label">
Passwort:</label>
4<div class="col-sm-10">
5<input type="email" class="form-control" id="
eingabefeldEmail" placeholder="E-Mail eingeben">
6</div>
7</div>
8<div class="form-group">
9<label for="eingabefeldPasswort" class="col-sm-2 control-label
">Passwort:</label>
10 <div class="col-sm-10">
11 <input type="password" class="form-control" id="
eingabefeldPasswort" placeholder="Passwort eingeben">
12 </div>
13 </div>
14 <button type="submit" class="btn btn-success pull-right">
Abschicken</button>
15 </form>
Listing 5.4: Textfelder
5.3.4 Registerkarten
Registerkarten oder auch Tabs genannt verfügen über mehrere Ansichten, zwischen
denen gewechselt werden können. So kann im Gegensatz zur normalen Ansichten
schneller, einfacher und effektiver zwischen den Ansichten gewechselt werden.
Um Tabs zu erstellen, muss die Klasse
nav-tabs
in Verbindung mit der
nav
Grund-
klasse angegeben werden 5.3.4. Außerdem kann nur eine Ansicht als aktiv angezeigt
werden, während andere Ansichten ausgeblendet werden. Dafür muss die Klasse
<li
class=äctive» angegeben werden.
Zur besseren Darstellung der Tabs, können zusätzlich Icons neben den Reitern hinzuge-
57
5 Konzept
fügt werden. Dementsprechend kann zwischen den Tabs besser unterschieden werden.
Des Weiteren besteht die Option, Tabs vertikal darzustellen.
Abbildung 5.7: GUI-Komponente: Tabs
1<ul class="nav nav-tabs">
2<li class="active">
3<a data-toggle="tab" href="#tab-1">
4<i class="fa fa-list-ul"></i> Behandlungen
5</a>
6</li>
7<li>
8<a data-toggle="tab" href="#tab-2">
9<i class="fa fa-group"></i> Patienten
10 </a>
11 </li>
12 </ul>
Listing 5.5: Tabs
5.3.5 Tabellen
Tabellen werden eingesetzt, um eine große Anzahl an Informationen einfach und struk-
turiert darzustellen. Hierbei muss die Klasse
table
zu einer
table
-Element hinzufügt
werden. Außerdem können einzelne Zeilen mit zwei oder mehreren Hintergrundfarben
gefärbt werden. Dazu muss im
tbody
-Element die Klasse
table-striped
hinzugefügt
werden.
58
5.3 Verwendete GUI-Komponente
Abbildung 5.8: GUI-Komponente: Tabellen
1<table class="table table-striped">
2<thead>
3<tr>
4<th> Version </th>
5<th> Titel </th>
6<th> Erstellt am </th>
7<th> Vergleichen </th>
8</tr>
9</thead>
10 <tbody>
11 <tr>
12 <td> v 1.0 </td>
13 <td> Die Hose im Stehen anziehen </td>
14 <td> 23.01.2016 </td>
15 <td> <div class="i-checks"><label> <input type="checkbox"
value="" checked=""></label></div> </td>
16 </tr>
17 <tr>
18 [...]
19 </tr>
20 </tbody>
21 </table>
Listing 5.6: Tabellen
59
5 Konzept
5.3.6 Fortschrittskarten
Fortschrittsbalken oder auch
Progress Bar
genannt, sind Verlaufsleisten, die Informatio-
nen über den Fortschritt einer Aufgabe abbilden.
Um einen Forschrittsbalken zu erstellen, muss die Klasse
progress
zu einem
div
-Element
hinzugefügt werden. Mit den Klassen
progress-striped active
kann der Fortschrittsbalken
animiert werden.
Abbildung 5.9: GUI-Komponente: Progress Bar
1<div class="progress progress-striped active m-b-sm">
2<div style="width: 80%;" class="progress-bar"></div>
3</div>
Listing 5.7: Progress Bar
5.3.7 Navigation
Eine Navigation ist eine Menü-Komponente, die aus mehreren verschachtelte Unter-
menüs zusammengesetzt wird. Durch Angabe der Klasse
navbar
und
navbar-default
kann eine Navigation erstellt werden. Alle direkt aufrufbaren Ansichten sind über die
Navigation erreichbar. Bei Bedarf kann die Navigation ein- und ausgeklappt werden, um
die Breite des Bildschirms für den Inhalt anzupassen.
60
5.3 Verwendete GUI-Komponente
Abbildung 5.10: GUI-Komponente: Navigation
1<nav class="navbar-default navbar-static-side" role="navigation">
2<div class="sidebar-collapse">
3<ul class="nav metismenu" id="side-menu">
4<li class="nav-header">
5[...]
6</li>
7[...]
8<li class="active">
9<a href="#"><i class="fa fa-archive"></i> <span class="
nav-label">Repository </span><span class="fa arrow"></
span></a>
61
5 Konzept
10 <ul class="nav nav-second-level collapse">
11 <li class="active"><a href="#">Aufgaben</a></li>
12 <li><a href="#">Kontext</a></li>
13 </ul>
14 </li>
15 [...]
16 </ul>
17 </div>
18 </nav>
Listing 5.8: Navigation
5.3.8 Breadcrumbs
Durch die Verwendung von Breadcrumbs wird die Seite angezeigt, in welcher Position
sich der Nutzer in der Hierarchie befindet.
Abbildung 5.11: GUI-Komponente: Breadcrumbs
1<div class="row wrapper border-bottom white-bg page-heading">
2<h2>Aufgaben Repository anzeigen</h2>
3<ol class="breadcrumb">
4<li>
5<a href="#">Home</a>
6</li>
7<li>
8<a href="#">Repository</a>
9</li>
62
5.3 Verwendete GUI-Komponente
10 <li class="active">
11 <strong>Aufgaben Repository</strong>
12 </li>
13 </ol>
14 </div>
Listing 5.9: Breadcrumbs
5.3.9 Buttons
Buttons können durch die Tag-Elemente
a
,
button
oder
input
erzeugt werden 5.3.9.
Außerdem können Buttons in Bootstrap nicht nur einzeln, sondern auch in Gruppen
erstellt werden. Hierzu muss die CSS-Klasse
btn-group
hinzugefügt werden. Überdies
können Buttons auch Zustände besitzen: active, disabled
Die Abbildung 5.12 zeigt Buttons in verschiedenen Farben und Größen.
Abbildung 5.12: GUI-Komponente: Buttons
1<a class="btn btn-default btn-xs" href="#" role="button">Mini</a>
2<button class="btn btn-info btn-sm" type="submit">Small</button>
3<input class="btn btn-primary" type="button" value="Default">
4<input class="btn btn-success btn-lg" type="submit" value="Large">
Listing 5.10: Buttons
63
5 Konzept
5.3.10 Label und Badges
Mit Labels oder Badgets können kurze Hinweise eingeblendet werden. Badgets werden
eingesetzt, um beispielsweise die Anzahl der ungelesenen Nachrichten oder Kalende-
reinträge darzustellen. Labels hingegen werden hauptsächlich für das Anzeigen von
Zuständen eingesetzt.
Abbildung 5.13: GUI-Komponente: Label und Badges
1<span class="label label-primary">Aktiv </span>
2<span class="label label-danger">Beendet </span>
3<button class="btn btn-success" type="button">Nachrichten
4<span class="badge">7</span>
5</button>
Listing 5.11: Label und Badges
5.3.11 Dropdown
Dropdowns sind ein- und ausklappbare Listen, mit denen Werte aus der Liste ausgewählt
werden können. Dropdowns werden mit dem Element select erstellt. Um die einzelnen
Auswahlpunkte aus einer Liste zu definieren, muss der Tag
options
verwendet werden.
Um die Aufklapp-Richtung einer Dropdown-Liste zu ändern, muss die Klasse
dropdown
in eine
dropup
Klasse geändert werden. Des Weiteren können sogenannte Dropdown-
Buttons erstellt werden 5.14.
64
5.3 Verwendete GUI-Komponente
Abbildung 5.14: GUI-Komponente: Dropdown
1<select class="form-control m-b" name="account">
2<option> Option 1 </option>
3<option> Option 2 </option>
4<option> Option 3 </option>
5</select>
6
7
8<div class="dropdown">
9<button class="btn btn-success dropdown-toggle" type="button"
data toggle="dropdown">Dropdown Button<span class="caret"></
span></button>
10 <ul class="dropdown-menu">
11 <li><a href="#">Option 1 </a></li>
12 <li><a href="#">Option 2 </a></li>
13 <li><a href="#">Option 3 </a></li>
14 </ul>
15 </div>
Listing 5.12: Dropdown
65
5 Konzept
5.4 Responsive Webdesign
Unter
Responsive Webdesign
wird das einheitliche Anzeigen von flexiblen Webanwen-
dungen auf allen Endgeräten verstanden. In diesem Abschnitt wird eine Übersicht
über das
Bootstrap-Framework
5.4.1, welches bei der Realisierung verwendet wird,
vorgestellt.
5.4.1 Bootstrap
Bootstrap [
45
] ist ein Frontend-Framework unter Verwendung von HTML, CSS und Ja-
vaScript, welches speziell für responsive Webanwendungen entwickelt wurde. Bootstrap
bietet eine große Anzahl von GUI-Elementen für etwa Tabellen, Buttons, Formulare,
Navigation zur Verfügung. Daneben können weitere Elemente unter Verwendung von
JavaScript, wie Kalender, Datepicker, Gallery, Alerts oder auch Modals eingebunden
werden.
Bootstrap verwendet standardmäßig ein responsives Rastersystem, welches aus 12
Spalten besteht. Dabei passt sich das Raster automatisch auf die Größe aller Bildschirme
an [45]. Außerdem kann der Inhalt mit row auf eine neue Reihe hinzugefügt werden.
Um die Spalten der kleinen Geräte wie Smartphones sowie mittleren Geräte wie Tablets
richtig darzustellen, müssen die Raster-Klasse
col-xs
und
col-md
hinzugefügt werden
5.2. Durch das responsive Design können bestimmte Elemente für einige Endgeräte
ein- oder ausgeblendet werden. In der vorliegenden Tabelle wird dargestellt, wie das
Bootstrap Rastersystem funktioniert.
Abbildung 5.15: Bootstrap Rastersystem
66
5.4 Responsive Webdesign
Smartphones
(<768px)
Tablets
(>=768px)
PCs
(>=992px)
PCs
(>=1200px)
Breite Keine (auto) 750px 970px 1170px
Klassen-Präfix .col-xs .col-sm .col-md .col-lg
Spaltenanzahl 12
Spaltenbreite Auto ca. 62px ca. 81px ca. 97px
Tabelle 5.2: Bootstrap Raster-Optionen auf allen Endgeräten
1<div class="row">
2<div class="col-xs-12 col-md-8">.col-xs-12 .col-md-8</div>
3<div class="col-xs-6 col-md-4">.col-xs-6 .col-md-4</div>
4</div>
5<div class="row">
6<div class="col-xs-6 col-md-4">.col-xs-6 .col-md-4</div>
7<div class="col-xs-6 col-md-4">.col-xs-6 .col-md-4</div>
8<div class="col-xs-6 col-md-4">.col-xs-6 .col-md-4</div>
9</div>
10 <div class="row">
11 <div class="col-xs-6">.col-xs-6</div>
12 <div class="col-xs-6">.col-xs-6</div>
13 </div>
Listing 5.13: Bootstrap Rastersystem
5.4.2 HTML
Hypertext Markup Language (HTML) ist eine auf XML basierende Sprache, die zur
Strukturierung von textbasierten Dokumente dient [
46
]. Eine wichtige Eigenschaft von
HTML ist die Erstellung von Verweisen (Hyperlinks). Darüber hinaus können Texte,
Tabellen, Bilder und andere Inhalte angeordnet werden. Die Gestaltungsvorgaben der
HTML-Seiten werden mittels der Formatierungssprache CSS 5.4.3 definiert.
