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Akut-Phase-Reaktion und Stresshormone bei wiederholter Ausdauerbelastung

Michael Seiler:

AKUTE-Phase-REAKTION UND STRESSHORMONE BEI

Mehr Widerstandsbelastung

Geburtsdatum:

23.7.1968

Geburtsort:

Heidelberg

Abschluss:

20.06.88 an der Theodor-Heuss-Gymnasium

Ludwigshafen/Rhein

Studium der Humanmedizin

1990-1998 an der Universität Heidelberg

25.08.1993:

Voruntersuchung mit der Note

Gut .

25.08.1994:

1. Abschnitt der medizinischen Prüfung mit der Note

Gut .

12.09.1996:

Abschnitte 2 der medizinischen Prüfung mit der Note

Gut .

25.11.1998:

3.Abschnitt der medizinischen Prüfung mit der Note

Gut .

Promotionsfach:

Labormedizin

Doktor Vater:

Prof. Dr. W. Fiehn

Zusammenfassung:

Während eines 1000 km langen Rennens, der in 20 Tagesstufen um etwa 50 Kilometer verteilt war, der vor allem zur Klärung wissenschaftlicher Fragen durchgeführt wurde, wurden die teilnehmenden Läufer standardisiert Blut entnommen, wobei jedoch nur die Werte der 55 Teilnehmer verwendet wurden, die auch erfolgreich am Lauf teilnahmen (42 Männer und 13 Frauen).

Die Blutproben wurden am Tag vor dem Beginn der ersten Laufphase im Ruhezustand sowie am Tag 1, 3, 6, 8, 11 und 19 unmittelbar nach Beendigung der Tagesphase entnommen, um den Einfluss einer Langlebigkeitsbelastung von mehr als 20 Tagen auf den Verlauf der in der klinisch-chemischen Diagnose häufig festgelegten Parameter der Akutphase-Reaktion sowie auf bestimmte stressbedingte Hormone zu untersuchen.

Die Ergebnisse zeigten, dass es möglich war, die untersuchten Parameter nach ihrem zeitlichen Verlauf in drei Gruppen zu unterteilen: Cortisol, Endorphin, Prolactin und die Leukozytenzahl im peripheren Blut reagierten sehr schnell auf die Belastung und zeigten das Maximum ihrer Reaktion direkt nach dem Ende der ersten Laufzeit, um ab diesem Zeitpunkt wieder zurückzukehren, ohne jedoch die Ruhewerte wieder zu erreichen.

Die zweite Gruppe besteht aus der Kreatinkinase (CK) und den beiden Akutphase-Proteinen.

C-reaktives Protein (CRP) und Ferritin; sie erreichten ihre Höchstwerte nach dem dritten

Tag, um im weiteren Verlauf der Ausdauerbelastung wieder zurückzukehren, ohne jedoch die

Als dritte Gruppe können die Reproduktionshormone (LH, FSH und Testosteron) ebenfalls erfasst werden, auch wenn die Betrac-Behandlung ihres Konzentrationsverlaufs während der 20-tägigen Ausdauerbelastung ein eher ungeordnetes Bild lieferte.

Gemeinsamkeiten hierbei sind vor allem die Tatsache, dass ihre Konzentrationen im Laufe des Deutschen Laufs (außer Tag 1 bei Testosteron) unter der Ausgangskonzentration lagen und diese Parameter auf gleichmäßig niedrigem Niveau bewegten sich.

Unsere Ergebnisse zeigen, daß bei der Untersuchung von Laborparametern bei Athleten die Art und Dauer der Belastung und der Abstand zur Ausdauerbelastung auch berücksichtigt werden müssen.

Die verschiedenen Ernährungsformen (konventionelle Sport- oder ovo-lacto-vegetarische Ernährung) hatten mit Ausnahme der Ferritin-Determination keinen signifikanten Einfluss auf die untersuchten Analyten.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass bei Ausdauersportlern, die sich ausschließlich von ovo-lacto-

Es ist wichtig, daß die Menschen, die eine vegetarische Ernährung annehmen, die das Risiko eines Eisenmangels bedroht.