scieee Science in your language
[en] (orig)
Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik
Institut für Datenbanken und Informationssysteme
Bachelorarbeit
im Studiengang Medieninformatik
Design und Konzeption einer Applikation zur
Unterstützung tinnitusgeschädigter Patienten
vorgelegt von
Viktor Dötzel
Juli 2014
Gutachter: Prof. Dr. Manfred Reichert
Betreuer: Rüdiger Pryss
Matrikelnummer: 725041
Arbeit vorgelegt am: 28.07.2014
ii
Kurzfassung
Wenn von einem Tinnitus gesprochen wird, bezeichnet man in der Regel ein Symptom,
welches aus sehr vielen Krankheiten heraus entstehen kann, wenn sie in Verbindung mit dem
menschlichen Gehör stehen. Beim Tinnitus gibt es einerseits den sogenannten subjektiven
und den objektiven Tinnitus. Der subjektive Tinnitus führt bei dem Betroenen dazu,
dass dieser Geräusche oder Töne wahrnimmt, obwohl diese keinen physikalischen Ursprung in
unmittelbarer Nähe aufweisen. Beim objektiven Tinnitus hingegen nimmt die betroene Person
Geräusche oder Töne wahr, die auf körpereigenen, wahrnehmbaren und messbaren Schallwellen
beruhen. Um den Patienten bei der Bekämpfung dieser Symptome helfen zu können, wurde
an der Universität Ulm das Track Your Tinnitus Projekt gestartet in Rahmen dessen eine
Applikation entwickelt wurde, mit deren Hilfe die Betroenen den Verlauf ihres Tinnitus
festhalten können. Somit konnten auftretende Symptome aktuell und vor Ort festgehalten
werden, um Verfälschungen zu vermeiden, falls die Betroenen sich nähere Informationen
merken und später in das zuvor genutzte Tinnitustagebuch eintragen müssten. Jedoch wird
den Betroenen mit der Track Your Tinnitus Applikation nicht gesagt, wie sie ihrem Tinnitus
entgegenwirken können.
Hierzu wurde aktuell der Tinnitus Navigator konzepiert und entwickelt. Bei dieser Ap-
plikation handelt es sich um eine Möglichkeit für die Betroenen, bereits gesammelte Daten
wie z.B. Hörtests einzutragen, oder speziell hierfür angefertigte Fragebögen auszufüllen,
um Therapievorschläge zu erhalten, wie sie ihren Tinnitus lindern, bzw. welche Praxis sie
für die Maÿnahmen aufsuchen können. Diese Arbeit beinhaltet die Konzeption und das
Designen des genannten Tinnitus Navigators. Das Konzept und Design wurden auf den drei
Betriebssystemen Android, iOS 7 und Windows Mobile entwickelt. Hierbei wurde besonderst
darauf geachtet, dass die Applikationen auf den drei Betriebssystemen so ähnlich wie möglich
funktionieren und aussehen, damit ein eventuell auftretender Wechsel des Gerätes einfacher
fällt. Am Ende entstand ein voll funktionsfähiges und umsetzbares Design für alle drei
Betriebssysteme.
iii
iv
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Tinnitus........................................ 1
1.2 Motivation....................................... 2
1.3 AufbauderArbeit .................................. 2
2 Anforderungen 3
2.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2.2 Nichtfunktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
3 Umfrage 7
3.1 Beweggrund für die Umfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
3.2 Beispielfragen..................................... 8
3.3 Auswertung...................................... 9
3.4 FazitderUmfrage .................................. 11
4 Design Guidelines 13
4.1 Logo.......................................... 13
4.2 Android........................................ 14
4.2.1 Typograe................................... 14
4.2.2 Farbwahl ................................... 14
4.2.3 Ikonographie ................................. 15
4.3 iOS7.......................................... 15
4.3.1 Typograe................................... 16
4.3.2 Farbwahl ................................... 17
4.3.3 Ikonographie ................................. 17
4.4 WindowsMobile ................................... 18
4.4.1 Typograe................................... 18
4.4.2 Farbwahl ................................... 19
4.4.3 Ikonographie ................................. 20
5 Informationsarchitektur 21
6 Vorstellung des Tinnitus Navigator 23
6.1 Welcome........................................ 23
6.2 Login ......................................... 24
6.3 Registrieren...................................... 25
6.4 Hauptmenü ...................................... 26
6.5 Homescreen...................................... 27
v
Inhaltsverzeichnis
6.6 Beispielfragebogen .................................. 29
6.7 Fragebögen-Übersicht................................ 30
6.8 Therapievorschläge.................................. 31
6.9 Therapievorschlag - Detailansicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
6.10Diagramm....................................... 33
6.11DatenHochladen................................... 34
6.12HörtestEintragen................................... 35
6.13Linkes/RechtesOhr ................................. 36
6.14NeuesEreignis .................................... 37
6.15PasswortVergessen.................................. 38
6.16Ausloggen....................................... 39
6.17 Zu Track Your Tinnitus wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
6.18MeineAkte ...................................... 41
6.19 Medikamente und Vorerkrankungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
6.20 Medikament und Vorerkrankung bearbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
6.21Über.......................................... 46
7 Anforderungsabgleich 47
7.1 Funktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
7.2 Nichtfunktionale Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
8 Fazit 51
8.1 Zusammenfassung .................................. 51
8.2 Ausblick........................................ 51
8.2.1 Masterapp................................... 51
8.2.2 Tablet..................................... 52
8.2.3 Bewertungen ................................. 52
9 Anhang 53
9.1 Auswertungen und erste Handskizzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
9.2 DigitaleMockups................................... 54
vi
Abbildungsverzeichnis
3.1 Flyer zur Umfrage des Tinnitus Navigator & Track Your Tinnitus . . . . . . . . 8
3.2 Darstellung der Ja/Nein Fragen auf Android in der Umfrage zum Tinnitus
Navigator ....................................... 8
3.3 Darstellung von Fragen auf Windows Mobile mit mehreren Antwortmöglichkei-
ten in der Umfrage zum Tinnitus Navigator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
3.4 Darstellung der Menülokalisierung auf iOS 7 in der Umfrage zum Tinnitus Na-
vigator......................................... 9
3.5 Beantwortungsmuster bei der Auswertung in der Umfrage zum Tinnitus Navigator 10
3.6 Zoom des Beantwortungsmusters in der Umfrage zum Tinnitus Navigator . . . 10
3.7 Auswertung zu Ja/Nein Fragen auf Android in der Umfrage zum Tinnitus
Navigator ....................................... 11
3.8 Auswertung zu Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten auf Android in der
Umfrage zum Tinnitus Navigator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
4.1 Logo des Track your Tinnitus Projektes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
4.2 Darstellung der Schriftarten anhand des Android Styleguides . . . . . . . . . . 14
4.3 Darstellung der Schriftgröÿen anhand des Android Styleguides . . . . . . . . . . 15
4.4 Standardfarbpalette für Android . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
4.5 Farbwahl für den Tinnitus Navigator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
4.6 Beispiele der von Android gebotenen Icons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
4.7 Beispieltext in 17pt mit einem Satz in 8pt dazwischen . . . . . . . . . . . . . . 17
4.8 Darstellung einer Schriftart vs. Verschiedene Schriftarten . . . . . . . . . . . . . 17
4.9 Standardfarbpalette für iOS 7 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
4.10 Beispiele der von iOS 7 gebotenen Icons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
4.11 Darstellung der Schriftarten anhand des Windows Mobile Styleguides . . . . . . 19
4.12 Darstellung der Schriftgröÿen anhand des Windows Mobile Styleguides . . . . . 19
4.13 Standardfarbpalette des Windows Mobile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
4.14 Beispiele der von Windows Mobile gebotenen Icons . . . . . . . . . . . . . . . . 20
5.1 Erreichbarkeit der Funktionen innerhalb des Tinnitus Navigators . . . . . . . . 21
6.1 Willkommensscreens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . 24
6.2 Login Screens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . . . . 25
6.3 Registrieren Screens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . 26
6.4 Hauptmenü der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . . . . . . 27
6.5 Homescreens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . . . . . 28
6.6 Beispiel - Fragebogen der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . 29
6.7 Fragebögen Übersicht der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . 30
vii
Abbildungsverzeichnis
6.8 Therapievoschläge der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . . 31
6.9 Details der Therapievoschläge der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile 32
6.10 Diagramm der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . . . . . . 33
6.11 Dateien Hochladen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . 34
6.12 Hörtest Eintragen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . 35
6.13 Eintrage der Werte eines Hörtestes bei der App auf Android, iOS 7 und Windows
Mobile......................................... 36
6.14 Neues Ereignis hinzufügen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile 37
6.15 Passwort Vergessen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . 38
6.16 Ausloggen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . . . . 39
6.17 Zu Track Your Tinnitus Funktion bei der App auf Android, iOS 7 und Windows
Mobile......................................... 40
6.18 Akte des Nutzers bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . 41
6.19 Liste der Medikamente der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . 42
6.20 Liste der Vorerkankungen der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . 43
6.21 Bearbeiten/Hinzufügen eines Medikamentes auf Android, iOS 7 und Windows
Mobile......................................... 44
6.22 Bearbeiten/Hinzufügen einer Vorerkrankung auf Android, iOS 7 und Windows
Mobile......................................... 45
6.23 Über-Bereich auf Android, iOS 7 und Windows Mobile . . . . . . . . . . . . . . 46
viii
Zu einem guten Ende gehört auch ein guter Beginn.