67
5 Konzept
Ein HTML-Dokument besteht aus mindestens folgenden Elementen:
html: Das gesamte Dokument wird durch das html Element umschlossen.
head: Das head Element enthält Informationen über den Inhalt der Webseite.
title:
Das
title
Element wird im Tab jedes Browsers angezeigt. Zudem wird das
title
Element von den Suchmaschinen für die Suche verwendet.
body: Der wesentliche Inhalt wird innerhalb eines body Elements definiert.
Im folgenden Beispiel wird dargestellt, wie ein HTML-Grundgerüst aufgebaut ist.
1<!DOCTYPE html>
2<html>
3<head>
4<title> Titel </title>
5</head>
6<body>
7<p> Inhalt </p>
8</body>
9</html>
Listing 5.14: HTML Grundgerüst
5.4.3 CSS
Cascading Style Sheets (CSS) [
47
] ist eine Formatierungssprache, welche die Benutze-
roberfläche der HTML-Dokumente definiert. CSS wurde entworfen, um die Gestaltung
der Benutzeroberflächen mit dem eigentlichen Inhalt zu trennen. Mit CSS können Farben,
Typographie, Layout (Rand, Höhe, Breite, Position) und Animationen festgelegt werden.
Das CSS Box-Model 5.16 beschreibt die Eigenschaft einer Box. Mit dem Box-Model
kann der Außenabstand (
margin
), Innenabstand (
padding
), Rahmen (
border
) und Inhalt
(
content
) definiert werden. Die folgende Grafik 5.16 demonstriert, wie das Box-Model
aufgebaut ist.
68
5.4 Responsive Webdesign
Abbildung 5.16: CSS Box-Modell
Aufbau von CSS Anweisungen:
1.btn-circle {
2width: 30px;
3height: 30px;
4padding: 6px 0;
5border-radius: 15px;
6text-align: center;
7font-size: 12px;
8line-height: 1.428571429;
9}
10 .btn-circle.btn-lg {
69
5 Konzept
11 width: 50px;
12 height: 50px;
13 padding: 10px 16px;
14 border-radius: 25px;
15 font-size: 18px;
16 line-height: 1.33;
17 }
18 .btn-circle.btn-xl {
19 width: 70px;
20 height: 70px;
21 padding: 10px 16px;
22 border-radius: 35px;
23 font-size: 24px;
24 line-height: 1.33;
25 }
Listing 5.15: Aufbau von CSS Anweisungen
CSS über HTML:
1<button type="button" class="btn btn-primary btn-circle btn-xl">
2<i class="fa fa-list"></i>
3</button>
4<button class="btn btn-success btn-circle btn-lg" type="button">
5<i class="fa fa-link"></i>
6</button>
7<button class="btn btn-info btn-circle" type="button">
8<i class="fa fa-check"></i>
9</button>
10 <button class="btn btn-warning btn-circle btn-lg" type="button">
11 <i class="fa fa-times"></i>
12 </button>
13 <button class="btn btn-danger btn-circle btn-xl" type="button">
14 <i class="fa fa-heart"></i>
15 </button>
Listing 5.16: CSS über HTML
70
5.4 Responsive Webdesign
Abbildung 5.17: Buttons formatiert mit CSS
5.4.4 JavaScript
JavaScript ist eine Programmiersprache, die zur Entwicklung interaktiver HTML-Webseiten
angewendet werden kann [48].
Einige Einsatzbereiche von JavaScript ist die Validierung der Daten von Formularein-
gaben, das Anzeigen von Suchvorschlägen während der Eingabe, das Wechseln von
mehreren Frames, die Anzeige von modalen Dialogen oder Alerts und der Transfer von
Daten ohne ein erneutes Laden der Webseite.
Im Folgenden werden zwei Beispiele vorgestellt, in denen JavaScript eingesetzt wird.
Sweet Alert
Sweet Alerts ist ein Framework, welches zur Anzeige von Warnhinweisen oder bestimm-
ten Informationen dient. In der dieser Arbeit wurden Sweet Alerts verwendet, um eine
Aktion zu bestätigen, ein Element zu löschen oder zu bearbeiten 5.18.
Abbildung 5.18: Sweet Alerts
71
5 Konzept
Aufbau einer Sweet Alert:
1<script src="js/plugins/sweetalert/sweetalert.min.js"></script>
2
3<script>
4$(document).ready(function() {
5$('.delete-aufgabe-modal').click(function () {
6swal({
7title: "Sind Sie sich sicher?",
8text: "Die Aufgabe wird unwiderruflich gelöscht!",
9type: "warning",
10 showCancelButton: true,
11 confirmButtonColor: "#DD6B55",
12 confirmButtonText: "Ja, löschen!",
13 cancelButtonText: "Nein, abbrechen!",
14 closeOnConfirm: false,
15 closeOnCancel: false },
16 (isConfirm) {
17 if (isConfirm) {
18 swal("Gelöscht!","Die Aufgabe wurde erfolgreich gelö
scht!","success");
19 } else {
20 swal("Abgebrochen","Die Aufgabe wurde nicht gelöscht!",
"error");
21 }
22 });
23 });
24 });
25 </script>
Listing 5.17: Aufbau einer Sweet Alert
72
5.4 Responsive Webdesign
Modal
Ein Modal ist ein Dialog-Fenster, welches sich hauptsächlich über einen auslösenden
Button auf eine Seite legt. Hierbei ist der Nutzer verpflichtet mit dem Modal zu inter-
agieren, um erneut auf die normale Seite zu gelangen. Vorwiegend werden Buttons
verwendet, um modale Dialoge einzublenden. Innerhalb des Buttons muss eine
id
defi-
niert werden, um den Modal über JavaScipt aufzurufen.
Des Weiteren besteht ein Modal aus einem Header, Body und Footer.
Abbildung 5.19: Modal
73
5 Konzept
Ein Modal wird wie folgt aufgerufen:
1<button type="button" class="btn btn btn-success" data-toggle="
modal" data-target="#myModal-1"> <i class="fa fa-filter"></i>
Filter</button>
2
3<div class="modal inmodal" id="myModal-1" tabindex="-1" role="
dialog" aria-hidden="true">
4<div class="modal-dialog">
5<div class="modal-content animated bounceInRight">
6<div class="modal-header">
7<button type="button" class="close" data-dismiss="modal"><
span aria-hidden="true">\×</span><span class="
sr-only">Close</span></button>
8<i class="fa fa-filter modal-icon"></i>
9<h4 class="modal-title">Filter</h4>
10 [...]
11 </div>
12 <div class="modal-body">
13 [...]
14 </div>
15 <div class="modal-footer">
16 <button type="button" class="btn btn-white" data-dismiss="
modal">Abbrechen</button>
17 <button type="button" class="btn btn-success" href="#">
Anzeigen</button>
18 </div>
19 </div>
20 </div>
21 </div>
Listing 5.18: Modal
74
5.4 Responsive Webdesign
5.4.5 Inspinia
Inspinia [
7
] ist ein responsives Frontend-Framework im flat design [
44
] und basiert
auf Bootstrap [
45
]. Das Framework ist eine Zusammenstellung von verschiedenen
jQuery-Plugins und verfügt über eine Vielzahl von wiederverwendbaren GUI-Elementen
5.3. Inspinia kann für die Entwicklung von Web-Anwendungen, Projektmanagement-
Systemen oder Admin Dashboards verwendet werden.
Die nachstehende Grafik stellt die Hauptstruktur der HTML-Elemente in Inspinia dar.
1. wrapper (Main-Container von Body-Elementen)
2. nav navbar-static-side (Navigation Links)
3. page-wrapper (Main-Container für Seiten-Elemente)
4. nav navbar-static-top (Navigation oben)
5. page-heading (Container mit Seitenüberschrift und Breadcrumbs)
6. wrapper-content (Haupt-Container für HTML-Elemente)
7. footer (Haupt-Container für den Footer)
Abbildung 5.20: Aufbau einer Seite in Inspinia
75
5 Konzept
Das folgende Beispiel zeigt den Aufbau einer leeren Seite in Inspinia. Zu sehen ist der
Header, welcher Metadateien und CSS definiert, das Navigationsmenü
nav
und der
Haupt-Content-Wrapper, welche eine Überschrift und den Inhalt der Seite beinhalten.
Zum Schluss werden die JavaScript-Plugins eingebunden.
1[...]
2<meta charset="utf-8">
3<meta name="viewport" content="width=device-width,
initial-scale=1.0">
4<title>Musterseite</title>
5<link href="css/bootstrap.min.css" rel="stylesheet">
6<link href="font-awesome/css/font-awesome.css" rel="stylesheet">
7<link href="css/animate.css" rel="stylesheet">
8<link href="css/style.css" rel="stylesheet">
9[...]
10 <body>
11 <div id="wrapper">
12 <nav class="navbar-default navbar-static-side" role="navigation"
>
13 <div class="sidebar-collapse">
14 <ul class="nav metismenu" id="side-menu">
15 <li class="nav-header">
16 <div class="dropdown profile-element">
17 <a data-toggle="dropdown" class="dropdown-toggle" href="
#">
18 <span class="clear"> <span class="block m-t-xs"> <s
trong class="font-bold">Max Mustermann</strong>
19 [...]
20 </div>
21 [...]
22 </li>
23 <li class="active">
24 <a href="musterseite.html"><i class="fa fa-th-large"></i
> <span class="nav-label">Musterseite</span></a>
25 </li>
26 </ul>
76
5.4 Responsive Webdesign
27 </div>
28 </nav>
29 <div id="page-wrapper" class="gray-bg">
30 <div class="row border-bottom">
31 <nav class="navbar navbar-static-top white-bg" role="
navigation" style="margin-bottom: 0">
32 <div class="navbar-header">
33 <a class="navbar-minimalize minimalize-styl-2 btn
btn-success " href="#"><i class="fa fa-bars"></i> </
a>
34 <form role="search" class="navbar-form-custom" method="
post" action="#">
35 [...]
36 </form>
37 </div>
38 <ul class="nav navbar-top-links navbar-right">
39 <li>
40 <a href="#">
41 <i class="fa fa-sign-out"></i> Log out
42 </a>
43 </li>
44 </ul>
45 </nav>
46 </div>
47 <div class="wrapper wrapper-content animated fadeInRight">
48 <div class="row">
49 <div class="col-lg-12">
50 <div class="text-center m-t-lg">
51 [...]
52 </div>
53 </div>
54 </div>
55 </div>
56 <div class="footer">
57 [...]
