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Behandlung von Paget-Krankheit mit Bisphosphonat Ibandronat

Silke Stefanie Heichel

Dr. Med. Therapie der Paget-Krankheit mit Bisphosphonat Ibandronat Geboren am 28.11.1972 in Karlsruhe Reifeprüfung am 26.05.1992 in Rheinstetten Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1992 bis SS 1999 Physik am 31.08.1994 Klinisches Studium in Heidelberg Praktikum Jahr in Karlsruhe Staatsprüfung am 26.04.1999 an der Universität Freiburg Promotionsfach: Innere Medizin Doktorvater: Herr Priv.-Doz. Dr. Med. A. Grauer In einer prospektiv randomisierten Studie behandelten wir 20 Patienten mit der aktiven Paget-Krankheit mit 2 mg des äußerst potenten Aminobisphosphonats Ibandronat, das entweder als Injektion oder als kontinuierliche Infusion verabreicht wurde. Die unterschiedlichen Anwendungsarten unterschieden sich in Wirksamkeit und Verträglichkeit nicht, so dass bei erneuter Therapie innerhalb der Beobachtungsdauer alle Patienten (n=13) eine Injektionsbehandlung erhielten. Die Anwendung von anderen Bisphosphonaten als Injektion war bisher aufgrund der Gefahr von akuter Nierenversagen veraltet. Insbesondere interessierte uns die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Langzeitwirksamkeit dieses Therapiekonzepts sowie die Reaktion auf eine erneute Ibandronattherapie. Verschiedene

Die Schwerpunkte für die Nutzung von Osteocalcin, PINP, Pyridinium-Crosslinks, Hydroxyprolin-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-Cross-

Der Schmerzindex wurde während des 3 1⁄2 Lebensjahres verringert.

Einfluss auf den Kalziumgehalt (Calcium,

Phosphat, intaktes Parathormon, Vitamin D-Metabolit), Nebenwirkungen und

Auch Sicherheitsmarker wurden protokolliert. Bei der ersten Ibandronat-Therapie sank die AP

Nach einem Monat war der Wert bereits signifikant zurückgegangen und nach drei Monaten ein Mindestwert von 47% des Anfangswertes erreicht. Bei der Reterapie lag das AP-Minimum bei 56% des Ausgangsniveaus und unterschied sich daher nicht signifikant von der Therapiewirkung nach der ersten Therapie. Die Mindest-AP-Werte zeigten eine gute Korrelation mit den Anfangs-AP-Werten zu Beginn der Therapie. Die anderen Knochenformationsparameter, Osteocalcin und PINP, zeigten gegenüber der AP keine lab-chemische Vorzüge bei der Verlaufbeobachtung nach der Therapie. Die Pyridinium-Crosslinks als Knochenresorptionsmarker gingen bereits nach drei Tagen signifikant zurück und erreichten ihr Minimum nach einer Woche, wobei die Messungen durch Immunoassay und HPLC fast gleichwertig waren. Die in einem Teil der Patienten gemessene Knochendichte stieg nach der Bisphosphonate-Therapie nicht signifikant an. Nach beiden Therapien wurde eine deutliche Verbesserung der Schmerzsymptome festgestellt, und die aufgetretenen Nebenwirkungen waren leicht (vor allem Knochen- und Kopfschmerzen). Bei keinem Patienten traten Nierenfunktionsbeschränkungen auf. Insgesamt kam es nach der Ibandronat-Gabe zu einem

Ein deutlicher Rückgang des Serum-Calcium-Konzentrations mit einem aktiven PTH-Anstieg.

Um diese Veränderungen besser verstehen zu können, verabreichteten wir

Ein Teil unserer Patienten wurde mit einer zusätzlichen Calciumdiät (500 mg/Tag für 5 bzw. 90 Tage) behandelt. Der durchschnittliche PTH-Anstieg aller Patienten war im ersten halben Jahr nach der Therapie signifikant niedriger als nach der ersten Therapie. Die lab-chemische Remission nach der ersten Ibandronat-Angabe dauerte im Durchschnitt 12 Monate, wobei die Dauer vor allem von den nach-therapeutisch erreichten minimalen AP-Werten abhängte. Die Behandlung mit 2 mg Ibandronat zeigt eine gute Wirksamkeit und langfristige Wirksamkeit im Vergleich zu anderen oralen oder intravenösen Bisphosphonat-Therapien für Paget-Krankheit. Nichtsdestotrotz konnten nach anderen Therapien stärkere AP-Abfälle, eine APN-Normalisierung bei einem größeren Anteil von Patienten und eine länger anhaltende lab-chemische Remissionsdauer erzielt werden. Die Verträglichkeit scheint auch vergleichbar mit bislang etablierten Bisphosphonate-Therapien zu sein, es gibt keine Anzeichen für eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Die positive Reaktion auf eine erneute Ibandronatvergiftung widerspricht der Vermutung, dass bisphosphonat-Resistenz nach wiederholter Anwendung dieser Substanzgruppe möglicherweise entwickelt wird. Die erste mögliche Therapie der

Paget-Krankheit mit der Injektion eines Bisphosphonats ist ein großer Fortschritt bei der Behandlung dieser Knochenwechselkrankheit. Eine Dosiserhöhung zur Erreichung der optimalen Therapiewirkung, eine stärkere AP-Verringerung mit länger anhaltender Remission erscheinen aufgrund der guten Verträglichkeit möglich. Zukunftsstudien müssen eine optimale Dosierung von Ibandronat finden, um diese komfortable, kostengünstige und gut wiederholbare Therapie für den Patienten zu optimieren.