Konfuzius, (551 - 479 v. Chr.)
1
Einleitung
In diesem Kapitel wird zunächst beschrieben, was ein Tinnitus ist und wie die aktuelle Ver-
breitung in der Bevölkerung ist. Danach folgt eine Beschreibung des Track Your Tinnitus
Projekts[SHP
+
14b] und des Tinnitus Navigators. Danach folgt eine kurze Übersicht über den
Aufbau dieser Arbeit.
1.1 Tinnitus
Unter Tinnitus [Bie] versteht man ein Geräusch oder Ton, der nur von der Betroenen
Person wahrgenommen wird.[Hac] In den meisten Fällen ist die Entstehung dieses Geräusches
keiner objektiven Schallwelle zuzuordnen. Häug ist es der Fall, dass Tinnitus mit seelischen
Begleiterscheinungen auftritt.[IRP
+
13] So kann es z.B. passieren, dass die Betroenen gereizt,
müde oder unkonzentriert sind. Ebenso kann es diesen schwer fallen ein- und durchzuschlafen,
denn das Geräusch bleibt dauerhaft bestehen und kann selbst Depressionen auslösen. Neuste
Untersuchungen ergaben, dass in Deutschland[GSP
+
14][GPSR13] ca. 13 Millionen Menschen
unter Tinnitus leiden. D.h. 13% der deutschen Bevölkerung ist von dem Symptom betroen,
wobei 30% der über 65jährigen Patienten angeben, das Leiden zu empnden. Nicht zu
verachten ist allerdings auch die Zahl der Altersgruppe zwischen 30 bis 40 Jahren mit 17%
und der 40 bis 50 jährigen mit 22%.[SSP
+
14]
Der subjektive Tinnitus [rnGN] tritt allerdings meist ohne aundbarer Ursache in Zusam-
menhang mit Hörverlust in höherem Alter oder als Folge eines Knalltraumas auf, was das
Vorgehen gegen das Symptom erschwert.
Das Track Your Tinnitus Projekt mit dem Tinnitus Navigator soll dieses Vorgehen erleichtern,
indem den Betroenen eine Möglichkeit geboten wird, die aufretenden Symptome nach
dem sofortigen Auftreten festzuhalten und somit einen Überblick über das Auftreten zu
schaen.[PMLR14] Mit dem Navigator kann durch Beantwortung von Fragebögen[SHP
+
14a]
ein Prol erstellt werden, was mit Hilfe der Applikation ausgewertet wird, um dem Nutzer
Therapievorschläge zu liefern, damit dieser sein Leiden lindern kann.[SSP
+
13]
1
Kapitel 1 Einleitung
1.2 Motivation
Da den Betroenen mit der Track Your Tinnitus Applikation [RPR11] bereits dabei geholfen
wird, ihre auftretenden Symptome festzuhalten, fehlt noch eine optimierte Hilfe dabei, die rich-
tigen Therapien, bzw. Praxen zu nden. Mit Hilfe des Tinnitus Navigators können die Patienten
anhand von Eingaben der bereits verfügbaren Daten, oder neu gemessenen Werte ein Prol von
sich erstellen lassen. Dieses Prol wird von der Applikation [CNB
+
13] ausgewertet und anhand
dieser Auswertung kann eine Empfehlung ausgegeben werden. Im Falle von zu geringer Ein-
gaben wird dem Nutzer ebenso gesagt, dass keine, bzw. eine ungenaue Empfehlung gemacht
werden kann, bis mehr Daten verfügbar sind. [SRP
+
13] Bei einer Möglichst aktiven Benutzung
des Tinnitus Navigators unter Android, iOS 7 oder Windows Mobile kann den Betroenen ge-
holfen werden, gegen ihre Symptome vorzugehen, um mögliche auftretenden Depressionen zu
unterbinden [RPL
+
13]. Die Applikation dient hierbei als Informationsquelle um die Hilfe nach
Lösungsvorschlägen zu erleichtern. In gemeinsamer Benutzung mit der Track Your Tinnitus
Applikation kann somit aktiv gegen den Tinnitus vorgegangen werden, da sowohl eine vor Ort
Notation der Ursachen, der Uhrzeit und möglicher Störeinüsse, als auch eine direkte Suche
nach möglichen Behandlungsmethoden stattnden kann. Nach der Aundung der Praxis kön-
nen die Informationen somit dem Arzt unverfälscht vorgezeigt und die Behandlung optimiert
werden. [Gmb]
1.3 Aufbau der Arbeit
In diesem Abschnitt wird eine Übersicht über das komplette Track Your Tinnitus Projekt mit
beiden Applikationen (Tinnitus Navigator & Track Your Tinnitus App) geboten. Im folgen-
den Kapitel werden die Anforderungen an den Tinnitus Navigator aufgelistet, wobei es sich
um funktionale und nichtfunktionale Anfroderungen handelt. Das nächste Kapitel umfasst eine
Umfrage, die zur Konzeption des Tinnitus Navigators und der Track Your Tinnitus App bei-
trägt. Im vierten Kapitel werden die Hauptaugenmerke der Designstyleguides von Android, iOS
7 und Windows Mobile kurz erläutert. Kapitel 5 bietet einen Überblick über die Architektur des
Tinnitus Navigators und ebenso über die Designs auf allen drei genannten Betriebssystemen.
Dabei wird in mehreren Fällen auf die unterschiedlichen Umsetzungen bei gleichen Funktionen
der Betriebssysteme eingegangen. Zum Abschluss folgt ein Abgleich der Anforderungen und ein
Ausblick in die Zukunft des Tinnitus Navigator.
2
2
Anforderungen
Dieses Kapitel umfasst die Anforderungen an den Tinnitus Navigator. Hierbei wird zwischen
funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen unterschieden.
2.1 Funktionale Anforderungen
Funktionale Anforderungen umfassen die wichtigsten Funktionen der Applikation an den
Benutzer. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die funktionalen Anforderun-
gen an den Tinnitus Navigator. Dieser Abschnitt zeigt die funktionalen Anforderungen
an die Webseite bzw. die Apps. Dabei werdendiewichtigstenFunktionenderWebseiteb-
zw.derAppsgezeigt,diedieseeinemBenutzer bieten sollten. Die folgende Tabelle zeigt eine
Aufstellung der funktionalen Anforderungen.
3
Kapitel 2 Anforderungen
Nr Beschreibung Problembeschreibung
1. Planung von Ereignissen Bevorstehende oder bereits vergangene Er-
eignisse können in einem Kalender einge-
tragen werden.
2. Möglichkeit zur Registrierung Dem Nutzer soll die Möglichkeit gegeben
werden, sich für die Applikation zu regis-
trieren, um diese individuell für sich nut-
zen zu können. Ohne eine solche Registrie-
rung ist die Nutzung der App nicht mög-
lich.
3. Eingabe/Upload bereits vorhandener Daten Falls ein Nutzer bereits über vorhande-
ne Daten wie z.B. Hörtests verfügt, kann
er diese entweder in Bild Form hochladen
oder manuell eingeben um sie danach in
einem Diagramm einsehen zu können.
4. Anzeige der Ergebnisse der Applikation Direkt nach der Eingabe der benötigten
Daten, soll dem Nutzer sowohl eine Ein-
sicht seiner Antworten zur Verfügung ste-
hen, als auch die dementsprechenden Vor-
schläge zur Behandlung.
5. Antworten ohne Vorauswahl Bei den Antwortmöglichkeiten der Frage-
bögen dürfen keine Vorauswahlen zu se-
hen sein, damit der Nutzer von diesen
nicht verleitet und seine Antwort nicht ver-
fälscht wird.
6. Umsetzbarkeit auf verschiedenen Betriebssystemen Funktionen müssen auf Android, iOS 7
und Windows Mobile umsetzbar sein.
7. Ausfüllen der Fragebögen Das Ausfüllen der für die Therapievor-
schläge benötigten Fragebögen sollte auf
der App möglich sein.
8. Einsehen der ausgefüllten Fragebögen Die Ansicht der bereits von dem Nutzer
ausgefüllte Fragebögen sollte ermöglicht
werden. Jedoch kann der Nutzer diese im
Nachhinein nicht mehr bearbeiten.
9. Ansicht der Therapievorschläge Der Nutzer muss die Möglichkeit haben,
die vorgeschlagenen Therapien oder Pra-
xen einzusehen.
4
2.2 Nichtfunktionale Anforderungen
2.2 Nichtfunktionale Anforderungen
Nichtfunktionale Anforderungen umfassen die Denition der Anforderungen im Hinblick auf
Aussehen, Handhabung und Datenschutz. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die
nichtfunktionale Anforderungen an den Tinnitus Navigator.
Nr. Beschreibung Problembeschreibung
1. Gleiche Darstellung aller Fra-
gebögen auf den drei Betriebs-
systemen
Alle Fragebögen des Tinnitus Navigators
sollten optisch gleich wirken und möglichst
gleich sein.
