Entwicklung der operativen Laparoskopie und der intraoperativen Komplikationen (Byzentrische, retrospektive Analyse n=6639)
Kurt Riedinger
Die Entwicklung der operativen Laparoskopie und der intraoperativen
Komplikationen
(Byzentrische, retrospektive Analyse n=6639)
Geboren am 30.09.1960
Reifeprüfung am 11.06.79
Studiengang der Fachrichtung Medizin vom SS 1980 bis SS 1986
Physikum am 23.03.82 an der Universität Mainz
Klinisches Studium in Mainz
Praktisches Jahr in Wiesbaden
Staatsexamen am 29.04.1986 an der Universität Mainz
Promotionsfach: Frauenheilkunde
Doktor Vater: Prof. Dr. Med. D. Wallwiener
Die vorliegende Studie wurde mit dem Ziel durchgeführt, die aktuellen
Spektrum der laparoskopischen Eingriffe und entsprechende
Es ist wichtig, daß die Mitgliedstaaten die Möglichkeit haben, Sicherheitsaspekte objektiv zu beurteilen.
Bedeutung der Entwicklung der operativen Laparoskopie in den letzten Jahren
(Art der Eingriffe, Betriebsdauer, Dauer der stationären Aufenthalte,
Es ist daher wichtig, daß sich die Ergebnisse der Analyse von Komplikationen und deren Therapien (z.B.
Eine Vergleiche mit den bisherigen internationalen Literaturdaten zu ermöglichen. Von 1985 bis 1996 wurden insgesamt 6639 Behandlungen an 5342 Patienten analysiert. 4772 Patienten mit 5950 Interventionen aus den Jahren 1986-1995 stammten aus dem Kreisklinikum Groß-Gerau und 570 Patienten mit 689 Interventionen aus der Frauenklinik der Universität Heidelberg.
Zu Beginn der Beobachtungszeit waren Ovarialzystenpunktionen am häufigsten
Wie sich das Spektrum der Zystenex-Störungen entwickelte,
Adnexexsterpationen, erweiterte Adhäsiolysen,
Parallel zur zunehmenden Komplexität der Eingriffe konnte die benötigte Operationszeit signifikant reduziert werden (p=0.001).
Die Komplikationsrate betrug 1,17% im Kreiskrankenhaus Groß-Gerau und 1,75% in der Universitätsklinik Heidelberg. Es gab keine tödlichen Vorfälle. Dies entspricht den Ergebnissen der vergleichbaren internationalen Literatur. Die Hauptkomplikationen waren Darmverletzungen, intra- und postoperative Blutungen sowie Infektionen. In Groß-Gerau war eine Laparatomie in 11 Fällen zur Therapie notwendig, 17 Mal genügte eine Relaparoskopie.
In Heidelberg gab es vier Laparatomien, sechs Komplikationen waren eine
Laparoskopische Therapie ist zugänglich. Schon heute sind Behandlungen der Adnexe und der Therapie der Extruteringravidität das Gebiet der Laparoskopie. Durch die Weiterentwicklung des Instrumentarums und die zunehmende Erfahrung werden immer komplexere Behandlungen möglich.