Untersuchungen zum Kallikrein-Kinin-System der Ratten
Tanja Puschner
Dr. sc. hum. Untersuchungen des Kallikrein-Kinin-Systems von Ratten geboren am 31.03.1970 in Wilhelmshaven Reifeprüfung am 11.05.1989 in Jever Biologie-Studiengang von WS 1990 bis SS 1995 Abschluss am 24.08.1992 an der Universität Frankfurt am Main Abschluss am 20.07.1995 an der Universität Frankfurt am Main Promotion: Pharmakologie Doktor: Prof. Dr. rer. nat. U. Hilgenfeldt Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Identifizierung eines unbekannten Kinins in Ratten mittels HPLC und spezifischer Radioimmunoassagen.
Außerdem wird in dieser Arbeit die
Einfluss von salzstoffarmen oder salzreichen Ernährungen
auf
Die Untersuchung der Komponenten KKS und RAS der Ratten in Urin, Nieren, Plasma, Leber, Herz und Glandula submandibularis, die für die Salzwasserhomöostase, die Blutdruck-Regulierung und die lokale Organsperrung verantwortlich sind und in antagonischer, regulatorischer Beziehung stehen, soll einen weiteren Versuch mit Hilfe des B-Rezeptorantagonisten Icatibant zur Erläuterung der Regulierung der Systeme durch den -Rezeptor führen.
Wir haben eine
Kallikrein-Gensonde
Das ist die Art und Weise, mit der wir die Ausdrucksweise der
Ratten
Kallikrein-Genfamilie unter verschiedenen physiologischen und pathophysiologischen
Es ist bekannt, dass die salzarme Ernährung eine erhöhte Rhininaktivität und damit eine erhöhte Konzentration von Aldosteron verursacht. Wir finden in diesem Zusammenhang eine verminderte Expression des Kallikrein-Gens in den Nieren, verbunden mit unveränderter Kallikreininaktivität und Kinogenkonzentration im Urin. Dies führt zu einer reduzierten Kinin-Ausgabe. Insbesondere ist die Urinkonzentration des neu beschriebenen Kallidin-Äquivalents deutlich reduziert. Durch die Veränderungen in KKS und RAS resultiert eine erhöhte Natriumretention.
Unter
Salzreiche Diäten
Wir messen in
Urine
erhöhte Kinogen- und Bradykinin-
Konzentrationen, die zu einer erhöhten Sodium-Exkretion im Sammelrohr führen.
Es gibt auch erhöhte RAS-Komponenten im Urin, was auf eine erhöhte Plasma-Khalidiumkonzentration zurückzuführen ist. In Plasma finden wir eine erhöhte Natrium-Konzentration, die wir auf die salzgehaltende Wirkung des aktivierten RAS zurückführen lassen. Trotz unveränderter Kallikreinaktivität kommt es durch erhöhte HMW-Kininogenwerte zu erhöhten Konzentrationen des Kallidin-Äquivalents. Diese sind wahrscheinlich durch Hyper-Sotriämie zurückzuführen. Eine direkte Korrelation von KKS im Plasma zu KKS im Leber oder im Herzen ist nicht erkennbar.
Eine
Salzreiche Diät
Wirkt in
Plasma
Eine
Eine Verdoppelung der RAS
Konzentration der
Kallidin
-Equivalente weisen eine wichtige physiologische Bedeutung auf
Es ist neben Salzwasserhomöostase in der Blutdruckregulierung von entscheidender Bedeutung. Wir finden mit Hilfe der Rezeptorblockade einen deutlichen stimulierenden Einfluss von Bradykinin bzw. Kallidin auf die Komponenten der renalen RAS sowohl bei Salzstoff- als auch bei einer salzreichen Diät.
Angiotensinogen
Synthese: Gleichzeitig wird die renale Kinogenkonzentration reduziert, wobei die
beschrieben
Kallidin
- Äquivalent über dem B
-Rezeptor ist ein wesentlicher Bestandteil. Kallikrein-Genexpression in der Niere wird jedoch stimuliert. Plasma reduziert dagegen den Kallidin-Äquivalent durch -Rezeptorbindung die Angiotensin-I-Konzentration in einer salzlosen und salzreichen Ernährung.
Herzen
Wir konnten keine regulatorischen Maßnahmen ergreifen.
-Rezeptor
durchschnittlicher Einfluss von Kininen
Auf die RAS erkennen.
-Rezeptormediated, positive Rückkopplung auf die
Kallikrein-Genexpression wird zunehmend Bradykinin gebildet und somit die
Wirkung verstärkt: Das vereinfachte Modell der isolierten Nieren sollte die Ergebnisse des Tierversuchs bestätigen.
Kallidin
Schwellungen in den
Durch die perfusionsversuche wird die kallikreineinaktivität unabhängig von der receptorblockade untersucht.
in einem Tierversuch eine Stimulation von RAS durch Kinine über B
-Rezeptoren zu beobachten
war, wird die Angiotensin-I-Konzentration im Urin der perfundierten Nieren durch
Wir sehen sowohl in den perfusionsversuchen als auch in den in vivo-experimenten, dass die kKS einen regulatorischen Einfluss auf die RAS hat, obwohl die erzielten Ergebnisse eine Vielzahl von Fragen offenlegen, die durch zukünftige experimente beantwortet werden müssen.