scieee Science in your language
[de] (orig) [fr] [it] [es]

Kontext-abhängige Bedeutung der semantischen Aktivierung bei gesunden Probanden und schizophrenen Patienten

Christina Camilla Dorothea Starke, geb. Schönmann

Dr. med Kontextabhängigkeit der semantischen Aktivierung bei gesunden Probanden und schizophrenen Patienten Geboren am 29.12.1967 Reifeprüfung am 26.05.1987 in Bensheim Studiengang der Fachschule Medizin von SS 1988 bis WS 1996 Physik am 29.3.1990 an der Universität Heidelberg Klinische Studien an Heidelberg Praktischjahr in Kassel Staatsprüfung am 3.6.1996 an der Universität Marburg Promotion: Psychiatrie Doktorvater: Prof. Dr. med. Dr. phil. M. Spitzer Nach Hinweisen auf Unterschiede in der Sprachverarbeitung zwischen gesunden und schizophrenen haben wir die Frage nach dem Einfluss der gesprochenen Sätze auf die Sprachverarbeitung angesprochen.

Die Satzungen, die anhand des Computers akustisch dargestellt wurden, zeigten jeweils eine

Bedeutung eines Wortes mit einem Heteronym (zweideutigen) Wort am Satz. Nach einem bedeutungsvollen Satz erschien auf dem Bildschirm eine sinnlose Buchstabenfolge (nicht-Wort) oder ein Wort: entweder kontextbezogen (associativ mit dem Satz verknüpft), kontextunabhängig (das nicht durch den Satz bestimmte Bedeutung des Heteronyms) oder ein neutrales (nicht mit dem vorherigen Kontext oder Heteronym in Verbindung stehend) Wort. Die Probanden sollten entscheiden, ob es sich um ein Wort oder ein Nichtwort handelte. Die jeweilige Reaktionszeiten wurden gemessen.

Es wurden schizophrene Patienten und gesunde Kontrollpersonen getestet.

Die Einflüsse unterschiedlicher Bildungsniveaus wurden auf eine gleichberechtigte

Aufgrund des Bildungsniveaus, des Alters und der Geschlechtsverteilung wurden die kürzesten Reaktionszeiten in allen Gruppen gemessen, wenn die Wörter im sinnvollen Zusammenhang mit dem Satz standen.

Gesunde Aussagen zeigten unmittelbar nach Satzenden einen Höhepunkt bei der Aktivierung der

Die Bedeutung des Begriffs ist im Zusammenhang mit dem Begriff zu erweitern.

Auch die kontextunabhängigen Bedeutungen der Heteronymen werden aktiviert.

Interpretierbar als Einfluss von kontrollierten Prozessen wie Aufmerksamkeit und

Das bedeutet, dass wir eine semantische

Sinnvolle

Satzverarbeitung

Schließen, die in erster Linie auf die Inhaltsverständnis von kontextuellen Informationen

die Aktivierung durch kontrollierte Prozesse

Es handelt sich hierbei um die Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung zwischen der Verknüpfung und der Verknüpfung.

Schizophrene hatten insgesamt längere Gesamtreaktionszeiten und (von 0-800 ms ISI) signifikant stärkere Schizophreneffekte als gesund. Eine Aufteilung der schizophrenen Patienten nach dem Ausmaß der klinischen Symptome zeigte signifikant größere Schizophreneffekte bei Patienten mit akutem formalen Verstandsstörungen als bei Patienten ohne formalen Denkstörungen. Dieses Phänomen der erhöhten semantischen Präaktivierung bei Schizophrenen ist durch eine stärkere Ausbreitung der Schizophreneffekte im semantischen Netzwerk erklärt.

Nach der ersten Aktivierung der kontextbezogenen Bedeutung wurde eine

Aktivitätsverlauf in genau der umgekehrten Richtung wie bei gesunden Probanden

Mit zunehmendem Zeitaufwand verringerten sich die Bahnseffekte so schnell, daß

Nach 1,5 ms ist kein Zusammenhang mehr zwischen dem Verwandtschaftsgrad der

Das Wort mit dem Satz und der Reaktionsgeschwindigkeit bestand.

Zeichen von kontrollierten Prozessen, die für die Erfassung von kontextuellen Informationen verwendet werden

Sie sind zuständig und für das psychopathologische Phänomen der

Es folgt, daß ein Teil der Symptomatologie schizophrener Patienten, insbesondere von formalen Denkstörungen, als Assoziationsstörung mit einer größeren assoziativen Ausbreitung und im weiteren Verarbeitungsprozess mit reduzierten Einflüssen von kontrollierten Prozessen bei kontextueller Fokussierung zu verstehen ist.