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Vergleich der quantitativen Plattenlagerung auf anodisch oxidierten Titanoberflächen mit der auf anderen Zahnstoffoberflächen

Ingmar Schubert

Dr. med. dent. Vergleich der quantitativen Plaquelagerung auf anodisch oxidierten Titanoberflächen mit dem auf anderen zahnmedizinischen Materialien auf Oberflächen geboren am 26.11.1966 in Rodewisch Reifeprüfung am 05.06.1985 in Greiz Studiengang des Fachbereichs Zahnmedizin von SS 1990 bis WS 1995/1996 Physik am 02.04.1993 an der RUPRECHT-KARLS-UNIVERSITÄT in Heidelberg Staatsexamen am 17.01.1996 an der RUPRECHT-KARLS-UNIVERSITÄT in Heidelberg Promotion: Mund-Zähne-Krebsmedizin Doktorat: Prof. Dr. Dr. J. Mühling hat sich als Material in der Anwendung des menschlichen Körpers in der Mundmedizin bewährt.

Die wichtigsten Eigenschaften sind eine hohe Duktilität, ausreichende mechanische

Stärke, gute Korrosionsfestigkeit und gute Körpervertragbarkeit von

Material und Korrosionsprodukte. Bekannte und neue Verarbeitungstechnologien führen zu einem stetigen Anstieg der Anwendungen in allen Bereichen der Zahnmedizin mit Schwerpunkt auf Implantologie.

Da die chemische Zusammensetzung der Oberfläche auch eine entscheidende

Einfluss auf die Anlagerung von Biomolekülen hat, wollten wir mit unserer Studie

Sie untersuchen, ob durch die Veränderung der Oxidschicht auf der Titanoberfläche

Die Anziehungskraft auf die mikrobielle Plaque kann reduziert werden. In einer kontrollierten klinischen Studie mit 30 Probanden haben wir versucht, mit Hilfe von In-vivo-Studien den Einfluss von anodisch oxidierten Titanoberflächen auf die quantitative Plaque-Akkumulation zu erfassen.

Als Vergleichsmaterialien dienten poltierter Titan und Kunststoff mit einer nahezu gleichwertigen

Oberflächenfestigkeit wie anodisch oxidierte Titanproben sowie

Aluminium-Oxid-Keramik mit einer rauen Oberfläche. Die intraorale Aufenthaltsdauer der Probenahmen betrug genau 48 Stunden. Die quantitative Analyse der ursprünglichen Plaquebesiedlung wurde fluoreszenzmikroskopisch durchgeführt, nachdem die Plaque mit dem Fluoreszenzfarbstoff Ethidiumbromid gefärbt wurde.

Die Ergebnisse erlauben die folgenden Zusammenfassungen:

Bei allen verwendeten Zahnmaterialien zeigte sich eine Plaquelagerung, die

Die Testkörper, deren Oberfläche durch anodische Oxidation hergestellt wurde, zeigten eine geringere Plaque-Akkumulierung als die anderen Testmaterialien. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei untersuchten Farbvarianten des anodisierten Titanes festgestellt.

Dies führt zu dem Schluss, daß die Dicke der erzeugten Oxidschicht nicht

Die erhebliche geringere Belastung gegenüber der polierten Titanfläche ist ein Hinweis darauf, dass die gesteuerte Bearbeitung der Titanfläche durch elektrochemische Oxidation die Verlagerung der mikrobiellen Plaque reduziert.

Die Ursachen dafür sind noch nicht vollständig geklärt; eine Ausgleichung der für die Kohäsionskräfte verantwortlichen Sauerstoff-Mängel wird diskutiert, aber weitere Untersuchungen sind erforderlich.