2. Einhaltung des Corporate De-
sign Die Farbwahl der Elemente wurde an die
bereits vorhandenen Elemente (Track your
Tinnitus) angepasst und möglichst in der
kompletten App durchgesetzt.
3. Optische Unterscheidung Da bereits eine Applikation namens Track
your Tinnitus existiert, sollte sich die-
se zwar von dem Tinnitus Navigator un-
terscheiden, aber gleichzeitig eine Zusam-
mengehörigkeit ausstrahlen.
4. Umsetzung auf anderen mobi-
len Geräten Die Applikation sollte nicht nur auf ei-
nem Smartphone, sondern ebenso auf ei-
nem Tablet und evtl. Computer nutzbar
sein.
5. Masterapplication Aus dem Tinnitus Navigator und der
Track Your Tinnitus App eine Masterapp
machen, damit nur ein Download benötigt
wird.
5
Kapitel 2 Anforderungen
6
3
Umfrage
Im folgenden Kapitel wird die Umfrage, die zur Hilfe des Konzeptes durchgeführt wurde vor-
gestellt.
3.1 Beweggrund für die Umfrage
Beim Tinnitus Navigator geht es darum, dem Nutzer mit Hilfe von seinen Eingaben eine mög-
lichst hilfreiche Behandlungsmethode, bzw. Praxis empfehlen zu können um den Tinnitus mög-
lichst eektiv zu behandeln.
Hierbei soll der Nutzer Fragebögen ausfüllen, die mit Hilfe von Auswertungen eine möglichst
eektive Behandlungsmethode vorschlagen. Da dem Nutzer verschiedene Arten von Fragen
gestellt werden können (z.B. Ja/Nein Fragen, Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten,
uvm.), sollten diese in jedem Fragebogen möglichst gleich aussehen. Zusätzlich zu der Optik
der Fragen, bzw. Fragebögen kommt hinzu, dass die Fragebögen, bzw. die Fragen an sich sehr
einfach formuliert sein sollten und die Beantwortung dieser ebenfalls einfach und fast schon
intuitiv geschieht. Um dies gewährleisten zu können, wurde zu Beginn der Bachelorarbeit eine
Umfrage gestartet (siehe Abb. 3.1) um den Zielgruppen visuell zu zeigen, welche Möglichkeiten
es gibt die verschiedenen Fragen darstellen zu können. Somit ergab sich die Möglichkeit, die
Fragen mit Hilfe der glichen späteren Nutzer so konzipieren, dass sie diese möglichst einfach
und intuitiv beantworten können. Um möglichst viele potentielle Nutzer zu erreichen, wurde
die Umfrage sowohl an der Universität Ulm in digitaler- und Printform ausgehangen, als auch
an verschiedene Geschäfte für Akustik in mehreren Städten weitergegeben.
Die komplette Umfrage mit Auswertung bendet sich im Anhang.
7
Kapitel 3 Umfrage
Abbildung 3.1:
Flyer zur Umfrage des Tinnitus Navigator & Track Your Tinnitus
3.2 Beispielfragen
Bei der Umfrage wurden exemplarisch verschiedene Fragen auf allen drei Betriebssystemen
dargestellt (siehe Abb.3.2, 3.3 und 3.4). Die Befragten konnten hierbei die Optik, Selbsterklär-
barkeit und Bedienbarkeit bewerten und am Ende zu den verschiedenen Fragetypen jeweils
einen Favoriten wählen.
Abbildung 3.2:
Darstellung der Ja/Nein Fragen auf Android in der Umfrage zum Tinnitus Navigator
8
3.3 Auswertung
Abbildung 3.3:
Darstellung von Fragen auf Windows Mobile mit mehreren Antwortmöglichkeiten in
der Umfrage zum Tinnitus Navigator
Abbildung 3.4:
Darstellung der Menülokalisierung auf iOS 7 in der Umfrage zum Tinnitus Navigator
3.3 Auswertung
Die Auswertung der Umfrage geschah manuell und wurde unter Berücksichtigung auällig
Falscher Eingaben ausgeführt. So wurden zum Beispiel Antworten, die ein gewisses Muster
aufweisen (siehe Abb. 3.5 und 3.6) nicht in die Auswertung eingerechnet.
9
Kapitel 3 Umfrage
Abbildung 3.5:
Beantwortungsmuster bei der Auswertung in der Umfrage zum Tinnitus Navigator
Abbildung 3.6:
Zoom des Beantwortungsmusters in der Umfrage zum Tinnitus Navigator
Die Auswertung der verwertbaren Eingaben ergab, dass die Nutzer sowohl für die Beantwortung
von Fragen mit nur zwei Antwortmöglichkeiten (Ja und Nein), als auch für Fragen mit mehreren
Antwortmöglichkeiten die sogenannten Checkboxes (begriserklärung) bevorzugen (siehe Abb.
3.7 und 3.8).
10
3.4 Fazit der Umfrage
Abbildung 3.7:
Auswertung zu Ja/Nein Fragen auf Android in der Umfrage zum Tinnitus Navigator
Abbildung 3.8:
Auswertung zu Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten auf Android in der Um-
frage zum Tinnitus Navigator
3.4 Fazit der Umfrage
Nach der Auswertung der Umfrage wurde eine Grundlage für die Konzeption und das De-
sign der Applikation geboten. Anhand von diesem konnte anschauliches Material während der
Konzeption erstellt und mögliche Fehlerquellen von vornerein beseitigt werden.
11
Kapitel 3 Umfrage
12
4
Design Guidelines
Bei den Design Guidelines handelt es sich um sogenannte Gestaltungsrichtlinien, welche be-
schreiben, wonach der Designer sich richten sollte, um ein Produkt zu gestalten. Um also die
Corporate Identity eines Betriebes bilden zu können, sollen diese Richtlinien ein einheitliches
Erscheinungsbild verschiedener Kommunikationsmittel des Betriebes gewährleisten. Ebenso die-
nen die Guidelines als ein Einsatz, um Produkte als zusammengehörig erscheinen zu lassen.
[Tod] In dieser Bachelorarbeit liegen die Hauptaugenmerke der Guidelines auf der Typogra-
phie, der Farbwahl und der
Ikonographie
.[Sam]
1
4.1 Logo
Da die sich die Nutzer heutzutage immer mehr nach dem ersten Eindruck richten und
demnach auch ihre Wahlen treen, wird das Logo zu einem der wichtigsten Bestandteile einer
Applikation, bzw. eines Projektes. Der Tinnitus Navigator nutzt dasselbe Logo, welches derzeit
für das Track your Tinnitus verwendet wird (siehe Abb. 4.1).
Abbildung 4.1:
Logo des Track your Tinnitus Projektes
1
Ein Zweig der Kunstgeschichte, der sich mit der Bedeutung von Kunstwerken im Gegensatz zu ihrer Form
befasst.
13
Kapitel 4 Design Guidelines
4.2 Android
Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Design Guidelines im Bezug auf das Android
Betriebssystem erläutert.
4.2.1 Typograe
Die Android Design-Sprache verlässt sich auf traditionelle typograsche Hilfsmittel wie die Ska-
lierung, Trennung und die Ausrichtung mittels sich einem darunter bendenden Gitternetz. Ein
erfolgreicher Einsatz dieser Hilfsmittel ist ein essentieller Beitrag dazu, dem Nutzer ein schnel-
les und einfaches Verstehen der gebotenen Informationen zu ermöglichen. Um diese Art von
Typographie zu unterstützen, wurde mit Android 4 (Ice Cream Sandwich) eine neue Schriftart
entwickelt, welche speziell für hohe Auösungen gedacht ist und sich Roboto nennt. [Ince] In der
aktuellen Textfamilie kann Roboto zusätzlich zur normalen (regular) Schriftart in thin, light,
medium, bold und black dargestellt werden (siehe Abb. 4.2). Zu jeder dieser Schriftarten hat
man ebenso die Möglichkeit, die Schrift
kursiv
darzustellen. [Key] [Incc]
Abbildung 4.2:
Darstellung der Schriftarten anhand des Android Styleguides
Um eine Hierarchie oder Ordnung innerhalb der Applikation aufzubauen, können bei Android
verschiedene Schriftgröÿen genutzt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass zu viele ver-
schiedene Schriftgröÿen die Ordnung zerstören und somit das Ergebnis überladen können. Bei
Android werden folgende Gröÿen standardmäÿig genutzt (siehe Abb. 4.3):
4.2.2 Farbwahl
Laut dem Android Styleguide wird man in der Farbwahl nicht eingeschränkt, es wird lediglich
eine Standardpalette von fünf Farben angeboten (siehe Abb. 4.4). Es wird jedoch empfohlen
Farben nur für Betonungen oder Unterscheidungen zu nutzen. Hierbei ist allerdings darauf zu
achten, dass die Farben Rot und Grün ununterscheidbar für Nutzer werden könnten, die an der
Rot-Grün-Sehschwäche leiden. [Cora]
Für den Tinnitus Navigator wurden jedoch andere Farben ausgewählt, die aus der bereits exis-
tierenden Applikation Track your Tinnitus stammen (siehe Abb. 4.5). Die Entscheidung der
Farbwahl wurde hier bei aus dem Grund getroen, um die Corporate Identity des Projektes
einzuhalten. Die Grautöne wurden hierbei hauptsächlich für die Darstellung der Buttons ver-
14
4.3 iOS 7
Abbildung 4.3:
Darstellung der Schriftgröÿen anhand des Android Styleguides
Abbildung 4.4:
Standardfarbpalette für Android
wendet. Die anderen zwei Farben dienen sowohl zur Dierenzierung der Applikationen, als auch
für Betonungen und Hervorhebungen innerhalb der Applikation.