77
5 Konzept
58 </div>
59 </div>
60 </div>
61
62 <script src="js/jquery-2.1.1.js"></script>
63 <script src="js/bootstrap.min.js"></script>
64 <script src="js/plugins/metisMenu/jquery.metisMenu.js"></script>
65 <script src="js/plugins/slimscroll/jquery.slimscroll.min.js"></s
cript>
66 <script src="js/inspinia.js"></script>
67 <script src="js/plugins/pace/pace.min.js"></script>
Listing 5.19: Aufbau einer leeren Seite in Inspinia
78
Das wichtigste Buch zum Lesen ist der Mensch.
Hacı Bekta¸s-ı Veli
6
Umsetzung und finaler Entwurf
Im vorliegenden Kapitel wird auf Basis der Anforderungsanalyse 4 ein finaler Entwurf der
therapeutischen Plattform vorgestellt. Zu Beginn wird in Abschnitt 6.1 ein Überblick über
den Ablauf des Gesamtsystems in Form einer Grafik gegeben. Im Anschluss werden
in Abschnitt 6.2 alle verfügbaren Dialoge und ihre Erreichbarkeit mit Hilfe eines Struk-
turdiagramms illustriert. Abschließend folgt in Abschnitt 6.3 die Vorstellung des finalen
Entwurfs.
6.1 Übersicht Gesamtsystem
Abbildung 6.1 visualisiert den Ablauf aller Komponenten des Gesamtsystems in Form ei-
ner Grafik. Dabei wird das Zusammenwirken zwischen Therapeut und Patient dargestellt.
Ziel des Projektes ist es, therapeutische Behandlungen in den Alltag des Patienten zu
integrieren. Außerdem ist es von Bedeutung, die Motivation des Patienten zu steigern,
neue Techniken zu entwickeln und gleichzeitig den Patienten bei der Bewältigung von
Alltagsproblemen zu unterstützen. Folglich soll der Therapeut in diesem Prozess durch
79
6 Umsetzung und finaler Entwurf
die Plattform unterstützt werden.
Darüber hinaus soll das System zusätzlich in andere Bereiche ausgedehnt werden.
Ein Beispiel hierfür wäre die Psychotherapie, bei der therapeutische Hausaugaben als
Therapiemittel eingesetzt werden.
Über die therapeutische Plattform kann der Therapeut neue Aufgaben für den Patienten
erstellen. Multimediale Inhalte wie zum Beispiel Video, Bild oder Audio können bei
Bedarf zu einer Aufgabe hinzugefügt werden. Anschließend wird die Aufgabe an den
Webservice des Systems übergeben, wodurch die Daten in der Datenbank verwaltet
und gespeichert werden. Bereits erstellte Hausaufgaben können jederzeit vom Thera-
peuten abgerufen und verwaltet werden. Zu einer Behandlung werden zudem Statistiken
berechnet, wodurch der Therapeut einen Überblick über den bisherigen Verlauf der
Behandlung erhält. Im weiteren Verlauf kann der Patient die erstellten Hausaufgaben
abrufen und in der Anwendung, welche für unterschiedliche Endgeräte optimiert ist,
ausführen. Die Anwendung soll dem Patienten helfen, die Hausaufgaben entsprechend
den Anweisungen des Therapeuten zu erledigen. Zugleich wird der Patient bei der
Ausführung der Aufgabe daran erinnert, den definierten Kontext einzuhalten.
Bei der Ausführung der Aufgabe werden über die Anwendung Daten gesammelt [
9
], die
anschließend über den Server an den Therapeuten weitergeleitet werden. Infolgedessen
besteht für den Therapeuten die Möglichkeit, den Patienten während der Ausführung der
Hausaufgaben zu überwachen. Sofern vom Therapeuten erwünscht, muss der Patient
ein Feedback-Formular zur durchgeführten Aufgabe abgeben. Somit kann der Therapeut
die Aufgabenstellung an die Bedürfnisse des Patienten anpassen.
Die große Anzahl an erhobenen Daten sollen zudem von Wissenschaftlern zu Analyse-
zwecken verwendet werden. Dadurch sollen neue Erkenntnisse über die Verbesserung
der therapeutischen Hausaufgaben gewonnen werden. Diese können wiederum vom
Therapeuten aufgenommen und für zukünftige Therapien eingesetzt werden.
80
6.2 Dialogstrukturdiagramm
Psychotherapeut
Neue Aufgabe
Wissenschaftler
Entspannung: Montag
10.00 Expositionsübung
11.00
12.00
13.00 Entspannung
14.00
15.00
Psych. Supp.
Zufriedenheit:
Smartphone & Tablet Smartwatch Smart TV
Patient
Server
Datenbank Logik & Analyse Sicherheit
Webservice
Webservice
Aufgabe
Daten
Daten &
Feedback
Daten
Erstellen und Verwalten von Hausaufgaben Erinnerung und Unterstützung bei der Durchführung der Hausaufgaben
Multimedia
Zeitangabe
Name
Aufgabe
Erkenntnisse
Gewinnen neuer Erkenntnis durch große Datenmenge
FeedbackAustausch
Aufgabe
Abbildung 6.1: Übersicht des Gesamtsystems [49]
6.2 Dialogstrukturdiagramm
Die folgenden Abbildungen demonstrieren die Dialogstrukturen des Gesamtsystems
als Strukturdiagramm. In diesem Zusammenhang werden die Dialoge inklusive aller
Erreichbarkeiten dargestellt.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde das Strukturdiagramm in einzelne Diagramme
aufgeteilt. Abbildung 6.2 zeigt das Zusammenwirken aller Module innerhalb des Ge-
samtsystems. In den Abbildungen 6.3, 6.4, 6.5, 6.6, 6.7, 6.8, 6.9, 6.10, 6.11 werden zu
diesem Zweck Details zu den einzelnen Modulen dargestellt.
Zusätzlich besteht für den Nutzer die Möglichkeit, aus jeder Ansicht die Navigation
zu erreichen. Es ist zu beachten, dass das Gesamtsystem in zwei unterschiedliche
81
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Navigationen beziehungsweise Menüs unterteilt wurde.
Navigation 1
wird lediglich in
den Modulen Gast und Account eingesetzt und steht folglich allen Nutzern zur Verfügung.
Unterdessen wird
Navigation 2
in den Modulen Institut, Kontext, Aufgabe, Behandlung,
Therapeut, Feedback und Einladung eingesetzt und kann ausschließlich von angemel-
deten Nutzern genutzt werden kann.
Gesamtübersicht aller Module
In der Gesamtübersicht wird das Zusammenwirken aller Module dargestellt.
Abbildung 6.2: Strukturdiagramm: Gesamtübersicht
82
6.2 Dialogstrukturdiagramm
Gast-Modul
Im Gast-Modul hat der Nutzer ausschließliche Möglichkeit, den Marktplatz mit allen
Angeboten und den entsprechenden Details abzurufen.
Abbildung 6.3: Strukturdiagramm: Gast-Modul
Account-Modul
Der registrierte Nutzer kann sich in diesem Modul über eine E-Mail-Adresse anmelden.
Zugleich hat der Nutzer die Möglichkeit, das eigene Account zu verwalten oder zu sper-
ren. Demgegenüber können sich nicht registrierte Nutzer über einen Freischaltcode zu
einer Behandlung anmelden.
83
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.4: Strukturdiagramm: Account-Modul
Instituts-Modul
Im Instituts-Modul können Therapeuten innerhalb eines Instituts bestimmte Eckdaten
und Behandlungsangebote freigeben. Außerdem können neue Therapeuten über eine
E-Mail-Adresse für das gleiche Institut eingeladen werden.
84
6.2 Dialogstrukturdiagramm
Abbildung 6.5: Strukturdiagramm: Instituts-Modul
Kontext-Modul
Über das Kontext-Repositorium können selbst erstellte Kontexte abgerufen, bearbeitet
oder gelöscht werden. Weiterhin können endogene- oder exogene Kontexte erstellt
werden.
Abbildung 6.6: Strukturdiagramm: Kontext-Modul
85
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Aufgaben-Modul
Innerhalb des Aufgaben-Repositoriums können neue Aufgaben erstellt werden. Daneben
besteht die Option, verschiedene Medien-Elemente zu einer Aufgabe hinzuzufügen. Des
Weiteren können rechtliche Angaben wie Copyright und Disclaimer zu einer Aufgabe de-
finiert werden. Schließlich lassen sich selbst erstellte Aufgaben bearbeiten und löschen.
Abbildung 6.7: Strukturdiagramm: Aufgaben-Modul
86
6.2 Dialogstrukturdiagramm
Behandlungs-Modul
Der Therapeut kann im Behandlungs-Modul alle Behandlungen anzeigen und diese
nach Patienten filtern lassen. Zu jeder Behandlung wird eine Detail-Ansicht gezeigt, in
der Behandlungsaufgaben, Behandlungsvermerke, Behandlungsstatistiken und Behand-
lungsstatus verwaltet werden können. Zugleich kann bei der Erstellung einer neuen
Behandlung der Patient hinzugefügt und das Behandlungskontingent abgerufen werden.
Abbildung 6.8: Strukturdiagramm: Behandlungs-Modul
87
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Therapeuten-Modul
Im Therapeuten-Modul können Behandlungsaufgaben erstellt, bearbeitet und überwacht
werden. Hierbei können Änderungswünsche vom Patienten eingesehen und Hausaufga-
ben miteinander verglichen werden. Zusätzlich lassen sich im Therapeuten-Modul alle
Versionen miteinander vergleichen.
Abbildung 6.9: Strukturdiagramm: Therapeuten-Modul
88
6.2 Dialogstrukturdiagramm
Feedback-Modul
Im Feedback-Modul kann eine Feedback-Vorlage erstellt und bearbeitet werden. Die
Feedback-Vorlage kann Ja/Nein-Fragen, Fragebögen oder Medien-Elemente beinhalten.
Abbildung 6.10: Strukturdiagramm: Feedback-Modul
Einladungs-Modul
Der Therapeut kann im Einladungs-Modul Patienten für eine Behandlung und Therapeu-
ten für ein Institut einladen. Die offenen Einladungen kann jederzeit vom Therapeuten
widerrufen werden.
Abbildung 6.11: Strukturdiagramm: Einladungs-Modul
89
6 Umsetzung und finaler Entwurf
6.3 Finaler Entwurf
In diesem Abschnitt wird der finale Entwurf mit den dazugehörigen Komponenten vor-
gestellt. Der finale Entwurf wurde auf Grundlage des Frontend-Frameworks INSPINIA
5.4.5 erstellt und basiert auf Bootstrap 5.4.1. Das Framework wurde mit jQuery-Plugins
erstellt und verfügt über eine Vielzahl von wiederverwendbaren GUI-Elementen 5.3.
Dieser Abschnitt wird in folgende Module unterteilt: Gast 6.3.1, Account 6.3.2, Institut
6.3.3, Kontext 6.3.4, Aufgabe 6.3.5, Behandlung 6.3.6, Therapeut 6.3.7, Feedback 6.3.8
und Einladung 6.3.9.
6.3.1 Gast-Modul
Marktplatz anzeigen
Im Marktplatz 6.12 haben nicht angemeldete Nutzer ebenfalls die Möglichkeit, nach
freien Behandlungsplätzen zu suchen. Dabei werden dem Nutzer eine Liste von allen
Instituten mit der Anzahl an freien Plätze angezeigt. Sofern der Nutzer alle Institute in
einer Karte einsehen möchte, so muss er auf den Umkreissuche-Button 6.3.1 klicken.
Um Details über ein Institut betrachten zu können, muss der Nutzer entweder auf den
jeweiligen Eintrag oder auf den Detail-Button 6.3.1 klicken.
