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John Anthony Petan
Dr. med.
Über die Prävalenz der atopischen Dermatitis bei Patienten mit Humanpapillomviren-
infektionen
Geboren am 07.09.1964 in New York, N.Y., U.S.A.
Reifeprüfung am 23. 6.1982 in der Deutschen Schule, Bogota, Kolumbien
Studiengang der Fachrichtung Medizin vom SS 1982 bis WS 1988
Physikum im Juni 1985 an der Universität Escuela Colombiana de Medicina
Klinisches Studium in Escuela Colombiana de Medicina, Bogota, Kolumbien
Praktisches Jahr in Escuela Colombiana de Medicina und an der Universität Heidelberg
Staatsexam im Juni 1988 an der Universität Escuela Colombiana de Medicina, Bogota,
Kolumbien
Promotionsfach: Dermatologie
Doktorvater: Priv.-Doz. Dr. med. habil. P.K. Kohl
In einer dermatologischen Praxis im Rhein-Neckar Raum wurde zwischen Januar und August
1994 eine Reihenuntersuchung zufällig aufeinanderfolgender Patienten mit Warzen
durchgeführt. Anschließend wurden als Kontrollen aufeinanderfolgende Patienten ohne Warzen
und Warzen-Anamnese herangezogen.
Dreihundertachtzehn Patienten wurden aufgenommen. Davon 149 Patienten mit Warzen und 169
Patienten ohne Warzen als Kontroll-Gruppe. Die Patienten erhielten einen Fragebogen mit
Fragen zur persönlichen und familiären Anamnese. Anschließend wurde eine dermatologische
Ganzkörperuntersuchung durchgeführt, um genaue Daten über Typ und Lokalisation der Warzen
festzustellen oder um die Abwesenheit solcher Hautveränderungen zu beweisen. Die
Untersuchung erfaßte weiterhin die Atopie-Kriterien nach Diepgen.
Der häufigste Warzen-Typ waren die Verrucae plantares, gefolgt von Verrucae vulgares und
Verrucae periunguales. Diese Verteilung hat sich in den verschiedenen Unterguppen der
Warzengruppe bestätigt.
Die häufigsten atopischen Merkmale in der HPV-infizierten Gruppe waren
Wollunverträglichkeit, Xerosis, Cheilitis, familiär-anamnestische Rhinitis und Atopie, während
in der Kontroll-Gruppe Wollunverträglichkeit, Juckreiz beim Schwitzen und Cheilitis die
häufigsten Merkmale waren.
Die Atopie Prävalenz nach dem Diepgen-Score betrug 12,75% in der HPV-infizierten Gruppe
und 4,14% in der Kontroll-Gruppe, ein Unterschied der statistisch signifikant war. Die Prävalenz
liegt bei der Kontroll-Gruppe in Übereinstimmung mit der angegebenen Prävalenz-Spanne aus
internationalen Studien in der allgemeinen Bevölkerung.
Diese Arbeit bestätigt eine positive Assoziation zwischen atopischer Dermatitis und
HPV-Infektionen.