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Coping-Strategien für Kinder und Jugendliche aus Scheidungsfamilien

Michael Huss

Dr. med. Copingstrategien bei Kindern und Jugendlichen aus Scheidungsfamilien Geboren am 10.08.1964 in Pforzheim Reifeprüfung am 08.06.1984 Studiengang der Fachschule Medizin von SS 1986 SS 1994 Physik am 06.04.1988 an der Universität Heidelberg Klinische Studien an der Universität Heidelberg Praxisjahr in Berlin und Chicago Staatsprüfungen am 17.05.1994 an der Universität FU Berlin Promotionsfach: Psychiatrie

Die Daten wurden im Rahmen der Heidelberger Längsschnittstudie unter der Leitung von Frau

Prof. U. Lehmkugel erhoben. Die Erhebungen wurden sechs Monate, eine, eineinhalb und

Sieben Jahre nach der Scheidung.

Kinder, die in der vierten Erhebung unter 10 Jahren waren, wurden auf die langdurchschnittliche Scheidungsprobe von 39 Kindern und Jugendlichen rekrutiert. Vergleichsuntersuchungen wurden mit Bezug auf eine parallelisierte Kontrollgruppe von 65 Kindern und Jugendlichen aus unversehrten Familien berechnet.

Im Querschnittsvergleich befanden sich in der Scheidungsgruppe sieben Jahre nach der

Die Zahl der Eltern, die sich in der Vergangenheit nicht mehr auf die Verhinderung von Scheidungen orientiert haben, erhöhte sich.

Das Ergebnis konnte durch verschiedene Fragebögen bestätigt werden.

Selbstbeurteilung von psychopathologischen Unregelmäßigkeiten

Die Zahl der Personen, die sich in der Scheidungsgruppe befinden, ist höher als die von

Es ist jedoch möglich, dass die Grenzwerte für psychopathologische Störungen im klinischen Sinne überschritten werden.

Eine kumulative Wirkung der unterstützenden Familienklimatik auf aktives Verhalten im Laufe von sieben Jahren kann bestätigt werden. Das Familienklimatikum erweist sich dabei als stabil. Das kumulative Modell über den kumulativen Zusammenhang von Belastungs- und Vermeidungsbewusstseinsmustern in relativ belastenden Familien ist nicht bestätigt.

Die Ergebnisse werden im Zusammenhang mit bisherigen Forschungsergebnissen und ihrer klinischen Relevanz diskutiert.