Zudem besteht die Möglichkeit, Einträge zu filtern. Hierbei können die Angebote nach frei-
en Plätzen, Fachgebieten, Orten und Entfernungen gefiltert werden. Die Filter-Funktion
ist optional und kann dafür verwendet werden, um einen bestmöglichen Therapeuten in
der Nähe zu finden. Weiterhin können Suchbegriffe in das Suchfeld eingegeben werden,
um nach einem bestimmten Therapeuten zu selektieren.
90
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.12: Gast-Modul: Marktplatz anzeigen
Umkreissuche
In der Umkreissuche werden die Angebote in einer Kartenansicht abgebildet 6.13.
Durch die Filter-Funktion kann sowohl ein gewünschter Ort als auch eine entsprechende
Entfernung angegeben werden. Zusätzlich kann nach freien Behandlungsplätzen und
dem gewünschten Fachgebiet gefiltert werden. Sobald der Benutzer ein Angebot aus
der Karte ausgewählt hat, wird er auf die Detail-Ansicht des Instituts 6.3.1 weitergeleitet.
Dort besteht für den Nutzer die Möglichkeit, alle verfügbaren Behandlungsangebote
eines Instituts einzusehen.
91
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.13: Gast-Modul: Umkreissuche Marktplatz
Institut aufrufen
Auf der Marktplatz-Detail-Ansicht 6.14 können alle Informationen zum gewünschten
Institut abgerufen werden. Dabei werden alle verfügbaren Behandlungsangebote inklu-
sive der freien Plätze angezeigt. Sobald der Nutzer den Mauszeiger auf die einzelnen
Behandlungsangebote bewegt, werden ihm einige Details zur Behandlung präsentiert.
Zusätzlich werden Kontaktdaten sowie die Öffnungszeiten des Instituts dargestellt. Da-
durch kann der Nutzer vor Behandlungsbeginn mit dem Therapeuten in Kontakt treten
und die Behandlungsdetails besprechen. Weiterhin wird in dieser Ansicht eine Beschrei-
bung des Instituts und eine dazugehörige Karte 6.3.1 angezeigt.
92
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.14: Gast-Modul: Marktplatz Institut abrufen
6.3.2 Account-Modul
Login
Die folgende Abbildung 6.15 veranschaulicht den Login-Bereich. An diesem Punkt
besteht für den Nutzer die Möglichkeit, sich über eine E-Mail-Adresse und ein Passwort
anzumelden. Bei falschen Angaben wird der Nutzer darauf verwiesen, die Angaben
93
6 Umsetzung und finaler Entwurf
erneut zu wiederholen. Sofern der Nutzer sein Passwort vergessen hat, so besteht die
Möglichkeit über
Passwort vergessen
6.3.2 ein neues Passwort anzufordern. Über das
Kontrollkästchen Eingeloggt bleiben kann der Nutzer angemeldet bleiben und muss sich
nicht jedes Mal neu anmelden, wenn der Browser geschlossen wird. Falls der Nutzer
im Besitz eines Freischaltcodes ist, kann er über den
Freischaltcode-Button
6.3.2 den
Behandlungscode eingeben und der Behandlung beitreten. Für den Fall, dass der Nutzer
weder angemeldet noch ein Freischaltcode besitzt, kann über den
Registrieren-Button
6.3.2 ein Account erstellt werden. Hierbei kann nach der Registrierung ein Freischaltcode
für eine Behandlung angefordert werden.
Abbildung 6.15: Account-Modul: Login
Login mit Freischaltcode
Das Hinzufügen eines Patienten zu einer Behandlung wird über den Freischaltcode
6.16 vollzogen. Dabei übergibt der Therapeut dem Patienten ein Freischaltcode, womit
er sich zu einer Behandlung hinzufügen kann. Falls der Nutzer nicht im Besitz eines
Freischaltcodes ist, kann er über
Erstelle ein Account
6.3.2 auf die Registrier-Ansicht
weitergeleitet werden.
94
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.16: Account-Modul: Login mit Freischaltcode
Registrieren
Beim Registriervorgang 6.17 wird der Nutzer aufgefordert, ein eigenes Benutzerprofil
anzulegen. Der Nutzer wird in diesem Zusammenhang dazu aufgefordert, persönliche
Informationen wie Vorname, Nachname, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und Passwort
einzugeben, wobei alle Eingabefelder Pflichtangaben sind. Die E-Mail-Adresse und das
Passwort müssen aus Sicherheitsgründen zweimal eingegeben werden. Sofern diese
Angaben nicht miteinander übereinstimmen, wird der Nutzer auf die erneute Angabe der
Daten hingewiesen. Im Registrierungsformular wird der Nutzer außerdem auf die AGBs
und Datenschutzerklärungen aufmerksam gemacht. Die Registrierung kann abgeschlos-
sen werden, sobald der Nutzer alle Daten korrekt angegeben hat und die vorliegenden
AGBs und Datenschutzerklärungen akzeptiert, indem er den Haken im Kontrollkästchen
setzt. Sobald der Nutzer den Registrieren-Button betätigt, ist die Registrierung abge-
schlossen und der Nutzer wird auf die Dashboard-Ansicht weitergeleitet und kann die
Plattform in vollem Umfang nutzen. Sollte der Nutzer dennoch im Besitz eines Accounts
sein, so kann er sich über den Anmelden-Button 6.3.2 anmelden.
95
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.17: Account-Modul: Registrieren
Passwort vergessen
Der Nutzer kann für den Fall, dass er sein Passwort vergessen hat, über die folgende
Ansicht 6.18 ein neues Passwort anfordern. Dazu muss der Nutzer in das Feld
E-
Mail-Adresse
eine registrierte E-Mail-Adresse angeben. Im nächsten Schritt wird der
Nutzer dazu aufgefordert, den Sicherheitscode, welcher über dem Textfeld angezeigt
wird, anzugeben. Mit
Passwort zurücksetzen
erhält der Nutzer an die hinterlegte E-Mail-
Adresse einen Link, wodurch dem Nutzer eine n er durch diesen Vorgang ein neues
Passwort eingeben kann.
96
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.18: Account-Modul: Passwort vergessen
Profil anzeigen
Nach Anmeldung werden dem Nutzer eine Übersicht über die hinterlegten Stammdaten
angezeigt 6.19. Dabei werden Stammdaten wie etwa Name, E-Mail-Adresse, Telefon,
Adresse und Status des Accounts dargestellt. Gegebenenfalls kann der Nutzer sei-
ne eigenen Stammdaten durch den
Stammdaten ändern
-Button verwalten. In diesem
Zusammenhang wird der Nutzer auf die
Profil verwalten
-Ansicht 6.3.2 weitergeleitet.
Weiterhin werden im Profil bestimmte Statistiken zur Behandlung und Patientenange-
zeigt.
97
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.19: Account-Modul: Profil anzeigen
Profil verwalten
Die folgende Abbildung 6.20 veranschaulicht die Ansicht
Profil verwalten
. In dieser
Ansicht können Nutzer ihre Daten wie Name, E-Mail-Adresse, Telefon, Adresse und
Passwort ändern. Zusätzlich besteht die Option, seinen Account zu deaktivieren. Bei
Deaktivierung des Accounts wird die im Verhältnis stehende Gegenseite über die Sper-
rung informiert. Außerdem werden alle aktiven Behandlungen gestoppt und der Status
der Behandlung wird auf
Beendet
gesetzt. Mit Bearbeiten können die
Collapse-Panels
aufgeklappt und die Profildaten geändert werden.
Collapse-Panels
sind einfache Rah-
men, die bestimmte Bereiche auf der Seite ein- und ausklappen können. Jede weitere
Änderung bedarf einer anschließenden Bestätigung durch Änderung speichern.
98
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.20: Account-Modul: Profil verwalten
6.3.3 Instituts-Modul
Eckdaten Vorschau
Die Eckdaten eines Instituts werden in einer Übersichtsseite angezeigt. Siehe dazu
Abschnitt 6.3.1.
Eckdaten bearbeiten
In der vorliegenden Abbildung 6.21 können Eckdaten wie zum Beispiel Instituts-Name,
Instituts-Leiter, Instituts-Typ, Adresse, Öffnungszeiten, Telefon und Institutsbeschreibung
geändert werden. Zusätzlich kann ein Logo für den Marktplatz hochgeladen werden.
Alle freigegebenen Eckdaten sind im Marktplatz 6.3.1 für jeden Nutzer zugänglich.
99
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.21: Instituts-Modul: Eckdaten bearbeiten
Behandlungsplätze
In dieser Ansicht 6.22 können Therapeuten Behandlungsangebote hinzufügen, bearbei-
ten oder löschen. Ein Behandlungsangebot besteht aus einen Namen, einer Beschrei-
bung und einer Kategorie. Im linken Bereich werden die bereits im System vordefinierten
Behandlungsangebote angezeigt. In der Mitte werden die selbst erstellten Behandlungs-
angebote dargestellt. Mit
Hinzufügen
erscheint ein modaler Dialog und der Therapeut hat
die Möglichkeit, neue Behandlungsangebote zu erstellen. Auf der rechten Seite werden
die angebotenen Behandlungsaufgaben definiert. Per
Drag-and-Drop
können Behand-
lungsaufgaben aus den Bereichen
"Vordefinierte Behandlungsangebote"
und
„Erstellte
Behandlungsangebote“ nach "Meine Behandlungsangebote" verschoben werden.
100
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.22: Instituts-Modul: Behandlungsplätze
Behandlungskontingent
Ein Behandlungskontingent 6.23 beschreibt die Anzahl der verfügbaren Behandlungs-
plätze innerhalb eines Instituts. Es können lediglich so viele Behandlungsplätze vom
Therapeuten an Patienten vergeben werden, wie im Kontingent hinterlegt sind. Sofern
das Behandlungskontingent erschöpft ist, muss der Admin kontaktiert werden, um den
Behandlungskontingent zu erweitern. Hierbei kann ein Kontingent ausschließlich vom
Admin ausgeweitet werden.
101
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.23: Instituts-Modul: Behandlungskontingent
Therapeuten einladen
Ein bereits angemeldeter Therapeut kann durch Eingabe von einer E-Mail-Adresse
und ein Ablaufdatum einen neuen Therapeuten zum Institut einladen 6.24. Mit dem
generierten Einladungscode kann sich der eingeladene Therapeut zu dem Institut hinzu-
fügen (siehe dazu 6.3.2). Weiterhin wird eine Übersicht über alle offenen Einladungen
angezeigt. Hier kann der Therapeut alle nicht abgelaufenen Einladungen widerrufen
Dabei wird der Betroffene benachrichtigt und die Einladung wird invalidiert.
102
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.24: Instituts-Modul: Therapeuten einladen
6.3.4 Kontext-Modul
Kontext Repositorium
Im Kontext Repositorium 6.25 können sowohl endogene- und exogene Kontexte an-
gezeigt, bearbeitet und gelöscht werden. Unter
Filter
können Einträge nach Status
gefiltert werden. Dabei kann ein Kontext fünf verschiedene Status verfügen:
Erstellt, in
Bearbeitung, Aktiv, Gestoppt und Beendet.