4.2.3 Ikonographie
Als Icons bezeichnet man eine Grak, die nur einen sehr geringen Anteil des dargestellten
Bildes einnimmt und einen schnellen Zugang zu bestimmten Optionen innerhalb der Applikation
bietet.[Kö], Diese Icons können ebenso als Status, bzw. Ortsanzeige dienen, um dem Nutzer
eine Navigation durch die Applikation zu erleichtern. Wenn man ein Icon designen will, muss
man hauptsächlich darauf Acht geben, dass das Produkt auf verschiedenen Geräten dargestellt
wird. Demnach ist ein Design in verschiedenen Gröÿen notwendig. Die Standardgröÿe der Icons
bei Android beträgt 32x32 px. Im Falle des Tinnitus Navigators werden lediglich bereits von
Android gebotene Icons genutzt und somit keine neuen entworfen (siehe Abb. 4.6). [Incd]
4.3 iOS 7
Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Design Guidelines im Bezug auf das iOS 7
Betriebssystem erläutert.
15
Kapitel 4 Design Guidelines
Abbildung 4.5:
Farbwahl für den Tinnitus Navigator
Abbildung 4.6:
Beispiele der von Android gebotenen Icons
4.3.1 Typograe
An oberster Stelle der Design Guidelines für iOS 7 steht die Lesbarkeit des Textes. Denn so
schön die Applikation auch sein mag, wenn der Nutzer kein Wort von dem Geschriebenen lesen
kann, ist sie nicht von Nutzen. Wenn man in der Applikation das sogenannte Dynamic Type
verwendet, ermöglicht es einem die automatische Anpassung der Buchstabengröÿe und Abstän-
de jeder Schriftgröÿe. Ebenso hat man die Möglichkeit, Texte zu spezizieren und Textblöcke in
Hauptteil, Fuÿnote oder Überschrift einzuteilen. [Ltd] Diese Optionen werden bei allen Schrift-
arten geboten, da iOS 7 einen hierbei nicht einschränkt. Um Bestimmte Texte oder Abschnitte
hervorzuheben, kann die Schriftgröÿe erhöht werden. Das Vergröÿern gewisser Textpassagen
dient hierbei dazu, dass diese früher und einfacher wahrgenommen werden, als der Rest und
somit der Fokus auf diese Passagen gelegt wird.
Die Schriftgröÿe sollte jedoch nicht kleiner als 11pt sein. Als Standardgröÿe wird nämlich 17pt
genutzt und somit würde alles unter 11pt schlecht wahrnehmbar werden (siehe Abb. 4.7). Hinzu
kommt, dass bei iOS 7 lediglich die Schriftarten regular (normal) oder medium genutzt werden.
[Pix]
16
4.3 iOS 7
Abbildung 4.7:
Beispieltext in 17pt mit einem Satz in 8pt dazwischen
Grundsätzlich sollte man laut iOS 7 Guidelines nur eine Schriftart für die Applikation ver-
wenden. Das Nutzen von vielen verschiedenen Schriftarten lässt die Applikation unseriös und
schlampig wirken (siehe Abb. 4.8).
Abbildung 4.8:
Darstellung einer Schriftart vs. Verschiedene Schriftarten
4.3.2 Farbwahl
Wie auch im Falle des Android Styleguides, wird man bei iOS7 nicht in der Farbwahl einge-
schränkt. Auch hier wird eine Standardpalette geboten (siehe Abb. 4.9), bei der sich die Farben
sowohl in Kombination mit einander, als auch individuell nutzen lassen. Hier gilt allerdings auch
darauf zu achten, dass die Farben sich nicht beiÿen und für Nutzer unterscheidbar sind, die an
Schwächen, wie der Rot-Grün-Schwäche leiden sichtbar sind. [Inca]
Bei dem Tinnitus Navigator auf dem iOS 7 wurde hauptsächlich diese Standardfarbpalette
zusätzlich zu den Farben der bereits existierenden Applikation Track your Tinnitus verwendet,
welche im Android Styleguide erwähnt wurden.
4.3.3 Ikonographie
Auch hier wurde ausschlieÿlich darauf geachtet, dass keine Icons neu entworfen, sondern die
bereits vorhandenen (siehe Abb. 4.10) genutzt werden. [Incb]
17
Kapitel 4 Design Guidelines
Abbildung 4.9:
Standardfarbpalette für iOS 7
Abbildung 4.10:
Beispiele der von iOS 7 gebotenen Icons
4.4 Windows Mobile
Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Design Guidelines im Bezug auf das Betriebs-
system von Windwos Mobile erläutert.
4.4.1 Typograe
Auch bei Windows Mobile steht die Typograe sehr stark im Vordergrund der Styleguides.
Jede der Entwurfsprinzipien Microsofts unterstreicht diese Bedeutung. Als Standardschriftart
wird bei Windows Mobile Segoe UI verwendet. Diese wurde erstmals in Windows Vista/Oce
2007 eingeführt und ist ein serifenloses Design. Seit dieser Einführung hat die Schriftart das
Erscheinungsbild von Microsoft stark geprägt und gilt mittlerweile als typograsche Stimme
von Microsoft. [Kot]
In der aktuellen Textfamilie kann Segoe UI zusätzlich zur normalen (regular) Schriftart in
semilight, light, semibold, bold und black dargestellt werden (siehe Abb. 4.11). Zu jeder dieser
Schriftarten hat man ebenso die Möglichkeit, die Schrift kursiv darzustellen. [htt] [Corb]
18
4.4 Windows Mobile
Abbildung 4.11:
Darstellung der Schriftarten anhand des Windows Mobile Styleguides
Um eine Hierarchie oder Ordnung innerhalb der Applikation aufzubauen, können bei Windows
Mobile verschiedene Schriftgröÿen genutzt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass zu viele
verschiedene Schriftgröÿen die Ordnung zersren und somit das Ergebnis überladen können.
Bei Windows Mobile werden folgende Gröÿen standardmäÿig genutzt (siehe Abb. 4.12):
Abbildung 4.12:
Darstellung der Schriftgröÿen anhand des Windows Mobile Styleguides
4.4.2 Farbwahl
Bei Windows Mobile hat man die Möglichkeit als Grundeinstellung der Hintergrundfarbe der
Applikation zwischen Hell und Dunkel zu wählen. Zusätzlich dazu hat man danach die Wahl
zwischen 20 verschiedenen Farben (siehe Abb. 4.13) um Elemente zu dierenzieren oder her-
vorzuheben.
Im Fall des Tinnitus Navigators wurden die Farben Emerald und Green gewählt um so nah wie
möglich an der Farbe des aktuellen Track your Tinnitus, welche im Android Styleguide erwähnt
wurde zu bleiben.
19
Kapitel 4 Design Guidelines
Abbildung 4.13:
Standardfarbpalette des Windows Mobile
4.4.3 Ikonographie
Auch hier wurde ausschlieÿlich darauf geachtet, dass keine Icons neu entworfen, sondern die
bereits vorhandenen (siehe Abb. 4.14) genutzt werden.
Abbildung 4.14:
Beispiele der von Windows Mobile gebotenen Icons
20
5
Informationsarchitektur
Im folgenden Abschnitt bendet sich eine Darstellung der Informationsarchitektur und der
Erreichbarkeit innerhalb der Applikation.
Abbildung 5.1:
Erreichbarkeit der Funktionen innerhalb des Tinnitus Navigators
21
Kapitel 5 Informationsarchitektur
22
6
Vorstellung des Tinnitus Navigator
Im folgenden Kapitel werden die einzelnen Bereiche der Applikation mit Mockups und Funk-
tionen vorgestellt und erklärt.
6.1 Welcome
Auf den Willkommens-Seiten (siehe Abb. 6.1) der Applikation aller drei Betriebssysteme hat
der Nutzer die Möglichkeit sich zu orientieren und seine nächste Wunschaktion zu starten.
Da die Willkommensscreens der Applikation auf den drei Betriebssystemen jeweils aus einer
Überschrift, einem Logo und drei Text-/Buttons bestehen, wurden sie so ähnlich wie möglich
gestaltet.
Bei der Betätigung eines der jeweils drei verfügbaren Buttons, wird der Nutzer zu dem
von Ihm gewünschten Fenster gebracht. Login und Registrierung werden hierbei App-intern
ausgeführt. Der Druck auf den Homepage-Button önet den vom Benutzer festgelegten
Browser und leitet Ihn auf die Homepage des Tinnitus Navigators weiter.
23
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
Abbildung 6.1:
Willkommensscreens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
6.2 Login
Die Login-Bereiche der Applikation (siehe Abb. 6.2) geben den Nutzern die Möglichkeit, sich
einzuloggen, sofern man über gültige Zugangsdaten verfügt, bzw. sich bereits registriert hat.
