Bedeutung von sulfatisierten und freien Catecholaminen im Plasma für die Beurteilung der Belastungsinstensität und die Aktivierung des sympathodenergenen Systems bei einer Stunde körperlicher Belastung
Diana Hauser
Dr. med. Bedeutung von sulfatisierten und freien Katecholaminen im Plasma für die Beurteilung der Belastungsintensität und die Aktivierung des Sympathogen-Systems bei einer Stunde körperlicher Belastung geboren am 01.02.1968 in Bruchsal Reifeprüfung am 14.05.1987 in Bruchsal Studiengang der Fakultät Medizin von WS 1987/88 bis SS 1994 Physik am 01.09.1989 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in Bruchsal Staatsprüfung am 20.10.1994 an der Universität Heidelberg Promotion: Sport- und Leistungsmediziner Doktor: Prof. Dr. med. P. Bärer Während der Studie gelang es, die Hypothesen zu überprüfen, dass die Bestimmung von Sulfatin-Katelaminen aus der Fakultät Medizin von 1987/88 bis 1994 Physik am 01.09.1989 an der Universität Heidelberg klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in Bruchsal Belastungsintensität am 20.10.1994 an der Universität Heidelberg
1. Steigen die Plasmakatecholamin-Sulfatkonzentrationen abhängig von
Belastungsdauer und -intensität und damit abhängig von der Sympathogenenergie
Sie reflektieren die sympathische Aktivität im Gegensatz zu freien Aktivitäten.
2. Sind die Plasmakatecholamin-Sulfatkonzentrationen im Vergleich zu freien Katecholaminen bei gleicher Gesamtbelastung unabhängig von der Intensität der Belastung und können somit zur Erfassung der gesamten sympathodenergenen Aktivität während der Belastung verwendet werden?
Um diese Fragen zu beantworten, wurden laufbandergometrische Untersuchungen in zwei
Serien mit zehn männlichen Hobbyläufern im Alter von 20 bis 30 Jahren durchgeführt. Die erste Belastungsserie bestand aus einsstündigen Laufbandergometrischen Belastungen bei 80% bzw. 100% der vor einigen Tagen festgelegten individuellen anaeroben Schwelle (IAS) der Läufer. Vor Belastung, nach 20, 40 und 60 Minuten sowie zwei Stunden nach Belastungsende wurden venöse Blutuntersuchungen durchgeführt, um die freien und sulfatisierten Plasmakatecholamine zu bestimmen. Die zweite Belastungsserie bestand ebenfalls aus zwei einstündigen Belastungen, wobei hier bei gleicher Gesamtbelastung der Intensität einmalig variiert wurde.
Bei den beiden Belastungen mit ständiger Belastungsintensivkeit zeigten die freie
Eine Zunahme von Catecholamine im Plasma je nach Belastungsdauer und -intensität,
jedoch zwei Stunden nach Ende der Belastung wieder auf ihr Ausgangsniveau zurückgekommen sind; und
Bei den sulfatierten Katecholaminen zeigte Noradrenalinsulfat insbesondere einen Anstieg, der ebenfalls von der Belastungsdauer und -intensität abhängig war, wobei die Konzentrationen jedoch zwei Stunden nach Ablauf der Belastung noch signifikant gegenüber den Ausgangswerten erhöht und bei hoher Belastungsintensität signifikant höher waren, was Rückschlüsse auf die vorherige Belastung ermöglichte.
Bei Belastungen mit unterschiedlicher Belastungsintensität lagen die Konzentrationsmaxime
die freien Katecholamine jeweils am Ende derselben Belastungsphase mit höherer Intensität entstehen. Dadurch entstehen am Ende der Belastung signifikant unterschiedliche Plasmakatecholamine-Konzentrationen. Eine Beurteilung der sympathhoadrenergenen Aktivität während der gesamten Belastung durch einmalige Bestimmung der Plasmakatecholamine scheint daher nicht möglich zu sein. Die Konzentrationen von Katecholaminsulfaten im Plasma waren am Ende der Belastungen mit unterschiedlicher Intensität nicht unterschiedlich. Dies lässt vermuten, dass eine Beurteilung der gesamten sympathhoadrenergenen Aktivität durch das Katecholaminsulfat während einer Belastung möglich ist.
Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen die Hypothese, dass die Bestimmung der sulfatisierten
Katecholamine, insbesondere Noradrenalinsulfat, sind geeignet, die Gesamtaktivität von
Sympathoadrenergetische Systeme bei länger dauernden Belastungen durch einmalige
Bestimmung innerhalb von zwei Stunden nach Ende der Belastung zu erfassen.