Über das Suchfeld können Kontexte nach Namen durchsucht werden. Die angezeigte
Kontext-Liste wird hierbei in zwei Tabs unterteilt. Unter
Eigene
werden alle selbst er-
stellten Kontexte angezeigt. Geteilte Kontexte aus demselben Institut werden unter
Alle
dargestellt. Dabei können geteilte Kontexte dupliziert und als eigene Vorlage gespeichert
werden. Auf der rechten Seite werden nur wesentliche Details abgebildet. Weiterhin
kann unter
Kontext anzeigen
6.3.4 die komplette Detail-Ansicht aufgerufen werden. Mit
Kontext erstellen 6.3.4 kann der Therapeut einen neuen Kontext erstellen.
103
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.25: Kontext-Modul: Kontext Repositorium
Kontext erstellen
In der vorliegenden Ansicht 6.26 erfolgt die Erstellung eines endogenen- oder exoge-
nen Kontext. Der endogene Kontext beschreibt hierbei alle technischen Anforderungen
mitsamt Umgebungsbedingungen und besteht aus elementaren, symbolischen oder
sensorischen Bedingungen. Elementarische Bedingungen sind sensorisch überprüfbare
Bedingungen wie zum Beispiel Ort, Zeitpunkt oder Konnektivität. Symbolische Bedin-
gungen sind von Menschen interpretierte und bewertete Bedingungen. Sensorische
Bedingungen sind Bedingungen, die ausschließlich von ausgewählten Sensoren be-
wertet werden. Mit Hilfe von Sensoren können schlecht definierte Situation gut erkannt
werden. Dabei verfügen sensorische Bedingung über einen bestimmten Schwellwert.
Sensorische Bedingungen können Sensoren neben GPS (Koordinaten) auch Mikrophon
(Lautstärkepegel), Kamera (Lichtpegel) oder Accelerator (Vibrationspegel) sein.
Der exogene Kontext hingegen beschreibt den Einfluss des Systems durch extern de-
104
6.3 Finaler Entwurf
finierte Bedingungen. Für die Erstellung eines exogenen Kontextes muss unterdies
der
Tab
gewechselt werden. Durch den blauen Plus-Button können zudem weitere
Bedingungen hinzugefügt werden. Dabei wird in der ersten Spalte eine Checkbox für
die Auswahl der Bedingungen angezeigt. Ein Wert muss hierbei in die zweite Spalte
hinzugefügt werden, um die Bedingung zu beschreiben. Sollte die Bedingung dennoch
gelöscht werden, so kann dafür der rote Button verwendet werden. Dabei erscheint ein
modaler Dialog, womit der Lösch-Vorgang bestätigt werden muss. Sobald alle Bedingun-
gen definiert wurden, kann über den
Kontext erstellen
Button ein neuer Kontext erstellt
werden.
Abbildung 6.26: Kontext-Modul: Kontext erstellen
105
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Kontext anzeigen
Die Details eines Kontextes kann über die Ansicht
Kontext anzeigen
6.27 dargestellt
werden. Dazu werden alle definierten Bedingungen nebeneinander abgebildet. Des
Weiteren kann der Therapeut über den Button
Kontext duplizieren
geteilte Kontexte du-
plizieren und diese als Vorlage zu abspeichern. Zudem kann er über
Kontext bearbeiten
den Kontext bearbeiten.
Abbildung 6.27: Kontext-Modul: Kontext anzeigen
Kontext bearbeiten
Ein Kontext kann über folgende Ansicht 6.28 bearbeitet werden. In diesem Fall können
alle hinterlegten Bedingungen mitsamt Werten bearbeitet werden. Zugleich können
neue Bedingungen hinzugefügt oder bereits definierte Bedingungen gelöscht werden.
Jede Änderung wird unterdies als neue Version abgespeichert. Schließlich besteht auch
die Möglichkeit, den gesamten Kontext zu löschen. Dafür muss der Therapeut auf den
Kontext löschen Button drücken.
106
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.28: Kontext-Modul: Kontext bearbeiten
6.3.5 Aufgaben-Modul
Aufgaben Repositorium
Im Aufgaben Repositorium 6.29 können Aufgaben sowohl angezeigt, erstellt, bearbeitet
und gelöscht werden. Aufgaben sind nicht patientenbezogen und können in Repositorien
unterteilt werden. Unter
Filter
können die Einträge nach Status gefiltert werden, wobei
107
6 Umsetzung und finaler Entwurf
eine Aufgabe fünf verschiedene Status verfügen kann:
Erstellt, in Bearbeitung, Aktiv,
Gestoppt und Beendet
. Über das Suchfeld können Aufgaben nach Namen gesucht
werden. Die angezeigte Aufgaben-Liste wird dazu in zwei
Tabs
unterteilt. Unter
Eigene
werden alle selbst erstellten Aufgaben dargestellt. Geteilte Aufgaben aus demselben
Institut werden unter
Alle
angezeigt. Dabei können geteilte Aufgaben dupliziert und
als eigene Vorlage gespeichert werden. Auf der rechten Seite werden lediglich die
wichtigsten Details abgebildet. Weiterhin kann unter
Aufgabe anzeigen
die komplette
Detail-Ansicht aufgerufen werden. Mit
Aufgabe erstellen
kann der Therapeut eine neue
Aufgabe erstellen.
Abbildung 6.29: Aufgaben-Modul: Aufgaben Repositorium
108
6.3 Finaler Entwurf
Aufgabe erstellen
Eine Aufgabe ist eine Kombination aus Aufgabenbeschreibung, Hilfsmittel, Qualität,
Quantität, Selbstständigkeit und Zeitrahmen 6.30. Zudem können bestimmte Einstellun-
gen wie etwa Zwischenrückmeldung, Benachrichtigung, Feedback-Vorlage, verschieben
und Sichtbarkeit definiert werden. Der angegebene Zeitrahmen gibt in diesem Kontext
die Anzahl an Wiederholungen bis zum vorgegebenen Datum an. Weiterhin kann für
die Umsetzung der Aufgabenstellung ein zeitliches Intervall oder Rhythmus festgelegt
werden. Die Anzahl der Wiederholungen muss dabei über den
TouchSpin
angegeben
werden, während das Datum über den DatePicker festgelegt wird.
Unter Selbstständigkeit wird die Anzahl an Personen beschrieben, die zur gegenseitigen
Unterstützung beitragen können. Unter Hilfsmitteln wird ein Gegenstand charakterisiert,
welches für eine erfolgreiche Absolvierung einer Aufgabe von Bedeutung ist. Weiterhin
beschreibt die Qualität eine zeitliche, kognitive oder physische Belastung, die während
der Durchführung der Aufgabe entstehen können. Die Quantität hingegen zeichnet die
Häufigkeit, Dauer und Anzahl an Aufgabeneinheiten aus. Durch den blauen Plus-Button
können zudem weitere Bedingungen hinzugefügt werden. Dabei wird in der ersten
Spalte eine Checkbox für die Auswahl der Bedingungen angezeigt. In der zweiten Spalte
muss ein Wert angegeben werden, um die Bedingung zu beschreiben. Die Checkbox
in der dritten Spalte gibt an, ob die definierte Bedingung wahlweise oder verpflichtend
durchgeführt werden muss. Sollte die Bedingung dennoch gelöscht werden, so kann
der rote Button dafür verwendet werden. Dabei erscheint ein modaler Dialog, womit der
Lösch-Vorgang bestätigt werden muss.
Des Weiteren können zu jeder Aufgabe optional mehrere Medien-Elemente aus dem
Medien-Manager 6.3.5 hinzugefügt werden. Außerdem beinhalten Aufgaben rechtliche
Angaben zu Disclaimer und Copyright 6.3.5. Dabei kann innerhalb der Checkbox ein
vorhandenes Copyright oder Disclaimer ausgewählt werden. Sofern ein neues Copyright
oder Disclaimer benötigt wird, kann der Therapeut über den
Erstellen
Button auf die
jeweilige Manager-Ansicht weitergeleitet werden. Sobald alle Bedingungen definiert
wurden, kann die Aufgabe erstellt werden.
109
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.30: Aufgaben-Modul: Aufgabe erstellen
110
6.3 Finaler Entwurf
Aufgabe anzeigen
In dieser Ansicht 6.31 können Details zu den bereits erstellten Aufgaben mit den
vollständigen dargestellt werden. Dazu wurden die Bedingungen in einzelne Boxen
unterteilt, um eine bessere Darstellung der Aufgabeninhalte zu erhalten. Mit
Aufgabe
duplizieren
können Therapeuten geteilte Aufgaben aus demselben Institut duplizieren
und diese für ihre eigene Behandlung anwenden. Weiterhin kann der Therapeut über
Aufgabe bearbeiten auf die Bearbeiten-Ansicht weitergeleitet werden.
Abbildung 6.31: Aufgaben-Modul: Aufgabe anzeigen
111
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Aufgabe bearbeiten
Unter
Aufgabe bearbeiten
können die vom Therapeuten erstellte Aufgaben bearbeitet
werden. Bearbeitet werden können alle hinterlegten Bedingungen und Werte. Daneben
besteht die Möglichkeit, neue Bedingungen hinzuzufügen oder bereits definierte Bedin-
gungen zu löschen. Jede Änderung wird dabei als neue Version abgespeichert. Zudem
besteht die Möglichkeit, die gesamte Aufgabe vollständig zu löschen. Diese Aktion muss
anschließend mit
Aufgabe löschen
bestätigt werden. Die Ansicht
Aufgabe bearbeiten
ist
identisch aufgebaut wie die Ansicht Aufgabe erstellen 6.3.5.
Medien-Manager anzeigen
Die folgende Abbildung 6.32 veranschaulicht die hinterlegten Medien-Elemente im
System. In diesem Fall werden auf der rechten Seite alle vorhandenen Medien-Elemente
mit Namen und Erstellungsdatum angezeigt. Wird ein Medien-Element ausgewählt, so
wird der Therapeut auf die Detail-Ansicht weitergeleitet und hat zudem die Option, das
ausgewählte Medien-Element zu bearbeiten.
Auf der linken Seite können Medien-Elemente nach Datei-Typ sortiert werden. Weiterhin
können mit
Hinzufügen
neue Medien-Elemente in das System hinzugefügt werden.
Unter Tags können zudem die Medien-Elemente nach Kategorien angezeigt werden.
Abbildung 6.32: Aufgaben-Modul: Medien-Manager anzeigen
112
6.3 Finaler Entwurf
Medien-Manager (Medien hinzufügen)
Medien-Elemente wie Bild, Audio, Dokumente oder Video können in das System hoch-
geladen werden, um Patienten bei der Ausführung ihrer Hausaufgaben zu unterstützen
6.33.
Mit
Durchsuchen
lässt sich ein Dialog-Fenster öffnen, womit eine Datei aus dem lokalen
Verzeichnis ausgewählt werden kann. Die ausgewählte Datei wird anschließend unter-
halb des Dialog-Fensters angezeigt. Mit dem rechten Upload-Button kann die Datei in
das System hochgeladen werden. Unter
URL hinzufügen
können zudem Videos über der
URL hinzugefügt werden. Alle hochgeladenen Medien-Elemente werden anschließend
in der rechten Ansicht angezeigt.
