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Glukosetoleranztest in männlichen Wistar-Ratten: Übertragbarkeit eines latenten Diabetes mellitus durch intraperitoneale Injektion einer Pankreas- bzw. Milchzellsuspension von diabetischen Spendertieren in gesunde Empfängerratten

Axel Bargou

Dr. Med. Glukose-Toleranztest in männlichen Wistar-Ratten: Übertragbarkeit eines latenten Diabetes mellitus durch intraperitoneale Injektion einer Pankreas oder eines anderen. Milzellsuspension von diabetischen Spendertieren auf gesunden Empfängerratten Geboren am 22.05.1965 in Mannheim Reifeprüfung am 29.05.1984 in Mannheim Studiengang der Fachrichtung Medizin vom Sommersemester 1986 bis zum Sommersemester Physik am 15.3.1988 an der Universität Heidelberg Klinische Studium in Heidelberg Praktisches Jahr in Mannheim Staatsprüfungen am 27.5.1993 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Innere Medizin Doktorvater: Prof. Dr. med. Peter Wahl Mit der experimentellen Induktion von Diabetes durch mehrere subdiabetogene, niedrig dosierte Streptozocaben steht uns auch in Rattenversuchen ein geeignetes und bewährtes Modell zur Verfügung, um die immunologischen Prozesse bei der Entstehung von Diabetes zu untersuchen.

Das Ziel dieser Arbeit war die Frage nach der experimentellen Übertragbarkeit von Diabetes.

mellitus von Ratten, die mit Low-Dose-Streptozocin vorbehandelt wurden, auf gesunde

Dazu wurden auf der einen Seite mehrere Pankreaszellen, auf der anderen

Mehrfache Milchzellübertragung von Diabetikern auf gesunde Empfängere,

Die Kontrollen wurden durch Pankreas- bzw. Milchzell-Suspensionen von

gesunde Tiere und von Tieren, die über eine toxische Schädigung ihrer

In den gesunden Empfängerratten wurde eine Kreuzreaktion in Bezug auf die eigenen gesunden Inselzellen erwartet, wenn sie einen organ-spezifischen Autoimmunprozess vorstellten.

Trotz intensiverer Boosterung, d. h. insgesamt vierfacher Übertragung der

Die Zell-Suspensionen und langen Beobachtungszeiten von bis zu 192 Tagen

Es ist jedoch nicht möglich, dass die Empfängerin mit einem manifestierten Diabetes mellitus erkrankt wird.

Im Laufe der Zeit war es bei einzelnen Patienten mit niedrig dosierter Milchzellsuspension-Empfängergruppe

Bei Tieren, die zwei Glucose-Toleranz-Tests durchlaufen

Durchschnittliche Blutzuckerspiegelwerte sind jedoch ausgeglichen.

Allerdings zeigen die Bewertungen eine zunehmende Glucose-Toleranz von 1. bis 3.

signifikanter Inhomogenität der Mittelwerte der einzelnen Gruppen untereinander; und

Ein deutlicher Aufstieg der Blutzuckerspiegel in beiden

Im Gegensatz zu den beiden hohen Dosen

Es ist nicht möglich, eine solche Tendenz zu beobachten.

Glucose-Toleranztests und Durchschnittswerte eines gesunden

Bei diesen beiden Gruppen zeigt sich sogar ein Gesamtwert unter

Niveau der Kontrollgruppe. Parallel zum Versuch, Diabetes auf gesunde Ratten zu übertragen, suchten wir nach einer geeigneten Form der Diabetes-Frühdiagnose bei diesen Empfängern. Neben dem Nachschub-Blutzuckerspiegel und der Glucosur-Studie konnte ein praktikabler Glucosetolerance-Test für Ratten eingeführt werden, der schließlich mit einer Injektion von 2 g Glucose/kg Körpergewicht und Blutzuckerspiegelkontrollen nach 0, 30, 60, 90 und 120 Minuten eine reproduzierbare und praktikable Alternative darstellt.

Die vorliegende Arbeit führt uns zu folgenden Schlussfolgerungen:

Trotz intensiverer Boosterung kann bei gesunden Empfängern

Übertragung von Pankreas- bzw. Milchzellsuspension in diabetischen Ratten

eine histologisch nachweisbare Insulitis sowie in einzelnen Fällen

Krankheitsbedingte Glukosetoleranzen, aber in keinem Fall manifester Diabetes

Es ist nicht unerlässlich, wenn die Krankheit ausgelöst wird. Dies gilt sowohl für Empfängertiere, bei denen der Spenderdiabetes durch eine Vorbehandlung mit mehrfach verabreichtem, niedrig dosiertem Streptozocin (Low-Dose STZ, 20 mg/kg KG) erzeugt wurde, als auch für diejenigen, deren Spender mit hoch dosiertem, einmalig verabreichtem STZ (High-Dose, 65 mg/kg KG) behandelt wurden.

Die statistische Auswertung zeigt lediglich eine

Glukose-Toleranztest zunehmende, signifikante Inhomogenität der

Durchschnittswerte zwischen den einzelnen Gruppen und eine steigende

Trend der Mittelwerte für die beiden Hauptgruppen mit niedrigem Dosis sowie eine

Bei der Betrachtung aller Gruppen lässt sich dieser Trend beobachten.

Statistiken zufolge aber nicht reproduziert. Auch in den gesunden Kontrollgruppen konnten gesunde Spenderratten bei histologischer Verarbeitung nach Transmission von Pankreas- und Mollzellen bei 24% bzw. 19% deutliche Lymphozyten-Infiltrationen im Sinne einer Insulitis nachgewiesen werden. Im Gegensatz dazu sind die Streptozocin-Hauptgruppen mit einer deutlich höheren Einflüssigkeitsrate von 53 bzw. 51%.

Für die Früherkennung von Diabetes im Rattenmodell erscheint das intraperitoneale

Glukose-Toleranztest mit Injektion von 2g Glukose

Alternative zu den wesentlich komplexeren und für die Versuchstiere z.B. belastenden i.v.-und oral-Varianten zu sein. Ein Aspekt zu beachten ist die Möglichkeit einer versehentlichen Darmlumenpunktion, die unweigerlich zu osmotischem Durchfall und zu mangelnder Blutzuckerspiegel führte, aber in keinem der 168 einzelnen Tests zu ernsthaften Komplikationen führte.