Nahrungseffekte auf das Immunsystem und das Endokrin von Frauen eines endokrinologischen Krankenhauses
Mohammad-Reza Zanjani
Dr. Med. Einfluss der Ernährung auf das Immunsystem und das Endokrinum von Frauen eines endokrinologischen Krankenhauses Geboren am 28.07.1969 in Teheran/Iran Reifeprüfung am 11.05.1989 in Bochum Studium des Fachbereichs Medizin von SS 1992 bis WS 1998/99 Physik am 06.09.1993 an der Universität Heidelberg Klinische Studium in Heidelberg Praktischjahr in Bad Mergentheim Staatsprüfung am 18.05.1999 an der Universität Heidelberg Promotion: Frauenmedizin Doktorarbeit Mutter: Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard Ziel der vorliegenden retrospektiven Querschnittsstudie war es, zum einen die Verwendbarkeit des vorliegenden Fragebogens zu überprüfen und zum anderen mögliche Hypothesen über die Zusammenhänge zwischen weiblichen Hormonen und Ernährung sowie Immunparameter und Ernährung zu erzeugen.
Im Zeitraum von März 1995 bis August 1995 wurden alle Frauen (n=190), die den gynäkologischen Hormonambulanz in Heidelberg aus verschiedenen Gründen besuchten, von der Homonund Immunität untersucht. Die Gründe für den Besuch der Hormonambulanz waren primäre bzw. sekundäre Sterilität, Abtreibungen, Polymenorrhoea, Oligomenorrhoea, Amenorrhoea. Alle Frauen (n=190) erhielten zusätzlich ein Ernährungsfragebogen, das leider nur von 153 Frauen ausgefüllt wurde.
Die Blutuntersuchungen zur Ermittlung des Hormon- und Immunzustands wurden in Übereinstimmung mit
Auf die Erstellung der Ernährungsfragebögen und
Wir hatten keinen Einfluss auf die Bestimmung der Laborparameter, weil diese Datenerhebung
Das war schon vor dem Beginn unserer Arbeit. Die Hormondiagnose wurde bei 126 Frauen zwischen dem 2. und 5. Lebensjahr durchgeführt. Zyklustag morgens von 8.00-10.00 in nüchternem Zustand. FSH, LH, Prolaktin, Östradiol 17 , TSH Basal, Prolaktin und TSH 30 Minuten nach 200 ug TRH iv. In der zweiten Hälfte des Zyklus wurden die Konzentrationen von Progesteron und Östradiol in 72 dieser Patienten gemessen. Bei 100 Frauen konnten die folgenden Adrenalsteroide zu Beginn des Zyklus bestimmt werden: Dehydroepiandrosterion (DHEA), Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS), Androstendion, Testosteron, Dihydrotestosteron, Cortisol, 17-Hydroxypregnenolon (17-OH- Preg), 21-Desoxycortisol (21-DF) und 17-Hydroxyprogesteron (17 OH-P). Alle Hormone wurden mit Radioimmunoassays analysiert. Enzymimmunoassays.
Bei 87 nüchternen Patienten wurde Blut zur Bestimmung von
Vitamine und Mineralstoffe (Folsäure, Vitamin A, Vitamin E, Vitamin B12, Magnesium,
Zink, Kupfer, Selen, Ferritin) im Serum abgenommen.
Die Messungen wurden mit HPLC oder Flammen-AAS durchgeführt.
Immunzustand wurde durch die Bestimmung der Lymphozyten-Subsets (CD4, CD8, CD11b,
CD16, CD25, CD56, CD19) in 56 Patienten.
in hepariniertem Vollblut mit Durchflusszytometrie ermittelt wurden. Frauen, die häufiger weiße Mehlprodukte konsumierten, hatten signifikant höhere Selenkonzentrationen im Blut als Frauen, die viele Vollkornprodukte aßen. Die Gonadotropine korrelierten positiv mit dem Verzehr von Weissmehlprodukten, einer fettreichen Ernährung, Vitamin B12 und Selen. Die Konzentrationen von Östradiol in der frühen Follikelphase lagen bei Frauen, die viele Weißmehlprodukte und wenig Fett konsumierten, signifikant niedriger als in der Vergleichsgruppe. Auch ihre Vitamin-A-Konzentrationen waren signifikant niedriger. In der Lutealphase hatten Frauen, die oft Butter, Creme und Käse konsumierten, signifikant höhere Konzentrationen von Östradiol und Progesteron als diejenigen, die dies selten taten.
Der Verzehr von zu viel Süß und zu wenig vollwertiger Nahrung könnte möglicherweise die Anzahl der gesamten T-Zellen und der T-Helfer-Zellen negativ beeinflussen. Je schlechter und fettreicher die Nahrung war, desto höher war die Anzahl der Suppressorzellen und desto niedriger war die Anzahl der T-Helferzellen, T-Gesamtzellen und des Quotients (T-Helfer/T-Suppressorzellen).
Die Ergebnisse der vorliegenden Studie weisen darauf hin, dass bei häufiger Verzehr
Veränderungen bei Kohlenhydrat-reichen, fettreichen, elastisch schwachen Lebensmitteln
Es ist zu erwarten, dass es sich um Gonadotropine, Androgene und Lymphozyten-Subsets handelt.
Beweise für Ursache-Wirkungs-Beziehungen müssen durch prospektive Studien in
umrissenen Patientenkollektiven erbracht werden.