Abbildung 6.33: Aufgaben-Modul: Medien-Manager - Element hinzufügen
Medien-Manager (Medien-Element bearbeiten)
Um eine Vorschau der Medien-Elemente zu erhalten, muss ein Medien-Element aus-
gewählt werden 6.34. Dazu werden alle verbleibende Medien-Elemente unkenntlich
gemacht. Auf der rechten Seite wird eine kleine Vorschau mit allen Details angezeigt,
welche wiederum bearbeitet, gelöscht oder heruntergeladen werden kann. Mit
Bearbei-
ten
kann der Dateiname geändert werden. Weiterhin können
Tags
definiert werden, um
Medien-Elemente besser zu kategorisieren. Mit
Löschen
können Medien-Elemente voll-
113
6 Umsetzung und finaler Entwurf
ständig aus dem System gelöscht werden. Mit
Herunterladen
kann das Medien-Element
lokal gespeichert werden.
Abbildung 6.34: Aufgaben-Modul: Medien-Manager - Element bearbeiten
Copyright-Manager anzeigen
Der Copyright-Manager zeigt alle selbst erstellten Copyrights, sowie die Copyrights
aller Therapeuten des gleichen Instituts an 6.35. Diese Ansicht ist identisch aufgebaut
wie das Kontext- und Aufgaben-Repositorium. Auf der rechten Seite werden die Details
angezeigt. Mit
Copyright anzeigen
können die Details vollständig dargestellt werden.
Darüber hinaus kann unter Copyright erstellen ein neues Copyright erstellt werden.
Abbildung 6.35: Aufgaben-Modul: Copyright-Manager
114
6.3 Finaler Entwurf
Copyright- und Disclaimer-Manager erstellen
In dieser Ansicht 6.36 können neue Copyrights oder Disclaimers erstellt werden. Die
folgende Abbildung stellt ausschließlich den Copyright-Manager vor, da der Disclaimer-
Manager identisch aufgebaut ist. Für die Erstellung eines Copyrights oder Disclaimers
muss sowohl ein Titel als auch eine Beschreibung hinzugefügt werden. Hierbei wird
der Autor und das Erstelldatum automatisch hinzugefügt. Mit
Copyright erstellen
oder
Disclaimer erstellen
wird der Copyright oder Disclaimer angelegt und der Therapeut kann
das Copyright oder den Disclaimer bei der nächsten Aufgabenerstellung verwenden.
Abbildung 6.36: Aufgaben-Modul: Copyright-Manager - Copyright erstellen
Copyright- und Disclaimer-Manager bearbeiten
In der Detail-Ansicht 6.37 werden sämtliche Informationen über das Copyright oder
Disclaimer dargestellt. Ein Copyright oder Disclaimer beinhaltet einen Titel, eine Be-
schreibung, einen Autor und ein Erstelldatum. Ebenso kann ein Copyright oder Disclai-
mer in der Bearbeitungs-Ansicht bearbeitet oder vollständig gelöscht werden.
115
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.37: Aufgaben-Modul: Copyright-Manager - Copyright anzeigen
6.3.6 Behandlungs-Modul
Alle Behandlungen anzeigen
Im Behandlungs-Modul 6.38 können Therapeuten sämtliche Behandlungen einsehen.
Dabei können Behandlungen angezeigt, erstellt, bearbeitet und gelöscht werden. Jede
Behandlung ist individuell abgestimmt. Hierbei können Patienten in unterschiedliche
Behandlungen hinzugefügt werden. Unter
Filter
können Behandlungen nach Behand-
lungsbeginn, Behandlungsende und Status gefiltert werden. Ein Status kann mehrere
Zustände besitzen:
Erstellt, in Bearbeitung, Aktiv, Gestoppt und Beendet.
Darüber hin-
aus kann im Suchfeld nach einer bestimmten Behandlung gesucht werden. Die Behand-
lungsübersicht wird in zwei Tabs unterteilt. Während im ersten
Tab
alle Behandlungen
mit Name, Erstelldatum, Patient und Status aufgelistet werden, werden im zweiten
Tab
sämtliche Patienten eines Therapeuten angezeigt. Die aufgelisteten Behandlungen und
Patienten können in einer Vorschau angezeigt werden. Weiterhin kann über
Behandlung
116
6.3 Finaler Entwurf
anzeigen
die gesamte Detail-Ansicht abgerufen werden. Darüber hinaus kann unter
Behandlung erstellen eine neue Behandlung erstellt werden.
Abbildung 6.38: Behandlungs-Modul: Alle Behandlungen anzeigen
Behandlung anzeigen
In der vorliegenden Ansicht 6.39 werden alle definierten Behandlungsdetails ange-
zeigt. Eine Behandlung besteht aus Behandlungsaufgaben, Behandlungsvermerken,
Behandlungsstatistiken und Behandlungsstatus.
117
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.39: Behandlungs-Modul: Behandlung anzeigen
118
6.3 Finaler Entwurf
Zusätzlich hat der Therapeut die Möglichkeit, ein
Report
über ausgewählte oder sämt-
liche Daten zu generieren 6.40. Dieser Report kann als PDF erstellt oder über E-Mail
verschickt werden.
Abbildung 6.40: Behandlungs-Modul: Report anzeigen
Weiterhin kann der Therapeut den Status 6.41 der Behandlung ändern. Bei der Erstellung
einer Behandlung wird der Status automatisch auf
Aktiv
gesetzt. Wird der Status einer
Behandlung jedoch auf
Beendet
gesetzt, so werden alle aktiven Behandlungsaufgaben
beendet.
Abbildung 6.41: Behandlungs-Modul: Status anzeigen
Des Weiteren werden für eine Behandlung individuelle Statistiken berechnet und an-
gezeigt. Damit erhält der Therapeut eine Übersicht über den bisherigen Verlauf der
119
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Behandlung. Darüber hinaus können Behandlungsvermerke 6.42 manuell vom Thera-
peuten oder automatisch durch das System erstellt werden. Mit
Hinzufügen
kann ein
neuer Vermerk in der
Timeline
gespeichert werden. Über Bearbeiten können einzelne
Vermerke bearbeitet oder gelöscht werden. Mit
Löschen
kann der gesamte Behand-
lungsvermerk unwiderruflich gelöscht werden. Vor dem Lösch-Vorgang erscheint zur
Bestätigung ein modaler Dialog.
Abbildung 6.42: Behandlungs-Modul: Behandlungsvermerk bearbeiten
Jede Behandlung verfügt über mindestens eine Behandlungsaufgabe. Diese Aufgaben
werden in einer Liste angezeigt und können überwacht, bearbeitet oder neu erstellt
werden. Eine Behandlungsaufgabe ist individuell auf einen Patienten abgestimmt und
besteht aus einer Aufgabe, einem Kontext und einer Feedback-Vorlage. Abschließend hat
der Therapeut die Möglichkeit, Termine für einen ausgewählten Patienten im Kalender
zu speichern. Dabei können entweder vordefinierte Termine per
Drag-and-Drop3
in
die Kalender-Ansicht gezogen oder über
Hinzufügen
ein neuer Eintrag erstellt werden.
Um bereits ausgebuchte Termine aus der vordefinierten Liste zu entfernen, muss die
Checkbox unterhalb ausgewählt werden.
3Ziehen mit der Maus
120
6.3 Finaler Entwurf
Behandlung erstellen
Unter
Behandlung erstellen
kann eine Behandlung für einen Patienten erstellt wer-
den. Die Erstellung einer Behandlung erfolgt über einen Wizard 6.43. Ein Wizard ist
ein Assistent, der den Therapeuten durch eine Abfolge von Aktionen führt, um einen
Vorgang in vollem Umfang abzuschließen. Im ersten Schritt überprüft das System, ob
das Institut ein ausreichendes Behandlungskontingent vorweisen kann. Sollte das nicht
der Fall sein, so kann die Behandlung nicht erstellt werden. Für eine Erweiterung des
Behandlungskontingentes muss der Admin kontaktiert werden. Im nächsten Schritt muss
ein Behandlungstitel angegeben werden. Bei Bedarf kann zusätzlich eine Beschrei-
bung hinzugefügt werden. Im dritten Schritt kann der Patient über eine E-Mail-Adresse
eingeladen werden.
Abbildung 6.43: Behandlungs-Modul: Behandlung erstellen 1
Alternativ besteht die Gelegenheit, den Patienten über einen generierten Code einzu-
laden 6.44. Dieser Code muss zunächst vom Therapeuten ausgedruckt und an den
Patienten übergeben werden. Somit kann sich der Patient im System registrieren und
sich für die Behandlung einschreiben.
121
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.44: Behandlungs-Modul: Behandlung erstellen 2
6.3.7 Therapeuten-Modul
Behandlungsaufgabe erstellen
Die Erstellung einer Behandlungsaufgabe erfolgt erneut über einen Wizard 6.45. Aller-
dings muss dieser Wizard im Vorfeld auf die Wünsche des Therapeuten eingehen. In
diesem Zusammenhang muss der Therapeut zuvor festlegen, ob eine neue oder bereits
vorhandene Aufgabe oder erstellt werden soll. Das gilt ebenso für die Erstellung des Kon-
textes. Weiterhin muss definiert werden, ob eine Feedback-Vorlage erwünscht ist. Sobald
alle Einstellungen konfiguriert wurden, kann die Erstellung der Behandlungsaufgabe
beginnen:
122
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.45: Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe erstellen 1
In der ersten Phase muss die Aufgabe definiert werden 6.46. Im vorliegenden Beispiel
wurde eine bereits bestehende Aufgabe aus dem Aufgaben Repositorium ausgewählt.
Abbildung 6.46: Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe erstellen 2
123
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Im darauffolgenden Schritt wird der Kontext mit elementarischen, symbolischen und
sensorischen Bedingungen festgelegt.
Im letzten Schritt hat der Therapeut die Möglichkeit, eine Feedback-Vorlage zu erstellen
6.47. Eine Feedback-Vorlage kann sowohl eine optionale als auch verpflichtende Abfrage
sein, die der Patient ausfüllen kann beziehungsweise muss. In einer Feedback-Vorlage
können individuelle Fragen wie etwa Ja/Nein-Fragen, Fragebögen oder Medien-Elemente
hinzugefügt werden. Eine Frage wird aus vier verschiedenen Bedingungen zusammen-
gestellt: In der ersten Bedingung muss in diesem Zusammenhang die Fragestellung
eingetragen werden. Als nächstes muss ein Antwort-Typ wie zum Beispiel
Radio-Button,
Checkbox, Text-Feld, Dropdown, Date-Picker oder Range-Picker
ausgewählt werden.
Die dritte Bedingung stellt die Anzahl der Antwortmöglichkeiten fest. Beispielsweise kann
der Therapeut die Anzahl der
Radio-Buttons
festlegen. Die letzte Bedingung definiert
schließlich die Antwortmöglichkeiten. Zusätzlich können Medien-Elemente hinzugefügt
werden, wobei der Therapeut den Datei-Typen festlegen kann.
Außerdem kann durch den blauen Plus-Button weitere Fragen hinzugefügt werden. Um
eine Frage zu löschen, kann der rote Button verwendet werden. Dabei erscheint ein
modaler Dialog, womit der Lösch-Vorgang bestätigt werden muss.
124
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.47: Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe erstellen 3
Behandlungsaufgabe anzeigen
Die folgende Abbildung 6.48 zeigt sämtliche Details zu einer Behandlungsaufgabe
an. Dabei werden die Behandlungsaufgaben in drei Kategorien unterteilt: Aufgabe,
Kontext und Feedback. Jede Kategorie wird in Blau dargestellt, um die Module sichtbar
voneinander zu unterscheiden.
