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Behandlung der frischen arteriellen Verschließung der Beinarterien durch Katheterlyse, Aspirationsembolekomie und Angioplastie

Sebastian Roth

Dr.med. Behandlung des frischen arteriellen Verschlusses der Beinader mit Katheterlysen, Aspirationsembolektomie und Angioplastie Geboren am 11.04.1967 in Heidelberg Reifeprüfung am 13.06.1987 in Engelskirchen Studiengang der Fachschule Medizin von WS 1987/88 bis WS 1989/90 Physik am 18.09.1989 an der Universität des Saarlandes, Homburg/Saar Klinische Studie an der Universität von Bonn Praktischjahr in Bonn Prüfung am 20.04.1994 an der Universität von Bonn Doktorat: Radiologie Doktorat: Prof.Dr.med. Günter Kauffmann In der vorliegenden Arbeit wurden 199 Hämmern der Beinader retrospektiv untersucht. Es wurde ein technischer und klinischer Vergleich zwischen Erzin und Urokinetik durchgeführt.

Die folgenden Ergebnisse konnten ermittelt werden:

1. Die Angiomorphologie einer Gefäßverschluss ermöglicht die Schlussfolgerung, daß

Die Katheterlysen sind technisch und klinisch erfolgreich.

Ein schlechteres klinisches Ergebnis kann ab einer Schließlänge von 16 cm erwartet werden, wobei die technische Öffnung unabhängig von der Schließlänge ist. Die periphere Ausströmung ist nicht entscheidend für den technischen Erfolg der Katheterlyse. Bei einer geschlossenen Ausströmung ist jedoch ein schlechteres klinisches Ergebnis zu erwarten.

2. Patienten im klinischen Stadium III/IV haben die gleichen Erfolgschancen wie Patienten

3. Die in vitro nachgewiesene schnelle Lyse eines Thrombus von rTPA gegenüber Urokinase kann in klinischer Anwendung nicht bestätigt werden. Es gab keinen Unterschied zwischen den beiden Substanzen hinsichtlich der Behandlungsdauer. Auch die Erfolgsraten bei beiden Fibrinolytiken sind statistisch nicht signifikant unterschiedlich.

4. Die Korrelation zwischen technischem und klinischem Erfolg wurde geprüft. Nur in 72% der technisch erfolgreichen Fälle ist eine klinische Verbesserung zu verzeichnen. 5. Ab einer Behandlungsdauer von 6 Stunden nimmt die Komplikation der peripheren Embolie, unabhängig vom gewählten Fibrinolytikum und dem Alter des Patienten, deutlich zu.

7. Durch die Anwendung einer Differentialtherapie mit Katheterlyse, Aspirationsembolekomie und Angioplastie, die individuell an den einzelnen Patienten angepasst und eventuell ergänzt durch eine Stentimplantation, Atherektomie oder Rotationsangioplastie ergänzt wurde, konnte die Erfolgsrate bei der Behandlung des frischen Arteriellen Verschlusses signifikant verbessert werden.