Falls jedoch keine gültigen Zugangsdaten zur Verfügung stehen sollten, hat der Nutzer bei
Android und iOS 7 die Möglichkeit per Wechsel des Tabs zur Registrierung zu wechseln.
Der Nutzer hat bei allen drei Betriebssystemen die Möglichkeit, seinen Nutzernamen/seine E-
Mail, sowie das Passwort einzugeben um sich einzuloggen, falls er über gültige Zugangsdaten
verfügt. Um das eventuell öfter auftretende Einloggen zu erleichtern, wird ebenfalls die Möglich-
keit geboten per
Checkbox
1
zu entscheiden, ob der Nutzername/die E-Mail vorgemerkt werden
soll und somit nur die Eingabe des Passwortes nötig ist um den Zugang zu seinen Daten zu er-
halten. Bei ungültigen oder nicht vorhandenen Zugangsdaten kann der Nutzer bei Android und
iOS 7 zum Registrieren-Tab wechseln um sich einen
Account
2
anzulegen. Bei Windows Mobile
hingegen muss der Nutzer per physikalischem Zurück-Button erneut auf die Willkommensseite
wechseln um von dort aus eine Registrierung vornehmen zu können. Falls der Nutzer jedoch
bereits über gültige Zugangsdaten verfügt, sich aber nicht an das Passwort erinnern kann, steht
ihm ebenso eine Funktion zur Verfügung, sein Passwort zurückzusetzen, bzw. zuschicken zu
lassen.
1
Als Checkboxen bezeichnet man Auswahl-/Kontrollkästchen
2
Benutzerkonto
24
6.3 Registrieren
Abbildung 6.2:
Login Screens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
6.3 Registrieren
Im Bereich der Registrierung werden von dem Nutzer für die Erstellung eines Accounts benö-
tigten Daten abgefragt (siehe Abb. 6.3).
Da bei der Registrierung nur Eingaben vom Nutzer erforderlich sind, die per Textfeld-Eingabe
getätigt werden können, unterscheiden sich die drei Betriebssysteme lediglich in der Anordnung
der Felder.
Der Nutzer kann alle erforderlichen Daten in die vorgegebenen Textfelder eingeben und
nach Wunsch ein Prolbild auswählen, welches er entweder zuvor geschossen hat oder per
Druck auf das dafür stehende Icon/Feld mit der integrierten Kamera des Gerätes aufnehmen
kann. Die Registrierung wird mit Drücken des Registrieren-Buttons bestätigt. Wenn der Nutzer
sich jedoch dagegen entscheidet, eine Registrierung durchzuführen, hat er die Möglichkeit sich
bei Android und Windows Mobile per physikalischem Zurück-Button auf den Startbildschirm
der App zu begeben. Um die Registrierung bei iOS 7 abzubrechen, genügt der Druck auf die
Navigation Bar
3
.
3
Als Navigation Bar bezeichnet man unter iOS 7 den Bereich, indem der Titel der Applikation sich bendet
25
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
Abbildung 6.3:
Registrieren Screens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
6.4 Hauptmenü
Das Hauptmenü (siehe Abb. 6.4) ist eine Liste, welche alle Bereiche der Applikation für den
Nutzer per Buttons erreichbar macht. Die Darstellung dieses Menüs ist bei allen drei Betriebs-
systemen gleich, jedoch unterscheidet sich die Erreichbarkeit bei dem Windows Phone von der,
der anderen zwei.
Die enthaltenen Elemente des Menüs sind bei den drei Betriebssystemen gleich und von
vornherein festgelegt. Der einzige optische Unterschied besteht darin, dass bei Android und
iOS 7 das Prolbild des Benutzers an erster Stelle der Liste sichtbar ist und per Druck auf das
jeweilige Icon geändert werden kann.
Erreichbar ist das Hauptmenü bei Android und iOS 7 entweder per Wisch-Gestik vom
linken Rand nach rechts, oder per Druck auf das Logo, bzw. Menü-Symbol oben links in
den
Statusleisten
. Bei Windows Mobile hingegen kann das Menü durch das Drücken auf den
entsprechenden Kachel erreicht werden. Um das Menü wieder ausblenden zu können, genügt
bei Android und iOS 7 ein Wisch von rechts, nach links. Zusätzlich dazu kann man bei
Android und Windows Mobile das Menü durch betätigen des Zurück Buttons verlassen. Um
das Prolbild ändern zu können, kann der Nutzer auf das dementsprechende Icon drücken
um daraufhin entweder aus den bereits geschossenen Motiven zu wählen, oder ein neues
aufzunehmen.
26
6.5 Homescreen
Abbildung 6.4:
Hauptmenü der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
6.5 Homescreen
Die
Homescreens
(siehe Abb. 6.5) dienen bei allen drei Betriebssystemen sowohl als Startbild-
schirm, als auch als Prol. Sie geben dem Nutzer einen kurzen Überblick über seine aktuellen
Eingaben und bieten ihm die Möglichkeit auf die zuvor festgelegten Menüpunkte zuzugreifen.
Die Anzahl dieser Menüpunkte ist bei Android und iOS identisch und weicht lediglich bei
Windows Mobile ab.
Das Menü der Android App ist sehr ähnlich zu dem der iOS 7 Version, damit dem Nutzer ein
eventueller Wechsel des Gerätes oder die Arbeit mit einer Person, die ein anderes Betriebssys-
tem nutzt zu erleichtern. Bei Windows Mobile ist die Anlehnung an die zwei Betriebssysteme
nicht ohne groÿen Aufwand möglich und somit wird hier die Darstellung der Startseite mit
Hilfe von Kacheln realisiert, die mittlerweile als Standard für Windows Mobile gelten.
Sowohl bei Android, als auch bei iOS 7 werden dem Nutzer Informationen in einem
vorgegebenen Raster angezeigt um ihm einen Überblick darüber zu geben, was noch benötigt
wird um ein zuverlässiges Ergebnis liefern zu können. Bei Windows Mobile hingegen können
diese Informationen durch das auswählen der entsprechenden Kacheln bzw. der gewünschten
Menüpunkte vom Nutzer selbst ein- oder ausgeblendet werden. Die eingeblendeten Informa-
tionen können zusätzlich als Buttons genutzt werden um zu den gewünschten Übersichten
zu kommen, seien es die Liste der Medikamente, Vorerkrankungen, Fragebögen oder anderes.
Zudem hat der Nutzer bei Android und iOS 7 die Möglichkeit, sich unterhalb der angezeig-
ten Informationen bis zu sechs feste Buttons einzublenden um sich somit eventuell nicht
27
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
Abbildung 6.5:
Homescreens der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
vorhandene
Shortcuts
4
zu schaen. Bei allen drei Betriebssystemen kann man von diesen
Homescreens aus auf das Hauptmenü zugreifen, wobei sich hier Windows Mobile von Android
und iOS 7 unterscheidet. Bei Android und iOS 7 genügt ein Druck auf das Logo, bzw. das
Menü-Icon links in der Statusleiste. Bei Windows Mobile hingegen ist das Hauptmenü per
Druck auf den dazugehörigen Kachel erreichbar. Um aus einem beliebigen Fenster zurück
zum Homescreen zu gelangen, kann man bei Android und iOS 7 das Hauptmenü önen und
den entsprechenden Button betätigen. Im Falle eines Gerätes mit Windows Mobile muss man
zunächst die
Application Bar
5
durch Wischen von ganz unten nach oben önen um danach
den Button zu betätigen, der einen zurück zum Homescreen hrt.
4
Shortcuts sind Abkürzungen zu bestimmten Funktionen oder Bereichen
5
Als Application Bar wird bei Windows Mobile die Leiste bezeichnet, die durch eine Wischgestik von unten
nach oben aufgerufen werden kann
28
6.6 Beispielfragebogen
6.6 Beispielfragebogen
Der Aufbau der auszufüllenden Fragebögen (siehe Abb. 6.6) ist bei den drei Betriebssystemen
identisch, damit dem Nutzer das Ausfüllen mit einem anderen Gerät erleichtert wird.
Abbildung 6.6:
Beispiel - Fragebogen der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Die Beantwortung der Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten ist bei den Betriebs-
systemen mittels Checkboxes realisiert worden. Der Grund hierfür war eine Umfrage, die zu
diesem Zweck erstellt wurde und den Zielgruppen im Voraus gezeigt hat, wie die Darstellung
mittels
Checkboxes
,
Radiobuttons
6
oder anderen Hilfsmitteln aussehen kann. In diesem Fenster
hat der Nutzer die glichkeit, den Fragebogen auszufüllen und diesen entweder mitten im
Vorgang zu speichern, oder bis zum Schluss auszufüllen. Das Speichern geschieht bei Android
und Windows Mobile durch Druck auf den Speichern-Button, der sich am Ende des Fragebo-
gens bendet. Bei iOS 7 bendet sich dieser hingegen in der
Status Bar
neben dem Titel. Um
zum vorherigen Fenster zu gelangen, kann der Nutzer bei Android und Windows Mobile den
physikalischen Zurück-Button nutzen, oder den Abbrechen-Button, der sich ebenfalls am Ende
des Fragebogens bendet. Auch hier bendet sich der Abbrechen-Button bei iOS 7 in der
Status
Bar
links neben dem Titel.