Des Weiteren kann der Status einer Behandlungsaufgabe geändert werden. Unter
Versionen können alle Versionen einer Behandlungsaufgabe angezeigt werden.
125
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.48: Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe anzeigen
126
6.3 Finaler Entwurf
Alle Versionen anzeigen
Hier werden sämtliche Versionen zu einer Behandlungsaufgabe angezeigt 6.49. Auf der
linken Seite wird die Versionsnummer dargestellt. In der Mitte wird der Titel und auf der
rechten Seite das Erstelldatum abgebildet. Über
Versionen vergleichen
können zudem
ausgewählte Versionen miteinander verglichen werden.
Abbildung 6.49: Therapeuten-Modul: Alle Versionen anzeigen
Versionen vergleichen
Diese Ansicht stellt die Unterschiede zwischen den ausgewählten Versionen dar 6.50.
Um die Abweichungen zwischen den ausgewählten Versionen zu erkennen, werden alle
Unterschiede rot markiert. Zusätzlich kann in der Darstellungsoption ausgewählt werden,
welche Bereiche miteinander verglichen werden sollen.
127
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.50: Therapeuten-Modul: Versionen vergleichen
Behandlungsaufgabe bearbeiten
Unter
Behandlungsaufgabe bearbeiten
kommt der Wizard erneut zum Einsatz und der
Therapeut kann die definierten Bedingungen bearbeiten oder löschen. Diese Ansicht ist
identisch aufgebaut wie die Ansicht Behandlungsaufgabe erstellen 6.3.7.
Behandlungsaufgabe überwachen
In dieser Ansicht 6.51 können Behandlungsaufgaben überwacht werden. Auf der linken
Seite kann der Änderungswunsch des Patienten mit der aktuellen Behandlungsaufgabe
128
6.3 Finaler Entwurf
verglichen werden. Demgegenüber werden auf der rechten Seite alle Abgaben des Pati-
enten aufgelistet. Die aufgelisteten Abgaben können unterdies miteinander verglichen
werden.
Abbildung 6.51: Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe überwachen
Änderungswunsch einsehen
Im vorliegenden wird der Änderungswunsch mit der aktuellen Behandlungsaufgabe
verglichen 6.52. In der Darstellungsoption kann zudem ausgewählt werden, welche
verschiedenen Bereiche angezeigt werden sollen. Auf der linken Seite wird die Behand-
lungsaufgabe angezeigt, während in der Mitte der Änderungswunsch dargestellt wird.
Die Differenz zwischen beiden Aufgaben wird auf der rechten Seite zusammengefasst.
Damit die Differenz zwischen den Aufgaben deutlich sichtbar ist, wurden die Unterschie-
de rot markiert. Der Therapeut kann nach Evaluierung der Unterschiede entscheiden,
ob er den Änderungswunsch des Patienten annehmen oder ablehnen möchte.
129
6 Umsetzung und finaler Entwurf
Abbildung 6.52: Therapeuten-Modul: Änderungswunsch einsehen
Abgaben miteinander vergleichen
In der folgenden Ansicht können ausgewählte Abgaben miteinander verglichen werden
6.53. Auf der linken Seite wird die Behandlungsaufgabe angezeigt, während auf der
rechten Seite die ausgewählten Abgaben nebeneinander dargestellt werden. Falls der
Therapeut zwischen den Abgaben Auffälligkeiten erkennt, so kann er die Behandlungs-
aufgabe an den Patienten anpassen.
130
6.3 Finaler Entwurf
Abbildung 6.53: Therapeuten-Modul: Abgaben miteinander vergleichen
6.3.8 Feedback-Modul
Im Feedback-Modul kann der Therapeut eine Feedback-Vorlage abrufen oder eine neue
Vorlage erstellen. Eine Feedback-Vorlage kann aus verschiedenen Fragen wie Ja/Nein-
Fragen, Fragebögen oder Medien-Elementen bestehen. Im Zuge dessen kann der
Therapeut die Antwort- beziehungsweise Datei-Typen der Feedback-Fragen festlegen.
Die Feedback Ansicht wurde unter Abschnitt 6.3.7 vorgestellt.
131
6 Umsetzung und finaler Entwurf
6.3.9 Einladungs-Modul
Über das Einladungs-Modul können Patienten für eine Behandlung eingeladen wer-
den. Im gleichen Sinne können neue Therapeuten anhand eines bereits bestehenden
Therapeuten über das Einladungs-Modul für das gleiche Institut eingeladen werden.
Außerdem können alle offenen Einladungen eingesehen und widerrufen werden. Bei
einer Widerrufung der Einladung wird der Betroffene benachrichtigt und die Einladung
wird invalidiert. Einladungen können auch validiert werden, um die Registrierung zu
bestätigen. Das Einladungs-Modul wurde bereits im Instituts-Modul 6.3.3 vorgestellt.
132
Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist
Wissen.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.)
7
Anforderungsabgleich
In diesem Kapitel werden die in Kapitel 4 festgelegten funktionalen 4.4.1 und nicht-
funktionalen 4.4.2 Anforderungen abgeglichen. Unter Status wird beschrieben, ob die
Anforderungen erfüllt, teilweise erfüllt oder nicht erfüllt sind.
7.1 Funktionale Anforderungen
Die Tabellen 7.1, 7.2, 7.3 stellen die funktionalen Anforderungen (FA) dar, welche das
Verhalten des Systems beschreiben.
ID Bezeichnung Seite Status
Gast-Modul
FA-01 Marktplatz anzeigen 29 Erfüllt
Tabelle 7.1: Abgleich funktionaler Anforderungen Teil 1
133
7 Anforderungsabgleich
ID Bezeichnung Seite Status
Account-Modul
FA-02 Registrierung 30 Erfüllt
FA-03 Authentifizierung 30 Erfüllt
FA-04 Benutzerverwaltung 30 Erfüllt
Instituts-Modul
FA-05 Institut verwalten 31 Erfüllt
FA-06 Behandlungsangebote verwalten 31 Erfüllt
FA-07 Therapeuten einladen 31 Erfüllt
Kontext-Modul
FA-08 Kontext Repositorium anzeigen 32 Erfüllt
FA-09 Kontext verwalten 32 Erfüllt
Aufgaben-Modul
FA-10 Aufgaben Repositorium anzeigen 33 Erfüllt
FA-11 Aufgabe verwalten 33 Erfüllt
FA-12 Medien-Manager verwalten 33 Erfüllt
FA-13 Copyright-Manager verwalten 33 Erfüllt
FA-14 Disclaimer-Manager verwalten 33 Erfüllt
Tabelle 7.2: Abgleich funktionaler Anforderungen Teil 2
134
7.1 Funktionale Anforderungen
ID Bezeichnung Seite Status
Behandlungs-Modul
FA-15 Alle Behandlungen anzeigen 34 Erfüllt
FA-16 Behandlung anzeigen 34 Erfüllt
FA-17 Behandlung erstellen 34 Erfüllt
FA-18 Behandlungsstatistik erstellen 34 Erfüllt
FA-19 Behandlungsvermerke verwalten 34 Erfüllt
FA-20 Report erstellen 34 Erfüllt
Therapeuten-Modul
FA-21 Behandlungsaufgabe anzeigen 36 Erfüllt
FA-22 Behandlungsaufgabe überwachen 36 Erfüllt
FA-23 Behandlungsaufgabe bearbeiten 36 Erfüllt
FA-24 Behandlungsaufgabe erstellen 36 Erfüllt
Feedback-Modul
FA-25 Feedback-Vorlage anzeigen 37 Teilweise
FA-26 Feedback-Vorlage verwalten 37 Erfüllt
FA-27 Upload-Elemente verwalten 37 Erfüllt
FA-28 Fragen verwalten 37 Erfüllt
Einladungs-Modul
FA-29 Einladungen verwalten 38 Erfüllt
FA-30 Einladungen erstellen 38 Erfüllt
Tabelle 7.3: Abgleich funktionaler Anforderungen Teil 3
135
7 Anforderungsabgleich
7.2 Nichtfunktionale Anforderungen
In der folgenden Tabelle 7.4 werden alle nichtfunktionalen Anforderungen (NFA) vorge-
stellt. Die nichtfunktionalen Anforderungen beschreiben die Qualität des Systems.
ID Bezeichnung Seite Status
NFA-01 Zuverlässigkeit 46 Erfüllt
NFA-02 Benutzbarkeit 46 Erfüllt
NFA-03 Übertragbarkeit 46 Erfüllt
NFA-04 Verfügbarkeit 46 Erfüllt
NFA-05 Robustheit 46 Erfüllt
NFA-06 Wartbarkeit 46 Teilweise
Tabelle 7.4: Abgleich nichtfunktionaler Anforderungen
136
„Das Ende eines Dinges ist der Anfang eines anderen.“
Leonardo da Vinci
8
Zusammenfassung und Ausblick
Im vorliegenden Kapitel erfolgt in Abschnitt 8.1 eine zusammenfassende Betrachtung
der Ergebnisse. Abschließend wird in Abschnitt 8.2 ein Ausblick über mögliche Entwick-
lungsverfahren und Zukunftsvisionen der therapeutischen Plattform gegeben.
8.1 Zusammenfassung
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Konzept für eine mobile Anwendung erarbeitet, die
Therapeuten bei der Durchführung der Patientenbehandlungen unterstützen soll. Mit Hilfe
des
Inspinia Front-End-Frameworks
5.4.5, welches auf
Bootstrap
5.4.1,
HTML5
5.4.2,
CSS3
5.4.3 und
JavaScript
5.4.4 basiert, wurde ein Front-End für die therapeutische
Web-Plattform entwickelt. Anhand dieser Plattform soll der Patient während der Therapie
durch den Therapeuten begleitet und überwacht werden.
Entsprechend ist diese Arbeit folgendermaßen gegliedert:
137
8 Zusammenfassung und Ausblick
Zu Beginn dieser Arbeit wurde in
Kapitel 1
die Problemstellung definiert. Weiterhin
wurden die Ziele der Arbeit dargelegt. Schließlich wurde eine Übersicht über den Aufbau
der vorliegenden Arbeit gegeben.
In
Kapitel 2
wurden zunächst die Grundlagen des
Mobile-Crowd-Sensing
2.1 und der
therapeutischen Hausaufgaben 2.2 vorgestellt, welche zum besseren Verständnis dieser
Arbeit erforderlich waren. Daran anknüpfend wurde ein Überblick über die verschiedenen
Begriffsdefinitionen gegeben. Des Weiteren wurden die unterschiedlichen Ziele, die
therapeutische Hausaufgaben verfolgen können, sowie die Arten von Hausaufgaben
vorgestellt. Abschließend wurde das Phasenmodell des Hausaufgabeneinsatzes in Form
einer Grafik vorgestellt.
Auf Basis dieser Grundlagen wurden in
Kapitel 3
Erkenntnisse aus verwandten
Mobile-
Health-Anwendungen
gewonnen. Hierbei wurden die Anwendungen auf Bedienbarkeit,
Funktionalität und Usability überprüft. Zudem wurde versucht, potentielle Fehler aus den
verwandten
Mobile-Health-Anwendungen
zu erkennen und gute Lösungen für die neue
therapeutische Plattform zu erarbeiten.
