Die Auswirkungen von Hydrogenperoxid-induzierter Lipidperoxidation auf die Fettsäure der erythrozytenartigen Phospholipide
Ute Martens
Dr. med. Die Auswirkungen von Wasserstoffperoxid-induzierter Lipidperoxidation auf die Fettsäurezusammensetzung von Erythrozytenphospholipiden Geborenen am 10.10.1968 in Hamburg Reifeprüfung am 4.6.1988 in Trittau Studiengang der Fachschule Medizin von SS 1990 bis SS 1996 Physik am 13.03.1992 an der Universität Hamburg Klinische Studie an der Universität Heidelberg
Es wurden Erythrozyten für gesunde Versuchspersonen mit Wasserstoff verwendet.
peroxide in
Konzentrationen von 5, 10 und 20 mM und Wirkzeiten von 15, 30 und 60 Minuten wurden inkubiert. Nach der Extraktion der Membranlipide wurden diese durch dünneschichtliche Chromatographie in verschiedene Phospholipid-Fraktionen getrennt.
Bei den Analysen der Erythrozyten-Gesamtlipide, der PE- und der PC-Fraktion zeigte sich, daß die Linolsäure durch H induzi ten OS kaum messbar angegriffen wird. Die Anteile der Docosahexa-Säure mit sechs Doppelbindungen wurden jedoch am stärksten durch Oxidation in allen Versuchen reduziert, wesentlich stärker als die Arachidonsäure, die vier Doppelbindungen besitzt. Die höchste Vulnerabilität beider PUFAs zeigte sich in der PE-Fraktion.
Eine Ursache für diese Ergebnisse könnte sowohl in der Wirkung von H als auch in der
Die Zellen, die in die Zellen eindringen und zuerst an der Innenseite der Membran die LPO initiieren, und die Ausgangswerte von AA und DHA in der PE-Fraktion waren etwa viermal so hoch wie in der PC-Fraktion, so dass durch den erhöhten Angebot an PUFA eine erhöhte LPO erhalten wird.
Die Ergebnisse dieser
In vitro-
Versuche stehen im Widerspruch zum Anal
von
Erythrozyten in unterernährten Kindern, bei denen trotz drastischer Einnahme
eingeschränkt
Antioxidative Schutzmechanismen, keine signifikante Reduktion der
Es wurde gezeigt, dass es ungesättigte Fettsäuren in der PE-Fraktion gibt.
die Ergebnisse der klinischen Studien nicht nachvollziehbar werden.