scieee Science in your language
[de] (orig)

Messung der annäherten Kontaktstärken von Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich in vitro

Judith Steinhausen

Dr. med. dent. Messung der annähernden Kontaktstärken von plastischen Füllungen im Seitenzähnebereich in vitro Geboren am 26.05.1967 Reifeprüfung am 06.06.1986 in Heidelberg Studiengang der Fachschule für Zahnmedizin von SS 1987 bis WS 1992/93 Physik am 26.09.1989 an der Universität Berlin Klinische Studie in Heidelberg Staatsprüfung am 24.08.1993 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Mund-Zähne-Krebstherapie Doktor: Prof. Dr. Dr. H.J. Staehle Ziel der Studie war es, die Stärke der Approx-Kontakte an ausgedehnten Klasse II-Kompositionen im Seitenzähnebereich zu bestimmen und mit den Kontaktstärken von Amalgam zu vergleichen.

Auf einem Phantommodell, das modifiziert wurde, um die natürliche Zahnbeweglichkeit zu simulieren

Es wurden jeweils Klasse II-Kavitaten auf den Zahn 46 ausgedehnt vorbereitet.

Zusammengesetzte Füllungen wurden mit Hilfe von vier Stahlmatrizen und drei Polyestermatrizen hergestellt.

Das Feinhybrid-Verbund wurde in mehreren

Es wurde eine Reihe von horizontalen Portionen angepasst, die jeweils 40 Sekunden gehärtet wurden.

Die Einbringung der ersten Portion in die Approximativkasten, bei der ein Teil der Zähne den jeweiligen Matrix mit Hilfe eines Heidenmenschspatels während der Polymerisationsphase an den Nachbarzähne drückte, um einen angemessenen Approximativkontakt zu erzielen.

Da Amalgam als bewährtes Seitenzahnmaterial fast annähernd

Im Rahmen der Untersuchung wurde die Amalgamische Füllung als Kontrollgruppe eingesetzt.

mit einem Spannungs- und Krümmungsmetallmatrix,

Als Maß für die Stärke des Approximalkontakts wurde die Kraft bestimmt, die benötigt wurde, um einen 5 mm breiten und 0,15 mm dicken Kunststoffstreifen oder ein Stück Zahnseide aus dem Approximalraum zu entfernen.

Bei Messungen der Approximalen Kontakte mit Zahnseiden traten im Vergleich zu Messungen mit

Bei den beiden Messmethoden blieb die

Das Verhältnis zwischen den einzelnen Gruppen ist jedoch unberührt. Wenn die Matrix auf den Nachbarnzahn nicht gepresst wurde, war es nicht möglich, einen annähernden Kontakt zum Nachbarnzahn aufzubauen. In den Fällen, in denen die Matrix mit Hilfe eines Spatels auf den Nachbarnzahn gepresst wurde, lag die annähernde Kontaktstärke, gemessen an einem Kunststoffstreifen, zwischen 1,72±0.45N und 2,71±0.73N.

Mit Zahnseide konnten Werte zwischen 2,03±1,10N und 4,99±0,93N ermittelt werden.

Bei den Amalgamfüllungen lag die annäherte Kontaktstärke mit einem Kunststoffstreifen bei 4,21±0,61N, bei einem Zahnseide bei 5,3±0,71N. Die auf den Amalgamfüllungen erfassten Werte waren signifikant höher als bei den Kompositfüllungen.

Es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Messwerten von

Approximative Kontakte, rekonstruiert mit Matrizen, die sich in Material und Dicke befinden

Die Schichtdicke spielt offenbar keine Rolle bei der Rekonstruktion der Kontaktfläche, da sie durch die Trennung durch Knöpfe ausgeglichen wird.

Es gab statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Messwerten von

Approximative Kontakte, die mit Matrizen rekonstruiert wurden, die sich in Form

Die annäherten Kontaktstärken von

Matrizen lagen mit einem Plastikstreifen zwischen 2,59±0,46N und

2,71±0,73N, mit einer Zahnseite zwischen 3,93±1,12N und 4,99±0,93N.

Approximative Kontaktstärken von geraden Matrizen mit einem Kunststoffstreifen

gemessen zwischen 1,72±0,45N und 1,95±0,40N, mit einem Zahnseide gemessen zwischen

2,03±1,10N und 2,62±1,32N. Es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Messwerten von Approximalkontakten, die mit konturierten Matrizen rekonstruiert wurden (bändig, konisch). Die Approximalkontaktstärken von Bändigmatrizen lagen zwischen 2,59±0,46N und 2,62±0,66N mit einem Kunststoffstreifen und zwischen 3,93±1,12N und 4,99±0,93N mit einer Zahnseite.

Die ungefähre Kontaktstärke von konischen Matrizen lag mit einem Kunststoffstreifen

bei 2,71±0,73N, mit einem Zahnseide bei 4,12±0,96N gemessen. Aus den Ergebnissen können folgende Schlussfolgerungen gezogen werden: Mit Kompositfüllungen können weniger feste Approximalkontakte rekonstruiert werden als mit Amalgamfüllungen. Bei der Versorgung ausgedehnter, mehrflächiger Seitenzahnkavitaten mit Komposit ist eine angemessene Approximalkontakte trotz zunehmend stoffbarer Materialien nur durch die Anwendung spezieller Techniken wie den aktiven Druck der Matrix auf den Nachbarzahn während der Polymerierung der ersten, approximalen Komposit-Schicht zu erreichen.

Mit individuell oder konfektioniert gestalteten Matrizen können

Die annähernde Kontaktstärke ist unabhängig vom Material und der Stärke der Matrix im Rahmen der derzeit im Handel verfügbaren Matrizen unabhängig.