Im Anschluss daran erfolgte in
Kapitel 4
eine ausführliche Anforderungsanalyse, wo-
durch das Rahmenwerk dieser Arbeit definiert wurde. Zunächst wurden die Nutzerrollen
der therapeutischen Plattform beschrieben. Darauffolgend wurden wesentliche Fachbe-
griffe aus dem Bereich der therapeutischen Hausaufgaben erklärt. Schließlich wurden
neben den funktionalen Anforderungen auch nichtfunktionale Anforderungen vorgestellt.
Weiterhin wurden in
Kapitel 5
die ersten Paper Mockups vorgestellt. Darüber hinaus
wurden Styleguides definiert und bereits verwendete GUI-Elemente aus dem Bootstrap-
Framework vorgestellt.
In
Kapitel 6
wurde auf Basis der Anforderungsanalyse ein finaler Entwurf der therapeu-
tischen Plattform vorgestellt.
In
Kapitel 7
wurden die in
Kapitel 4
definierten funktionalen und nichtfunktionalen
Anforderungen abgeglichen und bewertet.
138
8.2 Ausblick
8.2 Ausblick
In diesem Abschnitt werden nützliche Erweiterungen und Zukunftsvisionen im Hinblick
auf die therapeutische Plattform vorgestellt. Ziel des vorliegenden Projektes besteht
darin, therapeutische Behandlungen in das reale Leben des Patienten zu übertragen.
Bislang wird das Patienten-Modul lediglich auf mobilen Geräten angeboten. Um die
Patienten-Ansicht auf allen Endgeräten anzubieten, sollte daher eine Web-Plattform
entwickelt werden. Dadurch könnten sowohl die Therapeuten-Ansicht als auch die
Patienten-Ansicht in eine Anwendung integriert werden.
Des Weiteren soll eine Admin-Ansicht entwickelt werden, um die administrativen Funktio-
nen des Systems zu steuern. Beispiele hierfür wären die Konfiguration der Repositorien,
Institute und Manager. Darüber hinaus können Benutzer verwaltet oder der Marktplatz
kann gesperrt werden. Für das Admin-Modul wurden bereits auf Grundlage der Ab-
schlussarbeit von
Michael Stach
[
42
] Anforderungen definiert. Zusätzlich sollten kontex-
tuelle Informationen außerhalb des Systems gesammelt werden. Dafür müssen exogene
Kontexte genauer definiert werden, um beispielsweise Ortsangaben über Social-Media
zu sammeln.
Um den Nachrichtenaustausch innerhalb des Systems zu ermöglichen, sollte ein Nach-
richtensystem entwickelt werden. Hierbei sollen zunächst automatisierte Systemnach-
richten verschickt werden, um beispielsweise Benachrichtigungen über Einladungen oder
Benachrichtigungen zu empfangen. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen, innerhalb
des Systems private Nachrichten zwischen Therapeut und Patient zu versenden.
Ferner sollte der Nutzer die Möglichkeit besitzen, die Systemsprache zu ändern. Damit
hätte die therapeutische Plattform nicht nur eine nationale, sondern eine internationale
Reichweite.
Zudem sollte eine Ausweitung der Speicherung von großen Dateien erfolgen. Bisher
war es nur möglich, kleine Dateien wie Audio und Bild über den Medien-Manager
hochzuladen. Videos können in diesem Zusammenhang nicht hochgeladen werden. Für
das Hinzufügen von Video-Dateien ist die Angabe einer URL erforderlich.
139
8 Zusammenfassung und Ausblick
Eine detaillierte Erkenntnis über die Verwendung des Systems kann im Rahmen dieser
Arbeit erfolgen. Dafür müssten zunächst alle definierten Komponenten realisiert werden,
um eine lauffähige Plattform zu entwickeln. Erst dann können Daten über das Verhalten
der Nutzer erfasst werden. Nur so besteht die Möglichkeit, genaue Aussagen bezüglich
des Einsatzes der therapeutischen Plattform auf die Behandlung zu treffen.
Vor diesem Hintergrund ist weitere Forschung erforderlich, um den Umfang der zukünfti-
gen therapeutischen Plattform auszuweiten.
140
Literaturverzeichnis
[1]
comScore: Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den
Jahren
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146
Abbildungsverzeichnis
1.1
Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland in den Jahren 2009 bis
2016 (in Millionen) [1] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
1.2
Weltweiter Umsatz mit mobile Health (mHealth) in den Jahren von 2013
bis 2017 (in Milliarden US-Dollar) [3] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2.1
Sechs-Phasenmodell des Hausaufgabeneinsatzes nach Scheel et al.
(2004) [27] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
3.1 Ausschnitt aus der Track Your Tinnitus Android-App [35] . . . . . . . . . . 17
3.2 Ausschnitt aus der Phyresio Therapeuten-App Android-App [39] . . . . . 19
3.3 Ausschnitt aus der Phyresio Patienten-App Android-App [40] . . . . . . . 20
3.4 Ausschnitt aus der iPhysio Android-App [41] . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
4.1 Anwendungsfalldiagramm für das Gast-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . 29
4.2 Anwendungsfalldiagramm für das Account-Modul . . . . . . . . . . . . . . 30
4.3 Anwendungsfalldiagramm für das Instituts-Modul . . . . . . . . . . . . . . 31
4.4 Anwendungsfalldiagramm für das Kontext-Modul . . . . . . . . . . . . . . 32
4.5 Anwendungsfalldiagramm für das Aufgaben-Modul . . . . . . . . . . . . . 33
4.6 Anwendungsfalldiagramm für das Behandlungs-Modul . . . . . . . . . . . 34
4.7 Anwendungsfalldiagramm für das Therapeuten-Modul . . . . . . . . . . . 36
4.8 Anwendungsfalldiagramm für das Feedback-Modul . . . . . . . . . . . . . 37
4.9 Anwendungsfalldiagramm für das Einladungs-Modul . . . . . . . . . . . . 38
5.1 Paper-Mockups - Therapeut einladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
5.2 Paper-Mockups - Behandlungen verwalten . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
5.3 Open Sans - HTML-Überschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
5.4 GUI-Komponente: Radio Buttons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
5.5 GUI-Komponente: Checkboxen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
5.6 GUI-Komponente: Textfelder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
5.7 GUI-Komponente: Tabs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
147
Abbildungsverzeichnis
5.8 GUI-Komponente: Tabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
5.9 GUI-Komponente: Progress Bar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
5.10 GUI-Komponente: Navigation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
5.11 GUI-Komponente: Breadcrumbs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
5.12 GUI-Komponente: Buttons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
5.13 GUI-Komponente: Label und Badges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
5.14 GUI-Komponente: Dropdown . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
5.15 Bootstrap Rastersystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
5.16 CSS Box-Modell . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
5.17 Buttons formatiert mit CSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
5.18 Sweet Alerts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
5.19 Modal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
5.20 Aufbau einer Seite in Inspinia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
6.1 Übersicht des Gesamtsystems [49] . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
6.2 Strukturdiagramm: Gesamtübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
6.3 Strukturdiagramm: Gast-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
6.4 Strukturdiagramm: Account-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
6.5 Strukturdiagramm: Instituts-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
6.6 Strukturdiagramm: Kontext-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
6.7 Strukturdiagramm: Aufgaben-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
6.8 Strukturdiagramm: Behandlungs-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
6.9 Strukturdiagramm: Therapeuten-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
6.10 Strukturdiagramm: Feedback-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
6.11 Strukturdiagramm: Einladungs-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
6.12 Gast-Modul: Marktplatz anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
6.13 Gast-Modul: Umkreissuche Marktplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
6.14 Gast-Modul: Marktplatz Institut abrufen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
6.15 Account-Modul: Login . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
6.16 Account-Modul: Login mit Freischaltcode . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
6.17 Account-Modul: Registrieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
6.18 Account-Modul: Passwort vergessen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
148
Abbildungsverzeichnis
6.19 Account-Modul: Profil anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
6.20 Account-Modul: Profil verwalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
6.21 Instituts-Modul: Eckdaten bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
6.22 Instituts-Modul: Behandlungsplätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
6.23 Instituts-Modul: Behandlungskontingent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
6.24 Instituts-Modul: Therapeuten einladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
6.25 Kontext-Modul: Kontext Repositorium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
6.26 Kontext-Modul: Kontext erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
6.27 Kontext-Modul: Kontext anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
6.28 Kontext-Modul: Kontext bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
6.29 Aufgaben-Modul: Aufgaben Repositorium . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
6.30 Aufgaben-Modul: Aufgabe erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
6.31 Aufgaben-Modul: Aufgabe anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
6.32 Aufgaben-Modul: Medien-Manager anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . 112
6.33 Aufgaben-Modul: Medien-Manager - Element hinzufügen . . . . . . . . . 113
6.34 Aufgaben-Modul: Medien-Manager - Element bearbeiten . . . . . . . . . . 114
6.35 Aufgaben-Modul: Copyright-Manager . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
6.36 Aufgaben-Modul: Copyright-Manager - Copyright erstellen . . . . . . . . . 115
6.37 Aufgaben-Modul: Copyright-Manager - Copyright anzeigen . . . . . . . . 116
6.38 Behandlungs-Modul: Alle Behandlungen anzeigen . . . . . . . . . . . . . 117
6.39 Behandlungs-Modul: Behandlung anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
6.40 Behandlungs-Modul: Report anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
6.41 Behandlungs-Modul: Status anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
6.42 Behandlungs-Modul: Behandlungsvermerk bearbeiten . . . . . . . . . . . 120
6.43 Behandlungs-Modul: Behandlung erstellen 1 . . . . . . . . . . . . . . . . 121
6.44 Behandlungs-Modul: Behandlung erstellen 2 . . . . . . . . . . . . . . . . 122
6.45 Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe erstellen 1 . . . . . . . . . . . 123
6.46 Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe erstellen 2 . . . . . . . . . . . 123
6.47 Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe erstellen 3 . . . . . . . . . . . 125
6.48 Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe anzeigen . . . . . . . . . . . . 126
6.49 Therapeuten-Modul: Alle Versionen anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . 127
149
Abbildungsverzeichnis
6.50 Therapeuten-Modul: Versionen vergleichen . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
6.51 Therapeuten-Modul: Behandlungsaufgabe überwachen . . . . . . . . . . 129
6.52 Therapeuten-Modul: Änderungswunsch einsehen . . . . . . . . . . . . . . 130
6.53 Therapeuten-Modul: Abgaben miteinander vergleichen . . . . . . . . . . . 131
150
Tabellenverzeichnis
4.1 Anforderungen Teil 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
4.2 Anforderungen Teil 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
4.3 Anforderungen Teil 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
5.1 Verwendete Farben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
5.2 Bootstrap Raster-Optionen auf allen Endgeräten . . . . . . . . . . . . . . 67
7.1 Abgleich funktionaler Anforderungen Teil 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
7.2 Abgleich funktionaler Anforderungen Teil 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
7.3 Abgleich funktionaler Anforderungen Teil 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
7.4 Abgleich nichtfunktionaler Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
151
Name: Aliyar Aras Matrikelnummer: 723758
Erklärung
Ich erkläre, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angege-
benen Quellen und Hilfsmittel verwendet habe.
Ulm, den .... .. ..... .. ... .. ..... .. ... .. ..... .. ... .. ... .. ..... .. ... .. ..... .. ... .. ..... .
Aliyar Aras