Einfluss von Hypertonus auf die Glomerulien bei Streptozotozin-induziertem Diabetes mellitus in Ratten - Eine morphometrische Untersuchung der Niere
Uwe Mauz
Dr. Med. Einfluss von Hypertonus auf die Glomerulien bei Streptozotozin-induziertem Diabetes mellitus in Ratten - Eine morphometrische Untersuchung der Niere Geboren am 12. Januar 1965 in Hohengehren Reifeprüfung am 22. Mai 1984 Studiengang der Fachschule Medizin von der SS 1986 bis WS 1992 Physik am 6. April 1988 Klinisches Studium in Mannheim / Heidelberg Praktisches Jahr im Klinikum Karlsbad-Langensteinbach; Medizinische Schule Auckland, Neuseeland; Kantonsspital Winterthur, Schweiz Staatsexamen am 6. November 1992 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Pathologie Doktorvater: Prof. Dr. med. G. Mall Die häufigste Ursache für endgültige Niereninsuffizienz ist diabetische Nephropathie.
Bei fortschreitender Nierenschädigung ist nicht nur das Ausmaß des Diabetes
Das Ziel dieser Arbeit war es, mit Hilfe des Tiermodells auf Nieren Streptozotozin-diabetischen Wistar-Ratten den Einfluss einer renovaskulären Hypertonie auf die Entwicklung der diabetischen Glomerulopathie zu zeigen.
Durch Stereologische Verfahren wurden die Glomeruli und ihre Strukturen
Lichtmikroskopisch gemessen und deren Volumina sowie die Anzahl der Glomeruli pro Niere
geschätzt. Die Größe der Glomerulosklerose pro Niere wurde semiquantitativ erfasst. Die Anzahl der Glomeruli nahm mit erhöhtem Blutdruck ab und war in den beiden hypertensiven Gruppen signifikant verringert, verglichen mit der Kontrollgruppe bzw. der diabetischen Gruppe. In allen Versuchsgruppen stieg das glomeruläre Volumen, wobei sich die Werte der hypertensiven und der diabetischen Gruppe summierten, so dass das glomeruläre Volumen in der hypertensiven diabetischen Gruppe fast verdoppelt war. Auch bei den glomerulären Strukturen zeigte sich Synergismus in der hypertensiven-diabetischen Gruppe bezüglich der durch Diabetes bzw. Hypertonus löste glomeruläre Veränderungen aus, wobei der Hypertonus die deutlichsten Veränderungen hervorbrachte. Analog dazu war Glomerulosklerose am stärksten in der hypertensiven Diabetikergruppe ausgeprägt.
Die Ergebnisse belegen den synergistischen Effekt von Hypertonus und Diabetes mellitus.
die glomerulären Strukturen der Rattenfinger. Bluthochdruck und damit erhöhte
Intraglomeruläre Kapillardruck ist dabei der entscheidende Faktor für die Progression der
Die Ergebnisse der Tierversuche, die vorgestellt wurden, zeigen,
Hinweise aus der Literatur werden bestätigt.