Hämodynamische Charakterisierung von Nierenarteriestosen durch Magnetresonanztomographie
Stefan O. Schönberg
Dr. Med. Hämodynamische Charakterisierung von Nierenarterienstenosen mit Magnetresonanztomographie geboren am 29.06.1969 in Landau in der Pfalz-Reifeprüfung am 25.06.1988 in Wörth am Rhein Studiengang der Fakultät Medizin vom WS 1988/89 bis SS 1995 Physik am 18.03.1991 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Klinische Studie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Praktikjahr an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und an der University of Michigan, Ann Arbor, Michigan, USA Staatsprüfung am 28.11.1995 an der Universität Heidelberg Promotionsstudiengang: Radiologie Doktorat: Privatdozentum Dr. Med. M. V. Knopf Klinische Studie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Klinische Studie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Praktikjahr an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und an der University of Michigan, Ann Arbor, Michigan, USA
Erforderlichkeiten
Die Wirksamkeit der Flussquantifizierungsmethode konnte nicht nur in Phantommessungen, sondern auch in vivo in den Versuchstieren erfolgreich nachgewiesen werden. Es war jedoch erst nachweislich, dass sich die charakteristischen Veränderungen im Flussprofil von hoher Auflösung des Blutflusses-Zeitkurven, die von experimentell in den Versuchstieren induzierten Nierenarterien abhängig sind, nachweisten, dass eine vielversprechende Anwendung dieser Technik zur Erfassung von hämodynamischen Störungen möglich war. Dazu war eine spezielle Modifikation dieser MR-Flusstechnik erforderlich, um eine höhere zeitliche Auflösung von 16 bis 32 zu erreichen. So konnte eine reproduzierbare Einteilung des renalen Blutflussesprofiles und eine einheitliche Einstellung der renalen Blutflüssigkeit bei den häufigsten Niedynamischen Veränderungen erreicht werden.
In den folgenden Patientenstudien konnten Nierenarterienstenos auf der Grundlage von
Es wurde gezeigt, dass nur die Kombination mehrerer von den Flussprofilen abgeleiteten Parameter eine sichere Trennung zwischen hemodynamisch signifikant hochgradigen und niedriggradigen Stenosen ermöglicht.
In dem vorgestellten Patientengut konnten höhere Nierenarterienstenen auftreten.
Größere als 50%
mit
Diese Methode und ihre klinische Anwendung sind im Gegensatz zu den bisherigen Studien, in denen nur der arterielle Mittelfluss untersucht wurde. Der hohe Anteil an Renal-Arteriarstenose in collectively vascularen Patienten mit Folgen von renovascularer Hypertonie und progressiver Niereninsuffizienz ist von erheblicher soziologischer Relevanz. Aufgrund des völlig nicht-invasiven Charakters der MR-Flussmessung stellt diese Technik aufgrund der hohen Sensibilität bei der Erkennung von hämodynamischen Veränderungen eine attraktive Suchmethode für den Verdacht auf Renal-Arteriose dar.