Untersuchungen zur Zelltumor-Immuntherapie: Migration von übertragenen Immunzellen in Milz und Lebermetastasen, Bedeutung einzelner Lymphozytenpopulationen für die Tumorentzündung
Philipp Beckhove
Dr. Med. Untersuchungen zur zellulären Tumor-Immuntherapie: Migration von übertragenen Immunzellen in Milch und Lebermetastasen, Bedeutung einzelner Lymphozytenpopulationen für die Tumorbelastung Geboren am 14.01.1969 in Freiburg/Breisgau Reifeprüfung am 16.06.1988 in Hamburg Studium des Fachbereichs Medizin von WS 1988/89 bis SS 1995 Physik am 01.10.1990 an der Universität Hamburg Klinische Studien in Heidelberg Praktikjahr in Heidelberg Staatsprüfungen am Am 16.06.1995 an der Universität Heidelberg Doktorat: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Doz. Dr. Med. P. Altevogt In der vorliegenden Arbeit wurde die therapeutische Wirkung der adoptiven, spezifischen Immunisierung analysiert. Diese Analyse wurde mithilfe immunologischer, immunhistologischer und statistischer Methoden durch (a) Untersuchung der Bedeutung der Einwanderung, Lokalisierung und Populationenentwicklung von transferierten Spenderzellen in der Milch der Empfänger; c) Untersuchung der Bedeutung einzelner Lymphozytenpopulationen für die therapeutische Wirkung von ADI.
Es konnte gezeigt werden, dass transferierte Spenderzellen im ADI-Experiment
Sie werden innerhalb von 24 Stunden in die Spitze gelangen, wodurch eine ausgeprägte
Eine Umstrukturierung der Milchkompartimenten wird ausgelöst.
Strahlungs- abhängig und mit einem starken Vermehrung
Antigene präsentierende, sialoadhäse-rezeptor-positive Makrophagen und deren
Gemeinsame, räumliche Anordnung mit B-Lymphozyten und CD4 Pos.
In einem weiteren Verlauf wird es innerhalb einer Woche
Ein fast vollständiges Verschwinden aller nachweisbaren Lymphozyten in
Wird die Infiltrierung der Lebermetastasen durch Spenderzellen erst abgeschlossen,
dem 6. Der Tag nach der Spenderzelltransfer ist nachweisbar. Im ADI-Experiment konnte nachgewiesen werden, dass tumorimmunisierte Donorlymphozyten in Lebermetastasen in einer Konzentration von 10 Mal höher als Wirtslymphozyten eine deutliche Verringerung der Metastaseinheit bewirken und einen deutlichen Rückgang des Anteils von IL-4 produzierenden CD4 Pos. Lymphozyten und eine Umkehrung des CD4-CD8-Verhältnisses mit Überwogenheit der CD8-Pos. Lymphozyten sind aufzuzeichnen.
Es konnte weiter gezeigt werden, dass die therapeutische Wirksamkeit der ADI auf
synergistischen Effekt transferierter CD4-, und CD8 pos. Spenderzellen beruht. Dabei ist der tumorlytische Effekt von CD8 pos. Wirkstoffzellen, deren wirksame Proliferation von CD4 pos. T-Helferzellen gewährleistet wird. Für die Antigenpräsentation werden keine Antigenpräsentantenzellen des Spenders benötigt, die ausreichend durch die Gewebemakrophagen der Wirtstiere gewährleistet sind.