6
Als Radiobuttons bezeichnet man Optionsfelder, bzw. Mehrfachoptionsfelder
29
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.7 Fragebögen - Übersicht
Bei der Übersicht der bereits ausgefüllten und noch ausstehenden Fragebögen in Wochenform
(siehe Abb. 6.7) wurde das Konzept bei allen Betriebssystemen gleich gehalten. Somit bestehen
die einzigen Unterschiede in den Farben und der Lokalisierung des Zurück-Buttons.
Abbildung 6.7:
Fragebögen Übersicht der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Hierbei handelt es sich um eine List der bereits ausgefüllten und noch auszufüllenden Fra-
gebögen. Der Nutzer kann in einer Wochenansicht die bereits von Ihm ausgefüllten und den
aktuellen Stand der noch nicht beendeten Fragebögen ansehen und zwischen den Wochen und
Tagen frei wechseln. Wenn der gewählte Fragebogen jedoch nicht aktuell ist, d.h. bereits einen
oder sogar mehrere Tage zurückliegt, kann dieser nicht weiter ausgefüllt oder verändert werden,
um die Ergebnisse und somit die Therapievorschläge nicht zu verfälschen.
30
6.8 Therapievorschläge
6.8 Therapievorschläge
Die Therapievorschläge (siehe Abb. 6.8) dienen dazu, dem Nutzer nach der Eingabe aller benö-
tigten Daten eine Übersicht zu geben, welche Therapien bei seinem Leiden helfen, bzw. welche
Kliniken in der Nähe sind, um sich behandeln zu lassen, oder mit einem Fachmann zu reden.
Abbildung 6.8:
Therapievoschläge der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Bei den Therapievorschlägen unterscheidet sich die Darstellung aller dreier Betriebssysteme auf
Grund von verschiedenen Möglichkeiten für einen Wechsel der Seite. So ist es bei Android zum
Beispiel der Fall, dass man zwischen den Therapievorschlägen mittels Pfeil-Buttons blättern
und für eine Detailansicht auf das Bild der entsprechenden Therapie drücken kann. iOS 7
typisch ist hingegen das Wischen nach links oder nach rechts um die Seite zu wechseln. Die
Erreichbarkeit der Detailansicht unterscheidet sich hierbei jedoch nicht von der des Android
Systems und ist ebenfalls durch drücken auf das Bild der Therapie zu erreichen. Windows
Mobile versteckt die Möglichkeit zu blättern hingegen zunächst in der
Application Bar
, die
durch ein Wischen von unten nach oben angezeigt werden kann. Die Detailansicht erreicht
man bei Windows Mobile ebenfalls durch Druck auf das Bild der Therapie. Aufgrund eines
langen Titels entsteht bei Windows Mobile zusätzlich der so genannte Panorama-Eekt, der
die Möglichkeit des Wischens unterbindet und somit auf die Buttons in der
Application Bar
verweist. Bei dem Panorama-Eekt, kann man mit Hilfe von Wischen die zunächst auÿerhalb
des angezeigten Bereiches liegenden Elemente ins Bild rücken.
31
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.9 Therapievorschlag - Detailansicht
Die Detailansicht der Therapievorschläge (siehe Abb. 6.9) bietet dem Nutzer eine detaillierte
Beschreibung der von Ihm gewählten Klink oder des gewählten Therapievorschlages.
Abbildung 6.9:
Details der Therapievoschläge der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Nach dem Druck auf das entsprechende Bild gelangen die Nutzer zu dem gewählten Therapie-
vorschlag oder der gewünschten Praxis. Die Ansicht unterscheidet sich hierbei zwischen den drei
Betriebssystemen nur in der Hinsicht, dass die Bilder der Praxis, bzw. des Therapievorschlages
bei Windows Mobile unter dem Text angezeigt werden. Dies dient dazu, um den wieder auftre-
tenden Panorama-Eekt nutzen zu können und den Text nicht nach links und rechts schieben
zu müssen, da dieser zentriert bleibt während die Bilder nach Wunsch nach links und rechts
bewegt werden können. Um von dieser Detailansicht zurück zu den Vorschlägen zu gelangen,
reicht ein Druck auf den Zurück-Button, der sich bei Android und Windows Mobile auf dem
Gerät bendet, und bei iOS 7 in der
Statusleiste
.
32
6.10 Diagramm
6.10 Diagramm
Das Diagramm (siehe Abb. 6.10) zum Verlauf des Hörverlustes in verschiedenen Hz-Bereichen
wurde auf den drei Betriebssystemen gleich umgesetzt, lediglich die Lokalisierung des Zurück-
Buttons und die Farbe des Gitters unterscheiden sich.
Abbildung 6.10:
Diagramm der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
In diesem Fenster kann der Nutzer den Verlauf, bzw. die zuvor eingegebenen Daten zum Hör-
verlust auf verschiedenen Hz-Bereichen erblicken. Hierbei hat der Nutzer die Möglichkeit per
Checkboxes
zu entscheiden, ob er nur das Linke, das Rechte oder beide Ohren einblenden ch-
te. Bei Android und Windows Mobile bendet sich der Zurück-Button auf dem Gerät, bei iOS
7 hingegen bendet sich dieser oben links in der Status Bar.
33
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.11 Daten Hochladen
Im Falle des Hochladens von Dateien (siehe Abb. 6.11) unterscheiden sich die drei Betriebs-
systeme sowohl im Aufbau des Fensters, als auch in der Lokalisierung der Buttons, sowie dem
Abschluss des Vorgangs.
Abbildung 6.11:
Dateien Hochladen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Falls der Nutzer über bereits ältere Diagnosen, Hörtestes oder andere hilfreiche Dokumente
verfügt, hat er bei allen drei Betriebssystemen die Möglichkeit diese in .pdf-Form oder als Bild-
datei hochzuladen, um bei den vorgeschlagenen Therapien dem Fachpersonal diese zeigen zu
können.
Im Falle eines Android Betriebssystems hat der Nutzer die Möglichkeit per Druck auf die ent-
sprechende Fläche die von Ihm gewünschte Datei auszuwählen und danach per Druck auf den
Hochladen-Button hochzuladen. Ebenso kann der Nutzer zwischen den Tabs Neues Ereignis,
Hörtest eintragen und Dokumente Hochladen zu wechseln. Bei einem Gerät mit iOS 7, funktio-
niert das Hochladen und das Wechseln der Tabs analog. Lediglich der Abschluss des Hochladens
ndet hierbei nicht mit dem Druck auf einen Button statt, sondern über die Betätigung des
Speichern-Buttons in der
Status Bar
. Windows Mobile verfügt in diesem Fall nicht über die
Möglichkeit, mit Hilfe von Tabs
7
zwischen verschiedenen Optionen zu wechseln. Andere Op-
tionen können demnach nur über den
Homescreen
und die Betätigung der dementsprechenden
Kacheln erreicht werden. Der Vorgang des Hochladens wird in diesem Fall nach der Auswahl
des gewünschten Dokumentes mit der Betätigung des Pfeil-Buttons durchgeführt.
7
Als Tabs werden Karteireiter bezeichnet
34
6.12 Hörtest Eintragen
6.12 Hörtest Eintragen
Das Fenster zum Eintragen eines Hörtestes (siehe Abb. 6.12) ist bei den drei Betriebssystemen
gleich aufgebaut und verfügt über dieselben Funktionen, mit Ausnahme von dem Wechsel der
Tabs bei Android und iOS 7 zu Windows Mobile.
Abbildung 6.12:
Hörtest Eintragen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Falls der Nutzer über bereits ältere Hörtests verfügt oder neue eintragen chte, hat er hier
die Möglichkeit dazu, diese in digitaler Form einzutragen und danach einzusehen.
Bei allen drei Betriebssystemen wird dem Nutzer per Betätigung des entsprechenden
Buttons ermöglicht, die Daten eines Hörtestes für das linke oder rechte Ohr einzutragen und
diese danach im Diagramm anzusehen. Zusätzlich hierzu hat der Nutzer bei Android und iOS
7 die Möglichkeit zwischen Neues Ereignis, Dokumente hochladen und Hörtest eintragen per
Wechsel des entsprechenden Tabs zu wechseln. Bei Windows Mobile geschieht dies wiederrum
über das Betätigen der entsprechenden Kacheln auf dem
Homescreen
.
35
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.13 Linkes/Rechtes Ohr
Bei dem Eintragen der Werte eines Hörtestes (siehe Abb. 6.13) unterscheiden sich die drei
Betriebssysteme nur in der Lokalisierung der Buttons zur Bestätigung, bzw. zum Abbrechen
des Vorgangs.
Abbildung 6.13:
Eintrage der Werte eines Hörtestes bei der App auf Android, iOS 7 und Windows
Mobile
Der Nutzer kann hierbei die von einem Hörtest gelieferten Ergebnisse in digitaler Form ein-
tragen um sie danach in Form eines Liniendiagramms einzusehen oder seinem Arzt zeigen zu
können. Hierbei kann der Nutzer auf der jeweils linken Seite den Frequenzbereich eintragen und
auf der rechten den dazugehörigen gemessenen Wert. Ebenso hat der Nutzer die Möglichkeit
zusätzliche (optionale) Eingaben zu tätigen, indem er auf die dementsprechende Fläche drückt
um den Bereich für die Eingabe aufzuklappen. Die Bestätigung der Einträge kann der Nutzer
bei Android und Windows Mobile per Druck auf den Speichern-Button unterhalb der Eingaben
abschlieÿen. Im Falle von iOS 7 wird der Vorgang abgeschlossen, in dem man auf Speichern in
der
Status Bar
drückt.
