Treatment Compliance bei Tumorschmerzpatienten
Jörg Seeberger
Dr. med. Behandlungscompliance bei Tumorschmerzpatienten Geboren am 11.02.1966 in Mainz Reifeprüfung am 19.05.1987 Studiengang der Fachrichtung Medizin von SS 1989 bis SS 1997 Physik am 07.09.1992 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praktikjahr in St. Vincentius Krankenhäuser Karlsruhe/Universität Freiburg Staatsprüfung am 11.11.1997 an der Universität Freiburg Promotionsfach: Psychosomatik Doktorat: Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Rolf Verres Das oben genannte Thema wurde im Rahmen des Forschungsprojekts "Der Einfluss von Bildung auf die Einstellung von Krebspatienten zur Schmerzbehandlung" (Seemann u. Verres, unterstützt durch BMB FZF 01401) untersucht.
Der Begriff "Konformität" ist am besten mit dem Begriff "Konsequenzverfolgung" verknüpft.
Die Auswirkungen einer Vielzahl von Einflussgrößen auf die Compliance sind das Schwerpunkt dieser Arbeit.
Um ihre Schmerzen zu kontrollieren, nehmen viele Patienten ihre Medikamente nicht in Übereinstimmung mit der Verordnung ein. Ältere Patienten zeigen in der Regel eine höhere Compliance, da bei dieser Patientengruppe die gesamte medizinische Autorität eine höhere Bedeutung einnimmt.
Wenn man den Einfluss des Behandlungsstatus auf die Compliance überprüft, kann beobachtet werden, dass stationäre Patienten weniger konform verhalten als Patienten mit ambulanten Schmerztherapien; ebenso Patienten, bei denen starke Opioide eingesetzt werden, haben eine geringere Compliance als Patienten mit schwachen Medikamenten; die zunehmende Anzahl von Nebenwirkungen führt hier zu einer Verringerung der Compliance; Patienten, die nicht ausreichend behandelt werden (d. h. die Stärke der Schmerztherapie ist nicht im Verhältnis zur Schmerzstärke), haben tendenziell eine höhere Compliance als Patienten mit angemessener Therapie.
Es ist wichtig, daß sich die Beziehung zwischen Arzt und Patient, eine der wichtigsten Faktoren für eine angemessene
Es wurde gezeigt, dass die meisten Patienten eine bessere
Einige Patienten, die sich in einem Interview in diesem Sinne ausgesprochen hatten, hatten deshalb bereits mehrmals einen Wechsel des Arztes vorgenommen. Die erfolglose Reise von Arzt zu Arzt erzeugte jedoch einen unzufriedenen Patienten mit geringem Compliance.
Zusammenfassung: Durch die Manipulation der zahlreichen Einflussgrößen auf die Compliance kann
Es ist jedoch nicht möglich, eine Veränderung des Compliance-Verhaltens der Patienten zu verursachen.
Patienten mit Tumorschmerzen wünschen sich vor allem ein gutes Vertrauensverhältnis zu ihren
Therapeuten in Form eines funktionierenden Arzt-Patient-Verhältnisses und in diesem Rahmen
Verbesserung der Aufklärung über ihre Schmerztherapie.