Aspekte von Sportverletzungen Achillessohle ruptur Ätiologie, Diagnose, Therapie und Rehabilitation
Martin Majewski
Dr. med. Aspekte der Sportverletzung Achillesseiner Bruch Ätiologie, Diagnose, Therapie und Rehabilitation an der Universität Düsseldorf. Geboren am 10.05.1968 Reifeprüfung am 27.06.1987 Studiengang des Fachbereichs Medizin von WS 1988/89 bis WS 1995/96 Physik am 04.04.1991 an der Universität Düsseldorf Klinische Studie an der Universität Düsseldorf
2. Von 570 Achillessohle-Rücken, die seit 1978 in der Sportklinik behandelt wurden, wurden 174 verletzt.
1993-1996 mit einem speziellen Schuh behandelt und retrospektiv bewertet.
Männer und 14,5% Frauen im Alter von 38 Jahren. 78,7% der Rupturen ereigneten sich beim Sport. Unfallverursacher war eine dynamische Belastung bei 75,9%; 2,3% hatten direkte Trauma. In 8% der Fälle waren Achillodynien bekannt. Die meisten Komplikationen traten nach Umschlagplastik (33,3%) auf. Eine Rupturrate von 6,7% zeigte sich nach konservativer Therapie. Bei Infektionen (9,1%) und Verletzungsstörungen (4,5%) kam es nach offener Nähe. Fünf von acht Rupturen ereigneten sich in den ersten drei Monaten. Im Allgemeinen wurden Kraftverlust (28,8%), Belastungsbeschwerden (27,6%) und Sterblichkeit (22,4%) als Resum angegeben. 19,2% zeigten eine Veränderung ihres Sportverhaltens.
3. 73 Patienten wurden 1994-1996 prospektiv untersucht (30 = percutan (P), 29 = offen (O), 14 = konservativ (K). Damit wurden diese drei Therapien mit gleicher Nachbehandlung zum ersten Mal miteinander verglichen. Während der Heilung zeigten sich keine signifikanten Unterschiede. (83 Punkte = K, 82 P. = O, 82 P. = P) Allerdings wurde eine geringere subjektive und objektive Kraftreduktion, eine Schmerzreduktion sowie eine bessere subjektive Beurteilung der Behandlung in der percutan-Gruppe im Vergleich zu den beiden anderen Kollektiven sichtbar. Nach 5,7 (20,9) und 7,2 (26,) bzw. 7,77,8 Wochen wurde die Leistungsfähigkeit (Sportfähigkeit) nach visueller und offener Nähe oder konservativer Therapie erhöht.
Eine quantitativ geringere EMG-Aktivität bei qualitativ
Die Percutane Achillessehnnähe ist jedoch ein deutlicher Behandlungsvorteil für Patienten mit einer unbemerktem Verlauf und 5 mm Stumpfnähe, mit guten Funktionsergebnissen, einer physiologischen Sehlänge, hoher subjektiven Akzeptanz, sehr geringem Reuptur- und Operationsrisiko sowie einem schnellen Wiederaufbau der Arbeits- und Sportfähigkeit.