36
6.14 Neues Ereignis
6.14 Neues Ereignis
Im Falle des Hinzufügens eines neuen Ereignisses (siehe Abb. 6.14) hat der Nutzer bei allen drei
Betriebssystemen dieselben Informationen zur Verfügung. Lediglich der Abschluss des Vorgan-
ges unterscheidet sich in der Lokalisierung des Speichern-Buttons.
Abbildung 6.14:
Neues Ereignis hinzufügen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Wenn der Nutzer ein neues Ereignis hinzufügen will, stehen Ihm mehrere bereits eingetragene
Ereignisse zur Verfügung, wenn er auf die dementsprechende Fläche drückt. Individuell kann
der Nutzer zusätzlich ein neues Ereignis hinzufügen, indem er einen Titel und die dement-
sprechende Beschreibung hinzufügt. Dies kann der Nutzer durch Drücken auf die dazugehörige
Textäche ausführen. Um den Vorgang abzuschlieÿen, muss der Nutzer bei Android auf den
Speichern-Button unterhalb der Eingabeächen drücken. Bei iOS 7 hingegen kann das Spei-
chern oben rechts in der Status Bar lokalisiert werden. Windows Mobile verfügt ebenso über
einen Speichern-Button oben rechts in dem Fenster, der jedoch in Form eines Pfeiles dargestellt
wird. Um den Vorgang abzubrechen, genügt das Betätigen des Zurück-Buttons, welcher sich
bei Android und Windows Mobile auf dem Gerät bendet. Im Falle von iOS 7 bendet sich
der Zurück-Button oben links auf der
Status Bar
. Zusätzlich hat der Nutzer bei Android und
iOS 7 die Möglichkeit zwischen drei Optionen zu wechseln, indem er den entsprechenden Tab
ganz oben tätigt. Nach der Durchführung des Vorganges wird dieser in einem Kalender mit den
dazu eingegebenen Informationen gespeichert. Zusätzlich hierzu wird das Ereignis in die Liste
der Vorerkrankungen eingetragen.
37
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.15 Passwort Vergessen
Falls der Nutzer das Passwort seines Accounts vergessen hat, kann er sich dieses zusenden
lassen, bzw. dieses zurücksetzen (siehe Abb. 6.15).
Abbildung 6.15:
Passwort Vergessen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Wenn der Nutzer sein Passwort vergessen hat, kann er sich dieses bei allen drei Betriebssyste-
men auf dieselbe Weise zurücksetzen, bzw. zuschicken lassen. Hierzu wird der Nutzer gebeten,
die E-Mail Adresse seines Accounts zwei Mal einzugeben und danach den Vorgang mit dem
Zurücksetzen-Button abzuschlieÿen. Falls dem Nutzer das Passwort jedoch wieder einfällt, kann
der Vorgang bei Android und Windows Mobile mit Hilfe des Abbrechen-Buttons unterhalb der
Eingaben abgebrochen werden. Bei iOS 7 hingegen wird der Vorgang mit dem Zurück-Button
oben link in der
Status Bar
abgebrochen.
38
6.16 Ausloggen
6.16 Ausloggen
Nach der Betätigung des Menüpunktes Ausloggen, bekommt der Nutzer eine Abfrage, in der
er gefragt wird, ob er sich wirklich ausloggen chte (siehe Abb. 6.16).
Abbildung 6.16:
Ausloggen bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Die Abfrage beim Ausloggen ist bei den drei Betriebssystemen sehr ähnlich, da sie lediglich
aus einer Textphrase und zwei Buttons besteht. Somit hat der Nutzer die Möglichkeit bei
einem Druck auf den Ausloggen-/Ja -Button zum Willkommensscreen zurückzukehren, oder
den Vorgang per Druck auf Abbrechen/Nein abzubrechen. Ebenso kann der Vorgang mittels
des Zurück-Buttons, der sich bei Android und Windows Mobile auf dem Gerät und bei iOS 7
oben links in der
Status Bar
bendet, abgebrochen werden.
39
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.17 Zu Track Your Tinnitus wechseln
Dem Nutzer wird die Möglichkeit geboten zu dem sogenannten Track Your Tinnitus zu wech-
seln, falls die Applikation bereits auf dem Gerät installiert ist. Falls dies nicht der Fall sein
sollte, kann der Nutzer den
Store
8
wechseln um sich die Applikation herunter zu laden (siehe
Abb. 6.17).
Abbildung 6.17:
Zu Track Your Tinnitus Funktion bei der App auf Android, iOS 7 und Windows
Mobile
In allen drei Fällen ist diese Funktion gleich aufgebaut und verfügt über drei Buttons und
einen Hyperlink. Falls der Nutzer bereits über die Applikation Track Your Tinnitus verfügt,
kann er mit dem Druck auf den Ja-Button diese direkt starten. Sollte die Applikation noch
nicht auf seinem Gerät installiert sein, wird zusätzlich die Möglichkeit geboten, per Druck auf
den Hyperlink oder das Logo den
Store
aufzurufen um Track Your Tinnitus herunter zu laden.
Der Wechsel kann einerseits durch den Druck auf den Nein-Button abgebrochen werden und
andererseits durch den Zurück-Button, welcher sich bei Android und Windows Mobile auf dem
Gerät, und bei iOS 7 in der
Status Bar
bendet.
8
Mit Store wird hier der Markt für das jeweilige Betriebssystem gemeint, auf welchem Applikationen erworben
werden können
40
6.18 Meine Akte
6.18 Meine Akte
Bei Aufruf der eigenen Akte des Nutzers (siehe Abb. 6.18) bieten sich diesem die Möglichkeiten,
neue Ereignisse in einem Kalender einzutragen, oder die bestehenden Listen der Vorerkrankun-
gen und Medikamente einzusehen.
Abbildung 6.18:
Akte des Nutzers bei der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Die Funktionalität in dem Bereich der eigenen Akte des Nutzers ist auf den drei Betriebs-
systemen identisch. Die Unterschiede bestehen lediglich in der optischen Darstellung und der
Lokalisierung des Zurück-Buttons.
Der Nutzer hat in diesem Fenster einen Überblick über ausstehende, oder bereits ver-
gangene Ereignisse. Bei einem Druck auf einen Tag im Kalender erscheint dem Nutzer das
Fenster zur Erstellung eines neuen Ereignisses. Ebenso hat der Nutzer die Möglichkeit per
Druck auf den Button mit der Beschriftung Medikamente oder Vorerkrankungen eine
Liste aufzurufen um die dementsprechenden bereits eingetragenen Elemente anzuzeigen. Um
Ereignisse aufzurufen, bzw. einzutragen die bereits länger zurückliegen oder erst in Zukunft
anstehen, kann der Nutzer bei Android auf die Buttons links oder rechts des Aktuellen Monats
zu drücken. Im Fall von iOS 7 kann der Monat durch die Betätigung der Pfeiltasten links
und rechts neben dem aktuellen Monat gewechselt werden. Bei Windows Mobile geschieht der
Wechsel durch Druck auf den aktuellen Monat, woraufhin eine Liste der Monate erscheint und
der gewünschte dort ausgesucht wird.
41
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.19 Medikamente und Vorerkrankungen
Die Liste der Medikamente (siehe Abb. 6.19) unterscheidet sich zwar nicht funktional, aber
optisch bei den drei Betriebssystemen.
Abbildung 6.19:
Liste der Medikamente der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
Der Nutzer hat bei der Listenansicht der Medikamente die Möglichkeit bei allen drei Be-
triebssystemen sowohl die bereits eingetragenen einzusehen, als auch zu löschen, oder neue
hinzuzufügen.
Das einsehen der Liste geschieht bei allen drei Betriebssystemen durch den Druck der
dazugehörigen Buttons zuvor. Um ein bestehendes Medikament hinzuzufügen oder ein bereits
eingetragenes zu ändern, reicht im Falle von Android und iOS 7 das Betätigen des dementspre-
chenden Buttons rechts neben dem Medikament. Windows Mobile bietet diese Möglichkeit erst,
wenn das Medikament per Druck auf den Namen ausgewählt und danach die
Application Bar
per Wisch-Gestik von unten nach oben aufgerufen wird. Um ein neues Medikament hinzuzufü-
gen, muss bei Windows Mobile erneut die
Application Bar
aufgerufen werden. Bei Android und
iOS 7 reicht hingegen die Betätigung des +-Buttons oben rechts in der
Status Bar
. Alle drei
Betriebssysteme bieten zusätzlich dazu die Möglichkeit nach einem Medikament in der Liste zu
suchen. Diese Suche kann bei Android und iOS 7 per Druck auf das dementsprechende Symbol
oben links in der
Status Bar
. Windows Mobile bietet hierzu einen Button direkt auf dem Gerät.
