Untersuchungen zur dreidimensionalen Bestrahlungsplanung im Bereich Hals-Nasen-Ohren
Thomas Offermann
Dr. med. dent. Untersuchungen zur dreidimensionalen Strahlungsplanung im Hals-Nasen-Ohrenbereich geboren am 09.07.1964 in Mannheim Reifeprüfung am 07.06.1984 in Mannheim Studiengang der Fachschule für Zahnmedizin von SS1990 bis WS 1994 Physik am 25.02.1992 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Staatsprüfung am 22.12.1994 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: Radiologie Doktorvater: Prof. Dr. rer. nat. D. Fehrentz Die Arbeit hatte die dreidimensionalen Strahlungsplanung 3D-BPL) mit ultraharten Röntgenstrahlen auf HNO-Tumoren. Es war der Aufwand im Vergleich zur heimischen B-Planung bemerkenswert.
Darüber hinaus wurden die heutigen umfangreicheren Strahlungsmethoden mit älteren, vor 1970
Die Methoden zur Berechnung der Theoretischen Nebenwirkungen
Die 3D-BPL bezog sich zum Teil nur auf das engere Zielvolumen 1 der Makroskopischen Tumorordnung. Bis zu 20 Bestrahlungstechniken wurden eingesetzt. Die Planungszeiten für die Fertigung der Abschottungslöcher lag im Durchschnitt bei 5 Stunden gegenüber nur 1,5 Stunden bei der zweidimensionalen Bestrahlungsplanung (2D-BPL).
Im Kopf-Hals-Bereich steht jedoch die operative Entfernung der Tumoren im Vordergrund.
Ein Ausnahme ist, dass die 3D-BPL-Behandlung nicht immer ausreichend ist.
Sie bilden nicht chirurgisch entfernte Epipharynxkarzinome.
Im Vergleich zu den vor 1970 üblichen Bestrahlungsmethoden zeigte sich, dass bei Referenzdosen zwischen 56 und 66 Gy die neueren Techniken aufgrund der ausgedehnten Bestrahlung mit geringfügig höheren Nebenwirkungen verbunden sind.
Durch die modernen, präzisen Lokalisierungs-, Planungs- und Lagermöglichkeiten können
Heute werden höhere Dosen von bis zu 70 Gy auf engere Tumorregionen gezielt angewendet als früher, was zu einer besseren lokalen Tumorbekämpfung führt.