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Untersuchungen zur Wirkung von genotoxischen Krebserzeugnissen auf menschliche Schleimhautbiopsien des oberen Aerodigestivtraktes

Ulrich Alexander Harréus

Dr. med. Untersuchungen über die Wirkung genotoxischer Krebserregener in menschlichen Schleimhautbiopsien des oberen Aerodigestivtraktes geboren am 04.10.1969 in Kronberg/Ts. Reifeprüfung am 18.05.1989 in Königstein/Ts. Studiengang der Fachrichtung Medizin von WS 1990 bis WS 1997 Physik am 19.08.1992 an der Universität Heidelberg Klinische Studie in Heidelberg Praxisjahr in 1) Farmington, University of Connecticut, USA Heidelberg State Examen am 15.05.1997 an der Universität Heidelberg Promotionsfach: 1) Deutsches Krebsforschungszentrum (FZ) 2) Hals-Nordkrebs-Professor Doktorat: Prof. Dr. Medog. H. Mayer Klinische Studie an der Universität Heidelberg Praxisjahr in Farmington 1) Farmington, University of Connecticut, USA Heidelberg State Examen am 15.05.1997 an der Universität Heidelberg

Es ist notwendig, Testmethoden anzuwenden, die auf Menschen angewendet werden.

Biopassate können krebserregende Substanzen in Bezug auf ihre genotoxischen Wirkungen untersucht werden, insbesondere durch kurzzeitige Testverfahren wie die MGE, die sowohl aus zeitlichen als auch aus finanziellen Gründen für die zukünftige Durchführung von Screening-Untersuchungen in Hochrisikogruppen geeignet erscheinen.

In den vorliegenden Messungen ergab sich MGE zum ersten Mal als ein gültiges Verfahren zur Messung von genotoxischen Veränderungen in menschlichen Schleimhautproben. Neben den negativen Genotoxizitäten der Leerkontrollen ergab sich in den positiven Kontrollen unabhängig von der Lokalisierung der direkt alkylierenden Substanz N-Methyl-N-Nitro-N-Nitrosoguanidin (MNNG) deutliche DNA-Schäden. Zum Vergleich wurden epidemiologisch und tierisch experimentell erkennbare Substanzen auf frischem Biopsi-Material aus dem oberen Aerodigestivtrakt getestet.

Die Metallverbindungen Chrom und Nickel lieferten unterschiedliche Ergebnisse.

induzierter Natriumdichromat (Na)

) in Nasen- und Nasenhöhlen (NNH) stark und

Schwachere DNA-Schäden in Mundhöhlen, Kehlen und Kehlkopfen.

Nichelsulfid (NiS) in diesen Standorten keine Erkenntnis genotoxischer Veränderungen

Es kann daher davon ausgegangen werden, dass eine Exposition gegenüber

Die weit verbreiteten negativen Nickel-Ergebnisse lassen eine nicht mit dem angewandten Testverfahren gemessene Genotoxizität des Metalls vermuten. Auch wenn für Nickel eine experimentelle krebserregende Wirkung in Tieren, insbesondere in der Nase, weitgehend anerkannt ist, sind dies offenbar vor allem durch nicht-mutagene Prozesse an der Ziel-DNA verantwortlich. Hinweise auf Zellschädigung lassen sich durch die Betrachtung der Zellverteilung im Nasenbereich/NNH nach Nickexposition ergeben.

Bei dieser Untersuchung konnte ein Rückgang der unbeschädigten Zellen nachgewiesen werden.

Es war auch eine signifikant erhöhte Empfindlichkeit von männlichen Spenderzellen gegenüber

Es scheint jedoch nicht, dass die in dieser Arbeit gemessenen

Nickelgenotoxizität ist für die Karzinogenese des Metalls verantwortlich,

andere Mechanismen, wie z. B. Mutagenität, Intrachromosomal Rekombination (SCE) und

Dies kann auch die Ursache für die abweichenden negativen Ergebnisse in Nasen/NNH sein, da eine Vorbelastung durch Alkohol hier anamnestisch keine Rolle spielte.

Auch B[a]P hat sich als Leitstoff für polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAH) erwiesen.

Schleimhaut des oberen Aerodigestivtraktes, hauptsächlich in der Mundhöhle und Pharynx

Einer der wichtigsten Faktoren ist, dass es sich bei der Behandlung von

Es ist wichtig, daß sich ausländische Stoffe wie Zement, Metallstaub und auch Alkohol einfügen.

Bei den Biopsien von Magen- und Kehlkopfen von überwiegend jungen Spendern konnte keine Genotoxizität für die getesteten Substanzen nachgewiesen werden, obwohl eine unmittelbare Nachbarschaft zu Nasopharynx und Oropharynx vorhanden ist. Aufgrund des vorher beschriebenen Einflusses einer langjährigen Exposition gegenüber fremden Substanzen könnten die negativen Beobachtungen auch durch die nicht vorhandenen Vorbelastungen der Spender erklärt werden.

Eine weitere Schwerpunkte der Erkenntnisse liegt auf interindividuellen Unterschieden, die gelegentlich statistisch mit Anästhesie-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Insbesondere unterschiedliche Verhaltensweisen der Probanden bei Alkoholkonsum hatten häufig einen signifikanten Einfluss auf eine vorliegende Testschicht (p-Wert für den Einfluss aller Lokalisierungen = 0.0001).