42
6.19 Medikamente und Vorerkrankungen
Analog hierzu funktioniert die Liste der Vorerkrankungen bei allen drei Betriebssystemen (siehe
Abb. 20)
Abbildung 6.20:
Liste der Vorerkankungen der App auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
43
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.20 Medikament und Vorerkrankung bearbeiten
Wenn der Nutzer ein Medikament bearbeiten oder hinzufügen chte, bietet sich Ihm bei den
drei Betriebssystemen sowohl optisch, als auch funktional ein ähnliches Bild (siehe Abb. 6.21).
Abbildung 6.21:
Bearbeiten/Hinzufügen eines Medikamentes auf Android, iOS 7 und Windows Mo-
bile
Bei der Bearbeitung, bzw. bei dem Hinzufügen eines Medikamentes hat der Nutzer die
Möglichkeit sowohl den Titel, als auch die Beschreibung zu ändern, indem er in das entspre-
chende Textfeld drückt und die Eingaben danach bearbeitet. Nach den Eingaben kann der
Vorgang bei Android und Windows Mobile abgeschlossen oder abgebrochen werden, indem der
Speichern-Button, bzw. Abbrechen-Button unterhalb der Eingabefenster betätigt wird. iOS 7
hingegen bietet die glichkeit für das Abschlieÿen oder Abbrechen des Vorgangs oben links,
bzw. oben rechts in der
Status Bar
.
44
6.20 Medikament und Vorerkrankung bearbeiten
Analog hierzu funktioniert das Bearbeiten und hinzufügen der Vorerkrankungen bei allen drei
Betriebssystemen (siehe Abb. 6.22)
Abbildung 6.22:
Bearbeiten/Hinzufügen einer Vorerkrankung auf Android, iOS 7 und Windows Mo-
bile
45
Kapitel 6 Vorstellung des Tinnitus Navigator
6.21 Über
Zusätzlich zu allen Funktionen hat der Nutzer die Möglichkeit sich weitere Informationen zur
Applikation, den Datenschutzrichtlinien, dem Team und anderem im Bereich Über zu holen
(siehe Abb. 6.23).
Abbildung 6.23:
Über-Bereich auf Android, iOS 7 und Windows Mobile
In diesem Bereich bieten alle drei Betriebssysteme dieselben Übersichten in Textform. Diese
Übersichten können durch Druck auf den dementsprechenden Text aufgerufen werden. Um den
Bereich zu verlassen kann bei Android und Windows Mobile der Zurück-Button auf dem Gerät
betätigt werden. Bei iOS 7 bendet sich dieser Button oben links in der
Status Bar
.
46
7
Anforderungsabgleich
In diesem Kapitel werden die in Kapitel 2 aufgestellten Anforderungen mit der Konzeption und
dem Design abgeglichen und auf ihre Erfüllung untersucht.
7.1 Funktionale Anforderungen
Die folgende Tabelle stellt die funktionalen Anforderungen dar.
47
Kapitel 7 Anforderungsabgleich
Nr Beschreibung Problembeschreibung
1. Planung von Ereignissen Anforderung erfüllt. (Siehe
Kapitel 6.18)
2. Möglichkeit zur Registrierung Anforderung erfüllt. (Siehe
Kapitel 6.3)
3. Eingabe/Upload bereits vorhandener Daten Anforderung erfüllt. (Siehe
Kapitel 6.11 und 6.12)
4. Anzeige der Ergebnisse der Applikation Anforderung erfüllt (Siehe
Kapitel 6.7, 6.8 und 6.10)
5. Antworten ohne Vorauswahl Anforderung zum Teil er-
füllt (Siehe Kapitel 6.6) Hier-
bei wurden Beispielauswahlen
hinzugefügt um einen Ausge-
füllten Fragebogen darzustel-
len.
6. Umsetzbarkeit auf verschiedenen Betriebssystemen Anforderung erfüllt. (Siehe
Kapitel 6)
7. Ausfüllen der Fragebögen Anforderung erfüllt (Siehe
Kapitel 6.6)
8. Einsehen der ausgefüllten Fragebögen Anforderung erfüllt. (Siehe
Kapitel 6.7)
9. Ansicht der Therapievorschläge Anforderung erfüllt. (Siehe
Kapitel 6.8)
48
7.2 Nichtfunktionale Anforderungen
7.2 Nichtfunktionale Anforderungen
Die folgende Tabelle stellt die nichtfunktionalen Anforderungen dar.
Nr. Beschreibung Problembeschreibung
1. Gleiche Darstellung aller Fra-
gebögen auf den drei Betriebs-
systemen
Anforderung erfüllt. (Siehe Kapitel 6.6)
2. Einhaltung des Corporate De-
sign Anforderung erfüllt. (Siehe Kapitel 6)
3. Optische Unterscheidung Anforderung erfüllt. (Das Konzept & De-
sign wurde gleichzeitig und in Kooperati-
on mit dem aktuellen Designer des Track
Your Tinnitus entwickelt)
4. Umsetzung auf anderen mobi-
len Geräten Anforderung erfüllt. (Durch die Nutzung
der Standardelemente der Betriebssysteme
ist eine Applikation auf einem Tablet oder
PC umsetzbar)
5. Masterapplication Anforderung nicht erfüllt.
49
Kapitel 7 Anforderungsabgleich
50
8
Fazit
Die Konzeption und das Design des Tinnitus Navigators ist mit dieser Arbeit abgeschlossen.
Die vorausgesetzten Anforderungen wurden zum gröÿten Teil erfüllt und die Funktionen des
Navigators sind auf allen drei Betriebssystemen umsetzbar. Ein Patient kann somit mit dem
gröÿten Teil der derzeit verfügbaren Geräte seine Informationen eingeben um bei der Suche nach
entsprechenden Therapieformen oder Praxen unterstützt zu werden. Im Kapitel 8.2 werden
Ideen für die zukünftige Entwicklung des Tinnitus Navigators festgehalten.
8.1 Zusammenfassung
Im laufe der Arbeit ist ein Konzept für den Tinnitus Navigator entstanden. Anforderungen wur-
den in Meetins festgelegt, wobei zusätzliche während der Ausarbeitung hinzu kamen. Mit Hilfe
der Umfrage konnte das Design von Beginn an nach den Wünschen der potentiellen Benutzer
entwickelt werden. Somit konnten
Radiobuttons
,
Toggle-Switches
oder
Drop-Down-Menüs
aus-
geschlossen werden, was stark dazu beiträgt, dass die Applikation auf allen Betriebssystemen
sehr ähnlich aussieht und verhältnismäÿig simpel umzusetzen ist.
8.2 Ausblick
Im folgenden Abschnitt, benden sich mögliche Erweiterungen und Ideen für die Applikation,
um ein noch breiteres Nutzerspektrum abzudecken.
8.2.1 Masterapp
Zukünftig kann eine sogenannte
Masterapp
entwickelt werden, bei welche die zwei derzeit exis-
tierenden Applikationen des Track your Tinnitus Projektes in einer groÿen App zusammenge-
51
Kapitel 8 Fazit
fügt werden. Dies würde ein einmaliges Downloaden erfordern um sowohl den Tinnitus Navi-
gator, als auch die Track Your Tinnitus App nutzen zu können. Somit würde man dem Nutzer
ebenso ein mehrfaches Registrieren ersparen und alle Informationen in einem Ordner zur Ver-
fügung haben.
8.2.2 Tablet
Da das Konzept und das Design hauptsächlich mit den bereits von den Betriebssystemen gelie-
ferten Elementen entwickelt wurden, sollte eine Umsetzung auf dem Tablet oder Desktop-PC
kein groÿes Problem darstellen. Die Elemente liegen in Vektorform vor, sodass sie Notfalls
skaliert werden können, um optimale Bildschärfe gewährleisten zu können.
8.2.3 Bewertungen
Eine Möglichkeit zur Bewertung der vorgeschlagenen Therapien und Praxen könnte den Nut-
zern bei der Wahl der für sie geeigneten weiterhelfen und dazu beitragen, dass die Nutzer
versuchen Kontakt zu einander aufzunehmen, um sich über ihre Symptome oder Erfahrungen
auszutauschen.
52
9
Anhang
Im Anhang benden sich unter Anderem die Umfrageergebnisse, Mockups, Skizzen und andere
Materialien, aus welchen das Konzept zum Tinnitus Navigator entstand.
9.1 Auswertungen und erste Handskizzen
53
Kapitel 9 Anhang
9.2 Digitale Mockups
Digitale Mockups und erste Entwürfe benden sich neben den in der Arbeit verwendeten Gra-
ken auf der beigelegten CD.
54
9.2 Digitale Mockups
55
Kapitel 9 Anhang
56
9.2 Digitale Mockups
57
Kapitel 9 Anhang
58
9.2 Digitale Mockups
59
Kapitel 9 Anhang
60
9.2 Digitale Mockups
61
Kapitel 9 Anhang
62
9.2 Digitale Mockups
63
Kapitel 9 Anhang
64
9.2 Digitale Mockups
65
Kapitel 9 Anhang
66
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Eigenständigkeitserklärung
Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst und keine anderen
als die angegebenen Hilfsmittel verwendet habe. Sinngemäÿe Übernahmen aus anderen Werken
sind als solche kenntlich gemacht und mit genauer Quellenangabe (auch aus elektronischen
Medien) versehen.
Ulm, den 28.07.2014 Viktor Dötzel
71