Untersuchungen zur Qualitätssicherung bei der Verwendung von Flächeninfektionsmitteln
Martina Wurster
Dr. med. Qualitätssicherungsuntersuchungen bei der Verwendung von Flächeninfektionsmitteln Geboren am 25.08.1968 in Heilbronn Reifeprüfung am 05.05.1988 in Heilbronn Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1988 bis SS 1995 Physik am 27.08.1990 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg
Die Tests wurden mit den Keimen S.aureus. E.coli, P.aeruginosa und M.terrae durchgeführt.
Bei M.terrae wurde eine Nachtprüfung in deutlich höheren Konzentrationen durchgeführt, wenn nicht ausreichend reduziert wurde. Drei der getesteten Präparate reduzierten alle Keime in den aufgeführten Konzentrationen und Wirkzeiten ausreichend. Bei zwei weiteren Präparaten wurde nur bei M.terrae eine unzureichende Desinfektionswirkung festgestellt.
Zwischen den beiden Testflächen war kein Unterschied zwischen PVC und Stahl zu erkennen.
Ab. Die möglichen Ursachen für die schlechte Abkürzung vieler aufgelisteter Präparate berühren in vielerlei Hinsicht Qualitätssicherungsfragen bei der Herstellung, dem Vertrieb, dem Einsatz und dem Test von Desinfektionsmitteln.
Die Ergebnisse verschiedener Prüfstellen erlauben häufig keine Übereinstimmungen.
Das ist sicherlich die unzureichende Standardisierung der
Auf der anderen Seite wird davon ausgegangen, dass einige Hersteller
Lücken
die Prüfungsvorschriften oder -verfahren gezielt zu nutzen, um in die Liste der empfohlenen
Um die Sicherheit bei der Anwendung zu gewährleisten, sollten die Prüfbedingungen noch eindeutiger formuliert und in standardisierte europäische Normen verankert werden. Diese Normen müssen, nachdem sie praktisch getestet und in Ringversuchen standardisiert wurden, in Ergänzung zu den internen Qualitätsmanagementmaßnahmen der Hersteller auch bei zertifizierten Unternehmen erfüllt werden. Wenn Produkte diese Anforderungen nicht erfüllen, müssen sie, auch wenn sie bereits aufgeführt sind, vom Markt genommen werden können.