Wirkung von resorbierbaren und nicht resorbierbaren Augmentationsfolien auf die induzierte subperiostale Osteogenese
Michael Schwarz
Dr. med. dent. Einfluss resorbierbarer und nicht resorbierbarer Augmentationsfolien auf die induzierte subperiostalische Osteogenese Geboren am 4. September 1967 in Landau Reifeprüfung am 22. Mai 1987 in Karlsruhe Studiengang des Fachbereichs Zahnmedizin von WS 1987/88 bis WS 1993/94 Physik am 10. April 1991 an der Universität Heidelberg Klinische Studie an der Universität Heidelberg
Alloplastische Knochensatzmaterialien sind z.B. unerwünscht resorbiert.
nicht ausreichend primär stabil sind oder nur bindend sind
Ein geeignetes Trägermaterial ist für das lösliche, osteoinduktive Bone Morphogenetic Protein (BMP) erforderlich. Osteovit, ein Kollagenmatrix aus Kalbsknochenspongiose, eignet sich als Wirkstoffdepot für BMPs nach heterotoper Implantation. In der vorliegenden Tierversuch sollte nun die Eignung der Kollagenmatrix für eine formstabile, subperiostal induzierte Osteogenese getestet werden.
Darüber hinaus haben wir die Kollagenmatrix, die teilweise mit einem schnell resorbierbaren
Vergrößerungsschicht aus Poly-Meso-Lactid und nicht-absorbierbarem E-PTFE-Schicht
(expanded polytetrafluoroethylen, Gore-Tex)
) umzuwandeln und die Folien darauf zu untersuchen,
Die PML- und e-PTFE-Membranen wurden mit Hilfe einer Schablone 5 x 5 x 10 mm Haulformen hergestellt, die auf einer Seite offen und mit einem 1-2 mm breiten Rand versehen waren.
Von 60 Kollagenblöcken mit einer Kantenlänge von 5 x 5 x 10 mm wurden 30 mit partiell gereinigtem BMP aus Schweinebein (Molekülgewicht ca. 30 kDa) beschichtet, wobei jeweils 10 unbeschichtete und 10 2 mg BMP beschichtete Blöcke genau in die Hohlformen eingesetzt wurden und mit der Öffnung zum Knochen subperiostal auf die Schädelkalotte der Ratte gelagert wurden. Zusätzlich wurden jeweils 10 beschichtete und 10 unbeschichtete Kollagenkörper ohne Augmentationsfolie implantiert.
Insgesamt wurden 60 Implantate in 60 Ratten implantiert. Nach einer Aufenthaltsdauer von 28 Tagen wurden die Testkörper erläutert, histologisch erarbeitet und histomorphologisch und histomorphometrisch untersucht.
Es ist jedoch im Prinzip als Trägermaterial für osteoinduktive Proteine geeignet.
Es kommt zu einer deutlichen Knochenreformation in den
Die BMP-beschichtete Kollage wird gleichzeitig durch die Beschichtung
von Osteovit
Die Abdeckung der Kollagenmatrix mit einer nicht resorbierbaren E-PTFE-Membran (Gore-Tex) führt zu einem besseren Volumengehalt durch eine statistisch signifikante Verlangsamung der Kollagenresorption. Die Umhüllung des Osteovit mit dem PML-Membran führt zu einer schnelleren Resorption des Kollagens und damit zu einem Verlust der Implantatform.
Die Beschichtung des Kollagenträgers mit BMP wirkt unter den schnell resorbierbaren
Die schnelle Resorption der Folien wird durch
Geht mit einer hohen entzündlichen und resorptiven Gewebeaktion und führt zu einem Verlust
Die E-PTFE-Folie hingegen erreicht das Ziel einer subperiostal induzierten
Die Ergebnisse zeigen, dass eine poröse Kollagenmatrix auch im epiossalen subperiostalen Lager als Träger für osteoinduktive Proteine geeignet ist.
Durch die Verhinderung des Anwachsen von Fremdkörper-Riesenzellen aus dem Periost schützt
Die Gore-Tex
-Augmentationsmembran der Kollagenimplantat während der induzierten
Osteogenese vor vorzeitiger Resorption und ermöglicht somit den Knochenersatz von
In der Zukunft könnte damit ein klinisches Verfahren für eine konstante, induzierte subperiostalische Knochenbildung realisiert werden, insbesondere zur Vergrößerung von Knochenschnittfehlern.